Bücher mit dem Tag "ich-stärkung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ich-stärkung" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Kleiner Löwe, großer Mut (ISBN: 9783845837598)
    Tom Belz

    Kleiner Löwe, großer Mut

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Ich bin ein Löwe, also brüll ich!
    Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen. Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen ...
    Ein löwenstarkes Mutmachbuch
    "Geht doch!", sagt der kleine Löwe Tobe, als seine Freunde endlich einsehen, dass er immer noch derselbe ist. Gemeinsam mit der Autorin Carolin Helm erzählt Tom Belz, der im Alter von 8 Jahren sein linkes Bein an Knochenkrebs verlor, eine Geschichte, die Kindern Mut macht – ganz besonders jenen, deren Lebenssituation sich ganz plötzlich verändert. Alexandra Helm hat Tobes Geschichte einfühlsam und humorvoll illustriert.
    Inspiriert von einer wahren Geschichte: Tom Belz bestieg 2018 mit nur einem Bein und zwei Krücken erfolgreich den Gipfel des Kilimandscharo
    Starke Botschaft: Tobes Geschichte ermutigt Kinder dazu, selbstbewusst zu kommunizieren, was ihnen guttut und was nicht
    Großes Identifikationspotenzial: Die liebenswerte Figur des kleinen Löwen sowie seine Sorgen und Ängste sind nah an der Lebenswelt der jungen Leser
    Kindnah erzählt: Durch die alltagsnahe Sprache und die farbenfrohen Bilder eignet sich das Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren
    Extra-Motivation: Zu diesem Buch gibt es ein Quiz bei Antolin.

    Cover:

    Das Cover zeigt einen Löwen, mit drei Pfoten, der sich stolz und mutig präsentiert und sehr fröhlich und glücklich erscheint. Auch einige Vögel drumherum sind erkennbar und das gesamte Cover macht einen sehr positiven und liebevollen Eindruck. 

    Meinung:

    Eine starke Mutmachgeschichte, von einem kleinen Löwen, der sich nicht unterkriegen lässt.

    Die Geschichte ist sehr liebevoll erzählt und handelt von dem kleinen Löwen Tobe, der einfach nur die Welt entdecken und erleben möchte. Tobe hat nur drei Beine, denn eines hat er verloren, seine Freunde behandeln ihn deshalb manchmal merkwürdig, aber das möchte Tobe eigentlich nicht, denn er möchte eigentlich einfach alles nur genauso machen, wie seine Freunde und nicht anders behandelt werden, daher will er es allen beweisen und den höchsten Berg erklimmen.

    Doch zu viel sei hier inhaltlich noch nicht verraten, denn ich möchte nicht Spoilern, sondern ermutigen diese tolle Geschichte zu entdecken.

    Die Geschichte wird sehr liebevoll und gut nachvollziehbar erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man begleitet den kleinen Löwen Tobe bei seiner Geschichte. Diese wird aus seiner Sicht, in der erzählenden Perspektive der dritten Person, wiedergegeben. 

    Tobe habe ich schnell sehr lieb gewonnen. Ein sehr starker und mutiger Charakter. man kann sich sehr gut in diesen hineinversetzen und es wird alles sehr herzerwärmend und liebevoll erzählt.

    Die Geschichte selbst enthält einige tolle Botschaften, über Freundschaft, Stärke und Mut. Der sehr lebendige Erzählstil ermöglicht ein gutes Folgen der Geschichte und man es bleibt stets spannend und interessant. 

    Auch das Text-Bild Verhältnis ist hier sehr gut gewählt und der Altersgruppe entsprechend. Die Textlänge ist okay und überfordert die Kleinsten nicht. Die einzelnen Textabschnitte lassen sich gut lesen.

    Wundervoll sind auch die großen Zeichnungen, diese geben die Ereignisse sehr gut wieder. Die Bilder setzen die vorherigen Handlungen gut um und man kann auf den einzelnen Bildern viel entdecken. Auch werden die Emotionen der Tiere in den Bildern und Gesichtern dieser gut erkenntlich gemacht. Die Bilder sind sehr liebevoll gestaltet und runden das Buch perfekt ab.

    Eine tolle Mutmachgeschichte, für alle, um an sich selbst zu glauben und wie wichtig Freundschaft dabei ist. 

    Diese wundervolle Kindergeschichte berührt auf einer wahren Geschichte, die berührt und am Ende auch kurz mit beschrieben ist, daher lohnt es sich auch die Kommentare bzw. die Widmung am Schluss zu lesen. 

    Fazit:

    Eine starke Mutmachgeschichte, von einem kleinen Löwen, der sich nicht unterkriegen lässt.

  2. Cover des Buches Metti Meerschwein (ISBN: 9783845843032)
    Madlen Ottenschläger

    Metti Meerschwein

     (22)
    Aktuelle Rezension von: 4draussenunterwegs

    🦊 Dieses Bilderbuch - ab 4 - des @verlagarsedition, geschrieben von Madlen Ottenschläger @madlen.ottenschlaeger und illustriert von Stefanie Reich, ist ein Buch über Zusammenhalt und Anderssein.



    Im Buch geht es um Metti einem Meerschweinchen, dass auf einem Bauernhof mit vielen Hasen zusammen lebt. Metti denkt, dass sie ein Hase ist, ein ganz besonderer Hase, denn sie erlebt mit ihren Freunden viele Abenteuer und viel Quatsch, bis es eines Tages an die Tür klopft und Oskar hinein kommt der Metti erklärt, das sie ein Meerschweinchen ist und Hasen nicht mit Meerschweinen spielen würden. Das machte Metti sehr wütend und sie rannte davon.


    Was wird passieren?

    Eigener Eindruck:


    Eine süße Geschichte mit sehr viel Parallelen zu wirklichen Welt. Kinder lernen hier zum Einen, dass es egal ist wer und wie man ist, solange man sich versteht. Zum Anderen aber auch das Thema Wut, der Umgang dieser und das Thema Vorurteile werden sehr gut in diesem Buch durchleuchtet. 

    Und am Ende? Steht die Freundschaft! 

    Ein schön geschriebenes und sehr liebevoll illustriertes Kinderbuch, welches ich euch unbedingt ans Herz legen möchte.



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊 



    Geht mit Euren Kindern auf eine moralisch spannende Reise auf den Bauernhof..


    Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

  3. Cover des Buches Mollys Flug zum Mond (ISBN: 9783734820717)
    Duncan Beedie

    Mollys Flug zum Mond

     (12)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Originaltitel: Molly’s Moon Mission

    Titel: Molly’s Flug zum Mond

    Von: @duncandraws77 

    Übersetzung: @kristinakreuzerwoerter 

    Verlag: @magellanverlag 

    Seitenanzahl: 40

    Empfohlenes Lesealter: 3-6 Jahre

    Preis:14€

    ISBN: 978-3734820715


    Inhalt: Zum Mond fliegen. Für eine kleine Motte viel, viel, viel zu weit weg, denken Molly’s Mama und die anderen Tiere. Doch Molly trainiert und hat ihren Plan fest im Visier. Und dann ist es soweit: 5 - 4 - 3 - 2 -1 START! Molly landet auf etwas hellem, Gelben. Aber es ist nicht der Mond, sondern nur eine Glühbirne. Ob Molly jetzt aufgibt?


    Meine Meinung: Eine Motte ist ja vielleicht zuerst nicht grade ein Publikumsliebling, wie man meinen könnte. Aber weit getäuscht, wir fliegen auf Molly. Eine kleine Motte zeigt, was in ihr steckt. Allein das finde ich ja schon so eine schöne Metapher. In der Geschichte geht der bunte Falter konsequent seinen Weg, auch wenn er viele Zweifler hat. Ist es nicht auch so im wahren Leben? Was mir ausserdem noch gut gefallen hat ist, dass Molly sich auf ihre Weltraummission vorbereitet hat. Ohne Fleiß keinen Preis hat schon einen wahren Kern, besonders wenn man mit Leidenschaft dabei ist. Der erzählende Text wird durch viel wörtliche Rede aufgelockert und die Illustrationen sind eine tolle Kombination aus Licht- und Schattenspielen. 


    Fazit: Ein wunderschönes Bilderbuch über Träume, und wie man sie erreicht, auch wenn sie noch so groß sind. 


  4. Cover des Buches Furzipups, der Knatterdrache (ISBN: 9783649626145)
    Kai Lüftner

    Furzipups, der Knatterdrache

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Bibilotta


    Furzipups, der Knatterdrache

    Der Titel und die Aufmachung des Buches ist so herrlich erfrischend, farbenfroh und ja – man muss sofort schmunzeln oder sogar lachen. Das kann nur ganz viel Unterhaltungsspaß mit sich bringen.
    Sehr schön illustriert und farbenfroh kann man sich sofort ins Buch stürzen … wenn da nicht der “PUPS-BUTTON” wäre, der natürlich erstmal fasziniert und begeistert.
    Wenn man dann darüber hinweg ist, kann man sich beruhigt der Story von Furzipups widmen, die hier in Reimform erzählt wird, mit wunderschönen, farbenprächtigen Illustrationen.

    Pups-Button – was eine Gaudi

    Der Pups-Button ist gleich vorne ins Buch eingesetzt und kann rausgeholt werden um so richtig loszupupsen. Was haben wir gelacht!!! Und zwar nicht nur die Kleinen … auch wir Großen hatten eine riesen Gaudi damit, denn der Pups-Button bietet so allerhand Pups-Geräusche – nicht nur einen. Und jeder ist auf seine Art und Weise so lustig anzuhören, da kann man nur laut Lachen !!!
    Die Batterien sind hier auch schon drin … so dass sofort damit losgelegt werden kann. Über die Lebensdauer kann ich jetzt noch nichts sagen, das müssen wir mal abwarten.
    Auf jeden Fall ist es super, dass am Buch direkt ein Platz für den Button vorhanden ist, so dass er immer schön wieder weggeräumt werden kann und allzeit griffbereit ist.

    Furzipups – unser neuer Freund

    Das Bilderbuch über Furzipups den Knatterdrachen, wird für Leser ab 3 Jahre empfohlen. ABER man kann auch durchaus vorher schon eine Menge Spaß mit ihm erleben. Egal ob nur wegen dem Pups-Button … oder wenn man sich der Geschichte von Furzipups widmet.
    Furzipups will nämlich nur eines … Feuer spucken wie die großen Drachen, doch das klappt bei ihm nicht. Er kann sich noch so anstrengen und bemühen … mehr wie ein *Puuuuuuuuuups* bringt er nicht zustande. Dabei wird er von den anderen Drachen natürlich verspottet und müde belächelt… aber Furzipus lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Er versucht alles – und letztendlich wird ihm klar, auch wenn er es nicht kann, wenn er anders ist und sich unverstanden fühlt, er macht einfach sein eigenes Ding, so gut er es halt kann. Und so endet die Geschichte auch mit einer guten Botschaft.
    Man muss nicht alles können – man muss einfach akzeptieren, wie es ist und das Beste draus machen.

    Ein Gute-Laune-Spaß-Buch für die ganze Familie

    “Furzipups, der Knatterdrache” ist ein Buch, das nicht durch offensichtlichen Lerneffekt besticht, sondern vordergründig durch den Spaß den er mit sich bringt. Es muss ja auch nicht immer jedes Kinderbuch voller Lerneffekte sein – nein, es darf auch einfach nur mal SPASS machen oder nicht?
    Das find ich besonders toll und kann es somit einfach nur herzlichst empfehlen.

  5. Cover des Buches Das kleine Stinktier Riechtsogut (ISBN: 9783845833033)
    Britta Sabbag

    Das kleine Stinktier Riechtsogut

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    ~ Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen. ~

     

    Inhalt

     

    Stinktiere haben schon immer gestunken und werden auch immer stinken. Da scheinen sich alle Tiere einig zu sein. Doch das kleine Stinktier Riechtsogut sieht das anders: Es lieb es nämlich, sich zu waschen und sauber zu fühlen! Dafür erntet es viel Unverständnis.

     

    Übersicht

     

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Altersempfehlung: 3-5
    Erzählweise: Figuraler Erzähler
    Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet.
    Triggerwarnung: -

     

    Warum dieses Buch?

     

    Der Titel hat mich in Kombination mir dem süßen Cover neugierig gemacht. Zudem mochte ich schon die „Bommel“-Reihe der Autorin und war gespannt, was sie sich hier wieder einfallen lassen hat.

     

    Meine Meinung

     

    Schreibstil (4 Lilien)

     

    Dieses Kinderbuch ist in einem einfachen, leicht verständlichen Schreibstil verfasst, der auch für Kinder ab 3 Jahren gut geeignet ist. Es gibt zwar keine schwierigen Wörter, aber teilweise waren mir die Sätze ein wenig zu lang für diese Zielgruppe und manche Seiten wirkten durch den (recht umfangreichen) Text ein wenig überladen. 

     

    Geschichte / Inhalt (2,5 Lilien)

     

    „‘Ein richtiges Stinktier stinkt doch für sein Leben gern!‘
    ‚Ich wasche mich aber für mein Leben gern‘, wehrt sich das
    kleine Stinktier.“ Seite 2

     

    In Britta Sabbags Kinderbuch geht es um ein Kind, in diesem Fall ein Stinktier, das anders ist als die anderen und deshalb von der Gesellschaft und seinen Eltern schief angeschaut wird. Sehr gefallen hat mir, dass hier wichtige Themen wie Anderssein und Individualität angesprochen werden. Trotzdem konnten mich die Botschaften des Buches leider nicht ganz überzeugen. Erstens weil die Eltern lange nicht einmal versuchen, ihr Kind zu verstehen, und es alles vor ihnen verheimlichen muss. Und zweitens weil der Sprössling am Ende „praktischerweise“ entdeckt, dass er doch gerne stinkt und seine Individualität zugunsten von gesellschaftlicher Akzeptanz ein Stück weit aufgibt. Er stinkt also 6 Tage die Woche, am siebten gibt es einen Waschtag für alle Waldtiere – immerhin scheinen diese dann auch gefallen daran zu finden. Das ist mir allerdings eine zu einfache Lösung für den Konflikt, der mit dem Anderssein einhergeht! Mir hätte es besser gefallen, wenn die anderen Tiere das Stinktier einfach so akzeptiert hätten, wie es ist, und ihm trotzdem Liebe und Zuneigung gezeigt hätten. Für mich hat man hier die Gelegenheit verpasst, Kinder wissen zu lassen, dass es okay ist, anders zu sein, dass man trotzdem geliebt wird und dass Vielfalt etwas Schönes ist. 

     

    Drittens finde ich es in dieser Altersgruppe problematisch, das Stinken als etwas Positives darzustellen, da viele Kinder sich nicht waschen wollen und dieses Buch sie wohl darin bestätigt – nach dem Motto: Sich einmal in der Woche zu waschen ist mehr als genug! Die Zähne wollen aber jeden Tag geputzt, die Haare jeden Tag gebürstet werden etc. Ich finde die Botschaften, die das Buch vermittelt also insgesamt etwas fragwürdig und würde das Buch daher eher nicht weiterempfehlen. 

     

    Schade finde ich auch, dass das Lied, das am Ende im Buch abgedruckt ist, nicht (z. B. auf Yout…) frei zugänglich ist, wie es bei den „Bommel“-Büchern war. Hier müsste man sich das Hörbuch mit dem Song dazukaufen, was einfach zu teuer ist. Was sollen Eltern und Kinder also mit dem abgedruckten Text ohne Melodie anfangen? Hier hoffe ich, dass für das nächste Buch wieder eine bessere Lösung gefunden wird.

     

    Figuren (4 Lilien)

     

    Wie schon bei der „Bommel“-Reihe der Autorin steht auch dieses Mal ein sehr niedliches Tier im Mittelpunkt, das man nur gernhaben kann. Die Nebenfiguren (die Eltern, andere Tiere) fand ich insgesamt in Ordnung, auch wenn sie recht flach bleiben. 

     

    Illustrationen (5 Lilien ♥)

     

    Die Illustrationen von Igor Lange konnten mich auf ganzer Linie überzeugen! Sie wurden offensichtlich mit viel Liebe gemalt und enthalten viele Details, die man gemeinsam mit dem Kind entdecken kann. Unter anderen hat das Stinktier einen kleinen Vogel zum Freund, den man auf jeder Seite suchen muss, was dem Zielpublikum sicher Spaß macht. 

     

    Geschlechterrollen (4 Lilien)

     

    Ich habe das Stinktier als männlich gelesen (obwohl das Geschlecht nicht ganz eindeutig erkennbar ist). Gefallen hat mir hier, dass Geschlechterstereotypen gebrochen werden, indem das Stinktier sich gerne pflegt, wäscht und einparfümiert. Problematisch finde ich hingegen, dass dieses Buch den Bechdel-Test nicht besteht und dass die Mutter immer ein kleines bisschen „hysterischer“ (ich benutze das Wort hier absichtlich) dargestellt wird als der Vater. 

     

    Mein Fazit

     

    Ein einfacher, leicht verständlicher Schreibstil, ein niedlicher Protagonist (der Genderstereotypen bricht), ein wichtiges Thema und liebevoll gemalte Illustrationen – lediglich die Botschaften, die das Buch vermittelt (man muss sich den Normen anpassen, muss sein Anderssein vor den Eltern verheimlichen, einmal in der Woche waschen reicht), fand ich fragwürdig und nicht überzeugend. Schade finde ich auch, dass das abgedruckte Lied nicht frei zugänglich ist und sich nicht von den Eltern und ihren Kindern angehört werden kann. Eine Empfehlung kann ich dieses Mal deshalb leider nicht aussprechen.

     

    Bewertung

     

    Idee: 4 Lilien
    Geschichte / Inhalt: 2,5 Lilien
    Ausführung: 3 Lilien
    Schreibstil: 4 Lilien
    Figuren: 4 Lilien
    Illustrationen: 5 Lilien ♥
     Rollenbilder: 4 Lilien

     

    Insgesamt:

     

    ❀❀❀ Lilien

     

    Dieses Buch erhält von mir drei Lilien!

  6. Cover des Buches Der Delfin (ISBN: 9783845811031)
    Sergio Bambaren

    Der Delfin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Der kleine Delfin Daniel lebt mit seiner Familie in einer kleinen, sicheren Lagune, die durch eine Felswand vom Meer getrennt ist. Als er erfährt, dass die Welt ausserhalb seines kleinen Reiches noch weiter geht, lässt ihn das Fernweh nicht mehr los, er nimmt all seinen Mut zusammen und mit einem großen Sprung auf die andere Seite zu gelangen. Auf seiner Reise findet er neue Freunde, setzt sich aber auch mancher Gefahr aus. Besonders die weise Meeresschildkröte Serafina macht ihm Mut, wenn seine Angst ihn mal wieder übermannt. Und Augustin, die Seerobbe will mit ihm sogar das Meer erobern. Einmal mit den Wellen schwimmen. Ob dieser Traum für den kleinen Delfin wahr wird und was der kleine Delfin alles erlebt...


    das erfahrt ihr in der wunderschönen, sehr poetischen Geschichte "Der Delfin: Die Geschichte eines Träumers" von @sergio_bambaren mit traumhaften Illustrationen von @mlle.joelle.tourlonias, die bei @verlagarsedition erschienen ist. 

    Der kleine Defin Daniel ist so ein herziger Kerl, dass wir ihn gleich ins Herz geschlossen haben. Und er hat einen großen Wunsch, den er sich mit Mut und Zuversicht erfüllt. Aber er lernt auch die Gefanren auf der anderen Seite der Lagune und das Heimweh kennen.

    Im Vergleich zu vielen anderen Büchern für die Altergruppe ab 4 Jahren enthält jede Seite schon sehr viel Text. Die Kinder sollten also schon etwas geübt im Zuhören sein. Allerdings kann man sich auch sehr gut nur die wunderschönen Bilder anschauen und dazu selbst kleine Geschichten erfinden. 

    Eine wunderschöne Geschichte über den Mut sich seine Wünsche und Träume zu erfüllen und auch seine Freunde dazu anzuspornen.

  7. Cover des Buches Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen (ISBN: 9783958541528)
    Kathryn Cristaldi

    Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    „Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen, 

    auf den Mond, zu fremden Sternen 

    und in unerreichte Fernen. 

    Ich lieb dich, bis die Kühe fliegen.“


    In diesem Buch begegnen uns nicht nur fliegende Kühe, sondern auch Frösche auf Einrädern, Yaks in Feuerwehrautos und feiernde Ameisen auf Geburtstagstorten. Herrlich skurrile Traumbilder werden erzeugt, um der Liebe Ausdruck zu verleihen. Und am Ende ist klar: egal was passiert, ich liebe dich für immer und unendlich. Du kannst in Ruhe schlafen gehen.


    In den meisten Gutenachtbüchern geht es hauptsächlich um das Schlafengehen. Nicht so in diesem Buch. Und deshalb kann man es auch zu jeder Tageszeit lesen und sich kringeln vor Lachen.

    Meine Tochter und ich lieben Quatschgeschichten. An anderer Stelle habe ich bereits erwähnt, dass ich einige Bücher mit vertauschten oder völlig neuen Worten vorlesen muss, damit sie lustiger werden. Das muss ich hier nicht machen, weil dieses Buch von ganz allein schon sehr lustig ist. Wir denken uns außerdem jedes Mal auch eine weitere „ich lieb dich, bis....“ Begebenheit selbst aus. 

    In die Reime musste ich mich beim ersten Mal etwas „einlesen“, da sie über zwei Seiten gehen und sich nur der mittlere Teil reimt. Einmal verstanden, ist das aber kein Problem mehr und hat sogar einen besonderen Reiz.

    Die Illustrationen sind wunderschön und abwechslungsreich. Viel vom Charme des Buchs verbirgt sich in den lebendigen Bildern, die dem kurzen Text Leben einhauchen. 


    Wir mögen dieses Buch unglaublich gern, weil es uns bei all dem Quatsch und Spaß vermittelt, dass wir uns immer immer lieben werden. Bis die Kühe fliegen eben.


    Ab 3 Jahren wird es sicher auch euch viel Spaß machen.

  8. Cover des Buches Bella Baumädchen (ISBN: 9783961292288)
    Britta Sabbag

    Bella Baumädchen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sandra1983

    Bella ist kein typisches Rosa-Puppen-Mädchen, sondern sie hat ihren eigenen Kopf und möchte gerne etwas bauen. Kritisch wird sie beäugt, denn Bauen passt nicht in das Rollenbild der meisten anderen Leute (Erwachsene und auch Kinder), was sie über Mädchen haben.

    Bella räumt mit Klischees auf und lässt sich nicht in ein Bild pressen, sie zeigt es allen, wie sie sich durchsetzt und stößt am Ende auf Begeisterung. 

    Das Buch ist wunderschön illustriert (außer Bellas Vater finde ich nicht ganz so sympathisch gelungen). Dieses Buch sollten auch mal viele Erwachsene lesen, die meinen, Bauen, Autos usw ist nichts für Mädchen...

  9. Cover des Buches Das alles sind Gefühle (ISBN: 9783845846026)
    Michael Engler

    Das alles sind Gefühle

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Bücher über Gefühle finde ich super, um mit Kindern über Gefühle zu sprechen. Denn einfach so, ist das gar nicht so einfach. Mit einem Buch können Kinder lernen, mit ihren Gefühlen besser umzugehen, und vielleicht auch anders zu reagieren.

    In der Geschichte lernt man Lars kennen, der sich selbst nicht wieder erkennt und gemeinsam mit dem kleinen Maulwurf über seine Gefühle spricht und diese analysiert. Das natürlich kindgerecht und einfach und doch aussagekräftig.

    Was ich etwas schade finde, dass die negativen Gefühle auch so benannt werden. Dabei gehören diese einfach dazu. Hier hätte ich mir die Beschreibung etwas anders gewünscht. Doch auch so lernt der kleine Zuhörer, das es eine Vielzahl an Emotionen gibt und nicht jeder Tag gleich ist. Das man an einem Tag vielleicht mutiger ist und sich etwas traut, was man am nächsten Tag vielleicht schon nicht mehr mag. Ich denke das Buch kann ein guter Anreiz sein, dass sich Kinder über ihre Gefühle austauschen, nur wäre es schön gewesen, wenn Lars am Ende noch mehr mit seiner Mutter spricht. Damit es eben in der Realität auch so passiert und sich die Kinder ihren Eltern anvertrauen und über sich und ihre Gefühle sprechen. Denn egal ob Junge oder Mädchen, jeder darf über Gefühle sprechen und jede Art von Gefühl haben.


    Eine süße Geschichte über Gefühle, die wirklich jeder von uns hat. Kann helfen, dass sich Kinder öffnen und sich vielleicht auch besser verstehen.

  10. Cover des Buches Klingeling (ISBN: 9783551518507)
    Günther Jakobs

    Klingeling

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:

    Emil Ente und Henry Schwan sind die allerbesten Freunde.
    Deshalb hat Henry ein kleines rotes Fahrrad besorgt, damit Emil bei den Radtouren nicht mehr hinten im Anhänger mitfahren muss.
    Doch Emil stürzt beim ersten Versuch vom Rad und traut sich dann nicht mehr zu fahren.

    Doch so schnell gibt Henry nicht auf und zeigt seinem Freund, wie entenleicht Radfahren sein kann.

     

    Illustrationen:

    Das Buch ist farbenfroh vom Autor selbst illustriert.
    Die Illustrationen füllen fast immer die ganze Seite, so dass es beim Vorlesen für den Zuhörer jede Menge zu entdecken gibt.
    Blau und rot (Helme, Lauf- und Fahrräder) dominieren und rücken dank der grasgrünen Umgebung immer wieder in den Vordergrund.

    Das beste Bild ist am Buchende zu finden, denn Emil braust kreuz und quer mit wildem "Klingeling" auf seinem Fahrrad durch die Gegend während Henry im unteren Bildrand genervt zur Seite blickt.


     

    Altersempfehlung:

    ab 3 Jahre

     

    Fazit:

    Das Buch eignet sich prima für alle kleinen Fahranfänger, die vielleicht schon die eine oder andere Bruchlandung erlebt haben.

    Henry und Emil fahren beide vorbildlich mit Sturzhelm (erster Kommentar vom Kind zu den beiden) und zeigen Schritt für Schritt wie man zunächst mit einem Laufrad (in blau) und dann nochmal mit dem Fahrrad (in rot) vorwärts kommt.

    Die Texte sind kurz und knapp, leicht verständlich und rücken bei den lustigen Illustrationen in den Hintergrund. Das Kind "liest" das Buch anhand der Bilder mittlerweile selbst.


     
    ...
    Rezensiertes Buch: „Klingeling - Fahrradfahren ist entenleicht" aus dem Jahr 2018
  11. Cover des Buches Bär und Maus - Jeden Tag und für immer (ISBN: 9783570179925)
    Christopher Cheng

    Bär und Maus - Jeden Tag und für immer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste


    Eine unglaubliche tiefe, sehr berührende emotionale Geschichte 

    über die bedingungslose Freundschaft (Liebe), die alles mitmacht und alles trägt

    für Kinder ab 4 Jahren 

    und jeden der Bücher liebt


    Bücher können so, so wunderschön sein!

    So tief berühren, das einem fast schwindelig wird.


    Genau so ein Buch ist "Bär und Maus - Jeden Tag und für immer" von Christopher Cheng mit Bildern von Stephen Michael King mit einer fantastischen Übersetzung von Knut Krüger, der es geschafft hat, die Tiefe und Emotionalität der Geschichte auch ins Deutsche zu transportieren, ohne das etwas von der Faszination verloren geht.

    Als ich für eine Themenreihe "Freundschaft" nach Geschichten suchte fiel mir dieses Buch in die Hände, das schon durch das Cover zu mir sprach. Nun ist es ja so, dass nicht alles was Erwachsenen gefällt auch Kindern gefällt, also machte ich es wie immer (oder besser gesagt, wie schon so oft), ich legte das Buch einfach gut sichtbar auf einen Tisch und beobachtete die Reaktionen der Kinder. Und was soll ich sagen, das Buch lag keine zwei Minuten dort und weitere drei Minuten später hockten die ersten 4 Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren gemeinsam zusammen und entdeckten die Bilderwelt mit ihrer ganz eigenen wundervollen, fast selbsterklärenden Bildsprache. Später kam ein Kind zu mir und sagte:"...Du die haben sich aber sehr lieb, stimmt's?...."

    Ja, Pandabär und Maus haben sich sehr lieb. Wie lieb und wie tief diese bedingungslose Liebe/Freundschaft allerdings ist, das erleben wir erst über die erzählende Geschichte. Wir alle kennen die Geschichte von der Hasenmutter und ihrem Kind, in der die Mutter dem Kind erklärt wie lieb sie es hat. "Von hier bis zum Mond....". Unzählige Male ist sie in abgewandelter Form zu Papier gebracht worden und immer und immer wieder wird sie erzählt. 

    Hier ist es anders, denn hier wird diese tiefe Verbundenheit mit ganz viel Inhalt gefüllt.  Es ist nicht nur eine Aufzählung sondern ein Fragen und Antworten. Die Maus stellt dem Bären Fragen, die in die Zukunft gehen. "Meinst du, wir werden uns immer noch an den Händen halten- auch wenn wir schon alt und grau sind..." , Hälst du meine Hand während....., auch wenn......", und der Bär antwortet mit einer Selbstverständlichkeit und Intensität, das kein Zweifel daran besteht, das er nie von ihrer Seite weichen wird. Immer und immer wieder stellt die Maus neue Fragen, fast schon als suche sie nach einer negativen Antwort, aber dem ist nicht so. Sie will einfach nur hören, das egal was passiert, der Bär zu ihr steht, für sie da ist. Das sie nie allein ist. Und mit jeder Antwort, die der Bär gibt, wird beim Leser das Gefühl stärker, dass es etwas gibt, das alles trägt, das alles verzeiht, das so stark ist, das man immer aufgefangen wird. Das da jemand ist, der für einen da ist. Das man nie allein ist. Und auch wenn sich die Geschichte zwischen Bär und Maus abspielt, wird sie beim Vorlesen zu einer Geschichte zwischen dem Vorlesenden und dem, dem man vorliest. In einer 1:1 Situation ist dieses Gefühl stärker, als in einer Gruppe, doch auch in einer Gruppe empfinden die Kinder es so, was eine Leserunde mit Grundschulkindern zu Tage brachte. Das Kind fühlt sich angesprochen, rutscht in die Rolle der Maus, weil sie Fragen stellt, die sich viele selbst schon in ähnlicher Form gestellt haben. "Wirst du meine Hand halten auch wenn....?", steht im Grunde für "..hast du mich auch noch lieb wenn...?". Auch wenn ich schlecht gelaunt bin, auch wenn ich Fehler mache, auch wenn ich mal nicht nett zu dir bin...? Jeder von uns kennt dieses Gedankenspiel, jeder von uns, und gerade die Kinder haben schon einmal zumindest in Gedanken solch eine Frage formuliert. Sie beantwortet zu bekommen, bringt Sicherheit. Sicherheit, die ein Kind braucht um zu wachsen, um unbeschwert und ohne Angst durchs Leben zu gehen. Die ein Kind stärkt. Und genau das ist es was der Autor möchte. Geschichten erzählen, die Kinder stärken. Das der Bär mit so viel Tiefe, Klarheit und Selbstverständlichkeit antwortet bringt der Maus diese Sicherheit und in unseren Leserherzen empfinden wir genau das auch. 

    Eine entscheidende Stelle der Geschichte kommt fast zum Schluß. Die Maus fragt:

     "Aber wenn ich irgendwohin gehen muss und du nicht mitkommen kannst, was dann?"

    Sich das vorzustellen fällt schwer, aber die vielen Antworten, die der Bär gibt beantworten auch diese, alles entscheidende Frage. Es sind ganz individuelle Antworten die er zum Ende in einem Satz zusammenfast.

    "Dann hätte ich dich immer bei mir.............Jeden Tag..... für immer."

    Stephen Michael Kings wundervollen Zeichnungen unterstützen die Geschichte in dem er das Geschehen visualisiert, sichtbar macht. Zwar kommen einem vor dem inneren Auge bei jeder Frage und jeder Antwort selbst Bilder in den Kopf, doch seine Illustrationen zeigen mehr als nur das Geschehen. Sie lassen mitempfinden, mit spüren. Durch sie wird einem bewusst wie tief diese Freundschaft, diese Liebe ist.

    Die Kombination aus Bild und Text ist es, was unser Herz so tief berührt und die Botschaft beim Leser so intensiv ankommen lässt.


    Ja, es ist ein Bilderbuch, das berührt, tief berührt.

    Es ist aber auch ein Buch das stärkt und Sicherheit geben kann.

    Kindern, genauso wie Erwachsenen.

    Ich wurde einmal gefragt für wen nun dieses Buch sei. Es sei doch ein Bilderbuch, also für Kinder. Und es ging weiter, das dieser Jemand in Frage stellte, das Kinder es verstehen. Ja, Kinder verstehen es. Vielleicht sogar besser als Erwachsene, denn sie können sich noch relativ unbefangen auf die Geschichte einlassen. Sie sind offen für Emotionen, Fragen und Antworten. Zuerst sind es die Figuren, die sie neugierig machen, dann sind es die Fragen, die sie sich vielleicht auch schon einmal gestellt haben. Sie durchleben die Geschichte weil sie sich mit ihr in irgendeiner Weise identifizieren können.

    Erwachsene müssen oft erst abschalten lernen um sich auf eine Geschichte einlassen zu können. Ist man aber als Erwachsener in der Lage sich auf die Geschichte einzulassen wird man erkennen, was für eine tiefe Liebeserklärung da gemacht wird. Und so ist es ein Bilderbuch für jeden. Ich verschenke es gerne, auch an Erwachsene, gleich welchen Alters. Es ist ein tolles Geschenk für alle Liebenden, vielleicht zur Hochzeit, zum Hochzeitstag. Es ist ein tolles Geschenk für Kinder, die aus dem Haus gehen, es ist ein tolles Geschenk, für alle die jemanden verloren haben, denn gerade das Ende macht Mut.

    Christopher Cheng hat die Geschichte seiner Frau gewidmet und jeder der es verschenkt, verschenkt damit seine eigene Botschaft, denn  die Worte des Autors sprechen uns aus der Seele. Er hat für uns Erklärungen formuliert, wo uns vielleicht die richtigen Wörter gefehlt haben.

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    p.s. Neulich habe ich eine Rezension zum Buch gelesen, die mich sprachlos gemacht hat. Da schreibt jemand, die Bilder wären nicht bunt genug und dem Buch fehle es an Tiefe.... . Mir ist wirklich fast der Atem weg geblieben. Mein erster Gedanke war, hat der/die Schreiber/in das Buch überhaupt gelesen?

    Ich nahm daraufhin das Buch noch einmal mit in meine Lesegruppen und wir sprachen über diese Rezension im Kontext mit dem unmittelbaren Blick ins Buch und das Hören der Geschichte. Sowohl die Kinder im Alter zwischen 4 und 7 Jahren, als auch die Grundschulkinder und die Senioren im Seniorenprojekt  waren sich einig. Dem Buch fehlt es nicht an Farbe. Die Illustrationen sind lebendig, einfühlsam und sie zeigen genau das was die Geschichte warm ums Herz macht.

    Die Botschaften der erzählenden Geschichte sind so wundervoll. Hier werden Fragen gestellt und ausführlich (aber nicht zu lang), sehr klar und mit dem besonderen Gefühl der Sicherheit, der Bedingungslosigkeit, beantwortet. Die Geschichte macht stark!! Sie löste in allen ein Gefühl des sich aufgehoben Fühlens aus. Wieviel Tiefe kann es denn noch geben?

    Wir finden mehr geht nicht.

    Gut, jeder empfindet anders. Jeder hat einen anderen Illustrationsgeschmack. Also, wieso soll es nicht jemanden geben, dem das Buch nicht gefällt. Wir, 53 Buchverliebte zwischen 4 und 86, sind jedoch der Meinung: Dieses Buch ist einfach wundervoll!!



  12. Cover des Buches Kleiner Bär, großer Bär und ich (ISBN: 9783219118124)
    Margarita del Mazo

    Kleiner Bär, großer Bär und ich

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Winterfeeling pur und eine kuschelig-warme Vater-Tochter-Beziehung ist in meinem heutigen Buch zu finden: Eingekuschelt in Pudelmütze und Schal wird gemeinsam gerodelt, Schneemann gebaut und im Eis gefischt. 


    Inhalt des Buches:

    Was ist besser als einen Bären zu haben? Genau, zwei Bären sind noch um einiges vorteilhafter! Während mit dem kleinen Stoffbären viele kleine und große Dinge entdeckt und Freunde gefunden werden können, ist der große Bär ein Beschützer, der einem die ganze Welt zeigt. Kleine Bären brauchen einen, aber manchmal brauchen einen die großen Bären genauso…


    Persönliche Meinung:

    Diese kurze Geschichte aus der Feder von Margarita del Mazo ist eine Ode an jede liebevolle Vater-Tochter-Beziehung. Sowohl Teddybären als auch Väter geben das Gefühl von Geborgenheit und Wärme. Mit beiden entdeckt man die Welt und beide brauchen einen. Es ist somit eine warmherzige Geschichte über das gegenseitige Gebrauchtwerden und Füreinander-Da-Sein. Der Text des Buches ist kurz und kann daher bereits Kindern unter 3 Jahren vorgelesen werden. 

    Die Illustrationen von Rocio Bonilla sind vielen bereits ein Begriff. Sie sind niedlich und lassen uns die magischen Momente des Winters wie Rodeln oder durch den Winterwald spazieren hautnah erleben. Glaubt man aufgrund der Zeichnungen zu Beginn der Geschichte noch, dass das Mädchen in der Geschichte tatsächlich von einem großen Bären an ihrer Seite begleitet wird, ist man am Ende durch das kleine Detail, das die wahre Person, nämlich den Vater, preisgibt, amüsiert. 


    Fazit: eine Liebesgeschichte an alle großen bärigen Väter, mit deren Hilfe man alle kleinen und großen Dinge entdecken darf!

  13. Cover des Buches Pfui Spucke, Lama! (ISBN: 9783480235025)
    Katalina Brause

    Pfui Spucke, Lama!

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Auf dem Cover sitzt ganz brav das Lama, doch die anderen Tiere haben einen offenen Regenschirm mit Spuckeflecken.

    In einem netten kleinen Dorf steht das Lama, bekleidet mit einer südamerikanisch anmutenden Satteldecke, vor dem Ankündigungsplakat für eine Kirmes. Wie gerne würde es da mitmachen. Als er am nächsten Tag zum Kirschbaum kommt, sitzen dort das feine Schwein, das Huhn und der dicke Hund und blasen Ballons auf. Als das Lama seine Hilfe anbietet, kommen „winzige Spucketröpfchen“ aus seinem Mund. „Pfui, Spucke!“

    Auch der Versuch am nächsten Tag scheitert und am Tag vor der Kirmes habe die Tiere vorsorglich ihre Schirme aufgespannt. Das Lama ist furchtbar traurig und das Bild, mit dem das Lama mit hängendem Kopf zu sehen ist, bringt das hervorragend rüber. Die ganze Zeit wird immer wieder eine geheimnisvolle Maschine erwähnt und als diese in der Nacht gestohlen werden soll, wird das Lama zum Helden. Es gibt viele Möglichkeiten, bei der die Spuke von Nutzen sein kann und so wird das Lama ein geachtetes Mitglied des Dorfes.

    Die Bilder sind sehr stimmungsvoll gemalt und die Texte sind kurzgehalten, auch die Moral der Geschichte ist schon kleinen Kindern klar. Ich befürchte nur, dass der Ekelfaktor bei einigen Vorlesern zu groß ist, um das Buch mit Freude vorzulesen. 

  14. Cover des Buches Kleine Lesehelden: Der kleine Siebenschläfer kommt in die Schule (ISBN: 9783522185929)
    Sabine Bohlmann

    Kleine Lesehelden: Der kleine Siebenschläfer kommt in die Schule

     (7)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Dem kleinen Siebenschläfer steht ein aufregender Tag bevor, denn er hat seinen ersten Schultag. Mit seinem besten Freund, der Haselmaus, macht er sich auf den Weg zur Waldschule. Sie lernen die Lehrerin kennen und die anderen Schüler. Nachdem sie alle berichtet haben, was sie am besten können, probieren sie es gemeinsam aus. Das macht Spaß, auch wenn nicht alles gelingt.

    Wir sind immer wieder begeistert von den Büchern mit dem kleinen Siebenschläfer. Auch dieses Mal haben uns die Erlebnisse gut gefallen. Die Kapitel sind von der Länge her genau richtig und die Texte sind passend für Leseanfänger. Die große Schrift macht das Lesen leicht und die Illustrationen passen schön zur Geschichte. Nach den Kapiteln gibt es Rätsel, die den Kindern viel Freude bereiten.

    Der kleine Siebenschläfer und seine freunde sind wirklich tolle Figuren, die wir gerne durch ihr Leben begleitet. Die Kinder können sich gut in die Figuren hineinversetzen.

    Ein empfehlenswertes Buch zum Selberlesen und zum Vorlesen.

  15. Cover des Buches Billy mit den Bambusbeinen (ISBN: 9783747800096)
    Erhard Dietl

    Billy mit den Bambusbeinen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: JennysKinderbuchwelt

    Das Cover zeigt die Hauptfigur Billy und man wird direkt neugierig was einem in diesem Buch so erwarten wird. 


    Der Text lässt sich super flüssig lesen. Der Autor bekannt von den Olchis hat einen ganz eigenen Schreibstil den man auch in diesem Buch wieder erkennt.


    Billy ist bereit für seinen ersten Ausflug. Er trifft auf seiner Reise eine Menge andere Insekten und jede dieser Insekten zeigt Billy wie toll sie sind. Dann wird Billy bewusst das er selbst nichts tolles hat oder kann. Er sitzt niedergeschlagen herum, bis ein Käfer zu ihm kommt und seine tollen Beine bewundert. Nun ist Billy ganz stolz den ihm wird klar jeder ist auf seine Art besonders.


    Eine Geschichte über Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Mobbing und Selbstbewusstsein. All diese Themen gereift die Geschichte auf. 


    Das Buch eignet sich perfekt als Sozialtraining in der Schule.


            

  16. Cover des Buches Auch solche Tage gibt es (ISBN: 9783907114025)
    Kim Young-ah

    Auch solche Tage gibt es

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Bilderbücher zu schwierigen Themen wie tiefer Traurigkeit und Depression gibt auf dem deutschsprachigem Buchmarkt noch recht wenige. Über Traurigkeit und Traurigsein in leichter Form zwar etliche doch über so richtig tiefe Traurigkeit nur wenige.

    Einfühlsam und sehr verständlich (kindgerecht) erzählt der koreanische Autor Kim Young-ah genau solch eine Geschichte, die durch die ausdrucksstarken Illustrationen der Illustratorin Shin Ji-soo perfekt visualisiert werden. Ihr gelingt es mit mit einem Spiel von Größe und Perspektive, Form und Farbe und einer intensiven Körpersprache, sowie Mimik, ein Gefühl von dieser tiefen Traurigkeit, die der Bär in sich verspürt, zu vermitteln, das Kinder mitfühlen lässt auch wenn sie das Gefühl selbst vielleicht in dieser Intensität noch nicht verspürt haben. In den meisten Bilderbüchern wird viel der Handlung bzw. Geschichte über die Zeichnungen transportiert. Hier jedoch hat die erzählende Geschichte mit ihrer besonderen Klarheit und Tiefe einen gleichwertigen (wenn nicht noch etwas höheren) Anteil. Ohne sie würden die Leser weder die Tiefe Traurigkeit, die Hoffnung noch die Sonnenseite wirklich erleben.

    Der kleine Bär durchlebt auf seinem Weg im Wald die Tiefe Dunkelheit und gleichzeitig dem Gefühl der Einsamkeit. Die hohen Bäume lassen ihn dabei noch kleiner wirken. Er trottet langsam mit hängendem Kopf und als er eine Lücke sieht und in den Himmel schaut, scheint es als würden die tief schwarzen Wolken, das Grollen der Wolken des Gewitters ihn völlig einzunehmen. Aus dem Wald heraus findet er sich an einem See wieder. Es ist ruhiger aber nicht wirklich heller geworden, er fühlt sich allein, sinniert vor sich hin, rollt sich zusammen als wolle er sich selbst Schutz geben. Wieder wird es dunkel und dann fängt es auch noch an zu regnen, doch in dem Regen kommt ein kleiner Regenbogen auf den am Boden kauernden Bären zu und mit dem Regenbogen wird es wieder heller. Ein kleiner Frosch hat sich zum Bären gesellt, der nun nicht mehr alleine ist. Und mit dem Frosch und dem Regenbogen kommt das Vergnügen wieder. 

    So intensiv die Bilderwelt so intensiv auch die Worte mit denen der Autor erzählt. Einfühlsam und mit Gefühl für Sprache übersetzt von Andreas Schirmer  heißt es so  z.B.:

    "Mein Gang ist so schwer.

    Wie wenn in zähem Schlamm

    die Füße ständig einsinken.......

    ..... so voll ist mein Kopf vor lauter Kummer."

    "Ich möchte nach Herzenslust weinen.

    Die Tränen kullern lassen......"

    "........Der klare Himmel kommt wieder zum Vorschein, und der helle Sonnenschein blendet die Augen....."

    "Solche Tage mag es geben,

    aber gleich nebenan wartet

    auch ein kleiner Regenbogen.."

    Der kleine Bär durchlebt ein tiefes Tal der Traurigkeit, von der er nicht weiß wieso  und wie sie zu ihm gekommen ist. Plötzlich war sie da und nahm viel Raum in ihm ein, doch dann entdeckt er das Licht. Einen kleinen Regenbogen und jemanden der ihn aus dieser Traurigkeit führt, einfach weil er da ist. Es gibt diese Tage der Traurigkeit, die kommen "wie ein unangemeldeter Besuch", aber sie gehen auch wieder wie es Besuch nun einmal auch macht. Gefühle der Einsamkeit, der tiefen Traurigkeit gehören zum Leben dazu will der Bär mit seiner Geschichte den Kindern erklären und zeigt auch, das man mit Hilfe eines Freundes leichter aus dieser Traurigkeit, die man nicht versteht und die dennoch da ist, heraus kommt.

    Zum Abschluss gibt der Frosch seinem bärigen Freund noch etwas mit auf dem Weg und wir dürfen diesen Brief mit lesen. 

    "Denk an den Regenbogen in deinem Herzen" heißt es zum Schluss der Geschichte. Dieser Satz berührt die Kleinen genau wie die ganze Geschichte, die ihnen viel mit auf den Weg gibt aber auch viel Gesprächsstoff liefert weil sie sehr inspiriert über Gefühle und Einsamkeit nachzudenken.

    Einsamkeit kennt jedes Kind, wenn auch vermutlich in unterschiedlicher Intensität. Die Gefühle, die sie dabei hatten sind für viele nur schwer in Worte zu fassen und die Erfahrung zeigt, je intensiver sie wahren, desto schwieriger ist es für Kinder dafür Worte zu finden. Der Bär mit seiner Geschichte findet Worte, die sie selbst nicht finden konnten weil ihr Wortschatz noch nicht ausreicht, weil es Gefühle gibt für die man so einfach keine Worte findet. Jedes Kind nimmt Einsamkeit anders war. Die einen sind es gewohnt immer jemanden um sich herum zu haben, sie fühlen sich schon einsam, wenn einmal kurz keiner da ist. Andere lieben es allein etwas zu machen, in Ruhe allein zu malen, zu bauen oder vielleicht sogar zu lesen für sie ist Einsamkeit ganz anders definiert.

    Nach dem Vorlesen der Geschichte können wir ausgehend von dem Buch wunderbar weiter mit den Kindern in die Materie eintauchen. Wer Hilfestellungen für Gespräche braucht, der findet auf den letzten Seiten des Buches einige Anregungen und Hinweise.


    Ein tolles Bilderbuch, das man nicht nur vorlesen sollte wenn jemand traurig ist, sondern schon viel früher, damit Kinder, wenn sie dieses Gefühl ereilt ihm nicht hoffnungslos ausgeliefert sind. 

  17. Cover des Buches Kleines Einhorn Funkelstern. Schön, dass wir Freunde sind (ISBN: 9783401708249)
    Mila Berg

    Kleines Einhorn Funkelstern. Schön, dass wir Freunde sind

     (7)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Eine Kinderbuch/Bilderbuch Reihe die ich sehr gerne habe ist einfach "kleines Einhorn Funkelstern". Schon mein allererstes Band hat mich verzaubert. Diese wunderschönen Illustrationen mit ihren Glitzer Elementen und die schönen Geschichten bringen einen zum Träumen. 

    Es ist einfach eine traumhafte Kinderbuchreihe, die wichtige Botschaften kindgerecht verpackt haben..

    In diesem Band geht es um Freundschaft und das Anders sein. Denn unser Funkelstern ist zwar ein zauberhafte Einhorn, aber kann nicht nicht alles bzw ist anders. Einige Fähigkeiten sind dem kleinen Einhorn  nicht gegeben und dadurch fühlt es sich schlecht und nicht zu den anderen passend. Dabei ist Anders doch ganz und gar nicht schlecht, eher wundervoll und wertvoller. Die kleinen Freunde das Koboldmädchen Trixi und die Fledermaus Kalle lassen keine Minute aus um es dem kleinen Einhorn zu zeigen und durch ein Zufall, erleben sie zusammen etwas tolles und das Einhorn sieht wie wertvoll es ist. 

  18. Cover des Buches Der kleine Tiger und seine Freunde (ISBN: 9783401707730)
    Marina Krämer

    Der kleine Tiger und seine Freunde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Bilderbuch zum Thema Selbstvertrauen  Ich-Stärkung

    Der kleine Tiger Max wohnt zusammen mit seinen Freunden
    dem Igel  Benni,
    Emil,dem Hasen
    Eichörnchen Mia
    Nick,  Waschbär
    und den
    Biberbrüder Tim und Tom,
    Marika Wildschwein ´
    und
    Bruno Bär
    im Wald.
    Eines Tages , die Freunde sind gerade dabei Verstecken zu spielen da fängt es an zu Regnen. Erst nur ein paar Tropfen doch als es auch noch beginnt zu Gewittern suchen sie nach einem trockenem, sicheren Plätzchen.
    Bruno Bär wohnt in der Nähe und hat bestimmt Platz für sie.
    Doch Brunos Höhle ist gar nicht so groß wie alle dachten. Nur mit viel Mühe passen alle hinein.
    Bruno erklärt ihnen, dass er gern eine größere Höhle gebaut hätte nur fehlte ihm immer die Zeit.
    Zum Glück zieht das Gewitter schnell vorüber. Alle sind froh, dass Bruno so gastfreundlich war.
    Da er am nächsten Tag Geburtstag hat überlegen alle wie sie ihm eine Freude machen können
    .Jeder hat eine Idee und ist mit Feuereifer dabei etwas vorzubereiten. Nur Max unser kleiner Tiger, der hat keine Idee. Er meint er kann nichts. Aber helfen könnte er den anderen. So bietet er seine Hilfe an, die auch immer gern angenommen wird. Doch wem er auch hilft ständig passiert ihm etwas und die ganze Geburtstagsüberraschung misslingt.
    Jetzt fühlt sich Max noch schlechter. Nicht nur das er selbst kein Geschenk für Bruno hat, durch seine Fehler sind auch alle anderen Geschenke misslungen und nun hat keiner eins.
    Mehr noch alle sind sauer auf ihn.
    Betrübt und ratlos sitzen sie da, als der kleine Tiger plötzlich eine geniale Idee hat.
    Am nächsten Morgen ziehen sie mit  sehr viel Werkzeug zu Brunos Höhle.
    Als der gerade seine Höhle mit einem großen Kuchen verlässt staunt er nicht schlecht.
    Alle waren gekommen um ihm seine Höhle auszubauen.
    Jeder packt an und macht das was er kann auch Tiger Max und am Abend kann Bruno in seine wunderschöne neue ,alte Höhle einziehen.
    Und dann hat Max auch noch eine Überraschung.
    Was das ist wird hier noch nicht verraten.

    *
    Die Geschichte wird von wunderbaren Illustrationen begleitet, die die Autorin selbst gezeichnet hat.
    Sehr einfühlsam und ausdrucksstark verleiht sie den Tieren ihre Charaktere.
    So guckt der Igel ständig etwas grimmig, der Hase ängstlich, die Biberbrüder forsch.
    Marina Krämer geht auf Situationen ein und visualisiert eindrucksvoll die Sorgen und Nöte insbesondere des kleinen Tigers, der sich im Laufe der Geschichte immer schlechter fühlt.
    Aber auch die anderen Tiere mit ihrer Vorfreude, Wut, Ratlosigkeit und auch Freude sind individuell und lebendig.
    Fast hat man das Gefühl man betrachtet nicht eine Bilderbuchseite sondern sieht einen Film. Die Illustrationen leben in ihrer dynamischen, gefühlvollen Darstellungsweise. Sie erzählen einen großen Teil der Geschichte und liefern weitere Details, die sehr bereichernd wirken.
    *
    Die Handlung orientiert sich sehr am Alltag der Kinder. Sie alle kennen das Gefühl wenn etwas nicht so klappt wie man es sich vorgestellt hat.
    Gut wenn man Freunde hat, die einem nicht lange böse sind.
    Und es ist auch gut, dass Gefühl zu haben nicht nutzlos zu sein.
    *
    Die Geschichte zeigt uns, dass wenn alle zusammen halten, alle für einander da sind viel erreicht werden kann.
    ***
    Nachtrag:

    Unsere Lesekinder fanden die Geschichte ganz toll. Besonders fasziniert waren sie von der Idee Bruno die Höhle auszubauen wenn gleich sie der Meinung waren, dass man da auch schon viel früher auf die Idee hätte kommen können.
    Die Gedanken, mit denen sich die Kinder immer wieder auseinander setzten ist schon erstaunlich.
    Mira ( 4J.) und Jona (5 J.) hatten jedoch eine Frage, die ich so ohne weiteres nicht beantworten konnte.
    O-Ton der Kinder:
    "Wieso hat der kleine Tiger diese komische Zeichnung auf der Stirn. Das sieht irgendwie komisch aus. Das stört beim Angucken. Irgendwie sieht das böse aus egal ob er traurig oder glücklich ist."

    Ich antwortete den Kindern, dass die Maserung eines Tigers sehr individuell ist und Tiger ja nun auch eigentlich gefährlich sind. Bei Hauskatzen sieht man ja auch die unterschiedlichsten Zeichnungen.
    Und selbst Menschen die ganz lieb sind erscheinen manchmal grimmig und böse, weil die Augen oder Mund einfach so stehen.
    *
    Die Kinder wollten dann wissen woran man erkennt ob jemand wirklich lieb ist. Fanden dann aber im Gespräch mit anderen eine Lösung, die sie auch im Buch fanden. Man muss auf die Augen achten
  19. Cover des Buches Timo lernt Nein sagen: Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai BIldkartenset. (ISBN: 4260179514166)
    Lydia Hauenschild

    Timo lernt Nein sagen: Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai BIldkartenset.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine Bilderbuchgeschichte zum Thema Nein sagen
    Ich- Stärkung  /Prävention Gewalt
    für Kinder ab 4 Jahren

    Das Kinder "NEIN" sagen können wenn sie etwas nicht möchten ist ein ganz wichtiger Prozess in ihrer Entwicklung. Viele Kinder trauen sich nicht nein zu sagen, aus Angst keine Freunde zu finden oder Freunde zu verlieren, als böse oder unverschämt zu gelten.
    Genau so geht es auch Timo. Bis er Isabel kennenlernt.
    Isabel kommt neu in den Kindergarten. Timo findet, dass sie nett aussieht aber zu ihr gehen, das traut er sich auch nicht.
    Einige Zeit später bekommt er mit, wie der frechste Junge der Gruppe zu Isabel geht um ihr das Bilderbuch, in dem sie gerade liest weg zu nehmen, doch Isabel reagiert anders als es Timo machen würde. Isabel sagt "NEIN!" bietet dem Jungen aber gleichzeitig an mit in das Buch zu schauen. Der ist so perplex über die taffe Reaktion, dass er verschwindet. 
    Als Isabel kurz darauf zu Timo geht um mit ihm zu spielen traut er sich ihr zu sagen, wie mutig er es findet, dass sie nein gesagt hat, das wiederum findet Isabel seltsam, denn für sie ist es völlig selbstverständlich, dass man "NEIN!" sagt wenn man etwas nicht möchte. Behutsam unterstützt sie Timo in verschiedenen Situationen den Mut zu haben auch Nein zu sagen. Beim ersten Mal, als er von einem Freund gefragt wird ob er mit Fußball spielen will, aber eigentlich keine Lust hat kommt das Nein noch recht leise heraus, aus Angst der Junge ist dann nicht mehr sein Freund. Als dieser jedoch einfach das Nein akzeptiert erkennt Timo, dass es gut ist zu sagen was man möchte.
    Mit der Zeit werden Timos NEIN's fester, entschiedener, selbst vor größeren Mädchen traut er sich mit Isabels Unterstützung Nein zu sagen.
    Als dann ein Mann am Zaun vom Kindergarten steht und freundlich versucht sie zum mit gehen zu bewegen indem er verspricht ihnen Katzenbabys zu zeigen. Bekommt auch er eine Abfuhr wenn gleich ein kleines Mädchen zunächst noch einmal neugierig zurück fragt. Die Erzieherin  hatte die Situation ebenfalls bemerkt, freut sich über die Reaktion der Kinder und erklärt ihnen gleich darauf wie gefährlich es sein kann mit Fremden mit zu gehen.
    *
    Ein ereignisreicher Tag an dem Timo viel gelernt hat und jetzt wo wir Timos Geschichte kennen, kann jeder einmal überlegen wo er gerne/ lieber Nein gesagt hätte aber es nicht getan hat. Die Kinder im Kindergarten machen es vor und wir können es auch.
    *
    Diese Geschichte veranschaulicht mit wundervollen, sehr fokussierten und dennoch detailreichen Bildern ein wichtiges Thema.
    Die Bilder und die Geschichte orientieren sich in allen Bereichen unmittelbar an der Erfahrungswelt der Zielgruppe, die sich in jedem Bild wieder finden und ihre eigenen Erlebnisse mit den Bildern verbinden können.
    *
    Eine wundervolle, sehr eindrucksvolle Geschichte mit klarer Botschaft
     

  20. Cover des Buches Leselöwen 2. Klasse - Mutgeschichten (ISBN: 9783743201453)
    Katja Reider

    Leselöwen 2. Klasse - Mutgeschichten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Mutgeschichten 
    für schon etwas geübte Leseanfänger

    Leselöwen Geschichten 
    sind alle nach dem gleichen Konzept  aufgestellt.
    Kurze Geschichten, nah an der Erfahrungswelt der Zielgruppe;
    Ein noch recht hoher Bildanteil mit farbigen, detailreichen, lebendigen Illustrationen;
    Eine einfache Textgliederung mit wenig schwierigen / unbekannten Wörtern und kurzen Sätzen;
    sowie eine große Fibelschrift und ein großer Zeilenabstand
    sind hier die wichtigsten Elemente
    Ebenfalls zum Konzept gehört eine Leserally in der spielerisch das Leseverständnis geprüft wird und eine Einheit in der Sachwissen vermittelt wird, so werden hier z.B. eventuell unbekannte Wörter erklärt oder etwas zum Thema erklärt.


    ******Und was für Geschichten wartet nun auf  die Leser ?Alle haben etwas mit Mut zu tun und im Bereich der Ich-Stärkung angesiedelt.
    Mutig sein, das ist nicht immer leicht, das erfährt  Marie in der ersten Geschichte.
    Marie ist mit ihren Freunden auf dem Spielplatz am Waldrand verabredet. Da ihr kleiner Bruder unbedingt mit möchte bittet die Mutter Marie Noah mitzunehmen. Das allein könnte bei den Freunden schon nicht so gut ankommen. Als sie am Spielplatz auf ihre Freunde trifft ist Noah jedoch nicht das Thema. Ihre Freundin Alva hat ihren Cousin mitgebracht der unbedingt am Waldrand Würstchen grillen will. Marie ist das ganze nicht geheuer. Es hat lange nicht geregnet, die Erde trocken es könnte schnell zu einem Feuer kommen das gefährlich werden kann. Als sie ihre Bedenken äußert haben die Freunde kein Verständnis dafür. Marie ist in einem großen innerlichen Konflikt. Geht sie jetzt gilt sie für alle Zeit als Feigling, doch alles in ihr sagt sie sollte besser gehen. Als dann ihr kleiner Bruder ihre Hand nimmt ist ihr klar, es ist besser zu gehen. Das ist sehr mutig von ihr sagen unsere Lesekinder und viele geben zu, dass sie selbst vermutlich nicht so mutig gewesen wären. Doch mit Maries Rückzug ist die Geschichte noch nicht zu Ende.
    Wie es weiter geht verrate ich hier noch nicht. Ebenso wenig was in den anderen drei Geschichten erzählt wird. Maries Geschichte steht exemplarisch für weitere Geschichten rund um das Thema Mut. Immer gibt es innerhalb der Geschichte sachbezogene Elemente, wie hier das Thema Feuer, Gefahr von Waldbrand durch eine lange Trockenperiode.
    In einer anderen Geschichte erfahren wir etwas über die Angst vor Mäusen, dem schnellsten Mann der Welt, einen Mädchen Geburtstag zu dem auch ein Junge eingeladen wird und von einem Freibadbesuch und der Angst  vor dem Sprungturm.
    Im Anschluss an die Geschichten gibt es eine kleine Leserally in der spielerisch das Leseverständnis überprüft wird.  So werden Fragen zum Inhalt gestellt, Buchstaben müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden oder auch Wörter in einem Buchstabenwirrwar gesucht werden.
    Den Abschluss gibt es noch einige Sachinformationen.
    Hier werden die  Wörter "Kneifen"  und "peinlich"erklärt, man erfährt etwas über den "Sprint", der "Angst vor Mäusen" und etwas zum Sprungturm.
    Wer alles bearbeitet hat erhält ein Lösungswort das online auf der dazugehörigen Internetseite eingegeben werden kann und dort weitere Spiele und Rätsel bereit hält.
    Unsere Lesekinder lieben diese Herausforderungen sehr. Die Aussicht nach dem Lesen und bearbeiten am Computer spielen zu können motiviert sehr.
    Das besondere an den Mutgeschichten sind nicht nur die sozialen Aspekte sondern die Botschaften, die sie vermitteln und über die man wunderbar in großer Runde später noch einmal ausführlich sprechen kann.
    Wie hättet ihr euch in ...... der Situation verhalten und wieso? ist hierbei nur eine mögliche Fragestellung.

  21. Cover des Buches Schneewittchen strickt ein Monster (ISBN: 9783772527845)
    Annemarie van Haeringen

    Schneewittchen strickt ein Monster

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Schon das Coverbild lässt erkennen, dass ist ein ganz besonderes Buch!
    Ein riesengroßes braun, buntes Monster schaut uns entgegen und ganz klein oben rechts in der Ecke eine kleine weiße Ziege mit Stricknadeln am Monster haftend. Klarer Bezug zum Titel des Buches "Schneewittchen strickt ein Monster"
    Schlagen wir das Buch auf kommen uns erst einmal komische Strichtierzeichnungen, ähnlich der alten Höhlenmalereien in der Steinzeit, entgegen. Was uns da wohl gleich im Buch erwarten wird?
    Da ist es schon, das Schneewittchen! Auf dem Titelbild sehen wir eine anmutig tanzende kleine Ziege, die schwungvoll ein Wollknäul durch die Luft jongliert, die Stricknadeln zu Boden geworfen.
    Die Geschichte beginnt mit einem sehr kargen, reduzierten Szenario. Der Himmel schwarz, der Boden weiß, vom Schnee bedeckt. In der Ferne ein kärgliches Häuschen und ein kahler Baum und aus dem weißen Schnee heraus erkennt man den Kopf und das Kleid der Ziege, die mit einem Korb in der Hand des Weges geht.
    Die Geschichte erzählt, Schneewittchen möchte Wolle kaufen.
    Wieder Zuhause sitzt sie nun und strickt. Sie strickt lauter kleine braune Ziegen. Mal mit einen orangenen Bein, mal mit einem blauen.
    "Tick, tick, tick..." gehen die Nadeln.
    Da kommt das Schaf zu Besuch und behauptet viel besser und viel schöner stricken zu können als Schneewittchen und überhaupt ist Ziegenwolle längst nicht so schön wie ihre Schafswolle. Das Geplapper von Frau Schaf lenkt Schneewittchen so ab, dass sie gar nicht bemerkt, dass die immer weiter und weiter strickt und mehr und größer als je zuvor. Sie kettet den Faden ab und dann passierst. Ein Wolf springt von der Nadel und frisst gradewegs das Schaf. Schneewittchen indes versteckt sich und strickt und strickt und strickt einen Tiger, der frisst den Wolf  doch damit hat er nicht genug, nun will er auch noch die Ziege fressen. schnell strickt und strickt und strickt Schneewittchen etwas noch viel , viel größeres, ein riesengroßes Monster, doch dieses Mal ist sie schlau.
    Was sie wohl macht? Und was das Monster macht? Und ob doch noch alles gut ausgeht?
    All das verrate ich hier nicht. Nur soviel, dass Schaf wird sich noch bei Schneewittchen entschuldigen für ihre Überheblichkeit.


    Eine sehr schöne Geschichte, bildlich reduziert auf das wesentliche und dennoch ist viel zu entdecken. Hier erkennt man einmal mehr, dass Weniger oft mehr sein kann. Unglaublich ausdrucksstark begleiten bzw. illustrieren die Bilder diese Geschichte, die deutlich macht wie viel Kraft  Fantasie haben kann aber auch, dass es sich lohnt Selbstvertrauen zu haben und an sich zu glauben .
    Einfach großartig!
  22. Cover des Buches Rapurzel (ISBN: 9783845846491)
    Gareth P. Jones

    Rapurzel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: lilli1906

    "Rapurzel" ist ein Bilderbuch, das meine ganze Familie absolut genial findet. Es ist bunt, fröhlich und großflächig illustriert, hat nicht zu viel Text und ist wirklich lustig. Das ganze Buch ist in Reimform geschrieben, was auch in der Übersetzung noch sehr gut gelungen ist. Und zudem vermittelt es eine gleich mehrere Botschaften: Ein Mädchen braucht keinen Mann, der es beschützt und auch keine Eltern, die es zu seiner Sicherheit nicht aus dem Haus lassen. 


    Rapurzel ist nämlich ein Hasenmädchen mit sehr sehr langen Ohren. Da seine Mutter fürchtet, es könne von Bösewichtern angegriffen werden, weil seine Ohren manchmal irgendwo hängen bleiben, sperrt sie Rapurzel in einen hohen Turm ein und versorgt sie dort. Wenn Rapurzel ihre langen Ohren ausrollt, kann die Mutter daran hochklettern.

    Doch eines Tages steigt der rasende Harry, ein Hasenmann, daran hoch, nimmt Rapurzel mit und beschließt, ihr Beschützer zu sein. Und während Harry und Mama noch streiten, wer von ihnen Rapurzel besser beschützen kann, nimmt sie die Sache selbst in die Hand und schlägt alle Feinde mit ihren Ohren in die Flucht....


    Einfach eine herrliche Geschichte, die in harmonischen Reimen geschrieben ist und unheimlich viel Spaß macht.

  23. Cover des Buches ICare (ISBN: 9783899018448)
    Sandra Boltz

    ICare

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Erdpoetin

    Die äußere Aufmachung:

    Das Buch im praktischen Handtaschenformat ist im Verlag J. Kamphausen erschienen und umfasst 178 Seiten.

    Es beinhaltet neben einem 30tägigen Programm für Achtsamkeit und Glück  ein SaiSin Band sowie einen Zugangscode zu einer Online-Challenge mit der Autorin.

     Meine Empfehlung:

    Ich bin zuerst durch die Online-Challenge auf „ICare“ aufmerksam geworden, die im Frühjahr 2014 vom Verlag Kamphausen und der Autorin Sandra Boltz angeboten wurde. Das war eine sehr spannende und wertvolle Zeit für mich, während der ich mich intensiv mit dem Thema „Selbststärkung“ und „Achtsamkeit“ beschäftigt habe und durch den regelmäßigen Austausch mit Frau Boltz einen persönlichen Zugang zu ihrem Buch erhalten habe, das dann im September erschienen ist.

    Ich kann sowohl Buch als auch Challenge wärmstens empfehlen (im Buch ist ja ein Zugangscode zur Challenge enthalten).

    Und warum?

    Das Buch verspricht, in 30 Tagen zu mehr Glück und Achtsamkeit zu finden – und wenn man es wirklich angeht, klappt das auch.

    Für jeden Tag findet man eine kleine Aufgabe, die es zu „bearbeiten“ gilt. Dabei meine ich mit „Arbeiten“ nicht „Ackern“, sondern schlicht „daran denken“ und seine Wahrnehmung entsprechend auszurichten. Dabei hilft das SaiSin (ein Bändchen), das man am Arm trägt und durch das man jeden Tag an die „Tagesaufgabe“ erinnert wird.

    Die 30 Tage sind in vier Wochen aufgeteilt, die jeweils ein Thema beinhalten:

    Die Woche der Dankbarkeit, der Selbststärkung, der Vorstellungskraft und der Anziehungskraft.

    Zu jedem Oberthema gibt es dann sechs tägliche Einzelaufgaben. Am Ende der Woche (Tag 7) wird das Erreichte reflektiert.

    Die Aufgaben sind sehr motivierend verfasst und zum Teil durch kleine Bilder und passende Gedanken oder Sprüche aufbereitet. Es sind knackig-kurze Impulse für ein besseres Lebensgefühl, die jedoch auch durch Hintergrundwissen erklärt werden.

    Eindrucksvoll fand ich beispielsweise die Übung zu Tag 2 in der „Woche der Dankbarkeit“, die „Kraft der Fünf“. So empfiehlt die Autorin, an den fünf Fingern fünf Dinge abzuzählen, für die man dankbar ist und jedes Mal für eine oder mehrere Dinge zu danken, wenn man auf das SaiSin schaut.

     Meine Erfahrung:

    30 Tage für ein Mehr an Glück und Achtsamkeit ist ein zeitlicher Umfang, den man schaffen kann. Dazu ist das Buch praxisbezogen und motivierend aufbereitet.

    Ich bin kein Fan von irgendwelchen „Programmen“, aber dieses Buch hat mich überzeugt. Es ist durch eigene Beispiele der Autorin sehr persönlich geschrieben, ohne esoterisches Blabla und ohne den „Think-Pink- und wir sind ja alle so happy-“-Ansatz, sondern durchweg lebenspraktisch und bodenständig.

     Auch nach den 30 Tagen kann man immer wieder etwas nachlesen oder auch das ganze Programm nach einer gewissen Zeitspanne wiederholen. Bei mir hat sich wirklich etwas zum Positiven verändert, ich bin entspannter und achtsamer geworden im Umgang mit mir selbst und mit anderen. Das SaiSin trage ich noch immer und das allein ist ein positiver Anker für mich geworden.

     

     

  24. Cover des Buches Mein bester Freund ist Unsichtbär (ISBN: 9783401710525)
    Annette Herzog

    Mein bester Freund ist Unsichtbär

     (4)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Silas zieht mit seiner Familie um und alles ist groß und neu: Mamas dicker Bauch, das Haus, sein Bett. Und auch Bär, der eines Tages aus dem Umzugskarton auftaucht. Doch Bär passt auf Silas auf und spielt mit ihm, ist immer für ihn da. Doch dann ist Bär eines Tages verschwunden.

     

    Dieses Buch hat mir sofort gefallen. Die Aufmachung ist sehr kinderfreundlich, bunt und fröhlich. Die Geschichte selbst ist einfach und schnell gelesen, es ist nicht sehr viel Text dabei. Dafür sind die Bilder umso detaillierter und so hat mein kleiner Sohn (1,5 Jahre) gleich viel entdecken können. Die Illustrationen erzählen ihre eigene kleine Geschichte und ohne diese wäre der Text manchmal etwas holprig, kurz gesagt man hat stellenweise das Gefühl es fehlt eine Seite oder man hat etwas überlesen. Im Zusammenspiel passt es aber einfach perfekt. Die Geschichte deckt viele Themen ab, die so fast jedes Kind schon kennengerlernt hat: ein Geschwisterchen, ein Umzug, der neue Kindergarten und überhaupt die ganze Unruhe in der Familie wegen den ganzen Änderungen.

     

    Von mir gibt es eine absolute Empfehlung. Gemeinsam mit dem Kind anschauen und vorlesen. Dieses Buch ist ein kleiner Mutmacher und hat mich sofort begeistert.

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