Bücher mit dem Tag "ideen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ideen" gekennzeichnet haben.

237 Bücher

  1. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.221)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär“ hat Walter Moers eine phantastische Welt voller skurriler Abenteuer geschaffen. 


    Das Mitverfolgen der Erlebnisse von Käpt’n Blaubär bereitet nicht nur Freude, sondern ist ein Vergnügen, das vor allem durch die vielfältigen Figuren und Schauplätze überzeugt. Walter Moers kreative Sprache erweckt die Fantasiewelt auf lebendige Weise zum Leben, wobei die Erzählungen und Details teilweise an mancher Stelle  überladen sind. 


    Besonders beeindruckend sind jedoch die Illustrationen, die Walter Moers zu den Abenteuern geschaffen hat. Durch die visuelle Darstellung gelingt es, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen und schafft ein facettenreiches Leseerlebnis. Die Illustrationen tragen maßgeblich dazu bei, dass Lesestunden in dieser fantastischen Welt zu einem wahrhaftigen Genuss werden.



    ━ 𝖥𝖠𝖹𝖨𝖳 ━

    Ein einzigartiges Leseerlebnis, das durch die gelungenen Abenteuer, die Vielfalt der Charaktere und die tollen Illustrationen eine besondere Magie entfalten.



    4 | 5 ⭐️


    _______________________


    Buchige Grüße 📚📖,

    Jeanette.

  2. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783751300537)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.917)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Einerseits fand ich die Idee der Trilogie großartig und im ersten Band auch entsprechend umgesetzt.

    Jedoch muss ich sagen, dass mir eine vernünftige Zusammenfassung schwerfällt, da es aufgrund der vielen Protagonisten und parallelen Erzählstränge sehr unübersichtlich wurde. Die Handlung verlor sich manchmal gerade zwischen diesen vielen Charakteren und Handlungssträngen, was mir das Lesen erschwerte. Meiner Meinung nach konnte diese Buch nicht mit dem ersten Band mithalten.

    Die gute und bildliche Sprache hat mich erneut beeindruckt, ebenso wie die schönen und zum Kapitel passenden Zeichnungen an den Kapitelenden. 😍

  3. Cover des Buches »Das drucken Sie aber nicht!« (ISBN: 9783492242684)
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

    »Das drucken Sie aber nicht!«

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Anke_Kuehne

    Tolles Buch, ich bin nachhaltig beeindruckt!!! Dostojewski schrieb es vor über 150 Jahren und er ist moderner als viele Politiker heute… Sprachlich ist es sperrig und brillant. Außerdem war mir diese russische Epoche bislang unbekannt, ich habe viel gelernt.

  4. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

     (313)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Obwohl Walter Moers nicht zuletzt auch durch seine Zamonien-Romane zu großer Bekanntheit gelangt ist, habe ich bisher noch nichts von dem Autor gelesen - einen Umstand, den ich mit "Prinzessin Insomnia & der albtraumfarbene Nachtmahr" nun endlich ändern wollte. Unwissend, auf welch herrlich absurde Reise ich mich einlasse, habe ich mit dem Buch begonnen und weiß nun 334 Seiten später, dass ich dringend in die anderen Bücher des Autors reinlesen muss!

    "Wenn die Minuten durch die Namen rufen
    Erhebt sich der ewige Träumer
    Über seine irdische Last
     Und reist mitten hinein ins dunkle Herz der Nacht."

    Dabei ist die Handlung an sich gar nicht mal was am meisten Pluspunkte eingefahren hat. Denn leider merkt man dem Plot an der leichten Überlänge etwas an, dass er als Kurzgeschichte gestartet ist und dann weiter ausgeschmückt wurde. Mit dem Verzicht auf ausbremsenden Gedankenausflüge, Wiederholungen im ersten Drittel beim Kennenlernen der Hauptfigur und abschweifenden Dialoge am Ende hätten für diese Geschichte auch 150-200 Seiten ausgereicht. So werden während Dylias Reise zwar immer wieder Spannungsspitzen generiert, diese flachen dann aber auch schnell wieder ab. Ein weiteres Problem sah ich dabei im Ende, welches mit einer wenig überraschenden märchenähnlichen Wendung auftrumpfte, die allerdings recht an der Oberfläche blieb und viele Fragen unbeantwortet ließ. 

    "Es gibt genügend praktische Erfindungen, die uns keinerlei Trost spenden", hatte Dylia einmal ihren Brüdern mitgeteilt. "Aber viel zu wenige trostspendende, die überhaupt keinen praktischen Nutzen haben."

    Stattdessen war es vor allem der Schreibstil des Autors, der die Geschichte für mich besonders gemacht hat. Nicht nur wird dessen sprachliche Finesse und Liebe zu Wortspielen, Wortneuschöpfungen und besonderen Worten in jedem Kapitel aufs Neue deutlich, er spart auch nicht an absurden Ideen sowie kreativen Einfällen. So versucht Dylia beispielsweise über das ganze Buch hinweg 13 sogenannte "Pfauenworte" unterzubringen, die zu Beginn erklärt werden und dann als roter Faden an den unerwartetsten Stellen auftauchen. Auch über unterhaltsame Buchstabenverdreher und interessante Gedanken zu Sprache und Träume darf man sich beim Lesen immer wieder freuen. 

    "Jeder wird klug geboren und dann immer dämlicher - so ist das nun mal. Wir wissen alles und verlieren es nach und nach auf dem Weg."

    Besonders hervor stach auch das Setting der abenteuerlichen Reise dieser Geschichte: das Gehirn der Hauptfigur. Gemeinsam mit dem Nachtmahr reist Dylia von der Hirnhaut durch den Kortex über den Thalamus bis zur Amygdala und dem dort verborgenen geheimnisvollen "dunklen Herz der Nacht". Die Idee statt fantastischer Orte unterschiedliche Areale des Gehirns zu bereisen, hat mir als Psychologin natürlich sehr gut gefallen. Der Autor hält sich dabei grob an die anatomischen Gegebenheiten und schmückt diese fantasievoll aus, in dem er  Konsistenzen, Geräusche, Farben und natürlich allerlei Bewohner hinzuerfindet. So werden die Areale mit verrückten Kreaturen wie Egozetten, Irrschatten, Grillos, Zergesser oder Zwielichtzwerge bevölkert und halten einige unerwartete Überraschungen für Dylia und Opal bereit...

    "Ich weiß, jeder hält sich für normal. Und alle anderen für durchgedreht. Der irrste Irre wie der irrste Irrenarzt. Jedes Gehirn ist anders, jedes Gehirn ist verrückt und jedes Gehirn ist anders verrückt."

    Die beiden Hauptfiguren selbst sind dem gerissenen Schreibstil, dem absurden Plot und dem ungewöhnlichen Setting entsprechend besonders. Den Nachtmahr Havarius Opal muss man trotz seiner bösen Mission mit der Zeit einfach ins Herz schließen. Zu süß sind sein leicht trotteliges Auftreten und seine zunehmend wachsende Zuneigung zu Dylia, die er hinter grummeligen Kommentaren zu verstecken versucht. Bis zum Ende bleibt er dabei herrlich ambivalent und damit ein rundum charmanter Bösewicht. 

    "Denn genauso funktioniert Kommunikation doch bei euch: Man macht ein interessiertes Gesicht und tut so, als würde man den anderen verstehen. Dabei stellt man auf Durchzug."
    "Genau", sagte Dylia. "Und bei einer Diskussion macht man das Gegenteil: Man tut so, als würde man den anderen nicht verstehen, hört aber genau hin, um ihn beim Lügen zu erwischen."
     "Also verstehen wir uns endlich zumindest theoretisch", seufzte Havarius erleichtert. "Ein Fortschritt in unserer komplizierten diplomatischen Beziehung."

    Prinzessin Dylia ist eine junge Frau, die an einer geheimnisvollen Krankheit leidet, die ihr episodenweise Erschöpfung, Schmerzen, Übelkeit, aber vor allem andauernde Schlaflosigkeit beschert, wegen derer sie auch Prinzessin Insomnia genannt wird. Trotz der großen Einschränkungen, die sie erdulden muss, ist sie mit ihrem mentalen Stehvermögen, ihrer unerschöpflichen Zuversicht und sprühenden Kreativität ein wahres Vorbild. "Meine Gedanken sind meine besten Freunde" - auf jemanden, der von seinen eigenen Gedanken häufig eher zurückgehalten wird, hat dieser einleuchtende Ausspruch ebenso wie auf den Autor einen großen Eindruck gemacht! Im Nachwort des Autors erfahren wir dann, dass der Autor seine Geschichte als fantasievolle Annäherung an die tatsächlich existierende neuroimmunologische Krankheit CFS/ME konzipiert hat, die  in unserer Gesellschaft noch extrem unbekannt ist. Passend dazu sind die Illustrationen von einer betroffenen, Lydia Rode, deren Anagramm den Namen Dylia ergibt. 

    "Sie führte ein anstrengendes und entbehrungsreiches, aber auch ein außergewöhnliches und interessantes Leben. "Meine Gedanken sind meine Freunde", dachte die Prinzessin. "Deswegen bin ich niemals allein." Und wer konnte das schon von sich behaupten?"

    Daran anknüpfend möchte ich ausnahmsweise mal zuletzt über die Aufmachung sprechen. Die bereits genannten Illustrationen von Lydia Rode sind allesamt Aquarelle in zarten Regenbogenfarben, die mal mit kleinen Details, mal mit seitenfüllenden Motiven die Geschichte perfekt ergänzen. Hervorsticht allerdings auch die restliche Gestaltung des Buches. Mit der violett geschuppten Textur im Hintergrund, dem großen Titel und dem Porträt des Nachtmahres passt das Cover wunderbar zum Stil der sonstigen Zamonien-Romane. Der Roman sieht unter dem Schutzumschlag allerdings mindestens genauso schön aus und zeigt ein andersfarbiges Schuppenmuster sowie ein Porträt von Dylia. Auch die Innenseiten des Buches sind wunderschön verziert, sodass sich insgesamt mit dem Großformat und dem Lesebändchen ein optisches Gesamtkunstwerk ergibt. 



    Fazit

    "Prinzessin Insomnia & der albtraumfarbene Nachtmahr" ist eine herrlich absurde Reise durch das Gehirn einer beeindruckenden Protagonistin. An einigen Stellen hat die Geschichte zwar etwas Überlänge, dafür machen der Schreibstil und die vielen kreativen Ideen aber wieder übrig wett!

  5. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (625)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🌆

    𝘚𝘪𝘦 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘩𝘪𝘦𝘳


    EINE KLEINSTADT GERÄT AUSSER KONTROLLE

    Leland Gaunt, ein mysteriöser Fremder, eröffnet in Castle Rock einen Laden mit dem Namen »Needful Things«, in dem jeder das bekommen kann, wovon er schon lange träumt. Doch alles hat seinen Preis - und Gaunt bestimmt ihn, denn er kennt die verborgenen Sehnsüchte und Schwächen jedes Einzelnen.

    Der Albtraum beginnt...


    💭

    Mal wieder ein richtig starker King.

    Ich fand es toll gleich auf den ersten Seiten von King begrüßt zu werden. 

    Seite um Seite wird der Horror immer weiter in so scheinbar banale Alltagssituationen  verpackt.

    Hier hatte ich dezent „Brennen muss Salem“ Vibes. Wahnsinnig toll. 


    Außerdem regt es doch zum nachdenken an. 

    Was hätte mir Leland Gaunt verkauft? Was hätte ich bezahlt? Welchen Gefallen hätte ich Mr. Gaunt tun sollen? Und hätte ich das wirklich getan, für etwas, das ich ganz wirklich, unbedingt haben möchte?


    Ein King, den ich in Verbindung mit „Stark“ empfehle. Tolle King Kombi in Castle Rock.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  6. Cover des Buches 1 Salat - 50 Dressings (ISBN: 9783833868795)
    Inga Pfannebecker

    1 Salat - 50 Dressings

     (82)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Hier ist wirklich für jeden Tag etwas dabei, dass das Salat essen nie langweilig wird. Die Rezepte sind gut beschriebn und auch ohne viel geschick in der Küche einwandfrei nachzuokochen.. denn aus einem Salat kann man dank diesem Kochbuch so einiges rausholen... egal ob Vegan, klassisch, knackig,mild oder Fruchtig, feinsäuerlich... es werden auch verschiedenste geschmäcker auf ihren geschmack kommen un detwas finden, denn es ist wirklich für jeden etwas dabei. Für die Rezepte werden meist Trendzutaten verwendet und auch verschiedenste Kombinationen ausprobiert, was mir sehr gut geschmeckt hat. Super ist das Buch wirklich wenn man eine Grillparty veranstaltet und mehrere Salate zubereitet, sodass man auch mit den Dressings und Soßen variieren kann, denn so kommt garantiert jeder auf den Geschmack eines guten Salates.

            

  7. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

     (667)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Nach Tintentod habe ich dieses Buch zufällig gefunden und wollte wissen wie mir die Geschichte gefällt. Das Buch hat toll angefangen, also hab ich weitergelesen. Ich fand toll dass Amys Mutter darauf besteht, dass sie liest während sie bei ihrer Grossmutter auf einer schottischen Insel ist. Ich wurde neugierg.

    Anfangs hatte ich Probleme herauszufinden wie Amy und ihre Mutter zueinander stehen, Mutter, Schwester, oder was anderes? Auch Amys Alter ging an mir vorbei, so habe ich sie auf 12 geschätzt und war machmal verwundert wie sie sich verhält. Deswegen war ich überrascht als ich irgendwann herausfand, dass sie 16 ist. 

    Die Idee mit dem Buchspringen fand ich an sich ganz cool, wer wünscht sich das nicht. Allerdings ging mir das ganze zu schnell. Wie genau funktioniert es und wie fühlt es sich an. Es hat einfach sofort geklappt und Amy war "weg". So kam ich nicht hinterher mit dem vorstellen und ich ein bisschen den Bezug zur Geschichte verloren.

    Zwar trifft sie, wie im Klappentext beschrieben auf Shir Khan und Werther aus Goethes Werken, allerdings habe ich mir das ganze anders vorgestellt. Es war eher ein hin und herlaufen und bedienen an bekannten Werken. Die Idee, dass die Buchwelt durcheinander gerät fand ich gut und auch die Spurensuche war nicht schlecht. Dafür das Ende abgehakt und wurde innerhalb einer Seite angehandelt. Da hätte ich ein eigenes Kapitel besser gefunden.


  8. Cover des Buches Beautiful Redemption (ISBN: 9780606322829)
    Kami Garcia

    Beautiful Redemption

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    Sixteen months, sixteen years
    Sixteen of your deepest fears
    Sixteen times you dreamed my tears
    falling falling through the years...

    Gatlin is a typical Southern town, slow to pick up on new stuff and big on Confederate Flags, biscuits and gravy. Everybody know everyone and nothing serious ever happens. Ethan, who only recently lost his mother, is about to be entirely sick and tired of the small-town life, when mysterious Lena Duchannes, niece of the even more mysterious Macon Ravenwood enters his life. 

    While he and Lena become closer, he discovers the secrets that lie underneath the sleepy town of Gatlin as well as the secrets hidden in the hearts of his fellow inhabitants. 

    However, Lena is in severe danger - on her 16th birthday some crucial decision will be made for her - and both of them try to fight it with the help of trusted friends and family.

    I really don't want to spoil anything by talking too much about the plot, you just have to find out for yourself. As for he style - I was completely sucked into the story and could hardly put the book away. Garcia/Stohl tell a story with an elaborate setting. In the Style of Anne Rice they create a dark Sounthern gothic frame for the story of two star-crossed lovers. I really enjoyed the bits and pieces about aging Southern Belles and their nasty offspring, the Re-enactment-craze as well as the food Amma cooks, having lived in the South for a couple of years myself. 

    A really great prelude to a series I'll definitely read!


  9. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (190)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Sorge dich nicht – Lebe!" ist ein Ratgeber des Autors Dale Carnegie und im Jahr 2011 im Fischer Verlag erschienen.

    Klappentext:

    In diesem Buch greift Dale Carnegie eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf - die alltäglichen Ängste und Sorgen, die uns an der Entfaltung unserer Möglichkeiten hindern und die es uns so schwer machen, einfach glücklich zu sein und den Tag mit Selbstvertrauen und Zuversicht zu beginnen. Die Grundsätze für ein unbesorgteres Leben, die Dale Carnegie hier aufstellt, sind anregend, für jeden Menschen nachvollziehbar und - sie lassen sich wirklich in die Praxis umsetzen.

    Meinung:

    Wenn wir ehrlich sind, hätte das Buch um ⅔ gekürzt werden können. Das wirklich wichtige und essentielle wurde jeweils an den Kapitelenden verständlich zusammengefasst. Zwischendrin wurden die Kapitel aufgebauscht und in die Länge gestreckt, mithilfe von Zitaten und Erfahrungsgeschichten. 

    Die Inhalte der Kapitel sind teils etwas oberflächlich. Herr Carnegie stellt die Problematik als einfach lösbar dar aber das ist es eben nicht für jeden. Wer zu tief in diesem Sumpf drinsteckt, kann sich dann nicht einfach plötzlich keine Sorgen mehr machen. Sorgen kann man nicht mit Knopfdruck ausschalten. Etwas störend war es auch, dass das Buch plötzlich wahnsinnig ins Religiöse (Christentum und man solle doch zu Gott beten) abgedriftet ist. Ich kann mit solchen Tipps rein gar nichts anfangen. Des Weiteren weist das Buch viele Wiederholungen auf, was auf Dauer etwas ermüdend war. 

    Nichtsdestotrotz gibt es einige gute Tipps, welche auch gut umsetzbar sind. Es ist daher wichtig, dass jeder Leser sich die Punkte rausschreibt, die ihm wichtig sind oder die er als wichtig genug erachtet und dann hat das Buch auch die Möglichkeit einem die Augen zu öffnen. 

    Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut zurecht, auch wenn das Buch mittlerweile schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

    Fazit/Empfehlung:

    Hier hält man nicht den heiligen Gral in den Händen, aber es kann helfen sein Leben sorgenloser zu gestalten, sofern man für sich die Punkte rauszieht, die einem selber wichtig sind. 

    Ich kann das Buch weiterempfehlen.

  10. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (444)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Der Einstieg in dieses Buch war für mich das perfekte „Show don’t tell“. Obwohl es ein paar Monate her war seitdem ich das vorherige Buch gelesen hatte war ich sofort wieder back und brauchte kein Exposition-Dumping. Der Schreibstil von Kai Meyer ist detailreich und verpackt Ortsbeschreibungen in elegante Sätze. Dieses und die natürlich klingenden Dialoge gefielen mir und machten mir Lust auf weitere Bücher von Kai Meyer.

    Die Charaktere hatten für mich alle ihren Charm. Besonders ein treuherziger Südstaatler brachte mich hin und wieder zum auflachen … In einer sonst ziemlich ernsten, zum Teil tragischen (Cat), Geschichte.

    Die Hauptperson Furia mochte ich hier im Reihen-Finale besonders gern. Sie ist keine glatt geschliffene Heldin, sondern eine nachdenkliche Person die versucht mit ihrem Leben klarzukommen.

    Die Handlung baut auf die vorherigen Bände auf und ist wie immer komplex. Ich fand wirklich jeden Aspekt der Geschichte interessant. Man wird echt von einer tollen Szenerie ins nächste spannende Szenario geworfen. Von der Durchbrechung der vierten Wand, großen Plot-Twists und der Philosophie über die Allmacht ist alles dabei. Generell kann man sagen das es wohl der düsterste Teil ist.

    Ich habe meist erst gemerkt das ein Kapitel vorbei war als ich schon wieder im nächsten steckte.

    Kurzum: Ich bin begeistert, kann diese Trilogie jedem empfehlen der schönen Sprache und komplexere Fantasy mag, und gebe klare 100/100!

  11. Cover des Buches Schlachtfeld Klassentreffen (ISBN: 9783959100212)
    Heike Abidi

    Schlachtfeld Klassentreffen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Die Stunde der Wahrheit ist gekommen – Zeit fürs Klassentreffen! Seien wir ehrlich: In Wirklichkeit interessiert es uns doch alle, ob die frühere Klassenschönheit immer noch so verdammt gut aussieht, der absolute Mädchenschwarm mittlerweile einen Bierbauch vor sich herträgt und Streber Peter auch mit vierzig noch im Hotel Mama wohnt. Von überraschenden Verwandlungen über ungelöste Konflikte bis hin zu Dingen, die sich einfach niemals ändern werden – eins ist klar: Beim Wiedersehen der etwas anderen Art wird es schräg!


    Wir alle lernen diese Situation früher oder später kennen. Klassentreffen. Während sich die einen freuen alte Bekannte wieder zu sehen, bricht beim nächsten der Angstschweiß aus, weil er nur schlechte Erinnerungen an seine Schulzeit hat. Doch was kann auf so einem Klassentreffen alles passieren? In dieser Anthologie bietet Heike Abidi uns wieder passende Ratschläge und Geschichten in denen man sich oder eben seine Klassenkameraden wieder findet. Humorvoll, zu Weilen emotional wird der Leser an die Problematik Klassentreffen herangeführt. Wir erhalten Gründe, warum man ganz und gar nicht auf ein Klassentreffen gehen sollte. Wir bekommen aber auch die guten Seiten eines Treffens aufgezählt. Man kann ja auch einfach nur mal gucken und wenn es nicht gefällt einfach wieder gehen. Schließlich interessiert es und doch alle brennend, was denn wohl aus dem Klassenclown oder der Klassenbarbie geworden ist. Schließlich kann man Bilanz ziehen. Aus wem ist etwas geworden, wer hat nichts erreicht. Wir haben die stillschweigenden Genießer und die Proleten. Mein Haus, mein Dackel, meine Katze. Es werden die Kinder ausgewertet, wie oft man schon geschieden ist oder in peinlichen Gegebenheiten geschwelgt. Lehrer tauchen mitunter auch auf einem Klassentreffen auf. Hat man sie in guter oder in schlechter Erinnerung. Es gibt so viele Möglichkeiten ein Klassentreffen zu begehen und zu erleben. Manchmal finden sich auch neue Paare oder man muss staunen, dass das It-Paar der Schule getrennt ist und manchmal muss man nach Jahren erst erkennen, in was man sich da früher verliebt hatte oder einfach nicht gesehen hat.


    Heike Abidi schafft es wieder einmal eine bunte Mischung an Klassentreffen und ihre Begebenheiten zusammen zu tragen und diese strukturiert dem Leser zu präsentieren. Da gibt es Geschichten bei denen man einfach nur den Kopf schüttelt, weil sie wirklich weit hergeholt wirken, aber es gibt auch Geschichten, die gehen einfach ans Herz. Da gibt es Trauer, es gibt Erkenntnisse, es gibt aber auch die ganz große Liebe. Hier ist für jeden Leser etwas dabei und vielleicht hilft das Buch auch die eine oder andere Situation zu vermeiden oder den einen oder anderen besser zu verstehen.
    Meine Top 5 - Geschichten in diesem Buch waren:


    1. Das ägyptische Klassentreffen. Wunderbar chaotisch, wie man sich so ein Klassentreffen in Ägypten vorstellt und die Lösung und das Happy End einfach ein Klischee.
    2. Dann ist da die junge Frau, die ihren guten Freund als ihren Alibipartner mit zum Klassentreffen nimmt und sich dann doch Hals über Kopf in ihn verliebt. So schön.
    3. Dann ist da die Erinnerung der alten Lehrerin, die eigentlich nicht zu dem Klassentreffen gehen möchte und dann doch von der ganzen Klasse abgeholt wird.
    4. Dann haben wir da noch die Geschichte vom Hippi-Blümchen, welches trampft und prompt im Auto ihrer meistgehassten Klassenkameraden landet und sich die Lästereien anhören muss. Zum wegschmeißen.
    5. Und dann haben wir noch den Brief an die Freundin. Das fand ich sehr, sehr traurig.


    Richtig schlecht hingegen fand ich die Geschichte der ehemaligen Schüler, die ihren gehassten Lehrer entführen und ihn richtig zur Sau machen. Sicher mag nicht jeder seine Lehrer von damals, aber diese Geschichte war für mich unter der Gürtellinie und hat mit dieser Fäkalsprache und ihrem Ablauf in meinen Augen gar nichts in diesem Buch zu suchen.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesern. Jeder von uns hatte schon einmal ein Klassentreffen und wird sich in der einen oder anderen Geschichte wieder finden. Wer noch kein Treffen hatte, der bekommt hier einen Einblick, wie es laufen kann oder wie man es eben besser machen könnte. Wer sich auf dieses Buch einlässt sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es vor allem die Lachmuskeln trainiert. Schön.


    Idee: 5/5
    Geschichtenauswahl: 4/5
    Tipps und Tricks: 4/5
    Glaubwürdigkeit: 4/5
    Humor: 4/5


    Gesamt: 4/5
  12. Cover des Buches Einkochbuch (ISBN: 9783706626415)
    Patricia Stamm

    Einkochbuch

     (25)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Mit ihrem Einkochbuch schaffen die beiden Autorinnen das leider etwas aus der Mode gekommende Einkochen zu entstauben und zaubern aus vielen klassischen Grundrezepten durch kleine Abwandlungen pfiffige Ergebnisse. Leider ist jetzt gerade Januar, am liebsten würde ich einige Rezepte direkt ausprobieren. Viele kleine Hinweise, Verwendungsmöglichkeiten und ansprechende Fotos runden ein sehr positives Bild ab. Mir gefällt der Hinweis auf die Haltbarkeit.

    Der einzige Kritikpunkt sind die verwendeten Mengen in den Rezepten. Klar, es lohnt sich direkt 3 kg Früchte einzukochen weil es nicht nur effektiv ist sondern man direkt ein paar tolle Geschenke herstellt. Allerdings sind mir diese Mengen einfach zu viel, gerade zum ausprobieren. Da muss ich wohl einige Rezepte umrechnen.

  13. Cover des Buches Sorry (ISBN: 9780307475169)
    Zoran Drvenkar

    Sorry

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Kaesekuchen

    Wie steht ihr zu Zeitsprüngen und Perspektivenwechsel in Büchern?

    Ich bin am Anfang schier bei Sorry verzweifelt. Ständig wechselnde Perspektiven, inklusive einer "du"-Erzählung und teilweise dann auch Erzähler, die allwissend waren, dann wieder nicht.... Zeitsprünge in die Zukunft und die Vergangenheit und einem komischen Schreibstil (reden ohne dazu schreiben, wer spricht...). Erst nach 100 Seiten war ich mehr oder weniger drin... Und die Geschichte wurde ziemlich intensiv und heftig. Schwarz und Weiß verschwanden und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin so froh, dass ich das Buch nicbt abgebrochen habe.


    Fazit

    Insgesamt ein interessantes Leseerlebnis, dass ich eigentlich allen Thriller Fans empfehlen kann. Ihr müsst allerdings ein bisschen durchhalten und euch an den Stil gewöhnen.


  14. Cover des Buches Die Tage, die ich mit Gott verbrachte (ISBN: 9783956141188)
    Axel Hacke

    Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Ideen, Phantasie und Vorstellungen hat jeder. Mehr oder weniger. Auch den Schöpfer stellt man sich gelegentlich vor. Es ist nun mal so, dass der Mensch sich, seit er ein Bewusstsein besitzt, zwangsläufig fragt, ja fragen muss, woher er kommt und wer denn eigentlich für sein Hiersein und das ganze Drumherum verantwortlich ist.

    Nicht selten stellt man sich Gott als alten, bärtigen Mann vor. Nahe liegt deshalb der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn sich dieses Klischee plötzlich und unerwartet in Realität verwandeln würde. Wie würde es sein, wenn man diesem Mann begegnen würde? Was wäre, wenn es diesem Herrn gar nicht so gut geht, wie man vielleicht annehmen würde? Jahrmillionen alt, in Melancholie versunken, betrachtet er sein Werk und womöglich würde er diesmal formulieren, dass seine Schöpfung eben NICHT gut war.

    Mit zunehmendem Alter ändern sich die Standpunkte und Einsichten. Es mag betrüben, wenn sich der freie Wille, auf den ersten Blick jedenfalls, als ein Fehlschlag herausstellt. Wobei die Grundidee nicht einmal schlecht erscheint. An der praktischen und vor allem an einer vernünftigen Umsetzung hapert es aber ganz gewaltig. Und das schon seit Jahrtausenden.

    Jenes Szenario war wohl die Grundidee des Autoren. Der Schriftsteller und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung liebt es bekanntermaßen, sich kurz und auf das Wesentliche beschränkt auszudrücken. Eine gewisse Schwierigkeit bestand wohl deshalb darin, ein derart komplexes Thema anzugehen. In einem Interview bezeichnet sich Axel Hacke ja keineswegs als "Experte für Tausend-Seiten-Romane", sondern eher als "Kurzstreckler".

    Es durfte dennoch etwas mehr als eine 80 Zeilen lange Kolumne werden, doch übertrieben hat es der Autor freilich auch nicht. Für die große Sache, die das Buch behandelt, ist es erstaunlich kompakt geworden. Das kommt auch dem Herrgott sehr entgegen, denn wirklich viel hat er nicht mitzuteilen. Er beschränkt sich ebenfalls gerne auf das Wesentliche.

    Was nun die zentrale Aussage oder gar Botschaft des Herrn ist, an den Axel Hacke im richtigen Leben keineswegs glaubt, ist Leserinnen und Lesern überlassen, wobei dieses Rätsel im Prinzip gar keines ist. Und warum? Weil die Lösung so einfach ist, oder es zumindest wäre. Spätestens wird einem dies klar, wenn man jenes seltsame Wesen kennenlernt, welches sich im "Zentrum der Welt" aufhält ...

    Weniger schwerwiegend und doch unangenehm kann es sein, wenn man sich nach 20 Milliarden Jahren mit Sodbrennen plagt. Das kann eben passieren, wenn man sich seine Schöpfung nun etwas genauer betrachten möchte und gewissen Genussmitteln frönt. Eher zufällig gestaltete sich wohl die Wahl des Münchner Glockenbachviertels als Ort seiner Inspektionen.

    Das Buch streift das große Ganze und gleichzeitig das Nichts. Für Sinnsuchende sicherlich ein Tanz auf dem Seil. Es kann einerseits schockieren oder das Herz erwärmen, was ein Ungläubiger seinem "Schöpfer" entlocken kann. Er trauert um uns und um seine aus den Fugen geratene Welt, aber er beneidet uns auch.

    "Egal", immer noch besser als seine ersten Entwürfe. Jene Schublade zum Beispiel oder die Welt mit den freundlichen Sekretärinnen. "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte" ist zeitgemäße Philosophie. Schwerwiegend und doch unverbindlich. Tiefgründiges, federleicht serviert.
  15. Cover des Buches Gegensätze ziehen sich aus (ISBN: 9783404194285)
    Kerstin Gier

    Gegensätze ziehen sich aus

     (798)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Nach den ersten beiden Bänden hab ich die Reihe mit diesen Teil abgeschlossen (SPOILER).

    Das hat mir gut gefallen:

    Viele Personen und Beziehungen haben sich schön entwickelt, am allermeisten mochte ich Conny und Emily und die Entwicklung von Gitti. Es ist familiär, harmonisch mit Zusammenhalt, auch an Stellen, an denen ich sie nicht erwartet habe. Auch mochte ich, dass Connys Eltern mal direkt vorgekommen sind. 

    Neben der Mütter-Society gab es humorige und nicht ganz ernstgemeinte Erziehungstipps der Patin. 


    Das fand ich nicht so gut:

    Für mich war die Mütter Society total nebenher und das stört mich, da sie ja alle in einer Siedlung leben und sich in der Geschichte hier und da mal begegnen müssten und ich es daher komisch finde, dass es da kaum Berührungspunkte gibt. 

    Auch die Entwicklung von Mimi und Ronny fand ich sehr negativ und unharmonisch im Gegensatz zum ersten Teil, wo sie sehr harmonisch und positiv waren. 


    Fazit: Es bleiben am Ende ein paar Sachen offen, bei denen ich gerne mehr gewusst hätte. Insgesamt mag ich die ganze Reihe immer noch, auch wenn mir nicht komplett alles gefällt. Vor allem der Schreibstil und einige Protagonisten machen es wieder wett.   


    Bleiben oder Weg? Ich werde sie mit Freude immer wieder lesen.

  16. Cover des Buches Psychologie der Massen (ISBN: 9783868200263)

    Psychologie der Massen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: MaraOriginal

    Dieses Buch ist ein Schlüsselwerk in der Sozialpsychologie und beschäftigt sich mit der Psychologie von Menschen in Gruppen oder Massen. 

    In "Psychologie der Massen" untersucht Gustave Le Bon das Verhalten von Menschen in Gruppen und Massen. Er argumentiert, dass Menschen, wenn sie Teil einer Masse sind, oft in ihrem Denken und Verhalten beeinflusst werden, was zu kollektivem Verhalten führt, das sich von ihrem individuellen Verhalten unterscheidet.

    Le Bon erklärt, dass in einer Masse die rationalen Kontrollmechanismen des Einzelnen herabgesetzt sind, was dazu führt, dass Menschen in der Masse leichter emotionalisiert und manipulierbar werden. Er beschreibt die Masse als impulsiv, unstet und anfällig für extreme Meinungen und Handlungen. Le Bon argumentiert, dass die Masse eine Art kollektives Unbewusstes entwickelt und dass Individuen in der Masse ihre eigenen Identitäten und Verantwortlichkeiten aufgeben, was zu einer Art Herdentrieb führt.

    Ein weiteres wichtiges Konzept, das Le Bon anspricht, ist die Ansteckung von Emotionen in der Masse. Wenn eine Emotion von einer Person in der Masse ausgedrückt wird, kann sie sich leicht auf andere übertragen, was zu einer Steigerung der kollektiven Emotionalität führt.

    Le Bon argumentiert, dass Führer oder Redner in der Lage sind, Massen zu lenken, indem sie bestimmte Techniken anwenden, um die Massenpsychologie zu manipulieren. Er betont die Bedeutung von Symbolen, Mythen und emotionalen Appellen in der Beeinflussung von Massen.

  17. Cover des Buches Der kleine Tigerhase (ISBN: 9783969667071)
    Stefanie Steenken

    Der kleine Tigerhase

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buchbiene90

    Eine kleine wunderschön illustrierte Geschichte vom Anderssein. Der kleine Tiergerhase ist anders als die Anderen, er hat nämlich Streifen. Er möchte aber so sein wie Alle und seine Familie unterstützt ihn und versucht so allerlei um seinem Wunsch nachzukommen. Doch nichts scheint so richtig zu klappen. Eine schöne Geschichte, die dieses Thema sehr kindgerecht aufgreift. Viele haben in der heutigen Zeit schon recht zeitig mit Ausgrenzung zu tun. Hier erfahren die Kinder, das "Anderssein" gar nicht so schlimm ist und Selbstliebe sehr wichtig ist. Die Geschichte lädt zu gemeinsamen Gesprächen diesbezüglich ein.

  18. Cover des Buches Reiseführer des Zufalls (ISBN: 9783905574937)
    Lena Grossmüller

    Reiseführer des Zufalls

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Steph86

    Buchinhalt

    Der "Reiseführer des Zufalls" regt dazu an, sich auf Ab- und Umwege zu begeben, Städte auf andere Art und Weise zu erkunden und dabei wohlmöglich auch unbekannte Seiten seiner selbst zu entdecken.

     

    Leseeindruck

    Leseeindruck ist hier eigentlich das falsche Wort. Da ich aber bei all meinen Rezensionen mit diesen beiden Worten arbeite, hätte ich nicht gewusst wie ich es anders umschreiben sollte.

    Es ist kein Lesebuch, welches man Seite für Seite liest und in eine Handlung entführt wird. Es ist mehr oder weniger eine Anleitung. Es ist ein Buch mit dem man sich intensiv beschäftigen muss, erst dann wird es einen mit auf eine großartige Reise nehmen.

    So lernt man seine Umwelt und Umgebung mit ganz anderen Augen zu betrachten.

    Super Idee, mit klasse Umsetzung.

  19. Cover des Buches Big Magic (ISBN: 9783596034932)
    Elizabeth Gilbert

    Big Magic

     (90)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dieses Buch hat viel in mir bewegt und ich hatte eigentlich nichts davon erwartet. Umso überraschter war ich wie es sich auf mich ausgewirkt hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es hat mich nachhaltig verändert und geprägt.
    Ich kann nur sagen, lest es, wenn ihr an euch und euren kreativen Weg zweifelt. Mir hat es meine Zweifel genommen und mich dazu bewegt endlich wieder kreativ zu schreiben und tätig zu sein.

    5 Sterne

  20. Cover des Buches Überman (ISBN: 9783596194490)
    Tommy Jaud

    Überman

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters
    »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!«

    Meine Meinung:
    Ich war wirklich enttäuscht von diesem Band. Die ganze Geschichte ist total überdreht und Simon Peters war mir zum ersten Mal richtig unsympathisch und unbelehrbar.
    Meiner Meinung nach hätte es diesen Band nicht mehr gebraucht, die ersten beiden waren toll, mit viel Witz aber aus diesem ist einfach nur die Luft raus.
    Auch bei diesem Band gab es die eine oder andere Stelle die mich zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht. Ich finde es schade, wenn man als Autor eine Geschichte tot schreibt. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man es gut sein lässt und nicht versuchen noch mehr Kapital herauszuschlagen.

    Fazit:

    Tommy Jaud ist ein toller Autor und ich lese sehr gerne Bücher von ihm, weil sie sehr lustig sind.
    Allerdings kann ich diesen Teil der Simon-Peters-Reihe nicht empfehlen. Hoffentlich ist mit diesem Band die Reihe jetzt endgültig abgeschlossen.

  21. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

     (147)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt  (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit  auszurotten... 

    G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich.

  22. Cover des Buches Stau (ISBN: 9783741251795)
    Lyl Boyd

    Stau

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Worum geht es in der Geschichte:

    Marie und Dirk sind mit ihrem Sohn Björn auf dem Weg in den Urlaub. Während die Eltern streiten und diskutieren, geraten sie mit ihrem Auto in einen Stau. Da hat Björn die rettende Idee…

     

    Meine Meinung zu dieser Kurzgeschichte:

    „Huch – schon zu Ende?“, dachte ich, als die Geschichte ausgelesen war. Der Schluss der Geschichte ist auf jeden Fall überraschend und zeigt, dass auch junge Leute, die von ihren Eltern nicht immer ernstgenommen werden, oft unterschätzt werden. Auch sie haben kreative Ideen – die beispielsweise Power in die Eintönigkeit eines Staus bringen können.

    Die Story ist flott geschrieben mit vielen Dialogen aus der Sicht des auktorialen Erzählers. Marie und Dirk sind unsympathisch, weil sie dauernd meckern. Daran ist nicht nur der Stau schuld. Ihr Sohn Björn ist auf den ersten Blick ein Träumer, der sich nur mit seinem Smartphone beschäftigen kann. Er ist aber ein durchaus aufgeweckter Bursche, der über sich hinauswachsen kann und zur richtigen Zeit die richtigen Ideen hat.

    Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Sungs Laden (ISBN: 9783426305669)
    Karin Kalisa

    Sungs Laden

     (145)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Alles beginnt mit einem Kulturgut, das Minh, Grundschüler am Prenzlauer Berg, in seiner Schule präsentieren soll. Gemeinsam mit seiner Großmutter stellt er eine Wassermarionettenpuppe vor, die bislang ein vergessenes Dasein in einem Wandschrank gefristet hatte. Mit dieser alten Puppe aus Vietnam schwappt eine Welle über das Viertel, wie es sie noch nicht gegeben hat und verzaubert Menschen und Prenzlauer Berg.

    Mit ganz viel Warmherzigkeit und Einfühlungsvermögen zeichnet Karin Kalisa diese bezaubernde Geschichte und ihre Figuren. Der humorvolle Schreibstil unterstreicht die sich verselbständigende Bewegung, die von den Akteuren immer weiter auf die - wortwörtliche - Spitze getrieben wird Es macht einen wirklich glücklich, diese langsam wachsende Symbiose zwischen Vietnam und Berlin zu verfolgen. Dabei verwebt die Autorin geschickt die Geschichte der zehntausend vietnamesischen Arbeitskräfte, die im Rahmen der sozialistischen "Bruderhilfe" in die DDR kamen, um dort eine Fachausbildung zu erhalten und im Gegenzug die dingend benötigte Arbeitskraft zu stellen. Eine Integration erfolgte in den meisten Fällen nicht, die auf Zeit angestellten Asiat:innen blieben unter sich. Beziehungen zu DDR-Bürger:innen waren untersagt, es galt sogar ein Kontaktverbot. Dieses traurige Kapitel wird anhand von Minhs Familie aufgezeigt, die aber auch den Anstoß zu der fast märchenhaft anmutenden Veränderung des Viertels gibt.

    Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Er hat mich an Bergsalz erinnern. In diesem Buch der Autorin geht es auch um einen Ruck, der durch eine Gemeinschaft geht, die sich für "Fremdes" öffnet und alle am Ende glücklich entlässt. Ein Wohlfühlbuch, das zudem Interessantes über das - mir vorher unbekannte - Wassermarionettentheater vermittelt und die Geschichte der vietnamesischen Arbeitsmigrant:innen in der DDR ans Licht holt.

  24. Cover des Buches A Ladder to the Sky (ISBN: 9780857523495)
    John Boyne

    A Ladder to the Sky

     (5)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    When Erich Ackermann first meets the young man in a café he is flattered by the admiration of a man so many years younger. As it turns out, Maurice is also a writer like him and Erich believes to discover the aspiring young man he once was in his new acquaintance and he immediately falls for him. Erich takes him on his tour around Europe to promote his book and the more time they spend together, the more the elderly scholar opens up and reveals secrets of his past to his young companion. He will regret this blind trust just as others will, too. Maurice, the charming handsome writer is quick in beguiling and clever at deceiving those who seem closest to him.

    John Boyne’s latest novel is an astonishing piece of art. I wouldn’t stop reading after only a couple of pages. As in other novels before, he is brilliant at creating interesting and outstanding characters who act in a perfectly natural and authentic way. But also the set-up of “A Ladder to The Sky” superb: first, he gives the characters a voice who have fallen for Maurice; we only get the view of the outside and just as the narrators, we as the readers, too, are deceived by Maurice and feel anger and fury because of his shameless behaviour. It is only in the last part that Maurice himself gets to tell his view.

    I assume the title is an allusion to the famous “Ladder of fortune”, at least it strongly reminded me of it. Yet, Maurice shows that it doesn’t need honesty and morality to succeed, riches and reputation also come if you are clever at deceiving and manipulating others and if you are cold-blooded enough to betray you own wife.

    Apart from the outstanding characters and the noteworthy structure, I also highly appreciate Boyne’s style of writing. It’s sublime and moving and you get the impression that he really cares for his characters – maybe not that much for the evil Maurice. The plot twists and turns and even though you often already have a bad feeling of what might come, you don’t want to believe that this could actually happen. It hurts at times, but this makes it just more authentic.

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