Bücher mit dem Tag "ideen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ideen" gekennzeichnet haben.

239 Bücher

  1. Cover des Buches Sungs Laden (ISBN: 9783406681882)
    Karin Kalisa

    Sungs Laden

     (129)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Sungs Laden ist der Dreh- und Angelpunkt vieler kleiner Geschichten voller Wärme und Menschlichkeit, die sich oft so unerwartet eröffnet. Sie sind so in einander verzahnt, dass man sie später wahrscheinlich nicht rekonstruieren könnte. Es geht um Chancen, Arbeiten außerhalb von Normen und Vorschriften, Lernen und sich selbst überwinden. Krieg, Tod und Leid werden hier nicht übergangen. Aber sie sind so eingebettet, dass sie den positiven Ton des Romans nicht trüben, ihm aber gleichzeitig nur eine größere Wahrhaftigkeit verleihen.

    Das war eines dieser Bücher, bei denen man nach einem Satz kurz die Augen schließen muss, um ihn zu würdigen, um ihn dann gleich noch einmal zu lesen, weil er so wahr ist. Mit lyrischem Fingerspitzengefühl erzählt Kalisa von einem sehr möglichen Märchen. Davon, wie Menschen sich gegenseitig zu einmaligen Ideen inspirieren und sich gegenseitig unterstützen - einfach so.

  2. Cover des Buches Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintentod

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    ... 

  3. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Dieser re-read hat eine Menge Spaß gemacht! Auch wenn hier wirklich schlimme, schlimme Dinge passieren, haben die Verwicklungen in manchen Fällen einfach eine Note, bei der man ein schadenfrohes Grinsen kaum unterdrücken kann :D

    Schon der Einstieg in die Geschichte ist sehr cool, denn ich werde als Leser direkt angesprochen und begrüßt wie ein alter Freund. Der Schauplatz wird mir gezeigt, als würde eine Kamera über die Hauptstraße zoomen und mir schonmal einige wichtige Charaktere der Geschichte zeigen. Und davon gibt es hier ziemlich viele!

    Castle Rock ist eine Kleinstadt - und wie es Vorurteile so an sich haben, breiten sie sich auch hier sehr anschaulich aus. Eine Gerüchteküche brodelt zwischen den Einwohnern, was ein willkommenes Geschenk für den neuen Laden ist, der sich "Needful things" nennt. Leland Gaunt, der Besitzer, hat eine anziehende Ausstrahlung und entwickelt recht schnell eine eigentümliche Beziehung zu seinen Käufern. Hier lässt King wieder wunderbar sein Talent spielen, indem er das subtile Grauen einschleichen lässt, jedes Mal, wenn ein Kunde diesen sonderbaren Laden betritt.
    Gaunt´s Geschäft ist der Handel mit Wünschen, tiefe, sehnsuchtsvolle Wünsche, die er mit Freuden erfüllt, aber einen bitteren Beigeschmack haben. Seine Beeinflussung reicht so weit, dass jeder bereit ist, alles, wirklich alles dafür zu tun, um es zu besitzen. Für kleine Gefälligkeiten.
    Diese intriganten Spielchen und "Streiche" schaukeln sich immer mehr auf, ohne dass es jemand zu bemerken scheint, denn Gaunt ist natürlich geschickt darin, seine (Un)Taten zu verschleiern.

    Das typische Kleinstadtleben wurde vom Autor perfekt getroffen und spiegelt viele interessante Figuren wider. Er gibt jedem davon Zeit, in den Köpfen der Leser ein Gespür für sie hervorzurufen und jeden von ihnen gut genug kennen zu lernen, um die weiteren Verwicklungen mit Vergnügen oder Entsetzen weiterzuverfolgen. Durch die vielen unterschiedlichen Menschen kommt auch keine Langeweile auf und ich hab jede neue Entwicklung mit Spannung verfolgt!
    Auch die kleinen Traditionen, die Menschen entwickeln die in einer so eingeschworenen Gemeinschaft leben, lassen das ganze authentisch und typisch wirken. Geben dem ganzen eine verschrobene und dadurch umso authentischere Atmosphäre.


    "Brian war auf eine der großen Wahrheiten kleiner Städte gestoßen: viele Geheimnisse - im Grunde alle wirklich wichtigen Geheimnisse - kann man niemandem anvertrauen. Weil Neuigkeiten die Runde machen, und zwar schnell."
    Zitat Seite 98


    Es gibt wirklich eine illustre Vielzahl an typischen Männern und Frauen: von Trunkenbolden über spielsüchtige Stadträte, fanatische Pfarrer, schlagkräftige Hausfrauen oder auch verschüchtere Mörderinnen, die alle ihre Lust und ihren Frust auf die unterschiedlichste Weise ausleben. Mittendrin Sheriff Alan Pangborn, derjenige, der gegen die finsteren Machenschaften immun zu sein scheint.
    Doch die Situation eskaliert schneller als gedacht, die Ereignisse überstürzen sich und die Konsequenzen sind mörderisch!
    Wirklich großartig aufgebaut, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag, weil plötzlich alles Schlag auf Schlag passiert. Als hätte man die ganze Stadt im Blick und wüsste gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, weil die dunkle Saat scheinbar überall gleichzeitig aufgeht.

    Aber der Autor hat auch hier wieder einige sehr schöne, berührende Momente mit eingebracht. Die Gespräche zwischen Alan und Polly zum Beispiel, ein Paar, dass schon vieles durchgemacht hat und sich mit Aussprachen über Probleme hinwegsetzt. Ohne Streit, sondern auf respektvoller Ebene. Selbst wenn nicht immer alles so läuft, wie beide Seiten gerne hätten...

    "Die Lüge hatte ihn weder geärgert noch beunruhigt. Es gab Leute, die zu ihrem Vorteil logen, Leute die logen, weil sie Schmerzen hatten, Leute, die logen, weil ihnen der Begriff der Wahrheit völlig fremd war - und dann gab es Leute, die logen, weil sie sich darauf verließen, dass die Zeit zum Erzählen der Wahrheit kommen würde. Er glaubte, dass Pollys Lüge über Kelton in die letzte Kategorie gehörte, und er war zufrieden, zu warten. Eines Tages würde sie sich entschließen, ihm ihre Geheimnisse zu offenbaren."
    Zitat Seite 189


    Alles, was man preisgibt, macht einen angreifbar; weshalb viele, die verletzt wurden, vorsichtig werden ihrer Offenheit. Diesen Rückzug zu akzeptieren ist nicht immer einfach, umso schöner aber dann der Moment, wenn das Vertrauen auf einer Basis gewachsen ist mit der Zeit, die einfach nötig war.

    Eine Menge Anspielungen auf andere Bücher hab ich hier auf wieder gefunden. Zum einen ist Castle Rock ja öfter mal der Schauplatz in den Geschichten von Stephen King, zum anderen gibt es aber auch Andeutungen zu anderen Figuren, was ich immer besonders cool finde.

    Die Verfilmung zum Buch ist übrigens auch gut gemacht. Allerdings wurde da einiges etwas abgeändert, vor allem was die zweite Hälfte des Buches betrifft, dennoch eine sehenswerte Umsetzung.

  4. Cover des Buches Sorry (ISBN: 9783548281834)
    Zoran Drvenkar

    Sorry

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Saskia_N
    Normalerweise mag ich keine Bücher, die aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind, weil ich oft das Gefühl habe, ich lese drei oder sogar fünf Bücher anstatt nur eines. Bei „Sorry“ hatte ich deshalb auch so meine Anfangsschwierigkeiten. Aber nachdem mir „Still“ sehr gut gefallen hat, kämpfte ich mich durch. Ich fand, dass die Geschichte einige Zeit brauchte, um endlich Fahrt aufzunehmen, aber als dann die ersten Ereignisse auf die Freunde einprasselten, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was hinter dem ganzen steckt. Das nämlich hat der Autor sehr gekonnt verschleiert und jedes Mal, wenn ich dachte, ich weiß wer der Bösewicht ist, hat sich das Blatt wieder gewendet. Zum Ende hin war ich teilweise richtig geschockt von dem, was der Autor einem zumutet. Aber nicht im negativen Sinne. Auch wenn der Thriller kein direkter Pageturner ist, so fühlte ich mich dennoch sehr gut unterhalten und bin beeindruckt, wie durchdacht und raffiniert verwebt die Geschichte ist.
  5. Cover des Buches Dylan und Gray (ISBN: 9783414820792)
    Katie Kacvinsky

    Dylan und Gray

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Dylan und Gray gehen beide noch auf die High-School, dort lernen sie sich kennen. Sie könnten jedoch verschiedener nicht sein. Dylan ist eine Junge schlaksige und offene Frau die sehr spontan handelt und einen etwas anderen Blickwinkel auf die Welt hat. Gray ist verschlossen und ruhig. Man merkt jedoch schnell, dass beide Protagonisten ihr Päckchen bereits in diesen jungen Jahren mit sich tragen.

    Die beiden treffen fortlaufend immer wieder aufeinander, sie freunden sich an und kommen sich näher. Es hat gut getan in die Gedanken von Dylan einzutauchen die Schreibweise war sehr fliessend und die Charaktere viel besser als in den anderen Büchern von Katie Kacvinsky.

    Dylans lockere Art, konnte einem fast beim Lesen anstecken und wie gut die beiden Charaktere zusammenpassen sowie die Entwicklung die sie miteinander durchmachen, waren sehr realistisch und schön. Das Buch lässt sich mit seinen 250 Seiten schnell weglesen.

    Für alle die, die Perfekte Protagonisten ein wenig satthaben und trotzdem eine schöne Liebesgeschichte möchten. 5 Sterne und ein Tränchen dass die Fortsetzung nicht übersetzt wurde…

  6. Cover des Buches Schuld und Sühne (ISBN: 9783866477650)
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

    Schuld und Sühne

     (485)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Ob das eine gute Entscheidung war? Das musst du natürlich selbst entscheiden, es ist aber gar nicht so einfach, eine passende Vertonung zu finden.  Ich habe eine gefunden, mit der ich mich gut arrangieren konnte. Denn ihr könnt euch sicher denken, dass es min. ein Monatsvorhaben ist. Ich glaube, ich war zwei beschäftigt. Mit einer nervigen Stimme sicher kein spaßiges Vergnügen. Wer das Buch aber intensiv lesen möchte, dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich Bemerkungen am Rand zu machen, der sollte es lieber gleich selbst lesen. Ich habe viel mitbekommen, aber manchmal bin ich auch mit den Gedanken abgeschweift. 

    Ganz ehrlich: Es ist kein Klassiker, den ich bedingungslos weiterempfehle oder den man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Es gilt als der Ur-Krimi. Ich bezweifle das. Das fängt schon dabei an, dass es eher ein Psychothriller ist, der aufzeichnet, wie die Gewissensbisse den Mörder auffressen. Da der Erzähler auktorial ist, können die einzelnen Figuren bis in die hintersten Ecken durchleuchtet werden. Was in ihnen vorgeht, wissen die Leser*innen sofort. Es geht also nicht per se um die Ermittlungen, sondern darum, ob Raskolnikow ungestraft davonkommt. 

    Eine andere Besonderheit des Romans sind die vielen gesellschaftlichen Themen, die mitmischen, allen voran die Theorie über die Polarität der Menschheit in Große und weniger wertvolle. Aber das hat mich persönlich jetzt nicht sonderlich inspiriert, weil ich die Theorie nicht für tragfähig und deswegen auch für bedeutungslos halte. Zu sehen, dass Raskolnikow daran scheitert, sie zu bestätigen, hat mich keineswegs überrascht. Es ist wohl eher eine Ermessenssache, dass manche Morde aufgrund deren (positiver) Wirkung in den Hintergrund geraten und ungestraft davon kommen. Die meisten von uns, wenn sie sich die Taten vor Augen führen, werden sie aber doch wohl trotzdem verurteilen. Vielleicht bin ich da aber auch zu optimistisch. Man sollte den Roman auch nicht aus dem räumlichen und zeitlichen Kontext seiner Entstehung heben. Für mich klang es jedenfalls an manchen Stellen ziemlich aus der Luft gegriffen. Das durchgängige geisteswissenschaftliche Geplätscher (Die Hinzunahme vieler verschiedener Diskurse von Politik über Philosophie bis hin zu Psychologie) erinnert stark an Dostojewski erinnert stark an seinen Kollegen Tolstoi. Von beiden russischen Autoren habe ich bis jetzt nur ein Werk gelesen, weswegen es schwer fällt, die Beobachtungen zu verallgemeinern. Aber Tolstoi konnte mich besser unterhalten. Bei ihm habe ich mehr Witz vorgefunden und in der Düsternis der gläsernen Figuren (beide schaffen es, dass man sich in die verschiedensten Personen hineinversetzen und ihre Schwächen erkennen kann) ist auch mehr Wärme übrig geblieben. Schwierig machen es einem beide, was die Namen angeht, besonders für den ungeübten. Wer bitteschön hat sich das russische Namensystem ausgedacht?

    Das Ende von Schuld und Sühne war auch gar nicht mein Fall. Wenn ich ihm auch lassen muss, dass es gar nicht mal so einfach ist, am Ende die Frage zu beantworten, ob er denn nun gerecht gestraft wurde oder nicht. Fast alle Diskussionen im Buch haben mit dieser Schlüsselfrage irgendwie zu tun, weswegen ich schon sagen würde, dass es sich als Schullektüre eignete, wenn es nicht so dick wäre. Sprachlich ist es auch gut lesbar. Aber genauso gut kann man meiner Meinung nach auch Das Parfum von Süsskind oder Der Prozess von Kafka lesen. Auch Der Richter und sein Henker von Dürrenmatt wären thematisch eine gute Alternative. Das einzige Argument, das für mich für Dostojewski sprechen würde, wäre die besondere psychologische Innensicht und die auktoriale Erzählhaltung. Vielleicht sollte ich noch mehr von ihm lesen, um ein besseres Urteil zu fällen.

  7. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Hannahruppi

    Infos:

    Seiten: 384
    Verlag: Loewe
    ISBN: 978-3-7432-0481-2

    Klappentext:

    Während des Sommerurlaubs auf einer vergessenen Shetlandinsel erfährt Amy, dass sie als Mitglied der Familie Lennox of Stormsay über die Fähigkeit verfügt, in Bücher zu reisen und dort Einfluss auf die Geschichten zu nehmen. Schnell findet Amy Freunde in der Buchwelt: Schir Khan, der Tiger aus dem Dschungelbuch, hat stets wertvolle Ratschläge für sie, während Goethes Werther zwar seinen Liebeskummer in tintenhaltigen Cocktails ertränkt, Amy aber auch ein treuer Freund ist, seit sie ihn vor den Annäherungsversuchen der Hexen aus Macbeth gerettet hat. Lediglich die Idee, Oliver Twist Kaugummi zu schenken, war nicht die beste …
    Doch bald merkt Amy, dass die Buchwelt nicht so friedlich ist, wie sie zunächst scheint. Erst verschwindet Geld aus den Schatzkammern von Ali Baba, dann verletzt sich Elizabeth Bennet auf dem Weg zum Ball mit Mr Darcy, sodass eine der bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur im Keim erstickt wird. Für Amy ist klar: Sie muss den Störenfried stellen! Doch erst, als sich die Zwischenfälle auch auf die Realität auswirken und schließlich sogar ein Todesopfer fordern, wird Amy klar, wie ernst die Bedrohung ist. Worauf hat es der geheimnisvolle Attentäter wirklich abgesehen?

    Meine Meinung:

    Die Geschichte startet unmittelbar vor der Flucht von Amy und ihrer Mutter Alexis. Sie packen ihre Koffer und stürzen Hals über Kopf aus dem Land in Alexis‘ alte Heimat, von der Amy bislang nicht sonderlich viel wusste.
    Das ihre Familie die seltene Gabe besitzt, in Bücher zu springen, bleibt nicht die einzige Überraschung. Bald spürt man deutlich, dass etwas ganz und garnicht stimmt…

    Amy mochte ich von Beginn an sehr. Denn sie hat es in der Schule nicht leicht, wird gemobbt, weil sie anders ist. Sie ist eine gute Seele, die schüchtern ist, aber gern auch sagt, was sie denkt. Ich konnte mich mit ihr freuen, aber auch mit ihr fürchten. In ihre Welt einzutauchen, in Bücher zu springen, das hat solchen Spaß gemacht, dass ich das Buch selten aus der Hand legen konnte.
    Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Die zweite ist die von Will. Ich muss sagen… ich konnte mit ihm oft nicht viel anfangen, hatte das Gefühl, dass ich nichts über ihn weiß. Leider blieb das auch bis zum Ende des Buchs so. Er hatte etwas zwielichtiges an sich, weshalb ich nie so recht wusste, ob ich ihm trauen kann, oder nicht. Andererseits hat es das auch spannend gehalten.

    Die Beschreibung der Insel hat mir sehr gut gefallen. Auch die gesamte Umgebung, die geheime Bibliothek und die Buchwelten werden dem Leser schön detailliert und so beschrieben, dass man fast meint, man könnte mit springen und das Dschungelbuch, Tausend und eine Nacht oder weitere Bücher besuchen.
    Fazit:

    Dieses Buch verdient auf jeden Fall 4/5 Sterne, weil es von vorne bis hinten durchweg spannend bleibt und sowohl die Charaktere, als auch die Kulisse so lebensnah beschrieben wurden, dass es einfach nur Freude bereitet, in diese Welt einzutauchen.

  8. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (417)
    Aktuelle Rezension von: simsalabaem

    Oftmals quält man sich zum Ende einer Reihe nur noch durch das letzte Buch. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Kai Meyer weiß es die Spannung aufrecht zu erhalten. Insgesamt eine Runde Sache. Einzig hinsichtlich des Endes bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch eine genauere Erklärung warum Pip denn nun bibliomantisches Talent besitzt, gut gewesen wäre. Also wie die Kausalkette durch das Ändern des 24. Bandes aussah.

    Insgesamt auf jeden Fall eine Reihe, die gut und gerne weiterempfehlen werde.

  9. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

     (281)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Prinzessin Insomnia leidet an fortdauernder Schlaflosigkeit, das macht "ihre Gedanken zu ihren besten Freunden" . Als sie von einem Nachtmahr heimgesucht wird, machen sich die beiden auf eine Reise in das Gehirn der Prinzessin, zum dunklen Herzen der Nacht... Die Handlung ist dabei eher mäßig spannend, aber die Wortspielereien und philosophischen Abstecher des Autors und die witzigen und treffenden Zeichnungen der Illustratorin machen  den Wert dieses Buches aus.  

  10. Cover des Buches Honigmilchtage (ISBN: 9783958181250)
    Julia Rogasch

    Honigmilchtage

     (42)
    Aktuelle Rezension von: claudis_buecherwelt

    Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, war sehr gespannt darauf wie bei ihren Geschichten alles angefangen hat und was ihr Debütroman bereit hält.

    Zum Inhalt:
    Carla steht eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben und hat einen tollen Mann an ihrer Seite. Ihr Job erfüllt sie allerdings seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Sie ist unzufrieden, doch den Sprung ins kalte Wasser, um sich beruflich neu zu orientieren, ist ihr dann doch zu gewagt. Bis zu dem Zeitpunkt als sie ihren Job verliert und auch privat so einiges aus dem Ruder läuft....

    Zum Cover:
    Dieses Cover gefällt mir besonders gut. Es ist frisch und farbenfroh, sodass es direkt Lust auf die Geschichte macht.

    Meine Meinung:
    Wie bereits erwähnt, habe ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen. Auch wenn ich mich wahrscheinlich wiederhole... am Besten gefällt mir immer die Tiefgründigkeit der Geschichten, welche mitten aus dem Leben gegriffen sind. Julia Rogasch hat es auch dieses Mal wieder geschafft, mich komplett abzuholen und zu fesseln. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und man bekommt als Leser auch hautnah die Gefühlswelt von Carla mit.

    Kritikpunkt:
    Was ich zu diesem Buch anmerken möchte ist, dass mir dieses Mal ein wenig die Spannung gefehlt hat und manche Szenen etwas langgezogen waren.

    Alles in allem ist "Honigmilchtage" aber ein ganz tolles Buch und sehr geeignet für entspannte Lesestunden. Es ist emotional, tiefgründig und etwas zum Wohlfühlen.

    Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen.

  11. Cover des Buches Überman (ISBN: 9783596194490)
    Tommy Jaud

    Überman

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters
    »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!«

    Meine Meinung:
    Ich war wirklich enttäuscht von diesem Band. Die ganze Geschichte ist total überdreht und Simon Peters war mir zum ersten Mal richtig unsympathisch und unbelehrbar.
    Meiner Meinung nach hätte es diesen Band nicht mehr gebraucht, die ersten beiden waren toll, mit viel Witz aber aus diesem ist einfach nur die Luft raus.
    Auch bei diesem Band gab es die eine oder andere Stelle die mich zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht. Ich finde es schade, wenn man als Autor eine Geschichte tot schreibt. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man es gut sein lässt und nicht versuchen noch mehr Kapital herauszuschlagen.

    Fazit:

    Tommy Jaud ist ein toller Autor und ich lese sehr gerne Bücher von ihm, weil sie sehr lustig sind.
    Allerdings kann ich diesen Teil der Simon-Peters-Reihe nicht empfehlen. Hoffentlich ist mit diesem Band die Reihe jetzt endgültig abgeschlossen.

  12. Cover des Buches Die Nacht der gefangenen Träume (ISBN: 9783841500649)
    Antonia Michaelis

    Die Nacht der gefangenen Träume

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH (1. Juli 2008)

    ISBN-13: 978-3789142611

    Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren


    Was wäre das Leben ohne Träume?


    Inhalt:

    Die Kinder in Frederics neuer Schule sind echt komisch. Brav und fleißig, fantasielos und langweilig. Frederic weigert sich, sich ihnen anzupassen. Nur in Änna kann er noch einen Funken Lebendigkeit entdecken. Doch dann bekommt Frederic mit, wie Herr Direktor Bruhns mit einer Maschine Ännas Träume absaugt und einsperrt und Änna genauso willenlos wird wie die anderen. Und noch schlimmer: In wenigen Tagen will Bruhns alle gefangenen Träume zerstören. Dies muss unbedingt verhindert werden!


    Meine Meinung:

    Dieses Kinderbuch ist typisch für Antonia Michaelis. Wie so oft verschwimmen Wirklichkeit und Fantasie. Die Figuren sind äußerst skurril und zum Teil sehr liebenswürdig, zum Teil böse. Manche Szenen können gerade für jüngere Kinder recht gruselig und verstörend sein. Allerdings wird dies durch den leichten Schreibstil wieder relativiert. 


    Und dieser Schreibstil ist klasse wie immer bei dieser Autorin. Sie schreibt sehr bildhaft, lebendig, eindringlich. Sie erfindet geniale neue Wörter, die zutreffender sind als alles, was vorher war. Sie spielt mit der Sprache und mit der Fantasie der Leserschaft.


    Dabei ist die Geschichte, die hier geschrieben wird, spannend von Anfang bis Ende. Es geht um Individualität, um Freundschaft, um Trauer und um das Bewahren von Träumen, die für unser Leben so wichtig sind.


    ★★★★★


  13. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (136)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der Roman um den Physiker Michael Beard, handelt vor allem von dessen ausschweifendem Lebensstil mit Frauen, Alkohol, Essen etc. und liest sich teilweise fast als Krimi. Dazu fehlt jedoch die nötige Spannung. Inhaltlich hat mich das Buch wenig angesprochen, lediglich der immer wieder überzeugende Sprachstil des Autors hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.

    Für meinen Geschmack etwas zu banal. Mir ist es oft vorgekommen, als seien dem Autor, die Ideen ausgegangen und er langweile sich beim Schreiben selbst. Von den bisher gelesenen Romanen empfand ich diesen eindeutig am unzulänglichsten. Weder die Charaktere haben sich mir erschlossen noch der Plot. Aber das ist wie immer Geschmacksache.

  14. Cover des Buches Psychologie der Massen (ISBN: 9783868200263)

    Psychologie der Massen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: GUSTAVE LE BON (1841-1931) Arzt, Ethnologe, Soziologe und Psychologe. Er gilt als Begründer der »Massenpsychologie«. Sein berühmtes Werk »Psychologie der Massen« übte einen nachhaltigen Einfl uss in der Wissenschaft und praktischen Politik aus. Dieses Grundlagenwerk der Sozialpsychologie beeinfl usste nicht nur Siegmund Freud (»Die Massenpsychologie und die Ich-Analyse«), sondern wurde auch von Politikern und Diktatoren des 20. Jahrhunderts für die Ausarbeitung ihrer Propagandatechniken benutzt.

    "Psychologie der Massen" ist ein solides Basiswerk zum Thema. Der Schreibstil ist etwas schwergängig zu lesen und für meinen Geschmack mit zu viel Schnickschnack ausgeschmück, es hätte etwas mehr auf den Punkt sein dürfen. Nun muss man dieses Werk und einige Ideen des Autors aber auf jeden Fall in seiner Zeit lassen. So sind zum Beispiel die Ansichten über die mangelnde Intelligenz der Frauen und einige Rassentheorien schon etwas länger überholt. Insgesamt ein gutes Werk, bei dem man sich der Neuzeit bewusst sein sollte.

  15. Cover des Buches Lügen haben blaue Augen (ISBN: 9783646601220)
    Alexandra Fuchs

    Lügen haben blaue Augen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Kurzschlussideen – Gummibärchenkrieg – Superheldsuche … Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.

     

    Cover:

    Wer die Reihe der bittersweet-Geschichten kennt, der wird hier schnell zugreifen, denn die Cover gleichen sich alle relativ in ihrer Aufmachung und haben so einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Wer die Reihe nicht kennt, der wird sich wohl erst einmal wundern, dass man hier lediglich den Titel und den Namen des Autors präsentiert bekommt sowie ein bisschen gestalterisches Geraffel rundherum. Das ist erst mal langweilig, wie ich finde und definitiv nichts zum Zugreifen. 

     

    Eigener Eindruck:
     Lena hängt ihren Freundinnen etwas hinterher mit ihren 17 Jahren und ist noch immer ungeküsst! Absolut oberpeinlich, zumindest wenn sie mit ihren Freundinnen mithalten will und deshalb erfindet sie kurzerhand einen Freund den es gar nicht gibt und schwärmt ihren Freundinnen das blaue vom Himmel vor. Dumm nur, dass ihre Freundinnen bei ihrer ganzen Schwärmerei auch neugierig werden, wer denn ihr Freund ist und so muss sich Lena ganz schnell etwas einfallen lassen. Gut, dass ihr Nachbar Markus irgendwie genau dem Bild entspricht, das Lena ihren Freundinnen vorgegaukelt hat und so fragt sie ihn ob er für sie mit lügen würde… Aber ob das gut gehen kann?

     

    Die Geschichte von Lena stammt aus der Feder von Alexandra Fuchs und konnte mich im Groben recht gut überzeugen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und kann sich auch recht schnell mit den Charakteren anfreunden, auch wenn Lena in dem Fall echt mehr als oberpeinlich ist. Eigentlich müsste man mit 17 Jahren aus dem Alter heraus sein sich ein paar Freunde zu erfinden und sogar so weit einen Ego entwickelt haben, dass man sich nicht wegen einem Kuss so aus der Reserve locken lässt, aber okay.  Lena lügt nun also und Nachbar Markus soll es mit ihr richten, dass sich Lena dabei wirklich in Markus verliebt war vorhersehbar und auch, dass die Geschichte natürlich irgendwann auffliegen muss. Gut, dass sie ihren Fehler irgendwie doch einsieht, nett, dass keiner weiter nachtragend ist, aber bis es so weit ist, beliefert uns die Autorin mit einer Menge Fremdschämpotential, was mich hat öfter mal den klopf schütteln lassen. Deswegen denke ich auch, dass das Buch wahrscheinlich Geschmackssache ist. Trotzdem liest es sich für mich recht amüsant und hat auch die eine oder andere Lehre fürs Leben im Petto. 

     

    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte für Jugendliche mit lehrhaftem Charakter, wenn man es so sehen will. Durchaus lesenswert.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783646601220

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 70 Seiten

    Verlag: Carlsen

    Erscheinungsdatum: 18.03.2015

     

  16. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (175)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Dieser Klassiker hat an Relevanz nichts eingebüßt. Die meisten Menschen machen sich zu viele Sorgen, auch ich zähle mich dazu. Dadurch geht es einem oft aufgrund von unnötigen Sorgen oder Ängsten nicht gut. Dale Carnegie gibt in seinem Buch einige Anregungen in Bezug auf ein sorgenfreieres Leben. Dabei stellt er Möglichkeiten dar, wie man seine Sorgen relativieren kann oder damit umgehen kann ohne, dass sie einen zu stark belasten. Aus diesen verschiedenen Möglichkeiten kann sich jeder das raussuchen was ihm am meisten zusagt und in sein Leben integrieren. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Aufgelockert wird das ganze mit Beispielen, wobei es mir teilweise schon etwas zu viele Beispiele waren. Für das Verständnis sind die aber auf jeden Fall hilfreich.

    Wichtig zu wissen ist noch, dass die Originalausgabe 1984 veröffentlicht wurde. An einigen Stellen ist das erkennbar und man sollte das Buch mit diesem Hintergedanken lesen, da manche Gedankengänge nicht unbedingt zeitgemäß sind. Aber darüber lässt sich hinwegsehen. Die  nützlichen Anregungen überwiegen eindeutig.

  17. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.137)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Dieses Buch ist so vieles auf einmal: Komödie, Abenteuerroman, Liebesgeschichte, ... vor allem aber eines: großartige Unterhaltung!

  18. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783966351690)
    Mona Kasten

    Feel Again

     (55)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Sawyer braucht dringend ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte cooler werden. Also schließen sie einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchterne Jungen einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl  Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird aus dem Deal bald mehr.

    Erstmal liebe ich Sawyer und Isaac war einfach wundervoll. Aus irgendeinem Grund konnte ich mich unglaublich gut mit Sawyer identifizieren, dabei ähneln sich unsere Lebenssituationen nicht wirklich. Auch die Nebencharaktere, die größten teils schon aus den vorigen teilen bekannt waren, waren toll. Auch die neuen, wie Isaacs und Sawyers Familien habe ich geliebt.

    Mona Kasten Schreibstil ist total angenehm und sie nimmt mich jedes Mal wieder total mit in ihre Geschichten. 

    Das Konzept hier habe ich geliebt. Ich mochte, dass die Beziehung erstmal aus einer simplen Freundschaft entstand und einfach langsamer war. Genauso wie die Stimmung. Ich liebe das Setting von Isaacs Farm und auch die Stimmung dort. 

    Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und die Beziehung einfach langsamer. Ich habe das wie gesagt geliebt. Von allen Teilen bisher wohl am meisten. ich mochte, dass der Fokus zu Anfang noch viel mehr auf dem Projekt und einer simplen Freundschaft lag. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Seiten. Trotzdem war eine ganz besondere Form der Spannung da. Insbesondere auch durch Sawyers Entwicklung.

    Insgesamt war es einfach mein liebster Teil bisher und eigentlich habe ich nichts an der Geschichte auszusetzen. Sie hat mich einfach total berührt. deshalb gibt es von mir natürlich 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Die Häupter meiner Lieben (ISBN: 9783257227260)
    Ingrid Noll

    Die Häupter meiner Lieben

     (276)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Maya verlebt eine freudlose Kindheit. Der Vater hat die Familie verlassen, das Geld ist knapp und ihre Mutter und ihr älterer Bruder piesacken Maya wo es nur geht.

    In der Schule läuft es für Maya, genannt die Elefantin, nicht besser.

    Bis eines Tages die wohlstandsverwahrloste Cora auftaucht. Die beiden 16-jährigen freunden sich an und Maya gesteht Cora ihren Hang zur Kleptomanie. Cora zeigt sich begeistert und erweist sich als gelehrigen Schülerin in Sachen Diebstahl.

     Wie es halt so ist im Leben junger Mädchen, tauchen bald mehr oder weniger lästige Verehrer auf. Anfangs können sie sich noch damit behelfen die Jünglinge mit Demütigungen in die Flucht zu schlagen. Doch die Probleme werden größer und die Jünglinge zu  Männern. Die beiden stellen fest, dass ein gepflegter Mord um einiges nachhaltiger als humanere Lösungen.  

    Während Maya, zu früh eine Familie gründet zieht es Cora nach Florenz und es dauert nicht lange, da hat sie sich einen älteren reichen Bauingenieur geangelt. Maya die das Familienleben bald satt, hat schnappt sich ihren kleinen Sohn und zieht nach Florenz, zu Cora in die rosa Villa.

    Alles könnte so schön sein, wären da nicht der Bauingenieur und Mayas versoffener Vater. 

    Gut das die jungen Frauen sich zu helfen wissen und in der Haushälterin Emilia eine Verbündete gefunden haben. 


    Die Häupter meiner Lieben ist ein schwarzhumoriges Buch, dass Lust auf Italien und Dolce Vita macht. Hätten wir nicht alle gern eine rosa Villa in Florenz?

  20. Cover des Buches Big Magic (ISBN: 9783596034932)
    Elizabeth Gilbert

    Big Magic

     (89)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dieses Buch hat viel in mir bewegt und ich hatte eigentlich nichts davon erwartet. Umso überraschter war ich wie es sich auf mich ausgewirkt hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es hat mich nachhaltig verändert und geprägt.
    Ich kann nur sagen, lest es, wenn ihr an euch und euren kreativen Weg zweifelt. Mir hat es meine Zweifel genommen und mich dazu bewegt endlich wieder kreativ zu schreiben und tätig zu sein.

    5 Sterne

  21. Cover des Buches Jay - Explosive Wahrheit (ISBN: 9783802588600)
    Stefanie Ross

    Jay - Explosive Wahrheit

     (94)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Ich bin super in die Story hineingekommen. Jay kannte ich ja schon ein wenig und Elisabeth war mir auch von Anfang an sympathisch. Mit Beths scharfen Verstand und Jays Erfahrung sind sie so ein tolles Team, beruflich, wie privat. Das letztere müssen sie natürlich erst selbst herausfinden.
    Ich bin total verliebt in die beiden. Ihre kleinen Spitzen gegeneinander. Das ausloten, wie weit sie gehen können. Die Ungeschicklichkeit, wie sich Elisabeth manchmal ausdrückt. Sie denkt eher rational, weil sie meist für sich alleine arbeitet. Aber jetzt in Jays Team beginnt sie meiner Meinung nach aufzublühen.
    Jay geht mit einer gewissen Vorsicht ihr gegenüber an den Tag, als wenn er ganz genau weiß, dass sie den Umgang mit Menschen eher nicht gewohnt ist.
    Es ist von Anfang an sehr spannend und aufregend und die Leidenschaft kommt auch nicht zu kurz.
    Dieser Teil ist ein Zusammenspiel mit allen aus Teil 1. Darum empfehle ich diese Serie der Reihe nach zulesen. Die Geschichte an sich ist in sich abgeschlossen. Ich habe den Zusammenhang der ganzen Abteilungen hier durch den ersten Band wesentlich besser verstanden.
    Ich war von der Geschichte total begeistert und die Leseprobe von Rob verspricht auch sehr interessant zu werden.

  22. Cover des Buches Die Zauberschiffe 1 + 2 (ISBN: 9783442244393)
    Robin Hobb

    Die Zauberschiffe 1 + 2

     (29)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    Ephron Vestrit, ein angesehener Händler aus Bingstadt und seine Tochter Althea haben schon viele Reisen auf ihrem Seelenschiff Viviace hinter sich. Seelenschiffe werden aus Zauberholz gefertigt und haben Empfindungen. Sie reagieren sehr empfindsam auf ihren Kapitän. Meist sind sie Generationen in der gleichen Familie, und können sogar zu Bewusstsein erwachen, wenn drei ihrer Kapitäne an Bord sterben. Dann sind sie die schnellsten und widerstandsfähigsten Schiffe.

    Eigentlich sollte Althea das Schiff ihres Vaters erben. Aber die Mutter übergibt das Schiff ihrem Schwiegersohn Kyle Haven. Dieser wird zum Sklavenhändler, da dies mehr Profit verspricht als regulärer Handel.

    Da Kyle aber kein Blutsverwandter der Vestrit ist, hat er Mühe das Schiff zu kontrollieren. Viviace's Empfindsamkeit gegenüber dem Leiden der Sklaven macht sie unwillig, Kyle zu gehorchen. Deshalb wird er eine einfache Beute für den Piraten Kennit, der zum neuen Kapitän der Viviace wird.

    Robin Hobb entwickelt ihre Welt, die sie mit der Weitseher-Trilogie begonnen hat, interessant weiter. Allerdings werden die Zusammenhänge erst im dritten Band der Trilogie klar, so dass ich hier nicht mehr verraten will.

    Die Händlerin ist das erste Buch der Seelenschiff-Händler-Trilogie. Es ist unter dem Namen Die Zauberschiffe 1 + 2, resp. als Zweiteiler unter den Titeln Der Ring der Händler und Viviaces Erwachen in der Zauberschiffe-Trilogie erschienen. Der englische Originaltitel ist Ship of Magic.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise auf der ausführlichen Seite ist. Die Idee mit den lebenden Schiffen, die mit dem rechtmässigen Kapitän eng verbunden ist, ist sehr faszinierend. Gut gefallen hat mir auch, dass Bingstadt eine Händler-Stadt ist, von den Händlern selber regiert und auch entsprechend organisiert.

  23. Cover des Buches Das entschwundene Land (ISBN: 9783862744749)
    Astrid Lindgren

    Das entschwundene Land

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Astrid Lindgren hält in diesem Buch ihre Kindheitserinnerungen fest. Die Liebesgeschichte ihrer Eltern, die bis zu deren Tod innig und liebevoll war, widmet sie besondere Aufmerksamkeit. Das Leben als Bauerstochter war für sie das genau richtige,  da sie sich frei entwickeln konnte, wenn sie sich an gewisse Regeln hielt und auf dem Hof mithalf. Die Beziehungen zu ihren Geschwistern als auch zu den Mägden und Knechten und den dazugehörigen Ereignissen kommen einem teilweise bekannt vor, da man sie aus Lindgrens Kinderbüchern kennt. "Fragt mich aber jemand nach meinen Kindheitserinnerungen, dann gilt mein erster Gedanke trotz allem nicht den Menschen, sondern der Natur." Die letzten Kapitel zeigen wie sie erst eine Leseratte war, die alle Bücher verschlungen hatte, bis sie versucht den zukünftigen Kinderbuch Autoren Tipps für die ersten Schritte im Schreiben von Texten gibt.


    Für alle Astrid Lindgren Fans ist das Buch ein absolutes Muss, da man viel von ihrer Familie, ihrer Kindheit, ihrer Passion für Bücher und Hintergründe zu ihren eigenen Büchern erfährt. Ihre wunderschöne und bildhafte Schreibweise macht es dem Leser leicht sich in die junge Astrid und ihr Umfeld hinein zu versetzen. Ihre Kindheit war vor sage und schreibe ca. 100 Jahren und das Buch wurde vor 45 Jahren veröffentlicht! Aber man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es ein alter Schinken ist, sondern es scheint ganz natürlich zu sein, dass es weder Handy noch Internet gab🤪 "Heutzutage wissen ja wohl alle Eltern, dass ihre Kinder Bücher brauchen... oder etwa nicht?" Leider, leider glaube ich, dass viele Eltern das nicht wissen...

  24. Cover des Buches Die schönsten Dinge (ISBN: 9783492302401)
    Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MarianneRauch
    Gaunereien sind ihr Tagwerk, denn Della Gilmore entstammt einer Betrüger- und Ganovenfamilie. Nach strengen Ganovenregeln des Vaters lebt ein vielköpfiger Familienverbund unter einem Dach. Alle verstehen ihr Handwerk und bestreiten damit ihr aufwändiges Leben. Ella möchte sich mit einem großen Coup ein Denkmal setzen. Mit einer falschen Identität als Evolutionsbiologin und einem fein ausgeklügeltem, dennoch frei erfundenem Forschungsprojekt, will sie dem schwerreichen Daniel Metcalf einen hoch dotierten Scheck für ihre Forschung aus der Tasche locken.
    Die Geschichte um Della bereitet amüsante und vergnügliche Lesestunden, obgleich viel erzählt wird und eigentlich nicht viel passiert. Die mühelos vermittelte Sympathie für die Protagonistin animiert jedoch zum Weiterlesen, womit man im letzten Viertel des Buches mit der zwar vorhersehbaren, doch witzig und prickelnd geschilderten Liebesgeschichte, belohnt wird. Insgesamt eine Empfehlung für leichtes Lesevergnügen zwischendurch.

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