Bücher mit dem Tag "ideen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ideen" gekennzeichnet haben.

236 Bücher

  1. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  2. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

     (641)
    Aktuelle Rezension von: Mienieus

    Als ich Die Buchspringer von Mechthild Gläser zum ersten mal sah, war ich direkt gefangen von dem wunderschönen Buchcover. Als ich es dann in die Hand nahm, war es der Klappentext, der mich total vereinnahmte. Was für eine wundervolle Idee! Menschen können in Büchern herumspringen, mit den Buchfiguren interagieren. Ein Traum für jede*n Lesebegeisterte*n. Im Buch werden diese Reisen wundervoll beschrieben und es wird rätselhaft, als Buchspringerin Amy feststellt, dass aus den Weltklassikern, in denen sie herumspringt, tragende Elemente verschwinden.

    Ein wunderschönes Buch, das zwischenzeitlich ein wenig langatmig wird, zum Ende hin aber seine Spannung wiederfindet und sich insgesamt sehr gut lesen lässt. 

  3. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (435)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Der Einstieg in dieses Buch war für mich das perfekte „Show don’t tell“. Obwohl es ein paar Monate her war seitdem ich das vorherige Buch gelesen hatte war ich sofort wieder back und brauchte kein Exposition-Dumping. Der Schreibstil von Kai Meyer ist detailreich und verpackt Ortsbeschreibungen in elegante Sätze. Dieses und die natürlich klingenden Dialoge gefielen mir und machten mir Lust auf weitere Bücher von Kai Meyer.

    Die Charaktere hatten für mich alle ihren Charm. Besonders ein treuherziger Südstaatler brachte mich hin und wieder zum auflachen … In einer sonst ziemlich ernsten, zum Teil tragischen (Cat), Geschichte.

    Die Hauptperson Furia mochte ich hier im Reihen-Finale besonders gern. Sie ist keine glatt geschliffene Heldin, sondern eine nachdenkliche Person die versucht mit ihrem Leben klarzukommen.

    Die Handlung baut auf die vorherigen Bände auf und ist wie immer komplex. Ich fand wirklich jeden Aspekt der Geschichte interessant. Man wird echt von einer tollen Szenerie ins nächste spannende Szenario geworfen. Von der Durchbrechung der vierten Wand, großen Plot-Twists und der Philosophie über die Allmacht ist alles dabei. Generell kann man sagen das es wohl der düsterste Teil ist.

    Ich habe meist erst gemerkt das ein Kapitel vorbei war als ich schon wieder im nächsten steckte.

    Kurzum: Ich bin begeistert, kann diese Trilogie jedem empfehlen der schönen Sprache und komplexere Fantasy mag, und gebe klare 100/100!

  4. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Man merkt dem Autor an, dass er viel Herzblut in dieses Werk gelegt hat. Die ganze Fantasie ist atemberaubend. Am Anfang hielt ich das Buch noch für ein unvergleichliches Schmuckstück - unvergleichlich ist es auch nach wie vor, ein Schmuckstück nicht mehr ganz. Ich war ab der Mitte teils so sehr gelangweilt von den dauernden Aufzählungen, den Lexikoneinträgen und den Übertreibungen, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich habe sehr lang für das Buch gebraucht. Dabei ist es nicht das erste Buch von ihm, was ich las. Die Stadt der träumenden Bücher riss mich absolut in den Bann.. Das fehlte mir hier. Es sorgt zwar zwischendurch immer wieder für gute Unterhaltung und frischen Wind, aber ich glaube 200 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Dabei ist mir Blaubär doch sehr ans Herz gewachsen. Man muss sich definitiv darauf einlassen, damit man der Geschichte etwas abgewinnen kann.

  5. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

     (297)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    Dylia, auch bekannt als Prinzessin Insomnia, lebt gut behütet, aber dennoch einsam in einem Schloss eines Königreichs in Zamonien. Eine rätselhafte Krankheit, deren Ursprung sowie Symptome auch die besten Wissenschaftler sich nicht erklären geschweige denn heilen oder zumindest lindern können, bestimmt den Hauptteil ihres kreativen Daseins. Das Hauptsymptom, die Schlaflosigkeit, die sie über viele Nächte hinweg quält, lässt sie zu einer ruhelosen Einsiedlerin werden. Eines Nachts allerdings bekommt sie Besuch von einem zwiespältigen Wesen, einem Nachtmahr namens Havarius Opal, welches ihr verspricht, sie in den Wahnsinn zu treiben, nachdem sie sich zuvor auf eine abenteuerliche Reise begeben haben. Auf dieser Reise geht es ins Innenleben der Protagonistin und für beide hält diese Reise viele Überraschungen bereit.

    Ein Roman für die Fans der besonderen, bunten Fantasiewelt von Walter Moers ebenso wie für alle, die sich mit dem Thema Schlaflosigkeit auf eine ganz besondere Weise auseinandersetzten möchten. Dieser Roman bietet eine ebenso spannende wie fantasiegeladene Geschichte, die keine Sekunde das Hauptmotiv aus den Augen verliert – die grauenhafte Schlaflosigkeit und die daraus resultierende Erschöpfung. Während die Protagonisten spannende Abenteuer erleben, interessanteste Figuren kennenlernen und aberwitzigste Situationen erleben, kommen weder der Humor, die Ernsthaftigkeit der Krankheit noch die atemberaubende Kreativität des Autors (und hier auch insbesondere der Illustratorin Lydia Rode) zu kurz.

    Ebenso geschickt wie respektvoll und ernst wird sich einem Thema gewidmet, dass viel präsenter sein sollte. Die Ambivalenz von Kreativität und Krankheit, die auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen scheinen, zieht sich als Leitmotiv durch das Buch – als ständige Frage, inwiefern das eine das andere beeinflusst. Diese Ambivalenz spiegelt sich in Handlung, Figuren und den Umgebungen ständig wider.

    Alle Kenner von Zamonien wissen, wie schnell es beim Lesen gelingt, in diese Welt einzutauchen. Diese Reise allerdings geht ins Innenleben der Protagonistin, genauer gesagt in ihr Gehirn und auch hier entsteht ein typischer Moers: Fantasievoll wie immer, aber trotzdem ist hier eine Besonderheit entstanden, die ihren ganz eigenen Zauber enthält. Eine Reihe von Fakten und persönliche Erlebnisse in eine so surreale Umgebung zu verpacken, die dennoch schlüssig ist und vieles scheinbar Unerklärliche erklären kann – das kann Walter Moers und macht ihn damit für mich zu einem der größten Autoren der Gegenwart!

  6. Cover des Buches Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge (ISBN: 9783426517192)
    Marina Boos

    Jules Welt - Das Glück der handgemachten Dinge

     (42)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Das habe ich mich gefragt, als ich das Buch aus einer Kiste hervorkramte. Nun, jetzt weiß ich es – ein Buch, in dem es ums Basteln und Werkeln und selber machen geht… 😊

    Leider ist die Geschichte ein wenig seltsam. Jule ist bereits 31 Jahre und hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden – sie mag sich nicht festlegen, denn sie könnte ja was verpassen….

    Im Heimatdorf Ihrer Großmutter übernimmt sie eine Schankwirtschaft, die seit längerem geschlossen ist und will hier nur – vermutlich – ein Café eröffnen. Siehe oben….sie weiß es noch nicht genau, wie das alles aussehen soll. Im Dorf ist man nicht unbedingt begeistert von ihr und ihrer Idee und legt Ihr auch einiges an Steinen in den Weg.

    Leider ist die Geschichte doch ziemlich konfus und mit dem Erzählen geht es etwas durcheinander. Auch die Bastelanleitungen konnte ich mir nun so nicht unbedingt vorstellen. Die einzigen Personen, die mir gefielen, waren Nachbarin Gerta und natürlich das Huhn Berta… 😊

    Eine „Handlung“ in diesem Sinne gibt es einfach gar nicht, es geht kreuz und quer und manches bleibt einfach unverständlich. Auch werden Handlungsstränge nicht mal zu Ende geführt – wer hat denn nun die vielen täglichen mysteriösen Zettel verfasst? Was ist mit der Zeitungsredakteurin? Wann hat Jule andere Artikel verfasst und dadurch dann doch noch Personen vom Dorf kennengelernt?

    Wie gesagt, ich hab das Buch aus einer Wühlkiste – hätte ich es für den regulären Preis gekauft, würde ich mich wohl ärgern. Aber so – hake ich es halt einfach unter „Fehlkauf“ ab und gut ist….

     

     

  7. Cover des Buches Honigmilchtage (ISBN: 9783958181250)
    Julia Rogasch

    Honigmilchtage

     (44)
    Aktuelle Rezension von: lotty1209

    "Honigmilchtage" von Julia Rogasch


    Zum Inhalt: 

    Ist man wirklich seines Glückes Schmied? Carla ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben, aber ihr Job als Außendienstlerin ist wenig erfüllend. Und was soll sie auch sonst tun? Kündigen und den Sprung ins Ungewisse wagen? Immerhin läuft es mit ihrem Mann Julius sehr gut. Auch wenn die beiden wegen der Jobs eigentlich viel zu wenig Zeit füreinander haben, sind sie glücklich miteinander. Doch dann verliert sie ihren Job und alles gerät plötzlich gehörig aus den Fugen. Carla fragt sich was Glück eigentlich bedeutet.


    Meine Meinung: 

    Ich kenne schon einige Romane von Julia Rogasch aber bisher hatte ich ihren Debütroman noch nicht gelesen, dies habe ich nun endlich nachgeholt und ich finde es schön, daß ich Carla, Marie, Jana, Julius und Karl nun endlich auch "offiziell" von Anfang an kennen gelernt habe. 

    Wie ich es von der Autorin kenne sind ihre Protagonisten lebensnah und facettenreich gezeichnet, die Geschichte ist schön zu lesen und macht viel Freude. 


    Allerdings habe ich auch gemerkt das ihr Schreibstil mit der Zeit flüssiger geworden ist und in den weiteren Romanen einige Wiederholungen ( wie hier in ihrem Erstling ) nicht mehr vorkommen. 

    Aber ich hab mich in Hamburg und auf Sylt wohlgefühlt und bin froh endlich das Debüt gelesen zu haben! 


    Eine schöne Geschichte, die mir  gefallen hat und Lust darauf macht die anderen Bücher von Julia Rogasch auch wieder zu lesen.


  8. Cover des Buches Die Nacht der gefangenen Träume (ISBN: 9783841500649)
    Antonia Michaelis

    Die Nacht der gefangenen Träume

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH (1. Juli 2008)

    ISBN-13: 978-3789142611

    Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren


    Was wäre das Leben ohne Träume?


    Inhalt:

    Die Kinder in Frederics neuer Schule sind echt komisch. Brav und fleißig, fantasielos und langweilig. Frederic weigert sich, sich ihnen anzupassen. Nur in Änna kann er noch einen Funken Lebendigkeit entdecken. Doch dann bekommt Frederic mit, wie Herr Direktor Bruhns mit einer Maschine Ännas Träume absaugt und einsperrt und Änna genauso willenlos wird wie die anderen. Und noch schlimmer: In wenigen Tagen will Bruhns alle gefangenen Träume zerstören. Dies muss unbedingt verhindert werden!


    Meine Meinung:

    Dieses Kinderbuch ist typisch für Antonia Michaelis. Wie so oft verschwimmen Wirklichkeit und Fantasie. Die Figuren sind äußerst skurril und zum Teil sehr liebenswürdig, zum Teil böse. Manche Szenen können gerade für jüngere Kinder recht gruselig und verstörend sein. Allerdings wird dies durch den leichten Schreibstil wieder relativiert. 


    Und dieser Schreibstil ist klasse wie immer bei dieser Autorin. Sie schreibt sehr bildhaft, lebendig, eindringlich. Sie erfindet geniale neue Wörter, die zutreffender sind als alles, was vorher war. Sie spielt mit der Sprache und mit der Fantasie der Leserschaft.


    Dabei ist die Geschichte, die hier geschrieben wird, spannend von Anfang bis Ende. Es geht um Individualität, um Freundschaft, um Trauer und um das Bewahren von Träumen, die für unser Leben so wichtig sind.


    ★★★★★


  9. Cover des Buches Überman (ISBN: 9783596194490)
    Tommy Jaud

    Überman

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters
    »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!«

    Meine Meinung:
    Ich war wirklich enttäuscht von diesem Band. Die ganze Geschichte ist total überdreht und Simon Peters war mir zum ersten Mal richtig unsympathisch und unbelehrbar.
    Meiner Meinung nach hätte es diesen Band nicht mehr gebraucht, die ersten beiden waren toll, mit viel Witz aber aus diesem ist einfach nur die Luft raus.
    Auch bei diesem Band gab es die eine oder andere Stelle die mich zum Schmunzeln gebracht hat, mehr aber auch nicht. Ich finde es schade, wenn man als Autor eine Geschichte tot schreibt. Manchmal sollte man einfach wissen, wann man es gut sein lässt und nicht versuchen noch mehr Kapital herauszuschlagen.

    Fazit:

    Tommy Jaud ist ein toller Autor und ich lese sehr gerne Bücher von ihm, weil sie sehr lustig sind.
    Allerdings kann ich diesen Teil der Simon-Peters-Reihe nicht empfehlen. Hoffentlich ist mit diesem Band die Reihe jetzt endgültig abgeschlossen.

  10. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (138)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Nicht, dass ich ein Anhänger irgendwelcher Kategorisierungen wäre. Nein, im Gegenteil. Schon immer empfinde ich diese zwanghafte Penetranz der Verlage, jedem Buch einen Genre-Stempel aufzudrücken, eher als Ausdruck ihrer eigenen anachronistischen Rigidität. Aber bei Ian McEwans „Solar“ fragt man sich dann doch schon mal, was ist das eigentlich?

    Obwohl der Autor sich profunde Kenntnisse in Wind- und Solarenergie erworben hat und diese auch zielsicher und kompetent einfliessen lässt, ist es sicher kein Sachbuch. Es geht um ein (Liebes)Paar, eine Schwangerschaft und um fünf gescheiterte Ehen, aber es ist sicher kein Liebesroman. Es geht um einen Frauenheld mit einigen amourösen Eskapaden, aber ein erotischer Roman ist es auch nicht. Obwohl das Ableben eines Protagonisten durch stumpfe Gewalteinwirkung mit Todesfolge eine zentrale Rolle spielt, ist es sicher kein Kriminalroman. Ich verzichte auf weitere Analogien. 


    Eigentlich geht es in erster Linie um Michael Beard. Er ist die zentrale Romanfigur, um die sich die gesamte Handlung rankt und die McEwan mit erzählerischer Leichtigkeit und viel Humor aufbaut. Aber dennoch reisst der Autor diesem hochgelobten Physiker Beard als stereotypem Inbegriff eines karrieresüchtigen Akademikers - stellvertretend für alle (vor allem männliche) Vertreter seiner Gattung - die schnöde Maske der Ehrenhaftigkeit vom Gesicht. Einmal in seinem Leben hat er eine wissenschaftlich herausragende Leistung vollbracht und zehrt den Rest seines Lebens vom Beard-Einstein-Theorem. Weil das Nobelpreis-Komitee in Schweden sich nicht zwischen zwei anderen Kandidaten entscheiden konnte, wurde Beard der Preis sozusagen als Notlösung verliehen, was als unaufhaltsamer Karriere-Impuls für den Rest des Lebens genügte. Einladungen zu Kongressen aller Art waren garantiert, hoch dotierte Vorträge waren willkommen, die Zugehörigkeiten zu Expertengremien schier unüberschaubar. Wie so viele reale promovierte und habilitierte Akademiker nutzt die Romanfigur Beard das Prestige, um als evolutionäres Alpha-Tier in rascher Folge wahllose und flüchtige Bekanntschaften in seinem weiblichen Umfeld zu erobern, scheinbar als Zeichen seiner maskulinen Größe, aber de facto eigentlich zur immer wiederkehrenden Therapie seines schwachen Selbstwertgefühls. Und als sich die Chance ergibt, schmückt man sich skrupellos mit fremden Lorbeeren. Willkommen im Sumpf der Krokodile.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Literaturwissenschaftler Ian McEwan dank seines universitären Lebenslaufs und ganz viel literarischem Talent nicht nur einen absolut lesenswerten Schreibstil hat, sondern - wie auch der Rezensent - mit den soziologischen Verhaltensweisen in akademischen Kreisen bestens vertraut ist.

    Somit ist „Solar“ am ehesten zeitgenössische Literatur mit einem ganz hervorragenden Stil und mit vielen gesellschaftlichen Einblicken, präsentiert am Prototyp Michel Beard, einem Wissenschaftler, Menschen und Mann. 

  11. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783966351690)
    Mona Kasten

    Feel Again

     (67)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Sawyer braucht dringend ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte cooler werden. Also schließen sie einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchterne Jungen einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl  Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird aus dem Deal bald mehr.

    Erstmal liebe ich Sawyer und Isaac war einfach wundervoll. Aus irgendeinem Grund konnte ich mich unglaublich gut mit Sawyer identifizieren, dabei ähneln sich unsere Lebenssituationen nicht wirklich. Auch die Nebencharaktere, die größten teils schon aus den vorigen teilen bekannt waren, waren toll. Auch die neuen, wie Isaacs und Sawyers Familien habe ich geliebt.

    Mona Kasten Schreibstil ist total angenehm und sie nimmt mich jedes Mal wieder total mit in ihre Geschichten. 

    Das Konzept hier habe ich geliebt. Ich mochte, dass die Beziehung erstmal aus einer simplen Freundschaft entstand und einfach langsamer war. Genauso wie die Stimmung. Ich liebe das Setting von Isaacs Farm und auch die Stimmung dort. 

    Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und die Beziehung einfach langsamer. Ich habe das wie gesagt geliebt. Von allen Teilen bisher wohl am meisten. ich mochte, dass der Fokus zu Anfang noch viel mehr auf dem Projekt und einer simplen Freundschaft lag. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Seiten. Trotzdem war eine ganz besondere Form der Spannung da. Insbesondere auch durch Sawyers Entwicklung.

    Insgesamt war es einfach mein liebster Teil bisher und eigentlich habe ich nichts an der Geschichte auszusetzen. Sie hat mich einfach total berührt. deshalb gibt es von mir natürlich 5 Sterne.

  12. Cover des Buches Psychologie der Massen (ISBN: 9783868200263)

    Psychologie der Massen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    LeBon befasst sich damit, wie sich (nach seiner Meinung) die Massen entstehen und zusammensetzen. Wie sie sich ggf lenken lassen können und was es genau dafür braucht.

    Man merkt dem Werk an einigen Stellen leider sein Alter an, da der Text ja 1895 geschrieben wurde. Gerade auch bei den verwendeten Begrifflichkeiten wie „Rasse“ darf man nicht ganz so zimperlich sein. Und ich muss dem Nachwort-Schreiber in meiner Ausgabe aus dem Kröner-Verlag leider recht geben, dass LeBon ehr ein Schwarzseher war, der keine Lösungsansätze zu bieten hat.

    Auch hatte ich für mich ein bisschen zu oft, dass sich der Autor wiederholt.

    Als historischer Einstieg ins Thema ist es aber zumindest sehr interessant. Man sollte aber immer auch die wissenschaftliche Weiterentwicklung in dieser Thematik im Blick behalten.

    Ich für meinen Teil würde aber zustimmen, dass einige Teile immer noch zeitlos aktuell sind und es wohl auch noch lange bleiben werden.

  13. Cover des Buches Sorge dich nicht - lebe! (ISBN: 9783596512812)
    Dale Carnegie

    Sorge dich nicht - lebe!

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Npk711

    Ein Buch, welches mir sehr geholfen hat. 

  14. Cover des Buches Hygge (ISBN: 9783845823829)
    Jonny Jackson

    Hygge

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Pluspunkte: Das Design ist wunderschön! Ich liebe alle Bilder, die im Buch enthalten sind. Es wurde wirklich viel Liebe hineingesteckt, das sieht man! Auch Qualitativ ist das Buch super gut und angenehm in der Hand zu halten.

    Minuspunkte: Leider sind für mich nicht wirklich neue Tipps dabei. Das meiste kenne ich schon und so wird es wohl auch vielen anderen gehen, die sich mit dem Thema Hygge schon ein wenig auseinander gesetzt haben.

    Für jeden, der sich das erste Mal einlesen möchte ist das Buch absolut empfehlenswert. Hat man allerdings schon die ein oder andere Lektüre zum Thema durch, dann würde ich mir den Kauf eher sparen.

  15. Cover des Buches Lügen haben blaue Augen (ISBN: 9783646601220)
    Alexandra Fuchs

    Lügen haben blaue Augen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Kurzschlussideen – Gummibärchenkrieg – Superheldsuche … Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.

     

    Cover:

    Wer die Reihe der bittersweet-Geschichten kennt, der wird hier schnell zugreifen, denn die Cover gleichen sich alle relativ in ihrer Aufmachung und haben so einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Wer die Reihe nicht kennt, der wird sich wohl erst einmal wundern, dass man hier lediglich den Titel und den Namen des Autors präsentiert bekommt sowie ein bisschen gestalterisches Geraffel rundherum. Das ist erst mal langweilig, wie ich finde und definitiv nichts zum Zugreifen. 

     

    Eigener Eindruck:
     Lena hängt ihren Freundinnen etwas hinterher mit ihren 17 Jahren und ist noch immer ungeküsst! Absolut oberpeinlich, zumindest wenn sie mit ihren Freundinnen mithalten will und deshalb erfindet sie kurzerhand einen Freund den es gar nicht gibt und schwärmt ihren Freundinnen das blaue vom Himmel vor. Dumm nur, dass ihre Freundinnen bei ihrer ganzen Schwärmerei auch neugierig werden, wer denn ihr Freund ist und so muss sich Lena ganz schnell etwas einfallen lassen. Gut, dass ihr Nachbar Markus irgendwie genau dem Bild entspricht, das Lena ihren Freundinnen vorgegaukelt hat und so fragt sie ihn ob er für sie mit lügen würde… Aber ob das gut gehen kann?

     

    Die Geschichte von Lena stammt aus der Feder von Alexandra Fuchs und konnte mich im Groben recht gut überzeugen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und kann sich auch recht schnell mit den Charakteren anfreunden, auch wenn Lena in dem Fall echt mehr als oberpeinlich ist. Eigentlich müsste man mit 17 Jahren aus dem Alter heraus sein sich ein paar Freunde zu erfinden und sogar so weit einen Ego entwickelt haben, dass man sich nicht wegen einem Kuss so aus der Reserve locken lässt, aber okay.  Lena lügt nun also und Nachbar Markus soll es mit ihr richten, dass sich Lena dabei wirklich in Markus verliebt war vorhersehbar und auch, dass die Geschichte natürlich irgendwann auffliegen muss. Gut, dass sie ihren Fehler irgendwie doch einsieht, nett, dass keiner weiter nachtragend ist, aber bis es so weit ist, beliefert uns die Autorin mit einer Menge Fremdschämpotential, was mich hat öfter mal den klopf schütteln lassen. Deswegen denke ich auch, dass das Buch wahrscheinlich Geschmackssache ist. Trotzdem liest es sich für mich recht amüsant und hat auch die eine oder andere Lehre fürs Leben im Petto. 

     

    Fazit:

    Eine schöne Liebesgeschichte für Jugendliche mit lehrhaftem Charakter, wenn man es so sehen will. Durchaus lesenswert.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783646601220

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 70 Seiten

    Verlag: Carlsen

    Erscheinungsdatum: 18.03.2015

     

  16. Cover des Buches First Comes Love (ISBN: 9783846600825)
    Katie Kacvinsky

    First Comes Love

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Valille999

    Dieses Buch ist einfach der Hammer. Es ist so eins von denen, die man einfach nicht aus der Hand legen kann und einen voll in ihren Bann ziehen. Ich finde die Figuren sehr autentisch geschrieben und habe mich super inspiriert von ihnen gefühlt. Vorallem von Dylan.
    Ich kann dieses Buch nur absolut empfehlen!

  17. Cover des Buches Ich, Maximilian, Kaiser der Welt (ISBN: 9783596198191)
    Peter Prange

    Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

     (81)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Buch ist sehr interessant, allerdings zuweilen etwas langatmig. So geht es viele Seiten lang um das Herzogtum und weniger um Maximilians Weg zum Kaiser. Wie dieser es zu seinem Ziel bringen konnte ist mir ob der vielen Pleiten, Pech und Pannen ein Rätsel. 3,5 🌟

  18. Cover des Buches Schlachtfeld Klassentreffen (ISBN: 9783959100212)
    Heike Abidi

    Schlachtfeld Klassentreffen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Die Stunde der Wahrheit ist gekommen – Zeit fürs Klassentreffen! Seien wir ehrlich: In Wirklichkeit interessiert es uns doch alle, ob die frühere Klassenschönheit immer noch so verdammt gut aussieht, der absolute Mädchenschwarm mittlerweile einen Bierbauch vor sich herträgt und Streber Peter auch mit vierzig noch im Hotel Mama wohnt. Von überraschenden Verwandlungen über ungelöste Konflikte bis hin zu Dingen, die sich einfach niemals ändern werden – eins ist klar: Beim Wiedersehen der etwas anderen Art wird es schräg!


    Wir alle lernen diese Situation früher oder später kennen. Klassentreffen. Während sich die einen freuen alte Bekannte wieder zu sehen, bricht beim nächsten der Angstschweiß aus, weil er nur schlechte Erinnerungen an seine Schulzeit hat. Doch was kann auf so einem Klassentreffen alles passieren? In dieser Anthologie bietet Heike Abidi uns wieder passende Ratschläge und Geschichten in denen man sich oder eben seine Klassenkameraden wieder findet. Humorvoll, zu Weilen emotional wird der Leser an die Problematik Klassentreffen herangeführt. Wir erhalten Gründe, warum man ganz und gar nicht auf ein Klassentreffen gehen sollte. Wir bekommen aber auch die guten Seiten eines Treffens aufgezählt. Man kann ja auch einfach nur mal gucken und wenn es nicht gefällt einfach wieder gehen. Schließlich interessiert es und doch alle brennend, was denn wohl aus dem Klassenclown oder der Klassenbarbie geworden ist. Schließlich kann man Bilanz ziehen. Aus wem ist etwas geworden, wer hat nichts erreicht. Wir haben die stillschweigenden Genießer und die Proleten. Mein Haus, mein Dackel, meine Katze. Es werden die Kinder ausgewertet, wie oft man schon geschieden ist oder in peinlichen Gegebenheiten geschwelgt. Lehrer tauchen mitunter auch auf einem Klassentreffen auf. Hat man sie in guter oder in schlechter Erinnerung. Es gibt so viele Möglichkeiten ein Klassentreffen zu begehen und zu erleben. Manchmal finden sich auch neue Paare oder man muss staunen, dass das It-Paar der Schule getrennt ist und manchmal muss man nach Jahren erst erkennen, in was man sich da früher verliebt hatte oder einfach nicht gesehen hat.


    Heike Abidi schafft es wieder einmal eine bunte Mischung an Klassentreffen und ihre Begebenheiten zusammen zu tragen und diese strukturiert dem Leser zu präsentieren. Da gibt es Geschichten bei denen man einfach nur den Kopf schüttelt, weil sie wirklich weit hergeholt wirken, aber es gibt auch Geschichten, die gehen einfach ans Herz. Da gibt es Trauer, es gibt Erkenntnisse, es gibt aber auch die ganz große Liebe. Hier ist für jeden Leser etwas dabei und vielleicht hilft das Buch auch die eine oder andere Situation zu vermeiden oder den einen oder anderen besser zu verstehen.
    Meine Top 5 - Geschichten in diesem Buch waren:


    1. Das ägyptische Klassentreffen. Wunderbar chaotisch, wie man sich so ein Klassentreffen in Ägypten vorstellt und die Lösung und das Happy End einfach ein Klischee.
    2. Dann ist da die junge Frau, die ihren guten Freund als ihren Alibipartner mit zum Klassentreffen nimmt und sich dann doch Hals über Kopf in ihn verliebt. So schön.
    3. Dann ist da die Erinnerung der alten Lehrerin, die eigentlich nicht zu dem Klassentreffen gehen möchte und dann doch von der ganzen Klasse abgeholt wird.
    4. Dann haben wir da noch die Geschichte vom Hippi-Blümchen, welches trampft und prompt im Auto ihrer meistgehassten Klassenkameraden landet und sich die Lästereien anhören muss. Zum wegschmeißen.
    5. Und dann haben wir noch den Brief an die Freundin. Das fand ich sehr, sehr traurig.


    Richtig schlecht hingegen fand ich die Geschichte der ehemaligen Schüler, die ihren gehassten Lehrer entführen und ihn richtig zur Sau machen. Sicher mag nicht jeder seine Lehrer von damals, aber diese Geschichte war für mich unter der Gürtellinie und hat mit dieser Fäkalsprache und ihrem Ablauf in meinen Augen gar nichts in diesem Buch zu suchen.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesern. Jeder von uns hatte schon einmal ein Klassentreffen und wird sich in der einen oder anderen Geschichte wieder finden. Wer noch kein Treffen hatte, der bekommt hier einen Einblick, wie es laufen kann oder wie man es eben besser machen könnte. Wer sich auf dieses Buch einlässt sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es vor allem die Lachmuskeln trainiert. Schön.


    Idee: 5/5
    Geschichtenauswahl: 4/5
    Tipps und Tricks: 4/5
    Glaubwürdigkeit: 4/5
    Humor: 4/5


    Gesamt: 4/5
  19. Cover des Buches Du kannst schlank sein, wenn du willst (ISBN: 9783492060608)
    Jan Becker

    Du kannst schlank sein, wenn du willst

     (11)
    Aktuelle Rezension von: tschulixx

    Auf der Rückseite des Buches steht: es gibt so viele Wunderdiäten die den besten Erfolg versprechen! Und keine davon bringt was! Es werden nur große Versprechungen gemacht! Erst nachdem ich das Buch angefangen habe dachte ich mir, eigentlich macht der Autor ja genau das selbe. „Mit diesem Programm gelingt es Ihnen SICHER abzunehmen!“ Lösen Sie Blockaden und was weiß ich noch alles. An sich gefällt mir die Idee des Buches gut, denn ich habe mich vorher darüber informiert, dass Selbsthypnose wirklich was verändern kann. Natürlich mit dem dazugehörigen Willen.


    Das Buch beginnt mit einer langen Einleitung in der einfach mal angesprochen wird, wie schlecht Diäten sind. Mit seiner Methode kann man essen was man will und einfach abnehmen! Leute, mir war klar, dass sowas nicht funktioniert! Ich bin ja nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen! Aber Selbsthypnose soll ja an sich wirklich was gutes sein. Man betrachte die ganzen chinesischen Mönche. Was die alles mit dieser Hypnose schaffen!

    Ich habe die Einleitung dann gleich übersprungen und bin gleich ins erste Kapitel eingetaucht. Naja… Das Buch geht sehr viel auf andere Diäten ein und warum diese nicht funktionieren können. Eigentlich sehr oberflächlich. Natürlich ist immer der Grund warum sie nicht funktionieren, weil man mit den Gedanken einfach  nicht dabei ist. Ok, hier hätten wir wieder das Thema “ Man muss auch selbst daran glauben“. Und ich hab gelesen und gelesen und gelesen und es kam einfach keine Anleitung wie ich genau so eine Selbsthypnose durchführe. Nur so banale Dinge wie „Freuen sie sich auf Ihren Kuchen“, „Denken Sie daran wie ihr Körper jetzt in diesem Moment Fett verbrennt“. Tja, dafür hätte ich dieses Buch ehrlich gesagt nicht gebraucht.

    Als dann endlich eine Anleitung kam, wie man sich wirklich am Tag ruhig hinsetzt und sich Zeit für sich selbst nimmt, war ich einfach nur enttäuscht. Die Übungen kamen mir einfach nur komisch vor und ich konnte damit nichts anfangen. Ich hab mir Atemübungen erwartet und nicht wie ich das ABC auf und runtersage.

    Es kann gut sein, dass vielen Personen wirklich mit diesen Übungen geholfen wird, wer sich aber selbst mit Diäten und Abnehmtechniken beschäftigt hat, wird hier nicht das Richtige finden.


    Mir fällt zu diesem Punkt ehrlich gesagt nicht viel ein. Da leider nur kurze und wenige Anleitungen gegeben wurden, und für mich leider nichts Richtiges dabei war. Wenn man wirklich gute Anleitungen haben möchte, reicht das Internet vollkommen aus. Mir fehlten wissenschaftliche Erklärungen und warum genau seine Technik funktioniert! Fehlanzeige…

    Dieses Buch soll glaube ich eher als Motivation dienen. Es ist halt doch einfach viel Geschwafel.


    Ich hab mir, wie oben schon erwähnt, etwas wissenschaftlicheres erwartet. Nichts hohes oder genaues, sondern vielleicht einfach nur, warum Selbsthypnosen helfen können. Was da passiert, ob da was passiert etc. Es wurde halt einfach immer alles schön geschrieben. 


    Ich hatte immer das Gefühl, dass mich der Autor aus dem Buch anschreit. Wie wenn er auf der Bühne steht und mir mit viel Enthusiasmus seine Logik engegenschreit. Ich fand es halt nicht motivierend, sondern eher abschreckend.

    Ich kann verstehen, wenn viele genau diese Schreibweise bei solch einem Buch erwarten und sich auch genau das wünschen!!! Gut, dass wir alle einen anderen Geschmack haben. ;) Aber bei einem Autor, der selbst Selbsthypnose durchführt hätte ich mir mehr Ruhe erwartet und nicht diesen über drüber Schreibstil.


    Es tut mir sehr leid, aber dieses Buch konnte mich einfach von hinten bis vorne nicht überzeugen. Jemand der sich schon lange mit Abnehmen beschäftigt wird hier nichts finden, denn das steht auch alles im Internet. Das Buch ist wissenschaftlich gesehen auf einem Nullpunkt. Jemand der vielleicht erst damit beginnt wird hier Motivation finden! All denen wünsche ich viel Spaß beim lesen! :)


  20. Cover des Buches Einkochbuch (ISBN: 9783706626415)
    Patricia Stamm

    Einkochbuch

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86
    Seit einigen Jahren ist das Thema „Einkochen“ wieder ganz groß im Kommen. Und das auch zurecht! Patricia Stramm und Verena Stummer zeigen in ihrem Buch „Einkochbuch - Neue Schätze für den Vorratsschrank“ wunderbare und zum Teil außergewöhnliche Rezepte auf, die zum Nachahmen einladen. Das Buch beginnt mit aller Theorie die es braucht und auch das Verständnis zum Einkochen. Denn es eignet sich nicht immer alles bzw. gelingt eben auch einfach nicht. Mit vielen Tipps und Tricks geht es gut gerüstet in die Praxis. Die beiden Damen zaubern wirklich wunderbare Rezepte...aber auch hier und da etwas außergewöhnlich. Aber warum eben auch nicht mal etwas riskieren und sich trauen? Das haben unsere Vorfahren ja nun ebenfalls so gemacht! Wenn man sich durch die bunte Mischung an Gelees und Marmeladen durchgelesen hat, gehen die Damen zu Chutneys und Co über. Mein persönliches Highlight: Birne und Karamell! Ein wahrer Traum den man ausprobieren sollte! Weiter geht es mit pikanten Leckereien, Kräuter und Salze und zum Schluss mit Flüssigen Geschmackshighlights. Die Rezepte sind wunderbar erklärt und verständlich. Die Fotos dazu sehr passend und harmonisch aber das eigentliche Highlight ist neben der Optik die Haptik des Buches. Löwenzahn hat wieder mal großen Geschmack bewiesen. Das Buch ist so edel aufgemacht, dass es sich auch perfekt zum verschenken eignet. Ein rundum gelungenes Buch das viele tolle Rezepte für jeden Geschmack bereit hält, die sich lohnen nachzumachen. Dieses Buch erhält eine klare Leseempfehlung!
  21. Cover des Buches Ein Pflaster für den Zackenbarsch (ISBN: 9783701721405)
    Jens Rassmus

    Ein Pflaster für den Zackenbarsch

     (33)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Schon das Cover allein erinnert etwas an den Regenbogenfisch und auch die Zeichnungen im Buch sind wirklich wunderschön gemacht!

    Ganz toll sind aber auch die Geschichten um den Doktorfisch! Mal muss er einem Wal mit Bauchschmerzen helfen, ein anderes mal einer Bachforelle...aber die lebt im Süsswasser, was für Meeresfische tödlich ist. Wie der Doktorfisch und sein Assistent dies lösen müsst ihr selbst lesen aber es lohnt sich!
    So liebevoll und Fantasievoll geschrieben und ideal für Mädchen und Jungs gleichermaßen zum vorlesen. So ab 4 Jahren würde ich sagen, da auf manchen Seiten keine Zeichnungen sind und wirklich viel Schrift pro Seite.

    Ich bin wirklich sehr begeistert und kann es Jung und alt empfehlen, die ähnliches lesen möchten wie "der Regenbogenfisch"

  22. Cover des Buches Big Magic (ISBN: 9783596034932)
    Elizabeth Gilbert

    Big Magic

     (90)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dieses Buch hat viel in mir bewegt und ich hatte eigentlich nichts davon erwartet. Umso überraschter war ich wie es sich auf mich ausgewirkt hat. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen. Es hat mich nachhaltig verändert und geprägt.
    Ich kann nur sagen, lest es, wenn ihr an euch und euren kreativen Weg zweifelt. Mir hat es meine Zweifel genommen und mich dazu bewegt endlich wieder kreativ zu schreiben und tätig zu sein.

    5 Sterne

  23. Cover des Buches Jay - Explosive Wahrheit (ISBN: 9783802588600)
    Stefanie Ross

    Jay - Explosive Wahrheit

     (95)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Ich bin super in die Story hineingekommen. Jay kannte ich ja schon ein wenig und Elisabeth war mir auch von Anfang an sympathisch. Mit Beths scharfen Verstand und Jays Erfahrung sind sie so ein tolles Team, beruflich, wie privat. Das letztere müssen sie natürlich erst selbst herausfinden.
    Ich bin total verliebt in die beiden. Ihre kleinen Spitzen gegeneinander. Das ausloten, wie weit sie gehen können. Die Ungeschicklichkeit, wie sich Elisabeth manchmal ausdrückt. Sie denkt eher rational, weil sie meist für sich alleine arbeitet. Aber jetzt in Jays Team beginnt sie meiner Meinung nach aufzublühen.
    Jay geht mit einer gewissen Vorsicht ihr gegenüber an den Tag, als wenn er ganz genau weiß, dass sie den Umgang mit Menschen eher nicht gewohnt ist.
    Es ist von Anfang an sehr spannend und aufregend und die Leidenschaft kommt auch nicht zu kurz.
    Dieser Teil ist ein Zusammenspiel mit allen aus Teil 1. Darum empfehle ich diese Serie der Reihe nach zulesen. Die Geschichte an sich ist in sich abgeschlossen. Ich habe den Zusammenhang der ganzen Abteilungen hier durch den ersten Band wesentlich besser verstanden.
    Ich war von der Geschichte total begeistert und die Leseprobe von Rob verspricht auch sehr interessant zu werden.

  24. Cover des Buches Die Zauberschiffe 1 + 2 (ISBN: 9783442244393)
    Robin Hobb

    Die Zauberschiffe 1 + 2

     (29)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    Ephron Vestrit, ein angesehener Händler aus Bingstadt und seine Tochter Althea haben schon viele Reisen auf ihrem Seelenschiff Viviace hinter sich. Seelenschiffe werden aus Zauberholz gefertigt und haben Empfindungen. Sie reagieren sehr empfindsam auf ihren Kapitän. Meist sind sie Generationen in der gleichen Familie, und können sogar zu Bewusstsein erwachen, wenn drei ihrer Kapitäne an Bord sterben. Dann sind sie die schnellsten und widerstandsfähigsten Schiffe.

    Eigentlich sollte Althea das Schiff ihres Vaters erben. Aber die Mutter übergibt das Schiff ihrem Schwiegersohn Kyle Haven. Dieser wird zum Sklavenhändler, da dies mehr Profit verspricht als regulärer Handel.

    Da Kyle aber kein Blutsverwandter der Vestrit ist, hat er Mühe das Schiff zu kontrollieren. Viviace's Empfindsamkeit gegenüber dem Leiden der Sklaven macht sie unwillig, Kyle zu gehorchen. Deshalb wird er eine einfache Beute für den Piraten Kennit, der zum neuen Kapitän der Viviace wird.

    Robin Hobb entwickelt ihre Welt, die sie mit der Weitseher-Trilogie begonnen hat, interessant weiter. Allerdings werden die Zusammenhänge erst im dritten Band der Trilogie klar, so dass ich hier nicht mehr verraten will.

    Die Händlerin ist das erste Buch der Seelenschiff-Händler-Trilogie. Es ist unter dem Namen Die Zauberschiffe 1 + 2, resp. als Zweiteiler unter den Titeln Der Ring der Händler und Viviaces Erwachen in der Zauberschiffe-Trilogie erschienen. Der englische Originaltitel ist Ship of Magic.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise auf der ausführlichen Seite ist. Die Idee mit den lebenden Schiffen, die mit dem rechtmässigen Kapitän eng verbunden ist, ist sehr faszinierend. Gut gefallen hat mir auch, dass Bingstadt eine Händler-Stadt ist, von den Händlern selber regiert und auch entsprechend organisiert.

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