Bücher mit dem Tag "identitätsfindung"
43 Bücher
- John Strelecky
Das Café am Rande der Welt
(1.308)Aktuelle Rezension von: Arsche_NoahMan kann das Buch in sehr kurzer Zeit durchlesen. Die wenigen Seiten sind in Kombination etwa so dick wie der Tiefgang der behandelten Gedanken. Denn die relativ interessanten Ansätze werden leider sehr oberflächlich behandelt.
Zudem stimme ich grundsätzlich nicht mit der Idee überein, dass jedes Menschenleben einen "Sinn" hat und dieser erfüllt werden sollte. Diese Passage ist auch die schlechteste im ganzen Buch: "wenn dein Sinn es ist, Millionär zu werden, dann werde Millionär". Demnach könnte jeder sich aus dem egoistischen Arsch gezogene Idee der eigene Lebenssin sein und die Erfüllung dessen ist perfekt.
Ich glaube, das Buch ist trotzdem sehr gut dazu in der Lage, Reflektion anzustoßen, falls man sich noch nie so richtig mit Themen wie dem eigenen Tod befasst hat
- Teri Terry
Zersplittert
(972)Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherweltMit Zersplittert hat die Autorin noch einmal richtig Spannung vor dem finalen Teil aufgebaut. Während uns Band 1 „Gelöscht“ in eine Welt eingeführt hat, in der jugendliche Straftäter*innen geslated wurden und ihre Persönlichkeit ausgelöscht wird, um somit eine zweite Chance in der Gesellschaft zu bekommen, lernen wir Rain aka. Lucy kennen. Wobei wir sie bereits in Band eins als Kayla kennengelernt haben. Kayla, die so stark traumatisiert wurde, dass sie eine multiple Persönlichkeitsstörung hat.
Kayla, die sich momentan nicht selbst kennt, aber auch nicht weiß, wem sie trauen kann. Die Autorin führt hierbei einige neue Charaktere ein und verändert Konstellationen und das war’s, wir glauben zu wissen, um einfach nur noch mehr Unsicherheit zu streuen. Jeder neue Charakter, jede veränderte Persönlichkeit, jede veränderte Konstellation kann eine potentielle Gefahr sein. Wem kann Kayla nun noch trauen? Nico? Toni? Ihrer Mutter? Ihr Vater? Amy? Wer steckt alles mit den Lordern zusammen und wer steht hinter ihr? Wer hilft ihr, die Wahrheit herauszufinden und für diese zu kämpfen… ? So viele Fragen, während Kayla nicht mal mehr weiß, wer sie selbst wirklich ist. Wer sagt die Wahrheit und wer lügt.
Nicht nur indem die Autorin selbst die Unsicherheit der Leser*innen stützt und man nicht weiß wer ist gut und wer ist böse und wer ist Kayla und was hat sie in den letzten Jahren erlebt, sondern auch durch ihren Schreibstil schafft sie es konstant die Spannung in dem Buch aufrecht zu erhalten und diese für Kapitel zu Kapitel zu steigern. Und dabei lässt sie durch kleine Flashbacks immer mehr eine neue Gefühlswelt zu Lucy und ihrer Vergangenheit aufbauen während dann gegen Ende des Buches einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
Die Autorin unterstreicht Kaylas Verzweiflung, Ängste und Ungewissheit mit ihrem Schreibstil so anschaulich.
- John Strelecky
Wiedersehen im Café am Rande der Welt
(271)Aktuelle Rezension von: paulkretzschmarDer Autor John Strelecky hat mit dem Lebensratgeber "Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt" die Fortsetzung seines Weltbestsellers "Das Cafe am Rande der Welt" vorgelegt.
Dieses Buch ist umfangreicher als der Vorgänger.
Dadurch werden auch mehr Lebensweisheiten vermittelt, die dem Leser ein positives Gefühl bescheren und gute Laune bereiten.
Der Hauptprotagonist John begegnet auf Hawaii, im genannten Cafe, Jessica, die im gleichem Hamsterrad steckt, wie er früher, und ihren Sinn des eigenen Lebens sucht. John zeigt ihr dabei Möglichkeiten auf, ihre verloren gegangenen Wünsche für ein glückliches und erfülltes Leben neu zu definieren und zu finden. Dabei gelangt sie zu der Erkenntnis, was wirklich zählt, und wie sie aus ihrem stressigen Job herausfinden kann.
Nachdenklich machend und unaufgeregt authentisch, zeigt der Autor AHA-Effekte auf, die auch mir, als interessiertem Leser neue Erkenntnisse vermittelt, und mich meine bisherige Erwartung ans Leben überdenken lässt.
Angenehm lesbar, habe ich mich erneut gut unterhalten gefühlt, und kann gern eine Leseempfehlung für diese interessante Lektüre abgeben!
- Sally Rooney
Normale Menschen
(280)Aktuelle Rezension von: LeseschneckeConnell und Marianne wachsen in derselben Kleinstadt auf. Connell ist in der Schule sehr beliebt und Marianne hingegen ein Außenseiter. Marianne kommt aus sehr gehobenen Verhältnissen und Connell hingegen aus sehr armen Verhältnissen. Connells Mutter arbeitet bei Mariannes Eltern als Haushaltshilfe. Connell holt sie öfters von dort ab und lernt Marianne dadurch kennen, denn in der Schule gehen sie sich aus dem Weg. es entsteht eine Liebesbeziehung, die aber geheim bleiben muss, da Connel Angst vor den Reaktionen in der Schule hat. Diese Liebesbeziehung ist eine On/ Off Beziehung und zieht sich auch durch die College Zeit.
Ich konnte leider beide nicht ganz verstehen. Sie reden nicht offen miteinander und verletzen sich gegenseitig immer wieder. Es war zwar interessant zu lesen und beide zu begleiten, aber es gab immer wieder Situationen, wo ich mit dem Kopf geschüttelt habe. Marianne lässt einiges mit sich machen, da sie kein Selbstwertgefühl hat.
Ich fand, dass gerade das Gefälle zwischen den sozialen Hintergründen der Beiden, noch besser hervorgehoben hätte werden können.
Der Schreibstil war flüssig. Es wurde abwechselt aus Mariannes und Connels Sicht erzählt. Man hat gut ein Einblick in die Gedanken und Gefühle der Beiden bekommen.
Ganz überzeugt hat mich die Geschichte aber nicht.
- Michel Bussi
Das Mädchen mit den blauen Augen
(208)Aktuelle Rezension von: Nala73Ein Flugzeugabsturz – nur ein namenloses Baby überlebt 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern.
- Benedict Wells
Fast genial
(468)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannNicht nur Roadtrip quer durch die USA bis nach Mexiko hinüber, sondern auch ein Trip durch das Seelenleben eines Heranwachsenden, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen leiblichen Vater kennenzulernen – verbunden mit der Chance, dass sich hierdurch sein Leben grundsätzlich ändern könnte. Denn dieses scheint bereits in jungen Jahren (kaum 18 Jahre alt) eine desaströse Richtung eingenommen zu haben. Die Mutter krank, der Schulabschluss gefährdet, die Zukunft mehr als ungewiss. Ein Ereignis bietet die notwendige Sprengkraft, um dem eigenen Leben eine bessere Zukunft zu geben. Es trifft sich gut, dass er dabei auf seinen besten Freund, ein wenig schräg, dafür hoch begabt und mit wohlhabenden Eltern gesegnet, sowie eine erst kürzlich kennengelernte junge Frau, mit einer ebenfalls nicht einfachen Geschichte, diese waghalsige Reise unternehmen kann.
Das klingt erst einmal nach einem gewöhnlichen Roman, in denen ein paar Dinge passieren, die so oder so ausgehen können, bei dem aber schlussendlich ein gutes Ende vorprogrammiert ist. Beim Lesen dieses Romans wünscht man sich sogar gelegentlich, dass diese Geschichte gut ausgehen möge, denn zu sehr wachsen einen die Romanfiguren „ans Herz“. Im besten oder schönsten Fall fühlt man sich an eigene Entwicklungen und Ereignisse erinnert, schaut zurück auf eine Zeit, in der die Welt noch zig Möglichkeiten bereithielt, wenn man nur den Mut hatte (gehabt hätte), sich dieser Möglichkeiten zu bedienen. An Mut fehlt es den Dreien nicht. Aber da ihre (kurzen) Lebensgeschichten alle mit einem gewissen Handicap verbunden sind, oder gleich mit mehreren, wie bei der Hauptfigur des Romans.
Allerdings gibt es Episoden oder Räume, in denen die Unterschiede aufgehoben scheinen. Sei es in einer Psychiatrie, in der die Mutter von Francis mit einer schizoaffektiven bipolaren Störung liegt, einer Parallelwelt in der die Unterschiede, welcher Art auch immer verschwinden; die Krankheit bestimmt das Leben. Oder sei es an einem Spieltisch in Las Vegas an dem die Kugel rollt und ein Ziel ansteuert, unbeeinflusst von Macht oder Ohnmacht, Reichtum oder Armut der einzelnen Mitspieler. Zum Schluss dieses Buches entscheidet sich die Zukunft von Francis tatsächlich an einem Spieltisch – und wird hier geradezu grandios wiedergegeben. Das ist Spannung pur – aber auch Leiden pur …
Denn wann setzt man alles auf eine Karte? Genau, wenn man verliebt ist. Und diese Liebe zeigt sich hier in den unterschiedlichsten Facetten. Es ist ein Buch, das tief berührt …
- Teri Terry
Bezwungen
(761)Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherweltDer letzte Band der Gelöscht-Trilogie fing gut geschrieben, jedoch ereignislos an. Kayla fing ihr neues Leben an. Ein Leben, in dem sie ihre Mutter kennenlernen wollte. Ein Leben, in dem sie herausfinden wollte, wer sie ist. Ein Band der gemütlich anfängt und wie aus dem Leben einer Jugendlichen zu sein scheint. Wir begleiten Kayla durch ihr jetziges Leben. Doch immer mehr Erinnerungen stoßen an das Tageslicht. Sie findet immer mehr Zugänge zu Lucy und weiß. Immer noch nicht, wem sie glauben soll. So sehr hofft und fiebert man mit diesem Charakter mit, dass sie endlich ihren Frieden finden mögen. Da sie endlich Antwort auf die Fragen bekommen würde und einfach Leben darf.
Doch Kayla ist verwirrter als vorher und weiß noch weniger, wer sie ist oder war. An ihrer alten Schule entdeckt sie Bilder, die sie gezeichnet hat, lernt Lehrer*innen kennen, die sie unterrichtet haben und scheinbar jeder kennt die Geschichte von Stella und ihrer Tochter.
Doch bereits gegen Mitte des Buches gingen die bauschen sich die Ereignisse auf.
Ich hätte mir einen größeren Anteil von Nico in dem Buch gewünscht. Der Showdown war mir doch etwas nebensächlich und zu kurz während er den Hauptteil des zweiten Buches ausmachte.
Und auch, wenn es nicht das Happy End ist, dass sich vielleicht die ein oder andere Person für Ben und Kayla gewünscht hätte, so ist es definitiv das Happy End, das man sich nur für Kayla gewünscht hätte. Und während keines der drei Bücher mich emotional aufgewühlt hat, schaffte es der letzte Satz des Buches, alle Dämme zu sprengen. Das Ende des Buches war spannend, überraschend und emotional.
Ich fand es mutig und genial, von der Autorin Kayla nicht wieder mit Ben weiterziehen zu lassen, sondern sich beide in der Zeit weiterentwickeln zu lassen und andere Wege zu gehen. Auch, dass die Dinge, die zwischen ihnen vorgefallen sind, nicht einfach vergessen werden können. Es wäre einfach unpassend gewesen, die beiden wieder zusammenzufügen. Wie ein erzwungenes Happy End. Daher ein unglaublich starkes Ende für diese Trilogie.
Die Autorin hat mit dieser Buchreihe eine Welt geschaffen, mit einem System, vor dem alle Menschen die Augen verschließen. Ein System, das einen ohnmächtig und hilflos werden lässt. Ein System, das Wüten macht und verzweifeln lässt. Die Idee des Buches ist etwas erfrischend neues und eine wirklich starke Reihe. Meiner Meinung nach war Band zwei jedoch der stärkste Band der Reihe.
- Paul Auster
Mond über Manhattan
(197)Aktuelle Rezension von: berlinerkatze„Es war ohne Frage eines der denkwürdigsten Dinge, die ich jemals erlebt habe, und heute glaube ich, dass es mich von Grund auf verändert hat. Ich rede jetzt nicht bloß von Sex oder dem Wandel der Begierden, sondern von einem dramatischen Einstürzen innerer Mauern, einem Erdbeben im Herzen meiner Einsamkeit.“
- Zeruya Shalev
Mann und Frau
(110)Aktuelle Rezension von: AngiBinzDie Beziehungsromane von Zeruya Shalev sind wohl auch deshalb so brillant, weil sie so düster und wahr sind. "Mann und Frau" ist nichts für Leute, denen der Sinn nach guten Gefühlen und Happy Ends steht. Dafür durchaus was für an tieferen psychologischen Auseinandersetzungen und sehr realistischen Geschichten interessierten Leser. - Alice Oseman
Loveless (deutsche Ausgabe)
(180)Aktuelle Rezension von: Janinezachariae"Loveless" von Alice Oseman ist ein wundervolles Buch über Selbstfindung und dass die Liebe viele Seiten hat.
Es geht nicht immer ausschließlich über die körperliche Anziehung oder dass man unbedingt Liebe empfinden muss.
Sie kann sich in den kleinen Dingen verstecken.
Georgia versteht sich selbst nicht und sieht um sich herum all die Pärchen.
Dabei glaubt sie, in einen Jungen verliebt zu sein. Aber ist das wirklich so?
Und was wäre, wenn sie sich in ein Mädchen verliebt?
Wie fühlt sich Verliebtsein an?
Alice Oseman hat eine wundervolle Geschichte geschrieben über die Vielfalt der Gefühle, der Liebe, der Emotionen und Gedanken.
Es ist die Geschichte über Träume, Wünsche, Ängste, der Suche nach sich selbst und dem Licht am Ende eines Tunnels voller düsterer Gedanken.
Dabei geht es nicht nur um Georgia, sondern auch um andere in ihrem Alter. Mit 18 steht die Welt offen. Doch was ist mit den Gefühlen? Müssen wir wirklich einem Schema folgen oder können wir einfach wir sein? Ohne ein Label? Mit Label? Mit all dem, was einen ausmacht?
Warum lesen Jugendliche nicht solche Bücher in der Schule?
Go for it. Follow your flow. Sei glücklich. Finde dich.
Aber pass dich ja in diese Gesellschaft an und wir stopfen dich direkt in eine Schublade?
Brich aus und finde deinen eigenen Weg.
"Loveless" von Alice Oseman ist eine wirklich wundervolle Geschichte, die mich beeindruckt hat! - Becky Chambers
Zwischen zwei Sternen
(134)Aktuelle Rezension von: die_pingus_Sidra (früher das KI-System der Wayfarer) erwacht nach einem Reboot in einem illegalen Bodykit und muss lernen, als scheinbar menschliche Person in einer komplexen, fremden Gesellschaft zu funktionieren.
Pepper, eine chaotische Technikerin, nimmt Sidra bei sich auf; parallel erfährt man in einem zweiten Handlungsstrang Peppers Vorgeschichte als „Jane“, ein Klonmädchen, das aus einer Fabrikwelt entkommt.
Die beiden Zeitebenen – Sidras Gegenwart und Janes Vergangenheit – spiegeln sich thematisch: Was macht ein Selbst aus, wenn man eigentlich nur als austauschbare Ressource oder Werkzeug gedacht war.
Der Fokus liegt fast ausschließlich auf Sidra und Pepper/Jane. Das Ensemble ist deutlich kleiner als im ersten Wayfarer-Band, dafür emotional näher dran und intimer erzählt.
Chambers entwirft eine vielfältige, inklusive Zukunft, in der Anderssein nicht exotische Randnotiz, sondern Normalfall ist. Der Ton bleibt trotz harter Biografien durchgehend optimistisch.
Das Tempo ist langsam, fast kontemplativ: Alltagsszenen, Gespräche, Innenperspektiven bekommen viel Raum, klassische Spannungskurven treten in den Hintergrund.
Der Stil ist zugänglich, warm und bildhaft, mit deutlichem Schwerpunkt auf Emotionen und zwischenmenschlichen (bzw. zwischenwesenlichen) Beziehungen, weniger auf Technikdetails oder Hard-SF.
Die Struktur mit den wechselnden Kapiteln zwischen Sidra und Jane/Pepper funktioniert gut. Janes Strang wirkt oft noch packender, weil hier unmittelbare Bedrohung und Überlebenskampf dominieren.
Wer vom ersten Band vor allem das bunte Ensemble, Humor und das „Roadtrip-im-All“-Gefühl mochte, kann hier ein Gefühl von Reduktion und Enge haben, da die Handlung stärker auf zwei Figuren konzentriert ist.
Das ruhige Erzähltempo kippt stellenweise in Längen. Manche Alltagsmomente wirken repetitiv, besonders, wenn man primär auf Handlung statt auf Charakterentwicklung liest.
Die optimistische, politisch klar linke und zutiefst inklusive Haltung des Romans kann je nach Lesererwartung entweder stärkster Pluspunkt oder als „zu sanft“ wahrgenommen werden, gerade wenn man dystopischere SF bevorzugt.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die intime, figurenzentrierte Science Fiction suchen, mit Fokus auf Identität, neurodiversen Perspektiven, KIs als fühlenden Subjekten und Wahlfamilie.
Weniger geeignet für alle, die sich vom Wayfarer-Universum vor allem rasante Raumabenteuer, große politische Konflikte oder komplexe technologische Problemstellungen erhoffen.
In Summe ein einfühlsamer, kluger zweiter Band, der nicht die Breite des Auftakts erreicht, aber in Tiefe und Emotionalität überzeugt und lange nachwirkt.
Rezensiert von Herr U.
- Antje Babendererde
Julischatten
(206)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn dieser Geschichte begleiten wir Simona, die am liebsten Sim genannt wird, auf dem Weg erwachsener zu werden. Die Umgebung konnte ich mir, dank der schönen Umschreibung sehr gut vorstellen und versuchte mich in das Leben der Lakota hineinzuversetzen. An manchen Stellen schmunzelte ich über die Fauxpas, in welche Sim immer wieder hinein tappte. Denn mir wäre es durch meine westliche Kultur in manchen Dingen wohl ähnlich ergangen, insbesondere in dem jungen Alter. Simona ist erst sechzehn und das merkt man an ihrem Verhalten, sie war sehr eigenwillig und rebellisch. Aber die Geschichte wurde mit der Protagonistin erwachsener und konnte mich zum Ende hin ganz schön in Atem halten. Zwischendurch wird auch aus der Perspektive der beiden Indigenen Jungen, Jimi und Lukas erzählt, aber da möchte ich nichts vorwegnehmen, da diese spannend sowie schockierend für mich war. Aber eines kann ich verraten, es gibt eine etwas komplizierte Liebesgeschichte, welche zum Schluss mein Herz sehr erwärmte. Gerne hätte ich weiter gelesen und erfahren, wie es weiterging.
Das Buch kann ich definitiv empfehlen.
- Paul Auster
Das Buch der Illusionen
(147)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeProfessor David Zimmer verlor seine Familie bei einem Flugzeugabsturz. Als er zufällig im Fernsehen einen Bericht über den verschollenen Stummfilmkomiker Hector Mann sieht, kann er das erste Mal seit dem tragischen Unglück wieder lachen, woraufhin er beschließt alle Filme des Komikers zu sehen. Keine einfache Aufgabe, denn diese liegen quer über die USA und Europa verstreut in Archiven. Letztlich schreibt er sogar ein Buch über das gesamte Werk Manns. Als sich Jahre später eine Frieda Spelling bei ihm meldet, dass Mann noch lebe und ihn gerne kennenlernen würde, zweifelt er. Erst ein Besuch der attraktiven Alma überzeugt ihn, umgehend nach New Mexico zu fliegen.
Schreiben kann der Autor. Egal was er erzählt, der Leser kann es sich vorstellen, bildlich vor sein Auge holen, miterleben. Nur leider weiß dies der Autor auch und verliert sich in seinen Beschreibungen. Das Leben des Professors, die Inhalte der einzelnen Stummfilme, das Leben Hector Manns, etc. Auster versucht so viel zu vermitteln, philosophische Ansätze mit amerikanischer Schreibkunst zu verknüpfen, dass es schlicht zu viel ist und sich in Ausschweifungen verliert. Und mit diesen Ausschweifungen geht ihm auch die Konzentration des Lesers verloren.
Mein Fazit: Leider nicht das beste Werk des Autors. Gefühlt will er hier einfach zu viel von seiner Schreibkunst zeigen und verliert dabei den roten Faden für den Leser zu sehr aus den Augen. Für mich eher eine Enttäuschung, aber nicht das letzte Buch des Autors.
- Frida Skybäck
Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse
(172)Aktuelle Rezension von: luckytimmiDie Schwedin Charlotte erbt in London die Buchhandlung ihrer (unbekannten) Tante Sara. Um sich ein Bild davon zu machen, reist sie nach London. Eigentlich hat sie zu Hause eine Kosmetikfirma zu leiten, die sie mit ihrem Mann - der bei einem Unfall vor ca 1 Jahr ums Leben kam - gegründet hat. So war ihr eigentlicher Plan auch, möglichst bald nach Schweden zurückzukehren. Doch in London kommt dann alles anders als sie denkt, sie lernt nette Menschen kennen, erfährt einiges über ihre Vergangenheit und versucht, die Buchhandlung vor dem Konkurs zu retten.
Die Autorin erzählt in diesem Buch 2 Geschichten nebeneinander: zum einen die gegenwärtige Geschichte von Charlotte (die in der Vergangenheit geschrieben wurde) und die Geschichte (im Jahre 1982) von Sara und Kristina, Charlottes Mutter (die lustigerweise in der Gegenwart geschrieben wurde). So erfährt der Leser im Prinzip schon vor Charlotte, was in der Vergangenheit passiert ist. Aber auch über das Leben und Leiden der Menschen, die Charlotte in London kennenlernt, erfahren wir einiges.
Ein unterhaltsames Buch mit einem schönen Schreibstil, das aber nicht immer nur die schönen Seiten des Lebens beschreibt.
Einzig kleiner Minuspunkt: Manchmal schweifte die Autorin zu weit aus bzw. sie wiederholte mehrmals einige Dinge. - Becky Albertalli
Imogen, Obviously
(63)Aktuelle Rezension von: Francesca_MDas Buch Imogen Obviously bietet eine süße und leichte Geschichte, die sich intensiv mit den Themen Selbstfindung, Sexualität, Gruppendynamiken und Freundschaft auseinandersetzt. Es erzählt die Geschichte von Imogen, einer 18-Jährigen, die sich in einem intensiven und kurzweiligen Wochenende mit ihrer Identität, ihrer Sexualität und den Erwartungen ihres sozialen Umfelds konfrontiert sieht.
Themen und Tiefgang
Zentral ist die Erforschung der eigenen Sexualität. Die Geschichte geht tief auf Fragen ein, die viele Menschen, besonders junge LGBTQIA+-Personen beschäftigen:
Woran merke ich, dass ich verliebt bin?
Wie fühlt sich Anziehung zu Frauen (oder generell zu einem gleichen Geschlecht) an?
Kann sich meine Sexualität verändern?
Imogen setzt sich nicht nur mit ihren eigenen Gefühlen auseinander, sondern auch mit den äußeren Erwartungen, die Freundschaften, Gruppendynamiken und die Gesellschaft an sie stellen. Dabei wird auch der Druck des People-Pleasings und der Wunsch, es allen recht machen zu wollen, thematisiert. Besonders berührend ist die Darstellung, wie man sich durch die Anpassung an andere verlieren kann. Diese Themen wurden trotz der Leichtigkeit der Erzählweise erstaunlich tiefgründig behandelt.
Freundschaften und Nebencharaktere
Die Nebenfiguren sind ein weiteres Highlight des Hörbuchs. Bereits zu Beginn werden sie detailliert und anschaulich beschrieben, wodurch man sich schnell ein lebendiges Bild der Charaktere machen kann. Besonders positiv fällt auf, dass sie nicht als perfekte Freunde dargestellt werden. Stattdessen werden auch ihre Fehler und Schwächen beleuchtet, was sie authentisch macht. Streit und Konflikte innerhalb der Gruppendynamik tragen dazu bei, dass die Beziehungen glaubwürdig wirken. Diese Auseinandersetzungen helfen, komplexe Themen wie Homophobie und Biphobie anzusprechen und ihre Auswirkungen darzustellen.
Liebesgeschichte
Die Liebesgeschichte entwickelt sich im Rahmen eines Wochenendes, was sie zeitlich stark begrenzt. Dadurch wirkt sie stellenweise etwas abrupt und es fällt schwer nachzuvollziehen, wie die tiefen Gefühle der Protagonistinnen entstehen. Dennoch sind die Momente der Zweisamkeit gefühlvoll und zart dargestellt, was es leicht macht, sich als Zuhörerin in die Situation hineinzuversetzen. Besonders für Menschen, die sich in ihrer Teenagerzeit ähnliche Fragen gestellt haben, ist Imogens Reise äußerst nahbar.
Allerdings enttäuscht das abrupte Ende der Geschichte etwas. Es fehlt eine Szene, die den Verlauf und die Entwicklung der Erzählung abrunden könnte, wodurch das Ende unvollständig wirkt.
Fazit
Imogen Obviously ist ein einfühlsames und zartes Hörbuch, das sich mit wichtigen Themen wie Selbstfindung, Sexualität, Gruppendynamiken und Freundschaft beschäftigt. Besonders für junge Hörer*innen aus der LGBTQIA+ Community bietet die Geschichte wertvolle Identifikationsmöglichkeiten und regt zum Nachdenken an. Die Nebencharaktere und Konflikte sind realistisch gestaltet und bereichern die Handlung. Die Liebesgeschichte ist zwar süß, hätte jedoch mehr Raum zur Entwicklung verdient. Das abrupte Ende hinterlässt einen leicht unbefriedigenden Eindruck. Insgesamt bleibt das Hörbuch aber eine bewegende und empfehlenswerte Reise in die Gedankenwelt einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst.
- Jessica Love
Julian ist eine Meerjungfrau
(14)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDer kleine Leser liebt dieses Buch und nimmt es sich oft aus dem Bücherregal heraus um es sich anzuschauen. Die ausdrucksstarken Bilder haben es ihm angetan und uns Erwachsenen auch. Ein wirklich zauberhaftes Buch.
Aufgrund einer Empfehlung durfte dieses Buch bei uns einziehen und im ersten Augenblick war ich ein wenig irritiert. Denn das Buch kommt mit deutlich weniger Text aus als ich vermutet und erhofft habe. Allerdings durfte ich recht schnell feststellen, dass gar nicht viele Wörter notwendig sind um die Geschichte von Julian zu erzählen. Die Illustrationen reichen aus um zu verstehen warum es geht. Mittlerweile sehe ich die geringe Textmenge sogar als Vorteil. Der kleine Leser kann dieses Buch alleine anschauen und versteht trotzdem, warum es geht.
Für mich ist dieses Buch ein herausragendes Beispiel für Diversität ohne, dass es zu dick aufgetragen wirkt. Die Botschaft ist großartig und wichtig. Es regt die Fantasie an, spielt mit der kindlichen Neugier und fördert Toleranz.
Julian ist eine Meerjungfrau ist ein wundervolles Buch, das meiner Meinung nach in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen darf. Es zeigt auf eindrucksvolle und zauberhafte Weise, dass man seine Träume leben darf und wie wichtig Akzeptanz ist. Eine ganz klare Empfehlung die von Herzen kommt.
- Basma Hallak
Between My Worlds
(99)Aktuelle Rezension von: JaquelineMDas Buch war mal was anderes für mich, es hat Humor und auch einen Tiefgang.
Es enthält auch wichtige Themen die, die Autorin gut umgesetzt hat und auch das Setting wurde wirklich top umgesetzt, ich hatte Island Bildlich vor meinen Augen gehabt 🥰
Der schreibstil war eigentlich sehr angenehm zu lesen, man war direkt in der Story drin.
Nur mit der Zeit ging mir von der Protagonistin ihre dauerhaften schlechten und negativen Gedanken auf die Nerven aber es gab auch zwischendurch echt schöne und süße Momente zwischen Kalima und Nòi 🥰 vorallem Noí war echt sooooo süß zu ihr 🥰
Das Ende war dann doch für mich dann sehr emotional und hat mich dann zum nachdenken gebracht und konnte es mir leider sehr gut vorstellen das sowas was Kalima passiert ist wirklich anderen Menschen wiederfährt.
Ich hoffe das Band 2 besser wird
- Pierre Jarawan
Frau im Mond
(60)Aktuelle Rezension von: Buch_puttelIch habe dieses Buch als Hörbuch gehört, die vielen Zeitsprünge haben das Hörerlebnis beeinflusst.
Es war oftmals frustrierend, weil ich den Zusammenhang nicht gefunden hatte - und wenn ich dann erneut gehört habe, nicht mehr rein kam.
Der Roman ist in drei Zeitebenen geschrieben: 1966, 2020 und alles was zwischen den Jahren passiert.
Man sortiert also ständig neu, in welcher Zeit man sich gerade befindet.
Kurzum geht es um eine Rakete, welche ins All geschissen wird (1966), eine Explosion (2020) und all die Familenstorys zwischendrin.
Mich hat das Buch leider weder berühren, noch abholen können. Das Cover und der Klappentext haben zu viel versprochen.
- Lauren Wolk
Eine Insel zwischen Himmel und Meer
(92)Aktuelle Rezension von: -Tine-Osh und Crow leben Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer der Elisabeth-Inseln vor der Küste Massachusetts. Als kleines Baby wurde Crow in einem Boot an den Strand von Oshs Insel gespült, woraufhin er sie bei sich aufnahm. Mittlerweile ist Crow 12 Jahre alt und möchte erfahren, woher sie kommt. Doch Osh hat Angst, was sie herausfinden könnten und wie sich dies auf Crows und sein Leben auswirken wird. Dabei spielt auch die Nachbarinsel Penikese und deren Vergangenheit eine wichtige Rolle. Im Nachwort erwähnt die Autorin noch viel mehr, wozu die Insel früher genutzt wurde.
Der Satzbau ist eher kurz und prägnant gehalten, was mich im Lesefluss etwas gestört hat, da ich solche abgehakten Schreibstile eher weniger mag. Für die 12-jährige Crow und ihre Gedanken ist diese Ausdrucksweise aber vollkommen passend. Man merkt ihr ihr junges Alter und das behütete Aufwachsen bei Osh an, sodass der Schreibstil sehr gut geeignet für die junge Zielgruppe des Buches ist.
„Du kannst von anderen Menschen lernen, oder du kannst lernen, indem du deine Augen offen hältst. Aber du kannst auch von dir selbst lernen. Von dem, was deine innere Stimme dir sagt. Wenn du nur darauf achtest.“, Osh, S. 90
Während Crow sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt, bekommt man sehr viel von dem Alltag der beiden Inselbewohner mit. Sie fangen Hummer auf dem Meer und kümmern sich um ihren kleinen Gemüsegarten. Miss Maggie von der Nachbarinsel unterstützt Osh bei der Erziehung von Crow und kocht leckere Suppe, wenn einer der beiden krank ist. Dafür hilft Crow Miss Maggie ebenfalls, zum Beispiel beim Zusammentreiben ihrer Schafe oder sie bringen ihr frischen Hummer. Dabei kommen auch die Beschreibung des Meeres und die Beobachtungen auf den anderen Inseln nicht zu kurz.
Woher Crow stammt, wollte ich auch unbedingt erfahren, aber anfangs war dann einiges so offensichtlich, dass man nur langsam mitverfolgen konnte, wie Crow Schritt für Schritt einiges über ihre Herkunft herausfindet. Doch der anfängliche Schein trügt, denn damit verbunden kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Außerdem kommt auch von außen einiges auf die Inselgruppe, was dem Buch viel Spannung und Abenteuer verleiht. Insgesamt erzählt die Geschichte wie Crow langsam ihre Wurzeln findet und welche Gefühlsachterbahn sie dabei erlebt.
Fazit:
Auf „Einer Insel zwischen Himmel und Meer“ leben Osh und seine Tochter Crow, die herausfinden möchte, woher sie stammt. Der Schreibstil ist mir persönlich zu abgehakt, aber dessen Einfachheit ist gut für die eigentliche Zielgruppe des Buches zu lesen. Neben dem einfachen Leben der beiden und den Beschreibungen des Meeres wird die Geschichte zunehmend spannend und abenteuerlich.
- Thea Hong
Seoulicious – Fake Me, Real You
(27)Aktuelle Rezension von: MelBooksKurzmeinung: Wer liebt nicht Geschichten, in denen wir uns in Menschen hineinversetzen können, deren Leben uns bislang unbekannt war?! 💜
Zum Inhalt: Suki, zynische Teenagerin, die sich in Deutschland unter anderem durch Kommentare von Mitmenschen nie ganz heimisch fühlt und inzwischen einiges an innerlichen Hass aufgestaut hat, hofft in Korea bei ihren Großeltern endlich vollkommen akzeptiert zu werden.
Zusätzlich erschwert wird ihr dieser Wunsch allerdings durch eine Aktion ihrer Zwillingsschwester, deren Traum es ist Influencerin zu werden und deren Aktion Suki nun in Korea in einer Reality TV Show ausbaden darf 😅
Eigentlich wollte sie ja ihren Hass auf Menschen hinter sich lassen, dass das mit einem Fernsehteam, unausstehlichen Mitstreitern und einem weltweit bekannten K-Pop-Star, mit dem sie im Team arbeiten muss (und ihm unweigerlich näher kommt😏) nicht so leicht ist, wird Suki auch schnell merken..
Was ich denke: Reality-TV, K-Pop, Koreanisches Showbusiness, Gesellschaftskritik, das Leben als People of Color und Frau, die nirgendwo dazugehörig scheint. Das alles und noch so viel mehr ist in dieser gefühlvollen, lustigen und herzlichen Geschichte beinhaltet und hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie unterschiedlich das Leben für Menschen ist - und mich sprachlos lesend über die Rücksichtslosigkeit anderer Individuen zurückgelassen.
Fazit: Diese Geschichte ist für jeden etwas, der eine humorvolle und zynische Coming of Age Story lesen möchte: dieses Buch ist für euch ♥️
- Bernhard Hoëcker
Was macht Püüüp?
(8)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 3
📖 Thienemann-Esslinger Verlag @thienemannesslinger_kinderbuch
🖊️ Bernhard Hoëcker @bernhardhoecker, Eva von Mühlenfels
🎨 Nikolai Renger @nikolai_renger
⁉️ Buch über Geräusche und die Suche nach der eigenen Identität
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um Püüüp, einem Etwas, das zunächst nicht wusste was es selbst ist. Nachdem Püüüp aber auf Plopp traf, stellte sich schnell heraus, dass es ebenfalls ein Geräusch sein musste. Nur für was? In der Folge machte sich Püüpp auf den Weg um herauszufinden wo es hingehört. Doch die Reise, durch den Wald, auf die Baustelle etc. sollte alles andere als einfach werden. Wird es Püüüp herausfinden wo es hingehört?
🦌Mein Eindruck:🦌
Ein traumhaft schönes Buch, mit wunderschönen lustigen, farbenfrohen Illustrationen, das zum Träumen einlädt. Aber das Buch ist nicht nur schön und witzig geschrieben, nein, es hat auch eine ganz wichtige Botschaft. Nicht nur unsere Kinder, sondern auch wir, sind immer auf der Suche nach der eigenen Identität und wir fragen uns wo wir eigentlich hingehören. Unsere Kinder machen diese Erfahrung durchaus schon bei den Hobbys und später auf der Suche nach einer Arbeit. Uns geht es natürlich nicht anders, denn oft irren wir immer noch planlos umher, bevor wir unsere wahre Bestimmung gefunden haben. Man könnte durchaus sagen, dass es im Buch nach der Suche des Topfes nach dem passenden Deckel geht. Ein tolles Buch, dass ich mehr als gern als TV-Serien oder Film sehen würden, denn Püüüp und seine Weggefährten muss man einfach lieb haben. Danke für diese unglaublich tolle Kreativität bei der Entwicklung dieser Geschichte.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊























