Bücher mit dem Tag "igel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "igel" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost (ISBN: 9783551320100)
    Laura Trinder und Benjamin Read »Trindles & Read«

    Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Emily Featherhaughs Mutter Maeve ist eine sehr ausdrucksstarke und auf vielfältige Art kreative Künstlerin, ihr Vater Alan ist ein langweiliger Postbote. Als beide kurz hintereinander plötzlich verschwinden und ebenso geheimnisvolle wie unheimliche Gestalten auftauchen, beginnt für Emily ein unglaubliches und beängstigendes Abenteuer voller Magie.

    Grundsätzlich liest sich die Geschichte ziemlich gut. Sie ist spannend aufgebaut und die Idee dahinter ist ungewöhnlich und abwechslungsreich. Leider schmälerten Fehler in Schreibweisen (was ich besonders bei Eigennamen sehr unangenehm finde) und auch Inhalt oder Abläufen mein Lesevergnügen. An mehreren Stellen hatte ich nur ein "Hä" mit reichlich Fragezeichen im Kopf.

    Besonders ärgerlich finde ich, dass an keiner Stelle Emilys Alter erwähnt wird. Ich schätze sie vom Verhalten (je nach Szene) auf etwa zehn bis höchstens vierzehn Jahre, habe aber keinerlei Anhaltspunkte dafür.

  2. Cover des Buches Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald (ISBN: 9783897774605)
    B Oftring

    Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald

    (14)
    Aktuelle Rezension von: losgelesen

    Das Buch „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ von Bärbel Oftring gibt den interessierten Kindern die Möglichkeit die Perspektive von über 20 verschiedenen Tieren einzunehmen, um so zu erfahren, wie diese in der freien Natur leben. Das 64 Seiten dicke Buch aus dem moses Verlag bietet allerhand Informationen über verschiedene heimische Tiere. Jedes Tier wird dabei auf zwei Doppelseiten vorgestellt und es gibt recht viele Informationen und ein paar Zeichnungen. Diese sind zwar generell recht hübsch anzusehen, haben aber eher selten einen größeren Informationsgehalt. Auch die Hintergrundbilder zeigen in erster Linie nur passende Landschaften. Da könnte der Raum besser für mehr visuelle Informationen genutzt werden, denn so gibt es für jüngere Kinder, die noch nicht selber lesen können, beim Vorlesen einfach zu wenig zu entdecken. Teilweise ist der Hintergrund sogar einfach nur in Weiß gehalten. Das ist leider eine Verschwendung von Möglichkeiten!

    Insgesamt ist „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ ein ordentlich aufgemachtes Buch, das fundiertes Wissen über die Tiere im Wald bietet. Auch die Idee, dass die Kinder in ihrer Phantasie den Platz des Tieres einnehmen ist gut, aber nicht zu Ende gedacht, denn so sind die Texte halt nur aus dieser Sicht geschrieben. Imponierend wäre es – soweit überhaupt möglich - wenn die Abbildungen tatsächlich die Sicht der Tier auf die umgebende Natur zeigen würden, also wie und was die jeweiligen Tiere in der Natur wahrnehmen. Das wäre tatsächlich etwas Besonderes, aber vielleicht auch zu schwierig darstellbar. Trotzdem, aufgrund der fehlenden visuellen Unterstützung reicht es für „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ nur zu einer eingeschränkten Empfehlung.

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    Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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  3. Cover des Buches Die große Weltreise durch den Zoo (ISBN: 9783833909528)
    Sophie Schoenwald

    Die große Weltreise durch den Zoo

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Birv

    Im Zoo herrscht Reisefieber seit der Zoodirektor Alfred Ungestüm verkündet hat: Lasst uns alle zusammen verreisen!

    Jedes der Tiere hat ein eigenes Wunschziel, von Australien bis zum schneereichen Norden ist alles dabei.

    So müssen sich Ignaz Igel und Alfred Ungestüm etwas ganz Besonderes einfallen lassen um keinen zu enttäuschen.

    Was die Sache erschwert: Der Urlaub darf nur einen Tag dauern und soll schon am nächsten Tag stattfinden.

    Aber Ignaz Igel steckt voller Ideen und so werden am nächsten Tag allen Tieren ihre sehnlichen Wünsche erfüllt. Von Modenschauen in Paris über Tee trinken mit dem englischen König bis zum Besuch eines originalen chinesischen Porzellanladens ist alles dabei, sehr zur Freude der Tiere. Und das alles ohne den Zoo zu verlassen!

    Alle sind begeistert und danken es Ignaz und Alfred mit Postkartengrüßen aus aller Welt🌍


    Das Buch ist zauberhaft und kindgerecht illustriert, die dargestellten Orte, Sehenswürdigkeiten und Kulturschätze sind gut zu erkennen und bieten nebenbei noch ausführlichen Erklär- und Gesprächsstoff beim Vorlesen.

    Und die Tiere sind sowieso super, allen voran Eddie Ameisenbär mit seinem Knoten in der Zunge.

    Die Geschichte ist schön erzählt, es wird vermittelt dass nicht alle Wünsche im Leben "richtig" erfüllt werden können aber man mit etwas Phantasie durchaus tolle Alternativen schaffen kann. Durch Teamwork und mit kreativen Ideen ist soviel mit sowenig Mitteln möglich, man muss es nur umsetzen. 

    Die Textlänge ist perfekt zum Vorlesen oder Selberlesen für Kita- und Grundschulkinder.Lediglich das Ende der Geschichte hätte nach meinem Geschmack noch etwas ausführlicher sein dürfen.

    Ein absolut sehens- und lesenswertes Buch für die Altersgruppe 4-8 Jahre.

    Vielen Dank an den Lübbe-Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar :)

  4. Cover des Buches Besuch beim Hasen (ISBN: 9783895652615)
    Christian Oster

    Besuch beim Hasen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick

     

    Hervorragend geeignet für Kinder im ersten Lesealter ab etwa 8 Jahren erzählt der in Paris lebende Autor Christian Oster die Geschichte eines Hasen. In einer schönen Übersetzung aus dem Französischen von Tobias Scheffel hat Katja Gehrmann mit ihren Illustrationen allen Kindern, die schon gerne selber lesen, die Lektüre aufgelockert.

     

    Der Hase, der in diesem Buch die Hauptrolle spielt, ist umgezogen in eine andere Gegend. Er weiß, dass in seiner Nachbarschaft der Igel und die Waldmaus leben und er würde sie gerne treffen  und ihre Bekanntschaft machen. An Ideen nicht  arm, bringt der Hase eine Klingel an seiner Haustür an, zum äußeren Zeichen, dass er auf Besuch und Kontakt eingestellt ist.

     

    Als es eines Tages spät abends tatsächlich klingelt, freut und wundert sich der Hase gleichermaßen. Doch sein Schreck ist groß, als der Fuchs vor der Tür steht. Er sagt zum Hasen sehr freundlich, als der die Tür wieder schließen will: „Ich werde Sie nicht fressen, Ich habe keinen Hunger. Ich habe gerade die Waldmaus gefressen. Beruhigen Sie sich!“

     

    Voller Angst führt der Hase Konversation mit dem Fuchs, als es erneut klingelt. Die Spannung steigt in einer Geschichte, die lange so aussieht, als könne sie niemals gut ausgehen.

     

    Spannende Lektüre mit schönen Bildern für kleine Leseratten.

     

  5. Cover des Buches Wir retten die Bienen, Igel und Käfer! (ISBN: 9783772484230)
    Susanne Pypke

    Wir retten die Bienen, Igel und Käfer!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Highlander
    Bei dem kürzlich erschienen Buch "Wir retten die Bienen, Igel und Käfer" aus dem frech-Verlag steht alles, was in unseren Breitengraden so kreucht und fleucht im Fokus. Und das zu Recht! Bienen- und Insektensterben ist in aller Munde. Wie ich aber KINDERleicht doch etwas für mein Lieblingskleintier tun kann, beschreibt dieses Buch. 
    Die Ideen sind ausgefallen, aber doch nicht schwer in die Realität umzusetzen. Beim Durchblättern weiß ich gar nicht mit was ich am besten anfangen soll. Zuallererst eine Schürze aus der alten Jeans oder direkt ans Forschen mit der selbstgemachten Becherlupe... Naja, am Ende hat es nicht lange gedauert und ich habe beides ausprobiert. Die Schürze ist schon für Balkonien gut geeignet und die Becherlupe ist super, wenn ich denn mal ein Insekt finde :-) Die Anleitungen sind sehr verständlich geschrieben. Es geht hier aber keineswegs nur um Insekten. Vögel, Fledermäuse und sogar Igel kommen nicht zu kurz. Tipps zu freundlichem Miteinander mit den Tieren sind sehr zahlreich und kurzweilig geschrieben.

    Ein kleines Manko am Buch ist gleichzeitig eine grundsätzlich sehr gute Idee. Das Buch ist randvoll gepackt mit Wissenswertem zu Hummel, Regenwurm und Co. Das ist für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sicher perfekt, aber jüngere Kinder können mit den ganzen Details noch nicht so viel anfangen. Vielleicht wären ein paar Bilder die bessere Wahl gewesen. Wobei es davon eigentlich schon sehr viele gibt. Zudem sind die Anleitungen wie gesagt gut geschrieben, aber ohne Hilfe von Erwachsenen reduziert sich das Machbare für ein 5-jähriges Kind doch schnell. Mein persönliches Highlight, das Fledermaushaus, ist schon für mäßig begabte Väter ziemlich schwer und auch die Werkzeugwahl schließt eine Teilnahme der kleineren Kids aus. Insgesamt wäre eine Altersempfehlung ab 7 Jahren zutreffender. Daher von mir "nur" 4 Sterne!

    Nichtsdestotrotz hat mir das Buch viel Freude bereitet und ich habe noch einiges dazugelernt. Insbesondere wie ich dafür sorgen kann, dass meine neuen Insektenheime und Vogelhäuschen auch bevölkert werden. Diese Tipps fand ich wirklich klasse! Dazu kommen noch gute Ratschläge zu eigener Beteiligung am Naturschutz in Vereinen und beim NaJu. 
    Für alle Naturfreunde und Teilzeitinsektenforscher mit Garten oder auch bepflanztem Balkon ist das Buch auf jeden Fall ein Muss!
  6. Cover des Buches So leben die Tiere. Der Igel (ISBN: 9783401709482)
    Friederun Reichenstetter

    So leben die Tiere. Der Igel

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    „Der Igel“ wendet sich vom Leseniveau her an Kinder der ersten Klassenstufe. Mein Sohn hat es jetzt in der zweiten Klasse gelesen und kam damit prima zurecht.
    Super fand er den kurzen Steckbrief zu Beginn des Buches, so dass er schon einmal einen groben informativen Überblick über das Tier hatte.
    Durch das wirklich schöne Inhaltsverzeichnis, in dem die Kinder durch die gelungenen Kapitelüberschriften sehr schnell eine klare Orientierung gewinnen, kann das Buch auch wirklich wie ein Sachbuch genutzt werden.
    So hatte mein Sohn schnell den Dreh raus, dass er das Buch nicht chronologisch lesen muss, sondern sich seine Inhalte bewusst zusammensuchen kann.
    Und er hat auch wirklich alles gefunden, was ihn zur Lebenswelt des Igels interessiert hatte.

    Die doppelseitige Kapitelgestaltung mit den schönen und auch sehr detaillierten Illustrationen von Hans-Günther Döring haben den Informationsgewinn sehr vereinfacht und meinen Sohn motiviert sich selbständig Sachwissen zu erarbeiten.

    Ein gelungenes Sachbuch vor allem für Leseanfänger, dass auch für den Sachkundeunterricht eine Bereicherung darstellt.

  7. Cover des Buches Bestiarium der kleinen und großen Tiere (ISBN: 9783737355018)
    Julie Colombet

    Bestiarium der kleinen und großen Tiere

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Buch, das staunen lässt und Sachwissen vermittelt


    Schon das Querformat und die Größe des Buches lassen erkennen, dass es sich hier um wirklich etwas besonders handeln wird.
    Die vielen Braunbären auf dem Cover lassen jedoch noch nicht erahnen worum es hier gehen könnte. Vielleicht eine lustige Bärengeschichte? Weit gefehlt!
    Der Titel könnte uns vielleicht auf die Spur bringen jedoch was genau kann man sich unter "Bestiarium" vorstellen?
    Etwas mit Bestien? Etwas über einen Wettstreit, wer der Beste ist?
    Des Rätsels Lösung ist dann doch noch etwas anders und sehr überraschend und interessant.
    Öffnet man das Buch wird einem klar wieso das Format gewählt wurde.
    Da sehen wir einen kleinen Katta, wer nicht weiß was ein Katta ist bekommt gleich die nötigsten Informationen geliefert, der neben etwas steht was wir nur ansatzweise erkennen können, das es größer ist als das Bild. Ein Riesenkalmar. guckt uns mit einem Auge an. Auch hier finden wir die wichtigsten Infos zu diesem Meeresriesen.
    Übertitelt ist das Bild, das wirklich eindrucksvoll und ausdrucksstark illustriert ist, von der Feststellung:
    "Der Katta ist so groß
    wie das Auge eines Riesenkalmars"
    Oder denken wir an das Coverbild. Wieviele Braunären müssen sich wohl nebeneinander stellen um die Länge eines solchen Ungetüms darstellen zu können?
    Hatte Sie schon mal über solch einen Vergleich nachgedacht?
    Ich nicht!
    Dieses Buch stellt nicht nur ungewöhnliche Tiere vor sondern stellt Vergleiche an, auf die man vermutlich allein nicht gekommen wäre.
    Wieviel Ameisen frisst ein Grünspecht und wieviel wohl im Vergleich dazu ein Ameisenbär?
    Wie lang sind die Tasthaare des Antarktischen Seebären, kennen Sie den Antarktischen Seebären?
    Ich nicht.
    Welche Tiere sind So groß wie ein Tasthaar von ihm?
    Wir lernen den Kolibri kennen, den Koboldmaki, den Ameisebären, das Faultier, den Spitzschnabel- Grundfink, den Kaiserschnurrbarttamarin oder auch den Scotchterrier um nur einige wenige dieser außergewöhnlichen Wesen zu nennen.
    *
    Oben  auf der querformatigen Doppelseite finden wir jeweils der Vergleich, ganz dick gedruckt. Anschließend eine kleine Zeichnung  sowie die Sachinformationen zu den Tieren und darunter immer eine wundervolle Zeichnung. Realistisch, naturgetreu. Dabei  nicht so detailreich, fotografisch sondern im Stil des Coverbildes etwas abstrakt, auf das Wesentliche konzerniert. Klare einfache Ausdrücke, die den Anspruch haben ein genaues Bild der Tiere zu vermitteln dabei aber auch noch künstlerisch zu wirken. Fotos schrecken viele, gerade kleinere Kinder, ab. .
    Diese Zeichnungen wirken dagegen immer sehr warm, fein und anmutig auch wenn wir ein Tier sehen, dass vielleicht nicht so hübsch ist.
    Ein Buch, dass selbst schon kleine Kinder sehr anspricht.
    *








    Unsere Lesekinder kamen aus dem Staunen nicht raus.
    Erstaunlich fand ich wie sie sich mit den Zeichnungen beschäftigten.


    O-Ton Laurin:" Ich mag keine Ameisen, aber die sehen richtig nett aus."
    O-Ton Mia:""Der Nashornkäfer ist glaube ich ziemlich ekelig hier sieht er hübsch aus."
    O-Ton Luca: " Die Bilder sind richtig witzig. guck mal wie der Nasenaffe das Gleithörnchen verliebt ansieht!"
    O- Ton Mira:" guck mal der Koboldmaki und das Streifenhörnchen das sind Freunde. Die wollen den Kolibri bestimmt nicht mit spielen lassen so traurig wie der guckt."
    O-Ton Tom:" Oh, der Vogel ist aber mutig. Guck mal der steht im Maul des
    *
    Deutlich ist hier zu erkennen wie sehr sich die Kinder auch emotional in die Bilder vertiefen und wie ansprechend die Illustratorin ihre Zeichnungen angelegt hat. Jede erzählt irgendwie noch eine kleine weitere Geschichte. Dies liegt vor allem auch an der Mimik und Gestik, die die Illustratorin den Tieren in ihren Zeichnungen verleiht.





    Ein tolles Buch, dass der ganzen Familie Spaß macht. Das Wissen vermittelt, Vergleiche anstellt und uns staunen lässt.
    *



  8. Cover des Buches Mein kleines Gartenbuch: Igel (ISBN: 9783649630487)
    Susann Reiß

    Mein kleines Gartenbuch: Igel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Manchmal hat man das Glück einen Igel zu sehen, doch viele Kinder kennen dieses friedliche, niedliche Tierchen nur aus Büchern.
    Wenn ich unseren Lesekindern erzähle, dass bei uns im Garten gleich drei Igel in einer Totholzhecke leben und am späten Abend wenn es dunkel ist richtig laut sein können dann staunen sie sehr. Uns  wundert es, das die Drei so friedlich relativ nah beieinander leben denn eigentlich sind Igel Einzelgänger und gehen anderen Artgenossen aus dem Weg.
    In diesem Buch stellt uns der kleine Wichtel den Igel einmal näher vor. Nachdem er uns den kleinen stacheligen Kerl von der Nasenspitze bis zu den Krallen einmal vorgestellt hat nimmt er uns mit und erzähl uns aus dem Leben eines Igels. Einen Tag begleiten wir ihn. In diesem Fall beginnt der Tag in der Dämmerung, denn Igel sind nachtaktive Tiere. Wir erfahren, das jeder Stachel einen eigenen Muskel hat, dass sie nachts viele Kilometer zurücklegen können,  das es noch andere Igelarten gibt,  was Igel fressen, wie und wo sie ihre Nester bauen, wie sich die Babyigel verhalten und unterscheiden. Spannend sind auch die Geräusche die die Igel machen. Zwar gibt es kein Akustikmodul aber es wird sehr schön beschrieben, wie eigentlich alles in dem Buch. Das Leben eines Igels ist nicht so leicht wie wir es uns vielleicht vorstellen und trotz seiner Stacheln hat der Igel viele Feinde, die ihm gefährlich werden können. Feinde aus der Tierwelt wie der Fuchs, die Marder, der Uhu und sogar der Hund aber auch wir Menschen machen es dem Igel schwer. Autos, Rasenmäher und Mähdrescher sind eine Gefahr aber noch viel gefährlicher sind die Pestizide die die Landwirte und einige Gartenbesitzer spritzen. Nicht nur das Mittel selbst ist gefährlich sondern auch die dadurch verringerte Nahrungsquelle. Um eine Igelfreundliche Umgebung zu schaffen bedarf es im Grunde nicht viel. Wie wir helfen können, das erfahren wir zum Ende des Buches genauso wie etwas über den Winterschlaf. Viele Mal-Rätsel begleiten die Sachinforationen und veranlassen so die Kinder sich intensiv und aktiv mit dem Thema Igel zu beschäftigen. Das mach sehr viel Spaß und das Gehörte/ Erfahrende festigt sich besser. Ob man alle Aufgaben richtig gemacht hat erfährt man auf dem Lösungsblatt am Ende des Buches, Zusätzlich gibt es noch einige kleine Bastelbögen mit denen man Igel basteln kann.
    Die Reihe "Mein Gartenbuch" ist noch am Anfang, bleibt zu hoffen, dass der Verlag sie weiter ausbaut, denn hier lernen die Kinder spielerisch und begleitet von naturnahen, realistischen Zeichnungen sehr viel über Tiere und Natur. 


  9. Cover des Buches Mein Zieh-Bilder-Spaß: Kleine Tiere im Wald (ISBN: 9783551171559)
    Julia Hofmann

    Mein Zieh-Bilder-Spaß: Kleine Tiere im Wald

    (1)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    „Kleine Tiere im Wald“ – ein Zieh-Bilder-Spaß – aus dem mit kleinen einfachen Sätzen von Julia Hofmann und Illustrationen von Amanda McDonough. Igel, Kaninchen, Eule und Fuchs kann man durch Ziehen aus seinem Bau locken und entdeckt dann die Tierbabys. Da sich die Bilder auf jeder Seite wiederholen, etwas eintönig.

    Die 5 Seiten des Buches bestehen aus sehr dicker Pappe und sind mit Folie überzogen. So können evtl. Flecken leicht abgewischt werden.

    Ein nettes kleines Buch für unsere ganz kleinen Leser ab ca. 1 Jahr.

  10. Cover des Buches Samus ganzer Stolz (ISBN: 9783906234137)
    Jacqueline Kauer

    Samus ganzer Stolz

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Kruber

    Samu der Igel ist schon ein wenig eitel. Er ist so stolz auf seine Stacheln, die er hegt und pflegt. Von allen Igeln wird er bewundert. Doch eines Tages, beginnen seine wunderschönen Stacheln auszufallen. Samu schämt sich. So wird er doch nie eine Igelfrau finden. Samu fällt es ganz schön schwer, wird er es am Ende schaffen, sich so zu akzeptieren, wie er ist? Einfach anders?
    Dem Autoren- und Illustratorenpaar Jacqueline und Daniel Kauer ist mit Samu eine sensible und sehr schöne Geschichte gelungen. Auf sehr kindgerechte Weise gehen sie mit dem Thema Krankheit, bzw. Anderssein um.
    Die Geschichte entstand, als der vierjährige Sohn von Jacqueline und Daniel Kauer an kreisrundem Haarausfall erkrankte. Mit Samu wollen sie Mut machen, so zu sich zu stehen, wie man ist, nämlich einzigartig und wunderschön.
    Es fällt auch gar nicht schwer, Samu gern zu haben. Er ist, wie auch das gesamte Buch, toll gezeichnet.
    Die Geschichte ist eine Vorlesegeschichte für Kinder ab vier Jahren. Thematisch spricht Samu aber auch Grundschulkinder an. Da der Text eine einfache Lesbarkeit hat, kann er auch durchaus von Grundschulkindern eigenständig gelesen werden. Die Schrift ist serifenlos und etwas größer, ebenso sind die Zeilenabstände etwas weiter. Zwischendurch ist die Schrift richtig groß und dick. Das lädt auch Kinder zum Mitlesen ein, die vielleicht noch nicht das ganze Buch alleine schaffen.
    Der Text ist locker auf den Seiten verteilt, die einzelnen Sinnabschnitte sind gut voneinander abgegrenzt. Insgesamt dominiert der Bildanteil. Das kommt auf alle Fälle kleinen Lesern entgegen, die sich von einem großen Textumfang schnell entmutigen lassen. Über die Bilder kommt man aber auch gut ins Gespräch, wie es Samu geht und wie es einem vielleicht selber gehen würde, wenn einem die Haare ausfallen.

    Auf der Webseite von KaleaBook finden sich außerdem noch Ausmalbilder und eine Bastelanleitung für Igel zum kostenlosen Download.

    Fazit: Samus ganzer Stolz ist ein wunderschön erzähltes und gezeichnetes Bilderbuch zum Vorlesen und Selberlesen mit einem ernsten Hintergrund.
  11. Cover des Buches Mr. Hedgehog und der Fall Kastanie (ISBN: 9783961036493)
    Antonia Quirl

    Mr. Hedgehog und der Fall Kastanie

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Meisterdetektiv Levius Hedgehog und sein neunjähriger Neffe Chestnut stehen vor einem Rätsel:

    Im Igel-Städtchen Kasanien - inmitten des New Yorker Central Park - sind alle Kastanien spurlos verschwunden.

    Können Mr. Hedgehog und sein kleiner Gehilfe den fiesen Diebstahl aufklären und den Bewohnern Kasaniens das Diebesgut unbeschadet zurückbringen? 

    Ein Herbst ohne Kastanien in Kasanien? Das geht nun wirklich nicht!

    ...


    Kasanien? Fehlt da nicht was? Richtig gelesen, denn die Idee zu diesem Abenteuer entstand aus einem fehlenden "t" und jeder, der wunderbare Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten und weiterspinnen.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder etwa ab 8 Jahren zum Selberlesen (Schrift und Zeilenabstand sind groß,  schwierige bzw. fremdsprachige Wörter sind grau hinterlegt und am Ende des Abenteuers - mit Hinweis zur Aussprache - erklärt) 


    Illustrationen: 

    Der Zeichenstil und die Gestaltung der Charaktere gefallen sehr: Mr. Hedgehog und sein Neffe Chestnut sind knuffig und sympathisch. Die herbstliche Atmosphäre ist wunderschön anzusehen.

    Zu einigen farbenfrohen ganzseitigen Illustrationen mit den beiden Igeln finden sich zudem alle paar Seiten viele kleinere Zeichnungen: z.B. Laub, Kastanienhaufen, Listen oder auch Zeitungsmeldungen.


    Mein Eindruck:

    Der Schreibstil ist bildlich und man hat sowohl die Landschaft, die Stadt wie auch die Igel sogleich vor Augen. Durch die detaillierte Beschreibung fühlt man sich - ganz gleich welches Wetter tatsächlich herrscht - wie an einem sonnigen Herbsttag.

    Fremdworte oder regionale Begriffe sowie englische Wörter kann man zum Ende des Abenteuers in einer Liste mit Begriffserklärungen nachschlagen. Vielen sind nach Silben aufgeschlüsselt, um das Lesen zu erleichtern.

    Durch das ungewöhnliche Querformat beschränkt sich der Text auf maximal acht Zeilen pro Seite, was das selbstständige Lesen sehr erleichtert.

    Sprachliche Finesse und Wortwitz ziehen sich durch das ganze Buch und ganz nebenbei wird ein Stilmittel wie Alliterationen erklärt.

    Heidewitzka und Heureka!


    Auch die Protagonisten sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben:

    Meisterdetektiv Mr. Levius Prometheus Akanthus Hedgehog liebt seine tägliche Routine, legt Wert auf sein Äußeres (Regenschirm, Fliege und Zylinder) und spricht hochgestochen (aber trotzdem leicht verständlich).

    "Ein wahrliches Kuriosum!" Er arbeitet ordentlich und methodisch mit System und Verstand.

    Der neunjähriger Neffe Chestnut mit seinem gelbem Superheldenumhang und Bucheckern-Hütchen ist zwar etwas tollpatschig, aber trotzdem pfiffig und liebenswert. Bei den Ermittlungen unterstützt er tatkräftig.


    Neben der meisterlichen Detektivarbeiten bleibt aber viel Platz für Spökes (Unsinn) und witzige Dialoge zwischen Mr. Hedgehog und Chestnut.

    Der Meisterdetektiv hält seinen Schützling immer wieder dazu an, sein ganzes Gehirn zu nutzen und nicht nur den winzigen Teil, den er für die Schule benötigt.


    Zusätzlich zu den liebevoll gestalteten Charakteren fiebert man natürlich auch bei der Hauptgeschichte mit: 

    Was ist nur mit den Kastanien geschehen? Kann der Meisterdetektiv den kniffligen Fall lösen?

    Dies wird hier natürlich nicht verraten. Wer dem ganzen auf den Grund gehen möchte, muss das wunderbare Abenteuer selbst lesen oder vorlesen lassen.



    Fazit:

    Ein zauberhaftes (Vor-)Lesevergnügen voller Wortwitz und sprachlicher Finesse.

    Spannend, lehrreich und wunderbar witzig und mit charismatischen Charakteren in herbstlicher Kulisse.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Mr. Hedgehog und der Fall Kastanie" aus dem Jahr 2019

  12. Cover des Buches Ganz schön groß oder klitzeklein? (ISBN: 9783440154816)
    Jens Dr. Poschadel

    Ganz schön groß oder klitzeklein?

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Foto Sachbuch für Kinder


    Kinder lieben Tiere und wenn sie sie entdecken möchten sie meist auch mehr über sie wissen.
    Dieses wunderbare Foto Sach Buch ermöglicht uns die Tiere in Originalgröße kennen zu lernen.
    Das geht nicht denken Sie nun. Viele der Tiere sind größer als das ohnehin schon große Buch.
    Ja, das stimmt aber auch hierfür hat der Verlag sich etwas einfallen lassen.
    Mittels aus- und aufklappbaren Seiten geht es dann doch und das sehr, sehr gut.
    Da sehen wir schon auf dem Cover einen Igel, eine Schnecke, eine Echse, einen Maulwurf und einen Frosch, die uns teilweise vorwitzig entgegenblinzeln und  doch auch  andere Tiere, können wir hier näher kennenlernen. 35 + ein paar "unbeliebte Mitbewohner"  an der Zahl.
    Nicht alle mögen wir so finde ich es persönlich überhaupt nicht schlimm, dass sich schon auf dem Cover eine kleine Spinne abseilt doch leider sehen das viele anders.
    Grade gestern hatte ich hier ein , für mich völlig unverständliches, Erlebnis.
    Da war eine Kindergartengruppe zu Besuch in der Kinderbücherei.
    Plötzlich war ein ohrenbetäubendes mehrfaches Geschrei zu hören, Panik unter Kindern und leider Gottes auch der Erzieherinnen.
    Wieso klärte sich wenig später als eine der Erzieherinnen mit starrer Mine ein Kissen vor sich her trug. Weit von sich haltend damit ihr auch ja nichts passiert, hielt sie uns das Kissen entgegen. Eine Spinne kauerte darauf, so klein, dass man sie kaum erkennen konnte. Stecknadelkopfgroß, oder besser gesagt klein, hatte sie bestimmt noch mehr Angst vor uns als die Erzieherin.
    Na, ja.
    Ich bin ja immer dafür, dass man solche Gelegenheiten aufgreift um Angst abzubauen aber einmischen wollte ich mich auch nicht.
    Ich bin jetzt kein Fan von großen Spinnen, sehe aber die kleinen Vertreter  gern bei mir Zuhause, da sie Mücken und Fliegen und andere Insekten gut fern halten und nun überhaupt niemanden stören.
    Bei uns heißen alle Spinnen Agathe und so erklärte die der Erzieherin dann auch, dass ist Agathe unsere Hausspinne, die gehört zum Inventar.
    Wenn ich zurück kommend auf dieses Buch nun daran denke, dass Leute mit Spinnenphobie es betrachten hoffe ich nur es gibt nicht soviel Geschrei .
    Neben den wunderbaren Fotos der Tiere gibt es zahlreiche sehr interessante Informationen, wie die Größe, auch mal das Gewicht, die Spannweite der Flügel bei Vögeln, Vorkommensweisen oder auch was sie fressen.
    Wenn  man nun denkt es geht immer nur um ein Tier weit gefehlt. Die genannten Tiere gehören Gruppen an.
    So wird z.B. die Gruppe der Insektenfresser vorgestellt, zu der die Spitzmaus genauso gehört wie der Maulwurf und der Igel.
    Bei den Singvögeln lernen wir die Blaumeise, den Zaunkönig, das Rotkehlchen und die Mönchsgrasmücke kennen und auch Käfer  gibt es in unterschiedlichen Versionen.


    Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass zum gemeinsamen Entdecken einlädt und uns die Tiere um uns herum etwas näher bringt.
    *


    Aus dieser Reihe gibt es noch weitere Bücher unter anderem ein Buch über Vögel.
    Wie klein ist eigentlich der Zaunkönig?
    Und wie gross ist der Waldkauz?


    "Wer ist hier der Größte?
    Unsere Vögel in voller Lebensgröße.
    Ein genauso eindrucksvolles Buch, wie das hier vorgestellte.

  13. Cover des Buches Das Igel-Tagebuch (ISBN: 9783755805557)
    Sarah Sands

    Das Igel-Tagebuch

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Ein Igel hatte sich in einem Netz verfangen, das bei der gedankenlosen Autorin noch im Garten lag, weil es vorher den Teich schützen sollte. Es gehört im Herbst weggeräumt, damit eben genau so etwas nicht passiert.

    Nicht nur damit dokumentiert die Autorin ihren gelegentlich fehlenden Sachverstand. Der Igel landete schließlich im "Igelkrankenhaus" und wurde dort wieder fit gemacht. Nebenbei liegt noch der Vater der Autorin im Sterben, und es ist Corona-Zeit. Keine gute Mischung. Aber muss man daraus nun ein "Igeltagebuch" machen? Vermutlich nur, wenn man sich entweder ablenken oder unbedingt ein Buch schreiben muss.

    Wenn man an der kulturhistorischen Rolle und Bedeutung des Igels teilhaben möchte, dann sollte man es vielleicht lesen. Ansonsten leidet der Text an der Vermenschlichung dieses Tieres. Es hat halt ein niedliches Gesicht und deshalb scheinen manche Zeitgenossen den ganzen Quatsch zu glauben, den Intellektuelle über den Igel verbreiten. Ich kenne diese Tiere sehr gut, weil sie meinen Garten oft besuchen und ich schon manchmal nach dem verfrühten Erwachen aus dem Winterschlaf wieder warm eingepackt in die Natur entlassen habe.

    Igel sind stinkende kleine stachlige Schweine und obendrein ziemlich dämlich. Sie laufen beispielsweise immer wieder täglich in die gleiche Marderfalle, während der Marder sich vermutlich köstlich amüsiert. Für die Autorin sind Igel dagegen etwas ganz Besonderes. Dachse hingegen nicht. Im Gegenteil: Weil sie Igel knacken und fressen können, stehen sie auf ihrer Schurkenliste ganz weit oben. Wer so denkt, offenbart nur sein naives Gemüt. Alles gehört zur Natur, nicht nur ausgewählte vermenschlichte Wesen.

    Kurz gesagt: Das Buch ist weder interessant, noch lehrreich. Vielmehr offenbart es eine schräge Sichtweise auf die Natur, die allerdings nicht selten zu sein scheint.

  14. Cover des Buches Das grüne Wunder (ISBN: 9783833869532)
    Ina Sperl

    Das grüne Wunder

    (5)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    Im Garten geschieht kaum etwas, das keine Auswirkungen auf das gesamte System hat. Fast alles hängt zusammen, ist Ursache oder Wirkung.“

    Mit diesen Sätzen beginnt das spannende und lehrreiche Werk #DasgrüneWunder von Ina Sperl. Es beschreibt detailliert, welche Beobachtungen zu welcher Jahreszeit gemacht werden können. Also unter anderem, welche Blumen dann gerade blühen oder in welchem Reifezustand sich bestimmte Gemüsesorten befinden. Dazu gibt es zwischendurch immer ein Kapitel mit „Expertenwissen“. Hier schreiben Wissenschaftler über neueste Forschungsergebnisse.


    Weitere sehr interessante Fakten sind: Wie Tiere aus dem Winterschlaf kommen und was sie dann fressen, welche Farben die einzelnen Insektengruppen bevorzugen oder wie diese Farben überhaupt entstehen. Dann die Frage, warum einige Blüten mehr Duft verströmen als andere und etliche sogar nur in der Nacht duften. Welcher Standort ist perfekt und warum vertragen einige Pflanzen sich nicht, wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft stehen.


    Eine ausführliche Beschreibung von „Schädlingen“ und deren Fressbild gibt es ebenfalls zu lesen und warum manche Insekten so lange „Rüssel“ haben. Zwei Lebewesen (ja, Pflanzen gehören auch dazu) begleiten den Leser die ganze Zeit. Das ist die Erdhummel und der Giersch. Spannend, wie genau sie hier beschrieben sind.


    Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. Ich habe vor mehr als 40 Jahren meinen Abschluss als Gärtner gemacht und dachte immer, ach, solche Bücher können dir doch nichts Neues mehr vermitteln. Das war borniert und bei #DasgrüneWunder wurde ich eines Besseren belehrt. Ja, ich habe auch hier etwas erfahren, was ich nicht wusste. Oder kennen Sie etwa die Blumenuhr und wissen, wer sie erfand und wo sie heute steht?


    Viele Zeichnungen und Fotos gibt es zu sehen und die ausführliche Beschreibung von Giftpflanzen ist nicht nur für Hobbygärtner sehr wichtig. Gerade wenn Kinder und/oder Haustiere mit in der Gemeinschaft leben, müssen sie davor geschützt werden. Der Anhang besteht aus 5 Kapiteln:


    1. Adressen von Einrichtungen, die besucht werden können

    2. Seiten im WWW

    3. Wo Interessierte Bodenproben zur Analyse hinschicken können

    4. Weiterführende Literatur

    5. Die Adresse der Experten, die in dem Buch zu Wort kamen.


    Für mich ein äußerst wertvolles Buch, welches ich bestimmt immer mal wieder zur Hand nehme.


  15. Cover des Buches Die kleine Eule und der große Streit (ISBN: 9783751202077)
    Susanne Weber

    Die kleine Eule und der große Streit

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Lori0216

    Das Buch "Die kleine Eule und der große Streit" ist ein wundervoll illustriertes Buch für die Kleinen. Schon das Buchcover ist wieder wunderschön gestaltet und zeigt 3 sich im Streit befindende Tiere.

    Im Buch macht sich die kleine Eule auf zum spielen mit Ihren Freunden - dabei kommt es zum Streit! Super kindlich und für diese verständlich dargstellt - vorallem auch die Versöhnung danach.

    Mir persönlich gefällt neben den tollen Bildern, die Reimform der kurzen Texte.

    Unser kleiner Mann liebt das Buch - er schaut sich mehrmals täglich die Bilder an und wir haben es schon einige Male durchgelesen.

    Ich finde das Thema Streit und Vergebung sehr wichtig - man kann nie früh genug anfangen dies kindgerecht zu vermitteln.

    Tolles Buch! Sollte in keinem Bücherschrank der Eule-Fans fehlen :)

  16. Cover des Buches Der Igel, der wissen wollte, wie viele Stacheln er hat (ISBN: 9783497030323)
    Moritz Herzog

    Der Igel, der wissen wollte, wie viele Stacheln er hat

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses Buch richtet sich an Vorschulkinder, die noch nicht zählen können. Hier hilft der Igel, der nach seinem Winterschlaf einen seiner Stacheln in der Hand hält und sich fragt, wie viele Stacheln er wohl auf seinem Rücken hat.

    Das Autoren-Duo Moritz Herzog und Annemarie Fritz setzen auf ein bewährtes Stilmittel, in dem der Igel seine Freunde fragt, ob sie wohl seine Stacheln zählen können. Und so fragt er sich durch und trifft auf Tiere, die am Ende bis 10 zählen können. Das Frage-Antwort-System ist für ein solches Buch gut gewählt, und passt gut zur Thematik.

    Am Ende erklären die Autoren, wie das Buch aufgebaut und zu verstehen ist und geben zusätzlich Tipps, wie ein solches „Lernbilderbuch“ am besten vorgelesen wird. Ich fand die Erläuterungen etwas überflüssig, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich schon viele Bücher vorgelesen habe. Wer sich hier noch unsicher fühlt, findet wertvolle und hilfreiche Tipps.

  17. Cover des Buches Foxfighter - Angriff des Schattens (Band 1) (ISBN: 9783833909863)
    Akram El-Bahay

    Foxfighter - Angriff des Schattens (Band 1)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles

    Meinung:

    Am Anfang werden die Charaktere als Schwarz-Weiß Illustrationen vorgestellt, und dann startet schon das Abenteuer. Finn ist ein Fuchs, der unter Menschen aufgewachsen ist und sich jetzt allein im Wald zurechtfinden muss. Dabei begegnen im allerhand Tiere, mit denen er sich unterhalten kann. Gerade der Igel hat mir hier gefallen, aber sonst bleibt die Geschichte eher blass. Der Schreibstil ist einfach und monoton gehalten, sodass ich mit Finn nicht mitfiebern und mich auch nicht für ihn freuen konnte. Den Twist habe ich schon auf Seite 15 geahnt, sodass ich leider nur mit den Augen rollen konnte und ich nicht verstehe, warum man sein Pulver so früh verschießt. Ja, Finn hat eine Wandlung durchgemacht und es wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein, aber überzeugt hat es mich leider gar nicht. Es gibt auch viele Satzwiederholungen in Bezug auf Finns Veränderung, die mir persönlich keinen Mehrwert geboten haben und es für die Geschichte nicht von Belang war. Ich bin echt enttäuscht, denn El-Bahay kann es besser! 


    Fazit:

    Nette Tierfantasy, die für meinen Geschmack nichts Besonderes war und man den Twist schon auf Seite 15 geahnt hat - Nicht überzeugend!

  18. Cover des Buches Der kleine Igel und der Gast im Weihnachtsbaum (ISBN: 9783765554483)
    M Christina Butler

    Der kleine Igel und der Gast im Weihnachtsbaum

    (11)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Wir haben schon einige Bücher vom kleinen Igel mit der roten Mütze. Da sollte natürlich auch das Buch über den Gast im Weihnachtsbaum nicht fehlen. 

    Der kleine Igel freut sich schon sehr auf Weihnachten. Zusammen mit seinen Freunden bereitet er alles für ein frohes Weihnachtsfest vor. Aber was ist das? Wer stibitzt die Kekse vom geschmückten Baum? Wohin verschwinden die Socken? Wer schnarcht da so laut in der Nacht, dass der kleine Fuchs nicht schlafen kann? Und wohin ist die rote Mütze vom Igel verschwunden? Es scheint sich etwas im Weihnachtsbaum zu verstecken.

    Mit dieser Geschichte fängt Autorin Christina M. Butler genau die Stimmung kurz vor Weihnachten ein. Einerseits besinnlich, voller Vorfreude, inmitten der Freunde, andererseits leicht gereizt und genervt, weil sie nicht wissen, was hier gerade geschieht. Durch diese neuen Emotionen, die unter den Freunden aufkochen, unterscheidet es sich auch von den meisten anderen Igel-Büchern, in denen es fast nur um Freundschaft und Hilfsbereitschaft geht. 

    Zuckersüß auch hier wieder die niedlichen Illistrationen von Tina Macnaughton, bei denen wir uns immer wieder etwas Neues, bisher nicht Gesehenes auffällt.

    Ein wunderschönes Buch, das unseren Kleinen durch die Adventszeit begleitet und unsere Igel-Bücher-sammlung sehr gut ergänzt.

  19. Cover des Buches Die Schneemacher (ISBN: 9783836959759)
    Marsha Diane Arnold

    Die Schneemacher

    (2)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    In unseren Breiten ist Schneefall im Winter ein eher seltenes Phänomen geworden. Wie sehnsüchtig kleine Kinder im Winter auf ein paar Schneeflocken arten, oder auch auf mehr, damit sie ihren Schlitten herausholen und den Berg hinabsausen können, davon erzählt dieses schöne Bilderbuch, das zuerst in New York erschienen ist (wo es mehr Schnee gibt als bei uns).

    Der Dachs wartet sehnsüchtig auf den ersten Schnee. Er schaut in den Himmel, studiert Landkarten, aber der Igel sagt nur: „Es schneit, wenn es so weit ist. Wir müssen nur warten.“

    Doch der Dachs ist ungeduldig und will zusammen mit dem Kaninchen, der Beutelratte und der Wühlmaus dem Schnee etwas nachhelfen, indem sie Zucker auf das Dach streuen. Doch dann haben sie ein Einsehen. Sie warten und spielen, warten und spielen – bis es soweit ist.
    Ein lustiges und warmherziges Bilderbuch für die kalte Jahreszeit, das das lange Warten auf den ersten Schnee garantiert verkürzt.

  20. Cover des Buches Warum den Igel keiner streichelt (ISBN: 9783257012866)
    Andrej Kurkow

    Warum den Igel keiner streichelt

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Der kleine Igel ist unterwegs und bemerkt- alle Tiere die er sieht werden gestreichelt. Egal ob Hund, Katze oder Pferd. Aber keiner kommt auf die Idee den Igel zu streicheln. Warum nur? Eine Maus erklärt es dem Igel und daraus entsteht eine wunderbare Freundschaft.

    Was für ein herrliches Buch was so liebevoll gestaltet ist. Alleine schon das Cover hat mich begeistert. Ich mag diese schönen Blautöne und auch der Igel ist herzzereissend dargestellt.

    Die Illustrationen verzaubern durch seine liebevolle Art auch im Buch und geben den Text in Bildern perfekt zurück.

    Keiner mag den kleinen Igel streicheln, warum nur? Denn Pferde, Katzen und Hunde werden doch auch gestreichelt und geliebt, was ist bei dem Igel nur anders? Das fragen sich vielleicht auch die kleinen Leser und gemeinsam mit dem Igel werden sie von der Maus aufgeklärt.

    Die Texte sind kurz gehalten, fügen sich in das Bild ein ohne zu stören und eigenen sich hervorragend zum vorlesen oder für geübte Leser zum Selbstlesen. 

    Du magst anders sein, aber deswegen bist du nicht weniger liebenswert.  Auch Tiere die anders sind kann man lieb haben und für sich gewinnen. Sie finden ebenso Freunde. Und diese Botschaft ist einfach herrlich lieb und überzeugend verpackt und bringt es jedem Kind näher- du bist anders, du fühlst dich vielleicht anders, aber trotzdem wirst du Freunde finden und immer jemanden an deiner Seite haben.

    Ein wirklich schönes Kinderbuch.

  21. Cover des Buches Wir zwei gehören zusammen (Pappbilderbuch) (ISBN: 9783833905728)
    Michael Engler

    Wir zwei gehören zusammen (Pappbilderbuch)

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch ist supersüß. Nicht nur die Tiere sind schön illustriert, sondern auch das ganze Drumherum. Es sind keine Farben, die einen erschlagen und grell ins Gesicht leuchten. Sie wirken irgendwie beruhigend, wie die Geschichte auch und es wird auch eine Atmosphäre aufgebaut, die die Emotionen der Geschichte gut rüberbringen. Ich bin auch als Erwachsene hin und weg von dem Buch. Es ist wirklich berührend wie die Freundschaftsgeschichte der beiden Tiere auf eine ruhige und einfühlsame Art beschrieben wird und Kinder dadurch auch zum Nachdenken und Hinterfragen bringen. Wieso geht der Igel in den Winterschlafen?Wieso ist der Hase traurig. Das einzige was ich schade finde, ist die Maus, die überalle in den Bildern auftaucht und im Hintergrund steht und keine Erwähnung oder Beachtung findet. Sie wirkt irgendwie traurig und man erfährt nicht wer sie ist.
    Allgemein bin ich wirklich begeistert von dem Buch und werde meinem Kind garantiert noch mehr davon kaufen.

  22. Cover des Buches Holunderweg: Herbst im Holunderweg (ISBN: 9783522304030)
    Martina Baumbach

    Holunderweg: Herbst im Holunderweg

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Petra1984
    Das war das erste Buch, dass wir aus dieser Reihe hatten. Ich habe es damals meiner Tochter gekauft, da ich total begeistert von dem Cover war. Die Geschichte ist für die Kinder absolut ansprechend, da die Kinder im Buch genau das erleben, was die Kinder zu Hause "im wahren Leben" auch erleben.Angefangen von Halloween über das Laternenfest usw. und das Beste daran ist, dass die Geschichte im nächsten Buch "Weihnachten im Holunderweg weitergeht" Es ist aber egal mit welchem der Bücher man aus der Serie beginnt, da sie unabhängig voneinander sind und am Anfang immer genau alle handelnden Personen / Kinder beschrieben werden.
  23. Cover des Buches Wo die wilden Nützlinge wohnen (ISBN: 9783706626453)
    Sonja Schwingesbauer

    Wo die wilden Nützlinge wohnen

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ ist kein Abklatsch des witzigen Kinderbuches das einen ähnlichen Namen trägt, sondern eines der sinnvollsten Bücher die man nur lesen kann wenn man einen Garten hat. Dieses Buch spricht mir so aus der Seele wie kaum ein anderes. Das wir ein riesiges Problem mit unserer Insektenwelt haben, ist nun auch bei dem letzten Menschen sicherlich angekommen und wie wir etwas ändern können, an diesen Maßnahmen kommt kaum noch ein Kunde gerade beim einkaufen vorbei. Wir müssen unseren kleinen Nützlingen helfen und sie schützen! Und wie? Das wird hier sehr detailliert und aufschlussreich beschrieben! Allein das genau hinschauen, hinhören und beobachten im eigenen Garten und in der Umgebung ist ein großer Anfang der die eigenen Sinne schärft und die Sichtweise im wahrsten Sinne beeinflusst und ändert. Dieses Buch beschriebt wunderbar eindringlich mit welchen einfachen Mitteln wir helfen können. Unkraut ist kein „Unkraut“ sondern ein Beikraut und kann, wenn man es „gepflegt“ lässt eine absolute Bereicherung nicht nur für die Tiere sein! Sie können Igeln und Co. ein Zuhause anbieten, ihre Pflanzen mit wunderbaren ökologischen Mitteln spritzen ohne die Chemiekeule herauszuholen! Ich habe selbst lange gezweifelt wenn meine teuren Rosen wieder mal Blattläuse, Sternrußtau und Co hatten....ich hab es einfach dann ausprobiert und verzichte seit gut 8 Monaten ganz auf Chemie im Garten. Es lohnt sich und ist weitaus günstiger als dieser Chemie-Mist. Man muss sich nur trauen! Und zu wissen das die anderen Insekten darunter nicht leiden, tut nicht nur den Pflanzen gut sondern auch der Gärtner-Seele! Dieses Buch ist einfach grandios aufgemacht und die Erklärungen sind einfach perfekt formuliert. De Garten ist eine große WG mit Mensch und Tier, wir wollen doch alle schön und friedlich zusammenleben, oder?! „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ spricht alle aktuellen Themen an, die die Nation momentan beschäftigt. Wichtig ist nur, das es alles nachhaltig sein sollte, nur so können wir unserer Zukunft „retten“ 'Seit ich bewusst auf nützlingsfreundliches Gärtnern achte, ist mein Garten viel schöner. Ich erfreue mich jeden einzelnen Tag am Anblick der Vögel und der anderen Wildtiere, die ich entdecke. Mittlerweile sehe ich auch die Artenvielfalt, die sich um mich herum tummelt. Insekten, an denen ich vorher achtlos vorbeigegangen bin, erkenne ich nun und schätze sie als wertvolle Gartenhelfer.' Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Dieses Buch hätte mehr als 5 Sterne verdient! Die Leseempfehlung hat es ganz locker und leicht erhalten!
  24. Cover des Buches Wo ist das Klopapier? (ISBN: 9783833906732)
    Susan Batori

    Wo ist das Klopapier?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tinkerbelle

    Stellt euch vor, ihr wacht ganz dösig aus dem Winterschlaf auf, müsst dringend aufs Klo und plötzlich klaut euch der halbe Wald das Klopapier! Genau so geht’s Herrn Bär in diesem Bilderbuch-Knaller. 🙈

    📖 Handlung

    Mit seiner rosa Rolle unterm Arm macht sich Herr Bär auf den Weg zum stillen Örtchen. Doch jeder tierische Weggefährte mopst sich heimlich ein Stückchen Papier. Fürs Basteln, Verkleiden oder einfach, weil’s zu schön aussieht. Am Ende bleibt nur die große Frage: Wo ist das Klopapier? Und wie bitte hat sich Herr Bär beholfen?!? 🤔

    Mama-Blick:

    Kinder kichern sich hier kringelig, wenn immer mehr Tiere in die Klopapier-Misere verwickelt sind. Für mich als Mama ein herrliches Vorlesebuch, das Chaos, Wiederholungen und witzige Details so clever kombiniert, dass wirklich alle Spaß haben. Die Tiere sind aber auch zu niedlich illustriert. 😍


    🎓 Pädagogik:

    Das Buch eignet sich wunderbar als Gesprächsanlass: über Bedürfnisse (aufs Klo gehen gehört dazu!), über Teilen und über Kreativität. Was kann man mit Alltagsdingen wie Klopapier noch alles machen? Ganz nebenbei wird Sprachrhythmus geübt. Fürs Lesen muss das Buch teilweise gewendet werden, was für zusätzliche Lacher sorgt.


    Zauberglanz-Funken: ✨✨✨✨✨ ein echtes Lieblingsbuch fürs Vorlesen mit Lach-Garantie!

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