Bücher mit dem Tag "ikea"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ikea" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.538)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  2. Cover des Buches Mein Leben mit Anna von IKEA (ISBN: 9783960871590)
    Thomas Kowa

    Mein Leben mit Anna von IKEA

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Greenie_Apple

    Matthias Käfer arbeitet in einer Bank. Leider hat sein Chef ihn auf dem Kieker und er würde sowieso viel lieber in die Werbung gehen. Zu allem Unglück will es auch mit den Frauen nicht so recht klappen - bis er eines Abends Anna aus IKEA kennenlernt. Als er jedoch mit ihr in Kontakt treten will, gerät er an die virtuelle Anna. Leider, ohne es zunächst zu merken…

    Bei meiner Rezension handelt es sich um die Hörbuch-Bundleausgabe aller vier Folgen. Ich hatte ursprünglich mal mit dem dritten Teil begonnen, was durchaus auch möglich ist, da es zu Beginn jeder Folge ausführliche Zusammenfassungen gibt. Allerdings macht es deutlich mehr Spaß, wenn man die Geschichte von Beginn an hört.

    Ich liebe die Figur des leicht verpeilten Matthias‘, den man am liebsten immer wieder in den Arm nehmen und trösten möchte und der es dennoch mit seiner witzigen Art schafft, das Herz Annas zu erobern. Auch die Charaktere, die sein Umfeld ausmachen, sprühen allesamt vor Originalität und ich komme beim Hören oft aus dem Lachen nicht heraus. Sebastian Fuchs schafft es als Sprecher, ihnen Leben einzuhauchen und jede Person zu etwas Besonderem zu machen. Daher ist es ein absoluter Hörgenuss, der auch bei mehrmaligem Hören immer wieder Spaß macht!

  3. Cover des Buches Horrorstör (ISBN: 9783426517222)
    Grady Hendrix

    Horrorstör

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Was soll man zu diesem Cover sagen? Es sieht aus wie ein Werbeprospekt eines bekannten Möbel-Giganten. Fantastisch! Die Idee und Umsetzung finde ich klasse und ich muss zugeben, dass es mich magisch angezogen hat. Nicht nur das Cover, sondern auch die optische Innengestaltung des Buches ist sehr gut gelungen. Schon alleine diese Tatsache hat mich begeistert.

     

    Klappentext: Im stilechten Look eines Möbelkatalogs führt Horrorstör in die Untiefen eines ganz besonderen Spukhauses: des Möbelladens ORSK in Cleveland, wo die Angestellten Morgen für Morgen auf zerstörte Ware und Schmierereien an den Wänden treffen. In Ermangelung brauchbaren Materials von den Überwachungskameras werden drei Mitarbeiter dazu verdonnert, eine Nacht im ORSK-Store zu verbringen. Während sie einsam ihre Runden drehen, entwickelt der Laden mehr und mehr ein Eigenleben …

     

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte rund um die ORSK-Filiale gestartet. Mit Amy haben wir eine bodenständige Protagonistin, die mir sympathisch war. Ihre Kolleginnen und Kollegen bei ORSK wirkten sehr authentisch, auch wenn jede Person auf ihre eigene Weise schräg war. Insgesamt ein stimmiges Bild, das die Unterschiede der Charaktere sehr gut hervorgehoben hat.

    Eigenartige Dinge passieren nachts in der Filiale und Amy wird zusammen mit Ruth Anne beauftragt, dies zu überwachen. Das Ganze geschieht zusammen mit Basil, dem Verkaufsleiter, zu dem Amy von Haus aus schon ein angespanntes Verhältnis hat. Während ihrer „Tour“ stoßen sie auf Trinity und Mark, die sich heimlich in die Filiale geschlichen haben, um Geistervideos zu drehen.

    Die Gruppe wird schon bald auseinandergerissen, als zunehmend unheimliche Dinge passieren. Die Charaktere können nicht mehr zwischen Wahn und Wirklichkeit unterscheiden und stoßen auf ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

    Mir hat die Geschichte rund um den _ _ _ _ _ _ stock sehr gefallen und sie hat mir teilweise echte Gänsehaut beschert. Amys Gedanken haben sich dadurch drastisch verändert und sie wirkte verstört, was noch ein zusätzlicher Gruselfaktor war. Die darauffolgenden Horrorszenarien waren so beschrieben, dass ich richtiges Kopfkino erleben durfte.

    Zwischendurch gab es ein paar Szenen, die mich nicht so begeistern konnten. Keine Ahnung, woran das lag, aber da die Kapitel relativ kurz gehalten sind, hielten diese Momente zum Glück nicht lange an.

    Das Ende fand ich nicht so überragend, ich hätte mir mehr Erklärung rund um das Ganze gewünscht. Es wurden mir während der Geschichte immer wieder Happen hingeworfen, die zum Schluss nicht wieder aufgegriffen wurden. Vielleicht lag es an der Grenze zwischen Amys Wahn und Wirklichkeit, aber ich hatte mir mehr erwartet. Da es mich trotzdem gut unterhalten und mir auch der Schreibstil gefallen hat, vergebe ich 4 von 5 Sternen. Eine klare Leseempfehlung für jeden, der Gruselgeschichten mit einer kleinen Portion Humor mag.

  4. Cover des Buches Fight Club (ISBN: 9783442542109)
    Chuck Palahniuk

    Fight Club

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ever, ever!

    Viele werden den Film kennen. Ich werde im Text ein paar Zitate aus dem Film verwenden, der sehr nah am Roman gehalten Ist Chuck Pahlaniuk schafft es fast immer eine Welt zu erschaffen, die, wenn auch noch so abstrus, während des Lesens real erscheint.

    "Fight Club" ist kein Roman über einen Kampf-Club, wie oft beschrieben. Viel mehr geht es um den gesellschaftlichen Kampf, den Wunsch der Beste zu sein, indem man sich mit Konsumgüter brüstet, sich selbst verliert. "Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! [...] Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt." Gesellschaftskritisch, populistisch und teilweise auch kafkaesk "Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen [...] Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."

    Am Ende gibt es einen mega überraschenden Twist, der dennoch total schlüssig ist alles ergibt einen Sinn, erscheint es noch so abgedreht. “Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

    Wenn ihr bis jetzt nicht darüber nachgedacht habt, was es bedeutet in einer kapitalistischen Konsumgesellschaft - sorry, wenn das zu marxistischen klingt - zu leben, wie dies unser ganzes Leben beeinflusst, werdet ihr es nach der Lektüre dieses herausragenden Romans tun. 

  5. Cover des Buches Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte (ISBN: 9783596030286)
    Romain Puértolas

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Ein Nagelbett von Ikea mit fünfzehntausend Nägeln bestückt, zum sensationellen Preis von 99,99 Euro, ist so unwiderstehlich für den Fakir Ayarajmushee (sprich: Ayran in der Moshee), dass er sich einen Anzug leiht, nach Paris reist um am nächsten Tag mit dem heiß begehrten Stück wieder nach Indien zu fliegen. Kaum ist er in Paris gelandet, hält das Schicksal ein großes Abenteuer und unglaubliche Zufälle für ihn bereit.

    Das Buch kennt keine Langeweile, flott und unterhaltsam erlebt man mit dem Fakir seine Abenteuer und ja, sie sind unglaublich und ein Vergleich zu dem ‚Hundertjährigen, der aus einem Fenster stieg‘ drängt sich unwillkürlich auf, wobei der Fakir leider verliert. Hier ging Schnelligkeit auf Kosten von Tiefe. Ich empfand es als kurzweilige Lektüre, die sich in einem Stück weglesen lässt, aber keinen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Die Aussprache der Namen wird mit einem Augenzwinkern erklärt. Es gibt einige Anleihen zur Popkultur, die das Ganze zusätzlich würzen. Das ernste Thema der illegalen Einwanderer und deren Abschiebung wird gestreift und wirbt für Verständnis für die Not dieser Menschen. Die Wandlung des Fakirs vom Saulus zum Paulus ist recht nett zu lesen, konnte mich aber im Ganzen nicht völlig überzeugen.

    Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
    01. Wenn man gerne Geschichten liest, die wirklich unglaublich sind
    02. Man Verfolgungsjagden mag
    03. Wenn man auf Tempo steht

    Fazit: Ein kurzweiliges Buch, dass sich bestens als Strandlektüre oder Reisebegleiter eignet.
  6. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Vollidiot (ISBN: 9783596512386)
    Tommy Jaud

    Vollidiot

     (3.199)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Die Handlung spielt im heutigen Jahrhundert in Köln. Doch während es da nur so von glücklichen Menschen wimmelt, läuft bei dem 29-jährigen T-Punkt-Verkäufer, Simon Peters, einiges schief. Er hat eine kleine Wohnung, zu wenig Geld, hasst seinen Job, ist unzufrieden und bekommt auch noch keine Freundin ab. Während seine Putzfrau Lala ihn mit Dörte, deren Lache er als Hollywood-Sumpfhuhn-Gackern betitelt, verkuppeln will, hat Simon aber bereits ein Auge auf die Bedienung im Starbucks geworfen. 

    Als er sich schliesslich seiner besten Freundin Paula anvertraut schmieden die beiden einen ausgeklügelten Plan. Mithilfe dieses Plans schafft es Simon tatsächlich seine Angebetete zu überzeugen ihn ans Fanta4-Konzert zu begleiten. 

    Meinung:

    Der rote Faden ist am Anfang nicht ersichtlich, zumal es sich bei den ersten 2-3 Kapitel einfach um eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Simons Leben dreht. Dem Leser wird somit nicht klar vermittelt, worum es genau geht. Hier wurde die Geschichte schlichtweg aufgeplustert, um zu verdeutlichen das Simon wirklich ein Vollidiot ist. Was hier auch fehlt ist die Vorgeschichte, z.b. warum ist Simon so geworden oder war er schon immer so? 

    Sobald man erfasst hat, wie Simon Peters tickt und man im Klaren darüber ist, das alles - WIRKLICH ALLES - bei ihm schief geht, so wird das Buch sehr schnell voraussehbar und man ahnt bereits Seiten im Voraus was passieren wird. Hier fehlt eindeutig der Überraschungseffekt.

    Jaud hat hier die Ich-Perspektive gewählt und aus Sicht von Simon Peters geschrieben bzw. erzählt. Dadurch konnte man zwar Simons Gedankengängen folgen, was im Grunde genommen positiv war, ABER diese waren zum Teil wirr und wenig interessant, wodurch man schnell den Faden verliert. 

    Der Hauptcharakter ist gespickt von ständigen Nörgeleien, Respektlosigkeit und Oberflächlichkeit. So nennt er seinen besten Freund gedanklich immer „den fetten Flik“, beim Ikea-Verkäufer dankt er Gott, dass er nicht so aussieht wie der, seine Chefin nennt er eine Eule und einen Muskelbepackten Fitnessfanatiker nennt er Popeye die Killerschwuchtel. Was anfangs noch witzig zu sein vermag, wird auf Dauer langatmig und langweilig. Denn Simon hat an ALLEM und fast JEDEM etwas auszusetzen. Er gönnt niemanden was, so auch nicht seinem Freund Flik als dieser seine Freundin Daniela kennenlernte. Jaud wollte einen Vollidioten entwickeln über den man lachen kann aber schlussendlich hat er einen unsympathischen Charakter erschaffen, welcher besonders durch die oben genannten Merkmale hervorsticht. Immerhin versteht es der Autor den inneren Kampf von Simon darzustellen.

    Die einzelnen Charaktere passen gut in die Geschichte und jeder hat seinen eigenen Platz. Insbesondere Putzfrau Lala, schliesst man sofort in sein Herz. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und den spärlichen Auftritten, hinterlässt sie einen grösseren Schuhabdruck als Simon Peters.

    Im Grossen und Ganzen ist das Buch gespickt mit Klischees und einem 29-Jährigen welcher sich nicht seinem Alter entsprechend benimmt. Trotzdem gab es auch einige lustige Momente.

    Fazit/Empfehlung:

    Den Roman „Vollidiot“ habe ich mir auf Empfehlung gekauft, weil er richtig lustig sei. Auch auf dem Klappentext steht wörtlich „Krallen Sie sich am Sofa fest, Sie hüpfen sonst vor Lachen“. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Neben einigen doch schon lustigen Sequenzen überwiegt das unlustige, das oberflächliche, die Nörgeleien und die Respektlosigkeit Simon Peters gegenüber seinen Mitmenschen. 

    Ich selbst lese sehr gerne Komödien, aber „Vollidiot“ kann ich gar nichts abgewinnen. Es ist einfach nicht mein Humor, weswegen ich das Buch auch niemandem weiterempfehlen kann. 

    Obwohl ich leider gleich die ganze Serie gekauft habe („Vollidiot“, „Millionär“ und „Übermann“), werde ich die nachfolgenden Bände nicht mehr lesen.

  8. Cover des Buches Mein Leben mit Anna von IKEA – Hochzeit (Anna von IKEA-Reihe 4) (ISBN: 9783960875574)
    Thomas Kowa

    Mein Leben mit Anna von IKEA – Hochzeit (Anna von IKEA-Reihe 4)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Pimpy2502

    Eher durch Zufall bin ich an das Buch „Mein Leben mit Anna von IKEA – Hochzeit“ gekommen. Das Buch ist Teil einer Reihe, aber Dank einer kurzen Zusammenfassung am Anfang, weiß man was in den bisher erschienen Teilen geschehen ist. So hatte man einen Einblick in die anderen Bände, aber ich muss sagen, das hätte mir auch nicht gefehlt, wenn das nicht dabei gewesen wäre. 


    In dem Roman geht es um Anna und Matthias, die heiraten möchten. Die ersten Hochzeitsplanungen sind im Gange, doch dann erfährt Anna, dass sich ihre Eltern getrennt haben. Um sie wieder zu verkuppeln, fasst sie den Plan, ihre Eltern mit den Hochzeitsvorbereitungen zu betrauen. Doch leider haben die beiden sehr unterschiedliche Vorstellungen, die eigentlich auch nicht im Sinne des Brautpaars sind. Dabei kommt es zu witzigen Dialogen und lustigen Situationen. Zuletzt steht das Hochzeitsfest auf der Kippe. Können Anna und Matthias dem Chaos trotzen und glücklich vor den Traualtar treten?


    Die Figuren sind hervorragend und authentisch ausgearbeitet und wie im wahren Leben prallen innerhalb des Familien- und Freundeskreis` verschiedene Charaktere aufeinander, die hier in diesem Roman für jede Menge Spaß und Unterhaltung sorgen.

    Ein Highlight waren für mich die Sprüche/Zitate, die am Anfang jeden Kapitels zu finden sind und oftmals mit einem Augenzwinkern zu lesen waren.


    Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich musste das ein oder andere Mal laut loslachen. Ein wunderbar lustiges Buch, das ich nur empfehlen kann.

  9. Cover des Buches Der törichte Engel (ISBN: 9783442542246)
    Christopher Moore

    Der törichte Engel

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Im Städtchen Pine Cove kennt jeder jeden. Als also eines Tages das örtliche (unglücklicherweise als Weihnachtsmann verkleidete) Arschloch vom Dienst getötet wird, wünscht sich ein kleiner Junge, dass der Weihnachtsmann nicht tot ist und Weihnachten nicht ausfällt. Doppelt unglücklicherweise wird sein Gebet von einem Engel erhört, der für das nächste Weihnachtswunder sorgen soll - und mit seiner Wiederbelebungsmaßnahme eine Zombie-Apokalypse auslöst...


    Klingt abstrus? Ist es auch! Mit gewohnt sarkastischem, trockenen und spitzen Humor beschreibt Christopher Moore eines der absonderlichsten Weihnachtsfeste, das mir je untergekommen ist - und ihr wisst, ich liebe abstrusen Quatsch. Perfekte Lektüre also für meinen diesjährigen Weihnachtslesemarathon.

    Ich habe ab Seite 2 immer wieder vor mich hingekichert (wie eine Irre^^) und mich prächtig amüsiert - auch wenn die oben beschriebene Geschichte erst nach 3/4 des Buches startet, weil man erstmal alle Einwohner kennenlernt.


    "Warnung des Autors

    Falls Sie dieses Buch für Ihre Großmutter oder ein Kind kaufen, sollten Sie sich im Klaren sein, dass es sowohl Kraftausdrücke als auch geschmackvolle Beschreibungen von Kannibalismus und Leuten enthält, die Sex haben, obwohl sie über 40 sind. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt."


    ~ Lilith ~

    21.12.2018
  10. Cover des Buches Glitterschnitter (ISBN: 9783869712345)
    Sven Regener

    Glitterschnitter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Vielhaber_Juergen

    Regener führt den Leser abermals ins West Berlin der Achtziger, genauer nach Kreuzberg, das seit geraumer Zeit Stoff für mehr oder weniger gelungene Bücher und auch Filme liefert. Doch nur er beherrscht bei seinen Beschreibungen eine Komik, ohne die Protagonisten zu verraten.

    Auch hier geschieht nicht viel, aber die liebevoll in Szene gesetzten Figuren lassen Langeweile nicht aufkommen. Ein idealer Stoff zum Verfilmen, gute Unterhaltung halt, die besonders in diesen Tagen von größtem Wert ist....

  11. Cover des Buches Wo kommen wir denn da hin (ISBN: 9783548064796)
    Günter Habicht

    Wo kommen wir denn da hin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Als großer Fan von Renate Bergmann kam ich an diesem Werk selbstverständlich nicht vorbei. Sowohl Covergestaltung als auch Buchtitel sind an die legendäre Bergmann-Buchreihe von Torsten Rohde angelehnt.

    Günter Habicht macht seinem Namen alle Ehre – zunächst einmal schreibt er sich ohne h, denn bereits seine Mutter war "pragmatisch veranlagt und entschieden gegen jedes überflüssige Getüddel"; eine Eigenschaft, die der pflichtbewusste und überkorrekte Zwangsruheständler gewiss von klein auf übernommen hat. Weiterhin hat er tatsächlich so scharfe Augen wie, nun ja, ein Habicht eben; nichts entgeht seinem wachsamen Kontrollblick. Er hat das Herz am rechten Fleck, aber fragen Sie mal seine Nachbarn, die er regelmäßig beim Mülltrennen beobachtet, ob sich da auch ja kein Artikel in die falsche Tonne verirrt! Oder die, die er beim Falschparken anschwärzt. Die könnten Ihnen Geschichten erzählen, höhö! Er und seine Frau Brigitte kennen sich bereits aus der Schule, sind seit über 40 Jahren verheiratet und gehen sich nun, da plötzlich beide dauerhaft zu Hause sind, gehörig auf den Keks. – "Da muss man sich erst mal dran gewöhnen, dass […] der andere dann auch da ist und vor allem, dass er bleibt." Schon bald bemerkt Günter, dass seine Frau "wirklich anstrengend sein" kann, wobei das natürlich alles eine Frage der Perspektive ist, denn eigentlich ist es der selbsterklärte passionierte Ordnungsliebhaber, der seine Gattin (wenn auch nicht wissentlich) in den Wahnsinn treibt. Ist es da verwunderlich, dass sie in ihrer Not zum Eheratgeber greift und den Günter am liebsten für ein paar Stunden am Tag aus dem Haus schicken würde? (Egal wohin, Hauptsache, er steht ihr nicht im Weg herum!) Pah, aber nicht mit ihm, denn die Nachbarn hatten sich mittlerweile "Marotten angewöhnt, die es […] zu ahnden galt." Und wenn der Günter sich nicht darum kümmert, wer denn dann, bitte? Da zieht doch ansonsten der Schlendrian ein! Brigitte schämt sich jedenfalls in Grund und Boden und wird mittlerweile von den Nachbarn geschnitten. So kann es nicht weitergehen!

    "Ich sag Sie das, wie es ist", das im Plauderton verfasste Werk voller umgangssprachlicher Formulierungen ist zwar humorvoll geschrieben, kann in meinen Augen allerdings nicht ganz mit den Bergmann-Büchern mithalten, da mir schlichtweg die Leichtigkeit fehlte. Es ist eine nette Geschichte, doch ich konnte mich nicht so entspannt zurücklehnen wie bei der sympathischen Online-Oma. Nach einer Weile wurde mir der gute Günter, so gern ich ihn ja hab‘, ein wenig zu anstrengend mit seiner Pedanterie und seinem Kontrollwahn. Die ersten paar Kapitel lasen sich noch recht angenehm, dann aber dauerte es zu lange, bis mal etwas Nennenswertes passierte und viele Gedankengänge wiederholten sich. 

    Der Schreibstil des Autors Torsten Rohde ist großartig, einzig der Protagonist und die etwas langatmige Erzählung waren dieses Mal nicht so genial wie gewohnt. Aber psst, das bleibt unter uns, ja? Verraten Sie das bloß nicht dem Günter, sonst kann ich mir was anhören von dem, das fehlte noch!

    Fazit: Kurzweilige Unterhaltung. Meiner Meinung nach hätte es diese Erweiterung des Bergmann'schen Universums nicht zwingend gebraucht, da Renate für sich allein ein Erfolgsgarant ist. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ihren nächsten Roman!

  12. Cover des Buches Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet (ISBN: 9783596510696)
    Anna Gavalda

    Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet

     (240)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    „Anna Gavaldas Geschichten von der Liebe sind heiter und traurig, überraschende Skizzen aus Paris, spannende Kapitel aus dem grossen Roman des Lebens…“ (Klappentext)

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir gut, insbesondere der Titel. Genau dieser Titel war es auch, der mich zu dem Buch greifen liess – für mich ein Zeichen von Sehnsucht und Hoffnung.

    Das Debüt der Autorin wurde – gemäss Informationen vorne im Buch – in Frankreich zum Kultbuch und stand monatelang auf allen französischen Bestsellerlisten. Und dann steht da weiter, dass die Autorin keinen Fernseher hat. Ist das wirklich wichtig zu wissen? Es sind zwölf Kurzgeschichten, was mir aber erst bei Lesebeginn bewusst wurde. Ich bin nicht der grösste Fan von Kurzgeschichten, da sie meiner Meinung nach häufig an der Oberfläche bleiben. Aber ich bin offen für alles und vielleicht ist es auch der richtige Einstieg, um eine für mich neue Autorin kennenzulernen.

    Nach den ersten vier unterschiedlich langen Kurzgeschichten ( „Kleine Praktiken aus Saint-Germain“; „Ungewollter Schwangerschaftsabbruch“; „Dieser Mann und diese Frau“; „The Opel touch“) muss ich das Buch enttäuscht zuklappen – mehr als 46 von 176 Seiten werden es bei mir nicht. Ich werde nicht warm mit dem Erzählstil, für mich sind es Aneinanderreihungen von leider nichtssagenden Worten. Ich weiss nicht, was die Autorin mir damit sagen will. Der Klappentext, wovon ich oben einen Auszug aufgeführt habe, ist für mich persönlich nicht zutreffend. Auf meinem Regal warten noch „Ich habe sie geliebt“ und „Zusammen ist man weniger allein“. Nach diesem ernüchternden Einstieg bin ich nicht sicher, ob ich diese noch lesen werde. Zuerst gibt es sicher eine Gavalda-Pause für mich. Leider nicht meins – für den Buchabbruch nur 1 Stern, sorry.
  13. Cover des Buches Elchtest (ISBN: 9783548281421)
    Gunnar Herrmann

    Elchtest

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Der Autor Gunnar Herrmann bekommt einen Job in Schweden und beschließt mit seiner Familie in das Land zu ziehen. Dabei merkt er, dass das Auswandern gar nicht mal so einfach ist und berichtet hier von seinen Erlebnissen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich konnte nur so durch die Seite fliegen. Als großer Skandinavienfan kenne ich schon so einiges über diese Länder und doch kamen hier ein paar Fakten vor, von denen ich noch nichts wusste. So bekommt man einen guten Eindruck von Schweden, denn der Autor berichtet schon ziemlich realistisch von dem Land. Da er Halbschwede ist hat es mich nur etwas verwundert wie wenig er selbst über Schweden wusste und wie hartnäckig er versucht schwedisch zu sein, sich dabei aber wie der letzte Deutsche anstellt und sich über viele, wie ich finde, sehr gute Dinge in Schweden beschwert. Der Humor macht dies jedoch wieder wett und so hatte ich viel Spaß alles über Schweden zu erfahren und wie es ist dort zu leben bzw. dort ein neues Leben zu beginnen. Alles in allem ein sehr interessantes Buch, in dem man einen tollen Einblick in das Land im Norden bekommt. Der Autor hat viel recharchiert, sodass man sogar Dinge erfährt, die man so einfach vielleicht gar nicht erfahren würde. Weshalb das Buch nicht nur humorvoll, sondern auch lehrreich ist.
  14. Cover des Buches Traummann aus der Zukunft (ISBN: 9783746629698)
    Merelie Weit

    Traummann aus der Zukunft

     (45)
    Aktuelle Rezension von: AdelheidS

    Liebe kommt morgen Emilia, Mutter eines Teenagers, ist mit dem knochentrockenen Bernhard verheiratet, in den sie sich – warum gleich noch mal? – vor langer Zeit verliebt hat. Aber Emilia schafft es einfach nicht, sich zu trennen. Soll sie wirklich alles hinschmeißen? Und wenn sie dann ganz allein dasteht? Bis ans Lebensende? Wüsste sie nur, ob das Schicksal noch die große Liebe für sie bereithält! Dann trifft sie bei einem feucht-fröhlichen Mädchenabend mit ihrer Freundin Hilda eine geheimnisvolle Wahrsagerin, die ihr nicht nur verrät, dass sie dem Mann ihres Lebens noch begegnen wird, sondern sogar, wie er aussieht und wo er wohnt. Wann die Zeit reif ist, ihn kennenzulernen, gibt sie jedoch nicht preis. Und so ist Emilias Traumprinz, als sie ihn aufspürt, ein glücklicher Familienvater, der sich keinen Deut für sie interessiert. War die Prophezeiung etwa eine Lüge? Emilia muss ihr Leben selbst in die Hand nehmen, um Gewissheit zu bekommen. Ein bezaubernder Roman für alle, die noch daran glauben, irgendwann der großen Liebe über den Weg zu laufen. Die Frage ist nur – wann?

    Zum Cover: Hier bei lovelybooks ist das blaue Cover abgebildet aber ich habe es mit der Frau auf dem Fahrrad gelesen. Es gefällt mir sehr gut. Die Zeichnung ist etwas verspielt angehaucht - aber das passt wunderbar zum Genre. Ich habe das Buch auch schon mit einem anderen Cover gesehen, aber dieses gefällt mir besser. 

    Zum Buch: Emilia ist zum Großteil eine total normale Frau mit Ängsten, Wünschen und Problemen in der Ehe. Sie hat aber Angst vor dem Alleine sein und kann sich deshalb nicht eingestehen in ihrer Beziehung unglücklich zu sein und deshalb einen Schnitt zu machen und sich zu trennen. Erst das Wissen um eine glücklichere Zukunft, die ihr eine Wahrsagerin vorhersagt, lässt sie wieder zu träumen beginnen. Und hier wird die Geschichte ein wenig verrückt. Emilia ist eine wahre Stalkerin - sie stellt ihrem Zukunftstraummann nach, der selber noch in einer Beziehung steckt. Aber er sieht sie einfach nicht. Die Zeit ist noch nicht reif.Emilias 16 jähriger Sohn beweißt mehr Reife als die erwachsene Frau die zwischen Ausbruch aus dem Bisherigen und Depression wankt. Doch durch die Unterstützung von Freundinnen schafft Emilia den Sprung in ein neues Leben und neues Glück. Erst als sie mit sich selber im reinen ist, kann die Zeit für die neue Liebe gekommen sein. 

    Es ist ein Geschichte wie sie im Leben öfters passieren mag, allerdings ohne Wahrsagerin und Stalkerei - hoffe ich mal. An einigen Stellen stockte die Story ein wenig und drehte sich im Kreis - aber das ist auch im Leben manchmal so. Das letzte Drittel des Buches konnte ich allerdings kaum mehr aus der Hand legen. Dies war der flüssigste Teil und ein Lesevergnügen. Im Großen und Ganzen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt beim Lesen dieses Buches. Danke dafür.

  15. Cover des Buches Es ist ein Elch entsprungen (ISBN: 9783551315526)
    Andreas Steinhöfel

    Es ist ein Elch entsprungen

     (69)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Bei Familie Wagner ist es gerade richtig schön weihnachtlich. Es schneit, auf der Heizung liegende Orangenschalen verbreiten einen weihnachtlichen Duft und Bertil singt gemeinsam mit seiner Schwester Kiki und seiner Mutter Weihnachtslieder. Doch dann passiert es: Ein Elch kracht durch die Wohnzimmerdecke. Ein Elch vom Weihnachtsmann, der sprechen kann.

    Persönliche Meinung: "Es ist ein Elch entsprungen" ist eine Weihnachtskomödie in Form einer Novelle. Sie umfasst knapp 70 Seiten. Nicht die Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmannes an Heiligabend ziehen, stehen hier im Vordergrund, sondern die Elche, die den Schlitten vor seinem großen Auftritt erstmal Probe fahren müssen. Erzählt wird die Novelle aus der Ich-Perspektive von Bertil Wagner, der die Erlebnisse mit Mr Moose, so der Name des Elchs, humorvoll schildert. Die Komik der unterschiedlichen Szenen beruht besonders auf den lakonischen Kommentaren Bertils, die den situativen Witz nicht unnötig breittreten, sondern für sich sprechen (und stehen) lassen. Auch die Nebencharaktere sind skurril: Wie beispielsweise Kiki, Bertils Schwester, die krampfhaft ihr Allgemeinwissen mitteilen muss - auch wenn die Situation unpassend ist. Die Figur des Weihnachtsmannes (hier Santerklaus genannt und geschrieben) ist ebenfalls nicht so, wie man ihn kennt: Zumindest zu Beginn ist er recht ruppig und Omas Kirschlikör nicht abgeneigt. Mr Moose ist in diesem Figurenpersonal - ironischerweise - die am wenigsten skurril gezeichnete Figur: Er tritt am verständigsten auf. Der ernste Zug der Novelle, der durch Bertils besonderen Weihnachtswunsch in die Handlung eingeführt wird, rückt allerdings etwas in den Hintergrund (die Erfüllung des Wunsches bleibt zudem vage/offen). Insgesamt ist "Es ist ein Elch entsprungen" aber eine schöne Weihnachtsgeschichte mit komödienhaften Szenen. Im Buch finden sich zudem einige schwarz-weiß Illustrationen von Kerstin Meyer.

  16. Cover des Buches Rudernde Hunde (ISBN: 9783596158799)
    Elke Heidenreich

    Rudernde Hunde

     (80)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es handelt sich um kurzweilige Alltags-Geschichten, die gut unterhalten ohne jedoch viel Tiefgang aufzuweisen. Amüsant geschrieben zaubern sie dem Leser immer mal wieder ein Lächeln aufs Gesicht oder stimmen handkehrum nachdenklich. Gefallen hat mir die Anfangs- und End-Geschichten-Idee, die den Kreis schliesst und das Buch wunderbar abrundet.

  17. Cover des Buches Generation Golf (ISBN: 9783596150656)
    Florian Illies

    Generation Golf

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Manuel_Martensen

    Ich habe mich vor Lachen gekringelt und wünsche mir mein altes Playmobil Piratenschiff wieder. :-) Ein toller Roman über die Generation Golf

  18. Cover des Buches Überall ist Lönneberga (ISBN: 9783896674159)
    Christoph Borchelt

    Überall ist Lönneberga

     (9)
    Aktuelle Rezension von: nicel96
    Christoph Borchelt als Deutscher unter Schweden ,erzählt wie die nordischen Nachbarn richtig ticken. Interessantes Buch für Skandinavien Fans und die die es werden möchten :)
  19. Cover des Buches Asbrink, Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume (ISBN: 9783716027103)
    Elisabeth Asbrink

    Asbrink, Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Österreich/Schweden im Jahre 1939: Die Nationalsozialisten lassen sich in Österreich nieder, und die Juden sind hier und auch in Deutschland nicht mehr erwünscht und werden verfolgt. Um ihr einziges Kind zu retten, schicken die jüdischen Eltern Josef und Elise Ullmann ihren Sohn Otto nach Schweden, in der Hoffnung, dass es ihm dort besser ergehen wird. So zieht Otto im Februar 1939 mit vielen anderen Kindern zusammen in die Fremde nach Schweden. Aber auch dort hat er es nicht leicht. Die Einstellung der Schweden zu den jüdischen Einwanderern wird hier auch sehr deutlich dargestellt, was für mich absolut neu war. Er verbringt dort die Kriegszeit und steht mit seinen Eltern in anfangs regen Briefkontakt, der hier wahrheitsgemäß wiedergegeben wird. Wobei wir hier keine Passagen aus seinen Briefen lesen, denn die gibt es nicht mehr. Die sehr persönlichen hoffnungsvollen Briefe der Eltern voller Sehnsucht nach ihrem Kind mit den Ereignissen verschiedener Zeiten lassen uns nur mutmaßen, wie elend ihnen damals gewesen sein muss und wie sehr sie immer wieder auf ein kleines Lebenszeichen warteten, um ihn gut aufgehoben zu wissen. Man lernt die Familie aus den Briefen recht gut kennen, was es noch betrübter macht, als diese schrecklichen Jahre voller Grausamkeit ohnehin schon waren und leidet unendlich mit ihnen. Die Hoffnung sinkt im Laufe des Buches immer weiter, und ein jeder weiß, dass es auch keine mehr gab, denn Ottos Eltern wurden wie viele Millionen andere Juden in Auschwitz vergast. Das ist die schonungslose wahre Geschichte, die einen traurig, betroffen und auch wütend zurücklässt. Dafür gibt es kaum die richtigen Worte, und über dieses Buch, was man nicht einfach so nebenbei lesen kann, denkt man noch sehr sehr lange nach.
  20. Cover des Buches Ich und meine Chaos-Brüder - Alarmstufe Umzug (Ich und meine Chaos-Brüder 1) (ISBN: 9783845833484)
    Sarah Welk

    Ich und meine Chaos-Brüder - Alarmstufe Umzug (Ich und meine Chaos-Brüder 1)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: SteffiPM79

    Beschreibung:

    Lustiges Kinderbuch für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren

    Die witzigen Geschichten mit den drei Brüdern Bela, Ben und Henry sind das perfekte Lesefutter und ein tolles Geschenk für Jungs und Mädchen ab der 1. oder 2. Klasse. Die vielen bunten Illustrationen sind auch für kleine Geschwister ein großer Spaß und die lustigen Abenteuer eignen sich wunderbar zum Vorlesen. 

    Mit diesen Jungs wird's nie langweilig!

    Henry (9), Bela (7) und Ben (5) sind drei ganz normale Brüder. Na ja, also beinahe. Sie haben natürlich bessere Ideen als andere Jungs und als die Mädchen sowieso. Drum haben sie auch den tollen Einfall, Mama und Papa bei der Suche nach einer größeren Wohnung zu helfen, damit Bela endlich ein eigenes Zimmer kriegt. Das kann ja nicht so schwer sein!

    Wenn die Chaos-Brüder sich etwas vornehmen, kann nichts und niemand sie davon abhalten – lustige Katastrophen sind garantiert!   


    Unser Eindruck/ unser Fazit:

    Ach was haben wir gelacht, sogar so sehr, dass mein Sohn beim Vorlesen kein Wort verstanden hat und ich die letzten Zeilen noch einmal lesen mussten. Die drei Brüder Bela, Ben und Henry haben klar das Familienleben fest im Griff. Zwar gibt es zwischen den Jungs auch ab und an mal ein paar kleine Reibereien, aber wenn es drauf ankommt halten die drei fest zusammen. Ich habe meinem Sohn die Geschichte vorgelesen, denn zum selbst lesen war es dann für meinen 7jährigen Sohn (er ist in der ersten Klasse) noch etwas zu viel Text. Die Geschichte war einfach super witzig und hat Lust auf mehr Geschichten von den drei Jungs gemacht. Von der Wohnungsbesichtigung, dem Bau des Snackautomaten, über den Besuch bei Ikea, bis hin zu dem etwas chaotischen Umzug – das Buch macht einfach gute Laune und ist für jeden Jungen in der Grundschule etwas. Von uns gibt es eine absolute Leseempfehlung. 

  21. Cover des Buches Im Auge des Leuchtturms (ISBN: 9783954516759)
    Antonia Michaelis

    Im Auge des Leuchtturms

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 312 Seiten

    Verlag: Emons Verlag (16. Juli 2015)

    ISBN-13: 978-3954516759

    Preis: als Taschenbuch vergriffen

    als E-Book erhältlich


    Typisch Antonia Michaelis, aber wo ist der Kriminalroman?


    Inhalt:

    Nada Schwarz ist Managerin der erfolgreichsten Berliner Restaurantkette. Sie ist organisiert und effektiv, plant alles minutiös. Da ist keine Zeit für Freunde, Liebe oder Erinnerungen. Doch als sie per Postkarte aufgefordert wird, auf eine kleine Nordseeinsel zu kommen, versetzt sie das dermaßen in Unruhe, dass sie nicht mehr funktioniert. Und so macht sie sich schließlich auf die Reise - eine Reise in die Vergangenheit, wie sich bald herausstellt.


    Meine Meinung:

    Ich liebe die Bücher von Antonia Michaelis, doch dieses hier konnte mich nicht ganz so begeistern wie gewohnt. Es fiel mir schwer, mich auf die sperrige Protagonistin Nada einzulassen, die alles andere als sympathisch rüber kommt. 


    Wieder einmal spielt die Autorin mit den Realitäten, lässt Wachen und Träumen ineinander verschwimmen. Für mich ergaben sich dabei einige Längen, auch aufgrund der Wiederholungen, die ich oft unnötig empfand. 


    Aber der poetische Schreibstil, der Antonia Michaelis eigen ist, ist so toll wie immer. Ich liebe ihre Wortspiele und Wortschöpfungen. Ich liebe auch das Surreale in ihren Erzählungen. 


    Vielleicht kenne ich die Autorin schon zu gut. So wusste ich bei diesem Buch stets, worauf ich beim Lesen achten musste. Vieles war daher für mich vorhersehbar und wenig überraschend. 


    Schön fand ich, dass die scheinbar wirren Handlungsstränge mit den unmöglich erscheinenden Ereignissen am Ende komplett entwirrt und aufgelöst werden. Eine Frage bleibt jedoch offen: Wo ist hier der Kriminalroman, der auf dem Cover versprochen wird?


    ★★★★☆


  22. Cover des Buches ErdbeerSchorsch (ISBN: 9783492272469)
    Joachim Seidel

    ErdbeerSchorsch

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Gleich vorweg: Dieses Buch verlockt mit einem supertollen Cover, das man gerne in die Hand nimmt. Der Klappentext verspricht eine Chaos-Family mit lustigen Anekdoten und amüsanten Charakteren – und ich freute mich auf einen Tag am Strand mit diesem Buch als Unterhaltung. Leider war es für mich sehr zäh zu lesen.

    Der Protagonist Anton Hornig möchte ein ruhigeres, angenehmeres Leben mit Ada, den beiden Kindern, gemeinsamer Wohnung und Familienurlaub auf Sylt. Dass da nicht alles so glatt läuft, Ada den Heiratsantrag nicht annimmt und der Urlaub wenig mit Familie dafür viel mit Vergangenheit zu tun hat, versteht sich fast von selbst, wenn man den Himbeertoni ein wenig kennt. Auch der Bettenkauf bei IKEA und der etwas andere Kindergeburtstag können zum Lachen anregen.

    Einige Stellen fand ich wirklich komisch, andere total übertrieben und manche gar nicht zum Lachen sondern nur mühsam. Es war einfach kein Buch für mich, ich konnte mit den Charakteren nicht warm werden und der Schreibstil war auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. Schade.

  23. Cover des Buches Tausche Wohnung gegen BahnCard (ISBN: 9783596296897)
    Leonie Müller

    Tausche Wohnung gegen BahnCard

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Medienkanzler
    Einfach unbeschreiblich. Einfach nur wundervoll. Ich liebe dieses Buch!

    Ganze nebenbei: Unterhaltsam. Lehrreich. Kenntnisreich. Und ein Lehrstück für freies Assoziieren.
  24. Cover des Buches Mein Leben mit Anna von IKEA – Verlobung (ISBN: 9783960872580)
    Thomas Kowa

    Mein Leben mit Anna von IKEA – Verlobung

     (38)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Matthias ist zu Anna nach Schweden gezogen. Er hat es nicht leicht, nicht nur, dass er vergessen hat, einen Adventskalender für Anna zu basteln, er bekommt es auch mit einem Nebenbuhler zu tun, und sein Job ist alles andere als sicher, denn Chef Kemal hat wieder eine „gute“ Idee.

    Für mich war das der erste Roman mit Anna von Ikea und hat mir aber große Lust auf weitere gemacht. Ich habe ihn als Adventskalendergeschichte gelesen, da jedes Kapitel einem Tag im Dezember gewidmet ist, bis einschließlich des Heiligabends. Mittlerweile hat sich der Titel geändert, ich las es unter „Weihnachten mit Anna von Ikea“.

    Humor ist so eine Sache, nicht jeder teilt denselben. Ich habe hier einiges zu schmunzeln gefunden, die teilweise abstrusen Ideen, die Fettnäpfchen, in die Matthias gerne tritt und die Probleme, mit denen er sich herumschlagen muss, die skurrilen Charaktere, wie z. B. die ersten Kunden des Bed- und Breakfast, das Anna und Matthias nebenbei führen – all das ist lustig.

    Ich habe mich sehr gut unterhalten und direkt Band 1 gekauft, schließlich will ich nun wissen, wie die beiden zusammenkamen. Ich empfehle den Roman gerne weiter und vergebe 4 Sterne.

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