Bücher mit dem Tag "ikonen"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Und die Erde wird zittern (ISBN: 9783806235746)
    Douglas Smith

    Und die Erde wird zittern

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    "Dienstag. Ein kalter, windiger Tag. Ich war den ganzen Vormittag beschäftigt. Mittagessen mit Fürst Orlow und Resin. Ging spazieren. Um 4 Uhr fuhren wir nach Sergejewka. Tee mit Miliza und Stana. Wir lernten einen Mann Gottes kennen, Grigori aus dem Gouvernement Tobolsk."

    Mit diesen lapidaren Worten hielt Zar Nikolaus II. am 1. November 1905 in seinem Tagebuch die erste Begegnung mit dem sibirischen Bauern Grigori Rasputin (1869-1916) fest. Wie sehr das Treffen ihr Leben prägen und verändern sollte, ahnten der Zar und seine Gemahlin Alexandra an jenem Tag nicht. Rasputin gehört zu den berühmtesten – oder wohl eher berüchtigtsten – Figuren der russischen Geschichte. Über Rasputin dürfte ähnlich viel geschrieben worden sein wie über Peter den Großen, Katharina die Große, Lenin und Stalin. Bis heute wird dem Mann aus Sibirien eine erhebliche Mitschuld am Niedergang der Romanow-Monarchie und am Zusammenbruch des Zarenreiches zugeschrieben. Kaum eine andere Gestalt hat im vorrevolutionären Russland derart viel Hass auf sich gezogen wie Rasputin. In den Augen seiner Zeitgenossen war der Sibirier ein religiöser Fanatiker und Sektierer; ein Hochstapler und Scharlatan, der sich als Wunderheiler ausgab; ein reaktionärer Einflüsterer, der die Politik des Zaren verhängnisvoll beeinflusste; ein unersättlicher Lustmolch und Frauenschänder; ein Landesverräter und Spion im Sold der Deutschen. Wie Douglas Smith in der Einleitung seines Buches hervorhebt, wurde über kaum eine andere Figur der russischen Geschichte so viel Unsinn verbreitet wie über Rasputin. Smith hat es sich zum Ziel gesetzt, den Wust von Gerüchten und Legenden beiseite zu schieben, der das Rasputin-Bild bis heute prägt.

    Smith ist nicht der erste Autor, der das gängige Zerrbild von Rasputin durch ein realistisches Porträt ersetzen möchte. Alle anderen Versuche aus jüngerer Zeit, ein an überprüfbaren Fakten orientiertes Bild von Rasputin zu entwerfen, übertrifft Smith durch die ungeheure Breite und Tiefe seiner Darstellung. Mit seiner Biographie leistet er mehr, als nur Rasputins Lebensweg zu rekonstruieren, von den obskuren Anfängen in Sibirien bis zum gewaltsamen Tod im Dezember 1916. Smith bietet ein beeindruckendes Panorama der russischen Gesellschaft am Vorabend des Ersten Weltkrieges und der Revolution. Rasputin lebte in einem Land, das aus den Fugen zu geraten drohte. Die Abneigung, die er auf sich zog, kaum dass er zum Vertrauten der Zarenfamilie aufgestiegen war, ist nur vor dem Hintergrund der Krise verständlich, in der sich das späte Zarenreich befand. Das Verhältnis zwischen der Krone und den gebildeten Ständen war nachhaltig gestört und von wechselseitigem Misstrauen geprägt. In der Presse regte sich immer wieder Kritik am Zaren und an der ominösen "Hofpartei", die angeblich den Gang der hohen Politik bestimmte. Im Regierungsapparat, aber auch in der Leitung der Orthodoxen Kirche waren Machtkämpfe und Intrigen an der Tagesordnung. Rasputin betrat ein Minenfeld, als er 1905 nach Petersburg kam. Ehe er sich versah, wurde er in die Konflikte und Spannungen hineingezogen, die das politische, gesellschaftliche und religiöse Leben Russlands bestimmten.

    Konsequent gibt Smith jenen Quellen den Vorzug, die zu Rasputins Lebzeiten entstanden sind, nicht erst nach seinem Tod. Für die Biographie hat Smith umfangreiche Aktenbestände aus russischen, europäischen und amerikanischen Archiven ausgewertet. Skeptisch betrachtet er die Memoiren von Zeitgenossen, die erst nach Rasputins Tod verfasst wurden. Nach dem Ende der Romanow-Monarchie waren der Diffamierung und Dämonisierung des Sibiriers keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Viel zu lange, so Smith, haben fragwürdige und problematische Quellen, die aus der Zeit nach Rasputins Tod stammen, das Rasputin-Bild bestimmt. Für die Biographie hat Smith außerdem die zeitgenössische russische Presse und die Korrespondenzen zahlreicher Persönlichkeiten ausgewertet. Es liegt auf der Hand, dass sich eine Rasputin-Biographie nicht damit begnügen kann, die gesicherten Fakten über Rasputins Leben zusammenzufassen. Smith schildert das Leben seines Protagonisten, und zugleich analysiert er, welches Bild sich die russische Gesellschaft von dem Emporkömmling Rasputin zusammenphantasierte. Was hat Rasputin tatsächlich getan, und was wurde ihm von der Öffentlichkeit angedichtet und unterstellt? Smiths Bemühungen laufen auf die Demontage eines zählebigen Mythos hinaus, auf die Widerlegung oder zumindest Abschwächung vieler Legenden, die seit über hundert Jahren im Umlauf sind. Smith geht dabei allerdings nicht so weit wie manche russische Autoren der Gegenwart, die den negativen Rasputin-Mythos in sein Gegenteil verkehren und Rasputin zum Unschuldslamm und Märtyrer stilisieren.

    Über Rasputins Leben bis zum Alter von etwa 30 Jahren ist so gut wie nichts bekannt. Rasputin erhielt keine Schulbildung; er lernte erst als Erwachsener Lesen und Schreiben. Kurz vor der Jahrhundertwende hatte er ein religiöses Erweckungserlebnis. Obgleich Ehemann und Vater, begann er ein neues Leben als Pilger und religiöser Wanderer (strannik). In seinem sibirischen Heimatdorf Pokrowskoje und später in Petersburg gewann er als spiritueller Mentor viele Anhänger und Verehrer. Anders als oft behauptet, trat Rasputin nicht als Wunderheiler und Hypnotiseur auf. Bald nach seiner Ankunft in Petersburg (1905) wurde er dem Zarenpaar vorgestellt. Auch Nikolaus und Alexandra lernten Rasputin als geistlichen Beistand schätzen, wie Tagebuchnotizen und Briefe belegen. Die Bluterkrankheit des Thronfolgers Alexej spielte eine geringere Rolle als traditionell angenommen. Die Begegnungen und Gespräche mit Rasputin hatten auf das Zarenpaar eine tröstende und aufbauende Wirkung. Besonders die Zarin konnte mit "Vater Grigori" ihre inbrünstige Religiosität ausleben. Sie war überzeugt, dass Rasputins Gebete segensreich für ihre Familie waren. Rasputin hatte kein Interesse an Theologie. Der christliche Glaube war für ihn eine Sache des Herzens, nicht des Verstandes. Mit dieser Haltung traf er den Nerv der Zarin und seiner mehrheitlich weiblichen Anhängerschaft. Rasputin zog Menschen an, die mit der in pompöser Routine erstarrten Amtskirche unzufrieden waren und sich nach emotional intensiven Glaubenserlebnissen sehnten. Smith zitiert aus Briefen, die Rasputin an die Zarenfamilie schrieb, und aus einigen Interviews, die er russischen Zeitungen gab. Diese Quellen zeigen Rasputin als Mann von schlichtem Gemüt. Seine Denk- und Ausdrucksweise war naiv und schwärmerisch.

    Wie Smith mehrfach betont, hielt sich Rasputin nie dauerhaft am Zarenhof auf. Erst 1914 nahm er sich eine eigene Wohnung in der Hauptstadt. Er kehrte immer wieder für längere Zeit in seine sibirische Heimat zurück. Oft vergingen mehrere Monate zwischen seinen Begegnungen mit Nikolaus und Alexandra. Und doch wurde die Öffentlichkeit schon bald nach Rasputins Ankunft in Petersburg argwöhnisch. Was hatte dieser ungehobelte und schmutzige Bauer im Palast zu suchen? Wie konnte es sein, dass er mit der Zarenfamilie auf vertrautem Fuße stand? Höflinge und Minister, Kirchenleute und Journalisten stellten die abenteuerlichsten Vermutungen über Rasputin und seine Rolle im Umfeld des Herrscherpaares an. Die Presse inszenierte im Lauf der Jahre mehrere Kampagnen gegen den Sibirier. Kleinere, an sich harmlose Skandale, an denen Rasputin beteiligt war, wurden von den Medien gezielt ausgeschlachtet und aufgebauscht, um Rasputin in Verruf zu bringen (Kap. 40 und 45). Auch das Parlament, die Duma, debattierte mehrfach erregt über die Frage: Wer ist dieser Rasputin, und was führt er im Schilde? Es gab etliche Gründe, warum die Spekulationen aus dem Ruder liefen und die Anfeindungen von Jahr zu Jahr bösartiger wurden. Die selbstgewählte Abschottung des Zarenpaares führte zwangsläufig zur Entstehung von Gerüchten. Mit ihrer hartnäckigen Weigerung, Rasputin fallenzulassen und wegzuschicken, fachten Nikolaus und Alexandra den Zorn all derer an, denen der Sibirier ein Dorn im Auge war. Allzu bereitwillig glaubte die Öffentlichkeit, der Thron werde von "dunklen Kräften" kontrolliert. Irgendjemand musste ja schuld daran sein, dass die Kluft zwischen Krone und Gesellschaft immer tiefer wurde. Im Ersten Weltkrieg führte die allgegenwärtige Spionage- und Verschwörungsmanie dazu, dass Rasputin und die Zarin verdächtigt wurden, im Auftrag der Deutschen die russischen Kriegsanstrengungen zu sabotieren. Auch das spannungs- und widerspruchsreiche kulturelle Klima des russischen Fin de siècle, der Zusammenprall von Aufklärung und Obskurantismus, wurde Rasputin zum Verhängnis. Scharlatane aller Art hatten um die Jahrhundertwende Hochkonjunktur in Russland, Wahrsager und Hypnotiseure, Gurus und selbsternannte Wunderheiler. In den Augen kritischer Zeitgenossen stand Rasputin stellvertretend für alle irrationalen und "mittelalterlichen" Kräfte, die Russland daran hinderten, endlich in der Moderne anzukommen (Kap. 11).

    Doch damit nicht genug: Aus Sicht der russischen Gesellschaft verkörperte Rasputin den Archetyp des "bösen Ratgebers", der einen willensschwachen Herrscher nach Belieben manipuliert. Aber war der Mann aus Sibirien wirklich die Graue Eminenz hinter dem Thron? Wie Smith herausarbeitet, kann überhaupt keine Rede davon sein, dass Rasputin systematisch Einfluss auf die Staatsgeschäfte genommen hätte. Einem gänzlich ungebildeten Mann wie Rasputin fehlten alle Voraussetzungen für eine ernst zu nehmende politische Betätigung. Rasputin, zeitlebens auffallend unehrgeizig, besaß kein wie auch immer geartetes politisches Programm, und er war auch nicht das Haupt einer Gruppe oder Clique, die nach der Macht im Staate strebte. Seine Möglichkeiten, auf die Regierung und die Kirchenleitung einzuwirken, waren nicht zuletzt deshalb sehr begrenzt, weil seriöse Politiker und Kirchenführer von Anfang nichts mit ihm zu tun haben wollten. An mehreren Beispielen zeigt Smith, dass der Zar Rasputins gelegentliche Vorschläge in Sach- und Personalfragen ignorierte. Rasputin hob sich noch in anderer Hinsicht von fürstlichen Günstlingen früherer Jahrhunderte ab: Er strebte nicht nach Ämtern und Titeln, und er nutzte seine Stellung nicht, um ein riesiges Vermögen zusammenzuraffen. Geld interessierte ihn nicht. Die Besitztümer, die er seiner Familie hinterließ, hatten einen Wert von gerade einmal 23.500 Rubeln (Kap. 74). Rasputins angebliches Millionenvermögen existierte nur in der Phantasie seiner Feinde.

    Was bleibt vom Rasputin-Mythos? Hatte Rasputin am Ende eine saubere Weste? Wurde ihm von seinen Kritikern durchweg Unrecht getan? Smith stellt klar, dass manche Vorwürfe berechtigt waren. Ähnlich wie die Zarin und andere konservativ gesinnte Personen bestärkte Rasputin Nikolaus II., an der Autokratie als Herrschaftsform festzuhalten und eine Parlamentarisierung des politischen Systems nicht zuzulassen. Das ist jedoch keine Überraschung. Denn warum hätte ausgerechnet ein sibirischer Bauer als Verfechter des Parlamentarismus auftreten sollen? Auch der Vorwurf sexueller Promiskuität lässt sich nur zum Teil entkräften. Rasputin, daran lässt Smith keinen Zweifel, war ein zwanghafter Fummler und Grabscher. Er konnte seine Hände nicht von den Frauen lassen, die in seinen Dunstkreis gerieten. Liebhaber der Zarin und Vater des Thronfolgers war er aber nicht. Im Krieg hatte Rasputin tatsächlich Anteil an etlichen fatalen Personalentscheidungen des Zaren. Dennoch gelangt Smith zu dem Schluss, dass nicht Rasputins Aktivitäten zu dem rapiden Ansehensverlust führten, den die Monarchie in den letzten Jahren ihres Bestehens erlitt. Ausschlaggebend war vielmehr die grotesk verzerrte Wahrnehmung Rasputins in der russischen Gesellschaft. Dem Sibirier wurden finstere Absichten unterstellt, die er nicht hatte, und ihm wurde ein Einfluss zugeschrieben, den er nicht besaß. Nach den militärischen Rückschlägen der Jahre 1915 und 1916 wurde Rasputin die Schuld an allem angelastet, was in Russland im Argen lag. Seine Mörder rechtfertigten ihre Tat damit, sie hätten die Monarchie und das Reich retten wollen. Doch kaum drei Monate nach Rasputins Tod brach das alte Russland wie ein Kartenhaus zusammen.

    An Douglas Smiths Buch wird künftig niemand vorbeikommen, der sich mit dem Untergang der Romanow-Monarchie beschäftigt. Fachhistoriker und historisch interessierte Laien können die Biographie gleichermaßen mit großem Gewinn lesen. Warum nur vier Sterne? Das Buch zeigt anschaulich, wohin es führt, wenn ein Autor zu viel über sein Thema weiß und der Versuchung nachgibt, sein gesamtes Wissen vor dem Leser auszubreiten. Über weite Strecken ist die Fülle und Dichte der vermittelten Informationen schlichtweg erdrückend. Die Erzählung wird umso minutiöser und detailreicher, je mehr sich Smith auf Rasputins Ende zubewegt. Auf die Jahre 1914 bis 1916 entfällt die Hälfte der 74 Kapitel. Es kommen Hunderte und Aberhunderte von Personen vor. Selbst unwichtige Nebenfiguren werden von Smith mit vollem Namen eingeführt, etwa die Polizisten, die Rasputin im Auftrag des Innenministeriums überwachten, oder die Prostituierten, mit denen Rasputin in Petersburg Umgang hatte. In diesem Gewimmel der Personen und Namen geht rasch jeglicher Überblick verloren. Für Leser, die mit der Geschichte des späten Zarenreiches nicht oder nur flüchtig vertraut sind, ist die Lektüre kein Spaziergang. Ohnedies braucht man gutes Sitzfleisch und Durchhaltevermögen, um den 800-seitigen Text zu bewältigen. Es handelt sich um ein anspruchsvolles Buch, das sich nicht als Gelegenheits- oder Unterhaltungslektüre eignet. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im Oktober 2017 bei Amazon gepostet)

  2. Cover des Buches Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne (Ikonen ihrer Zeit 2) (ISBN: 9783548063928)
    Juliana Weinberg

    Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne (Ikonen ihrer Zeit 2)

    (110)
    Aktuelle Rezension von: DisneylandFan93

    4.5 Sterne

    Wer kennt Audrey Hepburn nicht? Seit ich sie als Kind auf einer Fotografie gesehen habe (es war von Frühstück bei Tiffany),ist sie für mich, neben Grace Kelly, wohl die schönste Frau! Da ich sie auch als Schauspielerin sehr talentiert finde, musste ich dieses Buch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht!

    Sehr gern lese ich Romanbiographien, da sie nicht so "trocken" sind wie normale Biographien und einfach etwas lebendiges an sich haben, außerdem kann man aber auch sehr viel über die Person lernen. So ging es mir auch in diesem Buch!

    Zugegeben, über Audreys Privatleben wusste ich nicht allzu viel und so bin ich ganz in die Geschichte dieser wunderbaren, bescheidenen Frau eingetaucht! Ich konnte sehr viel über Audrey lernen und mitnehmen, von ihrer zehrenden Kindheit im zweiten Weltkrieg, die Anfänge beim Film, bishin zur Rolle ihres Lebens und schlussendlich als Botschafterin der UNICEF.
    Aber auch ihr Privatleben wird viel angesprochen, ihre Selbstzweifel, ihre beiden gescheiterten Ehen, Audreys Ängste nicht genug zu sein als Ehefrau, Schauspielerin und Mutter. Audrey hat sich eigentlich nach dem einfachen Leben gesehnt, was aber für ihre Männer (und wahrscheinlich auch viele Fans) nur schwer zu begreifen war. Die Autorin schafft es dies alles nachvollziehbar und authentisch zu erzählen!

    Einzig ein halbes Sternchen Abzug da Kindheit und die letzten Jahre mit ihrem Partner nur angerissen werden bzw. etwas wenig zum Zug kommen. Aber die Autorin schreibt selbst, dass es schwierig ist wirklich alles im Roman unterzubringen,was ich gut verstehen kann!

    Fazit: Die Autorin hat es geschafft mich mitzunehmen und mir wirklich auch die Person hinter der schillernden Hollywood-Legende zu zeigen und greifbar zu machen! Die Schauspierin wird ebenso gezeigt wie die liebende Mutter, ich kann die Biographie nur empfehlen!

  3. Cover des Buches Schattenhände (ISBN: 9783423212717)
    Jorun Thørring

    Schattenhände

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Orla Os, eine Norwegerin in Paris. Sie ist seit 8 Jahren schon verwitwet und arbeitet bei der Polizei. Von Beruf eigentlich Gerichtsmedizinerin. Daher hat sie auch oft schon einen guten Blick, wenn Leichen aufgefunden werden und nimmt den Tatort gut in Augenschein.

    Mit ihren Kollegen Robert und Hervé Marchal ermittelt sie in einem sonderbaren Fall. Ein junger Student aus der Ukraine wird entkleidet und erstochen aufgefunden. Während sie sich noch mit dem Motiv und dem Tatort befassen, passiert unter ihren Augen der nächste Mord im Haus. Aus den Nachbarn ist auch nicht viel heraus zu bekommen. Es wird nicht leicht für die Ermittler, ein Motiv zu finden.

    Einziger Lichtblick in der schwierigen Zeit für Orla ist derzeit die Bekanntschaft mit einem wohlhabenden Weinhändler, dessen Familie ein Gut besitzt. Auch die Aussicht ein stattliches Erbe zu erhalten aus dem Nachlass ihres Mannes wirkt zwar etwas beruhigend auf sie, dennoch hat sie ständig das Gefühl beobachtet zu werden. Woher dieses Gefühl kommt, kann sie sich lange nicht erklären.

    Es dauert als Leser ein wenig, eh man in diese ganze Geschichte hinein kommt. Für mich war es der 2. Krimi der Autorin und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Story baut sich langsam auf und dann tut sich eine interessante Geschichte auf. Mit vier Sternen kann ich den Krimi bewerten. 
  4. Cover des Buches Wilde Wasser (ISBN: 9783868274844)
    Dani Pettrey

    Wilde Wasser

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dani Pettrey hat ein packendes Alaska-Abenteuer, absolut glaubwürdig, spannend und in einem guten Tempo geschaffen. Von Anfang an war das Setting lebendig und dieTauchszenen wirken sehr authentisch auf mich. Auch die Hauptprotagonisten finde ich gut charakterisiert: Bailey Craig hat eine schwere Last aus ihrer Vergangenheit zu tragen, aber sie ist klug und hat keine Angst zu kämpfen, wenn es notwenig wird und Cole McKenna ist ein erstklassiger Held, der sich der Familie und seinen Prinzipien verschrieben hat und der tut, was getan werden muss. 

    Lesern, die gern Romantic-Suspense lesen, denen kann ich dieses Buch empfehlen. Mich hat es gut unterhalten und so vergebe ich auch gern 4 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum (ISBN: 9783791340456)
  6. Cover des Buches Fußball Malbuch STARS & LEGENDEN der deutschen Nationalmannschaft: Über 60 Ausmalmotive von historischen Helden bis zu den heutigen Champions. Inkl. Steckbriefe mit deren Erfolgen und Auszeichnungen (ISBN: 9783986571313)
    Mickey Müller

    Fußball Malbuch STARS & LEGENDEN der deutschen Nationalmannschaft: Über 60 Ausmalmotive von historischen Helden bis zu den heutigen Champions. Inkl. Steckbriefe mit deren Erfolgen und Auszeichnungen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Reinländer

    Klappentext / Inhalt:

    Entdecken Sie das ultimative Fußball-Malbuch über die STARS & LEGENDEN der deutschen Nationalmannschaft für Fans jeden Alters! Wählen Sie zwischen der Deluxe-Ausgabe mit ausführlichen Steckbriefen und der Standard-Ausgabe, die speziell für Kinder ohne Leseerfahrung pures Malvergnügen bietet. Erleben Sie die Fußballhelden der deutschen Nationalmannschaft auf eine ganz neue Art: Über 60 handgefertigte, realistische Spielerzeichnungen zeigen Deutschlands erfolgreichste Fußballer in dynamischen Szenen und faszinierenden Einzelporträts.Für jeden Fan die passende Ausgabe: Deluxe Malbuch mit Steckbriefen: Diese Version ist ein echtes Sammlerstück und enthält nicht nur über 60 Spielerzeichnungen, sondern auch ausführliche Steckbriefe zu jedem Spieler. Hier erfährt man alles über Vereinszugehörigkeiten, Erfolge, Auszeichnungen und Wissenswertes über die Spielweise, die jedes Fußballherz höher schlagen lassen. Standard Malbuch ohne Steckbriefe: Ideal für junge Künstler und Fans, die ihre Lieblingsspieler ausmalen möchten, aber noch keine Leseerfahrung haben. Diese Ausgabe enthält 50 Spielerzeichnungen zum Ausmalen, ohne Steckbriefe, ideal für stundenlangen Malspaß. Realistische Darstellungen für echte Fans: Die detailreichen Zeichnungen ermöglichen es jungen und erwachsenen Fans gleichermaßen, ihre Idole wiederzuerkennen und sich ihnen durch das Ausmalen näher zu fühlen. Diese Porträts laden dazu ein, die Welt des deutschen Fußballs kreativ zu entdecken und dabei Feinmotorik sowie Konzentration spielerisch zu schärfen. Erwarten Sie große Namen und legendäre Talente: Von Sepp Herberger, Helmut Rahn, Uwe Seeler Franz Beckenbauer, Günter Netzer, Jürgen Klinsmann, Michael Ballack, Miroslav Klose, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Toni Kroos bis zu den neuen Stars wie Leroy Sane, Jamal Musiala und Florian Wirtz.

    Cover:

    Das Cover zeigt einige der Stars der deutschen Nationalmannschaft und das Thema Fussball wird hier sehr gut in Szene gesetzt. Fussballfans fühlen sich hier sicherlich gleich angesprochen.

    Meinung:

    Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Deluxe Ausgabe. Dies bedeutet, das neben den Bildern auch Steckbriefe zu den verschiedenen Spielern vorhanden sind unf man so auch einiges zu ihren größten Erfolgen und ihren Hintergründe erfährt. Es gibt auch eine Standard Ausgabe ohne Steckbriefe, wenn man sich einzig auf die Bilder konzentrieren möchte.

    Mir hat die Deluxe Version hingegen sehr gut gefallen, da man hier noch einiges erfahren kann und Interessante Informationen erhält. Auch als Nicht-Fußballfan erfährt man hier viel interessantes und wird ein wenig mit dem Fußball Fieber angesteckt. 

    Die Bilder und Illustrationen sind gut gewählt und die Vorlagen sind sehr schön gearbeitet. Klare Linien laden zum Ausmalen und gestalten ein. Auf jeder Doppelseite findet man jeweils das Porträt des Sportlers und auf der anderen den Steckbrief. Das Malbuch ist von guter Qualität und die Seiten auch etwas dicker, so dass ein direktes Durchfallen verhindert werden soll. 

    Toll fand ich auch das Inhaltsverzeichnis zu Beginn, so kann man sich Spieler raussuchen und direkt zu deren Seite blättern, wenn man möchte. Das Inhaltsverzeichnis ist toll gemacht, hilfreich und eine wundervolle Idee. Dies hat man in einem Bilderbuch bzw. Malbuch ansonsten eher seltener.

    Ein Malbuch für Fussballfans mit vielen Informationen rund um die Spieler. Dabei sind nicht nur die aktuellen Spieler der Nationalmannschaft vorhanden, sondern eher die Stars und Legenden auch der vergangenen Jahre. Viele Spieler waren auch darunter, die selbst mir etwas sagten und ich bin nun wirklich nicht der größte Fussballfan. Ich denke, dass es für Fussballfans ein schönes Mitbringsel und Geschenkidee sein kann.

    Fazit:

    Ein Malbuch für Fussballfans, mit vielen Informationen rund um die Spieler.


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