Bücher mit dem Tag "illustration"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "illustration" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2) (ISBN: 9783551322821)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)

    (11.565)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Mit der Kammer des Schreckens ist es eine gelungen Fortsetzung. 

    Für mich persönlich sind Spinnen der absolute Graus und es ist recht duster und wegen der Spinnen ist es nicht gerade mein Lieblings Teil der Reihe aber definitiv kann ich das Buch allen nur empfehlen. 

    Ich persönlich finde man lernt auch viel in diesen Büchern. 


  2. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    (331)
    Aktuelle Rezension von: shrimpdumpling

    Ich glaube, ich habe mit Walter Moers einen neuen Lieblingsautor gefunden. Ich wollte endlich mal etwas von ihm lesen und habe mir Prinzessin Insomnia trotz eher gemischter Bewertungen gekauft; Vor allem wegen der wunderschönen Illustrationen, die mich sofort angesprochen haben.

    Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wie man so kreativ sein kann und auf solche Ideen kommt. Die Welt und die Darstellung wirken unglaublich fantasievoll und einzigartig.

    Besonders schön fand ich auch die Hintergrundgeschichte, wie dieses Werk entstanden ist. Das hat dem Buch noch einmal eine ganz andere Tiefe gegeben.

    Insgesamt bin ich wirklich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Für mich ist es ein wunderschönes und besonderes Werk, das vor allem durch seine Atmosphäre und die Illustrationen überzeugt.

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (ISBN: 9783551559012)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen

    (572)
    Aktuelle Rezension von: Hanna_Jochum

    Die Harry-Potter-Reihe ist an sich ja schon richtig toll, aber diese illustrierte Version hebt das alles auf das nächste Level. Die Bilder laden ein, in die magische Welt einzutauchen und lassen die Charaktere und die magischen Wesen beinahe lebendig werden. Wirklich ein tolles Buch!                

  4. Cover des Buches Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch (ISBN: 9783551317728)
    Joanne K. Rowling

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

    (1.544)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

    .

    Ich liebe liebe liebe den Film und - im Gegensatz zu Harry Potter - habe ich ihn tatsächlich vorm Lesen der Bücher gesehen. Und ich bin ein großer Fan!

    Dieses Buch liegt seit 2022 bei mir herum und ich war gespannt, was da auf mich wartet.

    Leider konnte es mich nur halb überzeugen. Natürlich liebe ich die Story und die Charaktere, doch der Drehbuchaufbau ist eher nichts für mich und Spannung kam auch keine auf. Natürlich kenne ich den Film in- und auswendig, aber bei dem wird mir ja auch nicht langweilig.

    Ich finde, die Charaktere bekommen im Buch kaum Tiefe (wie auch?), bis auf Jacob, der seinen Humor wirklich schön durchklingen lässt.

    Die Handlung an sich gefiel mir auch, wobei ich mich schon immer gefragt habe, wie Queenie einen nicht nerven kann...

    Der Schreibstil ist schwierig zu bewerten - es sind ja nur Dialoge oder Szenenbeschreibungen.

    Fazit:

    Story: ja, Umsetzung: nein. Ich bleibe also lieber beim Film 🎥 !

  5. Cover des Buches Rot ist mein Name (ISBN: 9783446252301)
    Orhan Pamuk

    Rot ist mein Name

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Istanbul 1592. Mitten in der nachlassenden Blütephase des Osmanischen Reichs geschieht auf den Straßen ein Mord. Ein Mann wird in einen Brunnen gestürzt und stirbt. Aus der Perspektive des Toten wird der Mörder erzählt und dessen Motiv. Hinter der vermeintlich einfachen Tat steckt eine große Verschwörung gegen den Sultan und das ganze Osmanische Reich einschließlich der Kultur. Die Fäden führen zu den Buchmalermeistern bei denen der Sultan ein großes Werk mit zehn Bänden in Auftrag gegeben hat und die die Kunst nicht mehr so perfekt beherrschen wie die Vorfahren. Durch Ausschweifungen und Krieg inkl. Zerstörung ist Wissen verloren gegangen und die einzelnen Zeichnungen auch aus alten Büchern sprechen. Durch die Zeichnungen und die große Kunst kommt es zu einer Aufdeckung der Verschwörung.

    Meisterhaft schafft der Autor den Spagat mit einer Geschichte, die vor fast 500 Jahren spielt, eine Parallele zur Gegenwart herzustellen. Die ungewöhnliche Erzählperspektive wird großartig verknüpft mit der Geschichte und der Krimi und seine Fäden werden gekonnt zusammengeführt. Eine Liebesgeschichte und die wirkmächtige Sprache der Bilder werden zusammengefügt zu einem modernen Roman. Ein absoluter Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.


  6. Cover des Buches Der Wortschatz (ISBN: 9783000609312)
    Elias Vorpahl

    Der Wortschatz

    (255)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    In "Der Wortschatz" begleiten wir ein Wort, das vergessen hat, wie es heißt und das sich auf die Suche nach seinem Sinn gemacht hat. Es ist auf sich allein gestellt und reist durch die fantastische Welt der Sprache.

    Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da es so anders ist als das, was ich sonst lese und weil ich neugierig darauf war, was mich erwartet. Laut Klappentext geht es um die Suche nach dem eigenen Sinn, ich muss jedoch zugeben, dass ich vor allem nach dem Sinn der Geschichte gesucht habe. Die Geschichte war ganz unterhaltsam im Märchenstil geschrieben und ich fühlte mich etwas wie Alice im Wunderland, doch während des Lesens habe ich mich immer gefragt, wo die Geschichte hinführen wird und ob für mich alles am Ende einen Sinn ergibt. Für mich ist das Ergebnis leider, dass sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen hat. Vielleicht ist es nur für mich nicht die richtige Art von Roman gewesen, vielleicht geht es auch anderen Lesenden so. Ich kann als Fazit feststellen, dass ich die Grundidee und den Ideenreichtum der Geschichte gut fand, ich jedoch den Sinn der Geschichte und somit die Lehre für meinen eigenen Sinn in diesem Buch leider nicht gefunden habe. 

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551559036)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Ronya

    Ich hatte von mehreren Personen gehört, der dritte Potter-Band sei ihr Liebling aus der Reihe, und bin mit entsprechend hohen Erwartungen gestartet. Ich wurde nicht enttäuscht, bezogen auf die ersten drei Teile kann ich das Urteil absolut nachvollziehen.

    Obwohl ich die ein oder andere Ahnung zu den Geschehnissen hatte, war ich am Ende doch sehr überrascht über die raffinierte Konstruktion der Handlung, die zum Teil auf die Vorbände zurückgreift (und ziemlich sicher auch folgende vorbereitet). Wie immer wurden geschickt falsche Fährten gelegt, und trotz der Tatsache, dass ich die Kniffe her und da inzwischen zu durchschauen meine, bin ich insgesamt doch wieder sehr im Dunkeln getappt.

    Außerdem ist die Erzählung einfach stimmig – die Charaktere entwickeln sich weiter, Konflikte vertiefen sich, neue interessante Figuren werden eingeführt und weitere Details aus der Zauberwelt und Harrys Vergangenheit enthüllt, alles verpackt im bewährten Mix aus Spannung, Geheimnissen und Witz. Das war ein rundum gelungenes Leseerlebnis für mich.

    Die großartigen Illustrationen waren ein weiteres Highlight, auch wenn das Format des Buches nicht gerade handlich ist.

  8. Cover des Buches Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer (ISBN: 9783442470341)
    Jonathan L. Howard

    Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die „Johannes Cabal“ – Reihe begann ich 2013. Obwohl ich den Auftakt „Seelenfänger“ mochte und bereits zwei Folgebände besaß, hielt ich mich mit dem Weiterlesen zurück, weil ich warten wollte, bis sie weiter fortgeschritten ist. Der vierte Band erschien 2014 in Englisch, also wollte ich ausharren, bis dieser übersetzt wäre. Ich wartete und wartete. Im Juli 2016 war meine Geduld am Ende. Ich fragte die Twitter-Community um Rat, ob eine Übersetzung nach zwei Jahren noch wahrscheinlich sei. Meine liebe Blogger-Kollegin Elizzy wandte sich für mich an den Autor Jonathan L. Howard, der dann auch prompt antwortete, dass er leider keinen deutschen Vertrag über den vierten und fünften Band habe. Unerhört. Er riet mir, Mundpropaganda für die Reihe zu betreiben, denn stiegen die Verkaufszahlen, würde Goldmann seinen Vertrag eventuell ausweiten. Deal. Einen Monat später nahm ich mir den zweiten Band „Totenbeschwörer“ vor und erfülle nun hiermit meinen Part, euch von dem Buch zu erzählen.

    Nekromanten haben es schwer. Von der Welt gehasst und verfolgt, kann ein Nekromant nicht einmal ohne Komplikationen ein Buch ausleihen. Gut, Johannes Cabal wollte das Buch nachts ausleihen, als die Bibliothek verlassen war. Er hatte auch nicht vor, es jemals zurückzugeben oder Ausleihgebühren zu zahlen. Aber das ist noch lange kein Grund, ihn ins Gefängnis zu werfen und zu exekutieren, oder? Während Cabal in seiner Todeszelle über diese Ungerechtigkeit nachgrübelt, erhält er überraschenden Besuch. Ein hoher Staatsmann verspricht, ihn zu begnadigen, wäre er bereit, seine Fähigkeiten einzusetzen, um den unerwartet und gänzlich unpassend verstorbenen Kaiser des Reiches vorübergehend wiederzubeleben. Cabal erkennt die Gunst der Stunde und lässt sich auf die Vereinbarung ein. Doch damit fangen seine Probleme erst an…

    Ich verstehe, warum die Verkaufszahlen der „Johannes Cabal“ – Reihe nicht ausreichten, um einen weiterführenden Vertrag zwischen Goldmann und Jonathan L. Howard zu rechtfertigen. Die Bücher um den zwielichtigen Geisterbeschwörer Cabal sind sehr speziell. Sie liegen weit abseits vom Mainstream und werden daher wohl niemals die weltweiten Bestsellerlisten stürmen. Sie verkörpern eine besondere Art von Humor und folgen einem Erzählstil, der ein wenig nostalgisch an den Film Noir der 1940er und 1950er erinnert. Jonathan L. Howard schreibt nüchtern und altmodisch, er lässt die Skurrilität seiner Geschichten für sich sprechen, statt atemlos dem nächsten Actionkick nachzujagen. Das bedeutet nicht, dass seine Bücher nicht spannend wären, doch das Erzähltempo ist wesentlich gemäßigter, als man es heutzutage aus der modernen Literatur gewohnt ist. In „Totenbeschwörer“ treten diese Eigenheiten meiner Meinung nach noch deutlicher zu Tage als in „Seelenfänger“, weil es sich bei diesem zweiten Band um einen Kriminalroman in der Tradition von Agatha Christies „Miss Marple“ handelt. Mich überraschte diese Herangehensweise, da ich mir den Protagonisten Johannes Cabal vor der Lektüre niemals als Detektiv hätte vorstellen können. Natürlich ist er hinsichtlich seiner Fähigkeiten geradezu prädestiniert für diese Rolle, denn er liebt es, seinen analytischen Verstand für die Lösung kniffeliger Rätsel einzusetzen, aber ich hätte nicht erwartet, dass ihn die Aufklärung eines Kriminalfalls interessiert. Dass er in die Ermittlung involviert wird, ist ein gewaltiger Zufall – dass er sich dieser annimmt, ist seinem Ehrgeiz sowie seiner Eitelkeit zuzuschreiben. Ich bezweifle, dass ich der verwinkelten Logik des Falls allein auf die Schliche gekommen wäre, obwohl die Auswahl der Verdächtigen eingeschränkt ist, was wiederum daran liegt, dass das Setting räumlich eng begrenzt ist. Der Großteil der Handlung spielt in einem Luftschiff; denkt ihr nun an das Bild eines Zeppelins, liegt ihr allerdings daneben. Die „Prinzessin Hortense“ gleicht eher einem fliegenden Flugzeugträger, was ich dank erstaunlich detaillierter Illustrationen behaupten kann. Die Funktionsweise des Prachtstücks erschloss sich mir nicht völlig, die libellenähnlichen Entomopter verstand ich besser, doch ich wusste die leichte Steampunk-Atmosphäre, die Howard durch ihren Einsatz beschwört, sehr zu schätzen. Dieses Flair passt einfach zu Cabal, dem charmanten Schurken, pardon, Nekromanten. Es ist schwer zu sagen, was genau Cabal charmant erscheinen lässt, denn sympathisch ist er nicht. Er ist Egoist und Misanthrop, andere Menschen sind ihm bestenfalls lästig. Er neigt zu drastischen, endgültigen Entscheidungen und behandelt Gewalt als ein selbstverständliches, notwendiges Mittel zum Zweck. Trotz dessen beobachte ich ihn unheimlich gern. Gerade aufgrund seiner verkümmerten sozialen Kompetenzen bereiten mir seine Interaktionen mit dem Rest der Menschheit einen Heidenspaß, weil dadurch der unnachahmliche, trockene, makabre Witz entsteht, der Howard und Cabal so eigen ist.

    „Totenbeschwörer“ ist ein Krimi, der von allem etwas hat. Er ist ein bisschen Steampunk, ein bisschen Urban Fantasy und ein bisschen politischer Thriller. Jonathan L. Howard jongliert diese wilde Mischung spielend und lässt seinen Protagonisten Johannes Cabal durch diverse Reifen springen, ohne ihm jemals die Würde zu rauben. Cabal bleibt Cabal und bestreitet die Herausforderungen des Autors authentisch auf seine eigene skurrile, grenzwertige Art und Weise. Ich mag Howards speziellen Schreibstil, obwohl er hin und wieder umständlich ist und ich liebe die Courage, mit der er dem Mainstream trotzt. Der zweite Band der „Johannes Cabal“ – Reihe ist, wie bereits der Vorgänger, altmodische Literatur und genau aus diesem Grund herrlich erfrischend. Ich hätte nicht gezögert, dieses Buch mit vier Sternen zu belohnen, wäre es für meinen Geschmack nicht etwas arg krimilastig. Ich mag nun mal keine Krimis – nicht einmal Johannes Cabal, der vermutlich faszinierendste Geisterbeschwörer der Welt, vermag das zu ändern.

  9. Cover des Buches Meine Reise mit den Meeresschildkröten (ISBN: 9783492406758)
    Christine Figgener

    Meine Reise mit den Meeresschildkröten

    (39)
    Aktuelle Rezension von: KerstinTh

    Wer mehr über Meeresschildkröten erfahren möchte ist hier richtig. Dieses Sachbuch beschreibt alle meeresschildkrötenarten mit einer schematischen Zeichnung und allen Fakten dazu. Die Autorin beschreibt danach ihre Erfahrung mit dieser Art. Wo sie ihr begegnet ist. Was sie erlebt haben. Was die Eigenschaften oder Eigenheiten von ihr sind. Im Buch erfährt man nicht nur viel über Meeresschildkröten, sondern auch den Arbeitsalltag einer Meeresbiologin. Und den Strapazen, die die Feldarbeit mit sich bringt. Nachts am Strand Daten sammeln, tagsüber aufwerten. Nach- und Vorarbeiten.

     

    Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Die immer mit einer neuen schematischen Zeichnung einer Meeresschildkröte beginnen. Das Buch enthält so viele Informationen, die man erst einmal verarbeiten und abspeichern muss.

     

    Am Ende des Buches gibt es noch einen tollen Bildteil. In dem man die Arbeit nun auch noch richtig sehen kann. Und auch die genannten Personen mal sieht.

     

    Mit hat das Buch gut gefallen. Ich vergebe drei von fünf Sterne.

  10. Cover des Buches Earhart (ISBN: 9783314106958)
    Torben Kuhlmann

    Earhart

    (131)
    Aktuelle Rezension von: Lucccy

    Earheart ist das Abenteuer einer Maus, basierend auf der Biografie der berühmten Pilotin.

    Und damit ist das tollste an dem Buch und dieser Reihe schon gesagt: als Abenteuer einer kleinen Maus wird Kindern die Biografie einer berühmten Persönlichkeit erzählt.

    Die Bilder rahmen die Handlung wunderbar ein und bringen den Leser durch in die Zeit der Erzählung. Mir gefallen die detailreichen Zeichnungen sehr gut. Die Zeichungen heben sich angenehm von den Comic-artigen Bildern verbreiteter Kinderbücher ab.

    Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr textlastig, wird aber durch die Zeichnungen angenehm aufgelockert.

    Das Buch ist für Grundschulkinder zum Vorlesen geeignet, ab Klasse 4 würde ich es zum Selberlesen geben.

    Ich kann das Buch wie viele andere Bücher der Reihe empfehlen und freue mich sehr, dass dieses Mal eine weibliche Figur im Mittelpunkt der Handlung steht.

  11. Cover des Buches The Language of Thorns: Midnight Tales and Dangerous Magic (ISBN: 9781510104419)
    Leigh Bardugo

    The Language of Thorns: Midnight Tales and Dangerous Magic

    (31)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Tolle Stories und schöne Illustrationen. 

  12. Cover des Buches Die unheimliche Bibliothek (ISBN: 9783832162931)
    Haruki Murakami

    Die unheimliche Bibliothek

    (194)
    Aktuelle Rezension von: paw_prints_on_books

    Ach, ich weiß nicht. Vielleicht bin ich einfach nicht intelligent genug für diese Art von Buch. Ja, man kann so vieles hier reininterpretieren. Deutsch Leistungskurs 11. Klasse lässt grüßen, aber so wirklich Lust darauf hatte ich nun nicht gerade. Was wollte der Autor uns damit sagen? Ich weiß nicht so genau und ich habe auch keine Lust, Interpretationen zu googeln. Ich glaube, Murakami ist einfach nichts für mich.

  13. Cover des Buches Schlaf (ISBN: 9783832161361)
    Haruki Murakami

    Schlaf

    (219)
    Aktuelle Rezension von: LichtEngel

    „Schlaf“,ein kleines Kunstwerk, mit den Illustrationen von Kat Menschik.

    Eine wunderbare Kurzgeschichte mit einem offenen Ende von Haruki Murakami, die mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat. Angenehm und leicht zu lesen. 

    Das Buch lässt mich am Ende jedoch in einer seltsamen Mischung aus Nachdenklichkeit und Begeisterung zurück... 

    Ich würde es nur jemandem empfehlen, der keine simple Geschichte sucht, sondern philosophieren und „zwischen den Zeilen lesen“ möchte. Denn oberflächlich betrachtet ist es „nur eine simple Kurzgeschichte“. 

  14. Cover des Buches Lichterland 1. Die Suche nach dem magischen Amulett (ISBN: 9783751206235)
    Carolin Jelden

    Lichterland 1. Die Suche nach dem magischen Amulett

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Was für ein wunderschöner erster Band!

    Wir lernen Karla und Frederik kennen, der ein echter Prinz ist. Die beiden werden Freunde und machen sich auf die Suche nach einem magischen Amulett, das vor langer Zeit verschwand. Das Amulett soll Licht und Hoffnung  zurückbringen. 

    Für Karla und Frederik wird es ein spannendes Abenteuer mit vielen magischen Wesen, die ihnen auf ihrer Reise begegnen. 

    💜 Einfach wunderschön! Ein Kinderbuch mit ganz viel Magie, Mut und Freundschaft. Die Geschichte ist so positiv und hoffnungsvoll, dabei auch spannend und lustig. 

    Ich freue mich, dass es weitere Bände gibt, die ich bald lesen möchte.

    26.06.2026

  15. Cover des Buches The Sleeper and the Spindle (ISBN: 8601410706135)
    Neil Gaiman

    The Sleeper and the Spindle

    (28)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Chris Riddell und Neil Gaiman sind schon lange mein liebstes Duo, was gelungene illustrierte Geschichten angeht. "Coraline" oder zuletzt auch die illustrierte Ausgabe von "The Graveyard Book" haben mir sehr gut gefallen und zählen zu den schönsten Büchern, die ich in meinen Regalen stehen habe. Chris Riddell ist nun seit Jahren mein Lieblingsillustrator und über ihn habe ich auch glücklicherweise zu Neil Gaiman gefunden, weswegen ich sehr gespannt auf diese Zusammenarbeit war. Was soll ich sagen - ich bin erneut hin und weg!

    Zum Cover & den Illustrationen: eine schlafende Frau mit wallendem Haar, dazu an den Seiten gewundene Dornenranken - sofort assoziiert man diese Geschichte mit Dornröschen. Es passt wirklich sehr gut zur Handlung des Buches und zieht einen beinahe magisch an. Auch die restlichen Illustrationen sind (wie von Chris Riddel gewöhnt) ganz fantastisch geworden. Seine Menschen und Wesen haben einfach einen ganz eigenen Charakter, sprühen vor Charme und besonders seine Art Schatten zu setzten und zu Schraffieren bringt eine gewisse Dynamik mit, die ich selten bei Illustrator:innen sehe. Besonders der Mix aus "klassisch" schönen Elementen und Makabren hat mir hier besonders gut gefallen!

    Zur Handlung: in dieser Geschichte verfolgen wir eine mutige und emanzipierte Königin, die sich, zusammen mit einer Gruppe von Zwergen, auf den Weg macht, um den Fluch der Prinzessin zu brechen. Dabei werden die verschiedensten Märchenelemente von Dornröschen und Schneewittchen miteinander verwoben, sodass ein ganz eigenes Märchen erzählt wird. Die Geschichte ist nicht besonders lang, jedoch lässt sie einen beim Lesen zu keiner Zeit los und man fliegt nur durch die Seiten. Es ist ein Märchen mit vielen unerwarteten Wendungen, einer unabhängigen Protagonistin und Magie.

    Die Charaktere: durch die geringe Seitenanzahl war es schwierig, den Charakteren eine Entwicklung oder Tiefe zu ermöglichen, hier wurde sich wirklich eher auf die Handlung fokussiert. Jedoch hat mir unsere Protagonistin, die Königin, unheimlich gut gefallen. Ohne groß zu überlegen macht sie sich auf den Weg, um die Prinzessin zu retten, beweist unterwegs Mut und Stärke und bleibt sich dabei selbst treu. Zusammen mit den Zwergen hat sich dabei eine tolle Gruppe ergeben, die man gerne während der Reise begleitet hat.

    Ich kann wirklich nicht meckern. Das Buch hat mich von vorne bis hinten begeistern können und durch die wunderschöne Aufmachung einen Ehrenplatz im Regal gesichert. Von mir gibt es klare 5/5 Sternen und eine wirklich gut gemeinte Leseempfehlung! :)

  16. Cover des Buches Mach die Biege, Fliege! (ISBN: 9783641329006)
    Kai Pannen

    Mach die Biege, Fliege!

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Maikind_Stephanie

    Die Spinne Karl-Heiz und Bisy, die Stubenfliege, sind ein ungleiches Freundepaar. Vom Frühjahrsputz vertrieben fliehen sie in den Garten, wo sie einige Male vertrieben (von Wespen, Karl-Heiz' Tanze Kassandra usw.) werden, bis sie in einer Hecke ein neues Netz bauen können. Bisy wird von einer Libelle gejagt und merkt, wie gefährlich die Natie ist, doch Karl-Heinz strickt ihm einen Wespenanzug, mit dem alle Respekt vor Bisy haben. Bisy organisiert eine Geburtstagsparty für Karl-Heinz. Der hat sich mittlerweile in eine Raupe verguckt und alls er sie als Essen zum Geburtstag geschenkt bekommt, frisst er sie natürlich nicht auf (er ist ja Vegetarier), sonder will sie betören. Das gibt Streit mit Bisy, aber bald merkt Karl-Heinz, dass seine Angebetete ihn nur herumkommandiert. Die Freunde versöhnen sich.

    ********


    Meine Meinung: Eine witzige Geschichte über eine Spinne, die Vegetarierin ist, um seinen besten Freund, eine Fliege, nicht aufzufressen. Punkteabzug gibt es, weil die zwei sich dauernd Süssigkeiten und Kakao reinziehen. Zudem hat Karl-Heinz so oft den Gedanken, dass er eigentlich nicht Vegetsrier sein will, dass es nicht mehr glaubwürdig ist, dass er es überhaupt ist. Die Schrift ist zum lesen auch anstrengend, zu klein und für Erstleser nicht so geeignet. Auch das Thema verliebt sein fand ich nicht dem Alter der Zielgruppe entsprechend. Die Illustrationen sind schön, aber ein paar auch beängstigend, wie die der Wespenkönigin.

    Alles in allem aber eine schöne Geschichte.


  17. Cover des Buches Teufelslist (ISBN: 9783492258838)
    Christian Mørk

    Teufelslist

    (10)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble
    Wer hinter dem Cover einen saftigen Thriller vermutet, der irrt.
    Tatsächlich mischt sich mit dem Auffinden der Tagebücher ein sehr subjektiver Faktor in die Geschichte (eben aus der Sicht von zwei verschiedenen Frauen geschrieben).
    Es geht nun vor allem um das irische Dorf und die dort lebenden Frauen (hier im Mittelpunkt natürlich die Walsh-Schwestern und ihre Tante), die schnell von einem dort auftauchenden Fremden (Jim) fasziniert sind.

    Die Dorfatmosphäre und das Mit- und Gegeneinander wird daher stärker betont als die vielleicht erwartete Thrillerspannung - aber genau das macht den Reiz dieser Geschichte meiner Meinung nach aus, denn dieser eher unterschwellige Spannungsaufbau gelingt Moerck ausgezeichnet.
    Jim nennt sich selbst einen Seanchai, einen Geschichtenerzähler, und diese (Fantasy-)Geschichten gibt er immer mal wieder in dem einen oder anderen Pub von sich und fließen ebenfalls als zusätzlicher Strang in die Hauptstory mit ein.

    Ein wesentliches Merkmal des Grauens, das von diesem Buch ausgeht, ist die Tatsache, dass die Hauptfiguren bereits am Anfang der Story tot sind, und man das Geschehen nur in der Rückschau erfassen kann. Der Tod der beiden Hauptfiguren setzt allen Ereignissen, und seien sie noch so nebensächlich, etwas beklemmend Gruseliges auf. Das Buch ist sehr gut geschrieben, mit tollen Allegorien, einer düster-bezaubernden Sprache und webt eine wunderbare Atmosphäre. Die Handlung ist überhaupt nicht so banal, wie der Titel (leider) vermuten lässt, und ich selbst kann nicht verstehen, warum das Buch so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Es ist spannend, mystisch und abgrundtief traurig. Ich habe es verschlungen, es hat mich nicht mehr losgelassen.
  18. Cover des Buches Birthday Girl (ISBN: 9783832164508)
    Haruki Murakami

    Birthday Girl

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Askyfullofpages

    Birthday Girl von Haruki Murakami hat mich auf eine sehr besondere Weise berührt. Gerade weil ich schwer krank bin und meine Zeit sich nicht mehr selbstverständlich anfühlt, hat dieses Buch für mich eine tiefere Bedeutung bekommen. Für viele gesunde Menschen ist ein Geburtstag einfach ein normaler Tag. Manche feiern ihn, andere lassen ihn ausfallen- man denkt nicht groß darüber nach.

    Aber wenn die eigene Zeit wie angezählt wirkt, dann bekommen Geburtstage, Weihnachten und andere besondere Tage ein völlig anderes Gewicht. Man spürt, wie wertvoll es ist, überhaupt wieder ein Jahr erlebt haben zu dürfen. Genau dieses Gefühl hat Murakamis Geschichte inmir ausgelöst. 

    Die Erzählung ist unglaublich ruhig und zart und trotzdem steckt in ihr eine enorme Wucht. Wünsche, Hoffnungen, Entscheidungen- all die Dinge, die man manchmal nur für sich behält. Die Szene, in der die Protagonistin an ihrem Geburtstag einen einzigen Wunsch frei hat, hat mich besonders bewegt. Sie hat mich daran erinnert, wie kostbar dieser Moment ist, in dem man sich fragt: Was wünsche ich mir wirklich, hier und jetzt? Was ist mir wichtig? Sind es die oberflächlichen Dinge oder die profunden Wünsche?

    Das Buch ist sehr kurz, aber der Inhalt ist stark. Es ist eine Geschichte, die im Inneren bleibt. Sie setzt sich in jede einzelne Zelle, in jede Faser unseres Körpers. 

    Was zählt wirklich im Leben? Was sind kurzfristige Wünsche? Welche sind flüchtig? Und was ist das, was man sich bis ins hohe Alter erhoffen würde.

    Birthday Girl hat mich nachdenklich gemacht, aber auf eine feine Art. Ich weiß und spüre jeden Tag, dass Zeit ein Geschenk ist, aber es auf so eine Weise zu lesen, wirkt noch einmal ganz anders nach. Für mich ist es ein besonderes Buch, das genau zur richtigen Zeit zu mir gekommen ist.

  19. Cover des Buches Love 03 (ISBN: 9783842014602)
  20. Cover des Buches Vehikel: verrückt & abgefahren (ISBN: 9783958541276)
    Antoine Trouvé

    Vehikel: verrückt & abgefahren

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Leserattenmama

    Ein ganz besonderes Buch - was das Format; aber auch, was den Inhalt angeht 😀 

    Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen von ganz speziellen Fahrzeugen laden zum Entdecken und eventuell ja sogar zum Ausmalen ein... viele Details wimmeln in den verschiedenen Fahrzeugen und bringen hier groß und klein zum Lachen. Ob nun die Querfeldein-Muckibude oder das gebogene Glasdach im Wandelnden Wald - einfach herrlich absurd, was es hier zu entdecken gibt!

  21. Cover des Buches Crissis Tagebücher 01 (ISBN: 9783842010383)
    Aurélie Neyret

    Crissis Tagebücher 01

    (11)
    Aktuelle Rezension von: erst|ein|druck

    Inhalt

    Crissi ist ein kleines Mädchen und möchte Schriftstellerin werden. Um sich diesen Traum zu erfüllen, schreibt sie fleißig Tagebuch. In ihrem ersten Band der Tagebücher berichtet sie von einem unbekannten Mann, den sie aus ihrem Baumhaus im Wald beobachtet hat. Neugierig wie die Kleine ist, macht sie sich auf der Suche nach der Geschichte dahinter und findet etwas Unglaubliches.

    Mein Erst|Ein|Druck

    Wunderschöne Bilder!

    Rezension

    Ich habe bisher selten Comics gelesen, hatte aber mal wieder Lust dazu, etwas Neues zu entdecken. Was für ein Glück, dass ich auf diesen tollen Comic gestoßen bin!

    Die Bilder sind der absolute Wahnsinn. Die Farben, das Spiel mit dem Licht in den Bildern und die verschiedenen Stimmungen, die sie erzeugen, machen Freude beim Lesen und Hinschauen.  Darüber hinaus sind die Seiten wundervoll gestaltet, denn neben der Geschichte sind auch immer wieder Zeitungsausschnitte und andere graphische Gestaltungen eingefügt, die die Handlung abrunden.

    Die Geschichte um Crissi und ihre Neugier ist ebenso niedlich wie rührend und ist für Groß und Klein geeignet, denn die Aussage der Geschichte könnte man so zusammenfassen: Auch Erwachsene waren mal kindliche Träumer.

    Der Schreibstil ist kindlich und die Sprache der kleinen Crissi ist sehr gut gelungen. Die Figuren des Comics sind alle nicht nur wundervoll gestaltet, sondern man kann sie auch über den Text sehr gut kennenlernen und ins Herz schließen. 

    Diesen Comic kann ich jedem ans Herz legen, der Lust auf wundervolle Bilder und eine niedliche Geschichte hat, die auch die Herzen der Erwachsenen berühren kann. Eine wundervolle Entdeckung!

    Ich jedenfalls werde mir auch die weiteren Bände von Crissis Tagebüchern mit Freude vornehmen und freue mich schon jetzt auf die Reise in die tollen Illustrationen und Geschichten von Aurelie Neyret und Joris Chamblain.

  22. Cover des Buches Die verlorenen Wörter (ISBN: 9783957576224)
    Robert Macfarlane

    Die verlorenen Wörter

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    kurz rezensiert:

    20 Portraits von Natur, von Tieren und Pflanzen, heimisch und alltäglich. Ein Wortsuchbild, ein Gedicht oder eine Geschichte, ein Aquarell. Alle poetisch, verspielt, manche eigen, manche wunderschön. So führen uns MacFarlane und Jackie Morris in die Welt der Natur, um sie vor dem Vergessen zu schützen. Denn sind wir mal ehrlich, an den Zaunkönig, die Otter oder die Brennessel denken wir sicher wenig in unserem Alltag. Umso schöner, dass dieses Buch die heimische Natur noch mal in Erinnerung ruft, ihnen eine Denkmal setzt und so vor dem Vergessen schützt.

  23. Cover des Buches Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen (ISBN: 9783791374475)
    Rachel Williams

    Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen

    (15)
    Aktuelle Rezension von: schreibzauber

    >> Lieblingszitat

    "Unsere Welt ist voller faszinierender Wunder. Wir müssen uns nur manchmal Zeit nehmen, innehalten und achtsam beobachten, was um uns herum geschieht."


    >> Inhalt

    Die kleinen Dinge im Leben sind oft die wundervollsten. In diesem Buch befinden sich 50 dieser Wunder, zum Innehalten und Staunen. Man ist mittendrin in der Natur und bekommt Alltägliches auf einfache und dennoch spannende Weise erklärt.


    >> Schreibstil & Illustrationen

    Jedem der 50 Wunder ist eine Doppelseite gewidmet. Kurze Texte und eindrucksvolle Bilder beleuchten jedes Tier, jede Pflanze und jedes Phänomen aus verschiedenen Perspektiven. Die Illustrationen sind realistisch gehalten, haben jedoch ihren eigenen Buntstiftcharme.


    >> Besonderheit

    Der schmale Grad zwischen erzählenden Elementen und kindgerechten, wissenschaftlichen Erklärungen wird in diesem Buch perfekt gegangen. Zum Schluss wird den Lesenden noch eine kleine Achtsamkeitsübung in der Natur mitgegeben, bevor ein Register das Sachbuch beendet. Alle neugierigen Forschenden finden ganz hinten noch weiterführende Informationen und Links zu den Themen Natur und Achtsamkeit.


    >> Kritik

    Ein hochwertig verarbeitetes Sachbuch für Kinder, die die Welt erforschen wollen. Die Kombination aus Illustrationen und Erläuterungen machen Lust auf mehr. Mehr lesen, mehr Wissen, mehr Natur.


    >> Fazit

    Ein Sachbilderbuch zum gemeinsamen Lesen, Entdecken und Nachdenken.


  24. Cover des Buches Simons Kleine Lügen - Pudding in Not (ISBN: 9783958541214)
    Joe Berger

    Simons Kleine Lügen - Pudding in Not

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    »Die Höhle ist ein perfekter Ort, um den unzähligen Belastungen eines modernen Neunjährigen zu entfliehen.«


    Wahrheit ist etwas Kompliziertes. Wenn man sie erklärt, wird alles noch komplizierter, denn da hängen auch noch andere Dinge dran, die dann auch auf den Tisch kommen. Vielleicht steht man mit der Wahrheit als Idiot da oder als Tölpel – und es kann sein, dass man sich den Mist als Anekdote die nächsten Jahre immer wieder anhören muss. Und überhaupt, was ist denn Wahrheit? Opa behauptet, er könne zaubern – stimmt doch gar nicht, sieht nur auf den ersten Blick so aus, er trickst doch. Oder, was Papa mit seiner Uhr macht – zaubern? Bekommen die eine Strafe, wenn sie lügen? Nee, die bekommen dafür ahhhs und ohhhs.


    »…die Wahrheit ist kompliziert. Kompliziert wie … ein Elefant. Schwer, runzlig, besorgniserregend.«


    Die Familie von Simon hätte gern ein paar Antworten: Wie kommt ein Tischtennisball in der Erdnussbutter? Wieso existiert vom Porzellanhund nur noch ein Ohr – wo ist der Rest? Wie kommen die Kartoffeln in die Waschmaschine? Keine Ahnung, sagt Simon. Denn der sitzt am liebsten in seiner Höhle, die er sich in seinem Zimmer gebaut hat. Zutritt hat nur sein bester Freund Karli und klar, Katze Pudding. In der Schule  bekommt er Ärger mit Fincher, dem Klassentyrann, dem mit dem Killerblick und er hat tierischen Ärger mit Finschers Höllenhund Fleischer. Das alles hat mit der Wahrheit zu tun und Cheeseburgern. 


    Simon hatte seiner Mutter versprochen nicht mehr zu lügen. Einfacher gesagt, als getan. Ein Comic, eine Graphic Novel, für Neunjährige und ihre Problemzonen. Eine Menge Slapstick steckt in dieser Geschichte, die teils urkomisch ist und andererseits sich auch mit Dingen des Alltags beschäftigt. Langweilige Brotdosen mit Vollkornbrot und Apfel ... Klassentyrannen, Mobbing, protzend wilde Geschichten erzählen … 


    Rundum fand ich den Comic gut. Neben lustigen Situationen werden typische Alltagssituationen angerissen und am Ende gesteht Simon seine Missetaten. Sehr lustig auch zu erfahren, wie Katze Pudding ins Haus kam und wie sie ihren Namen erhielt. Was mir etwas merkwürdig erschien, war, dass die Personen in dem Buch völlig elektronikfrei waren. Nirgendwo ein Handy, Tablett – gut, Papa spielt E-Gitarre – aber in der Höhle von Simon ein TV? Das alles schien mir etwas retro. Genau das fällt den Kindern sofort auf: Wieso hat der in der Höhle einen Fernseher? Kompliziert, warum nimmt der nicht ein Tablett mit rein? Ansonsten trifft es die Welt des Neunjährigen. Ein Comic mit großer Schrift, interessant für lesefaule Kinder. Aber nicht nur für die. Die Grafiken sind ausdrucksstark und witzig, kindgerecht. Wer ein Fan von »Gregs Tagebuch« ist, dem wird dieses Buch auch gefallen, denn es ist in ähnlichem Stil gehalten.


    Joe Berger absolvierte ein Studienkolleg an der Bower Ashton in Bristol. Danach arbeitete er in London als Illustrator für internationale Magazine und Zeitungen, gestaltete Buchcover, drehte animierte Kurzfilme und Werbung und zeichnet seit 2003 mit einem Kollegen den wöchentlichen Comicstrip in The Guardian. Inzwischen lebt er mit seiner Familie wieder in Bristol und illustriert und schreibt Comicromane.


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