Bücher mit dem Tag "immobilien"

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154 Bücher

  1. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (927)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Der Vollstrecker ist der zweite Roman der Robert-Hunter-Reihe. Sie kommt weitgehend ohne Vorwissen zum "Kruzifix-Killer" aus, bis auf wenige Anspielungen, die ich doch gerne verstanden hätte. Da ich den Roman nicht gelesen habe, werde ich mir wohl diesen noch zu Gemüte führen dürfen.

    Stilistisch sicher, führt der Autor den Leser durch die Geschichte, die er dramatisch beginnt und dramatisch beendet. Die Morde an sich sind ausreichend beschrieben, um zumindest ein Gefühl von Unwohlsein zu spüren, ohne aber ernsthaft die letzte Mahlzeit mit den Cops nach oben zu würgen. Trotzdem sollte gesagt werden, dass der Vollstrecker nichts für schwache Nerven ist, denn allein sich die Qualen der Opfer vorzustellen und die Auswirkungen der Handlungen des Täters, verlangt schon einiges vom Leser.

    Besonders beeindruckend ist die Hintergrundgeschichte zu den Morden selbst, die es dem Leser eindrucksvoll leicht mag, die Beweggründe des Mörders zu verstehen. Gepeinigte Seelen gehen manchmal auf grausame Art und Weise kaputt und hinterlassen nichts als ein Monster.

    Grundsätzliche Probleme gibt es kaum mit dem Thriller. Er ist makaber, er ist intensiv, er lebt von den Figuren. Der fehlende Stern soll aber doch erklärt werden:
    Bei aller Belobigung, es ist ein wenig anstrengend, bei nahezu jedem Kapitelende in einen Cliffhanger reingesetzt zu werden, der oft mit dem nachfolgenden Kapitel schon wieder aufgelöst wird. Das baut in den einzelnen Situationen einen unnötigen Spannungsbogen im großen Spannungsbogen auf. Um es kurz zu machen, meines Empfindens nach, stört diese Art und Weise der "Effekthascherei" möchte ich es nennen.

    Zudem ist die leicht esoterische Note auch nicht zwingend notwendig, damit die Geschichte funktioniert. Zumal zwei Mörder in einem Roman doch etwas viel sind.
    Aber die letzten zwei Punkte sind mit Sicherheit Geschmackssache und deswegen sollen diese zwei Punkte, nicht die ansonsten wirklich gute Leistung des Romans schmälern. Wichtig ist am Ende, dass die Geschichte fesseln konnte, dass die Charaktere Spaß gemacht haben und die Thrilleraspekte gut durchgehalten wurden. Diese Punkte hat Chris Carter zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Deswegen finde ich 4 Sterne doch sehr gerechtfertigt. 

  2. Cover des Buches Still Missing – Kein Entkommen (ISBN: 9783596512447)
    Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

     (773)
    Aktuelle Rezension von: angi93

    Ich fand das Buch an sich interessant, allerdings hat mir das Ende leider gar nicht gefallen.

  3. Cover des Buches King of Chicago (ISBN: 9783743116221)
    Sarah Saxx

    King of Chicago

     (168)
    Aktuelle Rezension von: samy_evil

    Eine tolle Story mit Höhen und Tiefen. 💔💗💖 Gespickt mit Humor, Spannung und einen Hauch von Erotik. Dem Schreibstil von Sarah Saxx kann man problemlos folgen ohne das alles vorhersehbar ist. Macht richtig Spaß beim hören/ lesen

    🎧 Zu den Vorlesern:    "Whispersync for Voice"

    • Erik Borner hat eine angenehme dunkle Stimmfarbe, höre ihn immer wieder gerne.
    • Mirjam Simon habe ich zum ersten mal gehört und hat mir sehr gut gefallen. Ihre Stimme passt gut zur weiblichen Figur.                                      
  4. Cover des Buches Der Mörder und das Mädchen (ISBN: 9783352008931)
    Sofie Sarenbrant

    Der Mörder und das Mädchen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Cornelia freut sich, noch einen Tag, dann kann sie dem Martyrium ein Ende setzten. In einem Tag zieht sie mit Astrid, ihrer sechsjährigen Tochter aus dem Haus aus, sie hofft, nie wieder etwas von ihrem gewalttätigen Mann zu sehen oder zu hören. Am morgen jedoch finden sie Hans tot auf. Emma Sköld, hochschwanger und sehr ehrgeizig übernimmt den Fall... 

    Ein gut geschriebener Krimi (für Thriller hat es mir schlicht zu wenig Spannung drin). Sehr viel Emotion, Ermittlung und kaum Spannungsbogen machen es ab und an mühsam, weiter zu lesen. Der Suchtfaktor fehlt einfach.

    Fazit: Ein guter erst-Krimi der Autorin. Ab und an fehlte mir einfach der hohe Spannungsbogen. Es ist ein solides Werk, das mich nicht ganz umhauen konnte, auch das Ende etwas zu offen - jedoch ein gutes erstlingswerk das Potential für mehr hat...

  5. Cover des Buches Spreewaldgrab (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab

     (95)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ein Regionalkrimi in einer für mich neuen Gegend. Das Cover gefällt mir mit der Flusslandschaft sehr gut. Im Krimi selber kommt mir etwas zu wenig Spreewald vor. Ich hätte gerne etwas mehr von der Gegend gelesen. Aber das kommt bestimmt in den nächsten Teilen.

    In diesem ersten Teil lernen wir Klaudia und viele andere Personen näher kennen. Für den einen oder anderen mag es etwas zu viel gegenüber dem Krimi zu sein. Ich fand es okay, es ist schließlich eine Reihe. Und im ersten Band die Protagonisten schon einmal gut kennen zu lernen finde ich eine gute Grundlage. 

    Und trotz allem Menschlichen, persönlicher Probleme einiger haben wir es mit einem interessanten Mordfall zu tun. Klaudia ist neu auf der Dienststelle und steigt direkt richtig ein. Wächst langsam mit den Kollegen zusammen, erarbeitet sich Respekt. Auch privat hat sie mit einigen Kollegen zu tun. Und Klaudia hat nicht nur mit einem Mord zu tun, nebenbei entdeckt sie noch ein Skelett, es gibt vermisste Personen. Wie passt das alles zusammen?

    Und dazwischen immer wieder Kapitel über eine gefangene Frau. Wie ist der Zusammenhing? Falsche Fährten werden gelegt. Meine ersten Vermutungen waren falsch. Der Krimi lebt nicht von der Spannung, sondern von den Überraschungen. 

    Der Krimi lässt sich leicht und flott lesen. 

    Fazit: Im ersten Teil neben dem Mordfall viel Privates, aber auch dies ist interessant. Ein Mord mit vielen Überraschungen und einer Kommissaren, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein Buch, das Lust auf weitere Fälle mit Klaudia und dem Team macht.

  6. Cover des Buches Hate Notes (ISBN: 9783736312869)
    Vi Keeland

    Hate Notes

     (155)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks

    Charlotte Darling steht vor dem Nichts. Ihr Verlobter hat sie betrogen, und da sie sowohl bei ihm wohnte als auch für das Unternehmen seiner Familie arbeitete, hat sie nun keinen Job und keine Bleibe mehr. Um an etwas Geld zu kommen, will Charlotte ihr Designer-Brautkleid verkaufen und findet beim Stöbern ein atemberaubendes Hochzeitskleid, in dem ein kleines blauen Notizblatt eingenäht wurde. Romantische und liebevolle Zeilen, die ein Mann seiner Verlobten schrieb. Charlotte`s Neugier ist geweckt und sie will den Verfasser des Briefes ausfindig zu machen. Sie fragt sich, wie so ein wundervolles Kleid mit einer Liebeserklärung in einem Second-Hand Laden hängt. 

    Nach langem Suchen und einer erfundenen Geschichte steht sie dem Mann gegenüber, den sie für einen gefühlvollen Menschen hielt. Vor ihr steht ein Mann, der arrogant, zynisch und sehr verschlossen ist. Reed Eastwood, CEO von Eastwood Properties, weiß nicht, dass Charlotte den Brief für seine Verlobte gefunden hat. Charlotte hat aber auch nicht vor das zu ändern.

    Niedergelagen und am Ende, lernt sie die Großmutter des Mannes kennen und ehe sie sich versieht, wird sie seine persönliche Assistentin. 

    Nach vielen Streitereien, hat Reed es eingesehen und Charlotte durfte bleiben. Nach und nach merkt sie, dass hinter dem verbitterten Mann, ein liebenswerter Kerl steckt. 

    Was eine "Scheiß drauf Liste" und "Bucket Liste" damit zu tun haben, hat mich ziemlich amüsiert. 

    Beide versuchen jeweils ihre Liste abzuarbeiten und jeder hilft dem anderen dabei. 

    Es war wirklich witzig, wie sich gegenseitig aufziehen. Charlotte und Reed halfen immer wieder, die Träume und Wünsche des anderen auf der Liste zu erfüllen. 

    Das Reed ein Geheimnis mit sich herumträgt, merkt Charlotte immer wieder, doch als sie zufällig mitbekommt, was dieses ist, weiß sie nicht damit umzugehen und holt sich Rat bei seiner Großmutter. 

    Das sich mittlerweile Gefühle zwischen ihnen entwickelt haben, wollen sie nicht sehen und doch ist die Anziehungskraft von beiden zu spüren. 

    Die Geschichte hat mich von Anfang an amüsiert, aber auch wirklich traurig gemacht. 

    Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben so viele ähnliche Bedürfnisse und Wünsche für ihr Leben. 

    Zum Glück haben Vi Keeland und Penelope Ward, mit Charlotte eine Frau erschaffen, die mutig, selbstlos und hartnäckig ist. 

    Sie versucht über jedes Hindernis hinwegzukommen und schafft es auch meist auf eine entzückende Art. 

    Das Reed und Charlotte zusammengehören, war mir von Anfang an klar, doch der Weg bis sie es selbst erkennen, lässt ein wenig auf sich warten. 


    Mein Fazit: 

    Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Ich habe jede Minute dieser Geschichte genossen und bin froh, es entdeckt zu haben. 

  7. Cover des Buches Das Ludwig Thoma Komplott (ISBN: 9783839222942)
    Sabine Vöhringer

    Das Ludwig Thoma Komplott

     (56)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    lese ich gerade diese Bände – das habe ich zu spät gemerkt, aber trotzdem kam ich bis jetzt ganz gut klar. Anderen würde ich allerdings doch empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, denn dann wäre man mit den vielen Personen schon etwas vertrauter….

    Julia Frey, Verlegerin und Schulfreundin von Tom Perlinger, findet im Nachlass ihres Großvaters ein unveröffentlichtes Manuskript von Ludwig Thoma. Allerdings entdeckt sie dabei auch etwas und meint, den Mörder eines Cold Cases zu erkennen. Zwar wurde im Fall Rosi damals jemand verurteilt, aber Tom und seine Kollegen, die das wieder aufrollten- gegen den Willen Ihres Chefs- meinen, dass der Mörder zu Unrecht im Gefängnis sitzt.   Was liegt für Julia also näher, als Tom um Hilfe zu bitten. Aber bevor es dazu kommt, wird sie erschossen und das Manuskript geraubt….

    Es sind wieder sehr viele Personen involviert und man muss wirklich aufpassen, damit man den Faden nicht verliert und diese Menschen nicht durcheinander bringt. Doch Sabine Vöhringer beschreibt Ihre Figuren so bildhaft, dass man bald meint, sie selber zu kennen.

    Was mir ebenfalls gut gefiel, war dass wirklich einziges vom bayrischen Schriftsteller Thoma in diesem Buch vorkam. Wer kennt nicht den Aloisius…😊 den Münchner im Himmel.

    Es gibt einige Handlungsstränge, und man kann von Anfang an mit rätseln. Erschwerend kommt dazu, dass Tom bei seinen ehemaligen Schulfreunden ermitteln muss und wenige sind komplett unverdächtig. Liest und verfolgt man die spannende Geschichte allerdings mit der gebotenen Aufmerksamkeit, so ahnt man irgendwann, wer dahinter stecken könnte. All die anderen Fragen beantwortet die Autorin zufriedenstellend am Ende des Buches.

     

  8. Cover des Buches Der Kindersammler (ISBN: 9783945386453)
    Sabine Thiesler

    Der Kindersammler

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: smongiss

    Achtung Spoiler:



    Die Hintergrundgeschichte zum Kindersammler und das Verschwinden von Benjamin ist spannend geschrieben. 

    Der Schreibstil ist bis auf das ständige Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Charakteren angenehm flüssig.

    Zwischendurch ist die "Suche" in der Toskana etwas langatmig, da Anne quasi nichts unternimmt, während Enrico 200 Seiten lang immer gleich beschrieben wird. Er ist sympathisch, baut tolle Häuser und zieht alle in seinen Bann. Super Typ!

    Ich finde es merkwürdig, dass Anne nach 10 Jahren zufällig das Haus des Mörders kauft, die Kommissarin Mareike den Urlaub genau im richtigen Haus bucht und ihr Anhang dem Mörder auf der einzigen Wanderung in die Arme läuft. Als gäbe es nur drei Häuser in Italien...

    Nun gut, hier und da etwas kantig, im Großen und Ganzen dennoch ein starker Thriller (?). Die Szenen aus Alfreds/Enricos sicht sind spannend und die Affäre mit dem charmanten Kai fand ich persönlich erfrischend. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, und das im positiven Sinne!

  9. Cover des Buches Hafenmord (ISBN: 9783746628158)
    Katharina Peters

    Hafenmord

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Ein anonymer Anruf führt die Polizei zu einem alten Fabrikgelände am Sassnitzer Hafen. Dort wird die Leiche von Kai Richardt gefunden. Romy Beccare nimmt mit ihrem Team die Ermittlungen auf. Erste Befragungen ergeben, dass Kai Richardt nicht nur ein angesehener Geschäftsmann und Familienvater war, sondern außerdem begeisterter Triathlet. Zunächst lässt sich kein Motiv für den Mord an Kai Richardt erkennen. Bei der weiteren Untersuchung des Leichenfundorts wird sie skelettierte Leiche einer seit Jahren vermissten Frau gefunden. Romy Beccare beginnt hartnäckig in der Vergangenheit von Kai Richardt zu graben und schon bald bekommt die perfekte Fassade, die er allen präsentiert hat, erste Risse...

    "Hafenmord" ist der Auftaktband der Rügen-Krimis, in denen Romy Beccare ermittelt. Der Einstieg verläuft zunächst etwas gemächlich, da man die Ermittlerin und ihr Team kennenlernt. Dennoch wirken die Ermittlungen vom ersten Moment an authentisch und interessant.

    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei die Nachforschungen der Polizei allerdings im Zentrum liegen. Schnell wird klar, dass Kai Richardts nicht der Saubermann war, für den ihn alle hielten. Nach und nach tragen Romy Beccare und ihr Team Hinweise zusammen, die ein erschreckendes Bild ergeben. Deshalb nimmt die Handlung auch schnell Fahrt auf. Schon bald kann man sich dem Sog der Ereignisse nicht mehr entziehen. Denn der Fall nimmt äußerst verzwickte Wendungen, die kaum vorhersehbar sind. Krimi-Fans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen und zum Miträtseln angeregt werden. 

    Ein gelungener Reihenauftakt, bei dem die Spannung im Verlauf der Handlung stetig steigt!

  10. Cover des Buches Heißes Pflaster (ISBN: 9783328103240)
    Alex Pohl

    Heißes Pflaster

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Kate17

    Vor einiger Zeit durfte ich bereits Alex Pohls „Eisige Nächte“ lesen und war sehr gespannt auf den zweiten Fall von Seiler und Novic. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir der Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House) auch sein neuestes Buch „Heißes Pflaster“ als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Wertung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

    Hanna Seiler und Milo Novic, das Leipziger Ermittlerduo, ermitteln dieses Mal zum Tod eines Politikers, der sich durch sein soziales Engagement für ein "Buntes Leipzig" viele Feinde gemacht hat, besonders Immobilienhaien mit Kontakten zur rechten Szene aber auch Vertreter höchster politischer Kreise war er ein Dorn im Auge. Seiler und Novic geraten bei den Ermittlungen schnell unter Druck, denn auch ihr Vorgesetzter, der gut in wirtschaftlichen und politischen Kreisen vernetzt ist, stellt sich gegen sie. Doch der Tod von Politiker Ehrlich war nur der Anfang ... Dann wird ein Anschlag auf einen Polizisten verübt, ein Gebäude fliegt teilweise in die Luft und alles deutet auf die linke Hausbesetzerszene hin. Doch Seiler und Novic sind nicht davon überzeugt und ermitteln gegen alle Widerstände weiter in eine andere Richtung. Als dann ein Video auftaucht, scheint der Täter für den Anschlag gefunden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Seiler und Novic müssen eine Katastrophe verhindern.  

    Alex Pohl hat hier einen sehr spannenden, gut konstruierten Krimi mit politischem Hintergrund geschrieben, den ich nur weiterempfehlen kann. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, ist flüssig zu lesen, die Spannung baut sich allmählich immer weiter auf, doch der Leser (zumindest ich) tappt bis fast zum Schluss im Dunkeln. Immer wieder lockt Alex Pohl den Leser in eine falsche Richtung, doch letztendlich war die Auflösung sehr gut nachvollziehbar. Gefallen hat mir auch sehr gut der Bezug zu den (immer noch) aktuellen Vorkommnissen in Leipzig – Connewitz.

    Ich jedenfalls konnte das Buch nicht aus der Hand legen und kann „Heißes Pflaster“ nur jedem Krimi-Fan empfehlen. 

  11. Cover des Buches Der Letzte beißt die Hunde. Eine schwarze Krimikomödie (ISBN: 9783862822584)
    Markus Walther

    Der Letzte beißt die Hunde. Eine schwarze Krimikomödie

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Mimi, eine ältere Dame, wird beinahe von einem Klavier (nein, tut mir Leid, von einem FLÜGEL!) erschlagen und sucht nach diesem Anschlag, gemeinsam mit ihrer Enkelin, nach ihrem vermeintlichen Mörder.

    Mimi selber ist ein riesiger Krimi-Fan und wendet ihr Fachwissen auch auf ihren eigenen Fall an. Mimi, als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Ihre Liebe zu den Büchern, besonders zu Krimis und ihre gewiefte Art mit Problemen umzugehen war sehr unterhaltsam. Die Enkelin, Helen wirkt dagegen etwas unscheinbar, aber das war wohl so beabsichtigt.

    Man sollte das Buch nicht zu ernst nehmen, sondern lediglich als unterhaltsame Geschichte betrachten, dann macht es auch Spaß zu lesen. Es gab auch hin und wieder "Schmunzel-Potential".
  12. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.015)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    An dieses Buch hatte ich recht große Erwartungen, an jeder Ecke hört und sieht man Bücher von Rita Falk. Leider bin ich etwas enttäuscht worden, oder meine Erwartungen waren zu hoch, Es liest sich gut und schnell, durch den einfachen Schreibstil. Leider im Dialekt, so das ich immer blättern musste, was die Worte bedeuten.  Die  Rezepte gefallen mir gut, aber ich hätte mehr erwartet. Recht humorvoll geschrieben. Nur 3 von 5 Sternen von mir

  13. Cover des Buches Ein Sommer in den Hamptons (ISBN: 9783442487509)
    Karen Swan

    Ein Sommer in den Hamptons

     (48)
    Aktuelle Rezension von: momomaus3

    Zunächst bedanke ich mich beim Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Ein Sommer in den Hamptons
    Autor: Karen Swan
    Verlag: Goldmann Verlag
    Seitenzahl: 590
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Genre: Roman

    INHALT / EIGENE MEINUNG 

    Nachdem der Sommer sich langsam verabschiedet hat, dachte ich mir ich lese zum Abschluss noch ein Sommerbuch einer Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen habe, nämlich Karen Swan. Dies war nur zum Teil eine gute Idee, denn wahrscheinlich kam es durch den beginnenden Herbst, dass ich mich nicht so ganz in die Geschichte fallen lassen konnte.

    In dieser Sommergeschichte geht es um Rowena, dessen Freund nach Jahrelanger Beziehung beschließt einen Selbstfindungstrip zu machen, der ein halbes Jahr dauern soll, um wieder Pepp zwischen die Beiden zu bringen. Rowena ist von dieser Idee überhaupt nicht angetan, aber kann nichts dagegen tun.

    Durch einen Zufall lernt sie auf einer Hochzeit, wo sie als Fotografin arbeitet, Hump kennen und landet wenig später mit ihm in den Hamptons. Dort nimmt die Geschichte langsam an Handlung an.

    Die Geschichte ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und die Autorin hat einen schönen und leichten Schreibstil, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

    Leider mochte ich Rowena nicht so gern, denn ich konnte nicht begreifen wie naiv sie es hingenommen hat, als ihre Freund beschloss sich auf Zeit von ihr zu trennen und sie danach nur noch in seinen Klamotten herum lief und kaum was anderes machen wollte als geduldig auf ihn zu warten. Die erste Hälfte des Buches kam sie kaum aus sich heraus. Erst langsam gewöhnte sie sich an die Zeit ohne Matt und an ihre Mitbewohner in den Hamptons, nämlich Hump, Bobbie und Greg und an die ältere Dame Florence. Erst danach nahm die Geschichte mehr an Fahrt auf. Leider war es für mich zu lang, so dass ich mich bis zur Hälfte des Buches immer wieder zwingen musste weiter zu lesen.

    FAZIT

    Dies ist ein schönes Sommerbuch über Freundschaft, Umwelt, Liebe und einem Kriminalanteil. Diesen hätte ich aber weniger gebraucht sondern mir mehr Liebesgeschichte gewünscht. Trotz dessen werde ich bestimmt nochmal ein Buch der Autorin lesen, da mir ihr Schreibstil gut gefallen hat.

  14. Cover des Buches Meine wunderbare Frau (ISBN: 9783442205745)
    Samantha Downing

    Meine wunderbare Frau

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Ein Ehepaar der etwas anderen Art. Sie sind glücklich verheiratet, haben zwei Kinder, ein gutes Einkommen und niemand würde vermuten, was sie wirklich in ihrer Freizeit machen. Inspiriert von einem Serienmörder, werden sie zu Nachahmern und entführen Frauen, denn: Morden erfrischt jede noch so festgefahrene Ehe.

    Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Er war leichtfüßig, flüssig und ließ sich sehr gut konsumieren. Leider machte er nicht wett, dass die Seiten vor sich hinplätscherten, ohne jedoch an Fahrt aufzunehmen. Es wurde viel umschrieben, ausschweifend erzählt, aber man wurde nie mit in das eigentliche Geschehen genommen. Vielmehr setzt man sich von Anfang bis Ende mit den Gedanken des Ehemanns auseinander, der zwar in etwa weiß, was seine Frau tut, aber nur Vermutungen über die tatsächliche Umsetzung anstellen kann.
    So plagen ihn die Ungewissheit und die Belanglosigkeiten seines Alltags.

    Die Charaktere bleiben bis zum Schluss hin sehr blass. Mir war es nicht möglich, zu irgendjemandem eine Verbindung oder auch nur Sympathie aufzubauen. Sie waren mir schlichtweg egal, weswegen das ganze Mitfiebern nicht stattgefunden hat.

    Eine gute Idee, aber die Umsetzung war für mich leider sehr, sehr schwach. Lediglich am Ende gab es eine kleine Wendung, die zwar überraschend, aber alles andere als Spannung aufbauen konnte.

  15. Cover des Buches Totentanz im Pulverschnee (ISBN: 9783462055115)
    Joe Fischler

    Totentanz im Pulverschnee

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Inspektor Arno Bussi wollte eigentlich Urlaub machen. Zugegeben nicht ganz freiwillig, aber was tut der brave Sohn nicht alles der Frau Mama zu liebe? So findet er sich beim alljährlichen Eisfestival in Maria Schnee wieder. Als die attraktive Eisprinzessin verschwindet und auch noch Erna Katz vom LKA Tirol erscheint, kann Arno es nicht lassen. Schließlich hat er Insider Wissen und kann den Kollegen doch nützlich sein. 

    Meine Meinung: Ein weiterer spritziger Krimi aus der Feder von Joe Fischler. Der Schreibstil passt zum Setting und man fliegt locker von Seite zu Seite. Der Autor verpackt im Krimi geschickt und unaufdringlich sowohl Gesellschaftskritik als auch seine eigene Kenntnis über "Land u. Leute" in Tirol. Auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz. 

    Der Protagonist Arno Bussi war mir in den ersten Bänden ja schon sympathisch. Das er manchmal regelrecht unmenschliches durchmachen muss sei dahingestellt. Auch die weiteren Personen sind gut dargestellt mit ihren Ecken und Kanten, sie waren sehr lebendig. Ich konnte mir die "Mama" oder Frau Katz mit ihrer "berliner Schnauze" richtig gut vorstellen. 

    Die Mischung zwischen privater Verwicklungen und Krimihandlung gelingen dem Autor meiner Meinung nach sehr gut. Es ergibt sich ein harmonisches Gesamtpaket.

    Nach einer kleinen Einführung geht die Geschichte flott voran und man möchte dranbleiben bis zum Schluss. Die Auflösung hat mich dann doch etwas überrascht und die Sache mit dem Fuchs war mir eindeutig ein Zufall zu fiel - aber ich verbuche das als künstlerische Freiheit. 

    Meine Meinung: Die Arno-Bussi-Reihe kann ich uneingeschränkt empfehlen und ich freue mich auf weitere Fälle mit dem Inspektor.

  16. Cover des Buches Böse Leute (ISBN: 9783423216777)
    Dora Heldt

    Böse Leute

     (134)
    Aktuelle Rezension von: 1007merle

    Dora Heldt - eine Autorin, die meine Mutter sehr gerne liest,  dementsprechend hatte ich gewissermaßen hohe Erwartungen. Ich muss auch echt sagen, dass mich das Buch im Ganzen überzeugt hat. Ich mag den Schreibstil, es lässt sich sehr flüssig und angenehm lesen, und die Handlung hat mir auch für einen Krimi ganz gut gefallen. Jedenfalls habe ich mich des Öfteren dabei erwischt, große Teile am Stück gelesen zu haben oder dass es mir schwerer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Passiert mir eigentlich nicht so oft.

    Etwas Kritik muss an dieser Stelle aber eben doch sein. Ich bin eigentlich sehr gut in das Buch gestartet, das Insel-Feeling kam sofort gut rüber und spannend und interessant fand ich es auch, allerdings war ich mit den vielen Personen und Namen und Beziehungen zueinander etwas überfordert, sodass ich immer mal wieder zurückblättern musste, um zu schauen, welcher der Handlungsstränge jetzt nochmal zu einem bestimmten Namen gehörte.

    Nicht gefallen hat mir außerdem das viele Fluchen und die wirklich sehr weltliche Orientierung in Bezug auf Beziehungen, Alkohol und Gewalt etc. Sehr schade!

  17. Cover des Buches Der Tote auf Amrum (ISBN: 9782919808298)
    Anna Johannsen

    Der Tote auf Amrum

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Mine_B

    Die Autorin Anna Johannsen hat mit „Der Tote auf Amrum“ ihre Reihe rund um die Hauptkommissarin Lena Lorenzen weitergeführt. Dies ist nun schon der sechste Band in der Kriminalreihe. Für mich war es das erste Buch, welches ich aus der Feder von Johannsen gelesen habe, dennoch bin ich als Quereinsteiger gut in das Buch hereingekommen.

     

    Klappentext:

    Marten Hilmer, schwerreicher Immobilienbesitzer auf Amrum, wird vergiftet auf seinem Anwesen aufgefunden. Hauptkommissarin Lena Lorenzen reist in ihre alte Heimat, um zu ermitteln. Ist der Täter unter den Frauen zu finden, mit denen Hilmer über die Jahre eine Affäre hatte? Oder wurde jemand beim Immobilienkauf übervorteilt? Als Lena im Haus des Opfers ein Bild ihrer Mutter findet, hat sie Mühe, sich auf ihre Arbeit als Polizistin zu konzentrieren. Neben der Befragung der vielen Verdächtigen muss sie herausfinden, wie ihre eigene Geschichte mit dem Fall verbunden ist.

     

    In letzter Zeit lese ich gerne mal einen Kriminalroman, welcher in Norddeutschland spielt. Daher hatte mich bei diesem Buch sofort der Klappentext angesprochen und voller Vorfreude habe ich mich an dieses Buch gewagt. Ich hatte keine großen Erwartungen daran – dennoch wurde ich von „Der Tote auf Amrum“ gut unterhalten.

    Der Schreibstil von Anna Johannsen ist angenehm, sodass sich der Krimi flüssig und zügig lesen lässt. Schnell ist man mitten im Buch und mitten im Geschehen und noch schneller ist das Buch auch schon ausgelesen, weil man einfach nur zu gerne erfahren möchte, wie dieser Mordfall aufgeklärt wird und was bzw. wer hinter dieser Tat steckt. Jedoch hat mir hier manchmal ein bisschen der Lokalkolorit gefehlt. Es werden Andeutungen gemacht, aber so eine richtige nordische Atmosphäre ist bei mir leider nicht aufgekommen. Auch habe ich den Eindruck gehabt, dass diese Handlung auch auf jeder anderen Insel funktioniert hätte – Amrum wäre austauschbar gewesen. Mir haben hier einfach die typischen lokalen Andeutungen oder Gegebenheiten gefehlt, welche mit in die Handlung eingebunden werden. Dafür schafft es Johannsen auf vielseitige Weise Spannung zu erzeugen. Aber auch mit ihren eher ruhigeren Passagen weiß die Autorin zu überzeugen. Hier geht es nicht immer rasant zur Sache, die Ermittler kommen auch mal zur Ruhe. Manchmal spielt der emotionale Ballast oder die Vergangenheit der Charaktere eine wichtigere Rolle, welche näher beleuchtet werden. Aber auch diese habe ich mit Spannung gelesen. Man darf hier aber keine rasante Verfolgungsjagd erwarten oder knallharte Polizisten, welche gerne mal mit ihrer kriminellen Ader über das Ziel hinausschießen. Hier wird eher gemächliche Polizeiarbeit mittels Verhören oder Rekonstruktion des Tathergangs geleistet. 

    Die Protagonistin ist die zentrale Person Lena Lorenzen. Sie ist bei der Polizei als Hauptkommissarin angestellt. In diesem Band spielt auch ihre Vergangenheit eine wesentliche Rolle und schnell muss sie sich der Frage stellen, ob sie diesen Fall auch sachlich aufklären kann. Man kann sie auch gut verstehen, wenn man sie noch nicht aus den vorherigen Bänden aus der Reihe kennt. Dennoch konnte mich ihre Person nicht wirklich berühren, auch wenn sie durchaus sympathisch ist. Mir hat hier manchmal einfach die Emotionalität gefehlt – sie muss jetzt nicht weinerlich sein, definitiv nicht, aber sie war mir manchmal einfach zu sachlich. Daher habe ich ihre Geschichte meist recht sachlich aufgenommen, sodass ich keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Auch ihre Vergangenheit zu einem ehemaligen Vorgesetzten wird hier thematisiert. Hier wird das sensible Thema der sexuellen Belästigung angebracht. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich die Darstellung hierzu in „Der Tote auf Amrum“ finden soll. Ein paar Mal wird dieses wichtige Thema in die Handlung mit eingebunden – auch wird gezeigt, wie schwierig es ist, damit umzugehen. Dennoch finde ich es manchmal etwas ungeschickt und nicht immer gelungen.

     

    Insgesamt konnte mich Anna Johannsen mit ihrem Kriminalroman „Der Tote auf Amrum“ gut unterhalten. Der Kriminalfall bzw. dessen Aufklärung hat mir gefallen. Auch die Protagonistin ist mir sympathisch gewesen, dennoch konnte ich keine richtige Bindung zu ihr aufbauen. Für diesen Krimi möchte ich 4 Sterne vergeben.

  18. Cover des Buches Die Gärten von Istanbul (ISBN: 9783442715138)
    Ahmet Ümit

    Die Gärten von Istanbul

     (65)
    Aktuelle Rezension von: AntjeB23

    "Die Gärten von Istanbul " ist das erste Buch , was ich von dem Autor Ahmet Ümit gelesen habe und es hat mir sehr gefallen. Es ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern man erfährt auch sehr viel über Istanbul und die Geschichte von Istanbul. Das Buch hat mir auf alle Fälle Istanbul näher gebracht. Klappentext: Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt ... Mir hat sehr gefallen, wie Hauptkommissar Nevzat mit seinen Mitarbeitern Zeyneb und Ali versucht mehrere Mordfälle aufzuklären, die an historisch wichtigen Orten von Istanbul verübt wurden. Dabei werden diese Orte geschichtlich und kulturell dem Leser näher gebracht. Für mich ist dieses Buch sehr lesenswert. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir!

  19. Cover des Buches Morgentod (ISBN: 9783847637271)
    Ole R. Börgdahl

    Morgentod

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Kiki77

    „Morgentod“ von Ole R. Borgdahl ist ein Hamburg-Krimi, und der zweite Fall des Ermittlerteams um Kurt Bruckner, der als Kriminaloberkommissar bei der Hamburger Polizei arbeitet, sowie Tillman Halls, der eine Vergangenheit beim FBI in Quantico hat.

    In einer Villa wird die Hauswirtschafterin erschossen. Wer hat ein Interesse am Tod der Frau, das klären Bruckner und Halls. Dabei stoßen sie auf einige Unklarheiten in der Vergangenheit der Toten, sowie beim Hausherren. Als es dann noch um eine Kindesentführung geht, wird deutlich, wer die Frau aus dem Weg haben will.

    Das Buch liest sich flüssig und die Spannung steigt immer weiter an. Für den zweiten Teil des Ermittler-Duos gebe ich gerne 3,5 Sterne.

  20. Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen (ISBN: 9783734101625)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Verwicklungen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich denke wer die Provence und unterhaltsame Krimis mag, dem kann diese Reihe gut gefallen. Der Auftakt war besser als erwartet und durchaus solide und unterhaltsam. Der Fall selbst war interessant, die Auflösung kam sehr kurz vor Schluss und wurde dann relativ unspektakulär abgehandelt. In dieser Hinsicht nicht unbedingt ein Highlight, aber solide und mit Potential. Den Hauptcharakter mochte ich gern. Leider sticht kein anderer Charakter wirklich hervor. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, die Reihe weiterzulesen, aber es war auch nicht schlecht.

  21. Cover des Buches Hosianna! (ISBN: 9783499269271)
    Johanna Alba

    Hosianna!

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus

    Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!Eigentlich hat mir das Buch gefallen, es ist sehr gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil und packende Geschichte. Sehr interessant, Rom mal aus einer etwas anderen Sicht zu erleben! Die Charaktere fand ich allerdings etwas unrealistisch, irgendwie kann ich mir einfach nicht so einen Papst vorstellen. Es fehlte den Menschen das gewisse Etwas, das sie lebensfähig und glaubwürdig als Charakter eines Buches macht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte, nett für zwischendurch!
  22. Cover des Buches Femme fatale (ISBN: 9783257068627)
    Martin Walker

    Femme fatale

     (89)
    Aktuelle Rezension von: leserattebremen

    Es ist Frühling im Périgord und die Touristensaison steht bevor, als in der Vézère ein Kanu mit einer nackten Frauenleiche gefunden wird. Alles deutet auf ein satanistisches Ritual hin und zudem scheint die Leiche mit einer berühmten Kommunistin der Region, der roten Baronin, verwandt zu sein. Die ist jedoch nicht mehr ansprechbar und wird von einer seltsamen Krankenschwester betreut, die versucht, sich an den Polizisten Bruno heranzumachen und auch in einem großen Hotelprojekt der Region mit drin steckt. Eine seltsame Kombination, die den Dorfpolizisten Bruno Courrège fordert. Und dann bringen ihn auch noch seine Gefühle für zwei Frauen durcheinander, die Engländerin Pamela, mit der er eine lockere Affäre hat, und seine verflossene Liebe Isabelle, die es wird nach Saint-Denis verschlägt, und die er einfach nicht vergessen kann. 

    Es ist ein spannender Fall, in dem Bruno ermittelt und so kann man sich bei der Lektüre wieder ganz auf den Krimi einlassen. Die Region wird wieder so wunderbar beschrieben, dass man am liebsten selbst sofort eine Reise machen möchte und Bruno ist und bleibt einfach der sympathischste Dorfpolizist in der gesamten Kriminalliteratur. So langsam wünsche ich ihm aber wirklich, dass er endlich die richtige Frau findet, denn er ist ein sehr familiärer Typ. Kriminalfall und regionale Geschichten laufen auch in „Femme fatale“ wie in allen Bruno-Krimis nebeneinander her, so dass es zwar ein spannender Krim ist, man aber keine wilden Verfolgungsjagden oder Explosionen erwarten sollte. 

    „Femme fatale“ von Martin Walker ist wieder ein echter Wohlfühl-Krimi, halb Reiseführer und halb Kriminalroman entführt der Autor seine Leserinnen und Leser ein sein geliebtes Frankreich, was einfach eine große Freude ist. 

  23. Cover des Buches Das Glück, wie es hätte sein können (ISBN: 9783888979279)
    Véronique Olmi

    Das Glück, wie es hätte sein können

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sookie70
    Serge, verheiratet mit der schönen, um vieles jüngeren Lucie und Vater von zwei wohlgeratenen Kindern, verliebt sich auf den ersten Blick: In Suzanne, die Klavierstimmerin. Sie ist so anders als seine Frau.

    Er folgt ihr, er verführt sie, er gängelt sie - und sie lässt es geschehen...

    Begegnungen und Trennungen, Leid und Zugeständnisse, Vernunft und Affekt teilen sich die Bühne in dieser etwas ungewöhnlichen Pariser Liebesgeschichte.

    Suzanne schildert ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form. Das erzeugt eine seltsame (wahrscheinlich von der Autorin gewollte) Diszanz zu jenen Passagen, in denen über Serge erzählt wird.

    Tatsächlich bleibt die Geschichte der beiden Liebenden für mich eigenartig distanziert bis zuletzt. Die Begriffe Liebe, Beziehung, Ehe, Familie und Herkunft bilden in diesem- ein bisschen tragischen -  Roman die Leitfäden für die gekonnte Schilderung einer "amour fou", und zwar mit für mich gar nicht so unerwartetem Ende...


  24. Cover des Buches HOLD (ISBN: 9783736309777)
    Helena Hunting

    HOLD

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Seit Rian sich um den, von ihrer Schwester verursachten, Schaden an Pierces Auto kümmern musste, scheint sie ihm ständig zu begegnen. Jedes neue Treffen bringt ebenfalls neue Gefühle und ein besonderes Knistern mit sich. Doch auch Geheimnisse liegen in der Luft, schaffen die Beiden es voll und ganz ehrlich zu sein, ohne ihre Liebe zu zerstören?

    CHARAKTERE

    Mit dieser Fortsetzung kommt die Reihe nun von den Mills- Brüdern ab, da die neuen Protagonisten nur noch über Verwandte mit jenen bekannt sind. Das hat den Charakteren aber keineswegs geschadet, denn diese sind nach wie vor einzigartig und interessant.
    Rian musste sich schon von klein auf durchkämpfen, da ihre Eltern sie, mit einer chaotischen Zwillingsschwester und einem Jungennamen, in ihrem Immobilienfiasko hinterlassen haben. Seitdem bauen die Schwestern sich ihr eigenes Leben auf und versuchen sich nun einen Namen auf dem Immobilienmarkt zu machen ohne mit den schmutzigen Dingen der Vergangenheit in Berührung zu geraten. Rian ist eine sehr verschlossene Person und zu Vertrauen ist für sie kaum möglich. Das macht sie im Laufe der Zeit teilweise wirklich unsympathisch, dennoch kann man es ihr nicht böse nehmen, da sie eben schon viel schlimmes erlebt hat und es gar nicht richtig fassen kann, dass sie etwas durch und durch Gutes verdient hat wie Pierce.
    Anfangs hatte ich ein wenig Angst, dass er das laufende Klischee sein wird. Der reiche Sohn, der todunglücklich mit seinem Job ist und sich gerne einmal mit mehreren Frauen vergnügt. Dem war aber gar nicht so. Pierce ist ein gefühlvoller junger Mann, der noch viel mehr hinter seinem Sixpack verbirgt, als man es auf den ersten Blick vermutet. Beispielweise ein gutes Herz. Man merkt in jeglichen Situationen, dass ihm Rian wirklich wichtig ist und er alles für sie tun würde. Das passt auch perfekt zu seiner allgemeinen Tatkraft. Wer auf sexy Handwerker mit einem reinen Herz und ganz viel Charme steht, sollte unbedingt diesen Teil mit Pierce lesen.

    HANDLUNG

    Wo die Charaktere in diesem Buch so überzeugend sind, mangelt es leider an der Handlung. Es gibt zwar immer das Versprechen auf Geheimnisse, jedoch kommt kein Punkt an dem es ein wenig Drama gibt. Als Leser sind einem die meisten Infos schon recht schnell klar und man wartet zwar auf eine detailliertere Enthüllung, die kommt allerdings nicht, was ich sehr schade finde, da ich gerne genaueres über Rians Familie wüsste. An sich finde ich diese Harmonie die zwischen den Protagonisten herrscht wirklich toll, da sie mir auch beweist, dass die Beiden zusammengehören, dennoch gibt es auch Möglichkeiten etwas Spannung in die Geschichte zu bringe, ohne unnötigen Streit heraufzubeschwören oder das Drama beziehungsbelastend zu machen. Auch wenn die Reihe allgemein nicht mit seiner ausgearbeiteten Handlung punkten kann, ist diese hier eine Enttäuschung.
    Die Chemie zwischen den Beiden hat diesen Niederschlag jedoch fast wett gemacht, denn ich glaube bis jetzt sind Pierce und Rian definitiv eines meiner Lieblingspaare von dieser Reihe. Die Beziehung ging zwar recht schnell und hätte an manchen Stellen etwas langsamer voranschreiten können, jedoch war sie immer total authentisch und mit viel Leidenschaft ausgestattet.

    SCHREIBSTIL

    Der Schreibstil bleibt konstant großartig und macht jedes Mal Lust mehr zu lesen. Poetik ist hier zwar nicht zu erwarten, aber alle die eine humorvolle, lockere Erzählweise wollen, die teilweise auch auf die tieferen Gefühle eingeht, sind hier richtig.

    Fazit: Eine klare Empfehlung basierend auf den Charakteren und deren Liebesgeschichte. Wer einen starken Plot mit überraschenden Wendungen möchte, sollte hiervon jedoch die Finger lassen.

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