Bücher mit dem Tag "impressionismus"
19 Bücher
- Daniel Fehr
Ella im Garten von Giverny
(4)Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzenClaude Monet war ein inspirierender Künstler, der mit seiner Leidenschaft und seinen natürlichen Impressionen bis heute einer der bekanntesten Künstler seiner Ära ist. Da ich selbst ein großer Fan seiner Bilder bin, war ich gespannt, wie das Bilderbuch zu seinem Leben wohl umgesetzt sein mag. Außerordentlich schön fand ich den Illustrationsstil, dem allein genommen ich definitiv die volle Punktzahl geben würde! Zwischen kindlich und ausgeklügelt punkten die pastelligen, großformatigen Bilder mit einem ganz besonderen Charme und Detailreichtum, was Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gefallen wird. Die Geschichte an sich war kürzer, als ich angenommen hatten. Toll ist, dass ausführlich (dabei aber nicht zu ausschweifend) erklärt wird, warum Claude Monet sich gerade für die Motive entschieden hat, die er besonders häufig zeichnet. Sein Weg weg von der damals konventionellen Malerei kann für die Leser eine Inspiration sein, auch selbst einmal gegen den Strom zu schwimmen und den Mut zu haben, eigene Ideen zu verwirklichen. Für meinen persönlichen Geschmack war das Ende der Geschichte ein wenig zu offen. Ich habe die Seite umgeblättert und war ganz überrascht, dass sie plötzlich vorbei ist. Von mir gibt es 4🌟
- Anne Sefrioui
MONET: Meisterwerke – Kunst groß im Bild - Seine Hauptwerke in einer attraktiven Leinenausgabe mit Motiv-Farbschnitt und sechs opulenten Ausklapptafeln (Meisterwerke im Großformat, Band 2)
(7)Aktuelle Rezension von: DaveSp91Mit diesem prachtvollen Bildband wird Claude Monet, der Inbegriff des Impressionismus, in seiner ganzen Vielfalt erlebbar gemacht.
Von den frühen Landschaftsbildern bis zu den ikonischen Seerosen – der Band führt chronologisch und thematisch durch Monets Schaffen. Die begleitenden Texte sind informativ, aber nie trocken, und geben Einblick in die Entwicklung seiner Technik sowie die Bedeutung seiner Hauptmotive. Besonders spannend ist der Blick auf Monets unerschöpfliches Spiel mit Licht und Farbe, das hier in eindrucksvollen Abbildungen nachzuempfinden ist.
Ein echtes Highlight ist die hochwertige Ausstattung. Die edle Leinenbindung, der Motiv-Farbschnitt und sechs großformatige Ausklapptafeln, die Meisterwerke wie die Seerosen in einer Detailtiefe zeigen, die man sonst nur im Museum erlebt Die Gestaltung macht den Band nicht nur zu einem Lese-, sondern auch zu einem Schau- und Sammelobjekt.
Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Kunstband – es ist ein visuelles Erlebnis. Die Qualität der Reproduktionen ist beeindruckend, die Farbbrillanz kommt Monets Originalen erstaunlich nahe. Es lädt zum Blättern, Staunen und Verweilen ein, egal ob man schon viel über Impressionismus weiß oder Monet gerade erst für sich entdeckt.
Dieses Buch ist ein opulentes Werk, das sowohl Kenner als auch Neulinge begeistert und das man gerne immer wieder zur Hand nimmt. - Christina Björk
Linnéa im Garten des Malers
(29)Aktuelle Rezension von: downey_jr„Linnéa im Garten des Malers“ hatte ich selbst schon als Kind gelesen und geliebt, und so musste das Buch natürlich auch für mein Kind gekauft werden (mein altes Exemplar gibt es leider, leider nicht mehr).
Das Buch ist einfach wunderschön illustriert, sehr liebevoll gestaltet.
Es geht um Kunstgeschichte, aber das Thema wird auf so schöne und kindgerechte Art behandelt, dass sowohl Kinder als auch Eltern sich dafür begeistern können. Geeignet für Kinder ab ca. 7-8 Jahre bzw. für alle, die sich dafür begeistern können.
Ich kann das Buch jedem unbedingt ans Herz legen!
- EFA
Claude Monet
(4)Aktuelle Rezension von: Lia48Eine Graphic Novel ist definitiv eine spannende Herangehensweise an das Leben und die Werke von Monet!
Ich fand es interessant, seinen Lebensweg auf diese Art und Weise zu verfolgen. Denn seine Geschichte wird dabei lebendig...
Sie beginnt mit seiner Augen-OP im höheren Alter. Er schaut zurück auf sein Leben und erzählt von Jugend an.
Es lässt einen nicht kalt, wenn einem bewusst wird, wie schwierig es für Monet war, als Künstler überhaupt gesehen und als solcher erfolgreich zu werden. Oft musste er sich Geld leihen und immer wieder lebte er in Armut. Mit seinen Bildern war er teilweise Hohn und Spott ausgesetzt. Es dauerte lange, bis er seine Werke für immer höhere Preise verkaufen konnte.
Diese Schwierigkeiten werden stimmungsmäßig (ziemlich düster) sehr gut in Text und Bild wiedergegeben und machen tatsächlich den größten Teil des Buches aus. Neben der Malerei liegt darauf der Fokus. Die Zeit und der Garten in Giverny, werden nur kurz thematisiert – kein Kritikpunkt, aber man sollte wissen, worauf man sich bei der Graphic Novel einlässt.Ich weiß nicht, wie Monet tatsächlich war, aber mir ist aufgefallen, dass er hier manchmal recht egoistisch und verantwortungslos dargestellt wird – vielleicht war er tatsächlich so oder es handelt sich um fiktive Züge. Er ist z. B. der Meinung, dass er Camille gegenüber keinerlei Verpflichtungen hat, als diese unerwartet von ihm schwanger wird. Und als die ganze Familie arm ist und am Hungertuch nagt, wehrt er sich trotzdem lange dagegen, aus der Widerstandsgruppe der Impressionisten auszusteigen und im Salon auszustellen…
Im Nachwort wird mithilfe von Bildern gezeigt, welche seiner Werke zur Inspiration der Illustrationen im Buch geführt haben - eine wirklich schöne Idee und eine tolle Verbindung zu Monets Werken! Oft sind dies nämlich ähnliche Motive wie im Original, die aber weniger impressionistisch dargestellt sind und den malenden Monet mit integrieren.
„,Das Motiv ist zweitrangig; das, was ich abbilden möchte, ist das, was sich zwischen mir und dem Motiv befindet.‘“
Monet ging es in der Malerei nicht darum, die Wirklichkeit abzubilden oder sie zu idealisieren. Statt kleiner Details wollte er Eindrücke festhalten, Emotionen und Impressionen, die Atmosphäre, das Licht und die Spontanität des Augenblicks.
Im Freien zu malen, hielt man damals noch für eine verrückte Idee. Doch nur so konnte Monet alle Eindrücke einfangen und auf die Leinwand bringen.
Da Monet dafür bekannt ist, dass der das Licht so gut eingefangen hat (siehe Titel: „Auf den Spuren des Lichts“!), hätte ich mich gefreut, wenn sich dies auch in den Illustrationen der Graphic Novel widergespiegelt hätte.
Leider sind die Bilder extrem dunkel und auch manche Textstellen sind daher weniger gut lesbar. Ich hatte den Eindruck, dass das auch mit am Papier liegen könnte. Bei den digitalen Leseproben zum Buch im Internet wirken die Illustrationen nämlich deutlich heller!
FAZIT: Man muss sich die Lektüre also auf jeden Fall bei hellem Licht zu Gemüte führen! Dann kann ich sie empfehlen. So kann sie einen für sich einnehmen und in Monets Welt versinken lassen… 4-4,5/5 Sterne! - Amy Guglielmo
Große Kunstgeschichten. Vincent van Gogh
(5)Aktuelle Rezension von: zauberblumeDiese Buchreihe, in der Kinder (geeignet ab 8 Jahren) große Kunstgeschichte nahe gebracht wird,
finde ich super toll. In dieser Buchreihe sind schon zahlreiche Bücher von bekannten Künstler*innen erschienen. In Kooperation mit dem Metropolitan Museum of Art. Nun werden wir von der Autorin Amy Guglielmo in die Welt des niederländischen Malers Vincent van Gogh entführt. Mit ihren altersgerechten Texten bringt sie Kindern die Welt von Vincent nahe. Beeindruckt haben mich jedoch auch die traumhaften Illustrationen von Petra Braun. Diese lassen den Künstler und seine Werke lebendig werden.
In diesem tollen Kunstbuch wird uns das Leben und Werken von Vincent van Gogh, der von seinen Eltern schon früh gefordert wurde und seine Karriere als Kunsthändler begann, nahe gebracht. Vincent wurde in einem kleinen Dorf in den Niederlanden zur Welt. Er war das älteste von sechs Kindern. Die ganze Familie verbrachte viel Zeit in der Natur und beim Spazierengehen gab es immer jede Menge Neues zu entdecken, das Vincent schon damals in Bildern festhielt. Er führte ein unstetes Leben, lebte unglücklich in London und Paris, bevor es in nach Belgien zog. Zu seinem eigentlichen Malstil fand er jedoch in Südfrankreich, wo er sich viel in der Natur aufhielt und mit kräftigen Farben experimentierte. Die meisten von Vincent van Gogh beinahe 900 Gemälden und 1100 Arbeiten auf Papier entstanden zwischen 1981 und 1890. Sein ganzes Leben lang zeigte Vincent viele Symptome körperlicher und geistiger Erkrankung. Er wurde nur 37 Jahre alt. Durch seine Schwägerin, die zahlreiche Ausstellungen organisierte und ein Buch veröffentlichte, wurde die ganze Kunstwelt auf ihn aufmerksam und betrachtete seine Kunstwerke mit völlig neuen Augen.
Besonders gefällt mir auch der Zeitstrahl wichtiger Kunstwerke, der am Ende des Buches zu finden ist. Außerdem gibt es auch hilfreiche Tipps, wie man ein Selbstporträt gestalten kann. Ein Kunstbuch für Kinder und Erwachsene. Ich bin total begeistert und vergebe sehr gerne 5 Sterne für diese interessante Lektüre, bei der mich schon das beeindruckende Cover anzieht.
- Ralf Günther
Die Badende von Moritzburg
(22)Aktuelle Rezension von: SchimmerIch habe lange in Dresden gelebt und wohne jetzt in der Nähe von Moritzburg, kenne also die Örtlichkeiten. Die Geschichte vom Sanatorium auf dem Weißen Hirsch und die der Brücke Künstler und des Roten Hauses haben mich immer interessiert und ich finde es gut, dass darüber in einem Roman unterhaltsam geschrieben wird.
Natürlich müssen die Fakten mit Figuren und Fantasie lebendig und unterhaltsam umgeben werden.
Aber bei allem Respekt, hier stimmt einiges nicht, von den örtlichen Entfernungen Moritzburg zum Dippelsdorfer Teich mal abgesehen....
Die Protagonistin hätte sich nie und nimmer so verhalten zur damaligen Zeit! Das ist grober Unfug, so schön es auch gewesen wäre...
- Amy Guglielmo
Große Kunstgeschichten. Claude Monet
(7)Aktuelle Rezension von: Lia48INHALT:
Wer war eigentlich dieser Claude Monet und wie wurde er zu dem berühmten Maler, dessen Seerosenbilder heute weltberühmt sind?Diese Kinderbiografie erzählt vom Leben und Malen des Künstlers Claude Monet.
Geboren als Oscar-Claude Monet 1840 in Paris und aufgewachsen in Le Havre, hatte Claude schon früh den Traum, Künstler zu werden. Er schwänzte oft die Schule oder zeichnete lustige Bilder seiner Lehrer*innen. Mit 15 Jahren begann er, Karikaturen zu verkaufen. Nach dem Tod seiner Mutter ermutigte ihn seine Tante, Kunstunterricht zu nehmen. Monet lernte den Maler Eugène Boudin kennen, der ihm die Freilichtmalerei zeigte.
Aufgrund dessen Empfehlung, studierte Claude Malerei in Paris, lernte andere Künstler kennen und streifte durch die dortigen Galerien und Ateliers.
Nach seiner Zeit im Militärdienst in Algerien und nach der Genesung von Typhus, versuchte er seinen eigenen Malstil zu finden. Er arbeitete er mit anderen Künstlern wie Johan Jongkind, Renoir und Sisley zusammen und versuchte stets, das Licht der Natur abzubilden, wozu er eine spezielle Technik anwandte: Er malte mit schnellen Pinselstrichen und Farbtupfen.
Dabei hielt Monet beispielsweise im Winter den lila und blauen Schimmer auf Schneedecken fest und im Sommer die feurigen Farbflecken der Blumen sowie die Reflexionen auf Wasseroberflächen.
Trotz finanzieller Schwierigkeiten (zeitweise hatte Claude kaum zu essen) und anfänglicher Ablehnung seiner Werke (die Künstler wurden teilweise ausgelacht!), entwickelte sich der Impressionismus, ein neuer Kunststil, der mit der Zeit Anerkennung fand.
Monet heiratete Camille Doncieux, die ihm für viele seiner Bilder Modell stand, und nach ihrem Tod zog er mit seiner Familie nach Giverny, wo er einen prächtigen Garten anlegte, mit vielen verschiedenen Pflanzen, Blumen, Bäumen und einem Seerosenteich mit einer kleinen Brücke.
Dieser wurde zu seiner größten Inspiration für seine Gemälde.In den 1890er-Jahren schuf er Serienbilder, zu verschiedenen Lichtverhältnissen, Tageszeiten, unterschiedlichen Wetterbedingungen und Jahreszeiten, „um zu zeigen, wie das unterschiedliche Licht die Farben verändert.“ Diese Bilder fanden große Anerkennung beim Publikum.
Monet heiratete seine zweite Frau Alice und nach dem Tod von ihr und seinem Sohn, suchte der Maler Trost in den Blumen.
Er malte weiterhin, trotz zunehmender Augenprobleme, die ihn mit der Zeit verschwommener, trüber und zeitweise keine lila oder blauen Töne mehr sehen ließen, was sich jedoch nach einer Augen-OP wieder besserte.
Seine letzten zehn Lebensjahre widmete er seinen großformatigen Seerosenbildern.
Monet starb 1926 in Giverny, zählt heute zu den berühmtesten Malern Frankreichs.
Auf seinen Wunsch hin wurden 1927 acht seiner riesigen Seerosenbilder im Musée de l'Orangerie in Paris ausgestellt. Seinen Garten in Giverny besuchen heute jährlich über 500.000 Menschen.----
MEINUNG:
Ich liebe dieses Buch!
Es enthält so viel Wissenswertes über Monet, sein Leben und seine Kunst und das alles anschaulich und kindgerecht erzählt, dass ich es euch unbedingt ans Herz legen möchte!
Auch die vielen Details, z. B. mit welchen Pflanzen und Blumen er seinen Garten schmückte, mit welchen Farben er sein Haus in Giverny bemalte, wie er nach Licht, Farben und Reflexionen zu verschiedenen Zeiten und Wetterbedingungen einfing - all das wirkt hier sehr inspirierend erzählt und dargestellt!
Die hübschen Illustrationen von Ginnie Hsu laden zum Betrachten und Verweilen auf den Seiten ein.
Ein MUSS für den Kunstunterricht ab dem Grundschulalter – damit lassen sich bestimmt verschiedenste tolle Projekte kreieren!
Vom Verlag wird das Buch für Kinder ab 8 Jahren empfohlen. Dieser Einschätzung schließe ich mich an.Die Reihe „Große Kunstgeschichten“ enthält zudem im Buch verteilte Impulse, um selbst tätig zu werden. Auch diese können gut von Erwachsenen als Ideen aufgegriffen werden, z. B.: ein Porträt von jemandem zeichnen, den man gut kennt, „Versuche eine Schneelandschaft zu malen. Welche Farben lassen eine Szene kalt wirken?“, mit welchen Farben würdest du dein Traumhaus gestalten? Malen, was man am Lieblingsplatz zum Entspannen sieht, Lieblingsblume malen, ein Gebäude zu unterschiedlichen Tageszeiten malen, hauptsächlich mit Gelb und Rot malen, „Brücke über einen Seerosenteich“ mit kurzen Pinselstrichen und Tupfen nachmalen, eigene Bilderserie malen, usw.
Dies ergibt eine schöne Sammlung an Ideen, um Monets Kunst für Kinder erlebbar werden zu lassen!Auf den Seiten zur Geschichte Monets wurden verschiedene Zitate von ihm eingestreut.
Nach der Biografie des Künstlers befinden sich auf zwei Doppelseiten die wichtigsten Kunstwerke auf einem Zeitstrahl abgebildet.
Am Ende des Buches findet man außerdem noch ein Glossar, um manche Begriffe nachschlagen zu können.Neben dem Sachwissen, den praktischen Impulsen und all der Inspiration, kann das Buch Kinder des Weiteren dazu ermutigen, an sich und an die eigenen Träume zu glauben und sie zu verwirklichen. In der Kinderbiografie wird erzählt, dass die impressionistischen Künstler zunächst für ihre Werke sogar ausgelacht wurden. Doch Monet malte weiter und wurde weltberühmt.
Und obwohl er später Probleme mit seinen Augen hatte (eine Linsentrübung) und manche Farben nicht mehr sehen konnte, so arbeitete er weiter an seinen Gemälden. Er hat manche Farben einfach nicht mehr verwendet, hat sich aber die Malerei nicht nehmen lassen. Dies kann dazu ermutigen, z. B. mit körperlichen Einschränkungen eigene Wege zu gehen, so, wie es beispielsweise auch Frida Kahlo getan hat (die viel im Liegen malte).----
FAZIT: Eine wunderschöne, inspirierende und anschaulich gestaltete Kinderbiografie über das Leben und das Malen von Claude Monet. Durch die zahlreichen Impulse zur praktischen Umsetzung bietet sich das Buch auch äußerst gut für den Kunstunterricht ab dem Grundschulalter an – hier können sicherlich großartige Projekte entstehen! 5/5 Sterne und für mich ein Kinderbuch-Highlight! - Co Winterstein
Nathan Kantereit
(11)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabPuh eine Novelle kenn ich noch zu gut aus meiner Zeit in der Schule. Kleine Bücher die man lesen und interpretieren durfte. Schon damals eine tolle Aufgabe! Aber Jahre lang habe ich nicht mehr an eine Novelle gedacht oder eine gelesen. Ich war sehr gespannt und auch ein wenig skeptisch.
Nathan lebt in Berlin und arbeitet in einem Museum als Aufsicht. Wir würden ihn heute wahrscheinlich als Nerd bezeichnen. Er lebt und liebt die Kunst und ist sonst gerne für sich. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Büchern und verbringt die Tage alleine in seiner Wohnung. Doch Nathan liebt seine Arbeit! Das liegt ganz besonders an Clara. Jedoch ist Clara kein Mensch sondern ein Bild! Ab Clara hat Nathan sein Herz verloren! Doch nun soll etwas schreckliches geschehe, Clara soll nach Italien ausgeliehen werden! Nathan weiß das er seiner Liebe folgen muss!
- Ein kleines Buch das es in sich hat! Schon die Aufmachung ist wunderbar! Das Cover zeigt für mich den Inhalt der hochemotionalen Geschichte. In der Geschichte gibt es immer wieder Bilder die der Story nochmal einen ganz besonderen Tiefgang schenken! Sie sind wunderschön gemalt und haben eine besondere Farbgestaltung. Die Hauptaussage des Buches wird nochmals mit den Bildern unterstrichen. Die Geschichte von Nathan hat mich sehr bewegt. Zu erst konnte ich nicht nachvollziehen wie man sich in ein Bild verlieben kann. Aber jede Mensch ist anders und in der heutigen Zeit wird es immer schwieriger einen Partner fürs Leben zu finden der einen akzeptier wie man nun mal ist. In Clara konnte Nathan alle seine Sehnsüchte, Träume und Emotionen kennen und ein Stück weit auch ausleben lernen. Er wird als Eigenbrödler beschrieben der jedoch tiefe Gefühle hegt. Im Buch wird deutlich das wahre Liebe Berge versetzen kann und sie einem helfen kann alles zu erreichen! Der Ausbruch aus dem eigenen Leben und die Erweiterung seines selbst ist hier im Buch ganz wundersam beschrieben. Es ist toll Nathan auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten und ich hoffe sehr das dieser kleine Schatz viele Menschen motivieren kann seine Liebe auszuleben! Das wahre Leben zu leben und los zj ziehen um Abenteuer zu erleben!
- Leif Karpe
Der Mann in den Bildern
(15)Aktuelle Rezension von: PiecewartenochKein Highlight, aber ein gelungener Kunstkrimi für Krimi-Laien wie mich. Der Kunstaspekt ist sehr toll ausgearbeitet und alleine, dass so etwas wie der Japonismus Erklärung findet, begeistert mich. Anfangs wirke die Geschichte auf mich etwas distanziert und langatmig, aber sobald der Protagonist in Frankreich ankommt und die einzelnen Schauplätze der Kunstgeschichte besucht werden, hatte mich der Schreibstil von sich überzeugt und Peter Falcon gewann auch an Sympathie. Das Nachwort fand ich auch sehr schön als Ergänzung und spannend.
- Angelica Daneo
Monet: Orte
(1)Aktuelle Rezension von: Verena2603“‘Für mich existiert eine Landschaft niemals an und für sich, denn ihre Erscheinung verändert sich mit jedem Augenblick’, erklärte Monet 1891. ‘Aber sie wird lebendig durch ihre Umgebung, die Luft und das Licht, die sich ständig verändern. (…) Für mich ist es nur die Umgebung, die den Motiven ihren eigentlichen Wert verleiht.’”
Entgegen der Vorstellung, beim Impressionismus handle es sich ausschließlich um flüchtige Momentaufnahmen, zeigen die sieben Essays mit welcher Sorgfalt Claude Monet die Orte, die er in seinen Werken festhielt, auswählte. Sie waren für ihn von immenser Bedeutung. Ich war überrascht, was für ein Business-Denken und Perfektionismus sich teilweise dahinter verbarg. Die Intention dahinter tut natürlich der Stimmung, die durch die Gemälde bei den Betrachter:innen hervorgerufen werden, keinen Abbruch, das Träumerische und die Naturverbundenheit, die Flüchtigkeit des dargestellten Moments.
Die Essays widmen sich verschiedenen Schaffensphasen Monets, und analysieren, die Wahl der Orte; zeigen, wie seine Zeitgenossen Monet beeinflussten (und er wiederum sie). Bereits die Essays sind bebildert, werden aber gefolgt von einem umfangreichen Katalog der ausgestellten Werke. Diese teilen die Werke nochmals in verschiedene Kategorien, wie beispielsweise die Darstellung von Städten, ländliche Idyllen, serielle Werke und selbstverständlich das selbst geschaffene Paradies, Monets berühmter Garten in Giverny. - Georg-Wilhelm [Hrsg.]. Költzsch
Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994].
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Anne Sefrioui
Monet: Meisterwerke des Impressionismus in einer hochwertigen Leporelloausgabe in Leinenbindung im Schmuckschuber (Kunst-Leporello, Band 2)
(5)Aktuelle Rezension von: Hilou81Zum Inhalt:
Der Prestel Verlag hat der Reihe der Leporelloausgaben einen neuen Band hinzugefügt. Diesmal werden Claude Monets 50 Meisterwerke in dieser Ausgabe präsentiert. Der Leporello-Druck ist in Leinen gebunden und mit einem informativem Booklet und einem gestalterisch entsprechendem Schmuckschuber ausgestattet. Um die schöpferische Entwicklung des impressionistischen Malers besser erfassen zu können, wurden für diese Ausgabe sowohl seine anfänglichen als auch späteren Werke ausgewählt. Zudem werden verschiedene Themen von Monets Werken erörtert und Hintergrundwissen zu den von ihm verwendeten Techniken erteilt.
Meine Leseerfahrung:
Diese Leporello-Ausgabe ist nun inzwischen der zweite Band in dieser Reihe und hat mich deswegen stark interessiert, weil diesmal einer meiner Lieblingskünstler samt seiner wundervollen Werke im Fokus steht. Die hochwertig verarbeitete Ausgabe hat eine sich sehr angenehm anfühlende Leinenbindung. Da die Seiten als Leporello angeordnet sind, sollte man beim Blättern vorsichtig sein. Der Druck ist tadellos und gibt die einzelnen Meisterwerke hervorragend wieder.
Wunderschön anzusehen ist jedes einzelne Bild, wobei man tatsächlich wunderbar Gemälde für Gemälde die Veränderungen bzw. Entwicklungen des Künstlers durch die Jahre erkennen kann. Was mich am Meisten an Monet fasziniert hat, war die Tatsache, dass er zwar mit zunehmendem Alter sich immer mehr der Abstraktion annahm, seine Werke jedoch in keiner Weise an Lebendigkeit und Authentizität verloren. Seine späteren Werke sind mir insofern am Liebsten, insbesondere die Garten- und Seerosenbilder haben mich bei ihrem Anblick schon immer innerlich berührt.
Sehr informativ ist zudem das mitgelieferte Booklet. Hier wird zuerst einmal auf wenigen Seiten kompakt, aber mit wichtigen Einzelheiten das Leben Monets erörtert und die Veränderungen in seinen Schaffensperioden durchleuchtet. Auf den weiteren Seiten sind die erlesenen 50 Gemälde übersichtlich und durchnummeriert aufgelistet, wobei zusätzlich kleine Abbildungen der Werke dargestellt sind. Zu jedem Gemälde gibt es dann nochmal kurze Infos, die kaum eine Frage offen lassen.
Insgesamt ist diese Leporelloausgabe ein gelungenes Kunstbuch, das sicherlich nicht nur Monet-Fans begeistern dürfte. Ich persönlich bin gespannt auf die Fortsetzung in dieser Leporello-Reihe des Verlages.
Fazit:
Anne Sefriouis "Monet" in der kunstvollen Aufmachung und dem ebenso schönen Schmuckschuber ist ein einzigartiges Glanzstück im Bücherregal und dürfte nicht nur Kunst- bzw. Monet-Liebhaber erfreuen.
- Birgit Zeidler
Claude Monet
(4)Aktuelle Rezension von: annlu*Vor seinem Motiv lag der Maler in Erwartung der Sonne und der Schatten auf der Lauer...*
Oscar-Claude Monet gilt als Meister des Impressionismus. Wie er über das Zeichnen von Karikaturen zur Landschaftsmalerei kam, sich von der realistischen/romantischen Darstellungsform löste und sein Augenmerk auf die Farben und das Licht richtete um seine bekanntesten Werke zu schaffen, aber auch wie sein privates Leben verlief, erzählt dieser minikunstführer.
Eigentlich zählt Monet zu meinen Lieblingsmalern und ich dachte, schon viele seiner Werke zu kennen. Hier wurde ich eines Besseren belehrt. Vor der Lektüre war mir nicht klar, dass der Maler mehrere tausend Bilder geschaffen hat, die von jugendlichen Karikaturen über Landschaftsbilder zum Impressionismus und zu seinen Serienwerken abseits davon reichen. Im Buch werden einige der Werke vorgestellt. Den Bildern ist dabei ein Kommentar zugefügt, sodass Besonderheiten und Neuerungen auch für Nicht-Kunstverständige klar werden.
Die Biografie verbindet das Schaffen des Künstlers mit den Ereignissen in seinem Leben. Es stellt zudem Orte und Menschen vor, die ihn besonders geprägt haben. So bekommt man die Gelegenheit auch andere Maler seiner Zeit kennenzulernen. Besonders interessant fand ich auch die Informationen, die sich auf den Wandel in der Kunstszene bezogen. Nicht nur der Impressionismus an sich wird dabei erwähnt. Auch die praktischen Neuerungen in Bezug auf das Handwerkszeug der Maler gelten als Grundlage für seine Art des Arbeiten. Zudem gehörte Monet zu einer Gruppe Künstler, die sich von der traditionellen Ausstellungsweise lösten. Die Gesetze der Kunstszene sowie die Liberalisierung im Kunstmarkt kommen damit auch zur Sprache.
Fazit: Das Buch gibt einen Überblick über das Leben, die Werke und die Entwicklung des Künstlers aber auch einen Einblick in die sich entwickelnde Kunstszene. Sehr interessant!
- Giancarlo Ascari
Lovers in Art
(2)Aktuelle Rezension von: Monika_BrigitteGraphic Novel: Auf 111 Seiten werden 10 Paare vorgestellt, die Einfluss auf die Kunst der Moderne hatten. Präraffaeliten, Impressionisten, Expressionisten und Surrealisten versammeln sich in dem anschaulich illustrierten Buch von den italienischen Illustratoren Giancarlo Ascari und Pia Valentinis.
Die teils unbeachteten Frauen der berühmten Künstler rücken in den Vordergrund. Das Buch zeigt, dass diese mehr künstlerischen Einfluss auf Ihre (Ehe-) Männer nahmen, als von der zeitgenössischen Gesellschaft behauptet. Sie schlüpften nicht nur in die Rollen der Muse und des Models, manche opferten sogar ihre Leben für die Kunst. Elisabeth Siddal bekam eine lebensbedrohliche Lungenentzündung, weil sie zu lange in eiskaltem Wasser lag, um ihrem Ehemann Dante Rossetti für ein Gemälde modelzustehen.
Die dargelegten Kurz-Biografien stecken voller Leben - verliebte Paare, Affären, Hochzeiten, unglückliche Beziehungen, Scheidungen. Der Umfang ist dabei angemessen und doch fallen mir noch einige Pärchen mehr ein, die sehr gut in die Sammlung passen würden (Peggy Guggenheim & Laurence Veil bzw. ihre 2. Ehe Max Ernst; Jackson Pollock & Lee Krasner).
Der Stil der Graphic Novel verdient 11 von 10 Punkten - authentische Abbildungen, die die realen Charaktere auf Papier wieder lebendig machen. Es findet sich bei jeden Pärchen der charakteristische Kunststil und persönliche Stil des jeweiligen Künstlers wieder - Klimt, Picasso, Dalí.
Die große Schwäche dieses Buches ist leider die Übersetzung sowie der Faktencheck. Gerne wollte ich mich bei einigen Künstlerpärchen im Internet detaillierter informieren und bin dabei auf Ungereimtheiten gestoßen. Falsche Daten und Zeiträume werden in Buch erwähnt, nicht gravierend, aber auch nicht auf dem Stand von wissenschaftlichen Arbeiten, zumal Quellenangaben gänzlich fehlen. Nur Guernica von Picasso wird urheberrechtlich nachgewiesen. Schade. So kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Für den anschaulichen Einstieg in die europäische Kunstgeschichte mag es genügen.
LOVERS IN ART | Giancarlo Ascari und Pia Valentinis | Verlagshaus Jacoby Stuart | 111 Seiten | 2024 | 22,00€
- Simona Bartolena
Monet
(2)Aktuelle Rezension von: Lia48INHALT:
Oscar-Claude Monet wird 1840 in Paris geboren, seine Jugend verbringt er in Le Havre.
Zeichnerisch begabt, fertigt er Karikaturen seiner Mitmenschen an. Er besucht zwar Zeichenkurse, prägender jedoch wird die Begegnung mit dem Maler Eugène Boudin, welcher sich auf maritime Werke spezialisiert und Monet dazu bewegt, es auch selbst mit der Malerei zu versuchen.
Er geht nach Paris, besucht die Académie Suisse (Zusammenschluss und Begegnungsort von Künstlern, ausgestattet mit Lehrmaterial).
Nach dem Militärdienst in Algerien und einer Typhuserkrankung, lernt er zurück in Le Havre den holländischen Künstler Johan Barthold Jongkind kennen. Sie freunden sich an und Monet lernt von ihm, wie auch anschließend in Paris von Charles Gleyre. Doch mit den Vorgaben der akademischen Malerei bei Gleyre hat Monet seine Probleme.
Zudem kommt es zum Bruch mit seiner Familie.
Er schließt sich einer kleinen Gruppe von Landschaftsmalern an – Frédéric Bazille, Alfred Sisley und Pierre-Auguste Renoir – gemeinsam ziehen sie immer wieder zum Malen in den Wald.
1865 darf er seine Werke erstmals im Salon ausstellen.
Monet interessiert sich für das Neue und damit auch für den Realismus von Gustave Courbet und den Stil von Manet. Er versucht sich in großformatiger Freilichtmalerei.
Geldprobleme lassen ihn vor seinen Gläubigern fliehen und er begeht aus Verzweiflung einen Selbstmordversuch. Doch er kann einige seiner Bilder verkaufen und schöpft neuen Lebensmut.
1870 heiratet er Camille, sie ziehen in die Normandie, doch Monet muss bald darauf vor der Einberufung nach England fliehen.
1872 zieht er nach Argenteuil, einer Stadt an der Seine, wo einige seiner Meisterwerke entstehen.
Monet schließt sich mit anderen Künstlern (Pissarro, Sisley, Degas, Morisot, Renoir, Guillaumin, Lepic, Levert und Rouart) zur „Société anonyme“ zusammen. Gemeinsam stellen sie ihre Bilder aus.
Der Tod von Camillie 1879, stürzt den Maler in eine tiefe Depression.
In Vétheuil malt er das Dorf aus unterschiedlichen Perspektiven. In Fécamp widmet er sich der tobenden Brandung.
Monet macht seine Verbindung zu Alice Hoschedé publik und zieht mit ihr und den Kindern nach Poissy.
1883 hat er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Durand-Ruel.
Der Maler entwickelt das Konzept der Serie: Er malt das gleiche Motiv in verschiedenen Lichtstimmungen, zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen.
Monet lässt sich mit seiner Familie in einem Landhaus mit Gelände in Giverny nieder. Er legt einen Garten mit vielen Blumen und einem Seerosenteich an, welcher ihm immer wieder als Motiv dienen wird.
Trotz der Kritik an seiner Kunst feiert Monet später immer öfter auch internationale Erfolge und gilt schließlich als „Vater des Impressionismus“.
MEINUNG:
Im Buch wird deutlich, dass es zwei Gesichter vom Künstler Monet gibt:
Einerseits strahlt er in seinen impressionistischen Bildern Licht, Farben und Lebensfreude aus. Sie zeigen Mädchen mit Sonnenschirmen in hellen Kleidern und Röcken, ein Picknick, blühende Gärten, Felder, Ozeane und Sonnenuntergänge.
Und andererseits gibt es da den einsamen, und enttäuschten Künstler, der erkennen muss, dass sich die Zeit des Impressionismus bald dem Ende neigt.
Mit 70 Jahren zieht er sich in seinen Garten in Giverny zurück. Abgeschieden und von einem Augenleiden geplagt, widmet er sich ab sofort dem Malen seiner Seerosen.
Mir gefällt die Reihe „Große Meister der Kunst“ von Prestel.
In jedem Band wird ein*e Künstler*in genauer unter die Lupe genommen, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen.
Wer sich also grob über Monet informieren möchte, ist hier genau richtig!
Ich fand die Texte über ihn und sein Leben sehr informativ. Das macht Lust auf mehr!
Der Inhalt des Buches gliedert sich in folgende Abschnitte:
Einleitung – Die Werke – Der Mensch und der Künstler – Monet aus der Nähe betrachtet – Anthologie – Standorte – Chronologie – Literatur
Schon allein das Cover ist eine einzige Augenweide, wobei ich die Seerosenbilder von Monet sowieso am liebsten mag.
Ansonsten befindet sich überwiegend auf jeder Doppelseite eines seiner Kunstwerke, die zum Betrachten einladen und die ich mir immer wieder gerne anschaue.
Unter „Die Werke“ sind einige seiner Bilder und deren Hintergründe genauer beschrieben. Diese machen den größten Teil des Buches aus.
Das etwas kleinere Format von 17 x 21 cm habe ich ebenfalls liebgewonnen, es liegt gut in der Hand.
FAZIT: Ein informatives und schönes Buch über den Künstler Monet, dessen Leben und Werke. Durch die vielen Bilder seiner Gemälde und das handliche Format nimmt man das Buch gerne in die Hand. Für Kunst-Interessierte ein Muss! 5/5 Sterne! - Anne Sefrioui
Van Gogh: Meisterwerke - Kunst groß im Bild - Seine Hauptwerke in einer attraktiven Leinenausgabe mit Motiv-Farbschnitt und sechs opulenten Ausklapptafeln (Kunst groß im Bild-Reihe, Band 1)
(3)Aktuelle Rezension von: Lia48Ich liebe Kunstbücher, die besonders aufgemacht sind.
Das hiesige Werk besticht bereits mit seinem buntbedruckten Leinen-Einband. Solche Bücher nimmt man allein schon haptisch gerne in die Hände! Und auch der mit Blüten bedruckte Buchschnitt ist ein klarer Hingucker! 🥰Im Inneren stehen auf 176 Seiten, 60 großformatige Abbildungen von Vincent Van Goghs wichtigsten Meisterwerken im Fokus.
6 seiner bekanntesten Gemälde findet man dabei im Großformat zum Ausklappen vor, was die Bilder noch imposanter erscheinen lässt.
Die Drucke wirken hochwertig und bringen die Farben zum Strahlen.Neben einer 7-seitigen Einleitung befinden sich im Buch verteilte Informationstexte zum Leben und Schaffen des Künstlers in eher komprimierter Form, was ich persönlich in solchen Bildbänden bevorzuge. Diese wurden lebendig formuliert und wecken große Empathie.
Die Anordnung von Textinformationen und Bildern geht dabei chronologisch vonstatten.
Ein paar eingestreute Zitate aus Briefen Van Goghs lockern das Buch zusätzlich auf und bringen eine persönliche Note mit hinein.Ein wunderschönes Buch, welches mich beinahe wunschlos glücklich gemacht hätte!
Etwas schade finde ich lediglich, dass manche der ausklappbaren Bilder im Großformat, nur einen Ausschnitt des Originals zeigen (wenn auch dafür im Detail). Da fehlt mir etwas vom Bild!
Und der Leinen-Einband wurde bei mir auf der letzten Seite nicht ganz sorgfältig mit dem Papier verklebt.
Abzug gibt es von mir dafür jedoch nur minimal. Denn sonst ist das Buch großartig!----
𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧: Ein Schmuckstück an Kunst-Bildband, ein bibliophiler Augenschmaus, bei dem klar die großformatigen Drucke von Van Goghs Werken im Fokus stehen! Das Buch eignet sich wunderbar zum Verschenken, auch an sich selbst.
Ich werde bestimmt noch häufiger darin blättern und mich an dieser wundervollen Ausgabe erfreuen. Mein neuer Lieblings-Bildband über Vincent Van Gogh und seine Gemälde! 🥰
Große Empfehlung! 4,5-5/5!⭐️ - Stephanie Cowell
Die Frau im grünen Kleid
(20)Aktuelle Rezension von: Laurada11Nachdem ich bei einer Ausstellung über das Leben und Werk Claude Monets war, habe ich mir dieses Buch gekauft, da ich neugierig auf die Frau war, welche so viele seiner Bilder geprägt hat. Titel, Klappentext und Cover versprachen mir einen Einblick in ihr Leben. Dies ist für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen, da es sich hier eher um einen biografischen Roman zu Monets Leben handelt, indem aber Camille natürlich auch eine große Rolle spielt.
Zu Beginn begleiten wir den rebellierenden jugendlichen Monet, den es mehr zur Kunst zieht als ins Geschäft seines Vaters. Bald geht es dann auch schon nach Paris, wo er sich mit einigen anderen aufstrebenden Künstlern anfreundet. Sein Leben schien geprägt von Frauengeschichten, was ihn für mich nicht gerade sympathisch darstellte. Aber das war sicherlich auch nicht das Ziel des Buches.
Die vielen französischen Namen haben mich besonders zu Beginn etwas durcheinander gebracht, aber wer sich etwas mit Kunst auskennt, kennt wohl auch viele der Namen und hat dann nicht solche Probleme wie ich. Das ist daher für mich kein Kritikpunkt, auch wenn ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht hätte.
Der Schreibstil war sehr einnehmend. Er hat mich gut in die damalige Zeit versetzt und vorallem in Monets Kopf. Seine aufbrausende und unstete Art hat mich viel Mitleid für Camille empfinden lassen. Leider blieb sie für mich etwas blass, da wir ausschließlich in der Sicht Monets bleiben. Einige ihrer Probleme ließen sich erahnen, wurden jedoch nie konkret angesprochen.
Alles in allem haben wir hier einen Roman über einen der bekanntesten Künstler, indem wir förmlich in seine Bilder abtauchen und die Geschichte dahinter erfahren. Die titelgebende Camille blieb leider oft eine Randfigur. Besonders Kunstliebhabern würde ich dieses Buch dennoch empfehlen!
- Claire Paulin
Blanche Monet und das Leuchten der Seerosen (Ikonen ihrer Zeit 6)
(98)Aktuelle Rezension von: Nala73Noch nie etwas von Blanche Monet gehört und gerade deswegen fand ich das Buch bzw. die Geschichte etwas langweilig, weil es sich immer um das gleiche Thema geht und das Leben zu wenig erzählt wird.
Die bewegende Lebensgeschichte von Blanche Monet
Paris, 1876: Die Familie der elfjährigen Blanche Hoschedé ist bankrott. Ihr Vater, ein berühmter Kunstsammler und Gönner Claude Monets, hat über seine Verhältnisse gelebt. Blanche, ihre Mutter und Geschwister kommen bei dem befreundeten Maler unter, in dessen Bilder sich Blanche auf Anhieb verliebt hatte. Ermuntert von Monet greift sie zum Pinsel. In Giverny wachsen die Hoschedés und die Monets zusammen, doch als Blanche Gefühle für den amerikanischen Maler John Leslie Breck entwickelt, der in dem Künstlerdorf zu Gast ist, findet das friedliche Leben der Familie ein jähes Ende …
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![Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994]. Cover des Buches Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994]. (ISBN: 9783770131440)](https://images.lovelybooks.de/img/90x/lb-cover/9783770131440_1570117635672_xxl.jpg)







