Bücher mit dem Tag "ina"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ina" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Singe, fliege, Vöglein, stirb (ISBN: 9783785577523)
    Janet Clark

    Singe, fliege, Vöglein, stirb

     (165)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ina ist in einem "Öko-Haushalt" aufgewachsen, ist selber aber eine Rockerbraut und fährt wie ihr Freund Aaron gerne Motorrad. Dieser ist Naturwissenschaftsstudent und sie macht ein freies, soziales Jahr in einem Tierheim, wo sie besonders eine Hand für Hunde hat. Dort arbeitet Lennja, eine Tierschutzaktivistin, die Ina aber nicht besonders mag. 

    Plötzlich lauert jemand in ihrem Zimmer auf sie. Es ist Janosch, ebenfalls ein Tierschutzaktivist. Es hat vor kurzen in einen Labor gebrannt, in dem Tierversuche stattfinden, und er ist der Hauptverdächtige. Die beiden haben etwas zusammen erlebt, seit dem steht Ina in seiner Schuld. 

    Auch wenn ihr anhand des Klappentextes sehen könnt, dass da noch weitaus mehr passiert, kann ich aber nicht mehr erzählen, ohne mächtig zu spoilern :) 


    Die Geschichte ist ziemlich verwickelt, für mich ehrlich gesagt etwas zu viel. Es tauchen so viele Personen auf und plötzlich hat der mit dem und der mit dem zu tun. Mir gefällt allerdings das Thema Cybermobbing und was alles geglaubt wird, wenn es nur jemand geschrieben hat, und wie schnell es sich dann als Wahrheit verbreitet.

    Erzählt wird aus den Perspektiven von Ina und Aaron, und was mich da extrem genervt hat, war, wie oft die beiden denken zu wissen, was der andere denkt, fühlt oder gemeint hat, darauf hin handeln, alles in Chaos ausbricht und am Ende war es ganz anders. Manche Sichtweisen finde ich einfach schrecklich naiv und voreingenommen. Ich verstehe auch Inas Verhalten nicht, als sie plötzlich in die Rolle der Verdächtigen rutscht. Das ergab für mich keinen Sinn. 

    Was allerdings spannend ist, ist der Aufbau des Buches. Zu Beginn gibt es eine Szene mitten im Chaos, danach wird die Woche davor erzählt und dann folgt der Teil nach der Anfangsszene. Diese Szene schiebt unsere Aufmerksamkeit auf den möglichen Täter. 


    Fazit:

    Als ich das Buch aus der Hand legte, wusste ich ehrlich gesagt nicht so recht, was ich davon halten sollte. Ein paar Dinge sprachen mich an, aber da war auch ein großer Packen, der mir gar nicht gefiel. Am schlimmsten fand ich, wie stark alles verworren miteinander war. Da gabs mir doch ein paar Zufälle zu viel. 

  2. Cover des Buches Schwarzes Watt (ISBN: 9783442487288)
    Hendrik Berg

    Schwarzes Watt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Inas Schwester wurde als junges Mädchen ermordet. Sie ist nie darüber hinweggekommen und versucht immer noch den Mörder ihrer Schwester zu finden. Als sie mit ihrer Familie Urlaub in St. Peter-Ording macht, glaubt sie den Mörder, den sie damals gesehen hat, entdeckt zu haben. Eine spannende Geschichte entwickelt sich.

    Niemand glaubt Ina so wirklich, denn es sind inzwischen 20 Jahre ins Land gegangen. Für Theo Krumme und Pat ein hartes Stück Arbeit!

    Die Hauptpersonen in dieser Reihe sind mir schon aus den vorangegangenen Bänden bekannt. Die Entwicklung, die diese Personen im Laufe der Zeit durchmachen, sind sehr gut geschildert.

    Der Schreibstil von Hendrik Berg ist sehr flüssig und auch dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich jetzt ein Schlafdefizit habe ;)

    Für Krimileser eine absolute Lesempfehlung!

  3. Cover des Buches Alice und ich (ISBN: 9783570100479)
    Melanie Benjamin

    Alice und ich

     (35)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Ich mag den Stil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und einen doch gefangen nimmt.

    Man wird tatsächlich auch gleich in diese Zeit versetzt, In die Gepflogenheiten und Umgangsformen, ohne dass es gewollt oder gar aufgesetzt wirkt.

    Die Figuren die natürlich den echten Vorbildern nachempfunden sind, fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt. Gerade Mr. Dodgson (Lewis Carroll) und Alice Liddell fand ich gut eingefangen – besonders das Wesen von Alice, erinnerte mich an manchen Stellen tatsächlich etwas an die Alice aus dem Roman „Alice im Wunderland“.

    Aber auch alle anderen Charaktere wirkten mit all ihren Facetten sehr authentisch.  

    Besonders spannend fand ich die Verwebung von wirklich existierenden Fotos, Briefen oder Gerüchten bzw. nachweislichen Fakten mit der fiktiven Geschichte.

    Die Autorin muss sich sehr lange mit Recherchen aufgehalten haben und sich wirklich mit dem Leben der Personen auseinander gesetzt und hin eingefühlt haben. Dabei alleine ist es aber nicht geblieben, sondern es ist ihr auch gelungen diese zu einer Geschichte zusammen zu setzen und diese glaubwürdig aufs Papier zu bringen. Das wurde sehr geschickt gemacht und die Grenzen verschwimmen dort z.T. sehr unterhaltsam.

    Die Geschichte ist dabei ist im Prinzip in drei Teile untergliedert: Die Kindheit von Alice, Alice als junge Dame und als Erwachsene.

    Den ersten Teil fand ich wunderbar erzählt und gerade dort spürt man das Mädchen Alice aus dem Buch sehr deutlich.

    Der zweite Teil ist nach dem Bruch zwischen Mr. Dodgson und der Familie Liddell gesetzt, welches bis heute nicht aufgedeckt werden konnte, was wirklich geschah.

    Dieser Teil hat mir leider weniger zugesagt. Dort driftete die Geschichte leider zu einer recht banalen Unterhaltung ab. Herzschmerz, Ansehen und Drama domminieren die Geschichte. Lichtblick bietet jedoch das Spiel der inneren Alice und der jungen Dame, die sie nach außen hin geben muss.

    Der dritte Teil entschädigt einen jedoch, den ich von allen Teilen am meisten mochte.

    Dieser Abschnitt von Alices Leben ist auch am wenigsten dokumentiert und somit bot es der Autorin mehr erzählerischen Spielraum, den sie gut genutzt hat.

    Es zeigt die Erwachsene Alice bis hin zu alten Frau, die auf ihr Leben zurücksieht, das auch von tragischen Ereignissen nicht verschont blieb. Es gibt sehr berührende Szenen, die mich sehr mitgenommen haben. Trotzdem haftet dem Ganzen eine besondere Hoffnung an. Diese Mischung fand ich wirklich toll.

     

    Fazit

    Das Buch ist sehr schön erzählt – es ist berührend und unterhaltsam.

    Als Fan von „Alice im Wunderland“ sowieso sehr empfehlenswert, aber das hier ist auch ein Buch für jemanden, der mit dem Wunderland nicht viel am Hut hat.

    Ich kann es sehr empfehlen.

  4. Cover des Buches Ganz still und stumm (ISBN: 9783548287409)
    Lars Mæhle

    Ganz still und stumm

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Miamou
    Ein Klassentreffen und ungewöhnliche Träume, in denen ein Funken Wahrheit steckt, bringen Ina Grieg zurück in das Dorf ihrer Kindheit. Vor vielen Jahren ist über Nacht ein Mädchen verschwunden, das mit Ina die Schulbank drückte. Sehr schnell wurde damals ein Verdächtiger gefunden, nämlich Sonjas große Liebe. Jetzt, Jahrzehnte später bekommt Ina Grieg E – Mails und Briefe der Verschollenen und auch beim anstehenden Klassentreffen passieren sehr eigenartige Dinge. Ina beginnt nachzuforschen und muss sehr bald feststellen, dass man sich in nahestehenden Freunden täuschen kann und dass damals im Fall von Sonja schreckliches Unrecht geschehen ist.

    Ich habe mir das Buch gekauft, weil mich Cover und auch der Klappentext sehr angesprochen haben. Erst danach habe ich herausgefunden, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt, trotzdem habe ich es gewagt diesen zweiten Teil einfach mal zu lesen. Und ich kann vorausschicken, dass es auch so bleiben wird. Den ersten Teil werde ich nicht nachlesen und sollte Ina noch weitere Fälle lösen, so werden sie nicht an erster Stelle meiner Wunschbücher landen.

    An sich war es nicht das schlechteste Buch, dass ich in meinem Leben gelesen habe. Die Handlung beginnt sehr kryptisch, nämlich mit Sonjas Erzählung aus dem Jahre 1989. Sie wird von zwei sadistischen Jungs an einen Baum gebunden und diese „vergessen“ sie wieder loszubinden. Irgendwie schafft sie es doch sich zu befreien und sich an einem geheimen Ort mit ihrem Freund zu treffen, der jedoch nicht mehr dort auf sie wartet. Aber eine andere Person wartet auf sie, eine dritte Person, die plötzlich mit den beiden sadistischen Brüdern gemeinsame Sache macht. Erst im weiteren Verlauf der Handlung entfaltet sich für den Leser, was sich im Jahre 1989 wirklich zugetragen hat. Neben Sonjas Erzählstrang gibt es nämlich auch noch den Erzählstrang von Oda Vange, die Schwester der beiden Brüder, die sehr unter deren Gewalttätigkeiten leidet.

    In der Gegenwart begleitet man Ina Grieg, die mit ihren Nachforschungen wieder alte Wunden aufreißt und auch Tom, der Freund von Sonja, der nach wie vor auf Rache sinnt, vor dem aber die gesamte Dorfbevölkerung Angst hat, da er angeblich der Mörder von Sonja ist. Außerdem gibt es viele Nebenfiguren, die diese klassischen Klischees eines Klassentreffens bedienen. Erstaunlich war, dass alle Figuren und ich meine wirklich alle, sehr blass und sehr oberflächlich blieben. Dies macht es einfach sehr schwer in die Handlung hineinzufinden.

    Zugegeben hat der Autor es geschafft mit der Geschichte um Sonja einen ziemlichen Spannungsbogen aufzubauen, was ihr Verschwinden betrifft, sodass man es einfach wissen will und über viele kleine und größere Schwächen hinweg schaut. Es war nämlich ziemlich unrealistisch, wie Ina Grieg ihre Nachforschungen angestellt hat. Sie ist Psychologin und natürlich schafft sie es in den richtigen Situationen die richtigen Fragen zu stellen, aber bei ihr würde man nicht das Profil einer richtigen Psychologin sehen. Außerdem ist der Autor zu oft auf dieses klischeehafte „Man wird nur Psychologe um sich selbst zu therapieren“ aufgesprungen, das es irgendwann einfach nur mehr nervte.

    Auch die restlichen Figuren agierten für mich jenseits von Gut und Böse. Dass ein Kriminalbeamter einfach ohne Verstärkung in ein Haus einbricht ist die eine Sache, dass er sie dann aber überhaupt nicht anfordert und dann auch noch einfach durch eine Kühltruhe im Keller des vermeintlichen Täters in einen Erdstollen klettert und dabei auch noch Zivilisten in Gefahr bringt, ist dann die andere.

    Zudem hatte ich das Gefühl, dass der Autor dann vielleicht auch zu viel wollte. Denn ja…es muss auch noch die durch und durch kaputte Familie geben, die scheinbar Mörder heranzieht, weil die Eltern nichts auf die Reihe kriegen. Es muss die Mobber und das Mobbingopfer geben und die späte Reue einer ganzen Schulklasse. Und es muss auch irgendwie eine Figur geben, die auf sexueller Ebene das Ungewöhnliche sucht. Kurzum, wäre weniger manchmal mehr gewesen, besonders deswegen, weil die Figuren eben so blass blieben.

    Das einzige was mich bei der Stange hielt, war zum einen der doch recht flüssige Schreibstil und zum anderen das Mysterium um Sonjas Verschwinden, das durch diese dritte Person in die Wege geleitet wurde. Am Schluss erfährt man natürlich, wer diese Person war und ich bin ehrlich, ich hätte nie mit dieser Wendung gerechnet (weswegen es auch noch den dritten Stern gibt). Und doch (ich muss halt noch eine kleine Kritik anbringen) schien es mir ziemlich unrealistisch, wie diese dritter Person dieses Geheimnis all die Jahre mit sich schleppen konnte und welche Szenarien sie sich ausgemalt hat, dass sie Ina Grieg zum Schweigen bringt. Aber gut…es braucht halt auch dieses „kranke Hirn“.

    „Ganz still und stumm“ ist ein Buch, dass ich eher für Zwischendurch empfehle. Ich habe es an einem Sonntagnachmittag gelesen und es war okay. Man versäumt aber jetzt nicht den großen Clou!

  5. Cover des Buches Ich glaub, mich knutscht ein Troll (ISBN: 9783862652532)
    Charly von Feyerabend

    Ich glaub, mich knutscht ein Troll

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Tinkers

    „Ich glaub, mich knutscht ein Troll“ ist das 2013 bei Amelie/Schwarzkopf&Schwarzkopf erschienene Debüt von Charly von Feyerabend.

    Von Liebeskummer geplagt flüchtet Ina nach Oslo zu ihrer Freundin Ronja. Diese vermittelt ihr einen Job im Hotel, der sie voll einspannt und ablenkt. Dort lernt Ina den charismatischen Norweger Jon kennen. Doch plötzlich taucht ihr Exfreund Sven wieder auf und bringt ihre Welt erneut ins Wanken.

    Die Geschichte ist aufregend, chaotisch und an manchen Stellen sehr amüsant. Man lernt einiges über Norwegen und seine Bewohner.

    Dennoch hat mich das Buch nicht sonderlich berührt. Es hebt sich nicht durch Besonderheiten aus der Masse hervor. Der Schreibstil ist gut, die Charaktere sind greifbar, der Spannungsbogen vorhanden… aber es fehlt an Tiefe, an Überraschung, an Einzigartigkeit.

    Als Unterhaltungsroman für junge Erwachsene ist dieses Buch gut geeignet. Für ein Debüt ist es gut geworden, es ist in sich rund… aber es war leider kein Knaller.

  6. Cover des Buches Steal my heart - Regenschauer (ISBN: 9783426433140)
    Emilia Lucas

    Steal my heart - Regenschauer

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Fire

    Ina kann Josh nicht vergessen – obwohl sie glaubt, dass es besser so ist – und so sucht und findet sie ihn auch. Wir erfahren hier wieder ein kleines bisschen mehr über sie. Z. B. Warum sie immer wieder nach London kommt.

    Josh konnte Ina genauso vergessen und freut sich dementsprechend, als er Ina wiedersieht. Mit ihr besucht er einige sehenswerte Orte und macht sie für Ina zu unvergesslichen Erinnerungen. Auch über Josh wissen wir wieder ein kleines bisschen mehr.

     

    Die Autorin lässt uns bewusst nicht so viel von den beiden Erfahren und gibt immer nur kleine Details preis. Das finde ich gut gemacht und macht einen Neugierig auf den nächsten Teil.

    Wie den ersten Teil kann ich es nur Empfehlen und bin schon gespannt auf Teil 3.

  7. Cover des Buches Krontenianer (ISBN: 9783740714116)
    Erasmus Herold

    Krontenianer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: DasBuchmonster
    In dem Buch geht es um Marla, eine äußerst begabte Navigatorin auf einem Handelsschiff. Sie entdeckt eine Ereignis, welches erstens sehr selten zu bewundern ist und zweitens jede Menge Geld bringen kann: die Entstehung eines Bogens durch die Auflösung eines Sterns. Prompt möchte der Captain das daraus ausströmende Methangas fördern und verkaufen, das würde großen Reichtum für ihn und die gesamte Mannschaft bringen. Doch Intrigen, Morde und Schicksale bringen diesen Plan durcheinander. Das Cover ist nicht sonderlich ansprechend, da es ein wenig klapprig wirkt. Dafür ist der Titel gut gewählt. Die Storyline gefällt mir sehr gut, wo ich am Anfang noch gedacht habe; Ohje, die wollen irgend so ein Gas fördern, und das wars? Wurde ich wirklich sehr positiv überrascht! Das Buch beginnt bereits spannend mit dem Selbstmord einer Mannschaftskameradin und steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, er versteht es eine gute Atmosphöre aufzubauen ohne dass es too much wird. Meistens fühlt man sich ja insbesondere bei SciFi mit den Begriffen und Rassen etc. überfordert, was hier gar nicht der Fall ist. Die Sprache ist optimal, nicht seicht, aber auch nicht kompliziert. Auch dass die Geschichte parallel zur Vergangenheit erzählt wird, macht sie sehr dynamisch, die Übergangspassagen machen die ganze Story spannender als sie sowieso schon ist! Einen Haken hat das Buch allerdings: Tippfehler sind ab und zu vorhanden, aber ich schaue da mal drüber hinweg, denn das Buch hat mich stellenweise so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand nehmen wollte. Ich habe sogar am Bahngleis gelesen um keine zwei Minuten davon ab zu kommen. Deswegen gebe ich dem Buch fünf Sterne. Das Buch war für mich bisher die Überraschung des Jahres.
  8. Cover des Buches Der Mond und das Mädchen (ISBN: 9783423139021)
    Martin Mosebach

    Der Mond und das Mädchen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Hans und Ina sind frisch verheiratet und suchen, sich brav an die konservativen Vorgaben haltend, ein gemeinsames Domizil für die ersten Ehejahre und die potentielle Kinderschar. Nach vielen Hausbesichtigungen wird Hans in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes fündig. Doch etwas stimmt mit der Wohnung nicht. Eine tote Taube im Schlafzimmer am Tag des Einzugs ist das erste Omen für den Zerfall der jungen Ehe. Und auch die Mieterschaft ist seltsam. Jede Nacht gibt es im Hinterhof obskure Treffen, die der allgegenwärtige Mond in sommernachtstraumartiges Licht taucht. Während sich Hans der skurrilen Mieterschaft öffnet, igelt sich Ina mehr und mehr ein. Spätestens nach Hans‘ kurzer Liaison mit der schönen Nachbarin droht die Katastrophe.

    FORM/FAZIT: Mosebach schreibt eloquent verspielte Sätze, die aus einem anderen Jahrhundert zu kommen scheinen. Diese (ich nenne sie mal) antiquierte Schreibweise wirkt in der Geschichte, die ja in der heutigen Zeit spielt, dermaßen fehl am Platz, dass es mir schwer fiel, mich auf das Buch einzulassen. Ich weiß, dass Mosebach genau dafür bekannt und beliebt ist, nicht umsonst wurde ihm 2007 der Georg-Büchner-Preis verliehen; meine Sache ist das aber nicht. Immer wieder bemerkte ich, wie ich beim Lesen mit meinen Gedanken ganz woanders war, weil mich diese mäandernden Sätze irgendwann eingelullt hatten.

    Auch gibt die Geschichte nicht so wahnsinnig viel her. Es wird die ganze Zeit eine mysteriöse (Mosebach würde eher schreiben: gruselige) Stimmung aufrecht gehalten, aber im Endeffekt löst sich alles in Wohlgefallen auf. Nach der letzten Seite war mir unklar, warum das Buch jetzt gelesen haben sollte. Nur der schönen Schreibe wegen? Das ist mir dann doch zu wenig.

    Um es kurz zu machen: Nicht mein Fall – zwei Sterne.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  9. Cover des Buches Ein später Frühling (ISBN: 9783958247758)
    Renate Fabel

    Ein später Frühling

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Ketzerschwestern (ISBN: 9783522302661)
    Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Nessi0808
    Inhalt: Kathie und ihre Schwester Ina leben seit dem Tod ihrer Eltern bei den Schwestern in ST.Sixtus in Regensburg. Kathie arbeitet zusammen mit Effelin im Garten, während Ina Bücher abschreibt. Als Effelin eines Tages plötzlich verstirbt, bricht für Kathie eine Welt zusammen. Dann erfährt sie auch noch an was Ina arbeitet. Kathie ist verunsichert. Plötzlich tauchen auch noch schwarze Mönche auf und beschlagnahmen die Büchertruhe. Als dann noch Ina verschwindet, muss KAthie sie unbedingt finden.

    Bewertung: Die Idee ist eigentlich ganz gut, aber an der Umsetzung habbert es leider. Die Geschichte dreht sich um die Ketzerei. Kathie befindet sich in eine Zwickmühle, diese Gefühl kommt kaum rüber. Desweitern wird nicht deutlich, wie kathie sich in bestimmten Situationen fühlt. Das Ende kommt sehr plötzlich. Wenn ich jemanden lieb, dann versuche ich doch alles diesen Menschen wiederzufinden. Doch Kathie zieht sich einfach in einer stillen Gegend zurück und bleibt dort.
    Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen. Es hat auf jeden Fall nicht meinen Geschmack getroffen, obwohl ich die Idee gut fand.
  11. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks