Bücher mit dem Tag "inder"

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43 Bücher

  1. Cover des Buches Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I, Gemmas Visionen

     (633)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe begleitet mich bereits seid einigen Jahren. Als Teenager habe ich sie verschlungen, doch dann leider wieder abgegeben. Jetzt als Erwachsene wusste ich lange den Titel nicht mehr, sodass es reine Glücksache war, als ich sie endlich wieder entdeckt hatte.

    Bevor ich das Cover bewerte, möchte ich anmerken, dass ich noch die ältere Auflage besitze, es seid 2016 eine Neuauflage mit anderen Covern gibt. Das Cover beinhaltet helle Farben und schöne Ornamente, welche man erst auf den zweiten Blick sehen kann. Dazu erhält man einen guten ersten Blick auf das imposante Gebäude der Akademie. Was mir nicht ganz so gefällt ist das Leserzitat oben links auf dem Cover, so etwas gehört für mich unter den Klapptext. Dominiert wird das Cover allerdings durch das Gesicht einer jungen Dame, was ich zur Geschichte ziemlich passend finde, da sie den oberen rechten Rand einnimmt, wirkt es tatsächlich so, als schaue sie von oben auf das Gebäude hinab, was, da es in der Geschichte um Visionen geht, sehr passend ist. 

    Das Setting spielt im 19. Jahrhundert in England, einer Welt, in welcher höhere Töchter tatsächlich noch nur hübsch anzusehen und gebildet sein sollen, mit einem tadellosen Benehmen und einem reichen Ehemann. Genau daher spielt diese Geschichte auf dem Gelände der Spence Akademie. 

    Schon bereits auf den ersten Seiten des Buches erkannte ich, dass Gemma wohl eher nicht dem erwarteten Typ von Frau entspricht. Sie ist aufmüpfig, störrisch und möchte unbedingt den Zwängen der Gesellschaft entfliehen. Doch gleichzeitig hat sie ein unglaublich großes Herz, was sie auch sehr liebenswert macht. Sie war ein so passender Hauptcharakter und verlieh der Geschichte nochmal einen ganz eigenen Flair. Ihre Freundinnen Felicity, Pippa und Ann waren da doch komplett gegensätzlich. Felicity, ein verwöhntes Mädchen, welches es gewöhnt ist, immer genau das zu bekommen, was sie wollte, war diejenige, welche Gemmas Gewissensbisse zunichte machen konnte, welche harte Entscheidungen traf, wenn es darauf ankam. Ich bin überzeugt, dass sie im Inneren doch ein sehr gebrochenes Mädchen ist und sehr gespannt, was ich in den folgenden Bändern noch über sie erfahren werde. Pippa war bereits eine Dame, wie man sie zu der Zeit erwartet hätte. Kultiviert, liebenswürdig und vor allem unglaublich schön. Gerade die Freundschaft mit den Mädchen ermöglichte es ihr, endlich einmal aus ihrem Gefängnis aus Vorgaben, Regeln auszubrechen und frei zu sein, sodass sie eine tolle Charakterentwicklung zu einer unglaublich starken und mutigen Frau machte. Bei Ann hoffe ich ebenfalls noch eine große Charakterentwicklung, ich denke, dass hinter ihrer verschlossenen Fassade ganz großes Potential steckt.

    Die Handlung war eigentlich durchgehend spannend. Gleich zu Beginn der Geschichte wurde klar, dass vor Gemma ein sehr großes Geheimnis verborgen wurde, welches unglaublich die Neugier wecken konnte, sodass ich einfach nur weiterlesen wollte. Der Spannungsbogen war für mich relativ weit oben. Es gab öfters Szenen, in welchen ich mit den Mädchen mitgefiebert habe, mit ihnen gelitten habe. Natürlich gab es auch etwas leichtere Momente, welche mir aber trotzdem sehr gefallen haben, da man hier noch etwas mehr über die Mädchen und ihre eigenen Probleme erfahren konnte. Auch fand ich die Atmosphäre der Akademie einfach nur toll. Hier passte einfach alles zusammen. Die Wendungen der Geschichte konnte ich zwar einigermaßen vorhersagen, doch das störte mich nicht, da ich mich trotzdem vollkommen in der Story verlieren konnte. Das Buch weckt auf alle Fälle Neugier auf die nachfolgenden Bücher und ich bin so gespannt, was mich da noch erwarten wird. 

    Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr angenehm. Da es eine Geschichte vor allem für Jugendliche ist, fand ich ihn nicht anspruchsvoll, aber auch nicht kindlich, eben genau richtig. 

    Mein Fazit:

    Hier konnte ich in eine wirklich tolle Geschichte aus dem 19. Jahrhundert eintauchen. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Das Setting war wirklich sehr gut umgesetzt, gerade das Reich zwischen den Welten war so bildlich und magisch beschrieben, aber auch die Atmosphäre in der realen Welt habe ich sehr genossen. Die vier Mädchen Gemma, Felicity, Ann und Pippa waren gleichzeitig so gegensätzlich, konnten sich aber nachdem ihre Freundschaft entstanden war, ganz genau ergänzen. So unterstützten sie sich, machten sich gemeinsam Mut und konnten alle endlich einmal über ihren Schatten springen. Gerade Gemma mit ihrer störrischen, aber doch auch liebevollen Art konnte ich direkt in mein Herz schließen. Gerade bei Ann vermute ich einen wirklich starken Charakter hinter ihrer schüchternen, verschlossen Art, sodass ich sehr stark hoffe, dass sie in den folgenden Bändern etwas aus sich herauskommen wird. Die Handlung konnte mich sehr schnell fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, welchem Geheimnis Gemma und ihre Freundinnen auf die Schliche gekommen waren. Für mich war der Spannungsbogen immer relativ weit oben und auch die Szenen, welche etwas ruhiger waren, gefiehlen mir sehr gut, denn so erfuhr man einfach noch mehr über die Mädchen. Dieser Auftakt der Triologie ist wirklich gelungen, ich hatte bei diesem Buch ein sehr großes Lesevergnügen. Auf die beiden nachfolgenden Bände bin ich sehr gespannt und ich freue mich schon darauf, die verbleibenden beiden Bücher lesen zu können. Von mir gibt es heute mal wieder eine ganz klare Leseempfehlung!!!


  2. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.146)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Wow, was für ein Finale! Die Reihe habe ich fast in einem Rutsch gesuchtet.

    Bella ist von Edward schwanger, aber niemand weiß, was es für ein "Monster" wird. Unaufhaltsam wächst ihr Bauch und sie wird immer schwächer.

    Als das Kind zur Welt kommt, bemerken sie schnell, was es für eine Gabe hat.

    Ich habe die Reihe total gemocht. Der Schreibstil der Autorin zieht sich über die komplette Reihe flüssig und fesselnd hinweg, sodass man die Bücher nur ungern weglegt. Ich habe ein klein wenig mehr Jacob lieben gelernt. Auch wenn er manchmal ruppig ist. Aber wenn man da drüber hinweg sieht, ist er ein guter Kumpel, den man alles anvertrauen kann.

  3. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.014)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  4. Cover des Buches Der geheime Zirkel II, Circes Rückkehr (ISBN: 9783423716840)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel II, Circes Rückkehr

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Während „Gemmas Visionen“ noch damit beschäftigt war, die Figuren und das Setting einzuführen und die Handlung in Gang zu bringen, ist man in „Circes Rückkehr“ nun mittendrin im Geschehen. Turbulent und kurzweilig geht es zu. Hier und da streut die Autorin kleine Gedächtnisstützen, ohne sich in langatmigen Rückblenden zu ergehen. So lässt sich der zweite Band auch gut lesen, wenn man nicht mehr genau weiß, was im ersten passiert ist.

    Gemma und ihre Freundinnen haben einiges zu meistern: Von gesellschaftlichen Konventionen über erste aufkeimende Gefühle zu einem Jungen bis hin zu den Abenteuern im Magischen Reich haben sie alle Hände voll zu tun. Und das ist gar nicht so einfach, wenn man zwischen Realität und Magischem Reich hin und her pendeln muss!

    Bray gelingt es erneut, das England des 19. Jahrhunderts plastisch und schillernd zu beschreiben. Und die Fantasyelemente, die im ersten Band arg kitschig geraten sind, bewegen sich jetzt auf einem angenehmen Level. Ein bisschen Zuckerguss ohne zu viel Schmacht und Schmelz, das passt schon. Hinzu kommt die erfrischende Prise trockenen Humors, die das spannende Geschehen immer wieder angenehm durchbricht. So hält „Circes Rückkehr“ eine schöne Balance zwischen historischem Jugendroman und Fantasy.

  5. Cover des Buches Goldkind (ISBN: 9783455005981)
    Claire Adam

    Goldkind

     (34)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    Die Karibikinsel Trinidad irgendwann in den 1980ern. Clyde Deyalsingh lebt dort mit seiner Frau Joy und den 13-jährigen  Zwillingssöhnen Peter und Paul in ärmlichen Verhältnissen. Seit die Familie Opfer eines Raubüberfalls wurde, ist es auch ein Leben in Angst. Dann ist eines Abends Paul verschwunden. Nach Tagen  ohne Lebenszeichen, melden sich Entführer und verlangen Lösegeld für Paul. Clyde muss eine Entscheidung treffen über das Leben seiner Söhne.

    Goldkind ist der erste Roman von Claire Adam.  Geboren und aufgewachsen auf Trinidad lebt und schreibt die Autorin heute in London. Für ihr Debüt wurde Claire Adam mit dem Desmond Elliot Prize 2019 ausgezeichnet.

    Es ist eine sehr traurige und verstörende Geschichte, die Claire Adam erzählt. Die Deyalsinghs ist eine Familie indischer Herkunft (die Nachfahren indischer Arbeiter machen etwa 40 % der Bevölkerung Trinidads aus). Peter und Paul sind Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein können. Peter ist schon von klein begnadet kluges Kind mit hervorragenden schulischen Leistungen. Paul der Zweitgeborene, hatte einen schwereren Start ins Leben. Aufgrund eines Sauerstoffmangels bei der Geburt wird er als zurückgeblieben abgestempelt, er ist hochsensitiv, hat Lernschwierigkeiten, zeigt meiner Meinung nach Symptome von Asperger Autismus. Während Peter brav und angepasst ist, fällt Paul auf, als Kind mit Schreianfällen, später mit wilder Mähne und schäbigem Aussehen, weshalb er den Spitznamen Tarzan davonträgt.

    Der Vater – Clyde – versucht, seine Familie gut zu versorgen, ist aber immer und immer wieder auf Geldzuwendungen von Joys Onkel angewiesen. Geld und Familie, das ist ein brisanter Nährboden für allerhand Konflikte. Es ist ein täglicher zermürbender Kampf ums Überleben. Denn das Trinidad, das hier geschildert wird ist fern ab vom Bacardi-Feeling einer Karibikinsel. Geringe Löhne, schlechte Infrastruktur, Korruption, Drogen, Gewalt – es ist eine immerwährend drehende Spirale der sozialen Ungerechtigkeit.

    „Es gibt zwei Sorten Männer auf der Welt, denkt Clyde, zwei Sorten Väter. Die eine Sorte arbeitet hart und bringt das ganze Geld mit nach Hause und gibt es der Frau für den Haushalt und die Kinder. Die andere Sorte tut das nicht. Und niemand hat Einfluss darauf, welche Sorte Vater er erwischt. So einfach ist das.“

    Am Abend von Pauls Verschwinden macht sich Clyde auf die Suche nach seinem Sohn, in den Busch, den Paul oft als Rückzugsgebiet wählt. Noch glaubt er an simplen Ungehorsam seines „schwierigen“ Kindes.

    „Schlangen, Frösche, Agutis, die ganzen nachtaktiven Viecher oder Geister oder was auch immer. La Diablesse und Papa Bois und wie sie alle heißen. Nicht, dass er an diesen Quatsch glauben würde. Aber auch er findet, dass sich die Menschen in einem Gebiet aufhalten sollten und die Geister in einem anderen.“

    Es sind keine mystischen Geister, die in diesem Buschwerk zu Hause sind, es ist das ganz reale und banal menschliche Böse. Und es beschwört ein moralisches Dilemma herbei. Um Pauls Leben zu retten, muss er in Kauf nehmen Peters Leben zu zerstören. Dazu schlägt er jede Hilfe und Unterstützung aus, die sich ihm bietet.

    „Paul, möchte er sagen. Was ist mit Paul?“

    Goldkind oder Tarzan? Noch lange nach dem Lesen lässt sich über diese Frage nachdenken.

  6. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492259637)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  7. Cover des Buches Zirkuskind (ISBN: 9783257229660)
    John Irving

    Zirkuskind

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Samaire

    Farrokh Daruwalla ist ein Mann auf der Suche nach seiner Identität. In Kanada ist er zu sehr Inder, in Indien zu sehr Kanadier. Dennoch kann er nicht von Indien lassen, auch wenn er es eigentlich hasst. Grund dafür ist auch sein Ziehsohn John D., der in Indien ein großer Bollywood-Star ist. Eine Tatache, an der Dr. Daruwalla nicht ganz unschuldig ist. Als in dem elitären Duckworth Club ein Mitglied ermordet wird, gerät der Doktor mitten in eine Mordserie, die mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb ist.

    John Irving goes Indien und ich muss gleich vorweg sagen: Ich habe jede einzelne Seite genossen. Natürlich gibt es viel, was man von Irving kennt, die gewohnt starke Frauenrolle ist natürlich auch dabei, dennoch war es, dank des exotischen Settings, etwas neues. Die Geschichte, die gegen Ende zu einem wahren Kriminalfall wird, ist in keiner Minute langweilig und ich kann das Buch nur besten Gewissens jedem empfehlen, der Irving kennt und natürlich auch jedem, der ihn noch nicht kennt. Ein gewisser Hang zur Absurdität muss, wie eigentlich bei jedem Irving, aber gegeben sein.

  8. Cover des Buches Der Geheime Zirkel III, Kartiks Schicksal (ISBN: 9783423716857)
    Libba Bray

    Der Geheime Zirkel III, Kartiks Schicksal

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Manchmal, wenn der Wind durch dir Blätter weht, klingt es wie dein Name. Es ist dann wie ein Seufzer. Der schönste Klang, den ich jemals gehört habe.《 


    ▪︎Meinung: Gemma ist es gelungen Circe zu besiegen und die Magie in sich zu bündeln. Doch plötzlich bleibt ihr der Zugang zum magischen Reich verwehrt. Das Tor aus Licht erscheint nicht mehr. Doch als sich Gemma mit ihrem Schicksal fast abgefunden hatte, legen Bauarbeiter im niedergebrannten Ostflügel einen Stein frei... 

    Gemma hat mir schon von Anfang an sehr gefallen. Sie war nicht so wie die anderen Mädchen und denkt auch nicht so Klischeehaft, wie es in dem Zeitalter des Buches, der Fall war. Gemma möchte mehr sein als nur eine Ehefrau. Ich habe sie für ihren Mut sehr bewundert. 

    Ihre Freundinnen, Ann und Felicity, dagegen haben mich meist etwas genervt. Ich habe sie auch nicht als richtige Freundinnen empfunden, weil ich das Gefühl hatte Gemma war ihnen nur wichtig wegen der Magie. Ich fand beide einfach sehr unsympathisch. 

    Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr gut und auch das Setting konnte ich mir sehr gut vorstellen, da alles so bildlich beschrieben wurde. 

    Das Ende war anders als gedacht, aber es hat dennoch zu der gesamten Geschichte gepasst. 

    Leider hatte das Buch auch so einige Längen, wo ich mich echt zwingen musste weiter zu lesen. Aber zum Glück habe ich das überwunden und konnte in die Geschichte abtauchen. 

    Die gesamte Reihe bekommt eine Leseempfehlung von mir.

  9. Cover des Buches Blutportale (ISBN: 9783426636879)
    Markus Heitz

    Blutportale

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Das Buch ist wirklich großartig. Es gibt Magie, Action und jede Menge Gemetzel, aber nicht völlig zusammenhanglos. Spätestens am Ende versteht man wie alles zusammenhängt. Da kam dann auch noch eine Wendung, die ich niemals erwartet hätte. 

    Der Schreibstil ist flüssig, und lässt sich gut weglesen. Markus Heitz ist zurecht einer der bekanntesten Schriftsteller Deutschlands.

  10. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden (ISBN: 9783839814475)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

     (10)
    Aktuelle Rezension von: graphida
    Allein der Buchtitel macht schon Freude ! Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden. 
    Der Titel verspricht allerdings eine Handlung, die nur einen kleinen Teil des Buches einnahm.  Es ging weniger um die Reise via Fahrrad, als um die Geschichte um den jungen Inder Pikay, der als Unberührbarer versucht, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Höhen und Tiefen die er erlebt lassen den Leser ganz und gar nicht unberührt. Etwas irritierend fand ich wie gesagt den kleinen Teil den der Titel in der Handlung tatsächlich ausmacht, aber insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes oder hörenswertes Buch, dass das Kastensystem und den Alltag einer Randgruppe in Indien gut beschreibt. Eine Buchempfehlung, die ich gerne weitergebe.

  11. Cover des Buches Sara, die kleine Prinzessin (ISBN: 9783730602751)
    Frances Hodgson Burnett

    Sara, die kleine Prinzessin

     (149)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Ein Klassiker, der mich nach vielen Jahren immer noch mitreißt. 

    Sara ist ein Engelchen und hält den großen Herausforderungen ihres Lebens mit einer Tapferkeit stand, da kann sich jeder Erwachsene etwas davon abschauen. Die Geschichte ist leicht erzählt. Ich würde es nicht für sehr kleine oder ängstliche Kinder empfehlen, weil es an einigen Stellen doch schon sehr traurig ist und eventuell Ängste in Kindern hervorrufen könnte.



    Spoiler


    Mir hat auch nicht gefallen, dass am Ende die "Bösen" mehr oder weniger davongekommen sind, ohne jede Strafe oder Charakteränderung. Hierbei und auch bei den Freundschaften zwischen den Kindern (Sara, Irmgard, Becky) hat es etwas an Tiefe gefehlt. In den Filmen wird betont, dass Sara ihre Freundin Becky NICHT als Dienstmagd mitnehmen möchte, das Gegenteil passiert im Buch. Das Ende ist etwas plump, aber ich mag das Buch trotzdem sehr. 

  12. Cover des Buches Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. 2) (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. 2)

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Barrik

    Tad Williams ist ohnehin einer der begnadetsten High Fantasy Autoren unserer Zeit. Aber mit Otherland hat er sich selbst übertroffen. Eine düstere Zukunftsvision, gepaart mit Vorstellungskraft und verrückten, spannenden und grausigen Settings - kurz, ein Buch, dass einen auf eine grandiose Reise mitnimmt. Mit einem fetten Minus: Stellenweise zieht sich die Geschichte doch etwas. auf ide gesamte Reihe betrachtet wäre sie mit 500, 600 Seiten weniger auch prima erzählt gewesen. Wen das nicht stört und wer gerne schmökert, der kann bedenkenlos nach Otherland abtauchen.

  13. Cover des Buches Bend it like Beckham (ISBN: 9783125780101)
    Narinder Dhami

    Bend it like Beckham

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus

    Jess just wants to play football, but her wedding-obsessed parents have other ideas so she hides it from them. But when Jess and her friend Jules join a ladies team and get spotted by a talent scout, it all kicks off! (Quelle:'Flexibler Einband/01.04.2002')
    Ich verstehe gar nicht, warum das Buch bis jetzt so schlecht bewertet wurde - mir hat es sehr gut gefallen! Obwohl ich mich sonst gar nicht für Fußball interessiere, hat mich das Buch regelrecht mitgerissen. Ich konnte Jess gut verstehen und habe mit ihr mitgefiebert. Das Buch ist gut und verständlich geschrieben und man will unbedingt wissen, wie es ausgeht!Sehr empfehlenswert!
  14. Cover des Buches Hinter dem Orangenhain (ISBN: 9783868276602)
    Irma Joubert

    Hinter dem Orangenhain

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109
    Pérsomi wächst in armen Verhältnissen auf, doch ihr Traum ist es, zu studieren und Anwältin zu werden. Der Weg dahin ist nicht einfach, doch sie ist eine mutige und entschlossene junge Frau, die sich Ungerechtigkeit gegenüber den Armen nicht länger bieten lassen möchte.

    Für mich nach „Sehnsuchtsland“ schon das zweite Buch der Autorin, und ich bin ähnlich begeistert wie vom ersten. Wieder beschreibt die Autorin unglaublich feinfühlig und eindrücklich die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die im Schatten eines Krieges aufwächst, der zwar weit entfernt ist, ihr Leben aber dennoch beeinflusst. Schließlich dient auch ihr geliebter Bruder an der Front, und nicht zuletzt werden viele Ereignisse in ihrer unmittelbaren Umgebung von lange gehegten Ressentiments und Vorurteilen hervorgerufen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Irma Joubert es schafft, ihre Figuren zum Leben zu erwecken. Sie verfügen über sehr ausgeprägte Charaktere und jede muss sich ihren eigenen Platz suchen. Manchmal ist die Sprache auch sehr karg, und doch fehlt auch an diesen Stellen nichts. Man spürt die Gefühle hinter dem, was passiert, und auch die scheinbar knappen Beschreibungen passen ins Geschehen. Manchmal sind sie auch unglaublich detailreich und versetzen einen an einen völlig anderen Ort. Das ist eine der großen Fähigkeiten dieser Autorin: Sie ist nicht vorhersehbar, sie kann ihre Sprache ihrer Geschichte anpassen. Und was für Geschichten dabei entstehen – voller Liebe und Hass, Freundschaft und Feindschaft. Stets sind auch die ganz großen Themen vertreten: Krieg, Hunger, Armut. Da ist nichts vorhersehbar und klischeehaft. Auch Gott spielt eine Rolle, wenn auch eher im Hintergrund. Aber immer mal wieder beschäftigt Pérsomi sich mit diesem Thema. Für mich ein sehr erfrischender christlicher Roman, der vor allem eines möchte: Eine Geschichte erzählen.

    Fazit: Ich kann Irma Joubert wirklich nur absolut weiterempfehlen. Ihre Bücher zählen zu den besten christlichen Romanen, die ich kenne. Die Autorin versteht es, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und nicht mehr loszulassen. Pérsomi ist eine Hauptfigur, die mit ihren Ängsten und Kämpfen absolut überzeugt. Ich habe wirklich nichts auszusetzen an dem Buch. Ein wahres Vergnügen beim Lesen!

  15. Cover des Buches The Buddha of Suburbia (ISBN: 9780571245871)
    Hanif Kureishi

    The Buddha of Suburbia

     (34)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    Lange ist es her, dass ich den Buddha of Suburbia das letzte mal las, doch hat dieses Werk auch beim erneuten Lesen noch nichts an Humor und Scharfzüngigkeit eingebüßt. 

    Karim ist der Sohn eines indischen Immigranten und einer englischen Mutter, er bezeichnet sich selbst jedoch als Englishman, auch wenn ihn seine Umgebung nicht unbedingt als solchen wahrnimmt. Karim ist ein Tänzer zwischen den Welten im London der 70er Jahre. Auf der einen Seite die raue englische Seite von Suburbia, auf der anderen die seiner indischen Verwandten und Bekannten, die zwischen indischen und westlichen Tugenden hin und her schwanken, was teilweise zu recht komischen und tragisch traurigen Momenten führt.

    Als Karims Vater beschließt, die Familie zu Gunsten der aufstrebenden Bohemienne Eva zu verlassen und vom Sachbearbeiter zum spirituellen Führer der vermögenden möchtegern-Progressiven Londons avanciert, ändert sich auch sein Leben um 180 Grad. Von der langweiligen Vorstadt taucht er ein in den wilden Großstadt-Dschungel, experimentiert mit seiner Sexualität und landet schließlich beim Theater. Der Leser folgt Karim auf seiner Suche nach seiner Identität als "Mischling" von den letzten Ausläufern des Hippietums, über den Punk bis hin zu den Anfängen der Yuppies. Auf der einen Seite des Spektrums stehen seine Verwandten die feministische Cousine Jameela, seine sich langsam emanzipierende Tante Jeeta und Onkel Anwar, der einen Hungerstreik beginnt um seine Tochter zur Heirat mit dem extra aus Indien eingeflogenen Changez zu zwingen. Auf der anderen Eva und die neue Haute Boheme, auf der Suche nach Spiritualität und dem nächsten Kick der Kunstszene. 

    Karim ist sorglos und voller Naivität und Liebe, lässt sich schnell mal instrumentalisieren und korrumpieren, verliert aber nie den Glauben an das Gute im Menschen. 

    Hanif Koureishi erzählt eine wundervoll tragisch komische Geschichte voller Skurriler Charaktere, die ich definitiv weiterempfehle!
  16. Cover des Buches Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half (ISBN: 9783442715848)
    Mikael Bergstrand

    Der Fünfzigjährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Nach einem längeren Aufenthalt in Indien ist Göran Borg wieder zurück in Malmö. Er ist unglücklich und unzufrieden dort, zweifelt und verzweifelt am Leben und sehnt sich nach Indien zurück, weshalb er auch regelmäßig eine Therapeutin aufsuchen muss. Doch auch diese schafft es nicht, Göran aus seiner Identitätskrise zu holen. Einzige Hoffnung für ihn ist die bevorstehende Hochzeit seines indischen Freundes Yogi in Delhi. Als er erfährt, dass diese jedoch aufgrund „horoskopieller“ Umstände erst Monate später stattfinden kann, entscheidet er sich trotzdem, sofort nach Indien zu fliegen. Dort erfährt er den wahren Grund, warum die Hochzeit mit der schönen Lakshmi verschoben werden musste - und stellt fest, dass sein Freund in großen Schwierigkeiten steckt. Jetzt gilt es, die eigenen Wünsche und Befindlichkeiten zurück zu stecken und Yogi zur ersehnten Hochzeit zu verhelfen. Eine Teeplantage in Darjeeling könnte die Rettung sein – ein abenteuerlicher Road-Trip nimmt seinen Anfang … 

    Mikael Bergstrand, geb. 1960 in Malmö, war viele Jahre als Journalist für eine schwedische Zeitung tätig, bevor er 2007 mit seiner Frau und drei Söhnen nach Neu-Delhi zog, wo er als Korrespondent und freier Autor für skandinavische Zeitungen arbeitete. Dort sammelte er die Inspirationen für seine Göran-Borg-Trilogie, deren erster Band „Der Fünfzigjährige, der nach Indien fuhr und über den Sinn des Lebens stolperte“ er nach seiner Rückkehr nach Malmö im Jahr 2011 veröffentlichte. Das Buch über den phlegmatischen Schweden in seiner Identitätskrise wurde zu einem großen Erfolg, war lange auf Platz 1 der Schwedischen Bestsellerliste und wurde in 10 Sprachen übersetzt. Heute lebt Bergstrand zusammen mit seinem Hund Stubbe im schwedischen Küstenort Rörum.  

    Den ersten Teil der Trilogie habe ich nicht gelesen, was zum Verständnis des vorliegenden zweiten Teils „Der 50-jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half“ auch nicht unbedingt notwendig ist. Anhand des Titels, der Beschreibung und des Covers erwartete ich eine humorvolle, vergnügliche Geschichte mit vielen heiteren  Vorkommnissen – doch leider wurde ich enttäuscht. Zwar ist die Handlung zugegebenermaßen recht amüsant und hat auch ihre spannenden und aufregenden Momente, aber lachen konnte ich über die gelegentlich eingestreuten albernen Witze nicht. Viele Vorurteile und teils abstruse Vorfälle beherrschen das Geschehen und machen den Ablauf ziemlich vorhersehbar. Glücklicherweise werden im Buch auch einige ernsthafte Themen, wie z. B. Angststörungen, selbstlose Hilfe und unbedingte Freundschaft, behandelt, was dem Ganzen letztendlich etwas mehr Struktur verleiht. 

    Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht! 

  17. Cover des Buches Das sag ich dir (ISBN: 9783596179480)
    Hanif Kureishi

    Das sag ich dir

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Vorstadt-Buddha hat mir besser gefallen.
  18. Cover des Buches Der weiße Tiger (ISBN: 9783406715099)
    Aravind Adiga

    Der weiße Tiger

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Menzel

    Balram, "der Weisse Tiger", stammt aus einem Dorf im Zentrum Indiens, aus einer der untersten Kaste Indiens. Normalerweise kann niemand von einer Kaste in die andere wechseln. Einmal hineingeboren - ein Dasein für immer! So haben  ausschließlich  die Mitglieder der oberen Kasten Glück und Erfolg im Leben. 

    Balram hat "Glück", als er als Fahrer für einem Reichen nach Delhi verschlagen wird. Eine neue Welt für ihn, wo die Jagd nach Alkohol, Geld, Frauen und Macht als das große Lebensziel ausgegeben und gefeiert wird. Balram ist und bleibt Diener und erkennt, dass damit nur der große Hühnerkäfig aufrecht erhalten wird, wie er es im Kleinformat in seinem Dorf erfahren hat. 

    Balram hat Charisma  und Temperament. Er weiß mit seinem Umfeld umzugehen und ist bei seinem Herrn sehr beliebt.  Was aber nicht bedeutet, dass er sich in seiner Rolle wohlfühlt und er damit zufrieden ist, wie dieser ihn entlohnt. Eine eigene Zukunft könnte er sich damit nicht aufbauen. 

    Eines Tages entdeckt er in einem Zoo einen Tiger. Nicht irgendeinen Tiger, sondern einen weißen Tiger, das Lebewesen, was in jeder Generation im Dschungel nur einmal auftaucht. In einem Käfig aus Bambusstäben lebt er in Gefangenschaft. Balram reagiert wie hypnotisiert, als er die Blicke des Tigers in ihn eindringen spürt, wie unter einem Bann - Magie pur! . Er weiß, dass er mit seinem Leben  nicht weitermachen kann, ohne sich aus seinen Fesseln zu befreien. 

    Ein quirliger, bunter, aufregender, ja, provozierender Roman, anrührend und amoralisch zugleich, in autobiographische Briefepisoden gekleidet ... Keine exotischen Indienbilder, sondern die knallharte Realität der indischen Gesellschaftsstrukturen und der verzweifelte, wenn auch fragwürdige Versuch, sich auf die eigene Kraft zu stützen, um ein bisschen mehr Gerechtigkeit zu schaffen. 

    Absolut lesenswert!

    Inzwischen wurde dieser Roman auch verfilmt, und zwar in dem  Filmdrama von Ramin Bahrani, das am 6. Januar 2021 in Las Vegas seine Weltpremiere feierte und derzeit bei NETFLIX ausgestrahlt wird.


  19. Cover des Buches Roverandom (ISBN: 9783608960402)
    Christina Scull

    Roverandom

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Ein schönes Fantasymärchen, dass noch besser wirkt, wenn einem bewusst wirkt, dass es um eine kleine Wahre Begebenheit entwickelt wurde zur Unterhaltung und Aufmunterung von Tolkiens Söhnen.

    Sie Story steigert sich immer weiter in teils Sagenhafe, witzige und Abstruse Begebenheiten.

  20. Cover des Buches Gottes kleiner Krieger (ISBN: 9783596176908)
    Kiran Nagarkar

    Gottes kleiner Krieger

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie ein Mensch zu einem religiösen Extremisten werden kann? Spätestens seit dem 11. September 2001 ist religiös motivierter Terrorismus und der radikale Glaubenskrieg tief und schmerzhaft im öffentlichen Bewusstsein verankert. Wir erleben die Konsequenzen tagtäglich: verschärfte Sicherheitskontrollen an Flughäfen, Überwachung und Kriege in weiten Teilen der Welt. Tatsächlich ist die Anzahl der Kriege auf der Welt aktuell so hoch wie schon seit 1945 nicht mehr. Al-Qaida, die radikal-islamische Hamas, Boko Haram. In regelmäßigen Abständen werden uns die Namen dieser Gruppierungen um die Ohren gehauen. Doch was für Menschen engagieren sich in solchen Netzwerken? Wie ticken sie? Und wie betätigen sich die scheinbar friedlichen Glaubenskämpfer, die eben nicht in den Nachrichten landen?

    Kiran Nagarkars Roman „Gottes Kleiner Krieger“ beantwortet diese Fragen mit der Lebensgeschichte des Inders Zia Khan. Von Kindesbeinen an ist er überzeugt, der nächste Erlöser und Prophet des Islam zu sein. Als Sohn eines erfolgreichen Architekten wächst er behütet auf, steht jedoch in ständiger Konkurrenz zu seinem älteren Bruder Amanat. Als die Firma seines Vaters Konkurs anmelden muss und Zafar Khan die Lizenz entzogen wird, muss die Familie in ein ärmeres Viertel in Bombay umziehen. Dank einer besonderen mathematischen Begabung wird Zia allerdings auf ein englisches Internat geschickt. Dort beginnt die abenteuerliche Geschichte seines Lebens. Zia studiert in Cambridge Wirtschaftswissenschaften, jagt Salman Rushdie, wird in den Bergen Afghanistans zum Terroristen, lechzt nach Vergebung und schließt sich einem christlichen Trappistenorden an. Während all der Zeit hält er Kontakt zu seinem Bruder, doch auch dieser kann ihn nicht von seinen Kreuzzügen abbringen. Denn Zia ist überzeugt, Gottes kleiner Krieger zu sein.

    Zia Khan ist das beste Negativbeispiel für einen religiös überzeugten Menschen, das man sich nur vorstellen kann. Schon als Kind ist er aggressiv und extrem; das Konzept des Fanatismus zieht sich durch sein gesamtes Leben. Kiran Nagarkars Roman hat mich schockiert und aufgewühlt, er gewährte mir einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt eines überzeugten Gläubigen. Nagarkars Erzählstil steht dabei in krassem Gegensatz zu seinem Protagonisten: ruhig und ausgeglichen schildert er die heiß brennende Überzeugung, die Zia sein ganzes Leben begleitet.
    Zia ist ein Einzelgänger, meist wird er respektiert und bewundert, aber nie wahrhaft geliebt, von seiner Familie einmal abgesehen. Alle Menschen, die versuchen, eine echte Bindung zu ihm aufzubauen, hält er auf Abstand; er bleibt innerlich stets für sich selbst und lässt niemanden rein. Im Nachhinein betrachtet überrascht es mich daher nicht, dass auch ich mich nie mit Zia identifizieren konnte. Er ist ein so sturer, verstockter, intoleranter und idealistischer Charakter, dass ich nie die Chance erhalten habe, mich ihm wahrhaft anzunähern. Umso wichtiger ist die Rolle, die Zias Bruder Amanat einnimmt: er erdet die Geschichte, setzt sie in ein realistisches Verhältnis. Amanat macht den LeserInnen erst deutlich, wie abstrakt und surreal Zias Ziele und Pläne sind. Während Zia immer etwas ober- oder außerhalb der Realität zu schweben scheint und seine Entscheidungen oft so weit hergeholt wirken, rackert sich Amanat sein Leben lang mühsam ab; ein Kampf gegen Windmühlen. All sein Tun ist trotz dessen dem Erschaffen gewidmet, wohingegen man Zia kurz als Zerstörer betiteln kann. Ich bin davon überzeugt, einige soziopathische Züge (dissoziale Persönlichkeitsstörung) an ihm entdeckt zu haben. Er ist von allumfassendem Egoismus geleitet, obwohl er beharrlich behauptet, seine Motivation läge darin, andere zu retten und zu bekehren. Das ist schlicht nicht wahr, Zia belügt sich selbst. Es geht ihm nie um das große Ganze, zeitlebens ist sein einziges Anliegen sein eigenes Seelenheil. Dabei schreckt er vor nichts zurück; er ist ein Terrorist, ein Mörder, ein Folterer, Extremist und Radikaler. Auch in diesem Punkt beeindruckte mich Kiran Nagarkar, denn er widerstand der Versuchung all diese Eigenschaften auszuschlachten. „Gottes Kleiner Krieger“ ist vieles, aber niemals voyeuristisch.

    Dieser Roman vermittelte mir einen intensiven Eindruck einer Welt, die ich wohl nie völlig verstehen werde. Kiran Nagarkar hat mir viel über die Bedeutung des Glaubens für einige Menschen beigebracht und ganz nebenbei meine Kenntnisse in Weltgeschichte von unten aufgefrischt. In gewisser Weise war es für mich das Gegenbuch zu „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel.
    Es ist schwer, für dieses Buch eine Empfehlung auszusprechen, da es thematisch äußerst speziell ist. In meinen Augen müssen interessierte LeserInnen den festen Vorsatz haben, sich auf Zias krasses Leben einzulassen und sich dabei nicht von seinem Fanatismus abschrecken zu lassen. Zia ist keine sympathische, austauschbare Figur, er ist ein höchst individueller, komplexer Charakter und seine Geschichte ist auf schockierende Weise außergewöhnlich. Überlegt euch gut, ob so ein Buch euren Geschmack trifft, bevor ihr zu „Gottes Kleiner Krieger“ greift.
    Schließen möchte ich mit einem Zitat von Amanat, welches das Buch in meinen Augen punktgenau beschreibt:

    „Auch Du bist […] Deiner Religion treu geblieben: der Religion des Extremismus.“
    („Gottes Kleiner Krieger“, S. 651)

  21. Cover des Buches Wo deine Träume wohnen (ISBN: 9783426637388)
    Lisa Jewell

    Wo deine Träume wohnen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks
    Deckblatt :


    Seit Jahren beherbergt Toby in seinem großen Haus in London Menschen, die auf der Suche nach einer Zuflucht sind: Die junge Ruby zum Beispiel, die mit 16 Jahren von zu Hause ausgerissen ist und von einer Karriere als Sängerin träumt. Oder Con, der aufgrund seiner Schüchternheit einfach kein Glück bei den Frauen hat. Für sie ist Toby der Retter geworden der nach Strich und Faden von allen ausgenutzt wird. Eines Tages aber wird ihm klar: Er muss sein Leben von Grund auf ändern! Wie aber soll er seine anhänglichen Mieter wieder loswerden? Keine leichte Aufgabe wäre da nicht die zauberhafte Leah, die im Haus gegenüber wohnt und ein Auge auf Toby geworfen hat.



    Meinung:


    Toby bekommt von seinen Vater ein Haus und soll das Beste aus seinem Leben machen. Kurz nach dem einzug trennt sich seine Frau von ihn. Damit er sich nicht so einsam  in dem großen Haus fühlt, vermietet er einige Zimmer an Menschen die Hilfe brauchen. So kommen ein paar sehr skurile Menschen zusammen. Jeder hat einen anderen Grund warum er bei Toby wohnt und dies wird in einzelnen Kapiteln dargestellt. Dies bricht die eigentliche Handlung etwas auf und bringt Abwechslung mit rein. Ein toller Roman der auch etwas zum Nachdenken anregt.
  22. Cover des Buches Wut (ISBN: 9783463404066)
    Salman Rushdie

    Wut

     (21)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches The Moonstone (ISBN: 9781304830814)
    Wilkie Collins

    The Moonstone

     (29)
    Aktuelle Rezension von: anna_m
    Da ich ein großer Krimi-Fan bin, war es bei mir nur eine Frage der Zeit, bis ich zu diesem Klassiker griff, der zu den ersten richtigen Detektivgeschichten in englischer Sprache zählt. In „The Moonstone“ geht es um einen geheimnisvollen Diamanten, beziehungsweise die Aufklärung seines Verschwindens. Die junge englische Lady Rachel Verinder bekommt zu ihrem Geburtstag eben jenen sagenumwobenen und leider auch „verfluchten“ Mondstein vermacht. Er stammt aus dem Besitz eines verstorbenen Onkels, der ihn während seiner Zeit bei der Armee in Indien aus einem Schrein entwendet hatte. Deshalb setzt eine Gruppe von Brahmanen alles daran, den Stein zurückzubekommen. Während ihrer Geburtstagsfeier trägt Rachel das kostbare Juwel. In der folgenden Nacht wird der Diamant dann gestohlen und von nun an stehen die Ermittlungen im Mittelpunkt der Geschichte.

    Das Geschehen wird aus der Perspektive unterschiedlicher Personen erzählt, in Form von Briefen oder tagebuchartigen Einträgen, und greift neben der Suche nach dem Diamanten auch verschiedene Themen der damaligen Zeit auf: indische Kolonien und Kritik am britischen Kolonialismus, Fortschritte in der Medizin, Opiumkonsum... Die verschiedenen Erzähler kommen mit mehr oder weniger Humor daher und Collins nimmt sie und ihres Gleichen teilweise ganz schön auf die Schippe, wie zum Beispiel die religiös engagierte Miss Clack, die immer ein moralanpreisendes Flugblatt zur Hand hat und es jedem ungefragt zusteckt. Der Roman enthält eine ordentliche Portion an Gesellschaftskritik und vertauscht klassische Rollen. So sind es die armen, einfachen Leute, wie das junge Dienstmädchen Rosanna, die der Lösung des Mysteriums um den Diebstahl am nächsten kommen, und nicht etwa die dilettantische örtliche Polizei oder der renommierte Ermittler aus London.

    Mir hat vor allem die humorvolle, ironische Erzählweise des Gabriel Betteredge, dem Gutsverwalter der Familie Verinder, gefallen, aber auch über Miss Clack konnte ich mich gut amüsieren. Der Roman enthält viele typische Elemente des Genres, das er ja auch mit begründete, und weiß auch den heutigen Leser zu unterhalten und zu überraschen, denn es ist nichts wie es scheint und die Verdächtigen stehen Schlange. Während des Lesens kann man ordentlich miträtseln, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich hatte immer mal wieder eine neue Theorie und konnte das Ende auch nicht vorhersehen. Das Buch ist etwas dicker, aber es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen. Ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen, vor allem, als es mit den Ermittlungen erstmal so richtig losging. Im Mittelteil gab es zwar ein paar Längen, die der Veröffentlichungsform in mehreren Episoden in einer Zeitung geschuldet sind, da im Nachhinein ein paar Kapitel hinzugefügt worden sind, um die Geschichte noch ein bisschen in die Länge zu ziehen, aber die hat man schnell überwunden. Mich haben sowohl die kriminalistischen als auch die humoristischen Elemente überzeugt.
  24. Cover des Buches Die Blume von Surinam (ISBN: 9783732562817)
    Linda Belago

    Die Blume von Surinam

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Bei „Die Blume von Surinam“ handelt es sich nach „Im Land der Orangenblüten“ um Teil 2 der Reihe rund um die Plantagenbesitzerin Julie. Wie der Name schon sagt spielt das Buch in Surinam, kurz nachdem die Sklaverei in dem südamerikanischen Land abgeschafft wurde. Das merken auch Julie und ihr Mann. Denn obwohl sie ihre Sklaven immer sehr gut behandelt haben, fällt es ihnen immer schwerer, Arbeiter für ihre Zuckerrohrplantage zu finden. Deshalb heuern auch sie indische Kontraktarbeiter an. Doch nicht nur ist die Zusammenarbeit zwischen ihnen und den ehemaligen Sklaven schwierig, auch sind die indischen Traditionen und die Kultur nichts, was Julie tolerieren kann. Entsprechend bahnt sich eine Katastrophe an, die noch dadurch verstärkt wird, dass ein alter Feind auf der Bildfläche erscheint.


    Ich mochte das Buch und mochte es auch irgendwie nicht. Das liegt vor allem daran, dass ich Julie irgendwie als Person nicht mehr so sehr mochte. Da sie die Protagonistin ist, ist das entsprechend schwer. Sie war mir zu steif, zu schwerfällig, zu wehleidig, stellenweise sogar zu arrogant. Nichts mehr über von der energiegeladenen Frau, die wir noch aus dem ersten Band kennen. Dafür mochte ich ihren Sohn Henry umso mehr, auch wenn er sich ebenfalls (jedenfalls in Teilen) sehr dumm verhält. Ich mochte seine Freundschaft mit Karini, die im Übrigen mein Lieblingscharakter ist. Ebenfalls nicht mochte ich leider die Kontraktarbeiter, allen voran Inika. Ja, sie tat mir leid, aber trotzdem ist sie in meinen Augen einfach eine falsche Schlange. Und zwar die ganze Zeit und ihr Verhalten denjenigen gegenüber, die ihr Gutes wollen, ist einfach nur grauenhaft.

    Zur Geschichte an sich muss ich sagen, dass es mir zu viel war. Es gab vielleicht auch einfach zu viele Charaktere, denen zu viel widerfahren ist. Das hat mich persönlich sehr gestört. Hier wäre definitiv weniger mehr gewesen, damit man sich auf einen Strang der Erzählung fokussieren kann. Nichtsdestotrotz haben mir einige Handlungsstränge richtig gut gefallen, insbesondere natürlich Henry und Karini, aber auch die Geschichte rund um Martins Vater war interessant. Die indischen Kontraktarbeiter hätte es für meinen Geschmack aber nicht gebraucht.


    Fazit: Ich fand das Buch ganz gut und vergebe auch immerhin 6 von 10 Punkten. Nichtsdestotrotz – sollte er jemals erscheinen – ich brauche keinen weiteren Teil aus Surinam.



    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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