Bücher mit dem Tag "indianer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "indianer" gekennzeichnet haben.

1.162 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.388)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  2. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.936)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Das Leben ist total ätzend, wenn deine Freunde so richtig sauer auf dich sind.

    Zoey weiß, wovon sie spricht. In nur einer Woche wenden sich alle Ihre Freunde von ihr ab und sie wird zur absoluten Außenseiterin. Jetzt bleiben ihr nur noch zwei wirkliche Freunde, allerdings ist die eine untot und der andere nicht mal Gezeichnet. Außerdem hat die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt und Zoey weiß tief in ihrem Herzen, dass das falsch ist. Aber wird irgendjemand auf sie hören? Zoeys Abenteuer auf dem Vampyr-Internat nehmen eine gefährliche Wendung: Ihr Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, schreckliche Pläne kommen ans Licht, und eine uralte, böse Macht erhebt sich.


    Wie soll ich anfangen? 

    Anfangs fand ich, dass die Story nicht so recht in Fahrt kam, eher etwas zäh vor sich hin plätscherte, aber zum Ende hin kam es dann doch endlich zu einem Spannungsaufbau. Was ich auch gut fand, war die Tatsache, dass die Handlung nicht ausschließlich von Zoeys Liebesleben durchzogen war, denn das ist mir bei den Vorgängern als ein wenig unangenehm aufgefallen.

    Und irgendwie erinnern mich die ganzen Rituale eher an Hexenkult als an Vampire, was mich manchmal verunsichert.

    Ebenso fänd ich es toll, mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren. Leider habe ich das Gefühl, dass sie mir auch nach Band 4 völlig fremd sind.


    Nichtsdestotrotz ist „Ungezähmt“ ein Steigerung zu den ersten drei Teilen und ich bin guter Dinge, dass ich im Laufe der nächsten 8 Bände meinen Frieden mit „House of Nights“ schließen werde.


  3. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.703)
    Aktuelle Rezension von: Nofi

    Zunächst einmal hatte ich Band 1-4 bereits vor einigen Jahren gelesen. Dennoch kam ich ganz gut wieder rein. ABER! Das halbe Buch passiert eigentlich fast nichts, die Gespräche drehen sich im Kreis, es gibt viele Wiederholungen.

    Die Protagonistin steht zwischen 4 (!) Männern/Jungs und die gezwungene Jugendsprache nervt irgendwann.

    Was mir wirklich aufgestoßen ist sind homophobe und rassistische Äußerungen der Figuren, das geht gar nicht.

    2 Sterne nur deswegen, weil die Aussage, dass man sich für die gute Seite entscheiden kann, sehr schön ausgearbeitet wurde.

     Dennoch werde ich mir die anderen Teile nicht mehr antun. Schade.

  4. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (890)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  5. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Für diesen Roman sollte man Zeit und Vorwissen mitbringen.

    Eventuell habt ihr schonmal von der TV-Serie gehört. Tja, sie basiert auf einem Roman von Neil Gaiman (Sandman). Die “Director’s Cut”-Ausgabe aus dem Eichborn Verlag enthält neben der sehr umfangreichen Story auch mehrere Vorworte des Autors und auch nachträgliche Kommentare. Dies alles soll helfen, das Buch etwas besser zu verstehen.

    Braucht man das? Ja, ich denke schon. Und es kann auch nicht schaden, wenn man sich ein kleines bisschen in diversen Götterwelten auskennt.

    Im Fokus der Geschichte steht Shadow. Als “Angestellter” des geheimnisvollen Mr. Wednesday reist er quer durch Amerika und begegnet vielen ungewöhnlichen Leuten. Shadow selbst ist aber eher Mittel zum Zweck für den Autor. Zwar bekommt er hin und wieder die Gelegenheit so etwas wie eine Persönlichkeit zu entwickeln. Einen tiefgründigen und emotionalen Protagonisten darf man hier aber nicht erwarten. 

    Eine Geschichte voller Geheimnisse, Umwege und merkwürdiger Entwicklungen erwartet den Leser hier. Man weiß nie so genau, was eigentlich das Ziel von Shadows und Wednesdays Reise ist. Man kann nicht vorhersehen, wohin sich die Handlung entwickelt. Und durch einige Nebenhandlungen wird man auch immer wieder abgelenkt und muss sich erneut zurecht finden. Neil Gaiman erschafft seine ganz eigene Vision und Version von Amerika. Sowohl die Schauplätze, wie auch die Figuren werden gut beschrieben. Man muss aber auch einiges an eigener Fantasie mitbringen.

    Ich hatte das Gefühl, dass die ganze Zeit eine gewisse düstere und bedrückende Stimmung herrschte, die ich aber an nichts bestimmten festmachen konnte. Vielleicht lag es an Shadow, der kaum positive Emotionen zu empfinden scheint. Oder die immer wiederkehrenden Andeutungen zu einem Sturm oder Krieg…

    Ich habe bisher die Kinderbücher und Graphic Novels von Neil Gaiman gelesen. American Gods ist aber ein ganz anderes Kaliber. Der Autor hat sich hier scheinbar an den zwei Themen ausgetobt, die er besonders schätzt: Amerika und Götter/Mythologie.

    Eine ausgefeilte Handlung oder ein zugänglicher Protagonist waren hm dabei wohl nicht so wichtig. Trotzdem hat das Buch bei mir einen gewissen Sog entwickelt. Nachdem ich einmal drin war, hat es sich quasi von selbst gelesen.

    Fazit:
    Ein Buch wie ein Kunstwerk. Das ist die beste Beschreibung, die mir für American Gods einfällt. Nicht jeder versteht es, nicht jedem gefällt es, aber es hat durchaus Liebhaber. Man sollte nicht unbedingt mit dieser Geschichte in das Gesamtwerk des Neil Gaiman einsteigen. Aber man sollte sie auch auf keinen Fall verpassen!

  6. Cover des Buches Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt (ISBN: 9783442480364)
    Alyson Noël

    Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.

    Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    Zum Buch:
    "Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:
    Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.

    Cover:
    Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.

    Inhalt:
    Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.

    Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.

    Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.
    Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.

    Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.

    Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.

    Bewertung:
    Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.
    Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne
  7. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (673)
    Aktuelle Rezension von: Andrealovesbooks

    Ich verstehe wirklich nicht, warum Diana Gabaldon diese wunderbare Geschichte durch so viel unnötige und langweilige Detailbeschreibungen und Handlungen zerstört. Auch nerven die ganzen Nebencharaktere die immer wieder plötzlich auftauchen und sich nicht einordnen lassen. Das erste Mal, dass ich bei einem Buch mehrere Seiten komplett übersprungen habe (z.B. handelten  mehrere Seiten von der Rettung einer Ziege) und trotzdem ging es mir viel zu zäh voran und der Lesespaß wurde sehr getrübt. Wirklich schade, das Buch hätte ebenso wie seine Vorgänger ohne diese ganzen unnötigen Längen so viel Potenzial. Keiner der Bände konnte noch annähernd mit Band 1 mithalten. 

  8. Cover des Buches Geweckt (ISBN: 9783596193066)
    P.C. Cast

    Geweckt

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Was ist stärker: Die Bande der Freundschaft oder die Fesseln der Liebe?

    Neferet, die Hohepriesterin des House of Night in Tulsa, hat Rache geschworen an Zoey. Dabei ist der unsterbliche Kalona nur eine der Waffen, die sie einsetzen will. Doch Zoey hat Zuflucht bei Königin Sgiach auf der Isle of Skye vor der Küste Schottlands gefunden. Dort müssen sie und ihr Krieger Stark erst einmal wieder zu Kräften kommen. Außerdem möchte Sgiach sie zu ihrer Nachfolgerin ernennen. Warum soll sie also wieder nach Tulsa und zum House of Night zurückkehren? Nach dem Tod von Heath ist sowieso nichts mehr so wie früher. Und auch die Beziehung zu Stark könnte nicht mehr das sein, was sie einmal war.


    Es war zwar wieder ein wenig langatmiger, aber zum Ende hin war der Spannungsbogen so immens gespannt, dass sie total gefesselt war.

    Getragen wurde „Geweckt“ durch diverse Wendungen, die ich so nicht kommen sah. Jacks Tod und die drumherum beschriebenen Handlungen und Emotionen haben mich sehr berührt und ich musste mir die ein oder andere Träne verdrücken. Auch die Liebe zwischen Stevie Rae und Rephaim, seine Entscheidung gegen die Finsternis und somit für das Licht, haben mich sehr ergriffen. Die Bindungs-/Liebesschwüre zwischen Stark und Zoey fand ich zeitweise ein bisschen übertrieben, aber ich mag das, was sich aus den beiden entwickelt, sehr.

    Einzig Neferet geht mir so langsam auf die Nerven... Alles was um diesen Charakter herum geschieht, ist für mich einfach nur overacted, zu dunkel, zu finster.


    Ich bin sehr gespannt auf den 9. Teil und wie sich Heath in Aurox entwickeln wird, ob er die Liebe seines Lebens erkennen und ob er Neferet bedingungslos gehorchen wird?


  9. Cover des Buches Mörderhotel (ISBN: 9783785725481)
    Wolfgang Hohlbein

    Mörderhotel

     (88)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt … (Klappentext)


    Der Roman von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas! (Diesen Zusatz nehme ich absichtlich mit hier hinein, weil ich mich später noch darauf beziehen werde)


    Fast jeder Person, die Fantasy ließt, ist Wolfgang Hohlbein ein Begriff. Auch ich kenne ihn und habe schon einige Bücher von ihm gelesen - jedoch noch keinen Thriller. Und erst recht keinen, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Sein Schreibstil ist flüssig und lässt sich toll lesen. Er passt wunderbar in die dargestellte Zeit, genau wie die Dinge, Verhaltensweisen, orte und selbst die Kleidung.

    Wir lesende verfolgen die Geschichte um Hermann Webster Midgett aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten. Ein Teil spielt in der Gegenwart, der andere Teil in der Vergangenheit. Im Verlauf der Geschichte rücken diese zwei Stränge immer näher aneinander, bis sie zum Ende ineinander übergehen und nur noch eine einzige kurze Rückblende erfolgt. Der Aufbau selbst gefiel mir ungemein. Ich konnte mir meine eigenen Gedanken machen und rätseln, wer er wirklich ist und wie es zu allem kam. Die Vergangenheit gefiel mir dabei besser, als die Gegenwart, denn dort passierte eindeutig mehr. Die Gegenwart dümpelte teilweise ziemlich langatmig vor sich hin und bot kaum Spannung.

    Aber egal in welcher Zeit ich gerade war, die expliziten Beschreibungen von Verstümmelung, diversen Wunden und Blut hat mich abgeschreckt. Sicher, es geht um einen Serienmörder, aber trotzdem hätte die Gewalt etwas dezenter beschrieben werden können. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Trotzdem frage ich mich: musste das sein?

    Und dann dieses haarsträubende Ende! Auch hier kam für mich kaum Spannung auf, vor allem dadurch, dass es alles so gestellt wirkte und ich stark bezweifelte, dass irgendetwas davon wahr sein konnte.

    Was mich zu meinem größten Problem mit dem Buch bringt.

    Wie oben zitiert wird dieses Buch als wahre Geschichte des Serienmörders dargestellt. Allerdings steht an anderer Stelle „beruht auf einer wahren Begebenheit“ was schon wieder ein Unterschied ist. Für mich stimmt keine der beiden Aussagen.

    Ja, es gab den Serienmörder.

    Ja, auch der Ermittler existierte.

    Der Rest der Charaktere, genau wie fast die ganze Geschichte, ist völlig frei erfunden. Selbst für die Existenz eines „Mörderhotels“ gab es keine Beweise, es sind bestenfalls Gerüchte.

    Und falls ihr euch über den Fall informieren wollt, müsst ihr das im Internet tun. Denn natürlich ist bei einer erfundenen Geschichte im Anhang keine Notiz/Erklärung der wahren Begebenheiten oder des echten damaligen Falls.

    Alles in allem kann ich das Buch also nicht empfehlen. Es lockt mit falschen Versprechungen, nimmt auf dem Buchrücken das größte Geheimnis der Geschichte schon vorweg und war im Endeffekt auch nicht wirklich spannend. Außerdem sucht man die wahren Begebenheiten vergebens.


  10. Cover des Buches Zweilicht (ISBN: 9783570308691)
    Nina Blazon

    Zweilicht

     (519)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Ich war damals beim Literarischen Fantasy Festival gewesen, als Nina Blazon daraus vorlas. Sofort war ich angetan von der Geschichte und habe das Buch noch vor Ort gekauft. (natürlich habe ich mir auch direkt noch eine Signatur abgeholt 😊)
    Als ich es dann las, entwickelte sich die Geschichte jedoch anders als ich erwartet hatte. Es wurde ein richtiger Page-Turner im positiven Sinne.

    Der 17-jährige Jay verbringt ein Auslandsjahr in New York. Von Anfang an ist er fasziniert von Madison, dem Mädchen mit den wunderschönen Indianeraugen. Doch plötzlich begegnet er noch einem zweiten Mädchen. Ivy taucht auf und verschwindet wieder ehe Jay wirklich realisiert hat, dass sie da ist. Und sie warnt ihn vor Madison.

    Ich möchte ungern mehr zu der Handlung erzählen, um nicht zu spoilern. Lest das Buch einfach selbst. Das Setting in New York ist absolut zauberhaft und die Charaktere sehr realistisch.
    Denkt nur nicht, dass alles so ist, wie es am Anfang scheint 😉

  11. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Die Erlösung (ISBN: 9783958341364)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Die Erlösung

     (102)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Joanne ist auf freiem Fuß und noch immer am Leben und will ihren Meister immer noch helfen und die Seelenwächter versuchen immer noch alle zu retten. Jess ist im nirgendwo gefangen und versucht Jaydee zu erreichen. Doch der Tod naht.

    So langsam näher wir uns dem Ende der Welt und es gibt immer noch so viele Geheimnisse zum lüften und doch kommen noch mehr dazu. Es sind aber nicht so viele das man den Überblick verliert. Zum Glück löst sich so manches auch wieder auf und dann kommt halt ein neues dazu. :) Ich habe mich in diese Reihe verliebt, den hier hat man alles. Spannung, Romantik, Liebe, Action und Magie und das in der richtigen Mischung. So das man von der ersten Seite an gefesselt ist und nicht genug bekommt. Zum Glück ist das nach diesem Buch noch nicht zu Ende und man kann sich das nächste holen.

  12. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (564)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  13. Cover des Buches Die Traumdiebe (ISBN: 9783453272699)
    Cherie Dimaline

    Die Traumdiebe

     (98)
    Aktuelle Rezension von: TimeeBrauchle

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Hab einen unglaublich spannenden Roman erwartet der das Zuhause sein während des Lockdowns interessant gestaltet, leider habe ich mehr erwartet wie ich im Endeffekt leider bekommen hab. Der Anfang war sehr interessant geschrieben. Man bekam direkt Spannung vermittelt. Leider war diese meiner Meinung nach sehr schnell verspielt und sehr schnell musste ich mich selbst dazu zwingen weiter zu lesen. Auch zum Ende hin wurde es leider nicht besser… Kurz hatte ich Hoffnungen das es besser wird aber leider habe ich mich da getäuscht.
    Die Geschichte hat meiner Meinung nach großes Potential, leider wurde dies nicht zu 100 Prozent ausgenutzt. Leider fand ich auch das die Geschichte überall nur angestreift wurde, aber nie tiefer gegangen wurde. Etwas mehr auf den Hintergrund eingehen und der Leser versteht auch den Ablauf und muss ihn sich nicht selbst zusammen dichten. Darum möchte ich ja lesen, um in eine andere Welt zu reisen und nicht um mir mein Hirn zu zermartern was hier warum und wie passiert.

  14. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
  15. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  16. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (306)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich las diesen Roman unbewusst zum 2. Mal und war wieder begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und tiefgründig. Es war immer spannend. Beide Zeitebenen gefielen mir gleichermaßen gut. Daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir. Von Katherine Webb werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  17. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Bruderkampf (ISBN: 9783958341111)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Bruderkampf

     (106)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Ralf ist mit seinen Plänen fast am Ziel. Nachdem er sich Kirian geholt hat, stehen als nächstes Soraja und Logan auf seiner Liste. Das Ende naht. Jaydee ist auf der Suche nach Jess, denn sie ist verschwunden.

    Man kann das Ende der Welt schon spüren. Am liebsten würde ich mich einwickeln und nicht wieder hervor kommen. Aber dann kann ich schlecht weiterlesen. Also wieder raus aus der Decke und weiterlesen und hoffen das sie es irgendwie schaffen. Ein Schicksalschlag nach dem anderen trifft die Seelenwächter. Ehrlich gesagt ist ein Happy End oder Rettung der Welt immer unwahrscheinlicher. Aber die Hoffnung stirbt zu letzte. Auch schein Jaydee sich mit seinen Gefühlen mit Jess auseinander zu setzen. Wieder ein Band das einen einfach um haut und in seinen Band zieht.

  18. Cover des Buches Das Haus des Windes (ISBN: 9783746631509)
    Louise Erdrich

    Das Haus des Windes

     (104)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Dakota 1988, im Mittelpunkt der Geschichte steht der 13 jährige Joe, er lebt zusammen mit seinen Eltern in einem Indianer-Reservat. Das bis anhin unbeschwerte Leben von Joe wird brüsk getrübt durch einen schweren, brutalen Überfall auf seine Mutter Geraldine. Vergewaltigt und mit Benzin übergossen entkommt sie nur mit Glück dem Täter.

    Sie schliesst sich ein in ihrem Zimmer, isst kaum und redet nicht, mit niemandem.


    Ihr Mann, selbst Richter ist nicht fähig zu helfen, nicht zuletzt da der Ort des Überfalls an der Grenze von privat Eigentum, staatlichem Land und Indianer-Reservat stattfand und somit ungeklärt bleibt nach welchem Strafrecht gehandelt werden muss.


    Joe beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen um den Täter selber zu töten..


    "Meine Mutter war draussen. Sie kniete mit einem Nudelsieb am Boden und erntete Buschbohnen die mein Vater und ich so spät noch gepflanzt haben"...

    ... "Dafür habe ich es getan, dachte ich. Und in dem Moment war ich zufrieden.

    Sie musste sich nicht umdrehen oder fürchten dass er Ihr auflauern konnte. Sie konnte jetzt den ganzen Tag Buschbohnen ernten und niemand konnte sie stören"

  19. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Liebe vs. Vernunft (ISBN: 9783958341005)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Liebe vs. Vernunft

     (112)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Jess und Jaydee genießen ihr erstes Zusammensein, doch ihr Glück währt nur kurz. Joanne und Ralf schlagen mit mehr Grausamkeit denn je um sich, und die Opferzahlen steigen. Die Seelenwächter scheinen machtlos zu sein.

    Oh mein Gott, endlich kommen die beiden sich näher wird ja langsam Zeit, oder auch nicht. Es ist auf jeden Fall sehr heiß und führt beide in ein Gefühlschaos schlecht hin. Manchmal kann Nicole Böhm schon gemein sein. :) Aber genau das liebe ich an dieser Reihe, dann sieht man endlich ein Happy End und dann ist es doch keins. Wie viele Opfer werden die beiden Dämonen noch fordern. Langsam sollte man endlich die guten gewinnen. Denn man verliert langsam die Hoffnung, das die endlich mal voran kommen.

  20. Cover des Buches Knochenjagd (ISBN: 9783453437715)
    Kathy Reichs

    Knochenjagd

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tempes neuester Fall beginnt wie ein Albtraum: In einer verlassenen Wohnung liegt, eingewickelt in ein Handtuch, die Leiche eines Neugeborenen. Und bald tauchen noch zwei weitere tote Babys auf. Die fi eberhafte Jagd nach der Mutter beginnt. Ist sie überhaupt die Mörderin? Ihre Spur führt Brennan und ihren Kollegen Ryan tief in die kanadische Einöde – und in das Revier eines eiskalten Killers ...

  21. Cover des Buches Schneetänzer (ISBN: 9783401604411)
    Antje Babendererde

    Schneetänzer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Jacob reist mitten während der Abiturzeit nach Kanada, um dort seinen Vater zu suchen, von dem er eben erst erfahren hat. Statt ihn zu treffen, irrt er durch die kanadische Wildnis, begegnet dem Cree-Indianermädchen Kimi, das ihn fasziniert, und macht viele abenteuerliche Erfahrungen. Man lernt einiges über den Indianerstamm der Cree und übers Überleben in einer verschneiten Einöde.

    Die Beschreibung aus der Sicht der einzelnen Figuren ist unglaublich gut gelungen, die Sprache einfühlsam, aber auch Spannung aufbauend. Die Beziehung zwischen Jacob und Kimi nimmt einen richtig gefangen.

    Gestört hat mich etwas, dass von Anfang an klar war, wie die Geschichte ausgehen würde. Trotzdem hat sie etwas ganz Eindringliches und Besonderes, daher: unbedingt lesenswert!

  22. Cover des Buches Obsidian (ISBN: 9781444799279)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Emma-Paulina

    Ich habe das Buch in englisch gelesen. Es hat so viele positive Rezis bekommen, da  war ich neugierig. Vielleicht habe ich daher zu viele Erwartungen gehabt.  Denn so begeistert bin ich nicht. Schreibstil ok. Lasst sich nett lesen. Von der Handlung her, vom Geschehen ist er eindeutig für Teenies gedacht.

    Katy zieht mit ihrer Mom, bzw eher umgekehrt, in ein kleines Dorf. Sie möchten einen Neuanfang, weil der Vater vor drei Jahren verstorben ist. Ich verstehe Trauer, aber es ist nicht logisch im letzten Jahr der Schule macht es einfach keinen Sinn. Außerdem ist die Mutter ständig abwesend.

    Ihre neuen Nachbarn ist das heiße Geschwisterpärchen Dee und Daemon, sie gehen zur gleichen Schule wie Katy. Ihr Geheimnis ist ihre Herkunft: Aliens. Wider besseres Wissens will sich Dee unbedingt mit Katy anfreunden und werden natürlich sofort allerbeste Freundinnen. Sie begegnen sich gerade erst, völlig Fremde. Dee weiß aus eigener Erfahrung, dass es für sie gefährlich ist, sich mit Menschen einzulassen. Daher ist dieser Wille nicht nachvollziehbar. Ich sehe da ein Kind vor mir, dass mit dem Fuß aufstampft. (Meine Interpretation.). Der Bruder ist absolut dagegen und tut alles (oder auch wieder nicht) um dies zu verhindern. Das ergibt natürlich Verwicklungen. So spektakulär bzw. interessant fand ich es nicht. Den ganzen Inhalt möchte ich hier nicht wiedergeben. Zuviel Spoilergefahr. Trotz geringer Ähnlichkeiten, es kommt nicht mal in die Nähe von Twilight.
    Für mich endet die Story hier.

  23. Cover des Buches Zeit der Gespenster (ISBN: 9783492271905)
    Jodi Picoult

    Zeit der Gespenster

     (247)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …so ging mir das bei diesem Buch. Ich habe noch nie zuvor vom Eugenik Projekt in Vermont gehört und musste erst mal googeln, ob das auch wirklich real ist bzw. war. Und eben nicht nur etwas aus der Nazi-Vergangenheit….

    Anfangs fand ich das Buch recht verwirrend und unzusammenhängend.  Ross Wakeman will unbedingt sterben, und kann es nicht – daher versucht er sich mit der Geistersuche um mit seiner verstorbenen Frau Kontakt aufnehmen zu können. Wir hören von einem Spencer, der im Pflegeheim ein Baby schreien hört, erleben Shelby, die Schwester von Ross und deren Sohn Ethan, der eine seltene Krankheit hat. Dazu kommen noch Meredith, Wissenschaftlerin mit Tochter Lucy, die Geister sehen kann. Az, der über hundert Jahre alte Indianer findet seinen Weg ins Buch genau wie Eli, der Polizist. Das war doch alles recht viel und ich konnte es auch nicht so richtig verbinden.

    Erst im zweiten Teil fügte sich alles und wurde dann auch spannend für mich; es fesselte mich dann so, dass ich den Rest in einem Zug durchgelesen habe. Das Ende hat mir auch gut gefallen.

     

  24. Cover des Buches Violeta (ISBN: 9783518430163)
    Isabel Allende

    Violeta

     (94)
    Aktuelle Rezension von: MonaLena

              Auch mit diesem Buch hat die Autorin Isabel Allende wieder den Geschmack der Leser getroffen. Sie ist eine der Autorinnen, die mich schon seit vielen Jahren begleitet und begeistert.

    In ihrem neuen Roman "Violeta" beschreibt sie deren Leben aus der Sicht der 90jährigen Violeta, die ihrem Enkel eine ungeschönte und auf das wesentliche beschränkte Sicht auf ihr ereignisreiches Leben in Briefform gewähren möchte. Sie schreibt in einem persönlichen Erzählstil in der Ich-Form.

    Violeta del Valle wird als 1. Tochter ihrer gutsituierten Eltern in Santiago de Chile nach mehreren Söhnen geboren. Mitten in der spanischen Grippe. Sie beschreibt ihr Aufwachsen, sowie ihre Jugend in dem ländlichen Exil. In dem sie nachdem Ruin des Vaters und der Flucht vor der spanischen  Grippe landen. Über ihre erste Ehe und der späteren Heirat mit ihrer großen Liebe. Dem Schicksal um ihre Kinder und das Glück im Alter. 

    Ein tolles Buch, vielleicht ihr letztes Werk und für  mich ein toller Abschluss eines Schriftstellerlebens. Eine klare Leseempfehlung.



            

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