Bücher mit dem Tag "indianer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "indianer" gekennzeichnet haben.

559 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.154)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Geschichte steht die introvertierte Schülerin Bella Swan, die aus dem sonnigen Phoenix ins verregnete Forks zieht. Dort begegnet sie dem geheimnisvollen Vampir Edward Cullen und es entwickelt sich eine intensive und gefährliche Liebesgeschichte zwischen den beiden. Die stille und relativ vorhersagbare Handlung lebt vor allem von der Atmosphäre und Spannung zwischen Bella und Edward, was der Haupttreiber der Handlung ist.
    Hauptprotagonistin ist Bella, in deren innere Welt dem Leser ein tiefer Einblick durch die Ich-Perspektive gewährt wird, was sie sehr glaubwürdig macht. Relevante Nebenprotagonisten wie z.B. Bellas Vater sind ebenfalls sympathisch und glaubwürdig dargestellt und bereichern die Geschichte.
    Wer klassische Jugendromane mit viel Gefühl und Atmosphäre mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist eingänglich und schlicht, was manchmal ein wenig monoton wirkt, was der einzige Minuspunkt ist.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  2. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499013225)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

    (3.456)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der sehr erfolgreiche Roman von Daniel Kehlmann über die Lebensgeschichten des Mathematikers Carl Friedrich Gaus und des Naturforschers Alexander von Humboldt erschien 2005. Es handelt sich offensichtlich um eine Mischung zwischen historisch realer und fiktiver Handlung. Im ersten Kapitel erhält Gauß eine Einladung von Humboldt nach Berlin und macht sich auf die Reise. In den folgenden Kapiteln wird die teils fiktive Lebensgeschichte der beiden Wissenschaftler abwechselnd und episodenweise erzählt. Manches bleibt dabei ungeklärt, z.B. wie Humboldt und sein Begleiter sich von der Insel im Orinoko retten können, nachdem ihr Boot abgetrieben ist. Das wirkt unvollständig und ein wenig beliebig.

    Die Erzählweise ist durchweg ironisch und teilweise schwarzhumorig, die beiden Wissenschaftler erscheinen geradezu kindlich bzw. kindisch in ihrem Streben nach Erkenntnis. Das ist zwar ganz lustig, mehr aber auch nicht. Es wird den beiden Hochkarätern in jedem Fall aus meiner Sicht nicht wirklich gerecht.

    Dem Buch fehlt aus meiner Sicht auch ein roter Faden respektive ein innerer Zusammenhang. Zwar sind die Kapitel teilweise chronologisch erzählt, aber dazwischen befinden sich mitunter große Zeitsprünge, so dass die Kapitel einzeln für sich allein stehen, mit nur marginalem Bezug zueinander. Aus meiner Sicht wirkt das eher wie ein Manuskript oder ein Entwurf, der noch an einigen Stellen der Ergänzung bedarf, denn wie ein fertiges Buch.

    Insgesamt bin ich von dem Buch daher eher enttäuscht als angetan, was vielleicht auch an den übergroßen Erwartungen liegen kann, die ich nach all den zahlreichen Lobpreisungen der Literaturwelt daran hatte. Zwei Sterne.

  3. Cover des Buches Outlander - Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Der Ruf der Trommel

    (921)
    Aktuelle Rezension von: Moelli116

    Die Fortführung der Geschichte von Claire ist hier wieder sehr gelungen. Sie erleben viele Abenteuer die spannend erzählt sind. 

    Ich finde den Teil der Geschichte über die Tochter Brianna teilweise etwas langatmig. Leider ist das Verhältnis zwischen Brianna und Roger zu sehr eine Kopie von Claire und Jamie. 

  4. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453274365)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

    (2.013)
    Aktuelle Rezension von: Keyofbooks

    Habe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.

  5. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2) (ISBN: 9783551319722)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)

    (7.787)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Aus nostalgischen Gründen, greife ich immer wieder gerne zu dieser Reihe. Der 2. Band ist immer mit einer Art Hass-Liebe verbunden. Auch wenn das Buch so viel besser als der Film ist, fühlt sich New Moon immer wie ein Lückenfüller an. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und es ist auch schön, das Jacob mehr vorkommt, aber Bellas Depression ist nur schwer zu ertragen. In diesem Buch mag ich sie als Protagonisten nicht so gern. Bis(s) zur Mittagsstunde ist einfach der schwächste Band der Saga und wird immer mein am wenigsten gemochtes Buch der Reihe sein.

  6. Cover des Buches Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3) (ISBN: 9783551319739)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3)

    (7.181)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Der dritte Band war bisher immer mein absoluter Lieblingsteil der Reihe. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Handlung ist flüssig und schlüssig. Man bekommt im Buch viel bessere Einblicke in die Gedankenwelt unserer Protagonistin Bella, als es in den Filmen möglich ist. Auch Jacob spielt in den Büchern eine deutlich größere Rolle und Alice ist sowieso mein liebster Nebencharakter. Bin immer noch großer Fan der Saga.

  7. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

    (2.001)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Gezähmt (House of Night 4) von P. C. Cast & Kristin Cast, geht es um Zoey, welche viel Mist gebaut hat und jetzt erst mal wieder Frieden mit ihren Freunden schließen muss. Sie hat sie alle angelogen aus gutem Grund, aber ihnen das zu erklären, wird nicht einfach. Gleichzeitig muss sie noch den Tod ihres Geliebten verarbeiten, der sie hintergangen hat und vorsichtig vor Neferet sein. Sie plant weiterhin den Krieg mit den Menschen. 


    Meine Meinung:

    Die Geschichte lies sich flüssig lesen und ist spannend geschrieben. Sie hat viele Klieschees und ist manchmal ganz schön komplex mit den ganzen Problemen von Zoey und der Schule. Zoey hat eindeutig zu viele Geliebte und zu viele Dramen mit ihnen, das nervt etwas. Sonst ist die Geschichte aber ganz schön spannend, es passiert immer etwas neues und bleibt nie langweilig. Die Charaktere, wie die Freunde von Zoey, bleiben weiterhin mit ihrem Leben mehr im Hintergrund. Dafür erfährt man mehr zu einem neuen Schüler und über Aphrodite und ihren Hintergrund. Der Band hat natürlich mit einem absoluten Cliffhanger geendet. Jetzt wird es erst so richtig spannend.


    Fazit:

    Eine spannende Geschichte, aber mit vielen Klischees weiterhin. Trotzdem absolut fesselnd und immer passiert etwas neues. Achtung nach der Geschichte braucht man unbedingt Band 5, weil die Geschichte einen fiesen Cliffhanger hat.

  8. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783453418202)
    Noah Gordon

    Der Schamane

    (583)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es ist leicht zu lesen, hat mich aber nicht gefesselt. Im Gegensatz zum Medicus hat mir die Spannung im Buch gefehlt. 

    Empfehlung für alle, die sich für die Geschichte Amerikas im 19 Jhd. interessieren.

    Finger weg für alle, die einfach eine spannende Geschichte lesen wollen, oder sich für historische Hintergründe zur frühen Medizin interessieren.

    Einen Pluspunkt gibt es für die Verwendung alter und ungewöhnlicher Wörter.

  9. Cover des Buches Indigosommer (ISBN: 9783401511993)
    Antje Babendererde

    Indigosommer

    (525)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieses Jugendbuch konnte mich gleich in seinen Bann ziehen und wollte das Buch ungern aus der Hand legen. Die Charaktere im Buch mochte ich gern und es brachte mich in sommerliche Stimmung. Nett für die Sommerzeit auch wenn manches etwas vorhersehbar war. 

    Da mir "Libellensommer" etwas besser gefallen hat vergeblich ich 4 Sterne. 

    Ich denke wenn man mehrere Jugendromane von Antje Babendererde liest wiederholt sich manches. Jedoch nett für zwischendurch. 


  10. Cover des Buches Mörderhotel (ISBN: 9783785725481)
    Wolfgang Hohlbein

    Mörderhotel

    (93)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt.

    Meinung:

    Der Anfang der Geschichte war sehr stark, aber zwischendurch hatte es leider auch einige Schwächen, weshalb das Buch teilweise sogar etwas langweilig war. Aber beginnen wir von vorne.

    Hermann Webster Mudgett war ein Serienmörder, der in der USA aufgrund seiner Morde erhängt wurde. Wolfgang Hohlbein hat diesen Serienmörder zum Hauptcharakter seines Buches gemacht und mit seiner Fantasie angereichert. Das heißt, nicht alles, was hier umschrieben wurde, ist tatsächlich damals so passiert. Irgendwie doch ein beruhigender Gedanke.

    Die Idee des Mörderhotels war für mich der Grund nach dem Buch zu greifen, denn es klang unheimlich interessant aber auch enorm gruselig. Leider wurde darüber sehr wenig erzählt und auch die einzelnen Räume wurden kaum näher beleuchtet. Aufgrund des Klappentextes hätte ich diesbezüglich viel mehr erwartet. Ich wollte mittels Falltür in die düsteren Gefilde hinabfallen, durch die grässlichen Räume wandern und sehen, welche Foltervorrichtungen sich Mudgett in seinem kranken Hirn ausgedacht hat. Leider wurde davon nur sehr wenig vermittelt. Stattdessen wird teils langatmig und zäh die Lebensgeschichte von Mudgett erzählt und kapitelweise immer wieder aufgegriffen und weitererzählt. Die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren für mich manchmal etwas verwirrend und auch anstrengend, da man oft aus dem Lesefluss gerissen wird. Dadurch gab es auch Längen im Buch, die man meiner Meinung nach hätte kürzen können – insbesondere, wenn man auch die Wiederholungen bedenkt.

    Der Schreibstil ist sehr lebendig und bildhaft, weshalb das Buch wohl eher nichts für Zartbesaitete ist. Die Mordbeschreibungen im Buch sind brutal, blutig, schmerzhaft und sehr ausführlich & lebendig beschrieben. Ich möchte mir die Höllenqualen überhaupt nicht ausmalen, es hat mir völlig ausgereicht, dies zu lesen. Jedoch ist es gerade das lebendige und bildhafte, dass dem Leser das Gefühl gibt mittendrin im Geschehen zu sein.

    Über die Charaktere kann ich durchweg nur Positives berichten. Sie waren allesamt authentisch und wurden gut beschrieben, sodass man sich ein angemessenes Bild machen konnte. Besonders faszinierend war Mudgett – nicht, weil er ein spannender, angenehmer und sympathischer Zeitgenosse ist, sondern weil seine Psyche intensiv und gut durchleuchtet wurde. Diesem Menschen möchte ich nicht mal in meinem schlimmsten Albtraum begegnen. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, jedoch hatte es einige Längen zu verzeichnen. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch gutgetan, wenn einiges gekürzt worden wäre. 

    Die Charaktere und der Schreibstil des Autors haben mich hingegen sehr begeistert, auch wenn es manchmal sehr brutal und blutig war. 

  11. Cover des Buches Die Stadt der wilden Götter (ISBN: 9783518737828)
    Isabel Allende

    Die Stadt der wilden Götter

    (333)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Uralte Geheimnisse verbergen sich tief im Dickicht des Amazonas. An den Wasserfällen des Orinoko soll ein riesiges Fabelwesen umgehen, doch traut man der Legende, hat kein Mensch den Anblick überlebt. Alex ist 15 und begleitet seine Großmutter, eine berühmte Reiseschriftstellerin, auf eine Expedition, die die Bestie aufspüren soll. Über dem Camp liegt eine unheimliche Stimmung, als hätte der Dschungel tausend Augen. Da werden Alex und Nadia, die Tochter des Expeditionsleiters, entführt.Die beiden fürchten um ihr Leben - zumindest bis sie herausfinden, dass ihre Entführer vom Indigenenstamm der Nebelmenschen stammen und sich nur verteidigen wollen. Es zeigt sich, dass die Expedition Teil eines perfiden Plans ist. Dieser soll den Einheimischen die Lebensgrundlage stehlen. Nadia und Alex ist, klar, dass sie den Nebelmenschen helfen und das Geheimnis des Urwaldwesens lüften müssen.

    Fazit

    Die Handlung ist echt stark und spannend. Man steigt langsam in die Geschichte ein, diese nimmt schnell an Fahrt auf. Die Charaktere werden facettenreich, interessant und sympathisch beschrieben. 

  12. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

    (414)
    Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmama

    Alle Kinder müssen eines Tages erwachsen werden – alle außer Peter Pan. Er nimmt John, Michael und Wendy mit ins Nimmerland, wo sie unzählige Abenteuer erleben.

    Das Buch „Peter Pan“ zählt zu den Kinderbuch-Klassikern. Die Verfilmung von Disney (1953) habe ich als Kind geliebt und sehr gerne angeschaut. Deswegen wollte ich unbedingt das Buch lesen. Bedauerlicherweise hat es mir gar nicht gefallen. Der Schreibstil von James Matthew Barrie fand ich ok aber ist nicht meins. Peter Pan fand ich unsympathisch und ganz anders als im Film. Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen.

    Auch Sohnemann fand die Geschichte nicht gut. :-/

  13. Cover des Buches Violeta (ISBN: 9783518473542)
    Isabel Allende

    Violeta

    (167)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Isabel Allende habe ich bisher noch nie etwas gelesen. Das wird nicht mein letztes Buch von ihr sein. Von Isabel Allende werde ich defintiv noch mehr lesen. 

    Das Buch konnte mich gleich fesseln und berühren. Ich wollte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin begeisterte mich gleich obwohl er besonders ist. Es war eine interessante Geschichte über eine starke Frau. Ganz klasse und berührend. Man erfuhr viel zeitgeschichtliches in Chile. 

    Eine absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne von mir. 

  14. Cover des Buches Old Country – Das Böse vergisst nicht (ISBN: 9783453322318)
    Matt Query

    Old Country – Das Böse vergisst nicht

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Kotzab

    Mein zweites Horror Buch. Das zweite Ma hab ich das Buch nur ausversehen ausgewählt. Thriller erwartete, Horror bekommen. Aber ich bin ja offen für alle Bücher und Themen und lass mich gern positiv überraschen!


    Sasha und Harry haben sich ihren Traum erfüllt! Ein eigenes Grundstück im nirgendwo. Die einzigen Menschen die in der Nähe wohnen sind die Nachbarn Dan und Lucy die den beiden mit ihrem neuen Land viel helfen. Doch die Nachbarn sprechen auch eine Warnung aus! Den die Idylle des Landes täuscht und aus dem Traum der beiden wird ganz schnell ein Albtraum!


    Dieses Buch hat mich mal wieder zwiespältig zurück gelassen. Die Geschichte war ganz anders als erwartet. Ich bin super schnell in die Story reingekommen. Jedoch hat mir lange die Spannung/ der Horror oder zumindest der Grusel Faktor gefehlt. Der Spannungsbogen baut sich wirklich sehr Lage auf, aber dann entlädt er sich am Ende dafür umso mehr! Das ist auch eine kleine Kritik. Leider war mir das Ende dann ein wenig zu schnell da. Viele Fragen sind offen geblieben. Trotzdem hat mir die Geschichte eigentlich sehr gut gefallen! Sie ist einfach anders! Und im Nachgang muss ich sagen, hat mich die Geschichte dann doch ziemlich mitgenommen und beschäftigt! Das hätte ich so zu Beginn nicht erwartet! Ich würde das Buch gerne mal empfehlen! Gerade für Menschen dies nicht ganz so blutrünstig mögen eine ganz gute Idee! 

  15. Cover des Buches Der Gott am Ende der Straße (ISBN: 9783746638027)
    Louise Erdrich

    Der Gott am Ende der Straße

    (25)
    Aktuelle Rezension von: nonostar

    Die Welt hat sich verändert, Flora und Fauna scheinen sich zurück zu entwickeln und bringen frühere Arten ihrer Sezies hervor. Für die Menschen bedeutet das, das viele Kinder nicht überleben oder missgebildet zur Welt kommen. Schwangere werden gejagt und in Kliniken verfrachtet, angeblich zu ihrem Wohl, doch so ganz will das niemand glauben. In diesen Zeiten wird Cedar schwanger.

    Louise Erdrich hat einen tollen Schreibstil. Ich kann mir die Welt von Cedar richtig gut vorstellen. Aufbgebaut ist das Buch als eine Art Tagebuch, das Cedar für ihr Kind schreibt. Sie befindet sich im ständigen Dialog mit dem ungeborenen Leben in ihr und versucht ihm die Welt zu schildern und wie sich das Leben für sie anfühlt. Der Blick auf diese Welt bleibt dabei zwar etwas einseitig, da kaum andere Personen zu Wort kommen, aber dennoch fand ich es gut geschildert. Die Idee ihrem Kind zu schreiben fand ich sehr rührend und hat mein Herz erwärmt. Die Welt in der Cedar lebt ist sehr düster, sie ist einer ständigen Gefahr ausgesetzt. Dennoch verliert sie nie die Hoffnung und versucht sich nicht von ihren Ängsten leiten zu lassen. In ihren Briefen kommen auch immer wieder religiöse Verweise vor, dieser Bereich hat mich nicht so richtig begeistern können. Ihren Glauben konnte man nicht richtig erfassen fand ich.

    Die Idee des Zurückentwickelns fand ich sehr gut, allerdings waren mir die dystopischen Elemente irgendwie zu wenig ausgearbeitet und bildeten mehr den Hintergrundrahmen. Im Vordergrund stehen Cedar und ihr Kind, aber das alles hätte sich ganz ähnlich auch unter "normalen" Bedingungen abspielen können. Der Schluss bleibt offen und der Leser erfährt nicht, wie es schließlich um das Kind und Cedar steht und wie sich die Veränderungen noch weiter auswirken. Die Figuren neben Cedar sind auch nicht ganz so vollständig ausgearbeitet wie Cedar selbst. Das mag daran liegen, dass man alles nur aus Cedars Blickwinkel sieht aber dennoch hätte ich mir v.a. von den Eltern mehr gewünscht. 

    Trotz allem war "Der Gott am Ende der Straße" ein gutes Buch, das sich, von einigen kleinen Längen im Mittelteil abgesehen, sehr gut lesen lässt.

  16. Cover des Buches So weit der Fluss uns trägt (ISBN: 9783328112761)
    Shelley Read

    So weit der Fluss uns trägt

    (196)
    Aktuelle Rezension von: ManfredLiest

    „So weit der Fluss trägt“ erzählt die eindringliche Lebensgeschichte der 17‑jährigen Torrie, die sich in einer Welt voller Rassismus, familiärer Gewalt und schmerzlicher Verluste behaupten muss. Shelley Read zeichnet eine junge Frau, die trotz aller Härten ihren inneren Kompass nicht verliert und inmitten der Dunkelheit Wärme, Menschlichkeit und Zusammenhalt findet. Die Figuren wirken authentisch, die Atmosphäre ist dicht, und Torries/Victoria Entwicklung berührt tief. Ein Roman, der zeigt, wie viel Kraft in einem einzigen Leben stecken kann – und wie weit uns Hoffnung tragen kann.

  17. Cover des Buches Worte für die Ewigkeit (ISBN: 9783551317766)
    Lucy Inglis

    Worte für die Ewigkeit

    (173)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, " Worte für die Ewigkeit", der Autorin Lucy Inglis, handelt abwechselnd von Hope´s und Cal´s , sowie Emiliy´s und Nate´s Geschichte. Hope´s Geschichte spielt in der Gegenwart und Emily´s Geschichte in der Vergangenheit im Jahr 1867. Beide Mädchen sind zum Zeitpunkt der Erzählung sechzehn Jahre alt. Emily soll im Jahr 1867 verheiratet werden.  Sie kennt ihren zukünftigen Ehemann nicht.  Auf ihrer Reise verunglückt ihre Kutsche. Nate rettet Emily und beide entwickeln starke Gefühle füreinander. Wie wird Emily´s Leben verlaufen und was verbindet ihre Geschichte mit der von Hope?

    Hope verbringt einen Monat mit ihrer Mutter auf einer Pferderanch in Montana, dabei lernt sie den Sohn der Ranch- Inhaber kennen. Cal und Hope genießen die gemeinsame Zeit und lernen sich besser kennen. Wird es nur ein Sommerflirt werden?

    Das Buch ist in Kapiteln unterteilt. Es ist in der Ich-Perspektive aus Emily´s und Hope´s Sichtweise geschrieben.

    Mein Fazit:

    Ich musste mich erst einmal in den abwechselnden Schreibstil und die Schreibweise der Geschichte hineinlesen. Die Geschichte fand ich sehr spannend aufgebaut. Die Entwicklung war sehr emotional und zum Teil sehr traurig. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Das Ende gefiel mir sehr gut und war für mich ein runder Abschluss.

  18. Cover des Buches Butcher's Crossing (ISBN: 9783423145183)
    John Williams

    Butcher's Crossing

    (122)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Butcher's Crossing ist ein Abenteuerroman über die Büffeljagd im Wilden Westen. Neben den durchaus ansprechenden Beschreibungen der wilden Natur wird auch die abstoßende Jagd auf die letzten Büffelherden und das unsägliche Gemetzel in allen Einzelheiten beschrieben. Letztendlich war die Reise nach Colorado und zurück das Interessanteste an dem Roman.

  19. Cover des Buches World's End (ISBN: 9783446286092)
    T. C. Boyle

    World's End

    (145)
    Aktuelle Rezension von: Honigmaus3007

    Nach Wassermusik und Sprich mit mir, mein 3. Boyle. Und auch dieser wieder so ganz anders als die anderen beiden. Ich habe lange gebraucht, um in den Roman zu kommen, sehr lange. 

    Zum Glück (manchmal auch zu meinem Leidwesen) Lese ich  ausnahmslos jedes Buch zu Ende, was ich begonnen habe, ich kann nicht anders.

    Ab Seite 100 etwa war ich endlich im Buch angekommen und das Lesen hat mir immer mehr Spaß gemacht. Obwohl vieles recht überzogen dargestellt wird, versteht Boyle es, dass man alles so hinnimmt und es einem glaubwürdig vorkommt.  

    Dank der Ahnentafel im hinteren Teil des Romans kam ich nicht durcheinander und habe den Generationenroman sehr genossen. 

  20. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492953313)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

    (393)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit. Nur manchmal hat sie Erinnerungen, die sie nicht zu ordnen kann, wie die an einen Zitronenbaum.

    Eines Tages taucht die Polizei auf und verhaftet ihren Vater. Es ist ein dunkles Geheimnis, dass Delia an ihrer Identität zweifeln lässt und sie immer wieder vor die Frage stellt, was überhaupt die Wahrheit ist.

     

    Wie schon bei „19 Minuten“, was ich als erstes Buch von der Autorin gelesen habe, komme ich ins Nachdenken. Denn die Wahrheit ist nicht so einfach, wie sie sich zunächst darstellt, sondern hat ganz viele Facetten.

    Diese werden durch die verschiedenen Perspektiven aufgestellt. Delia, die davon ja am meisten Betroffen ist. Ihr Vater Andrew Hopkins, der im Gefängnis eine schwere Zeit durchlebt. Delias Verlobter Erik, welcher gleichzeitig der Anwalt von Andrew wird und damit kein leichtes Los gezogen hat. Und Delias bester Freund Fitz, welcher nicht nur Reporter ist und damit in einen moralischen Konflikt kommt. Denn er möchte nicht über den Prozess schreiben, indem seine beste Freundin gefangen ist und gleichzeitig hat er durch seine Recherchen dies überhaupt ins Rollen gebracht.

     

    Das Buch war mit seiner Thematik interessant, auch weil man hier die verschiedenen Perspektiven und Hintergründe erfahren hat. Bei Jodi Picoult gibt es kein Schwarz und Weiß, sondern sehr viele Graustufen. Dennoch hat es mir das Buch nicht leicht gemacht.

    Ich fand, dass das ganze Buch unglaublich aufgeblasen war. Da hätte man mindestens 100 Seiten kürzen können, denn hier wurden so viele Themen nebenbei mit aufgemacht.

    Zum Beispiel lernt Delia eine Frau namens Ruthann kennen und da wird dann ein großer Teil in der Geschichte über Indianerrituale gesprochen.

    Oder auch hatten die verschiedenen Perspektivfiguren noch einmal ihre eigenen Päckchen mit zu tragen und da ist man von einem Thema in noch ein kleineres Thema gekommen. Ich fand, dass war wieder einmal ein Buch, dass daran krankt, dass es zu viel wollte.

     

    Auch hat mich gestört, dass die Figuren nicht miteinander gesprochen haben, sondern immer, wenn eine Problematik aufgetaucht ist, dann geflüchtet sind. Das wirkte sehr albern von erwachsenen Personen und hat nur bedingt die Spannung nach oben getrieben, weil ich mich ja im gleichen Atemzug über die Figuren geärgert habe. Zudem sind am Schluss ständig neue Bomben geplatzt. Da kamen plötzlich Dinge an die Oberfläche, wo vorher nicht darüber im Ansatz gesprochen wurde. Und ich dachte mir nur so: Klar, das auch noch, damit es auch zu keinem anderen Ausgang mehr kommen kann. Wie offensichtlich denn noch?

     

    Bis über die Hälfte fiel es mir schwer überhaupt am Buch zu bleiben. Ich habe dieses jetzt über mehrere Monate gelesen, weil ich es sehr lange auch zur Seite gelegt habe, was eigentlich sonst nicht meine Art ist. Es wurde auch viel über die Vergangenheit von Delia, Fitz und Erik erzählt, was aber teils keine Relevanz zum eigentlichen Thema hatte und ich auch nicht sonderlich spannend fand. Stellenweise war ich mir auch nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt beenden möchte. Mich hat letzten Endes nur am Ball gehalten, weil ich die verschiedenen Sichten auf die Thematik und es nicht nur eine Seite gab, interessant fand.

     

    Fazit: Leider war „Die Wahrheit meines Vaters“ kein Highlight. Dafür hat es zu oft von Nebensächlichkeiten erzählt und dass die Figuren nicht miteinander geredet haben, sondern eigentlich wichtige Punkte plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht sind. 3 Sterne.

  21. Cover des Buches Zeit der Gespenster (ISBN: 9783492271905)
    Jodi Picoult

    Zeit der Gespenster

    (250)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …so ging mir das bei diesem Buch. Ich habe noch nie zuvor vom Eugenik Projekt in Vermont gehört und musste erst mal googeln, ob das auch wirklich real ist bzw. war. Und eben nicht nur etwas aus der Nazi-Vergangenheit….

    Anfangs fand ich das Buch recht verwirrend und unzusammenhängend.  Ross Wakeman will unbedingt sterben, und kann es nicht – daher versucht er sich mit der Geistersuche um mit seiner verstorbenen Frau Kontakt aufnehmen zu können. Wir hören von einem Spencer, der im Pflegeheim ein Baby schreien hört, erleben Shelby, die Schwester von Ross und deren Sohn Ethan, der eine seltene Krankheit hat. Dazu kommen noch Meredith, Wissenschaftlerin mit Tochter Lucy, die Geister sehen kann. Az, der über hundert Jahre alte Indianer findet seinen Weg ins Buch genau wie Eli, der Polizist. Das war doch alles recht viel und ich konnte es auch nicht so richtig verbinden.

    Erst im zweiten Teil fügte sich alles und wurde dann auch spannend für mich; es fesselte mich dann so, dass ich den Rest in einem Zug durchgelesen habe. Das Ende hat mir auch gut gefallen.

     

  22. Cover des Buches Die verborgene Seite des Mondes (ISBN: 9783401510156)
    Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    (277)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich mag die Bücher von Antja Babendererde. Dieses Buch hab ich vor Jahren schon einmal gelesen und jetzt hat es mich so angelacht, da musste ich es einfach wieder lesen.

    Julia ist 15 Jahre alt und wohnt in Deutschland. Ihre Mutter Hanna ist deutsche und ihr Vater John Shoshoni native american aus Nevada. Als Julias Vater stirbt fahren Julia und Hanna in die Heimat von John, damit Julia ihre Großeltern kennenlernen kann, die mit ihrem behinderten Cousin Tommy und dem Hilfsarbeiter Simon auf einer verkommenen Ranch mitten in der Wüste leben. Das Leben auf der Ranch ist hart und die Probleme die die Großeltern mit der Regierung und mit Julias Halbbruder Jason haben tun ihr übriges.

    Ich mochte das Buch sehr gerne. Ich mag die Indianerthematik, die Babendererde in ihren Büchern aufgreift. Ein Thema, das sie, obwohl es ihr offensichtlich sehr am Herzen liegt, nicht romantisiert, sondern auch kritisch beleuchtet. Ich kenne mich da in der Thematik nicht so gut aus, aber die Passagen über die Probleme, die vor allem Ada mit der Regierung hat, über den Indianderalltag und auch über die Perspektivlosigkeit von vielen natives ist wirklich sehr anschaulich beschrieben.

    Ein Buch, das von Trauerbewältigung, Verlust, Entwurzelung, Einsamkeit, Schmerz erzählt, aber genauso auch von Glück und Liebe, Familie und Zugehörigkeit erzählt.

    Ich mochte alle Figuren in diesem Buch, etwas, was mir nur selten passiert, besonders natürlich Simon, ein Junge der so viel Leid erfahren hat, aber trotzdem mit vollen Händen alles gibt was er hat und dafür eigentlich nur geliebt werden möchte, und Ada, die Aktivisten-Oma mit dem ledernen Gesicht, die niemals „danke“ sagt, jedenfalls nicht zu Menschen, die aber unter ihrer harten Schale trotzdem ein weiches Herz versteckt.

    Auf knapp 300 Seiten kann man keine tiefgehende Geschichte erzählen, das hat mir manchmal gefehlt, ich hätte noch tausend Fragen gehabt, ganz besonders am Schluss und es war ein bisschen schade, dass vieles ein bisschen flach gefallen ist. Trotzdem, ist „die verborgene Seite des Mondes“ eine fantastische Geschichte, die mir an vielen Stellen nah ging. Sehr lesenswert. Nicht nur für Jugendliche.

    4,5 von 5 Sternen

  23. Cover des Buches Firekeeper's Daughter (ISBN: 9783570315958)
    Angeline Boulley

    Firekeeper's Daughter

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Emma11

    Daunis Fontaine hat nie das Gefühl gehabt, irgendwo wirklich dazuzugehören. Sie ist halb weiß, halb Native American und steht zwischen zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eigentlich träumt sie davon, Medizin zu studieren und ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen. Doch das Leben hat andere Pläne: Statt ihre Zukunft zu gestalten, muss sie sich um ihre kranke Mutter kümmern und ihre eigenen Wünsche zurückstellen. Der einzige Lichtblick scheint Jamie zu sein – charmant, aufmerksam und genau die Art von Mensch, die Daunis in dieser schwierigen Zeit braucht. Aber ist er wirklich der, für den er sich ausgibt?

    Als plötzlich ein Mord geschieht, wird Daunis in eine gefährliche Welt hineingezogen, die sie sich nie hätte vorstellen können. Widerwillig stimmt sie zu, undercover für das FBI zu ermitteln. Dabei entdeckt sie Geheimnisse, die nicht nur ihre Familie betreffen, sondern die gesamte Gemeinschaft erschüttern könnten. Je tiefer sie gräbt, desto mehr erkennt sie, dass die Wahrheit nicht nur schmerzhaft ist, sondern auch tödlich sein kann.

  24. Cover des Buches A Different Blue (ISBN: 9783736314924)
    Amy Harmon

    A Different Blue

    (232)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Blue Echohawk weiß nicht, wie sie wirklich heißt und wann ihr Geburtstag ist. Sie lebt bei ihrer Tante in der Nähe von Las Vegas. Weder kennt sie ihre Mutter noch ihren Vater. Nur dass ein amerikanischer Ureinwohner namens Jimmy sie im Alter von ca. 2 Jahren aufgelesen und sich seither um sie gekümmert hat, weiß sie. Allerdings verstarb er plötzlich, als sie 10 Jahre alt war! Und von Jimmy hat sie gelernt, welche Kunststücke aus Holz möglich sind.

    Sie ist im letzten Jahr der Highschool und ihre auffällige Erscheinung ist eine Warnung für alle. Sie will in Ruhe gelassen werden und das Jahr irgendwie hinter sich bringen. Allerdings hat sie die Rechnung ohne den Geschichtslehrer für Europäische Geschichte gemacht: Darcy Wilson, ein britisches Wunderkind und daher schon mit 22 Jahren Lehrkraft, zeigt ihr, wie die Welt noch sein kann, voller Geheimnisse und Wunder.

    Langsam bekommt ihr Panzer Risse und stellt ihre Welt aber sich auf den Kopf. Sie hinterfragt plötzlich ihr Leben und ihre Haltung. Aber ihr werden Steine in den Weg gelegt und sie muss schwere Entscheidungen treffen. Wilson ist immer an ihrer Seite, aber kann es da mehr geben als nur Freundschaft?

    Irgendwann ist für Blue klar, dass sie sich in Wilson verliebt hat. Aber was ist mit ihm? Wird er in ihr mehr sehen als nur seine schwierige Schülerin?

    Mein Fazit:

    Es ist eine wunderbare Geschichte um Liebe, Freundschaft und dem eigenen Sein.

    Es begann als Tragödie. Blue ist allein auf der Welt. Ihre Tante interessiert sich kaum für sie. Trotz aller Bemühungen, sich hinter Schminke und einem losen Mundwerk zu verstecken, wirkt sie auf einige Menschen attraktiv und interessant. Sie fühlt sich ohne Identität und hat auch lange Zeit keine Lust, ihrem Ursprung auf den Grund zu gehen. Bis sie ihren Lehrer kennen lernt.

    Eigentlich ist Darcy Wilson viel zu jung, um als Lehrkraft zu arbeiten. Aber er hat als Kind und Jugendlicher hart an sich gearbeitet, um nun im Alter von nur 22 Jahren als unkonventioneller Geschichtslehrer zu arbeiten. Er gibt es nicht zu, aber er interessiert sich sehr schnell für Blue und versucht ihren frechen Bemerkungen immer wieder zu kontern. Die Magie zwischen ihnen ist sehr schnell zu spüren und doch gibt es viele Gründe, warum gerade sie beide nicht näher aufeinander zugehen sollten. Sie ist seine Schülerin, wenn auch im letzten Jahr!

    Amy Harmon schafft es, eine wunderbare Geschichte zu erzählen, ohne dass es kitschig wirkt. Sie hat hier wirklich sehr verdrehte Charaktere geschaffen, die zwar scharf schießen, aber im Grunde ihres Herzens sehr liebenswürdige und einsame Seelen sind. Die Geschichte erzählt Blue aus ihrer Sicht und was ich sehr witzig finde, die Kapitel werden alle mit eigenständigen blauen Farben benannt!

    Zum Schluss zog es sich ein bisschen hin und das eigentliche Thema, nämlich ihre wahre Identität, wird ungewöhnlich kurz und knapp gehalten. Dabei werden immer wieder Weisheiten von den amerikanischen Ureinwohnern erzählt. Gerade die finde ich sehr spannend, auch wenn das Schicksal dieser Menschen für Außenstehende nur sehr schwer zu verstehen ist.

    Eine Geschichte zum Versinken und um die Sichtweisen von anderen Menschen kennen zu lernen. Ich habe es sehr genossen und kann es ohne weiteres mit fünf Sternen empfehlen! Ich freue mich auf viele weitere Geschichten dieser Autorin.

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