Bücher mit dem Tag "indie"
73 Bücher
- Halo Summer
Aschenkindel
(502)Aktuelle Rezension von: EvelinMonscheinWas mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, dass die Stiefmutter und die Schwestern keine klassischen Bösewichte sind. Sie haben ihre Eigenheiten, ja – aber sie werden nicht karikiert. Das verleiht der Geschichte eine wohltuende Tiefe.
Und Aschenkindel selbst? Keineswegs ein bemitleidenswertes Opfer.
Sie ist weder hilflos noch ständig gütig und geduldig.
Im Gegenteil: Sie ist klug, witzig, brüllt bei Bedarf mit ihren Schwestern –
und ist zufrieden mit sich und ihrer Welt. Besonders mit ihrem Hauszauber, der durchaus nachahmenswert ist.Eine zauberhafte, freche und liebevoll geschriebene Geschichte, die mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.
Und mein absolutes Highlight? Die gute Fee.
Eine halbtalentierte, chronisch überforderte Absolventin der Feenakademie. Einfach herrlich! - Per J. Andersson
Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr um dort seine große Liebe wiederzufinden
(208)Aktuelle Rezension von: porte-bonheurEs sind schon soviele Besprechungen zu diesem Buch erschienen, dass ich hier nicht noch eine geben muss. Du meine Güte, es ist ja auch schon 2015 erschienen und hat zig Auflagen erlebt. Ich habe es jetzt als Fund in einem Bücherschrank noch einmal gelesen und stellte fest, dass diese Geschichte in Zeiten beängstigender Krisen - die meisten davon wie immer von Spinnern verursacht - eine beruhigende, wenn nicht gar eine heilsame Wirkung hat. Allein schon die Fahrradreise, die Pikay unternimmt, um zu seiner Lotta nach Schweden zu kommen, und dabei durch die Länder kommt, die die "Achse des Bösen" darstellen, von grausamen Diktaturen beherrscht werden und wo dieser Tage Krieg stattfindet. Überall leben Menschen und der Leser begegnet diesen Menschen und stellt dabei fest, dass es menschlicher wäre, wenn wir alle uns nur etwas menschlicher verhielten. Ja, das klingt kitschig und vielleicht verbrämt, aber bisweilen ist ja genau das heilsam.
- Emma Cline
The Girls
(54)Aktuelle Rezension von: Johann_BaierEin ungewöhnlicher Roman mit spannendem Ende vor dem Hintergrund eines realen Ereignisses: der Morde der satanischen Hippie-Kommune von Charles Manson im Jahr 1969.
Es empfiehlt sich, die realen Ereignisse parallel noch mal zu googeln. Es gibt bereits mehrere Sachbücher und Filme zu dem Thema. Das Neue an dem Roman ist, dass die Autorin eine (vermutlich fiktive) Randfigur kreiert, aus deren Sicht die kriminelle Kommune geschildert wird. Man erlebt, wie das 14-jährige Mädchen aus einer gerade sich auflösenden Mittelschichtfamilie in die fremdartige Welt der Kommune hineingezogen wird – eine wohl historisch einmalige Mischung aus Peace-and-Love-Rhetorik der Hippie-Welt, freiwillige Armut ohne Privateigentum, Alltagskriminalität zur Beschaffung von Lebensmitteln und Drogen, Verehrung des Sektenführers, der sich für Gott hält und früher ein brutaler Berufskrimineller mit einem rekordverdächtigen Vorstrafenregister war, freier Liebe, wobei die Freiheit sich auf den Sektenführer beschränkte, der sich frei bei seinen weiblichen Verehrern bediente.
Die 14-jährige Evie wechselt mehrfach zwischen der Kommune und ihrem alten Leben im Mittelstandsvorort, was wohl untypisch für die Kommune war - die anderen Mitglieder haben ihr Leben vollständig der Sekte gewidmet. Evie fühlte sich sowohl von dem trägen (drogenverstärkten) Leben im Hier und Jetzt, als auch von den Frauen angezogen, die sich dem Sektenführer unterwarfen, aber trotzdem starke, harte, selbstbewusste Frauen waren.
Jeder, der das Buch liest, weiß, dass es zu den Morden kommen wird. Die Spannung besteht darin, zu verstehen wie? Warum? Wer ist beteiligt? Macht Evie mit?
Der Roman versucht zu erzählen: wie sieht der Alltag in einer sektenartigen Hippie-Kommune aus, wie sind die Beziehungen der Bewohner untereinander, was geht in den Personen vor, warum kommen sie, warum bleiben sie, und natürlich schwebt über allem die Frage: warum wird dieser Mord begangen? Ich finde, diese Fragen werden teilweise beantwortet, aber nicht ganz. Ich konnte nicht vergessen, dass die Autorin 20 Jahre nach der Hippie-Bewegung geboren wurde, dass sie die Zeit nur aus Büchern kennt (vielleicht hat sie ein paar alternde Zeitzeugen befragt). Man konnte die Motive von Evie nachvollziehen, die anderen Figuren blieben mir aber immer noch fremd.
Die Motive für den Mord wurden in den 1970er Jahren in den Gerichtsverhandlungen, sowie in den Medien und Sachbüchern über das Verbrechen ausgiebig diskutiert. Es gibt verschiedene Theorien. Die Autorin lässt eine Hypothese anklingen (Rache für einen abgelehnten Plattenvertrag), aber widmet sich dem Thema weniger. Es geht ihr mehr um das Erleben von Evie, die fassungslos von dem Geschehen erfährt und versucht, danach wieder ein ‚normales‘ Leben zu führen. Das ist so eindrucksvoll geschildert, dass es auch egal ist, dass es vermutlich eine fiktive Nebenhandlung ist.
Die Autorin schreibt in einer sehr fantasievollen, kreativen, bilderreichen Sprache, alle Details inclusive der Gerüche werden ausgiebig beschrieben.
Der Roman bringt eine lang zurückliegende Zeit zurück, allerdings ist die Kommune von Charles Manson dann auch wieder untypisch für die Zeit: die Verbindung Hippie-Kultur mit einem hartgesottenen, psychopathischen Berufsverbrecher dürfte wohl einmalig in der Geschichte sein. Die Autorin lässt die übelsten Aspekte von Charles Manson weg: er war Rassist, wollte einen Rassenkrieg gegen die Schwarzen initiieren und tätowierte sich später ein Hakenkreuz ins Gesicht, weshalb er heute von Neo-Nazis verehrt wird.
- Hubert Wiest
Die Schattensurfer
(76)Aktuelle Rezension von: Martins_BuecherboxKurzbeschreibung
Sansibar ist neidisch. Auf ihre beste Freundin Marella. Marella hat die Kristallprüfung bestanden und gehört nun zu RUHL. Sie sagt, damit hilft sie der Gesellschaft, denn Ruhl nutzt jeden Gedanken, den man denkt, für die Gesellschaft. Doch Sansibar möchte ein Geheimnis für sich behalten. Schließlich stellt sie sich die Frage : Ist das überhaupt möglich ?
Luan wohnte sein ganzes Leben in einem Kinderheim. Er hat nur ein Ziel : Programmierer werden. Doch dann schließt die Heimleiterin ihn von der Kristallprüfung aus und er hat keine Zukunftschance mehr. Doch bei einem Besuch in einem Vergnügungspark erhält er vom Parkleiter ein unwiederstehliches Angebot. Das führt ihn in die verbotene Schattenstadt.
Rezension
Das Cover & der Titel passen, finde ich, zum Buch und sind sehr ansprechend. Auch der Klappentext passt sehr gut und verspricht nicht zu viel. Die Außengestaltung ist insgesamt wirklich gut !
Die Handlung ist wirklich gut und passt zum Genre. Es gibt RUHL. Alle Gedanken, die man hat sind auf den Zentralcomputern von RUHL gespeichert. In der Handlung geht es um ein wirklich interessantes Thema. Viel über die Handlung möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, lest am besten selbst!
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Zukunft ist wirklich gut beschrieben & interessant aufgebaut. Ich fand es wirklich gut zu lesen, was sich der Autor unter der Zukunft vorgestellt hat.
Es gibt in diesem Buch zwei Protagonisten und es wird aus beiden Sichten erzählt. Einmal haben wir da Luan. Luan will unbedingt Programmierer werden, doch wegen eines Diebstahls, der kein Diebstahl war, wird er von der Kristallprüfung ausgeschlossen. Dann ist da noch Sansibar. Sie möchte unbedingt zu RUHL gehören. Als sie auf Luan trifft, kann sie sich erstmal nicht erinnern, obwohl die beiden für eine Zeit lang gemeinsam bei den Häppy Kidz waren. Beide Sichten sind wirklich interessant, aber ich fand es besser, aus Luans Sicht zu lesen, weil man hier viel bessere Einblicke bekommt.
Der Autor hat einen relativ guten Schreibstil, jedoch fand ich hin und wieder einige Stellen nicht so gut. Die Spannung im Buch ist an fast allen Stellen gut, nur selten gibt es nicht spannende Stellen.
Diese Rezension und viele weitere Rezensionen auf meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/spannende-jugend-dystopie-die.html - Timothy Dawson
Eduschée - Erbarmungslose Welt: Roman
(8)Aktuelle Rezension von: GrueneRonja„Ihr Blick suchte das brennende Wirtshaus, und als sich die Flammen in ihren Augen spiegelten, flüsterte sie: »Die Welt ist erbarmungslos.«
Zacharias löste die Umarmung und sagte. »Willkommen auf Eduschée.«
Marla sah zu ihm auf. »Eduschée?« Ihre Stimme war heiser.
»Der alte Name unserer Welt.«
»Was … was bedeutet er?«
»Genau das, was du gesagt hast, Marla: erbarmungslose Welt.«“ (S.51)
Eduschée ist in viele einzelne Geschichten unterteilt, die von Zwischenspielen unterbrochen werden. In diesen Zwischenspielen erfährt man die Geschichte des Foltermeisters des irren Königs. Dieser hat schon mit 15 Jahren die Stelle beim König angetreten. „Als ich am Rand des Grabs stehe, denke ich an morgen. Ich werde – wie es Brauch ist – in die Fußstapfen meines Vaters treten. Er hatte das Amt des Foltermeisters schon von seinem Vater übernommen, und der von seinem.“ (S. 56)
In der Welt von Eduschée holt die Wächterin die Seelen am Ende ihres Lebens. Jeder tritt vor sie und muss sich für seine Taten rechtfertigen, weswegen sie in den vielen Teilen des Buches eine wichtige Rolle spielt.
Zacharias ist ein Söldner, ein Mörder und ein Halsabschneider. „Es gibt eine Sage aus der Zeit der Dämmerung, die besagt, dass es Scharfrichter gab, harte, gerechte Männer, die Menschen enthaupten und wieder zum Leben erwecken konnten, wenn der Enthauptete reinen Herzens war.“ (S.22) Als das Wirtshaus, in dem er die Nacht verbringen wollte, angegriffen wird, kämpft er um sein Leben.
Drei Kräuterhexen finden das abgebrannte Wirtshaus und spüren Magie in der Luft. Um dem Wirker dieser Magie nicht über den Weg zu laufen, nächtigen sie im Wald.
Ein einsamer Wanderer entdeckt diese Frauen an einem Feuer im Wald. Weil er sich vor ihnen fürchtet, macht er einen Umweg und gerät an einen Irrwicht, der sich nur von einer Geschichte besänftigen lässt.
Diese zufällig wirkenden Begegnungen und damit verbundenen Geschichten ziehen sich durch das ganze Buch. Die Begebenheiten um Marla und Zacharias scheinen dabei eher nebensächlich, und doch verbinden sie alles miteinander und runden die einzelnen Geschichten ab.
Die Erzählweise von Eduschée gefällt mir sehr gut, denn sie gibt Möglichkeiten für viele weitere Abenteuer. Laut der Danksagung des Autors am Ende des Buches ist die Weiterführung der einzelnen Geschichten nicht völlig ausgeschlossen. Ich hoffe sehr, daß er irgendwann nach Eduschée zurückfindet, denn so erbarmungslos diese Welt auch scheint, ist sie doch einen Besuch wert. Sicher vom Lieblingsleseplatz aus, natürlich.
- Abir Mukherjee
Ein angesehener Mann
(57)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchEine bildreiche Geschichte aus dem alten Kalkutta (heute Kolkata).
Intrigen und Verschleierung sind hier genauso zu finden wie Mut und Vertrauen. - Jasmin Jülicher
Stadt der Tiefe (Der Hüter: Steampunk-Krimi Band 1)
(29)Aktuelle Rezension von: GrueneRonja„Der Beruf des Hüters hatte so einfach geklungen, als die Wissenschaftler ihn vorgeschlagen hatten. Feste Arbeitszeiten, keine körperlich anstrengende Arbeit, keine Verantwortung.“ (S. 115)
Ich habe das Buch bei ca. der Hälfte (S. 162) abgebrochen. Der Beginn des Buches hat mich fasziniert. Es ging um die Erfindung von Golems, Maschinen, die Menschen zum Beispiel im Bergbau unterstützen. Es folgen eine Reihe von Ereignissen, die dazu führen, dass Cornelius Vanderbilt eine Stadt unter Wasser erbauen lässt und dort mit anderen Menschen Zuflucht sucht.
Jahre später floriert Biota, die Stadt der Tiefe. Alexander ist gerade zum Obersten Hüter ernannt worden, als ihm ein Mord gemeldet wird. Zunächst weiß er damit nicht viel anzufangen. In Biota wurden alle Tendenzen zu Bösem ausgelöscht, oder zumindest heißt es so. Und doch hat er eine Leiche, und keine Idee, was er nun tun soll. Doch er erinnert sich an den Roman über Sherlock Holmes und beginnt, Spuren zu suchen.
Biota finde ich extrem gut: die Idee, die Entstehung, die Beschreibungen, wenn Alexander durch die Tunnel und auf den unterschiedlichen Ebenen patrouilliert. Die Autorin hat hier eine tolle Welt erschaffen. Doch zwischen der ganzen Friedlichkeit und den geheimnisvollen Oberen, lässt mich der Mordfall und die Ermittlungen daran kalt. Mir fehlt die Spannung, die ein Krimi normalerweise hat. Die Spurensuche verläuft eher holprig und ist mir völlig egal. Wer der Mörder ist, ebenso. Daher habe ich das Buch schweren Herzens abgebrochen.
- Melanie Vogltanz
Schwarzmondlicht
(9)Aktuelle Rezension von: buchlilieCover:
Schlicht, aber dunkel-stimmungsvoll kommt das Cover mit dem orangen nuancierten Hintergrund daher. Positiv verstärkt wird dieser Eindruck durch den prägnanten, schwarzen Haupttitel und den Raben im zeichnerischen Stil, der im Nachhinein als Gestaltungselement nicht trefflicher hätte gewählt werden können. Auch die feinen Ornamente im oberen Mittelgrund fügen sich harmonisch ins Gesamtbild, wenngleich sie für mich nicht zwingend notwendig gewesen wären. Die Neugierde auf diese vermeintlich mystische, gefahrvolle Geschichte vermögen sie jedoch nicht zu dämpfen.
Meine Meinung:
„Er sah ein Monster unter der Maske eines Menschen.“ (Schwarzmondlicht, Pos. 2608)
„Düstere Urban Fantasy meets Thriller!“ – so könnte ein Werbespruch für diesen Roman lauten, denn was Melanie Vogltanz auf diesen Seiten für eine Story präsentiert, ist überaus magisch, wenig beschönigend, schicksalhaft und spannungsgeladen bis zur letzten Seite! Dabei ist die grundlegende Idee nichts Neues: Es geht um Magie in ihren kuriosesten Ausprägungen, der einige wenige unserer Gesellschaft mächtig sind. Doch der Umsetzung dieser Idee liegt ein eigener, dunkler Zauber inne.
So gründet in den 90ern eine Gruppe von Magiern den „Zirkel“ mit weitreichenden Plänen, doch ein großes Unglück, gefolgt von mysteriösen Morden, lässt die Organisation schließlich zerfallen. Jahre später haben sich die Magier aufs Neue zusammengetan – und der Mörder schlägt auch dieses Mal zu. Aber was steckt hinter seinen Gewalttaten?
Diese Frage begleitet den Leser durch den gesamten Roman. Was die Geschichte darüber hinaus so packend gestaltet, ist eine Lebendigkeit, die dem Konglomerat an sorgfältig ausgearbeiteten Protagonisten zugrunde liegt. Sowohl die Haupt- als auch Nebencharaktere haben merklich individuelle Züge und Lebensläufe. Besonders stark treten meiner Meinung nach der Halbjapaner Hiroshi daraus hervor sowie Doktor Hansen, ein äußerst mürrischer, introvertierter Arzt. Dank regelmäßiger Rückblenden und Perspektivenwechsel wird der Thrill der Handlung mithilfe dieser Protagonisten – und so manch böser Überraschung – gekonnt aufrechterhalten. Einen kleinen Dämpfer gibt es allerdings: nämlich die Szenen zwischen Laura und Kirek, die der eigentlich hochklassigen Erzählung wiederholt den Schwung nehmen. Darunter leidet auch die ansonsten herrlich düstere, schicksalsschwangere Atmosphäre. Obwohl eigentlich ein positiver Charakterzug, erweckt vor allem Kireks Fürsorge den Eindruck übertriebener Weichherzigkeit. Das lässt einen schon mal frustriert seufzen. Hat man diese Abschnitte überwunden, schreitet die Geschichte aber mit neuer Spannung voran.
Und der Showdown? Der ließ mich gleich einer Katharsis tatsächlich zutiefst bewegt und nachdenklich zurück. Hier offenbart der Roman eine Tiefe, die mit dem Zweck der Unterhaltung wunderbar harmoniert.
Fazit:
„Schwarzmondlicht“ weiß trotz kleiner Schwächen mit einer düsteren Atmosphäre, magischen Rätseln und einem faszinierenden Protagonistenkonglomerat zu begeistern. Ich vergebe vier Sterne.
- Jacqueline Mayerhofer
Geschichten aus dem Keller
(9)Aktuelle Rezension von: shiloDieses Buch beinhaltet 24 verschiedene gruselige Geschichten, die teilweise unter die Haut gehen.
Da haben sich die Autoren wirklich etwas einfallen lassen. Sehr gut ist das Buch für zwischendurch geeignet,
um eine Zeitspanne zu überbrücken. Als „Gute-Nacht-Geschichten“ könnten sie Albträume hervorrufen.
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, welches jedoch nicht meine unabhängige und ehrliche Meinung beeinflusst hat.
Mein Fazit:
Für Liebhaber dieses Genres ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Deshalb gebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- Marcus Johanus
Entfesselter Tod
(31)Aktuelle Rezension von: Kirsten_AteeqTolles Buch! Spannend, fesselnd, angstmachend, verwirrend und beklemmend!
In knapp zwei Tagen gelesen/verschlungen. Tolle Ideen, immer wieder überraschende Wandlungen, ein "fantastisches " Ende. So sollte ein Thriller sein.
- Kim Leopold
Black Heart 02: Das Lachen der Toten
(49)Aktuelle Rezension von: dorothea84Alex und Louisa sind nur zwei der Charaktere, die hier im Mittelpunkt stehen. Ein magischer Hauch umwebt diese wenigen Seiten, gewoben aus Geschichte, Abenteuer und gar drei Zeitsträngen. Anfangs zweifelnd, ob solche Kürze genug sei, um mich zu verlocken, die Reise fortzusetzen, doch jede Ebene zog mich tiefer in ihren Bann. Meine Neugier lodert, die Enthüllungen zu enträtseln und die Konsequenzen zu ergründen. Es fällt mir schwer mehr zu darüber zu schreiben, deshalb lassen wir es dieses Mal bei den wenigen Worten. Außer dass es mir lieber gewesen wäre, gleich mehr Seiten zu haben und mehr davon gehabt zu haben.
- Elke Aybar
Geheimnisse von Blut & Liebe - Phönixträume
(12)Aktuelle Rezension von: hauntedcupcakeAchtung! Band 3 der Reihe!
Inhalt
Demian hat Aurelie mit einem Ultimatum zurückgelassen und sie vor die Wahl gestellt: Sie kommt mit ihm auf seine Burg, er lässt dafür ihre Freunde Ruben und David frei. Doch Aurelie denkt nicht mal daran, zu Demian zurückzukehren. Gemeinsam mit der noch stark geschwächten Sarah macht sie sich selbst auf den Weg nach Thiaadon, um ihre Freunde zu befreien. Währenddessen wird die Stadt immer wieder zum Opfer von Angriffen der Rebellen...
Meine Meinung
Cliffhanger kann die Autorin einfach, und so habe ich nahtlos nach Band 2 auch Band 3 begonnen. Wieder hat mir der Schreibstil sehr zugesagt, der Humor, die Gefühle, alles kommt sehr authentisch rüber.
Aurelie und Co. haben noch immer keinen Weg nach Hause gefunden und zu allem Übel wurden David und Ruben festgenommen. Der Grossmeister - ausgerechnet Aurelies Ex-Mann - stellt sie vor die Wahl: Kehrt sie zu ihm zurück, kommen die beiden frei. Gemeinsam mit Sarah, die immer noch stark geschwächt ist, macht sie sich auf nach Thiaadon, um Demian die Stirn zu bieten und ihre Freunde zu befreien. Nur ist es ein denkbar schlechter Moment für Fremde in der Meeresstadt, die geradezu von den Vampirrebellen überrannt wird...
Ich muss sagen, dass Band 3 etwas nachgelassen hat - so habe ich es zumindest empfunden. Irgendwie sind die Protagonisten auf der Stelle getreten. Von Ruben und David, die im Gefängnis von Thiaadon festgehalten werden, bekommt man praktisch gar nichts mehr mit, ebenso von Elody, die sich versteckt hält. Dafür ist Sarah plötzlich wieder da - versteht mich nicht falsch, ich hatte auf ihre Genesung gehofft! Aber sie ist ohne ein Wort über irgendwas einfach wieder mit von der Partie. Oder habe ich da was überlesen?
Spannend ist auch dieser dritte Teil. Nicht mehr ganz so rasant und fesselnd wie die Vorgänger, aber dennoch, die Geschichte ist einfach catchy und man liest gerne weiter. Und dann plötzlich, ganz aus dem Nichts, ist das Ende da. Bäääm, mit einem fetten fiesen Cliffhanger. Noch unzählige Fragen sind offen, aber Band 4 noch nicht in Sicht.
Fazit
Der dritte Teil der Reihe um Aurelie und ihre Freunde hat meiner Meinung etwas nachgelassen. Die Geschichte ist immer noch spannend und faszinierend, aber ich hatte das Gefühl, dass die Protagonisten etwas auf der Stelle getreten sind. Der fiese Cliffhanger lässt mich aber ziemlich bibbernd zurück.
- Erin J. Steen
LOST IN RIDGE VALLEY: (UN)GEPLANT VERLIEBT
(30)Aktuelle Rezension von: SissiStManchmal kommt alles ganz anders. Das muss auch Tara erfahren: "Bis zu ihrem dreißigsten Geburtstag will Tara ihren Traummann heiraten, anschließend mit ihm ein paar süße Kinder kriegen und die Arbeit bei der Versicherung an den Nagel hängen. Nun steht dieser Tag kurz bevor und der vermeintliche Prinz entpuppt sich als Frosch. Auch ihr Job ist futsch und der einzige Ausweg führt sie von der südenglischen Küste ans andere Ende der Welt: Australien. 🦘Statt pulsierendem Großstadtleben und zügellosen Strandpartys erwartet sie eine Kleinstadt im Outback, in der sie lernt, wie man eine Ziege über die Hauptstraße treibt und welche sonderbaren Dinge Hunde anstellen, wenn man sie unbeobachtet lässt. 🐕🦺 Als sie Rob, den Finanzberater mit dem geheimnisvollen Lächeln, kennenlernt, beginnt ihr Hirn erneut wilde Pläne zu schmieden. Aber sie hat die Rechnung ohne Jack gemacht, an den sie nach einem unangenehmen Zwischenfall zumindest für einige Wochen gebunden ist. Also muss sie sich irgendwie mit dem verschlossenen Kerl arrangieren, der einen emotionalen Vulkan in ihrer englischen Seele erwachen lässt…" 📖
Abgesehen von den zahlreichen, unnötigen Bindestrichen mitten im Text, hatte ich Freude beim Lesen. Ich stolperte nur immer wieder über diese, so wie Tara von einem Schlamassel in die nächste Überraschung stolperte. Nur eine Szene hinterließ einen Nachgeschmack. Mir war Robs Reaktion darin zu "unerwachsen". Aber ich möchte nicht spoilern. Ich mochte Tara, sogar Jack von Anfang an sehr. Der Roman erhält von mir wegen der genannten Kleinigkeiten 4/5 🌟.
- Stella Jante
Die Geschichtenerzählerin Band 2: Die Schatten
(10)Aktuelle Rezension von: TillyJonesbloggtEs ist ein bisschen Zeit vergangen, seitdem ich Band 1 der Geschichtenerzählerin gelesen hatte. Ich war gespannt, ob ich wieder in die Geschichte finden würde oder ob sich etwas verändert hat. Bei Fortsetzungen ist das ja immer so eine Sache. Konnte mich Stella Jante wieder begeistern oder blieb es diesmal bei einer Geschichte, die nicht beim Leser ankam?
Unsere zwei Protagonisten Mena und Kinnon gehören nach wie vor zu meinen Lieblingsfiguren in der Bücherwelt. Ich kann das kaum in Worte fassen, aber Stella Jante hat so eine bestimmte Art und Weise, ihre Geschichte zu erzählen, dass ich beim Lesen das Gefühl habe, ich würde die Figuren wirklich kennen. Als wären sie meine Freunde und erzählten mir all ihre Probleme, Freude und Leid.
Diesmal ist die ganze Geschichte geprägt von viel Melancholie, die mir während des Lesens auch auf das Gemüt drückte. Mena hat mit vielen Dämonen zu kämpfen und auch das alltägliche Leben mit Kinnon, in England und das Studium helfen ihr nicht gerade dabei, endlich anzukommen. Es fällt ihr unglaublich schwer, ihren Platz zu finden, aber sie versucht es immer und immer wieder. Leider ist diese erdrückende Last nichts, was man ignorieren könnte und nichts, was Mena in die Anderswelt mitnehmen sollte…
Auch Kinnon hat mit seinem Leben zu kämpfen und genau diese alltäglichen Probleme, die die beiden zu bewältigen haben, machen diese Geschichte zu etwas wirklich Tollem. Neben den ganzen Sagengestalten, Legenden und Wesen aus der Anderswelt, ist es gerade die Realität, das Normal-sein, was der mystischen Seite ihren besonderen Charme verleiht. Auch ich als Leserin wusste nie, wann ich mit Mena in der Anderswelt lande und so fiebert man unterschwellig immer mit und wenn es dann passiert. Es ist nichts „Ständiges“ und deswegen bleibt es interessant. Ich fragte mich immer wieder, was die Autorin mir jetzt wohl von der Anderswelt zeigt.
Die Geschichte als solche war für mich dieses Mal ernster und es ging hauptsächlich um Beziehungen, deren Problematik und welche Auswirkungen das eigene Gefühlsleben auf die direkte Umgebung hat. Bei manchen Szenen wusste ich nicht genau, was sie mir jetzt sagen sollen und begriff erst am Ende, dass alles zusammenhängt und auch zusammengehört. Es gibt nun mal Gefühle, die kann man nicht voneinander trennen und es gibt bestimmte Situationen, in denen muss man aufstehen und sich selbst treu bleiben. Man muss sie akzeptieren und das Beste daraus machen. Und vor allem muss man akzeptieren, dass das Leben nicht immer das macht, was man gerne hätte und das man eben nicht alle Fäden in der Hand hat. Dass man einige Situationen einfach auch abgeben und auf andere Menschen vertrauen muss.
Es ist schwer, etwas zur Handlung zu sagen, da es sich um einen zweiten Teil handelt und ich den dritten Band unbedingt lesen muss! Ich habe die Fortsetzung mit Freuden gelesen, war sofort wieder in der Geschichte drin und fühlte mich auch mit Mena und Kinnon wohl. Außerdem ist es fantastisch, wenn das Nörggele auftaucht, die Drachen vor der Tür stehen oder man den Sìdhe beim Tanzen zugucken darf. All diese vielen Figuren sind einzigartig und wirken real, mit Ecken und Kanten und ganz viel Tiefe! Jede einzelne Figur hat eine Vergangenheit und eine Zukunft. Probleme und Sorgen. Wünsche, Hoffnungen und Ziele. Und diese ganze Mischung macht die Geschichte so wundervoll.
Fazit
Auch im zweiten Band der Geschichtenerzählerin fängt mich Stella Jante mit ihrer gefühlvollen und bildgewaltigen Erzählweise ein und zieht mich in ihre Geschichte. Große Gefühle, wundervolle Figuren und eine tiefgreifende Thematik verleihen allem eine sehr ernste Note, die aber komplett zu den Figuren und ihren Sorgen passt.
Der zweite Band steht seinem Vorgänger in nichts nach, er wirkt erwachsener und macht sehr viel Lust auf das dritte Buch. - Arundhati Roy
The Ministry of Utmost Happiness
(27)Aktuelle Rezension von: Allesleserin
In diesem Roman von Arundhati Roy geht es um mehrere Inder und ihre individuellen Lebensgeschichten, die von Brutalität und Kriegswirren gezeichnet sind, aber doch immer wieder zurück zum Glück finden.
Ich habe lange gebraucht dieses Buch zu lesen und noch länger gebraucht es zu verarbeiten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll.
Das Englisch ist nichts für blutige Anfänger. Es werden komplizierte Satzstrukturen verwendet und immer wieder indische Wörter eingestreut. Am Anfang habe ich noch versucht jedes einzelne Wort zu verstehen, aber nach ein paar Kapiteln habe ich aufgegeben und nur noch darauf geachtet, dass ich den Sinn des Satzes richtig erfasse. Dadurch kam ich erst richtig in einen Lesefluss.
Aber nicht nur die Sprache ist komplex. Dadurch, dass man hier in Deutschland oder auch generell in Europa nicht viel über die Geschichte Indiens weiß oder über die kleinen kulturellen Kämpfe, muss man sehr aufpassen, dass man sich in den Ausführungen Roys nicht verirrt. Denn man wird in diesem Roman mit Wissen überflutet. Manchmal ist es wichtig, um bestimmte Handlungen nachvollziehen zu können, aber manchmal war es auch unnötig und hat das Buch nur zusätzlich in die Länge gezogen. Deswegen war die erste Hälfte des Buches auch eher trocken.
In der zweiten Hälfte jedoch wurde eine Liebesgeschichte mit eingeflochten, wodurch man der Handlung besser folgen konnte. Als dann auch noch der Bürgerkrieg in Kashmir als weiterer Handlungsort aufgenommen wurde, war ich vollends gefesselt von der Geschichte. Ich konnte endlich mit den Charakteren fühlen und um sie bangen.
Dieses Buch überflutet einen mit Informationen. Oft musste ich googeln. Wo liegt Kashmir überhaupt? Was sind die Konfliktparteien? Was ist dort im Moment los?
Weiterempfehlen würde ich dieses Buch also nur an jemanden, der wirklich an Indien interessiert ist. Oder an jemanden, der daran interessiert ist was Jahrzehntelanger Bürgerkrieg mit der Bevölkerung macht. Für diese Personen ist dieses Buch auf jeden Fall ein Must-have!
Wenn man allerdings nach kurzweiliger Unterhaltung oder nach einem Pageturner sucht, ist dieser Roman wohl kaum das richtige. - Julia Rana
Mistress: Verrat
(11)Aktuelle Rezension von: Rinas-BücherblogEndlich habe ich es geschafft ein Buch der Autorin zu lesen. Muss gleich dazu sagen, es ist keine leichte Kost und sie kann die Emotionen schon ganz schon durcheinander schütteln. Es ist keine Friede Freude Eierkuchen Geschichte mit Herzchen und Blümchensex.
Die Geschichte ist hoch spannend und das von Anfang bis zum Ende. Sie hat mich sehr mitgerissen und verursachte bei mir einen Strudel von Emotionen und brachte mich emotional stellenweise an meine Grenzen.
Es geht um die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind, Verrat, Entbehrungen,, Gewalt in jeglicher Hinsicht und eine Frau die ihre Kraft und Stärke zeigen muss ohne daran zu zerbrechen.
Der Schreibstiel war so gut so lebendig und fesselnd, dass ich voll und ganz in das Geschehen eintauchen konnte, was für meine Emotionen schon eine sehr große Herausforderung darstellte.
Es gab ein paar Stellen in der Geschichte, die ich mir vielleicht etwas ausführlicher hätte vorstellen können, wo mir der Wechsel etwas abrupt kam, aber ansonsten , ein sehr gut geschriebenes und dargestelltes geschehen, was mit Sicherheit nichts für schwache Nerven ist.
Die beschriebene Sexualität – von Dominanz geprägt, war jetzt nicht mein Fall, aber das ist reine Geschmackssache.
Zusammengefasst, Misstress ist sehr hart, sehr emotional aber sehr gut dargestellt.
- Ann d'Ers
Der verschwundene Dezember
(15)Aktuelle Rezension von: BlausternDie Familie Jahr wohnt mit ihren Monaten auf der Burg Ringelreigen. Ein laufender Monat nach dem anderen regiert das Land. Doch plötzlich ist der Herzog Dezember verschwunden und Gräfin November muss Überstunden machen. Ausgerechnet. Wo alle Kinder gerade auf den Dezember mit seinem Weihnachtsfest und all den Geschenken warten. Das blaue Kätzchen Molli macht sich mit ihren Freunden auf den Weg, um ihn im Märchenwald zu suchen. Schon bald hat sie eine Idee und geht mutig in die „Höhle des Löwen“.
Die Vorstellung der Monate erfolgt von dem Kleinkind Januar bis zum Greis Dezember, je nachdem wie das Jahr auch älter wird. Ebenfalls wird die Blüte der Natur beschrieben und Tätigkeiten während der Jahreszeiten. Jede Seite enthält herzliche Zeichnungen, die den Text deutlich machen. So haben die Kinder etwas Hübsches fürs Auge und können immer neue Dinge darauf entdecken und so ganz spielerisch die Monate eines Jahres lernen. Später beginnt dann die eigentliche Geschichte mit der Suche von Molli Miez, die auch noch etwas Spannung hereinbringt und die den Kindern eröffnet, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist. Zum Ende gilt es dann noch, ein kleines Bilderrätsel zu lösen. Der Text ist kindgerecht geschrieben, und auch für die ersten Lesestunden ist er gut geeignet. - Elenor Avelle
Infiziert
(12)Aktuelle Rezension von: ShadyLovesBooksHandlung:
Vor acht Jahren begann die Welt, wie wir sie kennen, sich zu verändern. Ein unheilbares Virus griff um sich und zerstörte die Zivilisation. Seitdem treiben Infizierte ihr Unwesen und die wenigen Überlebenden versuchen ihr Bestes, um der Apokalypse die Stirn zu bieten.
Charlie war noch ein Kind, als die Seuche ausbrach. Daher sind die Zombies und der tägliche Kampf um Nahrung und Ressourcen mittlerweile Alltag für sie. Und obwohl sie alles in Bewegung setzt, damit ihre Gruppe weiterhin bestehen bleibt, fühlt sie sich wohler, wenn sie allein unterwegs ist. Kapitelweise erhält man Einblick in ihr Leben und Charlies Gedanken. Das Pflichtgefühl befiehlt ihr, zu bleiben. Gleichzeitig drängt sie eine innere Stimme, alleine los zu ziehen. Denn Charlie scheint als einzige immun gegen das Virus zu sein. Ein Biss bedeutet nicht, das ultimative Todesurteil.
Irgendwann fällt ihr auf, dass sie beobachtet wird. Immer wieder bemerkt sie einen jungen Mann, der sie aus der Ferne beobachtet und ihr sogar manchmal hilft. Doch er gibt sich ihr nicht zu erkennen. Charlie beschließt, das Geheimnis um ihn zu lüften. Und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Welt von Grund auf erschüttert.
Review:
Ich liebe Geschichten aus der Zombie-Apokalypse-Welt. Und so kam ich auch an diesem Buch nicht vorbei. Holy shit, wie krass ist diese Story bitte? Ungefähr die erste Hälfte des Buches schildert Charlies täglichen Überlebenskampf. Die Kapitel sind teilweise mit einigen Monaten Abstand, was für mich anfangs etwas ungewohnt zum Lesen war. Man erhält so allerdings einen guten Einblick in Charlies Gedanken und lernt die Menschen kennen, die ihr im zerstörten Berlin begegnen.
Ab der zweiten Hälfte wird die Handlung sehr rasant und nimmt an Fahrt auf. Elenor Avelle ist die Meisterin der Plottwists. Um nicht zu spoilern möchte ich nicht zu viel verraten. Allerdings habe ich DAS nicht erwartet! XD
Der flüssige Schreibstil gefällt mir sehr, ich kam zügig in die Story rein. Auch Charlies Humor gefiel mir. Und Hulk! Ich will mehr von Hulk, der Typ ist klasse!
Schade, dass Charlies Story bereits zu Ende erzählt ist. Aber ich werde mir die Vorgeschichte definitiv auch noch zu Gemüte führen.
- Mika Krüger
Totenläufer
(19)Aktuelle Rezension von: ApathyIch hatte mir das Buch auf der BuchBerlin 2017 direkt bei der Autorin gekauft und auch signieren lassen. Da ich Dystopien sehr mag, war das Buch ein Muss.
Gleich zum Anfang merkt man, dass es hier um eine düstere und drückende Dystopie handelt. Man wird zwar direkt ins Geschehen katapultiert, aber die Geschichte liest sich nicht einfach so weg. Sie ist intelligent aufgebaut. Man merkt, dass sich Autorin sehr viel Gedanken gemacht hat, um der Geschichte einen guten, düsteren und gesellschaftskritischen Handlungsstrang zu geben.
In dieser Dystopie geht es um Red-Mon-Stadt, die auf einer Insel liegt. In dieser Stadt herrschen strenge Regeln. Kontrolliert wird sie durch Soldaten. Außerdem gibt es Menschen, die zu einer Minderheit gehören, den Locra. Sie sind markant durch ihre helle Haut und dem Goldglanz in den Augen. Jedoch müssen diese sich verstecken, sie werden sonst gnadenlos von den Soldaten vernichtet. Hierunter zählt die Protagonistin Rina. Auf ihrer Flucht trifft sie auf einen Soldaten, der sich jedoch aus unerklärlichen Gründen verschont und zu den Rebellen schickt.
Die Frage nach dem Warum bleibt. Und was passiert mit Rina bei den Rebellen? Wird sie sich einfügen?
Nicht nur das Setting wurde düster dargestellt, auch die Charaktere tragen zur drückenden Stimmung bei. Es war nicht immer klar, wer auf welcher Seite steht und was die Motive für ihr Handeln sind. Hier und da fehlten mir zu den einzelnen Personen weitere Erklärungen.
Rina und den Soldaten lernt man nach und nach kennen und auch die Beweggründe. Von den Rebellen erfährt man nicht allzu viel. Aber es wird schnell klargestellt, wer die Strippen hinter allen zieht. Dennoch ist der Verlauf der Geschichte spannend gestaltet, da die Charaktere ihr Eigenleben haben und nicht immer formbar sind.
Die Geschichte ist keine einfache Kost und anspruchsvoll dargestellt. Jeder Satz ist gut durchgedacht. Der Schreibstil wirkt dadurch eloquent. Außerdem gibt es keinen Schmalz und keine Verschönerungen, was mir auch gut gefallen hat. Auf jeden Fall ist es keine Lektüre für Zwischendurch, sondern eine Geschichte, die sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzt, wie Machtkampf (was typisch in einer Dystopie ist), aber auch ein Recht auf ein freies Leben ohne Verfolgung sowie Zusammenhalt und Vertrauen. Auch mit einigen Gewissensbissen werden die Protagonisten hier und da konfrontiert.
Es geht noch weiter, denn einige Fragen blieben noch unerklärt und machen neugierig auf Band 2, der hoffentlich bald kommen wird.
Fazit: Auch wenn hier und da weiterführende Erklärungen fehlten, finde ich es faszinierend wie die Autorin ein komplexes und intelligentes Geschehen darstellen konnte. Mir gefiel es, dass die Geschichte nicht so typisch war und man in eine anspruchsvolle Lektüre eintauchte, in der eine düstere dystopische Welt dargestellt wurde.
Bewertung: 4 / 5 - Siiri Saunders
Filins Reise: Der böse Blick (Teil 1)
(12)Aktuelle Rezension von: JayvanhMit viel Glück, durfte ich das Buch vorab schon zu Lesen beginnen.Das Cover hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und als ich las das es um die Anmutigsten aller Wesen geht, nämlich die Elfen, musste ich einfach an der Verlosung von Siiri Saunders, teilnehmen. Das Buch lässt sich wahnsinnig gut lesen. Es ist locker , flüssig und intelligent geschrieben. Es wird teils eine etwas altbackenere Sprache verwendet bzw. Eine Sprache die eben absolut zur Feenweld passt. Hasen sind somit Hoppler etc.
Siiri da unsere hat such sehr viel Mühe gegeben, so finden wir zu Beginn des Buches eine gemalte Landkarte für den besseren Überblick, sowie Informationen zu Protagonisten und Co. Dort kann man zur Not immer nachschlagen falls man einen Charakter vergessen hat, was ich wirklich optimal finde. Und weil ich gerade bei den Charakteren bin, die sind wirklich gelungen. Ich musste zwischenzeitlich stark lachen aufgrund der Art und Weise die diese an den Tag legen.
Man kann sich diese einfach super vorstellen was das ganze komplett macht. Wir treffen hier keine ach so tolle super-zauberwesen sondern Pflanzenmädchen und Marienkäfer. Für meinen Geschmack mal etwas anderes und toll umgesetzt.
Für jeden der auf Fantasy und Elfen steht, ein wirklich tolles Buch.Einfach eine AndersWeltLiebe /anderswelt.de - J. Vellguth
Das Päckchen
(66)Aktuelle Rezension von: LostHope2000„Das Päckchen“ ist kein Buch voller großer Dramen oder atemloser Spannung. Stattdessen erzählt es eine ruhige, herzerwärmende Geschichte über Bücher, Freundschaft, Vertrauen und den Mut, sich auf andere Menschen einzulassen.
Besonders gefallen hat mir die Idee mit dem geheimnisvollen Päckchen und dem anonymen Austausch. Dadurch wollte ich immer wissen, wie es weitergeht und wer wirklich dahintersteckt. Die wechselnden Perspektiven von Emma und Lukas haben zusätzlich dafür gesorgt, dass man beide Seiten verstehen konnte.
Emma war mir schnell sympathisch und auch Lukas konnte ich mit seinen Ängsten und Unsicherheiten gut nachvollziehen. Gerade das vorsichtige Annähern der beiden hat mir gefallen. Die Beziehung entwickelt sich nicht über große Gesten, sondern über Gespräche, Vertrauen und kleine Momente. Es war schön zu beobachten, wie gut die beiden einander tun.
Kleine Logikfragen hatte ich zwar an einzelnen Stellen, sie haben meinen Lesespaß aber nicht wirklich beeinträchtigt. Dafür war die Geschichte einfach zu charmant und die Figuren zu liebenswert.
Wer eine süße Wohlfühlgeschichte mit Büchern, Briefen und sympathischen Charakteren sucht, wird hier fündig. Mich hat das Buch mit einem guten Gefühl zurückgelassen.
- Jutie Getzler
10 Tage in Vancouver
(72)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDas Cover ist sehr treffend gestaltet und zeigt eine Szene aus dem Inhalt, paßt also toll zur Geschichte.
Die Protagonisten sind sehr sympathisch und gut beschrieben. Der Klappentext macht neugierig. Toll fand ich die Möglichkeit die Wahl treffen zu können wie die Geschichte von Lara weitergeht, so habe ich mich für die Möglichkeit entschieden, die ich selbst in der Situation gewählt hätte und wurde nicht enttäuscht.
Insgesamt sehr kurzweilig und amüsant, aber auch zum Nachdenken anregend, vielleicht einfach mal mutig zu sein und spontan seinem Leben eine andere Richtung zu geben. Denn unverhofft kommt oft.
Die anderen beiden Möglichkeiten werde ich bestimmt auch zu einem späteren Zeitpunkt lesen, da ich natürlich neugierig bin was sonst noch passieren könnte und wie sich die Geschichte entwickelt hätte, wäre man zu einer anderen Entscheidung gekommen. Und auch ein weiteres Buch werde ich sicher noch lesen, da es eine schöne Auszeit zu ist und man durch die nachvollziehbaren Ortbeschgreibungen das Gefühl hat selber vor dort zu sein. Schon fast ein Kurzurlaub.
Eine schöne Lektüre, die ich empfehlen kann - Anja Stephan
A Fairy Tale
(44)Aktuelle Rezension von: RajetScott McKenzie läuft im Quartier Latin (Paris) doch wirklich seine Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg – und das auch noch mehrfach. Er weiß sofort das Schicksal kann es nicht wirklich gut mit ihm meinen. Dabei hatte sich Scott der einst aus hohem Hause stammt in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat ein ausgezeichnetes Leben aufgebaut.
Nach und nach zieht in die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird - und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.
Der Schreibstil ist flüssig und auch humorvoll – macht Spaß zu lesen.
Das Cover wirkt in den Farben Gold und Braun edel, auch die Scherenschnittoptik wirkt überraschend gut und stimmig zum Roman und seinem Inhalt.
Der Klappentext macht sehr neugierig: auf Elfen und ihr Leben heute in Paris.
Fazit:
Zauberhaft und fantastische Abenteuer von Elfen und Halbelfen im heutigen Paris.
Wunderschön gezeichnete Charaktere (Protagonisten) mit einer guten Prise Humor.
Mir hat gerade der Handlungsort Paris auch gut gefallen – die Stadt der Liebe schlecht hin. Der Roman ist mehr als Fantasy den auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Unterhalten und spannend – da einzige was komisch war: das „Gesieze“. Ich fand es gelungen - gerne noch mehr Fantasy Romane von der Autorin. - Annis Bell
Die Tote von Rosewood Hall
(77)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDie Geschichte spielt in England im Jahr 1860. Es geht um eine junge Frau, um den Tod eines Kindes und um ein Rätsel, das den Tod des Kindes umgibt. Lady Jane möchte dieses aufklären und gleichzeitig einem anderen Kind helfen, das sich scheinbar noch in Gefahr befindet.
Erst nach und nach entschließt sich dem Leser, um was es hier geht, und das ist wirklich harter Stoff.
Ich mag ja grundsätzlich Bücher, in denen es um Geheimnisse und Rätsel geht, daher hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen. Auch mochte ich das Setting und die Zeit, in der die Geschichte spielt.
Man reist mit dem Buch ein bisschen zurück in die Vergangenheit; mir hat es sehr gut gefallen.
06.04.2025























