Bücher mit dem Tag "indisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "indisch" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.770)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Wow. Ich bin begeistert von dem zweiten Band. Onyx ist genauso klasse wie der erste Teil. Ich glaube ich werde ein Fan von Jennifer L. Armentrout.

    Der Erzählstil gefällt mir sehr gut. Er ist sehr flüssig und spannend. Ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

    Es gab in dem Buch ein Paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Teilweise fand ich etwas übertrieben und dennoch war ich fasziniert, wie die zwei Hauptprotagonisten so eine Anziehungskraft auf sich haben.

    Das Ende fand ich etwas komisch. So eine kleine Frage blieb offen. Ich hoffe, dass sie in Band 3 beantwortet wird.

  2. Cover des Buches Amrita (ISBN: 9783791500560)
    Aditi Khorana

    Amrita

     (194)
    Aktuelle Rezension von: danielle_merlo

    Inhalt

    Die 16-jährige Amrita ist Prinzessin des friedvollen und wunderschönen Landes Shalingar. Als Kaiser Sikander aus Makedon einmaschiert und eine Ehe mit Amrita im Gegenzug für die Freiheit des Landes fordert, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Sie will Sikander nicht heiraten, kann aber auch nicht ihr Land im Stich lassen.
     Mit Hilfe der Seherin Thala macht sie sich deshalb auf, die «Bibliothek des Seins» zu suchen. Denn diese ist Amritas einzige Hoffnung, ihren Vater und ihr Land zu retten. Aber wird sie sich auch dafür entscheiden, wenn dabei ihre grosse Liebe und ihr eigenes Leben auf dem Spiel stehen?

    Cover und Schreibstil

    Das Cover passt richtig gut zur Geschichte. Die Kombination aus dunkelblau und gelb gepaart mit den kunstvollen Ornamenten verströmen eine orientalische Atmosphäre, die man auch während des Lesens spüren kann.
     Was den Schreibstil angeht, so bin ich hin- und hergerissen. Die Beschreibungen der Orte waren bildhaft und durchaus poetisch. Beim Innenleben von Amrita hatte ich allerdings so meine Mühe. Obwohl das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, was eigentlich die Beschreibung der Emotionen gut zulassen würde, so bekam ich Amrita nicht zu fassen. Weder konnte ich ihre Gedankengänge nachvollziehen noch ihre Gefühle ertasten. Während des Lesens war ich nicht wirklich im Buch gefangen, sondern fühlte mich viel eher, wie ein Zuschauer, der einen Film mit hoher Auflösung, dafür aber ohne Ton anschaut.

    Plot

    Die Idee der Geschichte fand ich super und einzigartig. Die Handlung hat unglaublich viel Potential, welches leider nicht ausgeschöpft wurde. Auch die Plottwists, von denen es mehrere gab, wurden zu sehr angedeutet, sodass das Überraschungsmoment ausblieb.
     Auch das Ende war eigentlich nach meinem Geschmack, trotzdem hat es keinerlei Emotion in mir auslösen können. Wirklich sehr schade.

    Figuren

    Beginnen wir mit Amrita, die mir leider nicht sehr sympathisch war. Wie schon gesagt, bekam ich sie einfach nicht zu fassen. Ihre Gefühle wirkten eher unecht und man merkte zu sehr, dass man sie mögen sollte. Ich empfand sie oft als egoistisch, was mich an sich nicht gestört hätte (niemand ist perfekt), aber es wurde so dargestellt, als wäre sie eben alles andere als eigennützig.
    Thala hingegen gefiel mir recht gut. Sie musste so viel durchmachen und war trotzdem, oder gerade deswegen, unheimlich stark. Ich fand es nur schade, dass sie Amrita so auf sich hat rumreiten lassen.
     All die anderen Charaktere fasse ich jetzt zusammen, da jeder davon seine positiven Qualitäten hatte, sie aber trotzdem nicht greifbar für mich waren. Ich wurde mit ihnen einfach nicht warm.

    Fazit

    Eine einzigartige Idee mit viel Potential, welches leider keineswegs voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte konnte mich nicht packen und mir blieb es verwehrt, am Innenleben der Protagonistin teilzuhaben.

  3. Cover des Buches Das Gleichgewicht der Welt (ISBN: 9783596512621)
    Rohinton Mistry

    Das Gleichgewicht der Welt

     (216)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Rohinton Mistry erzählt eine Geschichte, die in den 70er Jahren in Indien während des Ausnahmezustands spielt. Ohne Erbarmen, grausam, humorvoll und rührend erzählt und immer wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer, setzt setzt der Autor noch einen nach.
    Am Ende steht eines fest: Die Welt ist nicht im Gleichgewicht!

    🐭🐭🐭🐭🐭/5

  4. Cover des Buches Brick Lane (ISBN: 9783426629376)
    Monica Ali

    Brick Lane

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was muss es für ein Kulturschock gewesen sein, als ihr Vater die junge Nazneen aus Bangladesch ins ferne England verheiratet. Anders als ihre rebellische Schwester hatte sie zuvor noch nie ihr Heimatdorf verlassen. Doch Chuna, ihr mehr als doppelt so alter Ehemann, ist für bengalisches Empfinden gut zu ihr, er schlägt sie nicht und ist furchtbar gebildet – das glaubt er zumindest. Er hält sie jedoch wie einen gefangenen Vogel im Käfig. Sie sitzt zu Hause, starrt die Wände an in der vollgestellten Wohnung und wird immer einsamer während Chanu in vergeblich auf seine bevorstehende Beförderung wartet, und wartet und wartet. Mit der Zeit scheint sich eine wundersame Veränderung einzustellen … Nazneen holt sich Rat von Gleichgesinnten und während sich das Leben für sie ein wenig verbessert, fällt ihr Mann in eine sich selbst beklagende Depression aus der kein Entrinnen scheint … 

    Endlich, endlich hatte ich mir dieses Buch aufgrund einer „Gemeinsam Lesen Runde“ aus dem SUB gezogen, wo es seit Jahren vor sich hinschlummerte und mich immer wieder mahnend anzusehen zu schien. Trotz der spannenden Vorlage jedoch zog sich das Buch ein wenig wie Kaugummi. Aus zwei Sichtweisen schildert die Autorin das Leben der beiden ungleichen Schwestern Nazneen und Hasina. Hasinas Leben erleben wir durch einen Briefwechsel von Dhaka nach London, das von Nazneen dagegen in Echtzeit. Geschickt gemacht kommt der Roman aber ein wenig sperrig und an manchen Stellen schwer verständlich daher. Meine Lesepartnerin und ich haben durchgehalten und auf ein befriedigendes Ende gehofft, das sich dann aber in meinen Augen sehr enttäuschend gestaltete. Schade, der Stoff hätte mehr hergegeben und ist sogar verfilmt worden. Von mir gibt es diesmal keine wirkliche Leseempfehlung. Vielleicht kann der nächste Leser mehr damit anfangen. Das Buch wandert die Tage in ein öffentliches Leseregal. 

  5. Cover des Buches Siddhartha (ISBN: 9783518463543)
    Hermann Hesse

    Siddhartha

     (881)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Heimann

    Es ist viel Wahrheit in diesem Buch von Hesse. Eine Zeit lang habe ich die Bücher von ihm verschlungen. Aber sein Stil finde ich in der heutigen Zeit manchmal altbacken deshalb nur 4 Sterne 

  6. Cover des Buches Das Dornenhaus (ISBN: B073X3CGRS)
    Di Morrissey

    Das Dornenhaus

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Eigentlich verspricht der Titel eine große Australien-Saga, aber es ist mehr eine Familiengeschichte über mehrere Generationen. Für mich hätte das Buch auch in jedem anderen Land spielen können, da nicht wirklich Bezug genommen wird auf australische Gegebenheiten. Es wird viel Bezug auf die Hochzeitsreise nach Indien gelegt, was sich natürlich im Namen des Anwesens Zanana und auch im indischen Pavillon widerspiegelt.

    Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen. Mit einigen Abstrichen.

    Ich mochte die drei Zeitebenen und wie sie miteinander verwoben wurden und sich abwechselten.

    Der Schreibstil hat dazu auch etwas beigetragen, da die Autorin sich zeitweise sehr in der Beschreibung von Details verliert, was dann hier und da recht langatmig wirkt. Dem Buch hätten so 50-100 Seiten weniger bestimmt gut getan.

    Auch konnte ich manche Handlungsweisen der Figuren einfach nicht nachvollziehen, unter anderem das Verhalten Roberts nach Catherines Tod. Das war mir, die Drama liebt, tatsächlich eine Spur zu dramatisch.

    Die große Enthüllung am Ende war jetzt nicht so überraschend, hat aber das Buch perfekt abgerundet.

    Etwas schade finde ich, dass die Bedeutung und Herkunft des Namens Freudentals nur dem Leser eröffnet wurde, Odette aber die tolle Geschichte des Kleinodes nicht erfährt.

    Mir hat das Buch gefallen, aber der Funke konnte letztendlich nicht richtig überspringen.

  7. Cover des Buches Karma Food (ISBN: 9783710603990)
    Adi Raihmann

    Karma Food

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Floh

    Absolutes Karma-Food und Musik im Ohr: Indische und ayurvedische Traditionsgerichte für ein gutes Leben. Lidschiye – bedient euch, bitte!

     

    Wenn sich ein Herzenswunsch erfüllt, und zwei Restaurant-, bzw. Deli-besitzer und leidenschaftliche Köche, sowie Ayurveda Coaches sich zu dem nächsten Schritt, ein eigenes Kochbuch zu schreiben, entscheiden, dann haben sie sicherlich den großen Wunsch, ihre Überzeugung und Liebe zu den Gerichten, ihrer Lebensphilosophie und den besonderen Speisen in die Welt hinauszutragen und auch all denjenigen die Möglichkeit der Genüsse und Aromen zu bieten, die wie hier beispielsweise nicht in einem von mittlerweile 7 der legendären und erfolgreichen Delis in Österreich einkehren und speisen können.

    Adi und Simone Raihmann haben es getan und in Zusammenarbeit mit dem Brandstätter Verlag ein Kochbuch herausgebracht, was weit mehr bietet als die Auflistung und Abhandlung einiger Rezepte aus ihrem Repertoire. Simone und Adi Raihmann präsentieren hier aus Überzeugung und Liebe vegetarische und vegane Wohlfühlküche im Einklang mit der Philosophie des Ayurveda. Nachhaltig, klimafreundlich, restlos und gesund. Mit einer eigens zusammengestellten Playlist auf Spotify wird hier Kochen und Genuss zu einem Gesamterlebnis und kulinarischem Genuss für alle Sinne. Mit dem hochwertigen und optisch absolut ansprechenden Kochbuch „Karma Food“ wird der Name des Deli und Restaurants geehrt und die vegane, ayurvedische und vegetarische indische Küche in die weite Welt und in die Küchen der Kochbuchbesitzer getragen. Indien hat eine lange Tradition und verschiedene kulturelle und religiöse Einflüsse. Dieses in die Moderne zu adaptieren ist den erfolgreichen Inhabern der mittlerweile 7 Deli Karma Food Simone und Adi und ihrem Team absolut gelungen. Nun heben sie ihren Erfolg auf eine weitere Stufe und zeigen uns mit dem Kochbuch, wie diese Gratwanderung gelingen kann.

    Erschienen im Brandstätter Verlag.

     

    So beschreibt der Verlag dieses hochwertige Kochbuch (Text von der Verlagshomepage übernommen):

    "Iss Gutes und Dir widerfährt Gutes – unter diesem Motto haben Simone und Adi Raihmann den ayurvedischen Wissensschatz seiner indischen Mutter zeitgemäß aufbereitet. Im Kochbuch versammeln sie rund 70 vegane und vegetarische Gerichte, mit denen sich genüsslich Karmapunkte sammeln lassen. Indiens Küche ist so bunt, aromatisch und vielfältig wie das Land selbst, und dabei vor allem eines: alltagstauglich. Knusprige Pakoras, Paneer Tikka Masala, veganes Sheekh Kebab und verführerische Süßigkeiten wie Laddu oder Pistazien-Milchreis mit Rosenwasser – sie alle lassen sich auf Basis von selbstgemachten ayurvedischen Gewürzmischungen mit saisonalen Zutaten und wenig Aufwand zubereiten. Um unseren Stoffwechsel in Balance zu bringen, zeigt Ayurveda-Coach Adi wohltuende Ayurveda-Basics für jeden Tag. Jedes Rezept lässt sich an die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Doshas anpassen – für Mahlzeiten, die Energie liefern, gute Laune verbreiten und rundum guttun."

    Meinung:

    Wer gern meine Rezensionen liest, wird schon bemerkt haben, dass ich an kaum einem Koch- oder Backbuch vorbeigehen kann ohne einen Blick hineinzuwerfen. „Karma Food“ hat mich selbst nochmal mehr als überrascht: ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Gesamtkonzept aus Rezeptvielfalt, gesunde Ernährung, Lebenseinstellung, Tradition, Kultur und der passenden Musikauswahl so sehr überraschen kann, dass ich das Buch als herausstechende Besonderheit beschreiben und wahrnehmen würde. Mit einem indisch-typischen Farbkonzept, mit liebevollen Vignetten, Verzierungen, Schriftarten und natürlich mit absolut ansprechenden Fotografien mit allerschönster Dekoration und Präsentation der Speisen holt dieses Kochbuch den Leser sofort in eine Welt aus Düften, Aromen und Geschmackssensationen. Besonderer Bonus: Zu dieser kulinarischen Reise gehört eine kostenlose Playlist, die jeder nutzen kann, zum Buch dazu. Schlemmen mit allen Sinnen. Grandios. Essen ist eben mehr als einfach nur satt zu werden oder sich zu ernähren. Essen ist Lifestyle, Leben, Verantwortung und Gemeinschaft.

     

    „Karma Food – Das Kochbuch“ enthält persönliche (Familien-)Geschichten und Einblicke in das Leben und Wirken von Adi und seiner Frau Simone. Das Buch bringt die Einstellungen und Erfahrungen der traditionsbewussten Einheimischen, die modern geprägten Einflüsse der beiden Autoren und Restaurantbesitzer, das Lebensgefühl, die Farben und Gewürze Indiens und besonders die des Bundesstaates Punjab in einem Buch zusammen. Die Einführung und die kurzen Rezeptüberschriften sind unglaublich lesenswert und es hat mir Spaß gemacht sie zu lesen und einen Bezug zum Rezept oder zum Gericht herzustellen.
     Die Rezepte sind so vielseitig wie das Land und die Farben, Aromen und Gewürze. Die Rezeptinspirationen reichen von ayurvedischen, veganen oder vegetarischen Tapas, Currys, Solos, Beilagen, Süßspeisen, Getränke, Masalas und Basics wie Chutneys und Pickles in den üppigen Hauptspeisen, Salaten, Suppen, kleineren Gerichten, Dals und gedeckten Tafeln. Familienküche, gehobene Küche, Fast Food und Festessen. Tradition und Moderne. Viel Gemüse und saftige Früchte bis hin zu Schärfe und Kontrast. Vorn im Buch findet man ein sehr schönes Vorwort, was einer Widmung gleicht. Wissenswertes über Indien, seinen Traditionen und den Ursprung der Autoren zu ihrer Liebe zur Karma-Kost. Hinten im Buch bietet das Glossar, das Rezeptregister und eine Datenbank zu interessanten Links und Partnern, sowie landestypische Gewürze und Zutaten, und Küchengeräte als Kitchen Essencials betitelt. ….. Die Fotos machen Appetit, ohne Frage, sie vermitteln dem Leser das Lebensgefühl Indiens, die Farbvielfalt, die Kultur und die Atmosphäre des Punjab im Einklang mit ayurvedischen Grundsätzen und Lebensweisheiten. Typische Farben , traditionelles Geschirr, ansprechende Darstellung der einzelnen Speisen, aber auch in Kombination auf einer reichlich bestückten Tafel. 

    „Karma Food“ ist ein besonderes Kochbuch, das tolle Gerichte mit authentischen Berichten über die Entstehung, Abwandlung, Inspiration, Mischung mit modernen Lifestyle, Tradition, das Land, die einzelnen Regionen, die Bevölkerung und die Lebenseinstellung der Einwohner gelungen verbindet und zudem fundiert und informativ in die Lebenseinstellung und Liebe zur Natur und zu Mutter Erde des Ayurveda verknüpft und nachvollziehbar macht. Hier gibt es löblicherweise jedoch keine seitenlange Einführung zu den Wurzeln des Ayurveda oder gar eine Bekehrung zu dieser Philosophie, sondern tolle und angemessene Tipps und Memos um es den ayurvedischen Gedanken und Prinzipien gleich zu tun. Toll!


     „Karma Food“ ist ein besonderes Kochbuch, das alle Sinne anspricht und eine megatolle Besonderheit besitzt: Man fühlt sich hier nicht unter Druck gesetzt oder angemahnt, sondern vielmehr freundlich und fair angehalten, einige Dinge und Routinen vielleicht einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem punktet das Gesamtkonzept von Karma Food mit einer eigens zusammengestellten Playlist auf Spotify. Einzigartig tolle Gerichte mit authentischen Berichten über die Besonderheit, Zusammenstellung, Wirkung auf den Körper oder auf den Gaumen, viele Tipps und Variationen zu den Hauptdoshas. Ein meiner Meinung nach rundum gelungenes aber etwas anderes Kochbuch, das ich jedem empfehlen kann, denn dies ist kein reines Kochbuch, eher eine Art kulinarischer Gesund-Happen. Zwar ernähre ich mich weder vegan oder vegetarisch, ich habe keine Allergien oder Unverträglichkeiten und verfolge keine dieser Modediäten oder Trendkulturen. Doch die Grundlagen des Ayurveda interessieren mich sehr. Diese in der täglichen Familienküche und im täglichen Leben zu vereinen finde ich spannend und wertvoll. Dieses Buch bringt mich meinen Zielen näher und ich fühle mich gut dabei. 

     

    Ich habe wahrlich auch meine neuen Lieblingsgerichte in dem Kochbuch gefunden, sowie Leitlinien aufgegriffen und viele hilfreiche Küchentipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz erhalten.  Die tollen und einfachen Teigfladen in vielen Variationen und Verwendungen haben es mir besonders angetan. Uuuuuunbedingt nachmachen und mit allem herzhaften füllen, belegen, dazureichen und anrichten, was das Herz begehrt. Ich persönlich konnte an den Variationen der Roti und Fladenbrote oder Naan nicht Halt machen. Dazu allerlei frittiertes, gebackenes oder geröstetes Gemüse oder gefüllte Knollen, Auberginen und Kartoffeln. Currys, Masalas, traditioneller Chai. Meine Vorhaben und Pläne sind noch lang und ich werde mit Sicherheit den Gutteil der Rezepte ausprobieren und auskosten. Aromatische Dips und Cremes, tolle Kombinationen und Ideenvielfalt. 

     

    Eine Information zu den einzelnen Nährwertangaben findet man hier leider nicht. Für Menschen, die darauf achten Müssen oder wollen, wäre das sicherlich eine hilfreiche Ergänzung gewesen. So bleiben Vitamingehalt, Nährstoffzusammensetzung und Kalorieneinheiten unbekannt und müssen ggf. selbst ermittelt und abgeschätzt werden.  

     

    Einige Informationen zu Adi und Simone Raihmann (Text von der Verlagshomepage übernommen):

    „Für Simone und Adi Raihmann gehen Genuss, Wohlbefinden und Gesundheit Hand in Hand. In ihren sechs Karma Food-Delis sagen sie dem Nachmittagstief mit veganen und vegetarischen Currys, Suppen und Bowls den Kampf an. Das Herzstück ihrer Wohlfühlküche bilden die Gewürze, mit denen Adi in Indien aufgewachsen ist. Um an das Wissen seiner Vorfahren anzuknüpfen, ließ Adi sich zum Ayurveda-Coach ausbilden.“

     

    Wer die ersten Seiten des Kochbuches aufschlägt, bekommt die Möglichkeit, die Hintergründe, Ambitionen, Geschichten und Herzenswünsche der beiden Eheleute und passionierten Schöpfer und Köche des Karma Food näher kennenzulernen und ihre Verbundenheit zu den Rezepten, zur indischen Küche, zu Traditionen aber auch zur moderneren Umsetzung und Einklang zum Ayurveda kennenzulernen. Diese Einführung gibt einen wunderbaren Einstieg in das Kochbuch und man wird sich sicherlich vornehmen, sollte man in Österreich und Wien zu Besuch sein, eines der Karma-Food-Delis zu besuchen um dort zu essen und die Geselligkeit zu genießen. Auch wenn man dafür vielleicht frühzeitig reservieren oder planen ….

     

    Mein Fazit: 

    Das Kochbuch konnte meine persönlichen Erwartungen mehr als erfüllen und sogar noch übertreffen. Für mich ist dieses Kochbuch ein Glücksgriff und ein tolles Gesamtkonzept für die indisch-ayurvedische und pflanzliche Küche in seiner Vielfalt aus Tradition und Moderne. 4,5 Sterne.  

  8. Cover des Buches The Star-Touched Queen (ISBN: 9781250085474)
    Roshani Chokshi

    The Star-Touched Queen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: KimSlr
    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog

    [Overview]

    I was really excited to start with this book, as I'd heard quite a few people talk about it, and everyone seemed to like it. More than that, it fits right in with what I've been reading lately. E.g. The Wrath and The Dawn and Rebel of the Sands. Sadly I didn't like it as much as I'd hoped I would.

    [My Opinion]

    The worldbuilding was the first thing that didn't quite meet my expectations. I had envisioned this beautiful, oriental world. I was hoping for vibrant colors, maybe a great palace or a deep jungle.
    I got both the palace and the jungle, but neither was well described. Considering the plot this can be overlooked, as only the barest part of the story is set there. ost of the story is set in another palace, in another world, but there seems to be no worldbuilding going on at all.
    I do not understand this world, and I do not know how to envision it, because it wasn't in the book. I like to be able to imagine some things for myself, but when nothing at all is set up it takes something away from the book.

    The characters felt flat, they didn't seem to have distinct personalities. The male love interest was hardly ever seen and was quite secretive. And not in a 'I'm-protecting-you-and-being-mysterious-along-the-way-Rhysand' kind of way.
    But the main problem is the Heroine, as she is the one the book is focused on. She seems to have neither a personality, nor any kind of opinion on anything. She does as she's told, no matter by whom. But not even with that she's consistent. Sometimes she just accepts what ever her love interest tells her, no matter how unbelivable and the next minute she's ready to run to the ends of the earth to get away from him, because someone else tells her he's evil.
    She is also very quick to jump to conclusions and somehow knows stuff she couldn't actually know because it was never explained.

    [Overall]

    This book confused me greatly, I didn't undersand the world, the characters or the plot. And while I was bored for a big part of the book because nothing seemed to happen, I still read it within two days, because it was a very easy read for me. In the end I rated it 3 stars.
  9. Cover des Buches The God of Small Things (ISBN: 9780143028574)
    Arundhati Roy

    The God of Small Things

     (38)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    “Rahel held by Ammu’s hand. A mosquito on a leash. A Refugee Stick Insect in Bata sandals. An Airport Fairy at a railway station. Stramping her feet on the platform, unsettling clouds of settled station-filth. Until Ammu shook her and told her to Stoppit and she Stoppited.” (P.284)

    THE GOD OF SMALL THINGS - is about family and it’s unwritten rules of survival. The truth is getting bent yet the doomed family keeps failing and ultimately falls apart. I seldom read books so full of beautiful detail and love for the little things that are easily overlooked

  10. Cover des Buches Rupien! Rupien! (ISBN: 9783462304961)
    Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

     (312)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es beginnt vielversprechend, der Protagonist wird gerade gefoltert und kann nicht glauben, dass er gerade die Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR gewonnen hat. Genauso wenig wie die Folterer, das Fernsehstudio, seine Anwältin, die ganze Welt. Da hatte mich der Autor schon und ich wollte unbedingt wissen, wie Mohammed Thomas es bloß geschafft hat, die Fragen richtig zu beantworten.

    Die Anwältin rettet ihn von der Folter, bringt ihn zu sich nach Hause und beginnt mit der Aufnahme und Mohammed erzählt seine Geschichte. Dabei wird jede Frage als ein Kapitel dargestellt, also insgesamt Fünfzehn Kapiteln, in denen er zuerst ein Teil seiner Lebensgeschichte erzählt, dann mit der Anwältin redet und anschließend das Video von der Show abspielt.

    Die ersten paar Fragen waren noch interessant zu folgen, aber mit jeder einzelnen Frage wurde ich aus der Geschichte hinausgeworfen, da die Reihenfolge der Fragen nicht mit der Reihenfolge der Geschehnisse verläuft. In einer Frage ist er ein Kind, in der nächsten ein Erwachsener, in der anderen wieder ein Kind und diesmal an einem völlig anderen Ort mit völlig anderen Menschen und in der nächste ist er wieder bei den gleichen Menschen wie in Frage zwei zusammen und das erschwert es, der Geschichte zu folgen, weil ich nicht weiß, was für eine Bedeutung die Figuren haben und ob sie wirklich eine Rolle spielen. Bei der sechsten oder siebenten Frage wurde mir das alles dann doch zu blöd und ich habe mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen.

    Die Figur selbst ist wirklich sympathisch, ich habe ihn gleich zu lieben gelernt, ihn gemocht, ihm das Beste gewünscht und ich war froh darüber, dass er die Show gewonnen hat und sicherlich glücklich wird. Der Stil ist leicht zu lesen, es ist simpel gehalten, aber authentisch und gut. Aber das Zickzackmuster des roten Fadens hat den Lesespaß ruiniert und den Spannungsbogen mehrmals so hart durchbrochen, dass es mir schlussendlich egal wurde, wie er die Antworten auf die Fragen wissen konnte.

  11. Cover des Buches Der weiße Tiger (ISBN: 9783406715099)
    Aravind Adiga

    Der weiße Tiger

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Menzel

    Balram, "der Weisse Tiger", stammt aus einem Dorf im Zentrum Indiens, aus einer der untersten Kaste Indiens. Normalerweise kann niemand von einer Kaste in die andere wechseln. Einmal hineingeboren - ein Dasein für immer! So haben  ausschließlich  die Mitglieder der oberen Kasten Glück und Erfolg im Leben. 

    Balram hat "Glück", als er als Fahrer für einem Reichen nach Delhi verschlagen wird. Eine neue Welt für ihn, wo die Jagd nach Alkohol, Geld, Frauen und Macht als das große Lebensziel ausgegeben und gefeiert wird. Balram ist und bleibt Diener und erkennt, dass damit nur der große Hühnerkäfig aufrecht erhalten wird, wie er es im Kleinformat in seinem Dorf erfahren hat. 

    Balram hat Charisma  und Temperament. Er weiß mit seinem Umfeld umzugehen und ist bei seinem Herrn sehr beliebt.  Was aber nicht bedeutet, dass er sich in seiner Rolle wohlfühlt und er damit zufrieden ist, wie dieser ihn entlohnt. Eine eigene Zukunft könnte er sich damit nicht aufbauen. 

    Eines Tages entdeckt er in einem Zoo einen Tiger. Nicht irgendeinen Tiger, sondern einen weißen Tiger, das Lebewesen, was in jeder Generation im Dschungel nur einmal auftaucht. In einem Käfig aus Bambusstäben lebt er in Gefangenschaft. Balram reagiert wie hypnotisiert, als er die Blicke des Tigers in ihn eindringen spürt, wie unter einem Bann - Magie pur! . Er weiß, dass er mit seinem Leben  nicht weitermachen kann, ohne sich aus seinen Fesseln zu befreien. 

    Ein quirliger, bunter, aufregender, ja, provozierender Roman, anrührend und amoralisch zugleich, in autobiographische Briefepisoden gekleidet ... Keine exotischen Indienbilder, sondern die knallharte Realität der indischen Gesellschaftsstrukturen und der verzweifelte, wenn auch fragwürdige Versuch, sich auf die eigene Kraft zu stützen, um ein bisschen mehr Gerechtigkeit zu schaffen. 

    Absolut lesenswert!

    Inzwischen wurde dieser Roman auch verfilmt, und zwar in dem  Filmdrama von Ramin Bahrani, das am 6. Januar 2021 in Las Vegas seine Weltpremiere feierte und derzeit bei NETFLIX ausgestrahlt wird.


  12. Cover des Buches Worauf wir hoffen (ISBN: 9783423147798)
    Fatima Farheen Mirza

    Worauf wir hoffen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Klappentext: „Gibt es eine Eifersucht, die verzweifelter ist als die unter Geschwistern? Müssen wir die Welt unserer Eltern erst akzeptieren, bevor wir uns daraus befreien können?“

    Das klingt interessant, weil mich Beziehungen immer sehr interessieren. Es geht um drei Geschwister und ihre Eltern. Die beiden älteren Mädchen (Hadia und Huda) sind angepasst und eifrig dabei, alles richtig zu machen und ihrem Vater zu gefallen. Der viel jüngere Amar hinterfragt die Regeln, was seinen Vater regelmäßig wütend macht und auch ihn selbst zu unbeherrschten Äußerungen und Handlungen treibt. Er fühlt sich nicht wohl daheim und verlässt als Erwachsener nach einem Streit sein Elternhaus.

    Da die Autorin sehr jung ist, handeln alle Geschichten von der Kindheit der Geschwister, allerdings nicht chronologisch, so dass der Leser alles selbst wie ein Puzzle zusammensetzen muss. Die verschiedenen Charaktere sind ganz hervorragend gut beschrieben, was mir ein besonderes Lesevergnügen bereitete. Leider fehlten wichtige Informationen, woher die Familie stammt (Indien), um welchen strengen Glauben es sich handelt (Moslem) und wo sie wohnen (Kalifornien). Das musste ich Schnipsel für Schnipsel mühsam selbst herausfinden. Auch gibt es viele kursiv gedruckte Begriffe auf Urdu (Muttersprache der Familie) oder arabisch (muslimischer Glaube), die leider nirgendwo erklärt werden. Ich fand es hochinteressant, wie muslimische Inder in Kalifornien leben und die Kinder sich so verschieden entwickeln und ihren Weg gehen. Die Geschichte gefiel mir ausgesprochen gut, nur war sie mir zu sehr ausgewalzt, konsequentes Kürzen hätte ihr sehr gut getan.

  13. Cover des Buches Book of Songs. Die Playlist für jede Lebenslage. Die wahren Geschichten hinter den 500 ultimativen Hits der Popmusik (ISBN: 9783791387260)
    Malcolm Boyd

    Book of Songs. Die Playlist für jede Lebenslage. Die wahren Geschichten hinter den 500 ultimativen Hits der Popmusik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Der irische Musikblogger Colm Boyd hat in diesem Buch 70 Playlists erstellt, aber auch wirklich zu jeder Lebenslage! Da gibt es nicht nur Songs über die Eifersucht, über das Verlassenwerden oder über Abschiednehmen. Nein, es finden sich auch ungewöhnliche Playlists wieder: Songs über ultimative Vollidioten, Von Gemälden inspirierte Songs oder aber auch Songs, die in Romanen von Haruki Murakami vorkommen.

    Natürlich gibt es auch entsprechend zu jeder Playlist auch gleich den entsprechenden Spotify Code dazu, so dass ich das Buch lesen und gleichzeitig in die Musik eintauchen konnte.


    Den Anfang machte gleich die Playlist Songs mit großartigen Intro. Dabei eines meiner ultimativen Lieblingshits einer Lieblingsband: Smells Like Teen Spirit von Nirwana. Und weil Colm Boyd ein Musikblogger ist und nicht nur Titel aufschreibt, kann man zu jedem Titel auch etwas lesen. Mit viel Witz und vielen überraschenden Fakten erzählt er kleine Geschichten, die hinter der Musik stehen. Und gerade dieser Witz, mit dem Colm Boyd die Geschichten erzählt, fand ich total herrlich:


    „Songs über das Älterwerden

    When We Were Young – Adele

    Adele hat einmal gesagt, dass das, von allen Liedern, die sie je geschrieben hat, ihr absoluter Lieblingssong sei. (….) Und damit ist das genau der Song, der einem unvorbereitet beim Geschirrspülen erwischt und dann vollkommen pathetisch heulend dastehen lässt.“

    (Seite 200)


    Ganz besonders interessant fand ich auch die Playlist: Songs mit einer Länge von mehr als sieben Minuten. Genau wie in der Zwischenüberschrift geschrieben, die werden sie nie im Radio spielen, ist es nämlich auch! Es gibt so herrlich geniale Songs, und die hört man einfach nie, niemals im Radio.

    Ich steh zum Beispiel auch total auf The Doors. Die dürfen in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen, und so sind sie in dieser Playlist mit dem Songs „Riders on the Storm“ vertreten. Boyd gibt mir hier Hintergrundwissen, um wen es sich in dem Lied handelt und was den Song noch dazu so düster macht.


    Natürlich waren mir auch einige Infos bekannt, wenn man sich mit bestimmten Künstlern auseinander setzt, liest man ja doch einiges schon, trotzdem fand ich auch vieles, was mir neu war.

    Außerdem punktete hier auch coole Illustrationen von Musikern. Gezeichnet von Patricia Ghijsens-Ezcurdia. Finden kann man die Künstlerin auf Instagram.

    Alles in allem ein geniales Buch – ein Buch für jeden Musikfan! Eine großartige Zusammenstellung!

    Auch wenn ich nicht alle Playlists mochte, und auch wenn nicht alles mein Geschmack ist, so ist doch gerade das das tolle an dem Buch. Der Autor hat gefühlt wirklich alles an verschiedenen Lebenslagen erfasst und weiß gefühlt zu allem was wichtiges zu sagen.

    Alles in allem: Ich bin begeistert! Werde immer wieder in das Buch rein lesen!

  14. Cover des Buches The Ministry of Utmost Happiness (ISBN: 9780241303986)
    Arundhati Roy

    The Ministry of Utmost Happiness

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Allesleserin

    In diesem Roman von Arundhati Roy geht es um mehrere Inder und ihre individuellen Lebensgeschichten, die von Brutalität und Kriegswirren gezeichnet sind, aber doch immer wieder zurück zum Glück finden.


    Ich habe lange gebraucht dieses Buch zu lesen und noch länger gebraucht es zu verarbeiten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll.


    Das Englisch ist nichts für blutige Anfänger. Es werden komplizierte Satzstrukturen verwendet und immer wieder indische Wörter eingestreut. Am Anfang habe ich noch versucht jedes einzelne Wort zu verstehen, aber nach ein paar Kapiteln habe ich aufgegeben und nur noch darauf geachtet, dass ich den Sinn des Satzes richtig erfasse. Dadurch kam ich erst richtig in einen Lesefluss.


    Aber nicht nur die Sprache ist komplex. Dadurch, dass man hier in Deutschland oder auch generell in Europa nicht viel über die Geschichte Indiens weiß oder über die kleinen kulturellen Kämpfe, muss man sehr aufpassen, dass man sich in den Ausführungen Roys nicht verirrt. Denn man wird in diesem Roman mit Wissen überflutet. Manchmal ist es wichtig, um bestimmte Handlungen nachvollziehen zu können, aber manchmal war es auch unnötig und hat das Buch nur zusätzlich in die Länge gezogen. Deswegen war die erste Hälfte des Buches auch eher trocken.


    In der zweiten Hälfte jedoch wurde eine Liebesgeschichte mit eingeflochten, wodurch man der Handlung besser folgen konnte. Als dann auch noch der Bürgerkrieg in Kashmir als weiterer Handlungsort aufgenommen wurde, war ich vollends gefesselt von der Geschichte. Ich konnte endlich mit den Charakteren fühlen und um sie bangen. 


    Dieses Buch überflutet einen mit Informationen. Oft musste ich googeln. Wo liegt Kashmir überhaupt? Was sind die Konfliktparteien? Was ist dort im Moment los? 


    Weiterempfehlen würde ich dieses Buch also nur an jemanden, der wirklich an Indien interessiert ist. Oder an jemanden, der daran interessiert ist was Jahrzehntelanger Bürgerkrieg mit der Bevölkerung macht. Für diese Personen ist dieses Buch auf jeden Fall ein Must-have! 
    Wenn man allerdings nach kurzweiliger Unterhaltung oder nach einem Pageturner sucht, ist dieser Roman wohl kaum das richtige.
  15. Cover des Buches Die verschwundene Dienerin (ISBN: 9783453434165)
    Tarquin Hall

    Die verschwundene Dienerin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Hausmädchen eines angesehenen Anwalts ist spurlos verschwunden. Alles deutet daraufhin, dass das Mädchen ermordet wurde. Ist der Hausherr wohlmöglich selber der Täter oder ist er ein Opfer von üblem Rufmord? Wer wäre besser geeignet als Vish Puri, der Sherlock Holmes Indiens, um Licht in diesen Fall zu bringen? Vish Puri ist ein Detekltiv der alten Schule. Er verlässt sich lieber auf seine Spürnase und Fakten als auf modernste Labortechnik. Er ist ein gemütlicher Mensch mit einem Hang zu indischen Fast-Food, obwohl ihm sein Arzt und seine Frau dringend von dieser Art der Ernährung abrsaten und er nur Dickerchen genannt wird. Seine Angestellten gibt er Spitznamen wie Handbremse, Gesichtscreme oder Spüler und sein Frau nennt er nur respektvoll Allerwerteste. Auf der Suche nach dem verschwundenen Hausmädchen Mary gilt es zu kombinieren, sich zu verkleiden und geschickt zu taktieren. Mich konnte Vish Puri restlos überzeugen und ich werde gerne weiterhin seine Fälle verfolgen und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Dickerchen, Allerwerteste, Mummy und seinen Angestellten. Ganz nebenbei bekommt man Einblicke in das indische Leben gewährt, das doch etwas anders ist, als es in den Bollywood-Filmen scheint. Ein besonderes Plus ist das Glossar, in dem alle indischen Begriffe erkärt werden. Fazit: Gelungener Auftakt zu den Detektiv-Romanen um Vish Puri mit einer Prise Ironie und dem Flair Indiens.
  16. Cover des Buches Original indisch (ISBN: 9783831027842)
    Meera Sodha

    Original indisch

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Indische Küche. Mini-Kochbücher (ISBN: 9783898934534)

    Indische Küche. Mini-Kochbücher

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches East, West (ISBN: 9780224041348)
    Salman Rushdie

    East, West

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Jubilee (ISBN: 9781780220086)
    Shelley Harris

    Jubilee

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jamii
    One two-hundred-and-fiftieth of a second
    It was less that the time it takes to form a conscious thought. But there were shadows of thoughts: precursors, or echoes of those just past.


    Ich habe das Buch eigentlich im Großen und Ganzen sehr gerne gemocht. 

    Ich finde, die Charaktere sind sehr ausgeprägt beschrieben und ihre Motive sind (bis zu einem gewissen Grad) nachvollziehbar, jedenfalls, wenn man am Ende zurück blickt. 

    Das Buch springt zwischen 1977 und 2007 hin und her, zwischen einem jungen, elfjährigen Bub, der mit den fremdenfeindlichen Einstellungen seiner Mitmenschen kämpft und dem erwachsenen, schlafmittelabhängigem Mann, der aus ihm geworden ist.
    Wie wahrscheinlich geplant, lösen sich die meisten Fragen, die man im Laufe des Buches hat am Ende auf, allerdings ist es während des Lesens oft mühsam und anstrengend, weil man oft nicht wirklich Ahnung hat, wovon die Charaktere gerade reden und auf was sie sich beziehen. 

    Trotzdem finde ich das Buch, vor allem auch wegen dem Ende, an dem sich doch einiges auflöst, sehr gelungen.

  20. Cover des Buches The Slap (ISBN: 9780143122661)
    Christos Tsiolkas

    The Slap

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    Ein Grillfest in der schnuckeligen Vorstadt von Melbourne, ein Zusammenkommen von Freunden und Familie von Aisha und Hector. Plötzlich eskaliert die Situation und Hectors Cousin ohrfeigt ein Kind - nicht sein Kind, sondern das von Rosie (Aishas bester Freundin) und Gary. Was dann folgt, spaltet den Kreis der ach so perfekten, politisch korrekten Besuchergruppe. Während Hector hinter seiner griechischen Sippe steht, schlägt sich Aisha auf die Seite ihrer leicht trashigen australischen Freundin Rosie. Es entstehen Konflikte, tun sich Abgründe auf und gipfeln in einem Gerichtssaal.

    Prinzipiell ist die Rahmenhandlung bei "The Slap" eher nebensächlich, viel wichtiger ist die Gesellschaftskritik die dieses Buch übt. Ob Helikoptereltern, die ihre Kindern zu kleinen Despoten erziehen, die Arroganz der Besserverdienenden, die Intoleranz gegenüber Aborigines und die Nonchalance mit der Ehefrauen und-männer mit Affairen betrogen und Drogen konsumiert werden, nichts bleibt vor der ungnädigen Lupe des Autors verborgen. 

    So plakativ ätzend wie das Kind auf dem Cover, so plakativ sind auch die Figuren in dem Buch. Er versammelt eine Menge Stereotype, die in den unterschiedlichen Kapiteln zu Wort kommen.
    Dieses Buch wimmelt nur so von Unsympathen, angefangen bei dem geohrfeigten Kind und seinen Eltern und zum Schluss auch Aisha und Hector, die eine leer Hülse von Ehe führen und nur deshalb beieinander bleiben, weil sie so ein optisch schönes Paar sind. 


    Dieses Buch schockiert, frustriert und lässt einen nicht mehr los. Eine definitive Leseempfehlung. Allerdings nicht unbedingt für "leidenschaftliche" Eltern...
  21. Cover des Buches Indisch kochen (ISBN: 9783774215290)
    Marcela Kumar

    Indisch kochen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz netter und informativer Ratgeber für Einsteiger, aber die einzelnen Themen werden leider alle ein bisschen kurz abgehandelt. Daher nur 3 Sternchen von mir.
  22. Cover des Buches Das geteilte Haus (ISBN: 9783570003169)
    Shauna Singh Baldwin

    Das geteilte Haus

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Currys, Currys, Currys (ISBN: 9783884726358)
    Madhur Jaffrey

    Currys, Currys, Currys

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Teach Yourself Hindi (ISBN: 0071414126)
    Rupert Snell

    Teach Yourself Hindi

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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