Bücher mit dem Tag "indisch"
17 Bücher
- Nisha J. Tuli
Heart of Night and Fire
(196)Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim📙 Das Cover, sowie der Farbschnitt sind eine Augenweide.
Der Anfang gefiel mir sehr gut. Schreibstil auch hier wieder toll, so wie bei ihrer Reihe davor.
👩🏽 Ich konnte mich auch in Zarya gut hineinversetzen und in ihre Welt. Wie sie außerhalb der Sümpfe immer mehr alles kennenlernt. Und ihre Magie. Andere Lebewesen.
🌎 Das World Building ist komplex. Viele Namen und Begriffe, die ich mir so nicht merken konnte. Teilweise überforderte es mich auch. Hinten gibt es auch ein Glossar, wo einiges nochmal erklärt wird. Für mich erst einmal viel, weil ich anfangs mit den anderen Lebewesen nichts anfangen konnte. Da musste man erst einmal alles für sich ordnen: Welche Wesen gibt es? Welche Magie? Wie heißen die einzelnen Stämme? Und welcher Dtamm hat welche Magie? 😵💫
Im Buch gibt es zudem auch eine Karte was ich toll finde. 🥰
Ansonsten war ich sehr gespannt wohin Zaryas Schicksal geht und wann die anderen herausfinden, dass sie Magie hatte. 🤭 Warum wird darüber so ein Geheimnis gemacht? Was steckt dahinter? Das sind Fragen die sich zum Ende immer mehr klären, aber auch viele Fragen wieder eröffnen.
Ich kam immer mehr in die Geschichte rein und liebte diese am Ende sehr.
Es überschlagen sich die Ereignisse und ich dachte jedes mal nur: Wow! 🤯 Damit habe ich nicht gerechnet.
Mich hat Band 1 zum Ende richtig in den Bann gezogen. Ich fing an die Charaktere immer mehr zu mögen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die Welt immer mehr zu verstehen.
Durch die offenen Fragen am Ende und das ich mitten in der Geschichte drin war musste ich mir gleich Band 2 zur Hand nehmen und weiterlesen.
Von mir wohlverdiente 4-4,5 Sterne. - Aditi Khorana
Amrita
(201)Aktuelle Rezension von: fireflyPrinzessin Amrita lebt in Shalingar. Dort gibt es keine Sklaverei und alle leben gleich. Eines Tages soll Amrita das Land übernehmen - doch dann besucht Sikander, ein ehemaliger Freund von Amritas Papa, die beiden und macht ihnen ein Angebot. Er bringt Amrita jede Menge Geschenke mit - unter anderem die geheimnisvolle Seherin Thala.
Um ihr Land vor Sikander zu schützen, willigt sie sogar ein, ihn zu heiraten. Doch dann tut Sikander etwas unverzeihliches und Amrita sieht sich gezwungen, abzuhauen. Doch dazu muss sie ihre große Liebe Arjun zurücklassen. Plötzlich befindet sie sich mit der Seherin Thala auf der Flucht und muss sich nun in der fremden Welt zurechtfinden.
Dann begegnet Amrita in der Stadt einem fremden Jungen, der ihr irgendwie bekannt vorkommt...
Zusammen mit Thala macht sie sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins um die Vergangenheit zu ändern. Dabei findet sie heraus, wer sie wirklich ist und was ihre Bestimmung ist...
Erst einmal muss ich sagen - das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Das erste Kapitel ist so schööön geschrieben, die Umgebung ist super beschrieben. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Auch das Ende ist perfekt. Die Kapitel waren auch nicht zu lang, so dass es angenehm war zu lesen.
Amrita hat mir sehr gut gefallen, denn sie denkt zuerst an andere und erst dann an sich.
Zitat: "Du bist tapferer, kämpferischer und klüger, als du denkst. Nutze diese Eigenschaften und du wirst die Verantwortung für dein Leben selbst in die Hand nehmen. Es ist immer dein eigenes Leben, egal, was passiert, egal, mit wem du verheiratet bist oder wo du lebst. Egal, was andere über dich denken."
- Arundhati Roy
The Ministry of Utmost Happiness
(27)Aktuelle Rezension von: Allesleserin
In diesem Roman von Arundhati Roy geht es um mehrere Inder und ihre individuellen Lebensgeschichten, die von Brutalität und Kriegswirren gezeichnet sind, aber doch immer wieder zurück zum Glück finden.
Ich habe lange gebraucht dieses Buch zu lesen und noch länger gebraucht es zu verarbeiten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll.
Das Englisch ist nichts für blutige Anfänger. Es werden komplizierte Satzstrukturen verwendet und immer wieder indische Wörter eingestreut. Am Anfang habe ich noch versucht jedes einzelne Wort zu verstehen, aber nach ein paar Kapiteln habe ich aufgegeben und nur noch darauf geachtet, dass ich den Sinn des Satzes richtig erfasse. Dadurch kam ich erst richtig in einen Lesefluss.
Aber nicht nur die Sprache ist komplex. Dadurch, dass man hier in Deutschland oder auch generell in Europa nicht viel über die Geschichte Indiens weiß oder über die kleinen kulturellen Kämpfe, muss man sehr aufpassen, dass man sich in den Ausführungen Roys nicht verirrt. Denn man wird in diesem Roman mit Wissen überflutet. Manchmal ist es wichtig, um bestimmte Handlungen nachvollziehen zu können, aber manchmal war es auch unnötig und hat das Buch nur zusätzlich in die Länge gezogen. Deswegen war die erste Hälfte des Buches auch eher trocken.
In der zweiten Hälfte jedoch wurde eine Liebesgeschichte mit eingeflochten, wodurch man der Handlung besser folgen konnte. Als dann auch noch der Bürgerkrieg in Kashmir als weiterer Handlungsort aufgenommen wurde, war ich vollends gefesselt von der Geschichte. Ich konnte endlich mit den Charakteren fühlen und um sie bangen.
Dieses Buch überflutet einen mit Informationen. Oft musste ich googeln. Wo liegt Kashmir überhaupt? Was sind die Konfliktparteien? Was ist dort im Moment los?
Weiterempfehlen würde ich dieses Buch also nur an jemanden, der wirklich an Indien interessiert ist. Oder an jemanden, der daran interessiert ist was Jahrzehntelanger Bürgerkrieg mit der Bevölkerung macht. Für diese Personen ist dieses Buch auf jeden Fall ein Must-have!
Wenn man allerdings nach kurzweiliger Unterhaltung oder nach einem Pageturner sucht, ist dieser Roman wohl kaum das richtige. - Monisha Bharadwaj
Einfach indisch – Kochen mit 7 Zutaten
(2)Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ"Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:
„Einfach Indisch“ von Monisha Bharadwaj
„Kochen mit 7 Zutaten“
Inhalt des Buches:- Einleitung: Vorwort der Autorin
Ausrüstung / Vorräte / Gewürze
Die Zubereitung von Tamarindenmus
Rezepte:Frisch z.B.:
Zuccini mit Dill und Fenchelsamen
Curry mit Mais und Pilzen
Panir mit Erbsen
Tröstlich z.B.:
Tanduri - Hähnchen -Tikka
Thunfisch mit Chili und Koriander
Lachs süßsauer
Schnell z.B:
Frittierte Garnelen mit Chili und Knoblauch
Lammhack mit Erbsen
Blätterteigtaschen mit Gemüse-Curry-Füllungerzhaft
Herzhaft z.B:
Fischcurry mit Kokos und Pfeffer
Cremiges Lammcurry
Schwarze Linsen mit Knoblauch und Chili
One Pot z.B:
Pikante Hühnersuppe mit Cashewkernen und Kokos
Südindischer Hähnchen-Kartoffel-Eintopf
Curry mit Lamm und Aprikosen
Vegan z.B:
Kürbis in cremigen Kokos-Curry
Aubergine süß-sauer
Linsen mit Tomaten und Koriander
Süß z.B:
Tassenkuchen mit Mango und Pistazie
Indischer Brotpudding
Milch-Kardamom-Gelee
Index + Danksagung
Fazit:
Seit vielen, vielen Jahren bin ich bereits Liebhaberin der indischen Küche und schon lange auf der Suche nach einem Kochbuch, in dem ich unkomplizierte Alltagsrezepte vorfinde. Bei diesem Kochbuch ist mir die Zahl 7 gleich ins Auge gesprungen. Pro Gericht nur 7 Zutaten, das heißt ganz praktisch, man braucht nicht eine Menge an Zutaten. Und genauso ist es auch in der Umsetzung, das Kochen bleibt überschaubar und nicht zu zeitaufwendig. Viele Zutaten hat man sowieso bereits im Haus und alles Andere – bis auf sehr wenige Ausnahmen – lässt sich in einem gut sortieren Lebensmittelladen oder „Asia-Markt“ schnell besorgen. Wer die indische Küche bereits kennt, wird bestimmt das ein oder andere Rezept kennen, sich jedoch von anderen neuen Rezepten inspirieren lassen. Ich denke, hier ist für alle etwas dabei, ob „alter Hase“ oder „NeueinsteigerIn“. Monisha Bharadwajs hat ihre Rezepte auf jeden Fall so kreiert, das deren Zubereitung sich ohne großen zeitlichen Aufwand in den Alltag integrieren lassen. Ihr Buch ist sehr gut strukturiert und wunderschön bebildert, sodass einem alleine vom hinschauen schon das Wasser im Mund zusammen läuft.
So wie das Buch gut strukturiert ist, so sind es auch die Rezepte. Sie beschreibt die einzelnen Kochschritte sehr genau und gibt oft Tipps, oder erzählt kleine Anekdoten aus ihrer Familiengeschichte.
In ihrem Vorwort führt die Autorin uns natürlich in die indische Küche ein. Hier stellt sie auch die Grundgewürze der indischen Küche ausführlich vor, was für das spätere Kochen selber hilfreich ist.
Das Buch ist – wie schon erwähnt – durch seine Einteilung „ Frisch – Tröstlich – Schnell – Herzhaft – One Pot – Veagan – Süß“ sehr schön strukturiert und ich habe aus „One Pot“ den gewürzten Reis mit Hähnchen (Murgh Ka Pulano) nach-gekocht. Das Gericht war ohne viel Aufwand herzustellen und was am wichtigsten ist, es hat allen am Tisch gemundet!
Ein tolles und inspirierendes Kochbuch mit super leckeren Rezepten!
https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/05/09/einfach-indisch-von-monisha-bharadwaj/
Besten Dank an den „Jan Thorbecke Verlag“ für das Rezensionsexemplar
- Mithu Sanyal
Identitti
(13)Aktuelle Rezension von: JorokaJa, es ist Belletristik und es gibt eine Handlung, die aber nur als Aufhänger dient für eine intensive und ausführliche Auseinandersetzung mit Identität und Zugehörigkeit.
Eine Professorin, gibt sich als Inderin aus, obwohl sie deutschstämmig ist. Das fliegt auf und führt ihre treueste Studentin, die einen indischen Vater hat, aber in Deutschland aufgewachsen ist, mit ihr, sich und ihrem kompletten Umfeld in konflikthafte Irritation.
Wenn man auf die Biografie der Autorin Mithu Sanyal schaut, entdeckt man autobiografische Merkmale des Romans. Man merkt, dass sie sich auf jeden Fall sehr tiefgründig mit der Problematik beschäftigt hat.
Die Benutzung von Chatverläufen, Hashtag etc. hätten mich beim Selbstlesen sicherlich mehr gestört als beim Hörbuch. Das durchgängige gendern hingegen, hat mich gar nicht gestört.
Wie man sich denken kann, ist der Roman sehr dialoglastig. Er wird gelesen von Cynthia Micas, die damit ihr Hörbuchdebüt begeht. Sie verleiht den unterschiedlichen Figuren gut unterscheidbare Stimmen. Das hat mir besonders gut gefallen und zu insgesamt ca. 11 Stunden Hörvergnügen geführt, auch wenn die Geschichte manche Längen aufweist.
Fazit: Für alle jene interessant, die ganz, ganz tief in die Thematik einsteigen möchten; ist zwar ein Roman, aber auch eine Auseinandersetzung.
- Adi Raihmann
Karma Food
(13)Aktuelle Rezension von: FlohAbsolutes Karma-Food und Musik im Ohr: Indische und ayurvedische Traditionsgerichte für ein gutes Leben. Lidschiye – bedient euch, bitte!
Wenn sich ein Herzenswunsch erfüllt, und zwei Restaurant-, bzw. Deli-besitzer und leidenschaftliche Köche, sowie Ayurveda Coaches sich zu dem nächsten Schritt, ein eigenes Kochbuch zu schreiben, entscheiden, dann haben sie sicherlich den großen Wunsch, ihre Überzeugung und Liebe zu den Gerichten, ihrer Lebensphilosophie und den besonderen Speisen in die Welt hinauszutragen und auch all denjenigen die Möglichkeit der Genüsse und Aromen zu bieten, die wie hier beispielsweise nicht in einem von mittlerweile 7 der legendären und erfolgreichen Delis in Österreich einkehren und speisen können.
Adi und Simone Raihmann haben es getan und in Zusammenarbeit mit dem Brandstätter Verlag ein Kochbuch herausgebracht, was weit mehr bietet als die Auflistung und Abhandlung einiger Rezepte aus ihrem Repertoire. Simone und Adi Raihmann präsentieren hier aus Überzeugung und Liebe vegetarische und vegane Wohlfühlküche im Einklang mit der Philosophie des Ayurveda. Nachhaltig, klimafreundlich, restlos und gesund. Mit einer eigens zusammengestellten Playlist auf Spotify wird hier Kochen und Genuss zu einem Gesamterlebnis und kulinarischem Genuss für alle Sinne. Mit dem hochwertigen und optisch absolut ansprechenden Kochbuch „Karma Food“ wird der Name des Deli und Restaurants geehrt und die vegane, ayurvedische und vegetarische indische Küche in die weite Welt und in die Küchen der Kochbuchbesitzer getragen. Indien hat eine lange Tradition und verschiedene kulturelle und religiöse Einflüsse. Dieses in die Moderne zu adaptieren ist den erfolgreichen Inhabern der mittlerweile 7 Deli Karma Food Simone und Adi und ihrem Team absolut gelungen. Nun heben sie ihren Erfolg auf eine weitere Stufe und zeigen uns mit dem Kochbuch, wie diese Gratwanderung gelingen kann.
Erschienen im Brandstätter Verlag.
So beschreibt der Verlag dieses hochwertige Kochbuch (Text von der Verlagshomepage übernommen):
"Iss Gutes und Dir widerfährt Gutes – unter diesem Motto haben Simone und Adi Raihmann den ayurvedischen Wissensschatz seiner indischen Mutter zeitgemäß aufbereitet. Im Kochbuch versammeln sie rund 70 vegane und vegetarische Gerichte, mit denen sich genüsslich Karmapunkte sammeln lassen. Indiens Küche ist so bunt, aromatisch und vielfältig wie das Land selbst, und dabei vor allem eines: alltagstauglich. Knusprige Pakoras, Paneer Tikka Masala, veganes Sheekh Kebab und verführerische Süßigkeiten wie Laddu oder Pistazien-Milchreis mit Rosenwasser – sie alle lassen sich auf Basis von selbstgemachten ayurvedischen Gewürzmischungen mit saisonalen Zutaten und wenig Aufwand zubereiten. Um unseren Stoffwechsel in Balance zu bringen, zeigt Ayurveda-Coach Adi wohltuende Ayurveda-Basics für jeden Tag. Jedes Rezept lässt sich an die individuellen Bedürfnisse der verschiedenen Doshas anpassen – für Mahlzeiten, die Energie liefern, gute Laune verbreiten und rundum guttun."
Meinung:
Wer gern meine Rezensionen liest, wird schon bemerkt haben, dass ich an kaum einem Koch- oder Backbuch vorbeigehen kann ohne einen Blick hineinzuwerfen. „Karma Food“ hat mich selbst nochmal mehr als überrascht: ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Gesamtkonzept aus Rezeptvielfalt, gesunde Ernährung, Lebenseinstellung, Tradition, Kultur und der passenden Musikauswahl so sehr überraschen kann, dass ich das Buch als herausstechende Besonderheit beschreiben und wahrnehmen würde. Mit einem indisch-typischen Farbkonzept, mit liebevollen Vignetten, Verzierungen, Schriftarten und natürlich mit absolut ansprechenden Fotografien mit allerschönster Dekoration und Präsentation der Speisen holt dieses Kochbuch den Leser sofort in eine Welt aus Düften, Aromen und Geschmackssensationen. Besonderer Bonus: Zu dieser kulinarischen Reise gehört eine kostenlose Playlist, die jeder nutzen kann, zum Buch dazu. Schlemmen mit allen Sinnen. Grandios. Essen ist eben mehr als einfach nur satt zu werden oder sich zu ernähren. Essen ist Lifestyle, Leben, Verantwortung und Gemeinschaft.
„Karma Food – Das Kochbuch“ enthält persönliche (Familien-)Geschichten und Einblicke in das Leben und Wirken von Adi und seiner Frau Simone. Das Buch bringt die Einstellungen und Erfahrungen der traditionsbewussten Einheimischen, die modern geprägten Einflüsse der beiden Autoren und Restaurantbesitzer, das Lebensgefühl, die Farben und Gewürze Indiens und besonders die des Bundesstaates Punjab in einem Buch zusammen. Die Einführung und die kurzen Rezeptüberschriften sind unglaublich lesenswert und es hat mir Spaß gemacht sie zu lesen und einen Bezug zum Rezept oder zum Gericht herzustellen.
Die Rezepte sind so vielseitig wie das Land und die Farben, Aromen und Gewürze. Die Rezeptinspirationen reichen von ayurvedischen, veganen oder vegetarischen Tapas, Currys, Solos, Beilagen, Süßspeisen, Getränke, Masalas und Basics wie Chutneys und Pickles in den üppigen Hauptspeisen, Salaten, Suppen, kleineren Gerichten, Dals und gedeckten Tafeln. Familienküche, gehobene Küche, Fast Food und Festessen. Tradition und Moderne. Viel Gemüse und saftige Früchte bis hin zu Schärfe und Kontrast. Vorn im Buch findet man ein sehr schönes Vorwort, was einer Widmung gleicht. Wissenswertes über Indien, seinen Traditionen und den Ursprung der Autoren zu ihrer Liebe zur Karma-Kost. Hinten im Buch bietet das Glossar, das Rezeptregister und eine Datenbank zu interessanten Links und Partnern, sowie landestypische Gewürze und Zutaten, und Küchengeräte als Kitchen Essencials betitelt. ….. Die Fotos machen Appetit, ohne Frage, sie vermitteln dem Leser das Lebensgefühl Indiens, die Farbvielfalt, die Kultur und die Atmosphäre des Punjab im Einklang mit ayurvedischen Grundsätzen und Lebensweisheiten. Typische Farben , traditionelles Geschirr, ansprechende Darstellung der einzelnen Speisen, aber auch in Kombination auf einer reichlich bestückten Tafel.„Karma Food“ ist ein besonderes Kochbuch, das tolle Gerichte mit authentischen Berichten über die Entstehung, Abwandlung, Inspiration, Mischung mit modernen Lifestyle, Tradition, das Land, die einzelnen Regionen, die Bevölkerung und die Lebenseinstellung der Einwohner gelungen verbindet und zudem fundiert und informativ in die Lebenseinstellung und Liebe zur Natur und zu Mutter Erde des Ayurveda verknüpft und nachvollziehbar macht. Hier gibt es löblicherweise jedoch keine seitenlange Einführung zu den Wurzeln des Ayurveda oder gar eine Bekehrung zu dieser Philosophie, sondern tolle und angemessene Tipps und Memos um es den ayurvedischen Gedanken und Prinzipien gleich zu tun. Toll!
„Karma Food“ ist ein besonderes Kochbuch, das alle Sinne anspricht und eine megatolle Besonderheit besitzt: Man fühlt sich hier nicht unter Druck gesetzt oder angemahnt, sondern vielmehr freundlich und fair angehalten, einige Dinge und Routinen vielleicht einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem punktet das Gesamtkonzept von Karma Food mit einer eigens zusammengestellten Playlist auf Spotify. Einzigartig tolle Gerichte mit authentischen Berichten über die Besonderheit, Zusammenstellung, Wirkung auf den Körper oder auf den Gaumen, viele Tipps und Variationen zu den Hauptdoshas. Ein meiner Meinung nach rundum gelungenes aber etwas anderes Kochbuch, das ich jedem empfehlen kann, denn dies ist kein reines Kochbuch, eher eine Art kulinarischer Gesund-Happen. Zwar ernähre ich mich weder vegan oder vegetarisch, ich habe keine Allergien oder Unverträglichkeiten und verfolge keine dieser Modediäten oder Trendkulturen. Doch die Grundlagen des Ayurveda interessieren mich sehr. Diese in der täglichen Familienküche und im täglichen Leben zu vereinen finde ich spannend und wertvoll. Dieses Buch bringt mich meinen Zielen näher und ich fühle mich gut dabei.Ich habe wahrlich auch meine neuen Lieblingsgerichte in dem Kochbuch gefunden, sowie Leitlinien aufgegriffen und viele hilfreiche Küchentipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz erhalten. Die tollen und einfachen Teigfladen in vielen Variationen und Verwendungen haben es mir besonders angetan. Uuuuuunbedingt nachmachen und mit allem herzhaften füllen, belegen, dazureichen und anrichten, was das Herz begehrt. Ich persönlich konnte an den Variationen der Roti und Fladenbrote oder Naan nicht Halt machen. Dazu allerlei frittiertes, gebackenes oder geröstetes Gemüse oder gefüllte Knollen, Auberginen und Kartoffeln. Currys, Masalas, traditioneller Chai. Meine Vorhaben und Pläne sind noch lang und ich werde mit Sicherheit den Gutteil der Rezepte ausprobieren und auskosten. Aromatische Dips und Cremes, tolle Kombinationen und Ideenvielfalt.
Eine Information zu den einzelnen Nährwertangaben findet man hier leider nicht. Für Menschen, die darauf achten Müssen oder wollen, wäre das sicherlich eine hilfreiche Ergänzung gewesen. So bleiben Vitamingehalt, Nährstoffzusammensetzung und Kalorieneinheiten unbekannt und müssen ggf. selbst ermittelt und abgeschätzt werden.
Einige Informationen zu Adi und Simone Raihmann (Text von der Verlagshomepage übernommen):
„Für Simone und Adi Raihmann gehen Genuss, Wohlbefinden und Gesundheit Hand in Hand. In ihren sechs Karma Food-Delis sagen sie dem Nachmittagstief mit veganen und vegetarischen Currys, Suppen und Bowls den Kampf an. Das Herzstück ihrer Wohlfühlküche bilden die Gewürze, mit denen Adi in Indien aufgewachsen ist. Um an das Wissen seiner Vorfahren anzuknüpfen, ließ Adi sich zum Ayurveda-Coach ausbilden.“
Wer die ersten Seiten des Kochbuches aufschlägt, bekommt die Möglichkeit, die Hintergründe, Ambitionen, Geschichten und Herzenswünsche der beiden Eheleute und passionierten Schöpfer und Köche des Karma Food näher kennenzulernen und ihre Verbundenheit zu den Rezepten, zur indischen Küche, zu Traditionen aber auch zur moderneren Umsetzung und Einklang zum Ayurveda kennenzulernen. Diese Einführung gibt einen wunderbaren Einstieg in das Kochbuch und man wird sich sicherlich vornehmen, sollte man in Österreich und Wien zu Besuch sein, eines der Karma-Food-Delis zu besuchen um dort zu essen und die Geselligkeit zu genießen. Auch wenn man dafür vielleicht frühzeitig reservieren oder planen ….
Mein Fazit:
Das Kochbuch konnte meine persönlichen Erwartungen mehr als erfüllen und sogar noch übertreffen. Für mich ist dieses Kochbuch ein Glücksgriff und ein tolles Gesamtkonzept für die indisch-ayurvedische und pflanzliche Küche in seiner Vielfalt aus Tradition und Moderne. 4,5 Sterne.
- Richa Hingle
Vegane Indische Küche
(1)Aktuelle Rezension von: kalamasalaWer sich mit der indischen Küche beschäftigen möchte, sollte sich unbedingt dieses Buch besorgen. Mit viel Liebe erklärt die Autorin zu Beginn die "Basics" der indischen Küche und gibt Einblick in die farbenfrohe Gewürzwelt und wo sie auch bei dir Zuhause zu finden ist.
Leicht verständlich und mit Abwandlungsvorschlägen (z.B. nussfreie Variante) wird man durchs Kochen der verschiedenen Gerichte begleitet. Ich habe mich an verschiedene Currys, Naanbrot und Gewürzreis herangetastet und bisher ist alles gelungen. Meistens koche ich für zwei Personen und friere den Rest ein, weil die Mengenangaben doch meist für mehrere Portionen sind.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
- Fatima Farheen Mirza
Worauf wir hoffen
(87)Aktuelle Rezension von: carowbrAls Hadia heiratet, kommt die ganze Familie zusammen, auch ihr lang verschwundener Bruder. Dadurch werden bei allen Gefühle aufgewirbelt, die lange verdrängt waren.
Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, welche die Gefühle und Erfahrungen von Hadia und ihrem Bruder, sowie der Mutter Laila in den Vordergrund stellen.
Der Schreibstil ist einfühlsam und intensiv und man kommt den Protagonisten ganz nah. Auch der islamische Glauben und die Rituale der Familie werden beschrieben, was ich sehr interessant fand.
Ich kann das Buch nur empfehlen, es regt zum nachdenken an und hat mich auch nach dem lesen noch beschäftigt da die Geschichte so intensiv war. - Meera Sodha
Original indisch
(7)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchWir haben das Buch schon viele Jahre bei uns als festen Bestandteil der Küche!
Das Buch ist hochwertig und edel verarbeitet.
Ich mag es wenn zu den einzelnen Rezepten Geschichten und Hintergrundinfos zu finden sind - das ist hier der Fall. Man baut zum Autor eine persönliche Beziehung auf, das finde ich auch wirklich sehr gut!
Wir haben schon viele Rezepte ausprobiert und waren immer begeistert, es war bis jetzt keins dabei das nicht funktioniert oder nicht geschmeckt hätte!Die Fotos sind absolut ansprechend und machen Hunger auf mehr!
auch Ohne dass ich gerade etwas koche blättere ich immer wieder das Buch durch, es ist eine wahre genussreise!
Daher von mir als langjährige Leserin eine absolute Kauf- und lese und vor allem Nachkoch Empfehlung! :-)
- Kevin Hearne
Shattered: The Iron Druid Chronicles
(6)Aktuelle Rezension von: WortmagieAngehenden Schriftsteller_innen wird oft geraten, das Buch zu schreiben, das sie selbst lesen möchten. Kevin Hearne, Autor der „Iron Druid Chronicles“, nahm sich diesen Ratschlag zu Herzen. Er begann die Reihe um den Eisernen Druiden Atticus, weil er Urban Fantasy – Romane lesen wollte, die sich mit dem irischen Göttergeschlecht der Túatha Dé Danann beschäftigen und keine fand. In dieser Marktlücke sah er seine Chance, denn das Pantheon ist bezüglich seiner Rollenverteilung im europäischen Raum einzigartig: es verzichtet auf patriarchalische Strukturen. Hinsichtlich Einigkeit und Harmonie unterscheiden sich die irischen Götter und Göttinnen hingegen nicht von anderen Pantheons: sie zanken sich mit Inbrunst, was Atticus im siebten Band „Shattered“ schmerzhaft am eigenen Leib erfährt.
Er hätte es wissen müssen. Ein Geschenk der Morrigan, ha! Als Atticus O’Sullivan erkennt, wen die Göttin auf einer Zeitinsel konservierte, entgleisen ihm alle Gesichtszüge. Es handelt sich um seinen alten Lehrmeister. Owen Kennedy war bereits vor 2.000 Jahren ein griesgrämiger Stinkstiefel – Atticus hat so eine Ahnung, dass ihm die Anpassung an die Moderne gar nicht schmecken wird. Während er Owen die Vorzüge von Toiletten, Handys und der englischen Sprache beizubringen und gleichzeitig die Verschwörung in Tír na nÓg aufzudecken versucht, stellt sich Granuaile in Indien einem sensiblen Kapitel ihrer Vergangenheit. Ihr Vater ist vom Geist eines bösen Hexers besessen und läuft Amok. Mithilfe von Laksha muss sie einen Exorzismus an einem Mann durchführen, den sie eigentlich nur aus Briefen und Postkarten kennt. Zu spät begreift sie, dass sie in eine Falle tappt. Ragnarök rückt unaufhaltsam näher und Loki ist nicht dafür bekannt, fair zu kämpfen…
Uiuiui, was ist denn in Kevin Hearne gefahren? Da mausert sich jemand langsam, aber sicher zu einem richtig guten Schriftsteller! Ich bin entzückt! Es freut mich sehr, sein Wachstum als Autor zu beobachten. Urban Fantasy eignet sich nicht unbedingt dazu, mit schriftstellerischer Finesse zu glänzen, weil sie als reine Unterhaltungsliteratur oft einfach nicht den Rahmen für tiefgründige Betrachtungen liefert, doch mit „Shattered“ gelang es Hearne, ein neues Niveau zu erreichen. Der siebte Band der „Iron Druid Chronicles“ fühlte sich für mich geerdet und ausgeglichen an, obwohl die Handlung erneut actionreich ist und Hearne nun sogar mit drei Perspektiven jongliert, die in parallel verlaufende Erzählstränge münden. Neben Atticus und Granuaile erhält Owen, Atticus‘ alter Mentor, die Gelegenheit, seine Sichtweise zu ergänzen, was ich sagenhaft spannend fand. Nicht nur bietet er Einblicke in Atticus‘ Vergangenheit sowie seine Ausbildung, er vermittelt darüber hinaus eine einzigartige, faszinierende Einschätzung der modernen Gesellschaft. Ich dachte viel darüber nach, ob er die Jahrtausende jemals überbrücken und sich anpassen kann. Sollte er diese Herausforderung meistern, dann nur dank seines gradlinigen Dickkopfs und seiner Bereitschaft zur Selbstkritik. Die Dreiteilung gefiel mir somit sehr gut, weil sie die Geschichte um eine Facette erweitert, die ich nicht erwartet habe. Die Drei ist im druidischen Glauben eine magische Zahl, deren Macht sich ebenfalls aus der Einheit der Figuren ablesen lässt. Sie bieten sehr unterschiedliche Blickwinkel, die die verschiedenen Phasen im druidischen Leben symbolisieren. Während Owen Erfahrung und Weisheit des fortgeschrittenen Alters personifiziert, erleben wir Atticus in der Blüte seiner Jahre und Granuaile als junge Druidin, die einsieht, dass ihr Dienst für Gaia trotz allen Vorteilen immense Opfer fordert. Sie bilden eine Dreieinigkeit. Meinem Empfinden nach lassen erst Owen und Granuaile die Geschichte harmonisch schwingen. Atticus brauchte Gegengewichte. Ihre distinktiven, individuellen Stimmen bereichern „Shattered“ und ermöglichen es Kevin Hearne, sich auf der weiten Spielwiese seiner alternativen Realität voll auszutoben. Ich liebe es, dass er die gesamte magisch verbundene Welt als Bühne nutzt, in jedem Band mehr oder weniger exotische Länder und Kulturen besucht und ich dadurch immer etwas Neues über Religionen lerne. Dieses Mal traf ich indische und japanische Göttinnen, trank mit Jesus in Montana Tequila und lernte Yetis im Himalaya kennen. Cool, oder was? Hearne betont außerdem noch einmal den menschlichen Glauben als zentrale Kraft seines mythologischen Systems, wodurch sich einige vergangene Ereignisse relativieren. Göttliche können physisch sterben, solange auf Erden jemand an sie glaubt, bleiben sie metaphysisch jedoch quicklebendig und können sich nach Belieben manifestieren. In Zusammenhang mit Ragnarök verspricht das interessant zu werden, denn die Menschen wissen nichts von der drohenden Apokalypse und werden nicht plötzlich aufhören, an göttliche Entitäten zu glauben. Da fragt man sich doch, wie viel Erfolg Loki überhaupt haben kann.
Für mich war „Shattered“ emotional wieder ebenso einnehmend wie die ersten Bände der „Iron Druid Chronicles“. Die Handlung ist aufregend, erschien mir allerdings deutlich kontrollierter und weniger chaotisch. Ich glaube, dass Kevin Hearne sich langsam auf das Finale der Reihe vorbereitet und deswegen einige offene Baustellen abarbeitet, zum Beispiel die Verschwörung in Tír na nÓg, die sich im siebten Band endlich aufklärt. Vielleicht wurde ihm klar, dass er die Konflikte der Geschichte eingrenzen muss, um sie befriedigend abschließen zu können und entschied aus demselben Grund, Atticus außer Granuaile auch Owen zur Seite zu stellen. Die beiden stützen und festigen ihn. Ich hatte den Eindruck, dass sie ihn nach zahllosen schlechten Entscheidungen wieder auf den rechten Weg führen. Zu dritt haben sie meiner Meinung nach eine echte Chance, Loki die Stirn zu bieten und Ragnarök aufzuhalten. Offenbar ist die Rettung der Welt eine Aufgabe, für die es mehr als einen Helden braucht. Es braucht ein Trio.
- Roshani Chokshi
The Star-Touched Queen
(7)Aktuelle Rezension von: Shannon"The Star-Touched Queen" wird regelmäßig von Sarah J. Maas empfohlen und als das Buch präsentiert, das sie zum Schreiben von Fantasy inspiriert hat. Entsprechend viel erwartet man sich von der Lektüre. Und ich befürchte, entsprechend oft wird es auch mit den Werken von Sarah J. Maas verglichen.
Dieses Buch ist wunderschön! Es wirkt sehr traumhaft und erinnert mich in seiner Fülle an Filme wie "The Fall" oder auch "The Cell". Es ist schließlich ein Retelling des Hades-Persephone-Mythos und an einigen Stellen sehr dunkel. Auf jeden Fall entführt mich das Buch aber in ein berauschendes, märchenhaft geschildertes Indien und seine Fantasiewelten - und das macht es einzigartig.
Die Autorin wechselt zwischen fragilen Fantasiewelten, alles scheint ätherisch-luzid, und doch schafft sie es dabei, alle aufgetanen Kreise zufriedenstellend zu schließen. Es werden sogar Elemente für weitere Romane in dem Setting aufgebaut und geschaffen. Sie weiß wirklich was sie tut. Das Storytelling ist wie nichts, dass ich gelesen habe und dieses Herausragende begeistert mich hier sehr.
Für Leser_innen von Fantasy mit Hang zu indischer Mystik, die auch eine Welt ohne Spice ertragen und einfach für eine Weile schöne Bilder im Kopf haben wollen, empfehle ich dieses Buch gerne.
- Parvin Razavi
Ein Fest für Gemüse
(36)Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm"Ein Fest für Gemüse" von Parvin Razavi ist ein optisch sehr ansprechendes Kochbuch, das Lust auf pflanzliche Ernährung macht. Die Fotos sind toll, die Gestaltung gelungen, und auch die Rezeptideen wirken auf den ersten Blick kreativ.
Beim Nachkochen zeigte sich dann aber: Viele der Gerichte sind uns durchaus bekannt – nicht identisch, aber vom Grundprinzip nichts, das uns wirklich überrascht hätte. Auch fehlten uns stellenweise Infos zur Zubereitungszeit oder Portionsgröße.
Positiv hervorzuheben sind die Hinweise zur Resteverwertung – ein wichtiges Thema, das leider in vielen Kochbüchern untergeht. Weniger schön: Manche Zutaten sind schwer erhältlich, was gerade in kleineren Orten zur Hürde werden kann.
Insgesamt ein nettes Buch für alle, die frisch in die pflanzliche Küche einsteigen oder einfach ein neues Kochbuch fürs Auge suchen. Wer aber bereits viele vegetarische Bücher kennt, wird hier nicht allzu viel Neues finden.
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