Bücher mit dem Tag "industrialisierung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "industrialisierung" gekennzeichnet haben.

133 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ken Follett schafft es selbst auf über 1.000 Seiten keine Langeweile aufkommen zu lassen. Sturz der Titanen ist sehr gut geschrieben. Und das Team von Ken Follett hat mal wieder, wie brereits in seinen anderen geschichtsträchtigen Büchern, gut recherchiert. Das wichtigste für mich überhaupt an diesem Buch sind die Lehren, die es uns aufzeigt. Ich fand es schockierend wie Menschen es schaffen, solch fürchterliche Kriege auszulösen, in denen Millionen von unschuldigen Menschen getötet und masakriert werden. Das Buch von Ken Follett sollte gleichzeitig eine Warnung an alle Menschen sein und sich für den Frieden, wo auch immer, einzusetzen und das Böse gleich im Ansatz ersticken. Frieden fängt bei jedem selber an. Sturz der Titanen ist ein Klasse Buch.

  2. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (901)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Animant Crumbs Staubchronik von Lina Rin habe ich auf Bookstagram entdeckt und mich sofort in das Cover verliebt.😍
    Die Geschichte spielt in England um 1890. Animant hält nicht viel davon wie mit dem Thema Frauen und Arbeit umgegangen wird und fängt an in einer Bibliothek auszuhelfen. Dafür packt sie ihre Sachen und zieht vom Land in die Stadt, nach London. Ihr Leben wird dort total auf den Kopf gestellt.

    Mir hat das Buch seeehr gut gefallen und ich wusste wirklich für eine sehr lange Zeit nicht für welchen Junggesellen sich Animants Herz entscheiden wird. Mit dem Resultat hätte ich nicht gerechnet. Man erfährt sehr viel über das Arbeiten in einer Bibliothek in dieser Zeit, dass fand ich sehr interessant. Animant ist sowieso unglaublich inspirierend!

  3. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (883)
    Aktuelle Rezension von: ElfiJ

    Ein wunderbares Buch über eine mutige und starke Frau.

    Ich habe diese Geschichte geliebt, mit der Protagonistin gelacht, geweint und ihr das größte Glück gewünscht. 

    Was will man mehr?

  4. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  5. Cover des Buches Der Blumenkrieg (ISBN: 9783453532748)
    Tad Williams

    Der Blumenkrieg

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Bei Tad Williams handelt es sich - neben George R.R. Martin - um einen der bekanntesten und prägendsten Fantasy-Autoren unserer Zeit. Die Tatsache, dass ich von Tad Williams bislang noch kein Buch gelesen habe, wollte ich daher nicht auf sich beruhen lassen. Da ich nicht gleich eine komplette Serie in Angriff nehmen wollte, griff ich stattdessen zu diesem Werk, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist.

    Keine Frage: Bei "Der Blumenkrieg" handelt es sich mit knapp 800 Seiten um einen richtigen Wälzer. Ich kam allerdings nicht über die ersten 10 Kapitel hinaus.

    Woran es lag, dass ich das Buch schließlich abgebrochen habe?

    Einerseits war der ausschweifende Erzählstil des Autors überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Die Sätze plätschern - in die Länge gezogen - einfach vor sich hin. Selbst nach 150 Seiten wollte bei mir überhaupt keine Spannung aufkommen. Zudem kam die Handlung nicht in die Pötte. Und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass sich daran nichts so schnell ändern würde.
    Dann gab es da noch die Hauptfigur Theo, der zwar wirklich gut ausgearbeitet war, sich aber trotz geringer Schulbildung unentwegt wie ein Gelehrter ausdrückte. Das passte einfach nicht zusammen.

    Da mir mein Bauchgefühl zuflüsterte, dass sich an den gegebenen Umständen wohl nichts mehr ändern würde, beendete ich vorzeitig meinen Besuch in die Elfenwelt, der eigentlich erst im 10. Kapitel beginnt (was auch schon Aussagekraft genug hat).

    Eine Stelle aus dem Buch ließ mich schmunzeln, brachte sie doch zum Ausdruck, wie es mir beim Lesen dieses Buches erging. Auf Seite 125 steht geschrieben:
    "Langsam verlor er die Geduld mit dem Buch seines Großonkels. Die Beschreibungen waren interessant, ja faszinierend (...). Das Buch war eine kuriose und wahrscheinlich hoffnungslos unverkäufliche Mischung aus Fantasy ohne Abenteuer (...)."
    Letzteres trifft auf "Der Blumenkrieg" zwar nicht zu. Aber für mich traf dieser Vergleich genau ins Schwarze.

    Fazit: Ich konnte feststellen, dass mir der Schreibstil von Tad Williams überhaupt nicht liegt. Das ist eben Pech für mich. Was spannende Charakterentwicklung und geschliffene Dialoge anbelangt, hat George R.R. Martin für mich ganz klar die Nase vorne. Da ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, vergebe ich eine mittlere Bewertung, die meine vorsichtige Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll.
  6. Cover des Buches Die Brücken der Freiheit (ISBN: 9783404172313)
    Ken Follett

    Die Brücken der Freiheit

     (514)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Schottland im 18. Jahrhundert: Mack, ein junger Mann, arbeitet seit seinem siebten Lebensjahr in der Kohlegrube der Familie Jamisson. Schon bei der Taufe werden die kleinen Kinder den Besitzern der Zeche versprochen. Die meisten der Grubenarbeiterinnen und Grubenarbeiter fügen sich einfach ihrem harten Schicksal, doch Mack strebt nach Freiheit. Er beschließt wegzulaufen und kommt nach London. Dort findet er einen neuen Job, doch auch hier erlangt er nicht die Freiheit, die er sich erhoffte. Als er versucht, gegen sein Schicksal anzukämpfen und der Armut in den Straßen Londons zu entfliehen, wird er als Aufrührer verhaftet und zum Tode verurteilt. Nur das beherzte eingreifen von Lizzie Hallim, einer jungen Adeligen, mit der er bereits als Kind gespielt hatte, konnte ihn vorm Galgen retten. Stattdessen wurde er zu sieben Jahren Zwangsarbeit in den britischen Kolonien verurteilt. Die Freiheit schien in ungreifbare Ferne gerückt sein. Doch auch Lizzie, die seit jeher auf ein Leben in Selbstbestimmung hofft, wird in eine unglückliche Ehe mit Jay Jamisson gedrängt. 

    Der Schreibstil ist, wie nicht anders von Ken Follett zu erwarten, leicht und flüssig zu lesen gewesen. Auch an Spannung mangelt es das ganze Buch über nicht und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere waren sehr sympathisch, gut beschrieben, vielseitig und durchaus authentisch. So hatte Mack beispielsweise einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, einen Drang auf Selbstbestimmung, ist wiederum aber auch beherrscht, überlegt und durchaus dazu in der Tat, sein eigenes Verhalten und seine taten zu reflektieren. Begeistern konnte mich Ken Follett auch mit seiner hervorragenden Recherchearbeit. Das Leben der Kohlearbeiter, die Arbeit in der Zeche, das Leben und die Armut in den Straßen Londons und das Schicksal der Zwangsarbeiter, die in die Kolonien verschickt wurden, wurden sehr interessant beschrieben. Mitgenommen hat mich, wie die kapitalistischen geldgierigen Unternehmer immer weiter die Bevölkerung ausbeuten und dabei sogar noch von der Regierung unterstützt werden. Leider muss man sagen, dass es heutzutage in vielen Teilen der Welt nicht anders zugeht. 

    Schlussendlich ist der Roman sehr gut und spannend zu lesen. Er bietet einen interessanten Einblick in das Leben im britischen Königreich im 18. Jahrhundert. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt allen weiterempfehlen, die gerne historische Romane lesen. 

  7. Cover des Buches Norden und Süden (ISBN: 9783738654462)
    Elizabeth Gaskell

    Norden und Süden

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Ich kenne und liebe die BBC Serie mit Richard Armitage und dachte, dass es Zeit wäre endlich einmal das Buch zu lesen.

    Margaret, eine Pfarrerstochter, verlässt mit Vater, Mutter und Dienerin den Gemeindebezirk Ihres Vaters im Süden Englands um in den Norden von England, in eine Industriestadt zu ziehen. Grund dafür ist der Vater, der in einer Glaubenskrise seinen Beruf als Landpfarrer nicht mehr ausüben kann oder möchte.

    Der Unterschied ist wie Tag und Nacht. Der grüne, ruhige Süden gegen den rauchigen, geschäftigen Norden. Anfangs weiss Margaret nichts mit sich anzufangen, bis sie Einheimische aus dem Arbeitermilieu kennenlernt, Freunde findet und immer mehr zu der Einsicht kommt, wie anders das Leben sein kann, doch nur weil es anders ist, muss es nicht unbedingt schlecht sein. Besonders ein Schüler Ihres Vaters, John Thornton, ein Fabrikant, wird von ihr Anfangs sehr abschätzig behandelt. Wie könnte sich ein Händler/Fabrikant als Gentleman erweisen? Doch weit gefehlt und Margaret muss erkennen, dass schnell gefassten Vorurteile, völlig zu Unrecht bestehen.

    Elizabeth Gaskell mag zwar Liebesgeschichten geschrieben haben, doch sie hat nie ihre Augen vor den sozialen Missständen und der industriellen Revolution verschlossen und geht in ihren Romanen auch hart zu Gericht mit der sogenannten High Society Londons, der noblen Gesellschaft, den Ladys und Gentlemen. Ich mag diesen Roman ganz besonders, auch wenn die Fernsehserie sich doch etwas unterscheidet vom Buch und der Roman nicht ganz so leidenschaftlich ist. So fand ich die Geschichte trotzdem wunderschön und man kann sich den Umbruch, der damals durch das Land ging, wirklich vorstellen. Die Armut, die Ausbeutung der Arbeiter und die Unbedarftheit eines jungen Mädchens aus gutem Hause dass die Realität eine ganz andere und das Leben wirklich hart sein kann

  8. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Stahlkorsett (ISBN: 9783453314641)
    Kady Cross

    Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

     (273)
    Aktuelle Rezension von: cecilyherondale9
    ich rezensiere das Buch "Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" von Cady Cross, welches der erste Band einer Dilogie ist.


    Inhalt:
    London 1897: Sie ist eine ganz besondere junge Lady: Ihr Name ist Finley Jayne, sie ist sechzehn Jahre alt und arbeitet als Dienstmädchen. Gelegentlich. Vor allem aber macht sie in den finstersten Gassen Londons Jagd auf Verbrecher. Finley mag hübsche Kleider, ihre Unabhängigkeit und wohlerzogene junge Männer. Wen Finley nicht mag, der kommt ihr besser nicht in die Quere, denn sie ist außergewöhnlich stark. Doch hinter ihren enormen Kräften verbirgt sich ein dunkles Geheimnis …


    Das Buch wurde spannend und gut geschrieben. Es wurde in der Erzähler-Perspektive verfasst und man wechselt den Ort mit ihm. Anfangs ist man bei Finley, später auch bei Griffin und Sam. Man ergründet die sachen mit den Personen im Buch und manches kommt unerwartet. An manchen Stellen ist es so, dass man etwas mit ihnen errät, manchmal weiß oder ahnt man es schon vorher. Das Buch macht Lust auf mehr und ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe 4 1/2 sterne.
  9. Cover des Buches Maschinenwinter (ISBN: 9783518260081)
    Dietmar Dath

    Maschinenwinter

     (15)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Tristram Shandy (ISBN: 9783257209501)
    Laurence Sterne

    Tristram Shandy

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

     (135)
    Aktuelle Rezension von: NathiTaiwan

    Da ich ein großer von Fan historischen Romanen bin - insbesondere im England des 19. Jahrhunderts - und dieses Buch sogar als bester Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, stand es verständlicherweise schon lange auf meiner Leseliste - nun bin ich endlich dazu gekommen ihn zu lesen. 

    In die Geschichte habe ich mich schnell und gut eingefunden, da der Schreibstil der Autorin etwas poetisches hat. Schnell lernt man alle Hauptfiguren des Romans kennen: die junge Witwe Cora, die sich aus dem Korsett der Ehe befreien will und sich für die Ideen von Darwin und Co. interessiert; ihre Begleiterin und Freundin Martha, überzeugte Sozialmarxistin, die sich die Verbesserung der Wohnsituation der Arbeiter*innen in London zum Projekt gemacht hat; der Chirurg Luke Garrett, der mit seiner Genialität und seinen Experimenten am menschlichen Körper auf Ablehnung stößt; sein treuer Freund George Spencer, ein Vertreter der Oberschicht, der sich nie um Geld sorgen musste, sich nun aber unter Marthas Einfluss zunehmend für seinen Reichtum schämt; und zu guter Letzt, der Dorfpfarrer William, der den Frieden seiner Gemeinde zusehend durch die "Schlange von Essex" bedroht sieht. 

    Während sich die Geschichten der einzelnen Figuren schnell vernetzen, schwebt über allen das Zeichen der Schlange, welches sich unterschiedliche auslegen lässt: zum einen wäre da die um den Äskulapstab gewundene Schlange, das Symbol der Ärzte. Zum anderen erinnern wir uns an die Schlange aus dem Garten Eden, die Eva verführt, den Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen; darüberhinaus kann die Schlange auch an den Ur-Zustand der Natur und die Entwicklung der Arten erinnern, an Urwesen, die im darwinistischen England zusammen mit Fossilien gesellschaftsbestimmende Themen sind. Hier treffen Religion und Wissenschaft aufeinander, vertreten vom belesenen Dorfpfarrer William und der Witwe Cora. Zusammen erörtern sie Fragen philosophischer, ethischer und religiöser Art - was oft im Streit der beiden endet. Dazu kommt das "Problem der Schlange von Essex", die das Dorfleben aufrüttelt: Überfällt nachts wirklich eine Schlange das Dorf und raubt Menschenleben? Oder ist die Schlange in Wirklichkeit nur ein Dorn der Angst in unseren Köpfen? Wovor fürchten wir uns? Vor einem strafenden Gott?


    Während mich die Geschichte und die Debatten schnell in den Bann gezogen haben und ich das Setting klasse fand, war ich leider bis zum Ende nicht von der körperlichen Anziehung von Cora und Will überzeugt. Ihre geistige Anziehung aufgrund ihrer vielen, gemeinsamen Debatten war offensichtlich. Cora und ihre Gefühle Will und Luke hingegen habe ich leider nie ganz verstanden: ja, sie möchte nicht mehr im Käfig der Ehe gefangen sein. Doch kann man aus diesem Buch doch ganz klar herauslesen, dass die Rolle der Frau im ausgehenden 19.JH nicht mehr einfach nur die einer Ehefrau und Mutter war und sich viele Möglichkeiten für Frauen auftaten (Ja, auch wenn das schwieriger als für Männer war!). So blieb Cora mir leider bis zum Ende hin leicht unsympathisch durch ihre oftmals selbstsüchtige und gedankenlose Art. 

    Neben den Debatten zu Religion und Wissenschaft greift das Buch jedoch noch eine Vielzahl weiterer Themen auf: die Wohnungsnot der Arbeiter*innen; die Vorstöße im Bereich der Medizin (Chirurgie); die gesellschaftlichen Diskussionen zur Lehre Darwins; die Rolle(n) der Frau. Obwohl ich die meisten dieser Themen sehr spannend finde, waren es zu viele Themen, die hier in einer Geschichte unter einen Hut gepackt wurden; so hatten einige Themen kaum Tiefgang (Medizin und Chirurgie). 


    Abschließend kann ich sagen, dass sich das Buch gut und flüssig lesen lässt (habe es in zwei Tagen ausgelesen) und interessante Themen aufwirft und diskutiert. Leider kommt man einigen Buchfiguren nicht so nah, die Themenvielfalt ist zu groß und die "Liebesgeschichte" (zunächst platonischer Art) kann leider nicht überzeugen. Schöner Roman für Zwischendurch, aber nicht "Bester Roman des Jahres" - 3,5 Sterne!

  12. Cover des Buches Lottes Träume (ISBN: 9783734107320)
    Beate Maly

    Lottes Träume

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Dieser erste Teil der Reihe aus der Feder von Beate Maly hat mir gut gefallen. Er ist deshalb so wunderbar vom Schreibstil her, da dieser die Zeit so gut wiedergibt, dass man sich mittendrin fuehlt. Die Charaktere sind gelungen und auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Fuer meinen Geschmack haette nur etwas mehr passieren koennen. 

  13. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  14. Cover des Buches Gerhart Hauptmann: Die Weber (ISBN: 9783548240473)
    Hans Schwab-Felisch

    Gerhart Hauptmann: Die Weber

     (39)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Queen Victoria (ISBN: 9783806237849)
    Julia Baird

    Queen Victoria

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Larischen

    Queen Victoria war eine außergewöhnliche Frau, die über ein komplettes Empire herrschte und letztlich sogar Namensgeberin für eine ganze Epoche wurde. Über die Persönlichkeit hinter der Königin ist bisher allerdings nur wenig bekannt.


    Julia Baird erzählt in „Queen Victoria. Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau“ auf knapp 500 Seiten, was hinter der großen historischen Persönlichkeit stand.

    Man merkt, auch am ausführlichen Anhang, dass sich die Autorin wirklich sehr intensiv mit der Königin und ihrem Leben beschäftigt hat. Sie erzählt sehr detailreich und verschweigt auch nicht, wo die Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion lagen. Denn die Erben Victorias haben natürlich versucht Einfluss auf das Bild Victorias zu nehmen und so wurden auch viele persönliche Dokumente der Königin vernichtet. An manchen Stellen liest sich das Buch aufgrund seiner Detailfülle fast wie ein Roman. Da war ich mir als Leser dann nicht mehr sicher, inwieweit sich hier Fiktion mit Realität vermischt haben. Das ist für mich in einem Sachbuch leider nicht ganz passend und daher auch mein größter Kritikpunkt.


    Im Buch sind auch viele Bilder enthalten, die in einigen Fällen zur Veranschaulichung beitragen. Das hat mir sehr gefallen, da ich es gerade bei Sachbüchern gerne mag, wenn ich auch etwas zum Anschauen habe. Noch schöner wäre es gewesen, wenn die Bilder farbig gewesen wären.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr eingängig. Allerdings schweift sie in den Kapiteln teilweise etwas ab. So erfährt man zwar auch viel über die Gesellschaft und politische Angelegenheiten, aber verliert ab und zu den Fokus auf Victoria. Aus meiner Sicht hätte Julia Baird noch etwas strukturierter erzählen können. Das Buch ist zwar zeitlich chronologisch gegliedert. Innerhalb der Kapitel bricht sie aber immer wieder aus. Außerdem hätten die „Abschweifungen“ vielleicht stärker kenntlich gemacht werden können.


    Insgesamt ist „Queen Victoria. Das kühne Leben einer außergewöhnlichen Frau“ von Julia Baird eine sehr umfangreiche und liebevoll gestaltete Biographie. Wer sich für die Königin interessiert, der wird hier wohl eines der umfangreichsten Werke zu ihr finden, welches auch noch sehr ansprechend geschrieben ist.

    Ich habe zwar kleinere Kritikpunkte, kann das Buch aber uneingeschränkt an Interessierte empfehlen.

  16. Cover des Buches Der Jahrhundertsturm (ISBN: 9783548286648)
    Richard Dübell

    Der Jahrhundertsturm

     (104)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Ich muss gestehen, so einfach mal verschlungen habe ich die fast 1000 Seiten nicht so eben, u. trotzdem gibt es für mich für diesen Wälzer eine totale Leseempfehlung! Hier bekommt man so eben mal auf unterhaltsame Art und Weise Geschichtsunterricht auf eine unterhaltsame Art. Aber dieses viele Wissen muss eben auch erst einmal im Kopf verarbeitet werden, u. deshalb habe ich für dieses Buch eine Weile gebraucht. Durch die Lebensgeschichte um den Protagonisten  Albin von Briest und seine Familie , der ein Weggefährte Bismarcks war, erfahren wir, wie es zu dieser Zeit in Deutschlang zuging. Der Autor lässt nichts außen vor, wir lesen über die März-Revolution, bis über die Einigungskriege bis zur Reichsgründung 1871. Nebenbei auch immer ein bisschen über Bismarcks spannende Biograpphie, für mich einer der ganz großen deutschen Staatsmänner! Und doch bleiben wir immer nahe an den Hauptpersonen, nämlich Alvin, seinem Freund Paul und Louise, die von beiden Männern heiß geliebt wird - eine spannende Menage a trois!
    Wie gesagt, mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, u. ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Saga!     

  17. Cover des Buches Das Bücherzimmer (ISBN: 9783423195287)
    Rosemarie Marschner

    Das Bücherzimmer

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Marie Zweisam ist die Hauptperson in Rosemarie Marschners Buch: Das Bücherzimmer. Der Leser darf die Zeit mit ihr verbringen, als sie 14 ist, und in Linz als Dienstmädchen arbeitet, danach pflegt sie ihre kranke Mutter bis zu ihrem Tod und dann heiratet sie einen Bäcker, dank der vielen Arbeit und seiner Mutter kommt es zur Scheidung. Was davor und danach passiert, wird auch erzählt, das Ende eher kurz und knapp.



    Die Zeit als Dienstmädchen wird ziemlich ausführlich beschrieben. In dieser Zeit liest man auch, wie es ihr zuvor als „Bastard“ gegangen ist. Ihre Mutter hat ein Kind bekommen, obwohl sie nicht verheiratet war. Da sie „nur“ eine Bauerntochter war und ihr „Freund“ aus einem guten Linzer Hause, kam eine Hochzeit nicht in Frage. Marie wurde in ihrer Schulzeit immer gehänselt, aber sie war eine sehr gute Schülerin und ihr Lehrer hätte sie gerne studieren lassen. In dieser Zeit lernt man auch die Ohnesorgs kennen. Sehr sympathische Juden. Leider erfährt man nach ihrer „Flucht“ nichts mehr von ihnen. Ich hätte nun vermutet, dass Marie und der „Jude“ heiraten. Es wurde nur verraten, dass sie danach noch in Schanghai war, wohin die Ohnesorgs vermutlich flohen. Leider blieb dieser Teil der Geschichte dann völlig im Dunkeln, was ich sehr schade fand.



    Als Marie ihre Mutter pflegte hatte sie einen herzlichen und liebevollen Kontakt zu ihr. Vorher eher weniger, weil die Mutter wusste, dass Marie von zu Hause weggehen musste. Sie wollte nicht, dass Marie schlimmes Heimweh bekam.



    Der praktisch 3. Teil war, als sie den Bäckerjungen heiratete, den sie in Linz kennen gelernt hat. Sie musste sehr viel arbeiten, hatte kaum Freizeit, ihre Schwiegermama hat sie bis zum geht-nicht-mehr ausgenutzt. Und wenn man mich fragt, ihre Schwiegermutter hat sie von Anfang an gehasst. Erst wollte sie abkassieren (der Anbau und die Möbel), dann wurde Marie ausgenutzt (kaum Freizeit und ein viel zu großes Gebiet, wo sie die Waren ausfahren musste) und dann durfte Marie nicht kritisieren (Juden, Ohnesorgs) und als sie dann noch was gegen Hitlers Machenschaften sagte, dachte die Schwiegermutter voller Freude: Hah, jetzt werden wir sie los. Die Frau war in diesem Buch eindeutig der schwärzeste und böseste Part, fast schlimmer als Hitler, halt in „kleinem Rahmen“. Die Autorin hat zwar immer geschrieben, man wisse nicht, was genau die Schwiegerutter dachte und so. Aber ihr Handeln sagte doch alles.



    Es war eine „Schwarz-Weiß-Malerei“ in der Marie und ihre Mutter als „weiße Engel“ beschrieben wurden und nie böse waren und die perfekten Menschen. Dadurch kamen die „Bösen“ viel stärker heraus.



    Ich fand das Buch sehr authentisch und es deckte sich vieles mit meinem Schulwissen, vor allem die Geschichten aus der Hitler-Zeit, auch wenn alles mehr oder weniger „kurz angerissen“ war. Insgesamt fand ich den Werdegang oder besser gesagt die Art von „Biografie“ sehr unterhaltsam und insgesamt gefiel mir der Roman sehr gut. Schade fand ich nur, dass man als Leserin nicht noch ein Weilchen mit Marie verbringen durfte, als es das Leben wieder gut mit ihr meinte.



    Zwischendurch – während ihrer Bäckerinnenzeit – war das Buch dann zeitweise etwas langweilig, durch den Ausbruch von Marie und der „verleumderischen“ Schwiegermutter wurde es dann wieder spannender. Leider war dann das Buch auch schnell zu Ende, was ich sehr bedauert habe.



    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben. Ich konnte mir die Figuren sehr gut vorstellen. Der Notar gefiel mir irgendwie sehr gut. Auch wenn er es nicht möchte, aber er fördert Marie und sie genießt die Zeit. Am Besten war dann die letzte – wirklich die allerletzte – Szene mit dem Notar. Und die Leseausweisszene fand ich auch wunderbar. Der Notar war teilweise unfreiwillig „komisch“ mit (wie hieß sie noch mal?) „Walburga“ oder so. Irgendwie fand ich die Szene witzig. Es passte wunderbar in das Buch.



    Der Schreibstil war auch sehr unterhaltsam und spannend. Insgesamt fand ich das Werk toll. Das Thema weniger und es gehört so überhaupt nicht in mein Beuteschema. Aber auch dieses Buch „sprach“ mich an und wollte unbedingt von mir gelesen werden und ich bereue dies keinesfalls.

    Das Cover gefiel mir sehr gut, genauso wie der Titel. Mein Cover ist die Frau von hinten, mit den hochgesteckten Haaren, als Dienstmädchen.



    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Diesem Buch würde ich 9 Sterne geben, wenn ich könnte. Einen Stern ziehe ich ab, weil es zwischendurch kurzzeitig ein bisschen langweilig wurde. Also bleibt es bei den 5 Sternen, die ich geben kann. Sonst war es sehr spannend und kurzweilig, die Charaktere waren so gut beschrieben, dass das Kopfkino ansprang. Ich finde das Buch – trotz des Themas und der Zeit in der es spielt – wunderbar und ich kann das Buch sehr empfehlen.


    • Cover des Buches Shadowplay (ISBN: 9781841492940)
      Tad Williams

      Shadowplay

       (17)
      Aktuelle Rezension von: laraelaina
      Tad Williams ist für mich der beste Fantasyautor der Neuzeit. Alle seine Romane sind gut konzipiert, spannend und vor allem nicht flach.
    • Cover des Buches Die Eroberung der Natur (ISBN: 9783570550632)
      David Blackbourn

      Die Eroberung der Natur

       (4)
      Aktuelle Rezension von: Martin_Keune
      Als Großstädter neigt man dazu, die Welt in „drinnen“ und „draußen“ aufzuteilen ... und, im günstigsten Fall, am Wochenende „raus“ zu fahren. Dass das Nonsens ist und diese vermeintliche Naturlandschaft dort draußen das Ergebnis jahrtausendelanger Veränderungsprozesse, zeigt Blackbourn auf eine unglaublich sachkundige und leicht lesbare Weise. Zugleich widmet er sich ganz disziplinübergreifend der spannenden Frage nach dem „warum“. Warum wurden die dünn besiedelten brandenburgischen Sümpfe trockengelegt und neues Ackerland hergestellt, für das dann erst mal Kolonisten in Holland angeworben werden mussten? Warum wurde das halbe Sauerland mit Talsperren geflutet, um dann über lange, wartungsintensive Leitungen Wasser ins Ruhrgebiet zu leiten, das grundwassernah an Flüssen liegt? Historische Fragen, deren Antworten einem die Augen öffnen – für eine ganzheitliche Sicht auf Geschichte, auf Naturbenutzung, auf Politik. Wer die Mechanik hinter den reinen Fakten erfahren will, die Intrigen, Absichten und Strippenzieher kennen lernen, für die oder den ist Blackbourns Buch ein fettes, nachhaltig wirkendes Aha-Erlebnis.
    • Cover des Buches The World is Flat (ISBN: 9780141034898)
      Thomas L. Friedman

      The World is Flat

       (7)
      Noch keine Rezension vorhanden
    • Cover des Buches Shirley (ISBN: 9783866475878)
      Charlotte Brontë

      Shirley

       (70)
      Aktuelle Rezension von: Blintschik

      Die Hauptpersonen des Buches sind Shirley und Caroline, die beide nicht unterschiedlicher sein könnten und sich dennoch anfreunden. Shirley ist extrovertiert und setzt sich für andere und für ihre eigenen Rechte ein, während ihre Freundin eher introvertiert ist. Beide verlieben sich in Männer, die sie nicht heiraten können, weshalb sie sich Gedanken über ihre Zukunft machen.


      Das Buch beschreibt auf eine interessante Art und Weise und mit tollen Charakteren die damalige Lage im napoleolonischen Krieg. Viele Menschen hatten Probleme Arbeit zu finden, Arbeitgeber dagegen wollte Erneuerungen ausprobieren, weshalb es zu Armut und wirtschaftliche Problemen kam. Und auch wenn das Thema etwas politisch klingt und am Anfang des Buches erwähnt wird, dass es sich, anders als bei Jane Eyre, nicht um eine Liebesgeschichte handelt, so überwiegt diese dennoch. Ich fand es aber sehr interessant zwischendurch immer mal etwas aus dem damaligen Leben zu erfahren. Besonders die Frauenrechte sind ein spannendes Thema. Vorrallem, da wir seit damals immer noch darum kämpfen und ws faszinierend ist, dass Charlotte Bronte zu ihrer Zeit die gleichen Gedanken hatte, wie die Menschen heute. Obwohl das Buch schon alt ist, sind die Probleme immer noch aktuell. Das hat mich während des Lesens öfter zum Nachdenken gebracht.
      Neben dieser Thematik ist die Liebesgeschichte aber auch wundervoll romantisch, wie man sie aus dieser Zeit kennt und im Gegensatz zu Jane Austens Bücher wird es hier spannender gemacht, sodass man richtig mitfiebern kann.
      Die Charaktere fand ich echt super. Charlotte Bronte hat ein unglaubliches Talent dafür Menschen auf ihre Art zu beschreiben, sodass man das Gefühl bekommt die Person direkt vor sich zu haben und richtig zu kennen. Ich liebe ihre beobachtende Art Dinge zu beschreiben und viele Gedanken treffend zu formulieren und konnte sie deswegen sehr gut verstehen und mitfühlen.

      Alles in allem ist dies zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Wenn man erst mal in der Geschichte drin ist, lässt sie einen nicht mehr los und für Klassiker sind ihre Bücher sehr angenehm zu lesen. 

    • Cover des Buches Das Marzipanmädchen (ISBN: 9783426520253)
      Lena Johannson

      Das Marzipanmädchen

       (59)
      Aktuelle Rezension von: Perle
      Klappentext:
      Lübeck, Marzipan und das Geheimnis einer Familie
      Lübeck im Jahre 1870. Die junge Marie Kröger hat nur einen Traum: Sie will einmal tänzerin werden. Doch als ihr Bruder ums Leben kommt, soll sie die väterliche Konditorei übernehmen. Schweren Herzens fügt sich Marie dem Willen des schwerkranken Vaters und meint doch mancxhmal an der Aufgabe zu verzweifeln. Als die Konditorei kurz vor dem Ruin steht, besinnt sich Marie auf das geheimnisvolle Marzipanrezept, das sich seit Genearationen im besitz ihrer Familie befindet. Nur sie weiß, wo ihr verstorbener Bruder dieses aufbewahrt hat. Kann das Rezept Marie und die Konditorei retten?

      Eigene Meinung:
      Dieses Buch entdeckte ich hier bei Lovelybooks und ging Ende Oktober in die Stadtbücherei und besorgt5e mir das Buch zum Lesen. Nur paar Tage später begann ich es auch und freute mich sehr darauf.

      Ich fühlte mich auch sehr wohl beim Lesen, wurde sofort mit Marie warm und fing schon von Anfang an mit ihr zu leiden oder mich mit ihr zu freuen. Die anderen Protagonisten waren mir nicht ganz so wichtig. Vielleicht noch ihre Familie, doch leider waren ja sehr früh einige Todesfälle.

      Ich lass das Buch innerhalb von 8 Tagen, am zweiten Tag kam ich schon nicht zum Lesen oder hatte keine richtige Lust mehr, liess mir viel Zeit damit, mehr wie 50-80 Seiten schaffte ich an einem Tag nicht, von insgesamt 440 Seiten, die das Buch zählte.

      Als sie von der Schiffsreise zurückkam, war die Leselust weniger vorhanden, ich fragte mich auch, wieso der Teil des Zaren-Besuches ausgelassen wurde und das Marzipan und das Rezept und die Herstellung kaum noch erwähnt wurde, dachte das wäre der Hauptteil des Romans. Hatte mir dann irgendwie was ganz anderes vorgestellt, wie der Verlauf des Romans hätte weitergehen können.

      Es wurde teilweise wieder interessant, doch es gab einige Seiten, die mir gar nicht gefielen, und es langweilig wurde, bzw. fand ich das ganze Buch sehr langatmig. Da hätte man einige unwichtige Sachen weglassen können und mehr zum Punkt kommen können.

      Wenn es aber um das Marzipan ging und das Rezept und Rosenwasser, welches ich genauso liebe wie Marzipan, dann war ich Feuer und Flamme. Ich war selbst schon in Lübeck, 1994, daher weiß ich wie schön diese Stadt ist und war auch in einem großen Laden mit sehr viel Mazipan zu kaufen, doch damals zu D-Mark-Zeiten sehr sehr teuer schon, ich möchte nicht wissen, heute über 20 Jahre weiter, mit Euro, wie teuer es jetzt wohl sein mag.

      Dann kam bei mir auch die Frage auf, ob es diese Konditorei wohl wirklich gegeben hat. Hätte auch gerne dort gearbeitet und Marzipan probiert und Silvester gefeiert. Die Kinder, bzw. der Sohn hat mir sehr gut gefallen, aber auch die adoptierte Tochter, sie hatten beide was von mir, aber auch Marie die Mutter, deshalb mochte ich sie trotzdem. Eine starke Frau, sie hat schon früh viel mitgemacht, aber das hat wohl fast jueder im heutigen Leben oder auch früher schon.

      Die Rezension und dier Bewertung ist mir sehr schwer gefallen.
      Da ich mich nicht entscheiden konnte ob 3 oder 4 Sterne vergebe ich hierfür 3 Sterne mit einem + dazu.

      Kann es trotzdem gut und gerne weiterempehlen,
      denn es hat mich trotzdem gut unterhalten,
      es war genau die richtige Jahreszeit,
      jetzt im November bei kaltem Regenwetter.


    • Cover des Buches Die Legende des Feuerberges (ISBN: 9783404174324)
      Sarah Lark

      Die Legende des Feuerberges

       (43)
      Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus

      Das Buch hatte ich bis Seite 200 gelesen aber es hat mich eher gelangweilt ,als  das es spannend war und somit abgebrochen

    • Cover des Buches Adel verpflichtet - Der Agent der Krone (ISBN: 9783941864511)
      A.P. Glonn

      Adel verpflichtet - Der Agent der Krone

       (4)
      Aktuelle Rezension von: LaLecture
      Inhalt


      Prinz Albert Victor Christian Edward, Duke of Clarence und Avondale und Enkel Königin Victorias von England, wird der britischen Thronfolge einst nach seinem Vater König von England werden. Doch Staatsgeschäfte langweilen den jungen Mann fürchterlich und so hat er mit seiner Grandma einen Deal geschlossen: Sie stellt ihn ihn der Öffentlichkeit als Volltrottel dar und wird eines Tages dafür sorgen, dass statt ihm sein jüngerer Bruder George den Thron erbt, wenn er dafür als Geheimagent für die Krone arbeitet.

      Ein fairer Deal, hat Eddy Christians, wie er sich fortan nennt, befunden und muss sich nun mit verschwundenen Informanten, gefährlichen russischen Waffen, einem mörderischen Plan, der Englands Königshaus bedroht, und kauzigen Beratern Queen Victorias rumschlagen.



      Meinung


      England im 19. Jahrhundert sind mein Lieblingsort und meine Lieblingsepoche für historische Romane, Steampunk ist ein äußert faszinierendes Genre und die Geschichte klang witzig und spannend zugleich, sodass ich dieses Leseexemplar dankend angenommen habe.
      Meine Erwartungen konnten leider nur zum Teil erfüllt werden.


      Das historische Setting ist ziemlich gut gemacht, sowohl von den Anspielungen auf reale Ereignisse und Personen als auch von den Beschreibungen her. Man kann sich die majestätischen Gebäude Sankt Petersburgs und die schmutzigen Gassen Whitechapels bildlich vorstellen und fühlt sich gleich in diese Zeit und an diese Orte versetzt, wenn Eddy sie im Buch besucht. Auch baut A.P. Glonn diverse historische Ereignisse und Persönlichkeiten ein, nicht zuletzt Eddy selbst, und verwebt historische Fakten gekonnt so mit seiner Geschichte, dass letztere sich nicht nur nicht mit den Fakten beißt, sondern diese zum Teil sogar erklärt.
      Dies tut die Autorin mit sehr viel Witz und Charme und ich musste das ein oder andere mal schmunzeln.


      Auch die Dynamik zwischen den Figuren ist meist recht unterhaltsam, wenn beispielsweise Eddy mit seiner saloppen Art mit seinem Ausbilder Alf oder seiner Großmutter, der Queen, aneinandergerät. Ansonsten konnten mich die Figuren jedoch leider nicht immer wirklich überzeugen. Eddy ist zwar recht sympathisch, bleibt aber für meinen Geschmack stets etwas zu blass, während die anderen Figuren oft die Rolle bestimmter Stereotype einnehmen, beispielsweise der verrückte Professor Andrew oder die Queen als strenge, selbstsichere, kluge und fehlerlose Chefin.


      Was dem Buch meiner Meinung nach auch nicht gut getan hat, ist, dass es in zwei größere Teile mit einzelnen Geschichten gespalten ist, die inhaltlich etwa drei Jahre auseinanderliegen und erstmal wenig miteinander zu tun haben. Dadurch kommt in beiden Geschichten der Konflikt etwas zu kurz und kann nicht komplex genug ausgearbeitet werden, wodurch die Auflösung in beiden Fällen etwas plump und zu einfach wirkt. Hier wäre es vielleicht günstiger gewesen, das Buch etwas umfangreicher zu gestalten oder besser noch eine zweibändige Reihe daraus zu machen.


      Ein Punkt, von dem ich mir ebenfalls mehr erwartet hätte, waren die Steampunk-Elemente (Elemente moderner Technik, die es im 19. Jahrhundert noch nicht gab, beispielsweise eine Art Funkgerät oder kugelsichere Westen). Diese sind zwar in großer Zahl vorhanden und auch äußerst kreativ, jedoch fehlte mir hier oft die "wissenschaftliche" Erklärung. Selbstverständlich konnte und kann es teilweise immer noch diese Erfindungen nicht wirklich geben, aber einige kleine, ausgedachte Erklärungen, die die Ideen nicht ganz so aus der Luft gegriffen und wie Magie hätten wirken lassen (denn das sollen sie ja nicht darstellen), fehlen in meinen Augen noch, um das Buch zu einem guten Steampunkroman zu machen.




      Fazit


      "Adel verpflichtet" ist ein unterhaltsames Buch mit kreativen Ideen und teilweise charmanten Dialogen, das vor allem wunderbar in den historischen Kontext eingebettet ist. Leider waren mir die Figuren oft zu flach und zu stereotyp, die beiden Hauptteile der Geschichte zu kurz und daher nicht komplex genug und den Steampunk-Elementen fehlte es an einigen Hintergrundinformationen, sodass ich 3 Sterne vergebe.


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