Bücher mit dem Tag "informatik"
65 Bücher
- Ursula Poznanski
Elanus
(631)Aktuelle Rezension von: MinijaneMit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig.
Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht.
Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem.
Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin.
Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.
- David Lagercrantz
Verschwörung
(284)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDie Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen. - Martin Suter
Allmen und der rosa Diamant
(154)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIn "Allmen und die Libellen" haben sich Johann Friedrich von Allmen und sein Diener Carlos, unfreiwillig zu einem Ermittlerduo zusammen getan. Die Idee gefällt den Beiden und so wurde dann Allmen International Inquiries gegründet. Einen ersten großen Fall gibt es auch schon. Der Auftraggeber möchte den rosa Diamant wieder haben. Die Beiden werden auf einen Russen angesetzt und sind schon mitten drin im Geschehen. Die Spuren führen ins Ostseebad Heiligendamm und so packt Allmen seine Koffer und macht sich auf in das Nobelhotel. Das Essen ist vorzüglich, die Weinauswahl einfach fantastisch, das SPA ein Traum und der Strand und das Meer wunderschön. Allmen kommt als Lebemann und Genießer voll auf seine Kosten und das Trinkgeld ist bei ihm immer nie zu knapp. Mit Carlos telefoniert er immer wieder und hört, dass die Anzahlung des Auftraggebers noch nicht da sei, aber das stört ihn nicht beim Genießen. Dann entdeckt er einen Russen im Strandbad und durch Zufall werden sie Freunde. Aber Johann Friedrich von Allmen scheint nicht der Einzige zu sein, der auf ihn angesetzt worden ist. Es scheint fast so, als ob zwei Amerikaner und auch zwei Engländer zum Beschatten da sind und dann überschlagen sich die Ereignisse! Wie schon im ersten Band, schreibt Martin Suter einfach elegant, scharfzüngig, mit viel Witz und großartiger Spannung! Das Duo Allmen und Carlos ist einfach grandios und erinnert an gute alte Spionage Filme. Die Beschreibungen sind wie immer bei Martin Suter genau, präzise und so kann man das Essen schmecken, den Wein riechen und die Landschaft bewundern. Ich freu mich schon auf den nächsten Band, denn dieses Detektiv Duo hat es wirklich in sich.
- Scott Meyer
PLÖTZLICH ZAUBERER
(19)Aktuelle Rezension von: Kirsten_AteeqEin seltsames Buch, die ersten 70 Seiten wollte ich es schon abbrechen, kommt bei mir sehr selten vor. Die nächsten 100 Seiten wurde es dann immer besser und die letzten 150 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Also der Anfang ist unheimlich zäh, dann gewinnt die Geschichte aber an Fahrt und wird zu einer tollen Story mit einem Ende das eine Fortsetzung erlaubt.
- Alexandra Flint
Lakestone Campus of Seattle, Band 1: What We Fear
(323)Aktuelle Rezension von: Alina1011Lakestone Campus of Seattle - what we fear, ist der 1 Band der Lakestone Campus Trilogie von Alexandra Flint.
Inhalt:
Harlow erhält eine 2. Chance, nachdem sie als Hackerin erwischt wurde, um ihren Bruder eine lebensrettende Op zu ermöglichen. Sie darf an der Universität studieren, wenn sie das Stipendium des Leiters der Uni annimmt und nie wieder hackt. Doch das ist schwerer als gedacht. Auch trifft sie auf den stummen Zack, der ihr Leben durcheinander bringt.
Fazit:Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Es gibt im Buch mehrere Chatverläufe, die die Story aufwerten. Die Thematik des Buches beinhaltet Cyperkriminalität und wie man in deren Kreise hineingerät, aber nur schwer herauskommt. Außerdem geht es um eine Slow burn Liebesgeschichte, in dem Geheimnisse drohen alles zu zerstören. Aber auch die Schwierigkeit, dass Zack stumm ist und deren Sprachbarriere, die Harlow aber egal sind.
Das Buch war ok, aber mir hat der gewisse Kick gefehlt. Es war teilweise leider langweilig. Die Charaktere haben mir aber gut gefallen und sind sehr gut herausgearbeitet wurden.
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen
- Ruth Rahlff
SpooKI: Den Geist aufgeben gibt's nicht!
(47)Aktuelle Rezension von: Lissi_FilibusterRobert lebt mit seiner Geisterfamilie zusammen und da läuft so gut wie nichts normal. Er hat kein Smartphone, Computer oder Tablet und seinen Geisterhund kann natürlich niemand außer ihm sehen. Er wird in der Schule gemobbt und im Informatikunterricht vom Lehrer zur Schnecke gemacht.
Zum Glück lernt er Isabella kennen, die ihn bei vielen Sachen unterstützen kann und mit der er die kleinen und großen Probleme, die eine Geisterfamilie in der menschlichen Welt mit sich bringt, zum Teil lösen kann.
Es entstehen sehr viele lustige Momente, aber auch ernste Themen wie Mobbing oder Datenschutz werden angesprochen. Die Probleme, die Robert durch seine Geisterfamilie hat, sind zwar sehr speziell, lassen sich aber durchaus auf eine "normale" Familie übertragen. Diskussionen über den Medienkonsum kennt wohl jede Familie mit älteren Kindern.
Mein 10-Jähriger hatte viel Spaß beim Lesen und auch Eltern kann ich das Buch durchaus empfehlen, da es Fragen zu Datenschutz und den Umgang mit Medien kreativ anspricht.
- Judith M. Brivulet
CityWolf I
(37)Aktuelle Rezension von: Karina_BenedikEine sehr schöne Geschichte, wobei ich finde, dass sie in jedem Fall nach oben hin noch viel Potential hat. Gerade emotional fehlt mir ein bisschen Tiefgang.. Aber ich bewerte gerne am Ende der Reihe, da es sich um eine 4-teilige Reihe handelt, möchte ich nicht zu früh urteilen. Die Geschichte liest sich schnell und flüssig, verbreitet einen jugendlichen Flair und hat einige Überraschungen parat. Gerade bei Nick zu Hause wurde ich einige Male überrascht. Jack möchte man manchmal in den Hintern treten, aber ansonsten hat mich das Buch überzeugt. Das Cover finde ich wirklich mega ansprechend, so bin ich auch auf die Reihe gestoßen. Ich bin auf jeden Fall schon neugierig, wie es mit Jack, Rebecca und Nick weitergeht, freu mich schon auf den 2. Teil
- Raphaela Edelbauer
DAVE - Österreichischer Buchpreis 2021
(93)Aktuelle Rezension von: SommerkindtIn einem für Leser fordernden Schreibstil setzt sich die Autorin mit dem Thema KI auseinander.
Ich bin der Autorin so richtig auf den Leim gegangen. Bis ich eins und eins zusammengezählt hatte und mich von allen Zweifeln verabschiedet hatte war dreiviertel des Buches gelesen.
Ich persönlich habe mich wirklich schwer mit dem Schreibstil getan. Er war nicht nur fordernd, sondern auch anspruchsvoll. Vor allem die eingeflochtenen wissenschaftlichen Texte waren für mich als Leihe teils wirklich schwer verständlich. Ja manche habe ich gelesen, aber manches blieb einfach nicht hängen. Einiges ergab erst später einen Sinn.
Die Story an sich fand ich interessant, auch wenn es doch recht drunter und drüber, verwirrend war. Teils sogar chaotisch.
Ich habe mich durch diesen Roman regelrecht durchbeißen müssen. Wenn sich jemand mit Programmieren befasst, ist es bestimmt leichter verständlich.
Das Cover passt zur Story.
Fazit: Ein eher anspruchsvoller Roman, der sich einen leichter erschließt wenn man eine gewisse Affinität zum Programmieren oder aber sich mit dem Thema KI bereits näher auseinander gesetzt hat. Für alle andere wird es eher schwierig. Daher ist dieser Roman eher nur bedingt weiter zu empfehlen.
- Ivan Moscovich
Noch mehr Brain Games
(1)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...In jedem guten Rätsel steckt eine Aussage darüber, wie man an ein Problem herangehen kann...“
Dieses Zitat stammt aus dem Vorwort von Jan Stewart zu dem Buch. In seiner einseitigen Ausführung stehen noch mehr Sätze, die es wert gewesen wären, hier zitiert zu werden.
Dem Vorwort folgt eine kurze Einleitung des Autors und wenige Hinweise, wie man das Buch benutzen sollte oder könnte.
Und dann kommen Rätsel. Rätsel und nochmals Rätsel, genau 434 Stück. Sie sind durchnummeriert. Sehen wir uns den Aufbau genauer an.
Die Rätsel sind in 7 Gruppen eingeteilt: Kopfnüsse, Geometrie, Graphen und Netze, Kurven und Kreise, Figuren und Vielecke, Muster.
In jedem der sieben Kapitel gibt es neben den Rätseln auch kurze historische Einblicke und Zitate von Wissenschaftlern. Die Texte sind allgemeinverständlich und auf das Wesentliche beschränkt, also kurz und prägnant. Themen sind um Beispiel die Geschichte der Zahl Pi, Symmetrien und japanische Tempelgeometrie.
Die Rätsel selbst streifen die Stoffgebiete Mathematik, Physik, Informatik, aber auch Kunst und Geschichte. Das Alter der Rätsel zieht sich über die Jahrtausende. Knobelaufgaben aus der Zeit der Pharaonen stehen neben Rätseln mit modernen Inhalt. Fast jedes Rätsel ist mit einer anschaulichen farbigen Zeichnung versehen.
Am Kopf jeder Aufgabe befindet sich ein kleines, farbig abgesetztes Kästchen. Hier wird der Schwierigkeitsgrad punktuell von 1 bis 10 angegeben. Außerdem steht darin das benötigte Material. Selbst Auge und Stift wurden als Piktogramm mit aufgenommen. Ein Miniquadrat gibt mir die Möglichkeit zu vermerken, dass ich die Aufgabe gelöst habe. Daneben kann ich die dafür benötigte Zeit eintragen.
Ein ausführlicher Lösungsteil, eine Bibliografie und eine Sortierung der Aufgaben nach Schwierigkeitsgrad ergänzen das Buch.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und wird mich sicher noch einige Zeit beschäftigen. Es ist sowohl für interessierte Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Ich denke, die einfacheren Rätsel sind durchaus ab circa 10 Jahre lösbar.
- Sandy Ryza
Advanced Analytics with Spark: Patterns for Learning from Data at Scale
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Bernhard Günter
Bill Gates
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenThe Gates of hell: Günter hat ein erleuchtendes Buch über Bill Gates, eines Genies der heitigen Zeit, geschrieben, und betont dessen Fertigkeiten sowohl im technischen wie auch im marketingmäßigen Bereich, eines unermüdlichen Schöpfers und Erfinders, der durchaus auch seine negativen Seiten hat wie Tobsuchtsanfälle und die Fähigkeite, Geschäftspartner über den Tisch zu ziehen. Seine Anfänge im zukunftsorietierten Seattle werden beschrieben, genauso wie die entscheidenden Wegmarken auf dem Weg zum Weltunternehmen, aber ich hätte mich doch über mehr technische Details gefreut, und dem Buch täte auch eine Neuauflage gut, die ebenfalls sehr interessant ausfallen dürfte. - Lukas König
Theoretische Informatik - ganz praktisch (De Gruyter Studium)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Heinz-Peter Gumm
Einführung in die Informatik
(3)Aktuelle Rezension von: Puspedeckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.























