Bücher mit dem Tag "informationen"
73 Bücher
- Mila Olsen
Entführt - Bis in die dunkelste Nacht
(89)Aktuelle Rezension von: naomiserafinaSchon das erste Buch hat mir sehr gefallen und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Doch da der zweite Band im Grunde die gleiche Geschichte aus Brendans Sicht erzählt, hat er mich noch einmal auf eine ganz andere Weise berührt. Brendan ist ein ganz spezieller Charakter und ihn hier noch besser kennenzulernen, hat die gesamte Geschichte für mich noch schöner und intensiver gemacht.
Ein kleiner Kritikpunkt sind auch diesmal die sehr langen Kapitel. Ich mag es lieber, wenn ich in einer Lesepause ein Kapitel beenden und beim nächsten Mal frisch in ein neues starten kann. Die Kapitel ziehen sich manchmal etwas.
Trotzdem hat mich das Buch berührt und begeistert und ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten beiden Bände der Reihe.
- Anthony Bourdain
Kitchen Confidential
(70)Aktuelle Rezension von: Lilly_ThiemannIch denke ich spreche hier für so zimelich jeden der sich mal ein bisschen mehr mit Anthony Bourdain auseinandergesetzt hat, ich vermisse diesen Mann unfassbar. Das Buch hier ist nicht nur ein Kult Klassiker geworden, sondern bietet auch einen gewissen Einblick in Anthony Bourdains Leben und Erleben, so wie seinen Alltag. Ich denke man hat auch sehr viel von diesem Buch wenn man selbst noch nie in der Gastronomie gearbeitet hat, auch außerhalb davon kann man sich sicherlich irgendwo zwischen den Seiten wieder finden oder auch einfach nur die Zeitreise genießen.
Was besonders interessant ist, ist zu sehen wie sich die Kultur der Küche mit der Zeit gewandelt hat, sowohl im Laufe diese Buches als auch danach. Aus deutscher Perspektive ist das ganze nochmal spannenender, da wir hier sicherlich auch ganz andere Zustände in unseren Küchen haben.
Bourdain hat mit diesem Buch das getan was er am besten konnte, grade heraus erzählt was er gesehen und gefühlt hat ohne etwas schön reden zu wollen. Diese ehrliche Art die er einfach mit sich trug ist unfassbar charmant und lässt sich leicht weg lesen. - Ursula Poznanski
Anonym
(69)Aktuelle Rezension von: ButtaEs war von Anfang an sehr spannend, die Story sehr interessant. Der online Aspekt mit dem Forum hat mir sehr gut gefallen, die Abgründe der Menschen wenn alles anonym ist, die nichtigen Gründe warum jemanden andere für einen Mord vorschlägt...
Leider hat mir die Sprecherin der FMC überhaupt nicht gefallen, ich fand ihre Stimme anstrengend, besonders wenn sie geschrien hat. Außerdem waren beide Hauptcharaktere extrem unsympathisch und Salomo auch noch sehr unprofessionell. Vieles wirkte unrealistisch, darunter auch das Ende, aber insgesamt wirkte die Polizeiarbeit eher schlecht. Dieses Problem hatte ich auch schon bei anderen Strobel Geschichten.
- NEON
Unnützes Wissen 6
(6)Aktuelle Rezension von: Holden"Fakten Fakten Fakten und dabei an die Leser denken" (Helmut Markwort), der Nachschlag für Bildungsbeflissene, angeblich bereiten sich auch die Kandidaten bei "Wer wird Millionär" und die Jäger in "Gefragt gejagt" mit dem (angeblich) "Unnützen Wissen" vor. - Reinhard Schultze
Das Wasserhaus
(25)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer Anfang: «Wenn sie ihnen heute die Geschichte ihrer Familie erzählen wird, wird sie sich Papa zum Vorbild nehmen. Papa hat seinen Job damals gut gemacht und wenn sie ihren Job ebenso gut machen wird, werden Mies, Senta, Flocke und Jeffrey das fehlende Brimborium hinzustaffieren: all das, was es einmal gegeben hat, aber seit 1945 nicht mehr gibt – seit jenem Tag, an dem eine in letzter Minute abgeworfene Kriegsbombe die Familienburg zu einer Ruine reduziert hat.»
Wem gehört das Wasser? Gehört es Konzernen, die Besitz anmelden oder ist Wasser ein Allgemeingut, das allen Menschen gehört, zu dem jeder Zugang haben muss? Wird es einen Wasserkrieg geben? Mit diesem Thema beschäftigt sich der Roman. Ich habe mich schwergetan beim Lesen, hin und wieder quergelesen, besonders am Anfang. Konstrukt und Stil haben mir den Zugang zu dem gut gemeinten Buch versperrt.
Die Allgäuer Familie Holzrichter hat tiefe Wurzeln, eine bewegende Geschichte mit Stolz und Tradition. Das Oberhaupt ist Ma. Zum Familienbesitz gehört eine Burgruine in Sachsen; nicht verkäuflich, da Ruine. Eine der letzten Kriegsbomben zerstörte die Burg, verblieben ist das intakte Wasserhaus auf dem Gelände. Mutter Marianne, genannt Ma, hat vier Kinder: Mies, Jeffrey, Senta und Flocke. Ma hatte das Gebäude einer insolventen Regenschirmfabrik erworben, um es in ein Geschäftshaus umzuwandeln. Und nun will sie in ein Projekt einsteigen, das sich um die Wiederaufarbeitung von verschmutztem Wassers in Südafrika kümmert. Für den Kredit des Unternehmens muss sie allerdings die Familienburg, bzw. das Wasserhaus, als Banksicherheit einsetzen. Sie darf das nicht allein entscheiden, benötigt die Unterschriften der gesamten Familie. Der Roman beginnt mit dem Familientreffen und uralten Geschichten aus der Familienchronik, bis hin zu den Raubrittern. Nun werden sämtliche Familienmitglieder mit ihren Eigenheiten vorgestellt. Ich fragte mich, wo will der Autor mich hinführen? Diese Anreihen von Anekdoten der Familiengeschichte, mehr oder weniger zusammenhanglos hat mich eher gelangweilt und die reihenweise Vorstellung der Personen schien mir reichlich konstruiert. Man bastelt zusammen, was aneinanderkrachen muss und das kompakt, ohne es literarisch Stück für Stück aufzublättern.
«Man bekommt schon ’ne Menge mit. Die Profs sind gut, sagt sie.
Und die Jungs? Er grinst.
Sie überlegt. Die meisten ihrer Kommilitonen haben sich vagabundierenden Idealen verschrieben. Das Projekt, für das sie sich sofort gemeldet hat, lautet »Menschenrechte und Arbeitsbedingungen in der Globalisierung«. Ihre Familie inklusive Jeffrey würde es bestimmt für Kinderkram halten, allerdings findet sie, es kann nicht schaden, selbst darüber zu diskutieren, anstatt Fernsehmoderatoren zuzusehen, wie die mit ihren Showgästen darüber reden.»
Adoptivsohn Jeffrey, genannt Boxer, ist in Afrika geboren. Er musste Jura studieren; so wollte es Ma. Nun arbeitet er als Anwalt für Gesellschaftsrecht. Er ist der Typ-Klappehalten, hält sich aus jedem Konflikt heraus. Mies arbeitet bei einem Schweizer Lebensmittelkonzern auf verantwortungsvollem Posten – das große N lässt grüßen. Senta, Architektin und Mitherausgeberin einer Architekturzeitschrift hat gerade ein Baby bekommen und pflegt Work-Balance, will nur noch Teilzeit arbeiten, um für die Familie Zeit zu haben. Flocke wird «Die Bundeskanzlerin» genannt, hat Politik studiert, setzt sich für Menschenrechte und soziale Projekte ein. Der Vater ist UNI-Professor.
Neben dem Hauptthema Wasser kommen Konzernpolitik (was ja noch passt), Diversität, verschiedene Familienstrukturen und Lebensmodelle, Arbeitsüberlastung, Weltansichten usw. zum Tragen, was den Roman thematisch überfrachtet und konstruiert wirkt; Gesellschaftliches wird eben auch nur angeschrammt, die Themen erhalten keine Tiefe bei der Masse. Trotz oder vielleicht gerade darum bleiben die Charaktere hölzern und und seelenlos.
«Berichtet man die Geschichte Erwachsenen, ist sie ermüdend, denn der Erzähler verfängt sich im Gestrüpp stochernder Rückfragen.»
Endlich geht es dann um das Hauptthema, das Wasserprojekt in Südafrika. Wem gehört das Wasser? Das Problem der Wasserknappheit auf unserem Planeten wird dargestellt, der Krieg ums Wasser, die Verschwendung. Interessant fand ich u.a. das Problem der stillgelegten Minen; Wasser, das hineingepumpt wird, Regenwasser, das sich dort sammelt und Sulfidmineralien auswäscht – ein Trinkwasserproblem entsteht. Es geht um den Krieg der Konzerne, die Wasserrechte, Landwirtschaft, um unseren eigenen verplemperten Wasserverbrauch, den sorglosen Umgang mit Ressourcen. Und hier passiert das, was in manchen aufklärenden Romanen nicht funktioniert: die langen wissenschaftlichen Einlagen, die dem Leser das Thema erklären – hier extrem, zerstören den Fluss der Geschichte. An vielen Stellen klingt es hier nach abgeschriebenen Passagen aus Büchern und Aufsätzen, die absatzweise hineinkopiert wurden. Am Ende sage ich mir, da hat jemand viel und gut recherchiert, konnte sich von seinem Material nicht trennen und hat drum herum eine Geschichte gebaut, Figuren erfunden, die dort hineinmüssen. Nicht die Erzählung hat das Wort, sondern das Wissen aus dem Fachjournal. Was mich zusätzlich nervt, ist der ganz hoch erhobene Zeigefinger gegenüber dem Leser. Ich sage dir, wie du zu denken hast, was du falsch machst. Ich liebe aufklärende Romane. Belehrende Romane mag ich nicht. Und kommen wir zur Stilkritik. Derzeit ist es in Mode, die grammatischen Zeichen der wörtlichen Rede wegzulassen. Bisher hatte ich nie ein Problem damit, weil dies stilistisch sicher eingesetzt wurde. Hier hat es mich erschlagen, da das Buch fast ausschließlich aus Dialogen besteht. Bisweilen ist man verwirrt: Wer, wie, was wird gesagt, gedacht, wer handelt? Es gibt interessante Informationen in diesem Buch zum Thema Wasser, einiges ist bekannt, anderes nicht so verbreitet. Aber ganz ehrlich, bei Interesse ist es besser zum Thema ein Sachbuch zu lesen.
Reinhard Schultze wurde in Aachen geboren und studierte Rechtswissenschaften in Berlin. Nach Abschluss seiner Promotion arbeitete er als Anwalt und Justiziar einer Landesfilmförderung in Potsdam-Babelsberg, bevor er 2000 nach München wechselte, wo er seither lebt und als Syndikusrechtsanwalt im Medienbereich arbeitet. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen erschien 2018 sein Debütroman »Schneefeuerball«. Wie diesen sieht Autor Reinhard Schultze auch »Das Wasserhaus« ganz in der Tradition jener Universalromane, die Gesellschaftliches, Politisches und Historisches miteinander verweben, um auf diesem Boden die Geschichten ihrer Helden zu erzählen.
https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/wasserhaus-von-reinhard-schultze.html
- D.C. Odesza
DARK shadow CASTLE
(102)Aktuelle Rezension von: JaniAuch der dritte teil hat es wieder völlig in sich. Es hat tolle Spannungen, einige enorme spicy Abschnitte. Es gibt aber auch mega viele Gefühle, verrat und vergeben. Es wird hilfe geleistet wo man sie nicht erwartet. Auch Sterben unschuldige Menschen und es ist gewaltsam. Es gibt aber auch Hintergrund wissen. In diesem Teil ist man mega schnell drinnen und auch schnell durch, denn durch die kontinuierliche Spannung, kann man das Buch nicht zur Seite legen. Die bücher zu beschreiben ist mega schwierig ohne zu spoilern.
- Andreas Barlage
Quickfinder Gartenjahr
(7)Aktuelle Rezension von: Kristall86Regulär kennen wir die 4Jahreszeiten aber als Gärtner weiß man das es definitiv noch mehr gibt. Der sogenannte phänologische Kalender hat 10 Jahreszeiten und die gilt es genau zu verstehen. Wenn man die erstmal verinnerlicht hat, kann einem als Gärtner so schnell nichts schief gehen. Die Natur hat keine festen Zeiten aber sie hat Pflanzen die uns genau zeigen wann welche Jahrszeit beginnt. Der „Quickfinder Gartenjahr“ von GU ist ein kleines Meisterwerk. Erstmal ist die Größe unheimlich handlich und der Inhalt ein Werk für jeden Gärtner - eine Gartenbibel sozusagen. Man muss einfach das richtige Timing für die richtige Region finden und genau das zeigen uns einige Pflanzen an denen wir uns orientieren können. Die Jahreszeiten ahben mehr zu bieten als wir denken! Die bunten Registerkarten in diesem Buch helfen einem schnell und mit einem Handgriff die genaue Jahreszeit zu finden. Die Texte dazu sind rasch lesbar, sehr gut erklärt und auf den Punkt gebracht. Egal ob Erdbeeren vermehren, Beete anlegen, wässern, düngen, Aussat oder der Schnitt vom Apfelbaum. Hier steht alles aber wirklich alles kompakt in einem Buch. Die Bilder und Zeichnungen untermalen die Texte harmonisch und lassen einen schnell sehen ob diese Information für einen hilfreich ist oder nicht. Diese Kalender steht in meiner Gartenküche in einem Buchständer und ist immer auf die richtige Jahreszeit eingestellt. Wenn ich Fragen habe blättere ich darin...alles ist so unkompliziert und perfekt gelöst wenn man weiß wo es steht. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Gärtner! Aus diesem Grund erhält das Buch eine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir! - Gustave Flaubert
Bouvard und Pécuchet
(18)Aktuelle Rezension von: Sokrates"Bouvard und Pécuchet" erzählt die Geschichte zweier zwar interessierter aber irgendwie doch stumpfsinniger und flachgeistiger Pariser Büroangestellter, die sich bei einem Spaziergang in Paris über den Weg laufen und erkennen, dass sie für einander bestimmt zu sein scheinen. Nachdem beide in den Ruhestand getreten sind und der eine eine nicht unerhebliche Erbschaft antreten konnte, erfüllen sie sich den ersten einer Vielzahl von Wünschen, die sich im Laufe des Romans ihrer Phantasie entwinden und die sie umzusetzen wünschen. Die Intention des Autors bleibt verwischt; genau dies haben seine Zeitgenossen und Literaturkritiker auch an diesem Roman bemängelt. Was wollte Flaubert mit dem Roman zum Ausdruck bringen? Ich habe gelesen, dass es (wohl) Sinn und Zweck war, sämtliche zur Zeit Flauberts bekannte wissenschaftliche Theorien und Disziplinen ad absurdum zu führen. Das mag zwar eine plausible Idee sein, aber um diese Idee glaubwürdig darzustellen, hätte er sich lieber zweier intelligenterer Protagonisten bedienen müssen. Die Wissenschaft statt dessen durch zwei Stumpfsinnige entlarfen zu wollen, erscheint doch recht erfolglos und wenig überzeugend. So bleibt mir nur eine Erklärung logisch: es ging Flaubert vielleicht einzig um eine Charakterstudie; Bouvard und Pécuchet glänzen durch Mittelmäßigkeit. Einerseits vor Ideen überlaufend, andererseits fehlt es ihnen an geistiger Reife und Fähigkeit, die Materien, die sie gerne durchdringen würden, mit Ernsthaftigkeit und tatsächlichem Begreifen zu erfassen. Sie bleiben nur auf einem laienhaften Niveau verharren. Gelingt ihnen etwas nicht, verspricht es nicht den Erfolg einzufahren, den sie sich erhofft haben, verschafft es ihnen nicht die ersehnte Befriedigung oder fühlen sie sich durch andere übervorteilt oder veräppelt, werfen sie alsbald das Handtuch, verlieren fast alles Geld und bringen am Ende gar die ganze Dorfgemeinschaft gegen sich auf. Und was bleibt ihnen am Ende: sie zimmern einzig das, was sie ihr ganzes Leben womöglich nur gekonnt haben: einen Schreibpult, an dem sie als Schreiber wieder arbeiten möchten. Aber bevor sie diese Erkenntnis haben graben sie nach archäologischen Kostbarkeiten, sammeln Kunst, züchten Obst, pekieren Bäume, versuchen sich im Okkultismus, möchten das Christentum verstehen, üben sich in Pädagogik und probieren Frauen auf recht drollige Weise aus (einschließlich der damit gerne verbundenen Geschlechtskrankheiten). Menschen, denen es an Mittelmaß nicht mangelt, gibt es viele. Unsere vielgestaltige und farbenfrohe Welt ermöglicht jedem, alles einmal auszuprobieren. Hobbies hat man im Laufe seines Lebens viele, vieles wechselt, manches stellt sich im Nachhinein als etwas heraus, dem man vielleicht doch nicht gewachsen war. All dies liegt im Maß des Normalen; Flaubert beschreibt jedoch zwei Kerle kindlicher Natur, die in drei Jahren fast die ganze Welt geistig umrunden. Dass dabei nichts Sinnvolles und Solides bei herauskommen kann, erscheint zwangsläufig. Deshalb ein überaus empfehlenswerter und (vielleicht auch) lehrreicher Roman ;-) !! - Ken Follett
Das zweite Gedächtnis
(28)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls Luke mit pochendem Schädel und ohne Erinnerungen wach wird, ahnt er noch nicht, dass er Teil einer groß angelegten Verschleierung ist. Auf der Suche nach sich selbst und denjenigen, die ihn in diese Lage befördert haben, stößt er auf zahlreiche Hindernisse, aber auch auf Hinweise, die nichts Gutes verheißen. Luke muss abwägen wem er vertrauen kann und wem nicht, denn noch immer steht er unter Beobachtung und soll unter Kontrolle gehalten werden…
Dem Hörer ist auch ohne Kenntnis der Inhaltsangabe schnell klar, dass Luke im Zusammenhang mit Raketenwissenschaft steht und einen eklatanten Fund gemacht haben muss, der ihm augenscheinlich zum Verhängnis wird. Doch worum es sich dabei handelt, bleibt zumindest so lange unergründlich, bis er selbst langsam aber sicher hinter seine Identität kommt. Allerdings häufen sich dann gleich die nächsten Fragen. Zwar bekommt man als Hörer von Anfang an ein wenig mehr mit und besitzt entsprechende Informationen den Täterkreis betreffend, nichtsdestotrotz wird ein Netz gesponnen, das zunächst mehr Verwirrung stiftet als dass es Verbindungen liefert.
Auf Grund diverser Rückblenden ergeben sich interessante Querverweise auf zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus auch für die Handlung als solche relevant sein können. Immer tiefer begibt man sich so in ein Konstrukt, das spannend und informativ zugleich daher kommt. Anfängliches Zögern mag sich mitunter ob der Thematik einstellen, wird aber schnell zerstreut, nicht zuletzt durch die Sprecherleistung Frank Glaubrechts. Man fühlt sich gut aufgehoben, mitgenommen und mit der Zeit immer mehr mit der Materie vertraut, zu der man im Regelfall zuvor keinen großartigen Bezug hatte.
Ken Follett, den man generell eher mit monumentalen historischen Werken in Verbindung bringt, zeigt, dass er auch nicht so weit zurückliegender Geschichte sowie spannender Erzählweisen gewachsen ist.
- LovelyBooks
Deutscher Buchpreis 2018
(10)Aktuelle Rezension von: Lovely_LilaKurzrezension!
~ Es gibt zwar keine Verzierungen oder Schnörkel, aber der Aufbau dieser Sammlung von Leseproben ist klar und gelungen. Das praktische Büchlein gibt einen wunderbaren, übersichtlich Überblick über alle nominierten Werke und bietet interessante Hintergrundinfos zu Buch und AutorIn. Zudem sind die Leseproben angenehm kurz, wodurch ein sehr kleines, kompaktes Heftchen entsteht, das es ermöglicht, herauszufinden, ob einem der Schreibstil und der Inhalt eines Werkes zusagen. So muss man sich nicht mühsam alle Informationen selbst zusammensuchen, sondern kann schnell und entspannt entscheiden, welche Bücher man nicht verpassen möchte. Dabei bietet das Heftchen eine bunte Mischung an verschiedenen Schreibstilen und Themen an, sodass mit Sicherheit für jede/n etwas dabei ist. ~
Inhalt
Dieses kleine, von der Jury des Deutschen Buchpreises 2018 herausgegebene Heftchen enthält Leseproben aus den 20 nominierten Romanen und bietet zusätzlich Informationen zu den SchriftstellerInnen.
Warum dieses Buch?
Ich wollte mir einen Überblick verschaffen, welche der Nominierten für mich interessant sein könnten und welche ich lesen möchte.
Meine Meinung
Aufbau (+)
Einer kurzen Einleitung, in der erklärt wird, dass aus insgesamt 200 Neuerscheinungen von 105 Verlagen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz 20 Werke für die Longlist ausgewählt wurden, folgen die kleinen „Kapitel“ über die einzelnen Romane. Zuerst werden die AutorInnen mit Foto in einer ganz knappen Biographie vorgestellt, im Anschluss folgt eine kurze Inhaltsangabe des jeweiligen Buches, und eine Leseprobe, die 10 Seiten nie überschreitet, bildet den Abschluss.
Gestaltung (+)
Die Gestaltung ist gut gelungen. Es gibt zwar keine wunderschönen Verzierungen oder Ähnliches, aber das Layout ist übersichtlich und klar, sodass ich mich sehr gut zurecht gefunden habe.
Inhalt (♥)
Der Deutsche Buchpreis ist einer der bedeutendsten literarischen Preise überhaupt. Über die Literatur auf seiner Longlist wird ausgiebig diskutiert und debattiert. Wer da mitreden möchte, muss sich natürlich mit dem Thema beschäftigen, sollte sich einen Überblick verschaffen und natürlich auch das eine oder andere Buch selbst lesen. Für diesen Zweck ist diese Leseprobensammlung perfekt geeignet: Sie gibt einen wunderbaren, übersichtlichen Überblick über alle Werke und bietet interessante Hintergrundinfos zu Buch und AutorIn. Zudem sind die Leseproben angenehm kurz, wodurch ein sehr kleines, kompaktes Büchlein entsteht, das es trotzdem ermöglicht, herauszufinden, ob einem der Schreibstil und der Inhalt eines Werkes zusagen. So muss man sich nicht mühsam alle Informationen selbst zusammensuchen, sondern kann schnell und entspannt entscheiden, welche Bücher man nicht verpassen möchte.
Hierbei bietet das Heftchen eine bunte Mischung: Die Sprache reicht von poetisch (es gibt sogar einen Roman, der in Versen verfasst wurde) über anspruchsvoll bis hin zu reduziert und eindringlich – und auch, was die Themen betrifft, zeigen sich die Romane vielfältig: Es geht zum Beispiel um die Angst vor dem Fremden, um kulinarische Dystopien und toxische Beziehungen. Ich bin überzeugt, dass hier für jeden etwas dabei ist. Bisher habe ich „Hysteria“ von Eckhart Nickel, „Jahre später“ von Angelika Klüssendorf und „Hier ist noch alles möglich“ von Gianna Molinari gelesen, der „Vogelgott“ wird noch folgen. Richtig begeistern konnte mich jedoch nur Molinaris faszinierendes Werk, das ich euch hiermit wärmstens ans Herz legen möchte.
Feministischer Blickwinkel (♥)
Besonders erfrischend finde ich das ausgeglichene Geschlechterverhältnis – hier werden die weiblichen Autorinnen endlich mal NICHT übersehen, was mich sehr positiv überrascht hat. Dieses Mal sind sogar 11 Frauen (im Vergleich zu 9 männlichen Autoren) nominiert.
Mein Fazit
Es gibt zwar keine Verzierungen oder Schnörkel, aber der Aufbau dieser Sammlung von Leseproben ist klar und gelungen. Das praktische Büchlein gibt einen wunderbaren, übersichtlich Überblick über alle nominierten Werke und bietet interessante Hintergrundinfos zu Buch und AutorIn. Zudem sind die Leseproben angenehm kurz, wodurch ein sehr kleines, kompaktes Heftchen entsteht, das es ermöglicht, herauszufinden, ob einem der Schreibstil und der Inhalt eines Werkes zusagen. So muss man sich nicht mühsam alle Informationen selbst zusammensuchen, sondern kann schnell und entspannt entscheiden, welche Bücher man nicht verpassen möchte. Dabei bietet das Heftchen eine bunte Mischung an verschiedenen Schreibstilen und Themen an, sodass mit Sicherheit für jede/n etwas dabei ist.
Bewertung
❀❀❀❀❀ Lilien
Dieses Buch bekommt von mir insgesamt fünf überzeugte Lilien! - Elle Casey
Falscher Weg, richtiges Ziel
(25)Aktuelle Rezension von: Nika488Spannung, Humor und eine Prise Romantik
Elle Casey liefert mit „Falscher Weg, richtiges Ziel“ einen packenden Abschluss ihrer Bourbon Street Boys -Reihe, die mit Action, Charme und einer aufregenden Liebesgeschichte überzeugt.
Was das Buch ausmacht:
- Starke Protagonistin – Tamika ist eine taffe, schlagfertige Frau mit einem riskanten Doppelleben. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Überlebensinstinkt machen sie zu einer faszinierenden Hauptfigur.
- Spannung & Action – Das Spiel zwischen Mafia, Polizei und Zeugenschutzprogramm hält die Spannung konstant hoch.
- Thibault – ein charmanter Held – Der unerschütterliche, humorvolle Security-Spezialist bringt die perfekte Mischung aus Beschützerinstinkt und Charme mit.
- Locker-leichter Humor – Trotz ernster Themen sorgt Elle Caseys typischer Witz immer wieder für Lacher.
Kleine Kritik:
Manche Szenen hatten etwas mehr Tiefgang vertragen, und die Romanze entwickelte sich stellenweise etwas rasant. Trotzdem bleibt es eine unterhaltsame, spannende Lektüre.
Fazit:
Wer actionreiche Romantik mit starken Charakteren und humorvollen Momenten liebt, wird diesen letzten Teil der Reihe genießen! Ein würdiger Abschluss mit einer spannenden Story und einer Liebesgeschichte, die das Herz höher schlagen lässt.
- Carsten Bothe
Wursten leicht gemacht: Technik, Rezepte, Genuss
(1)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryImmer mehr Menschen machen immer mehr selbst – der Trend geht weg vom fertigen Produkt und hin zum Selbstgemachten. Warum also nicht auch mal selbst gemachte Wurst? Da weiß man ganz genau, was drin ist und kann so würzen, wie man das mag. Und ein tolles Geschenk ist das auch immer!
In diesem Buch wird alles super gut und ausführlich erklärt. Von den benötigten Utensilien über die Gewürze bis zum Fleisch und anderen Zutaten, für alles gibt es die benötigten Informationen. So kann man schon vorher abschätzen, wie aufwändig es wird, denn teils ist man wirklich auf Materialien angewiesen, die man sich erst noch besorgen muss. Gut, wenn man sich da einiges von einem schon begeisterten „Wursterer“ leihen kann oder gar bei ihm mal mitmischen darf.
Auf Seite 60 starten dann die eigentlichen Rezepte. Sie sind aufgeteilt in „Frische Waren“, „Bratwürste“, „Mettwurst und Salami“ und „Kochwürste“. Zu allem gibt es auch hier ganz viel Wissenswertes und Hilfreiches. Die einzelnen Schritte sind klar und deutlich erklärt. Gerade bei den Bratwürsten finden sich beim Grundrezept bebilderte Hilfestellungen und Ratschläge. Diese passen dann natürlich auch zu den folgenden speziellen Bratwurst-Rezepten. Ganz ähnlich ist es bei den anderen Wurstarten auch.
Genauer kann man die Wurstherstellung kaum beschreiben. Für jeden findet sich eine Wurst und am Ende bekommt man Lust und Mut, seine eigene Wurst zu kreieren. Und selbstgemacht schmeckt es doch immer einfach am besten!
Mir gefällt die Serie „Land & Werken“ sehr gut. Dieses Buch ist ein erster Schritt, bewusster Wurst zu essen und nicht wahllos zu konsumieren. Wer seine Wurst selbst herstellt, wird schnell besseres, hochwertigeres Fleisch verwenden und dabei bleiben. Gleichzeitig werden dadurch die Geschmacksnerven wieder geschult und man isst, so seltsam das klingt, weniger Fleisch. Das ist für Mensch und Natur ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Aufmachung und Inhalt des Buches sind top, die „Folgen“ noch besser. Macht bei mir dann fünf ganz besonders glänzende Sterne! - Leoniek Bontje
Wildpflanzen essen
(10)Aktuelle Rezension von: wildkrautlissi… so schreibt es Yvet Noordermeer in ihrem gemeinsamen Buch mit Leoniek Bontje.
Hier trifft Ernährungscoach auf Wildpflanzenexpertin und das Ergebnis ist dieses perfekt abgestimmte Buch.
„Wildpflanzen essen“ - erschienen beim südwest Verlag.
Mit diesem Handbuch gelingt es wunderbar, Wildpflanzen in den täglichen Speiseplan zu integrieren.
Dieses Buch inspiriert mich, beim darin schmöckern, jedes Mal aufs Neue.
Es werden über 50 heimische Wildpflanzen kurz porträtiert und je nach Erntezeitraum untergliedert.
Im Anschluss daran folgen jeweils die Rezeptideen.
Vom grünen Smoothie mit Gänseblümchen bis hin zur Wildmöhrentorte mit Blüten. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Auf dem Foto seht ihr meine Umsetzung des Rezepts: „Tomatensalat mit Feta und Löwenzahn“. Nicht nur lecker sondern auch so gesund.
Mein Fazit:
Das Buch kann ich wirklich nur empfehlen - ein absoluter Ideengeber wenn es um die kulinarische Verarbeitung der Wildpflanzen geht.
Ihr solltet jedoch beachten, dass es sich hierbei nicht um ein Pflanzenbestimmungsbuch handelt.
Die Auslieferungen des Buches erfolgte plastikfrei/unverpackt. Auch dafür meinen (grünen) Daumen nach oben! 💚👍🏻
- Heinz-Peter Gumm
Einführung in die Informatik
(3)Aktuelle Rezension von: Puspedeckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart. - Elma van Vliet
Opa, erzähl mal! | Elma van Vliet
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Jeder Großvater ist Hüter eines ganz persönlichen Erinnerungsschatzes, den man als Enkelkind gerne bewahren möchte. "Opa, erzähl mal!" enthält alle die Fragen, die man seinem Großvater immer schon mal stellen wollte: Mit was für Spielsachen hast du als Kind gespielt? Wie sah ein normaler Schultag für dich aus? Was sind deine Erinnerungen an deine Großeltern? Wer war deine erste Liebe? Wie hast du Opa kennen gelernt? Welche fünf Dinge sind dir in deinem Leben am wichtigsten? Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du noch mal die Chance dazu bekämest? - und viele, viele weitere Fragen. "Opa, erzähl mal!" ist ein liebevolles und persönliches Geschenk für jeden Großvater. Ausgefüllt wird es zu einem wertvollen Erinnerungsbuch für die ganze Familie.
Jeder kennt es, die Großeltern erzählen eine Geschichte, sie erinnern sich gern und doch, egal wie spannend die eine oder andere Geschichte ist, man vergisst die Details. Manche Dinge würde man vielleicht auch gar nicht hinterfragen und die Fragen fallen einem erst dann ein, wenn die Antworten nicht mehr erzählt werden können. Mit "Opa, erzähl mal!" bietet die niederländische Autorin Elma van Vliet eine ausgewählte Sammlung an Fragen, die durch den Opa beantwortet werden und so für die Nachwelt festgehalten werden können. Es sind Fragen die jeden Enkel interessieren und die man für die Ewigkeit behalten kann. Ob man das Buch nun als Enkel schenkt oder als Opa dem Enkel eine Freude machen möchte sei dabei hingestellt. Das Buch bietet nicht nur Antworten für den Enkel, sondern auch viel Stoff zum Überlegen und Erinnern für den Großvater. Es bietet die Chance in die Vergangenheit abzutauchen und vielleicht die eine oder andere eingestaubte, fast vergessene Erinnerung wieder aufzufrischen, so als wäre es gestern gewesen. Wie war die Kindheit des Großvaters? Wann wurde er geboren, was war zu der Zeit aktuell? Hatte er einen Spitznamen? Wer waren seine Freunde? Wie war er in der Schule? Wie war die Familie? Hatte er Krankheiten? Was waren die Berufe der Verwandten und ihre Namen? Gab es berühmte Persönlichkeiten in der Familie oder sogar schwarze Schafe? Wie sahen Feiern und der Alltag aus? Wann lernte er Oma kennen und wie? Wie war es Vater und Opa zu werden? Es werden aber Fragen gestellt, die die Zukunft betreffen. Welche Ratschläge gibt der Opa mit auf den Weg? Wo sieht er sich selbst in ein paar Jahren? Was will er der Nachwelt hinterlassen? Es gibt wirklich viel zu beantworten und zu schreiben.
Ich persönlich habe dieses Büchlein gekauft, in zweifacher Ausführung, weil ich einfach mehr über meine Familie wissen möchte, vielleicht auch die eine oder andere Sache, die ich noch nicht wusste. Dieses Büchlein soll für mich später als Erinnerungsschatz dienen und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Aufmachung des Buches sehr gut gefällt, auch wenn ich denke, dass es an manchen Stellen zu viel Zeilen zum ausfüllen gibt und an wirklich interessanten Passagen zu wenig - doch wie soll man wichtig und unwichtig unterscheiden, wenn jeder andere Prioritäten hat. Die Fragen in dem Buch finde ich persönlich sehr gut zusammen gefasst und durchaus gelungen. Sie bieten auf jeden Fall Stoff für weitere Fragen und vielleicht auch interessante Familienabende.
Von mir gibts für diese tolle Idee volle Punktzahl, weil ich es einfach herzlich schön finde. - Juan Moreno
Tausend Zeilen Lüge
(33)Aktuelle Rezension von: AukjeDer Reporter Claas Relotius macht ziemlich schnell Karriere im Verlagshaus 'Spiegel' durch seine In- und Auslandsreportagen und Interviews. Ziemlich häufig gelingen ihm Reportagen und Interviews mit Menschen die eigentlich ziemlich Pressescheu sind und daraufhin gewinnt er jede Menge Journalistenpreise und somit Ansehen in der Reporterszene. Aber irgendwann wird Juan Moreno unfreiwillig darüber aufmerksam, dass die Reportagen und Interviews gefälscht sind und er stößt zunächst auf heftigen Widerstand des Verlagshauses. Nun stellt sich die frage in wie weit sich Moreno unterdrücken lässt um die Wahrheit aufzulösen und er beginnt die Lügen von Relotuis nach und nach aufzudecken.
Da dieses Buch auf Tatsachen basiert, ist die Story noch spannender. Ich muss gestehen das ich über diesen Skandal erst im Nachhinein erfahren habe, aber ich finde es zeigt ganz deutlich die Wichtigkeit des Investigativen Journalismus. Zudem wird ganz deutlich wie wichtig es ist auf seinen Instinkt zu vertrauen und sich nicht von jemanden blenden zu lassen.
- Elma van Vliet
Mama, erzähl mal! | Elma van Vliet
(8)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Jede Mutter ist Hüterin eines ganz persönlichen Erinnerungsschatzes, den man als Kind gerne bewahren möchte. "Mama, erzähl mal!" enthält alle die Fragen, die man seiner Mutter immer schon mal stellen wollte: Wie wurde früher dein Geburtstag gefeiert? Was sind deine Erinnerungen an deine Großeltern? Was wolltest du werden, als du klein warst? Wer war deine erste Liebe? Wie hast du Vater kennen gelernt? Welche fünf Dinge sind dir in deinem Leben am wichtigsten? Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du noch mal die Chance dazu bekämest? - und viele, viele weitere Fragen. "Mama, erzähl mal!" ist ein liebevolles und persönliches Geschenk für jede Mutter. Ausgefüllt wird es zu einem wertvollen Erinnerungsbuch für die ganze Familie.
Jeder kennt es, die Großeltern oder Eltern erzählen eine Geschichte, sie erinnern sich gern und doch, egal wie spannend die eine oder andere Geschichte ist, man vergisst die Details. Manche Dinge würde man vielleicht auch gar nicht hinterfragen und die Fragen fallen einem erst dann ein, wenn die Antworten nicht mehr erzählt werden können. Mit "Mama, erzähl mal!" bietet die niederländische Autorin Elma van Vliet eine ausgewählte Sammlung an Fragen, die durch die Mama beantwortet werden und so für die Nachwelt festgehalten werden können. Es sind Fragen die jedes Kind interessieren und die man für die Ewigkeit behalten kann. Ob man das Buch nun als Kind schenkt oder als Mutter dem Nachwuchs eine Freude machen möchte sei dabei hingestellt. Das Buch bietet nicht nur Antworten für den Nachkommen, sondern auch viel Stoff zum Überlegen und Erinnern für die Mutter. Es bietet die Chance in die Vergangenheit abzutauchen und vielleicht die eine oder andere eingestaubte, fast vergessene Erinnerung wieder aufzufrischen, so als wäre es gestern gewesen. Wie war die eigene Kindheit? Wann wurde sie geboren, was war zu der Zeit aktuell? Hatte sie einen Spitznamen? Wer waren ihre Freunde? Wie war sie in der Schule? Wie war die Familie? Hatte sie Krankheiten? Was waren die Berufe der Verwandten und ihre Namen? Gab es berühmte Persönlichkeiten in der Familie oder sogar schwarze Schafe? Wie sahen Feiern und der Alltag aus? Wann lernte sie Papa kennen und wie? Wie war es Mutter zu werden? Was macht das Kind so besonders? Es werden aber auch Fragen gestellt, die die Zukunft betreffen. Welche Ratschläge gibt die Mutter dem Kind mit auf den Weg? Wo sieht sie sich selbst in ein paar Jahren? Was will sie der Nachwelt hinterlassen? Es gibt wirklich viel zu beantworten und zu schreiben.
Ich persönlich habe dieses Büchlein gekauft, weil ich einfach mehr über meine Familie wissen möchte, vielleicht auch die eine oder andere Sache, die ich noch nicht wusste. Dieses Büchlein soll für mich später als Erinnerungsschatz dienen und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Aufmachung des Buches sehr gut gefällt, auch wenn ich denke, dass es an manchen Stellen zu viel Zeilen zum ausfüllen gibt und an wirklich interessanten Passagen zu wenig - doch wie soll man wichtig und unwichtig unterscheiden, wenn jeder andere Prioritäten hat. Die Fragen in dem Buch finde ich persönlich sehr gut zusammen gefasst und durchaus gelungen. Sie bieten auf jeden Fall Stoff für weitere Fragen und vielleicht auch interessante Familienabende.
Von mir gibts für diese tolle Idee volle Punktzahl, weil ich es einfach herzlich schön finde. - Ralf Nestmeyer
Franken Reiseführer Michael Müller Verlag
(28)Aktuelle Rezension von: Buecherprinzessin123Ich lebe bereits seit ein paar Jahren in Franken, wollte aber meine Umgebung gerne noch etwas mehr erkunden. Dieser Reiseführer hat sich hierbei als perfekter Begleiter erwiesen. Er ist unterteilt in die verschiedenen Regionen innerhalb Frankens, so gibt es z.B. ein Kapitel zum Fränkischen Seenland und dem Altmühltal oder eines zum Fränkischen Weinland. Anhand der Karte auf der ersten Seite kann man sich gut orientieren und kann abschätzen wie viel Fahrtzeit man zu den einzelnen Regionen einplanen sollte.
Inhaltlich wird dann jede Region kurz und kompakt beschrieben: Man erfährt etwas über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, empfehlenswerte Restaurants oder lohnenswerte Veranstaltungen. Besonders gefallen haben mir die Bilder, welche die Orte anschaulich darstellen. Außerdem gibt es immer wieder gelbe Infoboxen, die tiefergehende Informationen, z.B. zur Geschichte einer Stadt, liefern. Beeindruckend fand ich die Vielfalt der Informationen, denn gerade durch die Kompaktheit des Textes passen seeehr viele Erlebnisse in ein einziges Buch. Mir gefällt das deutlich besser als Reiseführer, die ausschweifend und mit vielen Bildern eine einzige Location beschreiben, denn ich suche in erster Linie nach groben Ideen für einen Ausflug und recherchiere bei Bedarf dann online weiter. Hierfür ist dieser Reiseführer ideal. Auf diesen ca. 500 Seiten gibt es so viele Tipps und Anregungen, dass ich sicherlich noch ein/zwei Jahre beschäftigt sein werde, meine Favoriten „abzuarbeiten“.
Nette Ergänzung ist die Rubrik zum Nachlesen und Nachschlagen, in der man noch mehr über die Fränkische Kultur und das Fränkische Leben erfährt, z.B. über die Küche oder die Mentalität der Franken.Fazit: Der perfekte Reiseführer für alle, die Franken besser kennenlernen wollen - viele Tipps und Erlebnisse kompakt zusammengestellt.
- Annika Siems
Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
(30)Aktuelle Rezension von: toms„Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ entführt direkt in eine sonst unzugängliche Welt. Die Autorinnen lassen einen hautnah dabei sein, wenn im Dunkel Szenen entstehen, die keine Kamera einfangen könnte – etwa wenn ein Tiefseefisch mit seiner „Taschenlampe“ Beute verfolgt.
Auch komplexere Themen wie Photosynthese oder Biolumineszenz werden klar erklärt. Die Illustrationen sind atmosphärisch und detailreich, perfekt abgestimmt auf den Text. So entsteht eine dichte, lebendige Atmosphäre. Ein wirklich gelungenes Buch.
- Genevieve Taylor
Holzbackofen
(2)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryHach ja, so ein Holzofen, mit dem man backen, grillen und braten kann, ist einfach toll! Niemand kann abstreiten, dass Pizza und Brot aus dem Holzbackofen einfach unvergleichlich gut schmecken. Aber auch ganz viele andere Gerichte lassen sich darin zaubern.
Das Buch beginnt bei den Grundlagen: Dem Ofen selbst, der Befeuerung, der Grundausrüstung. Alles Informationen, die sehr hilfreich sind. Schnell wird auch klar – hier geht nichts einfach nur so. Ein wenig Arbeit ist erforderlich. Der heimische Herd und Backofen sind bequemer, eindeutig. Aber die Arbeit lohnt sich!
Danach startet es mit den Rezepten für Pizza – und hier wird auch gleich eine geniale Timeline geliefert, sodass rein gar nichts schieflaufen kann.
Anschließend geht es ans „Braten und Grillen“. Quer durch alle Leckereien, Fleisch und Fisch, aber auch Gemüse und sogar Snacks, finden sich Anregungen, die geradezu unwiderstehlich sind.
Mein Lieblingsabschnitt folgt mit „Backen“. Man muss es ausprobiert haben, um zu verstehen, warum es Sinn macht, sich so viel mehr Mühe zu machen, statt einfach nur den Küchenbackofen anzuwerfen. Aber eines steht fest: Wer einmal ein Brot oder einen der herrlichen Kuchen aus dem Holzbackofen gekostet hat, plant sofort den eigenen Holzbackofen im Garten!
Dann folgt ein Abschnitt über das Abkühlen des Ofens – und bringt noch weitere Rezepte mit. Die Resthitze nutzen! Wunderbar! Insgesamt lässt sich gerade beim Holzbackofen die Hitze gut nutzen und Gerichte entsprechend geplant, ergeben ein tolles Menü.
Die Rezepte selbst sind sehr gut und übersichtlich gegliedert und aufgebaut. Die Zutatenliste steht separat zu den einzelnen Arbeitsschritten. Zudem gibt es zu jedem Rezept einen einführenden, sehr interessanten Text. Fast alle Rezepte sind bebildert und bei vielen gibt es noch Zusatztipps.
Ein Buch, nicht nur für Neulinge in Sachen Holzbackofen, zumal die Rezepte auch gut in jedem anderen Ofen (nur nicht so herrlich „holzig-rauchig“) nacharbeiten lassen. Ich bin total begeistert und gebe die vollen fünf Sterne. - Andreas Suchanek
Heliosphere 2265 - Der Fraktal-Zyklus 4 - Omega (Bände 11-12)
(14)Aktuelle Rezension von: Ivonne_GerhardNachdem wir die CD haben, das eBook und das hardcover,.. Muss ich erstmal sagen,.. Alle Medien der Reihe sind toll :-) Ok :-) auch dieses Buch ist eine Klasse für sich,.. Alles immer so detailliert und ausfühlich erzählt , als flöge man gerade mit und würde die Crew begleiten,.. Immer spannend und rasant, toll und leicht dennoch zu lesen,.. Was will man mehr ? Eine Reihe, die einen entführt zu einer tollen Reise :-) nächster halt ? Keine Ahnung,.. Fortsetzung folgt garantiert,... - Jean-Yves Ferri
Asterix 37 Luxusedition
(59)Aktuelle Rezension von: Holden"Alle Wege führn nach Rom, aber nur einer führt zu dir" (Fettes Brot): Julius Cäsar beschließt (auf Anregung des Senators Bifidus), eine Italienwettfahrt zu veranstalten, um von dem schlechten Zustand des römischen Straßennetzes abzulenken. Insgeheim beabsichtigt Cäsar, durch Beschiß zum Sieger zu werden, indem die anderen Gefährte sabotiert werden und am Ende natürlich der römische Wagen gewinnt, um im Römischen Reich zu zeigen, wer die Nummer 1 ist. Sobald unsere Lieblingsgallier aus der Gallischen Revue erfahren, daß ein Rennen stattfinden soll, beschließen sie natürlich sofort teilzunehmen, um den Römern zu zeige, was eine Harke ist. Obelix und Idefix verlieben sich sofort in die attraktiven kuschischen Prinzessinnen, und auch sonst nimmt mancher eigenwillige Volksstamm an dem Rennen teil. Wieder viele aktuelle Anspielungen beim Auswärtsspiel unserer Gallier (zB auf Silvio Berlusconi, Chef der beliebstesten Würzsoße Italiens), und manches Italienklischee wird humorvoll aufs Korn genommen.
- Andreas Suchanek
Heliosphere 2265 - Vergeltung
(24)Aktuelle Rezension von: ramoIn „Heliosphere 2265: Vergeltung“ von Andreas Suchanek, dem mittlerweile 11. Teil der Reihe, konnten die Rebellen befreit werden. Doch das war bereits von Sjöberg so geplant gewesen, sodass die Verschnaufpause nur kurz währt. Sowohl Pendergast als auch Cross haben alle Hände voll zu tun. Dabei gibt es viele Offenbarungen aber ebenso viele Opfer. Kann Jayden Cross das Geheimnis um Stark und McCall aufklären und die Hintergründe enttarnen oder tappt er weiterhin im Dunkeln?
In diesem Band erhält man jede Menge Informationen, die viele Zusammenhänge erklären und Verbindungen herstellen und dennoch bleiben einige Dinge ungewiss. Ich finde das ist schon eine große Leistung, wenn man es schafft über mehrere Bände die Spannung hochzuhalten, ohne dass man das Gefühl hat, das zu wenig erzählt wird. Spannend fand ich auch, dass wir hier mehr über den jeweiligen Background der Charaktere Ishida und Cross lernen. Diese Informationen gaben den Charakteren noch mehr Tiefe und halfen die ein oder andere Reaktion besser nachvollziehen zu können. Der Schreibstil ist wie immer humorvoll, spannend und superflüssig. Ich lese die Bänder nach wie vor gerne.
Für mich ist Andreas Suchanek ein Garant für tolle Serien. Er schafft es die Spannung über mehrere Bände aufrecht zu halten, neue Probleme herbeizuführen und dennoch nie langweilig zu werden. Auch nach mittlerweile 11 Bänden ist diese Reihe für mich definitiv empfehlenswert.
- Ralf Nestmeyer
MICHAEL MÜLLER REISEFÜHRER Normandie
(31)Aktuelle Rezension von: dieanneDas ist wieder ein wunderbarer und sehr nützlicher Reiseführer in der Michael-Müller-Reihe!
Vom Autor Ralf Nestmeyer wurde das Konzept wunderbar umgesetzt. Wer individuell in der Normandie unterwegs ist, wird mit dem Buch seine Freude haben. Zu den einzelnen Regionen finden sich individuell zusammengestellte Informationen zu den jeweiligen Städten, viele Zusatzinfos, die den Urlaub interessant machen. In diesem Reiseführer sind sogar einige Wandertouren enthalten. Für die Übersicht ist die Faltkarte absolut nützlich und in der mmtravel-App hat man das ganze auch noch elektronisch.
Von mir bekommt das Buch 5 Sterne!























