Bücher mit dem Tag "ingeborg bachmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ingeborg bachmann" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (644)
    Aktuelle Rezension von: Gellek

    Idtenität und Persönlichkeit im Fokus unserer Zeit. Lesenswert!

  2. Cover des Buches Montauk (ISBN: 9783518189207)
    Max Frisch

    Montauk

     (147)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. 
    Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise begleitet und mit der er eine Affäre hat.

    Die Affäre oder die Handlung auf Long Island steht dabei nicht im Vordergrund, vielmehr ist der Roman eine nach Frischs Angaben selbst aufrichtige Sicht auf sein Leben. "Montauk" ist deshalb sein persönlichstes Buch, in dem er sich selbst reflektiert. 

    Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, von seiner Tätigkeit als Architekt, aber auch von seinen Ehen und den zahlreichen Reisen, die der Schweizer nach Frankreich, Italien oder eben auch die USA unternommen hat. Kritisch betrachtet er aber auch seine Berühmtheit, seinen Erfolg und den Reichtum, der ihn verblüffte. 

    Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive, aber auch aus Sicht einer dritten Person geschrieben, um mutmaßlich aus der Distanz sein eigenes Verhalten objektiver und selbstkritischer betrachten zu können. 

    Für mich fehlte bei dem Roman ein roter Faden. Frisch scheint seine Gedanken aufgeschrieben zu haben, wie sie ihm gerade in den Sinn gekommen sind. Er selbst hatte aber auch nicht den Anspruch, dem Leser gefallen zu wollen. "Eine Literatur, die sich selbst genügt". 

    Ob der Titel "Montauk" so passend gewählt ist, sei dahin gestellt - zumindest gibt der Aufenthalt dort den Anlass die Liebesbeziehung mit Lynn zu verschriften und mit dem Roman gleichzeitig einen Rückblick auf sein Leben zu geben. 

    "Montauk" ist damit ein Buch für all diejenigen, die sich für die Person Max Frisch interessieren und mehr über sein Leben als Autor, aber auch als Mann mit seinen Beziehungen zu verschiedenen Frauen aus autobiographischer Sicht erfahren möchten. 
  3. Cover des Buches Malina (ISBN: 9783518240175)
    Ingeborg Bachmann

    Malina

     (111)
    Aktuelle Rezension von: jennslovelybooks
    ein anspruchsvolles Buch, dass mich einige Aufmerksamkeit gekostet hat, bis zuletzt blieb einiges unklar, doch das drückt gerade gut das Gefühl und die Zerrissenheit der Autorin aus.
  4. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? (ISBN: 9783837109276)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Ja, ich bin eine Spätzünderin, bzw. eine Spätleserin.

    Fünf Jahre steht die philosophische Reise des Herrn Prechts bereits in meinem Bücherregal, aber ehrlich gesagt, habe ich nie so richtig Lust verspürt, dieses Buch zu lesen, warum auch immer. Das hat sich nun geändert und so schlimm, wie ich es mir zeitweise ausgemalt habe, ist es dann doch nicht zu lesen.

    Der Inhalt des Buches gibt auf unterhaltsame Art und Weise Antworten auf Fragen, mit denen sich Philosophen so im Allgemeinen beschäftigen müssen. Hier besitzt Herr Precht die Fähigkeit, manch tiefgreifende Erkenntnis so prägnant auf den Punkt zu bringen, dass viele Philosophen noch etwas lernen können.
    Allerdings behandelt Precht vor allem die modernen Philosophen des 19. und 20. Jahrhundert. Wer einen wirklichen Überblick über die wichtigen Philosophen haben möchte, der kommt um andere Bücher nicht drumrum, so wird beispielsweise Sokrates, der Begründer der Philosophie, nur kurz erwähnt. 

    Übersichtlich und kompakt umfasst jedes Kapitel um die zehn Seiten. Die Sprache ist verständlich, und jedes Thema wird sehr klar dargestellt und fast immer mit einem Beispiel aus dem heutigen Alltag belegt, so dass die Gedanken Prechts sehr anschaulich vermittelt werden.
    Der Autor bietet dem Leser einiges, nämlich die drei Pfeiler der Philosophie: die Ethik die Erkenntnistheorie sowie die Metaphysik.
    So gesehen ist die philosophische Reise mit Precht zwar unterhaltend und lehrreich, meines Erachtens führt sie aber letztendlich in ein Nirgendwo.

    Wer sich allerdings nur für Zusammenhänge aktueller ethischer Fragen interessiert, für den ist dieses Buch sicherlich spannend, aufschlussreich und durchaus lesenswert.
  5. Cover des Buches Sämtliche Gedichte (ISBN: 9783492239851)
    Ingeborg Bachmann

    Sämtliche Gedichte

     (33)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Die Kunst Gedichte zu schreiben ist eigentlich nur, die richtigen Worte zu finden, diese in die richtige Reihenfolge zu setzen oder einfach die falschen wegzulassen. Die Gedichte von Ingeborg Bachmann sind mit viel Gefühl, den richtigen Worten, der richtigen Reihenfolge, mit Herz und Verstand verfasst. Sehr empfehlenswert ! * EINE ART VERLUST * Gemeinsam benutzt: Jahreszeiten, Bücher und eine Musik. Die Schlüssel, die Teeschalen, den Brotkorb, Leintücher und ein Bett. Eine Aussteuer von Worten, von Gesten, mitgebracht, verwendet, verbraucht. Eine Hausordnung beachtet. Gesagt. Getan. Und immer die Hand gereicht. * In Winter, in ein Wiener Septett und in Sommer habe ich mich verliebt. In Landkarten, in ein Bergnest, in einen Strand und in ein Bett. Einen Kult getrieben mit Daten, Versprechen für unkündbar erklärt, angehimmelt ein Etwas und fromm gewesen vor einem Nichts, * ( - der gefalteten Zeitung, der kalten Asche, dem Zettel mit einer Notiz) furchtlos in der Religion, denn die Kirche war dieses Bett. * Aus dem Seeblick hervor ging meine unerschöpfliche Malerei. Von dem Balkon herab waren die Völker, meine Nachbarn, zu grüßen. Am Kaminfeuer, in der Sicherheit, hatte mein Haar seine äußerste Farbe. Das Klingeln an der Tür war der Alarm für meine Freude. * Nicht dich habe ich verloren, sondern die Welt.
  6. Cover des Buches So hält mich die Sehnsucht (ISBN: 9783351032821)
    Gudrun Schury

    So hält mich die Sehnsucht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    "So hält mich die Sehnsucht" Hundert Gedichte von Frauen. In diesem Buch sind Gedichte von Bettina von Arnim, Rose Ausländer, Ulla Hahn, Mascha Kaléko usw. wunderbare weibliche Poesie mit einer Wortkunst die das Herz beflügelt. Kann ich bestens empfehlen!!
  7. Cover des Buches Frauen, die schreiben, leben gefährlich (ISBN: 9783458359951)
    Stefan Bollmann

    Frauen, die schreiben, leben gefährlich

     (11)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Dieses Buch über Schriftstellerinnen löst in Frauen (vielleicht auch bei Männern) eine Vielzahl von Gefühlen aus. Wut, Traurigkeit, Zorn, Respekt, Verwunderung, Hochachtung und vieles mehr (ich konnte es leider nicht vermeiden, eine solche Aufzählung zu machen).Die negativen Gefühle erfährt die Leserin/ der Leser im ersten Teil des Buches, bei dem  langen und gutem Vorwort von Elke Heidenreich. 
    "Wir geistigen Frauen enden als Verliererinnen in Liebesgeschäften, schreibt die argentinische Lyrikerin Alfonsina Storni, ehe sie sich - mit 46 Jahren - ins Meer stürzt. Auch die früheste aller Dichterinnen, Sappho, soll ihr Leben durch Selbstmord im Meer beendet haben..... Sylvia Plath und Anne Sexton ......starben durch Selbstmord. Die romantische Dichterin Karolina von Günderrode....stach sich 1806 einen Dolch ins Herz....Virginia Woolf steckte sich Steine in die Jackentaschen und ertränkte sich....Die Reihe ließe sich noch lange fortführen. "Frauen schreiben nicht, und wenn sie schreiben, bringen sie sich um", zitiert die uruguayische Lyrikerin Cristina Peri Rossi ihren Onkel, sie tut das in einem Nachruf auf ihre argentinische Kollegin Marta Lynch, die sich 1985 erschossen hatte.Was geschieht hier? Warum verzweifeln gerade die klügsten, die schöpferischsten, die begabtesten Frauen so sehr am Leben, dass sie es nicht mehr aushalten Können?"  (Ende Zitat)
    Elke Heidenreich gibt hier sehr emotional die Antwort. Es sind die Lebensumstände der Frauen. Es sind die Rollenverteilungen für Frauen. Es sind die Männer der Frauen. Es ist die Unmöglichkeit, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Es ist die Notwendigkeit auf vieles verzichten zu müssen. Es ist die mangelnde Unterstützung der Gesellschaft. Es ist die Nichtanerkennugen der Leistungen von Schriftstellerinnen und Dichterinnen.
    Was soll Frau, auch heute noch, alles leisten? Den Haushalt führen, berufstätig sein, die Kinder erziehen, als Frau auch geliebt sein, soziale Kontakte pflegen und vieles mehr, aber daneben brennt in ihr eine Sehnsucht zu schreiben, sich dem Schreiben hinzugeben, eins sein mit ihren Gedanken und Texten. Wie kann das gelingen? Dieses Ungleichgewicht hat viele schreibenden Frauen an den Rand der Verzweiflung oder nahe dem Freitod gebracht.Hier nochmal eine Aufzählung der absolut zu bewunderten Frauen, die dieses Schicksal erleben mussten: 
    Else Lasker-Schüler (verstarb einsam und völlig verarmt)  Irmgard Keun, Mascha Kaléko,  Marlen Haushofer,  Dorothy Parker, Katherine Mansfield, Nelly Sachs, und viele mehr.
    Der zweite Teil des Buches besteht aus einem bebilderten Lexikon mit der Darstellung ihrer wichtigsten Werke und ihrer Lebensumstände. Sehr ansprechend gemacht.
    Im dritten Teil des Buches greift Stefan Bollman den Text von Elke Heidenreich auf, und hinterfragt noch einmal die Umstände der Schreibtätigkeiten von Frauen in der Weltliteratur. Das geschieht sehr faktenreich, weniger emotional und gut recherchiert. Gleichzeitig vergleicht er die Lebenssituation der schreibenden männlichen Schriftsteller und Dichter  (hier bekommt man als heutige Frau entsetzliche Wut),  die gesellschaftliche Akzeptanz, Unterstützung durch die Ehefrau, und finanzielle Erfolge erzielen konnten. Über viele Jahrhunderte waren Männer überzeugt von der Unfähigkeit der Frauen schöpferische Leistungen erbringen zu können.
    Ich habe schon einmal in einer Rezension geschrieben: "Ich bin froh darüber, dass ich heute lebe." Das war ein Buch über das Mittelalter. Nach diesem Buch kann ich diesen Satz nur wiederholen.

  8. Cover des Buches Unvollendete Symphonie (ISBN: 9783903005105)
    Hans Weigel

    Unvollendete Symphonie

     (3)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Das Buch ist 1950 entstanden und Hans Weigel nennt es einen "Zeit-Roman". Es ist ein Roman, in dem Liebe, Emigration, die Stadt Wien eine große Rolle spielen. Der Inhalt ist als loses Dokument aus der Sicht der Künstlerin geschrieben worden. Eine Gruppe Menschen, mit dabei auch eine Künstlerin (Ingeborg Bachmann) aus der Provinz, sitzen in Wien beisammen und ein Mann stößt dazu. Der Hausherr sagt "Er ist wieder da". Gemeint ist der jüdische Geschäftsmann Peter Taussig(Hans Weigel), der aus seiner Wanderung durch Europa zurückkam. Die Künstlerin hat sich zu diesem Zeitpunkt schon unbewußt in P.T. verliebt und diese "Veränderung der Umwelt" ausgezeichnet vom Schriftsteller dargestellt. "Der Frühling hat angefangen, die Finsternis wurde hell, die Stadt hat sich neu erschlossen. Alles Häßliche und Schäbige hat sich in Schönheit verwandelt". Sie trennen sich und erst bei der 2. zufälligen Begegnung (obwohl sich beide in Wien gesucht haben) wird die Liebe klar für beide. Die Zeit ihres intensiveren Kennenlernens wird wunderschön beschrieben und überhaupt hat der Schriftsteller eine grandiose Gedankengänge, die mich ständig nachlesen und nachdenken machten. Es gab dann doch immer wieder Zweifel und immer wieder Auf und Abs in der Liebesbeziehung. Für mich waren sehr viele interessante Szenen, wie der Besuch der jüdischen Verwandten ind der Schweiz oder ein markanter Gräberbesuch in Wien. Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Stadt Wien mit vielen Details und auch dem "berühmten Wiener Schmäh" ausgeschmückt. Hans Weigel schreibt im Nachwort" Ingeborg Bchmann hat dieses Buch noch erlebt und war dvon angetan. Es ist ein Schlüsselroman über die Bachmann und mich oder ein Buchüber diese Zeit der fünfziger Jahre in Wien......"
  9. Cover des Buches Herzzeit (ISBN: 9783518730904)
    Bertrand Badiou

    Herzzeit

     (44)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Unter dem Titel "Herzzeit" wurde der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan veröffentlicht. Der Begriff "Herzzeit" verweist auf Celans Gedicht "Köln, Am Hof", welches nach dem Wiederaufleben der Liebesbeziehung von Ingeborg und Paul im Jahr 1957 entstand.

    1948 lernen sich die 21-jährige und der 27-jährige in Wien kennen und lieben. Beide noch unbekannt und jung, doch jeder für sich schon mit Erfahrungen und Ängsten belastet.

    Paul Celan, Jahrgang 1920, Sohn deutschsprachiger Juden, verliert seine Eltern nach deren Deportation im Winter 1942/43. Er selbst überlebt in einem rumänischen Arbeitslager, arbeitet nach dem Krieg als Übersetzer.

    Ingeborg Bachmann, Jahrgang 1926, in Klagenfurt geboren und aufgewachsen, befreit sie sich durch das Medium Sprache aus einer von Nationalsozialismus und Krieg beherrschten Umgebung. Und so treffen im Wien des Jahres 1948 zwei junge Menschen aufeinander, die zwar aus konträren Welten stammen, jedoch durch ihre Liebe zur Sprache zueinander finden.

    Das spiegelt sich sowohl im Briefwechsel an sich, als auch in den Gedichten, die beide für den anderen bzw. erst möglich durch die Beziehung zum anderen erschaffen. So stellt der Briefwechsel zwischen 1948 und 1967 einen sehr intimen Einblick in die ausgesprochen wechselhafte, aber auch wechselwirksame Beziehung, Freundschaft, Liebschaft von IB und PC dar. Näher kann man ihnen selbst in ihren Werken nicht kommen. Tief berührt lese ich von Liebe, Zuneigung, Sehnsucht, die sich quält durch räumliche und historische Distanz. Traurig stimmt mich vor allen Dingen, wie gebunden die beiden Dichtergrößen in ihrem Alltag, ihrem Dasein verharren mussten. Oft wirkt es auferlegt durch Pflichterfüllungen, durch Existenzängste. Wie die berühmten Königskinder, die nicht zueinander kommen konnten, streben IB und PC wie Sterne in unterschiedlichen Bahnen aufeinander zu, um kurz darauf wieder auseinander zu driften.

    Gerade Paul Celan leidet schmerzlich unter den Plagiatsvorwürfen von Seiten Claire Goll. Er kämpft gegen eine auch damals schon allmächtige Kraft; die Presse. Plattform für Parolen und Meinungen, die oft um der Diskussion willen publiziert werden, wenig hinterfragt und doch manifestiert, wenn sie einmal gedruckt wurden.

    Auch die mittlerweile erfolgreiche Autorin Ingeborg Bachmann sowie zahlreiche befreundete Autoren erreichen mit ihren Einwürfen nicht die Linderung, die Celan helfen oder befreien könnte.

    So endet die Liebe, die Freundschaft und viel zu früh beider Leben unerfüllt. Doch haben Bachmann und Celan jeder für sich ein Lebenswerk hinterlassen, welches sie durch ihr Lieblingsmedium Sprache immer wieder ins Zimmer treten lässt.

    Das Buch selbst gliedert sich in die chronologische Abfolge des Briefwechsels zwischen Ingeborg und Paul. Es folgt der Briefwechsel zwischen Paul und Max Frisch, der von 1958 bis 1962 mit Ingeborg eine Beziehung führte sowie die Korrespondenz zwischen Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange, Ehefrau von Paul Celan. Abbildungen aus dem Leben von IB und PC, von Briefen oder Zeichnungen GCL's. Kommentare der Herausgeber, eine Zeittafel sowie die mit vielen weiteren Informationen und Erklärungen versehenen Stellenkommentare.

    Eine sehr intensive Lektüre, die Einblicke in die Leben zweier in ihren Sehnsüchten gebundenen Menschen bietet. Zudem ein Stück Geschichte, mit viel Feingefühl und Kenntnis zum Leben erweckt aus Erinnerungen, Dokumenten und Nachlässen.

  10. Cover des Buches Ingeborg Bachmann (ISBN: 9783866042353)
    Joachim Hoell

    Ingeborg Bachmann

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Blickfeld Deutsch Oberstufe - Ausgabe 2003 / Blickfeld Deutsch Oberstufe (ISBN: 9783140282277)
  12. Cover des Buches Die gestundete Zeit (ISBN: 9783492003780)
    Ingeborg Bachmann

    Die gestundete Zeit

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext bzw. Gedicht:
    Es kommen härtere Tage.
    Die auf Widerruf gestundete Zeit
    wird sichtbar am Horizont.
    Bald mußt du den Schuh schnüren
    und die -hunde zurückjagen in die Marschhöfe.
    Denn die Eingeweide der Fische
    sind kalt geworden im Wind.
    Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
    Dein Blick spurt im Nebel:
    die auf Widerruf gestundete Zeit
    wird sichtbar am Horizont.

    Eigene Meinung:
    Ingeborg Bachmann sagt mir irgendwas. Muss schon mal vor Jahren was von ihr gehört oder gelesen haben. Dieses Gedichtebuch von ihr fand ich in einem Bücherregal in einem Cafe, wo 1x im Moinat Bookcrossing-Treffen stattfinden.

    Die Gedichte sind wirklich sehr schön, sie regen zum Nachdenken an und man kann mit Sicherheit stundenlang darüber reden oder diskutieren.

    Ich selber schreibe seit 3 Jahrzehnte Gedichte und interessiere mich sehr für andere Dichter, auch für die, die nicht so berühmt und bekannt wie Goethe, Schiller oder Heinrich Heine geworden sind.

    Am Besten gefällt mir das 1. Kapitel wie z.B. "Abschied von England" oder "Herbstmanöver" und "Die gestundene Zeit". Aus dem 2. Kapitel berührte mich das Gedicht "Früher Mittag" besonders. Aber auch am Anschluß  des 3. Kapitels der Monolog des Fürsten Myschkin zu der Ballettpantomime "Der Idiot" hat mich gut unterhalten.

    Alles in einem ein gut gelungenes Buch, wofür ich sehr sehr gerne gutgemeinte 4 Sterne verteile. Würde liebend gerne mehr von Ingeborg Bachmann lesen. Vielleicht fällt mir mal wieder ein Gedichtebuch von ihr in die Hände, dann weiß ich, dass ich mich garantiert darauf freuen kann.
  13. Cover des Buches Die Lyrik des Abendlandes (ISBN: 9783866474284)
    Dieter Lamping

    Die Lyrik des Abendlandes

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Besten 2008 (ISBN: 9783492052092)
    Ijoma Mangold

    Die Besten 2008

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Frauenliteratur (ISBN: 9783423103916)
    Manfred Jurgensen

    Frauenliteratur

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Wimpern aus Gras (ISBN: 9783518462690)
    Ruth Johanna Benrath

    Wimpern aus Gras

     (11)
    Aktuelle Rezension von: DremCatcher

    Vorweg, ich kann keine ausführliche Meinung wieder geben. Das Buch habe ich bei der Seite 100 Abgebrochen.


    Meine Meinung:

    Ungerne gebe ich eine schlechte Bewertungen ab, aber dieses Buch hat mich einfach null gefesselt sondern eher genervt. Die Mischung aus Englisch und Deutsch war lästig, die schnellen Szenen Wechsel überflüssig und überhaupt fing Gefühlt fast jeder Satz mit Ann sagte, Ann meinte Ann fühlte. Als ob ein Kind dieses Buch geschrieben hätte. Daher verlor ich schnell die Lust an das weitere Lesen und war schon erleichtert dieses endlich abzubrechen, es war ein in Kampf überhaupt bis Seite 100 durch zu halten, immerhin hatte ich noch Hoffnung das es besser werden würde. Aber naja. Meinen Lesen floß hat es nicht beeinträchtigt, ich Lese fleißig weiter :) 

  17. Cover des Buches DuMont Schnellkurs Deutsche Lyrik (ISBN: 9783832190262)
    Thomas Kraft

    DuMont Schnellkurs Deutsche Lyrik

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    für meinen Spaß an lyrischen texten habe ich mir diesen band für den geschichtlichen überblick besorgt.
    sortiert nach epochen gibt er infos über die jeweilige.
    mit den gewonnen Informationen kann ich meine vorhandenen texte gut sortieren.
  18. Cover des Buches Die schönsten Liebesgedichte (ISBN: 9783492242745)
    Michaela Kenklies

    Die schönsten Liebesgedichte

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Engel und Sünderinnen (ISBN: 9783938740224)
    Brigitte Ebersbach

    Engel und Sünderinnen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Wer soll etwas verändern, wenn nicht wir? (ISBN: 9783596275670)
  21. Cover des Buches »Als es noch richtige Winter gab« (ISBN: 9783458194132)
  22. Cover des Buches Werke (ISBN: 9783492217002)
    Christine Koschel

    Werke

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Paare (ISBN: 9783806725117)
    Barbara Sichtermann

    Paare

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1960

    "Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist."
    (S. 16)

    Halb verborgen unter vielen anderen Büchern wartete das Buch
    „50 Klassiker: Paare - Die berühmtesten Liebepaare“ im öffentlichen Bücherschrank unseres Stadtteils auf einen neuen Leser. Mehr aus Neugier als aus wirklichem Interesse nahm ich es mit.

    Bei Durchblättern entpuppte es sich aber als wahrer Schatz. In 50 Kurzessays stellt Barbara Sichtermann bekannte (Liebes)Paare vor. Beginnend mit „dem“ Paar der biblischen Geschichte, Adam und Eva, führt sie den Leser durch die Jahrhunderte und lässt ihn teilhaben an wahrer Liebe, Leidenschaft, Leiden, Sehnsucht und Trennung und das immer vor dem Hintergrund der damaligen Zeit.

    Zuerst hatte ich nur vor, die Geschichten einiger interessanten Paare zu lesen, aber dann war ich so gefangen, dass ich alle 50 Lebensgeschichten hintereinander weggelesen habe. Hier ist ein Sachbuch so spannend wie ein Roman. Zudem ist das Buch reich bebildert und wird ergänzt durch Faktenseiten und ein Glossar. Einfach nur interessant und herrlich!!

    Nun haben die „50 berühmtesten Liebespaare“ einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen und müssen nicht mehr im Bücherschrank ihr Dasein fristen…

  24. Cover des Buches Erklär mir, Liebe (ISBN: 9783867172929)
    Ingeborg Bachmann

    Erklär mir, Liebe

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Denise_Buchgefluester
    Schon lange wollte ich die Gedichte von Ingeborg Bachmann kennenlernen, gilt sie doch als eine der wichtigsten, wenn nicht sogar als DIE wichtigste Lyrikerin im deutschsprachigen Raum. Da die Intonation einen erheblichen Einfluss auf die Wirkung von Gedichten hat, griff ich zu dieser CD, denn hier trägt die Verfasserin 51 ihrer Gedichte selbst vor. Darunter auch die aus ihren beiden bekannten Gedichtzyklen "Die gestundene Zeit" und "Anrufung des großen Bären". Am Anfang war dies sehr gewöhnungsbedürftig für mich, da Ingeborg Bachmann mit einer sehr zarten, leisen, fast schüchternen Stimme ihre Werke vorträgt. Nach dem Hören ihrer Gedichte fand ich dies allerdings sehr passend, denn Bachmanns Texte sind sehr kraftvoll und bildgewaltig was einen tollen Kontrast zu ihrer zurückhaltenden Vortragsweise darstellt ("Die Axt der Nacht fällt in das morsche Licht"). Bachmann behandelt die großen Lebensthemen wie Liebe, Verlust, Angst und Schuld. Der Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich war ein Schock für sie und mit ihren Schuldgefühlen die Tochter eines Nazis zu sein, hatte sie bis zum Schluss zu kämpfen. Daher verwundert es nicht, dass sie auch die Abscheulichkeiten des Krieges und ihre Enttäuschung von den Menschen in vielen Gedichten verarbeitet hat ("Alle Tage", "Menschenlos" oder "Dunkles, zu sagen").

    Der Zugang zu Ingeborgs Bachmanns Gedichten ist zugegebenermaßen nicht leicht, aber es lohnt sich sich mit ihren Texten auseinanderzusetzen. Schon beim ersten Hören war ich sofort gefangen von dieser tollen Atmosphäre, die ihre Gedichte schaffen. Sie sind melancholisch ohne einen herunterzuziehen. Sie machen eher sehr nachdenklich. Ich habe die Gedichte zweimal, manche sogar drei- oder viermal gehört und war mit jedem Mal mehr begeistert. Einige ihrer Texte zählen jetzt zu meinen Lieblingsdeichten wie "Liebe: Dunkler Erdteil".


    Ich kann diese CD nur empfehlen! Es war für mich ein toller Einstieg in Ingeborg Bachmanns großartige Lyrik und hat dazu beigetragen, dass ich mir ihre Gedichte auch in Buchform kaufen möchte, sowie auch ihren Briefwechsel mit Paul Celan "Herzzeit".

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