Bücher mit dem Tag "inka"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inka" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch (ISBN: 9783958342743)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Zwillingsfluch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Jen und Alex suchen nach der Schatulle, die Mark Jen hinterlassen hat. Doch als sie das Versteck finden, ist dieses leer. Sie gehen weiteren Hinweisen nach und landen letztendlich auf einer Versteigerung. Doch sie sind nicht die einzigen, die die Schatulle unbedingt haben wollen.

    Chloe, Nikki und die Archivarin des Archivs tauchen unterdessen in Erinnerungen ein, um hinter den Zwillingsfluch zu kommen. 

    Doch scheint alles zu spät. Während Kevin und Chris bei ihren Eltern zu Besuch sind, greift die Schattenfrau an und entführt die beiden.

     

    Der 11. Teil der Reihe wartet wieder mit großer Action, Spannung und Überraschungen auf. Also mit dem gewohnten Niveau des Autors. 

     

    Diesmal sind es Kevin und Chris, die im Mittelpunkt stehen. Ebenso ihre resolute Großmutter Annora, die für ihre Familie wohl alles tun würde. 

     

    Da aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, ist es immer wieder spannend zu lesen, was die einzelnen Charaktere so denken und wie sie in bestimmten Situationen reagieren. 

     

    Man merkt deutlich, dass es auf das Staffelfinale zugeht. Sie Spannung wird angezogen, das Rätselraten wird schier unermesslich. So viele Fragen, die endlich geklärt werden müssen, sind offen. Man wird gezwungen, sich dem letzten Teil zu widmen. 

     

    Ich freue mich darauf, dass die erste Staffel ihr Ende nimmt. Gleichzeitig bin ich traurig, dass es schon vorbei ist. Nur gut, dass es eine zweite Staffel gibt, in der wir weitere Abenteuer der Freund miterleben können.

     

    Aber nun nähern wir uns erst einmal dem Ende der ersten Staffel und es ist fraglich, ob die Lichtkämpfer es schaffen, die Schattenfrau aufzuhalten. Ich bin wirklich auf das Ende gespannt und auf die Ereignisse, die der Autor sich ausgedacht hat.

     

    Die Zwillinge müssen diesmal einiges mitmachen, umso größer ist die Freude, dass sie nicht alleine da stehen, sondern allesamt für sie da sind.

     

    Die Zusammenarbeit des Teams ist genial. Während Alex und Jen im Außeneinsatz aktiv sind, geht Chloe im Castillo der Recherche nach. Dabei stößt sie auf so einiges, dass wichtig ist.

     

    Wie immer ist der Schreibstil flüssig und packend. Die Aufteilung der Kapitel gefällt mir immer wieder sehr gut. Nicht zu lang, nicht zu kurz.
    Einzig am Ende ging es mir etwas zu schnell, hier hätte ich mir etwas mehr "Action" gewünscht bzw. etwas mehr "Widerstand". 

     

    Meggies Fussnote:

    Gewohnt gut, gewohnt spannend!

  2. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

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    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  3. Cover des Buches Chroniken der Weltensucher (Band 1) - Die Stadt der Regenfresser (ISBN: 9783785574096)
    Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher (Band 1) - Die Stadt der Regenfresser

     (277)
    Aktuelle Rezension von: verena_voss

    Ausgelesen! 5/5🌟

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    Autor: @tthiemeyer 

    Titel: Chroniken der Weltensucher "Die Stadt der Regenfresser" (1. Band)

    Verlag: @loewe.verlag

    Selten: 448 Seiten (ET 2012)

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    Wunderbar, gelungener Auftakt!

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    Was für ein toller Auftakt dieses Abenteuer-Romans "Die Stadt der Regenfresser" von Thomas Thiemeyer aus dem Loewe Verlag. 

    Mit 448 Seiten ist dieses Jugendbuch (12 - 15 Jahre) kein Schmöker für Zwischendurch, doch man fliegt regelrecht mit dem Forscher Humboldt und seinen Gefährten durch die Geschichte. 

    Das Cover, egal ob mit oder ohne Schutzumschlag, ist ein Augenschmauß. Wunderschön illustriert, macht es ordentlich was her. 

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    Wir reisen mit C. Friedrich Donhauser "Humboldt', Oskar, einem kleinen sehr sympathischen Straßendieb, Charlotte  seine Nichte und Eliza, über den Globus, nach Südamerika, in die Anden. 

    Dort ist ein bekannter Fotograf verschollen und mehrere geheimnisvolle Fotoplatten des Vermissten, aufgetaucht. Der Inhalt lässt auf eine große Entdeckung schließen und das Forscherteam macht sich sofort auf die Reise. Doch sie sind nicht die einzigen, die eine Sensation wittern. Alte Rivalen sind ebenfalls auf dem Weg in die Hochebenen und versuchen alles um Humboldt aufzuhalten. 

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    Thomas Thiemeyers Werk, ist fantastisch ausgearbeitet. Starke Charaktere, rasante Handlungen, wunderschöne Schauplätze und ein glaubhaft, erzählter Schreibstil, machen dieses spannende Abenteuer zu etwas ganz besonderem. 

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    Ich freue mich, diese Bücher meinen Kindern weiterzugeben und mit ihnen die folgenden Bände der Weltensucher zu entdecken. 

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    Eine ganz große Leseempfehlung!!

    Danke Thomas, für diese wahnsinnig tolle Geschichte! 📚🙏🥰



  4. Cover des Buches Geheimakte Inkarrí (ISBN: B078JPQBLZ)
    André Milewski

    Geheimakte Inkarrí

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Flopsi

    In dem Roman nimmt uns Andre Milewski mit auf eine Reise nach Peru, wo wir uns einer Gruppe von Studenten auf ihrer Suche nach den Heiligtümern der sagenhaften INKA anschließen dürfen. 

    Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben, was dem Leser einiges während dem Lesen vereinfacht. Max Falkenburg begibt sich gerne in kritische Situationen was durch seine Impulsivität passiert.
     Der Leser erfährt sehr viel über dieses alte hochkulturelle Volk. Der Roman ist sehr detailliert geschrieben was einem dazu führt in einen lese Fluss zu gelangen. Die Detaillierung der Orte und Situationen können dadurch entsprechende Bilder im Kopf sorgen.

    Fazit: 

    Es ist ein gelungenes Buch, mit viel Spannung. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. 

  5. Cover des Buches Hypnose (ISBN: 9783453436367)
    Sina Beerwald

    Hypnose

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Buderballa
    Ein sehr spannendes Buch, bei dem jeder der böse hätte sein können. Konnte ich sehr schlecht aus der Hand legen
  6. Cover des Buches Die goldene Stadt (ISBN: 9783499272585)
    Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51
    Das Buch hat mich auf eine Abenteuerreise mitgenommen und mich in Seelen, Fantasien, Ereignisse und Landschaften versetzen lassen. Tolle Bildersprache!
  7. Cover des Buches Drachengold (ISBN: 9783442269891)
    Naomi Novik

    Drachengold

     (59)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek
    Die Weltreise des britischen Kapitäns William Laurence und seines Drachens Temeraire geht weiter. Von Australien verschlägt es sie dank eines Besuch des britischen Botschafters aus China, Hammond, den sie von ihrer China-Reise kennen, nun nach Südamerika. Die afrikanischen Drachen haben dort die portugiesischen Siedlungen angegriffen und fordern nun die Herausgabe der afrikanischen Sklaven, die sie als ihre Nachkommen ansehen. Obwohl ein Gegner der Sklaverei beschließen Laurence und Temeraire dem Befehl zu folgen, nach Rio zu reisen und die Portugiesen, ihre Verbündeten im Kampf gegen Napoleon, der dank seines Bündnisses mit den afrikanischen Drachen weiter seine Macht ausbaut, zu unterstützen ...
    Dabei will ich den kurzen Handlungsabriss belassen. Es war toll, neben Laurence und Temeraire wieder alte Bekannte aus den früheren Bänden wiederzusehen. Neben Laurence früherem ersten Leutnant Granby, jetzt selbst Kapitän, und seine Drachen, die ungestüme Feuerspuckerin Iskierka, sind auch Damane und sein Drache mit von der Partie. Und neben dem Wiedersehen mit Hammond treffen die Hauptfiguren in Südamerika unerwartet auch auf weitere Freunde und Feinde und machen darüber hinaus einen Abstecher zu den Inkas.
    Hier musste ich schmunzeln. Sind Temeraire, Granby und Co. ihren Kapitänen und Mannschaften schon ungewöhnlich loyal und besitzergreifend - was auch wieder durch die Abschnitte aus Temeraires Sicht deutlich wird -, während die afrikanischen Drachen ihre Menschen als ihre Familien ansehen, so treiben es die südamerikanischen Drachen auf die Spitze, indem sie die Menschen als ihren Besitz betrachten, den sie sich gerne auch mal gegenseitig stehlen, mit Lockmitteln abspenstig machen, tauschen, etc. Die oberste Rasse auf diesem Kontinent sind eindeutig nicht die Menschen.
    Iskierka ist mal wieder Iskierka und treibt nicht nur Temeraire und Granby regelmäßig zur Verzweiflung. Dass ausgerechnet sie dann als einziger weibliche Drache die Verhandlungen mit der Inka-Herrscherin führen soll, sorgt dementsprechend für viel Chaos und Demütigungen für Granby, der einem echt leid tun kann.
    Insgesamt wieder ein überraschendes, unterhaltsames Abenteuer vor historischer Kulisse des frühen 19. Jahrhunderts, das mit zahlreichen Wendungen aufwartet.
  8. Cover des Buches Äquator (ISBN: 9783570103401)
    Antonin Varenne

    Äquator

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Äquator – Antonin Varenne 

    Das hier ist eine interessante Mischung aus Western und Abenteuerroman. Diesen beiden Genres sollte man also nicht ganz abgeneigt sein. 

    Ist es Flucht oder Fernweh, die den Protagonisten Pete Ferguson immer weiter antreibt? Den Äquator will er sehen. Perspektive hat er darüber hinaus kaum. Unterwegs gerät er auch noch in etliche brenzlige Situationen. Es ist das 19. Jahrhundert, in Nebraska und Nevada wird er gesucht, als Brandstifter und Mörder. Er schließt sich zunächst Büffeljägern an und gelangt schließlich nach Mexiko. Egal wo er auftaucht, es gibt immer Ärger und Grund zur Flucht. Und so geht es immer weiter Richtung Süden. 

    Pete ist ein geborener Abenteurer. Er findet aus jeder Situation einen Ausweg und schafft es meist auch noch eine zweite, schwächere Person zu retten. Er hat das Herz am rechten Fleck, ein wahrer Held eben. Vielleicht ein bisschen viel des Guten, aber egal. Einige Entwicklungen erschienen mir sehr an den Haaren herbeigezogen. Normalerweise würde mich das sehr stören,  hier nicht. Warum auch immer. 

    Überhaupt könnte man viele kleine Schwächen an diesem Roman finden, wenn man will. Man kann ihn aber auch einfach sein lassen, wie er ist und die einzigartige Atmosphäre genießen. Und ebendiese mochte ich sehr. Pete ist ein sehr empfindsamer Held, der  nicht nur den Äquator sucht sondern auch seinen Platz im Leben. Die Stimmung und die Atmosphäre des Wilden Westens sind hervorragend eingefangen. 

    Die Geschichte ist fesselnd erzählt mit vielen nachdenklichen Momenten. Ich habe die Lektüre sehr genossen. 

    Trotz allen Kritikpunkten mochte ich das Buch sehr. 4 Sterne

  9. Cover des Buches Der verlorene Ursprung (ISBN: 9783548607375)
    Matilde Asensi

    Der verlorene Ursprung

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Für mich mehr Sachbuch als Roman. Manche Stellen ziehen sich sehr, die spannenden Teile sind sehr kurz.


    Der junge Anthropologe Daniel Queralt erkrankt lebensgefährlich und fällt ins Koma, ohne dass die Ärzte eine Ursache dafür feststellen können. Sein Bruder Arnau setzt alles daran, ihn zu retten. Er erfährt, dass Daniel mit der Entzifferung einer geheimnisvollen Schrift der Inka zu tun hatte. Seine Spurensuche führt Arnau zu den Ruinen von Tiahuanaco im Dschungel des Amazonasgebiets. Ist Daniel einem uralten Fluch zum Opfer gefallen?
  10. Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)
    James Rollins

    Das Blut des Teufels

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt …
  11. Cover des Buches Lockruf der Fremde (ISBN: 9783492502634)
    Tereza Vanek

    Lockruf der Fremde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: NikoLaus

    Die Geschichte von Alice, ihrem Sohn Paul und Friderike hat mich von den ersten Seiten an begeistert. Die Autorin hat einen spannenden, mitreissenden Roman geschrieben, der einen in längst vergangene Zeiten versetzt. 

    Die Fortsetzung der Südamerika-Saga knüpft zwar an den ersten Teil  "Der Duft des Regenwaldes" an, kann aber unabhängig davon gelesen werden.

    Nachdem Alice eine bekannte Künstlerin geworden ist kehrt sie in ihre Heimat zurück, nach Berlin. Sie möchte dort Kontakte zur Kulturszene knüpfen und ihre Werke austellen. Aber die Zeit ist bereits geprägt vom aufkommenden Nationalsozialismus.Paul lernt währenddessen eine junge Adlige kennen und verliebt sich. Aber das Schicksal meint es nicht gut und er reist nach Peru....

    Alle Protagonisten sind starke Charaktere und füllen dieses Buch mit Leben. Das große Thema Vorurteile, Rassismus, Meschenverachtende Politik nimmt hier viel Raum ein. Ein spannendes Buch!

    Das Buchcover ist wunderschön! Es hat Stil, Leichtigkeit und passt wunderbar zur Geschichte.


  12. Cover des Buches Inka-Gold (ISBN: 9783442467495)
    Clive Cussler

    Inka-Gold

     (66)
    Aktuelle Rezension von: BuEcHeRwUrM
    Zu diesem Buch fallen mir nur drei Worte ein: EINFACH NUR GEIL!
  13. Cover des Buches Drachensturm (ISBN: 9783442268061)
    Torsten Fink

    Drachensturm

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Bei meiner Suche nach deutschen Fantasy-Autoren stieß ich irgendwann neben Richard Schwartz, Robert Corvus, Ivo Pala und Bernhard Trecksel auch auf Torsten Fink. Da ich nicht gleich mit einem Mehrteiler beginnen wollte, um sein Werk kennenzulernen, griff ich zu »Drachensturm«, der sich dann doch als ebenso umfangreich wie ein Mehrteiler entpuppte, doch dazu weiter unten mehr.

    Zunächst einmal hat mich das Setting sehr gereizt. Drachen(ritter), die spanische Konquistadoren bei ihrer Eroberung des Inka-Reiches unterstützten, dies ist definitiv neu.

    Hier spielt Torsten Fink auch alle Trümpfe aus. Geschickt vermischt der die historischen Komponenten um den Untergang der Sonnensöhne mit dem kleinen Fantasy-Element, dass die Spanier eben von einem Orden unterstützt werden, dessen Urahn Georg einst ein Abkommen mit den Drachen geschlossen hat, die seitdem mit diesem Ritterorden zusammenarbeiten.

    Der Autor hat unbestritten hervorragende Recherchearbeit geleistet, um Land und Leute in der Andenregion zu jener Zeit darzustellen. (Schade, dass der Verlag genau dieses Element, z.B. eine Tempelpyramide im Hochgebirgsnebel, nicht auf das Cover gebracht hat.)

    Der Leser folgt den Ereignissen abwechselnd an der Seite von Mila, der blinden Contessa, die als erster weiblicher Ritter von den Drachen erwählt wird und Kemaq, einem Läufer, der im Dienste der herrschenden Inka Botschaften durch die dünne Luft des Gebirges bringt.

    Die Wege dieser beiden Protagonisten kreuzen sich mehr als einmal und selbstverständlich spielen sie am Ende, beim Aufdecken der großen Geheimnisse, dem Rätsel um der von den Indios angebeteten Regenschlange, der Sehnsucht der Drachen und den wahren Motiven der spanischen Eroberer gemeinsam eine entscheidende Rolle.

    Dies ist klassische High-Fantasy, ebenso wo die ehrenhaften Drachenritter, die irgendwelchen Eiden folgen, obwohl sie mit den Massakern der Spanier an den Indios nicht einverstanden sind. Der Alchemist in den Reihen der Konquistadoren, die Dominikanermönche, die Pizarro-Brüder, die Hohepriester der Inka, der Feldherr der Sonnensöhne ... alles klassische Figuren aus dem Fundus der Fantasy, die auch kaum überraschende Charakterzüge aufweisen und somit keinerlei ungewöhnliche Entwicklungen durchmachen.

    Insofern keine innovative Geschichte und ich glaube, das ist auch das, was mir die erhebliche Länge dieses Buches dann auf Dauer etwas ... anstrengend machte.

    »Drachensturm« punktet mit dem ungewöhnlichen Setting, der detaillierten Schilderung der historisch belegbaren Details im Anden-Reich zur Zeit der Eroberung durch die Spanier. Die Tempelanlagen, die befestigten Straßen und die gemauerten Städte in der dünnen Luft des Hochgebirges (die übrigens den Drachen ebenso zu schaffen macht, wie den Spaniern), den durch die Inka-Herrscher künstlich geschaffenen Vielvölkerstaat mit all seinen sozialen und politischen Problemen, das alles sieht man förmlich vor dem inneren Auge und ist durchweg spannender als die europäischen Befindlichkeiten innerhalb des Ritterordens und der Konquistadoren.

    Ich hätte mir außer dem Drachenelement tatsächlich etwas mehr Fantasy, vielleicht geheimnisvolle Magie innerhalb der Indios (sie ist nur in Andeutungen vorhanden) gewünscht, um z. B. die historische Vorlage um die Gefangensetzung des Inka-Königs durch die Spanier etwas Neues abzugewinnen, gewünscht.

    Auch reichte mir das gut ausgearbeitete ungewöhnliche Setting nicht, um mich über die gesamte Länge bei Laune zu halten, da die Story an sich dann leider doch zu vorhersehbar, zu gewöhnlich ist.

    Dennoch, verdiente drei Sterne und auf Grund des soliden handwerklichen Könnens, wird es nicht das letzte Buch von Torsten Fink sein, das ich lese.
  14. Cover des Buches Die Inkas, Prinzessin der Sonne (ISBN: 9783404148974)
    Antoine B. Daniel

    Die Inkas, Prinzessin der Sonne

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Kinder des Dschinn - Das dunkle Erbe der Inka (ISBN: 9783499214509)
    P. B. Kerr

    Die Kinder des Dschinn - Das dunkle Erbe der Inka

     (77)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Teil fünf einer Reihe für Kinder und Jungendjugendliche, über zwei magische Kinder, deren Onkel und Abenteuer.
     
    Inhalt diesen Teiles:
     Eine rätselhafte Nachricht führt John und Philippa nach Peru. Mitten im Dschungel suchen sie dort nach dem „Auge des Urwalds“, dem sagenumwobenen Portal der verschollenen goldenen Stadt der Inka.
    Eine Dschinn-Prophezeiung sagt den Untergang der Welt voraus, sollte die Stadt jemals geplündert werden. Genau das aber ist der Plan des skrupellosen Forschers McCreeby. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem die magischen Zwillinge von Geistern, Kopfjägern und anderen gefährlichen Urwaldbewohnern bedroht werden.

    Meinung:
    Ich habe bisher alle Teile gelesen, auch wenn ich etwas älter bin. Wieder einmal gehen die Geschwister auf Abenteureise und geraten in viele verzwickte Situationen.
    Das Cover ist genau wie den anderen  schlicht, einfach aber auch interessant. Der Schreibstil ist gut zu lesen ud sehr verständlich.
    Jeder Band geht fliesend übereinander her, ist aber auch für sich begschlossen, so das man nicht unbedingt gleich den nächsten teil lesen muss.
    Auch wenn es Teil fünf ist, bleiben die Geschichten spannend.
    Das Dschungelabenteuer ist spannend und die neuen charaktere die hier dazu kommen sind wieder einmal sehr toll beschrieben.
    Nach wie vor ist der Butler vom Onkel echt toll und dieses Werk ist wirklich lesenswert, genau wie alle anderen Teile auch dieser Reihe.
  16. Cover des Buches Schattenfänger (ISBN: 9783442736324)
    Hernán Huarache Mamani

    Schattenfänger

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hätte nicht gedacht, dass sich der Roman auch als sexueller Ratgeber entpuppt. Doch warum eigentlich nicht? Wenn es um eine Entdeckungsreise des Ur-Weiblichen geht, darf Sexualität nicht außer Acht gelassen werden. Schenkt man den Schlangen-Curanderos Glauben, liegt in der sexuellen Energie eine große Kraft, die richtig genutzt werden will.

    So reist die Italienerin Lara nach Peru, um herauszufinden, warum ihre Ehe gescheitert ist. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten.

    "Offenbar bist du gar keine Frau: Dein Gang, deine Denkweise, deine Art zu reden sind die eines Mannes." (S. 193)

    Nach dieser Offenbarung unterzieht sich Lara schweren Prüfungen. Sie lebt einige Zeit bei Tata Sabino - einem männlichen Curandero und Mama Maru - einer weiblichen Curandera. Auf diese Weise lernt sie ihre weibliche Seite kennen und vermag es schlussendlich beide Anteile in sich zu vereinen. Doch vorher gilt es, sich von den Fesseln und falschen Ansichten zu befreien, welche die Erziehung und Gesellschaft ihr angelegt hatten.

    Vor der geschichtsträchtigen Kulisse Perus reiste ich in die spirituelle Welt der Anden. Der Curandero und Autor Hernán Huarache Mamani vermochte es, mir tiefe Einblicke in die jahrhundertealten Weisheiten zu verschaffen und sie in mir wirken zu lassen. Die Bilder begleiteten mich in meine Träume. Ein kraftvoller und weiser Roman!  
  17. Cover des Buches Propyläen Weltgeschichte - Eine Universalgeschichte; Band 1 bis Band 10 (ISBN: 9783549050170)
  18. Cover des Buches Drake Ramsey: Das Gold der Inka (ISBN: 9783958351189)
    Russell Blake

    Drake Ramsey: Das Gold der Inka

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo
    Warum lese ich einen Abenteuerroman? Ich will unterhalten werden und gespannt sein, wie es weitergeht. Im Hinterkopf immer den Gedanken: Wird schon ein Happy End geben, aber wie wird dieses genau aussehen?

    Genau diese Kriterien erfüllt die Story. Nicht mehr und nicht weniger. Ich will ja kein philosophisches Werk. Ein paar gesellschaftskritische Statements sind trotzdem gratis dabei. Und die stimmen natürlich mit den eigenen überein, sonst wäre ich nicht Leser dieses Genres und Ramsey nicht der Schreiber solcher Geschichten. Der Stil ist flüssig, die Dialoge mit ihrem amerikanischen Unterstatement und den obercoolen Wortgeplänkeln sind witzig und originell.

    Finde, Hofmann hat es geschafft nicht nur den Text, sondern auch die Stimmungen perfekt zu übersetzen.
  19. Cover des Buches Wissen macht schlau (ISBN: 9783527337507)
    Wilfried H. Lindenzweig

    Wissen macht schlau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchberatung

    Der Autor erläutert uns die großen und immer wiederkehrenden Themen der Menschheit. Dabei hält er uns mit spannenden Fakten und Geschichten bei der Stange, wir lernen unwillkürlich zu verstehen und fühlen uns hinterher in der Lage, selbst mitzureden.

    Es sind die Themen, die immer wieder die Nachrichten beherrschen: Die anthropogene Klimaerwärmung mit ihren Auswirkungen im frühen Holozän, sowie heute und morgen - die Umweltproblematik mit unserem Hang zum Umpflügen des Planeten – Rohstoffknappheit und die Faszination des Goldes als Anker des monetären Systems früher und heute. Dabei erklärt der Autor uns auch ganz nebenbei die Entwicklung der Naturwissenschaft von Aristoteles bis Einstein, sowie die Mathematik der großen Zahlen von der Antike bis zu den Staatsschulden von heute. Und was haben Staatsverschuldung und Goethes Faust gemeinsam? Auch das erfährt der Leser.

    Da darf wohl auch das Problem mit unserer Nahrungskette, von Umweltgiften über Erreger wie MRSA bis zu Ebola nicht fehlen. Auch Fragen der Gift-Dosierung von Paracelsus über die Alchemisten bis zu Rasputin und Palästinenserführer Arafat werden behandelt.

    Parallel lernt man auch das Vier-Kräfte-System der Physik und das Wesen der Radioaktivität zu verstehen. Das geht dann bis zur naturwissenschaftlichen Welterklärung mit Big Bang und Dunkler Energie, über die Möglichkeit außerirdischer Existenzen bis zum fernen Ende der Welt („Armageddon“) durch irgendeine von vielen möglichen kosmischen Katastrophen.

    Das ist schon beeindruckend, ein breiter Wissensfundus auf fast 400 Seiten, anschaulich erzählt. Dazu ein Farbbildanhang.

  20. Cover des Buches Die Inkas, Das Licht von Machu Picchu (ISBN: 9783455013900)
  21. Cover des Buches Die Inkas, Das Gold von Cuzco (ISBN: 9783455013894)
    Antoine B. Daniel

    Die Inkas, Das Gold von Cuzco

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die Tage des Hirsches (ISBN: 9783518459799)
    Liliana Bodoc

    Die Tage des Hirsches

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die fünf Tore 2 - Teufelsstern (ISBN: 9783732003150)
    Anthony Horowitz

    Die fünf Tore 2 - Teufelsstern

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Nokbew

    Gelungene Fortsetzung! Band 2

    Ich bin wirklich nicht der Fantasy Fan. Aber diese Buchreihe von fünf dicken Romanen hat es mir angetan. Wundervolle und bildhafte Sprache (Kompliment an die Übersetzer!), toller Plot, Spannung bis zum finalen-genialen Ende!


    Danke sehr, Sir Horrowitz!

  24. Cover des Buches Tod einer Andentaube (ISBN: 9783943531244)
    Sabrina Železný

    Tod einer Andentaube

     (3)
    Aktuelle Rezension von: An-Afternoon-in-Utopia

    Südamerika, 13. Jahrhundert. Wir befinden uns in einem kleinen Dorf im abgeschieden gelegenen Cabanaconde. Sumaq Urpi, Tochter des Dorfoberhauptes, aufgrund ihrer Schönheit »Taube mit den schwarzen Augen« genannt, wird ermordet aufgefunden. Ihr Ableben ist dabei weniger tragisch – eher die Tatsache, dass es einen Tag vor ihrer geplanten Opferung an die Götter geschah. Der Priester Amaru wird vom Häuptling mit der Aufklärung beauftragt …

    „Tod einer Andentaube“ ist von der ersten Seite an ein Lesevergnügen. Der Kurzkrimi ist ruhig erzählt, kommt aber gänzlich ohne Längen aus. Sabine Železnýs Schreibstil ist gefällig und mit ihrem stets mürrischen Priester Amaru – nebst seinem treu hinterhertrottenden Alpaka – hat die Autorin einen schrulligen Charakter geschaffen, der einem schon nach wenigen Seiten sympatisch ist. Im Sinne eines gelungenen Whodunnit ist die Auflösung überraschend, aber stimmig. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist dann natürlich die exotische Kulisse, die – wie man im Nachwort merkt – gut von der Autorin recherchiert wurde.

    Fazit: Wer unaufgeregte, aber unterhaltsam-spannende Krimis der ‚alten Schule‘ (Christie) mag, erhält mit „Tod einer Andentaube“ ein tolles Werk vor exotischer Kulisse für einen kleinen Leseabend.

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