Bücher mit dem Tag "innovationen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "innovationen" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (273)
    Aktuelle Rezension von: dasbuchzuhause

    Die Hauptfigur des Buchs, Mae Holland, ist überaus glücklich, dass sie, wie ihre Freundin Annie, beim Circle arbeiten darf. Annie ist die Karriereleiter schon steil bergauf geklettert und gehört zum inneren Kreis. Mae möchte natürlich ihre Freundin und auch ihre Eltern stolz machen und legt sich nach ein paar Anfangsschwierigkeiten ordentlich ins Zeug.

    Sie ist der Typ, dem man eine Aufgabe gibt und der sie dann auch vorzüglich erledigt. Immer, wenn sie den mysteriösen Unbekannten auf dem Campus trifft, gerät dieses Gefüge ein wenig ins Wanken. Es ist also für ordentlich Spannung gesorgt und auch in Bezug auf ihre Familie gibt es Probleme, aber Mae kämpft sich tapfer durch und wird zu einer wichtigen und Vorzeigemitarbeiterin. Der Circle will Transparenz in der ganzen Welt schaffen, um Kriminalität und Korruption zu stoppen. Es sind hehre Ziele, die da verfolgt werden, ganz klar und auf dem Campus wirkt alles ganz leicht und schön. Die Welt wird einfach besser durch den Circle und durch das, was er tut.


    Dass da eventuell nicht alles koscher ist, ist jetzt zu vermuten, aber wie es weitergeht, verrate ich jetzt nicht. Es ist ein Roman, der eine unterhaltsame und spannende Geschichte liefert. Teilweise fällt einem die Absurdität einiger eigener Handlungen im Internet auf und es ist bis zum Ende gut erzählt. Ein paar Längen gibt es zwischendurch schon, wenn es um die Beschreibung der Freizeitaktivitäten auf dem Circle Campus geht, aber das ist vielleicht auch nur mein persönliches Empfinden.


    Es ist mal so ein Buch, von dem ich keinen Tiefgang erwarte, sondern in Tradition bestimmWter Romane so wie z. B. von Dan Brown oder „Blackout – Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg eine gute Geschichte erzählen. Es ist Bewegung im Buch, es wird ein Spiegel vorgehalten (Stichwort Zings versenden und alles mit der Community teilen) und es gibt unterschiedliche Charaktere, die das Ganze gut am Laufen halten. Zwischendurch muss man an all die Internetkonzerne denken, die typische amerikanischen Unternehmensmanager, die das Storytelling für sich gepachtet haben, aber darum geht es ja auch, es überspitzt dieses Verkaufen durch Emotionen so schön.

    Diese Sätze sind so typisch für diese Art der Beeinflussung, die dieses Buch zeigt. Sind alle gleich Freunde, weil sie zusammenarbeiten oder vernetzt sind? Die Unterhaltung zwischen Mae und einem der Circle Gründer, Eamon Bailey, zeigt das so deutlich und ist gleichzeitig auch das, was ich an dem Buch mag.


    Ich würde nicht so weit gehen und das Buch mit „Schöne neue Welt“ oder „1984“ vergleichen von der Bedeutung her, aber es ist ein Buch, dass ich z. B. mit in den Urlaub nehmen würde, um es dann an einem Tag einzusaugen.


    So ein Buch braucht es einfach zwischendurch mal, um in eine Geschichte einzutauchen, die gut unterhält. Und das ist Dave Eggers mit „Der Circle“ in meinen Augen gelungen.

  2. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Marie wird aus dem Waisenhaus in der Tuchvilla als Küchenhilfe eingestellt. Dort arbeitet sie sich hoch zur Kammerzofe. Als Sie den Paul, den Sohn des Hauses kennenlernt, ist es um sie geschehen. Auch Kitty, die gesundheitlich labile Tochter der Melzers, findet einen Weg in ihr Herz. Als diese plötzlich verschwindet, führe Maries Wege bis nach Paris.

     

    Meine Meinung:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs ist ein wunderschönes Buch das in den Jahren 1914 und 1915 spielt. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, dass es vielleicht kitschig sein könnte – wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Die Autorin führt die LeserInnen in die Tuchvilla der Industriellenfamilie Melzer nach Augsburg. Das Buch ist emotional, hab aber durchaus auch eine Vielzahl von spannenden Momenten. Die Charaktere werden vor dem inneren Auge lebendig und man wandelt mit Marie & Co. durch die Räume der Tuchvilla, durch Augsburg und sogar durch Paris.

     

    Die Charaktere selbst gefallen mir sehr gut – allen voran Marie, die aus dem Waisenhaus zunächst als Küchenhilfe in die Tuchvilla kommt. Sie ist eine ehrliche, sympathische aber auch stolze Frau, die Respekt beweist aber auch durchaus ihren eigenen Kopf hat und sich nichts vormachen lässt. Im Laufe der Geschichte findet sie nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch ihre große Liebe.

     

    An ihrer Seite ist immer die leicht kränkliche Tochter des Hauses, Kitty. Zwischen ihr und Marie entsteht eine Freundschaft, die wirklich innig ist. Kitty setzt sich für Marie ein, fördert sie und fordert sie. Als Kitty mir einer unglücklichen Liebe zu kämpfen hat, findet sie Unterstützung bei Marie. Auch die anderen Charaktere, Paul, der Sohn des Hauses und Elisabeth, die ältere Tochter, sind eigenwillige Personen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gut gefällt mir auch das Personal, die Köchin, die Hausdame, Auguste und wie sie alle heißen. Sie streiten sich, vertragen sich, lauschen und streuen Gerüchte – und man will dort einfach nur gerne für einen Tag Mäuschen spielen.

     

    Die Geschichte selbst hatte mich ebenfalls sehr schnell in ihren Bann gezogen. Was als Roman begann, hatte durchaus spannende Momente und Plot-Twists und man musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Beschreibung der Orte, die Reise nach Paris, Maries Reise in ihre Vergangenheit – unglaublich ausdrucksstark wurden alle diese Momente von der Autorin auf Papier gebannt. Einzig der geschichtliche Aspekt hätte noch etwas mehr hervortreten dürfen. Hier hat die Autorin viele Dinge angeschnitten, z.B. der Aufstand der Sozialisten und der Arbeiter, aber das hätte gerne noch mehr sein dürfen und hätte auch gut in den Aufbau gepasst. Aber auch so ein wirklich schönes Buch über Protagonisten, die einem während dem Lesen immer mehr ans Herz gewachsen sind.

     

    Fazit:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs nimmt ihre LeserInnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Man ist Teil der Angestellten, sitzt mit diesen am Tisch, wenn sie Gerüchte streuen. Man möchte Maries Freundin sein, Kitty beistehen, Paul helfen. Die Menschen in dem Buch wachsen einem mehr und mehr ans Herz und auch die Geschichte selbst berührt ohne kitschig zu sein.  Der geschichtliche Teil hätte gerne noch etwas intensiver und detaillierter herausgearbeitet werden dürfen. Aber die Orte, die Ereignisse – alles ist absolut lebhaft beschrieben und man hat wirklich das Gefühl, mittendrin zu sein.

     

    4 Sterne für dieses mitreißende, spannende und gefühlvolle Buch, bei dem man gerne Teil der Familie Melzer wäre.

     

  3. Cover des Buches Die Himmelsscheibe von Nebra (ISBN: 9783548061160)
    Harald Meller

    Die Himmelsscheibe von Nebra

     (13)
    Aktuelle Rezension von: U_Vollmer

    Das Buch ist sehr gut geschrieben und vermittelt den Lesern den Eindruck, Archäologen bei der Arbeit über die Schulter zu gucken.

    Mißtrauisch wurde ich das erste Mal, als mir auffiel, daß ein (populär-)wissenschaftliches Werk gänzlich auf Fußnoten verzichtet. Dann stellte ich fest, daß etliche der im Anhang aufgeführten Werke nur irgendwie die Bronzezeit behandeln. Danach folgte die Erkenntnis, daß die metallarchäologischen Untersuchungen lediglich den Befund "antik" -- d.h. in der Altertumsforschung: aus der Zeit vor dem Untergang des Weströmischen Reichs (476 n. Chr.) -- hergibt.


    Ein Beispiel für die Suggestionskraft der Autoren:

    Kapitel 21 -- "Armeen der Bronzezeit". 

    Aus allen möglichen Epochen der Bronzezeit und quer über Europa verteilt gibt es Hortfunde von Bronzebeilen und -dolchenin den unterschiedlichsten Stadien der Bearbeitung.. Nach dem Stand der Wissenschaft handelt es sich dabei um "Rohstoffdepots", d.h. von Händlern  mit dem Hintergedanken, den Inhalt zu verkaufen oder einzuschmelzen angelegt und dann aus den verschiedensten Gründen vergessen.  Wenn man bedenkt, daß die Ausgangsmaterialien für Bronze nur an wenigen Orten vorkommen und das Metall praktisch ohne Verluste "recylebar" ist, dürfte so etwas die gängige Praxis gewesen sein.

    Dann wird auf einen Hortfund näher eingegangen. 98 Beile und zwei Dolche als -- Achtung! -- Gußrohlinge, Gewicht etwa 25 kg. Es folgt eine knappe Darstellung des Standes der Wissenschaft (s.o.)

    Aber dann werden auf einmal, ohne konkrete Grundlage, Armeen herbeiphantasiert. Zitat: "Der Fund (...) brachte uns auf eine ganz andere, eine ganz banale Idee: nämlich die, daß diese Beile vor allem das sind, was sie sind: Beile, also Waffen (...) drängt sich eine einfache Deutung auf: Bei dem Haus handelte es sich um die Unterkunft oder den Versammlungsort der Männer, deren Waffen dort deponiert waren. Aus der Ethnologie kennen wir vielerorts Männerhäuser (...)" Es folgen Rechenbeispiele über die Bettengröße in Bundeswehrkasernen, Mutmaßungen über die Stabdolche als Offiziersinsignien usw.  Das liest sich sehr gut. Aber nüchtern betrachtet entpuppt sich das als wilde Spekulation ohne (archäo-)logische Beweise.

    Erstens werden in keiner Armee der Welt die Waffen zerlegt und vor dem Tor verbuddelt, weil das offensichtlicher Blödsinn wäre.

    Zweitens handelt es sich bei allen Funden um Geräte mit unterschiedlich starken Abnutzungserscheinungen bis hin zu halbfertigen Produkten -- eben die oben genannten Gußrohlinge.  

    Drittens wird dann mal eben mit großem Tamtam aus der angeblich bei allen Funden identischen Anzahl der  Beile und Dolche eine in "Centurien" von je 98 Soldaten und zwei Offizieren aufgeteilte "Armee" errechnet. Nur um anschließend kleinlaut zuzugeben, daß Anzahl und Verhältnis der Objekte bei anderen Hortfunden eben doch nicht passen. Die grandiose Erklärung: "Manches Beil blieb in der Erde, war vielleicht schon früher gefunden worden oder wurde als Souvenir behalten(...)"

    So kann man natürlich auch die Existenz von fliegenden Untertassen und kleinen grünen Männchen begründen: "Keine Beweise? Macht nichts, wir haben eben noch nicht genug gesucht oder sie sind geklaut worden."

    Dann wird doch tatsächlich  eine etwa um 1300 v.Chr. im mehrere hundert Kilometer entfernten Tollensetal geführten Schlacht als "Beweis" für die Existenz mehrerer mitteleuropäischer Großreiche gewertet. Ebenso wie die Plünderung Roms durch die Gallier (387 v.Chr.) und die Wanderung der Kimbern und Teutonen (113 -- 101 v.Chr.).

    Daß letztendlich weder ein räumlicher noch ein zeitlicher Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und dem einen Hortfund, auf dem das ganze Phantasiegebilde beruht, besteht, wird von den Autoren natürlich übergangen.

    Dieses Kapitel bietet ein perfektes Beispiel für die Arbeitsweise der Autoren: Ausgehend von einem realen Objekt wird der Konsens der Archäologie durch eine "einfache/banale Überlegung" beiseite gewischt, anschließend wild drauflosspekuliert und zur Untermauerung der These (und um die Leser einzulullen) wahllos in der ganzen Weltgeschichte nach angeblichen Parallelen gesucht.


    Aber  auch das spärliche Literaturverzeichnis ist Augenwischerei:

    Die angegebenen Internetlinks führen ins Leere.

    Die vor mittlerweile fast 15 Jahren angekündigte wissenschaftliche Gesamtpublikation über die Objekte liegt immer noch nicht vor.

    Die angeblichen Beifunde, die nebenbei bemerkt der einzige Grund für die Datierung der Scheibe in die Bronzezeit sind,  können nicht als zusammengehörender Fund  nachgewiesen werden. U.a. wurde ein Meißel fälschlicherweise als Schwert bezeichnet (weil sonst die "Paartheorie" zusammenbricht).

     Die anhaftenden Erdreste gehören zu dem  in Mitteleuropa am häufigsten vorkommenden Bodentyp und sind keineswegs als Beweis für den Fundort Mittelberg geeignet.

    Die beiden Raubgräber widersprechen sich über die Position der Scheibe (waagerecht oder senkrecht). Diese wurde außerdem nachweislich bereits vor Jahrzehnten durch einen Baumpflug beschädigt und verlagert. usw. usw.

    Last but not least ist der Landesarchäologe Meller Spezialist für die römische Kaiserzeit. (Überspitzt gesagt: das wäre so, als ob ein Fachmann für klassische chinesische Literatur zusammen mit einem Journalisten ein Sachbuch über die Echtheit des Nibelungenliedes schriebe.)

    Fazit: Das Verhalten der beteiligten Wissenschaftler und Journalisten erinnert fatal an den "Piltdown-Schädel", die "Vinlandkarte" und andere Fehlinterpretationen, bei denen die Archäologen in die Irre geführt wurden, weil der angebliche Sensationsfund so schön in ihr Weltbild paßte. Ein einziger Bluff.

    (Aber als Beispiel für viel Lärm um Nichts durchaus unterhaltsam.)

  4. Cover des Buches Essays oder praktische und moralische Ratschläge (ISBN: 9783150083581)
  5. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

     (144)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Man kann Matt Ruff nichts wirklich vorwerfen, er hat sich redlich bemüht und das Buch ist tatsächlich – wie auf dem Einband versprochen – voll mit wahnsinnigen Ideen. Zu voll. Ich hab 100 Seiten lang versucht dem ganzen Wust an Ideen in mich hineinzulassen – am Ende war ich zu voll und musste aufgeben. Es ist einfach nichts für mich, es ist mir zu wirr, zu viel, zu chaotisch, zu hektisch und ScienceFiction war auch noch nie meins und wird es wohl auch nicht werden. Was wirklich nicht an Matt Ruff liegt, er hat sich große Mühe gegeben, mögen andere damit Spaß haben.

  6. Cover des Buches Unternehmensgründung als Folgeinnovation. Struktur, Hemmnisse und Erfolgsbedingungen der Gründung industrieller innovativer Unternehmen (ISBN: 9783791050164)
  7. Cover des Buches Web 2.0 (ISBN: 9783836605366)
    Christian Kuhn

    Web 2.0

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Wilhelmstadt. Die Abenteuer der Johanne deJonker. Band 1 - Die Maschinen des Saladin Sansibar (ISBN: 9783969710715)
    Andreas Dresen

    Wilhelmstadt. Die Abenteuer der Johanne deJonker. Band 1 - Die Maschinen des Saladin Sansibar

     (19)
    Aktuelle Rezension von: loralee
    Ja, was soll ich zu diesem Buch sagen? Es ist durch und durch Steampunk und ein fantastischer Einstieg in die Reihe um Wilhelmstadt und der plietschen Ingenieurin Johanne de Junker. Mein eReader fing schon an, sich solidarisch in ein mechanisch betriebenes Lesegerät zu verwandeln.

    Wilhelmstadt im ausgehenden 19. Jahrhundert ist eine Stadt am Puls der Zeit, aufstrebend, auf wirtschaftliches Wachtum gepolt. Hier wimmelt es von spannenden dampfbetriebenen Erfindungen. Eine fantastischer als die andere. Ich bin begeistert von der Kreativität des Autors. Es gelingt ihm, die Aufbruchsstimmung, die damals historisch tatsächlich herrschte, einzufangen und mit der rein fiktiven Steampunk Welt zu verknüpfen. Das macht seine Welt authentisch. Die ersten Autos überholen ganz selbstverständlich Kutschen, die von mechanischen Pferden gezogen werden, der neue Roman des jungen Autors Jules Verne ist in aller Munde und die Reformbewegung ist auf dem Vormarsch. Es ist eine Gesellschaft, die glaubt, unendliche Ressourcen zur Verfügung zu haben, sich im Industrierausch befindet, sich aber auch sehr schwer aus ihren preußischen Zwängen lösen kann.

    Wilhelmstadt ist eine flexible Stadt, die auf Stahlplatten gebaut ist. Wenn alle Rohstoffe in der Umgebung abgebaut sind, zieht die Stadt samt Gebäuden, Bewohner, etc. einfach um - und wird Stahlplatte für Stahlplatte abgebaut und am neuen Standort wieder zusammengesetzt. Johanne ist Mechanikerin und Tochter eines stadtbekannten Ingenieurs und Erfinders. Der ist einer Machtintrige zum Opfer gefallen und Johanne versucht heraus zu finden, wer dahintersteckt.

    Johanne und ihre Freunde kommen allerdings eher skizzenhaft bei mir an. Ich hätte mir mehr Charakter gewünscht. Die ausführlichen Beschreibungen der dampfbetriebenen Stadt drängen die Handlung und die Charaktere an den Rand. Dennoch ist die Geschichte spannend bis zuletzt, wo sie allerdings in eine recht plakative Richtung abdriftet. Ich würde es schon fast schrill nennen. Das muss man mögen.

    Ich mag es. Und empfehle dieses Buch allen eingefleischten Steampunk Fans, die sich der Faszination von dampfbetriebenen Welten nicht erwehren können.
  9. Cover des Buches Global Impact (ISBN: 9783446417304)
    Franz-Josef Radermacher

    Global Impact

     (1)
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  10. Cover des Buches Scheitert Deutschland? (ISBN: 9783426610930)
    Arnulf Baring

    Scheitert Deutschland?

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Rom sei Dank! (ISBN: 9783821847757)
    Karl-Wilhelm Weeber

    Rom sei Dank!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Rom hat die Welt geprägt und prägt uns bis heute. Wie sehr, machen wir uns allerdings nur selten bewusst. Diese Lücke schließt Karl-Wilhelm Weeber auf erstklassige Weise. Große Teile unserer Sprache und unseres Denkens verdanken wir den Römern, und auch unsere Architektur, unser Straßenbau, unser Rechtsempfinden, unsere Hygienevorstellungen haben ihre Wurzeln im alten Rom. Besonders deutlich wird das im Kapitel „panem et circenses“. Die damaligen Gladiatorenkämpfe riefen beim Publikum ähnliche Reaktionen hervor wie heute die Fussballspiele, genau wie damals bei den Wagenrennen wartet auch das heutige Formel 1-Publikum auf spektakuläre Unfälle; die menschliche Schaulust ist die gleiche geblieben. Auch unser Kalender ist von den Römern eingeführt worden, wie auch die Fußbodenheizungen und das Fensterglas. Ebenso sind die in Bellum Gallicum beschriebenen Eigenschaften wie Effizienz, Schnelligkeit und Rationalität nach wie vor erwünscht, wenn auch nicht mehr in erster Linie bei Kriegsherren, dann doch bei Managern. Karl-Wilhelm Weeber schreibt schwungvoll und lehrreich, unterhaltsam und kompetent, bringt einen zum Staunen und macht damit dieses Buch zu einem reinen Lesevergnügen. Dazu trägt auch die äußerst edle und geschmackvolle Ausstattung dieser Ausgabe bei.
  12. Cover des Buches Die Erfindung des Essens (ISBN: 9783462307122)
    Tom Hillenbrand

    Die Erfindung des Essens

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Was ist die wichtigste Erfindung der Menschheit? Viele Antworten könnte man geben, aber die eigentliche Antwort wird sicher niemand geben: das Feuer. Ohne dieses hätten wir den evolutionären Schritt vom Primaten zum Menschen nie gemacht. 
    Diese These stellt Tom Hillenbrand in seinem Essay "Die Erfindung des Essens" auf und gibt anschließend auch schlüssige Erklärungen dazu. Und auch auf den nächsten Seiten bekommt man erstaunliche Infos über die eigene Nahrung, die einen nur verblüffen. Zum Beispiel warum Karotten orange sind.
    Ich finde das Essay sehr gelungen. Es hat zum Nachdenken angeregt. Leider sind es gerade mal knapp 30 Seiten (ebook) und ich hätte es gut gefunden, wenn man die Thematik noch vertieft hätte. Darum ein Stern Abzug.
  13. Cover des Buches Übungen zum Controlling, Band 2 (ISBN: 9783839179895)
  14. Cover des Buches Der Blaue Ozean als Strategie (ISBN: 9783446402171)
    W. Chan Kim

    Der Blaue Ozean als Strategie

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Harvard Business Review on Business Model Innovation (Harvard Business Review Paperback Series) (ISBN: 9781422133422)
  16. Cover des Buches Gefährliche Ideen: Von der Macht des ungehemmten Denkens (ISBN: 9783593417622)
    Alf Rehn

    Gefährliche Ideen: Von der Macht des ungehemmten Denkens

     (1)
    Aktuelle Rezension von: DrOliverR
    Ich bin zufällig aufgrund des Covers über das Buch gestolpert und seit dem auf Prof. Alf Rehn aufmerksam geworden. Er ist ein wirklich heller kopf und hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Ich empfehle jedem auch seine Vortragsvideos als Speaker, die unter seinem Namen bei YouTube zu finden sind.
  17. Cover des Buches Sir William Siemens (ISBN: 9783406751332)
    Wolfgang König

    Sir William Siemens

     (1)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    William Siemens (eigentlich Wilhelm von Siemens), 1823 – 1883, gehörte zusammen mit seinen Brüdern Werner und Carl zu den Gründerpersönlichkeiten des bekannten Unternehmens Siemens. Werner arbeitete in Deutschland, Carl übernahm das Russland-Geschäft und William baute den englischen Siemens-Zweig auf. Ein innovativer und umtriebiger Maschinenbauer, Ingenieur und Unternehmer mit internationaler Reputation, dessen Entwicklungen jedoch nicht ohne massive Rückschläge blieben. Er beschäftigte sich unter anderem mit dem Telegrafiesystem, metallurgischen Innovationen und der Einsparung von Energie.

    Erster Eindruck: Das nachträglich colorierte Foto von William Siemens auf dem Cover des Schutzumschlages gefällt mir gut (auch wenn ich kein Fan von Schutzumschlägen bin). Der Leineneinband mit Lesebändchen ist sehr hochwertig; das Buch ist gewichtmässig eher schwer. Sehr viele Fotos und Abbildungen – für mich ein grosses Plus bei Biografien.

    Das Buch ist wie folgt aufgebaut: 1. Herkunft, Jugend und Ausbildung; 2. Aufbruch nach England; 3. Das englische Siemens-Geschäft; 4. Weltbürger zwischen Deutschland und England; 5. Cluster technischer Innovationen; 6. Wissenschaftliche Arbeiten zur Sonne; 7. Eine Bilanz; 8. Nachleben. Abschliessend folgt ein umfangreiches Quellenverzeichnis (rund 50 Seiten!).

    Da ich selbst einst meine Ausbildung in der Maschinenindustrie gemacht habe, ist mir das technisch-industrielle Umfeld nicht gänzlich fremd, doch habe ich selbst keine Kenntnisse über das Telegrafiesystem oder die Metallurgie. Ich lese sehr gerne Biografien, da ich unwahrscheinlich viel über einen Menschen und sein Leben, seine Tätigkeiten und mir unbekannte Bereiche erfahre. Zu Beginn wird erklärt, wieso im Buch zeitweilig von Wilhelm bzw. später von William die Rede ist: Geboren als Wilhelm in Deutschland (als siebtes von insgesamt vierzehn Kindern!), migrierte er später nach England, wo er sich einbürgern liess und fortan William nannte.

    Es gäbe viele aussergewöhnliche Punkte zu erwähnen, hier nur ein paar Beispiele:
    - William war sehr sprachbegabt und konnte bei internationalen Treffen bei Sprachproblemen seiner Kollegen als Übersetzer fungieren.
    - Er war sehr engagiert und übernahm zig Ämter in verschiedenen wissenschaftlichen Vereinen und Institutionen.
    - Die Themen Energie und Umwelt waren für ihn sehr wichtig. Er hat z.B. 1881 bei einer Preisverleihung über die fünf Arten der Verschwendung referiert: Zeit, Lebensmittel, persönlichem Einsatz, mechanischer Energie und Material.
    - William hielt mindestens 133 Patente, z.B. für Dampfmaschinen, Gasmotoren, Wasserhebewerke, Messapparate, Glasmanufaktur, Eisenpanzerung, Telegraphen.
    - Auch wenn es massive Rückschläge finanzieller Art gab, hat er nie aufgegeben – das macht wohl einen erfolgreichen Unternehmer aus.
    - In den frühen 1870er-Jahren hat er eine Pensionskasse eingerichtet, die bei Tod oder Krankheit Zahlungen leistete. Der Aufwand von einem Prozent wurde durch die Firma getragen. Sehr fortschrittlich!
    - Als er im Alter von 60 Jahren an den Folgen eines Sturzes verstarb, wurde er mit einem Gedenkfenster in der Westminster Abbey geehrt.

    Diese Biografie ist der Abschluss der Trilogie um die bekannten Siemens-Brüder Werner, Carl und William. Es sind beeindruckende Leistungen, von denen hier die Rede war. Wenn ich mir nur vorstelle, dass vor über 150 Jahren ganz andere Bedingungen als heutzutage herrschten, erhalten die beschriebenen Innovationen noch einen höheren Wert. Mir hat das Buch ausgezeichnet gefallen und ich kann hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung abgeben – 5 Sterne.

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