Bücher mit dem Tag "inquisition"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inquisition" gekennzeichnet haben.

355 Bücher

  1. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Eigentlich finde ich das Buch alles im allem ganz gut... nur wurde es mir manchmal zu zäh und ich war immer wieder versucht es zu schließen und nicht weiter zu lesen!

    Durchgekämpft habe ich mich trotzdem... 


  2. Cover des Buches Young Elites (Band 2) - Das Bündnis der Rosen (ISBN: 9783785584156)
    Marie Lu

    Young Elites (Band 2) - Das Bündnis der Rosen

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Adelina und ihre Schwester versuchen Begabte zu rekrutieren, damit sie sich an der Inquisition, als auch an den Dolchen rächen können. Zuerst kommen sie nur langsam voran, doch als sie DEN Malfetto auf ihrer Seite haben, scheint das Glück auf ihrer Seite. Adelina ist nun als die Weisse Wöfin bekannt und richtet mehr und mehr Chaos, um an ihr Ziel zu gelangen. Doch ihre Kräfte scheinen etwas anderes zu wollen, denn Adelina verliert sich mehr und mehr in ihren eigenen Visionen. Sie kämpft nicht nur gegen ihre Feinde, sondern gegen sich selbst. Doch so geblendet wie sie ist, denn ihre Macht will immer mehr, zieht sie nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen mit in ihr Verderben. 

    Dieser Teil war richtig düster. Wir konnten förmlich miterleben, wie Adelina mehr und mehr ihr Verstand verliert. Einerseits will sie nichts anderes als Gerechtigkeit, doch ihre Entscheidungen sind nicht viel besser. Die Stimmen, die sie andauernd hört, vergiften immer mehr ihr Herz und verändern sie. Im Laufe der Geschichte kann man sehen, wie sie mit sich ringt und eigentlich nur das Richtige tun will. Doch je länger ihre Reise voranschreitet, je mehr verliert sie sich. Ihre Gedanken schweifen ab und lassen sie Entscheidungen treffen, die die echte Adelina niemals gemacht hätte. Die Autorin hat uns hier gezeigt, was mit jemanden passiert, wenn er zu viel Macht besitzt. Dass er nicht nur sich selbst, sondern anderen genau so schadet. Doch wer genau ist nun der wahre Feind? Will überhaupt jemand Frieden haben? 

    Das Ziel war Gerechtigkeit, doch mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Niemanden scheint dies noch zu kümmern. Hauptsache, derjenige gewinnt, der mehr Macht besitzt. Die Geschichte fand ich zwar steht spannend, aber irgendwie konnte ich mich immer weniger durchringen sie weiter zu verfolgen. Adelina ist nicht nur anstrengen, sondern auch verwirrend. Sie trifft Entscheidungen die ich nicht immer nachvollziehen konnte, weil sie eben ungerecht sind. Magiano mochte ich zwar auf Anhieb, aber dessen Gedanken konnte ich nicht wirklich verstehen. Jedenfalls ab der Mitte nicht. Generell gefällt mir die Welt mit den Begabten, aber Adeline's Charakter machte dies zunichte. Was wird nun aus ihnen? Violetta? Magiano? Sergio? Die Dolche? Was wird Adelina nun tun? Ich ahne Böses, möchte eigentlich weiterlesen, aber gleichzeitig habe ich die Befürchtung, dass ich auch den nächsten Band vor mich hinschieben werde... Ein solider zweiter Band mit dem Versprechen, dass es im nächsten sehr wahrscheinlich noch düsterer wird. Und uns mit der Frage zurück lässt: Was wird nun aus Adelina?



  3. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  4. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.596)
    Aktuelle Rezension von: Magic-books

    Ich bin ein riesen großer Fan von Harry Potter und habe natürlich schon alle Bücher gelesen. In diesem Buch sind die Höhepunkte so gut beschrieben das man schon selber beim lesen des Buches Angst bekommt. Als ich im Zimmer saß es mir gemütlich machte und begann zu lesen habe ich Gänsehaut bekommen. Ich empfehle dieses Buch zu 1000% weiter.

    GLG

    Magic-books

  5. Cover des Buches Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun (ISBN: 9783453316881)
    T.S. Orgel

    Die Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. 

    Macht, Intrigen und geheime Bündnisse - alles ist vorhanden, wird sehr gut beschrieben und natürlich gibt es einige Überraschungen. Auch wenn es etwas länger dauert, bis man versteht wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen.

    Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich ließe sich die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie „Die Blausteinkriege“ des Autorenduos T. S. Orgel beschreiben. 

    Das riesige Kaiserreich Berun, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von Tertys. Doch der Löwe von Berun, so wie der Kaiser allgemein genannt wurde, ist längst verstorben und sein Erbe entpuppt sich als absolut unfähigen Herrscher, welcher außer Vergnügungen nichts im Sinn hat und das einstige Großreich Berun an den Rand des Untergangs regiert. Das durch eine enttäuschende Führung geschwächte Berun ruft die Kontrahenten auf den Plan, sowohl im eigenen Staat als auch in den angrenzenden Ländern. So gehören Machtspielchen und Intrigen zum alltäglichen Geschäft.

    Immer tiefer darin verwickelt werden drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sara, ein junges Straßenmädchen, Thoren der Puppenspieler und Marten der Schwertmann. Trotz großer Unterschiede wird im Verlaufe der Geschichte deutlich, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind.

    Welche Rolle Marten spielt, ist lange unklar. Vor allem das Interesse des Puppenspielers an seiner Person bleibt im Dunkeln.

    Weitere Protagonisten sind im ersten Band der Blaustein – Trilogie Lebrec, Messer, Danil und Cajetan ad Hedin, am Rande spielt auch noch Cunrat ad Koredin seine Rolle. Noch weitere interessante Charaktere treten in Erscheinung. Nebencharaktere, die tragende Rollen spielen. 

    Es warten große Herausforderungen auf die Charaktere in einer Welt voller Gewalt, Macht und Magie.

    Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun ist ein packender Auftaktroman, welcher zwar etwas die magischen Elemente unterschlägt und zwischenzeitlich etwas langatmig wird aber alles in allem mit einer sehr durchdachten Story und fantastischen Charakteren von sich überzeugen kann und mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

    Ein Aspekt ist der Blaustein, ein besonderes Gestein, welches gekaut besondere Eigenschaften von "Gezeichneten" hervorrufen kann. Diese Eigenschaften können beispielsweise sein: Macht über das Wasser oder Schmerzen zu besitzen, die Unsichtbarkeit und noch einiges mehr. Oftmals wissen die Betroffenen gar nicht davon.

    Das Besondere: Im Kaiserreich, ein riesiges Reich, wird nicht darüber gesprochen beziehungsweise ist es verpönt.

    Auch die verschiedenen Religionen überzeugen vollkommen, die Religion der Reisenden ist äußerst ungewohnt, aber auch erfrischend. Das Erbe von Berun ist empfehlenswert, für all diejenigen, die Fantasy im Stile „The Games of Thrones“ lieben. 

  6. Cover des Buches Die Eishexe (ISBN: 9783471351079)
    Camilla Läckberg

    Die Eishexe

     (176)
    Aktuelle Rezension von: karin66

     

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.

    Von der Autorin habe ich bereits einige Bücher gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte zwei Mädchen im Alter von 4 Jahren werden an ein und demselben Ort ermordet. Der Zeitabstand ist ungefähr 30 Jahre. Wie durch ein Zufall sind auch die beiden Hauptverdächtigten von dem ersten Mord wieder in der Gegend. Doch ob es Zufall ist oder nicht, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt. 

    Meine Meinung zu dem Buch, es wurden definitiv zu viele Geschichten und Namen in ein Buch gepackt. Das ist am Anfang sehr verwirrend und hindert den Lesefluss. Es wäre sicher sinnvoller gewesen, das Buch komplexer zu machen und sich auf weniger, dafür ausgearbeiteter zu konzentrieren und so einen kontinuierlichen Spannungsbogen aufzubauen. So hat das Buch seine Längen, zum Ende hin wird es wieder richtig spannend. Doch ehrlich gesagt, sind mir 500 spannende Seiten lieber als über 700 und darunter einige sehr zähe Stellen.

    Ein Buch mit Höhen und Tiefen, das man lesen kann, aber nicht muss. Die Autorin hat mit Sicherheit bessere Werke.

  7. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  8. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (114)
    Aktuelle Rezension von: JbambiM
    Inhalt:
    „Spätsommer 1884. Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...“

    Meinung:
    Zuvor habe ich noch nie ein Buch dieses Themas gelesen. Es war auch mehr ein Cover Kauf und weil ich es günstig mitnehmen konnte.
    Da ich zurzeit mein Bücherregal etwas am Verkleinern bin, wollte ich wenigsten einen dicken Schinken schon mal lesen um diesen dann auszusortieren. Und somit entschied ich mich für Feuerrot.
    Der Einstieg war etwas schwierig… Das habe ich bei so dicken Büchern aber meistens, da man noch sooo viel vor sich hat…
    Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da es schon sehr lang her ist, als ich „Wolfszeit“ der Autorin gelesen habe, welches ja auch ein historisches Buch war.
    Daher musste ich mit der Sprache und dem Schreibstil erstmal wieder warm werden.
    Dies ging auch relativ schnell. Jedoch hat sich durch die dicke das Buch wirklich arg gezogen…. Ich habe ganze 2 Monate gebraucht….
    Das lag nicht daran, dass das Buch langweilig oder schlecht war und auch nicht ausschließlich an der Dicke. Ich komme aus meiner Leseflaute leider nur sehr erschwert raus und da brauche ich für Bücher die letzte Zeit einfach unglaublich lange…

    Nichtsdestotrotz, fand ich das Buch wirklich hart und intensiv. Aber nicht im negativen Sinne. Es gab zwar stellen, wo es weniger spannend war und es sich etwas gezogen hat, aber diese Stellen sind im Nachhinein trotzdem wichtig.
    Das Thema Hexenverfolgung ist/war ein reales Thema und somit hatte man schon Bauchschmerzen beim Lesen. Im Nachwort erklärt Blazon auch wie Sie recherchiert hat und das hat Sie wohl sehr gut. Viele der Personen im Buch gab es wirklich, einige wurden erfunden. Zu wissen das diese Menschen existiert haben und so was mitmachen mussten…. Da läuft es einem Eiskalt den Rücken runter. Nur konnte ich dennoch keine wirkliche emotionale Bindung zu den Personen um Buch aufbauen.
    Es ist heftig zu wissen und etwas unverständlich, dass Menschen damals an solche Dinge geglaubt haben.
    Ich möchte gar nicht zu viel über das Buch erzählen, da ich auch gar nicht wirklich wüsste wo ich anfangen sollte.
    Feuerrot war bis jetzt, nach „Wolfszeit“, mal wieder ein Buch der Autorin das ich mochte und gern gelesen habe. Der Winter der schwarzen Rosen fand ich auch gut, war aber etwas anstrengend zu lesen. Außerdem gelesen habe ich „Zweilicht“ und „Liebten wir“. Beide Bücher fand ich überhaupt nicht gut und musste ich leider abbrechen.
    Fazit:
    Wer kein Problem mit dicken Schinken hat und gerne Bücher zu diesem Thema liest oder es gern probieren mag, dem kann ich das Buch empfehlen.
  9. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  10. Cover des Buches Der Hexenschöffe (ISBN: 9783499268007)
    Petra Schier

    Der Hexenschöffe

     (88)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia

    Klappentext:

    EIN WAHRE GESCHICHTE AUS DUNKLER ZEIT

    Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

    Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur „versengten Art“: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

    Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …


    Meine Meinung:

    Erstklassig geschrieben und recherchiert lässt mich die Autorin Petra Schier wirklich so richtig schön in das Rheinbach des 17. Jahrhunderts eintauchen. Da ich nicht weit von Rheinbach weg wohne und den Ort somit auch kenne, hat manches natürlich auch so einigen Wiedererkennungswert, so das dieser auch noch zusätzlich zu einem wirklich grandiosen Leseerlebnis beträgt.

    Ich kenne mittlerweile fast alle Bücher der Autorin und bin ein absoluter Fan ihrer Adelina Reihe, die alle im mittelalterlichen Köln spielen. Aber Hermann Löher und seine mutige und liebenswerte Familie haben es mir wirklich auch angetan. Ich war richtig enttäuscht, als ich die letzte Seite gelesen habe, das es jetzt leider nicht weiter geht. Da hätte ich wirklich noch so manche weitere Lesestunde mit verbringen können.

    Aber dann werde ich mich eben bald ins nächste Abenteuer der Autorin stürzen, die ja zu meinem Glück in regelmäßigen Abständen neue tolle historische Romane auf den Markt bringt.

  11. Cover des Buches Hidden Worlds 1 – Der Kompass im Nebel (ISBN: 9783733550004)
    Mikkel Robrahn

    Hidden Worlds 1 – Der Kompass im Nebel

     (107)
    Aktuelle Rezension von: lliz_lovesbooks

    Story

    Elliot Craig ist ein unscheinbarer junger Bursche der krampfhaft versucht sich selbst und seinen Vater, den viele Schicksalsschläge das Leben schwer gemacht haben, über die Runden zu bringen.

    Er beginnt die Arbeit im Merlin Center, einem Kaufhaus für das Magische und Übernatürliche, von dessen Existenz Elliot bisher nichts wusste.

    Schon bald erfährt er nicht nur mehr über seine Mutte,r von der er immergeglaubt hatte, sie hätte ihn und seinen Vater einfach verlassen, sondern auch über Avalon, das geheime, versteckte Königreich aus dem die Fabelwesen stammen, die er im Merlincenter zusammen mit dem Buffaloman Garry betreut und versorgt.

    Mithilfe von Garry und seiner neuen Freundin Soleil, die ebenfals im Merllincenter arbeitet, geht Elliot dem Geheimnis um Avalon auf die Spur und tritt somit in die Fußstapfen seiner Mutter, die es bsiher als Einzige geschafft hat das Portal nach Avalon zu öffnen. 

    Eine gefährliche und spannende Reise beginnt, auf der die nicht nur die Flucht vor der Inquisiton ständiger Begleiter ist, sondern auch Elliot auch lernen muss, dass manche Dinge nicht das sind, was sie zu sein scheinen.

    Schreibstil

    Der Schreibstil wird dem Genre Jugendliteratur sehr gerecht. Das Buch ist unmissverständlich und schnell und einfach zu erfassen. Die bildliche Sprache hilft der Vorstellungskraft voll und ganz in die Welt einzutauchen.

    Charaktere

    Die Protagonisten sind allesamt charakterlich sehr gut dargestellt und die ganze Bandbreite an Charakterzügen wird dargelegt. Vom schüchternen, zurückhaltenden und schmächtigen Elliot, üner den man auch gerne mal schmunzelt und den Kopf schüttelt, über die abenteuerlustige und quirrlige Elfin Soleil bishin zum liebenswerten und grummeligen Buffaloman Garry. Auch die Beschreibung der Fabelwesen und anderen Geschöpfe ist gut umgesetzt und fügt sich in die magische Welt gut ein. 

    Klare Leseempfehlung für alle Kinder, Jugendliche und natürlich auch Erwachsene, die Urban Fantasy mögen und eine humorvolle aber auch spannende Reise nach Avalon erleben wollen.



  12. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (949)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  14. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Buchserien „Schwert und Krone“ sowie „Hebamme“ sind zeitlich etwas versetzt, aber man trifft viele Protagonisten wieder, nur durch eine Generation getrennt. Ich finde, beide Buchserien ergänzen sich hervorragend. Sabine Ebert hat mich durch die spannende, bildhafte Sprache gekonnt in diese Zeit hineinversetzt, in der so vieles ganz anders als heute ist. Teilweise beängstigend. Sehr sorgfältig recherchiert mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten, wie das letzte Kapitel und zahlreiche Diagramme und Karten belegen. Dort sind auch die Grenzen der Recherche aufgezeigt sowie den genutzten schriftstellerischen Freiheiten.

    Christian und Marthe werden getrennt. Er bei einem verratenen Silbertransport gefangen genommen, sie als Hexe denunziert. Auch in diesem Roman werden menschliche Abgründe gekonnt dargestellt, z.B. durch Randolf, Ekkehard und Richenza. 

    Das Leben von Christian und Marthe ist eine einzige Abenteuerreise, die zu keiner Zeit langweilig ist und jede Menge Herausforderungen bringt. Das Finale ist perfekt und ich habe es zweimal gelesen.

    Das Buch ist einfach geschrieben, sehr bildhaft und authentisch. Nach den ersten Seiten versinkt man in der beschrieben Welt und kann das Buch nicht aus der Hand legen.

    Fazit:

    Als ich zuerst von Sabine Ebert und deren Büchern hörte war ich etwas skeptisch. Davon ist jetzt nichts mehr übrig. Unbedingt lesenswert: fünf Sterne.

  15. Cover des Buches Wächter der Nacht (ISBN: 9783453316188)
    Sergej Lukianenko

    Wächter der Nacht

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Bereits länger bin ich um die Wächterreihe herumgeschlichen. Jetzt ergab sich endlich die Gelegenheit Wächter der Nacht zu lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.

    Dem Autor gelingt es gekonnt Vampire, Magier, Hexen, Zauberer, Tierwesen und vieles mehr in unserer realen Welt anzusiedeln. Hauptschauplatz ist in diesem Fall Moskau und der Fokus liegt auf der Nachtwache. Jene Lichten, wie sie genannt werden, sind dafür zuständig die Wesen der Nacht zu kontrollieren und ihr Verhalten wenn nötig im Zaum zu halten.

    Gleich zu beginn bekommt es der Hauptprotagonist Anton mit einer zunächst unscheinbaren Frau und einem Jungen zu tun. Beides mag auf den ersten Blick keinen Zusammenhang  besitzen, entwickelt sich jedoch im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem immer wiederkehrenden Knoten, der vom Autor nur mit ganz leichten Unterbrechungen ausgeschmückt wird.

    Was man jedoch auch sagen muss ist, dass die Gedankengänge der Figuren oftmals sprunghaft von Statten gehen. Manchmal auch fürs Lesen schlicht zu schnell und so dauert es doch auch, bis man hinter die eigentlichen Beweggründe der Wächter der Nacht und ihrem Chef kommt. Zeitgleich verleitet es genau darum beständig weiterzulesen, da man auf viele offene Fragen eine Antwort erhalten will und sie nach und nach präsentiert bekommt.


    Fazit: In diesem Buch tummeln sich die verschiedensten Wesen angefangen beim klassischen Vampir bishin zur Hexe. Man findet recht schnell seine Lieblinge und ist gespannt darauf, wie es im Storyverlauf weitergeht.

  16. Cover des Buches Die Entscheidung der Hebamme (ISBN: 9783426638354)
    Sabine Ebert

    Die Entscheidung der Hebamme

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Die Charaktere von Christian, Lukas und Marthe sind wie immer perfekt. Jetzt trifft zum ersten Mal Albrecht mit seinen Kumpanen in der Vordergrund, und alle erweisen sich auf dem Niveau von Randolf: die Verkörperung des Schlechten.

    Und natürlich gibt es Krieg, aber diesmal einen großen innerhalb des Reiches, nämlich gegen Heinrich den Löwen.

    Bildhaft geschrieben, man kann sich alle Szenen lebhaft vorstellen, mit viel Spannung. Perfekte Unterhaltung mit historischem Anspruch (sorgfältig recherchiert).

    Fazit:

    Deutschlands Geschichte spannend und lebendig erzählt im 12. Jahrhundert: fünf Sterne.

  17. Cover des Buches Young Elites (ISBN: 9783841505767)
    Marie Lu

    Young Elites

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „X-Men meets Die rote Königin“: So wird für den ersten Band „Die Gemeinschaft der Dolche“ der Trilogie „Young Elites“ geworben. Dieser verheißungsvolle Vergleich hält bei näherer Betrachtung jedoch nicht stand. Grundsätzlich hat der Fantasyroman ein schönes Setting, das ein wenig an das historische Venedig erinnert. Dazu tragen auch die klangvollen Namen der Charaktere bei.

    Die Leser begleiten Ich-Erzählerin Adelina durch ihr Abenteuer als Malfetto, also als Gezeichnete und damit Verstoßene, gehasst, gefürchtet und geächtet. Die junge Protagonistin hätte viel Potenzial, da sie nur wenigen Klischees im Young-Adult-Fantasybereich entspricht. Sie ist äußerlich gezeichnet von ihrer Krankheit und hat dunkle Charakterzüge, die aus ihr eine vielschichtige Figur machen. Allerdings bleibt Adelina trotz allem zu blass und uninteressant.

    Ähnlich steht es mit den übrigen Figuren. Enzo als wortkarger, charismatischer Anführer und der sanftmütige Raffaele sind interessant, entfalten aber ebenfalls nicht ihr volles Potenzial. Mit am spannendsten ist vielleicht noch der Gegenspieler, Inquisitor Teren, der aber insgesamt zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

    Zudem strapaziert der Roman seine Leser mit zahlreichen Wiederholungen, seien es Adelinas Gedanken, seien es Wörter und Phrasen, die sich im Lauf des Romans abnutzen. Dadurch weist „Die Gemeinschaft der Dolche“ einige Längen auf und es will nicht so richtig Atmosphäre aufkommen. Schade, denn das Szenario hätte alles Nötige geboten, was es für einen großartigen Roman braucht. Immerhin retten einige überraschende Wendungen im dritten Drittel die Geschichte vor einer noch schwächeren Bewertung.

  18. Cover des Buches Tyll (ISBN: 9783499268083)
    Daniel Kehlmann

    Tyll

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Balkongarten

    Eine ganz nette Geschichte mit ein paar Fakten über Till Eulenspiegel und auch zum 30jährigen Krieg sowie einigen realen Persönlichkeiten dieser Zeit. Wenn man nichts für bare Münze nimmt, ist es ein sehr unterhaltsamer Roman. Zu Anfang hat es mich ein wenig irritiert, da Till Eulenspiegel wahrscheinlich um 1400/1500 gelebt hat bzw. erfunden wurde, also einige Jahrzehnte vor der Reformation und dem 30jährigen Krieg. (Die ersten Bücher über Till Eulenspiegel erschienen ja schon 1510) Die Erlebnisse während des 30jährigen Krieges wurden geschildert, allerdings doch mit deutlicher Abschwächung oder es wurden Dinge nur angerissen. Ausnahme bildet dabei aber eine Folterszene bei einem Inquisitionsgericht. Schön finde ich wie die einzelnen Romanfiguren sich in bestimmten Lebensabschnitten begegnen und interagieren. Gewünscht hätte ich mir mehr Streiche von Till Eulenspiegel, aber den Zweck des Namens erfüllt auch das Buch - den Menschen einen Spiegel vorhalten.

  19. Cover des Buches Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (ISBN: 9783570308455)
    Sarah Blakley-Cartwright

    Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Ella_Frey_Scamander

    Valerie lebt ihr Leben lang mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem Dorf wie es viele gibt. Nur das dieses, jeden Monat zum Vollmond von dem Wolf heimgesucht wird. Als der Wolf nach über 20 Jahren das erste Mal wieder ein Menschenleben fordert, ändert sich Valeries Leben schlagartig. Und nicht nur das, auch ihr bester Freund aus Kindertagen taucht wieder im Dorf auf.

    Die Geschichte ist sowohl im Buch, als auch als Film spannend. Man kann immer ein bisschen miträtseln. Allerdings wird im Buch versucht, die Figuren etwas greifbarer zu machen, was aber meiner Meinung nach, nur zum Teil gelingt. Die Geschichte ist trotz ihrer Düsternis und ihrer Spannung, eine sehr einfach gehaltene Geschichte und ich finde 290 Seiten reichen nicht aus, um sich mit den Figuren zu identifizieren. Außerdem fehlt mir manchmal das Gefühl in einer ausgewogenen, umfassenden Geschichte zu sein. Ich finde schon, dass die Figuren durch ihre Einfachheit zur Geschichte eines Märchens (und so zu dieser Zeit) passen, aber trotzdem geht mir die Geschichte nicht tief genug. Vor allem da Regisseurin Cathrine Hardwicke, in ihrem Vorwort, meint dass es dem Buch gelungen ist, die Vorgeschichten der Figuren noch auszubauen. Tut mir leid, dass schaffen für mich keine drei Kapitel am Anfang des Buches.

    Das Ende fand ich war eine gute Idee, die aber nur funktioniert, wenn man den Film noch nicht gesehen hat. Sonst wirkt es nur wie ein kläglicher Versuch, die Geschichte abzukürzen.

  20. Cover des Buches Witches of London - Vom Teufel geküsst (ISBN: 9783570402863)
    Laura Powell

    Witches of London - Vom Teufel geküsst

     (49)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Das Buch hat mich sehr gut unterhalten .

    Ich mag ja besonders Geschichten die in England spielen, da hatte diese Geschichte  dementsprechend auch eine tolle Atmosphäre.

    Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen. 

  21. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (899)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    Klappentext:
    Wer ist Freund? Wer ist Feind?
    Als die 16-jährige Hexenjägerin Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und selbst der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Nun muss sich Elizabeth entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.
    (Quelle Amazon)

    Cover:
    Das Cover ist sehr schlicht und Weiß gehalten. mir persönlich gefällt es sehr.

    Zusammenfassung:
    Protagonistin Elizabeth ist die beste Hexenjägerin ihrer Zeit, doch plötzlich gerät Sie selbst ins Fadenkreuz der Hexenjäger.
    Und plötzlich gerät ihre ganze Welt ins Wanken, war sie wirklich auf der Seite der "Guten" ?
    Sind die Magier wirklich "böse" ?
    Zusammen mit Magiern muss sie plötzlich gegen jene kämpfen die sie für ihre Freunde hielt und findet heraus wer wirklich böse ist.
    Intrigen, Lügen und Machtgier und dazwischen neue Freunde, neue Liebe und der Kampf für ein neues Leben.
    Ein Buch über eine Jägerin, die zur gejagten wird und sich wieder hochkämpfen muss um wieder zur Jägerin zu werden .

    Mein Fazit:
    Ein wirklich gelungener Fantasy Roman, ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen.
    Es hat einfach Spaß gemacht zu lesen, der Schreibstil ist super flüssig und einfach.
    Ich liebe die Charaktere und Elizabeth neue Freunde sind mir durchweg sympathisch und herzlich.
    Von mir klare 5 Sterne und ganz fiel Vorfreude auf den nächsten Teil.

  22. Cover des Buches Die Bibliothek der Schwarzen Magie (ISBN: 9783442264056)
    Christopher Nuttall

    Die Bibliothek der Schwarzen Magie

     (38)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Dies ist Band 1 von vieren. Leider ist nur der Erste auch ins Deutsche übersetzt worden. Dabei ist es eine so spannende, mitreißende und gut erdachte Geschichte. Aber gleich vorweg: es lohnt sich diesen Band zu lesen, auch wenn man die Weiteren nie kennen lernen wird. Das Ende ist schön abgerundet und zeigt einen möglichen Weg in die Zukunft. Natürlich gibt es aber auch noch eine offene Frage, die einen sicherlich durch alle vier Bände begleitet. Der englische Titel lautet "Bookworm" und er ist sehr passend und allen englisch Lesenden stehen alle vier Bände zur Verfügung. 😉

    Trotz teils etwas längerer Sätze liest es sich super. Sehr interessant und spannend und doch nicht zu rasant. Insgesamt vergehen in den 477 Seiten nur ein paar Wochen.
    Man bekommt die Erklärungen zum komplexen Weltaufbau immer schön Stück für Stück, genau die richtige Menge um die Story an sich dafür nicht zu sehr zu unterbrechen.
    Einiges wiederholt sich / wird dem Leser immer wieder in Erinnerung gerufen, aber das empfand ich nicht als störend. Es ist sehr gut in den Text integriert und auch Elaine muss sich selbst immer wieder daran erinnern.

    Es gibt hier und da in der Übersetzung wohl kleine Fehler. Und einen wirklich Groben, weil so wie es da steht keinen Sinn macht und sich selbst widerspricht.
    Aber davon abgesehen ist es ein echt gutes Buch in einer Welt der Menschen, die die unterschiedlichsten Abstufungen von magischen Talenten und Fähigkeiten haben, bis hin zum einfachen Mensch, ganz ohne Magie. Und für die Märchenfans: es kommt auch eine Königsfamilie darin vor, mit einem Prinzen und einer Prinzessin. 😄

  23. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Halderia

    In der Reihe der "Nebelmacher" (Band I), "Nebelgänger" (Band II), "Nebeljäger" (Band III) geht es um einen Assasinen namens Clack, oder auch der Totenkaiser genannt. Er dient der Todesbotin in der Welt Aehve auch Sharis genannt und mordet in ihrem Auftrag Reich und Arm. Doch eines Tages stößt Clack bei einem seiner Aufträge auf ein par Ungereimtheiten und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen um so etwas viel Größeres aufzudecken, als sich jemand in ganz Aehve je forstellen könnte.

    Ich finde die drei Teile um Clach und seine Rivalen und Verbündete sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und flüssig, auch wenn man zu Beginn der Reihe über einige Fremdwörter stolpern mag bringen doch gerade diese die vielfältige Schreibweise des Autors hervor.

    Die Geschichte ist in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden oder hatte einen Hänger durch den man sich hindurch quälen musste, der Autor hat es geschafft, einige Wendungen in die Geschichte einzubauen, so dass man häufig selbst überrascht ist und mit den Figuren mitfiebert.

    Auch die Charaktere waren meiner Meinung nach alle gut ausgearbeitet und wirkten somit zu jeder Zeit realistisch und blieben vor allem sich selbst treu, bezeihungsweise man erlebte den Wandel und die Entwicklung einiger mit die jedoch immer nachvollziehbar und realistisch blieb.

    Das einzige Manko meinerseits war die zu kurz gekommene Einführung in die Götterwelt Aheves zu Beginn der Reihe. Es wäre einfacher gewesen hätte man schneller einen Überblick über die beiden verschiedenen Orden, deren Wirkkreis und die unterschiedlichen Titanen bekommen.

    Ansonsten kann ich diese Reihe wirklich  nur empfehlen, absolut geniale Fantasy von Beginn an ohne zwischenzeitlich klischeehaft zu wirken.

  24. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

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