Bücher mit dem Tag "inquisitor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inquisitor" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Auch der dritte Band hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen und das ein oder andere mal standen Tränen in meinen Augen und dennoch konnte dieser Band mich nicht so überzeugen wie seine Vorgänger.

    Fangen wir mit dem Positiven an: Das Buch hat mich extrem emotional gemacht. Gerade bei dem Epilog musste ich sehr weinen. Ich habe den Epilog auch einmal seperat rereadet und musste auch da weinen.

    Mein absolutes Highlight waren Jem und Will auch einige anderen Charaktere waren ganz gut, aber niemanden habe ich so sehr geliebt, wie die beiden. Das Setting und der Schreibstil waren auch in den Vorbänden toll und es war auch spannend.

    Nun zum Negativen: Es hat mir nicht so gut gefallen, dass wir so oft aus den Perspektiven von Nebencharakteren, wie beispielsweise Cecily oder Sophie gelesen haben, beide haben mich reichlich wenig interessiert. Am liebsten wollte ich nur aus Jems, Wills und Tessas Sicht lesen, weil mich deren Handlung am meisten interessiert hat. Cecily fand ich relativ nervig, gerade weil ich das Gefühl hatte die meisten Kapitel sind aus ihrer Sicht geschrieben, obwohl sie uns gerade erst vorgestellt wurde und wir (oder zumindest ich) deswegen noch keine Emotionale Bindung zu ihr aufbauen konnten.

    Spannende Plottwists ließen hier auch zu wünschen übrig. Ich hatte das Gefühl, wir wären so langsam an die große Auflösung herangeführt worden, dass es keine großen Überraschungen mehr gab.

    Auch fand ich den großen Endkampf etwas unbefriedigend. Es hat irgendetwas gefehlt meiner Meinung nach.

    Im großen und ganzen fand ich das Buch nach wie vor gut, aber eben etwas Schwächer im Vergleich zu seinen Vorgängern.

  2. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.531)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    Bin leicht enttäuscht, weil dieser Band in die Länge gezogen wurde und noch vieles unklar war. Das Ende hätte ich mir mehr erhofft. Nicht alles wurde aufgeklärt

  3. Cover des Buches Feuerrot (ISBN: 9783473401338)
    Nina Blazon

    Feuerrot

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Ich habe das Buch gebraucht gekauft, weil mir Cover und Klappentext interessant erschienen - gehört hatte ich noch nie davon. Deshalb war ich umso überraschter, wie gut es mir gefallen hat.

    Das Thema Hexenverfolgung hat mich schon immer fasziniert und nicht nur dieser Punkt sondern auch die Situation in Ravensburg schien ziemlich gut recherchiert. So gab es einige Figuren zu dieser Zeit wirklich. 

    Platt und langweilig, was man vielleicht von einem historischen Roman erwartet, war die Geschichte aber ganz und gar nicht. Es war spannend, die Figuren interessant und die Wendungen oft nicht vorhersehbar.

    Jedem, den die Zeit der Hexenverfolgung ebenfalls interessiert, kann ich das Buch empfehlen - und auch wenn es ein Jugendbuch ist, finde ich durchaus, dass auch ältere es gut lesen können. 

  4. Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783401508009)
    Cassandra Clare

    Clockwork Prince

     (1.341)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Tessa hat in dem Londoner Institut und den Schattenjägern ein Zuhause gefunden. Doch immer noch droht Gefahr durch den Magister, der seine Pläne vorantreibt und Tessa in seine Gewalt bringen will. Gleichzeitig weigert sich der Rat, sie und ihre Freunde zu unterstützen. Und während Will, Jem und Tessa im Sturdel ihrer Gefühle gefangen sind, scheint jemand sie alle verraten zu haben.


    Clockwork Prince hatte mich auf jeden Fall schneller als der Vorgänger. Der Schreibstil ist unverändert genial, mitreißend und emotional. Die Story wird fesselnd weitergesponnen, man fiebert mit Tessa mit, will herausfinden, wer sie nun ist und was der Magister von ihr will; gleichzeitig bangt man aber auch mit allen anderen mit - Charlotte, Will, Jem ... - und die Nerven sind zum zerreißen gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird und was sie alle noch erwartet. Es wird nie langweilig in dem Buch, es gibt immer Action, und selbst, wenn es mal ruhigere Szenen sind, sind sie bedeutsam für die Geschichte, gut geschrieben und halten einen fest. Es gibt weniger Dämonen, weniger Kämpfe als in Die Chroniken der Unterwelt, aber dafür war die neue Bedrohung, die Klockwerk-Armee, ein gelungener Einfall und hat zusammen mit der Atmosphäre des viktorianischen Londons eine interessante Kombination ergeben.

    Mich hat das Buch total gepackt, ich habe es unfassbar gern gelesen und die Charaktere auch viel stärker ins Herz geschlossen (nachdem das bei Band 1 ein bisschen gedauert hat). Besonders das Band zwischen Will und Jem gefällt mir unfassbar gut! Aber ich liebe es auch, dass neue Charaktere neue Dynamiken reinbringen.

    Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist die Dreiecksgeschichte zwischen Tessa, Will und Jem. Ich liebe sie alle, aber ein bisschen hat es mich doch genervt. Was nicht an den Charakteren lag, sondern einfach daran, dass ich mal so überhaupt gar kein Fan von Dreiecksbeziehungen bin und es lieber gehabt hätte, wenn Tessa und einer von den beiden nur Freundschaft empfunden hätten. Trotzdem hab ich mit allen mitgefühlt und sie so sehr gemocht.


    Ansonsten kann ich hier überhaupt nichts aussetzen, deswegen gibt es 4,5 Sterne von mir und eine definitive Empfehlung!





  5. Cover des Buches City of Glass (ISBN: 9783442490042)
    Cassandra Clare

    City of Glass

     (4.228)
    Aktuelle Rezension von: malinasbooks

    City of Glass ist der beste Band von Cassandra Clare, weil er alles beinhaltete, das ich mir wünsche. Liebe, Spannung und eine unvorhersehbare Wendung. Wo sind die ganzen CoB Fans ?????? Meldet euch bei mir. Ich bin süchtig nach der Story

  6. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (656)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Da ich ein großer Fan von dystopischen Jugendromanen bin, wusste ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort, dass ich diese Trilogie lesen muss. »Das verbotene Eden 1 – David und Juna« von Thomas Thiemeyer wirkt auf den ersten Blick wie ein Klischee-Roman. Männer und Frauen hassen sich, ein Virus ist daran Schuld. Nein, danke. Aber wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat, merkt man, dass Thiemeyer eine richtig coole Welt in einem zerstörten Köln erschaffen hat. Es lohnt sich dieser Reihe eine Chance zu geben … besonders wenn man nicht so sehr auf Romanzen steht. Die lässt sich hier nämlich, entgegen meiner Erwartung, ganz schön viel Zeit.


    Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...


    In der Hardcover-Ausgabe findet sich vorne und hinten eine Karte (die ich echt liebe) und deren Hilfe man sich in der Welt sehr gut zurechtfinden kann. Die einzelnen Orte, die ›Regierungssysteme‹, die Kultur und Religion, all das wird vom Autor wirklich anschaulich beschrieben. Ohne Frage ein tolles Worldbuilding. Ich war fasziniert.


    Trotzdem war ich überrascht, wie lange es dauert, bis Juna und David sich begegnen. Ungefähr bis knapp zur Hälfte des Buches. Einerseits hat es die Spannung gesteigert, andererseits war es deshalb zwischendurch ein bisschen langatmig. Dann treffen sie endlich aufeinander und dann geht die Gefühlsentwicklung zwischen den beiden auf einmal durch die Decke. Ich glaube, in diesem Punkt hätte ich mir ein Mittelmaß gewünscht. Das Zusammentreffen der beiden etwas früher, dafür eine langsamere Gefühlsentwicklung.


    Ansonsten war die Handlung aber wirklich, wirklich spannend. Obwohl sich beide Parteien gegenseitig hassen, haben sie einige Jahre nebeneinander in einem politischen Übereinkommen verbracht, aber seitdem die Männer immer öfter dagegen verstoßen und brutal über die Frauendörfer herfallen, ringen die Geschlechter gegenseitig um die Vorherrschaft. Die Männer wollen die Frauen unterwerfen und sich so mit dem absichern, was die Frauen anbauen, während die Frauen die Männer fast ausrotten und nur wenige zur Erhaltung der Spezies am Leben lassen wollen.


    In all dem stecken Juna und David, von klein auf mit den Ideologien ihres Geschlechts gefüttert, und doch merken beide, dass das nicht der richtige Zustand sein kann. David ist da vor allem durch den Abt Benedikt seines Klosters und dem Lesen ›verbotener Schriften‹ wie Romeo und Julia geprägt, während Juna vor allem von ihrer Mutter beeinflusst wird. Es war spannend, mitzuverfolgen, wie beide allmählich in ihrem Denken etwas ändern, um dann füreinander einzustehen.


    Ihre Geschichte ist mit diesem Band beendet … der Kampf zwischen den Geschlechtern geht allerdings im nächsten Teil mit einem anderen Pärchen weiter und ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird.


    Fazit

    Das Buch bietet sehr viel mehr als der Klappentext vermuten lässt, daher lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick hineinzuwerfen. Es ist spannend und behandelt nebenbei, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und nicht blind der gängigen Ansicht zu vertrauen. Außerdem endet der Kampf zwischen den Geschlechtern hier nicht, sondern geht im zweiten Band in die nächste Runde. Ich bin schon sehr gespannt auf Logan und Gwen.

  7. Cover des Buches Lord of Shadows (The Dark Artifices) (ISBN: 9781471116650)
    Cassandra Clare

    Lord of Shadows (The Dark Artifices)

     (55)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nachdem mich Lady Midnight wirklich restlos begeistern konnte, musste ich gleich danach zu "Lord of Shadows" greifen. Auch wenn er in meinen Augen etwas schwächer, als der Vorgänger war, konnte mich dieser Teil erneut sehr gut unterhalten.

    Der Schreibstil ist erneut genial und passt perfekt zu der actiongeladenen Geschichte. Mehr werde ich dazu nicht sagen, ich würde mich nur wiederholen.

    Auch die Handlung war diesmal wieder sehr gelungen: die Beziehung zwischen Emma und Julian wird ihnen immer mehr zum Verhängnis und sie können nun nicht mehr ihre Gefühle zueinander verbergen. Doch das bleibt nicht ihr einziges Problem und so kommt es, dass sie zu den Feenwesen aufbrechen müssen - um einen möglichen Krieg zu verhindern. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber es lohnt sich!

    Ebenfalls konnten mich auch die Charaktere in diesem Band wieder begeistern. Besonders Livvy, Ty und Kit mochte ich als Trio unheimlich gerne. Kit lernten wir erst ziemlich am Ende des 1. Bandes kennen, doch ihn konnte ich schnell ins Herz schließen. Auch mit Mark freundete ich mich endlich mehr an, als im Band zuvor. Konnte ich ihn damals noch nicht so richtig einschätzen, zählt er nun mit zu meinen Lieblingen. Emma, Julian, Cristina, Diana und Dru waren auch wieder dabei und über sie habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen. Einzig Kieran ist mir noch sehr widersprüchlich, aber das macht ihn gleichzeitig so interessant - mal schauen, wie er sich noch weiterentwickeln wird.

    Letztendlich habe ich nicht viel zu bemängeln, nur entstanden in diesem Band einige Längen, die meinen Lesefluss etwas gestört haben. Er ließ sich insgesamt nicht so flüssig lesen, wie "Lady Midnight", dafür hat er mich mehr berührt, besonders was das Ende anging. (Es hat mich immer noch nicht ganz losgelassen)

    Trotz kleinerer Kritikpunkte spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe gute 4/5 Sternen!

  8. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

     (336)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    8,99 €
    ISBN: 978-3-442-37916-3
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 6
    2012
    Cat & Bones-Reihe
    375 Seiten + 1 Seite Danksagung + 3 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das erste Cover, das Licht ins Dunkle bringt. Es passt aber trotzdem zu den eher düsteren, vorherigen Covern. Aber ich frage mich seit dem ersten Cover, wer die Frau sein soll. Cat hat ja bekanntlich rote Haare und graue Augen. Hätte der Verlag besser machen können.

    Inhalt
    Die Auseinandersetzung mit Apollyn, dem dunklen Propheten der Ghule, ist vorüber – eine Auseinandersetzung, die beinahe zu einem Krieg zwischen Vampiren und Ghulen geführt hätte und in der Cat nur bestehen konnte, weil sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau Macht über Geister erhalten hatte. Jetzt ist Cat nur noch müde, und sie will weiter nichts als endlich wieder einmal ein bisschen Zweisamkeit mit ihrem geliebten Bones zu genießen. Doch ihre neuen Fähigkeiten erwecken das Interesse eines uralten heimtückischen Geistes, der sie für seine eigenen Zwecke nutzen will. Vor vielen Jahrhunderten war er ein Hexenjäger, und jetzt nimmt er jedes Jahr am Abend vor Allerheiligen wieder körperliche Gestalt an, um unschuldige Frauen zu foltern und dann bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Unzählige Frauen hat er auf diese Weise schon getötet, doch einer Frau wie Cat ist er noch nie begegnet. Das merkt er, als er Bones aus dem Weg zu räumen versucht – und Cat so richtig wütend wird…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der fiese Cliffhanger vom letzten Band hat mich unglaublich neugierig und hibbelig auf den diesen Band werden lassen. XD Ihr Onkel ist gestorben, aber er weilt dennoch als Geist unter ihnen. Weshalb? Hoffentlich steht ihr Vater dann auch nicht wieder auf… Das wäre fatal!
    Seit dem Tod ihres Onkels herrschen auf ihrer Arbeit für das Militär ganz neue Töne, denn der neue Controller ist ein ziemlicher Idiot. Es scheint, als wolle er etwas ganz anderes als Don.
    Ein neuer Feind taucht auf. Dieses Mal haben Cat und Bones es mit einem fiesen und gewalttätigen Geist zu tun. Da fragt man sich doch, wie ein Geist Gewalt anwenden kann, aber ja, dieser Geist kann es und er tut es auch. Es ist doch sehr gruselig. Kramer, der Geist, ist echt fies und den schien es sogar wirklich zu geben! Echt krass, welche Taten er vollbracht hat und auch noch damit durchgekommen ist. Ich sage nur: Hexenverbrennung.
    Wir sehen, im Leben von Cat und Bones wird es nie langweilig, denn es wird immer jemanden geben, der es entweder auf ihrer beider Leben abgesehen hat oder die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Immerhin stellen sich beide gemeinsam den Herausforderungen und meistern sie eigentlich immer, auch wenn es immer brenzlig zu werden scheint. ^^
    Super! Ich liebe Cat und Bones und kann einfach nie genug von ihnen bekommen! Dieser Band war spannend und abwechslungsreich! Die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser halten kann. Ich habe nicht mit so einem Feind gerechnet und dachte, die beiden hätten doch eigentlich schon gegen alles gekämpft, was es gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. ;)

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  9. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht (ISBN: 9783845805030)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Buch der Nacht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Einen für alle und alle für einen, so lautet auch der Spruch für die jungen schwarzen Musketiere um 1620. Henrik und ich haben gemeinsam den historischen Jugendroman von Oliver Pötzsch gelesen und waren mehr als begeistert. Allerdings würde ich diesen Jugendroman erst ab 14/15 Jahren frei geben, denn die Hexenverbrennungen und Hinrichtungen im Krieg sind schon heftig in Schriftform wiedergegeben worden. Und die Kinder bzw. die jungen Jugendliche haben dann doch wieder ein anderes Fantasiebild als wir Erwachsene. Aber trotzdem wurde es wunderbar umgesetzt, so das ganz viel Spannung und interessante Geschichte um die Zeit vermittelt wurde. Wir beide können das Buch empfehlen zu lesen, nicht nur für Junge Leser geeignet.

  10. Cover des Buches Herrscher des Lichts (ISBN: 9783453523388)
    Brandon Sanderson

    Herrscher des Lichts

     (178)
    Aktuelle Rezension von: VoiPerkele
    "Herrscher des Lichts" ist der 3. Teil der Nebelreihe von Brandon Sanderson.


    Ich möchte hier nicht viel zu Handlung verraten, weil sie zu gigantisch ist, als dass man sie auf wenige Zeilen zusammenfassen könnte.

    Es sei aber auf jeden Fall folgendes gesagt:

    Nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, musste ich mir Tränen verdrücken. Der Abschied von diesen wundervollen Charakteren fiel mir schwer und ich musste ein paar Minuten innehalten um das alles zu verarbeiten, was Brandon Sanderson erschaffen hat.

    Diese Reihe hält bis heute einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal
  11. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  12. Cover des Buches Frevel im Beinhaus (ISBN: 9783499254376)
    Petra Schier

    Frevel im Beinhaus

     (86)
    Aktuelle Rezension von: bettinahertz

    Inhalt: „Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben.
    Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet …“

    Im Roman „Frevel im Beinhaus“ reisen wir wieder nach Köln ins 14. Jahrhundert. Autorin Petra Schier nutzt als historischen Hintergrund die Verurteilung eines Klerikers, die in Zeiten der Absetzung König Wenzels in den Geschichtsakten auftauchte. Daraus strickt Petra Schier einen packenden historischen Roman, der mit hervorragenden Krimielementen gespickt ist.

    Der Schreibstil ist wieder toll zu lesen, sehr anschaulich erleben wir Köln im 14. Jahrhundert und tauchen buchstäblich in eine andere Zeit ab. Petra Schier kann herrlich lebendig schreiben, ich hatte alles stets vor Augen und konnte mich in allen Situationen hineinversetzen.

    Zu Beginn des Romans tauchen wir wieder in Adelinas Haushalt bzw. in ihre Apotheke ein. Es war mir eine Freude, alle Personen der Familie, Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Es ist einige Zeit zum Vorgängerband vergangen und man konnte von jedem seine persönliche Entwicklung verfolgen. Hinzu kommt die persönliche Geschichte des städtischen Hauptmanns Tillmann Greverode. Diesen Part finde ich absolut gelungen!

    Adelinas Mann Neklas Burka, städtischer Medicus, gerät in einem schlimmen Verdacht und wer Adelina kennt, weiß, dass sie nicht eher ruhen wird, bis der wahre Schuldige gefunden ist. Dabei gerät sie in immer verstricktere Situationen und ein Ausweg erscheint schier unmöglich. Wer hat es auf ihre Familie abgesehen? Ist es Bruder Thomasius, um den es lange Zeit ruhig war? Holt Neklas Vergangenheit ihn wieder ein?

    Petra Schier glänzt nicht nur mit historischen Aspekten, sondern knüpft auch hier einen spannenden Kriminalfall ein. Ich fand es außerordentlich interessant, wie damals ermittelt wird, für einen Unschuldigen keine leichte Kost. Der Spannungsbogen ist enorm hoch, man mag das Buch kaum aus der Hand legen.

    Ein Personenverzeichnis, Nachwort und ausführliches Glossar machen diesen Roman zu einer kompletten Einheit. Insgesamt ist es ein weiterer lesenswerter Roman aus der Adelina Reihe. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.

  13. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht (ISBN: 9783845814285)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht

     (34)
    Aktuelle Rezension von: buechermaus88

    Auch im zweiten Band nimmt uns der Autor auf die abenteuerliche Reise von Lukas von Lohenstein mit. Lukas, seine Schwester Elsa sowie seine Freunde bekommen Besuch von Senno, einem Sterndeuter. Dieser hat schlimme Nachrichten. Ihr alter Feind der Inquisitor Waldemar von Schönborn hat die drei Reichsinsignien gestohlen, um damit vermutlich das Reich zu erpressen. Das können und dürfen sie nicht zulassen. Also reisen sie mit Hilfe von Elsas Kräften nach Prag, wo diese versteckt zu sein scheinen, doch die Suche danach ist alles andere als leicht.

    Ich habe wieder sehr schnell in die Geschichte reingefunden und war sofort gefangen. Seit Sennos Botschaft ging es Schlag auf Schlag und mit Hilfe von den anderen Schwarzen Musketieren wie dem Anführer Zoltan sowie geheimen Botschaften, die den Aufenthaltsort der Reichsinsignien erörtern, gelingt es recht schnell, diese ausfindig zu machen. Doch wieso ist jemand so auskunftsfreudig und hilft den Freunden? Was hat es mit der Bogenschützin auf sich? Wohin ist Senno verschwunden? Und Elsa verändert sich immer mehr, was Lukas Angst macht. Ist das Grimorium gut? Fragen über Fragen, die nach und nach beantwortet werden. 

    Besonders gefallen hat mir wieder mal, dass man ganz in diese Zeit eintauchen kann. Mit Hilfe des kleinen Reiseführers am Ende des Buches findet man sich in Prag noch besser zurecht und da ich persönlich schon mal dort war, hatte ich ein noch besseres Bild der Stadt vor Augen während dem Lesen. Auch gibt es am Ende ein kleines Lexikon der historischen Begriffe sowie zum Thema Fechten. Das Buch wirkt gut recherchiert und ich hatte das Gefühl immer und überall hautnah dabei sein zu können, sei es bei den Kämpfen, im Judenviertel oder in der schlammigen Moldau. 

    Genau wie Lukas hat mir die Veränderung von Elsa Sorgen gemacht und ich habe das Schlimmste befürchtet. Ihre Nase steckt ständig im Grimorium, sie möchte fast alles mit Hilfe von Zaubern lösen und wird zunehmend aggressiver gegenüber jedem, der irgendetwas schlechtes über Zauberei, das Grimorium oder sie selbst sagt. 

    Das Ende hat mich ein wenig überrascht. Die Geschichte selbst scheint erst mal abgeschlossen, aber in einem anderen Sinne gibt es ein offenes Ende, was das Abenteuer natürlich noch weitergehen lässt. Ich warte auf Band 3. 

    Mein Fazit:

    Ein tolles Jugendbuch mit Historie und tollen Figuren. Nicht nur Jugendliche haben hier ihren Spaß.

  14. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Inhaltsangabe (übernommen)

    Münster im 16. Jahrhundert: Schon dreimal musste die Familie der jungen Frauke Hinrichs fliehen, um nicht als Wiedertäufer entlarvt und umgebracht zu werden. FRaumes Vater glaubt seine Familie durch den Schutz des Rates selbst dann noch in Sicherheit, als der Inquisitor Jacobus von Gerwardsborn in der Stadt auftaucht. Doch der Rat braucht ein Opfer ...


    Das Cover zeigt gleich auf das es sich um einen historischen Roman handelt.

    Ich habe allerdings nicht das Buch gelesen, sondern es als Hörbuch gehört. Die Sprecherin hat dabei einen guten Job gemacht und den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen gegeben, auch wenn das Holländische nicht so echt rüber kam, wie vielleicht erhofft.

    Frauke ist eine taffe, junge Frau, die das Pech hatte das ihre Eltern zu den Wiedertäufern gehörten, die von der Inquistion verfolgt wurden.

    Gegenüber den Lutheranern, die auch so langsam immer mehr wurden, zeigten sie die Wiedertäufer nicht nur starke Zweifel an der römisch katholischen Kirche und lehnten sie ab, sondern spielten ihren Glauben als den alleinig wahren empor und träumten davon die Katholiken.beim jüngsten Gericht brennen zu sehen.

    Geschichtlich habe ich zuvor nie von denWiedertäufern gehört, aber das was ich nun hier im Hörbuch mitbekam hat mich doch sehr an eine Sekte erinnert. Ich war schockiert, wie die Menschen damals selbst nach mehrmaligem Verschieben des vorhergesagten Termins für das jüngste Gericht immer noch Anhänger hatten, die dafür sogar in den Tod gehen wollten.

    Leider gab es nicht so viel Handlung und Reisen,wie ich mir erhofft hatte. Eigentlich könnte man alles in wenigen Sätzen zusammen fassen, was ich hier wegen spoilern natürlich nicht tue.

    Die Verbindungen innerhalb der Familien und auch die Liebesbeziehungen bleiben mir hier zu starke Randnotizen und selbst die Charaktere der Verfolger sind nicht so herausgearbeitet, dass ich sie mir vor meinem inneren Augenvorstellen konnte.

    Das Buch war gut und hat mir auch geschichtliches Wissen gebracht, aber da bin ich vom Autorenpaar Iny Lorentz fesselndere Geschichten gewohnt.



  15. Cover des Buches Kriegsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453320574)
    Joe Abercrombie

    Kriegsklingen - Die Klingen-Saga

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Aksi

    »Kriegsklingen« ist der erste Band der »Klingen«-Saga von Joe Abercrombie. Hierzulande ist das Buch bereits im Jahr 2006 erschienen. Ich wurde aber erst vor kurzem auf Abercrombie aufmerksam und die »Klingen«-Saga schien mir ein perfekter Einstieg zu sein, um den Autor kennenzulernen.

    Die Kapitel sind so aufgebaut, dass verschiedene Figuren abwechselnd im Vordergrund stehen und die Handlungsstränge zunächst nichts miteinander zu tun haben, bevor sie am Ende doch noch zusammenlaufen. Das wusste ich natürlich nicht, als ich mit dem Buch angefangen habe und so kam es, dass ich mir oft unsicher war, welche Richtung das Ganze noch einschlagen wird. Hinzu kommt, dass es dem Autor oft nicht gelingt, die Spannung aufrechtzuerhalten. Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, dass das Buch 800 Seiten umfasst. Es wurde häufig etwas zäh und ich hatte Zweifel, ob ich mit dem Lesen fortfahren sollte.

    Wie man sieht, habe ich mich dazu entschlossen, dranzubleiben, auch wenn mir schnell klar wurde, dass ich keine schwindelerregende Dynamik zu erwarten brauche. Irgendwann störte mich das aber auch nicht mehr, weil die Protagonisten es endlich geschafft haben, mich in ihren Bann zu ziehen. Am meisten hat mir gefallen, dass niemand perfekt ist und alle ihre Macken haben, sogar der gut aussehende Hauptmann Jezal dan Luthar. Der junge Mann ist sehr ehrgeizig, kommt aus einer wohlhabenden Familie und scheint eine vielversprechende Zukunft zu haben. Keiner ahnt jedoch, wie es in seinem Inneren aussieht und wie oft er an sich selbst zweifelt.

    Logen Neunfinger hat ebenfalls einen gewissen Ruf, der ihm vorauseilt und mit dem er zurechtkommen muss. Zum Teil ist das der Verdienst vieler angsteinflößender Geschichten, die über Logen kursieren. Einiges davon entspricht jedoch der Wahrheit.  Die nächste Figur könnte ein Indiz dafür sein, dass Abercrombie der Meinung war, dass ein Fantasy-Buch ohne einen alten weisen Zauberer nicht auskommt. In »Kriegsklingen« heißt dieser Zauberer Bayaz und in meinen Augen ist er der Grund dafür, dass die verschiedenen Handlungsstränge am Ende ineinanderfließen. Ohne Bayaz wären sich viele Figuren höchstwahrscheinlich nicht begegnet, was ihn wohl zu der Schlüsselfigur macht. Inquisitor Sand dan Glotka darf aber auch nicht außer Acht gelassen werden. Dieser kann sehr brutal, zynisch und verbittert sein, was damit zusammenhängen könnte, dass er seit einer Weile als Krüppel leben muss. Neben den genannten Charakteren gibt es zahlreiche weitere interessante schillernde Persönlichkeiten. Als da wären Major West und seine Schwester Ardee, Ferro Maljinn, Yulwei und viele andere, deren Namen man sich schwer merken kann :-D

    Über das worldbuilding lässt sich nicht besonders viel sagen, da der Autor mit seinen Beschreibungen sehr sparsam umgeht. Es werden hier und da einige Städte und Völker genannt und man kann einiges aus dem Kontext schließen, aber Abercrombie macht sich keine Mühe, näher darauf einzugehen. Ich hoffe, dass die Fortsetzungen diesbezüglich mehr Informationen liefern werden. Die Magie hat bei mir ebenfalls viele Fragezeichen hinterlassen. Das fand ich schade, da ich mehr darüber erfahren wollte. Die vielen Kraftausdrücke passen zu der düsteren Stimmung und der Brutalität, die in dem Buch oft an den Tag gelegt wird. Es geht um das blanke Überleben und darum, sich durchsetzen zu können. Das Buch ist also eindeutig nicht dazu da, die Laune zu heben.

    Fazit

    Für mich stellt »Kriegsklingen« den Anfang eines großen und spannenden Abenteuers dar, das vielleicht - oder besser gesagt, hoffentlich - erst in Band 2. richtig beginnen wird. Im ersten Band geht es vielmehr darum, die Figuren kennenzulernen und sich an alles zu gewöhnen. Nichtsdestotrotz liefert der Auftakt viel Potenzial und ich hoffe inständig, dass dieses in Folgebänden entfaltet wird.

  16. Cover des Buches Das verbotene Eden 3 (ISBN: 9783426513132)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 3

     (171)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Nachdem Band 2 mit so einem fiesen Cliffhanger geendet hat, habe ich natürlich direkt zu Band 3 gegriffen und musste erst mal weiter leiden, weil das Buch mit einer Rückblende vor der Zeit der Geschlechtertrennung anfängt. Uff … der Autor weiß wirklich, wie man Spannung aufbaut und hält.


    Der Kampf der Geschlechter geht seinem Höhepunkt entgegen. Die Frauen rücken immer weiter in die Stadt der Männer vor, da treffen der Abt des Klosters und eine alte Heilerin aufeinander - und machen eine unglaubliche Entdeckung. Kann es gelingen, die Zeit zurückzudrehen?


    Das Buch wird, genauso wie Band 1 und 2, hauptsächlich aus den Sichten der beiden Hauptcharaktere erzählt (in diesem Fall Ben und Magda), aber zu großen Teilen wird hier auch die Geschichte von Gwen und Logan weitererzählt, die im vorigen Band ja kein Happy End bekommen haben.


    Die Geschichte schließt nahtlos an Band 2 an, nachdem die Rückblende vorbei ist, und geht deshalb genauso rasant weiter. Außerdem spielt ein wesentlicher Teil unterhalb der Alten Stadt und führt einen damit noch weiter in die Welt der Bleichen … wirklich widerliche Kreaturen. Mir läuft jetzt noch ein Schauer über den Rücken, wenn ich an sie denke. Die Spannung bleibt im gesamten Buch konstant hoch. Man weiß nie, welche Seite im Kampf jetzt vorne liegt und fiebert die ganze Zeit mit, weil man durch die unterschiedlichen Sichten geplante Schachzüge des Inquisitors offenbart bekommt, von denen die Frauen noch nichts wissen und sie schon förmlich in ihr Verderben rennen sieht. Aber der Autor versteht sich aufs Beste darauf, das Blatt ein ums andere Mal zu wenden.


    Eine großartige Reihe (hier und da mit kleinen nicht ganz so realitätsnahen Allüren), die mich mehr überrascht hat, als ich gedachte hätte. Das Ende ist rund und das werden garantiert nicht die letzten Bücher gewesen sein, die ich von diesem Autor gelesen habe.


    Fazit

    »Das verbotene Eden – Magda und Ben« von Thomas Thiemeyer bringt die Trilogie mit atemloser Spannung zu einem tolle Ende, das man nicht verpassen sollte. Der Schreibstil und die Welt sind großartig und lassen einen hautnah an der Seite der Protagonisten stehen. Definitiv eine Empfehlung meinerseits.

  17. Cover des Buches Feuerklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453314771)
    Joe Abercrombie

    Feuerklingen - Die Klingen-Saga

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy

    Kennst du das? 

    Du beginnst den ersten Band einer neue Reihe und er packt dich nicht. Du liest weiter und merkst, du magst die Charaktere gar nicht. Das Buch ist zuende und du denkst dir "Die Reihe lese ich nicht weiter". Doch noch Wochen und gar Monate später erinnerst du dich noch lebhaft an die Figuren und merkst, sie lassen dich nicht los. Also wird Band 2 doch gekauft und nach weiteren Wochen nimmst du das Buch spontan zur Hand, liest es und...

    bist absolut begeistert. 😳😍

    Hast du das schon erlebt? Ich jetzt schon. Mit der Klingen Saga von Abercrombie. 


    Es ist ein hoch intelligentes und anspruchsvolles Buch, bei dem man aufmerksam lesen muss. Abercrombie verwendet eine großartige Mischung aus langen und kurze Sätzen, immer wie es gerade richtig ist. Das sorgt dafür dass man als Leser schon genau lesen und auf Satzzeichen achten muss. Die Kapitel sind, ebenso wie der Schreibstil, so wie es gerade passend ist. Oft sind die Kapitel lang, dann auch mal wieder kurz und die Sichtweise wechselt stets passend. Wir folgen hier nämlich mehreren Protagonisten. Wir hätten hier einmal die Gruppe rund um den ersten Magi Bayaz, einmal den Inquisitor Sand dan Glokta und West mit den Nordmännern. Selten bekommt man so tiefe Einblicke in die Köpfe der Figuren wie hier. Und das ist hier auch die große Stärke dieser Reihe, diese beeindruckenden und unfassbar lebendigen Figuren. Der Autor schreibt authentisch und großartige Dialoge. Es ist hier nichts poetisches wie ich es auch gerne mag, nein, hier ist es alles...natürlich. 🤔 Es gibt hier auch kein Schwarz und Weiß, nein, hier ist alles voller Grauschattierungen! 


    Interessant ist die Tatsache das all diese Fäden parallel zueinander laufen ohne das man als Leser bisher das große ganze erkennt. Ich kann euch nämlich nicht sagen worum es eigentlich genau geht, man erkennt die Geschichte zwischen den Zeilen, denn das Augenmerk liegt hier komplett auf den Figuren. Die Klingen-Saga ist eine absolut Prota fixierte Erzählung bei der der Weg das Ziel ist. Es ist anders und in höchstem Maße originell. Hoch intelligente High Fantasy die sich hier dem Leser im zweiten Teil offenbart. 


    Ich bin froh dass ich die Reihe weiter verfolgt habe. Band 3 habe ich mir direkt bestellt und wird heute direkt angefangen. Ich bin sehr gespannt wie der Autor alle Fäden zusammenführt und was dann das große Ganze ist 🤔😁 


    Von mir gibt es ganze 9.5 von 10 Finnies 🙋🏻‍♂️

  18. Cover des Buches Ahsoka (ISBN: 9783833234507)
    E. K. Johnston

    Ahsoka

     (20)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Für die ersten etwa 65 % des Romans brauchte ich wirklich lange. Sie zogen sich und waren mit so vielen Szenen und Sichten, die für die Handlung komplett überflüssig oder sogar nicht einmal damit zusammenhängend waren, gefüllt, dass das Lesen echt zäh war. Die anderen 35 % warne einfach super, es gibt nur noch Sichtwechsel und Szenen, die auch zur Handlung beitragen und Spannung aufbauen und aufrechthalten, während es immer schneller auf das Finale zugeht.

    Die meisten Rückblicke und Szenen von anderen personalen Erzählern sind vollkommen überflüssig und stören sogar den Spannungsbogen, weil sie teils sogar die späteren Überraschungsmomente in Ahsokas Geschichte vorwegnehmen und damit unspektakulär machen. Sie wurden einfach schon 30 Seiten vorher komplett aus einer anderen Sicht erzählt und angekündigt.

    Allgemein ist es spannend und mitreißend, Ahsokas Verwandlung mitzuerleben, vor allem, wenn man bisher nur die ersten Staffeln The Clone Wars und ihren Auftritt bei The Mandalorian kennt.

  19. Cover des Buches Dreamwalker - Der Zauber des Drachenvolkes (ISBN: 9783570403068)
    James Oswald

    Dreamwalker - Der Zauber des Drachenvolkes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    An einem schicksalshaften Tag erblicken zwei Jungen Seite an Seite das Licht der Welt. Der eine ist Benfro, der erste Drachenjunge seit Jahrhunderten, der andere ist Errol, der Sohn der vergifteten Kronprinzessin und damit der rechtmäßige Erbe des Zwillingskönigreichs. Doch gleich nach der Geburt werden sie getrennt.
    Ohne von ihrer Verbindung zu ahnen, wachsen sie in zwei verschiedenen Dörfern heran, bedroht von einem gemeinsamen Feind: Inquisitor Melyn möchte alle Drachen vernichten und dabei kann er junge, beeinflussbare Novizen mit der magischen Gabe gut gebrauchen. Und einer, für den er dieses Schicksal ausersehen hat, ist der junge Errol ...


    Meine Meinung:

    Ich muss gestehen, ich habe mich mit dem Buch schwer getan. Es ist nicht so, wie ich es erwartet hatte. Angepriesen als Jugendbuch hatte ich teilweise das Gefühl, ein Kinderbuch zu lesen, an anderen Stellen jedoch einen Erwachsenen-Fantasyroman, jedoch kein Jugendbuch.
    Ein wenig lag es daran, dass sich das Jugendbuch eher nach oben orientiert, dass die Helden immer etwas älter sind als die Leser. Genau das ist hier jedoch nicht der Fall. Der Roman beginnt mit Benfros und Errols Geburt, erst auf den letzten hundert Seiten oder so, sind die beiden 14 Jahre alt. Daher verhalten sie sich stellenweise doch sehr kindlich.
    Andere Passagen hingegen lesen sich, als wären sie für ein älteres Publikum geschrieben. Besonders die Kapiteleinführungen empfand ich in dieser Hinsicht störend für den Gesamteindruck. Das Ganze las sich nicht wie ein stimmiges Ganzes für mich. Auch tat ich mich sehr schwer, mit den Jungen mitzufiebern. Die Handlung hat mich wenig berührt, ich konnte daher nicht tief in den Roman eintauchen und ich weiß, dass dies auch der Grund war, warum mich einige Stellen verwirrt waren - vermutlich habe ich wichtige Infos überlesen oder sie sind nicht bei mir hängengeblieben.
    Schade, aber das war leider nicht mein Buch. :(

  20. Cover des Buches Königsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453320642)
    Joe Abercrombie

    Königsklingen - Die Klingen-Saga

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Mira20

    Obwohl es weitere Bände der Klingen-Saga gibt, ist die Handlung der ersten drei Bände mit diesem Teil abgeschlossen. Natürlich bleibt Raum für Spekulationen und die Fäden können wieder aufgenommen und weitergesponnen werden (Ich spoilere nicht, weil ich noch gar nicht weiss, wie der Autor seine Reihe fortgesetzt hat), aber die grossen Fragen dieser drei Bände sind beantwortet.

    Fazit Band 3

    Der Autor ist sich treu geblieben und hat die Fortsetzung meiner Erwartung entsprechend weitergeführt. Sein Schreibstil liest sich gut und ist abwechslungsreich gestaltet. Seinen ausgeprägten Sinn für schwarzen Humor muss man mögen und die sehr hohe Anzahl von Toten sollte man wegstecken können. Gerade dieser Band hat doch einen etwas morbiden Schwerpunkt. Die Schlachten ufern aus und sind sehr detailgetreu beschrieben. Action und Kampfszenen überwiegen. Auch die Foltermethoden sind nicht ohne! Es erwarten den Leser auch noch einige Überraschungen.

    4 Sterne für diesen Band (die Schlachten hätten für mich nicht ganz so detailliert beschrieben sein müssen)

    Fazit Band 1-3

    Obwohl die Bücher sehr umfangreich sind, lesen sie sich gut. Man sollte natürlich schon einiges an Lesezeit einplanen. Aber es lohnt sich. Mit magischen Elementen ist der Autor sparsam umgegangen. Fast niemand kann seine Probleme mit etwas Magie lösen. Da ist dann schon eher die menschliche Phantasie verlangt. Die menschlichen Abgründe sind sehr tief und der Leser muss einiges aushalten können. Die Reihe hat einen soliden Aufbau und bleibt trotz ihres Umfangs übersichtlich. Die Hauptfiguren, die man mehr oder weniger lieb gewonnen hat, führen durch die Bücher.

    4.5 Sterne für Band 1-3

  21. Cover des Buches Tochter der Inquisition (ISBN: 9783839219065)
    Peter Orontes

    Tochter der Inquisition

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Der Glaube ist schließlich eine Sache der inneren Überzeugung und nicht etwas, das mit Gewalt von außen erzwungen werden kann. Wer das Evangelium mit den Mitteln der Angst und der Willkür zu verteidigen sucht..., macht aus der Botschaft des Heils eine Botschaft des Schreckens...“


    Wir schreiben das Jahr 1388. In Steyr im Ennstal zieht der Fischer Hermann Luger einen Toten aus dem Fluss. Keine drei Wochen später sind die Gerichtsknechte Bodo und Siegbert im Auftrag des Stadtrichters unterwegs. Da sehen sie am Waldrand eine Tote. Es ist Klara von Ternberg, die Frau Wernher von Ternbergs, Kaufmann und Magistrat der Stadt Steyr.

    Da die Ermittlungen vom Burggrafen und vom Stadtrichter ins Leere laufen, ruft Wernher Falk von Falkenstein und seine Frau Christine zur Hilfe. Falk soll den Fall übernehmen. Gleichzeitig aber ist der Inquisitor Petrus Zwicker auf den Weg nach Steyr. Dem aber möchte Falk ungern begegnen.

    Der Autor hat einen spannenden und sehr gut recherchierten historischen Roman geschrieben. Er verknüpft gekonnt mehrere Kriminalfälle mit dem Schicksal der Waldenser, die von der katholischen Kirche als Abtrünnige und Kerzer behandelt werden.

    Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schriftstil lässt sich gut lesen.

    Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das geschieht weniger durch Worte, mehr durch ihre Taten. Außerdem lässt mich der Autor an ihren Gedanken teilhaben.

    Falk ist ein Adliger aus Salerno. Allerdings liegt ein Teil seiner Vergangenheit lange Zeit im Dunkeln. Selbst seiner Frau hat er dies verschwiegen. Ab und an aber zeigen seine Reaktionen, dass die Inquisition und ihre Folgen ihn mehr berühren, als er zugeben will. Christine ist die starke Frau an seiner Seite. Sie hat in Salerno Medizin studiert, verfügt über ein logisches Denkvermögen, kann Situationen gekonnt analysieren und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

    Paulus Zwicker ist ein sehr widersprüchlicher Charakter. Einerseits nutzt er die grausamen Methoden der Inquisition, um die Waldenser zu bekämpfen, andererseits kommt ab und an seine menschliche Seite durch. Außerdem belastet ihn ein Fehlurteil aus seiner Vergangenheit. Als begabter Redner vermag er Menschen zu manipulieren.

    Der Autor beherrscht das Spiel mit Worten. Das zeigt sich unter anderen an kurzen romantischen

    Naturbeschreibungen, die für einen Moment der Ruhe in der sonst rasanten und fesselnden Handlung sorgen. Das folgende Zitat ist ein Beispiel dafür.


    „...Das erzene Leuchten des Mondes lässt den Horizont schmelzen; wie flüssiges Silber ergießt sich sein Licht in die glatte, ruhige See...“


    Zu den stilistischen Höhepunkten gehören fein ausgearbeitete Dialoge. Im Verhör von Mohr durch Zwicker stimmt jedes Wort. Mohr kontert geschickt. Das Gespräch zwischen Falk und Christine über die Freiheit der Gedanken und den Wert des Glaubens dagegen geht in die Tiefe. Daraus stammt das Eingangszitat. Beide wissen, wovon sie reden und sehen die Schattenseiten, die durch den Machtanspruch der Kirche entstehen. Ein drittes Beispiel ist die Aussprache unter den Meistern der Waldenser. Es gibt erste Stimmen, die auf Gewalt mit Gewalt reagieren wollen.

    Sehr detailliert werden die Ermittlungen von Falk und Christine geschildert. Als Leser bin ich immer auf den gleichen Stand wie die beiden und darf oder muss mit ihnen in die dunklen Tiefen der menschlichen Psyche blicken, denn der Fall weitet sich erschreckend aus.

    Auch die Einblicke in die Gerichtsbarkeit der damaligen Zeit und den Glauben der Waldenser fand ich spannend. Erstaunt war ich über deren umfassende Kenntnisse der Bibel. Der Autor lässt mich dabei nicht im Ungewissen, wie es dazu kam. Das folgende Zitat des Augustus wird thematisiert, als sich Christine um einen verletzten Waldenser kümmert:


    „...Irren ist menschlich. Aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren, ist teuflisch...“


    Die Geistlichkeit der Zeit wird vielschichtig dargestellt. Zu Zwicker habe ich schon genug geschrieben. Bodo von Schachnitz, Prior des Klosters Melk, sieht manches großzügiger. Er setzt nicht auf menschliche, sondern göttliche Gerechtigkeit. Über den Pfarrer von Steyr möge sich der zukünftige Leser selbst ein Urteil bilden.

    Ein ausführliches Personenverzeichnis, ein informatives Nachwort des Autors, drei Glossare und ein Literaturverzeichnis ergänzen die Geschichte.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es enthält von mir eine unbedingte Leseempfehlung.


  22. Cover des Buches Einfach göttlich (ISBN: 9783442484676)
    Terry Pratchett

    Einfach göttlich

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Frank_Pfeifer

    Ein Gott, der sich in eine Schildkröte verwandelt, weil niemand mehr an ihn glaubt. Ein Priester, der ein fotografisches Gedächtnis hat. Ein religiöses Oberhaupt, das skrupellos und heuchlerisch seine eigenen Interessen durchsetzt. Und dabei weder vor Mord noch Folter zurückschreckt.

    Was ist wahrer Glauben? Was, wenn ein Staat nur durch Angst vor der Obrigkeit funktioniert. Welche Halbwertszeit hat ein Gott?

    Wie immer erzählt Terry Pratchett mit viel Humor und trotzdem voller Tiefsinn. Die Dialoge zwischen Brutha und dem Gott Om machen dieses Buch für mich zum besten Pratchett. 

  23. Cover des Buches Nebelgänger (ISBN: 9783734160691)
    Bernhard Trecksel

    Nebelgänger

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Halderia

    In der Reihe der "Nebelmacher" (Band I), "Nebelgänger" (Band II), "Nebeljäger" (Band III) geht es um einen Assasinen namens Clack, oder auch der Totenkaiser genannt. Er dient der Todesbotin in der Welt Aehve auch Sharis genannt und mordet in ihrem Auftrag Reich und Arm. Doch eines Tages stößt Clack bei einem seiner Aufträge auf ein par Ungereimtheiten und beginnt auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen um so etwas viel Größeres aufzudecken, als sich jemand in ganz Aehve je forstellen könnte.

    Ich finde die drei Teile um Clach und seine Rivalen und Verbündete sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und flüssig, auch wenn man zu Beginn der Reihe über einige Fremdwörter stolpern mag bringen doch gerade diese die vielfältige Schreibweise des Autors hervor.

    Die Geschichte ist in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden oder hatte einen Hänger durch den man sich hindurch quälen musste, der Autor hat es geschafft, einige Wendungen in die Geschichte einzubauen, so dass man häufig selbst überrascht ist und mit den Figuren mitfiebert.

    Auch die Charaktere waren meiner Meinung nach alle gut ausgearbeitet und wirkten somit zu jeder Zeit realistisch und blieben vor allem sich selbst treu, bezeihungsweise man erlebte den Wandel und die Entwicklung einiger mit die jedoch immer nachvollziehbar und realistisch blieb.

    Das einzige Manko meinerseits war die zu kurz gekommene Einführung in die Götterwelt Aheves zu Beginn der Reihe. Es wäre einfacher gewesen hätte man schneller einen Überblick über die beiden verschiedenen Orden, deren Wirkkreis und die unterschiedlichen Titanen bekommen.

    Ansonsten kann ich diese Reihe wirklich  nur empfehlen, absolut geniale Fantasy von Beginn an ohne zwischenzeitlich klischeehaft zu wirken.

  24. Cover des Buches Queen of Air and Darkness (ISBN: 9781442468436)
    Cassandra Clare

    Queen of Air and Darkness

     (33)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    "Queen of Air and Darkness" ist wohl das bisher längste Buch, welches ich je auf Englisch gelesen habe - und das hat man stellenweise leider auch gemerkt. Achtung: dies ist der 3. Teil einer Reihe und enthält Spoiler zu den vorherigen 2 Bänden!

    Dieser Band knüpft nahtlos an "Lord of Shadows" an und beginnt gleich mit einer sehr bedrückenden Atmosphäre. Die Blackthorns müssen sich nun von Livvy verabschieden und besonders die Beerdigung hat mich sehr mitgenommen. Gleichzeitig droht ein Bürgerkrieg auszubrechen und unsere Held:innen müssen dies zu verhindern wissen, auch wenn das unter den gegebenen Umständen nicht so einfach ist. Außerdem zeigen sich nun deutliche Nebenwirkungen von Emma und Julians verbotener Beziehung - es spitzt sich also an allen Fronten zu.

    Auf die Charaktere werde ich nicht noch einmal genauer eingehen, das habe ich in meinen vorherigen Rezensionen bereits gemacht, auch wenn ich einige Entscheidungen mancher nicht wirklich nachvollziehen konnte und sie teilweise auch sehr naiv fand. Und wir sind uns doch bestimmt alle einstimmig einig, dass Zara und Co. in der Hölle schmoren dürfen oder? :)

    Dieses Finale war wirklich, wie kann ich es anders sagen, episch! Der Showdown war nicht nach nur wenigen Seiten abgetan, sondern zog sich über etliche Kapitel, das hat mir wirklich richtig gut gefallen. Man bekommt also als Leser/in einiges geboten. Auch einige Geheimnisse werden nun endlich aufgedeckt und man bekommt viele Fragen beantwortet. Wirklich sehr positiv finde ich bei dieser Reihe auch die Diversität. Cassandra Clare hat es wirklich gekonnt geschafft, einen sehr abwechslungsreichen Cast zu schaffen, ohne, dass es immer wieder betont werden musste. Das fand ich sehr gelungen, die Charaktere waren einfach sie selbst und ich muss an dieser Stelle wirklich ein großes Lob and Cassandra Clare aussprechen, dass sie immer auf die Repräsentation von verschiedenen Sexualitäten und Ethnien in ihren Büchern achtet!

    Ich musste jedoch feststellen, dass "Queen of Air and Darkness" der schwächste Band der Reihe für mich war. Man hat dem Buch wirklich die Länge von über 800 Seiten angemerkt und auch der ständige Perspektivenwechsel hat den Spannungsbogen oftmals ausgebremst, da manche Sichtweisen deutlich interessanter und dynamischer waren, als andere. Auch manche Ergänzungen zur Geschichte mochte ich leider nicht ganz so gerne, wie zum Beispiel: Thule. Ich bin generell kein Fan von Parallelwelten, dieses Buch spielt sich zu großen Teilen in einer ab. Auch die Auflösung zu Emmas und Julians "Parabataifluch" war mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen - da hätte man sich etwas Besseres einfallen lassen können. 

    Auch über das Ende lässt sich streiten. Hätte ich nicht gewusst, dass Cassandra Clare noch eine Trilogie über Ty, Dru und Kit schreiben wird, die nach dieser spielen wird, hätte ich definitiv das Ende verteufelt - denn eigentlich war es eher eine Einleitung für eine neue Geschichte, als ein offizielles Ende. Aber so kann ich es akzeptieren, auch wenn wir wohl noch sehr lange auf diese Trilogie warten müssen.

    Trotz all meiner Kritikpunkte konnte ich den 3. Band genießen und kann wirklich sagen, dass diese Reihe, nach "The Infernal Devices" meine Lieblingsreihe von ihr geworden ist. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen!


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