Bücher mit dem Tag "insel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "insel" gekennzeichnet haben.

1.919 Bücher

  1. Cover des Buches Göttlich verloren (ISBN: 9783841501387)
    Josephine Angelini

    Göttlich verloren

     (3.021)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten

     

    Ich bin quasi nahtlos von einem Buch ins andere beim Lesen übergegangen. Genauso wie die Geschichte ohne weitere Einleitung fortgesetzt wurde. Noch intensiver hätte dieses Gefühl wohl nur noch stattfinden können, wenn der Wechsel mitten im Gespräch gewesen wäre.
    Etwas, was mir aber wirklich sehr gut gefallen hat. Persönlich mag ich es immer nicht so gerne, wenn am Anfang des Buches erst einmal etliche Seiten darum gehen, was im Letzten passiert ist. Dann lieber, wie hier passiert, den ein oder anderen kleinen Einschieber der das wichtigste noch einmal in Erinnerung ruft, wenn es darauf zu sprechen kommt.

    Mit Orion, welcher plötzlich auftaucht, entsteht auch eine mehr oder weniger typische Dreiecks-Geschichte, wie man sie aus solchen Büchern kennt. Zwei Jungen die um ein Mädchen herumtanzen. Zumindest sieht es im ersten Moment ganz genau danach aus. Immerhin ist zwischen Lucas und Hellen erst mal Schluss und Orion und sie treffen sich eigentlich jede Nacht in der Unterwelt. Natürlich schafft diese gemeinsame Folter eine Verbindung zwischen den beiden.

    Dafür zieht sich die Trennung und Entfremdung zwischen Helen und Lucas durch das ganze Buch. Etwas, was mich doch sehr genervt hat und dafür sorgte, dass ich das ein oder andere Mal stark die Augen verdrehen musste. Natürlich war klar, was die Autorin damit bezwecken wollte. Doch mir war es einfach zu viel und hat tatsächlich ein wenig den Spaß weggenommen. Die Entwicklung der Figuren, der Szenen und der ganzen Geschichte hätte man auch ohne Probleme mit anderen Mitteln und dem gleichen Effekt austragen können.

    Außerdem wurde hier wieder das „Geschwister“ Ding aufgegriffen, ausgelöst durch eines der Elternteile. Etwas, was mich stark an City of Bones und die Story mit Clary und Jace erinnerte. Ich weiß jetzt nicht, welches Buch von beidem zuerst erschienen ist. Clary und Jace waren mir auf jeden Fall vorher bekannt und daher hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, da die Konstellation so ähnlich war, dass hier jemand abgeschaut hat. Natürlich ist mir bewusst, dass es immer wieder vorkommt, dass es passiert und dieses Ding mit den Geschwistern einfach gerne genommen wird. Aber hier gab es einfach so viele Ähnlichkeiten, dass ich nicht anders konnte, als ständig den Vergleich zu ziehen. Den es tatsächlich in sehr, sehr vielen Momenten auch gab. Situationen schienen genauso gut im anderen Buch passieren zu können oder dort, statt zu finden.

    Sehr interessant war für mich die Tatsache, dass Helen ohne Träume gesundheitlich stark zu kämpfen hatte und die Autorin damit nicht nur aufgegriffen hat, wie wichtig Schlaf für uns ist. Auch unsere Träume sind ein wichtiger Bestandteil unserer nächtlichen Ruhe und wir brauchen sie, um erlebtes zu verarbeiten und gesund zu bleiben. Hier geht es beinahe so weit, dass Helen nicht nur ihre Kräfte verliert, sondern tatsächlich droht zu sterben und auch mehrfach fast and er Grenze zum Tod steht. Im doppelten Sinne.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber auch wieder ziemlich gut gefallen. Es lies sich wirklich gut und einfach lesen, es passierte jede Menge und die Autorin hat auch für den ein oder anderen Überraschungsmoment gesorgt.

     Ich bin jetzt gespannt, wie sich das ganze auflösen wird und hoffe, auf ein wenig Mut der Autorin. Im Sinne dafür, dass nicht nur das richtig schöne außergewöhnliche ist sondern auch, dass in die andere Richtung das ein oder andere dramatische passieren darf.

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.150)
    Aktuelle Rezension von: Norina_Goetz

    Wer Kriminalgeschichten liebt und das aus dem Blickwinkel eines Forensischen Pathologen auch einmal erfahren möchte, ist hier genau richtig.


    Simon Beckett hat sehr gut für die einzelnen Pathologischen Bereiche recherchiert und eine ganze Reihe von diesen Büchern heraus gebracht. Hauptfigur ist David Hunter. Man erfährt immer etwas mehr über diesen Charakter, dennoch ist jedes der Bücher eine abgeschlossene Geschichte für sich.


    Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Vor allem denen die auch die Serie Bones mögen.

  3. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Heinrich

    Zélie Adebola ist eine Halbwaise. Sie lebt in Orisha, ein Land, in dem alle Bewohner mit magischen Fähigkeiten, die sogenannten „Maji“, getötet wurden. Ihre Nachfahren, die „Diviné“, deren Magie nicht erweckt ist, erfahren dort Unterdrückung, Hass und Verachtung. Zélie ist auch eine von ihnen und  durch einen Zufall kommen ihr Bruder Tzain und sie mit der Königstochter Amari und einer magischen Schriftrolle zusammen. Die drei sind bestimmt, die Magie wieder nach Orisha zu bringen doch Amaris Bruder, Prinz Inan, ist ihnen dicht auf den Fersen und versucht, das zu verhindern um seinen Vater stolz zu machen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

    Meinung
    Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Dieses dunkle Gesicht und die wehenden weißen Haare, haben meine Neugier geweckt. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das Spannung und Emotion so gut zusammen spielen lässt, wie hier. Jede Figur in diesem Buch hat eine Emotion ausgelöst und mit jeder konnte ich mitfühlen. Zelie die Stark sein soll, ihren Willen nicht brechen lassen will und doch, ist sie ein Kind das eine unglaubliche Verantwortung bekommt und daran fast zerbricht. Wie oft wollte ich sie während dem Lesen in den Arm nehmen. Amari stellt sich gegen ihren Vater, den König, obwohl sie ein verängstigtes kleines Prinzesschen ist. Im Laufe der Zeit wird sie eine selbstbewusste junge Frau, die für ihr Volk kämpfen will. Sie hat glaube ich sogar die größte Veränderung in dem Buch gemacht. Ganz toller Charakter der hier geschaffen wurde.
    Inan ist total überfordert mit seiner Magie und dem Glauben für sein Vater und sein Land stark sein zu müssen. Er war mir trotz allem sehr sympathisch und hat einfach nur versucht, es allen recht zu machen, vorallem seinem Vater, der nichts mehr verachtet, als die Magie. Jede Figur war mir sympathisch und jede hat auf ihre Art, das Buch bereichert.
    Hier wurde eine tolle Welt erschaffen, die mehr ist wie in jeder anderen Fantasy Welt. Hier geht es auch um gesellschaftliche Themen wie, Ausbeutung, Diebstahl, Misshandlung, Vergewaltigung und Mord an einem ganzen Volk. Noch nie in einem Buch habe ich sooft mit den Tränen gekämpft wie hier. Es ging mir so nahe, weil alles hier drin so gegenwärtig ist. Es ist nichts was man sich ausgedacht hat, es sind Tatsachen, die wirklich in unserer Welt passiert.
    Auch die Mythologie der Afrikanischen Kultur kommt hier sehr zum Tragen und es ist einfach so erfrischend es zu lesen. Die Spannung ist allgegenwärtig und die Nerven sind bis zum Anschlag gespannt gewesen. Ich konnte kaum aufhören zu lesen.Der ganze Schreibstil ist einfach so leicht und auch wenn manche Wörter und auch Namen einem nur schwer über die Lippen kommen, war es trotzdem so einfach zu lesen und es war viel zu schnell vorbei.

    Fazit
    Dies ist definitiv mein Jahreshighlight und ich glaube es wird schwer, dies zu toppen. Die Autorin hat ganze Arbeit mit diesem Buch und die Tolle Welt geleistet. Ich würde immer wieder dorthin zurückkehren wollen.
    Ich kann gar nicht so viele Sterne vergeben, wie dieses Buch verdienen würde, es wäre einfach nicht genug.

  4. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.601)
    Aktuelle Rezension von: lulu_liest

    Ein besorgter Vater geht mit seiner kranken Tochter zum Arzt - und als er sie einen Moment aus den Augen lässt, ist sie weg. 

    Wohin sie verschwand und was ihr zugestoßen sein muss bleibt ungeklärt - denn eine Leiche wurde nie gefunden.


    Die eigentliche Handlung spielt jedoch 4 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden, als der Vater, seines Zeichens Psychiater, sich in seiner Trauer in ein Ferienhaus zurückzieht und dort eine eigenartige Bekanntschaft macht.


    Viel mehr möchte ich an der Stelle zum Inhalt gar nicht sagen, um für alle, die es noch lesen möchten, nicht zu viel zu verraten.

    Was ich aber sagen kann, ist dass mich sowohl beim ersten, als auch bei jedem weiteren Mal des Lesens eine regelrechte Flut der Gedanken & Emotionen überkam, insbesondere in Bezug auf die Unbekannte, die den Vater aufsucht und ihn um seinen fachlichen Rat bittet.


    Wer Fitzek Werke kennt, kennt auch die unvorhersehbaren Enden, die seine Thriller oft nehmen. 

    Weil ich vor diesem schon einige andere Exemplare aus seiner Feder las habe ich mit allem gerechnet - aber nicht damit, wie es tatsächlich ausging. Die letzten Seiten ließen mich buchstäblich sprachlos zurück.

  5. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (1.984)
    Aktuelle Rezension von: SweetBooksBlog

    Fitzek ist einer meiner Lieblingsautoren. Dies war jedoch das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, das in Kooperation mit einem anderen Autor geschrieben wurde. Anfangs war ich mir etwas unsicher, wie die beiden Schreibstile zusammen passen würden, jedoch wurde ich positiv überrascht. Man hat gar nicht gemerkt, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren stammt.

    Etwas zu brutal war mir wiederum die Geschichte. Bei Fitzek ist man Brutalität gewohnt, aber gerade die Kapitel aus der Sicht des weiblichen Opfers, waren mir schon zu heftig. Auch die sehr detaillierten Beschreibungen der Obduktion haben mich stellenweise einfach nur angewidert. Mir ist klar, dass diese Beschreibungen bis zu einem gewissen Grad sicher notwendig waren, aber für schwache Nerven (und Mägen) sind sie auf jeden Fall nichts. Man hat aber definitiv gemerkt, dass sich der Autor Tsokos gut mit der Pathologie auskennt (er ist ja auch selbst Gerichtsmediziner).

    Obwohl es teilweise schon grausig zu ging, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiter lesen muss. Das Buch enthält auch einige überraschende Wendungen und das Ende hätte ich so ebenfalls nicht erwartet. Die beiden Autoren verstehen es gut, den Leser in die Irre zu führen.

    Mit der Hauptperson Linda konnte ich mich gut identifizieren. Sie ist eine sympathische, mutige Frau, die über ihre Grenzen geht, aber doch "menschlich" bleibt, sodass man ihre Entscheidungen nachvollziehen kann.


    Mein Fazit:
    Alles in allem ist "Abgeschnitten" ein spannender Thriller. Durch die Zusammenarbeit mit Tsokos enthält der Roman auch einige Details, vor allem über die Pathologie, die für mich sehr interessant waren. Ich würde mich deshalb sehr über weitere Bücher von Fitzek und Tsokos freuen.
    Ich gebe 9 von 10 Punkten.

  6. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (484)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies

    Meine #Rezension zu Andreas Gruber Todesmärchen

    Nach einem Leichenfund in Bern fordert Rudolf Horrowitz den Profiler Maarten S. Sneijder an. Die auffällig drapierte Leiche erinnert an einen Fall vor 5 Jahren. Sabine Nemez und Sneijder nehmen die Ermittlungen auf. Es gestaltet sich äußerst schwierig, denn der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

    Die Psychologin Hannah Norland nimmt eine Stelle in einem Gefängnis in  Steinfels an. Dort sind nur Schwerverbrecher untergebracht, die psychopathische Züge haben.

    In ihren Therapiestunden ist Hannah aber nur an einem Insassen interessiert. Piet van Loon wurde vor einigen Jahren von Sneijder verhaftet.

    Wie beides zusammenhängt und was wirklich geschah ist so unglaublich und absolut lesenswert.


    Dies ist der dritte Teil mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Er knüpft direkt an das Vorgängerbuch an und man ist sofort mitten in der Geschichte. Ich empfehle erst Teil 1 und 2 zu lesen. 

    Ich hätte nicht geglaubt, dass es noch eine Steigerung gibt, aber Andreas Gruber ist es gelungen von Anfang an eine Hochspannung zu erzeugen.

    Woher nimmt der Autor die Ideen für die Geschichten habe ich mich gefragt. Sehr stimmig und schlüssig ist sie. Ein guter Aufbau und Nervenkitzel begleiten uns von Anfang an.

    Zwei Handlungsstränge werden perfekt zusammengeführt. Es wird in drei Zeitebenen erzählt, was aber keineswegs verwirrt, sondern so wird nach und nach alles klarer, ohne jemals die Spannung zu unterbrechen. 

    Diesmal lässt Herr Gruber Einblicke in das Leben von Sneijder zu. Das ist kaum vorstellbar, was dabei zur Sprache kommt. Mit Sabine an seiner Seite hat er eine clevere Kollegin gefunden. Es macht Spaß zu sehen, wie sie sich von ihm nicht unterkriegen lässt.  Dieses Ermittlerteam ist mir zwischenzeitlich sehr ans Herz gewachsen. Ihre Schlagfertigkeit und ihr Spürsinn kommen auch bei Sneijder gut an.

    Fazit: nochmals eine Steigerung mit einer sehr gut durchdachten Story und sympathischen Charakteren. Spannend, packend und fesselnd erzählt. 

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥 

    Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. 

    Weitere Rezensionen findet ihr unter www.helgasbuecherparadies.com

    Teil 1

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/03/20/gruber-andreas-%f0%9f%93%96-todesfrist/

    Teil 2

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/02/20/gruber-andreas-%f0%9f%93%96-todesurteil/


    Teil 3

    https://helgasbuecherparadies.com/2021/03/27/gruber-andreas-%f0%9f%93%96-todesmaerchen/

    Teil 5

    https://helgasbuecherparadies.com/2019/09/28/andreas-gruber-todesmal/

  7. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (631)
    Aktuelle Rezension von: Natisbuecherblog

    Show me the Stars hat mich leider nicht überzeugen können. Die Charakter hatten wenig tiefe und die Protagonistin war teilweise recht oberflächlich und Naiv.  Die Bindung zwischen Ihr und Kjer konnte mich nicht wirklich emotional berühren. Eher fand ich das sie sich zu schnell entwickelt hat. Deren Gefühle für einander konnten mich nicht überzeugen. Die Geschichte an sich hat sich an manchen Stellen in die Länge gezogen und mitreißen tat sie mich leider auch nicht. Manchmal hatte ich das Gefühl es passiert nichts neues und ich nur ständig dasselbe lese. Ihre Handlungen und Gedanken konnte ich nicht nachvollziehen. Ihr Verhalten allgemein war mir zu kindisch. Am meisten habe ich mich mit der Kapitel länge durch gequält. Für mein Geschmack sind sie nämlich zu lang gewesen. Und merkt nan vor allem wenn die Geschichte an sich in die Länge zieht. Eine weitere Sache was noch enttäuschend war, war das es keine Charakter Entwicklung bei beiden gab. Sie haben nichts dazu gelernt, sich nicht verändert. Ich fand es doof das sich am Ende erst aufgelöst hat warum sie ihren Job verloren hat. Das war nur unnötig in die länge gezogen. Der Geschichte hätte es besser getan, wenn man die Sicht von Kjer hätte lesen können. Weil über ihn hat man kaum was erfahren. 


    Fazit

    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es ist ein Buch für zwischendurch. Ich kann es jeden Empfehle, der gerne ruhige Geschichten liest. Den Buch gebe ich 2,5⭐️

  8. Cover des Buches Göttlich verliebt (ISBN: 9783841501394)
    Josephine Angelini

    Göttlich verliebt

     (2.697)
    Aktuelle Rezension von: shelf-conscious

    Der zweite Trojanische Krieg steht unmittelbar bevor und die Seiten formieren sich neu. Währenddessen gewinnt Helen mehr und mehr an Macht, deckt Lügen und Geheimnisse auf und schmiedet einen Plan. 

    Die erste Hälfte des Buchs hat sich für mich ziemlich gezogen, da nicht viel passiert ist, und man eigentlich nur darauf gewartet hat, dass es nun endlich "knallt". Die zweite Hälfte war dann zum Glück wieder etwas actionreicher, und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Es gab noch einige Wendungen, die ich nicht erwartet hatte.

    Helen wurde mir allerdings immer unsympathischer, und ihre Fehler waren mir etwas zu vorhersehbar. 

    Insgesamt ein schönes Leseerlebnis, aber nichts ausgefallenes. 

  9. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (572)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  10. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (721)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Nachdem ich den ersten Band regelrecht verschlungen hatte, wurde die Messlatte hoch gesetzt und ich hatte hohe Erwartungen an den zweiten Band. Bereits nach wenigen Seiten schoss der Spannungsbogen nach oben und verweilte dort für lange Zeit. Oft habe ich in Rezensionen gelesen, dass der mittlere Teil sehr langatmig war. Dem kann ich nicht zustimmen. Wir lernen neue, witzige, charmante und geheimnisvolle Charaktere kennen.

    Tolya, Tamar und „Sturmhold“ haben sich zu meinen Lieblingscharakteren entwickelt. Durch die Beschreibung der Autorin, konnte ich sie mir bildlich vorstellen und hatte das Gefühl, alle persönlich zu kennen.

    Alina ging mir in diesem Band ziemlich auf den Keks. Nicht nur ihre forsche Art sondern auch ihre Gedanken, die man als Leser mitverfolgen kann, waren für mich rätselhaft. Man hat das Gefühl, dass unsere Protagonistin nicht genau weiß, was sie will, obwohl sie ständig ihre Ziele präsentiert. Umso mehr konnte ich Mal verstehen, der mit der ganzen Situation und Alinas Plänen etwas überfordert und gereizt war.


    "Ich war zweimal auf der Ödsee gewesen und hatte mich immer wie eine Fremde gefühlt, wie ein verletzlicher Eindringling in einer gefährlichen, widernatürlichen Welt, die mich möglichst rasch loswerden wollte. Nun war es so, als würde sich die Schattenflur nach mir ausstrecken und mich begrüßen. Sie kennt mich, dachte ich. Gleiches ruft Gleiches."

    Eisige Wellen, Seite 134


    Der von Narben gezeichnete Dunkle hat sein Wesen seit dem ersten Teil (leider) dramatisch geändert. Sobald er präsent ist, spürt man die kribbelnde Anspannung. Jedes seiner Worte ist mit Bedacht gewählt und schlägt ein wie ein Blitz. Trotz seiner Entwicklung, ist er für mich immer noch der unantastbare Kern dieser Geschichte. Meiner Meinung nach ist General Kirigan eine verlorene Seele, missverstanden, verstoßen und trotzdem von Gier und Macht getrieben.


    "Das Letzte, was ich hörte, war die Stimme des Dunklen – so deutlich, als würde er neben mir liegen und den Mund gegen mein Ohr pressen, damit nur ich hören konnte was er sagte: Ich danke dir."

    Eisige Wellen, Seite 31


    Den Schreibstil in Eisige Wellen finde ich besser als bei Goldene Flammen. Die dramatischen Kampfszenen wurden genau richtig beschrieben, während andere Szenen vor Sarkasmus und Witz schäumen, sodass man nur noch schmunzeln kann. Im ersten Band hat Alina (und der Leser) gelernt, nicht jedem zu vertrauen, im zweiten Band, denke ich, lernen wir langsam wieder weniger misstrauisch und verschlossen zu sein.

    Zusammenfassend ist Eisige Wellen eine brillante Fortsetzung der Fantasyreihe. Auch hier gibt es, wie auch bei Goldene Flammen, von mir eine große Leseempfehlung. Nun mache ich mich an den dritten und letzten Teil der Grisha-Saga und berichte euch demnächst …

    Mehr Rezensionen findet du auf www.iomarmi.home.blog oder auf Instagram @iomarmi.blog

  11. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (454)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Inhalt: Die Füße auf dem Tisch und die Zigarette in der Hand hängt Carl Mørck am Telefon. Der Anrufer sagt, sie hätten schon mal zusammengearbeitet und er brauche jetzt Carls Hilfe. Er bittet Carl, sich den Fall doch genauer anzuschauen, den er selbst jahrelang nicht lösen konnte. Damals wurde ein junges Mädchen tot in einem Baum gefunden, das Fahrrad wenige Meter entfernt. Was als Unfall behandelt wurde, war in Wahrheit ein Mord. Da ist sich der Anrufer sicher. Für Carl hört sich das nach einer Menge Arbeit an. Er ist nicht interessiert und verweist den Anrufer an eine andere Stelle. Der legt auf – und erschießt sich kurze Zeit später selbst. Damit zwingt er Carl und sein Team, sich dem Fall von dem toten Mädchen doch zu widmen und gemeinsam reisen Carl, Assad und Rose nach Bornholm um zu ermitteln.


    Meinung: Von diesem Band war ich ziemlich enttäuscht. Die Handlung war von Anfang an flach und es gab keine Spannungskurve, die sich nach oben oder unten bewegt hat. Erst auf den letzten 100 Seiten ist sie angestiegen, meiner Meinung nach aber nur leicht.

    Mit den Charakteren konnte ich diesmal auch nicht viel anfangen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich die Hauptcharaktere irgendwie weiterentwickelt haben. Zwar gab es immer wieder Ansätze davon, aber am Ende ist nichts daraus geworden. Carls Sarkasmus und chronische Unlust gingen mir diesmal auch öfter auf den Keks, als dass ich sie lustig fand. Auch die Personen, um die sich dieser Fall dreht, fand ich ziemlich stereotypisch. Die Idee der Geschichte und ihrer Player war gut, aber meiner Meinung nach miserabel ausgeführt.

    Der Schreibstil ist konstant geblieben und das Ende kann man zwar für schlüssig halten, schien mir aber der „easy way out“ zu sein, also auch eher schwach. Wer die Reihe bereits kennt, kann sich den Band sicher durchlesen. Einsteigern möchte ich aber nicht empfehlen, mit „Verheißung“ zu beginnen, da man sonst schnell die Lust an der Reihe verlieren kann.

  12. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (398)
    Aktuelle Rezension von: bandmaedchen

    Cover, Schreibstil:
    Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich damals dazu gebracht, das Buch in einer Buchhandlung zu kaufen (etwas, das ich wirklich selten mache, weil broke). Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, flüssig und die Beschreibungen haben mir gut gefallen. Herausgestochen ist der Schreibstil aber nicht.

    Charaktere:
     Die drei Schwestern, Drillinge um genau zu sein, lernt man jede aus ihrer eigenen Perspektive kennen, was mir das Gefühl gab, direkt neben ihnen zu sitzen. Alle drei sind auf ihre eigene Art speziell, liebevoll ausgearbeitet und haben spannende und sehr unterschiedliche Charakterzüge. Dazu tragen auch die Nebencharaktere bei, die jeder Schwester zur Seite stehen und ebenfalls ihre Eigenheiten und eigenen Geschichten haben. Ich konnte mich mit einigen Charakteren wirklich gut identifizieren, was ich persönlich sehr wichtig finde.


    Story:
     So gut die Charaktere ausgearbeitet sind, so zieht sich die Geschichte leider etwas zäh, besonders am Anfang. Es ist sicher wichtig und gut, alle Charaktere in ihrem Umfeld zu zeigen und ihre Geschichte zu erzählen, aber dafür fehlt der Geschichte einiges an Spannung und Handlung. Trotzdem nimmt die Geschichte ihren Lauf und ab der Hälfte fand ich es doch recht interessant, denn die Idee zur Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich war sehr gespannt, zu erfahren, was mit den dreien passieren würde. Ich wurde auch nicht enttäuscht, das Ende hielt doch einige Überraschungen und Wendungen bereit, die ich so nicht vorausgesehen hatte und mich dazu bewogen, mir sofort den zweiten Band auszuleihen!


    Fazit:
    Eine Geschichte, die zwar einige Zeit braucht, um Fahrt aufzunehmen, dafür mit sehr gut ausgearbeiteten Charakteren glänzt und sicher im zweiten Band dafür umso mehr Action bieten wird. Alles in allem ein gelungener Auftakt, der aber sicher die eine oder andere Person dazu bringen wird, das Buch abzubrechen, da es einfach dauert, bis wirklich etwas passiert.

    Themen: Fantasy, Drillinge, Mord, Familie, Fähigkeiten, Verrat, Liebe
    Story: 3/5
    Spannung: 2/5
    Charaktere: 4/5
     Lesefluss: 3/5

  13. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Jessie1995

    Das Buch it was always you wurde richtig gehypt und habe mir geschworen ich werde erst dazu gehören wenn ich es gelesen hab. Das hab ich jetzt und gehöre offiziell zu den hypern. Omg dieses Buch hat alles was ein Buch nur haben muss. Eine interessante Story... Gute Protagonisten.... Liebe & Hass.... Gefühl.... Liebe auf den ersten Seiten war direkt da. Die Charakter der Protagonisten ist ein Teil verschieden doch in gewissen Situationen die gleichen. Ich empfehle dieses Buch mit viel Herz weiter, wirklich. Ich kann es wirklich nicht abwarten Aubree & Noahs Geschichte zulesen. Mein Herz flattert ja jetzt schon <3 

  14. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: valls

    Inhalt: 

    Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

    Meine Meinung: 

    Das Buch war einfach nur großartig. Die Charaktere waren sehr authentisch und die Autorin hat es geschafft, eine düstere und mysteriöse Atmosphäre zu schaffen. Es war durchgehend spannend und teilweise sehr viel zu verdauen, sehr viel Unrecht und Trauriges. Nichts für zu empfindliche Leser.
    Die Charaktere, besonders Abel, waren nicht schwarz oder weiß, sondern ein Produkt dessen, was ihnen zugestoßen ist.
    Und auch Anna, ein Mädchen aus gutem, behüteten Hause, wagt den Blick hinter den Tellerrand und hinter die Fassade und schreckt auch nicht vor hässlichen Wahrheiten zurück. Auch die Geschichten, die in dem Roman mit der Wirklichkeit verwoben sind, haben sehr gut gepasst und die Spannung gesteigert, weil man nie wusste, ob man Dinge wörtlich nehmen sollte.

    Ein sehr dramatisches, berührendes Buch, das ich hiermit wärmstens empfehle! 

  15. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (319)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Die Handlung hat mir hier besonders gut gefallen. Scheinbar entspannte freie Tage werden zu einem absoluten Horrortrip und wem kann man noch trauen?

    Anfangs erscheint alles ganz logisch, ich habe schnell geahnt wer der Mörder ist, doch im Laufe der Handlung zweifelt man sehr, fängt an jeden zu verdächtigen.

    Das Ende fand ich zunächst ärgerlich. Wie kann es sein, dass der Mörder davon kommt? Doch dann die Überraschung.

    Ein gelungenes Buch, welches ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Tolle und entspannte erzählweise, die auch das Lesen nach einem anstrengenden Arbeitstag ermöglicht. Wer dieses Buch liest, braucht definitiv keinen Fernseher um runterzukommen. 

  16. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.026)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wenn ich jetzt selber eine Inhaltsangabe schreibe, spoiler' ich eventuell etwas wichtiges und orientiere mich einfach an dem Klappentext.

    Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel immer wieder von einer Insel mit einem Heim für besondere Kinder. Doch als sein Urgroßvater auf einmal auf stirbt - und das nicht gerade gewöhnlich, sondern sehr mysteriös - wird Jacob von schrecklichen Albträumen heimgesucht und macht sich auf die Suche zu der besonderen Insel.

    (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich finde die Geschichte hat Science Fiction - Inhalte, denn es gibt Zeitschleifen.... Auf der anderen Seite finde ich, dass es an einen Psychothriller grenzt. Es gibt Monster, die die "Guten" umbringen wollen. Es folgen so viele Plots, dass es immer gruseliger wird und ich habe gehofft, es gäbe nicht so viele!

    Dann gibt es aber noch ein tiefgründiges Thema in diesem Buch: (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich überlegte, ob es nicht einer der besten Bücher zum 2. Weltkrieg sei... Die Hälfte der Geschichte spielt also am 3. September 1940. Jacobs Großvater, der einst in diesem Heim lebte, wurde von Monstern, wie Weights und Hollowgasts heimgesucht. "Hollowgasts" klingt ungemein nach "Holocaust". Jacobs Großvater, Abe Portman wurde in Polen als Jude gesehen und hatte eine ganz besondere Fähigkeit (das nenne ich jetzt aber nicht, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt). Er war sich sicher gegen die sie zu kämpfen.

    Diesem Buch gebe ich vier Sterne, da ich den amerikanischen Stil nicht gerne lese, in dem das Buch geschrieben ist.

  17. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.378)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974

     

    Titel: „Kalte Asche“ (2. Fall von David Hunter)

    Autor/Autorin: Simon Beckett

    Verlag: Rowohlt

    Erscheinungsjahr: 2008

    Seitenanzahl: 431

    Klappentext (Quelle: www.amazon.de)

    „Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod.
    Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.“
     

    Kurzeinschätzung:

    Nachdem mich Hunters 1. Fall so überzeugen konnte, musste ich nun gleich auch noch den 2. Fall hinterher lesen. Auch „Kalte Asche“ konnte mich absolut fesseln. An Spannung kaum zu überbieten, zog mich die Handlung in ihren Bann. Eine ganz gruselige Leseatmosphäre baute sich auf und je tiefer man in den Fall eintauchte und je „verzwickter“ sich dieser gestaltete, umso mehr konnte ich kaum vom Buch lassen.

    Es war nicht nur die spannende und fürchterliche Handlung, sondern auch die so bildhaften Beschreibungen des Autors von der gesamten Lage auf der Insel Runa. Da waren einerseits die schrecklichen Ereignisse, die zahlreichen Buchfiguren, bei denen man sich nicht sicher war, inwieweit sie in den Fall involviert sind, und andererseits die unwetterbedingte Situation, die das ganze Beschriebene noch spannender gestaltete…

    Das Ende war überraschend und für mich nicht vorhersehbar. Eine Meisterleistung, die der Autor in diesen Thriller gesteckt hat. Schon jetzt bin ich sehr auf den 3. Fall gespannt.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne

  18. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (297)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Protagonisten waren insgesamt zu zwölft, denn auch sie wurden nach ihren Sternzeichen ausgewählt, auf die Pressefahrt zum Murder Park. Paul wird ganz klar als der Mittelpunkt dargestellt, und ist somit der Charakter, für den wir am meisten Sympathie entwickeln sollten, was aber in diesem Fall nicht beabsichtigt schien, da der Autor ihn bewusst zu einem Protagonisten gemacht hat, der Fehler hat. Und nicht, wie in jedem Buch, in dem der Main Character arrogant oder hochnäsig ist, damit er mittels Character Development verändert werden kann, sondern auf die Weise, die bleibt. Obwohl ich somit weniger für Paul übrig hatte, fand ich diese Entscheidung sehr gut und sinnvoll, nach dem Trauma seiner Kindheit. 

    Im Großen und Ganzen war der Schreibstil wirklich grandios. Spannung pur, die einem Gänsehaut bereitet und bei der man zu 100 Prozent mitgerissen wird. Sieht man sich das allerdings genauer an, schienen mir einige Dinge, die Winner geschrieben hat, eher problematisch. Allgemein kamen Frauen – meiner Meinung nach – in dem Buch irgendwie nicht gut rüber. Und auch wenn sich einige meiner Problempunkte vielleicht erklären lassen, fand ich sie dennoch sehr fraglich, wie beispielsweise die Frau, die ihre eigene Vergewaltigung als einen der erregendsten Momente ihres Lebens beschrieb. 

    Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum einen war das Buch enorm spannend und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Die Idee eines Killers, der seine Opfer nach Sternzeichen auswählt und sogar passend zu ihrem Tierkreiszeichen umbringt (Fische ist Ertrunken, Stier mit einem Horn erstochen, Skorpion von einem Skorpion gestochen, etc) war super cool! Es ließ sich außerdem super lesen, sodass ich es in bloß zwei Tagen durch hatte. Andererseits haben mich diese problematischen/anti-feministischen Bemerkungen manchmal stutzig gemacht, sowie das Finale, das zwar purer Nervenkitzel war, allerdings weit entfernt von der Realität. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so im echten Leben auch nur ansatzweise passieren würde. Dennoch, drückt man, was den Realitätsbezug angeht, ein Auge zu – denn es ist ja auch ein Unterhaltungsroman – dann hat man eine wirklich überwältigende Geschichte, die einen umhaut!

  19. Cover des Buches Die kleine Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783833310539)
    Jenny Colgan

    Die kleine Bäckerei am Strandweg

     (349)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Band 3 hatte ich ja schon gelesen, dennoch hatte ich das große Verlangen danach, Band 1 und 2 auch zu lesen, auch wenn dadurch manches für mich schon vorhersehbar war. Die Geschichte konnte mich auch hier begeistern. 

    Polly ist einfach klasse, sie mag ich sehr, ich schließe sie immer mehr in mein Herz. Auch Huck finde ich toll. Spannend ist es, wie die beiden sich anstellen, wie sie einiges nicht sehen...merken...und wie sie reagieren. Neil ist der absolute Hammer, der kleine Papageientaucher ist einfach super. Ich konnte ihn mir sehr gut vorstellen.

    Insgesamt sind die Beschreibungen alle super, auch die vom Sturm, den ich mir so vorstellen konnte, als wenn ich direkt dabei wäre. Auch die Angst von Polly und den anderen um die Fischer kommt gut zum Vorschein. Sie ist beim Lesen deutlich spürbar. Das empfinde ich sehr gelungen.

    Die Autorin hat es erfolgreich geschafft ein sehr emotionales Buch zu schreiben, bei dem man einfach nicht anders kann, als mitzufühlen, Angst zu haben, zu lachen...sich die Haare zu raufen. Ganz klar ist, dass ich Band 2 so schnell wie möglich auch lesen werde, und jetzt werde ich nicht so lange warten, wie von Band 3 zu Band 1.

    In diese kleine Bäckerei würde ich gern mal einkehren, dort ein Brot und viele andere Leckereien kaufen. Ich stelle sie mir einfach sehr zauberhaft vor. Auch die Idee, dass sich im Anhang Rezepte befinden finde ich klasse und ich werde davon das ein oder andere Rezept auch ausprobieren.

  20. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

     (959)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Wahrlich, es gibt keinen besseren Ort , um ich das Leiden zu lehren, als diese Insel hier!“ S. 166

    Inhalt:
    Max Rhode wächst als normales Familienkind auf bis sie eines Tages umziehen müssen. Die neue Bleibe am See verändert alles. Doch am schlimmsten seinen Vater. Als er mit den Jungs einen Ausflug machen möchte, zeigt er ihnen die Blutschule und lehrt sie den höllischsten Lehrplan, den es gibt.

    Cover:

    Das Cover ist blutig, wie es der Titel schon verspricht. Es wirkt auf mich abschreckend, im Sinne von grausamen Details.

    Meine persönliche Meinung:
    Das Buch hab ich sogleich gekauft, nachdem ich das Joshua Profil gelesen habe. Doch zur Hand nehmen konnte ich es irgendwie nicht. Die Idee, dass sich eine Figur aus einem Buch verselbstständig fand ich super und ich überlege gerade, ob ich nun das Joshua Profil nochmal lese. Gibt bestimmt einen anderen Blickwinkel. Lange stand die Blutschule in meinem Regal, weil ich nichts so blutiges lesen wollte. Doch als ich begann, bemerkte ich, dass es gar nicht so blutig ist. Vielmehr überaus spannend und mitreißend. Vielleicht auch dadurch, dass man schon weiß, was kommen wird. Max Rhode beginnt ganz am Anfang zu erzählen und baut mit der Geschichte von der Verbreitung des Bösen einen ziemlich phantastischen Moment ein. Einerseits war mir das ein wenig zu schräg. Andererseits wird dieses Tagebuch von einem geistig gestörten Menschen geschrieben und kann deshalb wohl auch nur so aus seiner Sicht gesehen werden. Trotzdem kann ich sagen, dass mich selten ein Buch so gepackt und unter Spannung versetzt hat. Erst nach der Mitte des Buches beginnt der grausame Teil. Ich muss sagen, das genügte mir auch. Die Blutschule ist tatsächlich die Hölle auf Erden und wirklich grauenhaft. Zum Ende hin war mir diese phantasievolle Übertragung des Bösen wieder ein wenig zu extrem unrealistisch oder irr in diesem realen Wahnsinn. Kreativität ist man von Fitzek gewohnt und so freute ich mich über das besondere Nachwort.

    Fazit:
    Ein überaus spannender Thriller, der in grausamer Brutalität endet.

  21. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

     (317)
    Aktuelle Rezension von: nuffi2011

    Da ich das erste Buch vor kurzem erst gelesen habe, hatte ich mit dem Einstieg in den zweiten Band keine Probleme. Ophelia kann sich nicht sicher fühlen in der Welt von Pol. Sie bekommt anonyme Drohbriefe, warum soll sie nur die Hochzeit absagen? Wer steckt hinter allem und warum verschwinden immer wieder Leute in der Himmelsburg? Wir sie ihre Familie, die sie in Pol besucht, und ihr Leben retten können? Fragen über Fragen, die ihr euch hier nicht beantworten werde. Lest das spannende und sehr unterhaltsame Buch und ihr werdet mehr erfahren. Nur eines verrate ich noch Berenilde nimmt Ophelias Tante wegen der Geburt immer mehr in Beschlag und mit Thorn klappt es auch noch nicht wie es sollte.

    Was für ein tolle zweiter Band, den ich jedem nur empfehlen kann der den ersten Band schon gelesen hat. Ich konnte das Buch nur sehr ungern aus den Bänden legen. Aber dass muss man immer wieder bei so einem dicken Buch. Aber von der dicke nicht abschrecken lassen, es ist wieder ein tollen unterhaltsames Buch, dass man nur empfehlen kann. 5 Sterne

  22. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (1.990)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich habe ja jetzt schon einige Bücher von Kai Meyer gelesen und bin echt begeistert. Das Buch ist ihm wieder super gelungen. Die Charaktere passen sehr gut zusammen, wobei ich mir noch nicht sicher bin zu was es führt.

    Es spielen einige Charaktere mit und man muss den Verlauf der Geschichte die Folgen, da man sonst nicht dahinter kommt, wer jetzt mit wem zusammenarbeitet.

    Ich bin echt auf das zweite Buch gespannt, wie es dort weitergeht. Von mir eine klare Weiterempfehlung.

  23. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (238)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Noch leben die Drillinge Arsinoe, Katharine und Mirabella, doch sie habe auch gerade erst das Beltanefest hinter sich gebracht. Das Jahr des Aufstiegs der neuen Königin hat begonnen, eine von ihnen muss ihre Schwestern umbringen, um die Krone zu bekommen. Katherine ist nach ihrem Sturz in die Brecciaspalte wie verändert, Mirabella hat keine große Lust, ihre Schwestern zu töten, doch Arsinoe hat sich trotz ihrer scheinbaren Chancenlosigkeit noch nicht aufgegeben…

    Kendare Blake hat mit ihrer Geschichte um den Schwarzen Thron einen Fantasy-Vierteiler geschaffen, der mit der interessanten Hintergrundgeschichte um die Königinnen-Drillinge mit den verschiedenen Gaben punktet, von denen nur eine überleben und gekrönt werden kann. War der Verlauf des ersten Bandes gerade zu Anfang noch etwas schwerfällig, ist dies in diesem zweiten Teil „Die Königin“ genau andersherum: Auf den ersten Seiten scheinen sich die Ereignisse geradezu zu überschlagen, es gibt heftige Auseinandersetzungen und zwei Offenbarungen, die dem Finale eines Bandes würdig wären und ganz andere Vorzeichen setzt. Das Tempo ist hoch, und natürlich möchte der Leser erfahren, mit welchen Tricks und Intrigen die drei Mädchen versuchen, die Krone zu erlangen, ihre Lieben zu schützen oder schlicht am Leben zu bleiben. Das ist auch anfangs sehr gut gelungen und führt zu einigen dramatischen Ereignissen, die sich aber im weiteren Verlauf zu wiederholen scheinen. Besonders eine Idee wird gleich mehrfach aufgegriffen und sorgt für Verzögerungen in dem Verlauf der Handlung und dafür, dass alle drei Schwestern länger überleben als gedacht. Schade ist auch, dass einige der von der Autorin aufgestellten Regeln gebrochen werden, die im ersten Band noch ganz anders dargestellt wurden.

    Macht das aus „Die Königin“ ein schlechtes Buch? Keinesfalls! Immer noch ist die Aufregung zu spüren, die das interessante Setting mit sich bringt, immer noch haben die Charaktere Zeit, um sich weiterzuentwickeln und immer noch hat mich die magische Welt in ihren Bann gezogen. Ich habe die vielen kleinen Details um die Vergangenheit der Insel aufgesogen, vertiefte Regeln um den Aufstieg oder die Beziehung zum Festland verinnerlicht und die Erwähnungen der geheimnisvollen Göttin genossen. Auch die häufig und schnell wechselnden Sprünge zwischen den verschiedenen Handlungssträngen sind sehr gelungen, besonders wenn eine längere Szene aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt werden. Es gibt aber auch ein paar sehr gruselige, unheimliche Szenen, die dann mittendrin enden und erst später wieder aufgegriffen werden – sehr gelungen. Das Ende konnte man zwar ein wenig vorausahnen, doch die genauen Umstände bieten einige Überraschungen, ebenso wie eine heftige Wendung ganz am Ende die Zeichen für den folgenden Band noch einmal umwirft.

    „Die Königin“ beginnt äußerst stark, abwechslungsreich und spannend, was zwar nicht den ganzen Roman über gehalten werden kann, was aber immer noch sehr atmosphärisch und dramatisch geraten ist. Den Charakteren wird die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gegeben, es gibt viele neue Informationen und spannende Szenen, was mir sehr gefallen hat – und die Lust auf den weiteren Verlauf des Vierteilers noch deutlich gesteigert hat.

  24. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere ältere Herren sterben unter mysteriösen Umständen, die Rechtsanwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufälle und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Auf der Suche nach dem Täter trifft Evelyn auf den Kommissar Walter Pulaski. Pulaski ist auf der Suche nach Erklärungen für die vermeintlichen Selbstmorde von Jugendlichen aus einer psychiatrischen Anstalt.

    Evelyns und Pulaskis Suche nach der Wahrheit geht weit in die Vergangenheit zurück und bringt einiges Abscheuliches ans Tageslicht.

    Rachesommer ist der erste Teil der Reihe um das Team Evelyn Meyers und Walter Pulaski und bietet direkt einen guten Start. Wer auf der Suche nach blutigen Taten und ebenso blutigen Serienmördern ist, der wird bei diesem Teil nicht fündig und dennoch ist das Buch durchweg spannend!

    Der Schreibstil von Andreas Gruber nimmt einen von der ersten Seite an mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen ständig gegeben war. Hat sich eine meiner Fragen geklärt, so kam direkt eine Neue.

    Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf die beiden Ermittler, die Kapitel bestehen aus einem Wechsel der Perspektiven von Meyers und Pulaski.  

    Evelyn Meyers ist eine junge  Anwältin, die in einer Anwaltskanzlei vor allem die großen Konzerne vertritt. Doch im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Karger macht sie der Job nicht (mehr) glücklich. Die Differenzen zu Karger lassen Meyers sehr schnell sympathisch wirken, im Gegensatz zu anderen Anwälten interessiert sie sich noch für den „kleinen Mann“ und nicht nur für das große Geld. Es wird aber auch von Anfang an deutlich gemacht, dass Evelyn eine schreckliche Vergangenheit hat, welche durch den Fall noch mehr an Brisanz gewinnen wird.

    Walter Pulaski hingegen ist ein älterer Herr, der mit immer mehr Vorurteilen durchs Leben geht. Seine knorrige Art macht ihn auf der anderen Seite auch direkt wieder sehr charmant. Als alleinerziehender Vater und Asthmatiker ist er nicht mehr beim LKA, sondern nur noch im Innendienst. Bis zu den mysteriösen Fällen.

    Wenige Kapitel sind zudem aus der Sicht des Gejagten geschrieben; von denen ich mir ein paar Seiten mehr erwünscht hätte.

    Nein, viel Blut fließt hier nicht, aber wer sich in eine Geschichte reinversetzen kann und sich Dinge ausmalt, die nur angedeutet, aber nicht komplett ausgesprochen werden, bei dem könnte dieses Buch dennoch Übelkeit hervorrufen.

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