Bücher mit dem Tag "insel"
1.049 Bücher
- Josephine Angelini
Fates & Furies 1. Starcrossed
(4.649)Aktuelle Rezension von: Gwen21Göttlich verdammt hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und die Mischung aus Mythologie, Action und Romantik hat mir richtig gut gefallen. Das Buch baut die Handlung so auf, dass man immer weiterlesen möchte. Das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung – ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.194)Aktuelle Rezension von: JemasijaFast zwei Jahre lag das Buch auf meinem SuB, bevor ich endlich danach gegriffen habe. Der Anfang hat mir auch gut gefallen und ich kam schnell in die Geschichte rund um Scarlett, ihre Schwester und Caraval rein. Die Idee hinter dem Spiel klang spannend und ich war neugierig, was Scarlett dort erwartet.
Leider hat mich das Buch im weiteren Verlauf immer mehr verloren. Der Schreibstil war mir viel zu detailreich. Es gibt sehr viele Beschreibungen, Vergleiche und Metaphern, wodurch sich für mich selbst einfache Szenen unnötig in die Länge gezogen haben. Statt mich tiefer in die Welt eintauchen zu lassen, hat genau das meinen Lesefluss gebremst und ich fand das Buch mit der Zeit immer langweiliger.
Auch Caraval selbst konnte mich nicht fesseln. Eigentlich bietet die Idee mit dem geheimnisvollen Spiel, den Hinweisen und der Frage, was real ist und was nicht, viel Potenzial. Beim Lesen hatte ich aber irgendwann das Gefühl, dass sich vieles wiederholt und ich habe immer weniger Interesse daran gehabt, wie das Spiel ausgeht. Auch zu den Charakteren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen.
Nach fast zwei Jahren auf dem SuB bin ich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben, aber für mich war es leider nichts. Der Einstieg hat mir noch Hoffnung gemacht, danach musste ich mich immer mehr durch die Seiten kämpfen. Die Reihe werde ich deshalb nicht fortsetzen.
- Stieg Larsson
Verblendung
(6.244)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, war ich direkt drin. Die Charaktere waren mir sympathisch und die Handlung spannend. Ich war so begeistert, dass ich noch während des Lesens die zwei Nachfolgebände gekauft habe, damit ich nahtlos weiter lesen kann, wenn ich mit dem ersten Teil fertig bin.
Larsson hat mich einfach mit der Geschichte um Harriet Vanger und der düsteren Familienchronik gepackt. Die akribische Recherche von Blomkvist fühlte sich an, wie echte Detektivarbeit. Die Beziehung zwischen Blomkvist und Salander und wie sie zueinander finden, einfach toll beschrieben. Der Schreibstil atmosphärisch und packend.
Leider war der Schluss, nachdem das Vangersche Familienrätsel gelöst war, ein echter Stilbruch. Sowohl der Schreibstil änderte sich plötzlich massiv und war nur noch ein einziges Heruntergerattere der Geschehnisse, als auch die Geschichte, die sich nun mit dem Wennerström-Rachefeldzug in einen staubtrockenen Wirtschaftskrimi verwandelte. Die Vorgänge die beschrieben wurden waren teilweise kaum nachvollziehbar (vllt lag es auch daran, dass ich mich mit dem Thema nicht wirklich gut auskenne und nur noch wenige Seiten pro Tag gelesen habe, sodass ich die Handlung erst recht nicht mehr nachvollziehen konnte). Aber alles in allem führte es dazu, dass ich für den kleinsten, letzten Teil des Buches mehrere Wochen gebraucht habe, während ich den spannenden Hauptteil in wenigen Tagen verschlungen habe.
Die Nachfolgebände sind nun hier und ich werde sie lesen, aber meine Motivation hält sich momentan in Grenzen. Ich hoffe sehr, dass Larsson dort wieder zu seinem "guten" Schreibstil zurück findet!
- Sebastian Fitzek
Abgeschnitten
(2.129)Aktuelle Rezension von: TayaIm Mittelpunkt der Geschichte steht der Rechtsmediziner Paul Herzfeld, der bei einer Obduktion einen rätselhaften Hinweis in einer Leiche entdeckt. Dieser führt ihn auf die Suche nach seiner entführten Tochter. Gleichzeitig sitzt die Comiczeichnerin Linda nach einem Sturm auf der von der Außenwelt abgeschnittenen Insel Helgoland fest und gerät ungewollt mitten in die Ereignisse. Was folgt, ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sich die Wege der beiden auf dramatische Weise kreuzen.
Aber auch der Praktikant, der sich als überraschender Helfer für Herzfeld anbietet und die meiste Zeit auf der Suche nach der Tochter an seiner Seite steht, macht alles erdenklich Mögliche um Herzfeld zu unterstützen.
Gerade wenn ich dachte, ich habe den Täter und den Grund für das ganze, kam wieder die Wende. Die kurzen Kapitel und das hohe Erzähltempo haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Paul und Linda sind glaubwürdig dargestellt, was mir wirklich sehr gefallen hat. Man fiebert mit ihnen mit, leidet mit ihnen und hofft bis zum Schluss, dass sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen.
Das Ende hat mich noch einmal völlig überrascht. Genau solche Thriller liebe ich – spannend, fesselnd und ein Ende, mit dem man so erstmal nicht rechnet.
Diesen Thriller kann ich wirklich jedem ans Herz legen, der auch ein wenig mehr Einblick in die Rechtsmedizinische Arbeit haben möchte, denn das wird wunderbar mit eingebracht.
Von mir bekommt "Abgeschnitten" verdiente 5 Schmetterlinge. Das Buch gehört definitiv mit zu meinen Highlights dieses Jahr
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.145)Aktuelle Rezension von: jenvo82Inhalt
Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.
Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.
Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …
Meinung
Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.
Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen.
Fazit
Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …
- Simon Beckett
Kalte Asche
(3.523)Aktuelle Rezension von: skloaneDiesmal ist David Hunter auf einer schottischen Insel, wo er einen grausigen Leichenfund untersucht. Naja eigentlich untersucht er Hände in einem Aschehaufen. Brutal, detailreich beschrieben und ehrlich mit jeder Menge Plottwist. Krasses Ende wieder mal Cliffhanger....was sonst? Leichenblässe ist dann wohl Teil 3.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.440)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- Sebastian Fitzek
Die Therapie
(3.989)Aktuelle Rezension von: TiganaEin Fitzek, den ich noch nicht kannte. Und daß ausgerechnet bei seinem Debüt. Dieses wurde zum 20 jährigen Jubiläum neu aufgelegt. Also ran ans Hörbuch.
Erschienen im @argonverlag und schon damals gelesen von Simon Jäger.
Und das war eine weirde Story.
Ich wusste gar nicht wohin mit meinen Gedanken, so abgedreht fand ich sie.
Die ganze Zeit über hat man einen beklemmendes Gefühl, irgendwas stimmt hier doch nicht.
Und wer zum Teufel ist diese Frau, die plötzlich bei Viktor Larenz auftaucht, und deren Wahnvorstellungen so absurd klingen, daß selbst Larenz als Psychiater zweifelt.
An ihr. Und an sich selbst.
Ein starkes Debüt, das Fitzek damals herausbrachte.
Kurzweilig, verwirrend, fesselnd.
4,5 von 5 Paracetamol
- Neal Shusterman
Scythe – Der Zorn der Gerechten
(702)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin Jahr nach ihrer Ernennung zur Junior-Patronin geht Citra als Scythe Anastasia einen ganz eigenen, ungewöhnlichen Weg. Sie gewährt den von ihr gewählten Personen eine Bedenkzeit, was ihr im tief gespaltenen Scythedom nicht nur Respekt, sondern auch gefährliche Feinde einbringt. Währenddessen zieht Rowan als Selbstjustizler durch die Lande, um korrupte Patronatsmitglieder eigenmächtig zur Rechenschaft zu ziehen. Die politischen Spannungen zwischen den Verfechtern der alten Werte und einer neuen, maßlosen Fraktion spitzen sich immer weiter zu. Gleichzeitig beobachtet das Thunderhead, die allwissende künstliche Intelligenz der Welt, das drohende Chaos mit großer Sorge. Da es per Gesetz nicht direkt in die Belange des Scythedoms eingreifen darf, muss es verdeckte Wege finden, um das Gleichgewicht der Welt zu bewahren.
Die Erzählweise überzeugt erneut durch ein hohes Tempo, vielschichtige Charaktere und mitreißende Perspektivwechsel. Die tiefere Einsicht in die Gedankenwelt der künstlichen Intelligenz verleiht der Handlung eine zusätzliche spannende Ebene und bringt wieder viele neue Informationen für den Leser. Auch wenn dieser Mittelteil dramaturgisch nicht ganz an die Perfektion des ersten Bandes heranreicht und zwischendurch ein paar kleine Längen aufweist, gipfelt das Geschehen in einem absolut spektakulären und schockierenden Finale. Vieles bleibt bis zuletzt unvorhersehbar und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Mein Fazit: Eine absolut gelungene Fortsetzung, die die Welt sinnvoll erweitert und trotz kleinerer Abzüge im Vergleich zum genialen Auftakt auf genauso hohem Niveau weiter unterhält. Ich selbst bin mehr als bereit für das Finale und werde dem Autor auch im dritten Band garantiert treu bleiben.
- TJ Klune
Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte
(945)Aktuelle Rezension von: YumikoChan28fantasy is real. You just have to dream about it.
Das berühmte Fantasyabenteuer Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte von Bestseller - Autor T.J. Klune ist einer jener Romane, die ich immer schon einmal lesen wollte, es aber aus unerfindlichen Gründen nie getan habe. Durch eine organisierte Wanderbuchaktion auf Instagram konnte ich das nun ändern und könnte nicht glücklicher darüber sein...
Inhaltsangabe:
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. Linus‘ eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus‘, das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus‘ Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens …
Eine Charakteranalyse?
Jeder, der meine Rezensionen kennt, der weiß, dass ich an dieser Stelle immer auch die Hauptprotagonisten vorstelle.
Das mache ich hier jedoch nicht. Aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich euch nun all die wunderbaren Charaktere näherbringen würde, die dieser Roman zu bieten hat, dann würde ich so viel von diesem Zauber, dem diese Geschichte innewohnt vorweg nehmen. So zumindest meine Meinung. Man muss sie einfach selbst kennen und lieben lernen, damit man versteht, warum diese 480 Seiten so besonders sind.Meine persönliche Meinung: ~ SPOILERFREI ~
Für mich hat die Reise mit Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte von T.J. Klune mit einer Wanderbuchaktion begonnen. Ich wollte so etwas schon immer mal machen und das es dann auch noch eine Geschichte traf, die ich ohnehin mal lesen wollte, war dann noch sowas wie "Die Kirsche auf der Sahnetorte".
Geendet hat es mit der Tatsache, dass ich mir später meine eigene Sonderausgabe kaufte und den Rest - ganz unabhängig von allem anderen - lesen konnte. So wunderbar, so einzigartig, so schön war die Mitverfolgung des Lebens von Linus Baker für mich.Zugegeben: Anfangs hat mich die Seitenzahl ganz schön abgeschreckt. Habe ich früher Bücher mit an die 900 Seiten verschlungen, fühlen sich 480 Seiten heutzutage für mich an, wie eine unglaubliche Mamutaufgabe. Und das, obwohl ich nach wie vor furchtbar gerne lese.
Es half alles nichts und so ließ ich mich - zusammen mit Hauptprotagonist Linus Baker - auf das wohl größte Abenteuer schlechthin ein.
Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein. Neben diesem Mann zu stehen, der überhaupt nicht weiß, auf was er sich da überhaupt einlässt. Der zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass alles, was er fortan tun würde, sein Leben für immer verändert.
Und spätestens dann, als Linus auf die Insel kommt, wird alles zauberhaft magisch, wunderbar charmant und witzig und einfach unglaublich schön. Die Charaktere, die ein jeder völlig unterschiedlich sind, und dennoch alle so sehr liebenswert.Was habe ich an unterschiedlichen Emotionen durchgemacht? Ich habe aus vollem Herzen gelacht und geweint. Ich habe geschmunzelt und wurde nachdenklich. Gerade, die Dialoge, die die Charaktere untereinander führen, waren immer wieder unglaublich erfrischend und haben mich ein ums andere mal grinsen, wenn nicht sogar lachen lassen. Das wurde oft so "schlimm", dass mich die Menschen um mich herum schon immer gefragt haben, was denn los sei, woraufhin meine Antwort stets war: "Es ist einfach so witzig!"
Ich denke da besonders an Lucy, den Dämonen aus der Hölle, den Antichristen... *grins*Ab einem gewissen Punkt, möchte man einfach jedes Detail umbedingt in sich aufsaugen, um ja nichts zu verpassen. Man genießt jede Seite regelrecht, was natürlich auch dem Schreibstil von T.J. Klune zu verdanken ist, denn dieser ist schlichtweg einfach etwas Besonderes und auf seine ganz eigene Art magisch und einzigartig. An dieser Stelle sei aber auch der Übersetzerin Charlotte Jungstrass - Kapfer einmal ein großes Lob ausgesprochen. Ich glaube ein Buch wirklich gut zu übersetzen ist nicht so ganz einfach. Und ein Fantasybuch bedarf nochmal mehr Aufmerksamkeit. Deshalb Hut ab vor so einer Leistung.
Schlussendlich kann man sagen, dass Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte ein mehr als wunderbares Buch ist, von dem man erst einmal vielleicht nicht allzuviel erwartet, von dem man aber so viel mehr bekommt, als man glaubt. Und das jedem, der es liest, das Herz stehlen wird. Für mich zurecht ein New York - Times - Bestseller, der seinesgleichen sucht.
Ich werde mich definitiv auch bald Band Zwei zuwenden.Mein abschließendes Fazit:
Ein magisches Fantasyabenteur, das mit soviel Liebe, Witz und Charme daherkommt, dass es zu (m)einem absoluten Herzensbuch wurde... - Marion Zimmer Bradley
Die Nebel von Avalon
(1.300)Aktuelle Rezension von: ClaraNordsternIch befand mich beim Lesen, wie in einer Zeitreise. Durfte es zum Glück mit nach Hause nehmen, wo die Zeitreise weiter ging.
Da es schon Jahrzehnte her ist, ich aber den Titel nicht vergessen kann, möchte ich es zu meinen absoluten Lieblingsbüchern erklären.
Wer die Artussage mag, der mag auch die aus der Sicht Morgaines, der Halbschwester von Artus, erzählte Geschichte lieben. - Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.
- Ransom Riggs
Die Stadt der besonderen Kinder
(609)Aktuelle Rezension von: SmultronaJacob und die besonderen Kinder von Miss Peregrine haben es aus der Zeitschleife von der Insel geschafft und sind nun auf dem Festland. Dort versuchen sie nicht nur dem Krieg zu entkommen, sondern weiterhin auch den Hollows. Außerdem brauchen sie dringend Hilfe für Miss Peregrine.
Der zweite Teil verbirgt einige spannende Wendungen und Abwechslungen. Er steht dem ersten Teil in nichts nach.
- Madeline Miller
Ich bin Circe
(410)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension: Ich bin Circe von Madeline Miller
Ich habe Ich bin Circe mit großer Neugier begonnen, da mich die Idee einer Neuerzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive sehr angesprochen hat. Die Geschichte der Zauberin Circe, Tochter des Sonnengottes Helios, wird hier konsequent aus ihrer Sicht erzählt ,von ihrer Außenseiterrolle unter den Göttern bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia.
Inhaltlich fand ich den Roman durchaus interessant. Circe begegnet bekannten Figuren wie Odysseus, Hermes oder Ariadne(wo ich doch I, Ariadne schon gelesenhabe), und es hat mir gefallen, diese mythischen Gestalten einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Besonders der Fokus auf Circes innere Entwicklung, ihre Einsamkeit und ihr langsames Wachsen an den Herausforderungen hat dem Buch Tiefe verliehen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht immer leichtgetan habe. Die Sprache ist sehr ruhig und detailliert, stellenweise vielleicht zu sehr. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Passagen in die Länge ziehen und die Handlung nur langsam vorankommt. Manche Beschreibungen wirkten auf mich langatmig, was meinen Lesefluss gebremst hat und dazu führte, dass ich zwischendurch meine Mühe hatte.
Trotzdem hat das Buch seine starken Momente. Circes Entwicklung zur selbstbestimmten Frau und die feministische interpretation der Mythologie sind gut gelungen. Ich bin Circe ist für mich ein Roman, der mehr durch Atmosphäre und innere Prozesse als durch Spannung überzeugt auch wenn er für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt sein dürfen.
Insgesamt ein interessantes, aber nicht ganz leichtes Leseerlebnis, das Geduld verlangt und sicher nicht jeden gleichermaßen abholt.
- Max Rhode
Die Blutschule
(1.036)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIn zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).
Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.
Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.
Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
(267)Aktuelle Rezension von: halo123Fire & Frost – Vom Feuer geküsst hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich schon darauf, die Trilogie abzuschließen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte etwas unvorhersehbarer war als ihr Vorgänger. Vor allem der Mystery-Aspekt hat mir gefallen. Im ersten Band war relativ schnell klar, wer auf der Gegenseite steht, hier dagegen wirkte fast jeder Charakter verdächtig. Ich wusste oft nicht, wem man vertrauen kann und wer nur ein falsches Spiel spielt.
Ein großer Pluspunkt war für mich auch Rubys Entwicklung. In diesem Band geht es viel um ihre Selbstfindung. Zum ersten Mal befindet sie sich an einem Ort, an dem sie nicht sofort als Feindin angesehen wird. Dadurch kann sie ihre Feuerkräfte besser kennenlernen und gleichzeitig mehr über die Herkunft ihrer Mutter und ihre eigene Vergangenheit erfahren. Diesen Handlungsstrang fand ich richtig interessant.
Kai hat mir als neuer Charakter ebenfalls sehr gut gefallen. Ehrlich gesagt mochte ich ihn sogar lieber als Arcus. Das Liebesdreieck war zum Glück nie wirklich eines. Es wirkte eher so, als hätte Ruby während ihrer Zeit fern von Arcus einen kleinen Crush auf Kai. Trotzdem tat er mir irgendwie leid, denn eigentlich hatte er von Anfang an keine wirkliche Chance. Ein kleiner Teil von mir hätte sich sogar gewünscht, dass Ruby sich für Kai entscheidet.
Die schönsten Szenen mit Arcus waren für mich die emotionalen Momente zwischen ihm und Ruby. Beide lieben sich, trauen sich aber nicht, ihre Gefühle offen zu zeigen. Gerade dieses Hin und Her hat für viel Spannung gesorgt und mir deutlich besser gefallen als reine Romantik.
Insgesamt ist Fire & Frost – Vom Feuer geküsst eine gelungene Fortsetzung.
- Isabel Abedi
Isola
(1.647)Aktuelle Rezension von: BiblioJess(Ich hab die alte Ausgabe gelesen)
12 Jugendliche auf einer einsamen Insel. Vor Ort sollen sie Darstellende eines Filmprojekts sein, vollkommen auf sich allein gestellt, ohne Skript. Doch ein vorgegebenes Spiel, das zunächst harmlos wirkt, nimmt schon bald unerwartete Wendungen, die alle in Gefahr bringen.
Ich war sehr neugierig auf »Isola«, nachdem ich als Jugendliche ein anderes Buch der Autorin geliebt habe. Aber ich weiß auch nicht. Die Idee an sich ist wirklich cool und definitiv nicht uninteressant umgesetzt! Ich mochte zum Beispiel die atmosphärischen Beschreibungen der Autorin sehr, sie schafft eine gute Stimmung.Aber die Handlung war doch weniger spektakulär als erwartet und die "Liebesgeschichte" sehr seltsam und aus dem Nichts (aber ich bin vielleicht einfach zu alt). Dazu ist aber das Buch auch echt schlecht gealtert (es ist von 2007). Die unfassbar klischee- und schablonenhaften Charaktere ohne Tiefe sind das eine. Aber die teils diskriminierenden und rassistsichen Begriffe und Umschreibungen nochmal was ganz anderes. Letzters soll in den neusten Auflagen wohl geändert worden sein , aber auch erst 2023.
War insgesamt einfach nichts, schade.
- Nikola Hotel
Dark Ivy – Wenn ich falle
(614)Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene📖 Rezension zu Dark Ivy – Wenn ich falle von Nikola Hotel ⭐⭐⭐⭐⭐
„Manchmal ist ein Neuanfang der mutigste Schritt von allen.“
Mit Dark Ivy – Wenn ich falle hat Nikola Hotel einen Auftakt geschaffen, der mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte vereint emotionale Tiefe, spannende Geheimnisse, eine mitreißende Liebesgeschichte und die besondere Atmosphäre einer Elite-Akademie zu einem Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.
Eden trägt schwer an ihrer Vergangenheit. Schuldzuweisungen, Einsamkeit und die ständigen Blicke anderer haben tiefe Spuren hinterlassen. Umso mehr habe ich mit ihr mitgefühlt, als sie an der Woodford Academy einen Neuanfang wagt. Ihre Ängste, ihre Unsicherheiten und ihre Hoffnung auf ein neues Leben wurden so authentisch beschrieben, dass ich jede Emotion miterlebt habe. Auch wenn sie an manchen Stellen etwas naiv wirkt, macht genau das sie für mich unglaublich menschlich und greifbar.
William hat mein Herz dagegen vom ersten Moment an erobert. Hinter seiner kontrollierten und manchmal distanzierten Fassade steckt ein respektvoller, reflektierter und feinfühliger Mensch. Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich für ihn gegenseitiges Einverständnis und Respekt sind. Er ist eine starke männliche Figur, die nicht auf typische Klischees reduziert wird, sondern mit seiner ruhigen Art unglaublich viel Tiefe besitzt.
Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre des Buches. Die traditionsreiche Woodford Academy, das Campusleben, Vorlesungen, Partys und die unterschwelligen Spannungen erschaffen eine fesselnde Dark-Academia-Stimmung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Gleichzeitig gelingt es Nikola Hotel, ernste Themen sensibel aufzugreifen und mit einer intensiven Liebesgeschichte zu verbinden.
Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und unglaublich emotional. Die Seiten flogen nur so dahin, weil ständig etwas passierte und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Jede neue Enthüllung hat die Spannung noch einmal gesteigert.
Und dann kam dieses Ende …
Ich war völlig sprachlos. Mit so einem Cliffhanger habe ich wirklich nicht gerechnet. Das Buch hat mich fassungslos zurückgelassen und gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich den nächsten Band am liebsten sofort beginnen würde.
Fazit:
Dark Ivy – Wenn ich falle ist ein intensiver, gefühlvoller und atmosphärischer Auftakt voller Emotionen, Geheimnisse und Spannung. Eine Geschichte über Schuld, Vorurteile, zweite Chancen und die Hoffnung, trotz einer schmerzhaften Vergangenheit seinen eigenen Weg zu finden.
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
⭐ 5 von 5 Sternen – eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die emotionale New-Adult-Geschichten mit Dark-Academia-Vibes, authentischen Figuren und einer mitreißenden Lovestory lieben.
- Bianca Iosivoni
Golden Bay − How it feels
(310)Aktuelle Rezension von: FeelblackWieso hab ich schon wieder so lange gewartet? Ich hab alle drei Bücher hier liegen aber hab es mir angehört. Der Alltag lässt das Buch in der Hand gerade nicht zu. Ich liebe es! Ich habe echt lange Zeit gewartet, mal wieder was zu lesen, was mich mitnimmt. Und Golden Bay hat mich echt bekommen. Em und Holden sind wirklich spannende tolle Charaktere. Eigentlich könnte die Reihe auch direkt 10 Bände haben, weil die Nebencharacktere ebenso spannend,- wie die Hauptcharacktere sind. Der Spice war nach langem mal passend und wirklich gut geschrieben. Eben nicht soviel und nicht um jede Macht ins Buch gedrückt. Es stimmte einfach wirklich gut. Ich muss weiter zu Band 2. Ich will wissen warum er verdammt nochmal gegangen ist. ;)
- Lewis Carroll
Alice im Wunderland
(1.302)Aktuelle Rezension von: Zams3,5⭐, ein absoluter Fiebertraum, aber auf eine gute Weise
Diese Art von Literatur ist definitiv nicht das, was ich normalerweise gerne lese, aber als Kind hätte ich das ganze mit Sicherheit sehr lustig gefunden. Die Illustrationen fand ich auch unglaublich toll, sollte ich einmal Kinder haben werde ich ihnen die Geschichten von Alice definitiv vorlesen.
Mir persönlich gefiel "Alice hinter den Spiegeln" ein Bisschen besser als "Alice im Wunderland", einfach weil es irgendwie etwas zusammenhängender erschien. Beim ersten Teil glaubte ich öfter, ich hätte eine Seite übersprungen, und als es mir dann wirklich einmal passierte, fiel es mir nur durch Zufall auf.
Lewis Carroll hat eine sehr spielerische Weise, mit Worten und Sprache umzugehen, das erforderte von mir zwar einiges an Konzentration, aber es hat die Geschichten definitiv von anderen abgehoben.
Als ich am Ende angekommen war musst ich schon ordentlich überlegen, was jetzt eigentlich die tatsächliche Handlung war, aber ich denke so wichtig ist das in diesem Fall gar nicht.
- Amy Ewing
Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
(782)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingMit Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel schließt Amy Ewing ihre dystopische Trilogie ab und liefert ein Finale, das an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten ist. Violet steht vor ihrer bisher größten Herausforderung: Sie soll eine zentrale Rolle im Widerstand gegen den Adel spielen, ist jedoch hin- und hergerissen, da ihre Schwester Hazel in den Fängen der Herzogin vom See gefangen gehalten wird. Der innere Konflikt Violets und die komplexen moralischen Entscheidungen geben der Geschichte eine faszinierende emotionale Tiefe.
Der Schreibstil bleibt, wie bereits in den Vorgängern, anspruchsvoll. Für Leser, die bereits mit Band 1 und 2 zu kämpfen hatten, könnte dies eine zusätzliche Herausforderung darstellen.
Nichtsdestotrotz überzeugt der Roman durch die starken Themen: Rebellion, die Kraft der Gemeinschaft und die Frage, wie viel man bereit ist, für seine Überzeugungen und die Familie zu opfern. Der Abschluss bietet Wendungen und einen emotionalen Höhepunkt, der Fans der Reihe zufriedenstellen dürfte.
Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel ist ein komplexes, emotional aufgeladenes Finale mit vielschichtigen Charakteren und einem dramatischen Abschluss. Der anspruchsvolle Schreibstil mag nicht für jeden Leser leicht zugänglich sein, doch die fesselnde Handlung belohnt die Mühe. - Justin Cronin
Die Spiegelstadt
(247)Aktuelle Rezension von: koechlIch bin absolut begeistert. Was für ein grandioses Epos, was für ein sprachgewaltiger Autor, was für ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die zu den Besten zählt, was ich aus diesem Genre gelesen habe. Aber um was für ein Genre handelt es sich hier denn, bei diesem Mix aus Vampiren, Monster, Dystopie, Thriller und Mystery?
Im Laufe der Triologie ergab sich eine Vielzahl von mysteriösen Begebenheiten, die einen fragend zurückließen. Ich könnte mir zwischendurch nicht vorstellen, wie Cronin hier noch mal einen roten Faden hineinbekommen will. In der Spiegelstadt nimmt er sich die Zeit und den Raum und löst wirklich jeden offen Punkt auf. Nachdem man ja gedacht hat, dass die Virals nach dem zweiten Band besiegt wurden mit dem Niederschlag der Zwölf, taucht mit dem Zero ein noch viel überwältigender Gegner auf. Tim Fanning als Zero, der sich ursprünglich bei der Expedition im Dschungel angesteckt hatte, spielte in den ersten beiden Romanen keine große Rolle. Doch nun im letzten Band wird der Anfang der Geschichte und auch das Ende erzählt. Der Kreis schließt sich zu meiner größten Zufriedenheit. Auf den letzten Seiten schafft Cronin es sogar, einen ganz große emotionale Schlussszene zu kreieren, bei der selbst mir nach einem so ausgedehnten Werk das Wasser in den Augen stand.
Amy wird immer mehr zur Lichtgestalt, zur Retterin der Welt, zur Heilsbringerin. Obwohl der Autor von sich selbst sagt, dass er nicht besonders gläubig ist, fallen gerade in diesem Buch die vielen biblischen Symbole auf. Nicht nur Amy als Erlöserin, sondern auch Michael als Noah, der die Arche baut. Ganz zu schweigen von den Virals als Plagen, der apokalyptischen Weltvernichtung oder der Zahlensymbolik (die Zwölf). Ich hatte meinen Spaß an diesen Parallelen. Das Beste an diesem Buch ist aber das schriftstellerische Können von Justin Cronin. Eine solch poetische Sprache habe ich in diesem Genre noch nie gelesen. - Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Schwestern
(430)Aktuelle Rezension von: GwynnDie Grundidee von Der schwarze Thron ist eigentlich stark: drei Schwestern, die als Spielbälle der Politik und des Machtkampfes mächtiger Familien gegeneinander antreten, während sogar die Priesterinnen ihre Fäden ziehen. Auch die Idee der Ehegattenanwerber vom Festland klingt theoretisch spannend. In der Praxis aber rückt der Fokus oft auf repetitiv erzählte Liebesgeschichten und Alltagsszenen, die weder die Handlung voranbringen noch den Figuren mehr Tiefe verleihen.
So bleibt die Geschichte zwar durchdacht und hat ihre atmosphärischen Höhen, zieht sich aber zwischen langen, blassen Passagen immer wieder zäh dahin. Die Schwestern selbst sind schwer auseinanderzuhalten, die Charakterzeichnung bleibt oberflächlich, und am Ende fehlt die Magie und die Wucht, die aus dieser düsteren Prämisse eigentlich ein packendes Machtspiel hätten machen können.
Ich war hin- und hergerissen: Spannende Höhen haben mich zum Weiterlesen bewegt und ich habe alle Bände bis zum Ende verfolgt. Doch es wird keine Triologie sein, die ich noch einmal zur Hand nehme, um mit den Figuren zu leiden oder zu hoffen. Dafür fehlt am Ende schlicht die Tiefe.
- Lori Nelson Spielman
Und nebenan warten die Sterne
(440)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchDas Cover sieht mit dem funkelnden Sternenhimmel und den sanften Farben einfach wunderschön aus. Es strahlt eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre aus, die perfekt zu der Geschichte passt.Lori Nelson Spielman hat einen unglaublich warmherzigen Schreibstil. Die Geschichte ist berührend, hoffnungsvoll und hat genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Man fühlt sofort mit den Charakteren mit und möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein echtes Herzensbuch, das zeigt, dass das Glück oft direkt vor unserer Haustür wartet. Absolut empfehlenswert!























