Bücher mit dem Tag "inseln"
50 Bücher
- Rebecca Yarros
Flammengeküsst Band 3: Onyx Storm Deluxe-Ausgabe + 1 exklusives Postkartenset
(732)Aktuelle Rezension von: AretiInhalt:
Bist du bereit, der Dunkelheit zu trotzen?Nach fast achtzehn Monaten am Basgiath War College weiß Violet, dass die Zeit für theoretische Übungen vorbei ist. Die Zeit für Unsicherheit ist vorbei. Denn der Krieg hat begonnen und mit Feinden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Mauern ist es schwer, zu wissen, wem man vertrauen kann.
Violet muss jenseits des Schutzzaubers in unbekannten Ländern nach Verbündeten suchen. Die Reise wird ihren Verstand, ihre Fähigkeiten und ihr Glück fordern, aber sie wird alles tun, um zu retten, was sie liebt: ihre Drachen, ihre Familie, ihre Heimat – und ihn .
Selbst, wenn es bedeutet, ein Geheimnis zu bewahren, das alles zerstören könnte.
Sie benötigen eine Armee. Sie benötigen Macht. Sie benötigen Magie. Und die eine Sache, die nur Violet finden kann: die Wahrheit.
Doch ein Sturm zieht auf … und nicht alle werden seinem Zorn standhalten können.
Meine Meinung:
"Onyx Storm – Flammengeküsst" ist der dritte Band der Flammengeküsst-Reihe von Rebecca Yarros und eine grandiose Fortsetzung der Fantasy-Reihe. Für mich war das Buch definitiv ein Highlight in diesem Jahr.
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Das Hardcover hat ein Lesebändchen, der Verlags-Farbschnitt ist richtig toll und der Farbschnitt der Exklusivausgabe ist noch einmal anders und ganz besonders schön. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und wirkt sehr schön und edel.
Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitgerissen und gefesselt. Trotz einer Pause nach den ersten beiden Bänden war ich bei Band 3 wieder sofort mittendrin. Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil ist besonders flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass man gar nicht merkt, wie man in dem Buch voranschreitet.
Violet ist eine sehr sympathische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen und mit der man als Leser besonders gut mitfühlen und mitfiebern kann. All ihre Handlungen und Entscheidungen sind schlüssig und nachvollziehbar. Ich habe so sehr mit ihr mitgefühlt, dass sie für mich richtig lebendig wurde.
Die Autorin schafft es, diese Fantasy-Welt mit den Drachen und den verschiedenen Quadranten mit ihren Worten vor den Augen des Lesers aufleben zu lassen. Man fühlt sich, als würde man sich einen Film anschauen, als wäre man mittendrin und völlig mit dabei. Alles ist sehr anschaulich und besonders bildhaft.
Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die Auswahl an Figuren. Ob Xaden, Dain, Violet, Ridoc, Sawyer, Rhi, Cat, Maren, Imogen oder viele weitere – alle sind sehr unterschiedlich, haben ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen, mit denen sie das Buch ausfüllen, und sorgen dafür, dass die Geschehnisse besonders vielschichtig und spannend werden.
Es ist sehr aufregend mitzuerleben, wie sich die einzelnen Figuren weiterentwickeln. Vor allem bei Violet ist es besonders spannend. Denn mit ihr kann man versuchen, hinter die Fassaden all ihrer Mitstreiter zu blicken, um herauszufinden, wem sie trauen kann und wem nicht.
Manche Entwicklungen sind hierbei genau, wie ich es mir erhofft habe, anderes kam dabei sehr überraschend. Die Spannung bleibt daher nicht aus.
Auch die Drachen in diesem Buch sind sehr bildhaft beschrieben. Es ist unglaublich faszinierend zu erleben, wie die Reiter die Bindungen zu ihnen weiter aufbauen und welche Fähigkeiten sie dadurch bekommen. Niemand ist hier sicher und überall, auch unabhängig von den Drachen, lauern Gefahren.
Besonders spannend fand ich in diesem Band, dass wir viele weitere neue Orte kennengelernt und viel mehr über die Flieger, Greifen, Veneni und den Schutzzauber erfahren haben. Violet bereist hier gemeinsam mit einigen Reitern und Fliegern den Kontinent und lernt dort viele andere Menschen und Kulturen kennen. Und nicht jedem davon sollte man trauen.
Auch Andarnas Entwicklungen haben mich ganz besonders in diesem Buch mitgerissen. Gefühlschaos ist hier wirklich vorprogrammiert.
Rebecca Yarros hält hier mal wieder einige Schockmomente für die Leser bereit und ich muss zugegeben, dass hier das eine oder andere Tränchen geflossen ist.
Das Ende des Buches bringt mal wieder einen riesigen Cliffhanger mit sich. Ich bin nun unglaublich gespannt auf den nächsten Band der Reihe und kann es kaum erwarten, dass dieser endlich geschrieben wird.
Fazit:
Für mich war "Onyx Storm" ein absolutes Lesehighlight, das sehr viel Spannung, Abwechslung und unfassbar bildhafte Beschreibungen bereithält, die einen von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch fesseln. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen und kann es kaum erwarten, den nächsten Band der Reihe zu lesen. Es ist eine definitiv lesenswerte Fortsetzung der Reihe. - Jean-Luc Bannalec
Bretonische Brandung
(267)Aktuelle Rezension von: SatoDie Glenan – Inseln, ein Archipel vor der bretonischen Küste - bilden die Kulisse des zweiten Bandes der Kommissar Dupin Reihe. Dort wurden drei Tote angespült, welche scheinbar einem Segelunfall zum Opfer gefallen sind. Doch Dupin hat Zweifel an der Unfalltheorie und wird durch die Ergebnisse der Autopsie bestätigt, die drei Männer sind einem heimtückischen Mordanschlag zum Opfer gefallen. Und es sind lokale Größen, die hier ermordet wurden und sie haben sich in der Vergangenheit viele Feinde gemacht. Für Kommissar Dupin und die Polizei wird der Fall immer ausufernder und jede neue Spur bringt zusätzliche Motive ans Licht, sowohl im persönlichen – wie auch im geschäftlichen Umfeld der Opfer. Die Lösung des Falles – einhergehend mit den recht eigenwilligen Methoden Dupins bilden jedoch nur den Rahmen für weitschweifende Auslassungen zur bretonischen Küche, lokalen Spezialitäten, Mythen und Sagen der Bretagne, ihrer geschichtliche Entwicklung und landschaftlichen Einzigartigkeit. Seitenlang lässt sich der Autor zum zauberhaften Wechselspiel von Licht und Wasser, Wellen und Wolken oder Wind und Gräsern aus. Die einfache Küche löst orgiastische Geschmackserlebnisse aus und kein Reiseführer vermag so viel Begeisterung für die Landschaft zu verbreiten wie dieses Buch. Hier geht regional eindeutig vor Krimi – aber die Begeisterung ist ansteckend und die Handlung spannend und voller überraschender Wendungen – von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und einen Cafe für den Kommissar.
- Jules Verne
20000 Meilen unter den Meeren (Roman) - mit Illustrationen
(317)Aktuelle Rezension von: Papiertiger17Auch in der ungekürzten Übersetzung, die im Nikol Verlag erschienen ist, weiß Jules Verne mit seinem Abenteuerklassiker zu gefallen. Sicher, nicht alle Kapitel bestechen durch reißendes Tempo, aber die Geschichte übt auf mich dennoch eine enorme Faszination aus. Wer die wenigen Leerlaufstellen meiden möchte, kann auch gern zur gekürzten Fassung in der Übersetzung von Joachim Fischer aus dem Arena Verlag greifen, die ebenfalls eine sehr lohnende Lektüre darstellt. Wie auch immer: dieser Klassiker ist empfehlenswert für alle Abenteuersüchtigen.
- T. C. Boyle
Wenn das Schlachten vorbei ist
(117)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDer von vielen Kritikern angekündigte «furiose» Roman war das aus meiner Sicht nicht. Boyle kann fantastisch schreiben, keine Frage! Er verschachtelt viele Sätze, aber das mag ich durchaus, zumal sie auch beim Punkt noch Sinn ergeben.
Nur leider plätschert die Geschichte, trotz der vielen Perspektiv- und Zeitwechsel enorm dahin. Teilweise kommt eine Form von fast greifbarer Spannung auf, nur um zügig wieder zu versanden. Ich habe bis zur letzten Seite auf einen Knall gewartet, darauf, dass etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hätte. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch eine andere, denn das Buch ist kein Öko-Thriller, sondern eine Erzählung, eine Geschichte, wie sie realistischer kaum sein könnte. Mir fehlte das Besondere. Das Buch lässt mich mit gespaltenen Gefühlen zurück, denn das Thema an sich bietet viel Potenzial zum Nachdenken oder eben für einen Roman. Aber irgendwie wurde das hier nicht genutzt.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesentod
(90)Aktuelle Rezension von: supersusiAnn Kathrin Klaasen versteht die Welt nicht mehr. Auf dem Bußgeldfoto ist eindeutig ihr grüner Twingo zu sehen, aber am Steuer sitzt eine fremde Frau. Sie hat zum Glück ein Alibi. Kurz darauf wird sie bezichtigt einen PC beschlagtnahmt zu haben, obwohl sie ganz woanders war. Was ist hier los ? Versucht jemand sie fertig zu machen ? Sie hat keine Ahnung, was noch alles auf sie zukommt.
Wieder sehr spannend, einer der Besten aus der Reihe. Man hat zwar den ein oder anderen Verdacht, besonders am Schluß, denkt aber dann, nee, das geht ja gar nicht und ist dann von der Auflösung völlig überrascht. Ein rundrum gelungener Krimi. Er liest sich schnell und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluß. Die Charaktere sind sympathisch und selbst Rupert ist an einigen Stellen einigermaßen erträglich.
Ich freu mich auf den nächsten Band.
- Brian Lee Durfee
Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel
(79)Aktuelle Rezension von: Arius„Der Mond des Vergessens“ von Brian Lee Durfee ist der Beginn der fünf Kriegerengel-Reihe. Diese Buchreihe hatte ich nicht im Fokus. Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Vermutlich hätte ich das Buch auch nie gekauft, da mich der Klappentext überhaupt nicht begeistert hat. So machte ich mir Sorgen, als ich mit diesem Wälzer von einem Buch begann, ob es dem Autor gelingen würde, mein Interesse aufrechtzuerhalten. Dies war überflüssig. „Der Mond des Vergessens“ hat mich auf eine höllische Reise mitgenommen und ich bin hungrig nach mehr. Ein typisches Beispiel, an dem ich wieder einmal sehe, dass sich keiner zu sehr an dem Klappentext orientieren sollte, weil dieser nichts darüber aussagt, um was es in einem Buch geht.
Wir haben es hier mit einer Reihe zu tun. Zumindest eine Trilogie. Vielleicht sogar mehr. Die Aussagen im Netzt waren ein wenig Widersprüchlich. Es ist jedoch von fünf Büchern die Rede. Das bedeutet, dass „Der Mond des Vergessens“ als erstes Buch in einer größeren Reihe, eine Menge Vorarbeit für die kommenden Bücher machen muss. Dennoch ist es eine schnelle Lektüre für sich und äußerst unterhaltsam. Wie ich erfahren habe, gibt es den zweiten Teil bereits auf Deutsch, während der dritte Band im Oktober dieses Jahr erstmals auf Englisch erscheinen soll. Der Autor ist demnach noch immer am Schreiben.
„Die fünf Kriegerengel“ verspricht, ein episches Abenteuer zu werden. Eine reiche Besetzung interessanter Charaktere wird in etwas hineingezogen, das zunächst wie eine Standard-Fantasy-Prophezeiung aussieht, aber weitaus komplizierter und gefährlicher wird. Die Welt ist vollgepackt mit interessanten Kreaturen und weist eine mystische Geschichte auf, über die sich niemand zu einigen scheint. Der Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit wird besonders wirkungsvoll eingesetzt, und der langsame Aufbau hin zu Standard-Fantasy, die dann völlig unterlaufen wird, ist besonders effektiv.
Eine gewaltige Armee am Rande der Eroberung taucht in einer Welt auf, in der Prophezeiungen Lügen sind, an Magie geglaubt, aber nie gesehen wird und Hoffnung dort ist, wo wir sie am wenigsten erwarten.
„Der Mond des Vergessens“ liest sich im Allgemeinen so, wie wir es von einer modernen epischen Fantasy mit großer Besetzung erwarten würden, ähnlich wie „A Games of Thrones“ oder „Malazan“, mit wechselnden Perspektiven in der dritten Person. Eine Besonderheit von „Der Mond des Vergessens“ besteht jedoch darin, dass auch häufig die Standpunkte von Nebenfiguren wiedergegeben werden, wenn auch einige nur sehr kurz. Das funktioniert gut in einer solchen Geschichte, in der der halbe Spaß darin besteht, die Wahrheit aus mehreren widersprüchlichen Berichten zusammenzufügen. Die Kapitel unterscheiden sich in Ton und Tempo und bieten höfische Intrigen, viszerale Kämpfe und persönliche Dramen. Religion und Glaube bilden die Gesamthandlung und den Hauptkonflikt in diesem Buch. Mit der Kulisse übernimmt die breite Besetzung der Charaktere die Reise, auf die wir uns als Leser in dieser Geschichte über Leben und Verlust begeben, Wahrheiten entdecken und Lügen aufdecken, Loyalitäten auf die Probe stellen.
Die Welt der Fünf Inseln ist in einen Religionskrieg verwickelt, der aus unterschiedlichen Interpretationen einer vom Christentum inspirierten Religion und den überlieferten Prophezeiungen über das drohende Ende der Tage entspringt. Der ehrgeizige Prinz von Sør Sevier – Eros Raijael – führt seine Armee von Fanatikern von Insel zu Insel und bringt nichts als Leid, um die Gläubigen der alten Laijon-Religion zu unterwerfen. Während des größten Teils von „Der Mond des Vergessens“ spielt die Geschichte in Gul Kana, dem letzten unbesiegten Königreich der Fünf Inseln.
Brian Lee Durfees Buch ist ungefähr achthundert Seiten lang, was ihm viel Raum lässt, seine Charaktere zu erforschen und seine Welt zu entwickeln.
Apropos seine Welt: sie ist vollgepackt mit religiösen Lehren und Überlieferungen, wie „Weg und Wahrheiten Laijons“, den „Ritterlichen Erläuterungen des Raijael“ und den „Mondrollen von Mia“, drei gegensätzlichen Religionen, die den Massen die Wahrheit predigen. In ihrem Zentrum steht die Prophezeiung der fünf Kriegerengel, die kommen und die Welt vor der Absolution retten werden, die schlussendlich auf die Zerstörung der Welt und die Rückkehr ihres Retters hinausläuft.
Der Krieg, der auf den fünf Inseln herrscht, ist ein Glaubenskrieg, aber auch ein Krieg um Macht, Rache und Fanatismus. Dabei steht die Glaubensfrage, die einer Art Prophezeiung gleicht, im Mittelpunkt. Denn genau wie in unserer Welt gibt es verschiedene Religionen, die alle das Gleiche sagen, aber nicht ganz gleich oder unterschiedlich interpretiert werden. So entstehen Intrigen gegen die anderen Glaubensrichtungen, um die uralte Prophezeiung zu erfüllen. Die Charaktere verlassen sich so sehr auf ihren Glauben, dass sie davon beeinflusst werden. Teilweise stellen sie keine eigenständigen Überlegungen an. Dies macht diese Prophezeiung mehr als spannend. Denn es gibt so viele Momente, in denen wir nicht mehr wissen, ob die Prophezeiung wahr wird oder Humbug ist.
Die Geschichte beginnt mit Nail, einem jungen Mann, der in einem verschlafenen Walfangdorf in einer abgelegenen Ecke des Königreichs Gul Kana lebt. In Amadon, der Hauptstadt von Gul Kana, versucht Prinzessin Jondralyn, eine Kriegerin zu werden, während ihre jüngere Schwester Tala in einen Mordanschlag verwickelt wird. Gault, ein Ritter der Invasionsarmee von Sør Sevier, ist vom jahrelangen Krieg desillusioniert und stellt die Herrschaft des Engelsprinzen Eros Raijael in Frage. Andere Personen, die über das Königreich verstreut sind, geben zusätzlich Einblicke in die Handlung.
Das Ganze klingt wie eine bekannte Geschichte, wie wir sie alle kennen. Aber in diesem Fall stellt Brian Lee Durfee sie auf den Kopf. Nail ist weit davon entfernt, der moralistische Held der traditionellen Fantasy zu sein, und jeder scheint die Prophezeiungen anders zu interpretieren, wenn sie überhaupt echt sind. „Die fünf Kriegerengel“ spielt mit der Idee von Prophezeiungen und wie unzuverlässig und offen für Interpretationen sie sein können. Prophezeiungen sind meines Erachtens nicht gerade die glaubwürdigsten Antriebe, um eine Handlung in der Fantasy in Bewegung zu setzen. In „Der Mond des Vergessens“ zeigt Brian Lee Durfee den Lesern, wie realistisch Menschen reagieren könnten, wenn Prophezeiungen existieren, und die Antwort ist natürlich blutig.
Die beiden Hauptfraktionen, die um die Herrschaft über die Fünf Inseln kämpfen, Gul Kana und Sør Sevier, scheinen zunächst die traditionellen Königreiche von Gut und Böse zu sein, aber am Ende des Romans wird klar, dass die Dinge weitaus komplizierter sind. Die reiche Geschichte der Welt wird dem Leser in einer Reihe widersprüchlicher Versionen erzählt, und der Versuch, die Wahrheit von den Lügen zu trennen, ist viel spannender, als einfach nur die Wahrheit gesagt zu bekommen. Die mysteriösen Schnitzereien, die das Land übersäen, die uralten Relikte, die unter der Erde verborgen sind, und der tiefe Schrecken, den die Charaktere bei der Erwähnung des profansten aller Schimpfwörter empfinden: „Drache“.
„Die fünf Kriegerengel“ ist eine stark charaktergetriebene Geschichte; Die Charaktere und ihre Charakterisierungen werden definitiv der entscheidende Faktor für die Handlung sein. Wer sich nicht für die Charaktere erwärmen kann, für denn wird das Buch oder die Serie wahrscheinlich nicht funktionieren. Es gibt ein paar Momente, in denen das Tempo zu sehr verlangsamt wurde, aber zum Glück habe ich es genossen, die Charaktere zu lieben und zu hassen, dass sie dieses kleine Problem aufgehoben haben. Brian Lee Durfee hat ein großes Talent dafür, sicherzustellen, dass die Persönlichkeiten, Gefühle und Verhaltensweisen seiner Charaktere richtig vermittelt werden. Die heldenhaftesten Charaktere können egoistisch und rachsüchtig sein, und die schurkischsten zeigen Verletzlichkeit und Empathie.
Es gibt die typischen Archetypen, wie den verärgerten, weisen oder „verhutzelten“ alten Druiden, in der Figur von Shawcroft. Nail, in der Figur des Waisenjungen unbekannter Herkunft, der sich nach Größe sehnt. Der edle Held Gault, die garstige „Joffrey“-Figur in Jovan und in Jondralyn das Mädchen, das lieber mit Schwertern statt mit Puppen spielen möchte. Aber auch wenn es die typischen Archetypen sind, die normalerweise das Fantasy-Genre bevölkern, empfand ich es kaum als negativ, weil der Autor diese Charaktere mit viel Geschick in seine Erzählung packt. Und obwohl sie anderen ähnlich sind, gehören sie ganz Brian Lee Durfee.
Charakterisierung ist eine seiner besonderen Stärken. In „Der Mond des Vergessens“ gibt es dafür einige herausragende Beispiele. Jeder einzelne Charakter in diesem Buch fühlt sich echt an. Sie erleben ein Trauma und haben Schwierigkeiten, damit umzugehen. Sie durchlaufen komplexe Emotionen in Bezug auf ihre Interaktionen mit der Welt und den anderen Charakteren, und ihre Motivationen und Handlungen, die sie ergreifen, fühlen sich nicht unrealistisch an.
Wir werden in eine unheimlich schöne Welt mit verschiedenen Charakteren entführt, von denen jeder eine andere Kultur und Persönlichkeit beherbergt. Blut, Gewalt, Tod und andere Grausamkeiten sind ihre ständigen Begleiter. Jeder Charakter versucht, seine Schwierigkeiten oder Mängel zu überwinden, um schlussendlich dabei zu scheitern.
Kein Mensch ist perfekt. Selbst die Kriegerengel waren einst Schläger, Schurken und Diebe. Ein einzelner Mann, selbst wenn er die Reinkarnation eines der Fünf Kriegerengel ist, kann nicht völlig makellos sein.
Nail wurde mit so viel Hingabe und Detail beschrieben, dass er eine der hervorstechenden Charaktere ist. Äußerst unsympathisch aber mit viel Potential. Er ist eine unbedeutende Person, was ihn seine Umgebung die ganze Zeit auch fühlen lässt.
Die Beziehung, die zwischen Nail und dem Leser aufgebaut wird, ist einzigartig, da man sich mit jeder seiner Handlungen identifizieren kann – auch wenn sie manchmal nicht das gewünschte Happy End bringen. Seine liebevolle, fast naive Art macht Lust, für ihn da zu sein und ihm auf seinem Weg zu helfen. Verstärkt wird dieser Weg durch sein Interesse an Kunst, und wenn man etwas mehr über den Autor weiß, der auch Künstler ist, kann man sich vorstellen, dass sich der Autor in Nail wiederfindet. Auch wenn Nail immer das Richtige tun will, ist er ein Mensch mit Zweifeln. So kann er Entscheidungen treffen, die ihn menschlich erscheinen lassen, auch verletzlich, zudem bösartig. Er ist kein typischer Held. Vielmehr ein Anti-Held. Mit zahlreichen Schwächen und Fehlern behaftet.
In der epischen Fantasie sind Bastarde oder Adoptivkinder, die unglaubliche und legendäre Taten vollbringen, nichts Seltenes, aber sie sind etwas, dessen ich nie müde werde. Inmitten des Kampfes mit der Identität und dem Schmerz, elternlos aufzuwachsen, liebe ich es zu sehen, wie diese Charaktere die Ungerechtigkeit und das Unglück ihrer Geburt und Erziehung zu ihrer Stärke geformt haben.
Die königliche Familie, aufgeteilt in den König, dem ältesten Bruder, und seine beiden Schwestern, war so komplex und kompliziert zu lesen. Jedes der Geschwister hat eine ganz andere Persönlichkeit, weshalb es in diesem Palast nicht langweilig wird.
Jovan, der älteste Sohn des gefallenen Königs, herrscht über Gul Kana, besessen von immer schlimmeren Wahnvorstellungen. Er entpuppt sich als grausamer Herrscher, der so fanatisch mit seinem Glauben an Laijons umgeht, dass er sogar gegen seine eigene Familie Unruhe stiftet.
Während der junge König von Gul Kana in einem immer stärker werdenden paranoiden Isolationismus regiert, suchen seine beiden Schwestern eigene Wege.
Jondralyn, die ältere Schwester, die für ihre Schönheit bekannt ist, möchte ihren Wert als Kriegerin beweisen, während Tala, die jüngere Schwester, die mir trotz ihrer kindlichen Art am besten an dieser königlichen Familie gefallen hat, ein Geheimnis aufdeckt, das nicht nur ihre Familie, sondern das gesamte Königreich zerstören könnte.
Dann ist da noch Habichtholz, der Attentäter, der geschickt wurde, um Jondralyn zu töten, der sich stattdessen in sie verliebt hat und sie in seiner tödlichen Kunst ausbildet.
Eine besonders denkwürdige Figur, trotz ihrer relativ kleinen Rolle, ist die bösartige Ritterin Enna Spades, Vollstreckerin des Engelsprinzen. Sie ist ehrenwert, lustig und emotional verletzlich, obwohl sie dazu neigt, ihre Feinde aus einer Laune heraus zu zerstückeln. Sie ist ein schönes Beispiel für wahren Galgenhumor:
„Spades packte einen der abgetrennten Arme des Barons hinter der dreieckigen Nische unter der aufgestellten Kiste und benutzte ihn, um dem Baron wiederholt ins Gesicht zu schlagen. ‚Wach auf‘, rief sie.“
Sie ist nur eine von vielen bemerkenswerten und perversen Charakteren, die sich alle überraschend echt anfühlen.
Die Welt der Fünf Inseln bietet zudem die traditionellen Fantasy-Rassen der Zwerge, „Vallé“ (Elfen), „Oghuls“ (Orks) und eine Meeresbewohner-Rasse. Aber diese Völker von Brian Lee Durfees komplexen Welt sind nicht nur die üblichen Stereotypen. Während beispielsweise der Zwerg Rougemoore einen Streitkolben schwingt, ist er atypisch ein gewiefter machiavellistischer Manipulator, der es vorzieht, Diplomatie einzusetzen.
Jeder einzelne Charakter ist für die Geschichte und den Fortschritt der Handlung unerlässlich. Ihre Persönlichkeiten, Entscheidungen und Taten treiben die Geschichte mit großem Schwung voran. Jeder mit seiner eigenen besonderen Art von gesundem Menschenverstand, Engstirnigkeit, Weisheit, Dummheit, Wahnsinn, Niedertracht, Grausamkeit, Freundlichkeit … Kapitel für Kapitel, Charakter für Charakter ist die Erforschung von Gedanken, Plänen und Bestrebungen so erfüllend, dass ich nicht anders konnte als es zu sein weggeschwemmt in das ganze Netz aus Leben und Tod, Blut und Tränen, Eingeweiden und Blut ...
Es gibt Könige und einfache Leute, Bischöfe und einen Vikar (hust-Arschloch-hust), es gibt Soldaten und Fischer, Meervolk, Grau- und Feenwesen, Gladiatoren und Ogulen … es gibt sogar „turbogeladene“ Pferde – ich mache dir nichts vor! Menschen, jung und alt, wild und müde.
Was die Charakterentwicklung angeht – bei einigen gibt es eine Menge Entwicklungspotential. Andere Charaktere sind bereits so festgelegt, in dem, wer sie sind und was sie tun, dass sie ohne weitere Entwicklungsanforderungen perfekt in die Geschichte passen. Und da dies ein Buch ist, das von dem großen religiösen Konflikt umgeben ist, können wir uns den Zusammenstoß und die Zurückhaltung einiger von ihnen nur vorstellen.
Die Charaktere in diesem Buch sind alle gleich wichtig, nicht nur in Bezug darauf, wie oft sie in der Handlung vorkommen, sondern auch darin, wie sie die Handlung und den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Schließlich lässt sich mit einem unvollständigen Deck kein Kartenspiel spielen.
Die Anzahl der Charakterperspektiven ist groß, aber überschaubar und ich fand, dass mir die meisten gefallen. Tala Bronachell, die jüngste Schwester des Königs von Gul Kana, war bei weitem meine Favoritin aus keinem anderen Grund, als dass sie sich im Schloss herumschleichen und Leute ausspionieren konnte, wobei sie einige saftige Details enthüllte, die für die Handlung von zentraler Bedeutung waren. Dass sie auch versuchte, ihre vergiftete Freundin zu retten, war nur eine weitere Aufregung, die ihrer Geschichte hinzugefügt wurde. Nail, obwohl offensichtlich sehr wichtig, hat bei mir nicht wirklich geklickt. Ja, ich mochte ihn, aber ich wollte mehr von seinem Charakter, was ich glaube ich in der Fortsetzung bekommen werde. Insgesamt war ich beeindruckt, wie sehr sich jeder Charakter in dieser einen einzigen Folge verändert hat, und ich denke, ich werde jede Person im Laufe der Serie viel mehr lieben oder hassen.
Brian Lee Durfees Prosa war leicht zu lesen, aber nie zu einfach; es hatte diese lebendige Qualität, die ich so gerne las. Für mich fühlten sich die Wortarrangements, die er gewählt hat, „richtig“ an. Brillant werden sie durch die Charakterisierungen, den Weltenbau und die spannungsgeladenen Actionszenen gezeigt. Abgesehen von der Invasion wurden die meisten Kampfszenen in diesem Teil eher in Duellen oder Gefechten als in einem groß angelegten Krieg gezeigt. Groß angelegte Schlachten sind jedoch in den zukünftigen Bänden zu erwarten.
Das Worldbuilding spielte eine große Rolle bei der Beeinflussung der Geschichte und der Charaktere. Die Epigraphik zu Beginn jedes Kapitels, die aus einem Auszug aus den alten Schriften bestand, verstärkte das ohnehin schon reichhaltige Weltbild wunderbar. Enthüllungen, Lügen und tiefgründige Überlieferungen; Brian Lee Durfee weiß und versteht wirklich, was er macht. Jeder Moment beim Lesen der Überlieferungen, der Umgebung und der Geschichte der Fünf Inseln hat mich sogleich in das Buch versetzt. Ich fand es auch charmant, wie die Zahl „5“ zu einer wichtigen Zahl für die Serie wurde. Fünf Inseln, die Fünf Kriegerengel, die Fünf-Engel-Steine, die fünf Schriften, fünfundfünfzig Kapitel und geplante fünf (oder ist es doch nur eine Trilogie) Teile einer Serie.
Tatsächlich ist „Der Mond des Vergessens“ eigentlich der Name einer der fünf göttlichen Waffe von Laijon Die Axt für den Sklaven, die anderen vier sind „Das Pechschwarze Herz“, die Armbrust für den Attentäter und der Titel des zweiten Buches, „Die einsame Krone“, der Helm für den Gladiator und der Titel des dritten Buches, „Der Schleier der Tugend“, der Schild für den Dieb und schließlich „Das Feuer der Sühne, das Schwert für die Prinzessin. Was es genau damit auf sich hat, und wie die fünf Engelssteine dazu passen, müsst ihr selbst herausfinden.
Obwohl dies eindeutig nicht jedermanns Sache ist, bewundere ich den langsamen Aufbau, den dieses Buch dem Leser in Bezug auf die Präsentation wichtiger Informationen bietet. Es lässt den Leser oft verwirrt zurück und nimmt uns erst viel später mit der Erklärung der Ereignisse an die Hand. Es gibt dem Leser ein Gefühl der Entdeckung.
Das Buch vereint genau das, was für mich eine perfekte Geschichte ausmacht. Die klassische Fantasy, geschmückt mit Heldentum, Kämpfen und interessanten Figuren, angereichert mit machthungrigen Intrigen und Hoffnungslosigkeit. Außerdem wird die Handlung mit einem so spannenden Glaubenskrieg kombiniert, dass diese Geschichte zu etwas ganz Eigenem wird. Jede Seite wurde mit so vielen Details verziert und dennoch ist jede Seite so spannend, dass der Leser einfach über die Seiten fliegt. Brian Lee Durfee hat so viel Liebe und Hingabe in die Welt gesteckt, dass es beim Lesen spürbar wird und wir uns von dieser Euphorie anstecken lassen. Darüber hinaus hat nicht nur die Welt diese Hingabe erhalten, sondern auch jede einzelne Figur in diesem Buch trägt ihren Teil zur Geschichte bei. Jede Figur in diesem Werk hat ihren Teil dazu beigetragen, das Buch noch spannender zu machen und dabei geht es nicht nur um die Hauptfiguren. Auch jede einzelne Nebenfigur war einzigartig und essenziell für diese Geschichte. Die Handlung ist durch Prophezeiungen mit den Schicksalen der Helden verbunden, und die Geschichte hat zahlreiche Ebenen.
„Der Mond des Vergessens“ ist eine fesselnde Geschichte über den schmalen Grat zwischen Wahrheit und Lüge. Es untergräbt geschickt Schicksalsgeschichten und uralte Magie, ohne die Erhabenheit zu verlieren, die solche Geschichten besitzen. Die Charaktere sind einprägsam und realistisch. Der Roman schafft es, sowohl rasant als auch mitreißend zu sein. Brian Lee Durfee hat mit seinem ersten Roman fantastische Arbeit geleistet, und die weiteren, die in der Reihe erscheinen, sind Bücher, auf die man sich freuen kann.
Es gab ein paar Entscheidungen, die mir nicht gefallen haben, aber zum Glück haben sie den Gesamteindruck nicht beeinträchtigt. Während ich es genoss, dass der Autor die Handlungsstränge nicht schnell änderte und gute Arbeit leistete, indem er mehrere Kapitel gleichzeitig über dasselbe Ereignis sprach, gab es hier zu viele Cliffhanger am Ende jedes Segments. Ich weiß, warum Autoren Cliffhanger machen, aber letztendlich mag ich sie nicht.
Ich fand auch, dass der Autor zu viele wichtige Ereignisse erklärt hat, die der Leser später im Buch nicht vergessen sollte. Ein Autor sollte dem Leser so weit vertrauen, dass er das Wesentliche aufgreifen wird und dass der Nagel nicht immer wieder eingetrieben werden muss, damit er es nicht vergisst.
Brian Lee Durfee ist eine weitere epische Kraft im Dark-Fantasy-Genre. Eine, die meiner Meinung nach neben Leuten wie George R. R. Martin oder Mark Lawrence bestehen kann. Die Charaktere, Die Gladiatorenkämpfe, die Kampfszenen, das Stapfen durch die Berge, der Umgang mit Attentätern, das Erlernen des Kampfes, der Schreibstil, die Szenen, die Beschreibungen, das Tempo, die Fülle und der Reichtum von allem – Brian Lee Durfee hat das Moderieren hervorragend gemeistert. Versteht mich jedoch nicht falsch, wenn eine Szene blutig ist, ist sie verdammt blutig! Was ich mit Moderation meine ist, wie oft und wie lang jede einzelne Szene ist. Detailliert beschrieben, aber nicht zu aufdringlich. Eine ausgewogene Balance. Alles ist nahtlos und zielgerichtet!
Sein Schreiben ist nicht nur ein zermürbendes Rennen des emotionalen Ruins für jeden beteiligten Charakter. Es hat auch Tiefe in seinem detaillierten Weltaufbau, der ausgearbeiteten Überlieferung und den fesselnden Charakteren. Wer politische Intrigen und religiöse Mysterien mag, der wird dieses Buch lieben. Und wenn das nicht Aufmerksamkeit erregt, wie wäre es mit tödlichen Attentätern, mit mächtigen, rotäugigen Rössern, mit Rittern, die keine Angst davor haben, sich die Hände schmutzig zu machen, mit Gladiatoren, die sich in einer Arena bis zum Tod duellieren, oder mit Prinzessinnen, die ihre Geschlechternormen herausfordern? Oder wie wäre es mit furchteinflößenden Meerjungfrauen? Einem liebenswerten Hund namens Seidel? Habe ich zudem schon erwähnt, dass eine gewaltige Armee darauf aus ist, alles zu zerstören, was die bestehende Weltordnung ausmacht? Fügt Regierungskorruption, Manipulation, Attentäter, legendäre Waffen und geheime Sekten hinzu, und wir haben den fertigen Eintopf voller Intrigen und Mord.
Du denkst vielleicht, dass du diese Geschichte kennst, der Autor nichts Neues zu bieten hat. Aber nicht jeder ist, wer er zu sein scheint, noch passt er in die Rollen, die du erwartest. Durfee hat eine epische Fantasie voller Hoffnung in einer Welt geschaffen, die auf Lügen basiert.
Der Mond des Vergessens“ ist ein starkes Seriendebüt und ich denke, die Serie als Ganzes zeigt enormes Potenzial, aber ich benötigte zu Beginn eine ganze Weile, um eine emotionale Beteiligung an der Geschichte zu spüren. Trotzdem werde ich weiterlesen und bin ziemlich gespannt auf den nächsten Teil, besonders nach dem sehr dramatischen Ende.
So stelle ich ernsthaft das Schicksal mehrerer Charaktere in Frage, was mich zu der Annahme veranlasst, dass diejenigen, von denen ursprünglich angenommen wird, dass sie die wiedergeborenen Fünf Kriegerengel sind, es möglicherweise doch nicht sind.
Fantasy-Fans, denen der Zeitaufwand für das Lesen eines Buches dieser Größe nichts ausmacht, sollten es sich unbedingt ansehen, denn es war ziemlich großartig. Es hat keine bleibende emotionale Wirkung, aber die Geschichte ist qualitativ hochwertig.
- Kristina Moninger
Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
(231)Aktuelle Rezension von: karinchenbienchenNach „One Second to Love“ musste ich natürlich direkt mit Band 2 der Breaking-Waves-Reihe weitermachen – und dieses Mal geht es um Isa. Sie taucht bereits in Band 1 immer wieder kurz auf, wirkt dabei aber unglaublich abweisend. Sie möchte mit Josies Verschwinden nichts zu tun haben und das Ganze einfach hinter sich lassen. Doch als plötzlich eine weibliche Leiche auftaucht, kann Isa ihre Gefühle nicht länger verdrängen. Denn tief in ihrem Inneren möchte sie natürlich doch wissen, was damals mit Josie passiert ist.
Isa leitet das familiengeführte Hotel in Harbor Bridge, ist mit ihrem Leben aber eigentlich alles andere als glücklich. Sie hat das Surfen aufgegeben und ihren eigenen Traum, Biologie zu studieren, nie verfolgt. Irgendwie hat sich seit Josies Verschwinden einfach alles verändert. Und je mehr Isa sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigt, desto mehr merkt man, wie sehr sie selbst darunter gelitten hat.
Nach langem Hin und Her schließt sie sich schließlich Avery und Odina an und gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was vor zehn Jahren wirklich passiert ist. Dabei trägt Isa allerdings selbst ein kleines Geheimnis mit sich herum, das sie unbedingt bewahren möchte.
Und dann zieht nebenan auch noch ein neuer Nachbar ein. Preston macht Lärm, hinterlässt Dreck und ist einfach unausstehlich … aber leider auch ziemlich gut aussehend. Und irgendwie fällt es Isa verdammt schwer, sich in seiner Nähe noch auf irgendetwas anderes zu konzentrieren.
Preston war für mich eine richtig schöne Abwechslung zur teilweise verstrickten Handlung rund um Josie. Die Geschichte bekommt durch ihn wieder etwas Leichteres und auch zwischen ihm und Isa mochte ich die Dynamik total gerne.
Währenddessen geht die Suche nach Josie natürlich weiter. Neue Personen tauchen auf, neue Hinweise kommen ans Licht und plötzlich werden auch alte Geheimnisse wieder ausgegraben. Besonders geliebt habe ich, wie die Mädels dadurch immer enger zusammenwachsen. Aus der Freundschaft, die durch Josies Verschwinden damals zerbrochen ist, entsteht langsam wieder etwas richtig Starkes – und genau diese Entwicklung finde ich unglaublich schön.
Und dann haben die Mädels plötzlich einen Hauptverdächtigen. Und natürlich bleibt es nicht dabei, denn auf einmal hängt auch Preston mitten in der ganzen Sache drin - davon weiß er nur nichts.
Ab diesem Punkt konnte ich das Buch wirklich kaum noch aus der Hand legen. Ich wollte einfach nur wissen, wie und ob jetzt endlich alles aufgeklärt wird. Die Spannung wurde immer größer und ich habe mindestens genauso sehr mit den Mädels mitgefiebert wie sie selbst.
Auch zwischen Isa und Preston wendet sich am Ende alles zum Guten und ich habe mich wirklich für die beiden gefreut.
Aber eine Sache bleibt: Josie ist immer noch verschwunden.
Und genau deshalb bin ich natürlich sofort bereit für Band 3. Die Reihe schafft es einfach, dass man nach jedem Teil noch mehr Antworten möchte – und gleichzeitig immer neue Fragen aufkommen.
- Marissa Stapley
Das Glück an Regentagen
(217)Aktuelle Rezension von: blue-jenTausend Inseln unter einem Himmel voller Tropfen. Das ist Maes Heimat, ein kleiner Ort am St. Lorenz Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur als Kind ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabes Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?Das Buch liegt schon einige Zeit auf meinem SUB, im Rahmen des SUB-Abbaus sollte ich es endlich lesen. Ursprünglich hat es mich angesprochen, da es zum Teil in Kanada spielt und ich ein großer Kanada- Fan bin. Leider spielt die schöne Landchaft nur eine kleine Rolle und wird nicht sonderlich beschrieben.
Es gibt einige Protagonisten im Buch und alle haben irgendwelche Geheinmisse, die während der Geschichte ans Licht kommen, an einigen Stellen ist es mir etwas zu viel, etwas weniger hätte auch gereicht. Auch wurde die Aufdeckung oft relativ schnell abgehandelt und alles war wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Etwas unrealistich, etwas mehr könnte man sich mit dem Thema dann schon auseinander setzen. Auch war es mir nicht recht schüssig, weshalb so viele sterben mussten. Ebenso die Abzweigung zur anderen Großmutter war für mich etwas überflüssig.
Eigentlich war der Schreibstil recht flüssig und gut, jedoch wurden die Kapitel immer aus Sichtweise einer anderen Person geschrieben, was mich manchmal aus dem Lesefluss brachte.
Ein nettes Buch für zwischendurch, welches mich aber nicht richtig überzeugen konnte
- Justin Cronin
Ferryman
(73)Aktuelle Rezension von: TintenpfadAls Fan von emotionalen, tiefgründigen Geschichten war ich unglaublich gespannt auf das neue Werk von Justin Cronin, und meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.
Die Atmosphäre ist von der ersten Seite an greifbar, extrem fesselnd und lässt einen so schnell nicht mehr los.
Die Charaktere besitzen eine unglaubliche Tiefe, fühlen sich absolut lebendig an und man leidet oder hofft in jeder Sekunde intensiv mit ihnen mit.Dazu ist die Handlung intelligent konstruiert, emotional packend und voller unerwarteter Wendungen, die mich bis spät in die Nacht hinein haben weiterlesen lassen.
- Kate Penrose
Nachts schweigt das Meer
(182)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteInspector Ben ist eigentlich nur zurück nach Hause, weil er den Kopf frei haben wollte. Er nimmt sich gerade eine "berufliche Auszeit" und will in seiner Heimat zur Ruhe kommen. Doch kurze Zeit nach seiner Ankunft, wird ein junges Mädchen tot gefunden. Für Ben ist klar, dass er die Ermittlungen leiten wird. Es gibt einige Verdächtige, doch alle haben ein Alibi. Es ist schwierig zu ermitteln in so einem kleinen Dorf, da jeder jeden kennt. Es scheint als habe der ein oder die anderen ein dunkles Geheimnis. Doch wer ist der Mörder? Kennt Ben ihn näher als ihm lieb ist?
Ich fand diesen Krimi von Anfang an super spannend. Der Schreibstil ist packend und sehr atmosphärisch. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten und an manschen Stellen ist es etwas gruselig. Die Autorin schaffte es, mich bis zum Ende auf die falsche Fährte zu führen was den Mörder betrifft.
Ein sehr ambitionierter Krimi, ich freue mich auf weiter Fälle mit Ben.
- Judith Schalansky
Atlas der abgelegenen Inseln
(34)Aktuelle Rezension von: Orisha"Die Einsamkeit liegt im Nordpolarmeer - mitten in der Karasee." (Schalansky 2017:26)
Geografie, Atlanten, Karten - sie alle haben mich schon immer fasziniert. Ebenso wie Judith Schalansky, die das "Fingerreisen" in eben jenen Karten in verschriftlichter Form in diesem wunderbaren Buch zelebriert. Sie nimmt uns mit auf eine Reise und an die abgelegensten Orte der Welt. Allen gemeinsam ist ihr Dasein als Insel.
Sie berichtet von gelungenen und misslungenen Expeditionen, vom Ausrotten der Tiere, der Menschen und Flora. Von Inseln, die dem Untergang geweiht sind. Von waghalsigen Schatzsuchen und Bevölkerungsversuchen. Von abenteuerlichen Arbeitsplätzen, unbewohnten Oasen. Von Lebensfeindlichkeit und -freundlichkeit. Von wiedergefundenen Inseln und strategischer Familienplanung.
Schalansky nimmt uns einmal mit um den Globus und stellt uns fünfzig Eilande vor, von denen Sie bestimmt noch nie gehört haben. Sie tragen die Namen von Entdeckern, Orten, von Flora und Fauna und selbst Gemütsregungen hatten namentlich herzuhalten. Dabei schlägt die Autorin mit ihrer wunderbaren Sprache eine Brücke zwischen Geografie und Biologie, zwischen Mineralogie und Soziologie, zwischen Geschichte und Alltäglichem.
Dieser Atlas lädt zum verweilen und schmöckern ein, zum träumen und imaginären Reisen. Gleichzeitig zeigt uns Schalansky die Welt, die Natur und den Menschen in all seinen Facetten. Schonungslos und schön.
Kurzum: Ein Buch zum abtauchen, stöbern, reinlesen. Absolute Leseempfehlung.
- Stephanie Garber
Caraval (English Edition)
(95)Aktuelle Rezension von: bookaholic-readerIch habe eine Weile gebraucht, um in den ersten Band reinzukommen, da ich die Protagonistin Scarlett oft recht frustrierend fand und die Geschichte an manchen Stellen sehr verwirrend war. Es wurde nach der zweiten Hälfte dafür aber schnell interessanter. Mir hat das magische Setting dafür sehr gefallen.
- Ann-Kathrin Karschnick
Trümmerwelten - Das Geheimnis der Alice Sparrow
(37)Aktuelle Rezension von: Meine_Welt_aus_BuchstabenEine etwas andere, aber schöne Geschichte.
Hier haben sich zwei Autoren vereint und ein echt gutes und spannendes Buch verfasst.
Im Buch gibt es zwei Haupt Protagonisten die unterschiedlicher nicht sein können. Beide haben nichts miteinander gemeinsam und doch verfolgen sie, unwissentlich ein und das selbe Ziel. Normalerweise mag ich es nicht, in einem Buch zwischen Charakteren hin und her zu springen aber hier hat es sich definitiv gelohnt.
Noemi ist die draufgängerin während Charlie ehr der man mit dem Herz ist. Jeder von ihnen hat einen Jahrelangen begleiter an seiner Seite, die ebenfalls das komplette Gegenteil voneinander sind. Hier kommt das Sprichwort : „Gegensätze ziehen sich an“ super zur geltung.
Die Geschichte an sich ist ein großes Abenteuer, dass zum Träumen einlädt. Städte die auf Bruchkanten in den Wolken schweben hört sich schon gut an. Aber auf einem Schiff durch die Wolken zu fliegen ist einfach traumhaft.
Jeder der auf Piraten steht sollte dieses Buch gelesen haben. - Miriam Lancewood
In der Wildnis bin ich frei
(15)Aktuelle Rezension von: Princess_CrabAn und für sich ist das Buch schon gut geschrieben. Allerdings sind die Bilder im Umschlag ein bisschen drüber und ihre spirituellen Erleuchtungen fand ich dann irgendwann auch ein bisschen viel.
Haufenweise Nahrung und Kosmetika etc wurde jedesmal eingeflogen, klar, viel auch gejagt und gesammelt, aber irgendwie ging das wahre Aussteigerdasein da irgendwie verloren. Auch die regelmäßige Rückkehr in die Zivilisation und schreiben von Mails etc.
Hat mich nicht wirklich beeindruckt.
- Jean-Luc Bannalec
Bretonische Flut
(124)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat"Warnhinweis: Dieses Buch führt zu akuten Hungerzuständen und erhöht die Gefahr, einen Urlaub in der Bretagne zu buchen."
"Bretonische Flut" aus der Feder von Jean-Luc Bannalec ist der fünfte Fall für den Kommissar Dupin und das erste Buch für mich. Und mir hat es sehr gut gefallen.
Ein grausamer Mord an einer Fischerin führt Dupin und seine Inspektoren mitten auf die atlantische Inseln. Dem Opfer, einer jungen Fischerin, wurde die Kehle durchgetrennt. Wer war es - oder besser gesagt: aus welchem Grund sollte sie zum Schweigen gebracht werden? Als dann auf benachbarten Île de Sein eine zweite Leiche auftaucht merkt Dupin schnell, dass dieser Fall zu dem vielleicht kniffligsten seiner Karriere werden könnte.
Da vom Sommer bei uns dieses Jahr noch nicht viel zu sehen war, musste jetzt ein Buch her, in welchem die Sonne hoch am Himmel steht. Und genauso eines habe ich mit Bretonische Flut bekommen. Bisher hatte ich weder Fisch und Meeresgetier auf der Speisekarte und die bretonische Küste nicht auf der Reisebucketlist - Beides möchte ich jetzt am liebsten sofort ändern. Der Schreibstil ist, trotz der vielschichtigen französischen und maritimen Begriffe, locker leicht und der Autor schafft es auch einen guten Humor unterzubringen.
Was mich aber komplett verzaubert hat war der Lokalkolorit. Ob Leute, Orte und auch mystische Sagen: Alles konnte ich mir bildlich vorstellen und bin quasi mit dem Kommissar über die Insel flaniert und konnte den Atlantik in der Luft schmecken.
Einzig für das etwas wilde hin und her gibt es einen kleinen Punkt Abzug. Die stolzen Bretonen mögen es mir verzeihen.
- Andrea Stewart
Der Knochensplitterpalast: Die Tochter
(86)Aktuelle Rezension von: uwemetzZwei Helden auftreten zu lassen, ist ziemlich herausfordernd. Lin und Jovis finden sich auf sehr verschiedene Weise derselben Situation ausgesetzt. Andrea Stewart lässt beide Figuren eine lange Weile nebeneinander herlaufen, aber den Grund, was es mit den beiden auf sich hat und warum sie von ihnen erzählt, kann sie nicht deutlich machen. Die Geschichte hat ein spannendes Thema, Tyrannei und unbarmherziger Ehrgeiz, aber mit dem Timing klappt es nicht.
- Stella Bettermann
Griechisches Geheimnis (Nick-Zakos-Krimi 3)
(9)Aktuelle Rezension von: SigismundNach "Griechischer Abschied" und "Griechische Begegnung" ist dieser im Mai 2017 im Ullstein-Verlag erschienene Urlaubs-Krimi "Griechisches Geheimnis" schon der dritte Roman von Stella Bettermann um den in München lebenden griechisch-deutschen Kommissar Nick Zakos. Diesmal muss er in Piräus seiner Stiefmutter Dora helfen, die unter dem Verdacht steht, den am selben großen Fall arbeitenden Staatsanwalt ermordet zu haben. Natürlich unterscheidet sich dieser Urlaubs-Krimi kaum von anderen Büchern dieses beliebten Genres, doch ist es der als Griechenland-Kennerin ausgewiesenen Autorin nicht nur gelungen, dem Leser die entsprechende Atmosphäre des Landes durch Landschafts- und Ortsbeschreibungen authentisch zu vermitteln, sondern die Bestseller-Autorin ("Ich trinke Ouzo, was trinkst du so?") schaffte es zugleich, einen durchaus spannenden Krimi zu schreiben. Natürlich darf man bei Stella Bettermann nicht alles allzu ernst nehmen. Der Schreibstil mit deutlichem Augenzwinkern macht auch dieses Buch zu einer lockeren und vergnüglichen Feierabend-Lektüre. Ich habe den Roman jedenfalls gern gelesen. - Gavin Francis
Inseln
(15)Aktuelle Rezension von: evaczyk„Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.
Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.
Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens. Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“
Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?
Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln. Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.
„Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.
- Kate Penrose
Kalt flüstern die Wellen
(43)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Polizist Ben Kitto muss den Mord an einem Bekannten aufklären, der lebendig verbrannt wurde. Die Lage spitzt sich zu, als eine weitere Person verschwindet.
Mich hat der dritte Teil der Reihe wieder gut unterhalten. Die Geschichten sind anfangs immer etwas "langweiliger", aber zum Ende hin nehmen sie ordentlich an Fahrt auf.
Den Showdown fand ich richtig gut und bis zur Enthüllung wusste ich tatsächlich nicht wer der Täter sein könnte.
Alles in allem war das ein spannendes Buch und eine Reihe die Spaß macht zu lesen.
- I. Reen Bow
Phönixakademie - Der gefallene Phönix
(44)Aktuelle Rezension von: TanteGhostNahtlose Fortführung des großen Ganzen und ein fieser Cliffhanger am Ende.
Inhalt: Robin wird gedanklich in die Vergangenheit zurück katapultiert und durchlebt die seltsamen Untersuchungen und den als Unterricht getarnten Drill ihrer Kindheit. Man wollte schon damals mit Feenblut eine Art Superphönix aus ihr machen. Man wollte das Maximum aus ihr heraus holen und ihre Fähigkeiten in ungeahnte Höhen puschen.
Durch diese Erinnerungen wird ihr bewusst, dass die Akademie genau der Ort ist, vor dem sie die ganze Zeit geflüchtet ist. Ihr Fluchtinstinkt setzt wieder ein. Sei will weg, unterzieht sich vorher aber wieder dem Unterricht bei Frederik. – Frederik, der Freund ihrer Kindheit und heute skrupelloser Möchtegernlehrer.
Lion ist noch immer ihr Flügelmann und Freund. Er kennt ihre Fluchtgedanken, traut Frederik auch nicht über den Weg und möchte Robin helfen. – Ein als harmloser Ausflug geplanter Tripp auf die Wasserfallinseln wird ihre Chance. – Doch was wird jetzt mit Lion? Hat er die Rache von Frederik zu fürchten?
Fazit: Ein wirklich schrill bunt gestaltetes Cover mit einem abgebildeten Möchtegernschönling ... – Im Normalfall hätte ich das ja vom überhaupt Reinhören schon komplett abgestoßen. Aber da ich an der Reihe einmal dran war, habe ich sie mir auch weiter angetan.
Cornelia Waibel macht ihren Job jedenfalls wieder in gewohnt guter Qualität. Mit ruhiger Stimme in einem gleichmäßigen Tempo liest sie das Buch ein, betont nicht übertrieben, aber eben doch dosiert, und macht dieses kurze Buch dann doch irgendwie noch zu einem Vergnügen.
Was die Handlung angeht, war ich am Anfang etwas verwirrt. Die Protagonistin und ihre momentane Station war mir noch etwas in Erinnerung und plötzlich war sie wieder Kind, machte all diese schreckliche Zeit durch mit seinen Experimenten und dem ganzen Druck und fasste ihre ersten Fluchtpläne. – In diesem Fall war das aber lediglich der Aufhänger zur aktuellen Folge. Denn die Protagonistin hat für sich begriffen, dass sie sich gerade an dem Ort befindet, vor dem sie geflohen ist. Und dass sie sich mit diesem Frederik ganz genau in der Gesellschaft befindet, in der sie nie wieder sein wollte.
Der Rest ist fast logisch. Die Fluchtpläne kommen wieder hoch. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt älter ist, mehr Möglichkeiten und einen Verbündetetn hat.
Der Schulalltag in der Akademie gerät in dieser Folge sogar ein bisschen in den Hintergrund. Die hetzende Mitschülerin fast in Vergessenheit. – Schade eigentlich, denn gerade ihre Rolle hat diesen Schulalltag so glaubwürdig gemacht. Jede Schule hat doch die eine oder andere Person, die sich einbildet etwas besseres zu sein und andere Mitschüler durch die Mangel nimmt.
Die Szenen auf den besagten Wasserfallinseln waren für mich sehr interessant. Ich fand diese Welt einfach nur herrlich gestaltet. Überflutete Städte oder Dörfer, verlassene und verfallene Häuser, das sind erst einmal keine besonderen Dinge. Aber in Zusammenhang mit dem magisch veränderten Wasser, welches sich entgegen jedem physikalischen Gesetz bewegt, hat sich das alles wieder hochgradig faszinierend angehört.
Der Cliffhanger am Ende hat mich natürlich komplett ratlos zurück gelassen. Jetzt hat es zwei Schicksale, die man weiter verfolgen könnte. Zum einen wäre da dieser Lion, der sich jetzt dem Hass von Frederick ausgesetzt sieht und dann die Protagonistin. Sie hat ja genau so wenig eine Zukunft wie vorher auch. Sie beherrscht ihre Kräfte nicht, hat keine Möglichkeit ihre Ausbildung weiter zu machen und auch das Geld, welches sie bekommen hat, wird nicht ewig reichen. – Man darf also gespannt sein, wie sich die Sache weiter entwickelt.
Die ganze Handlung war einfach und gut verständlich beschrieben. Von den wichtigen Charakteren konnte ich auch die Namen sehr gut behalten und die Story so gut verfolgen. Die Namen einiger Nebencharaktere habe ich hin und wieder durcheinander geschmissen, aber das war für die Handlung nicht weiter wichtig, sodass ich mir da keinen Druck gemacht habe.
In jedem Fall bin ich aber neugierig, wie die Sache denn nun weiter geht. Potential ist in jedem Fall eine ganze Menge vorhanden.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man die chronologische Reihenfolge einhält. Die einzelnen Bände sind zwar in irgendeiner Form abgeschlossen, allerdings wird einem das komplette Universum wirklich erst bewusst, wenn man die chronologische Reihenfolge einhält.
- Maria Adolfsson
Doggerland – Fehltritt
(172)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Es ist der Morgen nach dem großen Austernfest. Kommissarin Karen Eiken Hornby, Ende 40, wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef auf. Etwa zur gleichen Zeit wird eine Frau brutal in ihrem Haus erschlagen. Das Opfer ist ausgerechnet die Ex-Frau des Mannes, mit dem Hornby gerade die Nacht verbracht hat. Ihr Chef kann nicht selbst ermitteln, da er zu den potentiellen Verdächtigen gehört. Hornby soll den Fall übernehmen und kann endlich zeigen, dass sie mehr drauf hat. Zuvor muss sie jedoch noch ein anderes Alibi für ihren Chef finden. An der rauen Küste Doggerlands deckt Karen Eiken Hornby eine alte Lüge auf, die das ganze Land erschüttern wird.
Meinung: Ich bin sehr gut in den Kriminalroman reingekommen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, auch wenn ab und zu ein paar holprige Ausdrucksweisen dabei waren. Ich nehme an, das kann an der Übersetzung liegen. Mit Karen hat Adolfsson eine sehr authentische Hauptprotagonistin erschaffen. Auch alle anderen Charaktere sind lebhaft und absolut überzeugend dargestellt. Karen hat es in ihrem Job nicht leicht, da sie von einigen Kollegen nicht ernst genommen wird, obwohl sie eine mindestens genauso gute Ermittlerin ist wie die Männer. Zudem hat sie einen tragischen Schicksalsschlag erlitten, der für solche Romane zwar nicht unüblich ist, aber dennoch hat dieser mich tief berührt und machte Karen noch nahbarer für mich als Leserin.
Die Story dreht sich rund um den Mord an Susanne Smeed, die Ermittlungsarbeiten hierzu sind sehr detailliert und interessant. Außerdem beschreibt die Autorin die Gegend in Doggerland intensiv, bildlich und eindrucksvoll. An manchen Stellen waren mir die Details etwas zu ausschweifend, und mit rund 500 Seiten ist der Roman wahrlich keine Kurzgeschichte. Hier braucht man zeitweise einen langen Atem.
"Doggerland" explodiert zwar nicht vor Spannung, entwickelt aber dennoch eine Sogwirkung beim Lesen. Die Story ist, obwohl es um Mord, Lügen und Intrigen geht, relativ ruhig. Aber darauf war ich eingestellt, da das Buch ja nicht als Thriller, sondern als Roman angepriesen wird.
Mich konnte es beinahe zur Gänze überzeugen, wenn nicht einige Längen und die Auflösung etwas nachvollziehbarer gewesen wäre. Die Gründe für die Tat waren schon etwas eigen, um nicht zu viel zu verraten. Außerdem kam ich mit den Namen oft durcheinander, weil doch sehr viele Charaktere vorkommen. Dennoch bietet "Doggerland" gute Unterhaltung und mit Freude habe ich festgestellt, dass es weitere Teile dieser Serie gibt. Für alle, die einen ruhigen Spannungsroman mit nordischem Flair suchen, kann ich dieses Buch empfehlen. 4 von 5 Sternen!
- Magali Volkmann
Das schwarze Uhrwerk
(52)Aktuelle Rezension von: dorothea84Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. „Das schwarze Uhrwerk“ hat mich komplett zerstört und gleichzeitig begeistert. Die Geschichte von Taiden und Kyron ist so tiefgründig, schmerzhaft und wunderschön geschrieben, dass ich sie erst einmal verarbeiten musste.
Die Charaktere sind unglaublich lebendig und die Erzählweise mit den Zeitsprüngen macht das Ganze enorm spannend. Man leidet, man weint und man möchte manche Charaktere einfach nur schütteln. Es ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das volle Aufmerksamkeit und starke Nerven fordert.
Fazit: Wer tiefgründige Fantasy mit großen Gefühlen sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Absolute Leseempfehlung!
- Lara Wegner
Ein Hauch von Schicksal
(87)Aktuelle Rezension von: jessi_hereInhalt:
Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.
Quelle: goodreads.com
Meinung:
Das Cover gefällt mir super und war auch ein Grund, wieso ich mir das Buch genauer angeschaut habe. Man sieht schon, dass es sich um eine Seefahrergeschichte handelt, und das hat mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam gut voran. Einzig die Beschreibungen der Welt, der Umgebung, hätten besser sein können. Geschireben ist das Buch aus Sicht von Grace.
Zu Beginn lernt man Grace kennen, die depressiv ist. Durch ein magisches Amulett reist sie ins 17. Jahrhundert, wo sie Rhys kennenlernt und ihn auch heiraten muss.
Der Einstieg in das Buch ist mir nicht gerade leicht gefallen, da Grace nicht froh mit ihrem Leben ist und auch schon über ein Ende nachgedacht hat. Das war alles schon recht bedrückend. Doch sehr schnell reisen wir in der Zeit zurück und ab da war dann alles anders. Ab diesem Moment habe ich mir auch viel leichter mit dem Buch getan.
Grace selbst mochte ich gerne. Mich hat nur gestört, dass sie zuerst depressiv war und nur durch einen Mann und ein anderes Leben sofort geheilt scheint. Man merkt nichts mehr von ihren negativen Gefühlen und sie hat Spaß am Leben, das ging mir doch irgendwie zu leicht. Abgesehen davon ist sie impulsiv aber auch leideschaftlich, was ich sehr an ihr mochte.
Rhys mochte ich zuerst echt gern, aber dann passierte etwas in dem Buch und er verhielt sich abweisend Grace gegenüber und ich habe keinen guten Grund dafür gesehen. In dem Moment habe ich ihn wirklich gehasst, weil er dem Klischee von Mann in der damaligen Zeit entsprochen hat. Davor war er nett und hat sich um Grace gekümmert, aber ab diesem Moment hat meine Sympathie für ihn sehr nachgelassen.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Zwar habe ich mir die Handlung auf einem Schiff vorgestellt mit vielen Piraten, aber dass sie anders war, war nicht unbedingt schlecht. Grace und Rhys werden von Piraten gefangen genommen und auf eine Plantage gebracht. Die Handlung spielt sich dann dort ab. Zuvor ist man zwar auf einem Schiff, aber das dient eher dem Kennenlernen von Rhys und Grace, da diese verheiratet wurden.
Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu flott, denn sie kennen sich nicht, finden sich körperlich aber anziehend und fallen übereinander her. Plötzlich ist es Liebe. Es gab leider keinen Moment, in dem ich die Gefühle, außer Lust, spüren konnte und daher konnte ich ihre Gefühle auch beim besten Willen nicht nachvollziehen. Gegen Ende dann schon, weil sie da schon viel zusammen erlebt haben, aber am Anfang ist es reine Lust und nicht mehr. Hier wurde das aber zu romantisch dargestellt und das vermittelt einfach ein falsches Bild, es soll so aussehen, als ob da mehr wäre, als es tatsächlich ist.
Grace und Rhys werden dann auf der Plantage gefangen gehalten, sozusagen. Es passiert recht viel, aber für mich wirkte die Handlung nicht überladen, es war alles gut und passend. Wie man es nicht anders von der Zeit kennt werdne Menschen versklavt und Frauen wird wenig Respekt entgegen gebracht. Einige Darstellungen waren schon recht hart und es hätte hier einer Triggerwarnung für bestimmte Themen bedurft. Für mich persönlich hat es aber in die Zeit und zum Buch gepasst. Erst die Handlungen von Rhys und einige Reaktionen von ihm führten zu Unverständnis bei mir, da er an vielen Dingen Grace die Schuld gab, für die sie gar nichts konnte.
Die Auflösung von den ganzen Konflikten fand ich widerum sehr gelungen. Nicht von Seiten von Rhys, aber wie Grace sich eingesetzt hat und Hilfe geholt hat fand ich großartig. Wäre es zwischen ihr und Rhys anders gelaufen wäre das Buch um so viel besser gewesen, aber so hat Rhys für mich vieles kaputt gemacht.
Fazit:
Ich habe ein Piratengeschichte erwartet, und irgendwie auch eine bekommen. Sie war anders, hatte andere Schauplätze als ich dachte, war aber auf ihre Weise gut. Ich mochte die Nebencharaktere sehr gerne und auch Grace hat mir meist gefallen. Mit Rhys hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber abgesehen davon war es ein gutes Buch. Ich vergebe 3 Sterne.
- Chrissy Em Rose
Die magischen Bücher
(33)Aktuelle Rezension von: FuexchenAus dem Nichts überrollt eine gewaltige magische Welle ihren Mitschüler und was bleibt, ist eine Pfütze.
Dieser Moment verändert alles in Leandras Leben. Steckt sie doch eigentlich mitten in der Ausbildung zur perfekten Kriegerin, lebt und trainiert mit ihrem Meister und ihren Kameraden auf einer der neun Inseln. Doch nun stehen die Schüler vor einer neuen Herausforderung, denn ihr verschwundener Freund muss gefunden werden! Schließlich vermag nur ein Reim, Licht ins Dunkel zu bringen:
Verärgert und sauer über des Menschen Unverstand,
war er es, der dafür sorgte, dass die Magie verschwand.
Bis heute ist uns allen bekannt:
Die Magie ist in fünf Bücher gebannt.
Leandra steht nun vor der Wahl: Ihre langersehnte Ausbildung wie gehabt zu beenden oder sich der gesetzeswidrigen Suche nach dem Mythos der magischen Bücher anzuschließen, um ihren Mitschüler zu retten.Der Klappentext zum Buch von Chrissy Em Rose hatte mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Ich fand auch problemlos in die Geschichte hinein, aber leider, leider verrät der Klappentext für meinen Geschmack viel zu viel. So war ich erst bei über der Hälfte, bis die Geschichte mich schlussendlich für sich einnehmen konnte.
Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig. Um ehrlich zu sein, finde ich ihn sogar zu einfach. Ich bin mir nicht sicher, ob die angestrebte Altersgruppe ab 16 Jahren dabei glücklich werden würde. Vom Schreibstil her würde ich eher ab einer Altersempfehlung von 10 Jahren tendieren. Allerdings ist die Handlung dann doch wieder ab 16 Jahren. Schwierig also.
Die Protagonistin Leandra ist sympathisch, hätte aber auch gerne mehr Tiefe besitzen können. Dadurch hätte ich sie bestimmt noch besser verstehen und ihre Gedankengänge noch stärker nachempfinden können.
Nichtsdestotrotz hatte ich eine schöne und spannende Lesezeit. Da die Handlung noch lange nicht fertig erzählt ist, werde ich die Reihe weiter verfolgen und sehen, wo sie sich hin entwickelt.
Mir wurde eine gute solide Geschichte geboten, daher vergebe ich drei Sterne.























