Bücher mit dem Tag "inseln"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "inseln" gekennzeichnet haben.

148 Bücher

  1. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.406)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Dr. David Hunter wird auf ein einsame Schottische Insel gerufen, weil die Polizei alle Kräfte der Spurensicherung eingebunden sind in ein Zugunglück. Er fährt auf diese Insel und wird in Fall reingezogen in dem nichts ist wie es Scheint. Ein Tolles Buch schöne rund Geschichte guter Schreibstill. 

  2. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783499291708)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist wunderschön und fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich es in meinem Bücherregal stehen sehe.

    Auch der Klappentext konnte mich direkt packen, sodass ich das Buch kaum gekauft auch schon gelesen habe.

    Der Schreibstil ist angenehm und vermittelt Gefühle, sowie die generelle Stimmung einfach fantastisch.

    Zwischendurch war mir das Buch etwas zu langatmig, aber dennoch bin ich relativ flüssig mit dem Lesen vorangekommen.

    Ein tolles Buch für Regentage, aber ich würde es trotzdem nicht öfter als einmal lesen wollen.

  3. Cover des Buches KALYPTO - Die Herren der Wälder (ISBN: 9783404207916)
    Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Herren der Wälder

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Weisewahrheit

    Tom Jacuba gelingt die Erschaffung einer interessanten Fantatsiewelt in Game-of-Thrones-Manier ohne echte herausstechende Highlights. Neologismen (Wortneuschöpfungen) wie etwa Morsche für alte Menschen, Grünsprosse oder Flaumbärte für Jünglinge gaestalten die verschiedenen Kulturen lebendig. Jedoch werden manchmal, wenn auch selten, bis zur Ermüdung über Seiten verschiedene Ortschaften beschrieben, was selbst die Personen im Buch nervt. 

    Mit dem Titel hat das Buch wenig zu tun. Um irgendwelche Herren aus Wäldern geht es höchstens indirekt. Besser wäre gewesen: Die Königin der Berge. Die Hauptcharaktere sind überdurchschnittlich (aber nicht sehr gut oder herausragend) facettenreich herausgearbeitet, während sich die die Nebencharaktere leider nur relativ wenig komplex - aber keinesfalls banal - verhalten. Der Rahmen der Story ist ansprechend, aber es fehlen echte Innovationen. Leider passen mehrere Momente gar nicht in den thematischen Kontext.


    +++ SPOILER +++

    1. Ziemlich unglaubwürdig erscheint trotz des Fantasysettings, dass Lasnic plötzlich einen wilden Riesen-Eber reiten kann. Das funktioniert schon in der richtigen Welt nicht mit Wildpferden, geschweige denn mit Wildschweinen.

    2. Das Fluggerät des schönen Ritters wirkt grundsätzlich sowohl mechanisch unglaubwürdig, als auch total unpassend im Storykontext.

    3. Die Szene mit der Waldfurie, die wie einem Disney-Film mit wilden Tieren tanzt .wurde zu einem totalen WTF-Alpttraum, von dem ich echt enttäuscht gewesen bin. Um es mit Lasnics Worten zu sagen: Totaler Schwachsinn!

    +++ SPOILER ENDE +++


    Letztendlich reicht die Kritik nicht aus, als dass man die Lust daran verliert, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Zwar handelt es sich nicht um einen absoluten TOP-Titel, jedoch gehört das Buch in den gehobenen Fantasybereich. Game-of-Thrones-Fans werden wahrscheinlich ihren Spaß haben.

     


    PRO:

    + Gut (aber nicht sehr gut oder herausragend) herausgearbeitete Hauptcharaktere

    + Solide Welt

    + Interessante Rahmenhandlung

    + Macht Lust auf die Fortsetzung

     


    KONTRA:

    - keine großen Innovationen im Worldbuilding

    - einige, wenn auch wenige Längen a la Tolkien

    - zum Glück nur selten: unpassende Geschehnisse im Rahmen des Settings (siehe Spoiler)

    - blasse Nebencharaktere

    - Titel unpassend

     


    Worldbuilding: 3,5 Sterne

    Handlung: 3,5 Sterne

    Charaktere: 3 Sterne

    GESAMT: 3,5 Sterne

  4. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  5. Cover des Buches Doggerland – Fehltritt (ISBN: 9783471351826)
    Maria Adolfsson

    Doggerland – Fehltritt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Zitrusfrucht

    Ein ungewöhnlicher Mord und ein Verdächtiger, der es nicht gewesen ist. Da die ermittelnde Kommissarin die Nacht mit ihm verbrachte.Es gibt keine blutigen Morde. Die Autorin beschreibt anschaulich, geht auf die Beziehungen ein und die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle bei dem aktuellen Fall.

    Noch ungenutztes Potential, welches in den nächsten Büchern sicher besser wird. Eine Stellen empfand ich als langatmig. Ein guter Plot. 

  6. Cover des Buches Nachts schweigt das Meer (ISBN: 9783596703494)
    Kate Penrose

    Nachts schweigt das Meer

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Nach einem Schicksalsschlag zieht es den Undercover-Ermittler DI Benesek "Ben" Kitto zurück auf seine Heimatinsel Bryher, doch auch dort findet er keine Ruhe. Nicht nur weil er sich mit Nina Jackson in wohl die Frau auf der Insel verliebt, die genauso gebrochen ist wie er, nein, das ist nur das kleinste Drama. Es ist das Verschwinden der 16jährigen Laura Trescothick, das den Einwohnern Bryhers schlaflose Nächte bereitet. Das schöne, hilfsbereite Mädchen, das umbedingt aufs Festland ziehen und Schauspielerin werden wollte, ist unauffindbar und eine ausgiebige Suchaktion bestätigt das Schlimmste. Tief geschockt erklärt Ben sich dazu bereit, die Mordermittlungen zu leiten, doch der Fall entpuppt sich als komplizierter als erhofft. In der vermeintlichen Idylle finden sich genug Verdächtige und dunkle Abgründe und Ben muss unter Freunden und Familie ermitteln...

    Neben Ben Kitto sind wohl die Scilly Inseln der heimliche Star des Buches. Die Autorin beschreibt sie so schön detailliert, dass ich diesen mir zuvor komplett unbekannten Flecken Erde nun unbedingt besuchen will und mich wundere, wieso bei dieser scheinbar perfekten Kulisse noch nicht viel mehr darauf gekommen sind, hier einen Krimi spielen zu lassen. 

    Ich habe das Buch selbst innerhalb weniger Tage gelesen und bin noch immer ganz begeistert. Was ich neben dem sehr angenehmen Schreibstil vorallem an diesem Buch schätze, ist die Kontinuität. Man kommt konstant mit der Handlung mit und Kate Penrose schafft es, dass man an keinem einzigen Punkt bei der Nennung einer Person die Augenbraue hebt und sich fragt, wer zur Hölle denn das nun wieder war. Nein, auch bei der Vielzahl an Verdächtigen und Ermittlern behält man dauerhaft den Überblick. Einer der häufigsten meiner persönlichen Störfaktoren bei Krimis ist damit komplett vermieden worden und das ist doch immer schön zu sehen. 

    Das Beste ist aber der Fall, denn dieser ist so konstruiert, dass man bis zum Schluss keine Ahnung hat, wer Laura tötete. Immer wenn mir ein Name im Kopf aufploppte, fiel mir im nächsten Moment ein, dass ich keine Ahnung habe, wieso diese Person denn soetwas tun würde. Das Ende überrascht dann doch sehr und übt fast sogar noch ein wenig Sozialkritik. 

    Allgemein sind die Charaktere in diesem Buch toll: Personen wie Bens beste Freundin Zoe, seine fürsorgliche Patin Maggie, den hilfsbereite Onkel Ray oder den gutherzige Assistent Eddie schließt man sofort ins Herz (und natürlich auch Shadow, den treue "Köter", wie könnte ich ihn denn je vergessen). Auch mochte ich Ben sehr. Die Erzählperspektive mit der Ich-Form ist perfekt auf ihn zugeschnitten und alles in allem fand ich ihn als Ermittler und Erzähler doch sehr sympathisch. Auch wenn sein Verhältnis zu Frauen gelegentlich etwas befremdet, doch glaube ich, kann man am Ende durch seine Affäre mit Nina bei ihm an dieser Stelle eine gewisse Entwicklung feststellen. Auch von Nina würde ich gern in Zukunft mehr sehen und das vielleicht auch etwas mehr im Zusammenhang mit dem Fall. 

    Mein finales Fazit: Auch wenn an manchen Stellen vielleicht etwas dick aufgetragen wird, kann ich diesen Reihenauftakt nur wärmstens empfehlen. Ich bin nun gespannt, ob die Folgeteile das Niveau halten können. Ich für meinen Teil kann es auf jeden Fall kaum erwarten, Ben Kitto und seine Heimat wieder zu besuchen. 

  7. Cover des Buches Conversion - Zwischen Tag und Nacht (ISBN: 9783906829234)
    C.M. Spoerri

    Conversion - Zwischen Tag und Nacht

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    Der erste Blick, wenn man das Buch öffnet, fällt auf die tollen Kapitel Illustrationen, die einfach Lust auf Strand und Urlaub machen. Besonders in Farbe auf dem Tablet, kommt es richtig gut rüber. Doch man merkt schnell: Urlaub auf Nox oder Diés? Nein danke, Anke. 


    Die beiden Inseln und die darauf lebenden Völker können so gar nicht miteinander und der Hass auf die jeweils andere Fraktion ist groß. So wundert es niemanden, dass Skya, den Nox Zero am liebsten 24/7 die Meinung geigen will und sehr harsch zeigt, was sie von ihm hält. 

    Auch Zero, mit seiner arroganten und sarkastischen Art geht nur zu gerne auf Skyas Attacken ein.


    Die hitzigen Dialoge sind einfach richtig gut zu Lesen und Entertainment pur. Man merkt sofort, welche Autorin welchen Charakter geschrieben hat, denn Jaros Witz ist einfach wie kein Anderer.


    Im Plot hat mir in der Mitte ein wenig die Tiefe gefehlt. Der Plottwist war vorhersehbar, aber überraschen konnte mich trotzdem Praeda, die ich einfach aus den Erzählungen von Mona und Skya ganz falsch eingeschätzt habe.


    Die Liebesgeschichte ist ganz cool gemacht und ist maßgeblich für die Charakterentwicklung verantwortlich. Die Idee ist nicht neu, muss sie aber auch gar nicht sein, weil die Charaktere mich einfach voll überzeugt haben - denn die sind Einzigartig. Das Worldbuilding ist recht übersichtlich ABER: der Leser weiß natürlich nur das, was auch die Protagonisten wissen und diese sind einfach wirklich höchst ahnungslos. Ich denke die ganze Auflösung in Band 2 wird das ganze Weltenkonstrukt noch einmal genauer aufzeigen und detaillierter beschreiben. 


    In diesem Sinne: Band 2 - ich komme!

  8. Cover des Buches Ein Hauch von Schicksal (ISBN: 9783959910675)
    Lara Wegner

    Ein Hauch von Schicksal

     (85)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Ein Buch in das ich mich wegen diesem wunderschönen Cover und dem klassen Klappentext verliebt habe. Leider liegt es schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, doch nun endlich habe ich es geschafft.

    Die Autorin war mir unbekannt doch ist der Schreibstiel gut. Man kann der Geschichte gut folgen, auch wenn mir diese ab ca. der Hälfte des Buches, garnichtmehr so gut gefallen hat.

    Grace die ihr jetziges Leben einfach nur noch Ätzend findet wünscht sich ein anderes. Als dies dann auch noch Geschieht ist sie erst einmal total überfordert. Denn statt ihre Besuche beim Psychiater, das herumschlagen mit ihrer Liebenswerten Haushaltshilfe und ihrem Vormund, soll sie plötzlich in der Vergangenheit verheiratet werden.

    Der Anfang des Buches startet einfach klasse. Ich mochte Graces ihre Gedanken und ihre Schlagfertigkeit. Ihre inneren Monologe und ihre Gespräche sind einfach genial. Sie ist sarkastisch und das lies mich oft lachen. Auch wenn ihre Situation noch so verzwickt ist, hatte sie einen Spruch parat.

    So auch als sie in der Vergangenheit landet. Ich mochte es sehr das sie nicht so verängstigt wirkte und buchstäblich das nahm was sie wollte. Selbst wenn es dann eben ein Pirat ist. Das Abenteuer auf See hat mir ziemlich gut gefallen. Es war spannend und romantisch und ich dachte WIRKLICH das zieht sich so durchs ganze Buch. Auch hätte ich in Sachen “Steine im Weg“ bei der Beziehung wohl eher auf das Drama einer Kontrahentin  getippt, wofür es ja auch Anzeichen gab.  Es kam jedoch anders und das Thema nahm nur noch eine Nebenrolle ein die für noch ein paar Seiten mehr sorgten.

    Ab ca. Seite 130 hat das Buch an Humor verloren. Die Entführung der Piraten auf eine Plantage nahm dann alles ein. Es fing an, Langatmig zu werden, da man sich ständig im Kreis drehte und dann kam der Punkt der mich das Buch hätte fast abbrechen lassen. Es wurde brutaler und der Höhepunkt  war dann die Vergewaltigung von Grace. Vorbei war es mit dem Lustigen. Ich hab nur noch quer Beet gelesen, weil ich das Buch trotzdem irgendwie beenden wollte.

    Ich bin einfach geschockt gewesen wie aus so einer anfänglich humorvollen Geschichte, die eine Leichtigkeit hatte, so etwas brutales wurde. Klar, Grace zustand am Anfang ist auch ein ernstzunehmendes Thema, mit ihrer Trauer um die Familie usw. Doch fing sie an den Prozess zu verarbeiten und der Teil wäre schon Drama genug für das ganze Buch gewesen. Dann diese plötzliche Brutalität die sich schleichend angekündigt hat, war dann doch eine zu krasse Wendung. Ich hatte während der ganzen Zeit eigentlich gedacht, dass beide einfach fliehen und die Geschichte zu einem andern Schauplatz Wandert, da beide davor auch nie allzu lange an einem Ort gewesen sind.

    Das Ende sollte dann wohl eine Art Happy End sein, was mir so nicht zusagte. Einzig gutes ist es gewesen das Grace ihr Gegenpart, also die Dame dessen Platz sie eingenommen hat, auch noch ein paar Zeilen bekommen hat.

     

    Fazit

    Ein Buch das wirklich stark gestartet hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und fand es humorvoll und spannend. Leider schlich sich immer mehr Brutalität hinein und die Vergewaltigung der Protagonistin nahm all meine Begeisterung mit sich. Daher nur 2 Sterne von mir.

  9. Cover des Buches KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln (ISBN: 9783404208067)
    Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Roman verfolgt weiterhin die Geschichte von Ayrin, Lasnic, Lauka und Catolis.
    Er setzt dort fort, wo Ayrin mit Lasnic aus ihrem Königreich flieht.
    Genau wie im ersten Band fokussiert sich jedes Kapitel auf einen anderen Charakter was uns Einblicke in ihre Erfolge und Misserfolge gibt.
    Jacuba schafft es den Leser wieder mit der Welt von Kalypto zu verzaubern.
    Minimale Kritik gibt es am Anfang des Buches, da es bei mir persönlich schon eine ganze Weile her war seit ich den ersten Band gelesen hatte und ich gut zwei Kapitel gebraucht habe um wieder rein zukommen. So hat mir eine kleine Wiederholung der bisherigen Ereignisse des ersten Bandes gefehlt.
    In diesem Buch haben wir es wieder mit den uns bekannten Charakteren zu tun, wobei wir mehr über ihre Vergangenheit erfahren und ihre Vielschichtigkeit zum Vorschein kommt.
    Vorhanden ist wieder eine brisante Mischung aus Fantasy, Action und Liebe. 

  10. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nach den Filmen und dem Lesen zweier Graphic Novels, welche sowohl die Haupthandlung, als auch die Vorgeschichte erzählten, wollte ich nun die Geschichte rund um den Wüstenplaneten mit den Worten von Frank Herbert erleben. Ich war mächtig gespannt, denn für mich stellte sich natürlich auch die Frage, ob die Umsetzung in Bildern, dem Buch gerecht würde.


    Der Einstieg in den Band gelang mir mühelos, was wahrscheinlich meinen Kenntnissen durch die Filme und Novels geschuldet war. Jedoch musste ich bald feststellen, dass ich neben den Begriffen, auch ein paar Probleme mit der Vielschichtigkeit der Geschichte bekam. Egal ob die Verteilung der Machtpositionen und Hierarchien oder die Zugehörigkeit der einzelnen Häuser, ich verlor hin und wieder die Übersicht. Das Gleiche galt auch für viele Begrifflichkeiten, welche sich selbst nach mehrmaligen Lesens nicht manifestieren wollten. Hier war der Abschnitt „Terminologie des Imperiums“ am Ende des Buches eine große Hilfe, da er viele Bezeichnungen erklärte und näher erläuterte.


    Trotzdem hatte ich bis zum Ende mit vielen Worten zu kämpfen. Warum ich das Buch dann trotzdem zu Ende las? Weil ich die Welt und die Ideen, welche Frank Herbert in ihr verbaut hatte, unglaublich schätzte. Er erschuf nicht einfach nur die Geschichte einer Person, die durch eine Welt spazierte, sondern gleich ein ganzes Universum samt Ökosystem, Mythologie und weitläufigen Verwandtschaftsverhältnissen. Zwar machte es mir der letzte Aspekt etwas schwer, die Namen von Personen ihrer Zugehörigkeit, ihrem Stand und ihren Fähigkeiten zuzuordnen, doch er schaffte es mir auch Charaktere zu geben, die mich wirklich beeindruckten.


    Hier wäre zuerst natürlich Paul Atreides, welcher im Verlauf des Buches die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen meisterte und dabei über sich hinaus wuchs. Auch sein Vater beeindruckte mich sehr, da er trotz seiner Machtposition sehr zugänglich war. Mit seiner Mutter Jessica dagegen wurde ich nicht so recht warm. Ihre Beziehung zu Herzog Leto und ihrem Sohn, in Verbindung mit der Ausbildung und den Fähigkeiten einer Bene Gesserit, machten sie zu einer emotional unergründlichen Frau, die ich einfach nicht zu greifen bekam. Dies könnte ich noch auf die Fremen, die Harkonnen usw. aufteilen, denn auch dort gab es für mich sowohl sympathische, als auch schwierige Personen.


    Ein Highlight wird der Band für mich aber trotzdem nicht. Ob dies nun tatsächlich an der Geschichte oder der Übersetzung liegen mag, bleibt dahin gestellt, aber feststeht, einen richtigen Weg, in die geschriebene Welt fand ich nicht. Dazu kam, dass ich mich fragte, wieso man dies einen Science-Fiction-Roman nannte. Ich hätte ihn eher in Richtung Fiktion oder Dystopie eingeordnet, da viele technische Elemente wie die Reise durch den Weltraum oder die Beschaffung der Ornithopter fehlten.


    Fazit:


    Eine Meinung zu diesem Buch zu finden fiel mir unglaublich schwer, da viele Aspekte für und viele auch gegen die erste Geschichte aus den Dune-Zyklen sprach. Was ich in Film und den Novels noch sehr leicht zugänglich empfand, wurde durch das Buch teilweise enorm erschwert, zumal man nun noch weit tiefer in die Materie eintauchte. Ein Erlebnis blieb das Ganze trotzdem, denn der Band fühlte sich mit seiner Aufmachung und den Ideen wirklich einzigartig an.

  11. Cover des Buches Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung (ISBN: 9783473408429)
    Gina Mayer

    Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung

     (112)
    Aktuelle Rezension von: hazlewood95

    Unsere Meinung:
    Wir kannten die Reihe noch gar nicht, bis wir auf dieses außergewöhnliche Cover mit dem Blickfang gestoßen sind. Nach dem ersten Teil, haben wir nun sofort den nächsten Teil verschlungen und wir waren wirklich super begeistert. Die Autorin hat einen schönen kinderfreundlichen Stil an sich, der so flüssig und schnell zu lesen ist, das auch Kinder die vielleicht nicht so gerne lesen, hier auch durch die rasante Art des Erzählens, auf ihre Kosten kommen. Hinzu kommt ein sehr plastischen und nicht überladen es setting, welches durch die Ausgestaltung dennoch super bildlich erscheint. Auch die Charaktere sind zwar nicht übermäßig eingensinnig oder besonders gestaltet, dennoch machen sie sehr viel Spaß und tragen einen solide durch eine spannende und sehr überraschende Geschichte.
    Uns hat es wirklich sehr gut gefallen!

  12. Cover des Buches Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel (ISBN: 9783608961416)
    Brian Lee Durfee

    Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel

     (78)
    Aktuelle Rezension von: MaggyWuerze

    Tolle Story, schöne ausgefeilte Charaktere und schön geschrieben! 

  13. Cover des Buches Phönixakademie - Der schwarze Phönix (ISBN: B01DMZUQG2)
    I. Reen Bow

    Phönixakademie - Der schwarze Phönix

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Robin trägt den Tod in ihrem Blut, denn sie ist ein schwarzer Phönix. Menschen haben Angst vor dem Sterben und somit fürchten sie auch das Mädchen, das ihr Leben lang schon auf der Flucht ist. Sesshaft zu werden, bedeutet für sie, ihre Freiheit zu verlieren und ihrer düsteren Magie nachzugeben. Nicht alle meiden sie – es gibt Personen, die sie jagen und mit aller Gewalt brechen wollen, um ihre Magie zu nutzen. Dennoch stellt sie sich ihren Ängsten und geht zur Phönixakademie. Für sie ist das der einzig sichere Ort, denn die gewaltige fliegende Magieschule ist in ständiger Bewegung und wird gut beschützt. Doch was wird der Preis für ihren Aufenthalt sein, den sie zahlen muss? Ihre Freiheit? Phönixakademie - Fantasy-Serie Funke 1: Der schwarze Phönix

     

    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut und wie ich das bis jetzt gesehen habe, ähneln sich die Cover der Reihe von der Aufmachung her, sodass man sie auch schnell wieder erkennen kann. Zu sehen ist hier das Gesicht eines Mädchens – ich denke es könnte die Protagonistin Robin sein. Das war es dann aber auch schon. Die Thematik Phönix muss man hier aber raten.

     

    Eigener Eindruck:

    Auf der Erde haben sich magische Flüche breit gemacht, die die Städte in Atem halten. Wer hier unten lebt, der muss mit Armut und Verfall leben. Einzig in den schwebenden Städten, in denen die Magiebegabten leben, kann man sich in Sicherheit wiegen. Ganz besonders sicher ist die Phönixakademie, in der die Schüler lernen mit ihrer Magie umzugehen. Aber es gibt nicht nur normale Phönixe. Es gibt auch schwarze Phönixe, welche eine Gefahr für alle bedeuten, denn sie können ihre Magie nicht kontrollieren und werden von bösen Menschen dafür eingesetzt Angst und Schrecken zu verbreiten.

    Robin ist ein schwarzer Phönix und immer auf der Flucht vor jenen Menschen, die ihr Böses wollen. Als sie erfährt, dass ihre Eltern wieder ein Kind haben und dieses wahrscheinlich genau wie sie auch wieder verkauft haben sollen, macht sie sich auf den Weg zu ihnen, um der Sache nachzugehen. Doch etwas geht schief und die Flammen des schwarzen Phönix greifen auf das Wohnhaus über. Als sie sich in die Flammen stürzt, um nach dem Kind zu sehen, dauert es nicht lang, bis auch helle Phönixe erscheinen, um den Menschen zu helfen. Robin wird gefangen genommen und mit in die Magieschule über den Wolken genommen. Ein Risiko, jedoch für alle die beste Lösung, oder doch nicht?

     

    Ich mag eigentlich Geschichten über magische Wesen, aber der Auftakt dieser Reihe konnte mich noch nicht wirklich überzeugen. Zum einen fand ich es sehr verwirrend, dass man die Geschichte aus Sicht von so vielen Personen erlebt und einige Handlungsstränge dann irgendwie im Nichts verpuffen. Auch die Kürze ist mir doch etwas sauer aufgestoßen, denn nicht alle Fragen werden beantwortet und man hat das Gefühl, nur die Hälfte präsentiert zu bekommen. Einzig, weil die Serie für mich kostenlos im Kindle-Abo zu bekommen ist, wird mich auch den zweiten Teil lesen lassen, denn ich habe Hoffnung, dass es vielleicht doch noch besser wird. Ansonsten endet das Buch auch mit einem recht fiesen Cliffhänger und wirft somit noch mehr Fragen auf. Wer ist das kleine Mädchen? Und was hat es mit diesem Frederik auf sich? Fragen über Fragen. Und natürlich die essentiellste von allen: Wenn schwarze Phönixe so gefährlich sind, warum wartet man so lange, bis endlich mal einer auftaucht, anstatt diese zu suchen und gleich einer besseren Schule zukommen zu lassen. Wenn das alles so fortschrittlich ist wie beschrieben, müsste das meiner Meinung nach doch auch anders gelöst werden können, aber okay, sonst ist die Geschichte ja gleich zu Ende… Ich bin also gespannt, was noch alles auf uns zukommen wird.

     

    Fazit:

    Ein interessanter Auftakt, der meiner Meinung nach noch ein bisschen mehr hätte beinhalten können. Ehe man sich in die Geschichte hinein gefunden hat ist sie auch schon wieder vorbei. Ich bin gespannt, was Teil 2 zu bieten hat, erwarte jedoch von der Serie nicht all zu viel.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 2/5

    Emotionen: 2/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: B01DMZUQG2

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 60 Seiten

    Verlag:

    Erscheinungsdatum: 29.03.2016

     

  14. Cover des Buches Das Fremde Meer (ISBN: 9783833309908)
    Katharina Hartwell

    Das Fremde Meer

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Tiniwiniii

    “Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt so viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. […] Und es ist eine Kunst, eine Herausforderung, eine unbedingte Notwendigkeit, jeden Tag und immer wieder aufs Neue nicht unterzugehen,“ (S. 556, Katharina Hartwell – Das fremde Meer).

    In ihrem Roman ‘Das fremde Meer’ erzählt Katharina Hartwell die Geschichte zweier Menschen, die das Leben zusammengeführt hat. Zehn Kapitel, eine Liebe.

    Jan stolpert regelrecht in Maries Leben. Bevor Marie Jan kennen lernt, glaubt sie, dass sie niemand retten kann. Die Außenseiterin, eher ruhig und zurückhaltend, ängstlich und verzweifelt, wer sollte sie schon retten wollen? Sie glaubt, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten. Jan scheint so völlig anders zu sein als sie. Von ihm fühlt sie sich gefunden, mit ihm teilt sie Geheimnisse, stille Stunden und wache Nächte. Natürlich vertraut sie nicht darauf, dass alles bleibt wie es ist, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«.

    Kein Buch, was ich bisher gelesen habe, war so facettenreich und magisch erzählt, wie dieses. Eine Geschichte in zehn unterschiedlichen Stilen und Genren geschrieben, vom Märchen, über einen historischen Roman bis hin zu einer Fantasy Reise. Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken. Anfangs begreift man überhaupt nicht, wie die zehn Geschichten miteinander verbunden sind, doch am Ende fügt sich alles.

    Ich kann Marie verstehen. Wie oft ging es mir selbst schon so, dass ich einen Glückszustand oder Momente, in denen alles in Ordnung ist, nicht genießen konnte. Irgendwo hat sich doch mit Sicherheit ein Haken versteckt, ich muss etwas übersehen haben, warum sollte ausgerechnet ich so viel Glück haben? Ständig alles in Frage zu stellen ist nahezu wie ein Zwang, um sich selbst zu schützen. Doch geht das überhaupt? Glücklich und zufrieden wird man so eher nicht. In Jan findet Marie einen Menschen, der sie mit anderen Augen sieht. Der ihre Ängste begreift und ihr Halt gibt, den ihr Elternhaus ihr nicht vermittelt hat und der ihr in ihrem Leben fehlt. Doch selbst vor dem Moment in dem sie ihn kennenlernt, als er aus dem Paternoster auf sie fällt, weil sie ihn gerettet hat, hat sie Angst. Und dabei bemerkt sie erst gar nicht, dass auch er sie gerettet hat.

    Den ganzen Roman hindurch, ist in jeder einzelnen Geschichte das Mädchen die Heldin, die Retterin und nicht die zu Rettende. Mir gefällt das Spiel der unterschiedlichen Genre sehr gut. Dadurch kommen nicht zuletzt die Charakterzüge der Hauptfiguren sehr deutlich ans Licht. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich ganz auf den Roman einzulassen und zwischendurch musste ich das Buch für einige Wochen beiseitelegen. Nachdem ich nun die letzten Seiten gelesen habe, kann ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Ende ist so überraschend traurig und schön zugleich und es fügt sich alles, was vorher Rätsel aufgeworfen hat. Der Roman verdeutlicht, was Worte zu bewegen vermögen. Und wie viel Gewicht ein Wort oder ein Satz haben, uns gleichzeitig aber auch etwas Leichtes geben kann. Das Ende ist vollkommen offen, denn vielleicht ist es nicht das Ende. Und vielleicht kann man doch nicht alles trennen, teilen und spalten wie ein Atom. Immerhin gibt es auch noch so etwas wie die Atombindung. Eine Bindung, die alles fest zusammen hält und sich wie ein rotes Band durch unser Leben zieht.

  15. Cover des Buches Die Reise auf der Morgenröte (ISBN: 9783800053490)
    C. S. Lewis

    Die Reise auf der Morgenröte

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    In diesem Abenteuer sind Lucy & Edmund ohne ihre beiden Geschwister in Narnia. Dafür taucht ein neuer Charakter auf: Eustachius. Außerdem treffen wir auf einige Bekannte aus dem vorherigen Band - unter anderem auf Prinz Kaspian.

    Diesmal ist die Handlung mal anders gelagert: Narnia ist nicht in Gefahr und es gibt keinen Kampf. Stattdessen ist Kaspian auf einer Seereise unterwegs und will soweit fahren, dass ihm keine Karte mehr sagen könnte, was ihn erwartet.
    Es gab keinen wirklich festen Handlungsstrang mit Spannungsbogen. Stattdessen reiht sich locker Ereignis an Ereignis und Begegnung an Begegnung. Mich hat es ein bisschen an die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas erinnert, die ja auch von Land zu Land kommen.
    Einerseits wird es dadurch nie wirklich langweilig, da immer etwas Neues auftritt, andererseits bin ich dadurch überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen, da man gar nicht wirklich mitfiebern kann. Mir war es etwas too much mit wundersamen Inseln, Zaubern, etc.
    Zudem spielt die Geschichte eben nicht in Narnia und hat damit mit dem Ursprung nur noch sehr wenig zu tun.


    Fazit: Eine abenteuerliche Reise, der leider der Spannungsbogen fehlt. Zwar kennen wir einige der Charaktere, von Narnia selbst steckt allerdings nichts in der Geschichte.
    Und wie immer die Anmerkung: Es ist für Kinder oder junge Jugendliche gedacht, womit ich nicht zur Zielgruppe gehöre und das Buch daher auch nicht wirklich bewerten kann.

    Die Reise auf der Morgenröte bekommt von mir 3,6 (also gerundet 4) / 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  17. Cover des Buches Empire of Storms - Pakt der Diebe (ISBN: 9783453317857)
    Jon Skovron

    Empire of Storms - Pakt der Diebe

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Tigerlillysbooks

    Anmerkung Vorweg : Diese Rezension wird Begriffe beinhalten die euch nichts sagen werden, euch komisch vorkommen werden ... allerdings durch aus Sinn ergeben werden. 

     

    Also, verehrte Kater und Miezen

    ...

    WILLKOMMEN im EMPIRE OF STORMS. 

    Willkommen in der Kehre. 

    Wo Männer Salzköpfe sind, die Miezen gefährlicher als man ahnt und die Bedrohung vielfältig ist. 

     

    Verpisste Hölle ! 

     

     

    Eins ist so klar wie Sorgen, diese Geschichte, ist ein Anfang genau nach meinem Geschmack. Und eine Versprechung auf mehr. 

     

    Eine Protagonistin ... Stark - overpowered - verletztlich - besonders - auf Rache aus mit der Hoffnung im Namen. BLEAK HOPE 

     

    Ein Protagonist ... Treu - liebenswert - ehrlich im Herzen - anders - als etwas geboren was nicht überleben konnte. Red ( es währe ihm peinlich wenn ich euch seinen richtigen Namen verraten würde ) 

     

    Doch auch die Nebencharaktere bieten uns so viel Tiefe und Facetten wie die Hauptcharaktere selbst. Jeder ist eigen auf seine ganz spezielle Art. Genau wie die Welt in der die Geschichte spielt. Das Imperium der Stürme ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Rassen, Religion, Magie, Wetter ... ich liebe es dazu wenn eine künstliche, der Fantasie entsprungene Welt eine eigenen Sprache, eigene Begriffe aufweist. 

    Alles fett und fein alter Pott ? 

    Dazu dann noch ein Plot Twist nach dem nächsten, eine Handlung die auf dem ersten Blick noch nicht zu erkennen ist und sich nur auf weiter Ferne erahnen lässt ... danke dafür @ 

     

    Kurz zur Handlung : 

    Hope wird mit 8 Jahren Zeugin am Mord ihres ganzen Dorfes. Die Biomanten, unterstehen direkt dem Imperator, und versetzten die Bürger nicht ohne Grund in Angst und Schrecken. Hope schwört Rache und erfüllt ihr kleines Herz und ihre dunklen Augen mit nichts anderem. Ausgebildet zu Etwas was es bisher noch nicht gab, macht Sie sich auf die Suche. 

    Red verliert mit 8 Jahren nicht nur seine Mutter, sondern auch seinen Vater. Nun auf der Straße lebend, verschleppt mit einer Ziege, nimmt sein Leben eine Wendung von einem Spitzenhemd zu einem wahren Kater der Kehre. Einen Namen als bester Dieb hat er bereits. Hope hat ihre Rache. Doch was spiegelt sich in seinen roten Augen ? 

     

    Fazit: Wer Nevernight mag, Wer Six of Crows mag, der wird auch die Geschichte um Hope & Red mögen. Es ist einfach alles so gut ausgearbeitet, herrlich. Derb, blutig, raffiniert und intelligent. Bande der Freundschaft, der Treue und der Ehre. Zugegeben, die Cover sind echt nicht schön ... doch der Inhalt haut rein. Absolut fett und from. Keine Blümchen und netten Worte, und doch bleibt die Liebe nicht außen vor. Beherrscht die Handlung nicht ganz, sondern verläuft dezent und trotzdem wichtig im Hintergrund. Viele Sichtweisen, Viele unterschiedliche Charaktere, viele Plots, machen das Empire zu etwas spannenden und komplexen. 

     

    Sei kein Salzkopf und schenke Hope und Red etwas Beachtung. Fein ? 

  18. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  19. Cover des Buches Sturmwelten (ISBN: 9783453523852)
    Christoph Hardebusch

    Sturmwelten

     (80)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich hab das Buch echt zu lange auf mich warten lassen, dabei hab ich doch gewusst, dass es toll wird! :D

    Von Hardebusch werde ich in der Regel eigentlich nicht enttäuscht und deswegen war es auch endlich Zeit mit dem 1. Band dieser Reihe anzufangen. Ich hatte in letzter Zeit ein gewisses "faible" für Geschichten, die auf See spielten und mit Piraten, Marine und einer Welt, die stark an ein vergangenes Europa/Karibik erinnert, hat es mich von Beginn an gepackt. Wir lernen mit einigen Charakteren die Sturmwelt kennen und zunächst waren es mir einige Personalien zu viel, die ich auch nicht immer richtig zuordnen konnte. Vor allem Franigos Geschichte wirkt etwas falsch am Platz, aber seine Geschichte habe ich nicht als störend empfunden. Ich bin sicher, der Autor hatte schon früh die einzelnen Teile des Puzzles geplant und in den Folgebänden kommt alles zusammen. 

    Zu den Charakteren: Roxane (yeah für eine "starke" Frauenfigur") und Jaquento sind mir gleich ans Herz gewachsen. Bin auch gespannt, wie es mit Sinao weitergehen wird! 

    Das Magiesystem wurde meiner Meinung nach auch nicht genügend erklärt, weshalb ich immer noch ein bisschen ahnungslos bin, was die Maestre/Caserdoten eigentlich können und tun sollen.

    Das Buch hat sich relativ viel Zeit gelassen, um dann gegen Ende hin richtig an Fahrt zu gewinnen. Ich habe mich nie wirklich anstrengen müssen weiterzulesen, das war wohl dem angenehmen Schreibstil des Autors zu verdanken. Diesen 1. Teil habe ich als eine Art "Einführung" verstanden, denn noch sind einige Fragen ungeklärt. Aber der nächste Band steht ja schon bereit!

  20. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.146)
    Aktuelle Rezension von: rica

    In 13 ½ Kapiteln erzählt Käpt`n Blaubär seine (halbe) Lebensgeschichte, die als in einer Nussschale im zamonischen Ozean treibender Findelbär beginnt.

    Das Buch ist so dermaßen genial geschrieben, dass mich  - in einer Zeit, in der ich nicht viel gelesen habe – nicht mal der Umfang von über 700 Seiten aufgehalten hat. Die phantastische Welt Zamoniens ist so wirr und trotzdem plausibel und vor allem lustig.

    Mit keinem anderen Buch bin ich so oft in der Bahn von begeisterten Leuten angesprochen worden, wie mit diesem.

  21. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  22. Cover des Buches Das schwarze Uhrwerk (ISBN: 9783959919463)
    Magali Volkmann

    Das schwarze Uhrwerk

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Maya_Aranyani

    (unbezahlte Werbung – selbst gekauft)

    „Das schwarze Uhrwerk“ – oder „Ein Buch bei dem sich die Geister scheiden!“

    Vorab möchte ich gleichmal sagen: dieses Buch hat Schwächen- ja- aber dennoch ist es eines jener Bücher, dass ich bereits öfter gelesen habe und  welches immer wieder nachhallt!

    (an dieser Stelle gilt wie immer: Für alle die es kürzer wollen à runter bis zum Fazit scrollen)

    Ein kurzer Satz zum Schreibstil, der es auf den Punkt bringt: die Autorin hat einen sehr schönen Stil, welcher angenehm zu lesen ist, mit eindrucksvollen und gut vorstellbaren Beschreibungen sowie lebendigen, geradezu fesselnden Dialogen.

    Kommen wir als nächstes zum Aufbau der Geschichte, da dieser schonmal ganz speziell ist:

    Dieses Buch ist von Grund auf anders als alle meine anderen Fantasy Romane. Der Großteil der Geschichte ist aus der Sicht des Hauptprotagonisten geschrieben, jedoch in Tagebuchformat, dazu kommen Zeiten- und Charakterwechsel und Visionen. Das war zwar sehr spannend zu lesen, streckenweise aber auch etwas verwirrend, da es nicht immer sehr gut gekennzeichnet und dadurch nicht sofort ersichtlich war. Hervorzuheben ist, dass sich das Buch über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren spielt.

    Die meiste Zeit über liest man die Geschichte aus der Sicht von Taiden, und erlebt so die vielen Schicksalsschläge und seinen Werdegang innerhalb des Schwarzen Uhrwerks und der Rebellion hautnah mit.

    Witzigerweise ist er, als Hauptprotagonist aber eher ein ANTI-Held und konnte mich bis zum Schluss nicht wirklich 100% überzeugen. Dafür aber die verschiedenen Nebencharaktere die er im Verlauf der Geschichte trifft, die ihn längere Zeit begleiten und zu dem Menschen machen der er ist oder die er leider auch verliert. An dieser Stelle sei gesagt: Es ist kein Friede, Freude, Eierkuchen Buch aber das kann eine Story mit Rebellion und Krieg auch nicht sein – und deswegen ist das auch gut so (auch wenn es mir zwischendrin in der Seele schmerzte 😉 )

     

    Die Geschichte reißt einen auf den ersten Seiten gleich mit und man taucht in eine Welt ein, wie ich sie noch nie vorher irgendwo gelesen habe. Es gibt verschiedene Inseln, Rassen und ein fast schon bösartiges System mit diktatorischen Zügen geführt von den „13 Stunden“ – was es damit auf sich hat, werde ich an dieser Stelle aber nicht weiter erläutern, das dürft ihr gerne selbst herausfinden. Dann hätten wir noch lebendiges Metall, Funkenmagier und all jene die gegen alles Rebellieren. Alles in allem eine wirklich spannende Grundidee.

    Nur leider mit 434 Seiten zu kurz, um der Fantasie der Autorin gerecht zu werden. Denn stellenweise fehlen mir als Leser ausführlichere Hintergrundinformationen, Erklärung der Zusammenhänge oder detailliertere Ausarbeitungen der vorhandenen, kurz angerissenen Ideen. So kam es auch, wie es kommen musste und das Ende des Buches hat mich fast schon melancholisch gestimmt, da ich diese atemberaubende Welt gerne noch viel mehr kennengelernt und bereist hätte.

     

    Fazit:

    - manchmal etwas verwirrend aufgrund der Zeitsprünge

    - ein Hauptprotagonist dessen Handlungen nicht immer ganz nachvollziehbar sind und eine Charakterentwicklung die ganz anders ist, als erwartet

    - ein Handlungsverlauf und Wendungen die manchmal etwas mehr Vorbereitung oder Hintergrundinfos benötigt hätten, um besser nachvollziehbar zu sein

    - ein Ende das Fragen aufwirft und Sehnsucht nach mehr weckt

    + eine Idee/ Welt wie ich sie noch nie gelesen habe, die Potential für mehrere Bücher hat

    + ein atemberaubendes Setting und die gelungene und harmonische Kombination von Steampunk und Fantasy

    + Charaktere mit Ecken, Kanten und Profil (vor allem die Nebencharaktere) die sich in das Herz des Lesers schleichen

     Magali Volkmann entführt die Leser*innen in ihrem Einzelband „Das schwarze Uhrwerk“ in eine düstere Welt in der Fantasy und Steampunk aufeinandertreffen und das in einer so schönen, noch nie da gewesenen Art und Weise, dass man es, meiner Meinung nach allein deswegen schon gelesen haben sollte 😊 die Idee der fantastischen und gleichzeitigen düsteren und tatsächlich auch grausamen Welt des „Schwarzen Uhrwerks“ hat mich total in seinen Bann gezogen.

    Ich habe zwischen den Zeilen die Liebe zum Detail gespürt und das Herzblut, welches die Autorin in die Erschaffung der Welt gelegt hat.

    Meines Meinung nach hätte dieses Buch ein klasse Reihenauftakt zu einer mehrteiligen Saga werden können und ich finde es wahnsinnig Schade, dass bisher keine weitere Geschichte aus diesem Universum vorhanden oder in Planung ist.

     Eine weitere Story könnte meines Erachtens nach zu einem Zeitpunkt spielen, der hier in etwa in der Mitte des Buches stattfindet, und auf einer der vielen anderen Inseln handelt. So hätte man die Möglichkeit diese ebenfalls noch kennen zu lernen und die beiden Storys würden einander nicht behindern.

    Die 434 Seiten konnten der Welt, welche Magali Volkmann hier geschaffen hat, einfach nicht gerecht werden und ich glaube das ist genau das Problem des Buches.

    Der Grund weshalb sich hier die Geister so scheiden. Wäre es ein Reihenauftakt geworden hätte die Autorin viele Zusammenhänge und kurz angerissenen Ideen detailliertere bearbeiten und weiter ausholen können und somit wäre es zwischendrin zu weniger Verwirrung beim Lesen gekommen. Denn die Grundidee hat wahnsinnig viel Potential!  Und genau deswegen ist dieses Buch eines, dass ich immer wieder zu Hand nehme und immer wieder neugierig darauf bin, was ich zwischen den Zeilen noch so entdecke oder für mich selber weiterspinne kann. Ich hoffe so sehr darauf, dass Magali Volkmann nochmal eine weitere Geschichte in die Welt entlässt, die in diesem Universum spielt. Ob aus der Sicht einer der Nebencharaktere oder ganz unabhängig davon auf einer der anderen 13 Inseln – das wäre mir total egal! Aber ich möchte so gerne noch viel mehr darüber erfahren!

  23. Cover des Buches One Piece 1 (ISBN: 9783551745811)
    Eiichiro Oda

    One Piece 1

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich stand im Thalia in der Fantasy Abteilung und erblickte im rechten Augenwinkel das große Mangaregal, gefüllt mit hunderten dünnen Heften. Nun ja, ich wollte schon immer mal einen Manga lesen, also konnte ein Abstecher nicht so verkehrt gewesen sein. Nachdem ich mich ein wenig im
    Internet schlau gemacht habe, welche Mangas sowie Animes recht beliebt sind, bin ich auf One Piece gestoßen. Das Thema passte ein Stück weit zu meinem Geschmack. Piraten und ungewöhnliche Handlungen (in Form der Teufelsfrüchte) war eine merkwürdige Kombination, aber trotzdem Interessant.

    Mittlerweile muss ich zugeben habe ich mich ein bisschen in die Reihe verliebt. Die Detailgetreuen Zeichnungen und die Story lassen mich jedesmal auf die Post für einen neuen Band warten.
    Rufy wird mich mit den über 90 Bänden höchstwahrscheinlich bis zum Ende begleiten. 

  24. Cover des Buches Eis (ISBN: 9783442483174)
    Ulla-Lena Lundberg

    Eis

     (59)
    Aktuelle Rezension von: elmidi

    Was für ein tolles Buch! 

    Wer Action braucht und atemlose Cliffhanger am Ende jeden Kapitels ist hier falsch!

    Hier sind es die Worte, die in aller Langsamkeit und Gründlichkeit das Bild einer grandiosen Landschaft auf den Örar-Inseln malen. Hier tritt der junge Pfarrer Kummel mit seiner Frau und einer Tochter seine erste Pfarrersstelle an. Seine Frömmigkeit trifft auf Antworten in dieser Landschaft, er findet die richtigen Worte und das richtige Verständnis für die BewohnerInnen dieser Inseln, die ihn schließlich in ihr Herz schließen. Aber nichts bleibt so, wie es ist, ganz unvorhergesehen wendet sich das Leben radikal.

    Fürs Lesen sollte man Zeit mitbringen und die richtigen Schwingungen, vielleicht auch nicht kirchenfeindlich sein, am besten sogar evangelisch. Aber dann findet man in diesem Buch einen wahren Schatz an Gedanken und Bildern, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, aber auch genausogut Tränen.

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