Bücher mit dem Tag "insider-bericht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "insider-bericht" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  2. Cover des Buches Der letzte Mad Man (ISBN: 9783833307690)
    Jerry della Femina

    Der letzte Mad Man

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Della Femina ist ein Insider der Werbebranche und berät die Serie "Mad men", die von einer Werbeagentur in den 60ern berichtet und wie sich damals die USA und die Wirtschaft verändert haben. Im Vergleich zu der Beschreibung auf der Rückseite des Buches wird viel über die Arbeit in Werbeagenturen, den Umgang mit Großkunden und dem ständigen Auf-dem-Sprung-sein zu einer anderen Agentur berichtet, aber immer interessant und ironisch gebrochen. Ein leicht verdaulicher Schmöker.
  3. Cover des Buches Stammheim (ISBN: 9783940086075)
    Kurt Oesterle

    Stammheim

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Höllenritt Wahlkampf (ISBN: 9783423249867)
    Frank Stauss

    Höllenritt Wahlkampf

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Es ist der 04. Oktober 1980, der Tag vor der Bundestagswahl. Ein 15jähriger Junge sitzt auf dem Rücksitz des elterlichen Autos und presst stundenlang einen Helmut-Schmidt-Aufkleber von innen an die Heckscheibe. Was wird aus einem Jungen, der sich so seltsam verhält?
    Ein Wahlkämpfer! Frank Stauss hat sich seine Sporen in der Clinton/Gore-Kampagne verdient, um dann nach seiner Rückkehr aus den USA sofort von der Werbeagentur BUTTER engagiert zu werden. Seitdem hat er zahlreiche kleinere und große Wahlkämpfe bestritten.
    Im Buch greift Stauss einige dieser Wahlkämpfe exemplarisch heraus und lässt sich von den Lesern über die Schulter gucken. Hautnah bekommt man mit, wie es hinter den Kulissen zugeht und was alles dazugehört, um einen Kandidaten oder eine Kandidatin optimal zu unterstützen.
    Dabei räumt Stauss auch gleich mit einigen Mythen auf. Entgegen der landläufigen Meinung ist es völlig egal, welches Outfit ein Kandidat trägt, ob seine Brille randlos ist, oder ob der Kandidat Charisma besitzt. Viel wichtiger ist der richtige Zeitpunkt. Das beste Beispiel dafür ist Olaf Scholz, dem sicherlich niemand Charisma bescheinigen wird, der aber zur rechten Zeit mit den richtigen Themen einen hervorragenden Wahlsieg eingefahren hat.
    Dass Frauen es schwerer haben, stimmt. Aber dass sie härter als die Männer sein müssen, um an die Spitze zu gelangen, stimmt nicht. Nach den Erfahrungen des Autors sind Frauen dann am besten, wenn sie nicht versuchen, wie Männer zu sein, sondern ihre eigenen Stärken ausspielen und den Gegner auf ein Terrain locken, auf dem er unsicher ist. Ein Beispiel dafür ist die Kampagne für Hannelore Kraft bei der NRW-Wahl 2010.
    Den Hauptteil des Buches nimmt der „Höllenritt“ ein, der Wahlkampf für die SPD bei den Bundestagswahlen 2005. Die SPD war in der Wählergunst völlig abgerutscht, Merkels Wahlsieg galt als praktisch schon geschehen. Durch eine beispiellose Kampagne schmolz der Abstand zwischen CDU und SPD dramatisch zusammen.
    Der Bericht aus dem „Maschinenraum“ über den Ablauf dieser Kampagne und über den Wahltag liest sich spannend wie ein Krimi. Das liegt auch am rasanten und humorvollen Schreibstil des Autors.
    Wer Wahlkämpfe für trocken und langweilig hält, wird hier auf beste Art eines Besseren belehrt.
    Eine nette Zugabe zum Buch ist, dass sich auf der Website des Autors Materialien zum Buch finden lassen. Hier kann man sich beispielsweise die im Buch beschriebenen Plakate ansehen.
    © Petra Samani, April 2013

  5. Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783442422791)
    William Novak

    Mein Leben

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Deutschland. Ein Sommermärchen (ISBN: 9783462037593)
    Sönke Wortmann

    Deutschland. Ein Sommermärchen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    In der Neuauflage bitte auch ein Kapitel über den WM-Kauf: Sönke erzählt, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, die deutsche Nationalmannschaft während ihrer Heim-WM und schon während ihrer Vorbereitung darauf zu begleiten. Deutlich bringt er seine Zweifel und Unsicherheiten im Vorfeld zum Ausdruck. Wirklich Neues findet man aber selten, der Verfasser ist nun mal ein Regisseur und kein Schriftsteller (merkt man schon auf der ersten Seite), und ich will wirklich nicht wissen, wie und wo Sönke Fußball gespielt hat.
  7. Cover des Buches Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie (ISBN: 9783103970463)
    Barton Gellman

    Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

     (2)
    Aktuelle Rezension von: belanahermine

    Inhalt

    Barton Gellmann erzählt in diesem Buch, wie er mit Edward Snowden in Kontakt kam, wie sich die Geschichte für ihn aus seiner Sicht entwickelt hat, welche Fragen sich ihm stellten, mit welchen gegensätzlichen inneren Einstellungen und Werten er konfrontiert war und auch wie er nach der ersten Veröffentlichung eines Teils der Dokumente für dieses Thema weiter recherchiert hat.

    Man erfährt viel Interessantes über die staatliche Überwachung an sich, über kontroverse Ansichten und wie diese ausgehandelt werden oder auch nicht, über Werte der journalistischen Arbeit und wie schwer es manchmal ist, diesen zu entsprechend.

    Am Ende des Buches finden sich zwei Seiten Abkürzungsverzeichnis, 79 Seiten Anmerkungen mit weiterführenden Literaturhinweisen und 9 Seiten Personen- und Sachregister zur besseren Orientierung im Buch.

    Subjektive Eindrücke

    Ich hatte bereits das Buch von Edward Snowden gelesen und bekam mit diesem Buch sozusagen die "Gegenseite" geschildert. Das war höchst interessant, da die Erzählungen teilweise ineinander verzahnt waren, teilweise aber auch kontroverse Sichtweisen einfach aufgrund der unterschiedlichen Informationslage aufzeigten.

    Darüber hinaus habe ich viel über journalistisches Arbeiten erfahren und darüber, welche Maßstäbe Journalisten an sich selbst stellen.

    Die Enthüllungen darüber, was Staaten über ihre Bürger - auf welchen Wegen auch immer - herausfinden, abspeichern und zur ewiglichen Auswertung vorhalten, haben auch heute nichts an ihrer Brisanz und ihrem Schrecken verloren.

    Wer noch immer meint, dass er/sie sich nichts vorzuwerfen habe, der/die sollte in der Tat mal näher in dieses Buch schauen. Wenn nichts, was man je getan und/oder gesagt hat, verloren geht, wird irgendwann, irgendwer irgendetwas finden, um einem das Leben schwer zu machen.

    Fazit

    Auch wenn es ein dickes Buch ist, lohnt es sich definitiv, es bis zum Ende zu lesen.

    Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/catgeory/rezension/

  8. Cover des Buches Ein Traum von einem Schiff (ISBN: 9783596191130)
    Christoph Maria Herbst

    Ein Traum von einem Schiff

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Verlag mit einem bekannten Namen ein paar Euros macht. Nehmen wir einfach mal den äußerst talentierten Schauspieler Herbst, der sich ja auch als Humorist einen guten Ruf erspielt hat und lassen den ein Protokoll seiner Traumschiffreise schreiben. Es ist anzunehmen, dass man ihn nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen musste, denn man merkt, dass ihm das wohl auch ansatzweise Spaß gemacht hat. Herbst versucht so manches Mal in Bandwurmsätzen viel von seiner Komik auf engstem Raum unterzubringen, doch leider scheitert er, denn er kann es einfach nicht, liest sich zu bemüht und konstruiert, scheitert am Anspruch, so etwas wie einen eigenen Stil zu entwickeln. Er ist eben Schauspieler, ein begnadeter Sprecher (das Hörbuch dürfte sicher interessanter sein) und hat als Komiker einen Status erreicht, den er selbst mit diesem Buch nicht demontieren kann. Da will man ihm gönnerhaft zurufen: "Schuster, bleib' bei Deinem Leisten", doch das wird er selbst herausgefunden haben. Ach ja, der Inhalt: Ein paar Gimmicks auf der Kreuzfahrt, Unwohlsein, bisschen Saufen, bisschen Leute-niedermachen, na, alles was Stromberg besser kann, aber Herbst ist ja nicht Sromberg, gibt sich aber Mühe, ein wenig wie Stromberg zu klingen und ... Ach, das Ganze ist zu belanglos, um sich darüber auszulassen, kurz vor dem Ärgerlichen, aber doch nicht ganz so schlimm und machen wir mal das, was das Beste ist: Decken wir den Mantel des Schweigens darüber.

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