Bücher mit dem Tag "intelligenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "intelligenz" gekennzeichnet haben.

75 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783462005103)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

    (5.443)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian1

    Wow. Ein bombastisches Meisterwerk. Gut geschrieben, beklemmend, beunruhigend. 

    Teilweise ist es etwas in die Länge gezogen und ein wenig zu wissenschaftlich aber das tut dem keinen Abbruch.


    Dieses Buch lässt einen verwirrt und nachdenklich zurück. Und das mit Recht und voller Absicht.

    Wer sind wir, zu behaupten, wir sind die vorherrschende Rasse auf der Erde?

    Mit welchem Recht plündern wir die Schätze der Erde und verschmutzen sie nachhaltig? 

    Leider nützt es nicht viel wenn Einzelne aufwachen und an den Umweltschutz denken.

    Die ganze Menschheit ist davon betroffen und muss mitziehen.

    Sonst wird es unseren Kindern und Kindeskindern irgendwann nicht mehr so gut gehen wie uns. 

  2. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: B005BCDUP4)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

    (1.250)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    Nach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.

    Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.

    Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.

  3. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

    (1.474)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Don Tillmann weiß, das soziale Interaktion nicht sein Fachgebiet ist. Als Professor und Forscher, der Umgang mit Analysen und rationalen Gedanken hingegen schon. Was liegt also näher als einen Fragebogen zu erstellen? Einen Fragebogen, um die perfekte Ehefrau zu finden? Don ist begeistert von seiner Idee und weiß, das sie erfolgreich sein kann. Doch dann trifft er Rosie. Rosie, die alle Fragen sprengt und sich einfach nicht um den Fragebogen schert, weil sie ein ganz anderes Ziel hat: Ihren leiblichen Vater zu finden.

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es war erfrischend und einfach mal etwas total anderes. Und auch, wenn Don stellenweise echt anstrengend war, war es genau diese überzogene Darstellung, die das Buch für mich so einzigartig gemacht hat.

    Don und Rosie verfolgen ein gemeinsames geheimes Projekt. Und auch hier ist die Darstellung total überzogen und wahrscheinlich wenig realistisch. Aber genau das, macht es so einfach, sich auf das Buch einzulassen. Es besticht durch seinen trockenen Humor und einzigartige Charaktere.

    Das Buch vereint sämtliche Klischees und regt genau deshalb dazu an, nachzudenken. Seine eigene Einstellung zu hinterfragen, andere Perspektiven einzunehmen und die Geschichte einfach auf sich wirken zu lassen. Irgendwie kann sich sicher jeder in diesem Buch ein stückweit wiederfinden und das macht es so einfach, das Buch zu mögen.

    Ich habe den Schreibstil, den Humor, die Protagonisten und alles andere an dem Buch einfach sehr gemocht und freue mich schon total auf die anderen Bände.

  4. Cover des Buches Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe) (ISBN: 9783492076005)
    Bonnie Garmus

    Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)

    (739)
    Aktuelle Rezension von: sprachagentin

    "Eine Frage der Chemie" ist der Debütroman der Autorin Bonnie Garmus, der 2022 sowohl international als auch in Deutschland die Bestsellerlisten eroberte und zu Recht als einer der herausragenden Romane des Jahres gefeiert wurde.
    Im Zentrum steht Elizabeth Zott, eine brillante Chemikerin in den 1960er Jahren, die im von Männern dominierten Wissenschaftsbereich gegen Sexismus kämpft. Ihre Geschichte beginnt tragisch: Nach einem Übergriff ihres Doktorvaters und ihrer Weigerung, sich bei ihm zu entschuldigen, wird sie aus dem Promotionsprogramm geworfen. Sie findet Arbeit als Labortechnikerin am Hastings Research Institut, wo sie dem Nobelpreiskandidaten Calvin Evans begegnet. Die beiden verlieben sich, teilen ihre Leidenschaft für Chemie – doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen.
    Als alleinerziehende Mutter und nach weiteren Rückschlägen in ihrer wissenschaftlichen Karriere landet Elizabeth schließlich in der Fernsehshow "Essen um sechs". Doch für sie ist Kochen eben Chemie, und Chemie bedeutet Veränderung – nicht nur in der Küche, sondern auch in der Gesellschaft. Mit ihrer direkten, unverblümten Art ermutigt sie Hausfrauen zur Eigenständigkeit und wird zum unerwarteten TV-Star.
    Was diesen Roman so besonders macht, ist seine Vielschichtigkeit. Garmus gelingt der Spagat zwischen leichter, humorvoller Unterhaltung und ernsten Themen wie Sexismus, häuslicher Gewalt und den eingeschränkten Möglichkeiten von Frauen in den 1950er und 60er Jahren. Der Schreibstil ist schwungvoll, witzig und niemals belehrend. Elizabeth Zott ist eine Protagonistin, wie man sie selten findet: kratzbürstig, kompromisslos klug, ihrer Zeit voraus und absolut authentisch.
    Manche Kritiker bemängeln, dass die Darstellung historisch nicht ganz akkurat sei oder dass manche Wendungen etwas konstruiert wirken. Doch genau das ist die Stärke des Romans – er ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine unterhaltsame, inspirierende Geschichte, die zeigt, was möglich gewesen wäre, wenn Frauen die Chancen gehabt hätten, die ihnen zustanden.
    "Eine Frage der Chemie" ist mehr als nur ein feministischer Roman. Es ist eine Geschichte über Leidenschaft, Durchhaltevermögen und den Mut, man selbst zu bleiben – auch wenn die Welt etwas anderes von einem erwartet. Ein Buch, das zum Lachen und Nachdenken anregt und dabei durchweg unterhält. Absolut lesenswert!

  5. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    (725)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ein weiteres Buch von Jonasson, das mir gut gefallen hat. Ich hatte keine Ahnung, was genau mich erwarten würde, kannte nur meine bisherigen Erfahrungen und dass ich die genossen habe, weshalb ich mit gutem gerechnet habe, und wurde wieder einmal nicht enttäuscht.
    Politische Probleme werden mit sehr viel Humor gemeinsam in eine absurde Geschichte gepackt, in der wieder einmal Atomwaffen eine Rolle spielen, ebenso wie ein paar sehr unglaubwürdige Figuren, die in dieser Geschichte aber absolut natürlich wirken, einfach weil die ganze Geschichte so unglaubwürdig ist.
    Mit Nombeko und Holger gibt es zwei unglaublich sympathische Hauptfiguren, die ihr bestes tun, um ein möglichst gutes Leben zu führen, ohne dass andere darunter leiden, und mit den drei chinesischen Schwestern und dem amerikanischen Töpfer sind auch für lustige Nebenfiguren gesorgt, die alle ihren Platz in der Geschichte haben. Und dann gibt es da noch die nicht ganz so liebevollen Nebenfiguren, die mir leider eher auf die Nerven gingen, aber auch die hatten eindeutig ihren Platz im Geschehen und es ist ja nicht so, als seien sie versehentlich nervig geworden, sondern man merkt schon sehr deutlich, dass Jonasson sich was bei den Dingen gedacht hat, die er geschrieben hat.
    Es gibt ein paar kleinere Momente, bei denen ich mich gefragt habe, ob die Dinge vielleicht doch zu weit gehen in ihrem Humor, da sie einen rassistischen Unterton haben könnten, allerdings habe ich bei Jonasson wirklich das Gefühl, dass er seine Witze eher auf Kosten von den Figuren schreibt, als auf Kosten der Stereotype ihrer Herkunft, auch wenn beides teilweise überschneidet. Ich bin was das angeht aber wirklich kein Experte, und auch nicht betroffen, entsprechend kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass andere Leute das ganz anders sehen würden.
    Auch muss ich zugeben, dass ich an so einigen Stellen doch sehr enttäuscht war, als in der Geschichte manche Figuren so stark unter anderen leiden, und die anderen praktisch nie die Konsequenzen davon zu spüren bekommen. Es geht für die Figuren letztendlich gut aus, aber dass man so sehr im Leben anderer herumpfuschen konnte, ohne dass es je zu irgendwelchen Problemen kommt, hat mich doch nicht ganz glücklich gemacht. Auch wenn's vielleicht realistisch ist, dass nicht alle Leute immer vom Karma erwischt werden, aber gewünscht hätte ich's mir hier doch.
    Ändert aber nichts daran, dass ich alles in allem wieder einmal eine echt gute Zeit hatte, und Jonasson ist denke ich auch weiterhin auf der Liste der Autoren, bei denen ich nie nein zu einem Buch sagen würde.

  6. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

    (1.421)
    Aktuelle Rezension von: Moonchild7

    Ich habe nun zum zweiten Mal versucht, in diese Buchreihe hinein­zufinden. Beim ersten Erscheinen des ersten Bandes war ich sofort interessiert, denn skurrile Figuren sprechen mich grundsätzlich an, auch wenn Krimis nicht zu meinen bevorzugten Genres gehören. Flavia als Protagonistin gefällt mir nach wie vor sehr gut. Ihr trockener Humor ist einer der stärksten Punkte des Buches und trifft genau die Art von Witz, die ich mag. Man muss diese Art Humor allerdings zu schätzen wissen, sonst verliert die Geschichte schnell ihren Reiz.

    Lange Zeit dachte ich, mein anfänglicher Zugangsschwierigkeit läge an der umfangreichen Chemiethematik. Obwohl ich in der Schule selbst gut in dem Fach war, habe ich das Interesse später nicht weiterverfolgt. Inzwischen weiß ich jedoch, dass komplexe Themen mich in Romanen nicht grundsätzlich stören, sofern sie gut in die Handlung eingebettet werden. Andere Bücher haben mir gezeigt, dass ein guter Balanceakt möglich ist und man auch Fachliches leicht verständlich einfließen lassen kann. Ein Roman sollte das leisten können, da man ansonsten besser zu einem Fachbuch greifen könnte.

    Dass ich der Reihe eine zweite Chance gegeben habe, liegt auch daran, dass sie häufig empfohlen wird, wenn man Wednesday oder die Addams Family mag. Die Parallelen liegen tatsächlich nahe. Flavia und ihre Familie erinnern in vielen Momenten an die exzentrischen Addams. Dennoch fehlt mir etwas Entscheidendes: die Leichtigkeit und das Fantasievolle, das ich an Wednesday so schätze. Der Schreibstil ist für meinen Geschmack überfrachtet. Es wird viel erklärt und wenig gezeigt, was den Lesefluss spürbar hemmt. Viele Sätze fließen nicht organisch ineinander, sodass ich häufig im Text hängen blieb und das Lesen nicht richtig genießen konnte. Action brauche ich nicht zwingend, aber ich wünsche mir einen natürlichen, atmosphärischen Handlungsfluss, der mich trägt.

    Auch beim zweiten Versuch konnte mich dieser Band daher nicht vollständig überzeugen. Einige Elemente gefallen mir sehr gut, besonders die Figur Flavia und der Humor. Der Erzählstil verhindert für mich jedoch, dass ich wirklich in die Geschichte eintauche.

  7. Cover des Buches Steve Jobs (ISBN: 9783328111405)
    Walter Isaacson

    Steve Jobs

    (237)
    Aktuelle Rezension von: Diesig

    Walter Isaacsons Biografie über Steve Jobs ist ein fesselndes und tiefgründiges Porträt eines der einflussreichsten Innovatoren unserer Zeit. Das Buch, das auf umfangreichen Interviews mit Jobs selbst sowie mit seinen Familie, Freunden und Kollegen basiert, bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben und die Denkweise des Apple-Gründers.

    Inhalt und Struktur

    Die Biografie ist chronologisch aufgebaut und deckt Jobs' Leben von seiner Kindheit bis zu seinem Tod im Jahr 2011 ab. Isaacson beschreibt Jobs' frühe Jahre in Kalifornien, seine Zeit an der Reed College, die Gründung von Apple, die Entwicklung von ikonischen Produkten wie dem Macintosh, dem iPod, dem iPhone und dem iPad sowie seine Rückkehr zu Apple nach einer schwierigen Phase.

    Charakterisierung von Steve Jobs

    Ein zentrales Thema des Buches ist Jobs' komplexe Persönlichkeit. Isaacson schildert Jobs als visionären Innovator, der gleichzeitig als schwierig und oft unberechenbar galt. Seine Perfektionismus und sein Drang nach Kontrolle führten zu bemerkenswerten Produkten, aber auch zu Spannungen in seinen Beziehungen. Die Biografie beleuchtet sowohl seine Erfolge als auch seine Misserfolge und zeigt, wie diese Erfahrungen ihn prägten.

    Stil und Lesefluss

    Isaacsons Schreibstil ist klar und ansprechend, was das Buch zu einer fesselnden Lektüre macht. Er gelingt es, technische Details verständlich zu erklären, ohne den Leser zu überfordern. Die zahlreichen Anekdoten und Zitate von Jobs und seinen Weggefährten verleihen der Erzählung eine persönliche Note und machen sie lebendig.

    Fazit

    "Steve Jobs" von Walter Isaacson ist mehr als nur eine Biografie; es ist eine tiefgehende Analyse eines Mannes, der die Technologiebranche revolutionierte und unser Verständnis von Innovation und Design neu definierte. Das Buch ist sowohl für Technikbegeisterte als auch für Leser, die an inspirierenden Lebensgeschichten interessiert sind, äußerst empfehlenswert. Es bietet wertvolle Einblicke in die Denkweise eines Genies und regt dazu an, über die Grenzen von Kreativität und Unternehmertum nachzudenken.

  8. Cover des Buches Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht (ISBN: 9783846601143)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht

    (609)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Band 2 fesselt von der ersten Seite an 😍 Drei Perspektiven, starkes Setting 🌙 und nonstop Spannung – ein absolutes Highlight!

    Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht hat mich wieder komplett abgeholt! 😍 Der zweite Band knüpft direkt an die Ereignisse des ersten an und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Ganz klar: 5 von 5 ⭐⭐⭐⭐⭐

    Richtig genial fand ich, dass wir hier zusätzlich Helenas Perspektive bekommen – Elias’ langjährige Freundin. Dadurch wirkt die Geschichte noch intensiver und vielseitiger. Ich habe alle drei Blickwinkel geliebt und war einfach nur begeistert, wie stark sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Der Schreibstil ist wieder so packend ✨, dass man total in der Story versinkt. Dazu dieses arabisch angehauchte Setting 🌙, das einfach eine einzigartige Stimmung erzeugt. Und es wird noch besser: In diesem Band erfahren wir viel mehr über den Fantasyanteil 🐉, was die Welt noch lebendiger und magischer macht.

    Auch die politischen Intrigen und Machtspiele fand ich unglaublich spannend – alles wirkt durchdacht und sorgt für nonstop Nervenkitzel. Insgesamt: ein episches Leseerlebnis, das mich richtig geflasht hat! 🔥

  9. Cover des Buches Elanus (ISBN: 9783743200111)
    Ursula Poznanski

    Elanus

    (627)
    Aktuelle Rezension von: Disha

    Das war tatsächlich mein erstes Ursula Poznanski Buch und leider hat es mich nicht unbedingt überzeugt weitere zu lesen. Leider konnte ich absolut nicht mit dem Protagonisten sympathisieren. Er ist mir tatsächlich oft auf die Nerven gegangen und manche seiner Aktionen konnte ich auch echt nicht nachvollziehen. Zur Geschichte: Auch die war für mich leider nichts überwältigendes. Hin und wieder gab es manchmal unerwartete Handlungen, aber die Spannung verging dann schnell. Ihr Schreibstil ist aber eigentlich ganz gut!

  10. Cover des Buches Ophelia Scale - Die Welt wird brennen (ISBN: 9783570313831)
    Lena Kiefer

    Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

    (851)
    Aktuelle Rezension von: LiaLee123

    Es ist ein grandioser Auftakt einer unglaublich schönen Reihe. Die Chemie der beiden ist so echt und nahbar das ich mitfühlen und mitweinen konnte. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Die Welt von Ophelia Scale ist so gut beschrieben, ein grandioser Schreibstil und eine tolle Geschichte mit Gefühl, Spannung und Wendungen. Meine Lieblingsbuchreihe! 

  11. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

    (513)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Colin ist ein Wunderkind. Er spricht unzählige Sprachen,  weiß unheimlich viele Dinge und bildet gerne Anagramme. Das hilft ihm in der Liebe allerdings nichts. Ihn hat zum 19. Mal ein Mädchen namens Katherine verlassen (ein kleiner Fetisch von ihm). Von Liebeskummer geplagt macht er sich mit seinem besten Freund Hassan auf einen spontanen Roadtrip, während dem er ein Theorem (eine Formel mit dem er die Liebe berechnen will) aufstellen möchte. Auf ihrem Weg treffen sie auf Lindsey. Kann sie sein Theorem bestätigen?

    Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Mir war einfach ein wenig zu viel Mathe enthalten, womit ich einfach nichts anfangen kann. Dazu hatte ich das Gefühl, dass in der ersten Hälfte des Buchs kaum etwas passiert ist, oder nichts, dass für mich wirklich spannend war. 

    Erst ab der zweiten Hälfte kam die Tiefgründigkeit die ich an John Green Büchern so liebe, aber leider auch erst auf den letzten dreißig Seiten. Trotzdem war das Buch wie immer mit viel Humor und Liebenswerten Charakteren gefüllt, sodass man einiges zu lachen hat. Wobei mich hier aber leider auch die Fußnoten etwas gestört haben, da sie meinen Lesefluss etwas behindert haben.

    Alles in allem ganz nett für zwischendurch, aber nichts, dass tiefer in mich greift. Vielleicht sehen das 14-15 Jährige auch nochmal etwas anders als ich, denn ich denke da liegt die eigentliche Zielgruppe.


  12. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423260145)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

    (776)
    Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liest

    Zusammenfassung des Autors:
    "(...)Es handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt von einer 41-jährigen Historikerin namens Isobel und ihrem 15-jährigen Sohn Gulliver und dem klügsten Mathematiker der Welt. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird.(...)"


    Persönliches Statement:
    Auch auf die Gefahr hin, oberflächlich zu wirken, aber vielleicht kennt ihr das ja: dass gebrauchte Bücher, die man irgendwann irgendwo mal gekauft hat, im Gegensatz zu gut riechenden Neuausgaben ein eher stiefkindliches Dasein auf dem SuB fristen. Zum Glück dauerte dieser Zustand bei diesem Buch nur wenige Wochen - sonst hätte ich so richtig was verpasst!
    Matt Haig, den viele sicher als Autor von "Die Mitternachtsbibliothek" und anderen Werken kennen, hat hier ein so wunderschönes Buch abgeliefert, das ich jedem Erdling unbedingt empfehlen möchte! Es ist philosophisch, witzig, spannend und -Matt Haig eben- überzogen mit einem kostbaren Hauch Melancholie. Richtig schön!
    Im Nachwort erfährt man, wie die Geschichte entstand – auch das hat mich nachhaltig berührt.

    Absolute Leseempfehlung! 


  13. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (418)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  14. Cover des Buches Eine Frage der Chemie (ISBN: B09V5N7C74)
    Bonnie Garmus

    Eine Frage der Chemie

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Valesska

    Ich wusste gar nicht mehr, aus welchem Grund ich das Buch gekauft hatte - vielleicht wegen einer begeisterten Kritik im Spiegel. Jedenfalls war es eine gute Entscheidung. Das Buch war unterhaltsam, klug und an vielen Stellen bewegend. Ich habe mich jedes Mal darauf gefreut, weiterlesen zu können. Die Geschichte hat mich abwechselnd wütend gemacht, berührt und oft auch zum Lachen gebracht. 

  15. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

    (308)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Es spielte wohl auch mit rein, dass mir das Buch im Hinblick auf das Genre bzw. Thema schon zu alt war,- hat für mich etwas den Reiz genommen.

    Geschrieben war es durchschnittlich, weder schleppend noch spannend. Charakterentwicklung der Figuren lies außerdem zu Wünschen übrig, sodass auf dem Handlungsstrang das Hauptaugenmerk lag. 


    Mich konnte das Buch insgesamt nicht überzeugen.

  16. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

    (642)
    Aktuelle Rezension von: MLS

    „Das Labyrinth der Wörter“ ist eine liebevolle, warmherzige Geschichte mit einem sehr einfühlsamen Schreibstil. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Charaktere – sie wurden mit viel Tiefe und Menschlichkeit gezeichnet.

    Trotzdem hat mir persönlich etwas gefehlt: Die Handlung war für meinen Geschmack zu ruhig und spannungsarm, sodass es mir schwerfiel, wirklich dranzubleiben. Es fehlte einfach ein gewisser Zug oder Wendepunkt, der mich neugierig gemacht hätte, wie es weitergeht.

    Nichtsdestotrotz ist es ein schön geschriebenes Buch, das leise berührt – besonders für Leser*innen, die eher ruhige, charaktergetriebene Geschichten mögen.

  17. Cover des Buches Artemis Fowl (ISBN: 9783548060637)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl

    (830)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Artemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.

    Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.

    Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.

    Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.

  18. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

    (461)
    Aktuelle Rezension von: balotte

    Ein fast perfektes Buch, was bis zum Ende hin sehr spannend und mitfühlend geschrieben ist. Es geht um Francis, der auf der Suche nach seinem leiblichen Vater ist. Der Plott kam irgendwie erwartet, aber auch völlig unerwartet. Erwartet habe ich, dass das nicht alles sein konnte, das da noch etwas passieren musste und so war das Ende dann doch sehr spannend. Aber die letzten Szenen fand ich fies, weil man am Ende doch nicht so genau wusste, was nun Phase ist. Ich denke mir meinen Teil... 

  19. Cover des Buches Rendezvous mit einem Oktopus (ISBN: 9783257261561)
    Sy Montgomery

    Rendezvous mit einem Oktopus

    (68)
    Aktuelle Rezension von: marielle_liest

    Nachdem ich schon so viel über Wale und Meeresschildkröten gelesen habe, waren jetzt Oktopoden an der Reihe. Das Cover des Buchs ist schon so hinreißend und der Klappentext wirklich vielversprechend, dass ich riesige Erwartungen hatte. Ob diese wohl erfüllt werden konnten?

    🐙🐙🐙

    Die Autorin Sy Montgomery ist Naturforscherin und hat einige Zeit damit verbracht, die achtbeinigen Kopffüßer besser kennenzulernen. Vor allem die Frage nach dem Empfinden und der Seele dieser Tiere sollte dabei im Vordergrund stehen, so verspricht es der Untertitel. 

    🐙🐙🐙

    Als Tierbegeisterte konnte ich von diesem Buch wirklich unglaublich viel lernen. Zweifelsohne ist meine Begeisterung für Kraken während der Lektüre stetig gewachsen. Sie können sich besser tarnen als ein Chamäleon, sie haben drei Herzen, sie können mit den Saugnäpfen schmecken, sie sind überaus intelligent und sie können sich trotz ihrer stattlichen Größe durch winzige Öffnungen quetschen. Wahnsinn! 

    Etwas schade finde ich allerdings, dass die vier Oktopoden, von denen das Buch größtenteils handelt, ihr Leben in Gefangenschaft in einem Aquarium verbrachten. Ich verstehe zwar durchaus, dass gründliche Forschung nur möglich ist, wenn man die Tiere über eine lange Zeit beobachten kann. Außerdem bekommen die Besucher:innen des Aquariums so einen Zugang zu den Tieren und lernen, wie wichtig deren Schutz ist. Dennoch hat es mich traurig gestimmt, dass die Kraken gelegentlich versucht haben, zu fliehen. Folglich wollten sie vielleicht lieber zurück in die Freiheit. 

    Zudem spielen all die Menschen, die Sy während der Forschung kennenlernte eine recht große Rolle, sodass man das Buch vielleicht 50-100 Seiten schlanker gestalten könnte.

    Insgesamt nehme ich jedoch wirklich überaus viel Oktopus-Wissen für mich mit und werde diese Tiere ab jetzt für immer mit sehr viel Faszination sehen. Wenn du also wissen möchtest, wie intelligent und einfühlsam ein Oktopus wirklich ist, solltest du dieses Buch lesen. 

  20. Cover des Buches Intelligenz (ISBN: 9783711002600)
    Jakob Pietschnig

    Intelligenz

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Jashrin

    Intelligenz, IQ, emotionale Intelligenz, Hochbegabung – wer kennt diese Begriffe nicht? Doch was bezeichnen diese Begriffe wirklich? Wer ist hochbegabt? Wie misst man den IQ? Wie ist die Intelligenz überhaupt definiert?

    Während es zum Thema Hochbegabung immerhin verschiedene Modelle gibt, wie etwa das Drei-Komponenten-Modell von Renzulli, nach dem der Überschneidungsbereich von Leistungsmotivation, Kreativität und überdurchschnittlichen Fähigkeiten den Bereich der Hochbegabung darstellt, gibt es zur Intelligenz weniger genaue Definitionen.

    „Selbst im wissenschaftlichen Diskurs hat man sich bislang noch auf keine einheitliche wörtliche Definition geeinigt.“ (S.42)

    Der Autor Jakob Pietschnig lehrt und forscht an der Uni Wien, wo er der Leiter des Arbeitsbereiches für Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik ist, und beschäftigt sich besonders mit der menschlichen Intelligenz.

    In seinem Buch „Intelligenz – Wie klug sind wir wirklich?“ geht er verschiedenen Fragen nach. Zum einen natürlich, was Intelligenz überhaupt ist und was nicht, darüber hinaus erklärt er zum Beispiel, wie sie gemessen wird oder ob Intelligenz erblich ist. Dabei spürt er auch Mythen nach. Viele haben sicherlich schon einmal gehört, dass klassische Musik Kinder angeblich intelligenter macht. Doch hat das Vorspielen von Mozart und Co tatsächlich den sogenannten Mozart-Effekt?

    Das Buch ist in viele kurze, überschaubare Kapitel gegliedert, in denen Jakob Pietschnig seinen Lesern das Thema Intelligenz näherbringt. Dazu geht der Autor zunächst auf die Hinforschung ein und zeigt, wie sich das Verständnis von Intelligenz im Laufe der Jahre geändert hat. Er beantwortet viele Fragen zum Thema (wirft aber auch ein paar neue auf) und stellt Studien vor.

    Er schreibt gut nachvollziehbar und kommt in seinen Erklärungen weitestgehend ohne spezifisches Fachvokabular aus. Dem ein oder anderen Thema begegnet er durchaus mit einer Prise Humor, was dazu beiträgt, dass es alles andere als ein trockenes Sachbuch ist.

    Für mich ein gelungenes Sachbuch für interessierte Laien, das einen guten Einblick in das Thema Intelligenz bietet.

  21. Cover des Buches Matilda (ISBN: 9783328303404)
    Roald Dahl

    Matilda

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Die fast fünfjährige Matilda ist ein ganz besonderes Mädchen. 

    Sie ist hochintelligent und hat sich selbst Lesen und Rechnen beigebracht.

    Jeder Blinde mit dem Krückstock sollte ihr außergewöhnliche Talent erkennen und fördern, doch leider sind die Eltern völlig ahnungslos und überlassen ihre Tochter weiterhin sich selbst. Mädchen müssen schließlich nicht schlau sein, sondern nur schön. 

    Zu allem Überfluss gerät Matilda der Schule in das Visier der Direktorin Fräulein Knüppelkuh ... hier ist der Name Programm!

    Einzig die Klassenlehrerin Fräulein Honig erkennt und würdigt Matildas Gabe. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat: Matilda ist nicht nur ein Wunderkind, sondern auch ein Zauberkind ... 


    Altersempfehlung:

    ab etwa 9 Jahre 


    Illustrationen: 

    Farbenfrohe Illustrationen (mal klein, mal halb- und oft sogar ganzseitig) ergänzen das Gelesene.

    Der Zeichenstil von Quentin Blake gefällt sehr und in Farbe kommen die Szenen noch viel besser zur Geltung.

    Die Gestaltung der Personen ist sehr schlicht gehalten. Oftmals wirken sie nur grob skizziert. Die effektvolle Mimik leidet hierunter allerdings wenig. Sie ist überspitzt und dabei herrlich lustig. Man muss unweigerlich schmunzeln. 

    Matilda, die Bücherleserin der Herzen, ist auf Anhieb sehr sympathisch.


    Mein Eindruck:

    Der Schreibstil ist humorvoll und Lesende werden direkt die spannende Handlung hineingezogen.

    Das besondere bei Roald Dahls Büchern ist, dass jeder Charakter hat seine Eigenheiten hat, oftmals überspitzt in Gut und Böse dargestellt, und dass Titelheld:innen eine unglaubliche Entwicklung durchmachen, z. B. vom Außenseiter zum Helden ohne sich dafür zu verbiegen.

    Matilda ist wirklich ein außergewöhnlich Mädchen: höflich, bescheiden, herzensgut und wissbegierig.

    Ihre Entwicklung zum Bücherwurm mitzuerleben (heimlich, hinter dem Rücken ihrer Eltern) wärmt das Herz.

    "Sie segelte mit Joseph Conrad auf altertümlichen Segelschiffen. Sie zog mit Ernest Hemingway nach Afrika und mit Rudyard Kipling nach Indien. Sie reiste um die ganze Welt und saß dabei in ihrem kleinen Zimmer in einer englischen Kleinstadt."

    (vgl. S. 20)

    In ihrer Familie ist sie allerdings ein Sonderling, wird als dumm beschimpft und soll bloß hübsch aussehen, um sich später einen reichen Mann zu angeln. Die Mutter geht lieber zum Bingo und parkt Matilda vor dem Fernseher, der Vater, ein skrupelloser Gebrauchtwagenhändler, ist in einer Tour beleidigend und herabwürdigend. Es grenzt an ein Wunder, dass Matilda tatsächlich das Kind dieser Eltern ist.

    Doch das pfiffige Mädchen weiß sich zu helfen mit lustigen Streichen. Bei so viel Ungerechtigkeit obsiegt auch beim Lesen die Schadenfreude. Verdient haben sie es und sie verstehen noch nicht einmal, wer ihnen das antut. Die dumme Matilda ist zu so etwas nicht fähig.

    Als der Wahnsinn seinen Höhepunkt in der Schule mit der übergriffigen Direktorin Fräulein Knüppelkuh findet, wird Matilda unverhofft zur Retterin.

    Das Mädchen verfügt mit ihren fünf Jahren über mehr Moral und Anstand als ihre Eltern und die Direktorin zusammen.

    Roald Dahl kritisiert nicht nur das Machtgefälle zwischen Eltern und Kind (hier wird allerdings das untypische Gegenstück zu "mein Kind ist ein Genie" gezeigt), sondern auch zwischen Lehrenden und Lernenden.

    Einige Szenen, insbesondere das handgreifliche, beleidigende und entwürdigende Verhalten der Direktorin ihren Schützlingen gegenüber, sind sehr überspitzt und schonungslos geschildert: wer sich widersetzt oder widerspricht oder wessen Frisur der Knüppelkuh nicht gefällt, fliegt aus dem Fenster, wird an den Haaren oder Ohren gezogen uvm.

    Ich vergebe 5 von 5 Bücher und eine Leseempfehlung für alle Mädchen und Jungen, die phantasievolle und lustige Mut-mach-Geschichten mögen.


    Fazit:

    Eine warmherzige, fantastische, lustige und unterhaltsame Mut-mach-Geschichte.

    Skurrile Charaktere und fröhlich-freche Illustrationen runden die Erzählung ab.


    ... 

    Rezensierte Ausgabe: "Matilda" Hardcover mit farbigen Illustrationen aus dem Jahr 2022

  22. Cover des Buches Die fantastische Welt der Träume (ISBN: 9783831618309)
    Matthias Schmitt

    Die fantastische Welt der Träume

    (6)
    Aktuelle Rezension von: EmiliaSabbat
    Das Buch, der erste Roman von Matthias Scmitt, "Die fantastische Welt der Träume" entführt einen als Leser mitten nach Paris. Wer diese Stadt, dieses Land und die Sprache spricht und liebt, wird sich in dem Buch schnell wohlfühlen und gut folgen können. Auf mich trifft keins von dem zu, daher habe ich mich auf die Geschichte zwischen dem Wissenschaftler Ben, sowie seiner wortwörtlichen Traumfrau Gulia, konzentriert.
    Die Geschichte ist innovativ, frech, spannend, unerwartet, romantisch also alles in allem sehr gut gelungen.
    Für jüngere Leser(innen) oder eben nicht Frankreichkenner wie mich ist es leider etwas anstrengend der tollen Story zu folgen. Daher ein Stern Abzug. Ohne detailierte Beschreibungen, bzw. diese dann auf Deutsch (!) hätte ich 5 Sterne vergeben.
    Ich muss jedoch sagen, das ich ab Seite 40 von der Geschichte gefesselt war, das Rätsel um die Träume lüften wollte und wissen was Miss.Tic damit zu tun hat.

  23. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: eumel8

    DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich. 

    Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.

    So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten. 

    Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.

  24. Cover des Buches Die Genies der Lüfte (ISBN: 9783499632617)
    Jennifer Ackerman

    Die Genies der Lüfte

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ein wirklich tolles und vor allem sehr Interessantes Buch!

    Ich kann es jedem Vogelliebhaber sehr empfehlen!

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die Kapitel sind ziemlich lange, so dass man sich dementsprechend auch Zeit nehmen sollte. Der Inhalt ist sehr Interessant aber eben auch sehr intensiv wenn auch gut zu lesen. Das Buch ist also eher etwas das man nicht von vorne nach hinten in einem Ruck liest, da eben der Inhalt teilweise extrem anspruchsvoll, aber eben auch sehr interessant ist. Gerade die verschiedenen Vögel mit ihren einzigartigen Fähigkeiten fand ich wirklich absolut interessant und sehr gut zu lesen.

    Ich habe nun schon einige solcher Vogelbücher gelesen, konnte aber in diesem wieder sehr viel neues lernen was ich vorher noch nicht wusste, und war dadurch wieder sehr erstaunt wie viel man über die kleinen Flugdinosaurier doch noch nicht weiß

    Daher finde ich das Buch absolut empfehlenswert!!!
    Ein tolles Buch das mich auch danach noch sehr beschäftigt und ins staunen versetzt!

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