Bücher mit dem Tag "international"
32 Bücher
- Ruth Ware
Woman in Cabin 10
(506)Aktuelle Rezension von: mesuDie Journalistin Lo Blacklock darf an der Jungfernfahrt eines Luxusschiffes teilnehmen. Doch diese Fahrt wird zum Albtraum, denn Lo wie eine Frau in der Nacht schreit und dann einen Aufprall auf dem Wasser. Sie glaubt die Frau wurde von Bord gestoßen. Als sie ihre Beobachtung dem Sicherheitsoffizier mitteilt, wiegelt dieser ab, denn die Kabine aus der sie das Geräusch gehört haben will, ist leer und es hat niemand darin gewohnt. Diese Fahrt entwickelt sich für Lo zu einer gefährlichen und tödlichen Reise.
Spannungsgeladen, aber etwas übertrieben wird dieser Thriller erzählt. Er fasziniert aber dennoch.
- Arne Dahl
Neid
(40)Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseiteAuch im Hochsommer mit einer Hitzewelle in Europa kann sich das Ocop-Team keine Auszeit gönnen. Sie sind auf der Spur eines Menschenhändlerrings, der insbesondere mit dem Betteln in Fußgängerzonen Profit macht. Währenddessen will Paul Hjelm die EU-Politikerin Marianne Barriere unterstützen, die unter Druck gerät, nachdem sie einen kontroversen Gesetzentwurf eingebracht hat. Und auch der Mord an einem Wissenschaftler, der einen Durchbruch bei der Elektromobilität geschafft hat, hält das international agierende Team auf Trab…
Arne Dahls „Ocop“-Reihe ist auf vier Bände angelegt, „Neid“ ist der dritte Band – und so kennt der Leser natürlich schon die Charaktere und die grundlegenden Zusammenhänge. Der Einstieg fällt dementsprechend leicht, wenn man die vorigen Bände kennt. Wenn man die Strukturen aber noch nicht kennt, dürfte man leicht überfordert sein. Besonders die vielen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern sind dabei durchaus herausfordernd, da man sich immer erst einmal orientieren muss. Die einzelnen Stränge sind dabei auch durchaus auch schon anspruchsvoll und erzählen sehr interessante Szenerien, aber es ist eben die Kombination aller Teile, die so reizvoll ist. Gelungen ist auch wieder, dass man die Charaktere noch ein wenig besser kennenlernt und diese andere Seiten von sich zeigen können – natürlich nicht in dem Maße, wie das bei einem einzigen Ermittler der Fall ist. Aber es ist eben auch die Vielfalt, die diese Romanreihe ausmacht.
Wie man es von Arne Dahl und insbesondere den Ocop-Bänden bereits gewohnt ist, scheinen die verschiedenen Handlungsstränge zunächst unabhängig voneinander zu verlaufen. Es gibt nur wenige Überschneidungen, erst nach und nach dämmert dem Leser, wie alles zusammenhängen könnte. In vielen Punkten kann man dabei richtig lesen, entscheidende Details sind aber dennoch überraschend und wendungsreich ausgearbeitet. Ich mag den einsetzenden Aha-Effekt an einem gewissen Punkt, an dem sich alles zusammensetzt. Das ist spannend geschrieben und hätte aus meiner Sicht die eingebauten Action-Szenen nicht gebraucht, wirklich gestört haben mich diese aber dann doch nicht.
„Neid“ zeigt weitere finstere Seiten der menschlichen Seele, handelt von Habgier, Machtwillen und einer geringen Wertschätzung anderer Menschen. Verpackt ist das in einen dynamisch erzählten und spannenden Thriller, der auf den verschiedenen Ebenen gut funktioniert und noch weiter an Reiz gewinnt, wenn die Stränge zusammengeführt werden. Das ist elegant und flüssig geschehen, sodass ein lesenswerter und packender Thriller entstanden ist. - Ernest van der Kwast
Mama Tandoori
(13)Aktuelle Rezension von: Durga108Ernest van der Kwaast ehrt in "Mama Tandoori" seine Mutter, Veena Ahluwalia, die vor der Unabhängigkeit im heutigen Pakistan geboren wird und mit ihren Eltern als Säugling vor den Gemetzeln zwischen Hindus und Moslems nach Indien flieht. 1969 kommt sie nach Holland, um eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen und lernt dort ihren zukünftigen Mann, den Arzt Theodorus Henricus van der Kwast, kennen. Mit ihm hat sie drei Söhne. Der jüngste ist Ernest, 1981 in Mumbai bei einem Urlaub geboren; dabei haben sich die Eltern so sehr eine Tochter gewünscht.
Das binationale Familienleben der van der Kwaasts ist turbulent: Da gibt es einerseits die energische Mutter, andererseits den Vater, der Zuhause zur Bedeutungslosigkeit verdammt ist sowie einen geistig behinderten Bruder.
In zehn sehr unterhaltsamen Kapiteln beobachtet der Autor Mutter, Vater, Brüder, Onkel und Tanten. Er stützt sich dabei auf eigene Erlebnisse und Erinnerungen sowie darauf, was ihm aus der Verwandtschaft zu Ohren gekommen ist. - Christian v. Ditfurth
Heldenfabrik
(34)Aktuelle Rezension von: martina_turbanischDie Berlin-Brandenburger Chemie AG (BBC) ist ein international agierender Konzern. Eine nächtliche Sitzung ist da nichts Besonderes und so treffen sich sieben von neun Vorstandvorsitzenden mal wieder zu eine späten Sitzung und werden dabei von einem Killerkommando überrascht. Schnell und präzise erledigt das Kommando seinen Job und entsorgt die Leichen auf eine eher ungewöhnliche Art und Weise. Sie werden zu einer Art Kranz zusammengebunden am nächsten Morgen in der Spree gefunden. In ihrer Mitte schippert eine Aktentasche, in der sich nichts weiter als ein Gedicht von Rainer Maria Rilke befindet. Der frisch von Hamburg nach Berlin gewechselte Kommissar Eugen de Bodt bekommt den Fall zugewiesen und ermittelt auf seine ganz spezielle Weise.
Sie waren an den Händen zu einem Kranz zusammengebunden. Sieben Leichen. Sechs Männer, eine Frau. Er wollte wegblicken, konnte die Augen aber nicht von dem Bild lösen. Heldenfabrik, S. 17
Mein Eindruck:
Der Plot zu Heldenfabrik besteht im Grunde aus zwei, miteinander verwobenen Geschichten.
Der Vorstand
Zum einen geht es natürlich um die Morde an den Vorstandmitgliedern der Berlin-Brandenburger Chemie AG. Nach den sieben in der Spree gefundenen Leichen sind auch die zwei, die nicht an dieser Vorstandssitzung teilgenommen haben, in Gefahr. Einen davon erwischt es dann auch recht schnell durch eine Bombe, trotzdem will niemand so recht mit der Sprache herausrücken, worum es hier gehen könnte. Vorstandsmitglieder von Chemie-Konzernen sind ja jetzt nicht unbedingt Sympathieträger und speziell diese hier haben gemauschelt, was das Zeug hält.
Der Killer
Der andere Handlungsstrang befasst sich mit André, einem der Killer - übrigens einem Vegetarier :-) Schnell stellt er fest, dass der Auftraggeber der ganzen Geschichte, dafür sorgt, dass keine Zeugen bleiben. Er flieht und hinterlässt dabei eine Spur aus Leichen, denn auch er will keine Zeugen hinterlassen. Schnell erkennt die Kriminalpolizei den Zusammenhang zwischen der Leichenspur von André und dem Killerkommando – aber es nutzt ihnen erst mal nicht viel. André ist clever, aber ob ihm das was nutzt? Er muss ja nicht nur vor der Polizei fliehen, sondern auch vor seinem Auftraggeber.
Der Kommissar
Mitten in diesem Gewusel erscheint der frisch nach Berlin gewechselte Kommissar Eugen de Bodt ein bisschen wie ein Fels in der Brandung. Er ist intelligent, gebildet, sehr eigenwillig und er hasst seinen Beruf. Ursprünglich hat er ihn ergriffen um seinem Vater eins auszuwischen, jetzt hängt er in einer Art Dauerschleife darin fest. Allerdings scheint er mir ohnehin nicht so genau zu wissen, was er will und bei diesem Fall wird er es wohl auch nicht herausfinden. Denn hier mischen jede Menge unterschiedlicher Behörden, mit ganz verschiedenen Motiven, mit und jede verschleiert so gut es geht relevante Informationen und erhöhen so das Durcheinander. Zu allem Überfluss wird de Bodt dann auch noch zwangsweise in eine andere Mordkommission versetzt – aber da hindert ihn nicht daran, weiter in diesem Fall zu ermitteln :-)
Rasant, temporeich und spannend
Heldenfabrik ist ein rasanter Thriller, der sehr viele, aktuelle Hintergründe einbezieht. Der stetige Wechsel zwischen der Perspektive des Killers und der Ermittler sorgt für viel Tempo und der etwas exzentrische Kommissar de Bodt hält die Geschichte zusammen. Ich mag Typen wie de Bodt, jedenfalls in Büchern :-) Er hat was von einem Terrier, der unbeirrt einer Spur folgt und sich dann festbeißt um nie wieder loszulassen. Seine philosophische Ader finde ich spannend und auch seine etwas schwierige Art kommt bei mir trotzdem positiv und sympathisch rüber. Der Rest des Teams ist mir jetzt gar nicht so sehr in Erinnerung geblieben, ihre Eigenarten fand ich eher etwas bemüht.
Schreibstil
Christian von Ditfurths Schreibstil fällt für mich jetzt nicht unbedingt in die Kategorie „flüssig und leicht lesbar“ – man braucht eine Weile, bis man sich darauf einlassen kann, aber dann entwickelt sich Heldenfabrik mehr und mehr zu einem Pageturner. Die Mischung aus Krimi und Polit-Thriller entwickelt, bei mir jedenfalls, eine Art Suchtfaktor. Zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt, wie weit Fiktion und Realität hier wohl tatsächlich auseinander gehen oder ob all das auch in der Realität möglich wäre. Vorstellbar wäre es jedenfalls.
Mein Fazit:Heldenfabrik hat alles, was ein guter Thriller benötigt -Tempo, Spannung und etliche Wendungen. Für alle die gerne auch mal etwas Politischeres in die Hand nehmen, kann ich es wirklich nur wärmstens empfehlen.
- Andrea Specht
Be the Change
(5)Aktuelle Rezension von: grinslausDieses Buch inspiriert Jung und Alt.
Die 6x4 Porträts über Frauen, die sich zu verschiedensten Zeiten in verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen engagiert haben und somit ihrer ganz individuellen, gottgegeben Berufung Ausdruck verleihen/verliehen haben, sind leicht zwischendurch mal zu lesen. So ist dies kein Buch, was von vorn nach hinten durchgelesen werden muss, sondern auch für Lesemuffel geeignet, die einfach mal zwischendurch eine spannende wahre Lebensgeschichte hören wollen. Zur Vertiefung sind jeweils weiterführende Links und Bücher angegeben.
Auch die grafische Gestaltung des Buches ist ein Augenschmaus, so dass es wirklich Spaß macht, das Buch zur Hand zu nehmen und darin zu stöbern.
Ich kann es wärmstens als Geschenk für Teenies und Berufungssuchende empfehlen, die vor allem nach weiblichen Vorbildern suchen. - Thomas Renggli
Rodriguez, Roberto, Ricardo, Francisco
(9)Aktuelle Rezension von: BriggsDie Familie Rodriguez, Schweizer Migranten mit chilenischem und spanischem Hintergrund, ist womöglich nicht beispielhaft in dem Sinne, dass sozialer Aufstieg so funktioniert. Sie ist es allerdings in dem Sinne, wie er funktionieren kann.
Zwei der Brüder begleiten den Autor in den Hort, in dem sie ihre Kindheit verbrachten. Sie sind Berühmtheiten dort, haben aber nie vergessen, wo sie herkamen.
In den ersten Kapiteln erfahren wir aus Interviews und Rückblicken, wie der Start für die drei verlief und wie sie jeweils ihren Weg in den Profifußball nahmen.
Den Abschnitt, in dem die Brüder einzeln charakterisiert werden, hätte ich mir erzählerisch stärker gewünscht. Über weite Strecken wird als indirekte Rede aufgezählt, was geschah – als gebe es keine Fakten.
In den späteren Kapiteln wird das besser gelöst, als habe der Autor besser in sein Buch hineingefunden.
Ein ausführliches Kapitel über die Geschichte der Mailänder Fußballclubs (augenblicklicher Arbeitgeber des erfolgreichsten der drei) fesselt, und auch der Blick auf die Nati-Spieler, deren Eltern Zugewanderte waren oder sind, gibt interessante Einblicke, ebenso wie die Exkurse über die wichtigsten und einflussreichsten Personen und über die großen Turniere, die Ricardo mitmachte.
Zum Ende hin bekommt das Buch jedoch ein paar Längen, indem zu viel sich nicht um die Hauptpersonen rankt.
Ein Kapitel über Brüdertrios und -paare im Profifußball macht in meinen Augen ein wenig zunichte, was kurz vorher mit den von den Rodriguez-Brüdern unabhängig voneinander beantworteten Stichwörtern gelungen ist.
Dieses Buch will keine Heldenverehrung erzeugen.
Es stellt jedoch sehr gut heraus, dass nicht Fußball das Leben ist, sondern dass die Familie das Leben ausmacht.
Für diese drei jungen, sympathischen Männer war die bedingungslose Unterstützung durch ihre Eltern ausschlaggebend für ihre Karrieren.
Zum Abschluss gibt es ein Nachwort des Betreuers der drei aus Kindheitstagen.
An dieser Stelle ist das Buch rund. Ich hab es gern gelesen. - Agnes Prus
halb zehn - das Frühstückskochbuch
(68)Aktuelle Rezension von: blaues-herzblattVon Anfang an ist dieses Buch mit seinem ganz in rosarot getauchten Hardcover-Umschlag eine wahre Erscheinung. Stimmiger könnte es nicht sein mit der gestanzten Schrift und dem schlichten eingerahmten Bild auf dem Cover.
Später fällt die Inhaltsangabe ins Auge, eingeteilt in Brotiges, Sachen mit Ei, die nicht mehr wegzudenkenden Porridge -Gerichte aber auch köstliche Marmeladen- und Aufstrichrezepte finden sich unter den Kategorien.
Alles ist liebevoll und ein bisschen Hygge-Feeling schwingt immer mit auf den minimalistisch gehaltenen Bildern und den umfassenden Erklärungen darüber, dass es gar nicht viel braucht für ein leckeres Frühstück.
Wer gerne Fakten dabei hat, wird sich freuen, alle Rezepte sind mit Nährwertangaben bestückt, die verraten welches Rezept es so richtig in sich hat und was man auch nach einem ausgedehnten Weihnachtsessen mit gutem Gewissen genießen kann.
Die Rezepte selbst könnten vielfältiger und unterschiedlicher nicht sein, mal orientalisch, mal griechisch und dann wieder doch ganz urdeutsch. Die Mischung macht’s!
Und wer noch nicht ganz vom Rezept überzeugt ist, den knacken sicher die liebevollen Texte zu Anfang der Rezepte. Wenn die Autorinnen von Croissants am Eiffelturm schwärmen, kann man den Geruch des Buttergebäcks förmlich erschnuppern und kann gar nicht mehr anders, als loszulegen.
Einziger Punkt der einen tendenziell frühmorgendlich eher faulen Menschen wie mich bei dem ein oder anderenRezept abgeschreckt hat war die Zutatenliste. Die fällt hier öfter mal etwas länger aus und kann auf Besitzer mit nicht ganz ausgewachsener Küche schon mal etwas beängstigend erscheinen. Dafür warten nach dem ersten Überwinden natürlich ungeahnte neue kulinarische Köstlichkeiten. Der Geschmack gehört den Mutigen.
Ein Muss für alle, die ihr Frühstück gerne mal ausdehnen und zu einem Lebensmittelpunkt machen, hier wartet Abwechslung.
PS: Die meisten Rezepte lassen sich auch ganz wunderbar abends schnabulieren.
- Jussi Adler-Olsen
TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...
(13)Aktuelle Rezension von: mandalottiDas war jetzt nicht so mein Ding. Ich komme mit solchen Polit-/Wirtschaftsthrillern nicht klar. Ich hatte schon relativ zeitig irgendwie den Überblick verloren, dass ich schon überlegt habe abzubrechen, aber ich habe es durchgezogen.
Zum Ende hin wird es dann zwar nochmal spannend, aber das macht den ersten Teil auch nicht besser.
- Bastian Sick
Happy Aua
(231)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryFür mich ist die deutsche Sprache einfach wunderschön, auch wenn sie viele Tücken hat. Fehler laufen mir ständig zu und es macht mich halb wahnsinnig, wenn die Verursacher einfach nur mit der Schulter zucken. In der Dorfbäckerei steht seit Jahren ein Schild mit „Holzluckenbrot“. Meine Finger jucken, es einfach abzureißen! Wen wundert es also, dass ich über diese Sammlung hellauf begeistert bin?
Bastian Sick ist mein Held – er kämpft für die Einhaltung der Rechtschreibung und macht mir immer wieder Mut. Nein, das meine ich keinesfalls ironisch! Solange es seine Kolumne und seine Bücher gibt, besteht noch die Hoffnung, dass die Leute doch noch ein paar Rechtschreibregeln lernen und/oder zum Wörterbuch greifen, wenn sie unsicher sind. Mal im Ernst: Gurge, Blaubärmarmelade, Bohlingtaschen, Reberaturen und Führsprecher sind schon krass. Falsch gesetzte Apostrophe und mehr oder weniger witzige Schilder gibt es noch on top.
Der Wahnsinn kennt keine Grenzen, denn nicht nur handgeschriebene Fehler sind gesammelt, sondern auch jede Menge Fehler aus Zeitungsberichten und Onlinetexten. Da mir viele dieser Fehler tatsächlich körperliche Schmerzen bereiten ist „Happy Aua“ schon ein doppelt gut gewählter Titel.
Von mir fünf Sterne! - Alexandra Knoppien
Burnout im Paradies
(3)Aktuelle Rezension von: SilviaBuckleyEin unglaublich packendes Buch! Die Autorin schildert Ereignisse, die man sich als durchschnittlicher Tourist gar nicht vorstellen kann, und bietet sehr interessante Einblicke in das Leben hinter den Kulissen eines Urlaubsparadieses. Von traumhaften Tauchverhältnissen und entspannter Tropenstimmung zu Morddrohungen, Insel Mafia, kultureller Verständigung (und Missverständnissen) und Erdbeben ist alles dabei. Auch die Folgen eines solchen Lebensstils werden sehr gut beschrieben und geben dem Begriff ‚Burnout‘ eine klare Bedeutung. All dies ist dargestellt mit sehr viel Liebe zum Detail, Sinn für Humor, Ehrlichkeit und Selbstkritik. Absolut lesenswert!
- Susanne Kilian
Don´t let me be misunderstood
(4)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeGeschrieben von einer UN-Übersetzerin und Kommunikationstrainerin erfahre ich beim Lesen so einiges über den internationalen Umgang und ganz besonders über die Sprache und das Miteinander. Die deutsche Sprache ist in ihrer Direktheit und Effizienz in der Minderheit auf der Welt. Insbesondere im Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen kann das zu sehr unangenehmen Situationen, Fettnäpfchen und sogar zum Ende von Geschäftsbeziehungen führen.
Mit viel Leichtigkeit, Witz und reichlich Faktenwissen nimmt mich Susanne Kilian mit auf eine kleine Weltreise. Ich lerne auf den Seiten so viele verschiedene Kulturen kennen wie sonst in kaum einem Buch.
Zwar richtet sich dieses Sachbuch eher an Geschäftsleute, die international Erfolge einbringen möchten, doch auch ich konnte einiges über meine eigene Kommunikation lernen. Ganz sicher sind Empathie und die „drei Asse“ im Umgang miteinander auch wichtig, wenn dieselbe Muttersprache eine Basis bildet. Gleichzeitig waren die von der Autorin eingestreuten Fettnäpfchen-Beispiele immer wieder unterhaltsam. Susanne Kilian ist mir besonders sympathisch und hat mir mit diesem Werk eine große Freude bereitet.
- Internat. Jugendbibliothek
Der Kinder Kalender 2023: Mit 53 Gedichten und Bildern aus der ganzen Welt
(17)Aktuelle Rezension von: SofieWaldenEin 'aus aller Welt'-Kalender für Kinder und die Erwachsenen auf jeden Fall auch
Dieser Kalender ist ein ganz besonderer Jahresbegleiter. Nicht jeden Monat, nein jede Woche, hält er ein neues Hallo für uns bereit. Auf jeder Seite findet sich ein Gedicht, aus den verschiedensten Ländern unserer Welt. Man kann versuchen, es in seiner Originalsprache und Schrift zu lesen, was sich natürlich meist ziemlich lustig anhört. Manchmal steht aber auch ein Kind davor, dass es den anderen vorlesen kann, weil es seine Muttesprache ist. Und dann hören alle bewundernd zu. Damit es aber auch jeder vom Sinn her versteht, ist es auch jeweils in deutscher Sprache aufgeschrieben und drumherum, sehr kreativ und richtig schön, passend illustriert.
Vor diesem Kalender bleibt jeder stehen und er bringt viel Interaktion, ins Gespräch kommen, mit sich. Und dabei ist zwar zuerst einmal an Kinder gedacht, und das passt auch sehr gut, aber das Konzept funktioniert auch für Erwachsene, ganz prima sogar.
- Fabio Haebel
It's Market Day
(49)Aktuelle Rezension von: SpreelingFabio Haebel war mir bislang unbekannt. Jetzt halte ich ein ungewöhnliches Kochbuch in den Händen.
Im Buch werden acht europäische Märkte in großen Städten vorgestellt. Es gibt eine grafische Darstellung mit kurzen Infos. Wo liegt der Markt, wie viele Stände gibt es, wann hat der Markt geöffnet.
Wichtig finde ich die Adresse und auch die Internetseite!
Zu jedem Markt gibt es eine Geschichte zu einer Person, die dort einen Stand betreibt. Das fand ich sehr informativ und macht es noch persönlicher!
Als kleinen Tip gibt es Hinweise, was dort eine Spezialität ist und was der Autor noch nirgends gefunden hat. Als Rezepte gibt Spezialitäten der Region. Die Zutaten sind nicht zu außergewöhnlich und die Fotos machen Lust zum nachkochen!
Schade finde ich die wenigen aussagekräftigen Fotos. Ein nahes Bild des Gemüses, eine Großaufnahme des Autors vor einem Stand können überall entstanden sein. Da findet man auf den Webseiten schönere Fotos, was ja nicht Sinn der Sache war.
Auf jeden Fall ein schönes Geschenk für Koch- und Back - begeisterte. - Matt Basanisi
Skorpion
(87)Aktuelle Rezension von: Buecherwurm76In Palermo wird ein Priester auf offener Straße erschossen, im Hafen von Antwerpen werden über drei Tonnen Kokain auf einem Frachter entdeckt und in Zürich begeht ein Pilot Selbstmord. Zunächst scheinen all diese Fälle nichts miteinander zu tun zu haben, doch bald führt jede Spur zu einem Ex-Banker, der tief in mafiöse Strukturen und internationale Geldwäsche verstrickt ist.
Der Schweizer Bundesermittler David Keller wird auf den Fall angesetzt und findet sich schnell in einem weitverzweigten Netzwerk aus Mafia, Geheimdiensten, politischen Machtspielen und korrupten Behörden wieder. Nichts ist, wie es scheint, und niemand ist wirklich vertrauenswürdig.
Das Autorenduo Basanisi/Schneider liefert einen flüssig lesbaren Thriller mit zahlreichen überraschenden Wendungen. Gerd Schneiders Erfahrung als Filmemacher sorgt für visuelle Klarheit, während Matt Basanisis Hintergrund als ehemaliger Ermittler der Schweizer Bundeskriminalpolizei dem Ganzen die nötige Authentizität verleiht.
David Keller fügt sich als Ermittler perfekt in diese Welt eines Politthrillers ein. Er ist kompetent und erfahren, gleichzeitig aber auch zutiefst menschlich und verletzlich. Immer wieder gerät er in Konflikte mit dem System – ein Mann, der das Richtige tun will, in einer Welt, die oft das Falsche belohnt.
Ich fand diesen Thriller ausgesprochen packend! Der zweite Teil der Reihe liegt schon auf meinem SuB. 📚
Fazit: „Skorpion” ist ein authentischer Polit- und Mafia-Thriller, der die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt. Für Fans politischer Verschwörungsromane ist dieses Buch ein echter Volltreffer.
- Carolin Kronenberg
Drummergirl
(13)Aktuelle Rezension von: cat10367Ich habe beim Lesen Charly begleiten dürfen, die durch einen Schicksalsschlag eine Reise beginnt, bei der sie nicht weiß, wo sie sie hinführen wird.
Charly trifft unverhofft auf Menschen, die ihr helfen und denen sie selbst auch hilft.
Ihre tolle Einstellung zum Leben gibt ihr genau das richtige Gespür – wirklich sehr beeindruckend.
Mir hat dieses Buch wirklich wunderbar gefallen und der Schreibstil von Carolin Kronenberg hat mich förmlich in die Geschichte gezogen. Wenn ich jetzt beim Schreiben dieser Rezension daran denke, habe ich das Gefühl Charly sitzt mit den Jungs neben mir und hört zu.
Ich liebe dieses Buch und kann es allen Musikliebhabern nur empfehlen.
- Ulrike Skadow
Suppen - Rezepte aus aller Welt
(3)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderEine Supper ist immer was tolles und es gibt so viele Varianten und Möglichkeiten einen Suppenteller zu füllen und mit Ulrike Skadow gehts eben einmal um die Welt. Bei jedem kommt was anderes auf den Teller und die Gewürze und Zubreitungsarten ändern sich und natürlich auch die Zutaten. Es wird scharf und feurig, aber auch fleischig oder was mit Fisch oder eben auch mal nur mit Gemüse. Ganz tolle Ideen und Rezepte und es ist gut zum nachkochen und es wird immer von tollen Bildern begleitet. Einmal durch Europa und dann nach Afrika und Asien und noch weiter. Super tolle Suppenküche.
- Katharina Juli
Heart Racing
(64)Aktuelle Rezension von: i1arieIch habe mich für das Buch aufgrund des Formel 1 Bezugs entschieden. Die Love Story zwischen Lism und Ronja war wirklich schön und liest sich sehr liebevoll.
Die Charaktere haben mir etwas an Tiefe gefehlt. Zu Beginn waren auch keine äußeren Merkmale genannt, daher war die Vorstellung sehr schwer.
Am Ende ist dennoch ein Happy End gewesen. Ich mochte va den technischen Bezug zur Formel 1 abrr es ist auch für nicht Fans sehr verständlich.
- Marianne J. Voelk
Das große Brotbuch
(2)Aktuelle Rezension von: LesezeichenfeeDieses große Brotbuch hat so wahnsinnig tolle Rezepte für Brote, Brötchen, Aufstriche und Beläge aus der ganzen Welt. Über 200 Stück.
Wer das „andere“ und das „bekannte“ liebt, ist hier sehr gut aufgehoben.
Erst mal wieder alles ganz toll erklärt, auch mit dem Gehen, es gibt auch viele Tipps und auch, wenn etwas schief läuft. Auch für Eilige und den Brotbackautomaten, aber auch für Leute, die keinen Brotbackautomaten haben.
Beispiele:
Italienisches Pesto
Würziges Landbrot mit Sonnenblumenkernkruste
Leinsamenbrot
Zwiebel-Kräuter-Zopf
Allgäuer Kräuterflädle
Badener Winzerlaib
Finnenbrot
Norwegisches Haferbrot
Walliser Walnußbrot
Tibetisches Reis-Hafer-Brot
Steiermärkisches Kürbiskernbrot
Arabisches Beduinenbrot
Ägyptisches Sonnenbrot
Aztekenbrot
Laugengebäck
Schwäbischer Apfelwecken
Rheinländisches Sonntagsbrot
Karibisches Bananenbrot
Nürnberger Honigbrot (Echte Elisenlebkuchen)
Piricreme
Rettichbutter
Bayrischer Obatzter
Und vieles andere mehr.
Ich finde das Buch so toll, da ich aber in den letzten Jahren sehr selten in das Buch reingeguckt hab, darf es jetzt gehen. Supertolle Rezepte, vor allem wenn man mal nicht weiß, was backen und mit was belege ich das Brot. Einfach toll.
- Claudia Conrath
Was koch' ich heute? Vol. 2
(10)Aktuelle Rezension von: Gela_HKKochsendungen, Podcasts, Bücher, Zeitungen. Überall findet man Rezepte. Selten sind sie aber so gelungen und alltagstauglich wie im vorliegenden Buch der Bayern 3 Community.
Angefangen beim Frühstück über Zwischensnacks, Familienklassiker, Salaten, Reiseproviant und tollen vegetarisch/veganen Gerichten ist wirklich alles zu finden.
Keine abenteuerlichen Zutaten, für die man eine Kurzreise planen müsste. Leichte Kochanleitungen, tolle Tipps zur Abwandlung und natürlich Bilder, um den Appetit anzuregen.
Das Linsenchili und das Schweinefilet in Senfsauce musste ich gleich testen.
Dieses Kochbuch macht Lust wieder jeden Tag zu kochen.
- Julian Kutos
Simply Veggie
(27)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Simply Veggie - Einfach vegetarisch genießen“ wurde von Julian Kutos geschrieben. Er hat zunächst Marketing studiert. Danach hat Herr Kutos in Kalifornien die Ausbildung zum „Gourmet RAW Food Chef“ absolviert. Nach einem Aufenthalt in Frankreich, bei dem er die Französische Küche sowie die Patisserie kennengelernt hat, gründete er seine eigene Kochschule in Wien. Außerdem ist er viel auf Messen und Events im In- und Ausland anzutreffen.Das Buch ist unterteilt in einen allgemeinen Teil (unter anderem „Meine Vorratskammer“, „Die fünf Geschmacksrichtungen“, „Der perfekte Schnitt“), in „Grundrezepte“, „Salate, Suppen & Vorspeisen“, „Brot & Aufstriche“, „Hauptspeisen“ und „Desserts“. Am Ende des Buchs befinden sich unter anderem noch wichtige (Koch-)Begriffe, das Glossar, Bezugsquellen, Menüvorschläge sowie das alphabetische Rezeptregister.
Zu den Grundrezepten gehören beispielsweise Palatschinken, Tortillas, Gemüsefond und Thai-Sweet-Chili-Soße. Des Weiteren sind unter anderem die im Folgenden genannten Rezepte im Buch enthalten: „Insalata di Melone“, „Gyoza mit Gemüsefüllung“, „Französische Zwiebelsuppe“, „Birne-Walnuss-Bauernbrot“, „Verdure grigliate“, „Kartoffelschnitzel“, „Thai-Curry“, „Quinoa-Risotto mit Steinpilzen“ sowie „Pasta Puttanesca“. Als Desserts werden etwa „Himbeer-Mascarpone-Parfait“, „Avocado-Schoko-Mouse“ und „Apfeltarte“ vorgestellt.
Die Rezepte enthalten neben der Arbeits- und Zubereitungszeit, die Zutatenliste, die gut strukturierte und mit Zwischenüberschriften versehene Zubereitung sowie mindestens ein geschmackvolles Foto und ggf. Tipps.
Der Text ist verständlich geschrieben. Durch schöne Fotos, die sich nicht nur auf die einzelnen Rezepte beziehen, entsteht eine angenehme Abwechslung für das Auge.
Sehr gut hat mir auch der allgemeine Teil am Anfang und Ende des Buchs gefallen sowie, dass verschiedene Tätigkeiten, wie beispielsweise die unterschiedlichen Schneidetechniken nicht nur textlich sondern auch zusätzlich durch viele aussagekräftige Fotos beschrieben werden.
Ein kleiner Minuspunkt ist, dass die Nährwertangaben sowie Symbole zum Beispiel für vegane Gerichte bei den Rezepten fehlen. Dieses wird allerdings durch die gute Aufbereitung des übrigen Buchs ausgeglichen.
Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil die Auswahl der verschiedenen Rezeptthemen im Allgemeinen aber auch die enthaltenen Gerichte im Detail samt der vielen unterstützenden Fotos einfach passen.
- Marie Feldt
Suppenliebe
(3)Aktuelle Rezension von: katze102Marie Feldt erklärt zunächst grundlegend, wie man verschiedene Brühen kocht und zum Schluß des Buches die Herstellung verschiedener Einlagen. Dazwischen finden sich Rezepte für 70 Suppen, die die Seele wärmen, allesamt sehr gut erklärt, leicht nachzuarbeiten und ergänzt durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Suppe und meist auch durch Tipps. Unter den Suppen finden sich auch Klassiker wie Hochzeitssuppe, Ministrone oder Leberknödelsuppe; mich sprechen allerdings die vielen Suppen vielmehr an, die beim Kochen und Genießen auf eine Reise in andere Länder einladen, beispielsweise die afrikanische Ernusssuppe, scharfes Tom Kha Gai, Ash-Doogie (persische Joghurtsuppe) oder griechische Hühnersuppe. Manche Klassiker wurden etwas abgewandelt, wie die Erbsensuppe mit Garnelen, und kommt in ganz frischen neuen Kombinationen daher.
Ich selber liebe Suppen und bin ganz begeistert von den Rezepten in diesem Buch; klar, manche kenne ich schon in dieser Art, entdecke dann aber häufig eine ungewohnte Würzung und bin gespannt. Für mich sind auch viele neue Suppenrezepte enthalten, was für eine tolle Sammlung!























