Bücher mit dem Tag "interpretationshilfe"

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59 Bücher

  1. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.117)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  2. Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Emilia Galotti

     (882)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Prinz hat ein Auge auf die bürgerliche Emilia Galotti geworfen, ohne zu ahnen, dass diese bereits vergeben ist. Dies erfährt er erst, als es schon fast zu spät ist. Es ist der Tag der Hochzeit zwischen Emilia und dem ihr Angetrauten. Doch auf dem Weg zur Eheschließung fallen die beiden einem vom Prinzen inszenierten Komplott zum Opfer und Emilia Galottis Zukünftiger stirbt. Als Emilias Vater davon erfährt, beschließt er, den Prinzen zu ermorden, richtet letztendlich aber seine eigene Tochter, um deren Ehre zu schützen. 

    Von vorne herein sei gesagt, dass ich ein großer Fan des bürgerlichen Trauerspiels bin, auch wenn diese meist im 21. Jahrhundert ihre Aktualität verloren haben. Das merkt man auch sehr stark bei diesem Werk von Lessing. Rückwirkend mag "Emilia Galotti" in seiner Entstehungszeit, den 1770er Jahren als politisches Mittel im Kampf gegen die übermächtige Herrschaft der Fürsten und die damaligen Ständekonventionen gut funktioniert haben. Allerdings hat ein junges Mädchen, dass freiwillig den Tod wählt, damit ihre Jungfräulichkeit und ihre Ehre geschützt bleiben, nicht mehr viel mit der Realität zu tun. Trotzdem ist und bleibt das Trauerspiel spannend. Tragik und das Bewusstsein darüber, dass mindestens eine:r der Protagonist:innen am Ende den Freitod wählen wird, drängen dazu weiterzulesen. Auch kann mich Lessing mit seiner Sprache überzeugen. Die Dialoge wirken keineswegs angestaubt und veraltet und machen beim Lesen immer noch Spaß. Kritik muss ich allerdings auch an den Protagonist:innen, allen voran Emilia Galotti, üben. Diese sind in meinen Augen wahrlich keine Sympathieträger:innen. Emilia war mir zu naiv und obwohl sie klug und intelligent gewirkt hatte, konnte ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Im Übrigen muss ich sagen, dass mich das Werk von den Figuren und der Handlung sehr stark an "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller erinnert. Der Vater, der meint alles besser zu wissen, die naive Tochter und der böse Handlanger, der am Ende alle Schuld in die Schuhe geschoben bekommt. 

    Wie dem auch sei, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann Lessings Werk von Herzen weiterempfehlen, da es einen anschaulichen Einblick in den Geist und das Denken des 18. Jahrhunderts gibt. 

  3. Cover des Buches Theodor Fontane: Effi Briest (ISBN: 9783938484180)
    Theodor Fontane

    Theodor Fontane: Effi Briest

     (1.745)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Nachdem ich schon ein paar englische Kassiker von Jane Austen, den Brontes und Charles Dickens gelesen habe, dachte ich mir, dass ich es auch mal mit einem deutschen Klassiker versuchen könnte und habe mir "Effi Briest" ausgesucht. Ich dachte, dass es hier um eine interessante junge und starke Frau geht, die versucht, aus ihrem fremdbestimmtem Leben auszubrechen und ihren eigenen Weg zu gehen.

    Doch da habe ich mich wohl geirrt. Die Protagonistin Effi ist keine starke Persönlichkeit, vielmehr ist sie schwach, wankelmütig und schafft es nicht, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Diese Unfähigkeit hat mich im Lauf der Geschichte immer mehr frustriert: Hätte Effi mal selber etwas unternommen, anstatt ihre Eltern und ihren Ehemann alles bestimmen zu lassen, wäre die Geschichte bestimmt besser ausgegangen. Doch man muss auch verstehen, dass Effi mit der Situation in gewisser Weise überfordert war: Wenn man mit siebzehn den Ex seiner Mutter heiraten muss und mit ihm in ein kleines Kaff zieht, wo einem nur Feindseligkeit entgegenschlägt, ist es bestimmt nicht immer leicht. Schnell verkriecht sie sich in ihrer Frustration und hat auch keine Hobbies, mit denen sie sich von ihrer unglücklichen Ehe und dem Mangel an Gesellschaft ablenken könnte. Eigentlich kann sie einem wirklich leid tun, weil ihr Leben so leer ist.

    Auch die anderen Figuren sind keine wirklichen Sympathieträger. Ihr Mann wirkt häufig verkrampft und hat ständig so einen Lehrer-Tonfall drauf. Ihre Eltern, vor allem die Mutter, scheinen nicht wirklich auf ihre Tochter einzugehen und nachdem Effi gesellschaftlich ruiniert ist, verstoßen sie sie zumindest zuerst) herzlos. Major von Crampas, mit dem sie eine Affäre hat, fand ich ziemlich aufdringlich und geschmacklos, aber er hat sich wenigstens richtig mit Effi beschäftigt und sie nicht, so wie ihr Mann, wie ein kleines Kind behandelt. Am meisten mochte ich noch den Apotheker Alonzo Gieshübler, einen der wenigen Freunde, die Effi hat, und der ihr langweiliges Leben zumindest zwischenzeitlich interessanter macht, indem er Veranstaltungen organisiert und ihr Lesestoff besorgt.

    Das Setting in dem kleinen Küstenort Kessin war wirklich bedrückend, man hat gut gemerkt, warum Effi sich dort unwohl fühlt. Alles wirkt düster und freudlos, mit Ausnahme der kurzen Badesaison im Sommer, wo ein paar Kurgäste zu Besuch kommen. Als Effi und Instetten endlich nach Berlin umgezogen sind, war ich wohl genauso erleichert wie die Protagonistin, der Einöde dieses Kaffs an der Ostsee zu entfliehen. 

    Die Handlung selbst hat sich teilweise etwas gezogen, vor allem der Teil in Kessin war unnötig lang, aber vielleicht wollte Fontane damit auch einfach zeigen, wie langweilig und eintönig Effis Leben in dem kleinen Ort ist. Am Ende des Buches kommt es dann aber zu einer unerwarteten Wendung, mit der ich echt nicht gerechnet hätte. 

    Ich war etwas enttäuscht, dass man nicht mehr über Effis Affäre erfährt. Zwar war mir schnell klar, dass zwischen den beiden irgendwas ist, aber bis auf Handküsse und Flirten passiert nichts, oder zumindest wird es nicht erzählt. Irgendwie ist Effi Briest deshalb für mich gar kein richtiger Liebesroman, sondern eher eine Art Gesellschaftskritik. Das wird noch deutlicher, als ihr Mann sich einer moralischen Zwickmühle gefangen sieht, in der er sich, ohne die komische preußische Gesellschaft und ihr albernes Getue um Ehre, nie befinden würde. 

    Ich bin keine Historikerin, aber ich denke, dass das Buch die Zeit ziemlich gut abbildet und wie die Menschen in Preußen damals gedacht haben. Schockierend fand ich, dass es vollkommen normal war, siebzehnjährige Mädchen mit fast 40 Jahre alten Männern zu verheiraten, die beinah so alt wie ihre Väter waren. Auch sieht man an diesem Buch gut, wie eingeschränkt bürgerliche und adelige Frauen damals waren: Sie durften nicht arbeiten, ihr einziger Job war es, Kinder zu kriegen, hübsch auszusehen und hin und wieder eine nette Party für die Freunde ihres Mannes und deren Frauen zu organisieren. Was war das bitte für ein Leben? Ich bin froh, dass diese Zeiten lange vorbei sind.

    Der Schreibstil  des Buches ist mit modernen Romanen nicht vergleichbar, aber ich habe mich doch schnell eingelesen. Fontane streut großzügig französische Fremdwörter in die Geschichte ein und der Satzbau ist aus heutiger Sicht manchmal etwas abenteuerlich. Die Worterklärungen, die bei meiner Ausgabe im Anhang sind, waren auf jeden Fall sehr hilfreich, ich glaube, dass ich Teile der Geschichte sonst einfach nicht verstanden hätte.

    Der Roman hat mich ehrlichgesagt ziemlich frustriert zurückgelassen und ich weiß nicht, ob ich für dieses Buch jedem empfehlen kann. Wer kleine Ostseekäffer, in denen der Hund begraben liegt, nicht ausstehen kann und bei weinerlichen Protagonist*innen die Krise kriegt, sollte es eher nicht lesen. Aber wenn ihr euch für die Gesellschaft im 19. Jahrhundert interessiert und nach dem Lesen aus tiefstem Herzen dankbar sein wollt, heute und nicht in den 1890ern zu leben, dann lest es.


  4. Cover des Buches Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (ISBN: 9783100483430)
    Thomas Sprecher

    Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Anita27a

    In meiner Schulzeit, die nun schon länger her ist, habe ich einmal den  "Tod in Venedig" von Thomas Mann gelesen. Ich fand die Geschichte damals so eigenartig und auch bedrückend, dass ich mich bisher an kein Werk von Thomas Mann mehr herangewagt habe.
    Als nun in der Klassikerrunde "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" auf dem Programm standen, war ich zunächst einmal recht skeptisch, ob ich denn mit dem Roman zurecht kommen würde.
    Erzählt wird die Geschichte von Felix Krull, dem Sprössling des dem Alkohol nicht abgeneigtem Schaumweinfabrikanten Engelbert Krull aus dem Rheingau.
    Schon als Knabe von außergewöhnlicher Schönheit und mit ungewöhnlich viel Fantasie und Einbildungskraft ausgestattet, schwindelt sich Felix von frühester Kindheit an mit sonnigem Gemüt durchs Leben.
    Thomas Mann erzählt von dessen Kindheit, seinem Versagen in der Schule, er berichtet von ersten kleinen Diebstählen, zuerst eher zufällig, von ersten Liebesabenteuern und schliesslich vom Verfall der Firma und dem Selbstmord seines Vaters und der damit einhergehenden Ächtung im Wohnort.
    Durch die Vermittlung seines Paten kommt es, dass Felix in die Welt hinausgeht, über Frankfurt nach Paris, wo er schliesslich eine Anstellung in einem der besten Hotels der Stadt erhält.
    Hier nun beginnt Felix sich fintenreich und mit allerlei Halbwahrheiten und Hochstapeleien durchs Leben zu mogeln. Hierbei ist er ungeheuer charmant, erfolgreich, selbstbewusst und nicht nur die Damenwelt liegt ihm zu Füßen.

    Dies alles klingt wunderbar und der Roman könnte durchaus kurzweilig und flüssig sein, ist es aber nicht, denn er ist von Thomas Mann geschrieben.
    Die komplexe Sprache , ausformuliert bis ins Detail, Bandwurmsätze am laufenden Band machen das Buch nicht einfach zu lesen. Anfangs habe ich sehr damit gehadert. An diese Art zu schreiben, an die vielen ausufernden philosophischen Einschübe und Betrachtungen musste ich mich erst gewöhnen.
    TM bedient sich einer aussergewöhnlich schönen Sprache. Als ich es einmal akzeptiert hatte, dass ich hier nicht schnell lesen kann und auch Wörter nachschlagen muss, wurde das Lesen zum Genuss für mich.
    Wunderbar fand ich das Spiel mit der schönen Sprache, die eingestreuten französichen Begriffe, aussergewöhnliche Namen, wie Sally Meerschaum, Schimmelpreester, Müller-Rose, Professor Kuckuck. Gefallen hat mir der Sinn fūr Schönheit, die Offenheit auch in sexueller Hinsicht, Passagen wie die ūber das wahre Wesen der Liebe.
    Irritiert haben mich das unglaubliche Selbstbewusstsein, das ausgeprägte Klassenbewusstsein, die Arroganz der Betrachtungen.
    Hier bin ich nicht sicher wieviel davon echt ist und wieviel ironisch/gesellschaftskritisch gemeint ist.
    Alles in allem war die Lektūre sehr anregend und ich denke ich werde die eine oder andere Passage noch einmal lesen.
    Ich vergebe 4 Sterne, einen Stern ziehe ich aufgrund der vielen langatmigen Passagen ab, die man nur mit einer guten Portion Durchhaltewillen meistert.

  5. Cover des Buches Johann Wolfgang Goethe: Faust I und Faust II (ISBN: 9783486886634)
    Ralf Sudau

    Johann Wolfgang Goethe: Faust I und Faust II

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    DAS SHLEGGTESTE BUGG ALER ZEITEN. NIEMAND LESEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  6. Cover des Buches Die Räuber (ISBN: 9783150000151)
    Friedrich Schiller

    Die Räuber

     (651)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Diessner

    Direkt zu Beginn spinnt sich eine Intrige um den Helden des Stücks. Als Liebling seines Vaters, dem Grafen von Moor, ist Karl in sein Studium vertieft. Doch durch einen Brief aus der Feder seines Bruders Franz erfährt er von seiner Enterbung. Tief erschüttert gründet er mit seinen Kommilitonen eine Räuberbande, versucht dabei aber stets auf dem rechten Weg zu bleiben.

    Die Geschichte vereint verschieden Epochen. Karl steht für den Sturm und Drang und ist entsprechend sehr emotional und doch verantwortungsbewusst. So führt er seine Räuberbande mit Bedacht und steht ständig zwischen Recht und Unrecht. Franz dagegen trägt Elemente der Aufklärung und wehrt sich beständig gegen alles Göttliche – wird auf Grundlage dessen jedoch verrückt. Amalia – die Geliebte Kalr’s - verkörpert die Empfindsamkeit. Auffallend ist, dass sie sich nicht von den Machenschaften Franzens täuschen lässt und stets treu bleibt.

    Wie alle Werke von Schiller ist die Sprache teilweise schwer zu begreifen. Zwar finde ich, dass man den Inhalt des Buches gut versteht, viele Passagen sind jedoch gehoben und verworren formuliert. So wird klar, dass vor allem die Räuber über eine umfassende Bildung verfügen, was die Dialoge zeitweise wirklich amüsant werden lassen. Immerhin unterhalten sich Kriminelle sonst eher schlicht und mit grobem Vokabular.

    Auch die Handlung ist rund und wird zum Schluss vollends aufgeklärt. Ungewöhnlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Held einem Happy End gegenüber steht welches durch Pflichtbewusstsein zerschlagen wird. So endet die Handlung dennoch tragisch und Karl verliert alles kurz Gewonnene. Sein eigener ehrenvoller Tod wird dagegen nur angekündigt – bleibt jedoch offen.

  7. Cover des Buches Iphigenie auf Tauris (ISBN: 9783846029688)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Iphigenie auf Tauris

     (411)
    Aktuelle Rezension von: Bionoema

    Da ich ein großer Fan der Mythologie und Familienverstrickungen bin, hat mir das Stück von Goethe sehr gut gefallen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. Für Zwischendurch gut geeignet!

  8. Cover des Buches Lektüreschlüssel zu Georg Büchner: Dantons Tod (ISBN: 9783150153444)
  9. Cover des Buches Lektüreschlüssel zu Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther (ISBN: 9783150153123)
    Mario Leis

    Lektüreschlüssel zu Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther

     (8)
    Aktuelle Rezension von: wortzauberer
    Enthält Grundlagen, ist jedoch für das fortgeschrittene Verständnis nicht ausreichend tiefgründig.
  10. Cover des Buches Interpretationshilfe Deutsch / FRANZ KAFKA: Der Proceß (ISBN: 9783894498085)
  11. Cover des Buches Friedrich Schiller: Maria Stuart (ISBN: 9783486014433)
  12. Cover des Buches Erläuterungen und Dokumente zu Friedrich Hölderlin: Hyperion (ISBN: 9783150160084)
  13. Cover des Buches Cliffsnotes On Orwell's 1984 (ISBN: 0764585851)
    Nicole Moustaki

    Cliffsnotes On Orwell's 1984

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches York Notes on Heart of Darkness, Joseph Conrad (ISBN: 9780582022690)
  15. Cover des Buches York Notes on T.S.Eliot's "Waste Land" (ISBN: 9780582023192)
  16. Cover des Buches Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild /Aus dem Leben eines Taugenichts (ISBN: 9783486886184)
  17. Cover des Buches York Notes on Charles Dickens' "Bleak House" (ISBN: 9780582030930)
  18. Cover des Buches Parabeln (ISBN: 9783150095393)
    Therese Poser

    Parabeln

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Komödientheorie (ISBN: 9783499555749)
    Ulrich Profitlich

    Komödientheorie

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Tragödientheorie (ISBN: 9783499555732)
    Ulrich Profitlich

    Tragödientheorie

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Cliffsnotes Vanity Fair (ISBN: 0822013207)
    Inc. Cliffs Notes

    Cliffsnotes Vanity Fair

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches The "Grapes of Wrath" (ISBN: 0764585967)
    Kelly Mcgrath Vlcek

    The "Grapes of Wrath"

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Erläuterungen und Dokumente zu Friedrich Schiller: Maria Stuart (ISBN: 9783150081433)
  24. Cover des Buches Märchenanalysen (ISBN: 9783150095324)
    Siegfried Schödel

    Märchenanalysen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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