Bücher mit dem Tag "invasion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "invasion" gekennzeichnet haben.

208 Bücher

  1. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (233)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  2. Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423790406)
    Hank Green

    Ein wirklich erstaunliches Ding

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Kurzfazit: Glatte 4 Sterne. Klappentext zeigt nicht so richtig den eigentlichen Hauptkern der Geschichte. Die Charaktere werden unsymphathisch, aber irgendwie auch auf eine verständliche Weise. Zielgruppe ist eher Richtung Anfang/Mitte Zwanzig. Dennoch hat es mich positiv überrascht!

    Die längere Fassung:
    Hank Green. Genau. Green wie in John Green, der Autor der die bekannten Werke "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Margos Spuren" und "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" geschrieben hat. Hier ist nun das erste Buch seines jüngeren Bruders Hank Green, der vor allem über soziale Medien bekannt ist.

    Dadurch, dass ich auch die Bücher von John Green gelesen habe, war mein erster Fehlgedanke: ich habe erwartet, dass auch Hank Green ein Jugendbuch geschrieben hat. Das ist es nicht! Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind alle im Alter "nach dem Studium" und arbeiten schon! 

    Das Buch kann irgendwie als Science Fiction eingestuft werden, aber auch nur am Rande. Deswegen zum Inhalt:
    April arbeitet zu viel in dem Start-Up Unternehmen, aber zumindest hat sie einen Job. Als sie eines Nachts (nach zu vielen Überstunden) nach Hause geht, entdeckt sie eine riesige Statur. Kurzerhand beschließt sie, davon ein Video zu drehen, die Statur zu interviewen und verpasst ihr den Namen Carl.
    Doch am nächsten Morgen stellt sie fest, dass eben jenes Video viral ging und es überall auf der Welt diese Robotor-Statuen gibt. Erst glauben alle an einen Werbegag, doch dann werden die Statuen abgeriegelt und Militär schaltet sich ein. April, als eine der ersten Personen, die solch eine Statue gesehen hat, wird nun befragt und immer damit in Verbindung gebracht. Sie nutzt diese Chance und teilt digital ihre Meinung, Sichtweise, neuen Ergebnisse und Erkenntnisse. 

    Meine Meinung:
    Hank Green hat unheimlich viel in dieses Buch gepackt. Es ist unmöglich in einer Rezension alles zu erläutern, was Hank Green hier auffährt. Das ist wissenschaftliches Wissen, was hier angewendet wird (die Zusammensetzung der Statuen, das Entschlüssen von Daten mit dem Hex-Zahlsystem), soziale Medien und Content Creater (April, die aktiv auf diesen Plattformen agiert und ihr "Wissen" teilt), das Arbeitsleben (April und ihr Job), Weltfrieden, Aliens, Freundschaft, Liebe, Arroganz, Fremdenfeindlichkeit, Gruppierungen innerhalb einer Gesellschaft und so viel mehr.
    Für mich hat er es geschafft, alle diese Themen gut darzustellen und eine spannende Geschichte zu schreiben. Aber ich glaube vielen ist das einfach zu viel, zu konfus und nicht einschätzbar.

    Die Charaktere:
    Das ist so eine Sache. Aprils Video geht viral. Plötzlich merkt sie, dass an ihr lebhaftes Interesse besteht. Die Follower-Zahlen steigen und irgendwann fängt sie an, sich darüber zu definieren. Langsam aber sicher, war mir April dann wirklich unsympathisch, aber nachvollziehen konnte ich die Entwicklung schon. Was macht Erfolg mit uns? Was passiert, wenn die Follower-Zahlen runter gehen? Was, wenn der Algorithmus sich ändert? Alles habe ich schon gesehen, auch bei Content-Creator, die ich mag. Sie verdienen darüber ihr Geld, Einbruch bedeutet Verlust. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass April für mich einfach arrogant und unnahbar geworden war. 

    Für wen ist dieses Buch jetzt was?
    Keine Ahnung. Es schneidet so viele Themen an,  dass ich es nicht sagen kann. Sind es die Statuen (und damit die Debatte um Außerirdische)? Der Social Media Aspekt? Ich glaube, das Buch reißt manche mit (wie mich), oder aber sie kriegen keinen Bezug zur Geschichte und den Charakteren.

    Achso:
    Ist der erste Band. Ob der zweite jemals auf Deutsch erscheint? Ich weiß es nicht, ich bin jedenfalls vom Cliffhanger überrascht worden.
    Und die Protagonistin heißt mit vollen Namen April May. Ja, April Mai...


  3. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.151)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  4. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Der Auftakt zu dieser Trilogie hätte perfekter nicht sein können. Die Handschrift von del Toro ist unverkennbar, denn er schafft es (in Zusammenarbeit mit Chuck Hogan) das Kopfkino anzukurbeln. Aber der Reihe nach.
    Die Geschichte beginnt mit der Legende von Jusef Sardu, die der kleine Abraham Setrakian vor dem zweiten Weltkrieg von seiner Großmutter erzählt bekommt. Schon hier sitzt man mit am Tisch und lauscht der alten Frau, wie sie ihrem Enkel von dem großen Mann erzählt, der zum Vampir wurde. Ein wohliger Schauer läuft einem den Rücken hinunter und man spürt, dass diese Einleitung noch bedeutsam für die Geschichte wird.
    In der Gegenwart landet auf dem New Yorker Flughafen eine Maschine aus Deutschland und sofort gehen alle Lichter aus. Kein Lebenszeichen ist auszumachen. Ephraim Goodweather und seine Kollegin, Mitarbeiter der Seuchenschutzbehörde, werden zu Rate gezogen und finden die Passagiere sowie sämtliches Flugpersonal tot vor, bis auf Vier. Diese werden in Quarantäne gesteckt, doch die Regierung möchte unliebsame Pressenachrichten oder gar Klagen vermeiden, so wird das Ganze vertuscht. Am Tag darauf erfolgt eine Sonnenfinsternis und in der darauffolgenden Nacht beginnt das Grauen...
    Hier wird geradezu ein Kinoblockbuster in Form eines Buches präsentiert. Die Charaktere wirken glaubhaft und sympathisch, und auch ihre privaten Hintergrundgeschichten sind interessant. All das wird erzählt, ohne dass es zu viel wird, ohne dass es von der eigentlichen Haupthandlung zu sehr abdriftet. Sie bringen die Figuren näher, um ihr späteres Handeln im Lauf der Geschichte zu erklären. Hervorzuheben ist hier in meinen Augen die Figur von Abraham Setrakian, dem alten, weisen Pfandleiher, der sein Leben der Jagd nach den Strigoi gewidmet hat. In mehreren Rückblendungen wird sein Lebensweg geschildert, hauptsächlich seine Begegnungen mit den Vampiren. Man versteht, warum dieser alte Mann auf der Jagd ist.
    Die Geschichte selbst wirkt sehr erfrischend und lebendig, werden hier doch mehrere Genres bedient. Vampirfreunde, die keine Lust auf melancholische und emotionale Blutsauger haben, kommen hier auf ihre Kosten. Die Strigoi ähneln eher Zombies, doch sind sie für mich gar einen Ticken gefährlicher als diese.
    Des weiteren wird hier ein Endzeit-Szenario beschrieben, wie es besser nicht sein könnte. Die ganze Bedrohung kommt gar nicht mal so brachial und abrupt daher, sondern weitet sich aus, Nacht für Nacht, Tag für Tag. Glaubhaft wird geschildert, wie die Öffentlichkeit die Augen vor der Bedrohung verschließt, nur um Tourismus und Handel aufrecht zu erhalten und damit auch die Börse. Der Politik geht es lediglich um Geld und um Schadensbegrenzung.
    Die ganze Geschichte hat für mich auch noch einen leisen Hauch von Bram Stokers "Dracula" an sich. Der Meister, der im Verborgenen wirkt; der alte, weise Mann mit Vornamen Abraham (Auch Van Helsing in "Dracula" heißt mit Vornamen Abraham); alte Mythen und Legenden werden erzählt; und doch wird all das in eine moderne Rahmenhandlung gebettet. Selbst die Erklärung, wie die Strigoi sich vermehren, fand ich super und es wirkt glaubwürdig.
    Das Buch weist zudem geschickte Rhythmen auf, so wird mal Fahrt aufgenommen und es kommen brutale (ja wirklich brutale) Szenen vor, die einen atemlos machen und Action ohne Ende bieten. Aber auch ruhigere Passagen sind vertreten, die Zeit zum Atemholen geben. Und dann gibt es aber auch mystische, sehr unheimliche Stellen, bei denen man durch die Dunkelheit schleicht, auf der Suche nach den Vampiren, oder gar nach dem Meister... es ist fantastisch.
    All das bietet ein wunderbares Lesevergnügen. Ich konnte mich kaum von diesem Buch losreißen und habe (zum Glück) alle drei Teile zuhause.
    Wer Lust hat, sich von einem Regisseur zur Abwechslung mal einen Blockbuster in den Kopf zaubern zu lassen, ein Kopfkino voller Spannung, Grusel und Action und dabei auch noch Vampire, die als echte Bedrohung gelten, der macht mit dieser Geschichte keinen Fehler. Selten ein so starkes Buch gelesen. Eines meiner Highlights in den letzten 5 Jahren.

  5. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Im zweiten Teil der Serie ist die Handlung nicht sonderlich voran gekommen. Im Prinzip ist die Ausgangslage noch vergleichbar mit dem Stand vom Ende von Teil 1. Karou und der Wolf haben versucht eine Armee aufzustellen (Karou immer in der Gefahr erneut vom Wolf getötet zu werden). Faktisch haben sie aber nicht viel erreicht, außer ein paar Terroranschlägen. Währenddessen versucht Jael die Welt der Menschen zu erobern. 

    ...

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/zwischen-den-welten-daughter-of-smoke-and-bone-serie/

  6. Cover des Buches Die Brut - Die Zeit läuft (ISBN: 9783596035830)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Die Zeit läuft

     (107)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Fleischfressende Spinnen haben Los Angeles, Oslo, Delhi, Rio de Janeiro und weitere Städte befallen. Millionen von Menschen sind weltweit gestorben und China gleicht einem nuklearen Wasteland. Da gibt die Wissenschaftlerin Melanie Guyer Entwarnung. Die Spinnen sterben, die Plage scheint überstanden. Doch hat sie damit recht?

    Als in Japan ein Kokon gefunden wird, der Spinneneier gigantischen Ausmaßes enthält und Überlebende in Los Angeles die Quarantänezone mit Waffengewalt verlassen, müssen die Regierungen einsehen: Der Ausnahmezustand kann nicht aufgehoben werden. Jetzt muss die Präsidentin der USA mit einer schrecklichen Nachricht an die Presse: Jeder ist auf sich allein gestellt - denn die Spinnen haben sich Wirte gesucht, menschliche Wirte.

    Meinung:

    Dieses Buch konnte mich nicht so fesseln, wie der erste Band. Für mich ist es ein typischer Zwischenband mit seinen typischen Schwächen. 

    Wie auch im ersten Buch gibt es viele Charaktere und viele unterschiedliche Handlungsstränge – zu viele, meiner Meinung nach. Auch hier wurden einige Charaktere nur eingeführt, um wenige Sekunden später das Zeitliche zu segnen. 

    Lange Zeit sind keine Spinnen in Sicht und es kommt kaum Nervenkitzel auf. Es wird viel gequatscht, diskutiert und gestritten. Zudem gibt es unnötige Handlungsstränge, die das Buch aufblähen. Ich habe Band 3 bereits angelesen und kann daher behaupten, dass die Geschichte auch gut in zwei Büchern hätte erzählt werden können.

    Nichtsdestotrotz war es spannend, zu lesen, wie die Menschen mit dieser Situation umgehen - einige sind die Ruhe selbst, andere verlieren die Nerven. Auch im Weißen Haus liegen die Nerven blank und es werden gar Atomwaffen eingesetzt. 

    Zudem macht es trotz allem neugierig auf mehr. Denn es wird angedeutet, dass da noch etwas viel Größeres und Schlimmeres auf die Menschheit zukommen wird.

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl ich diesem Buch eher kritisch gegenüberstehe, war es in Ordnung. Ich fühle mich nicht so, als hätte ich mit dem Buch Zeit vergeudet. Trotzdem war dieser Zwischenband, meiner Meinung nach, unnötig.

  7. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  8. Cover des Buches Die Brut - Das Ende naht (ISBN: 9783596035847)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Das Ende naht

     (81)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Die Brut", des amerikanischen Autors Ezekiel Boone, ist von 2017 – 2018 im FISCHER Taschenbuch-Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Trilogie. Die Buchreihe ist vollständig erschienen.

    Band 1: Die Brut – Sie sind da (Ersterscheinung: 24.05.2017)
    Band 2: Die Brut – Die Zeit läuft (Ersterscheinung: 24.08.2017)

     Band 3: Die Brut – Das Ende naht (Ersterscheinung 23.05.2018)

    Klappentext:

    +++ Die Menschheit befindet sich am Rande der Ausrottung.
    +++ Die zweite Welle der Spinnen ist größer, schwieriger zu töten und noch schrecklicher, denn die Tiere kommunizieren untereinander.
    +++ Die verzweifelte Reaktion des Militärs lässt nichts mehr übrig, was man retten könnte.
    +++ Shotgun ist es gelungen, die Kommunikation der Spinnen zu dekodieren.
     +++ Das stärkste Signal kommt von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Anfangs war ich der Meinung, dass dieser Band wieder spannender wird, als sein Vorgänger. Tatsächlich war die Spannung, aufgrund des Putschversuchs gegen die Präsidentin, etc., tatsächlich höher als in Band 2, doch die Euphorie hat sich schnell wieder gelegt. Auch dieser Band konnte mich nicht mehr so sehr fesseln, wie Band 1. Grundsätzlich lässt mich das Gefühl nicht los, als hätte der Autor ab Band 1 die Lust und Motivation für die Geschichte verloren und das widerspiegelt sich deutlich in den Büchern. Band 1 war stark, Band 2 mittelmäßig und Band 3 eine echte Enttäuschung.

    Man hätte deutlich mehr aus der Thematik herausholen und deutlich mehr Nervenkitzel einbauen können. Vom anfänglichen Gruselfaktor ist nun kaum noch etwas zu spüren. Die Gruselstimmung ist gar vollkommen verpufft. Die Spinnen hinterlassen nur noch ein müdes Schulterzucken. Zudem sind viele Handlungsstränge vollkommen belanglos und bieten nur Füllmaterial. 

    Der Kampf, gegen die Spinnen, endet in einem kurzen, emotions- und spannungslosen Finale. Einige der Fragen bleiben vollständig ungeklärt (bspw. Was haben nun die Nazca-Linien mit der Brut zu tun? Wieso lassen sie manche Menschen am Leben?). 

    Nichtsdestotrotz ist das Buch, aufgrund der kurzen und knackigen Kapiteln, ein Pageturner und man fliegt nur so durch die Seiten. Das alleine vermag die Geschichte jedoch nicht zu retten.

    Fazit/Empfehlung:

    Leider nicht der "krönende Abschluss", den ich mir erhofft hatte.

    Nachdem ich nun alle 3 Bände gelesen habe, muss ich sagen, dass die gesamte Handlung gut in einem einzigen dickeren Band Platz gehabt hätte. Dann wäre es eine sehr spannende Geschichte gewesen. Diese Reihe zeigt jedoch nur, dass man auf Biegen und Brechen einfach eine dreiteilige Reihe daraus machen wollte und das hat der Geschichte deutlich geschadet. 

    Ich würde die Reihe nachträglich wohl nicht mehr empfehlen.

  9. Cover des Buches Guides - Die erste Stunde (ISBN: 9783959670937)
    Robison Wells

    Guides - Die erste Stunde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

    »Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
    (Quelle: Goodreads)

    Erstkontaktgeschichten gibt es viele, also solche Geschichten, wo es zu einer allerersten Berührung zwischen Menschen und Außerirdischen kommt. Deren liebste sind mir immer noch Arrival und Contact, aber auch »Guides« konnte mich begeistern.

    Dabei muss man eigentlich ganz objektiv sagen, dass »Guides« eigentlich wenig innovativ ist, was diesen Geschichtentypus angeht und doch eher in Richtung Independence Day geht statt Arrival. Der Plottwist am Ende war recht vorhersehbar, und ehrlich gesagt war das Ende ohnehin der schwächste Teil für mich.

    Dennoch: Der Rest hat Spaß gemacht zu lesen. Alice landet auf einem Internat, auf das vor allem Bonzenkinder gehen, also Leute mit ausreichend Geld und Prestige. Aber auch besondere Talente. Das heißt, dass die wenigsten Protagonisten wirklich doof sind und ganz im Gegenteil sogar oft kluge Kommentare zum Geschehen abgeben können und umfangreiches Allgemeinwissen mitbringen. Trotz allem sind sie Teenager und benehmen sich auch wie solche. Nur eben solche mit einem etwas höheren IQ als der Durchschnitt, was einem den einen oder anderen dämlichen Kommentar erspart.

    Alice hat indigene Wurzeln, die vor allem gegen Ende eine Rolle spielen, als sie zu ihrer Großmutter flieht. Ich kann leider nicht wirklich beurteilen, inwiefern dem Autor die Darstellung der indigenen Bevölkerung gelungen ist. Aber auf mich machte alles einen feinfühligen Eindruck und bot zudem einen interessanten kleinen Einblick in diese Lebensweise.

    Streckenweise hat der Roman eine sehr düstere Atmosphäre und dem Autor gelingt es gut, das auch zum Leser zu transportieren und diesem eine Gänsehaut zu bescheren. Besonders gefiel mir, wie die Protagonisten auf die entsprechenden Situationen reagierten, die teils weit jenseits der alltäglichen Erfahrungswelt liegen, und wie sich das auf ihre Psyche auswirkte. Der Schock, der sich mitunter einstellte, wurde realistisch dargestellt.

    Spannend war ebenso das Rätseln, was wirklich hinter der Anfunkt der Guides auf der Erde steht, denn es wird schnell klar, dass da mehr dahinter steht, als die Guides die Menschen glauben machen wollen. Auch wenn ich relativ schnell darauf kam, störte es mich nicht unbedingt, als meine Vermutung bestätigt wurde. Das Drumherum passte immer noch.

    Der Roman mag zwar nicht viel zu all den Erstkontaktgeschichten hinzufügen. Dennoch ist er kurzweilige, spannende Unterhaltung, ein empfehlenswerter Happen für Zwischendurch. Einen kleinen Gruselfaktor gibt es streckenweise ebenso, und Lesern, die mit der Darstellung von Gewalt und Gewaltopfern ihre Schwierigkeiten haben, sei eher von der Lektüre abgeraten. Allen anderen kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.
  10. Cover des Buches Der letzte Stern (ISBN: 9783442487059)
    Rick Yancey

    Der letzte Stern

     (198)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    »Der letzte Stern« ist der letzte Teil der leider größtenteils enttäuschenden Trilogie von Rick Yancey. Insgesamt fand ich ihn etwas besser als die ersten beiden Teile, aber das Ende hat mein Happy End Leserherz doch schon sehr zerbrochen …


    Sie kamen, um uns zu vernichten: die ›Anderen‹, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen ...


    Insgesamt wird dieser Teil besser, weil die Truppe sich endlich etwas zusammenrauft und nicht mehr jeder nur auf sein eigenes Überleben fokussiert ist. Und endlich fangen sie auch an zu agieren und nicht bloß auf all das zu reagieren. Die Spannung blieb auch in diesem Band wieder erhalten, aber zwischenzeitlich bin ich bei den ganzen Erklärungen, was genau die ›Anderen‹ denn jetzt sind, trotzdem wieder ausgestiegen, weil es dem Leser einfach nicht verständlich erklärt wird. Oft habe ich mir gedacht, Ist ja ganz nett, dass du eine genau Vorstellung davon hast, Rick Yancey, aber ich sitze hier draußen und nicht in deinem Kopf. Du müsstest also etwas konkreter werden …


    Naja, das Ende hat mich dann ein bisschen gekillt, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe, aber es ist definitiv mal was anderes. Und das Schicksal der Erde ist tatsächlich immer noch nicht ganz klar. Die Hauptbedrohung ist zwar besiegt, aber überall lauern noch Schläfer. Es bleibt ein wenig offen, ob die Menschheit sich wirklich komplett erholen wird …


    Fazit

    Insgesamt der beste Teil der Reihe, aber trotzdem bleiben die Erklärungen lückenhaft und obwohl die Charaktere sympathischer werden, kann ich nicht sagen, dass ich warm mit ihnen geworden bin. Insgesamt eine eher enttäuschende Endzeit-Dystopie. Nachdem der Autor so gefeiert worden ist, hatte ich ehrlich mehr erwartet.

  11. Cover des Buches Illuminae Files - Obsidio (ISBN: 9780553499193)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Obsidio

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Sianna


    "Live a life worth dying for." - Amie Kaufman, Jay Kristoff

    Spoilers Ahead!

    Oh thank god, they're all alive 😅 I thought I was having a small heart attack when Chimera 01 was shot down. ⭐⭐⭐⭐⭐Like with the first two, there's not a second of calm on this book. It's nail biting, delicious agony all the way through.
    I still can't decide whether I like AIDAN or if I just apreciate it's unfailing logic🤔 Anyway it's very well written and keeps you in a constant zone of grey morality.

  12. Cover des Buches Pheromon - Sie sehen dich (ISBN: 9783522505543)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon - Sie sehen dich

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Im Wesentlichen geht es so weiter wie bisher: Man kann es gut lesen, es hat aber praktisch keine Tiefe. Ein Buch zum Einmal lesen, nicht zum Kaufen. Gut, daß es Leihbüchereien gibt!

  13. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  14. Cover des Buches Pheromon - Sie jagen dich (ISBN: 9783522505550)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon - Sie jagen dich

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Es hat sich ein bißchen gezogen und streckenweise ging es arg militärisch zu, aber alles in allem dennoch ein toller Abschluß der Reihe. Hat sich gelohnt!

  15. Cover des Buches Giants - Zorn der Götter (ISBN: 9783453534803)
    Sylvain Neuvel

    Giants - Zorn der Götter

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Spannung ist von Anfang an recht hochgehalten und steigert sich sogar noch bis zum Finale. Figuren und Schauplätze sind sehr Bildhaft dargestellt 

    Der zweite Band ist ein gewaltiges Paket und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es war einfach super spannend. Die Wendungen waren sehr gut platziert und haben mich immer wieder mit Entsetzen und Fassungslosigkeit überrollt. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Aber was hier letztendlich kam ist gewaltig, emotional und absolut megaspannend und kein Stück vorhersehbar. In diesem Band geht es sehr viel wissenschaftlicher zu, als im letzten. Dennoch ist es dadurch nicht weniger actionreicher oder gefühlvoller.

    Lesenswert

  16. Cover des Buches Krieg der Welten (ISBN: 9783945493861)
    H. G. Wells

    Krieg der Welten

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Krieg der Welten – H. G. Wells
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-945493-86-1
    Erscheinungsdatum: 26. Januar 2017
    Genre: Science Fiction / Klassiker
    Seiten: 320
    Inhalt:
    Als sich außerirdische Flugobjekte der Erde nähern, erfahren die Menschen, dass sie nicht allein im Universum sind. Die Fremden sind den Erdbewohnern technisch weit überlegen und machen schnell klar: sie kommen nicht in Frieden. Als die Invasion der Erde beginnt, entbrennt ein Krieg, bei dem nicht weniger auf dem Spiel steht, als das Überleben der gesamten Menschheit…

    Der Krieg der Welten (Original: The War of the Worlds) ist einer der bekanntesten Werke von H. G. Wells. Der erstmals 1898 erschienene Roman über die Invasion der Erde durch Außerirdische ist nach beinahe 120 Jahren immer noch von kultureller und literarischer Bedeutung und beeinflusste zahlreiche fiktionale Werke – angefangen bei Orson Welles‘ berühmtem Hörspiel von 1938 bis hin zu modernen Interpretationen wie Jeff Waynes The Musical Version of The War of the Worlds und Roland Emmerichs Independence Day.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover finde ich schlicht, aber schön. Es muss nicht immer so viel sein, meist wirkt es dann hektisch. Dass es in Rot gehalten ist, gefällt mir auch gut. In der Mitte steht der Titel, da es ein Klassiker ist, finde ich das Cover sehr passend.
    Zum Buch:
    Alle kennen bestimmt den Film Krieg der Welten, doch dazu muss ich sagen, das Buch ist doch ein wenig anders, aber Hollywood muss ja immer übertreiben (lach).
    Wie schon bei der Unsichtbare, haben wir hier wieder ein sehr schönes und informatives Vorwort, was sich wirklich lohnt zu lesen.
    Die Erde wird angegriffen, von Marsianern, aber nicht in unserer heutigen Zeit, sondern zu Zeiten der Kutschen. Eine Zeit die ich persönlich sehr gern mag, das 19. Jahrhundert ist immer sehr interessant geschrieben und beschrieben. Aber die Besucher sind nicht freundlich gesinnt und wollen uns Erdlinge vernichten.
    Der Schreibstil ist hier sehr angenehm, nicht das übliche was man heutzutage alles liest, sondern eher der Zeit in der das Buch spielt angepasst. Es ist recht flüssig, aber auch gewöhnungsbedürftig. Die Spannung kommt hier erst so richtig im zweiten Teil des Buches auf.
    H. G. Wells ist für mich ein Garant für gute Geschichten und das ist hier natürlich auch wieder so. die Protagonisten sind durchweg gut erzählt und es macht Spaß den Weg durch das Buch mit ihnen zu gehen. Gerade auch der Zeit wegen, wo es spielt.
    Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Fußnoten und die wunderschönen Illustrationen die wir hier finden. Gerade die Fußnoten sind sehr informativ.
    Bildlich ist alles wirklich gut erzählt, wer schon einmal etwas von H. G Wells gelesen hat, kennt das ja. Mir gefiel das schon bei „ Der Unsichtbare „ und hier ist auch so schön beschrieben alles.
    Mehr gibt es hier eigentlich auch nicht mehr zu schreiben, außer dass es eine klare Lese – Empfehlung von mir gibt. Gerade wer Klassiker liebt, ist hier genau richtig.
    Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich sehr gut unterhalten wurde.
  17. Cover des Buches Ich bin Nummer Vier (ISBN: 9783351041281)
    Pittacus Lore

    Ich bin Nummer Vier

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Dieses Buch ist sehr schwer zu bewerten. Auf der einen Seite ist es richtig schöne SF, aber dann kommen wieder ganze Phasen, die entweder auf Drogenrausch oder auf Zauberei schließen lassen. Sogar das Wort fällt ein paarmal. Deshalb kann ich mich der Sache einfach nicht überlassen. Ich lese noch ein wenig weiter, dann werden wir es ja sehen.

  18. Cover des Buches Reset (ISBN: B00RUGFXFY)
    Jens Bühler

    Reset

     (37)
    Aktuelle Rezension von: mallory66
    Ich schaue keinen Tatort, auch sonst nur selten deutsche Krimis. Die Atmosphäre ist mir meist zu ernst, zu nüchtern. Viel lieber mag ich amerikanische Krimiserien, Popcornkino im Stundenformat. So war ich auch nach den ersten Kapiteln des Romans nicht sicher, ob ich dieses Buch weiterlesen soll. Denn tatsächlich beginnt es eher wie ein Tatort, mit einem Komissar bei Polizeieinsätzen, zwei türkischen Kleinkriminellen, die scheinbar jedes Klischee erfüllen, einer Armeekommandantin, die ich auch nicht recht einzuschätzen wusste. Doch dann ging es los...

    »Die Horde kreischte, wie tausend kaputte Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.«

    Ab diesem Zeitpunkt baut der Autor eine ungemeine Spannung auf, 40 Kapitel voll Flucht, Kampf, Hoffnung, Verzweiflung, Angriff und Gegenwehr, ich habe seit gestern Mittag bis gerade eben fast 500 Seiten verschlungen, nur widerwillig unterbrochen durch ein paar Stunden benötigten Schlaf. Der Autor braucht sich hinter amerikanischen Filmen oder Büchern dieser Art eindeutig nicht zu verstecken, dazu gelingt ihm eine Glaubwürdigkeit, die bei den genannten oft fehlt. Wenn die Helden aus einer scheinbar ausweglosen Situation entkommen, dann, indem sie Opfer bringen, es sterben auch die Guten und es nicht abzusehen wie die Menschheit ihrem Untergang entgehen soll. Der Autor hat extrem gut recherchiert, zumindest für mich als Laie scheint es so, und man wird mit Unmengen von militärischer und wissenschaftlicher Information gefüttert, allerdings fast immer so, dass es interessant bleibt und vor allem verständlich. 
    Der Roman war für mich eine absolute Überraschung, vor allem nach den ersten Kapiteln, die nach einem typisch deutschen Krimi aussahen. Ich kann das Buch nur empfehlen, muss allerdings eine Warnung aussprechen: Das Ende ist deutsch, nicht amerikanisch.
  19. Cover des Buches Enders Spiel (ISBN: 9783453314207)
    Orson Scott Card

    Enders Spiel

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Squalldiamond

    Habe das Buch gelesen nach dem ich den Trailer zum Kinofilm gesehen hatte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden gut entwickelt; es gibt einen spannenden Plot und am Ende des Buches will man noch mehr über das Universum von Ender wissen. Von meiner Seite aus eine Empfehlung für alle scifi-fans. 

  20. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  21. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Ich lese die Thriller von Winslow gern, vor allem natürlich die über den verfluchten Krieg gegn die Drogen. Dieser hier hat nicht das Niveau, wirkt zusammengestoppelt, kostruiert und wie ein Abklatsch von die Glorreichen Sieben oder so. Trotzdem ganz unterhaltsam.

  22. Cover des Buches Virulent (ISBN: 9783453433816)
    Scott Sigler

    Virulent

     (76)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Es handelt sich um den 2. Teil der Infected-Trilogie.

    In den USA verwandeln sich ganz normale Menschen in blutrünstige Amokläufer. Anscheinend durch einen Virus infiziert, wüten die Befallenen wie die ärgsten Psychopathen, bringen Familie und Freunde um, bis sie letztendlich den Tod durch Selbstverstümmelung oder Selbstverbrennung finden.

    Nur Perry hat bisher überlebt. Perry, den man bereits im 1. Teil durch die grauenhaften Stadien der Krankheit begleitet hat, und an dem es nun liegt, den CIA sowie Epidemiologin Montoya und ihr Team beim Kampf gegen die Seuche zu unterstützen.

    Im Gegensatz zum 1. Teil, steht hier der Kampf gegen die Seuche im größeren Stil im Vordergrund. Perry ist zwar nach wie vor einer der Protagonisten, aber diesmal begleitet man vor allem Montoya, ihr Team und den CIA bei der Bekämpfung der Epidemie.

    Wie gewohnt spielt Sigler mit den Perspektiven. Er wechselt ständig zwischen Perry, anderen Befallenen oder auch dem Orbiter, um den Leser dazwischen immer wieder ins Weiße Haus zum Präsidenten himself einzuladen.

    Neben der blutigen aber auch psychischen Brutalität, verleihen diese verschiedenen Blickwinkel der ganzen Geschichte eine temporeiche Spannung, die mich an den Seiten kleben ließ.

    Besonders gut hat mir die Schilderung durch einen allwissenden Erzähler gefallen, die dem Ganzen die Krone aufsetzt. Bei der Beschreibung banalster Ereignisse, wird man bereits darauf aufmerksam gemacht, dass diese Szene höchstwahrscheinlich nicht gut ausgehen wird. Aber dadurch wird die Spannung überhaupt nicht ausgebremst, sondern sogar richtig angeheizt, weil man um Montoya, ihr Team und die ganze Welt zu fürchten beginnt, wodurch man noch tiefer in die Handlung gezogen wird.

    Außerdem fasziniert mich Siglers Detailliebe. Er nimmt den Leser auf eine Reise durch den menschlichen Körper mit, beschreibt die Zellteilung, wie sich das Rückenmark ins Gehirn windet und wie manche Faktoren gut oder schlecht für den Virus sind, der ja eigentlich gar kein Virus ist, um dann wieder auf die Beschleunigung von Kampfjets zu schwenken oder sich mit dem Mysterium des Weltalls aufgrund wissenschaftlicher Fakten auseinanderzusetzen.
    Während er den Leser dadurch mittendrin Luft holen lässt, entwickelt man zeitgleich eine vage Vorstellung, was wohl die Konsequenzen aus diesen Tatsachen sind, und bekommt es erneut mit der Angst und ungebremstem Nervenkitzel zutun.

    Wie auch bereits beim Vorgänger, handelt es sich um einen hochansteckenden Thriller, ein Horrorwerk mit Science-Fiction-Elementen, das mich als Leser so bald wie möglich zum Abschlussband greifen lässt.

    Scott Siglers Infected-Trilogie:
    1) Infiziert
    2) Virulent
    3) Pandemic. Die Seuche

  23. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Rose_1997

    Azoth möchte seinem Leben im Labyrinth den Rücken kehren und als Lehrling beim Blutjungen Durzo Blint aufgenommen werden, um ein Auftragsmörder zu werden Die Jahre der Ausbildung werden kurz umrissen und dabei auch Bezug auf die fehlenden magischen Fähigkeiten von Azoth genommen.
    Azoth war mir von Anfang an sympathisch, er hat für sein neues Leben gekämpft und einiges einstecken müssen, bis er schließlich die Fähigkeiten eines Blutjungen erreicht hat. Insbesondere hat mir gefallen, dass er seine Gefühle immer wieder zugelassen hat und nicht vollends abgestumpft ist, sondern mit einigen Gewissensbissen und moralischen Entscheidungen zu kämpfen hatte.
    Durzo Blint lässt sich am ehesten mit „harte Schale, weicher Kern“ beschreiben, der, auch wenn er es nicht zugeben wollte, Azoth ins Herz geschlossen hat.

    Die Beziehung der beiden wurde gerade so gefühlvoll beschrieben, wie es für die Geschichte wichtig gewesen ist.

    In die Welt bin ich nur schwer eingetaucht. Leider war sie für mich nicht greifbar genug beschrieben und das Auftreten einiger Charaktere war mir bis zum Ende ein Rätsel. Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Charaktertiefe gewünscht, obwohl hervorzuheben ist, dass die Charaktere allesamt eher grau und damit weder ausschließlich gut noch schlecht dargestellt wurden.

    Die Geschichte hatte für mich, abgesehen von der Beziehungsentwicklung zwischen Durzo Blint und Azoth, leider keine spannende Wendung. Das war ein bisschen schade, da vor allem die Bedeutung der magischen Fähigkeiten mir zu oberflächlich beschrieben wurden und ich auch nicht alle aufflammenden Konflikte nachvollziehen konnte.

    Ich werde Band zwei und drei nicht lesen, auch, wenn mich das Ende dieser Story überrascht hat, da ich keinen Bezug zur dargestellten Welt aufbauen konnte. 

  24. Cover des Buches Die Eherne Garde 1: Die schwarze Klaue (ISBN: 9783864023927)
    Peter Hohmann

    Die Eherne Garde 1: Die schwarze Klaue

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Joshua_Friedrichs

    Hier bespreche ich, Die Eherne Garde-die schwarze Klaue von Peter Hohmann. 


    Um was geht es denn überhaupt?


    Wie eine Pandemie kommen die Dämonen über die Menschen und das Land. 


    Avi, die Hüterin kann solche Dämonen aufspüren und vernichten. Auf ihrem Weg trifft sie Lormak, der Dämon und Mensch in sich vereint trägt, an sich klingt es super, wäre da nicht Lormaks kleines Geheimnis.

    In den eigenen Reihen ist die Gefahr meist am größten. 


    Meine eigene und persönliche Meinung :


    Eine sehr interessante Story und hat mich teils sehr überrascht, durch seine gut in Szene gesetzten Gewalt und Blutrünstigkeit.


    Der Schreibstil ist wie immer göttlich, und die Sprache ist zwar, hier vulgärer als bei anderen Werken, aber manchmal hat man schon das Gefühl, das die lockeren Sprüche einem Bud-Spencer-Terrence-Hill-Film entsprungen ist.


    Der Fokus auf Lormaks Zerrissenheit ist mehr als faszinierend, irgendwie musste aber darunter nicht leiden, oder doch? Ich könnt dies nur selbst herausfinden, indem ihr dieses tolle Buch selbst lest.


    Manchmal ist mir dann doch recht viel auf einmal passiert und dann war es mir im nächsten Moment, fast schon zu ruhig, letzteres fühlt sich aber wie das Auge des Sturms an.

    Sehr interessant ist aber auch, daß der Koitus, hier sehr präsent dargestellt wird. 


    Die Charaktere sind allgemein sehr interessant konstruiert und das Ende war sehr unvorhersehbar.


    Dies wird nicht mein letzter Teil der Eherne Garde und natürlich auch nicht das letzte von Peter Hohmann bleiben.


    Für wen ist dieses Buch etwas?


    Nichts für Zartbesaitete, jedoch gerne etwas für Fantasy-Fans und die die es werden wollen.


    Wie würde ich es bewerten?


    4 von 5 Sternen bzw. 8 von 10 Punkten. 

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