Bücher mit dem Tag "investmentbanker"

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25 Bücher

  1. Cover des Buches Unter Haien (ISBN: 9783548284798)
    Nele Neuhaus

    Unter Haien

     (339)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Eine Freundin von mir hat mal von der Autorin geschwärmt, deshalb habe ich zu dem Buch gegriffen. Vielleicht muss ich von der Autorin auch einfach nochmal was anderes lesen, denn dieses Werk, das wohl ihr Debüt war, hat mich nicht sonderlich überzeugt.
    Um was geht es?
    Alex Sontheim ist eine gefragte Investmentbankerin und lernt durch ihren Job den schwerreichen Sergio Vitali kennen mit dem sie eine Affäre beginnt. Die Warnungen ihn betreffend ignoriert sie gekonnt, bis sie selbst feststellen muss, dass er vielleicht doch in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
    So weit, so gut.
    Warum hatte ich Probleme mit dem Buch?
    Fangen wir mal mit der Protagonistin an: sie war mir nicht wirklich sympathisch und ich konnte einfach kein Verständnis und noch viel weniger Mitgefühl für sie aufbringen. Sie wird als so hochintelligent und clever beschrieben und lässt sich mit einem verheirateten Mann ein, der ihr Vater sein könnte und dem Mafia-Verbindungen nachgesagt werden? Das zeugt natürlich von überragendem Intellekt.
    Übrigens liebt sie ihn auch nicht wirklich, sondern findet es nur toll, dass er sie (nachdem sie beruflich schon ziemlich oben angekommen ist) in der feinen Gesellschaft New Yorks einführt. Und wie gut, dass sie ihm nach über einem halben Jahr Beziehung, nie gesagt hat, dass sie italienisch spricht. Sonst hätte das wirklich Ärger gegeben, als sie zufällig ein Gespräch mit seinen Mafia-Kumpanen belauscht.
    Ansonsten war die Geschichte gar nicht mal so unspannend. Ich hatte nur einfach kein Mitleid mit ihr, als sie dann doch irgendwann feststellt, in welche Scheiße sie sich geritten hat. Deshalb gibt es von mir 3 ⭐.

  2. Cover des Buches Tödliche Oliven (ISBN: 9783462046953)
    Tom Hillenbrand

    Tödliche Oliven

     (60)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Schon das Cover hat mich wieder sehr angesprochen. Es vermittelt Gemütlichkeit. 

    Weniger gemütlich geht es allerdings in dem Buch vor. Was als gemeinsame Fahrt unter Freunden beginnen sollte, endet in einem Verbrachen ungeahnten Ausmasses. Um seinen verschwundenen Freund zu retten, legt sich Kieffer diesmal mit der Maffia an. Zum Glück hat Kieffer Freunde, die ihm bei seinen Recherchen helfen.... ein spannender Fall für den luxemburger Koch! 

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und finde dieses Buch noch spannender, als seine Vorgänger!

    Dass sich Kieffer sehr für einen Freund einsetzt, kann ich gut nachvollziehen. Er bringt sich selbst und seine Familie allerdings, dadurch, dass er sich mit der Mafia anlegt, sehr in Gefahr.

    Fazit aus dieser Geschichte: unbedingt lesen und: niemals billiges Olivenöl kaufen! ;)

  3. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257236538)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Am Morgen nach einem LSD-Trip ist Sonia völlig verstört, plötzlich kann sie Farben riechen, Formen schmecken und Töne sehen. Dies, und ein zuvor überlebter Mordanschlag ihres Ex-Mannes, sind für sie der Anlass ein neues Leben zu beginnen und eine Stelle als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Wellness-Hotel im Schweizer Engadin anzutreten. Als einzige Person ist ihre Freundin Malu über ihr Vorhaben informiert. Kaum ist Sonia in Val Grisch angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Dorfbevölkerung benimmt sich feindselig und auch die Stimmung unter dem Hotelpersonal ist angespannt. Der Jahrhundertregen und ihre überreizten Sinne tragen dazu bei, dass sich Sonia sehr isoliert fühlt, denn außer einigen SMS mit ihrer Freundin hat sie keinen Kontakt. Als sie jedoch zufällig ein Buch mit der Sage vom Teufel von Mailand entdeckt und begreift, dass die unerklärlichen Vorkommnisse für sie eine Gefahr bedeuten könnten, vertraut sie sich ihrem Masseur-Kollegen an … 

    Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller. Er wurde 1948 in Zürich geboren, machte 1968 in Basel eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete danach als Creative Director und seit 1991 als Autor. Ab 1992 schrieb er eine wöchentliche Kolumne, für die er 1995 den Preis der österreichischen Industrie beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt erhielt. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit „Small World“. Für seine zahlreichen Romane, die alle im Diogenes Verlag erschienen und auch international sehr erfolgreich sind, erhielt Suter mehrere deutsche und schweizer Preise und Auszeichnungen. Nach Wohnsitzen auf Ibiza, in Guatemala und in Marrakesch lebt Martin Suter heute mit seiner Familie in Zürich. 

    Wie in mehreren seiner Romane greift der Autor auch in „Der Teufel von Mailand“ das Thema Bewusstseinsveränderung durch Drogen auf. Sein Schreibstil ist dabei knapp und präzise, mit gezielt eingesetzten Thriller-Highlights, und wechselt gekonnt vom anfänglichen Heimat- und Bergroman zur äußerst spannenden Schauergeschichte. Die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten, besonders der Hauptperson Sonia mit ihren psychotischen Sinneswahrnehmungen, sind perfekt beschrieben. Auch Voreingenommenheit, Argwohn und Hass der Dorfbewohner gegenüber dem Hotelpersonal sind hautnah zu spüren. Die großartige Kulisse des Engadin-Tals, verbunden mit dem anhaltenden Regen, erzeugen eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die bis zum nervenaufreibenden Showdown anhält. 

    Fazit: Ein spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Schluss – sehr lesenswert. 

  4. Cover des Buches Angst (ISBN: 9783453437135)
    Robert Harris

    Angst

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Alexander Hoffmann ist ein brillanter Physiker, ein von ihm entwickelter Algorithmus erwirtschaftet mit dem von ihm gegründeten Hedgefond überdurchschnittliche Renditen.

    Hoffmann hat alles und noch mehr, doch dann bekommt er ein Buch - und innerhalb eines Tages ändert sich alles.

    Robert Harris hat einen packenden Thriller geschaffen, Schritt für Schritt steigert sich die Spannung - und was auch passiert, immer wieder weisen die Spuren auf Hoffmann - hat er in einem schizophrenen Wahn selbst das Unheil losgetreten oder hat sein "Kind", ein selbstlernender Algorithmus die Zügel übernommen und steuert nicht nur Hoffmanns Leben sondern Teile der Weltwirtschaft ins Chaos und das alles nur, um seinem Zweck zu genügen - möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

    Die Geschichte lässt einen "KI Laien" wie mich grübelnd zurück - wie weit ist die Technik heute bereits? Sind diese Szenarien denkbar und wann sind sie Realität und kann man das Ganze noch aufhalten?

    Fazit - ein wirklich gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

  5. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (402)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Es ist Jahre her, dass ich „American Psycho“ gelesen habe. Trotzdem ist mir der Roman noch ziemlich gut in Erinnerung geblieben – vielleicht mehr, als mir lieb ist. Normalerweise breche ich Bücher nicht ab, aber hier war ich mehrmals kurz davor gewesen.

    Und nach dem Lesen habe ich zumindest verstanden, warum das Buch auf dem Index landete. Normalerweise finde ich diese Form der Bevormundung blöd. Aber wenn’s denn sein muss – packt eine FSK-Zahl drauf und fertig. Warum das in Sonderfällen nicht auch bei Büchern machen? Aber ich schweife ab.

    Während des Lesens hatte ich extrem widersprüchliche Gefühle. Es gibt ellenlange Beschreibungen völlig nichtiger Dinge, zum Beispiel das Aussehen von Visitenkarten – ob deren Farbe Elfenbein oder Eierschale ist, welche Schriftart verwendet wurde und so weiter. Es wird debattiert, in welches angesagte Restaurant man essen gehen soll, Bateman spricht viel über seine Lieblingsmusik und bestimmte LPs. Man verfolgt seitenweise seine Körperpflege und die Wahl seiner Kleidung. Kapitalismus ist ein durchgängig wichtiges Thema des Romans.

    Die scheinbar beliebigen Belanglosigkeiten plätschern so vor sich hin – und wechseln sich dann mit Batemans sadistischen Neigungen, seinen Sexorgien und seinen immer brutaler ausfallenden bestialischen Morden ab. Ich glaube, als das Buch damals erschien, war es ziemlich schockierend zu lesen, aber ebenso glaube ich, dass es auch heute noch schockiert. Denn in jeder Zeile schwingt eine grauenhafte Gleichgültigkeit mit, die Bateman als Erzähler suggeriert.

    „American Psycho“ kennt kaum Tabus, um seinen Protagonisten in all seinen Facetten darzustellen. Seine Sexualität, seine egomanischen Züge, seine Langeweile vom Leben, seine Gewaltbereitschaft, sein Drang zu töten – schonungslos stürzt Ellis seine Leser von seitenlanger Monotonie in Gewaltexplosionen und umgekehrt.

    Dabei ist der Roman nicht im klassischen Sinne spannend. Hier und da musste ich mich regelrecht durchquälen, weil einfach nichts passiert ist – nur um einige Seiten später eine neue brutale Aktion zu lesen. Insofern hat „American Psycho“ viele unterschiedliche Empfindungen in mir ausgelöst, von gelangweilt über schockiert und angeekelt bis hin zu beeindruckt.

  6. Cover des Buches Tage des letzten Schnees (ISBN: 9783442474073)
    Jan Costin Wagner

    Tage des letzten Schnees

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Kurz umrissen geht es in diesem Kriminalroman primär um zwei Leichen auf einer Parkbank und einen tragischen Autounfall, bei dem ein Vater seine Tochter verliert. Beim Unfall begeht der Unfallverursacher Fahrerflucht. Es wird in der Erzählung viel Gewicht auf die Trauer(arbeit) der Mutter und des Vaters gelegt. Gleichzeitig wird ein Schwerpunkt auf die Sehnsüchte besser gestellter Herren nach jungen Frauen, die an sich Prostituerte sind, geschildert. Bei einer der Leichen auf der Parkbank handelt es sich um eine sehr junge Prostituierte aus Osteuropa. Wie das nun alles miteinander zusammenhängt, kann hier verständlicherweise nicht gesagt werden. Aber selbstverständlich hängt alles irgendwie  miteinander zusammen. Und das ist auch das Problem, das ich bei diesem Buch hatte.

    Das ist mein erster Krimi von Jan Costin Wagner, der ja sehr erfolgreich ist. Aber das Buch hat mich nicht überzeugt, obwohl die einzelnen Vorkommnisse und Figuren extrem klar und treffend umschrieben werden. Auch ist der Text spannend aufgebaut mit seinen verschiedenen Erzählsträngen, die sich erst auf den letzten Seiten zusammenfinden. Aber meiner Ansicht nach wurde viel zu viel in das Buch gepackt: Prostituiertenmord, Armut in Osteuropa, Doppelleben reicher Banker, Inzest und mögliche Folgen für betroffene Mädchen, zerrüttete Familie, Kindertod und dazugehörige Trauer, Selbstmord, Breivik-Nacheiferte und dubiose Chats etc. Kurz: Das ist mir einfach zuviel des Guten. Oder sonst hätte das Buch 800 Seiten dick sein müssen. Durch die Kürze des Krimis, in dem ja alle Erzählstränge vom Autor miteinander verknüpft werden , verkommt der Text stellenweise zu einem simplen Aneinanderreihen von Chlichés, was sehr schade ist. Jedes Thema für sich ist sehr anschaulich gestaltet, aber die Anhäufung der Themen wird meiner Ansicht nach zu sehr auf die Spitze getrieben und irgendwann unglaubwürdig. 

    Das Buch wird den angesprochenen Problemfeldern in keiner Weise gerecht, und man kann es  schlicht als reißerische Mache bezeichnen, die mit plakativen Allgemeinplätzen von Abgründen unserer Gesellschaft nach Aufmerksamkeit des Lesers giert. Und trotzdem ist das Buch extrem gekonnt aufgebaut und verspricht Spannung bis zu letzten Seite inklusive einer überraschenden Katharsis auf den letzten zwei Seiten. Tja, so sehe ich das nun einmal.

    Fazit: Nur beschränkte Leseempfehlung




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  7. Cover des Buches Sohn der Verdammnis (ISBN: 9783785760529)
    Wendy Alec

    Sohn der Verdammnis

     (8)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Ich habe dieses Buch auf der Frankfurter Buchmesse als kostenloses Leseexemplar erhalten und dachte, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und da die Seitenzahl recht überschaulich ist, ging es auch.
    An sich bekommt die Grundidee schonmal Punkte für mich. Ich interessiere mich sehr für Engel und die Offenbarungsgeschichte usw. und das finde ich hat die Autorin ganz interessant aufgegriffen.
    Leider hat man schnell gemerkt, dass für den Umfang an Ideen, den die Autorin da aufarbeiten wollte, alleine für den ersten Band mindestens die doppelte Seitenanzahl hätte verwenden müssen, denn so wirkte das alles etwas gequetscht und mit der Anzahl an Charakteren, die immer wieder neu aufgetaucht sind, irgendwann auch leicht verwirrend und anstrengend.
    Die gut durchdachte Story wurde leider gedämpft durch einen etwas holprigen Schreibstil, was vor allem nervig war und deshalb auch der Punkteabzug, dass die Autorin bei jedem (!) auftauchenden Charakter, erstmal eine halbe Seite beschreiben musste, was er anhat, wie er gerade aussieht usw. das hätte sie etwas knapper halten müssen, denn so hat das echt den Lesefluss gedämpft.
    Vor allem hat mich gestört, dass sie mir zu wenig auf die Hauptcharas, also die drei Brüder, Adrian, Nick und Jason eingegangen ist - bei einer Buchchronik finde ich das schon ziemlich wichtig und hier haben wir wieder die Problematik mit der Kürze des ersten Bandes. Zu viel Info in zu wenig Seiten und die eigentlichen Hauptcharas bleiben dabei etwas auf der Strecke. Teilweise kamen mir auch die Erklärungen etwas abstrus vor und schmunzeln musste ich dann doch über so Sachen wie Laserkanonen im Himmel, oder Superwissenschaftler in der Hölle, aber insgesamt las es sich doch ganz gut. Allerdings hat mir dann doch noch so ein Bisschen der Zauber des Übernatürlichen gefehlt, es las sich irgendwie fast schon mehr wie ein Thriller oder ein Verschwörungsroman. Zu nüchtern aufjedenfall.
    Ich bezweifle allerdings, dass mir das Buch in einer Buchhandlung ins Auge gestochen wäre, dazu empfinde ich den Titel irgendwie noch so ein bisschen als 0815. Trotzdem ist mir das Buch nach dem Gefühl her 3 Sterne wert.
  8. Cover des Buches Mit strenger Hand (ISBN: 9783404172511)
    Zoe Held

    Mit strenger Hand

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Das Sigma-Protokoll (ISBN: 9783453877764)
    Robert Ludlum

    Das Sigma-Protokoll

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ludlum wie er besser nicht sein kann. Einen Stoff so fesselnd zu be- bzw. verarbeiten, stilvoll ohne große Ausschweifungen, zeigt das Genie von Ludlum. Dieses Buch ist es wert, dass man sich die Nacht um die Ohren schlägt. Das war nicht mein erstes Buch von Ludlum aber sicher auch nicht mein letztes.
  10. Cover des Buches Trojanische Pferde (ISBN: 9781477806050)
    David Lender

    Trojanische Pferde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Reiselust
    Zu allererst muss ich sagen, dass ich inzwischen schon nicht mehr glaube, wenn es überall heisst "Ein Insider berichtet" und so weiter.
    Aber bei diesem Buch (oder vielmehr: eBook) hat man gemerkt, dass der Autor sich sehr gut in Welt der großen Finanztransaktionen, Ölgeschäfte und so weiter.
    Der Thriller hat mir große Freude bereitet, und das sage ich unabhängig von dem unschlagbaren Preis von 4,99 Euro für das eBook. Haben doch viele eBooks einen Preis, der wesentlich höher ist, so habe ich mich bei diesem Buch sehr gefreut, dass obgleich des geringen Preises ein wahrliches Meisterwerk in meine Hände (besser gesagt meinen Kindle) gelangt ist.
    Wer einen spannenden Thriller lesen will, der ist hier genau richtig. Spannend geschrieben, viele spannende Hintergründe und ein angenehmer Schreibstil zeichnen dieses Buch aus.
    Unbedingte Leseempfehlung!
  11. Cover des Buches Die Macht des Codex (ISBN: 9783442460632)
    Lev Grossman

    Die Macht des Codex

     (11)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Ein junger gewitzter Bengel aus den USA macht sein Geld am Finanzmarkt, sucht neue Herausforderungen und findet sie in UK. Doch bevor er die neue Stelle antreten kann, bekommt er einen seltsamen Auftrag eines uralten Adelsgeschlechts, aus UK stammend, ein bestimmtes Buch zu finden. Den Codex eben, geschrieben von einem damals bekannten Autoren. Das Buch sei irgendwo auf einem Speicher in den USA unter dutzenden Kisten mit Büchern versteckt/verschollen/verschwunden und niemand konnte ihn, auch nach 60 Jahren, nicht finden. Der Held weiß nicht so recht wo und wie er anfangen soll und geht in eine Bibliothek. Dort trifft er eine etwas seltsame Bibliothekarin, die den Autor des Codex "zufällig" studiert. Die Suche beginnt. Und endet mit dem Auffinden des Codex. Mehr sei hierzu nicht verraten.
    Wie so oft in diesen Genre-Geschichten endet das Buch unbefriedigend und mit vielen offen Fragen. Dennoch macht der Schreibstil Laune und die Protagonisten sind recht gut erfasst. Die Suche nach dem Codex und dessen inhaltliche Interpretation sogar recht spannend.
    Wie auch immer - für Genre-Fans Pflicht, für die Anderen ganz nett!
  12. Cover des Buches Jagd (ISBN: 9783499243592)
    Michael Ridpath

    Jagd

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die City. Das Girl. Die Geschichte. (ISBN: 9783941493186)
    Suzana S.

    Die City. Das Girl. Die Geschichte.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Der zweite Tod des Che Guevara (ISBN: 9783000478079)
    Richard G. Buzzi

    Der zweite Tod des Che Guevara

     (9)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Klappentext: Che Guevara erwacht 1968 in einem Haus in New York. Wie kommt der Revolutionär aus dem bolivianischen Dschungel nach Amerika? Verzweifelt versucht er der Welt zu erklären, dass Ernesto Che Guevara noch am Leben ist. Im Land seines erklärten Todfeindes versucht Che schließlich seine Revolution erneut zu entfachen. Dabei gerät er in den Strudel des Indianeraufstandes von Wounded Knee, wo er sich der militanten Bewegung „American Indian Movement“ anschließt. Doch das Schicksal wendet sich erneut gegen ihn. Als alter Mann begegnet Guevara dem Banker Greg Norman, der seinem Leben noch einmal eine dramatische Wendung gibt.

    Fazit: Der Roman "Der zweite Tod des Che Guevara" vom Richard G. Buzzi ist eine Mischung von 'Hier und Jetzt' ins 'Damals und Dort' vor der Kulisse der globalen Revolution, die Comandante Ernsto Che Guevara verfallen war.

    Richard G. Buzzi erzählt in einen klaren, eindeutigen und detailierten Schreibstil aus der Sicht von der Welt in bolivanischnen Dschungel erschlossenen geglauben Revolutionäres Che Guevara und seinen unfreiwilligen Aufenthalt in Amerika, wo er als Roman Juarez seine Revolution vorführt. Der Autor beschreibt auf knapp 330 Seiten durch brillanter Beschreibungen, fundamentaler Dialoge und Briefe in alle Teile der Erde eine Zeitreise in die Zeit des Vietmankriegs und Hippies (1968 - 1973), wobei die Tiefgängigkeit dem Leser nicht eindeutig erschneit und er das Buch mit Zweifeln an der Wahrheit des Inhaltes zurück lässt.

    "Der zweite Tod des Che Guevara" kann als 'biografische' Niederschrift ohne große Datierung oder Stationseinteilung gesehen werden, was das Lesen diese Werkes erheblich unauthenisch macht. Obwohl der Erzählstil sehr lebhaft und packenden aber nicht fesseln ist, kann man Wirklichkeit und Fantasie schlecht auseinander halten...2,75 Sterne.



  15. Cover des Buches Quantum Dawn (ISBN: 9783426519929)
    Thore D. Hansen

    Quantum Dawn

     (19)
    Aktuelle Rezension von: believer

    Die Scotland-Yard-Ermittlerin Rebecca Winter stößt zusammen mit Erik Feg, einem BND-Agenten, bei ihren Morduntersuchungen, auf erschreckende Tatsachen. Nach undurchsichtigen Selbstmorden von Bankern, sorgt der Todesfall des Investmentbankers Jarod Denver für Aufsehen. Winter und Feg ahnen zunächst nicht, dass dahinter ein skrupelloser Kampf zwischen den Machern des Finanzsystems, der Politik und den Regierungen steckt. Was anfangs nach Machtspielen und Intrigen in geheimen Zirkeln aussieht, entpuppt sich am Ende als gigantische Bedrohung des Geldsystems, mit Auswirkungen auf die ganze Welt.

    Während den Ermittlungen geraten Winter und Feg selbst in Lebensgefahr, als sie auf der Suche nach einem mysteriösen Algorithmus sind, der in die Computersysteme der Börsen eingeschleust werden soll. Sie kommen mit den innersten Mitgliedern eines geheimen Zirkels in Kontakt und wissen selbst nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Die sogenannten "Herren" haben die Absicht, das weltweite Handelssystem mit einem Code zu infiltrieren und so einen Crash auszulösen, der die aktuellen kriminellen Machenschaften zunichte machen soll.

    Während man an Schauplätzen wie London, Brüssel und Hamburg, präzise Eindrücke aus der Finanzwelt erhält, sind die Hauptprotagonisten nur sehr schleppend beschrieben worden und es fällt schwer, vor allem Erik Feg, zu durchschauen und zu mögen. Erst gegen Ende kann man Feg und Winter einschätzen und sie gewinnen an Sympathie. Thore D. Hansen hat den Schwerpunkt in seinem Thriller eindeutig auf die Vermittlung des Wissens um unsere Geld- und Machtinstitutionen gelegt, anstatt auf einen eigentlich spannenden Handlungsstrang. Meiner Ansicht nach sind die Angaben detailliert recherchiert und sein Fachwissen will er dringend vermitteln. Es ist ihm gelungen, dem Otto-Normal-Verbraucher Einsichten und viele Hintergrundinformationen zu liefern und nach dem Lesen des Buches erkennt man auch als bisher Unwissender, wie stark wir kontrolliert und manipuliert werden. Die zahlreichen Angaben machen das lesen allerdings an vielen Stellen etwas schwerfällig und der Spannungsbogen kann nicht gehalten werden.

    Fazit: "Quantum Dawn" ist meiner Meinung nach kein spannender Thriller im klassischen Sinne, dennoch lesenswert, um aufgeklärt zu sein, wie unsere Gesellschaft wirklich funktioniert. Seine Prognosen sind für mich beängstigend wahr und daher kann ich das Buch trotz nicht vollständig erfüllter Erwartungen, weiterempehlen.

  16. Cover des Buches Das Delphi-Projekt (ISBN: 9783548262741)
    Stephen Frey

    Das Delphi-Projekt

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Die Unfehlbaren (ISBN: 9783442102396)
    Andrew Ross Sorkin

    Die Unfehlbaren

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Plünderung der Welt (ISBN: 9783898798532)
    Michael Maier

    Die Plünderung der Welt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Dieses Zitat stammt aus dem 10. Kapitel dieses Buches. Dort untersucht der Autor, was passieren würde, wenn jeder in seinem Keller eine legale Gelddruckmaschine hätte. Und dabei kommt er mit der gnadenlosen Logik menschlichen Verhaltens zu dem eindeutigen Schluss, dass die Gesellschaft in kurzer Zeit zerfallen und ein fürchterliches Chaos ausbrechen würde. In den bedeutenden Industriestaaten wird derzeit aber Geld in Massen in Umlauf gebracht, zwar nicht illegal von den Bewohnern, sondern völlig legal von den Zentralbanken. Leider spricht einiges dafür, dass dieser Irrsinn zu ähnlichen Resultaten führen wird. Nun könnte man glauben, dass dies im Buch ebenso plastisch erklärt wird, wie das am Beispiel privater Geldherstellung geschehen ist. Aber das passiert leider nicht.

    Mein Eindruck von diesem Text ist recht zwiespältig. Auf der einen Seite spricht der Autor viel Wahres aus. Aber andererseits bleibt er dabei fast immer merkwürdig unpräzise, obwohl er doch eigentlich über die theoretischen Hintergründe bestens Bescheid weiß. Unpräzise ist leider auch seine Sprache. So nennt Maier das durch die Zentralbanken neu erzeugte Geld "Falschgeld". Doch dieser Begriff ist eindeutig besetzt und trifft hier nicht zu. Er erzählt seinen Lesern auch, dass die Staaten Geld drucken. Das stimmt so nicht, wie er später selbst erklärt. Dann wieder wird der Inhalt wenigstens eines Buches so wiedergegeben, dass man einen völlig falschen Eindruck von seinem Inhalt bekommen muss ("Des Bankers neue Kleider"). Es gibt noch zahlreiche andere Stellen, an denen man sich fragen kann, ob hier die Sachlage wirklich adäquat beschrieben wurde.

    Wie soll man einen Text rezensieren, dessen Inhalt man weitestgehend für richtig hält, von dem man aber den Eindruck hat, dass der rote Faden oft fehlt, die Gedankenführung sprunghaft und diffus ist und dass ökonomisches Argumentieren zu oft durch Beispiele und Polemik verdrängt wird, man aber dennoch Sympathie für den Autor und sein Buch empfindet, weil er in seiner Grundaussage völlig recht hat?

    Der ökonomische Inhalt dieses Werkes lässt sich ganz kurz beschreiben. Wenn ohne Warendeckung die Papiergeldmenge erhöht wird, haben immer diejenigen den größten Vorteil, die dieses Geld zuerst in die Hände bekommen. Denn sie können mit neuem Geld noch zu alten Preisen kaufen. Je weiter dieses Geld in die Gesellschaft vordringt, desto nachteiliger wird seine Wirkung für die Empfänger. Am Ende kann bei exzessiver Geldmengenerweiterung eine Hyperinflation der Preise stehen, die die Letzten in der Kette völlig verarmen lässt. Da das neue Geld im Augenblick im Finanzsektor kreiselt, wird der extrem geringe Anteil der Superreichen an der Weltbevölkerung noch reicher, während der Rest immer ärmer wird. Da Geld in diesem System immer aus Schuld entsteht, werden am Ende die Schulden eingelöst werden müssen, wenn das Schneeballsystem zusammenbricht. Das Geld wird von den Konten derjenigen verschwinden, die es haben und sich nicht wehren können. Das war schon immer in der Vergangenheit so. Und das wird auch diesmal nicht anders sein. Zypern lieferte bereits die Blaupause.

    Der Autor versucht nun dieses ökonomische Gerüst mit den verschiedensten Geschichten, Sachverhalten und mit reichlich Emotionen aufzufüllen. Wer sich gerne aufregt, wird seine helle Freude an diesem Buch haben. Bereits die Sprache gibt darauf Hinweise. Maier liebt es, einen ganzen Absatz mit nur einem Satz zu füllen. Dann folgt ein weiterer solcher Absatz. Das bringt Theatralik, giert nach Aufmerksamkeit und heizt die Stimmung auf.

    Ein Physiker soll in seiner Doktorarbeit an der ETH Zürich ausgerechnet haben, dass 0,123 Prozent der Weltbevölkerung 80 Prozent vom Reichtum dieser Welt besitzen, berichtet Maier. Wie genau das nun gemeint ist, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz deutlich geworden. Ich vermute auch mal, dass die ETH keine Doktortitel für Rechenaufgaben vergibt. Vielmehr wird der Doktorand wohl eine Methode entwickelt haben, wie man so etwas aus Netzwerkverbindungen der verschiedensten Arten schätzen (!) kann. Aber Genaues teilt Maier leider nicht mit. Das hält ihn jedoch auch nicht davon ab, eine für Kenner triviale mathematische Formel aus dieser Dissertation riesig vergrößert und ohne Erklärungen in sein Buch aufzunehmen. Seht her wie genial! Das ist genau so albern wie seine gelegentlichen Kurzabsätze.

    Jedenfalls reitet Maier anschließend auf diesen 0,123 und den 80 Prozent herum, um uns immer wieder zu zeigen, wie ungerecht es in der Welt zu geht. Dabei hat er ohne Zweifel recht, und er wird sicher ein Publikum finden, dass sich mit ihm aufregt. Ändern wird das alles jedoch nichts. Da er Baader gelesen hat und auch offenbar die Grundlagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie kennt und mit deren Sichtweise ständig arbeitet, verwundert dann am Ende seine seltsame Inkonsequenz. Er hätte doch wissen müssen, dass jedes staatliche Zwangsgeldsystem immer wieder zu diesen Exzessen, die er so anprangert, führen wird. Er selbst bringt auch historische Vergleiche, etwa denn von Griechenland jetzt und Deutschland nach 1918.

    Nur wenn man dem Staat das Monopol über unser Geld wegnimmt, besteht eine Hoffnung, aus dem ewigen Blasen- und Crash-Kreislauf auszubrechen. Doch so weit vermag Maier dann doch nicht zu gehen.

    Alles in allem ist dieses Buch ein echter Aufreger, wenn man dazu Lust hat. Sein eigentlicher Inhalt ist allerdings recht schmal, auch wenn es äußerlich ganz anders aussieht. Mit der Bewertung tue ich mich schwer. Ein Stern davon ist ein Sympathie-Bonus.
  19. Cover des Buches Das Oswald-Geständnis (ISBN: 9783864470486)
    Jürgen Kurz

    Das Oswald-Geständnis

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches London Calling (ISBN: 9783940258335)
    Anja Marschall

    London Calling

     (29)
    Aktuelle Rezension von: MaraLaue

    Erneut lässt die Autorin ihr Duo Kate Cole und ihre Freundin Luna wie bereits in „Das Erbe von Tanston Hall“ in eigener Sache ermitteln. Luna steht unter Mordverdacht. Nachdem der Investmentbanker Norman Bradshaw, der ihr Vermögen veruntreut hat, tot aufgefunden wird und herauskommt, dass Luna nicht nur die letzte Person war, die ihn besuchte, sondern auch noch Drohungen auf seinem Anrufbeantworter hinterließ, steckt die flippige Künstlerin ganz schön in der Bredouille. Ehrensache für Kate, ihr zu helfen, denn sie glaubt an die Unschuld ihrer Freundin.

    Doch warum verbeißt sich der leitende Ermittler, Chief Inspector Haddock, in Luna als einzige Mordverdächtige? Wie es aussieht, hat Bradshaw nicht nur sie ausgenommen, sondern noch andere Opfer, von denen jedes zum Täter hätte werden können. Warum wird Inspector Grant von seinem Vorgesetzten in den Ermittlungen ausgebremst und sogar vom Fall abgezogen? Irgendetwas stimmt da nicht in der City of London, jenem selbstverwalteten Herzen der Stadt, in dem die Fäden von Wirtschaft und Börse zusammenlaufen. Als obendrein Bradshaws Freundin ermordet wird, wird die Sache auch für Kate und Luna brandgefährlich.

     

    Anja Marschall hat mit „London Calling“ einen soliden Krimi geschrieben, der den Leser teilweise gekonnt auf mehr als eine falsche Fährte führt. Zudem ist die Konstellation Kate/Luna wieder für manche Erheiterung gut. Die Hintergründe wurden sehr gut recherchiert und gut umgesetzt. Ein empfehlenswertes Buch.

  21. Cover des Buches Ich schenke dir die Angst (ISBN: 9783958131866)
    Ralf Gebhardt

    Ich schenke dir die Angst

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Wortherz

    manchmal frage ich mich, was im Leben eines Autoren passiert sein muss, dass er auf solch bestialische Ideen kommt. Da hat's mir schon an manchen Stellen die Schuhe ausgezogen, ich muss das Buch weg legen und brauchte einen Moment um zur Verarbeitung.

    Gebhardt hat einen sympatischen Kommissar erschaffen, so werde ich wohl auch die Fortsetzung lesen (müssen) :-)

  22. Cover des Buches Börsen Babe (ISBN: 9783596188932)
    Venetia Thompson

    Börsen Babe

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Venetia Thompson ist erst 23 Jahre alt und bereits Börsenmaklerin eines erfolgreichen Unternehmens. Das Buch erzählt von den ersten Tagen in Venetias neuem Job. Es werden ständig - für einen Anfänger - verwirrende Abkürzungen durch den Raum gerufen. Sobald eine Markler einen Erfolg verbucht, wird er von den anderen Kollegen von allen Seiten mit kleinen Gegenständen beschossen.

    Venetia ist anfangs sehr unsicher und versucht sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Chats mit ihrer besten Freundin Lena muntern sie immer wieder. Venetia ist nervös und die kleinen Fehler - wie zum Beispiel das Weitergeben von falschen Preisen - ziehen immer mehr an Venetias Nerven. Während sie abends mit Kunden in Luxusrestaurants speist und den erworbenen Gewinn in Luxusartikel umwandelt, ist Venetias Privatleben weitaus weniger glamurös. Um 6 Uhr morgen klingelt der Wecker, abends fällt sie tot ins Bett. Die Arbeit an der Börse ist von Hektik und Schnelligkeit geprägt. Kollegen kommen und gehen und das Arbeitsklima ist alles andere als kollegial. Jeder denkt an seinen eigenen Erfolg.

    Als sie wieder etwas auf der Arbeit falsch macht, bricht Venetia an ihrem Arbeitsplatz in Tränen aus. Mit der Bitte früher gehen zu dürfen und der Aussage, dass sie momentan mit ihrem Gehalt nicht über die Runden kommt, flieht sie so schnell wie möglich nach Hause, wo sie einen Nervenzusammenbruch erleidet.

    Als sie sich dann noch in einem Krankenhaus wiederfindet, spürt Venetia, dass die ganze Hektik am Arbeitsplatz sie bereits so voreingenommen hat, dass ihr komplette Ruhe zu wider ist. Bald besteht Venetias Leben nur noch aus Unzufriedenheit und sie tingelt sich von einer Partie zu der nächsten. Um einen Rausschmiss aus dem Unternehmen zu provozieren, schreibt sie einen erschütternen Bericht über die schlimmen Arbeitsbedingungen, die am Börsenmarkt herrschen.

    Persönliche Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und die geschilderten Ereignisse empfand ich als sehr interessant. Verwirrend fand ich etwas die ganzen Fachbegriffe. Venetia Thompson zeigt in ihrem autobiografischen Werk nicht nur die schönen Seiten, die der Beruf als Börsenmakler mit sich bringt, sondern auch die Schattenseiten. Man hat förmlich beim Lesen mit Venetia gejubelt und auch mit ihr geweint. Das Buch ist sehr realistisch geschrieben und ich habe seit langem nicht mehr so ein gutes Buch gelesen!

  23. Cover des Buches Maniac - Liebe verrückt (ISBN: 9783741227851)
    Violet Shaw

    Maniac - Liebe verrückt

     (24)
    Aktuelle Rezension von: JanaKarin

    Kurz & Knackig

    Valerie ist Studentin und genießt das Leben in vollen Zügen. Eines Abends trifft sie den Womanizer und Investmentbanker Jason in einer Bar und kann ihm ab da an nicht mehr widerstehen. Er zeigt ihr eine Welt voller Luxus und Schein und sie verfällt ihm.

    Die Charaktere

    Man muss ehrlich sagen das die Charaktere (oder die Story) nicht besonders kreativ gestaltet sind und sehr an Bücher wie Shades of Grey und dergleichen erinnert. Über Valerie als Charakter erfährt man nicht sonderlich viel. Sie ist anscheinend attraktiv und geht gerne aus und hat lockere Beziehungen zu Männern.

    Jason ist nicht sonderlich kreativer gestaltet. Durch seine harte Kindheit hat er Probleme Leute an sich ran zu lassen und Beziehungen aufzubauen. Zudem ist er vermögend und der klassische charismatische Womanizer.

    Ich konnte mich nicht in die Personen einfühlen, da die Geschichte eher eine Anreihung von Fakten zu sein scheint, Ausschmückungen sucht man hier vergebens. Es ist mir bis zum Ende hin nicht klar warum Valerie von Jason begeistert ist, da er kaum beschreiben wurde.

    Meine Highlights

    Leider fällt mir dieser Teil sehr schwer, da ich sehr enttäuscht von dem Buch war. Ich kann nur sagen, dass ich das Cover ziemlich gut finde, auch wenn das nicht speziell zur Geschichte passt.

    Zu beachten

    Ich habe an sich nichts gegen eine Klischee Geschichte, wenn diese gut geschrieben und besonders umgesetzt hat. Leider ist bei diesem Buch nicht nur die Story, sondern auch die Umsetzung miserabel. Es fehlt sehr oft der Zusammenhang und vom flüssigen Lesen war ich dabei sehr weit entfernt. Auch die Begründungen und Logik hinter den Handlungen waren für mich sehr unschlüssig. An einer Stelle regiert er wütend und eifersüchtig, weil sie mit einem Banker flirtet. Darauf ihre Gedanken: „Valerie erkannte, dass er krank war, dass er jenseits von allem war, jenseits von Gut und Böse.“ (S.78). Und darauf kommt sie, wenn er einen eifersüchtigen Kommentar abgibt? Das scheint mir doch sehr übertrieben.

    Generell wird dem Leser vorgesetzt was die Figuren fühlen, ohne es zu beschreiben oder zu begründen, sodass man es nicht nachvollziehen kann.

    Um es kurz zu fassen, kommen noch zu meinen Kritikpunkten die schlechten Sexszenen (wieder keine Umschreibungen oder Fantasie), die unnötige Verwendung von englischen Wörtern (z.B. „russischen Stranger“ S. 166 Warum nicht einfach Fremder?) und die Wiederholungen von Aussagen hinzu.

    Fazit

    Ich wünschte wirklich ich könnte mehr gute Worte über dieses Buch verlieren. Doch es war mit das schlechteste Buch was ich eh gelesen habe und ich musste mich regelrecht dazu zwingen es durchzulesen. Man hätte es besser als Ebook rausbringen sollen und das Papier sparen können. Ich hoffe es ist eins der ersten Bücher von Violet Shaw und sie wird noch vieles lernen.

  24. Cover des Buches Der Crash kommt (ISBN: 9783548372907)
    Max Otte

    Der Crash kommt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: tvb
    Ein eher populärwissenschaftliches Buch. Die früheren Phasen von Finanzkrisen werden mit der heutigen Situation recht gut verglichen. Manchmal wirkt die Argumentation nicht ganz stringent. Gut gefällt die Abstraktion, die Übersicht verschafft und Nachdenklichkeit hervorruft. Man wird wieder gespannt auf die Zukunft: hat er recht oder nicht.

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