Bücher mit dem Tag "iowa"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "iowa" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Während einer Expedition in Bolivien erkranken mehrere Forscher (die zudem alle Krebs haben) an ein unbekanntes Virus. Die Krankheit überleben sie, doch das besondere dabei ist, dass auch bei jedem Infizierten der Krebs vollständig verschwunden ist. Die Körper aller wirken jünger und gesünder. Nun läuft unter dem Namen NOHA ein großes und streng geheimes Forschungsexperiment, bei dem es darum geht, dass Geheimnis dieser Wunderheilung und das Virus zu erforschen. Dabei werden nicht nur menschliche Versuchskaninchen benötigt, das Virus zeigt zudem schon bald seine blutige und machtvolle Nebenwirkung. Das Experiment läuft aus dem Ruder und anstatt ein Wundermittel für die Menschheit zu erschaffen, steht diese kurz vor dem Untergang. 


    Spannend, brutal, lustig und traurig. Das sind die Eigenschaften des über tausend Seitigen Werkes von Justin Cronin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solch dicken Büchern (vor allem dann nicht, wenn es ein Mehrteiler ist) aber diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Autor schafft es eine stetige Spannung aufrechtzuerhalten und gibt den Charakteren viel Raum in der Geschichte, sodass man als Leser schnell seine Lieblingsfiguren hat, mit den einfach mitfiebern, mitlachen und mitleiden muss. Auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurden gut in die Geschichte eingebaut. Auch gefallen haben mir die wechselhaften Atmosphären: Mal gibt es ordentliche Action, dann wieder ruhigere Szenen. Die vielen Figuren und deren Beziehungen zueinander können am Anfang etwas verwirrend sein und es gibt hin und wieder Stellen in der Story, die etwas langatmig sind, wer aber Dystopien mag und Fan von The Walking Dead ist, dem wird die Geschichte sicher gefallen. 

  2. Cover des Buches Sprich mit mir (ISBN: 9783446269156)
    T. C. Boyle

    Sprich mit mir

     (159)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Die mitreißende und faszinierend Geschichte von einem Experiment, das außer Kontrolle gerät und die Gefühlswelten gleich mehrerer Menschen (und Affen) durcheinander bringt. Wie immer fesselnd geschrieben von T.C. Boyle, einem Meister der Erzählkunst. Lesenswert!

  3. Cover des Buches Verlockung der Nacht (ISBN: 9783442379163)
    Jeaniene Frost

    Verlockung der Nacht

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    8,99 €
    ISBN: 978-3-442-37916-3
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 6
    2012
    Cat & Bones-Reihe
    375 Seiten + 1 Seite Danksagung + 3 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das erste Cover, das Licht ins Dunkle bringt. Es passt aber trotzdem zu den eher düsteren, vorherigen Covern. Aber ich frage mich seit dem ersten Cover, wer die Frau sein soll. Cat hat ja bekanntlich rote Haare und graue Augen. Hätte der Verlag besser machen können.

    Inhalt
    Die Auseinandersetzung mit Apollyn, dem dunklen Propheten der Ghule, ist vorüber – eine Auseinandersetzung, die beinahe zu einem Krieg zwischen Vampiren und Ghulen geführt hätte und in der Cat nur bestehen konnte, weil sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau Macht über Geister erhalten hatte. Jetzt ist Cat nur noch müde, und sie will weiter nichts als endlich wieder einmal ein bisschen Zweisamkeit mit ihrem geliebten Bones zu genießen. Doch ihre neuen Fähigkeiten erwecken das Interesse eines uralten heimtückischen Geistes, der sie für seine eigenen Zwecke nutzen will. Vor vielen Jahrhunderten war er ein Hexenjäger, und jetzt nimmt er jedes Jahr am Abend vor Allerheiligen wieder körperliche Gestalt an, um unschuldige Frauen zu foltern und dann bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Unzählige Frauen hat er auf diese Weise schon getötet, doch einer Frau wie Cat ist er noch nie begegnet. Das merkt er, als er Bones aus dem Weg zu räumen versucht – und Cat so richtig wütend wird…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Der fiese Cliffhanger vom letzten Band hat mich unglaublich neugierig und hibbelig auf den diesen Band werden lassen. XD Ihr Onkel ist gestorben, aber er weilt dennoch als Geist unter ihnen. Weshalb? Hoffentlich steht ihr Vater dann auch nicht wieder auf… Das wäre fatal!
    Seit dem Tod ihres Onkels herrschen auf ihrer Arbeit für das Militär ganz neue Töne, denn der neue Controller ist ein ziemlicher Idiot. Es scheint, als wolle er etwas ganz anderes als Don.
    Ein neuer Feind taucht auf. Dieses Mal haben Cat und Bones es mit einem fiesen und gewalttätigen Geist zu tun. Da fragt man sich doch, wie ein Geist Gewalt anwenden kann, aber ja, dieser Geist kann es und er tut es auch. Es ist doch sehr gruselig. Kramer, der Geist, ist echt fies und den schien es sogar wirklich zu geben! Echt krass, welche Taten er vollbracht hat und auch noch damit durchgekommen ist. Ich sage nur: Hexenverbrennung.
    Wir sehen, im Leben von Cat und Bones wird es nie langweilig, denn es wird immer jemanden geben, der es entweder auf ihrer beider Leben abgesehen hat oder die Weltherrschaft an sich reißen möchte. Immerhin stellen sich beide gemeinsam den Herausforderungen und meistern sie eigentlich immer, auch wenn es immer brenzlig zu werden scheint. ^^
    Super! Ich liebe Cat und Bones und kann einfach nie genug von ihnen bekommen! Dieser Band war spannend und abwechslungsreich! Die Autorin weiß einfach, wie sie ihre Leser halten kann. Ich habe nicht mit so einem Feind gerechnet und dachte, die beiden hätten doch eigentlich schon gegen alles gekämpft, was es gibt, aber da habe ich mich wohl geirrt. ;)

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  4. Cover des Buches Die Zwölf (ISBN: 9783442487974)
    Justin Cronin

    Die Zwölf

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Langwierige Einleitung mit vielen neuen Charakter en, sie nicht so greifbar und mitreißend wirkt wie in Band 1. Etwas zu lang im Allgemeinen durch die Erzählung aus allen möglichen Blickwinkeln.

    Die Story ist gut aber bewegt sich weiter weg von dem, was in Band 1 so einzigartig gelungen ist.

  5. Cover des Buches Zirkuskind (ISBN: 9783257229660)
    John Irving

    Zirkuskind

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Samaire

    Farrokh Daruwalla ist ein Mann auf der Suche nach seiner Identität. In Kanada ist er zu sehr Inder, in Indien zu sehr Kanadier. Dennoch kann er nicht von Indien lassen, auch wenn er es eigentlich hasst. Grund dafür ist auch sein Ziehsohn John D., der in Indien ein großer Bollywood-Star ist. Eine Tatache, an der Dr. Daruwalla nicht ganz unschuldig ist. Als in dem elitären Duckworth Club ein Mitglied ermordet wird, gerät der Doktor mitten in eine Mordserie, die mehr mit ihm zu tun hat, als ihm lieb ist.

    John Irving goes Indien und ich muss gleich vorweg sagen: Ich habe jede einzelne Seite genossen. Natürlich gibt es viel, was man von Irving kennt, die gewohnt starke Frauenrolle ist natürlich auch dabei, dennoch war es, dank des exotischen Settings, etwas neues. Die Geschichte, die gegen Ende zu einem wahren Kriminalfall wird, ist in keiner Minute langweilig und ich kann das Buch nur besten Gewissens jedem empfehlen, der Irving kennt und natürlich auch jedem, der ihn noch nicht kennt. Ein gewisser Hang zur Absurdität muss, wie eigentlich bei jedem Irving, aber gegeben sein.

  6. Cover des Buches Letzte Nacht in Twisted River (ISBN: 9783257240993)
    John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 736 Seiten

    Verlag: Diogenes (20. Mai 2010)

    ISBN-13: 978-3257067477

    Originaltitel: Last Night in Twisted River

    Übersetzung: Hans M. Herzog

    Preis: 26,90 €

    auch als E-Book und als Taschenbuch erhältlich


    Ein etwas anderer Irving, und trotzdem typisch


    Inhalt:

    Daniel lebt mit seinem Vater Dominic in einem Holzfällerlager in New Hampshire. Dominic ist Koch und versorgt die Arbeiter mit Mahlzeiten. Sein zwölfjähriger Sohn Daniel, dessen Mutter früh gestorben ist, bedeutet ihm alles. So zögert er nicht lange, als Daniel in der Klemme steckt, und flüchtet mit ihm kreuz und quer durch die USA und Kanada. 


    Meine Meinung:

    Ich habe etwas Zeit gebraucht, um mich in diese Geschichte hineinzufühlen. Sie strotzt vor Zeitsprüngen hin und her, rauf und runter. Wenn man nicht auf die Überschriften achtet, kann man sich dabei ganz schön verirren, immerhin deckt die Handlung einen Zeitraum von ca. 50 Jahren ab, in denen neben etlichen durchgängig teilnehmenden Figuren auch ständig wechselnde mit von der Partie sind. Die muss man im Kopf erst mal richtig sortieren. 


    Dominic, Daniel und ihr Freund Ketchum waren mir sehr sympathisch, obwohl sie manchmal für mich nicht nachvollziehbar handelten. Doch das konnte ich akzeptieren, weil es einfach trotzdem passte. Mir haben die Protagonisten und auch die anderen Charaktere auf ihre Weise alle sehr gut gefallen. Viele von ihnen sind Menschen, wie ich in meinem Leben keine kenne und die deshalb meine Neugier wecken.


    John Irving erzählt von verschiedenen Leben und von verschiedenen Todesfällen, von Liebe und Hass, von skurrilen Beziehungen und echter Freundschaft. Dabei ist die Handlung interessant und fesselnd, wenn auch manchmal etwas zu detailliert und ausschweifend für meinen Geschmack. Auch manche Wiederholung, wohl als Stilmittel eingesetzt, hätte ich nicht gebraucht.


    Trotzdem habe ich dieses Buch von Seite zu Seite mehr genossen und war mit meinem Herzen und meinen Gedanken ganz darin versunken. Vielleicht muss man diesem Roman einfach etwas Zeit geben, damit er von sich überzeugen kann. Ich habe die Lektüre auf jeden Fall nicht bereut.


    ★★★★☆


  7. Cover des Buches Geister (ISBN: 9783492311984)
    Nathan Hill

    Geister

     (123)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze
    Es ist eine Krux mit besonders dicken Büchern: Eben weil sie so dick sind bleiben sie oft lange ungelesen. Wenn man dann aber mal zu einem greift, ist es meistens ein besonders gutes Buch. So war es auch bei Geister.

    Als Samuel elf Jahre alt ist, verlässt ihn seine Mutter. Erst Jahre später – er ist mittlerweile Dozent für Literatur – hört er ganz unerwartet wieder von ihr. Sie soll einen populäern konservativen Politiker angegriffen haben und ist an einen außergewöhnlich harten Richter geraten. Warum dieser Angriff? Was steckt hinter den Gerüchten von Prostitution und Radikalität? Und warum ist sie damals überhaupt so plötzlich aus seinem Leben verschwunden? Gezwungenermaßen begibt sich Samuel auf eine Reise in seine und ihre Vergangenheit und kommt langsam den Ereignissen auf die Spur, die ihrer beider Leben so stark geprägt haben.

    Besonders gefallen haben mir die Passagen aus Samuels Kindheit mit Bishop und Bethany. Aber auch Pwnage und die Onlinespielewelt von Elfscape oder Laura Pottsdam waren jedes Mal ein kleines Highlight. Hier hat Nathan Hill auf subtile Art großen Humor bewiesen: Lauras Rechtfertigungen vor sich selbst oder ihre Diskussion mit Samuel waren Gold wert. Ebenso Pwnages Besuch im Biosupermarkt und seine zum scheitern verurteilten Lebenspläne. Ich musste des öfteren Schmunzeln, mochte aber auch Hills Art die beide nicht lächerlich zu machen, sondern durch ihre Schwächen eben besonders menschlich.

    Was diesen Roman so mitreißend und abwechslungsreich macht, sind die vielen Erzählebenen: Wir lesen über Samuels aktuelles Leben mit all seinen Problemen und Unsicherheiten aber auch über seine Kindheit seine jüngere Vergangenheit. Wir lernen Pwnage kennen und Profigeigerin Bethany. Wir folgen Samuels Mutter Faye in ihre Kindheit und ihre Teenagerjahre in den 60ern, erleben den krassen Kontrast von propagierter Freier Liebe und der Realität mit verschämten Annäherungsversuchen und einer seltsamen Verklärung des weiblichen Körpers, der unter allen Umständen rein und sauber gehalten werden muss. Wir hören norwegische Mythen von Hausgeistern und bekommen Einblick in die sehr eigene Gedankenwelt einer Collegestudentin. Und wir bekommen einen sehr lebendigen Einblick in die '68er Protestbewegung in Chicago bis zu ihrem gewaltsamen Höhepunkt am Parteitag der Demokraten.

    Nathan Hill spielt bei alldem wunderbar mit dem Thema Entscheidungen: War die Entscheidung richtig, die man in einem bestimmten Moment getroffen habe? Und was, wenn ich merke, dass sie falsch war? Auch, wie die Entscheidungen der Eltern oder Großeltern das eigene Leben, ja das große Ganze beeinflussen. Wie weit muss man zurückgehen um etwas in Ordnung zu bringen?

    Diese Gedankenspiele passieren ganz nebenbei. Ich war erstaunt wie leichtgängig dieser Roman war, der ja eigentlich einen verlassenen Sohn und seine Mutter zu seinem Hauptthema macht. Aber Hill mischt so viele Themen, so viele Leben, dass einem nie langweilig wird. Mal nachdenklich, mal ironisch, mal traurig, mal lustig führt er durch diese bunte Geschichte über Familie, Verlust, Erwachsenwerden und Vergangenheit. Ein wunderbarer Roman, dessen Figuren ich sehr lieb gewonnen habe und der alle Leser mit einer Vorliebe für weitschweifige amerikanische Familienromane ebenso begeistern dürfte wie mich.
  8. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783837111583)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (50)
    Aktuelle Rezension von: schokigirl

    Anmerkung: Ich habe das Hörbuch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. Die volle Videorezension findet ihr auf meinem YouTube Kanal namens schokigirl oder weiter unten.



    Meinung:


    Pro Argumente:


    •     Ich glaube ich muss nicht viel über den Sprecher David Nathan     sagen. Er ist nicht umsonst einer der beliebtesten Hörbuchsprecher.

          
    •     Abgesehen vom Anfang, der gemächlich, aber angemessen in Gang kam,     war das Pasing schnell und die ganze Zeit aufregend.

          
    •     Die Mysterien und Twists haben mich beschäftigt und zum nachdenken     angeregt. Es waren auf jeden Fall gute Ergänzung zu dem     postapokalyptischen Setting.

          
    •     Ich habe im vorne hinein gehört, dass es hier um Vampire geht. Ich     war positiv überrascht, dass diese Vampire sich hier mehr wie     Zombies verhalten, da dass viel mehr meinem Fantasygeschmack     entspricht. Trotzdem werden aber Vampirelemente einbezogen, die die     Geschichte erweitern.

          


    Kontra Argumente:


    •     In jedem gekürzten Hörbuch     kommt irgendwann der Moment, in dem ich mich frage, ob ich was     verpasst habe, was massives gekürzt wurde oder es so vom Autor     beabsichtigt wurde. Und hier war ein Sprung relativ groß, sodass es     mich länger beschäftigt hat. Raus finden was es von den dreien     war, werde ich wohl erst, wenn ich das Buch lese.

          
    •     Manches ging mir zu schnell um     alles vernünftig zu erfassen, aber ich habe es mir auch selbst     schwerer gemacht, dadurch, dass ich es auf doppelter Geschwindigkeit     gehört habe.


    Fazit:

    Ich hatte das Gefühl, dass ich eine Art „The Walking Dead“ mit einem großen Mysterium hörte, was mir gut gefallen hat. Band 2 muss bald her, weil ich mehr erfahren möchte. Daher habe ich die vollen 5 Sterne vergeben.

  9. Cover des Buches Der Anhalter (ISBN: 9783734103001)
    Lee Child

    Der Anhalter

     (68)
    Aktuelle Rezension von: NiniLoveBooks
    Inhalt:
      (findet ihr oben :D)
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    Das war mein erstes Buch von Lee Child. Ich habe es mir mal als Mängelexemplar mitgenommen. Als ich anfing " Der Anhalter " zu lesen, war ich echt begeistert, es war durchgehend spannend und Jack Reacher hat mich als Person sehr beeindruckt. Doch irgendwann, nahm die Spannung ab und die langeweile zu. Es war einfach nicht mehr interessant und leider musste ich mich durch die Seiten quälen. Der Schreibstil ist gut, daran kann es nicht gelegen haben. Der Knackpunkt war bei mir beim lesen, dass für mich der Thrill-Faktor entwichen ist. Ich habe mir einfach eine tolle Geschichte mit tollen Charakteren ohne
    Ermittlerarbeit gewünscht und vorgestellt. Eigentlich lese ich soetwas auch sehr gerne, aber da das Buch so vielversprechend anfing, war ich einfach nur enttäuscht und habe es im Endeffekt abgebrochen. Ich denke, dass es nicht das letzte Buch von Lee Child bleiben wird, das ich lesen werde, da viele auch hier geschrieben haben, dass es ein schwächeres Buch aus der Jack Reacher Reihe ist und dass sie enttäuscht sind. Trotzdem werde ich so schnell, nicht mehr nach einem Jack Reacher Roman greifen.
  10. Cover des Buches Ein Buchladen zum Verlieben (ISBN: 9783442717743)
    Katarina Bivald

    Ein Buchladen zum Verlieben

     (370)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Sara reist nach Broken Wheel um endlich ihre Brieffreundin Amy kennenzulernen.
    Das Problem ist nur, dass diese kurz vor Saras Ankunft gestorben ist.
    Schafft es Sara trotzdem ihren Urlaub irgendwie zu genießen und was haben die Bücher mit alledem zu tun?

    Das Buch war echt entzückend und ich habe es verschlungen in kürzester Zeit.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mit netten Witzen und Anekdoten gespickt.
    Besonders nett waren die Briefe an Sara von Amy, dass man ihre Brieffreundschaft besser verstehen konnte.

    Die Charaktere in dem Buch sind alle etwas besonderes und jeder ist für sich alleine Gold wert. Ich konnte mir super gut vorstellen wie sie alle in dieser kleinen Stadt zusammenhalten, gewollt oder nicht.
    Es war außerdem schön zu beobachten, dass nicht nur Sara sondern auch alle anderen in der Zeit eine Entwicklung durchlaufen.
    Das jemand eine ganze Stadt verändern kann, ist ein schöner Gedanke.

    Das Besondere an dem Buch ist aber, dass so schön auf Bücher eingegangen wird, dass ist ein wundervoller Gedanke, dass es für jeden Menschen ein Buch gibt, dass ihm oder ihr gefällt.

    Das Buch hat etwas leichtes unbeschwertes und ist das Richtige für jeden Bücherwurm.

    Ich empfehle es wirklich weiter.

  11. Cover des Buches Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (ISBN: 9783257057034)
    John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

     (286)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Der Student Fred Bogus Trumper teilt mit seinem besten Freund Couth nicht nur die Erinnerungen an eine wüste Gonorrhoe aus Teenietagen, sondern auch seinen Geschmack was Frauen anbelangt im Allgemeinen. Aber seine ständigen urologischen Beschwerden sind wohl angeboren und sollen nun erst einmal mit der Wassermethode in Angriff genommen werden, bevor nur noch der Skalpell bleibt.
    Generell läuft es für Thump-Thump, wie Fred von seinem Freund und Filmemacher Ralph genannt wird, nicht wirklich rund.
    Sein Dissertationsthema, die Übersetzung der altniedernordischen Ballade Akthelt und Gunnel läuft schleppend und ist maßgeglich seiner blühenden Phantasie geschuldet. Sein Vater hat dem Dauerstudiosus den Geldhahn zugedreht und lässt sich auch nicht vom jungen Glück zwischen Bogus und der Skifahrerin Biggie beeinflussen. Und dann ist da irgendwann auch noch Tulpen, Bogus' Freundin mit der Vorliebe für Wasserschildkröten und dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind...
    Unbeschreiblich schräg dieser Irving und mit viel Humor und Selbstironie, je nach Erzählposition, versehen. John Irving wechselt dazu immer wieder die Perspektive, so dass der Leser Fred in der Gegenwart zum Urologen begleiten kann, aber auch in Rückblenden die Anfänge der Beziehung zu Biggie verfolgen darf. Dann wieder durchwühlt man die Laken mit Bogus und Tulpen, lernt den kleinen Colm und seine Ansichten zum Klassiker Moby Dick kennen und nicht zu vergessen der skurrile Diabetiker Merrill Overturf.
    Dieser Fred Bogus Trumper ist ein würziger Charakter nach irvingschem Reinheitsgebot, wie auch die zahlreichen Protagonisten, die ihn auf seinen Irrwegen begleiten und verleiten. Wieder einmal hat mir ganz besonders das vorherrschend hohe Maß an Zuneigung gefallen. Auch wenn die Liebe nicht immer von Dauer ist, so bleibt doch immer der Respekt, diese bizzelnde Vibration vergangener Gefühle und je Menge an Empathie.

    Manchmal von Melancholie getragen, wieder und wieder sehr witzig und mit viel gesunder Selbstironie der Charaktere versehen, oft herzerfrischend skurrill und immer ein echter Irving.

  12. Cover des Buches I kissed a zombie, and I liked it (ISBN: 9783492267878)
    Adam Selzer

    I kissed a zombie, and I liked it

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Titel: I kissed a zombie, and I liked it
    Auto: Adam Selzer
    Erscheinungsjahr: 2010
    Preis: 8,95 Euro (auf Amazon)
    Klappentext: Die achtzehnjährige Alley braucht kein "Twilight", um zu wissen, wie das so läuft mit Vampiren. Schon seit Jahren sind Vampire, Werwölfe und andere Untote Teil ihres Alltags. Ein Vampirfreund ist das ultimative Statussymbol - doch nicht für Alley. Denn mal ehrlich: Wer will schon einen Kerl, der nicht altert und nie erwachsen wird? Der unsterblich egozentrisch und dabei auch noch launisch ist?
    Doch dann begegnet sie Doug: Der ist vor vier Jahren gestorben und trägt immer noch den Anzug, in dem er beerdigt worden ist. Alleys Vorsätze sind dahin, und sie muss sich entscheiden, ob sie einen Zombie als Freund haben möchte.

    Meine Meinung
    Als ich es zum ersten Mal gelesen habe hat es mich unglaublich berührt die Liebesgeschichte zwischen Alley und Doug. Es ist auch keine besondere Liebesgeschichte und der Schreibstil ist auch recht einfach, aber die Charakterentwicklung von Alley ist unglaublich. Von der Eisprinzessin des Giftzirkels zu Gronk.

    Nach ungefähr 5 Jahren habe ich ein Re-Read gestartet, und ich mochte es immer noch. Leider war es dann ziemlich vorhersehbar, wenn man es schon gelesen hatte, aber ich hatte die Geschichte immer noch genossen.

    Ganz klar gehört für mich !I kissed a zombie, and I liked it" immer noch zu meinen Top-Lieblingsbüchern. Es ist eine lockere, süße, luftige Mischung für zwischen durch. 

  13. Cover des Buches Die Brücken am Fluss (ISBN: 9783800092154)
    Robert James Waller

    Die Brücken am Fluss

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Patrizia70

    Francesca und Kincaid lernen sich kennen, während Francescas Familie verreist ist. Sie verbringen vier Tage gemeinsam und nähern sich an. In dieser kurzen Zeit entstehen beiderseits große Gefühle. Letztendlich bleibt Francesca bei ihrer Familie. Vergessen jedoch werden sie einander nicht.

    Den Kinofilm sah ich bevor ich das Buch las. Beides begeisterte mich sehr. Dieses gefühlvolle Buch , dass mich auch traurig stimmte, erhält meine Leseempfehlung. 


  14. Cover des Buches Mein Jahr mit Dir (ISBN: 9783328105831)
    Julia Whelan

    Mein Jahr mit Dir

     (218)
    Aktuelle Rezension von: girlwhoreads

    Das Buch startet langsam, nimmt dann aber an Fahrt auf! Ella war ein super zielstrebiger und authentischer Charakter! Sie war mir auf anhieb sympathisch. Zudem haben die Beiden als Paar wirklich harmoniert. Jedoch war mir ihre Beziehung zeitweise zu dramatisch. 

    Besonders gefallen hat mir der Schauplatz des Buchs. Es spielt nämlich in Oxford! Die Einsichten ins studentische Leben waren wirklich schön. Das Buch hätte jedoch nach Meinung Ansicht früher enden können. Das letzte Drittel war mir zu kitschig. Davor mochte ich es jedoch wirklich ganz gerne. 

  15. Cover des Buches Bei Anruf Herzklopfen (ISBN: 9783957340481)
    Lorna Seilstad

    Bei Anruf Herzklopfen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Viel zu früh muss die junge Hannah Gregory Verantwortung für ihre beiden jüngeren Schwestern übernehmen und sich von ihrem Traumberuf als Anwältin verabschieden. Um ihr Überleben zu sichern, bewirbt sie sich um eine Stelle als Telefonistin. Als ihr Elternhaus versteigert wird, lernt sie den jungen Anwalt Lincoln Cole kennen. Er hat Mitleid mit den drei Schwestern und beginnt, sich für sie einzusetzen und sie zu unterstützen. Dies stößt bei Hannah zunächst auf wenig Gegenliebe, hat er sie doch aus ihrem Elternhaus vertrieben. Doch als ihr Jugendfreund in große Schwierigkeiten gerät, bittet sie Lincoln um seine Hilfe als Rechtsbeistand...

    Das Buch hat mich positiv überrascht. Normalerweise stehe ich mit christlichen Liebesgeschichten etwas auf Kriegsfuß, da mir der christliche Glaube oft als etwas aufgesetzt und nicht authentisch in diesen Romanen erscheint. Hier fügt er sich aber wunderbar in die Geschichte ein.

    Die Geschichte ist spannend und fesselnd erzählt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es mit Hannah und Lincoln weitergeht. Alle Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und auch die Nebencharaktere wie bspw. Hannahs Schwestern waren für mich sehr interessant. Gut fand ich es auch, dass ihre Gedankengänge aufgezeigt wurden.

    Interessant waren für mich auch die Einblicke in die damalige Zeit. Ich kannte den Beruf der Telefonistin aus diversen Filmen, konnte aber mit dem Beruf und den Aufgaben einer Telefonistin wenig anfangen. Das Buch hat dies nun geändert.

    Das Buch ist insgesamt eine lockere und leicht zu lesende Lektüre für zwischendurch und allen zu empfehlen, die christliche Liebesromane mit einer Prise Humor mögen.
  16. Cover des Buches Rekorder (ISBN: 9783847900290)
    John Darnielle

    Rekorder

     (16)
    Aktuelle Rezension von: derMichi
    Der Klappentext liest sich wie der eines Stephen-King-Romans. An den Meister des modernen Horrors muss man auch zwischendrin immer wieder denken, etwa wenn John Darnielle seinen Protagonisten und dessen Lebenswelt mit zahlreichen gut informierten Details ausstattet, die an den besseren Stellen des Buches dafür sorgen, dass alles möglichst plastisch erscheint. Auch der Grundkonflikt hätte dem King of Horror ähnlich gut gestanden, denn was auf den neu bespielten Kassetten zu sehen ist, hat das Zeug zum Gruseln.

    Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Oder zumindest nicht nur. Die Aufklärung der Ereignisse, die zu den mysteriösen Aufnahmen auf den Kassetten führen treiben die Handlung nur kurzzeitig voran. Nach etwa der Hälfte des Buches beginnt scheinbar eine ganz andere Geschichte, der Zusammenhang bleibt zunächst vage. Kleiner Spoiler: Wer am Ende das scheinbare Opfer in den gefilmten Szenen ist und wieso sie verbreitet wurden ist eigentlich gar nicht so wichtig, die Enthüllung erfolgt praktisch nebenbei.

    Was als schöne Hommage ans VHS-Zeitalter begann wird schließlich zum Drama mit Hintergedanken, was bei weitem nicht jeder Leser nachvollziehen können dürfte. "Rekorder" will zweifellos wichtige Literatur sein und den Leser mit alternativen Fassungen seiner eigenen Erzählung reizen, hat aber in seinem Grundkonflikt eigentlich schon viel mehr zu bieten als letztlich umgesetzt wird. Manchmal ist generische Spannungsliteratur, wie sie Cover und Inhaltsangabe versprechen, eben doch besser als ein Kunstwerk mit unklarer Ausrichtung.

    Originaltitel: "Universal Harvester"
  17. Cover des Buches Mein Amerika (ISBN: 9783442469833)
    Bill Bryson

    Mein Amerika

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bill Bryson berichtet witzig-ironisch über seine Kindheit in den USA in den 1950ern, über den damaligen Zukunftsoptimismus, skurile Erfindungen, schrullige Eigenheiten seiner Eltern und Nachbarn und allgemein über Dies und Das, was sehr unterhaltsam ist. 

    Gelesen wird das Hörbuch von Oliver Rohrbeck (bekannt als "Justus Jonas" von den Drei Fragezeichen, der Eindruck vergeht aber nach einer Weile), was sehr gut gelingt. Man kann sehr gut zuhören, auch in Etappen und für zwischendurch, da es kein durchgängiges Thema gibt, sondern einfach aus dem Nähkästchen geplaudert wird. 

    Sehr zu empfehlen für eine kurzweilige Unterhaltung, z. B. beim Autofahren oder wenn man am PC sitzt und arbeiten muss (*seufz*).  Und nebenher, ohne dass man es merkt, lernt man auch noch etwas dazu über die USA, seine Geschichte und die Denkweise seiner Bewohner. 

  18. Cover des Buches Die Nacht, als Gwen Stacy starb (ISBN: 9783839001622)
    Sarah Bruni

    Die Nacht, als Gwen Stacy starb

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Annesia
    Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und den Klappentext gelesen habe war ich mir sicher: das ist etwas ganz besonderes! Ein Buch in dem es um einen Comichelden geht! Das kann nur super sein.
    Nun ja, das war es letztendlich auch nur... es war nicht ganz so besonders wie ich erwartet hatte. Klar, Spiderman spielte eine große Rolle in dem Buch und auch die Gegebenheiten, wie sie in den originalen Comics vorkommen, aber doch empfand ich die Geschichte irgendwann als etwas gewöhnlich. Man hätte die ganze Comicsache auch weglassen können und hätte dann doch eine ganz passable Geschichte gehabt.
    Nein, Sheila Gower fühlt sich nicht so richtig wohl in ihrer verschlafenen Heimatstadt irgendwo in Iowa. Sie ist siebzehn, vertraut sich am liebsten einem ausgestopften Kojoten im Museum für Naturkunde an und hört französische Sprachkassetten, um eines Tages aus der verschlafenen Kleinstadt nach Paris zu entfliehen. Als ihr Peter Parker (ja, so wie Spidermans Alter Ego) anbietet, ihr ödes Leben unter dem Vorwand einer vorgetäuschten Entführung hinter sich zu lassen, greift Sheila zu. Die beiden begeben sich auf einen skurrilen und romantischen Roadtrip und erleben die tragische Geschichte von Spiderman und seiner ersten Liebe Gwen Stacy nach. Doch was als unschuldiges Spiel beginnt, wird zu einem Pfad voller unvorhergesehener Gefahren.
    Von der Leseart her war es super, die Verflechtungen des Handlungsstrangs gut durchdacht und toll geschrieben. Ein super Leseerlebnis, trotz der nicht ganz so besonderen Besonderheit.
    Aber trotzdem würde ich es jederzeit weiterempfehlen!
  19. Cover des Buches The Twelve (ISBN: 9780345504982)
    Justin Cronin

    The Twelve

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Justin Cronin glaubte anfangs nicht, dass „The Passage“ ein ernstzunehmendes Projekt werden könnte. Der Auslöser war seine damals 8-jährige Tochter Iris, die ihn aufforderte, endlich mal ein spannendes Buch zu schreiben. Sie wünschte sich Vampire, eine rothaarige Figur und ein Mädchen, das die Welt retten sollte. Sie begannen, spielerisch Ideen auszutauschen, als Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen. Erst später wurde Cronin klar, dass ihre Geschichte tatsächlich Potential haben könnte. Er schrieb den ersten Band „The Passage“ und feierte einen Bestseller. Inwieweit Iris am zweiten Band „The Twelve“ beteiligt war, weiß ich leider nicht, aber eines ist sicher: Cronin verdankt ihr seinen kometenhaften Erfolg.

    Babcock und seine Nachkommen sind tot. Fünf Jahre sind vergangen, seit Peter und seine Freunde die Kolonie verließen. Ihre Gruppe ist versprengt; ihr einstiger Zusammenhalt nur noch Erinnerung. Doch schon bald müssen sie sich darauf besinnen, was sie verbindet. Es heißt, in Iowa existiere eine Stadt namens Homeland, die von einem skrupellosen Tyrannen regiert wird. Dorthin verschleppte Menschen schuften als Sklav_innen, um den wahnsinnigen Plan des Direktors zu realisieren: er will ein dauerhaftes Heim für die Zwölf errichten. Als Peter Gerüchte erreichen, dass Sara noch leben könnte und in Homeland gefangen gehalten wird, reist er mit alten und neuen Freunden nach Iowa, um sie zu befreien. Vor Ort bietet sich ihnen jedoch eine einmalige Chance. Der Plan des Direktors steht kurz vor der Vollendung. Die verbliebenen elf der ursprünglichen zwölf Virals werden sich in Homeland versammeln, um ihr neues Domizil zu beziehen. Können Peter und seine Gefährten die Gunst der Stunde nutzen und die Bedrohung der Virals ein für alle Mal ausschalten?

    Es fällt mir schwer, mein Verhältnis zu „The Twelve“ auf eine Weise zu formulieren, die ihr nachvollziehen könnt. Meine Empfindungen sind widersprüchlich und ich verstehe selbst kaum, warum das so ist. Ich dachte vor der Lektüre, dass ich keine konkreten Erwartungen an den zweiten Band der „The Passage“-Trilogie hätte und lediglich begeistert werden wollte, mehr nicht. Mittlerweile glaube ich, dass das nicht stimmt. Ich scheine durchaus gewisse Erwartungen gehegt zu haben, die Justin Cronin nicht vollständig erfüllte, weshalb ich mich jetzt in dieser blöden emotionalen Zwickmühle befinde. Zu Beginn erschien mir das Buch sehr vielversprechend. Es gefiel mir, dass Cronin noch einmal einen Sprung zurück in das Jahr Null, das Jahr des Ausbruchs der Virals, wagt und die Apokalypse aus einer anderen Perspektive zeigt. Bisher hatte ich diese ja nur aus der Distanz mit Amy und Wolgast erfahren. Der neue Blickwinkel ist direkter und näher dran, weil er sich aus Figuren zusammensetzt, die leibhaftig und unmittelbar erleben, wie die USA von den Virals überrannt werden. Sie befinden sich mitten im Chaos und vermitteln aus ganz unterschiedlichen Positionen ihre Eindrücke. Ich fand diesen Part, der den gesellschaftlichen Zusammenbruch aus der Abstraktheit in die greifbare Realität hebt, spannend und verfolgte aufgeregt, wie die Schicksale einiger Persönlichkeiten Wellen bis in die Zukunft schlugen. Danach geht es wieder in die Gegenwart, in der fünf Jahre seit den Ereignissen des ersten Bandes „The Passage“ vergingen. Viel hat sich gewandelt; die heldenhafte Truppe, mit der ich von Kalifornien bis nach Colorado reiste, existiert nicht mehr. Sie brachen auseinander, was der erste Hinweis auf meine zunehmenden Schwierigkeiten mit der Handlung war. Es gefiel mir nicht, dass ihre Freundschaft den Umzug nach Kerrville in Texas nicht unbeschadet überstand. Das ist kindisch und kleinlich, aber ich sperrte mich dagegen, ihre veränderten Beziehungen zu akzeptieren, obwohl sie im Verlauf von „The Twelve“ wieder zusammenfinden. Ihre Rettungsmission führt sie nach Homeland, ein Setting, das ich mir lebhaft ausmalen konnte. Eine Sklavenstadt ist durch und durch vorstellbar. Ihr Direktor ist genau der Typ Mensch, der unter widrigen Umständen aufblüht, weil er sich wie ein Parasit am Leid anderer labt und dabei die Selbsttäuschung aufrechterhält, er wüsste, was für alle das Beste ist. Sein geistesgestörter Plan, die verbliebenen elf Meister-Virals zu beherbergen, offenbart neue Facetten des Virus, dessen Spielarten erstaunlich eindeutig an das Dracula-Narrativ erinnern. Ich habe die Abstufungen der Infektion nicht durchschaut. Das Virus wirkt sich divergierend aus und ich verstehe nicht, wieso. Vielleicht hätte ich es begriffen, hätte ich endlich alle Meister-Virals persönlich kennenlernen dürfen. Leider beschränkt sich Cronin auf Babcock, Carter und ein einziges Kapitel aus Martínez‘ Sicht, weshalb ich mich fragte, warum es überhaupt zwölf sein mussten. Wieso nicht drei? Dem Autor unterliefen mehrere dieser nicht ausreichend erläuterten Inkonsistenzen, die die Lektüre für mich überschatteten und sich bis in den finalen Showdown ziehen, der ohnehin enttäuschend unspektakulär daherkam. Es endet viel zu einfach. Ich fühlte mich unbefriedigt.

    Ich bin nicht überzeugt von der Entwicklung, die „The Twelve“ für die „The Passage“-Trilogie bedeutet, weder inhaltlich noch hinsichtlich der schriftstellerischen Qualität. Natürlich ist es ein gutes Buch, das mitreißende Abschnitte enthält, aber von der gewaltigen Dimension, die mir der erste Band „The Passage“ versprach, war kaum noch etwas zu spüren und es störte mich massiv, dass mir Justin Cronin einige kritische Details unkommentiert vor die Füße warf. Sein wissenschaftlicher Ansatz verbietet es, „Vampir!“ zu schreien und es dabei zu belassen. Das reicht einfach nicht. Ich vermute, dass ich von „The Twelve“ vor allem Antworten erwartete – stattdessen habe ich nun mehr Fragen als je zuvor. Ich hoffe, dass sich diese im Finale „The City of Mirrors“ klären werden und der Autor seine letzte Chance, mich zu begeistern, effektiv nutzt. Jetzt gilt es, Mr. Cronin.

  20. Cover des Buches Straßen der Erinnerung (ISBN: 9783442463800)
    Bill Bryson

    Straßen der Erinnerung

     (51)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    'WILLKOMMEN IM STAATE MISSISSIPPI. HIER WIRD GEZIELT GESCHOSSEN' oder 'Ich befand mich in der Welthauptstadt der Scheußlichkeiten.'


    Inhalt:

    Bill Bryson lebte jahrelang im Vereinigten Königreich und kehrt nun in seine nordamerikanische Heimat zurück. Dort beschließt er, die Schauplätze seiner Kindheit und Jugend aufzusuchen und macht sich auf die Reise durch die USA. Ein Roadtrip durch 38 Staaten der USA beginnt, der nach 13978 Meilen in seiner Heimat Iowa endet.


    Mein Eindruck:

    'Straßen der Erinnerung' ist mein x-tes Bill Bryson-Buch, und obwohl mir seine Bücher grundsätzlich gut gefallen (mit Ausnahme seines Europa-Buches), ist 'Straßen der Erinnerung' eines meiner Lieblingsbücher des Autors.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ist lehrreich, extrem witzig, bitterböse und sehr unterhaltsam.

    Neben der eigentlichen Reise und der Beschreibung der einzelnen Stationen gibt Bill Bryson (wie gewohnt) unzählige Anekdoten zum Besten, verliert sich bisweilen in Geschichtchen, kommt vom Hundertsten ins Tausendste. Bei anderen Büchern des Autors war mir das manchmal zu viel, hier war es durchgehend fesselnd, spannend und oft unheimlich komisch.


    Mein Resümee:

    By golly! Das Buch müssen Sie lesen!

  21. Cover des Buches Dewey und ich - (ISBN: 9783442469451)
    Vicki Myron

    Dewey und ich -

     (91)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Vicky Baron ist Bibliothekarin in Spencer, Iowa. Nach einer besonders kalten Nacht finden sie und ihre KollegInnen in der Klappe der Bücherrückgabe einen Kater. Halb erfroren, fast verhungert, klammert er sich gerade noch so ans Leben. Die Bibliothek und allen voran Vicky nehmen sich dem Kater an. Dewey kommt wieder auf die Beine und lebt fortan in der Bibliothek. Durch seine einmalige Art wird er weit über Iowa hinaus bekannt.

    Meine Meinung: Ich habe Katzen und bin auch ansonsten ein Katzenfreund. Das ist auch meinen KollegInnen bekannt. Ende letzten Jahres bekam ich einen Anruf von einer Kollegin. Sie hätte da ein Buch über eine berühmte Katze gelesen und ob sie es mir mal in mein Fach legen sollte. Schulterzuckend stimmte ich zu, es könnte ja nicht schaden. Und so fand ich die Geschichte von Dewey und las mich in die Geschichte ein. Leider ist es eine Geschichte, die nur bedingt als ganzes Buch funktioniert. So sind die Abschnitte über Dewey selbst herzerwärmend, er war wirklich ein einmaliger Kater. Aber das Buch hat eben noch mehr Themen. Zum einen ist es Vicky Barons Leben, das von viel Leid geprägt ist. Die meiste Zeit war der Teil auch spannend, aber so richtig passte er eben nicht zur Leichtigkeit der Dewey-Geschichten. Weitaus unpassender fand ich jedoch die komplette Entwicklungsgeschichte der Stadt. Sie mal mit zu erwähnen, da sie ja auch Auswirkungen auf die Bibliothek hatte, ist ja vollkommen okay. Aber stellenweise artet es in eine lokale Geschichtsstunde aus, das war mir zu viel. Dadurch zieht sich das Buch aber leider auch zwischenzeitlich. Das Buch funktioniert, wenn man weiß, worauf man sich einlässt, aber eben nicht, wenn man glaubt, dass es rein um süße Katzengeschichten geht.

  22. Cover des Buches Flussaufwärts (ISBN: 9783753472317)
    Sabine Buxbaum

    Flussaufwärts

     (14)
    Aktuelle Rezension von: TochterAlice

    Journalistin Ally Wyatt verschlägt es aus New York in das beschauliche Clinton am Ufer des Missisippi, wo sie für ihr Blatt über den Seriemörder Sven Sjörgen berichten soll. Der treibt sich offenbar in verschiedenen States entlang des Flusses herum, um immer wieder nach Clinton zurückzukehren, um ein neues finsteres Werk zu erledigen.

    Aber jetzt ist er offenbar doch schon weitergezogen - oder nicht? 

    Und was für eine Rolle spielt eigentlich der mysteriöse Kopfgeldjäger Hank Hunter, dessen Name mich etwas zu sehr an einen Comic erinnerte?

    Bald wird Ally klar, dass auch sie ins Fadenkreuz des Mörders geraten könnte - ob in Clinton oder woanders.

    Ein spannender Thriller mit viel us-amerikanischem Flair. Stellenweise kommt man sich wirklich wie in einem zeitgenössischen Western vor!

  23. Cover des Buches Straße der Wunder (ISBN: 9783257244120)
    John Irving

    Straße der Wunder

     (71)
    Aktuelle Rezension von: HelenK

    Zwei Müllkippenkinder in Mexiko. Juan Diego, Sohn der Prostituierten Esperanza, der sich selbst anhand von aussortierten Jesuiten-Büchern das Lesen beibringt die er auf der Müllhalde vor dem Feuer bewahrt hat und Lupe, die Gedanken lesen kann, aus ihrem Mund kommt aber nur Gebrabbel.

    Als Juan Diego auf der Müllkippe von einem Auto angefahren wird, macht ihn das zum Krüppel. Das ungewöhnliche Geschwisterpaar wird von einem Waisenhaus aufgenommen, obwohl die Mutter noch in derselben Stadt lebt. Die Geistlichen, die das katholische Waisenhaus leiten, finden das mehr als Unangemessen. Bruder Pepe und der homosexuelle Bruder Bonshaw suchen nach einem Weg die Kinder auf einen rechten Weg zu bringen.

    Das Buch erzählt die Geschichte Juan Diegos, der mit dem Tod vor Augen seine Lebensgeschichte reflektiert. In der Gegenwart ist er erfolgreicher Schriftsteller, der auf die Philippinen reist. Auf der Reise lernt er zwei Frauen kennen - Mutter und Tochter, die beide große Fans von ihm sind. Sie stehen in gegenseitiger Konkurrenz um seine Gunst und bevormunden ihn. Es geht so weit, dass sie ihm vorschreiben, wie er seine Medikamente zu nehmen hat. Nämlich sehr unregelmäßig. Zusätzlich wirft er sich Viagratabletten ein, was beide Frauen auszunutzen wissen. Immer wenn die Betablocker, dann seine Wirkung verlieren, erinnert er sich an die Vergangenheit. Das geschieht in den absurdesten Momenten, wenn er beispielsweise mitten im Geschlechtsakt steckt.

    Er erinnert sich an den Tag, als seine Mutter zu einer überlebensgroßen Madonnastatue hinaufsteigt, um sie zu reinigen. Bei dem Unterfangen aber erschrickt sie so fürchterlich, dass ihr Herz stehen bleibt. Die Augen der Madonna leuchten.  Es ist ein Wunder.

    Inhalt der Geschichte ist nicht nur Juan Diego, der auf ein Wunder wartet, sondern es ist die Gesellschaft, die sogar enttäuscht ist, wenn sie ausbleiben.

    Die Erzählstränge sind toll miteinander verwoben. Aus beiden Setting entstehen kuriose Momente, die die Geschichte tragen und den Leser zum Lachen bringen.

    Es ist der erste Roman, den ich von Irving gelesen habe. Andere Rezensionen bezeichnen den ersten Part der Geschichte als langatmig, betonen aber, dass zum Ende hin das Buch alles erfüllt, was ein typischer „Irving“ bieten muss. Mich als Autorin hat besonders das Feingefühl für die Charaktere und ihre individuelle Ausgestaltung beeindruckt. Das Zusammenspiel dieser verrückten Gestalten macht das Buch für mich zu einem Highlight.

    Ein literarisches Werk, das kein Chinesisch mit einem spricht.

    Diese und weiter Rezensionen findet ihr auch auf unserem Blog. https://www.hummelundsahne.de/category/buchrezensionen/

  24. Cover des Buches And Good Is (ISBN: 9783404600090)
    John Madison

    And Good Is

     (22)
    Aktuelle Rezension von: magicblue

    Es wirklich sehr gut zu lesen, genau die richtige Mischung aus Witz und Information. Die "Kapitel" sind meistens nur eine oder zwei Seiten und damit ist es perfekt zum Lesen zwischendurch. Man bekommt ziemlich viele Fakten der USA, ob man sich die alle merken kann, ist jetzt natürlich eine andere Frage. Die Fakten sind auch in Themenbereichen sortiert. Nur hätte ich mir vielleicht zu dem einen oder anderen Bundesstaat etwas mehr gewünscht. So langweilig können die ja gar nicht sein. Ein Themenbereich für die großen Städte der USA wäre auch noch eine Idee gewesen. Vielleicht hätte ich es sogar gekauft, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte (das werden wir nun aber wohl nie wissen).

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