Bücher mit dem Tag "iq"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "iq" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Gefangener der Sinne (ISBN: 9783802582721)
    Nalini Singh

    Gefangener der Sinne

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ashaya hat den Dark River Leoparden geholfen und nun sieht sich Dorian in der Pflicht auch ihr zu helfen. Das hat natürlich nichts mit der großen Anziehungskraft zu tun, die sie auf ihn ausstrahlt.

    Dorian und Ashaya mochte ich sehr, besonders wie die beiden sich gemeinsam weiter entwickelt haben.

    Die Story ist und bleibt spannend, sie wird sogar von Band zu Band immer spannender und ich kann es gar nicht erwarten mit dem nächsten Teil weiter zu machen.

    Von mir bekommt die Reihe bisher eine absolute Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (659)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  3. Cover des Buches Blumen für Algernon (ISBN: 9783608960297)
    Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Der 32-lährige Charlie Gordon hat einen IQ von 68 und es dementsprechend nicht immer leicht im Leben. Er arbeitet als Putzhilfe in einer Bäckerei und ist eigentlich ganz zufrieden dort, allerdings hegt er seit seiner Kindheit nur diesen einen Wunsch: er möchte intelligent werden. Und so ist er glücklich, als er tatsächlich für ein Experiment ausgewählt wird, das seinen IQ um ein Vielfaches steigern soll. Einziges Problem: Er ist der erste Mensch, bei dem das Verfahren angewandt werden soll, bisher wurde es nur an der weißen Maus Algernon getestet, war dort aber umso erfolgreicher. Doch das Risiko schreckt Chalie nicht ab, und so lässt er sich der Operation unterziehen, die auch tatsächlich glückt. Leider hat sie für Charlie jedoch nicht nur positive Folgen...

    Vom Aufbau her erinnert das Buch an ein Tagebuch, denn es besteht aus fast täglichen Notizen von Charlie, die zu Fortschrittsberichten zusammengefasst werden. Diese soll er anfertigen, damit seine Entwicklung detailliert aufgezeichnet und so der Erfolg der Operation bewiesen werden kann. So wird der Fortschritt Charlies auch für den Leser unmittelbar nachvollziehbar, denn zu Beginn des Buches ist der Text nur so gespickt von Grammatik- und Rectschreibfehlern. Erst als Charlie neue Fähigkeiten erwirbt, schlägt sich das auch in seinen Einträgen nieder. Das fand ich tatsächlich sehr gut gemacht und schön authentisch, wenn es auch gerade auf den ersten Seiten das Lesen doch etwas erschwert, bis man sich eingewöhnt hat. Dann jedoch schließt man Charlie schnell ins Herz, kann man aus seinen Worten doch viel herauslesen, gerade in Bezug auf das Verhalten anderer Menschen, was er selbst in diesem Moment gar nicht so begreift - so etwa kann er nicht dazwischen unterscheiden, ob jemand lacht, weil er freundlich ist, oder weil er sich über Charlie lustig macht.

    Mit der Operation lernt Charile nach und nach die Feinheiten menschlichen Verhaltens besser verstehen, was ihm eine unglaublich faszinierende neue Welt eröffnet, seine alte dabei aber vollkommen ins Schwanken bringt. Er erinnert sich plötzlich an längst vergessen geglaubte Szenen aus seiner Kindheit und muss begreifen, dass Menschen oft ganz sind, als man glaubt.

    Die Entwicklung Charlies ist sehr nachvollziehbar beschrieben und interessant zu beobachten. Die Gedanken, die er sich macht, ebenso. Irgendwo im Mittelteil hat das Buch die ein oder andere Länge, weil ich aber unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, hat sich auch das gut überstehen lassen.

    Fazit: Ein schönes Buch, ernst und berührend, das auch nachdenklich stimmt, und das mit einem interessanten Protagonisten und einem außergewöhnlichen Experiment die Frage danach stellt, was uns Menschen eigentlich ausmacht.

  4. Cover des Buches Mörderische Tage (ISBN: 9783426639429)
    Andreas Franz

    Mörderische Tage

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Taehti

    Andreas Franz schreibt in seinem elften Band "Mörderische Tage" über einen hochintelligenten Mörder, der Julia Durant und ihrem Team mächtig Probleme bereitet.

    Zudem ist natürlich auch jeder ob der langen Zeit schon genervt und urlaubsreif. Durant und ihr Kollege Hellmer haben allerdings auch noch zwischenmenschliche Probleme, die geklärt werden sollen, was natürlich auch zur allgemeinen Stimmung beiträgt.

    Hellmer ist es auch, dem ein Opfer des Killers auf der Autobahn vor das Auto läuft.

    Das Opfer übersteht zwar den beinahe Zusammenstoß, allerdings verstirbt sie kurze Zeit später im Krankenhaus.

    Die Ermittler sind anfangs überfordert, finden aber irgendwann heraus, dass das Opfer der sog. weißen Folter ausgesetzt war. 

    So ermittelt das K11 fleißig weiter und Julia Durant plant ihren Urlaub in Südfrankreich, doch kurz vor ihrem Abflug kommt alles anders. Derweil lernst Hellmer zwei hochbegabte Jugendliche kennen und wird so auf eine heiße Spur gebracht - ist er doch selbst hochbegabt. 

    Doch noch ist der Täter der Polizei einen Schachzug voraus. 

    Als Julia Durant in die Fänge des Mörders gelangt, entwickelt sich die ganze Geschichte etwas schneller und nimmt Fahrt auf.


    Neben dem Haupthandlungsstrang von Julia Durant und Frank Hellmer gewährt Andreas Franz auch Einblick in das Leben des Täters und anderen beteiligten Personen. 

    Gut dargestellt sind die Sequenzen auf jeden Fall und die kurzen Infos der weißen Folter sind auch nicht ohne. Auch sind die Charaktere gut beschrieben.


    Anfangs war es für mich etwas langatmig, was dann aber an Fahrt aufgenommen hat, zwischendrin wieder etwas abflachte. Aufgrund der Kurzbeschreibung war irgendwie klar, was so ab Seite 350 passieren wird, wodurch die letzten 100 Seiten nochmal kräftig zulegen mussten. 


    Mit der Person Julia Durant konnte ich mich in diesem Band leider überhaupt nicht anfreunden. Ihre Art gefällt mir nicht und diese Beweihräucherung durch ihren Chef auch nicht. Vielleicht klappte das auch nicht anders, wegen den nachfolgenden Bänden? Zudem musste ich schon schmunzeln, als der hochbegabte Killer auftauchte, wenig später die hochbegabte Ehefrau und zwei hochbegabte Teenager, die dem, natürlich, hochbegabten Kriminalbeamten mit der Nase auf seine Hochbegabung hinwiesen. Etwas zuviel des Guten.


    Insgesamt hatte ich leider etwas Mühe, das Buch zu lesen, wobei die Story und der Handlungsstrang viel her gibt. Lag wohl eher auch an der Wortwahl. 

    Für echte Fans ein Muss, sonst reinlesen und selbst entscheiden.

  5. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (407)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Delphine de Vigan ist derzeit in aller Munde. Ich bin durch Zufall schon vor ein paar Jahren auf ihren Jugendroman „No & ich“ gestoßen. Eigentlich war ich auch zu dieser Zeit schon nicht mehr in der Zielgruppe und dennoch hat mich das Buch sehr angesprochen.

    Die 13-jährige Protagonistin Lou lernt im Zuge eines Schulprojektes die obdachlose 18-jährige No kennen und bringt ihre Familie dazu, No zuhause aufzunehmen. Anfänglich scheint das trotz einiger zwischenmenschlicher Probleme gut zu funktionieren, aber die scheinbare Erfolgsgeschichte kippt.

    Was den Roman so besonders macht, ist die Sprache von Delphine de Vigan. Sie ist kunstvoll, mitreißend, aber nie prätentiös. Ich konnte mich sofort in die dreizehnjährige Lou hineinfinden. Ein wirklich lesenswertes Buch, auch für Erwachsene.

    Ich freue mich wirklich auf die hochgelobten neueren Werke der Autorin. Vielleicht findet sich ja eines davon unterm Weihnachtsbaum ;)

  6. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher

    Francis Dean lebt mit seiner psychisch kranken Mutter in einem Trailerpark in den USA. Mit seinen jungen Jahren hat er schon viele Schicksalsschläge hinter sich. Seine momentane Situation ist perspektivlos, er fühlt sich für seine Mutter verantwortlich, die immer wieder in die Psychiatrie muss. Er will mehr, schafft es aber nicht auszubrechen. 

    In der Psychiatrie lernt er Anne May kennen, die ihn von Anfang an fasziniert. 

    Durch ein bestimmtes Ereignis erfährt er von seiner "Entstehungsgeschichte" : sein Vater ist ein Genie und Francis glaubt, seine Bestimmung gefunden zu haben. Zusammen mit Anne Mey und seinen besten Freund Grover begibt er sich auf einen Roadtrip durch die USA auf die Suche nach seinem Vater und nach sich selbst.


    Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere hat Wells wieder einmal toll gezeichnet. Der solide Spruch: "der Weg ist das Ziel" trifft hier wirklich zu. Die Reise ist von unterschiedlich Gefühlslagen gespickt, es gibt Rückschläge aber auch Erfolge, Freundschaft und Liebe werden auf die Probe gestellt. Die Frage nach der Identität steht im Mittelpunkt ebenso erfahren die Leser:innen viel über die Gesellschaftsstrukturen der USA. Man könnte schon sagen, dass dieses Buch perfekt für jüngere Leser:innen (vielleicht +-20 Jahre) geeignet ist, mich konnte es aber auch begeistern. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist spannend bis zum Ende. Und tja, das Ende hat mich dann einfach gekillt....

    Eine Leseempfehlung von mir :)


  7. Cover des Buches In Wahrheit wird viel mehr gelogen (ISBN: 9783404178759)
    Kerstin Gier

    In Wahrheit wird viel mehr gelogen

     (827)
    Aktuelle Rezension von: Natalie_Lohner

    Eine Geschichte über Trauer und Neubeginn, Liebe und Freundschaft, in die man sich einfach nur hinein fallen lassen kann. Das perfekte Buch zum Abschalten und Lachen zugleich.

  8. Cover des Buches Artemis Fowl - Die Verschwörung (ISBN: 9783551358134)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl - Die Verschwörung

     (494)
    Aktuelle Rezension von: teufeljani

    Artnemis such weiter sienen Vater und ist jetzt in einem Internat.

    Bei den Feen spielen sich seltsma edinge ab und sie verdächtigen Artemis, so kommen siewieder zusammen, aber dieses mal dann nicht als Feinde.

    Das Buch ist gut geschrieben und wer das erste kennt sollte hier weiter lesen.

  9. Cover des Buches Artemis Fowl (ISBN: 9783548060637)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl

     (809)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Diese Geschichte ist so was von kreativ und lustvoll Beschrieben!

    Eoin Colfer hat mit Artemis Fowl mich schnell in seinen Bann gezogen.

    Es gibt zwei Haupfiguren, einmal Captain Short, eine Elfe die eine Art Polizei-Militär der unterirdischen Wesen ist. Denn unter der Erde haben sich die ganzen Fabeltiere zurückgezogen, sie haben sich vor uns Menschen versteckt. Zwerge, Gnome, Trolle... Das hat schon irgendwas von einer geheimen Untergrund Organisation! Man kriegt mit wie sich Holly mit Vorgesetzten, Trollen herumärgern muss. Und mit...

    Die andere dominantere Hauptfigur ist Artemis. Ein 12-Jähriger der irgendwie mehrere Genies abbekommen hat. Er ist ein Krimineller, geht aus einer langen Gangster-Dynastie hervor. Er ist "sau" gut darin sich teuflische, riskante Pläne auszudenken. Zusammen mit Butler (auch cool) ein Muskelprotz von einem Butler übersteht er selbst die Konfrontation einer anderen Welt. 

    Was ich ganz spannend fand: Auch wenn man weiß, dass Artemis hier komplett unmoralisch handelt und alles sehr fragwürdig ist, was er macht fiebert man mit ihm mit. Und hofft, dass er es mit seinem genialen Plan schafft.

    Denn darauf basiert die ganze Story: Ein 12-Jähriger Einstein heckt geniale Pläne aus, die zu schlau für eine ganze Gruppe Erwachsene sind.

    Fazit:

    Wirklich coole Action mit schwarzen Humor. Man mag eigentlich jede Hauptfigur. Besonders Artemis beweist hier Stiel. Vieleicht sind die Figuren jetzt nicht ganz realistisch, lebendig erschaffen, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Sehr packende Handlung. Hab das Buch an einem Wochenende durchgelesen.

  10. Cover des Buches Die Eleganz des Igels (ISBN: 9783423429917)
    Muriel Barbery

    Die Eleganz des Igels

     (826)
    Aktuelle Rezension von: Liz_

    Zwei Fragen der Protagonisten lauten: Warum noch auf dieser Erde bleiben und woher rührt das Entzücken, das wir bei gewissen Werken empfinden?

    Wenn man dieses Buch öffnet, kommunizieren wie bei einer Schiebetür, zwei Orte ohne sich gegenseitig zu verletzen.
    Wenn man es schließt gibt es jedem seine Integrität, und die Gewissheit zurück, dass ein Leben im Handumdrehen vergeht.

    Muriel Barbery hat mich mit ihrer Geschichte eingeladen ins Außerhalb der Zeit abzutauchen und von der Schönheit der Sprache verführt zu werden.

     Warum dieser Moment nicht die Regel, der Alltag ist, sondern außergewöhnlich bleibt und vergeht? Diese Geheimnisse sind weder zu lüften noch zu erklären. Die Antwort findet jeder selber zwischen den Zeilen der Eleganz des Igels.

  11. Cover des Buches Bleib nicht zum Frühstück! (ISBN: B015YMXA5A)
    Susan Elizabeth Phillips

    Bleib nicht zum Frühstück!

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Jane hat einen außergewöhnlich hohen IQ und sucht einen unterbelichteten Mann, um das auszugleichen, denn sie will unbedingt ein Kind und das soll nicht die gleichen Probleme haben wie sie. In Cal, scheint sie das genau passende Exemplar gefunden zu haben.

    Meinung:

    Es beginnt also alles mit einem handfesten Betrug, ohne dass es für beide wesentlich mehr, als der Akt war. Gibt es tatsächlich noch Männer, die unbedingt die Vaterschaft für ein ungewolltes Kind antreten wollen, selbst wenn die Frau keine Ansprüche zu stellen beabsichtigt? Na ja, da wäre ein Abzug fällig gewesen…

    …aber, die folgende Geschichte ist derart gut, die Dialoge spritzig (beide streiten wortgewandt, wie die Kesselflicker) und die weiteren Komplikationen so gut gemacht, dass ich das einfach nicht über das Herz gebracht habe.

    Die Charaktere, nicht nur von Jane und Cal, sondern auch von Anne, Lynn und Jim, sind sehr gut gemacht. Die Geschichte gut geschrieben, leicht und bildhaft zu lesen. An zahlreichen Stellen musste ich laut lachen.

    Fazit:

    Sehr unterhaltsam, mit einem etwas konstruiertem Start: noch Fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Perfect Copy - Die zweite Schöpfung (ISBN: 9783404243433)
    Andreas Eschbach

    Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

     (91)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Wolfgang, 15 Jahre, soll nach dem Willen seines dominanten Vaters ein Star-Cellist werden. Der Wissenschaftler unterschätzt allerdings die pubertären Stimmungen seines Sohnes. Der hat längst erkannt dass ihm entscheidendes an Talent fehlt und er fühlt sich viel mehr zu einer Schulfreundin hingezogen.

    Gleichzeitig erklärt ein ehemaliger Kollege seines Vaters am ersten erfolgreichen Klonen eines Menschen teilgenommen zu haben. Die Presse stürzt sich auf Wolfgang der im richtigen Alter ist.

    Es entstehen viele Unsicherheiten und Wolfgang macht sich gemeinsam mit Svenja auf die Suche nach seiner immer unklareren Vergangenheit.

    Es handelt sich hier um ein Jugendbuch das aber auch für Erwachsene durchaus unterhaltsam ist. Ich bin im Urlaub eher zufällig an das Buch geraten und da ich einige Bücher von Eschbach sehr gerne gelesen hatte dachte ich warum nicht? Also wirklich nett für zwischendurch oder wenn es die Kinder gelesen auf dem Tisch liegen lassen :)

  13. Cover des Buches Forrest Gump (ISBN: 0743453255)
    Winston Groom

    Forrest Gump

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Rain698
    Forrest Gump war für mich ein Muss. Der Film ist grandios und da ist es natürlich Pflicht das dazugehörige Buch zu lesen.Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Forrest Gump war, finde ich, ein Buch, das nicht unbedingt einfach zu lesen ist. Durch die falsche Grammatik und den verschobenen Satzbau (und noch dazu durch Forrests Art die Dinge zu verstehen) ist es oft nicht leicht zu verstehen was er uns erzählen möchte. Die Geschichte an sich ist für mich super. Eine wirklich schöne Geschichte und noch besser erzählt.Forrest ist ein sehr besonderer Junge. Sein Leben verläuft dagegen sehr erfolgreich, auch wenn er oft nicht weiß wieso. Er gelangt an die verschiedensten Orte der Welt und lernt die verrücktesten Leute kennen. Jedoch ist das einzige was er immer wollte und wollen wird bei Jenny zu sein. Jenny ist Forrests Schulfreundin und trotz Höhen und Tiefen sind sie immer füreinander da und verlieren sich doch nie ganz aus den Augen.
  14. Cover des Buches Artemis Fowl - Die verlorene Kolonie (ISBN: 9783551358165)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl - Die verlorene Kolonie

     (328)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Artemis´ neuester Streich ist es, zu berechnen, wann sich ein Dimensionsloch öffnet und einen Dämon zum Vorschein kommt. Laut seinen Vorhersagen ist es nämlich so, dass die aus der Zeit gerissene Insel Hybris wieder auf die Erde gezogen wird und dann - sobald eine Horde Dämonen auftaucht - ein Chaos ausbrechen wird.
    Doch nicht nur Artemis ist auf dieses Phänomen gestoßen, auch Minerva Paradizo, ebenfalls ihres Zeichens minderjähriges Genie, hat es auf einen Dämon und den Nobelpreis abgesehen. 

    Kann Artemis seine unterirdischen Freunde und die Erde retten oder wird sich für alle Menschen das Weltbild ändern?

     

    Ein toller fünfter Teil, der eigentlich als Trilogie geplanten Reihe um den intelligenten Artemis Fowl und seine unterirdischen Freunde. Es erwartet einem wieder eine fesselnde und spannende Geschichte.

     

    Natürlich bekommt Artemis Hilfe durch seine Freundin Holly Short und die Unterirdischen, die schon mehrmals zusammen Abenteuer erlebt haben. 

     

    Diesmal kommt ein neuer Charakter hinzu. Ein Knirps namens Nummer Eins. Dämonen sind eigentlich böse, aber Nummer Eins kann einfach nicht böse sein, so sehr er sich auch anstrengt So macht er sich Sorgen, ob denn alles mit ihm stimmt. Denn normalerweise müsste er schon gekrampft haben und von einem Knirpsdasein in den Körper eines Dämonen wechseln.

     

    .Der Autor hat viel Witz in das Buch eingebracht, bedingt durch den etwas schusseligen, naiven aber liebenswerten Knirps Nummer Eins. Aber auch die neu vorgestellte Gegenspielerin Minvera bringt Schwung in die Geschichte. Denn Artemis - mittlerweile ja 14 Jahre alt - merkt, dass Mädchen gar nicht so nervig sind, wie er immer dachte.

     

    Da sich ja vieles um das Thema "Zeit" dreht, ist klar, dass eine Zeitreise auch mit eingebaut wird. Diese wird jedoch  - im Gegensatz zu vielen anderen Büchern - nicht schwer oder rätselhaft erklärt, sondern anschaulich und nachvollziehbar. 

     

    Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und am Ende erwartet einem dann noch eine Überraschung, die in den kommenden Bänden für weitere Komplikationen sorgen wird. 

     

    Meggies Fussnote:

    Zeitreisen mal anders.

  15. Cover des Buches Artemis Fowl - Der Geheimcode (ISBN: 9783548062082)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl - Der Geheimcode

     (411)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Mir gefiel es dass Colfer einen voll in die Handlung hinein geworfen hat: Durch die zwei Vorgänger kennt man bereit schon die tollen Charaktere und den Rahmen bzw. die Welt in der alles Spielt.

    So geht es ohne viele Erklärungen gleich los, mit der Spannung. Und das bleibt so: Die Spannung zieht sich durchs ganze Buch. Mir gefällt der lockere Schreibstiel und zusammen mit dem schwarzen Humor hat der Roman es geschafft, dass ich ihn innerhalb kurzer Zeit durch hatte. (Mein Hunger nach mehr Artemis-Fowl-Lesestoff ist noch lang nicht gestillt.)

    Mir macht es wirklich Spaß, Artemis bei seinen riskanten und genialen Coups zu begleiten. Man ist irgendwie immer wieder aufs neue gespannt, wie jetzt der Plan aussieht. Diese Genialität! Wenn die Bösen mal dumm gucken – das macht mir teuflisch spaß!

    Nur schade das Rote nicht so viel dabei war, ich mag ihn und seine Wutausbrüche.

    Fazit:

    Artemis Fowl – Der Geheimcode hatte wirklich alle Zutaten von einem Buch, dass es braucht um mich als Fan zu kriegen. So empfehle ich es auch jeden der Jugendbücher, Fantasy und schwarzen Humor mag.

  16. Cover des Buches Talent-Management Spezial (ISBN: 9783834923530)
    Maximilian Lackner

    Talent-Management Spezial

     (6)
    Aktuelle Rezension von: benedikt_freunberger
    Ein äußerst lesenswertes Buch über Talente - wie man sie bei sich selbst und bei seinen Mitarbeitern entdeckt und entfaltet. Die Charakteristika von Hochbegabten werden gut erklärt, ebenso wie sich Stärken und Schwächen im Berufsleben nutzbar machen lassen.
  17. Cover des Buches Artemis Fowl (Ein Artemis-Fowl-Roman 1) (ISBN: 9783844922301)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl (Ein Artemis-Fowl-Roman 1)

     (86)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Wie soll man Artemis Fowl beschreiben? 12 Jahre alt, hochnäsig, intelligent, eitel, elegant und vor allem stur.

    Wenn er etwas will, setzt er dies auch durch. Mithilfe seines Butlers namens Butler gelingt es Artemis Fowl, das Buch der Elfen in seinen Besitz zu bekommen und tatsächlich auch eine Elfe gefangen zu nehmen. Nun erpresst er das unterirdische Volk, damit er seine Familie vor dem Ruin retten kann.

    Doch er hat nicht mit dem starken Willen der gefangenen Elfe namens Holly Short gerechnet und schon gar nicht mit den technischen Wunderwaffen der Zentralen Untergrundpolizei, kurz ZUP.

    So muss sich Artemis mit einem Zwerg, einem Troll und dann auch noch mit einer Blauspülung rumschlagen.

     

    Ein toller Einstieg in die Artemis-Fowl-Reihe. Der Stil ist zwar einfach, doch fesselnd und spannend. Innerhalb kürzester Zeit kommt einem der hochnäsige Artemis Fowl doch sympathisch vor.

    Doch auch die Elfe Holly Short ist trotz ihres robusten Auftretens eine liebenswerter Charakter.

     

    Dadurch, dass die Welt von Holly Short unter der unserigen exestiert, fragt man sich doch des öfteren, wieso eigentlich nie aufgefallen ist, das Elfen exestieren. Doch dies wird einem im Laufe des Buches dann doch klar, denn die Entwicklungen der Unterwelt sind denen der Oberwelt um Längen voraus.

     

    Am besten gefällt mir der Zentaur Foaly, der mit seinen sarkastischen Bemerkungen sehr viel Witz in die Geschichte bringt.

     

    Auch der Schlagabtausch zwischen Holly und Artemis ist wundervoll. Sie schenken sie nichts.

     

    Der Stil ist leicht und flüssig zu lesen. Manche Passagen des Buches sind meiner Meinung nach doch erst für ältere Kinder zu empfehlen.

     

    Der Sprecher Rufus Beck hat eine angenehme Stimme und setzt diese auch an den richtigen Stellen ein. So spricht er mit veränderter Tonlage, lässt den barschen Commander Root auch so barsch klingen und gibt dem Zentaur Foaly mit seinen Pferdeschnaubern das gewisse Extra.

     

    Die gekürzte Fassung verzichtet zwar auf einige Dialoge zwischen den Protagonisten, lässt jedoch nichts Wichtiges weg.

     

    Meggies Fussnote:

    Bei desem Kinder-/Jugendbuch in vorgelesener Form kommen auch Erwachsene voll auf ihre Kosten. 

  18. Cover des Buches Das Gen (ISBN: 9783596032358)
    Siddhartha Mukherjee

    Das Gen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" ist ein Buch des Autors Siddhartha Mukherjee. In diesem Buch geht es aber nicht nur um die Genetik ansich, sondern der Autor lässt auch Anteile seiner Familiengeschichte einfliessen, die mehr sind als bloße anschauliche Beispiele. 

     

    Siddhartha Mukherjee befasst sich in dem Prolog, sechs Teilen und einem Epilog, mit der Genetik. Beginnend mit den ersten Entdeckungen und Wiederentdeckungen ab dem Jahr 1865, geht es in logischer und zeitlich korrekter Aufeinanderfolge um die Entschlüsselung der Vererbung und ihre Mechanismen, das Klonen und die Gensequenzierung und die Humangenetik. In den Teilen fünf und sechs befasst sich der Autor dann auch mit der Identität und der "Normalität" und lässt auch die neuesten Ergebnisse aus der Forschung nicht außer Acht. 

    Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schreibt flüssig und trotz fachlich anspruchsvoller Themen gut verständlich, sodass man auch ohne Vorwissen vieles aus dem Buch für sich mitnehmen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur geballtes Wissen beinhaltet, sondern auch einige persönliche Einflüsse aus dem familiären Umfeld des Autors eingeflochten werden. Das lockerte die fachlichen Themen auf empathische und anschauliche Weise auf und brachte auch eigene Gefühle und Gedanken von Herrn Mukherjee mit hinein, was alles zusammen ein wirklich stimmiges Bild ergeben hat. 


    Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend gemacht und es ist alles andere als ein trockenes Sachbuch. Als Leser/Leserin ist man nah an der Materie dran und kann mit dem Autor gemeinsam pro und kontra von den Anfängen der genetischen Forschung bis hin zu den neuesten Methoden betrachten. Super fand ich zudem, dass manches durchaus zum nachdenken anregt.


    Positiv: 

    * flüssiger, anschaulicher und gut verständlicher Schreibstil

    * interessante Themeninhalte mit persönlicher Note

    * spannend zu lesen

    * sehr guter, logischer Buchaufbau

    * es bleiben keine Lücken in der bisherigen Geschichte der Gen - Forschung, da der 

       Autor alle Bereiche mit profunden Wissen abzudecken weiß


    Negativ: 

    * nichts


    "Das Gen - Eine sehr persönliche Geschichte" hat mich durch die vielschichtige und schön aufgebaute Handlung überzeugt und mit der ansprechenden Erzählweise und den persönlichen Einflüssen des Autors begeistert. Dies ist ein Buch für jede/n, der/die sich näher mit dem Thema Gene befassen möchte und von staubtrockener Lektüre die Nase voll hat! Daher empfehle ich es sehr gerne weiter!

     

  19. Cover des Buches In Wahrheit wird viel mehr gelogen (ISBN: 9783868046045)
    Kerstin Gier

    In Wahrheit wird viel mehr gelogen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Tini2006
    Carolin ist 26 und schon Witwe. Ihr wesentlich älterer Mann Karl starb vor Kurzem an einem Herbstinfarkt. ES stellt sich heraus, dass er ihr ein Millionenerbe hinterlassen hat, auf das aber auch seine mittlerweile erwachsenen Kinder und sein Bruder scharf sind. Eigentlich sollte sich Carolin mit diesen nun tapfer herumschlagen, doch dazu ist die Frau mit dem IQ von 158, die 7 Fremdsprachen fließend spricht und mehrere Studiengänge absolviert hat, nicht in der Lage. Denn neben ihrer Trauer ist sie auch noch ziemlich weltfremd und in Lebensdingen unbeholfen. Gut, dass ihr Schwester in Schwager zur Seite stehen. Und bald nicht nur die, sondern auch ein netter Apotheker...

    Während mir "Für jede Lösung ein Problem" sehr gut gefallen hat, fand ich zu diesem Buch weniger Zugang. Das lag auch an der Hauptperson Carolin, die leider wenig Möglichkeit eröffnet, Sympathien für sie zu entwickeln. Mal ist sie arrogant, mal unbeholfen, dann wieder hoffnungslos naiv. Insgesamt eine Frau, die trotz ihres hohen IQs keinen Weg verfolgt, kein Ziel hat, im Grunde einfach nur "dahin studiert" wie so viele andere Studenten - mit dem Unterschied, dass sie aufgrund ihres hohen IQ diese Studiengänge abschließt. Das ändert aber nichts daran, dass sie fast 27 noch immer nichts arbeitet und sich vom Leben treiben lässt. Gerne überlässt sie es anderen, die Entscheidungen über ihr Leben zu treffen - erst ihrem Mann Karl (wo sie gerade hinziehen, bestimmt allein er), dann ihrer Schwester (dank ihr geht das Erbe nicht flöten), schließlich dem Apotheker Justus. Sie verteilt dann freiwilig und gutherzig Schnupftabackdosen um 40.000 Euro an Verwandte, die eigentlich keinen Anspruch auf das Erbe haben und sich noch dazu blöd verhalten. Sie ist ja soooo gar nicht materiell interessiert. Als durchschnittliche Leserin, die für Geld hart arbeiten muss, sträuben sich da alle Nackenhaare und man würde der gutherzigen Carolin am liebsten Mal 1 Jahr Praktikum in einem echten harten Job empfehlen, und das, ohne elterliche finanzielle Unterstützung für Miete und Co. Dann sieht sie mal, wie lang man für 40.000 Euro Ersparnisse arbeiten muss.. Aber Carolin ist selbstverständlich eine Romanfigur. Nur hatte ich manchmal den Eindruck, dass die Autorin sich selbst nicht ganz so in sie hinein versetzen konnte....

    Die Sache der Krone aufgesetzt hat leider die Sprecherin des Hörbuchs. Motzig, schnoddrig, teilweise fast schon aggressiv lässt sie Carolin aus ihrem Leben erzählen, was diese nicht sympathischer macht. Als Hochdeutsch würde ich das Gelesene nur mit gutem Willen bezeichnen. Ich konnte den Ausdruck "Batt!"  (Genau so, mit Ausrufezeichen!) für "Bad" schon nicht mehr hören...

    Das Buch ist insgesamt okay in der Hinsicht, dass ich trotz aller Punktabzüge wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht, aber es gibt sicher einige bessere Werke der Autorin.
  20. Cover des Buches Blut von deinem Blute (ISBN: 9783423213851)
    Silvia Roth

    Blut von deinem Blute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Dani1046
    Zwei Schwestern und ein düsteres Geheimnis. In einer schwülen Sommernacht werden Lauras Vater und ihre Stiefmutter auf Jersey bestialisch ermordet. Der Täter: unbekannt. Fünfzehn Jahre später kehrt Laura in das heruntergekommene Herrenhaus der Familie auf Jersey zurück. Dort wird sie von ihrer exzentrischen Schwester Mia bereits erwartet. Bis zum Schluß weiß man nicht wer hinter den Morden steckt, und am Ende ist man überrascht wer nämlich der/die Schuldige ist - echt empfehlenswert!
  21. Cover des Buches Artemis Fowl - Die Rache (ISBN: 9783548061962)
    Eoin Colfer

    Artemis Fowl - Die Rache

     (402)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Ehrlich gesagt brauchte ich eine Weile um in die Geschichte reinzukommen. Irgendwie fühlte sich der Anfang der Geschichte ein wenig lahm an. 

    Als ich dann aber endlich drin war - war es cool. Es gab immer diese Grundspannung, die sich überall durchzog.

    Auch der Humor des Autors fehlte nicht: Ich musste oft schmunzeln.

    Die Character entwickeln sich weiter - dass war bei Artemis auch dringend nötig, langsam wirkt er menschlich!

    Allerdings fand ich, dass die Geschichte einfach so ähnlich aufgebaut war, wie die vorherigen Romane, ein neuer Bösewicht der etwas schreckliches tut, dann kommt Artemis ins Spiel denkt sich ein Plan aus. Holly ist da, und Mulch stößt auch dazu. Der Geniale Plan funktioniert dann auch größtenteils...

    Von dem nächsten Band erhoffe ich mir etwas neues!

  22. Cover des Buches Emotionale Intelligenz (ISBN: 9783446185265)
    Daniel Goleman

    Emotionale Intelligenz

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Interessant und erkenntnisreich, denn entgegen der landläufigen Meinung scheint die emotionale Intelligenz die wichtigste der "Intelligenzen" oder Fähigkeiten zu sein, die ein Mensch in sich trägt. In Gruppen, Familien oder ganzen Gesellschaften ist es wesentlicher Vorteil, wenn man einen Sinn für Zwischenmenschliches hat, der über ein Normalmaß hinausgeht. Schade nur, dass trotz aller Erkenntnisse die objektiven Auswahlkriterien bei der Arbeitssuche etc. bislang fast nur auf Schul-/Universitäts-/Facharbeiternoten Rücksicht nehmen oder Beurteilungen/Zeugnisse gerne an der Wahrheit vorbeischreiben. Auf menschliche Kompetenzen schaut man noch immer erst an späterer Stelle.
  23. Cover des Buches MINDEXX (ISBN: 9783981625738)
    Katharina Stock

    MINDEXX

     (37)
    Aktuelle Rezension von: scarlett59

    Zum Inhalt:
    Die 13jährige Nathalie wird aus einer Jugendherberge entführt, zusammen mit ihr verschwindet auch Niklas.
    Als sie zu sich kommt, findet sie sich allein in einem bis zur Decke gefliesten Raum wieder, in dem sich außer einem Bett und einer winzigen Sanitärecke nichts befindet. Es gibt kein Fenster und die Tür ist durch ein elektronisches Zahlenschloss gesichert.
    Schon bald merkt sie, dass sie mit Rebellion nicht weiter kommt, sondern alles tun muss, um zu überleben. Daher lässt sie sich auf die Manipulationen in dieser Klinik der besonderen Art ein: unter Einnahme von Mindexx werden erstaunliche Gehirnleistungen erzielt.
    Doch eines Tages ist ein Mörder hinter geheimen Firmendaten her und auch Nathalies Leben gerät in Gefahr …

    Meine Meinung:

    Der Debütroman von Dr. Katharina Stock hat „es in sich“! Die Autorin versteht es, ihren Thriller gerade mit der ausreichenden Portion an medizinischen Fakten zu würzen, dass dem Leser das Szenario realistisch vorkommt.

    Der Aufbau des Buches ist nicht durchweg chronologisch. Erzählt wird ausschließlich aus der Perspektive von Nathalie, die zwischen aktuellen Geschehnissen, gedanklichen Rückblenden und Schilderungen anderen Personen gegenüber wechselt. Dennoch hatte ich keine Probleme den Faden zu verlieren.

    Die Geschichte selbst empfand ich als fesselnd und interessant, aber gleichzeitig auch recht beklemmend, da sie mir sehr real erschien. Gerade auch der innerliche Zwiespalt, in dem sich Nathalie befindet, wird sehr gut herausgearbeitet. Ich kann das Buch also besten Gewissens weiterempfehlen.

    Als einziges Manko musste ich feststellen, dass das Buch in dieser 1. Auflage doch einige Schreibfehler enthält, bei denen ich jedes Mal kurz ins Stocken geraten bin. Um meinen Lesefluss jedoch nicht zu unterbrechen, habe ich darauf verzichtet, sie zu kennzeichnen (was für den Verlag jedoch sicher hilfreich gewesen wäre).

  24. Cover des Buches Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde (ISBN: 9783711002419)
    Andreas Salcher

    Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde

     (11)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Individuelle Begabung als Störfeld oder Warum Schule versucht, aus talentierten Sprintern schlechte Marathonläufer zu machen*


    Jedes Kind hat sein eigenes Talent – nur passt das oft nicht zu den Vorgaben des Schulsystems. Was sind die „Feinde“ die sich gegen die Entwicklung der jeweiligen Talente der Schüler/innen stellen? Wie wirken sie sich aus und wo kann der Kampf gegen diese Feinde angegangen werden? 



    Vor mehr als zehn Jahren hat der Autor das Thema bereits in einem Buch aufgearbeitet, hier nun liefert er eine komplett neu bearbeitete Version seiner Überlegungen. Von den individuellen Talenten jedes Einzelnen startet er und wirft einen Blick auf das System Schule, auf die Lehrer aber auch auf die Eltern von heute um die Schüler als Akteure heranzuziehen. Vom Blick auf die Ist-Situation wird in die Zukunft gesehen. Dabei werden Studienergebnisse herangezogen ebenso wie – sowohl negative als auch positive - Einzelbeispiele gegeben. 


    Viele Aussagen konnte ich unterstützen. Besonders der Hauptaussage des Buches, dass jeder seine eigenen Begabungen in sich hat und diese nicht immer (und leider viel zu oft) zum System Schule passen, konnte ich zustimmen. Was das System angeht ist es allerdings auch so, dass hier über das österreichische Schulsystem gesprochen wird, das in einigem, aber nicht in allem, auf andere Länder übertragen werden kann. Manchmal empfand ich das Heranziehen von guten Beispielen aus anderen Ländern nicht so leicht umzusetzen. 


    Besonders interessiert war ich an den Ausführungen über die Lehrer und die Eltern. Allerdings konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, ob diese nun als Feinde des talentierten Schülers angesehen werden oder nicht, da der Autor viel mit schwarz/weiß Beispielen arbeitet. So werden Lehrer in die Kategorien „gute“ Lehrpersonen – die für ihre Arbeit leben, viel Zeit investieren, jeden Schüler einzeln wahrnehmen und ihm gerecht werden – und alteingesessene, „faule“, nur am Minimum arbeitende Lehrer eingeteilt. Da frage ich mich doch, wo die anderen sind, die versuchen, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, das vielleicht nicht immer schaffen, aber nicht zu denjenigen gehören, denen ihre Schüler egal sind. Das Mittelmaß – zu dem ich den Großteil der Lehrer realistisch gesehen zählen würde – fehlt hier. Ebenso bei den Eltern werden nur die Extreme angesprochen – diejenigen, die ihre Kinder vernachlässigen, und die, die sie mit ihren Leistungsanforderungen überfordern. 


    Auch bei der Überlegung, wie viel Enttäuschung in Bezug auf unerkannte Talente aushaltbar ist, werden recht extreme Beispiele herangezogen. Wie soll dann aber ein Elternhaus und eine Schule aussehen, die die Schüler so gut wie möglich unterstützt? Auch auf diese Fragen wird eingegangen und einige Tipps gegeben. Für die richtige Schulwahl wird ein Kriterienkatalog gegeben, auf Checklisten, wie Talent und Begabung erkannt werden kann aber bewusst verzichtet. So stellt empfand ich das Buch einerseits als allgemein gehalten, andererseits als speziell (besonders da, wo negative Beispiele herausgepickt werden um das darzustellen, was falsch läuft. 


    Als Fazit kann ich für mich feststellen, dass ich damit einverstanden bin, dass am System Schule (unabhängig vom Land) viel Erneuerungsbedarf besteht. Viele Statements in Bezug auf alle Beteiligten rund um die Schule – und dabei beziehe ich die Eltern mit ein – denen ich zustimmen kann wurden hier angesprochen. Und doch polarisiert das Buch in großen Teilen nach meinem Geschmack zu sehr, mir fehlt da das realistische Mittelmaß.

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