Bücher mit dem Tag "irak"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irak" gekennzeichnet haben.

245 Bücher

  1. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  2. Cover des Buches Wildflower Summer – In deinen Armen (ISBN: 9783499276200)
    Kelly Moran

    Wildflower Summer – In deinen Armen

     (202)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Die Geschichte um Olivia und Nate, aus dem ersten Band der „Wildflower Summer“-Dilogie hat mir angenehme Lesestunden bereitet.


    Das Feeling war zwar ein anderes, wie ich es von ihrer Redwood-Reihe kenne,

    aber im ländlichen Wyoming zwischen, der Saison entsprechenden, Feldern voll Winterweizen und Wildblumen habe ich mich definitiv wohl gefühlt.

    Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und einnehmend.


    Die Story an sich ist ruhig und gediegen.

    Ernste und bewegende Themen finden hier ihren Platz.

    Manchmal hätte ich mir aber doch etwas mehr Schwung in der Handlung gewünscht.


    Die Protagonisten fand ich durchweg sympathisch.

    Olivia wird als sehr taff und stark dargestellt, vor allem angesichts schwerer Verluste.

    Doch sie lässt sich von nichts und niemanden unterkriegen!

    Obwohl auch Olivia mal schwache Momente hat,

    ist sie stets optimistisch und beständig.  

    Nate wird als großer, maskuliner & starker Mann beschrieben.

    Sein Army-Hintergrund unterstreicht dies noch.

    Zwar mochte ich seine distanzierte und schweigsame Art,

    doch lässt sie nur schwer einen genaueren Eindruck von ihm zu.

    Er war mir deshalb insgesamt zu blass.


    Band 1 der Dilogie beinhaltet eine sehr süße und lauschige Geschichte, in der neben Sonnenschein auch mal dunkle Wolken den Himmel bedecken.

    Ich war zwar nicht immer komplett von der Handlung gefesselt,

    wurde aber doch gut unterhalten und bekam beim Lesen ein Gefühl von Behaglichkeit vermittelt.


    4 Sterne

  3. Cover des Buches Das Leuchten der Stille (ISBN: 9783453503823)
    Nicholas Sparks

    Das Leuchten der Stille

     (999)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon überzeugt. Nichts kann seine Beziehung zu Savannah gefährden, auch nicht der Umstand, dass er mehrere Jahre lang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

    Meine Meinung:
    Für mich eines der besten Bücher des Autors! :) Nicholas Sparks kann mich jedes Mal packen und mit auf die Reise mitnehmen.
    Auch mit dieser Liebesgeschichte konnte er mich wieder voll begeistern. ♡

    Cover: Das Cover des Buches gefällt mir sehr Gut. :) Es passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches.
    Zu sehen ist eine sehr idyllische Düne.
    Durch den Sonnenuntergang, sind die Pflanzen ringsherum dunkel von dem Licht eingetaucht. Man erkennt einen kleinen Pfad aus Sand der sich nach oben schlängelt und die Pflanzenansammlung durchbricht.
    Hinter der Düne und dem Weg sieht man deutlich das Meer. ♡ Einfach wunderschön!
    Der Himmel färbt sich von lila, zu gelb und endet schließlich von orange zu rot. :) Die Farben sind sehr sanft und nicht stechend gehalten. Ein wirklich tolles Gesamtbild.

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir wieder sehr Gut gefallen. ♡
    Seine Bücher sind einfach locker, leichte Lektüre für Zwischendurch und sind einfach immer unterhaltsam. :)
    Die Leseatmosphäre war typisch romantisch, manchmal jedoch auch ziemlich ernst und bedrückend.
    Denn nicht nur die Liebesgeschichte steht hier im Mittelpunkt, sondern auch ernsthafte Thematiken wie z.B. Das Militär oder auch die Krankheit Asperger Syndrom.
    Eine abwechslungsreiche Geschichte mit unheimlich spannenden Wendungen gerade zum Ende hin- ich freue mich auf weitere Werke des Autoren. :)

    Idee: Die Idee des Buches hat mir sehr Gut gefallen. :)
    Ich habe das Buch geliebt, weil es einfach so authentisch ist- bis in die letzte Seite. ♡
    Wir lernen zwei absolut unterschiedliche junge Menschen kennen.
    John, der ein wenig in sich gekehrt ist, ein wahnsinnig kompliziertes zu seinem Vater hat und beim Militär dient.. und Savannah die offenherzig und leidenschaftlich ist und ehrenamtlich tätig ist.
    Diese beiden Gegensätze lernen sich in dem zweiwöchigen Sommerurlaub von John kennen.. und verlieben sich unsterblich ineinander.
    Doch reicht ihre Liebe aus um die große Distanz zwischen den Beiden zu überwinden?
    Beide finden schnell heraus, dass manchmal das Leben dazwischenfunkt.. Menschen ändern sich, Prioritäten werden anders gesetzt und manchmal lebt man sich auch auseinander.
    In diesem Buch geht es hauptsächlich um die Liebe der Beiden- um Höhen und auch Tiefen in einer Beziehung, aber auch um viele andere Themen.
    Das Militär nimmt eine bedeutende Rolle in diesem Buch ein und auch das Asperger- Syndrom, eine Form von Autismus wird in diesem Buch aufgegriffen..
    Eine wahnsinnig emotionale Mischung, die definitiv nicht kalt lässt. 


    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel lernen wir nicht nur die Charaktere näher kennen, sondern auch deren unterschiedliche Leben. Mir gefiel der Aufbau des Buches wirklich sehr gut. :)
    Das Ende des Buches war ein Happy End- gleichzeitig jedoch wirklich traurig und irgendwie nicht so ein Ende wie man sich das vielleicht wünscht.
    Aber: es war komplett authentisch, darum mochte ich das Buch auch wirklich sehr gerne!

    Charaktere: Die Charakter in diesem Buch gefallen mir besonders Gut. :)
    Viele sagen zwar, dass die Charaktere zu perfekt waren, zu moralisch und einfach die klassischen Gutmenschen, wodurch das Ganze total unglaubwürdig erscheint, ich sah das jedoch ganz anders.
    Für mich waren John und Savannah genauso wie sie sein mussten und absolut authentisch.
    John hat eine sehr schwere Jugend hinter sich, war gefangen zwischen Selbstfindung und Selbsthass.. bis er zum Militär gegangen ist- er hat seine Ecken und Kanten, wie jeder. Die meiste Zeit ist er jedoch der Gentleman schlechthin.. er denkt nach bevor er antwortet, ist sehr moralisch bedacht und ein liebevoller Mensch. Er verändert sich absolut positiv- auch seinem kranken Vater gegenüber.. dank Savannah. Jedoch bringt Savannah auch seine schlechten Seiten zum Vorschein.
    Savannah ist sehr leidenschaftlich und wirklich ein herzensguter Mensch.. sie engagiert sich ehrenamtlich bei sehr vielen Organisationen und geht regelmäßig zur Kirche.. sie ist klug, manchmal naiv und verliebt sich Hals über Kopf in John.
    Aber auch Savannah ist absolut nicht perfekt.
    Sie kann temperamentvoll sein, durch ihren Job alles analysieren was sie auch manchmal nichts angeht..
    Und dennoch muss man beide einfach mögen!

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 5 Sternchen. :) Ich mag die Bücher des Autors einfach sehr gerne- sie sind locker leicht zu lesen und einfach perfekt für Zwischendurch.
    Für mich ist "Das Leuchten der Stille" bis jetzt das beste Buch von ihm. Ich freue mich schon darauf weitere Werke von ihm zu verschlingen. ♡

  4. Cover des Buches In ewiger Schuld (ISBN: 9783442484669)
    Harlan Coben

    In ewiger Schuld

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Mein drittes Buch von Harlan Coben, dem amerikanischen Allzeit-Garant für klassische Thriller. Nur ist die Geschichte dieses Mal für meinen Geschmack ein wenig zu verworren und kompliziert angelegt, sodass ich beim Lesen öfters Mühe hatte zu folgen bzw. den Überblick zu behalten. 

    Die Story dreht sich diesmal um die Mittdreißigerin Maya, Mutter einer 2-jährigen Tochter und Ex-Militär-Soldatin mit einer schicksalreichen Vergangenheit, deren Ehemann Joe einige Woche zuvor bei einem brutalen Raubüberfall erschossen wurde. Kurz darauf entdeckt sie eben jenen vermeintlich Verstorbenen auf ihrer Nanny-Überwachungskamera, der seelenruhig mit ihrer Tochter spielt. Da dies nicht sein kann und sich ihre Mitmenschen teils sehr seltsam verhalten, und sie zudem Joe's reicher Aristrokratenfamilie nicht wirklich traut, beschließt Maya selbst zu ermitteln und in die dunklen Geheimnisse von Joe's einflussreicher Familie einzutauchen und dieses Rästel zu lösen... 

    Eigentlich ein enorm potenzieller Stoff für einen soliden Thriller klassischer Machart... wäre da nicht der Aufbau & Schreibstil: Besticht der Autor sonst mit seinen bekannten Randbemerkungen, die nur so vor trockenem, ironischen Humor strotzen, vermisst man diese hier fast vollständig und bekommt stattdessen einen ungeheuer dialogschweren, teilweise unnötig verdichteten und komplizierten Brocken von Roman zu Lesen. An sich sind ja viele und reichhaltige Dialoge nichts schlimmes, jedoch wird hier das altbekannte Problem Coben's sehr deutlich: Man weiß irgendwann im Dialog nicht mehr, wer eigentlich gerade spricht. Er nennt die Sprecher viel zu selten. Außerdem sind die Sätze entweder richtig kurz und im fliegenden Wechsel der Sprecher, oder für den Inhalt bedeutsame Erkenntnisse ausführlich dargelegt - beides keine guten Bedingungen für das Weglassen der Namen der Personen, die gerade reden... :/ 

    Auch wirkt sich dies sehr nachteilig auf den Spannungsbogen aus, der am Angang zwar kontinuierlich steigt, dann im letzten Drittel jedoch wieder deutlich abflacht aufgrund des doch recht komplexen Verlaufs der Geschichte, nur um dann am ultimativen Ende wiederum fantastisch, spannend, und (auch Coben-typisch und sympathisch) hochemotional & enorm dramatisch zu werden. Das Ende möchte ich wirklich hervorheben. Ein Wort dafür: Hollywood-reif.

    Zu verdanken hat man dies zu großen Teil auch den großartigen und sehr detailliert ausgestalteten Charakteren, allen voran der genialen Hauptprotagonistin Maya, welche bei mir mit ihrem messerscharfen, Militär-trainierten Verstand, ihrer beeindruckend intelligenten & vorausschauenden Denkweise, und ihrer verzwickten Lebenssituation durchaus Sympathien & Empathien weckte. Auch ihr Ex-Army-Kollege und bester Freund Shane, sowie ihr Schwager Eddie und etliche andere Figuren sind sehr interessant und relativ gut tiefgehend gestaltet (sofern man denn den Überblick nicht verliert...). 

    Allerdings trägt den Hauptteil der Geschichte und der Sympathiepunkte eindeutig Maya und ihre Tochter Lily. So sehr, dass ich am Ende sogar eine Träne verdrücken musste (kein Witz)... ohne zu spoilern, aber es ist hart und real. Das sei gesagt/gewarnt. 

    Fazit: Erneut beehrt uns Harlan Coben mit einem gut durchdachten, intelligenten Thriller mit einer enorm starken, sympathischen Hauptfigur, tollen Nebencharakteren und einem filmreifen Finale + schönem Epilog. Allerdings verrennt sich die Story leider allzu oft in schwierigen, langen Dialogen und komplexen Zusammenhängen, sodass darunter die SPannung ein wenig leidet.

  5. Cover des Buches Zwischen uns das Meer (ISBN: 9783548284781)
    Kristin Hannah

    Zwischen uns das Meer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    Dieses war mein erstes Buch von Kristin Hannah, es hat mich ergriffen und ich fühlte mich mitten ins Geschehen versetzt.

    Der Prolog spielt im Jahr 1982 und als Leser lernt man die junge Jolene kennen. Sie wuchs in einer unglücklichen Familie auf. Ihre Kindheit wurde geprägt durch Alkohol und Gewalttätigkeit. Sie fühlte sich nicht geliebt und als sie siebzehn war, starben ihre Eltern bei einem Autounfall. Sie musste nun ihr Leben allein bewältigen und ging zur Armee, wo sie eine Ausbildung zur Helikopterpilotin absolvierte. Die Armee wurde ihre Ersatzfamilie.

    Es erfolgt ein Zeitsprung. Jolene ist 41 und mit dem Rechtsanwalt Michael Zarkades verheiratet. Sie haben zwei Töchter. Jolene arbeitet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tami bei der Armee in Teilzeit als Pilotin. Jolene wirkt stark und lässt keine Gefühle an sich heran. Sie fühlt sich glücklich mit ihrer kleinen Familie und ist enttäuscht, als ihr Mann zum ersten Mal ihren Geburtstag vergisst. Vor elf Monaten verstarb sein Vater, mit dem er gemeinsam in einer Kanzlei arbeitete. Der Verlust hat ihn tief getroffen. Doch mit seiner Frau kann er über seinen Schmerz nicht sprechen, fühlt sich allein gelassen, zieht sich immer weiter von ihr zurück und flüchtet in seine Arbeit. Dann kommt es zu einem Streit und Michael sagt seiner Frau, dass er sie nicht mehr liebt. In diesem ungünstigen Moment erhält Jolene einen Einberufungsbescheid. Sie muss für ein Jahr in den Irak. Michael, der kein Verständnis für den Beruf seiner Frau hatte, bleibt mit den Kindern zurück und muss für sie die Verantwortung tragen. Jolene erlebt die Schrecken des Krieges hautnah, doch bei Telefonaten spielt sie die Gefahr, in der sie ständig schwebt herunter. Doch dann wird ihr Hubschrauber abgeschossen. Jolene überlebt schwer verletzt und fällt in ein tiefes Loch.

    Kristin Hannah ist eine äußerst talentierte Geschichtenerzählerin. Von Beginn an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum zur Seite legen. Im Fernsehen sieht man die Soldaten im Irak kämpfen und macht sich über deren Angehörige sowie Familien keine Gedanken. Auch über die traumatischen Erlebnisse der Soldaten, die nach Hause zurückkehren, geht man hinweg. Am Beispiel der Familie Zarkades gibt Kristin Hannah dem Leser tiefe und realitätsnahe Einblicke in das Leben einer Soldatenfamilie. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt.
  6. Cover des Buches Making Faces (ISBN: 9783736312814)
    Amy Harmon

    Making Faces

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Heartfullofbooks2020

    Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt über Netgalleyde.

    Making Faces hat von mir 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ bekommen. 

    Was gleich als erstes auffällt ist, dass das Buch aus der Sicht des allwissend Erzählers geschrieben ist. Anfangs war das etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings hat man sich schnell daran gewöhnt, weil es sich sehr gut zum Schreibstil von Amy Harmon passt. Trotz der für New Adult ungewöhnlichen Perspektive hat es meiner Meinung nach nicht an Gefühlen gemangelt. Die Gefühle der Protagonisten Fern und Ambrose sind sehr deutlich geworden und man hat genauso mitgefiebert und getrauert. 

    Fern ist eine sehr besondere Protagonistin. Sie wirkt stark und dennoch mangelt ihr es nicht an Weichheit und Einfühlsamkeit. Sie kümmert sich sehr um ihren todkranken Cousin und ist sehr poetisch veranlagt. Sie ist sehr liebenswürdig und achtet nicht immer nur auf Äußerlichkeiten, sondern viel mehr auf die inneren Werte. 

    Ambrose ist zu Beginn des Buches ein fröhlicher Charakter, was sich jedoch sehr schnell verändert und er wird eher verbittert und zieht sich immer mehr zurück. Aber er macht zum Ende hin eine deutliche Entwicklung und man merkt seine Liebe zu Fern deutlich, auch wenn sie ein wenig "versteckter" ist. 

    Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und durch den ungewöhnlichen und eher etwas düsteren Schreibstil und die Verarbeitung von Trauer, Wut und Hilflosigkeit die in diesem Buch sehr gut umgesetzt worden, ist dieses Buch etwas ganz besonderes. Ich bin ein echter Fan dieses Buches geworden und freue mich sehr auf die nächsten beiden Teile der Trilogie. Somit ist dieses Buch eine klare Empfehlung meinerseits an euch.

  7. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  8. Cover des Buches Der Insider (ISBN: 9783442479788)
    Michael Robotham

    Der Insider

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Eines vorweg: Ich bin ein riesiger Fan von Michael Robotham und seinem charmanten Hobby-Ermittler-Duo. Bei anderen Lektüren waren Spannung und Spaß garantiert! Bei diesem Werk wurde ich indes zum ersten Mal ein klein wenig enttäuscht.

    Ich finde die Story sehr verworren, äußerst kompliziert und trotz ordentlich Tempo ein wenig zu lang.

    Dennoch, die über 530 Seiten machen trotzdem Spaß, weil der Autor so einen trockenen Humor hat, weil er liebend gerne Sarkasmus einstreut und auch in diesem Buch wundervolle Dialoge kreiert hat.

    Psychiater Joe O`Loughlin hat in diesem Fall eine überraschende Nebenrolle. Vielmehr ist es der Ex-Polizist Vincent Ruiz, der im besonderen Fokus steht. Und auch Vincent kommt hemdsärmelig, schroff, sehr direkt, launisch, aber eben auch mit einem besonderen Spürsinn daher. Auch bei diesem speziellen Mensch hat der Autor einen  wunderbareren Charakter erschaffen, der enorm lesenswert und unterhaltsam ist.

    Zwischen Bagdad und London geht es um geheim Gelder, die von Banken und Terroristen hin und hergeschoben werden. Illegale Überweisungen, Bankenraub in Bagdad und ein Insider und vermeintlicher Aufklärer, der erst verschwunden und wenig später ermordet aufgefunden wird.

    Die Schwächen der übertriebenen bis verworrenen Story zum Trotz: Robotham schafft immer ein Thriller-Niveau, das fast seinesgleichen sucht

  9. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ein Roman von dem Mann, der Rambo ins Leben rief … Da liegt die Vermutung nahe, dass „Creepers“ ein blutiges Actionspektakel wird. Aber das ist nicht ganz richtig. Ja, es gibt einiges an Action, und ja, es fließt auch Blut.

    Aber der Thriller lebt auch von Tempo und Spannung. Ständig passiert etwas und schnell entwickelt sich ein richtiger Pageturner. Dabei sind die Charaktere sympathisch und lassen einen mitfiebern. Vor allem Frank Balenger macht richtig viel Spaß, denn der Reporter hat einiges mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick scheint. Zudem kreiert Morrell einige überraschende und unerwartete Wendungen, die absolut keine Langeweile aufkommen lassen.

    Auch die Atmosphäre ist gut getroffen. Der dunkle, halb verfallene Hotelbau, der Adrenalinkick der Abenteurer, der in Angst umschlägt, die Gefahren, die im Dunkeln lauern … wie Morrell diese Elemente beschreibt, ist nicht unbedingt gruselig, aber dafür richtig spannend und kurzweilig, so dass der Roman einen regelrechten Sog entwickelt.

  10. Cover des Buches TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ... (ISBN: 9783423216487)
    Jussi Adler-Olsen

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

     (101)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    1996, Amsterdam. Der Geschäftsmann Peter de Boer wird vom irakischen Geheimdienst damit beauftragt, eine lukrative Ölgesellschaft zu zerschlagen. Doch schnell stellt sich heraus, dass dieser Auftrag Peters gesamtes Leben zerstören könnte. Privat und beruflich entdeckt er Verschwörungen gegen sich und einzig die junge Nicky Landsaat scheint ihm helfen zu wollen.
    Die beiden geraten in einen Sog aus Machtspielen, Kriminalität und Vertuschung und bald steht ihrer beider Leben auf dem Spiel.

    Ich habe bisher nur gute Bücher von Jussi Adler Olsen gelesen, weshalb ich an diesem Buch nicht vorbeigehen konnte. Ich wollte gern etwas von ihm lesen, dass nichts mit der Reihe um Carl Mørck zu tun hat und war gespannt auf "Takeover".
    Leider hat sich für mich schnell herausgestellt, dass mir dieser Thriller nicht sonderlich gefallen hat. 

    Warum? Hätte ich den Klappentext und das Vorwort gründlich gelesen, wäre mich aufgefallen, dass es sich um einen Politthriller handelt. Und das ist leider gar nicht mein Metier.
    Trotzdem habe ich mich durch dieses Buch gekämpft. 

    Sehr positiv ist mir allerdings wieder einmal der Schreibstil aufgefallen. Dem Autor gelingt es erneut, seine Protagonisten realistisch und vielschichtig wirken zu lassen. Hinter glänzenden Fassaden tun sich Abgründe auf, bei anderen wiederum zeigt sich ein Herz aus Gold. 

    Auch die Beschreibungen von Land, Leuten und Orten sind sehr bildhaft und nehmen den Leser mit in die Niederlande der 90er Jahre. 

    Kommen wir zur eigentlichen Handlung. Hier sind in den ersten zwei Dritteln recht viele Längen aufgetreten. Viele politische Verschwörungen werden in die Geschichte eingebunden, viele Details verwendet, was die Protagonisten stellenweise in den Hintergrund rücken lässt und den Schwung aus der Erzählung nimmt. Einerseits zeugt dies von sehr intensiver Recherche, andererseits wird so der Lesefluss ausgebremst. 

    Aber alles in allem kann man diesen Thriller nicht als schlecht bezeichnen. Deswegen möchte ich drei Sterne vergeben und es mit "Gut" bewerten.
    Es ist ein interessantes Buch, wenn auch mit einigen Längen.

    Für Leser, die sich gern mit fiktiven oder realen politischen Ränkespielen und Verschwörungen auseinandersetzen und solche Bücher gern lesen, kann ich "Takeover" empfehlen. Für Leute, die eher auf einen Krimi im Stile der Mørck-Bücher hoffen - Finger weg. 

  11. Cover des Buches Palast der Miserablen (ISBN: 9783446265653)
    Abbas Khider

    Palast der Miserablen

     (44)
    Aktuelle Rezension von: czytelniczka73

    " Der Irak war überhaupt kein normales Land, sondern nur ein Flickenteppich aus Problemen. "


    Bescheiden, aber glücklich - so kann man die Kindheit von Shams bezeichnen. Die Familie hat in einem südirakischen Dorf ein geordnetes Leben geführt, bis ein Krieg sie gezwungen hat nach anderen Möglichkeiten zu suchen. Der Umzug nach Bagdad soll die Chance auf eine bessere Zukunft werden. Mühsam baut sich die Familie im Slum, der Blechhüttenstadt, eine neue Existenz auf. Immer wieder erlitten sie Rückschläge, doch sie geben nie auf. Es ist ein hartes Leben, wie ein nie endetes Kampf...Und dann passiert etwas wirklich gefährliches, was sehr schlimme Folgen hat. Shams endeckt für sich die Welt der Literatur. Je mehr er liest, desto mehr versteht er, dass das Leben mehr zum bieten hat und es wird ihm immer begreiflicher, was alles in Irak nicht stimmt...
    In diesem Familienroman zeichnet Abbas Khider ein facettenreiches  und vielseitiges Bild des Iraks unter Saddams Husseins Diktatur. Inhaltlich fand ich das Buch großartig, die Schreibweise hat mir aber bisschen Probleme bereitet. Anfangs befasst sich die Geschichte vor allem mit der Kultur, Tradition, Glauben, Frauenrolle in der Gesellschaft und Alltäglichkeiten des einfaches Leben, was sehr informativ ist, leider aber auch langatmig und zäh wirkt. Der Erzälton ist auch seltsam distanziert, obwohl Shams der Ich-Erzähler ist, wirkt es manchmal, als ob er nur der Beobachter und nicht mitten drin wäre. Deswegen hatte ich so meine Schwiriegkeiten mit dem Buch, es war nicht leicht dran zu bleiben, weil mich die Geschichte sehr lange nicht fesseln konnte. Doch letztendlich hat sich die Mühe auch gelohnt. Obwohl das Buch  nicht ganz so kraftvoll und ausdruckstark ist, wie ich das gedacht habe, bewegend und erschütternd ist es natürlich trotzdem. Es ist ein eindrucksvoller Blick über eigenen Tellerrand, das sehr nachdenklich macht, das Leben unter einer Diktatur schildert und zeigt wieviel ein Mensch ertragen kann.      

  12. Cover des Buches Die dunkle Seite (ISBN: 9783442458790)
    Frank Schätzing

    Die dunkle Seite

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Angel10

    - zweiter Golfkrieg, Fremdenlegion, Söldner, Psychopathen,


  13. Cover des Buches Saturday (ISBN: 9783257236279)
    Ian McEwan

    Saturday

     (252)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Neurochirurg Henry Perowne führt ein glückliches Leben in seinen besten Jahren. Er hat eine erfolgreiche Tochter, einen Sohn, der seinen eigenen Lebensweg geht, eine Frau, die er über alles Liebt und einen Job, in dem er aufgeht. Es ist Samstagmorgen, und Henry freut sich auf ein Squashspiel mit seinem Freund und Arbeitskollegen. Doch es ist kein normaler Samstag. Es sind unruhige Zeiten und in Henrys Heimatstadt London findet am 15. Februar 2003 die größte Friedensdemo seiner Zeit statt. Und dann ist da noch die Begegnung mit einem Fremden, die sich im Laufe des Tages zu einer Katastrophe auszuwachsen droht, und sein Leben für immer prägen wird. 

    Der Schreibstil von Ian McEwan ist sehr außergewöhnlich, und ich glaube nicht für jede und jeden geeignet, aber ich fand ihn einfach fantastisch. Er ist wunderbar atmosphärisch und beschreibend, genau was ich mag. Jedes noch so kleine Detail im Tagesablauf von Henry scheint von Bedeutung. Beeindruckend fand ich an der Geschichte, dass sich alles innerhalb von 24 Stunden abspielt, von 4 Uhr morgens am 15. Februar, bis 4 Uhr morgens am Tag danach, ohne, dass es dabei langweilig wird. In Rückblenden erfährt man vom Leben der Familie - wie sie zu der wurde die sie heute ist. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben und Henry war mir sehr sympathisch. Der Autor hat es sogar geschafft, dass auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise das junge Mädchen im Krankenhaus oder Henrys Squashkollege, nicht einfach nur blass wirkten, sondern eine erstaunliche Tiefe in charakterlicher und politischer Weise haben. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, wurden in der Geschichte politische und gesellschaftsrelevante Themen angesprochen, die dem Buch einen besonderen Charakter verliehen. Interessant war für mich auch der Einblick in die damaligen Weltgeschehnisse, und was die Bevölkerung darüber dachte. Die Friedensproteste wirken auf mich zwar sehr interessant, aber auch ein wenig befremdlich, da ich mit meinen 17 Jahren definitiv zu jung für die damaligen Geschehnisse bin, und mir insofern kaum ein Bild der damaligen Lage machen konnte. 

    Alles in Allem ist das Buch sehr lesenswert und ich kann es wirklich weiterempfehlen, wenn man gerne tiefer gehende Geschichten mag, die einen zum Nachdenken über sich selbst und das Leben bringen. Saturday war mein erstes Buch von Ian McEwan und es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Ich hoffe, dass mir Der Zementgarten und Abbitte genau so gut gefallen werden. 

  14. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  15. Cover des Buches Im Bauch der Königin (ISBN: 9783832183943)
    Karosh Taha

    Im Bauch der Königin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Nabura

    In „Im Bauch der Königin“ von Karosh Taha wächst Younes ohne seinen Vater auf. Seine Mutter ist den anderen kurdischen Frauen ein Dorn im Auge, weil sie sich freizügig kleidet, grell schminkt und mit verschiedenen Männern schläft. Seit er zu einem Berg herangewachsen ist traut sich allerdings niemand mehr, ihn deshalb zu beschimpfen oder zu schlagen.

    Raffiq ist Younes bester Freund. Bald hat er sein Abitur, doch er weiß nicht, was er danach machen soll, ganz im Gegensatz zu seiner Freundin Amal, die große Pläne ohne ihn schmiedet. Sein Vater würde gerne mit seiner ganzen Familie in den Iran zurückkehren, um dort als Architekt zu arbeiten, aber dorthin will Raffiq nicht, das weiß er sicher.

    Amal ist Yournes beste Freundin. Von dem gemeinen Raffiq und seiner Gruppe halten die beiden sich fern. Ihr Vater hat die Familie verlassen, um im Iran wieder als Architekt zu arbeiten. Sie vermisst ihn und fragt sich, wie ihr Leben im Iran wohl aussehen würde.

    Die Autorin hat gemeinsam mit dem Verlag ein Wendebuch gestaltet, das zwei ähnliche und doch unterschiedliche Geschichten erzählt. Der Dreh- und Angelpunkt ist Younes, dessen Mutter Shahira wechselnde „Onkel“ in ihr Heim und Bett holt und dessen Vater in Frankfurt lebt. In der einen Geschichte ist Raffiq sein engster Freund, in der anderen Amal. Sowohl auf Raffiq als auch auf Amal übt die Andersartigkeit von Shahira, die von den anderen kurdischen Frauen verachtet wird, eine seltsame Art der Faszination aus.

    Ich fand es interessant, die Überlegungen der Charaktere zu verfolgen, wo in der Welt ein Platz für sie ist. Vor allem im Hinblick auf ein mögliches Leben im Iran unterscheiden sich die Erfahrungen und Standpunkte von Raffiq und Amal in den beiden Geschichten. Raffiq schließt ein Leben dort kategorisch aus, während Amal sich Gedanken macht, wie es ihr dort wohl ergehen würde.

    Als Leser wird man jeweils mitten in die Geschichten hineingeworfen und ich brauchte einige Zeit, um mich zu orientieren. Belohnt wurde ich mit vielfältigen Einblicken in die Welt der Charaktere. Ein Buch über Familie und Freundschaft, Erwachsenwerden und Heimat, das ich gerne weiterempfehle.

  16. Cover des Buches Der Edelsteingarten (ISBN: 9783784433912)
    Susanne Ayoub

    Der Edelsteingarten

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Katharina99
    Im Jahr 1955 lernt Laura in Wien Younis kennen, einen westlich orientierten Iraker. Beide verlieben sich und da Laura in Wien nicht viel zu verlieren hat, folgt sie Younis in dessen Heimat. Sie spricht kein arabisch, kennt im Irak außer Younis niemanden und hat keine Ahnung von dem Land und der Kultur, die sie erwarten. All das ändert sich schrittweise, doch ihre Rolle als Muslima und Ehefrau kann sie bis zuletzt nicht recht annehmen. Umgekehrt begehrt sie jedoch auch nicht dagegen auf, sondern verharrt in Passivität. Daran ändert sich auch nichts, als die große Liebe zu Younis zusehends Enttäuschung und Frustration weicht. Younis engagiert sich politisch, während der revolutionären Umbrüche im Irak ist er praktisch gar nicht mehr für die Familie da. Laura hingegen bleibt zu Hause, kümmert sich um die gemeinsame Tochter und interessiert sich nicht weiter für das, was in ihrer neuen Heimat passiert. Da die Geschichte aus Lauras Perspektive geschrieben ist, bekommt man daher auch als Leserin nicht viel von den politischen Geschehnissen mit, sondern verharrt mit Laura in deren Grübeleien.

    Der "Edelsteingarten" gefiel mir zunächst sehr gut. Die Konstellation ist spannend gewählt, ich war neugierig mehr über den Irak vor Saddam Hussain zu erfahren. Tatsächlich wurden auch ein paar Speisen beschrieben und eine irakische Hochzeit dargestellt, je weiter die Handlung voranschritt, desto seltener wurden solche kulturellen Besonderheiten jedoch erwähnt. Besonders schade fand ich, dass auch die politischen Umstände weitgehend ausgespart wurden. Nur am Rande bekommt man beim Lesen etwa mit, dass der König von Revolutionären gestürzt wird. So bleibt der Roman letztlich eine banale Liebesgeschichte, mit einer außergewöhnlichen Konstellation, aber ohne dem politischen und kulturellen Anspruch, den ich mir erhofft hatte.

    Hinzu kommt, dass die Geschichte für mich bisweilen kaum nachzuvollziehen war, da ich Lauras Passivität und Desinteresse einfach nicht verstehen konnte. Bisweilen hat es mich fast schon wütend gemacht, dass sie nur zu Hause sitzt, statt Verantwortung für sich und ihr Kind zu übernehmen. Vielleicht hatte ich auch dadurch Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden und mit Laura mitzufühlen.

    Alles in allem empfand ich "Der Edelsteingarten" daher als einen Roman mit einer interessanten Idee, der jedoch dieses Potential nicht ausschöpfen kann. Über blieb daher eine solide geschriebene, letztlich aber etwas banale und oberflächliche Liebesgeschichte.
  17. Cover des Buches Wer zuletzt lacht, küsst am besten (ISBN: 9783442477500)
    Rachel Gibson

    Wer zuletzt lacht, küsst am besten

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!!Das ist meine Meinung und sie muss euch nicht gefallen, aber bitte bleibt freundlich....danke :) !!!!

    Ich werde diese Rezi recht kurz halten, weil ich das Buch nach knapp 160 Seiten beendet habe und sehr froh darüber war.

    Liebesgeschichten und Frauenromane, um sie mal so zu nennen, lese ich durchaus auch sehr gerne. Einfach was lockeres und leichtes für zwischendurch, was mich zum Lächeln bringt und sogar vielleicht mich super unterhalten kann. 

    "Wer zuletzt lacht, küsst am besten" klingt total bescheuert, aber das ist eben in dem Genre oft so. Der Klappentext dagegen konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich freute mich auf die Geschichte.

    Doch schon zu Beginn merkte ich, dass es mir sehr schwer fiel, mich mit dem Schreibstil und den Charakteren anzufreunden. Es las sich sehr schwerfällig und irgendwie wirkte der Humor erzwungen und wie vom letzten Jahrhundert. Zwar konnte ich über das Damentrio auf der Hochzeit durchaus schmunzeln und fand sie herrlich, aber der Rest war schlicht furchtbar.

    Ich wurde einfach null mit der Geschichte oder den Charas warm und finde, dass sich alles so hinzog. Die Liebesgeschichte zwischen Sadie und Vince zeichnet sich durch absolut null Emotionen und reiner Begieder aus....wäre ansich nicht so schlimm, wenn beide nicht solche Kotzbrocken wären. Die Art von beiden fand ich absolut schräg und selbst ein Wackeldackel hat mehr Charisma und Charakter als sie...sorry...aber das ist so.

    Sadie kehrt nach Jahren aus der Großstadt wieder in ihre Kleinstadt zurück und hält sich wohl für die Göttin schlechthin. Aber nicht einmal ihre kaum ausgeprägte Persönlichkeit ärgerte mich, sondern dass auf beinahe auf jeder Seite über Sex geredet, davon gedacht oder Gelüste danach verspürt wurden. Ich bin echt nicht prüde und lese gerne erotische Liebesgeschichten. Auch habe ich kein Problem damit, wenn es eben diskutiert wird, aber in dem Umfang wie es hier getan wurde war es schlicht TOO MUCH ! Schlimm empfand ich auch dann die erste Liebesszene zwischen unserem "Traumpärchen". So sinnlich und leidenschaftlich wie ein Backfisch....ich konnte nur den Kopfschütteln und ihre Diskussionen danach empfand ich nur als peinlich.

    Vince fand ich zunächst als okay, bis er dann solche Dinge wie "Schwanzfopperin" raushaut, weil ihn Sadie nach ihrem ersten Rumgemache nicht vollends zum Zuge kommen lässt....der Typ ist über 30 und lässt dann ernsthaft so ein vorpubertäres Gehabe vom Stapel ? Generell entwickelte er sich von "passabel" zu "Kotzbrocken deluxe".

    Ich habe das Buch nach guten 160 Seiten abgebrochen, weil mir beinahe eine Ader im Kopf geplatzt wäre...neben dem echt unerotischen und kindischen Gehabe zwischen Vince und Sadie waren es auch die Anforderungen, die Frau an Mann und andersrum stellt, die mich fassungslos machten.

    Sadie sinniert darüber, was einen Mann aus macht. Natürlich muss er eine Granate im Bett sein...schließlich dreht sich alles im Leben nur darum...aber halt, man darf auch nicht den Faktor "Aussehen" vergessen...dennn, merke: 

    "Wäre er nicht so wahnsinnig männlich, hätte man ihn fast für hübsch halten können." //S.156//

    Was soll mir das bitte sagen ? Dass ein kerniger und männlicher Typ automatisch hässlich ist ? Klar liegt Schönheit im Auge des Betrachters und jedem zieht etwas anderes an, aber Sadie ist eine der oberflächlichtsen Ziegen, die mir je in einem Buch begegnet ist. Mich hat ihre Art einfach nur fuchsteufelswild gemacht. Ständig dachte sie nur über das Aussehen ihrer Mitmenschen und Sex nach. Irgendwie Intelligenz oder Chrasima vermisste ich komplett...

    Aber da ist sie in ihrer Gemeinde ja gut aufgehoben, da die alle einfach nur daneben sind...meine innere Feministin ist irgendwann im Dreieck gesprungen. Kaum ist Sadie angekommen, kriegt sie von jedem zuhören, dass es ja eine Schande sei, dass sie mit 33 immer noch alleine sei und alle in ihrem Alter im Ort sind ja unter der Haube. Dass ihre jüngere Cousine vor ihr heiratet und einen Mann abbekommen hat, sei ja skandalös...was denke sie sich nur dabei. Ohne Witz, wie rückständig sind solche Ansichten bitte ? Selbst in meinem kleinen Kaff darfst du als Frau selber entscheiden, wann und ob du einen Mann/Frau haben möchtest. Wenn es bei ein, zwei Kommentaren von den schrulligen Tanten geblieben wäre, hätte mich das echt nicht gestört....aber die Autorin ritt permanent auf diesem Thema rum, dass ich es einfach nicht mehr komisch fand...da könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt, ich fand es einfach daneben. Mag auch sein, dass ich es vielleicht etwas zu eng sehe und es nur ein Roman ist, aber mir macht es Sorgen, wenn eine Frau sowas schreibt.

    Fazit:

    Ich wollte eigentlich echt nur knapp meine Meinung schildern und dann ist es explodiert. Zwar hatte ich in letzter Zeit ein paar Flops, aber das hier hat mich echt wütend gemacht. Die Messages von dem Buch (auch bei 160 Seiten) gehen echt nicht und alles wirkte sehr erzwungen. Langweiliger und krampfhafter Schreibstil, sowie keinerlei Emotionen oder Spannung. Die Charaktere haben meist weniger Charisma als ein Stück Toastbrot und ich werde definitiv nie wieder was von der Frau lesen....jetzt brauche ich erstmal einen Thriller !! Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne

  18. Cover des Buches THE END (ISBN: 9783943408218)
    G. Michael Hopf

    THE END

     (28)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Die Kriegsszene am Anfang war nichts Ungewöhnliches. Es war brutal, so wie der Krieg eben ist, aber sobald die Geschichte auf Alltag umschaltet, wird es zum Kotzen kitschig. Man darf Zeuge einer perfekten Ehe werden, die wie eine billige Werbung wirkt und so schlecht beschrieben wird, dass ich am liebsten den Autor ohrfeigen würde. Mit einem Hammer.

    Seine Kinder sind perfekt, die Frau ist perfekt, der Bruder ist perfekt und er natürlich auch und das nimmt dem ganzen so richtig die Luft weg. So viele falsche Figuren an einem Fleck, die bloß auf den richtigen Moment gewartet haben und perfekt dafür ausgerüstet sind.

    Es gibt einen Stromausfall, elektromagnetischer Impuls, der alles lahmlegen, aber das elektrische Schloss mit der Zahlenkombination funktioniert immer noch einwandfrei. Natürlich funktioniert der Taschenrechner auch und die Stirnlampe. Einfach alles, was in diesem Moment der Protagonist braucht.

    Der Sohn einer anderen Frau stirbt, was natürlich tragisch ist, aber es wird so monoton und einsilbig beschrieben, dass ich nichts dabei fühle. Besser gesagt: es ist mir egal und das sollte es nicht. Das macht den Autoren schlecht. "Danach ließ er traurig den Kopf hängen." Gott, bei dem Satz will ich kotzen.  

    Ich verstehe nicht, wie das der Nummer-Eins-Bestseller aus Amerika sein kann. Der Autor kann nicht schreiben. Sein Stil ist schrecklich eintönig, die Formulierung holprig, die Figuren oberflächlich, die Handlung langweilig und die ganze Action wird so schlecht beschrieben, dass ich das Buch nur hassen kann. Es ist schlecht, es ist mies, es ist unter jeder Würde.

  19. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Man kann Genreliteratur schwierig 85 Jahre nach ihrer Entstehung beurteilen. Zu viel ändert sich an Erzählkonventionen. So auch hier. Die Geschichte konnte mich nicht packen, die langen Herleitungen von "Whodunnit" wirkten auf mich langweilig.

  20. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (306)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  21. Cover des Buches Die falsche Frau (ISBN: 9783492272582)
    Wolfgang Burger

    Die falsche Frau

     (49)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte!

    Ein riesengroßer Aufwand wird betrieben, um den amerikanischen Staatsgast sicher durch Heidelberg zu geleiten. Das ist nicht einfach, mehrere Demonstrationen, die nicht immer gewaltfrei abgehen, gibt e aus diesem Grunde!

    Auch Gerlachs Töchter fangen an mit ihrem Vater zu diskutieren, wie dieser Staatsgast einzuschätzen sei! 

    Mehr möchte ich nicht schreiben, denn ich möchte keinem die Spannung verderben!

    Viel Spaß beim Lesen!

  22. Cover des Buches Dein Wille geschehe (ISBN: 9783945386507)
    Michael Robotham

    Dein Wille geschehe

     (526)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Es gibt immer noch Menschen, die behaupten, Gewalt Gänge nur Nonverbal. Dieses Buch beweist das glatte Gegenteil. Auch das Situationen nicht immer das sind, was man denkt. Eine Frau springt von einer Brücke. Man denkt direkt an Selbstmord. Ich finde allerdings, dass es zwar spannend anfing, aber in der Mitte war die Luft raus. Täter und Tatmotiv stand schon fest. Das finde ich etwas schade. Man legt mit einer Tat noch mal eine Schippe drauf, in meinen Augen bringt diese es aber nicht mehr, was meint ihr?

    Macht euch selbst ein Bild.

  23. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

     (6)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Der Autor Martin Zimmermann nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Antike. Vom Millionenjahrhaus Ramses III. bis zur Germonischen Treppe - diese Expedition über drei Kontinente, lässt das Herz von jeder/n interessierten LeserIn höher schlagen.

    Auf die Aufmachung des Buches ist besonders viel Wert gelegt worden. Die zwei Landkarten dienen zur Orientierung der geschilderten Orte und jedes Kapitel hat eine eigene Illustration - allesamt wunderschön gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass (fast) jeder Schauplatz mit seinen Koordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen ist. Tatsächlich kannte ich bereits einige der beschriebenen Orte aber nichtsdestotrotz habe ich sehr viel Neues über die bekannten Lokalitäten erfahren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Was Handelsschiffe und Tierkäfige in dieser Auflistung zu suchen haben, ist mir schleierhaft. Natürlich war es interessant zu lesen, keine Frage -  aber als Ort würde ich sie nun wirklich nicht bezeichnen. 

    Im Buch werden immer wieder lateinische Begriffe verwendet - der Autor übersetzt diese aber sofort ins Deutsche. Dies muss ich den Autor hoch anrechnen, da es auch Leute gibt, die der Sprache nicht mächtig sind (wie meine Wenigkeit). Ich spreche dies bewusst in der Rezension an, da mir sehr wohl schon Bücher unterkommen sind, bei denen dies nicht der Fall ist. 

    Eine wunderschöne, vor allem wissenswerte Reise durch die antike Welt. Das Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert und ich möchte es nicht mehr in meiner Sammlung missen.

  24. Cover des Buches Per Anhalter durch den Nahen Osten (ISBN: 9783959102452)
    Patrick Bambach

    Per Anhalter durch den Nahen Osten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Das Cover gefällt mir.

    Am Anfang gibt es eine Karte, wo man als Leser die Reise mit verfolgen kann.

    Der Schreibstil ist im Tagebuch - Stil. Finde ich persönlich gut, daher hat man das Gefühl mit dabei zusein. Den Mut die Strecke komplett zu trampen und bei Leuten zu übernachten, welche ich nicht kenne - Couchsurfing - finde ich mutig. Gerade in gewissen Ecken auf der Strecke.


    Ich hätte gerne mehr erfahren über manche Orte bzw. von der Bevölkerung, Fotos fehlen auf jeden Fall. Das macht einen guten Reisebericht aus. Es gibt am Ende einige Fotos aber für einen Reisebericht zu wenig. 

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