Bücher mit dem Tag "irak"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irak" gekennzeichnet haben.

241 Bücher

  1. Cover des Buches Wildflower Summer – In deinen Armen (ISBN: 9783499276200)
    Kelly Moran

    Wildflower Summer – In deinen Armen

     (259)
    Aktuelle Rezension von: my_lovely_books80

    Zum Cover: passend zur Reihe, idyllisch, romantisch, ländlich, liebevoll, gefällt mir sehr


    Zum Inhalt: Ich habe wieder ein Buch einer meiner Lieblingsautorinnen @authorkellymoran beendet! Meine Erwartungen an"Wildflower Summer - In deinen Armen" waren daher entsprechend groß und soviel kann ich direkt sagen, sie wurden nicht enttäuscht. Auch das Buch hatte wieder alles beisammen: Tolle Charaktere, viel Gefühl, Drama, Liebe, prickelnde Momente und ein toller Handlungsort. Wie toll sind bitte Nate & Olivia. Vom Schicksal zusammengebracht, sind sie füreinander das, was sie unbedingt brauchten. Ich liebe Olivia ... sie ist so einfühlsam und und gibt einfach nicht auf Nates Mauern einzureißen. Und Nate, der große, starke Beschützer, der nicht wahrhaben will, wie toll er ist. Und dann noch die die Geschichte rund um Olivias gefallenen Bruder Justin, die die beiden verbindet. Zusammengeführt durch einen Brief von ihm. Ich habe beim Lesen mitgefiebert, mitgelitten, mitgetrauert, mitgehofft und sogar ein Tränchen verdrückt! Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefangen genommen ! Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hinein versetzen und mir die beschriebenen Orte vor meinem inneren Auge vorstellen. Dies wurde auch durch den tollen, flüssigen und berührenden Schreibstil der Autorin möglich. Die Handlung war an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Es gab immer eine Spannung zwischen den handelnden Protas, welche mich förmlich hat durch die Seiten fliegen lassen! Daher eine eindeutige Leseempfehlung für das Buch!


    Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 🌟 

  2. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  3. Cover des Buches Die Attentäter (ISBN: 9783789104565)
    Antonia Michaelis

    Die Attentäter

     (105)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich habe das Buch am Erscheinungstag gekauft und tatsächlich drei Jahre gebraucht, um es zur Hand zu nehmen, so schwierig fand ich das verarbeitete Thema. Doch Antonia Michaelis hat mich bisher nie enttäuscht und so habe ich es schließlich doch gewagt.

    Nun muss ich sagen, ich bin doch recht zwiegespalten, was „Die Attentäter“ angeht.

    Die Beschreibung Berlins mit seinen Mietshäusern und den darin lebenden, so gänzlich verschiedenen, Menschen fand ich sehr gelungen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer. Das liegt wohl auch daran, dass Michaelis hier keinen gleichmäßigen roten Faden gewebt hat. Viel zu oft ändern sich Erzählperspektive und Zeitstrang. Die Autorin spring wie sie es will von Erzählperspektive zum Ich-Erzähler. Das war sehr ungewohnt von ihr und echt verwirrend.

    Die Geschichte an sich war ab dem zweiten Drittel nicht unspannend. Aber durchzogen von unnötigen Längen. Man hatte oft das Gefühl, dass sich dieselben Szenen immer wieder wiederholen.

    Viel zu spät erfährt man, wie sich die Sache mit dem IS entwickelt hat und was einer der Protagonisten vorhat.

    Okay, das Ende ist dann unheimlich spannend und ich habe sogar eine Nachtschicht eingelegt, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich wusste, wie es nun ausgeht, aber der Weg dahin war einfach nicht optimal.

    Die Protagonisten Cliff und Alain fand ich gut gezeichnet, aber die dritte im Bunde, Margarete, war im Grunde überflüssig. Sie bekam am Ende von Michaelis noch eine bedeutungsschwangere Schlussszene, aber man hätte den ganzen Charakter weg lassen können und es hätte sich nichts an der Story geändert.

    Ich muss auch sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin schon mal besser fand. Hier finden sich nicht diese bildgewaltigen und poetischen Umschreibungen, die ich sonst so von ihr liebe.

    Im Fazit behandelt das Buch ein sehr aktuelles und krasses Thema – aber mir ging die Erzählung einfach zu schleppend. Für mich leider nicht das beste Buch der Autorin.

  4. Cover des Buches Making Faces (ISBN: 9783736312814)
    Amy Harmon

    Making Faces

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Lenala99

    Das Cover des Buches ist super schön und hat defintiv dazu beigetragen, dass dieses Buch einziehen musste. Der Titel des Buches war für mich anfangs nicht ganz erklärlich, aber nachdem ich die Geschichte gelesen habe passt er gut zum Buch.

    Der Erzählstil ist echt gewähnungsbedürftig. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, was mich echt anfangs komplett verwirrt hat. Es ist teilweise echt schwierig zu wissen um wen es gerade geht. Jedoch ist es auch gut, denn man bekommt nicht nur eine Perspektive zu sehen, sondern viele. Allerdings braucht man wirklich einige Zeit bis man in die Geschichte und den Erzählstil reingefunden hat. Ansonsten ist es flüssig zu lesen und auch anschaulich und nachvollziehbar geschrieben.

    Die Handlung war irgendwie nicht mein Fall. Ich dachte es geht um eine Liebesgeschichte zwischen Ambrose und Fern, jedoch werden meiner Meinung nach mehr die Geschehnisse des kleinen Örtchens berichtet. Diese beinhalten auch eine Liebesgeschichte die, aber für mich nicht wirklich tiefgründig behandelt wird. Es werden generll wichtige Themen behandelt, die dem ganzen Tiefe verleihen, jedoch hätten diese tiefer und besser behandelt werden können. Stattdessen gab es viele Szenen die für mich komplett irrelevant für die Geschichte waren. Dennoch war es am Ende emotional und ich musste die ein oder andere Träne verdrücken.

    Die meiste Zeit geht es um Fern, Ambrose und Bailey und deren Schicksale. Bailey ist für mich ein absolut toller Charkater und das beste an dieser ganzen Geschichte!! Er ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Ambrose ist anfangs absolut nicht mein Fall, zum Ende hin wird es zwar besser, aber ich finde es schwer ihn zu mögen. Fern (Bailey´s Cousine und beste Freundin) ist eine süße und liebenswerte Person, die aber auch viel zu gutherzig ist und sich viel zu viel gefallen lässt ohne Kontra zu geben, wasd ich sehr schade fande.

    Fazit:
    Es ist eine süße und auch einzigartige Geschichte, die allerdings nur für zwischendurch geeignet ist. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass es nicht eine reine, tiefgründige Liebesgeschichte ist und zudem aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers geschrieben ist.

  5. Cover des Buches In ewiger Schuld (ISBN: 9783442484669)
    Harlan Coben

    In ewiger Schuld

     (191)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Eine Frau will den Mord ihres Mannes aufklären und wird dabei von ihrer Vergangenheit eingeholt. Nichts ist wie es schneit. Die Milltartheamaik hätte ich nicht undebieginnt gebraucht aber gut erklärt ihre Vergangenheit. ein Gutes Buch.

  6. Cover des Buches Rosenstunden (ISBN: 9783734104497)
    Debbie Macomber

    Rosenstunden

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Da ich leider erst später gesehen habe, dass das Buch zu einer Reihe gehört, habe ich bisher nur diesen Band gelesen. Ich fand jedoch, dass man das Buch auch unabhängig von den anderen Bänden gut lesen kann.

    Die Geschichte um Jo Marie, welche zum zweiten Mal in ihrem Leben um einen Mann bangen muss, welcher für die US-Army auf Mission ist, sorgt für schöne Lesestunden.
    Jo Marie betreibt eine Pension, das Rose Harbor Inn, in welchem sich in diesem Sommer Emily, ein Dauergast, eingemietet hat. Bald schon werden die beiden Frauen zu Freundinnen und erkennen, dass sie beide Wunden aus der Vergangenheit haben, welche heilen müssen. Das Rose Harbor Inn ist ein Ort der Heilung und soll seine Wirkung auch bei den beiden Protagonistinnen entfalten. Doch nicht nur Jo Marie und Emily haben Probleme, auch Nick kämpft gegen die Dämonen aus der Vergangenheit. Bald schon entstehen neue Freundschaften und Liebesbeziehungen entwickeln sich. Doch nicht alles läuft wie erwartet, immer wieder stehen sich vorallem die Protagonisten selber im Weg und verhindern so, dass sie das Glück findet. Kurz nachdem Mark aus dem Irak zurückgekehrt ist, steht bereits der nächste Auftrag an. Die Beziehung von Jo Marie und ihm erlebt erneut eine schwere Prüfung. Doch die Hoffnung und der Glaube an die Liebe sind stärker als alles andere.

    Die Geschichte hat mir gut gefallen, war aber für meinen Geschmack manchmal etwas zu spirituell angehaucht. Hin und wieder wäre etwas mehr Tiefgang wünschenswert gewesen und die Nebengeschichte mit Greg hätte ich nicht gebraucht. Für ein kurzweiliges, romantisches Lesevergnügen kann ich das Buch jedoch unbedingt empfehlen.

  7. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  8. Cover des Buches Der Insider (ISBN: 9783442479788)
    Michael Robotham

    Der Insider

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Callso

    Eines vorweg: Ich bin ein riesiger Fan von Michael Robotham und seinem charmanten Hobby-Ermittler-Duo. Bei anderen Lektüren waren Spannung und Spaß garantiert! Bei diesem Werk wurde ich indes zum ersten Mal ein klein wenig enttäuscht.

    Ich finde die Story sehr verworren, äußerst kompliziert und trotz ordentlich Tempo ein wenig zu lang.

    Dennoch, die über 530 Seiten machen trotzdem Spaß, weil der Autor so einen trockenen Humor hat, weil er liebend gerne Sarkasmus einstreut und auch in diesem Buch wundervolle Dialoge kreiert hat.

    Psychiater Joe O`Loughlin hat in diesem Fall eine überraschende Nebenrolle. Vielmehr ist es der Ex-Polizist Vincent Ruiz, der im besonderen Fokus steht. Und auch Vincent kommt hemdsärmelig, schroff, sehr direkt, launisch, aber eben auch mit einem besonderen Spürsinn daher. Auch bei diesem speziellen Mensch hat der Autor einen  wunderbareren Charakter erschaffen, der enorm lesenswert und unterhaltsam ist.

    Zwischen Bagdad und London geht es um geheim Gelder, die von Banken und Terroristen hin und hergeschoben werden. Illegale Überweisungen, Bankenraub in Bagdad und ein Insider und vermeintlicher Aufklärer, der erst verschwunden und wenig später ermordet aufgefunden wird.

    Die Schwächen der übertriebenen bis verworrenen Story zum Trotz: Robotham schafft immer ein Thriller-Niveau, das fast seinesgleichen sucht

  9. Cover des Buches Zwischen uns das Meer (ISBN: 9783548284781)
    Kristin Hannah

    Zwischen uns das Meer

     (122)
    Aktuelle Rezension von: nati51
    Dieses war mein erstes Buch von Kristin Hannah, es hat mich ergriffen und ich fühlte mich mitten ins Geschehen versetzt.

    Der Prolog spielt im Jahr 1982 und als Leser lernt man die junge Jolene kennen. Sie wuchs in einer unglücklichen Familie auf. Ihre Kindheit wurde geprägt durch Alkohol und Gewalttätigkeit. Sie fühlte sich nicht geliebt und als sie siebzehn war, starben ihre Eltern bei einem Autounfall. Sie musste nun ihr Leben allein bewältigen und ging zur Armee, wo sie eine Ausbildung zur Helikopterpilotin absolvierte. Die Armee wurde ihre Ersatzfamilie.

    Es erfolgt ein Zeitsprung. Jolene ist 41 und mit dem Rechtsanwalt Michael Zarkades verheiratet. Sie haben zwei Töchter. Jolene arbeitet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tami bei der Armee in Teilzeit als Pilotin. Jolene wirkt stark und lässt keine Gefühle an sich heran. Sie fühlt sich glücklich mit ihrer kleinen Familie und ist enttäuscht, als ihr Mann zum ersten Mal ihren Geburtstag vergisst. Vor elf Monaten verstarb sein Vater, mit dem er gemeinsam in einer Kanzlei arbeitete. Der Verlust hat ihn tief getroffen. Doch mit seiner Frau kann er über seinen Schmerz nicht sprechen, fühlt sich allein gelassen, zieht sich immer weiter von ihr zurück und flüchtet in seine Arbeit. Dann kommt es zu einem Streit und Michael sagt seiner Frau, dass er sie nicht mehr liebt. In diesem ungünstigen Moment erhält Jolene einen Einberufungsbescheid. Sie muss für ein Jahr in den Irak. Michael, der kein Verständnis für den Beruf seiner Frau hatte, bleibt mit den Kindern zurück und muss für sie die Verantwortung tragen. Jolene erlebt die Schrecken des Krieges hautnah, doch bei Telefonaten spielt sie die Gefahr, in der sie ständig schwebt herunter. Doch dann wird ihr Hubschrauber abgeschossen. Jolene überlebt schwer verletzt und fällt in ein tiefes Loch.

    Kristin Hannah ist eine äußerst talentierte Geschichtenerzählerin. Von Beginn an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum zur Seite legen. Im Fernsehen sieht man die Soldaten im Irak kämpfen und macht sich über deren Angehörige sowie Familien keine Gedanken. Auch über die traumatischen Erlebnisse der Soldaten, die nach Hause zurückkehren, geht man hinweg. Am Beispiel der Familie Zarkades gibt Kristin Hannah dem Leser tiefe und realitätsnahe Einblicke in das Leben einer Soldatenfamilie. Das Buch hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt.
  10. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (528)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Manche Gebäude lassen die Vergangenheit so lebendig werden, als wären sie Batterien. Sie scheinen die Energie von allem gespeichert zu haben, das jemals in ihnen vorgegangen ist. Und manchmal lassen sie diese Energie wieder ab, wie die Gefühle, die in diesem Koffer gesteckt haben.<<

    Von dem Buch "Creepers" von David Morrell muss ich ehrlich sagen habe ich vorab nicht so viel erwartet. Ich wollte ein bisschen was einfaches, dennoch spannendes, gruseliges, bei dem ich einfach nicht viel nachdenken muss und letztlich habe ich genau das richtige bekommen.
    Die Geschichte strickt sich insgesamt sehr einfach und gerade zum Ende wird es ein bisschen vorhersehbar und erinnerte mich an "Saw" aber wie gesagt, das hat mich nicht gestört denn ich wollte mich ja schließlich auch nicht in Theorien verheddern.
    Das alte Hotel, um das es hier geht hat es wirklich in sich! Es ist unheimlich interessant der Geschichte dieses Hotels auf die Spur zu kommen und das lies mir tatsächlich auch den ein oder anderen Schauer durch die Adern ziehen!
    Fazit: Alles in allem ein guter Thriller, der Sogwirkung hat, sich gut lesen lässt und mit einer interessanten, sowie spukigen Geschichte aufwartet! Kleiner Hinweis an dieser Stelle, es wird mitunter auch hin und wieder ein bisschen blutig...🤗

  11. Cover des Buches Auf der Flucht (ISBN: 9783218009898)
    Karim El-Gawhary

    Auf der Flucht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder haben für ihr Buch verschiedene Fluchtgeschichten zusammengetragen und erzählen in 'Auf der Flucht' von der politischen Situation in und Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Sudan, Gambia, Somalia und Nigeria. Dabei erklären sie Hintergründe, sprechen die Folgen von Krieg und Bürgerkrieg an (vor allem in Bezug auf Syrien) und vermitteln Wissen über Schlepper (Organisationen, Strategien etc.).

    Mein Eindruck:
    Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich letztes Jahr eine Diskussionsrunde verfolgt, an der unter anderem Karim El-Gawhary teilnahm. Schon bei diesem Gespräch war ich beeindruckt von seiner Art zu erzählen, bewegt von seinen Schilderungen und gespannt auf sein Buch. Nun habe ich 'Auf der Flucht' gelesen und bin sehr begeistert von seinen und Mathilde Schwabeneders Reportagen.

    Das Buch ist sehr informativ und von der ersten Seite an bewegend. Die Einblicke in die politische Situation in verschiedenen afrikanischen und (vorder-) asiatischen Ländern waren sehr gut auf den Punkt gebracht, so dass ein Leser, der sich noch nicht mit der jeweiligen Region befasst hat, einen guten Überblick zu Geschichte, Politik und Leben im Land erhält.

    Die Reportagen sind detailreich geschrieben und fangen die jeweilige Stimmung im Land gut ein, informieren und bewegen den Leser durch die vielen persönlichen Schicksale, die näher beschrieben werden.

    Gefallen hat mir auch, dass die Autoren oft ihre Gedanken und Gefühle schildern sowie zeigen, wie man als Journalist mit Schilderungen extremer Gewalt und Traumatisierung umgehen kann (oder wie man bisweilen trotz jahrzehntelanger Erfahrungen nicht ohne Weiteres damit umgehen kann).

    Sehr gelungen fand ich auch den Lichtblick am Ende des Buches: die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft der Einwohner des oberösterreichischen Dorfes Großraming.

    Mein Resümee:
    'Auf der Flucht' sollte jeder lesen, der mehr über Flüchtlinge, Schlepper und die politische Situation in verschiedenen Ländern wissen möchte. Vor allem sollte das Buch von denjenigen gelesen werden, die nicht verstehen, wieso Menschen ihre Heimat verlassen und nach Europa/Deutschland kommen, um ein neues Leben in Sicherheit und mit einer Aussicht auf eine positive Zukunftsperspektive zu beginnen.
  12. Cover des Buches Palast der Miserablen (ISBN: 9783446265653)
    Abbas Khider

    Palast der Miserablen

     (53)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeZa

    Auch wenn der „Palast der Miserablen“ von Abbas Khider keine Autobiografie ist, so hat man beim Lesen des Romans das Gefühl, viel aus dem Leben des Autors zu erfahren. Er nimmt uns mit in das Bagdad seiner Kindheit. Dort ziehen Shams und seine Schwester mit ihren Eltern aus dem Süden hin in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch alles, was die Familie erwartet, ist ein Leben in Armut neben Müllbergen, auch wenn immer wieder ein Funke Hoffnung aufkeimt, z. B. als die Schwester kurzzeitig ein erfolgreiches Business betreibt und es fast den Anschein hat, dass die Familie nun zumindest finanziell ausgesorgt hat. Trost findet Shams in der Literatur, auf dem Büchermarkt der Stadt und später mit Gleichgesinnten, mit denen er sich über das Gelesene austauschen kann.  

    Die zweite zeitliche Ebene, die im Roman eingeflochten ist, lässt uns von Anfang an erkennen, dass auch die Zukunft nicht das erhoffte bessere Leben bringen wird. Am Ende eines jeden Kapitels erfahren wir immer kürzeren Einschüben, wie Sham seine Zeit als Gefangener fristet.

    Ein wunderschönes Buch, in dem der Autor uns in das Leben im Irak unter Saddam Hussein mit all seinen Entbehrungen und Schwierigkeiten eintauchen lässt. Uns mit dem Protagonisten immer wieder neue Hoffnung schöpfen lässt und uns zusammen mit Shams auch immer wieder desillusioniert. 

    Und so schafft der Autor zumindest bei mir das, was einer seiner Charaktere im Buch bezweifelt: „Glaubst du ernsthaft, dass sich irgendwer da draußen für unsere Probleme interessiert? Wir sind doch nur eine schnelle Zeitungsschlagzeile oder eine Kurzmeldung in den Nachrichten wert. Die seltsamen Eingeborenen dieses fernen Unruhestaates, den man „Irak“ nennt.“

    Und hier sehen wir wieder einmal, was Literatur zu leisten vermag, indem sie Geschichten erzählt, die uns bei der Lektüre ein Land, das wir nur noch in eher negativen Schlagzeilen wahrnehmen, und dessen Menschen näher bringt. 

  13. Cover des Buches Der Erinnerungsfälscher (ISBN: 9783446272743)
    Abbas Khider

    Der Erinnerungsfälscher

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Sikal


    Als Said Al-Wahid von seinem Bruder die Nachricht erhält, dass die Mutter im Sterben liege, hält ihn nichts mehr in seiner Wahlheimat Deutschland. Said will auf schnellstem Weg nach Bagdad, um seine Mutter noch einmal lebend zu sehen – in ein Land, welches Said seit seiner Flucht nicht mehr betreten hat. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen und zu sehr hat er sich an sein neues Leben in Deutschland gewöhnt, hat Frau und Kind, einen Job und sich etwas aufgebaut. Seit einem unangenehmen Zwischenfall hat er seinen Pass immer dabei, was ihm nun dabei hilft, nach Möglichkeiten für einen Weg in die Vergangenheit zu suchen. 

     

    Auf dieser Reise werden Erinnerungen wach – manche präsent und festgefahren, andere beschönigt, verschwommen oder sind nur mehr bruchstückhaft vorhanden. Wir dürfen Said auf dieser Reise begleiten und einen Teil seines Lebens mit ihm Revue passieren lassen. Seine Flucht, sein Ankommen in einem neuen Land, wir lesen über Diskriminierung und Rassismus, über die ständige Angst wieder zurück zu müssen. 

     

    Der Autor Abbas Khider hat mich schon mit Vorgängerromanen tief berührt. Dies ist ihm auch mit dieser Geschichte rund um Said wieder gelungen. Mir gefällt einfach seine Erzählweise – ruhig, ohne anzuklagen, erzählt er eine Geschichte wie sie sicherlich zuhauf passiert. Wie schwierig ein Ankommen in einem fremden Land ist und wie immer wieder Momente aufkommen, wo einfach ein anderes Aussehen schon ausreicht, um in schwierige Situationen zu kommen, macht betroffen. 

     

    Das Buch ist sehr kurz (128 Seiten) doch so dicht, dass man gar nicht anders kann als Said in das „Land der Hoffnungslosigkeit“ zu begleiten und mit ihm zu hoffen, dass sich irgendwann doch noch alles zum Guten wendet. Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt … 4 Sterne

  14. Cover des Buches Dein Wille geschehe (ISBN: 9783945386507)
    Michael Robotham

    Dein Wille geschehe

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Eine nackte Frau steht mit einem Handy am Ohr auf einer Brücke in Bristol. Das Polizeiaufgebot ist schon da. Der Psychologe Joe O'Loghlin wird hinzugezogen. Er versucht auf die Frau einzusprechen doch diese reagiert nicht auf ihn, sondern stürzt sich vor seinen Augen in den Tod. O'Loghlin hatte nicht den Eindruck dass die Frau freiwillig gesprungen ist, wer war also am Telefon? 

    Ein weiterer seltsamer Mordfall der ähnlich gelagert ist, bewegen Joe O'Loghlin zu weiteren Ermittlungen. Er will wissen, warum diese Menschen sich fast Willenlos in den Tod gestürzt haben. 

    Dabei kommt Joe dem Täter so nah auf die Spur dass er und seine Familie selber zu einem Spielball des Täters werden. 

    Wow. Was für ein genialer und fesselnder Thriller. Ich konnte das Buch tatsächlich keine Sekunde aus den Händen legen. Ich war von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach nur gebannt und gespannt wie das Buch wohl zu Ende geht. 

    Einfach nur genial und zu 100% empfehlenswert. 

  15. Cover des Buches Solothurn tanzt mit dem Teufel (ISBN: 9783740806248)
    Christof Gasser

    Solothurn tanzt mit dem Teufel

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Zunächst einmal sticht das wunderbare Cover dem Leser sofort ins Auge. Aber dies ist man gewöhnt bei dem Büchern vom Emons Verlag. Es ist der schmutzige Donnerstag und die ganze Stadt feiert Fasnacht. Am Morgen findet man eine junge Frau tot auf. Während Dominik Dornach und sein Team die Ermittlungen aufnehmen, geschehen weitere zwei Morde. Alle Frauen haben eine sonderbare Tätowierung auf der Innenseite ihrer Oberschenkel aufzuweisen und alle hatten bestimmten Parties mit Prominenten  besucht. Die Frauen hatten alle Kontakt zum Rotlichtmilieu. Die neue Amtsärztin Dr. Winter, die die Toten untersucht, hat ein Auge auf Dominik geworfen und flirtet fest mit ihm, was der Staatsanwältin Casagrande nicht so gefällt. Dominiks.  Tochter Pia fällt in Bagdad Terroristen in die Hände, als sie Kinder retten will. Auch auf die österreichische Agentin Jana wird bei der Beerdigung ihrer Adoptiveltern ein Anschlag verübt. Wie hängen die drei verschiedenen Handlungsstränge zusammen? Wer überlebt die Anschläge? Dominik hat eine schwere und harte Zeit, da er persönlich mit involviert ist. Dies ist der vierte Band über den Solothurner Kommissar und wie immer ein Krimi der Spitzenklasse und mit Niveau,. Sprachlich drückt sich der Autor sehr gut und sehr gewählt aus, die Spannung erhöht sich ständig und läßt bis zur letzten Seite nicht nach. ;Man kann jedes Buch einzeln lesen, aber es ist natürlich schön und man fühlt sich gleich wie zuhause, wenn man die Vorgängerbände kennt. Ein Thrlller, der den Leser zittern und beben läßt vor lauter Anspannung. 

  16. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783518465004)
    Don Winslow

    Vergeltung

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Auch wenn viele Kritiken hier das Buch etwas zerreissen und es als Winslows schlechtestes Buch darstellen, möchte ich die Kritik daran trotzdem zurückweisen.

    Im Suhrkamp Verlag erschienen. TB Ausgabe 2014 , 491 Seiten
    Vergeltung polarisiert, das ist klar, aber man sollte wissen, was man liest, wenn der Klappentext es einem schon förmlich suggeriert. Dieses Buch ist nichts für Romantiker oder auch nicht für Leute, die eine langsame Geschichte benötigen, die sich dann steigert. Dieses Buch besteht von Anfang bis Ende aus martialischer Action, die hart und auch Brutal eine für mich sehr spannende Geschichte erzählt.

    Dave Collins, ehemaliges Mitglied der Delta Force mit Einsätzen in Mogadishu, Irak, Haiti, Peru und vielen anderen Krisenherden dieser Welt, hat den aktiven Dienst verlassen und ist Sicherheitschef am Kennedy Airport und versucht trotz vieler Alpträume, sein Leben mit seiner Frau und seinem Kind , in den Griff zu bekommen und es endlich zu genießen. Dann geschieht das Unfassbare! Seine Frau und sein Sohn werden beim Start des Flugzeugs von einem Attentäter in die Luft gesprengt. Die Regierung versucht die Tatsache zu verschleiern und redet von einem Unglück. Niemand von der Regierung legt gesteigerten Wert darauf, es als Anschlag zu betrachten. Dave organisiert Geld und heuert eine Söldnertruppe an um, die Attentäter zu fassen.....

    Natürlich besteht die Söldnertruppe aus ehemaligen Kollegen, die allesamt Spezialisten sind und natürlich weiss man durch viele Kontakte, wie die Attentäter zu ermitteln sind und die Jagd geht los.
    Aber wie soll Dave Collins sonst einen Hauch einer Chance haben, das Buch spannend und voller Action zu bestreiten ? Das hier durchaus Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis im Einsatz sein könnten, will ich nicht bestreiten. Das Niveau ist jedoch höher und auch der Schreibstil ist wie immer flüssig. Das es eine große Prise Heldentum und harte Männer hat, bestreitet auch niemand.

    Für dieses Genre gehört dieser Thriller dennoch zu meinen Favoriten und ich habe es Ruck Zuck gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.

    Fazit:  Uneingeschränkte Empfehlung für Leser, die einfach bei einem packenden Buch abschalten wollen und nicht alles auf realitätsnah in Frage stellen. Es ist eine sehr gute Unterhaltung zum Gehirn abschalten und einfach lesen.


  17. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

  18. Cover des Buches Wer zuletzt lacht, küsst am besten (ISBN: 9783442477500)
    Rachel Gibson

    Wer zuletzt lacht, küsst am besten

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!!Das ist meine Meinung und sie muss euch nicht gefallen, aber bitte bleibt freundlich....danke :) !!!!

    Ich werde diese Rezi recht kurz halten, weil ich das Buch nach knapp 160 Seiten beendet habe und sehr froh darüber war.

    Liebesgeschichten und Frauenromane, um sie mal so zu nennen, lese ich durchaus auch sehr gerne. Einfach was lockeres und leichtes für zwischendurch, was mich zum Lächeln bringt und sogar vielleicht mich super unterhalten kann. 

    "Wer zuletzt lacht, küsst am besten" klingt total bescheuert, aber das ist eben in dem Genre oft so. Der Klappentext dagegen konnte mich auf Anhieb überzeugen und ich freute mich auf die Geschichte.

    Doch schon zu Beginn merkte ich, dass es mir sehr schwer fiel, mich mit dem Schreibstil und den Charakteren anzufreunden. Es las sich sehr schwerfällig und irgendwie wirkte der Humor erzwungen und wie vom letzten Jahrhundert. Zwar konnte ich über das Damentrio auf der Hochzeit durchaus schmunzeln und fand sie herrlich, aber der Rest war schlicht furchtbar.

    Ich wurde einfach null mit der Geschichte oder den Charas warm und finde, dass sich alles so hinzog. Die Liebesgeschichte zwischen Sadie und Vince zeichnet sich durch absolut null Emotionen und reiner Begieder aus....wäre ansich nicht so schlimm, wenn beide nicht solche Kotzbrocken wären. Die Art von beiden fand ich absolut schräg und selbst ein Wackeldackel hat mehr Charisma und Charakter als sie...sorry...aber das ist so.

    Sadie kehrt nach Jahren aus der Großstadt wieder in ihre Kleinstadt zurück und hält sich wohl für die Göttin schlechthin. Aber nicht einmal ihre kaum ausgeprägte Persönlichkeit ärgerte mich, sondern dass auf beinahe auf jeder Seite über Sex geredet, davon gedacht oder Gelüste danach verspürt wurden. Ich bin echt nicht prüde und lese gerne erotische Liebesgeschichten. Auch habe ich kein Problem damit, wenn es eben diskutiert wird, aber in dem Umfang wie es hier getan wurde war es schlicht TOO MUCH ! Schlimm empfand ich auch dann die erste Liebesszene zwischen unserem "Traumpärchen". So sinnlich und leidenschaftlich wie ein Backfisch....ich konnte nur den Kopfschütteln und ihre Diskussionen danach empfand ich nur als peinlich.

    Vince fand ich zunächst als okay, bis er dann solche Dinge wie "Schwanzfopperin" raushaut, weil ihn Sadie nach ihrem ersten Rumgemache nicht vollends zum Zuge kommen lässt....der Typ ist über 30 und lässt dann ernsthaft so ein vorpubertäres Gehabe vom Stapel ? Generell entwickelte er sich von "passabel" zu "Kotzbrocken deluxe".

    Ich habe das Buch nach guten 160 Seiten abgebrochen, weil mir beinahe eine Ader im Kopf geplatzt wäre...neben dem echt unerotischen und kindischen Gehabe zwischen Vince und Sadie waren es auch die Anforderungen, die Frau an Mann und andersrum stellt, die mich fassungslos machten.

    Sadie sinniert darüber, was einen Mann aus macht. Natürlich muss er eine Granate im Bett sein...schließlich dreht sich alles im Leben nur darum...aber halt, man darf auch nicht den Faktor "Aussehen" vergessen...dennn, merke: 

    "Wäre er nicht so wahnsinnig männlich, hätte man ihn fast für hübsch halten können." //S.156//

    Was soll mir das bitte sagen ? Dass ein kerniger und männlicher Typ automatisch hässlich ist ? Klar liegt Schönheit im Auge des Betrachters und jedem zieht etwas anderes an, aber Sadie ist eine der oberflächlichtsen Ziegen, die mir je in einem Buch begegnet ist. Mich hat ihre Art einfach nur fuchsteufelswild gemacht. Ständig dachte sie nur über das Aussehen ihrer Mitmenschen und Sex nach. Irgendwie Intelligenz oder Chrasima vermisste ich komplett...

    Aber da ist sie in ihrer Gemeinde ja gut aufgehoben, da die alle einfach nur daneben sind...meine innere Feministin ist irgendwann im Dreieck gesprungen. Kaum ist Sadie angekommen, kriegt sie von jedem zuhören, dass es ja eine Schande sei, dass sie mit 33 immer noch alleine sei und alle in ihrem Alter im Ort sind ja unter der Haube. Dass ihre jüngere Cousine vor ihr heiratet und einen Mann abbekommen hat, sei ja skandalös...was denke sie sich nur dabei. Ohne Witz, wie rückständig sind solche Ansichten bitte ? Selbst in meinem kleinen Kaff darfst du als Frau selber entscheiden, wann und ob du einen Mann/Frau haben möchtest. Wenn es bei ein, zwei Kommentaren von den schrulligen Tanten geblieben wäre, hätte mich das echt nicht gestört....aber die Autorin ritt permanent auf diesem Thema rum, dass ich es einfach nicht mehr komisch fand...da könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt, ich fand es einfach daneben. Mag auch sein, dass ich es vielleicht etwas zu eng sehe und es nur ein Roman ist, aber mir macht es Sorgen, wenn eine Frau sowas schreibt.

    Fazit:

    Ich wollte eigentlich echt nur knapp meine Meinung schildern und dann ist es explodiert. Zwar hatte ich in letzter Zeit ein paar Flops, aber das hier hat mich echt wütend gemacht. Die Messages von dem Buch (auch bei 160 Seiten) gehen echt nicht und alles wirkte sehr erzwungen. Langweiliger und krampfhafter Schreibstil, sowie keinerlei Emotionen oder Spannung. Die Charaktere haben meist weniger Charisma als ein Stück Toastbrot und ich werde definitiv nie wieder was von der Frau lesen....jetzt brauche ich erstmal einen Thriller !! Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne

  19. Cover des Buches Babel (ISBN: 9783446261655)
    Kenah Cusanit

    Babel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Leila6

    Im Buch geht es um die archäologische Ausgrabungen der alten Stadt Babel unter Leitung des Architekten Koldewey vor Beginn des ersten Weltkrieges.

    Da dieses Buch von diversen Literaturkritikern stark gehypt wurde, habe ich es nun gelesen und wurde dabei sehr enttäuscht. Nicht nur die Geschichte und das Leben des Herrn Koldewey langweilten mich extrem, auch den Schreibstil der Autorin fand ich extrem quälend zu lesen. Die Sätze gehen über halbe Seiten so dass ich am Ende oft vergessen hatte, womit sie eigentlich begonnen hat. Die Abfolge der Handlung ist für mich nicht nachzuvollziehen, alles scheint durcheinander und ich konnte keinerlei Struktur erkennen. Die handelnden Personen werden nur angerissen, man erfährt nicht wirklich etwas über sie oder ihr Leben. 

    Mag sein, dass dem Ganzen eine fleißigen Recherche in den Berliner Archiven zugrunde liegt. Ich kann den Hype um dieses Buch und positve Rezensionen überhaupt nicht verstehen und verbringe meine Zeit lieber mit jedem anderen Buch. Mir fällt leider niemand ein, dem ich es empfehlen könnte.

  20. Cover des Buches Der Edelsteingarten (ISBN: 9783784433912)
    Susanne Ayoub

    Der Edelsteingarten

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Katharina99
    Im Jahr 1955 lernt Laura in Wien Younis kennen, einen westlich orientierten Iraker. Beide verlieben sich und da Laura in Wien nicht viel zu verlieren hat, folgt sie Younis in dessen Heimat. Sie spricht kein arabisch, kennt im Irak außer Younis niemanden und hat keine Ahnung von dem Land und der Kultur, die sie erwarten. All das ändert sich schrittweise, doch ihre Rolle als Muslima und Ehefrau kann sie bis zuletzt nicht recht annehmen. Umgekehrt begehrt sie jedoch auch nicht dagegen auf, sondern verharrt in Passivität. Daran ändert sich auch nichts, als die große Liebe zu Younis zusehends Enttäuschung und Frustration weicht. Younis engagiert sich politisch, während der revolutionären Umbrüche im Irak ist er praktisch gar nicht mehr für die Familie da. Laura hingegen bleibt zu Hause, kümmert sich um die gemeinsame Tochter und interessiert sich nicht weiter für das, was in ihrer neuen Heimat passiert. Da die Geschichte aus Lauras Perspektive geschrieben ist, bekommt man daher auch als Leserin nicht viel von den politischen Geschehnissen mit, sondern verharrt mit Laura in deren Grübeleien.

    Der "Edelsteingarten" gefiel mir zunächst sehr gut. Die Konstellation ist spannend gewählt, ich war neugierig mehr über den Irak vor Saddam Hussain zu erfahren. Tatsächlich wurden auch ein paar Speisen beschrieben und eine irakische Hochzeit dargestellt, je weiter die Handlung voranschritt, desto seltener wurden solche kulturellen Besonderheiten jedoch erwähnt. Besonders schade fand ich, dass auch die politischen Umstände weitgehend ausgespart wurden. Nur am Rande bekommt man beim Lesen etwa mit, dass der König von Revolutionären gestürzt wird. So bleibt der Roman letztlich eine banale Liebesgeschichte, mit einer außergewöhnlichen Konstellation, aber ohne dem politischen und kulturellen Anspruch, den ich mir erhofft hatte.

    Hinzu kommt, dass die Geschichte für mich bisweilen kaum nachzuvollziehen war, da ich Lauras Passivität und Desinteresse einfach nicht verstehen konnte. Bisweilen hat es mich fast schon wütend gemacht, dass sie nur zu Hause sitzt, statt Verantwortung für sich und ihr Kind zu übernehmen. Vielleicht hatte ich auch dadurch Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden und mit Laura mitzufühlen.

    Alles in allem empfand ich "Der Edelsteingarten" daher als einen Roman mit einer interessanten Idee, der jedoch dieses Potential nicht ausschöpfen kann. Über blieb daher eine solide geschriebene, letztlich aber etwas banale und oberflächliche Liebesgeschichte.
  21. Cover des Buches Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat' (ISBN: 9783328100836)
    Jürgen Todenhöfer

    Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Frank_Schitty

    Habe das Buch aus Interesse am Islamischen Staat gekauft. Habe zuvor einen Bericht darüber im Internet gesehen.

    Ich war von der Berichterstattung von Anfang an mitgerissen. 

    Man konnte tiefe Einblicke in den Islamischen Staat erhalten, von der Ideologie und von den Menschen die dort leben.

    Es war sehr aufschlussreich und man erfährt Dinge die so nirgends gebracht werden.

  22. Cover des Buches Die falsche Frau (ISBN: 9783492272582)
    Wolfgang Burger

    Die falsche Frau

     (50)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte!

    Ein riesengroßer Aufwand wird betrieben, um den amerikanischen Staatsgast sicher durch Heidelberg zu geleiten. Das ist nicht einfach, mehrere Demonstrationen, die nicht immer gewaltfrei abgehen, gibt e aus diesem Grunde!

    Auch Gerlachs Töchter fangen an mit ihrem Vater zu diskutieren, wie dieser Staatsgast einzuschätzen sei! 

    Mehr möchte ich nicht schreiben, denn ich möchte keinem die Spannung verderben!

    Viel Spaß beim Lesen!

  23. Cover des Buches So etwas wie ein Leben (ISBN: 9783257242881)
    Amélie Nothomb

    So etwas wie ein Leben

     (36)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Das Buch handelt von einem Briefwechsel zwischen Amélie Nothomb und einem im Irak stationierten amerikanischen Soldaten. Der Soldat, Melvin Mapple, offenbart der Autorin, dass er dem Essen aufgrund des Kriegsgeschehens wie einer Art Droge verfallen ist. Dadurch ist Melvin Mapple nun stark übergewichtig. Er ist jedoch stolz darauf, weil er es als eine Art Protest zum Militäreinsatz sieht.
    Nach einiger Zeit endet der Briefwechsel zwischen den beiden abrupt. Da sich Amélie Nothomb nach mehr Briefen des Soldaten sehnt, stellt sie verschiedene Nachforschungen an, um erneut in Kontakt mit Melvin Mapple treten zu können.

    Meinung
    Der „Hinterhalt“, wie es im Klappentext genannt wurde, lässt auf etwas spannendes und unter Umständen sogar gefährliches schließen, was sich im Buch letztendlich jedoch einfach nur als eine Lüge herausstellte, die nichts gefährliches oder großartig spannendes an sich hatte.
    Außerdem ist es für mich persönlich schwer zu sagen, ob die Autorin in ihrem Buch Fatshaming betreibt, sich selbst als die Überlegene sieht (da sie nicht fettleibig ist), nur mit sich selbst vor Gericht ziehen möchte, oder ob sie der Meinung ist, mit ihrem Buch korpulente Menschen zum Abnehmen motivieren zu können. Ihre Aussagen zum Thema „Fettleibigkeit“ widersprechen sich an manchen Stellen, und es ist schwer zu erkennen, was denn ihre Meinung nun eigentlich ist.
    Die Gedanken/Briefe Melvin Mapples hingegen waren durchaus spannend. Durch diese wurde den LeserInnen vermittelt, in welchem Teufelskreis sich fettleibige Personen oft befinden können, und wie schwer es für diese sein kann, mit sich selbst im Reinen zu sein.

  24. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

     (8)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Man kann sich der antiken Welt mithilfe dieses Buches sehr gut annähern. Historiker Martin Zimmermann beschreibt Orte, bekannte und unbekannte und vor allem schreibt er sehr genau wie man zu historischer Zeit an diesen Orten dachte und was dort geschah

    Kurzweilig geschriebenes Buch über Anekdoten und häufig vergessene Fußnoten der Geschichte. 

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