Bücher mit dem Tag "irene huss"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irene huss" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Feuertanz (ISBN: 9783442737154)
    Helene Tursten

    Feuertanz

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Nisnis
    Irene Huss, Kriminalinspektorin aus Göteborg, ermittelt in einem äußerst verworrenem Fall. Sophie, die junge Choreographin und leidenschaftliche Tänzerin, wird tot in einem niedergebranntem Schuppen aufgefunden. Sophie ist nicht die einzige in der Familie, die einem Brand zum Opfer fiel, ihr Stiefvater starb ebenfalls bei einem Brand. Doch damals war Sophie selbst die Verdächtige. Meine Meinung: Voller Lesegenuss habe ich diesen schwedischen Kriminalroman verschlungen. Ein ansehnlicher Schreibstil und ein actionreicher Plot ließen diesen Roman zum Pageturner werden. Erst auf den letzten 10 Seiten kristallisierte sich für mich der Täter heraus. Der gesamte Krimi strotzt vor geschickt geschriebener Verwirrungen. Mehrmals hatte ich die Namen von möglichen Tätern im Kopf, die dann aber doch eher ein Opfer waren und am Ende ist der Täter dann doch auch ein Opfer. Immer wieder lag ich mit meinen gedachten Ermittlungen falsch, es war schon fast zum Schmunzeln. Für mich waren die Spannungskurven sehr geschickt kreiert und die Spannungshöhepunkte hätten nicht besser platziert sein können. Ich wurde durch das komplette Buch von einer schaurigen Geschichte begleitet und bekam hier und da Gänsehaut vor lauter Spannung. Die Charaktere waren sehr fein ausgearbeitet. Sie wurden mir maßvoll vorgestellt und sie lebten in der Handlung nicht nur im Geschehen, sondern sie hatten alle eine gelungen skizzierte Vergangenheit ohne das die Geschichte überladen wirkte. Mein Fazit: Diesen Krimi kann ich jedem Krimi- und Thriller- Fan nur ans Herz legen.
  2. Cover des Buches Der erste Verdacht (ISBN: 9783442735969)
    Helene Tursten

    Der erste Verdacht

     (75)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Der Hotelbesitzer Kjell Ceder wird von seiner viel jüngeren Frau Sanna in deren Haus erschossen aufgefunden . Sie hat zwar ein Alibi , aber Irene Huss und ihre Kollegen glauben dem ganzen nicht . Als dann noch zwei Geschäftsleute ermordet werden , stellt sich bald heraus dass Sanna früher geschäftlichen Kontakt mit ihnen hatte . Die polizeiliche Ermittlungen führen bis nach Paris ...


    Dieser Krimi spielt in Göteborg und teilweise in Paris . Es dauerte etwas bis ich ins Buch hineinkam . Der Schreibstil ist gut zu lesen , der Inhalt war in meinen Augen an einigen Stellen etwas langatmig . Zur Mitte des Buches wurde es aber dann doch um einiges spannender was aber rasch wieder abflachte . Die Charaktere passen gut zum Buch , nur hatte ich zu Beginn Mühe sie auseinander zu halten . Es spielen doch recht viele Personen mit . 


    Fazit : Da es in diesem Krimi unter anderem auch um ein Boot handelt , passt das Cover gut zu diesem Buch . Die Spannung hatte für mich keine allzu großen Höhen und Tiefen . Zur Mitte hin wurde es dann nochmals spannend . Das ganze wirkte auf mich eher steril und kühl . Zum Schluss hin wurde die Story etwas verwirrend , weil die Spuren sich bis nach Amerika verfolgen ließen . Leider erfüllt dieser Krimi nicht ganz meinen Erwartungen . Dieses Buch ist der 5.Teil einer 12 teiligen Reihe . Es ist in sich abgeschlossen , der Leser braucht die Vorgänger Bücher nicht unbedingt zu kennen .

  3. Cover des Buches Im Schutz der Schatten (ISBN: 9783442745548)
    Helene Tursten

    Im Schutz der Schatten

     (21)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ein Mann wird auf dem Gelände einer Bikergang angezündet und der Ehemann von Kommissarin Irene Huss wird bedroht. Besteht da ein Zusammenhang ? Und kann Irene Huss ihren Mann beschützen ? 

    Ich mag die Bücher und die Charaktere sehr. Habe in letzter Zeit aber eher flottere Krimis gelesen, sodass mir dieser anfangs etwas langsam vorkam. Dennoch war er spannend. Vor allem im letzten Drittel nahm er sehr an Fahrt auf und ich habe den Krimi verschlungen. Ich muß unbedingt wieder mehr von Helene Tursten lesen. Zum Glück habe ich noch paar Bücher von ihr im Regal stehen. 

    Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es allen, die Schwedenkrimis lieben.

  4. Cover des Buches Tod im Pfarrhaus (ISBN: 9783641066505)
    Helene Tursten

    Tod im Pfarrhaus

     (69)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Spannend von Anfang bis Ende.

    Eine Pfarrersfamilie in Schweden wird ausgelöscht, bis auf die Schwester, die in London lebt, aber zu krank ist, um vernommen zu werden. Die Kommissarin Irene Huss, eine sehr sympatische Figur, ermittelt und gräbt immer tiefer. Aber auch, wenn die Morde schon schlimm sind, die Hintergründe sind noch viel schlimmer...

    Das Buch liest sich schnell und leicht. Die Charaktere sind sehr herzlich und liebevoll beschrieben. Es gibt einige überraschende Wendungen und ein krasses Ende.

    Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es allen Krimi oder Thrillerfans empfehlen.


  5. Cover des Buches Die Tätowierung (ISBN: 9783442738274)
    Helene Tursten

    Die Tätowierung

     (79)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Puh, dieser Krimi ist definitiv nichts für schwache Nerven. Am besten versucht man hier beim Lesen das Kopfkino auszuschalten. Ich konnte gut mit den doch recht grausamen Verbrechen umgehen, denn ich mag die Protagonistin Irene Huss einfach. In dieser Reihe menschelt es immer so herrlich. Ehemann Krister und die beiden Zwillinge spielen in diesem Band eher eine Nebenrolle, während sich Familienhund Sammy diesmal ganz schön in den Vordergrund gedrängt hat ;)

    Die Kriminalgeschichte an sich ist spannend, Irene und ihr nicht immer netter Kollege Jonny reisen im Zuge der Ermittlungen nach Dänemark, doch egal wo sich Irene aufhält, sind die neuen Leichen nicht weit von ihr entfernt. Am Ende siegt die Gerechtigkeit jedoch nicht ohne einige tiefe Wunden hinterlassen zu haben, die auch an Irene und ihrer Familie nicht spurlos vorbeigehen.

    Die Krimiserie von Helene Tursten gute, solide Kost, die in flüssigem Stil geschrieben ist. Die Reihenfolge sollte meiner Meinung nach unbedingt eingehalten werden, da auch das Privatleben der Familie Huss eine nicht unbedeutende Rolle spielt. 

  6. Cover des Buches Der zweite Mord (ISBN: 9783442726240)
    Helene Tursten

    Der zweite Mord

     (87)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Mord im Krankenhaus. Der Strom fällt aus und das Notstromaggregat springt nicht an, eine ermordete Krankenschwester liegt quer darüber. Ein Patient stirbt, weil sein Beatmungsgerät ohne Strom nicht läuft und eine Schwester glaubt einen Geist gesehen zu haben. Eine weitere Schwester erscheint nicht zum Dienst....

    Was ist bloß an dieser Klinik los ?

    Ich fand all die Figuren klasse und gut dargestellt und den Aufbau spannend. Dieser Krimi hat mir so gut gefallen, dass ich mir gleich weitere Bücher von der Autorin angeguckt habe, aber bei manchen mag ich die Thematik nicht und da es eine Reihe ist, wo es auch um das Privatleben der Ermittlerin geht und ich die Bücher somit lieber chronologisch lese, habe ich mich noch nicht entschieden. Aber wenn sie so gut sind wie dieses, sind sie alle lesenswert.  


  7. Cover des Buches Der Novembermörder (ISBN: 9783641066529)
    Helene Tursten

    Der Novembermörder

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus_Thriller

    Dieses Buch hätte ich mir wohl nie selber ausgesucht. Damit ich mir ein Buch genauer anschaue muss mich das Cover ansprechen, was hier so gar nicht der Fall ist. Ein Kollege hat mir die Bücher von Helene Tursten jedoch ans Herz gelegt und mir seine Bücher geschenkt. Also wenn ich sie eh hier habe, habe ich mich blind darauf eingelassen.
    Mit über 500 Seiten ist es auch kein so dünnes Buch. Bis zur Hälfte kam ich jedoch gar nicht in das Buch rein. Was nicht an der Story lag, sondern an den Namen der Personen und der Orte. Da ich keine Kenntnisse von der schwedischen Sprache habe kam ich damit gar nicht klar. Außerdem sind auch nicht gerade wenig Menschen in dem Fall involviert 😵. Die Hauptperson Irene Huss ist mir aber trotzdem sehr schnell sympathisch geworden. Ab der anderen Hälfte habe ich mich langsam an alles gewöhnt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
    Bei dem Fall kann man sehr gut selber mit rätseln. Von Kapitel zu Kapitel bekommt man immer mehr Informationen und kommt immer mehr ins Grübeln wer es nun war.
    Ein minus Punkt gibt es von mir wegen der sehr langen Kapiteln. Ich bevorzuge lieber kürzere.
    Im groben und ganzen ist es ein klasse Buch

  8. Cover des Buches Die Tätowierung / Tod im Pfarrhaus (ISBN: 9783442738724)
    Helene Tursten

    Die Tätowierung / Tod im Pfarrhaus

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Minje
    "Die Tätowierung" von Helene Tursten erschien 2002 im btb Verlag. Das Original erschien bereits 2000 in Göteborg.

    Inhalt
    Die Handlung spielt 1999 in Göteborg (Schweden) sowie in Kopenhagen (Dänemark). Irene Huss erfährt von einer Leiche in Schweden. Spuren führen jedoch nach Dänemark. Kann sie den unbekannten Mörder finden?
    Huss erhält zeitgleich einen Anruf aus ihrem Bekanntenkreis: Isabell,ein Teenager, ist verschwunden. Kann Irene Isabell aufspüren?

    Thema
    Mord. Leichen. Sex. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Die Respektlosigkeit der Männer.

    Meinung
    Ein Krimi, der die Gefühle anspricht: Lachen, Weinen und Wut wechseln sich ab. Und Spannung. Irreführung. Auch Rache- und Schuldgefühle werden angesprochen. Ein Krimi, der nachdenklich macht. Was für ein Frauenbild haben Männer?
    Huss hat zwei Schauplätze gewählt: Göteborg und Kopenhagen. So frage ich mich als Leser immer wieder: Woher kommt der Mörder? Aus Dänemark? Oder aus Schweden?
    Charaktere: Obwohl Huss eine gute Ermittlerin ist, trifft sie sich heimlich mit einer wichtigen Person. Etwas, was mich enttäuscht.
    Doch wenn man das Agieren des Teams insgesamt beobachtet, wird deutlich, dass sie motiviert ist, ihren Beruf ernst nimmt und kann ihr den Fehler verzeihen.
    Durch die Beschreibungen von Irene´s Gefühlen wird deutlich, dass ihr die Arbeit wichtig ist, so stark, dass sie sie mitnimmt nach Hause. Sie ist persönlich betroffen, gerade im Fall von Isabell.
    Spannung: Es gibt Bücher, in denen es mich stört, wenn noch mehr Leichen auftauchen. In diesem Buch denkt der Leser aber nicht "oh nein, noch eine Leiche". Es wird mit jeder Leiche spannender.
    Der Anfang des Buches ist wunderschön beschrieben. Auf den ersten drei Seiten wird geschildert, wie eine Frau mit ihrem Hund am Strand spazieren geht. Während man einen wunderschönen idyllischen Strand vor Augen hat und sich womöglich an eigene Strandspaziergänge erinnert, ist man am Ende der dritten Seite dann milde geschockt. Doch das ist gut so, denn das hat der Leser ja erwartet, wenn er ein Buch von H. Tursten liest.
    Das Ende des Buches macht wütend. Sehr wütend. Eben habe ich es nochmals durchgelesen, und erneut war ich fassungslos. Fassungslos über den Charakter von Huss´s männlichem Kollegen. Das ändert jedoch nichts daran, dass das Buch super ist.

    Fazit
    Ein Krimi, der mir gefällt. Ein Krimi, den ich nur empfehlen kann.
  9. Cover des Buches Der Novembermörder / Der zweite Mord (ISBN: 9783442737291)
  10. Cover des Buches Das Brandhaus (ISBN: 9783886989584)
    Helene Tursten

    Das Brandhaus

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Der erste Verdacht / Feuertanz (ISBN: 9783442740017)
    Helene Tursten

    Der erste Verdacht / Feuertanz

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die Tote im Keller (ISBN: 9783641066499)
    Helene Tursten

    Die Tote im Keller

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ich finde es immer sehr gut auch  die private Seite des Ermittlers kennenzulernen! Das kommt hier oft vor und es ist einiges los! Der Fall ist anspruchsvoll und der Lösung bedarf es einigen Spürsinn zu beweisen. Das Buch hatte ein paar Längen, es hat mir  aber trotzdem sehr gefallen. Ich  vergebe 4 Sterne! Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet....

  13. Cover des Buches Die Tote im Keller (ISBN: 9783869740126)
    Helene Tursten

    Die Tote im Keller

     (4)
    Aktuelle Rezension von: DieBuchkolumnistin
    Ein anfangs klarer Fall wartet auf Kriminalinspektorin Irene Huss: ihre Kollegen sind in Göteborg hinter zwei Autodieben her, als es bei der Verfolgungsjagd zu einem Unfall kommt und ein älterer Mann stirbt. Auf der Suche nach den Verdächtigen entdecken die Spurenhunde in einem Keller jedoch eine weitere Leiche - ein junges, verwahrlostes Mädchen. Die Identität des ersten Toten ist bald geklärt, ausgerechnet einen ehemaligen Kollegen von Huss hat es erwischt, auch wenn noch nicht ganz klar ist, was er zu dieser späten Uhrzeit mitten auf der Straße zu suchen hatte. Stück für Stück verfolgt Irene die Spuren der Tatverdächtigen und kommt einem Mädchen- und Drogenhändlerring auf die Schliche. Doch was hatte der tote Polizist damit zu tun? Ruhig und gemächlich erzählt die Autorin Helene Tursten einen weiteren Kriminalfall ihrer Serienheldin Irene Huss, sinnvoll und ohne Ungereimtheiten wird der Leser langsam aber sicher auf die Spur des Täters gebracht. Mir fehlte beim Lesen bzw. in diesem Fall beim Zuhören leider jedoch komplett die Spannung, was vielleicht teilweise auch an der monotonen Erzählweise von Sprecherin Ulrike Hübschmann liegen mag. Leider deswegen nur drei Sterne für ein anfangs viel versprechendes Kriminalhörbuch, welches aber auf langweiligen Autofahrten immer noch genügend Unterhaltung bietet aber eben für nicht zuviel Ablenkung sorgt!
  14. Cover des Buches Der im Dunkeln wacht (ISBN: 9783442743469)
    Helene Tursten

    Der im Dunkeln wacht

     (35)
    Aktuelle Rezension von: AnnaChi

    Was mir an den Krimis von Helene Tursten gut gefällt, ist das persönliche Umfeld der Kommissarin, das sich mitentwickelt und so "normal" ist wie das anderer Menschen (endlich mal was anderes als der typisch skandinavische Familie-kaputt-beziehungsunfähig-grenzdepressiv-Typ).

    Auch der Plot zu diesem Buch ist interessant, aber leider ist die Geschichte nur teilweise spannend erzählt. Da recht bald klar ist, wer der Täter sein muss, hätte da etwas mehr Thrill gut getan. Außerdem fehlt mir ein bisschen "Hintergrund" zum Mörder - die Eltern jung verloren zu haben, bei der Großmutter aufgewachsen und schon immer etwas anders als anderen zu sein, reicht mir da nicht. Warum hat der Täter einen derartig ausgeprägten religiösen Wahn? Warum "entsorgt" er seine Leichen auf diese bestimmte Art und Weise? Was hat ihn letztendlich so traumatisiert, dass er zum Serienmörder wird?

    Auch wenn Fragen offen bleiben und mich das Buch nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißt, bleibt ein gut lesbarer und unterhaltsamer Schwedenkrimi.

  15. Cover des Buches Das Brandhaus (ISBN: 9783442741656)
    Helene Tursten

    Das Brandhaus

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr
    Die Suche nach Mr. Groomer und eine rätselhafte Mumie . Kurz hintereinander werden in Göteborg die Leichen von zwei jungen Mädchen gefunden. Beide wurden vergewaltigt und grausam ermordet. Alles deutet daraufhin, dass beide Jugendliche von ein und demselben Täter getötet wurden. Inspektorin Irene Huss und ihre Kollegen übernehmen die Ermittlungen und schon bald stellt sich heraus, dass der Mörder seine Opfer über das Internet kennenlernt. Doch als wären die beiden Morde nicht genug, wird beim Abriss eines alten Gebäudes eine mumifizierte Leiche gefunden. . Helene Tursten behandelt in ihrem aktuellen Krimi zwei voneinander unabhängige Fälle. Zum einen ermittelt Inspektorin Huss zusammen mit ihren Kollegen an dem Fall der ermordeten Mädchen, zum anderen wird die Sonderkommission Cold-Cases mit dem Fall der Mumie betraut, deren Spur in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg führt. So wechseln die Handlungsstränge ständig zwischen diesen beiden Fällen und diese Wechsel setzt die Autorin gekonnt an den interessantesten Stellen. So hält sich zumeist die Spannung auch auf recht hohem Niveau. . Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt ruhig und eher nachdenklich angelegt. Das Thema, welcher sich mit dem Fall der ermordeten Mädchen befasst, ist leider sehr aktuell. Der Täter erschleicht sich mit einer falschen Identität über einen Chatroom das Vertrauen junger Mädchen, um so ein Treffen mit ihnen herbeizuführen. Bei dem Mumien-Fall ist ein Motiv sehr lange nicht ersichtlich. Klar ist nur, dass dieses in der Vergangenheit zu finden ist und so ist das Cold-Cases-Team hauptsächlich mit Recherchearbeiten und Befragungen befasst. . Wie bisher auch gewohnt, räumt die Autorin dem Privatleben von Irene Huss wieder viel Raum ein und so erfährt man, wie Irene mit dem Auszug ihrer Zwillingstöchter klarkommt und die Sorgen um ihre Mutter Gerd nicht nachlassen. Dies ist aber wieder gut dosiert und wie immer sehr unterhaltsam in die Geschichte mit eingebaut. . Fazit: Der mittlerweile 8. Band der Irene-Huss-Reihe gehört nicht unbedingt zu den Besten, ist aber in jedem Fall ein Muss für alle Fans.
  16. Cover des Buches Die Frau im Fahrstuhl (ISBN: 9783641170332)
    Helene Tursten

    Die Frau im Fahrstuhl

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee


    Dieses Buch ist ein schöner Zwischendurch-Quickie, es hat nur 173 Seiten und besteht aus 11 Kurzgeschichten. Ein Glücksgriff meiner Schwester, welche mir das Buch irgendwann mal zu Weihnachten geschenkt hat.

     

    Fee erzählt zum Buch


    Es besteht aus einer Irene-Huss- und 10 Geistergeschichten. Das Buch wurde 2003 zum ersten Mal verlegt, der schwedische Originaltitel: Kvinnan i hissen och andra mystiska historier. Übersetzt wurde es von Holger Wolandt und ich hoffe, daß es dadurch nicht zuviel von seinem Charme verloren hat. Bei englischen Büchern denke ich, in der Übersetzung geht oft zuviel vom ursprünglichen Buchcharakter verloren.

     

    Fees Inhalt Die Frau im Fahrstuhl I und II


    Das sind zwei verschiedene Geschichten, eine ist praktisch die Fortsetzung der anderen. Sie finden in einem Krankenhaus statt. Immer wenn Vollmond ist, fährt der Fahrstuhl ins oberste Geschoss und dann kommt er mit einer Frau herunter, die dann wieder spurlos verschwindet. In dieser Zeit kann man den Fahrstuhl nicht benützen, jede Taktik, mit ihr Kontakt aufzunehmen, wird dadurch zunichte gemacht, dass jedes Mal plötzlich und völlig unerwartet auf der Station der Alarm losgeht und ein Patient vor dem Sterben gerettet werden muss, deshalb geben sie es vorerst auch auf, mit dem Geist in Kontakt zu kommen.


    Diese beiden Geschichten gefallen mir sehr gut. Sie sind äußerst anschauend beschrieben, so dass man sich direkt hinein versetzen kann.

    Die Erbin des Wirtshauses


    Zwei Familien machen Urlaub in einem Haus auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland. In dem Haus geistert eine Frau herum. Die beiden Frauen sind völlig irritiert, die Männer bekommen natürlich nichts mit. Eines Tages geraten sie an die Ausstellung einer Malerin, die ihnen zu einem überaus günstigen Preis ein Bild der geisternden Frau verkauft und ihnen deren Geschichte erzählt.


    Diese Geschichte gefällt mir auch sehr gut. Irgendwie kann man sich vorstellen, dass so etwas wirklich passieren könnte.

    Brennender Hass


    Ein schwedisches Pärchen, in den Flitterwochen, macht in Schottland Urlaub, dabei verfahren sie sich spät in der Nacht völlig, bedingt durch den Nebel und dichten Regen. Irgendwann stoßen sie auf ein Haus, die darin wohnende Frau redet nichts, gibt ihnen aber ein Zimmer. Mitten in der Nacht wachen sie auf, weil das Haus brennt und sie können sich gerade noch retten. Sie fahren sofort los und finden glücklicherweise einen Ort und bekommen am frühen Morgen ein Zimmer. Als sie mittags bei der Polizei den Vorfall melden, erfahren sie Überraschendes....

    So was kann nicht passieren, aber es gruselt einen schon bei der Vorstellung, dass es vielleicht doch sein könnte. Schottland passt so richtig zu dieser Geschichte. Man kann sich auch hier direkt hinein versetzen.

    Feuergefährliche Weihnacht


    Weihnachten mit beiden Schwiegermüttern die sich hassen ist immer stressig. Wenn dann noch die Kerzen brennen, wenn man ins Bett geht und es brennt, geht es meist nicht so glimpflich aus, wie in diesem Fall.


    Diese Geschichte fand ich nicht so schön. Irgendwie hat mich das ganze nicht so angesprochen.

    Einige Dinge vergisst man nie...


    Diese Geschichte spielt wieder im Krankenhaus. Eine pensionierte ältere Krankenschwester, sehr nett, aber leider ist ihr Geist nicht mehr hier. Da sie ziemlich vollbelegt waren, legten sie eine Frau zu ihr. Die Frau mochte die ältere Krankenschwester. Eines Nachts saß die ältere Frau am Bett der jüngeren. Die Schwestern wollten sie ins Bett bringen, doch sie weigerte sich. Die jüngere Frau hatte nichts dagegen. Danach gab es Probleme auf der Station und die Schwestern konnten erst wieder später nach beiden Frauen schauen. Die Jüngere war überraschenderweise gestorben...


    Das ist Horror und Grusel pur. Also nichts für zartbesaitete. ;-)

    Wie wir das Gespenst unserer Station loswurden


    Die Nachschwestern kündigten reihenweise, da jede Nacht eine lang verstorbene Schwester Dienst auf der Station tat. Sie wirtschaftete im Spülraum herum, dabei machte sie solch einen Krach, dass es ein Wunder war, dass tatsächlich noch einige Schwester ihren Dienst verrichteten. Mehrere Krisensitzungen halfen nicht. Kurz danach wurde das Krankenhaus renoviert und das Problem erledigte sich von selbst....

    Einfach nicht drüber nachdenken und schon lösen sich einige Sachen selbst. :-)

    Nicht ohne meine Hose


    Eine sehr nette, humorvolle, ältere Dame, brach sich den Oberschenkel und bekam eine tüchtige Gehirnerschütterung. Sie lag lange im Krankenhaus und man stellte fest, dass sie Krebs hatte und man nichts mehr machen konnte. Bei den Schwestern war sie sehr beliebt, eine Schwester schloss sie sehr in ihr Herz. Ihr sagte sie, wenn sie sterben sollte, wollte sie nicht ohne Hose vor ihren Schöpfer treten und bat sie ihr einen Krankenhausschlüpfer anzuziehen.... Kurze Zeit später verstarb sie und niemand dachte daran ihren letzten Wunsch zu erfüllen.... Da machte sie sich auf ihre eigene Art bemerkbar...


    Wie die Schwester dies nun in Ordnung brachte, fand ich schön und daraus hätte man den Beginn einer Liebesgeschichte machen können...

    Jenseits von Cyberspace


    Sven und Anna waren ein glückliches Paar, doch kurz vor seiner Pensionierung verstarb Anna. Zuerst hatte er keine Lust mehr und vergrub sich zuhause, doch ein ehemaliger Kollege brachte ihn wieder unter die Leute. Dabei passierten seltsame Zufälle, für eine Wohnung in einer tollen Wohnanlage, bei der andere 13 Jahre warten mussten, bekam er schon nach ein paar Monaten positiven Bescheid. Bei Augenoperationen musste er nicht solange warten, bis er drankam. Er wunderte sich zwar, aber er fand nicht heraus an was es lag. Eines Tages, er war am PC klingelte es, ein Krankenwagenteam stand vor der Haustüre und wollte ihn eine Stunde “zu früh“ abholen. Er versicherte ihnen, dass es ihm gut ging und schickte sie weg. Als er an seinen Computer kam, bekam er eine seltsame E-Mail von seiner verstorbenen Frau....

    Das wäre schön, wenn der verstorbene, geliebte Mensch sich durch den PC bemerkbar machen könnte und Wünsche erfüllen könnte. Diese Geschichte ist so was von süß.

    Das Wasser der Liebe


    Eine frisch geschiedene Buchautorin verbringt die Vorweihnachtszeit wie üblich in Kopenhagen, nicht bedenkend, dass ihr Mann, ein Gewohnheitstier, genau dasselbe machen würde. Er war allerdings schon wieder verheiratet. Da sie immer an den Orten ist, wo er auch ist, kommt sie auf die Idee nun das Gegenteil zu tun, da sie keine Lust hat, ihm immer wieder zu begegnen. Dabei hat sie ein interessantes Erlebnis. Das schönste aber ist, daß sie hier den Mann ihres Lebens findet....

    Das ist meine Lieblingsgeschichte. Die löst Schreibblockaden auf. ;-))

    Rache, meine Schwester


    Eine Irene-Huss-Geschichte. Hier bekommt man eine kleine Leseprobe zu ihren Krimis mit einer abgeschlossenen Geschichte, leider ohne Sammy. Es geht um zwei Schwestern und eine unglückliche Ehe mit einem überraschenden Ende.

    Na ja, diese Geschichte ist wohl nur drin, um den Verkauf ihrer Serie anzukurbeln. Irgendwie finde ich, hat sie hier nicht so viel verloren.

     

    Fees Fazit


    Alle Geschichten sind sehr interessant und spannend geschrieben. Mir gefällt der einfache Erzählstil von Helene Tursten. Vor allem fand ich schön, dass man sie kurz mal zwischendurch lesen konnte. Es ist ein Buch, das man überall mitnehmen kann und kurz mal reinlesen kann, auch für Nichtleseratten geeignet. Bei Ihrer außergewöhnlich unheimlichen Liebesgeschichte, dachte ich, sie sollte es mal mit Liebesromanen versuchen, die würde ich ganz sicher auch lesen. Sie schreibt nämlich sehr einfühlsam und ohne „Schmalz“. Man kann sich das alles vorstellen. Und zum ersten Mal seit ewiger Zeit hatte ich das Gefühl, daß ich mehr lesen wollte und fand es schade, als die Geschichten zu Ende waren.

    Helene Tursten hat mich nun auch in ihren Bann gezogen, wie schon einige andere schwedische Schriftsteller zuvor. Als Schweden-Fan finde ich es schön, wenn sie manchmal etwas vom schwedischen Leben erzählt. Man merkt, dass sie dort glücklich ist und gerne lebt. Irgendwie sind die Geschichten alle ein Stück von ihr. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht. Auf jeden Fall ist sie eine sehr gute Autorin, der ich alle 5 Sterne für das Buch gebe, denn ich bin total begeistert von dem Buch. Leider habe ich das Buch schon vertauscht und verschickt, daher kann ich leider kein Bild einstellen.

    Lesezeichenfee again im Februar 2010.

     

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