Bücher mit dem Tag "irland"

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1.830 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    ~~~

    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

    ~~~

    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (498)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Das Buch ist zum leichten Amüsieren, es hat einen sehr einfachen Schreibstil und ist nicht total durchdacht.

    Die Charaktere fahren eine bestimmte feste Schiene und sind dadurch sehr vorhersehbar.

    Das Buch ist dadurch nicht sehr spektakulär, aber dennoch nicht schlecht.

  3. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (643)
    Aktuelle Rezension von: Dijan

    Ich habe schon länger nicht so einen schlechten Roman gelesen. Angefangen bei der nervigen, zutiefst naiven Protagonistin, die mit ihren 22 so dermaßen blind durchs Leben geht. So hat mir auch der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Immer wenn sich Liv mit einer Person unterhalten hat, wurde der Dialog durch ihre Gedankengänge unterbrochen. Total belangloses Zeug wurde einfach dazwischen gequetscht. Jedes Mal habe ich mich gefragt, wo verdammt nochmal der Mehrwert ist und warum ist es unbedingt wissen muss. Ich habe es ungefähr auf Seite 120 abgebrochen. Mehr konnte ich wirklich nicht ertragen. Total plumpe Handlung und Gedankengänge und Dialoge, das Setting ist das einzig positive. 

    Somit kann ich den ganzen Hype für das Buch und die Protagonisten und dem Schreibstil absolut nicht nachvollziehen. Zum Glück hatte ich bisher nur Teil 1 zuhause. Sonst hätte ich mich wirklich schwarz geärgert. 


    Von mir keine Kaufempfehlung für dieses Buch.

  4. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (507)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    .

    Zum Inhalt

    Der erste Teil dieser Reihe ist ein absoluter Pageturner. Kate Linville ist Polizistin bei Scotland Yard. Als ihr Vater brutal ermordet wird, kehrt sie zu ihrem Heimatort Scalby zurück, um den Nachlass zu regeln und auf eigene Faust zu ermitteln. Damit macht sie sich keine Freunde bei der zuständigen Polizei in Scalby.


    Kate muss sich mit der Vergangenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Er war ihr bester und einziger Freund. Doch hat sie ihn wirklich gekannt? Mit dem Ermittler DCI Caleb Hale hat sie eine Bezugsperson. Er versteht die unscheinbare einsame Frau.


    Der Drehbuchautor Jonas Crane steuert einem Burnout zu. Auf Rat seines Arztes macht er mit seiner Frau Stella und seinem 5jährigen Sohn Urlaub in den Hochmooren von Yorkshire. Ohne Fernsehen, Telefonanschluss und Handyverbindung. Das sollte ihnen noch zum Verhängnis werden ….


    Meine Meinung


    Ich frage mich, warum ich bisher so wenige Bücher von Charlotte Link gelesen habe. Die Spannung in diesem Thriller beginnt mit der ersten Silbe und steigert sich kontinuierlich. Die Charaktere kommen ohne Weichzeichner aus. Kate ist nicht das typische Superweib. Vielmehr eine schüchterne einsame Frau, von Selbstzweifeln geplagt. Sie kleidet sich zweckmäßig und ist nicht mit Schönheit gesegnet. Dennoch kommt sie sehr sympathisch rüber. Mir hat sie sehr leid getan. Die Dinge, die sie über ihren Vater erfahren hat, zerstören das tadellose Bild, das sie von ihrem Vater gehabt hatte.


    Caleb spürt die Einsamkeit von Kate. Kann verstehen, dass der Tod ihres Vaters das Schlimmste ist, was Kate passieren konnte. Er füttert sie mit Informationen, die er ihr gar nicht geben dürfte. Sieht Kates Verzweiflung, ob des heimlichen Lebens, das ihr ermordeter Vater geführt hatte. Caleb ist trockener Alkoholiker, für den jeder Tag ohne Alkohol eine Herausforderung bedeutet.


    Mehrere Morde geschehen. Alle tragen die gleiche Handschrift wie der Mord an Kates Vater. Besonders die Familie Crane   hat mich mit ihrem Urlaub in der Einsamkeit in Atem gehalten.


    In diesem Thriller wird deutlich, dass nicht jeder Mensch der gegen das Gesetz verstößt, ein Krimineller sein muss. Es gibt Lebensumstände, die aufrichtige Menschen dazu verleiten, einen nahestehenden Menschen zu schützen. Anderseits fand ich es sehr verwerflich, wie eine Straftat vertuscht wurde, die sämtlichen Menschen das Leben gekostet hat ….

    Fazit

    Ein Pageturner der Seinesgleichen sucht, hat mir unheimlich spannende Lesestunden beschert. Authentische Charaktere und viele ungeahnte Wendungen, haben mich durch die Seiten rasen lassen. Im Prolog steht die Lösung. Doch, so einfach ist es wahrlich nicht. Man muss den Prolog verstehen lernen. Das habe ich nun.

    Ich wusste Anfangs nicht, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Mit dem 3. Teil „Ohne Schuld“ hatte ich begonnen. „Die Betrogene“ ist der Auftakt der Krimireihe. Den 2. Teil „Die Suche“ habe ich noch vor mir. Man kann alle drei Teile unabhängig voneinander lesen. Der Lesegenuss ist jedoch größer, wenn man sie der Reihe nach liest. Ich werde Kate-Linville auf alle Fälle weiter verfolgen.


    Danke Charlotte Link. Sie haben nun einen Fan mehr

  5. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.512)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das große Showdown von Chroniken der Unterwelt und ich verrate mal nicht groß was zum Inhalt, außer, dass sich alle Handlungsstränge auf dem Weg zu einem finalen Kampf, einer finalen Gefahr für die Schattenjäger und die ganze Welt zusammenfinden.

    Und das ist so gut gelungen! Band 4 und 5 hatten leicht geschwächelt für mich, hier kann ich wieder gar nicht anders, als begeistertes Lob auszusprechen. Mir kam das Buch trotz 900 Seiten nie zu lang vor, weil immer was passiert ist. Es war immer was los, neue Ereignisse kamen, haben sich überschlagen, neue Ideen wurden gesponnen, und das alles hat mich durchweg gefesselt.

    Der Fokus liegt auf der Truppe um Clary, Simon, Jace, Alec und Isabelle und ich hab jede Sekunde geliebt, die fünf zu begleiten. Es gibt auch Streitereien, aber alles in allem sind sie zu einer tollen Einheit zusammengewachsen, wo jeder seine Rolle hat. Aber ich fand es auch super, dass wir – während die auf ihrer alles entscheidenden Mission waren – durch andere Perspektiven auch noch erfahren haben, was an den anderen Baustellen gerade so los ist. Das hat die Handlung richtig schön rund gemacht und es ist toll, wie am Ende alles zusammentrifft. Dabei haben wir auch einige andere interessante Charaktere begleitet.

    Ich hab mitgehofft, -gefiebert, -gebangt und -getrauert, und war vollkommen in der Schattenjägerwelt gefangen. Und ich hab auch die Charaktere wieder geliebt, vor allem die fünf – und Magnus. Sogar Alec, der für mich im Vorgänger geschwächelt hat, fand ich hier wieder wundervoll. Sie haben alle ihre Schwächen, sind immer authentisch, und wollen doch nur das Beste für ihre Lieben. Dabei finde ich es auch toll, dass man bei jedem einzelnen eine richtig tolle Entwicklung erkennen konnte! Ihr grundlegendes Wesen war jeweils noch genauso wie am Anfang der Reihe, niemand ist eine vollkommen andere Person geworden, und doch haben sie sich alle so verändert, weiterentwickelt, sind stärker geworden (nicht nur körperlich), offener, mutiger. Das ist unfassbar gut dargestellt, finde ich!

    Es gab Action, strategische Züge, Gewalt, emotionale Szenen, Drama, Überraschungen, Gefühle, und was will man eigentlich mehr? Gegen Ende musste ich sogar bei einer sehr heftigen Szene losheulen, wo ich vorher niemals erwartet hätte, dass ich da weinen müsste – einfach, weil es mich so kalt erwischt und so traurig gemacht hat.
    Der Schreibstil ist wie immer total klasse; eine gute Mischung aus bildreicher, wortgewandter Sprache und einer leicht zugänglichen, mitreißenden.

    Ich denke, es wird jetzt niemand erwarten, dass ich was anderes als 5 Sterne gebe. Und so ist es. Für mich war City of Heavenly Fire grandios, und so kann ich abschließend auch die komplette Reihe sehr empfehlen. Ich werde alle ganz schrecklich vermissen.

  6. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.034)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wenn ich jetzt selber eine Inhaltsangabe schreibe, spoiler' ich eventuell etwas wichtiges und orientiere mich einfach an dem Klappentext.

    Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel immer wieder von einer Insel mit einem Heim für besondere Kinder. Doch als sein Urgroßvater auf einmal auf stirbt - und das nicht gerade gewöhnlich, sondern sehr mysteriös - wird Jacob von schrecklichen Albträumen heimgesucht und macht sich auf die Suche zu der besonderen Insel.

    (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich finde die Geschichte hat Science Fiction - Inhalte, denn es gibt Zeitschleifen.... Auf der anderen Seite finde ich, dass es an einen Psychothriller grenzt. Es gibt Monster, die die "Guten" umbringen wollen. Es folgen so viele Plots, dass es immer gruseliger wird und ich habe gehofft, es gäbe nicht so viele!

    Dann gibt es aber noch ein tiefgründiges Thema in diesem Buch: (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich überlegte, ob es nicht einer der besten Bücher zum 2. Weltkrieg sei... Die Hälfte der Geschichte spielt also am 3. September 1940. Jacobs Großvater, der einst in diesem Heim lebte, wurde von Monstern, wie Weights und Hollowgasts heimgesucht. "Hollowgasts" klingt ungemein nach "Holocaust". Jacobs Großvater, Abe Portman wurde in Polen als Jude gesehen und hatte eine ganz besondere Fähigkeit (das nenne ich jetzt aber nicht, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt). Er war sich sicher gegen die sie zu kämpfen.

    Diesem Buch gebe ich vier Sterne, da ich den amerikanischen Stil nicht gerne lese, in dem das Buch geschrieben ist.

  7. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenliebhaberin

    Einmal mit dem Lesen angefangen wollte ich dieses Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Schon nach den ersten Seiten fand ich die Geschichte dermaßen spannend, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

    Die Protagonistin trifft bei einer Trauerfeier auf eine alte Dame mit einem schwerwiegenden Geheimnis. Durch diese Begegnung wird eine Reihe gefährlicher Ereignisse losgetreten und die junge Journalistin immer weiter in etwas hineingezogen, das besser geheim bliebe.

    "Der verbotene Liebesbrief" war wieder eine fesselnde Lektüre von Lucinda Riley. Zwischenzeitlich wusste ich nicht mehr, wie die Geschichte nach all den Wendungen noch zu einem guten Ende finden soll und dann kam auch schon wieder die nächste Überraschung! Das gesamte Buch las sich für mich wie ein spannender Thriller.

    Ich empfehle dieses Buch jedem, der Geschichten mag, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend sind und dabei eine ordentliche Portion Thriller sowie ein gewisses Maß an Romanzen enthalten.

    Ich freue mich schon darauf, noch weitere spannende Bücher von Lucinda Riley zu entdecken!

  8. Cover des Buches One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet (ISBN: 9783473401840)
    Jennifer Benkau

    One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-Wundersee

    Es ist einfach nur tragisch, wenn man weiß, dass die Welt, die man liebt, sterben muss, wenn man sich nicht selbst opfert.

    Doch ein Ausweg wartet, der aber auch Gefahren birgt.

    Tolles Ende einer großartigen Geschichte.

  9. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe)

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Schon die Vergangenheit von Joss hat ein Feuer in mir für dieses Buch entfacht. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte mit viel Erotik sondern die Geschichte hat auch Tiefgang. Gefühle wie Angst, Trauer und Verlustsängste werden gefühlvoll aufgegriffen.

  10. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (892)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    "Die Teerose" von Jennifer Donelly gehört zu der Sorte Buch, die man am liebesten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind sehr nahbar und man fühlt mit ihnen. Obwohl das Buch ziemlich dick ist, gab es keinen Moment, an dem ich mich gelangweilt hätte. Mehrere Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben und am Ende wird klar, dass sie alle zusammenhängen. Der Krimianteil des Buches war sehr spannend, doch für meinen Geschmack etwas zu blutrünstig. Die Liebesgeschichte würden manche Leute wohl als kitschig bezeichnen, doch ich fand sie wunderschön, auch wenn es mich manchmal genervt hat, dass die Protagonisten sich ständig verpassen und es durch Missverständnisse dutzende fehlgeschlagene Versuche der Versöhnung zwischen den beiden gab. 

    Das Einzige, was mich am Buch wirklich etwas gestört hat, war, dass teilweise Fehler bei den Namen der Personen gemacht wurden. So hieß Joe zu Beginn des Buches mit vollem Namen noch Joseph, während er am Ende Jonathan ist. Das ist zwar eine Kleinigkeit, die für die Handlung nicht weiter schlimm war, sollte aber meiner Meinung nach nicht passieren dürfen. Auch wirken alle Hauptfiguren für das Ende des 19. Jahrhunderts sehr modern und die Frauen sehr emanzipiert. Einige kleine Details finde ich auch historisch fragwürdig, beispielsweise, dass ein Londoner Straßengangster in den 1890ern ein Telefon hat. Für Leser, die auf so etwas Wert legen, ist "Die Teerose" vielleicht eine kleine Enttäuschung.

    Dennoch finde ich, dass "Die Teerose" ein wirklich gutes Buch ist, in dem man dank der guten Beschreibungen der Szenerie und der Personen leicht versinken und ein bisschen der Realität entfliehen kann.


  11. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft (Deutsche Ausgabe)

     (793)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Johanna hat eine Alkoholkranke Mutter und sorgt für Sie und ihren kleinen Bruder, dabei datet Sie immer wieder ältere reiche Männer und hofft auf einen Heiratsantrag und somit finanzielle Sicherheit. Sie arbeitet an der Bar und dort lernt sie Cameron kennen, zwischen den beiden knistert es, doch Johanna darf wahre Gefühle nicht vor Sicherheit stellen…

    Naja…ich hatte extreme Mühe mit der Protagonistin, sie datet Malcom einen etwas älteren und wohlhabenden aber gutaussehenden Mann, wenn sie bei ihm ist, ist sie die «perfekte Freundin» und verstellt sich…Ihre Gedanken waren mühsam, es dreht sich alles um hoffentlich klappt es diesmal (damit ist der Heiratsantrag gemeint) also ehrlich…Die Protagonistin hat sich zusätzlich sehr kontrovers verhalten, auf der einen Seite ist es ihr egal was die anderen von ihr halten, dann trifft es sie aber wieder wenn jemand eine Äusserung macht… Zusätzlich hat sie mir ein wenig zu viel von dem Protagonisten aus Band 1 geschwärmt…dies war irgendwie komisch…Die Gedanken der Protagonistin zu verfolgen war für mich einfach nur mühsam, hätte diese vor mir gestanden hätte ich sie womöglich geschüttelt…

    Dazu kam das «ich mache das aber nur wegen meinem Bruder Konzept», also eigentlich ist es moralisch verwerflich aber da ein guter Gedanke dahinter steckt ist es in Ordnung… uff…das ist jetzt schon das zweite Buch von dieser Autorin, bis jetzt hat sie mich noch nicht geflasht… dabei habe ich noch so einiges von ihr auf dem SUB…

    Ich kann es für niemanden empfehlen, da leider bis auf den fliessenden Schreibstiel (deswegen auch 2 Sterne) ich nichts Positives an diesem Buch finden konnte…es gibt mit weitem besseres in diesem Genre…

     

  12. Cover des Buches Chosen - Die Bestimmte (ISBN: 9783522505109)
    Rena Fischer

    Chosen - Die Bestimmte

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Chrissey22

    Erster Eindruck:

    Der Klappentext verspricht dem Leser eine „Internatsgeschichte“, gespickt mit ein paar Teenagerdramen und einer Prise Romantik. Mich hat vor allem gereizt, dass die Schüler bestimmte Begabungen besitzen und es sich um eine elitäre Gemeinschaft handelt, die offensichtlich etwas zu verbergen hat. Das Cover assoziiere ich zwar nicht unbedingt mit einer „Emotionstaucherin“, wie Emma eine ist, allerdings find ich es dennoch sehr ansprechend, gerade auch aufgrund des metallischen Einbandeffekts.

    Schreibstil:

    Für mich war Chosen – Die Bestimmte das erste Werk von Rena Fischer, aber sicherlich nicht das Letzte. Bereits nach wenigen Seiten war ich wirklich absolut überrascht, dass es sich bei dem Werk um einen Debütroman handelt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und ausschweifend, ohne jedoch jemals zu weit abzudriften. Die Autorin schafft es konsequent den Leser mit ihren Worten einzunehmen, sodass trotz der umfangreichen Seitenzahl von über 450 Seiten nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, durch die anschaulichen Beschreibungen der Umgebung, der jeweiligen Räume und Örtlichkeiten hatte ich als Leserin oft das Gefühl vor Ort zu sein. Emotionen der Buchfiguren fängt Rena Fischer außerordentlich glaubhaft ein, sodass man mit den Held/innen mitfiebert-, -lacht und -leidet. Rena Fischer zeigt mit diesem Auftaktband ihrer Dilogie eindrucksvoll was für ein Schreibtalent sie besitzt.

    Inhalt:

    Besonders herausragend empfand ich die Rückblenden, die im Text deutlich hervorgehoben werden, da sie im Vergleich zum Haupterzählstrang heller gedruckt wurden. Dieses stilistische Mittel sorgte dafür, dass man parallel zur Haupthandlung immer mal wieder Bruchstücke aus der Vergangenheit, speziell aus dem Leben von Emmas Mum (Rina) erfuhr. Obwohl diese Rückblenden die Geschichte sicherlich komplexer gestalten, konnte ich alles ohne Probleme zusammenfügen.

    Aber auch der Haupterzählstrang war spannend aufgebaut und hielt einige Überraschungen bereit. Rena Fischer hat mit Chosen – die Bestimmte sicherlich viel mehr geschrieben als eine simple „Internatsstory“. Vielmehr erinnerte es mich doch oft an die X-Men, nur eben mit jüngeren Akteuren. Persönlich würde ich dieses Buch auch nicht wirklich in die „Romantasy-Schiene“ einordnen, denn die Geschichte ist rasant, actionreich und ganz und gar nicht nach einem typischen Schema aufgebaut. In einigen anderen Rezensionen wird auf die „Drei-Ecks-Beziehung“ angespielt, die ich persönlich jedoch gar nicht als störend empfand (und ich bin auch kein wirklicher Fan dieser Konstellation). Die Autorin schafft es nämlich meiner Meinung nach sehr galant, dieses Dreiergespann sehr untypisch anzupacken, sodass man als Leser nicht von Emma und den beiden Jungs genervt ist. Wer eine sehr romantische Geschichte erwartet, ist hier definitiv falsch. Natürlich verbirgt sich auch mal die ein oder andere romantische Szene, diese haben aber keinen hohen „Kitsch-Faktor“, sondern wurden wirklich sehr originell und schön umgesetzt.

    Fazit:

    Ich kann Chosen – die Bestimmte uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer eine spannende, mitreißende Akademiegeschichte sucht, mit authentischen und nachvollziehbaren Charakteren ist hier goldrichtig. Eine starke Backstory und flüssige, witzige Dialoge sorgen für ein tolles Leseerlebnis.
     Für mich ist Chosen ein Jahreshighlight 2020!

  13. Cover des Buches Ein letzter Brief von dir (ISBN: 9783499228612)
    Juliet Ashton

    Ein letzter Brief von dir

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Lesefee2305

    "Niemand, der bei klarem Verstand ist […] ignoriert die Liebe, wenn sie ihm über den Weg läuft."

    "Ein letzter Brief von dir" ist ein Liebesroman von Juliet Ashton. Er erschien im Februar 2014 im Rowohlt Verlag und ist in sich abgeschlossen.
    Als Orla am Valentinstag einen Brief ihres Freundes Sim erhält und einen Heiratsantrag vermutet, ahnt sie nicht, dass sie nur kurze Zeit später über dessen den Tod informiert werden würde.
    Dann jedoch bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzentschlossen fliegt sie nach London um Sims dortige Wohnung leerzuräumen. In der Großstadt angekommen beginnt sie zu begreifen, dass sie weniger von Sim wusste, als sie dachte. Noch bevor sie die Valentinskarte öffnet ist ihr klar, dass nur sein Tagebuch Licht in die Tage vor Sims Tod bringen wird. Doch genau dieses ist nicht auffindbar und seine Suche lässt Orla nicht los...

    Orla ist ein Dorfkind durch und durch. Aufgewachsen in einem irischen Dorf und einer großen Familie kann sie sich ein Leben außerhalb ihres Heimatortes nicht vorstellen. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, hat aber einen eigenen Kopf und eine feste Meinung zu den meisten Dingen, wodurch man sie schon fast als starrsinnig bezeichnen könnte. Diese Eigenschaften stehen im starken Kontrast zu Sims, denn dieser ist Schauspieler und liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Mit Sim zusammen fühlt Orla sich wohl und ihr ist klar, dass er der Mann fürs Leben ist. Mit ihm nach London zu gehen, wo er einen wichtigen Film dreht, ist für sie aber unvorstellbar.
    Als sie schließlich von Sims Tod erfährt und nach London reist erkennt sie, dass Sim vielleicht doch nicht immer so war, wie sie dachte. Sie erfährt Dinge, die sie sich bisher kaum vorstellen konnte und als sie schließlich den Brief vom Valentinstag öffnet, ist sie bereits nicht mehr das naive irische Dorfmädchen…
    Orla als Protagonistin war mir im gesamten Roman nicht vollständig sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle kommen durch die personale Erzählperspektive aus ihrer Sicht zwar gut zur Geltung und sind auch authentisch und greifbar, trotzdem grenzte ihr Verhalten teilweise an Wahnsinn und Fanatismus, gepaart mit einer großen Portion Naivität die ich ein wenig anstrengend fand. Zusätzlich zu diesem Gefühl zog sich die Handlung teilweise sehr in die länge und obwohl der Schreibstil an sich leicht und locker war, zog sich der Roman teilweise doch etwas dahin.
    Trotzdem bewundere ich die Entwicklung, die Orla in dem Jahr in dem wir sie begleiten durchmacht. Der Tod von Sim macht sie erwachsener und lässt sie viele Dinge klarer sehen. Sie beginnt sich aus ihrem Loch heraus zu kämpfen und erkennt, was sie selbst wert ist und wo ihre Stärken liegen, sie stellt fest, dass sie sich lange vor der Wahrheit gedrückt hat und sich damit selbst belogen hat. Sie wird selbstbewusster und durch ihre Hartnäckigkeit ist sie in der Lage nicht nur sich selbst zu helfen, sondern auch ihrer Vermieterin Maud und ihren Schülerinnen und Schülern. Dieser Charakterzug von Orla und das Einbinden einer tieferen zweiten Ebene im Roman hat mir gut gefallen. So bekommt neben dem Hauptthema Liebe auch die Freundschaft eine wichtige Rolle und es wird deutlich, dass man manchmal auf die Hilfe von Freunden angewiesen ist und alleine nicht weiterkommt.
    Auch zeigt sich, dass es eben immer zwei Seiten einer Geschichte gibt und dass Liebe viele Gesichter hat.
    Die Nebenfiguren waren dagegen sehr sympathisch. Sie waren liebevoll dargestellt und teilweise mit viel Humor beschrieben.
    Einen richtigen Spannungsbogen gibt es in der Handlung nicht, wobei man schon mitfiebert und des Rätsels Lösung herausfinden möchte. Das Ende hat mich dann schließlich auch tatsächlich überrascht, obwohl mir ein ähnlicher Gedankengang bereits im Laufe des Romans in den Sinn kam.
    Insgesamt fühlte ich mich ein wenig an Bridget Jones erinnert, vielleicht auch an „P.S. Ich liebe dich“ und finde, dass der Roman sich als Film bewähren würde und mir in dem Format auch besser gefallen könnte.

    Mein Fazit: Letztendlich vergebe ich 3,5 von 5 Sternen für den Roman von Juliet Ashton. Er beschreibt eine solide Liebesgeschichte mit einer guten Handlungsidee ohne große Überraschungen, ist aber insgesamt gute Unterhaltung und lässt sich gut weglesen.

  14. Cover des Buches Die Liebe deines Lebens (ISBN: 9783596197293)
    Cecelia Ahern

    Die Liebe deines Lebens

     (788)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    … schlägt niemals zweimal an derselben Stelle ein – sagt man. Dass das manchmal anders ist, zeigt Christines Geschichte. Schon einmal war sie dabei, als ein Mann seinem Leben ein Ende setzte. Als sie dann Adam auf einer Brücke stehend vorfindet, von der er sich stürzen will, kann sie nicht anders als sich einzumischen und ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Sie verspricht ihm, ihm bis zu seinem Geburtstag zu zeigen, wie lebenswert das Leben eigentlich ist. Doch wie schwer das ist, wird ihr ziemlich schnell klar. Wird sie es schaffen, Adam für das Leben zu überzeugen?

    Eigentlich bin ich bei den Romanen von Cecelia Ahern meistens nicht überzeugt. Die gehypten Bücher, die sie schreibt, sind meistens nicht nach meinem Geschmack, deshalb ging ich mit Vorbehalten an dieses Buch. Zu meinem Erstaunen gefiel mir die Geschichte um Christine und Adam aber wirklich gut.

    Christine scheint von Selbstmördern verfolgt – schon ihre Mutter tötete sich selbst, als sie noch ein kleines Kind war. So kann sie den Gedanken nicht ertragen, dass Adam sich töten könnte. Ihre Ideen, wie sie Adam das Leben schmackhaft machen könnte, fand ich wirklich witzig. Sie gibt sich richtig Mühe – auch wenn sie die Ideen aus ihren zahlreichen Ratgebern nimmt – oder auch gerade deshalb.

    Insgesamt fand ich das Buch liebenswert und schön. Ich habe Christine und Adam bei ihren Unternehmungen gerne begleitet und fand das Buch anrührend. Gefiel mir!

  15. Cover des Buches Spiegelsplitter (ISBN: 9783551300447)
    Ava Reed

    Spiegelsplitter

     (373)
    Aktuelle Rezension von: Xenia-Lynn

    ➾𝕽𝖊𝖟𝖊𝖓𝖘𝖎𝖔𝖓 

    „Spiegelsplitter“ von Ava Reed war zu aller erst eine reine Entscheidung des Covers. Schließlich entspricht es genau meinem Geschmack mit seinen blauen Verzierungen und Spiegelung in der Schrift, die ich zugegeben erst ein bisschen verwirrend fand. Außerdem kam mir die Figur auf dem Cover so bekannt vor. Ich bin überzeugt, dass es die gleiche ist wie auf dem Cover von „Silberschwingen“. Nicht zuletzt aber hat mich Ava Reed dazu gebracht dieses Buch auch aufzuschlagen. Schließlich war „Ashes and Souls“ mein Jahres Highlight 2020!

    Der Schreibstil ist sehr simpel gehalten und, der Zielgruppe angemessen, nur für meinen Geschmack etwas zu simpel.
     Die Handlung von „Spiegelsplitter ist gut durchdacht und ich habe an einigen Stellen wirklich mitgefiebert, wie ich gehofft habe, und nicht zu vorhersehbar. Man merkt recht früh, dass mit der Protagonistin Caitlin etwas nicht stimmt, zumal sie ihr Spiegelbild nicht sehen kann. Ich frage mich allerdings, warum sie das nicht hinterfragt und es einfach hinnimmt… Was mich wirklich an ihr überrascht und gefreut hat, ist, dass sie nicht gleich ihrem Seelenverwandten verfällt und es erst bei Mago versucht, der ein dunkles Geheimnis und einen damit verbundenen Plan verheimlicht. Auch das Konzept der Spiegelwelt ist meiner Meinung nach gut, aber hätte viel mehr Potenzial. An der Handlung und generell an der Erzählweise hat mich die doppelte Sicht mehr als genervt. Doppelte Sicht sage ich deshalb, weil jede Szene zweimal erzählt wurde. Einmal aus Caitlins Perspektive und dann noch aus der von Finn und ich habe wirklich überlegt, Finns Kapitel zu überspringen. Ich meine, ist das wirklich nötig? Muss jeder Gedankengang offengelegt werden? Muss verdammt alles verraten werden? Es hat dem Buch seinen Reiz genommen. Aber ich dachte mir, was du anfängst bringst du auch ganz zu Ende.

    In Caitlin konnte ich mich ziemlich schnell einfühlen und ihre Handlungen gut nachvollziehen. Ich hätte unter solchem Druck, mit einer solchen Bestimmung nicht anders gehandelt. Ich habe mit ihr gezweifelt und geweint. 

    𝕱𝖆𝖟𝖎𝖙

    An sich ist die Grundidee hinter der Geschichte eine sehr gute, die etwas weiter ausbaufähig ist. Mein größter Kritikpunkt ist einfach die doppelte Sicht auf die Geschehnisse, was an einigen Stellen gut war, an den meisten aber einfach überflüssig. Das ist mitunter einer der Gründe, weshalb ich mich gegen den zweiten Band entschieden habe.
     Von mir bekommt „Spiegelsplitter“ 3 von 5 Sternen! 

  16. Cover des Buches Save me from the Night (ISBN: 9783499000065)
    Kira Mohn

    Save me from the Night

     (291)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    1,5 Sterne // Drama und Gewalt



    SPOILER!


    Nein, dieses Buch ist wirklich so gar nicht meins. Die Liebesgeschichte spielt nur im Hintergrund eine Rolle. Eigentlich geht es viel mehr um Drama, Gewalt und noch mehr Gewalt. Die drei Hauptcharaktere (Seanna, Niall und seine Tochter Emmy) haben viel erlebt und man weiß nicht wessen Schicksal härter ist. Es liegt so eine Schwere und Traurigkeit auf der Geschichte, dass man kaum einmal Lächeln konnte. Alle scheinen deprimiert zu sein und teilweise sogar traumatisiert. Emmy hat so offensichtliche Probleme, dass man kaum weiterlesen kann. Und auch Seanna sollte sich dringend jemandem anvertrauen. Sie wirkt dadurch natürlich viel älter als sie ist. Sie sieht verantwortlich gegenüber ihrer Schwester, obwohl diese gerade einmal (nicht einmal nennenswerte 4 Jahre jünger ist). Doch schon ein paar Zeilen später verhält sich Seanna wie ein Kind. Es ist so viel Widersprüchliches in dieser Geschichte.. Es macht keinen Spaß diese zu lesen. Auch, dass Seanna sich um die kleine Emmy kümmert, obwohl Seanna (selbst noch fast ein Kind) so viele Probleme in ihrem eigenen Leben hat scheint mir nicht richtig zu sein. Das Lesen hinterlässt nur Traurigkeit. Für mich der schlechteste Band der Trilogie.

  17. Cover des Buches Hundert Namen (ISBN: 9783596186839)
    Cecelia Ahern

    Hundert Namen

     (759)
    Aktuelle Rezension von: Kleinhalbisleseparadies

    Dieses Buch hat mich überrascht. Eigentlich bin ich ein totaler Cecelia Ahern Fan, ich habe nahezu alle Bücher von ihr gelesen, dieses hier aber war mein letztes bisher von der Autorin. 

    Es ging in dem ganzen Buch nicht wirklich weiter. Es hat an Spannung gefehlt und war sehr langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiterzulesen. Das Ende wiederum war sehr schön, aber hat leider die Wertung zu dem Buch nicht sonderlich verbessert. 

  18. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.103)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Harry viertes Jahr in Hogwarts fängt damit an, dass er wieder einmal im Ligusterweg festhängt. Doch die Freude steigt, als er eine Einladung von der Weasley Familie bekommt die Quidditsch Weltmeisterschaft zu sehen, ehe es zurück in die Schule geht.

    Doch während der Weltmeisterschaft wird das dunkle Mal von Voldemort am Himmel gesehen und alles gerät in helle Aufregung. Zudem steht dieses Jahr in Hogwarts ein besonderes Event an: Das trimagische Turnier in dem drei Zaubererschulen gegeneinander antreten.

    Harry Potter und der Feuerkelch ist ein Re-reading in jedem Fall wert.

    Band 3 war bisher mein unangefochtener Favorit, aber Band 4 macht ihm nun starke Konkurrenz.

    Als ich Band 4 als Kind gelesen habe, kam er mir an manchen Stellen unspektakulär vor und langatmig. Jetzt konnte ich ihn nur mit Mühe aus der Hand legen. Er hat auf mich einen ganz anderen Eindruck hinterlassen, als damals. Es gab viele Dinge, die mir jetzt aufgefallen sind und wichtig waren, die ich aber früher nicht als solche wahrgenommen habe, wie die Andeutung über das trimagische Turnier oder wie die Weasley Zwillinge immer wieder zusammen sitzen und über Pergamentrollen brüten.

    Aber auch Namen, die im Buch immer wieder auftauchen oder Situationen, wie der Vorfall bei Mad-Eye Moody.

    Vor allem auch der Punkt über das trimagische Turnier war spannend, da man als Leser mehr über andere Zaubererschulen erfährt und wie die magischen Orte, wie Hogwarts vor Muggeln geschützt sind.

    Im Vergleich zum Film ist das Buch wesentlich umfangreicher und informativer. Im Film wurden viele Punkte verändert und weggelassen, wie der Vorfall bei Mad-Eye und auch das Thema Hauselfen. Das kommt leider im Film gar nicht vor. Ebenso wird im Film der Eindruck erweckt, dass Beauxbatons und Durmstrang je eine reine Mädchenschule bzw. eine reine Jungenschule wäre. Im Buch wird jedoch die Ankunft von Jungen und Mädchen berichtet.

    Erschreckend ist auch die Reaktion der Zauberer.

    Es gibt so viele Möglichkeiten auf magische Weise Dinge zu finden, zu suchen und zu verändern. Aber sie sind nicht in der Lage heraus zu finden, ob eine Haushelfe einen Zauber ausgeübt hat oder ob Harry seinen Namen in den Feuerkelch warf. Was ist mit einem Wahrheitstrank? Wenn das Ministerium die Nutzung kontrolliert, warum kann dann keine Sondergenehmigung erteilt werden? Später im Buch wird es ja auch einfach so benutzt.

    Ebenso die Tatsache, dass das Ministerium nicht in der Lage war heraus zu finden, wer unter dem Imperius Fluch stand oder nicht. Wahrheitstrank! Nutzt den Wahrheitstrank! Dann kann man doch leicht heraus finden, ob jemand zu Voldemort freiwillig gehörte oder nicht.

    Ich muss auch in diesem Absatz mal zu Mrs. Weasley kommen.

    Sie ist ja die Mutter der Nation. War sie es nicht bisher, dann war es ab dem Punkt, als es zur dritten Aufgabe ging und die Familien die Champions besuchten. Bill und Mrs. Weasley besuchen Harry kurz vor der letzten Aufgabe, statt die Dursleys.

    Der Moment hat mich sehr gerührt und ich musste mir sehr verkneifen nicht zu weinen, weil es zeigt, wie sehr sie eine Ersatzmutter für Harry ist.

    Was ich jedoch nicht verstehe ist, wieso Ron oder Harry Familie nicht schreibt, dass diese Kimkorn Lügen schreibt über Harry und Hermine und sie würde ein doppeltes Spiel mit Harry und Krum abziehen. Spätestens Ostern, als Hermine ein Anstandsgeschenk bekommt, hätte man es aufklären können.

    Es gefällt mir in diesem Buch sehr, dass Sirius weiter auftaucht und sich um Harry kümmert, soweit er kann.

    Alles in allem hat Band 4 sich aus heutiger Sicht für mich sehr spannend entwickelt, dass ich nur schwer aufhören konnte zu lesen. Es ist großartig zu lesen und sich gleichzeitig dabei wieder wie ein Kind fühlen zu können.

  19. Cover des Buches Irgendwo im Glück (ISBN: 9783499272233)
    Anna McPartlin

    Irgendwo im Glück

     (185)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Maisie Bean ist eine Frau die schon in ihrem Leben viel einstecken musste aber egal wie schwer es war,  sie hat sich niemals unterkriegen lassen. 

    Sie hat eine furchtbare Ehe hinter sich und das beste was sie daraus ziehen kann sind ihre beiden Kinder Jeremy und Valerie.

    Durch sie zieht sie ihre ganze Kraft und schafft es sogar ihre Demenz kranke Mutter zuhause zu pflegen was nicht immer einfach ist .

    Ihr Leben nimmt allerdings wieder eine große Wendung ab dem Zeitpunkt als ihr Sohn Jeremy spurlos verschwindet und sie alles daran setzt ihren Sohn wieder zu finden.

    Dinge kommen ans Tageslicht womit niemand gerechnet hat und die Toleranz der Leute auf die Probe stellt.

    Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Es war sehr emotional und auch diese etwas derbe Ausdrucksweise die hier benutzt wird hat mich keinesfalls gestört sondern hat diese Geschichte erst recht glaubhaft für mich gemacht , denn genauso ist es doch auch im wahren Leben, jeder hat seine ganz persönliche Art und Weise und nennt die Dinge beim Namen, 

    ohne alles in Watte einzupacken was einen grade bewegt, aufregt oder wütend macht .

    Ganz große Empfehlung von mir. 

  20. Cover des Buches Harry Potter and the Goblet of Fire (ISBN: 9781408855683)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Goblet of Fire

     (977)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Meine Meinung

    Harry Potter habe ich zum ersten Mal 1999 gelesen, als es gerade erschien und die Welt faszinierte. Auch heute noch, 20 Jahre später, bin ich fasziniert von dieser magischen Welt, dieser tiefgehenden Freundschaft zwischen Harry, Ron und Hermine und der ganzen Zauberei.

    Ein Re-Read auf Englisch musste allein schon wegen der wunderschönen Cover der englischen TB-Ausgaben sein. Rowling weiß einfach, wie man allein durch Schrift eine magische Welt erschafft, die den Leser nie wieder loslässt. Jahrelang habe ich nur die Filme geschaut und dadurch zwangsläufig so viele Details aus den Büchern vergessen. Daher war das Lesen wie ein neues Erlebnis.

    Fazit

    Auch mit Ende 20 ist Harry Potter immer noch ein Muss für mich. Ich liebe die Geschichte einfach so sehr, dass ich die Bücher natürlich nur empfehlen kann!

  21. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_Dumke

    Nate und Liv, Liv und Nate...eine wirklich tolle Geschichte über die beiden "Freunde" die sich durch einen Gefallen so stark zueinander hingezogen fühlen, dass man das knistern förmlich spüren konnte...daumen hoch und absolute kaufempfehlung!

  22. Cover des Buches Find me in the Storm (ISBN: 9783499000072)
    Kira Mohn

    Find me in the Storm

     (236)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Knappe 4 Sterne, weil der Fokus nicht so stark auf der Liebesgeschichte liegt.



    SPOILER!


    Airin ist eine sehr sympathische Protagonistin und auch alle anderen in der Geschichte schließt man schnell ins Herz. Ich habe bereits den 1. Teil gelesen, aber er hat mir nicht so gut gefallen. Anders sah es beim dritten Band der Trilogie aus.  Airin hat wirklich viel zu tun und es geschehen so viele Dinge in ihrem Leben, dass die Liebesgeschichte mit Josh an einigen Stellen in Vergessenheit gerät. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Besonders weil Airin Familie, insbesondere das Bündnis mit ihrer Schwester, im Verlauf der Geschichte immer mehr in den Vordergrund kommt. Das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. Auf der anderen Seite erwartet man beim Kauf des Buches eine Liebesgeschichte. Und auch wenn sich etwas zwischen Airin und Josh entwickelt hat.. Es ging zu schnell und zu holprig los. Man versteht gar nicht wieso die beiden sich auf einmal zueinander hingezogen fühlen, denn sie haben im 1. Drittel des Buches nicht so viel miteinander zu tun. Liebe auf den ersten Blick scheint es allerdings auch nicht zu sein. Das Buch ist also als Liebesgeschichte nicht wirklich mitreißend, aber trotzdem hat es Spaß gemacht von Airin und ihrem Leben zu lesen. Besonders wenn man die ersten zwei Teile der Reihe mochte wird man auch an diesem Teil Gefallen finden.


  23. Cover des Buches Zu nah (ISBN: 9783959671835)
    Olivia Kiernan

    Zu nah

     (198)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Dieses Buch spaltet irgendwie die Thriller-Lesergemeinschaft. Die einen tauchen voll und ganz in die Story rund um Frankie ein. Die anderen fanden es langweilig und vermissten schmerzlich die versprochene Spannung. Es kommt also tatsächlich darauf an zu welcher Gattung Thriller-Leser man gehört.
    Ich selbst bin auch etwas zwiegespalten. Es fiel mir unglaublich schwer mit Frankie warm zu werden. Und ich fragte mich nicht nur ein Mal, warum sie mit diesem Fall nach ihrem traumatischen Erlebnis betraut wurde. Da es sich hier um den ersten Band der Reihe handelt gibt es natürlich eine Menge Rückblenden in Form von “Halluzinationen” durch Frankie sowie das zugehörige Gerichtsverfahren. Wie stark beide Fälle miteinander vernetzt sind wird erst nach und nach klar. Und ja, Frankie ist hier der Hauptfaktor, der alles verknüpft. Ok, nicht nur sie, aber spoilern mag ich nicht.
    Viele werden das Buch wahrscheinlich nach den ersten Kapiteln aus der Hand legen. Denn es ist zwar ein grundsolider Vertreter des Genres, aber er sticht nicht aus der Masse heraus. Die Spannung bleibt so manches Mal auf der Strecke und man erkennt die eine oder andere Wendung durch andere Genrevertreter wieder. Auch wenn es so einige Wendungen und Verdächtige hier in dem Buch gibt. Ich fand es auch überraschend, dass eine Mitarbeiterin, die sich von der Forensik hochgearbeitet hat, so wenig über die Möglichkeiten wusste, die diese bietet. Oder irre ich mich gerade wegen ihrer Laufbahn? Ihr merkt schon, so einen bleibenden Eindruck hat es sich nicht hinterlassen 🙁
    Es ist zwar ein interessantes Buch für zwischendurch, aber nichts was wirklich vom Hocker wirft.

  24. Cover des Buches Weil du bei mir bist (ISBN: 9783499271786)
    Anna McPartlin

    Weil du bei mir bist

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
    Ich habe bereits viel Positives von der Autorin gehört und habe dieses Buch als Mangelexemplar gefunden und habe es spontan mitgenommen :)

    Um was geht es?
    Emma verliert ihren Freund John bei einem tragischen Unfall. Sie und ihre Freunde leiden sehr darunter und gehen mit der Trauer anders um: Die einen betäuben ihre Schmerzen mit Alkohol, der andere wendet sich an Gott oder suchen Halt bei ihren Partnern. 
    Die Zeit vergeht und jeder versucht mit seinem Leben weiterzumachen: Emmas Bruder Noel und ihre Freunde Séan (Johns bester Freund), Anne und Richard (ein befreundetes Paar) und Clodagh. 
    Emmas Bruder Noel ist Priester mit Leib und Seele, was zur Folge hat, dass er nicht in den Genuss kommen darf, eine Frau zu lieben. Mit diesem Entschluss hat er hart zu kämpfen seit er Laura kennengelernt hat. Er beschließt, räumlichen Abstand zu nehmen und geht für mehrere Monate auf Weltreise.
    Séan ist Autor und hegt Gefühle für Emma, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Er hat mit Gewissensbissen zu kämpfen, da es für ihn wie Betrug an seinen toten besten Freund ist, wenn er nun mit Emma zusammenkommt.
    Anne und Richard haben reich geerbt und ziehen in ein Haus aufs Land. Richard findet es toll, Anne jedoch ist todunglücklich. Hinzu kommt, dass das Paar nicht schwanger werden kann, egal wie oft sie es versuchen.
    Clodagh hat bisher immer Pech mit Männern gehabt, bis sie Tom kennengelernt hat. Sie heiraten und Clodagh wird schwanger, was der Karrierefrau überhaupt nicht passt.
    Und mittendrin ist Emma, die um John trauert und die Probleme ihrer Freunde miterlebt und sich nun dazu aufraffen muss, auch für sie da zu sein wie sie für sie in ihrer schweren Zeit da waren.

    Meine Meinung
    Ich fand das Buch sehr schön. 
    Am Anfang fand ich es jedoch verwirrend, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten, da Emma zwar im Vordergrund war, sie aber noch ihre Freunde um sich herum hatte, die ebenfalls zur Geschichte gehören. Ich mochte alle Hauptpersonen auf ihre eigene Art und Weise.
    Das Buch verfolgt in dem Sinne keiner klaren Zeitabfolge; es werden kapitelweise Geschichten und Anekdoten aus Emmas Sicht erzählt, was ich sehr schön finde, da es wie mehrere Kurzgeschichten in einem Band sind.
    Manchmal fand ich, es hat sich etwas gezogen, vor allem beim Trauerprozess, was aber auch daran lag, dass ich so neugierig auf die weitere Handlung war.
    Das Buch behandelt sensible Themen wie Trauer, Tod, Liebe, Schwangerschaft und Glaube, also eine große Vielfalt.
    Das Ende fand ich sehr mitreißend, ich habe es gar nicht so kommen sehen! 
    Ein gelungener Roman mit Witz, Charme und vielen Emotionen!

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