Bücher mit dem Tag "irrenanstalt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irrenanstalt" gekennzeichnet haben.

131 Bücher

  1. Cover des Buches Snow (ISBN: 9783522202374)
    Danielle Paige

    Snow

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung 


    "Snow - Prophezeiung von Feuer und Eis" ist eine  neu Adaption das Märchen Klassikers die Schneekönigin  


    Das Cover ist so schön, ich habe hier eine mitreißende magische Geschichte erwartet.  Diese Erwartungen wurden aber leider sehr schnell enttäuscht. 

    Die Autorin hat hier eine Romanwelt erschaffen, die zwar geheimnisvoll, aber sehr verdreht ist. Hier fliesen nicht nur Elemente aus die Schneekönigin sondern auch aus Alice im Wunderland.  

    Obwohl ich beide Klassiker im originalen wirklich toll finde, passten sie hier für mich leider nicht zusammen.  

    Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …

    Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin "Snow" erzählt, die den Weg zu ihrer Bestimmung finden muss. 

    Snow war genau wie die meisten der Charaktere leider eine sehr flache Figur, sie wird zwar vor Herausforderungen gestellt, macht für mich aber keine große Entwicklung durch. 

    Die Autorin versuchte immer wieder die Spannung durch Wendungen aufzubauen. Jedoch flachte diese nach kürzester Zeit immer wieder ab. 

    Auch der Showdown zwischen den Mächten schaffte es leider nicht mehr mich zu überzeugen. 

    Fazit eine fache Fantasy - Geschichte die mich enttäuscht hat. 



  2. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzbube (ISBN: 9783570163740)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzbube

     (158)
    Aktuelle Rezension von: subwaytosindy

    Ich liebte schon den ersten Teil und kann nur sagen: Leute lest diese Bücher, wenn ihr die Story von Alice im Wunderland mögt und wenn ihr spannende Fantasyromane  liebt.

  3. Cover des Buches Vater unser (ISBN: 9783446262591)
    Angela Lehner

    Vater unser

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Eva Gruber behauptet, eine Gruppe von Kindergartenkindern erschossen zu haben - und erhält damit ihr Ticket in die psychiatrische Abteilung des alten Wiener Spitals. Schnell wird klar, warum sie eigentlich hier ist: Sie möchte ihren Bruder Bernhard retten. Und den Vater töten - denn dann wird alles wieder gut, oder?


    Lange, lange hatte ich keine so dermaßen unzuverlässige Protagonistin wie Eva Gruber mehr in meinen gelesenen Büchern. Angela Lehner lässt ihre Ich-Erzählerin in "Vater Unser" von ganz vielen Menschen und Ereignissen erzählen, Episoden ihrer Kindheit Revue passieren und Zwischenfälle der Gegenwart zum Besten geben. Dabei weiß man als Leser*in nie, was davon nun gerade tatsächlich wahr ist und was sich Eva nur ausdenkt - und genau das macht den besonderen Reiz dieses Buchs aus.


    Die Grenzen zwischen Realität und Lüge verschwimmen in diesem Roman, was aber bleibt ist die Gewissheit, dass Eva Grubers Vergangenheit düster und tragisch ist, an der Grenze zum Ertragbaren, weshalb man eben so manches hin- und wegdichtet. Angela Lehner legt damit in ihrem Buch den Fokus auf psychische Erkrankungen, sie setzt sie in den Mittelpunkt, schweigt nicht - und doch haben die Lesenden auch Einiges zu Schmunzeln und zu Ärgern bei Figuren wie Eva, Bernhard, Korb und der Mutter. Allein das Ende hat mir dann nicht mehr ganz so gut gefallen, ich hätte keinen Roadtrip gebraucht.


    Von mir gibt es eine Empfehlung für dieses skurrile Debüt!

  4. Cover des Buches Der Fluch von Pendle Hill (ISBN: 9783442485062)
    Oscar Muriel

    Der Fluch von Pendle Hill

     (105)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Dies ist der zweite Band der Serie „Ein Fall für Frey und McGray“ - Achtung, es können Spoiler zu Band 1 enthalten sein!

    Neujahr 1889. Ein gefährlicher Psychopath ermordet in der Klinik eine Krankenschwester und flieht. Als Frey und McGray die Befragung durch führen, wird schnell klar, das eben dieser ein Adliger ist, der unter falschen Namen in der Klinik ist, um die Familie nicht in Verruf zu bringen. Noch dazu scheint er sich, während seines Aufenthalts in der Klinik mit der Schwester von McGray angefreundet zu haben. Schwestern haben beobachtet, dass sie sogar mit ihm gesprochen hat! Und das, obwohl sie seit Jahren kein Wort mehr gesagt hat. Dadurch ist McGray natürlich besonders involviert und motiviert. Er will unbedingt Antworten erhalten und tut alles dafür.



    Und wieder begeben wir uns ins Schottland des 19. Jahrhunderts und wieder hadere ich ein bisschen mit den beiden Figuren. Frey wurde aus England zwangsversetzt, was im ersten Teil bereits erläutert wurde, er ist ein sehr guter Ermittler, und er hält sich immer an die geltenden Regeln und Gesetze. McGray dagegen ist ein waschechter Schotte. Er ist manchmal wortkarg, er geizt nicht mit Hohn und Spott und Regeln gelten für ihn scheinbar kaum. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und so extrem unterschiedlich, dass mich beim lesen gerade die schlechteren Eigenschaften so manches mal echt genervt haben. McGrays Spott und Freys Pingeligkeit gingen mir echt manchmal auf die Nerven. Aber gemeinsam zu ermitteln – da sind sie genial zusammen. Und der Fall in diesem Buch ist auch wirklich genial.


    Ein sehr verstrickter Fall, rund um Magie und Hexenzirkel. Aber ist es wirklich alles Zauberei? Oder lässt sich alles irgendwie wissenschaftlich erklären? Dafür fand ich auch das entsprechende Nachwort des Autors total spannend und interessant. Sollte man auf jeden Fall zum Schluss lesen!

    Am Ende fügt sich alles, alle dröseligen Fäden werden irgendwie miteinander versponnen und es löst sich wirklich gut auf.

    Mir hat das sehr gut gefallen, wenn ich auch mit den beiden hadere, und nun stellt sich mir wirklich die Frage, ob ich die Serie nach den beiden ersten Bänden weiter lesen möchte. Wahrscheinlich kommt es dann auf meine Stimmung drauf an und vielleicht, ja vielleicht finden sich Frey und McGray ja auch irgendwann ein bisschen besser zusammen. Das Buch an sich ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden, denn geschrieben ist es einfach richtig gut.

  5. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (431)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  6. Cover des Buches Im Schatten des Turms (ISBN: 9783499276705)
    René Anour

    Im Schatten des Turms

     (53)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was habe ich erwartet? Eine Geschichte über/um den sogenannten Narrenturm in Wien  Ende des 18.Jahrhunderts. Was habe ich bekommen? Eine schlechte Liebesgeschichte mit gelegentlichen historischen Details. Das ganze ist äußert langweilig, völlig unglaubwürdige Charaktere. Wer etwas über Medizingeschichte wissen will und über den Narrenturm, der ist hier ist falsch. Will jemand eine historische  Liebesgeschichte lesen, da kann ich nur sagen: da gibt es besseres.

    Liebesgeschichte ala Bastei Lübbe Roman

  7. Cover des Buches Die Stadt der Blinden (ISBN: 9783442745296)
    José Saramago

    Die Stadt der Blinden

     (550)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Ein Mann steht an einer Ampel. Von einer Sekunde auf die nächste, ohne erklärbaren Grund, erblindet er. Wie ihm ergeht es immer mehr Menschen in seiner Heimatstadt. Wie eine Seuche greift die Blindheit um sich. Die Regierenden wissen sich nicht anders zu helfen, als die Betroffenen in einer verlassenen Irrenanstalt einzuquartieren – unter der Bewachung von Soldaten, die auf jeden schießen, der fliehen will. Je mehr Blinde dort zusammengepfercht werden, desto schlimmer, desto unmenschlicher wird die Situation. Inmitten dieses grausamen Chaos befindet sich ein Augenarzt mit seiner Frau – die als Einzige noch sehen kann …


    Ein unglaublich erschreckendes  Buch; eine Epidemie schlimmer als jede bisher da gewesene Epidemie oder Pandemie. 


    Der ungewöhnliche Schreibstil ist anfangs schwer zu lesen, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Der fesselnde Roman ist flüssig und anspruchsvoll geschrieben. Der Autor hat mit diesem Werk ein sehr erschreckendes und düsteres Szenario dargestellt. 


    Außergewöhnlich ist in dem Buch, dass die Protagonisten nicht mit Namen genannt, dafür mit Eigenschaften beschrieben werden. 


    Sehr detailreich, emotional und erschreckend wird ausgeführt, wie es den Blinden in einer abgeriegelten Irrenanstalt ergeht! Die erblindeten Menschen werden komplett von der Außenwelt isoliert. Sie sind alleine, verängstigt und hilflos, angewiesen auf gestellte Nahrung durch die Sehenden. 

    Wie jedoch immer wieder die Gier und Macht selbst  in größter Not bei  einigen Menschen durchschlägt ist verabscheuungswürdig. In der Anstalt kommt es zu Übergriffen, Missbrauch und Erpressung. 

    Eine schier unbeschreibliche Epidemie in der Stadt lässt den Ausnahmezustand, das Chaos, die Verwüstung erahnen. Es wird ein authentisches Szenario beschrieben, in welchem die Welt nur noch aus Sodom und Gomorra bestehen würde. 


    Ein literarisches Meisterwerk, welches inhaltlich so außergewöhnlich und tiefgründig ist und in seiner -  teilweise philosophischen - Sprache begeistert. Sehr empfehlenswert!

  8. Cover des Buches Als die Tage ihr Licht verloren (ISBN: 9783866124660)
    Stephanie von Hayek

    Als die Tage ihr Licht verloren

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 4 Sternen

    Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gut bürgerlichen Berliner Familie, genießen ihre Jugend. Gitte, die als Sekretärin im Reichsinnenministerium arbeitet, hofft, einst als Juristin Karriere zu machen, Linda, die ungestüme Träumerin, schlägt den künstlerischen Weg ein und heiratet den sensiblen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als seine Nachrichten von der Front ausbleiben und sein Schicksal ungewiss ist, fällt sie in tiefe Melancholie – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Denn die Nationalsozialisten planen bereits, was sie verharmlosend »Euthanasie«, den guten Tod, nennen …

    Da ich mich sehr für den geschichtlichen Hintergrund des dritten Reiches interessiere, wollte ich auch dieses Buch sehr gerne lesen. Ich bin jetzt nicht so bewandert in historischen Romanen, aber bei diesem hatte ich stellenweise das Gefühl, die Autorin wollte zuviel und alles zur gleichen Zeit. Dennoch konnte mich das Buch unterhalten, wenn man bei der schlimmsten Geschichte, die Deutschland je passierte überhaupt von Unterhaltung sprechen kann.
    Mir kam es aber ganz gut recherchiert vor und trotz des überaus ernsten Thema ist das Buch sehr lesenswert. Ich hoffe die Autorin schreibt noch mehr

  9. Cover des Buches Das Herz ist ein einsamer Jäger (ISBN: 9783257242249)
    Carson McCullers

    Das Herz ist ein einsamer Jäger

     (182)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Die Geschichte spielt in einer amerkanischen Kleinstadt in Georgia in den 30er Jahren. Ausgerechnet von einem Gehörlosen fühlen das sensible Mädchen Mick Kelly, der ruhelos umherziehende Sozialrevolutionär Jake Blount, der grüblerische Wirt Biff Brannon und der schwer kranke schwarze Arzt Benedict Copeland sich verstanden. Sie ahnen nicht, dass der gehörlose John Singer nicht weniger als sie unter der Einsamkeit und Sinnlosigkeit des Daseins leidet .. man taucht ein in eine hoffnungslose auswegslose Zeit; Rassismus, Armut, Arbeitslosigkeit..

    grossartige Lektüre.

  10. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.522)
    Aktuelle Rezension von: exploringbookworlds


    Im ersten Moment fande ich den Schreibstil ziemlich komisch, sowohl von der Formulierung her als auch mit den durchgestrichenen Sätzen ... Bin aber ziemlich schnell reingekommen und letztendlich hatte es etwas Poetisches und war eben auch nicht so 0815.
    "𝙸𝚌𝚑 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚎 𝚣𝚞 𝚒𝚑𝚖 𝚑𝚘𝚌𝚑, 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚍𝚊𝚜 𝚜𝚌𝚑𝚒𝚎𝚏𝚎 𝙶𝚛𝚒𝚗𝚜𝚎𝚗 𝚊𝚞𝚜𝚔𝚘𝚜𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝙵𝚊𝚛𝚋𝚎 𝚜𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚐𝚎𝚗, 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚒𝚕𝚕𝚒𝚘𝚗𝚎𝚗 𝙱𝚒𝚕𝚍𝚎𝚛 𝚖𝚊𝚕𝚎𝚗 𝚠ü𝚛𝚍𝚎."

    Dass die Protagonisten eine Lovestory miteinander entwickeln war absehbar, aber es ging mir viel zu schnell... plötzlich waren bei Juliette die mega krassen Gefühle für Adam
    - in dem Aspekt hätte ich mir mehr Zugang für die Leser*innen gewünscht- denn dann war man plötzlich so mitten in dieser "Beziehung" und teilweise haben die Inhalte gegenüber der Hauptstory überwogen, was ich total doof fande, weil ich das Buch wegen der Dystopie angefangen habe und nicht hauptsächlich wegen der Liebesgeschichte ...

    Geschichte der Dystopie: großes ja!, es war super düster und gerade auch den Charakter Warner fand ich echt schwierig zu lesen, aber das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. (Wieso ist eigentlich jeder, der die Reihe liest, so megaaaa begeistert von ihm?! Ich finde ihn furchtbar...). Erschreckend fande ich die Parallen zu der kaputten Welt in dem Buch und der jetzigen Welt wie sie mittlerweile in echt ist, obwohl es bereits 2011 veröffentlicht wurde und damit (vom übernatürlichen Storyteil abgesehen) gar nicht so zukunftsfern ist , wie man damals vielleicht noch dachte.

  11. Cover des Buches Dark Call - Du wirst mich nicht finden (ISBN: 9783959673785)
    Mark Griffin

    Dark Call - Du wirst mich nicht finden

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Holly wird als Kriminalpsychologin von der Polizei angefordert, um sich einen brutalen Doppelmord anzusehen. Vor Ort trifft sie auf den leitenden Ermittler Bishop. Zusammen versuchen sie den Täter hinter der Mordserie zu finden, was sich allerdings als weitaus verzwickter herausstellt als gedacht.

    Ich fand den Thriller von Vorne bis Hinten sehr spannend. Die Auflösung war zwar nicht ganz so mein Fall, weil mir das etwas zu konstruiert vorkam, aber ansonsten wurde ich bestens unterhalten und ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.

    Holly und Bishop als Ermittlerteam finde ich auch sehr interessant und auch hier bin ich gespannt wo da die Reise mit den beiden noch hingeht.

  12. Cover des Buches NORTHERN GOTHIC (ISBN: 9783958350779)
    Andreas Gruber

    NORTHERN GOTHIC

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Ich muss sagen, es handelt sich hierbei um meinen ersten Gruber. Die Kurzgeschichtensammlung bietet dabei einen guten Überblick über den Schreibstil des Autors und derartiges ist für mich immer ein Anhaltspunkt, ob ich mir hinterher einen Roman zulege oder nicht. Ich will in diesem Fall die einzelnen Geschichten als solches bewerten, was letztlich ja doch interessant ist, denn bei Anthologien überzeugen ja nicht immer alle Geschichten.

    Vorwort: (5 Sterne)
    Ja auch wenn man es nicht erwarten würde, aber die Schreiberin des Vorwortes hat genau dieses in eine Geschichte verpackt und ich muss sagen der Ansatz dazu hat mich echt begeistert.

    Schießerei am O. K. Corral: (4 Sterne)
    Warum meine Wertung zu der Geschichte nicht die volle Sternchenanzahl erhält? Das liegt daran, dass mir die Story irgendwie unvollständig erschien. Zwar erwähnt der Autor am Rande einen indianischen Friedhof, doch diesen Hinweis hätte man locker noch um einiges ausbauen können, wodurch die Handlung einen mystischeren Hintergrund bekommen hätte.
    In jedem Fall ist der Hintergrund zu der Schießerei ein interessanter und das obwohl ich aus diesem Genre bisher noch nichts gelesen habe.

    Wirklich böse Sachen: (4,5 Sterne)
    Bei der Geschichte muss ich sagen war die Handlung ab einem bestimmten Punkt durchaus greifbar. Die hohe Wertung meinerseits fällt deswegen aus, weil das Ende die Geschichte in einen wirklich interessantem Licht dastehen lässt. Man fragt sich wie es weitergeht.

    Seit wann trinken Katzen Whisky?: (3,5 Sterne)
    Hier liegt so der typische Krimi vor, der zwar ganz nett zum Lesen ist, aber irgendwie keinen rechten Spannungsbogen aufbaut. Das Ende kann man regelrecht greifen, trotzdem gut geschrieben und wenn man in Wien lebt hat man schnell einen Bezug zu der Umgebung.

    Glauben Sie mir, meine Name ist Dr. Watson!: (4 Sterne)
    Ich find ja Geschichten, die Holmes und Watson adaptieren immer sehr gelungen. Jeder Autor besitzt eine eigene Herangehensweise und Gruber fokusiert sich in dem Punkt auf den Holmes wie ihn Doyle gesehen hat. Die Story an sich besitzt die typischen Wendungen und Wirrungen eines kniffligen Falles. Dennoch hat mich das Ende nicht zu 100% überzeugen können. Dafür verhilft das Miträtseln zu 4 Sternen.

    Bruegels Turmbau zu Babel: (5 Sterne)
    Die Handlung hat mich bei der Geschichte echt begeistert. Es zeigt so richtig die menschliche Psyche auf und wie sie mit etwas versucht umzugehen, dass keine Lösung aufbieten kann.

    Klinik: (2 Sterne)
    Bei der Geschichte habe ich echt gemischte Gefühle beim Lesen gehabt. Mir erschloss sich einerseits nicht ganz warum über 7 Seiten hinweg ein einziger Satz läuft. Sicher, die Kommas gestalten den Gedankenverlauf des Protagonisten deutlich, aber so ganz ohne Punkte ist es schon anstrengend solch eine Geschichte zu lesen.
    Wobei man bereits bei den ersten Sätzen erkennt, dass der Autor damit etwas ganz bestimmtes bezweckt. Was genau kann ich nicht sagen, ich bin nicht dahinter gekommen.

    Ristorante Mystico: (3,5 Sterne)
    Die eigentliche Handlung der Story liest sich wirklich toll, allerdings reisen einen mitunter die vielen Gedankeneinschübe des Protagonisten irgendwie immer wieder raus. Derartiges mindert dann doch die Freude am Lesen. Zumal die Geschichte in einer Endlosschleife weitergehen könnte.

    Das Bahnwärterhaus: (4 Sterne)
    Die Geschichte ist nicht sonderlich lang, dafür sehr intensiv vom Verlauf her und zudem mit einem Ende, das man so zu Beginn nicht erwartet hätte. Trotzdem überkam mich beim Lesen das Gefühl, als hätte der Autor einen entscheidenden Umstand ausgelassen.

    Die Schatten von Norgarth: (4,5 Sterne)
    Wenn man das Vorwort des Autors zu der Geschichte liest ist man fast enttäuscht, dass nicht der ursprüngliche Titel genommen wurde. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass eine solide Fantasygeschichte vorliegt, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wie ein Lichtschein unter der Tür: (4 Sterne)
    Ich find hierbei vor allem weider den Gedankengang des Protagonisten interessant. Er lässt einen in seine tiefsten Gefühlsebenen einblicken und bis zum Schluss würde man das angestrebte Ende und die Auflösung so nicht erwarten.

    Rue de la Tonnellerie: (4 Sterne)
    In der Geschichte geht es um Wagner und Poe. Die beiden in einer Geschichte zu erleben ist ein interessanter Ansatz, wobei sich der großteil der Handlung, in Form von Tagebucheinträgen, dann doch wieder auf Wagner und sein Schaffen fokusiert. Zugleich zeigt es einen Aspekt des Autorendaseins, den nur wenige kennen: Die innere Schaffenskrise.

    Die scharfe Kante des Geodreiecks: (3 Sterne)
    Die Grundidee ist mal etwas ganz anderes. Eigentlich besitzt die Geschichte sogar einen morbiden Humor, aber letztlich verläuft sich alles irgendwie in einem Dreieck.

    Northern Gothic: (4,5 Sterne)
    In der Sammlung ist dies die längste Kurzgeschichte und ich muss sagen auch von der Erzählung her so die intensivste. Der Autor verlagert dafür die Geschichte in die 50er Jahre und spielt mit Klischees, Erwartungshaltungen und einer abgelegenen Gemeinde. All das beflügelt die Fantasy des Lesers und trotzdem hat man hin und wieder das Gefühl, dass bestimmte Stellen einfach schnell abgehandelt werden, was nicht immer zum Vorteil der Handlung ausfällt.

    Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass es sich um Kurzgeschichten aus den verschiedensten Genres handelt. Nicht bei allen habe ich diese explizit erwähnt, auch weil es sonst ein zu großer Spoiler wäre. Manches erschließt sich nämlich erst im Laufe der Geschichte. Ob es mein letzter Gruber war, will ich gar nicht sagen, denn der Autor weiß definitiv, wie man mit der Gefühlslage des Lesers spielt und das macht es interessant seine Bücher zu entdecken.


  13. Cover des Buches Zwischen den Meeren (ISBN: 9783866482579)
    Sarah Moss

    Zwischen den Meeren

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein wunderschönes Cover, wie es sie immer im mare Verlag gibt. Hochwertig mit Lesebändchen und dem typischen weißen Rand an der unteren Seite des Buches, fühle ich mich einfach immer von diesem Verlag angesprochen. Besonders dieses Cover mit den Farben und dem Motiv erinnert mich an Japan, was auch ein wichtiger Bestandteil des vorliegenden Buches ist.

    In Sarah Moss neuer Geschichte erzählt sie von einem jungen, frisch vermählten Ehepaar, Tom und Ally, die schon nach ein paar Wochen Eheleben für längere Zeit getrennt sein werden. Tom baut Leuchttürme und wird nach Japan entsandt. Ally ist Ärztin und interessiert sich besonders für psychisch Kranke. Während Tom in Japan versucht die dortige Welt und deren Menschen zu verstehen, taucht Ally immer tiefer in die Welt der Irrenanstalt zu Hause in Cornwall ein. Beide sind auf ihre Art einsam und versuchen damit klar zu kommen. Ihnen bleibt nichts weiter als Briefe, auf die sie wochenlang warten müssen, um ihre Beziehung aufrecht zu erhalten.

    Zwei sehr interessante Erzählstränge, in Japan und in einer Psychiatrischen Anstalt, zwischen denen die Autorin hin und her wechselt. Mir haben besonders die Teile in Japan gefallen, wobei von Toms Arbeit kaum die Rede ist. Das finde ich störend, denn das war der eigentlich Grund für seine Reise. Es geht eher um die Gepflogenheiten und das viele Unverständnis Toms. So denkt er viel über die (Geister-)Füchse nach, die stets negativ für Familien sind. Er möchte das Land verstehen, kennen lernen und die Natur genießen. Er will das Land gar nicht mehr verlassen und wünscht, er hätte Ally gebeten mitzukommen. In Japan ist er nie allein und lernt, dass Essen aus vielen verschiedenen Konsistenzen bestehen kann, anders als in England. Er vermisst seine Frau und will doch nicht weg.

    Ally wohnt derweil in ihrem Haus, in dem es nass und kalt und schimmelig ist. Da Tom über das Jahr hinweg in Japan bleiben muss, beschließt sie zu ihrer Mutter zu gehen. Eine Frau, vor der sie Angst hat. Eine Frau, die sich selbst nicht wertschätzt, nichts als arbeitet und sich den ganzen Tag von einem Stück Zwieback ernährt. Und dennoch geht Ally dorthin, sie hofft es hätte sich etwas verändert. Sie hofft es so sehr und hat weiterhin so große Angst vor ihrer eigenen Mutter, dass sie selbst in den Status einer Patientin in einer nervlichen Heilanstalt gerät.

    Sarah Moss schreibt in einer tollen Sprache und unaufgeregt. Sie schafft es, dass man besonders mit Ally leidet, die es ihrer Mutter nicht recht machen kann. Ihr Drift in den Verfolgungswahn ist so realistisch beschrieben, dass man die Stimme der Mutter im eigenen Kopf hören kann.

    Ein bisschen unzufrieden war ich dann allerdings mit dem Ende, das ich hier natürlich nicht verraten möchte. Für mich war der Epilog überflüssig und hat der eigenen Phantasie alles genommen.

  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Madame Yin (ISBN: 9783939990345)
    Nathan Winters

    Das Geheimnis der Madame Yin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    London, 1877. Ein junges Mädchen wird ermordet aus der Themse gezogen, im Mund findet man eine Haarlocke in einem Stofffetzen. Wenig später folgt die Leiche einer Opiumkönigin aus dem East End. Beide Morde müssen miteinander zu tun haben, doch die Polizei findet keinen Zusammenhang zwischen den Opfern. Inspektor Robert Edwards vom Scotland Yard wird mit dem Fall betraut und muss sich bald gegen seinen Willen mit der Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen herumschlagen, die ebenfalls Interesse an der Aufklärung des Falles hat. Gemeinsam schlittern sie in die Dunkelheit, die die Bewohner Londons aufgebaut haben und bald müssen sie nicht nur das nächste Opfer des Mörders, sondern auch ihre eigene Haut retten.

    Robert Edwards macht seinem Spitznamen Bull alle Ehre. Mit dem Gemüt eines aus dem Winterschlaf geweckten Bären und der Durchschlagskraft einer Stange Dynamit ausgestattet prügelt er sich durch Londons Unterwelt und trifft dabei nicht immer die klügsten Entscheidungen. Celeste Summersteen dagegen besticht durch Charme, Taktgefühl, Schneid und einem ganzen Repertoire von Tricks, die ihr bei der Verfolgung ihrer Ziele helfen. Ich mochte beide Figuren schon einzeln, aber gemeinsam werden sie zu Goldschätzen und ich liebte den Humor, den beide an den Tag legen.

    Dazu war der Krimi genau richtig für mich, da er nicht zu gruselig und blutig geraten war, und nicht nur einige überraschende Wendungen, sondern auch einen spannenden Zwei-Fronten-Krieg auf Lager hatte. Der Autor verstand es, den Leser mit allen Informationen zu versorgen und gleichzeitig so bei der Stange zu halten, das man dem Ende entgegenfieberte.

  15. Cover des Buches Die vergessenen Worte (ISBN: 9783442383511)
    Liz Trenow

    Die vergessenen Worte

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Matice

    Es handelt sich hier um eine Geschichte, die tatsächlich passiert sein könnte. Totale Verschwiegenheit in gehobenen Kreisen, die mit der unteren Klasse nach ihren Wünschen spielt. Das kleine Volk ist hilflos, während die Mächtigen sich alles rausnehmen was in ihrer Macht steht. 

  16. Cover des Buches Acht Wochen verrückt (ISBN: 9783492274685)
    Eva Lohmann

    Acht Wochen verrückt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Mila ist in ihrem Dasein „ver-rückt“ hat Depressionen und beginnender Burn-out - sie soll erst einmal 8 Wochen in eine Klinik die sich ihrer annimmt.
    Ihr begegnen dort unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichsten Diagnosen und auch mir als Leser gibt es Einblick in diese Art Klinik.
    Humorvoll, ergreifend und lehrreich erzählt Mila uns ihre Geschichte. Ein sehr gutes Buch 

  17. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.483)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:

    Ich habe das Gefühl mich bei Sebastian Fitzeks Büchern zu widerholen. Aber es ist einfach immer wieder tolll und spannend. 🤷🏻‍♀️

    Auch dieses Mal hat mich die Story sofort mitgerissen und ich konnte mitfiebern und miträtseln.

    Das Anstalt-Setting ist nicht neu, aber es funktioniert auch hier ausgezeichnet, erzeugt es doch eine Umgebung voller Misstrauen und Unglauben.

    Auf die Lösung bin ich diesmal relativ flott gekommen. Aber das auch nur durch das Ausschlussprinzip. 😅

    Trotzdem bin ich weiter durch die Seiten geflogen, konnte ich mir doch nicht 100 % sicher sein.

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻

    Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans. 😁

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  18. Cover des Buches 1794 (ISBN: 9783492317948)
    Niklas Natt och Dag

    1794

     (200)
    Aktuelle Rezension von: BuechermonsterBlog

    Einige Monate sind vergangen, seit der Jurist Cecil Winge gemeinsam mit dem Stadtknecht Jean „Mikkel“ Cardell ein entsetzliches Verbrechen aufgeklärt hat, doch in Stockholm hat sich seitdem wenig verändert und das Jahr 1794 präsentiert sich den meisten genauso unmenschlich wie dessen Vorgänger. Nach dem tödlichen Attentat auf König Gustav III. zwei Jahre zuvor sucht das Land weiterhin nach politischer Stabilität und die Elite fürchtet um den Erhalt ihrer Macht, während das schwedische Volk zum überwiegenden Teil weiterhin ein elendiges Dasein in Blut und Dreck führt. 


    Wer also blauäugig gehofft hat, dass der Schwede Niklas Natt och Dag in der Fortsetzung seines Bestsellers „1973“ etwas gnädiger mit seinen Charakteren und seinem Publikum umgehen würde, kann diese Hoffnung schon bald wieder zu Grabe tragen. Dabei beginnt „1794“ zumindest oberflächlich betrachtet deutlich angenehmer als der Vorgänger, denn der Autor verfrachtet den ersten Abschnitt seiner ein weiteres Mal in vier große Teile aufgeteilten Geschichte raus aus dem Moloch Stockholm und rauf auf die Karibikinsel Saint-Barthélemy, die mit ihren paradiesischen Stränden, türkisfarbenem Wasser und malerischen Häusern kaum einen größeren Kontrast zur überfüllten und verdreckten schwedischen Hauptstadt bieten könnte. Doch natürlich trügt der äußere Schein, denn die schwedische Kronkolonie ist vor allem ein Paradies für wohlhabende weiße Besatzer, während die einheimische Bevölkerung brutal versklavt und ausgebeutet wird und der Menschenhandel mit den umliegenden Inseln der Kleinen Antillen floriert. Somit bleibt Natt och Dag auch durch den vorübergehenden Szenenwechsel seiner abgründigen Grundstimmung treu.


    Natürlich gibt es aber auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, wobei vor allem Jean Michael Cardell erneut im Mittelpunkt steht. Der kriegsversehrte Stadtknecht wird dabei ein zweites Mal als Ermittler gebraucht und soll den Mord an einer frisch vermählten jungen Braut aufklären, die in ihrer Hochzeitsnacht auf grausame Weise zu Tode geprügelt wurde. Als Täter wurde schnell der Bräutigam des Opfers ausgemacht, doch die Mutter der Toten glaubt nicht an die Schuld ihres kurzzeitigen Schwiegersohnes und hofft, dass Cardell an den Ermittlungserfolg seines letzten Falles anknüpfen und auch dieses Verbrechen aufklären kann, bevor der verdächtige Ehemann im örtlichen Irrenhaus auch noch das letzte bisschen Verstand verliert. Für den rustikalen Veteranen eröffnet der Fall eine Chance, seinem trostlosen Leben endlich wieder einen Sinn zu geben, zumal Cardell seit seinem letzten Fall auch einen schweren persönlichen Verlust verkraften musste. Allerdings muss sich der einarmige Ermittler auch diesmal nicht alleine durch das abgründige Stockholm kämpfen, sondern bekommt vom Autor erneut einen Partner an die Seite gestellt – allerdings wartet hier eine bittersüße Überraschung auf die Leser:innen, die der Reihe trotz einer Menge Trauer und Wehmut jedoch auch eine interessante Wendung verpasst.


    Insgesamt weist „1794“ sehr viele Parallelen zum ersten Band auf: Der Aufbau ist nahezu identisch, die Charaktere entweder dieselben oder sehr ähnlich zu ihren Vorgängern und auch inhaltlich macht Niklas Natt och Dag viele Schritte zurück zu den Orten und Konflikten von „1793“. Man kann dem Roman also durchaus vorwerfen, im Vergleich zum vorangegangenen Buch wenig Neues zu bieten und sich zu sehr auf Bewährtes zu verlassen. Andererseits hat eben jenes beim ersten Mal hervorragend funktioniert und tut dies auch beim zweiten Mal noch: das historische Stockholm-Setting ist nach wie vor wahnsinnig spannend und mit seinen unendlichen Abgründen wie gemacht für einen düsteren Roman wie diesen, die Charaktere sind nicht weniger faszinierend und komplex und auch die Geschichte selbst schafft es erneut mitzureißen, auch wenn man inzwischen zu wissen scheint, wie der Autor tickt und welche Spielchen er mit seinem Publikum treibt. Doch auch wenn man weiß, dass es sich in dessen Universum kaum lohnt, positive Gefühle wie Glück, Zuversicht oder Hoffnung zuzulassen, so gibt man sich beim Lesen dennoch wieder seinen Instinkten hin – nur um dafür wieder und wieder mit neuen bitteren Tiefschlägen brutal abgestraft zu werden. 


    Es mag sein, dass „1794“ schwächer ist als „1793“ und auch das sehr offene Ende wird vielen nicht gefallen (auch wenn mit „1975“ der nächste und finale Band bereits in den Startlöchern steht). Allerdings haben mich in den letzten Jahren nur wenige Bücher so gefesselt und emotional gepackt, wie es Niklas Natt och Dag mit seinen beiden Stockholm-Romanen geschafft hat, und ich kann es kaum erwarten, mir von ihm ein weiteres Mal Herz und Seele brechen zu lassen – daher ist mir auch dieses Leseerlebnis wie schon zuvor bei „1793“ erneut die volle Punktzahl wert. 

  19. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang


    Ich liebe prinzipiell Bücher, welche mich in eine komplett andere Welt entführen und mich dort wieder als komplett andere Person wieder aufwachen lassen, ganz so habe ich mich in diesem Buch gefühlt!

    Alyssa ist mit Alice Liddell verwandt, welche uns doch allen bekannt ist, doch diese Alyssa ist anders, denn sie kann Insekten und Blumen reden hören und sieht diese Eigenschaft nicht gerade als Gabe an, da doch ihre Mutter aufgrund dessen in eine Anstalt eingeliefert wurde.

    Nicht nur das Alyssa mit dem alltäglichen Wahnsinn zu kämpfen hat, sie muss auch noch mit Wunderland zurecht kommen.


    Getrieben von dem Wahnsinn der Insekten und der ständigen Beeinflussung des Anblickes ihrer Mutter landet Alice dann doch in Wunderland, aber es ist nicht das Wunderland das sie kennt.


    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und auch das Cover ist sehr schön, doch eines hat mich doch als Leser stark verwundert, das Wunderland das ich kenne, wurde mehr oder weniger durch dieses Buch "zerstört".


    Denn Wunderland ist in diesem Buch nicht Wunderland, angefangen mit dem Kreaturen die dort lauern, den Netherlingen, den beiden Spinnenartigen Schwestern am Friedhof, der Teeparty - welche in einer wilden Verfolgung einer lebenden Ente endet welche verspeist werden soll, ist dieses Buch auf seine eigene Art und Weise faszinierend und erschreckend, doch lesen musste ich es unbedingt.

    Was mir sehr gefallen hat in dem Buch, war Alyssa selbst! Ihr Kleidungsstil, ihre leichte Aufsässigkeit, ihre Wortwahl und ihr Durchsetzungsvermögen ist doch ganz anders als die liebe, brave und gut gekleidete Alice!


    Auf jedenfall ist das Buch lesenswert egal ob man Alice im Wunderland gelesen hat oder nicht, den diese Alice ist anders...

  20. Cover des Buches Alle Farben der Welt (ISBN: 9783421045874)
    Giovanni Montanaro

    Alle Farben der Welt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Was selten geschieht, ist, dass ich sofort von einem Buch verzaubert bin. Hier war das der Fall. Es passiert nicht viel, aber die Zärtlichkeit der Worte haben mich einfach berührt. Das Tragische ist, dass vieles an der Geschichte wahr ist. 

    Die Protagonistin Teresa schreibt an van Gogh. An sich schon erstmal eine niedliche Idee, finde ich. Jedoch ist der Anlass alles andere als niedlich. Teresa erzählt ihm, an was sie sich alles in ihrem Leben erinnert. Sie wächst in dem Ort Geel in Belgien auf, wo,, Verrückte,, unter den,, normalen,, Menschen wohnen. Diese Einteilung der Menschen und die Diagnose,, verrückt,, ist erstmal nicht sympathisch. Aber für die damalige Zeit (1881) ist es eine authentische Bezeichnung. 

    Sie beobachtet ihre Umgebung mit sehr viel Gefühl. Sie denkt hin und her, was sie berührt, worauf sie reagiert und was sie irritiert. Viel geht es um den Wandel zur Frau, die Gefühle die dabei eine Rolle spielen und der Liebe zu van Gogh. (Van Gogh ist für mich nur Mittel zum Zweck, um die Geschichte fantastischer zu gestalten. Im Nachwort werden noch reale Bezüge zu ihm erklärt. Generell ist vieles jedoch erdacht.) 

    Es ist, wie gesagt, wenig Handlung vorhanden. Es sind mehr die kleinen poetischen Details und Teresa, die ihre Seele dem Leser offen aufzeigt, was das Buch für mich besonders macht. 

    Das Ende war für mich sehr erschreckend und derb. Manches kann ich ehrlich gesagt auch nicht deuten. Aber trotzdem ist es insgesamt ein sehr gefühlvolles Buch, was den eigenen Blick auf das Anderssein hoffentlich verändert bzw. zum Hinterfragen anregt. 

  21. Cover des Buches Irre Seelen (ISBN: 9783865521644)
    Graham Masterton

    Irre Seelen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover schaut sehr spannend aus, ich mag die Schlichtheit des Covers und man kann nicht gleich auf die Handlung des Buches schliessen. Trotzdem ist es ein Cover, dass auffällt. 

    Das Buch beginnt sehr spannend, man erlebt, wie Jack Reed seine Träume auf das Gelände projeziert und wie er auch meint, dass die Sanierung gut gehen kann, auch die Geschichte rund um die Drudien, die eine alte Kunst ist, zeigt, dass sich der Autor viel überlegt hat, was er in die Geschichte liegen kann.

    Zunächst ist natürlich der Schauplatz mit einer Irrenanstalt sehr gut gewählt, aber die Idee mit den 135 Patienten, die auf einmal verschwinden. Die Patienten,  in den Wänden leben, klingt zunächst komisch, wenn man aber die Magie der Drudien dazu setzt, die Graham Masterton definitiv sehr gut recheriert hat, erscheint das nicht mehr unmöglich und dann wird der Sohn von Jack von diesen sehr gewalttätigen Menschen oder Geistern entführt und die Geschichte nimmt eine Fahrt auf, die einen als Leser total bekommt.

    So baut sich ein wirklich sogartiger Spannungsbogen auf, der dann leider am Ende hin aber so schnell absackt, was irgendwie schade ist, weil da war definiert Luft nach oben. 

    Graham Masterton hat einen sehr interessanten Schreibstil, er schafft es, mit der Angst der Leser sehr gut zu spielen, zu Beginn des Buches ist es schon sehr gruselig, da läuft es einem wirklich kalt den Rücken runter, die Spannung wird auch lange oben gehalten, auch die Verbindung des Plots mit alten Mythen hat etwas, was das Buch absolut überraschend und nicht vorhersehbar macht. Die Charaktere sind sehr vielschichtige angelegt, aber handelt teilweise so unüberlegt und naiv, das einfach im Gesamtbild schon nervt, weil das macht den gut überlegten Plot schon etwas kaputt. 


    Fazit: 

    Irre Seelen ist ein sehr spannendes Buch, der Schreibstil und auch die Erzählstruktur von Graham Masterton sind sehr soglastig, der Autor versteht es, mit der Angst der Leser zu spielen. Leider sind die handelnden Personen manchmal unauthentisch und so geht der Horror manchmal etwas nach unten, auch sackt die Spannung zum Ende hin sehr schnell ab und das gibt leichte Abzüge in der B-Note, aber ein sehr solides Horrorbuch, was sicher nicht für jeden etwas ist, aber für Horrorfans und auch Festa-Fans ist das Buch ein absoluter Leckerbissen. 

  22. Cover des Buches Das Weingut. In stürmischen Zeiten (ISBN: 9783442488032)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. In stürmischen Zeiten

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich liebe diesen Roman. Er ist extrem spannend und voller Emotionen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig. 

    Insbesondere die Beschreibung des Kriegs hat mich als Leserin sehr mitgenommen. Man kann sich alles ziemlich genau vorstellen: wie die Verwundeten auf den Feldern liegen und Franz ihnen hilft. Aber auch wie sehr alle leiden. 

    Ich würde immer wieder wütend auf Franz' Vater und Schwester. Ihr Benehmen ist einfach unentschuldbar. Sie bringen regelrecht Leiden über Franz, Irene und Franz' Mutter. Dabei ist der Rest der Roman Figuren so sympathisch und liebenswert. 

    Man schließt die Hauptfigur en sehr schnell ins Herz und lebt mit ihnen zahlreiche Tiefs durch. Ein Unglück (oder böse Tat) folgt dem anderen. Das macht das Buch aber gerade so spannend. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall schon bald lesen. 

    Den Roman kann ich nur weiterempfehlen. Und zwar mit 6 von 5 Sternen! 

  23. Cover des Buches Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783442490745)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nachdem Irene erfahren hat, dass Franz ihr Halbbruder ist, hat sie alles hinter sich gelassen und versucht nun, sich ein neues Leben in Lambrecht aufzubauen. Dabei lernt sie Josef kennen, den Anführer einer Arbeitervereinigung, und beginnt, sich dort für die Rechte der Frauen einzusetzen.

     

    Meine Meinung:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ erzählt Marie Lacrosse die Geschichte um Irene Weber und die Familie Gerban weiter. Auch hier malt sie wieder auf ihre einzigartige Weise Bilder und Geschichten und verwebt gekonnt Fakten und Fiktion und es ist einfach nur schön und eindrucksvoll zu lesen.

     

    Für den zweiten Teil nutzt die Autorin drei Handlungsstränge. Einmal erzählt sie aus der Irrenanstalt in Klingenmünster von Franz Mutter, die dort zu Unrecht festgehalten und sediert wird. Ich mag Pauline einfach und ihre innere Stärke, wie sie im Laufe des Buches ihr Leben wieder in die Hand nimmt und am Ende alle nach ihrer Pfeife tanzen. In diesem Teil erfahren wir auch, wie früher in solchen Anstalten die Behandlung der Patienten gehandhabt wurde und es ist erschreckend, wie man diese Menschen einfach ruhiggestellt hat oder stundenlang in sog. Dauerbäder gelegt hat.

     

    Dann dürfen wir natürlich Irene begleiten. Sie gefällt mir immer noch gut. Und anhand ihres Weges in diesem Buch bringt uns die Autorin zugleich die Arbeitervereinigung näher und wie die Arbeiter begonnen haben, sich gegen die unwürdigen Arbeitsumstände in den Fabriken aufzulehnen. Es geht weiter um Kinderarbeit und um die Unfälle, die zugunsten des Profits billigend in Kauf genommen wurden. Mir gefällt, wie die empathische Irene sich auch in diesem Teil entwickelt. Stärker wird aber dennoch immer das Wohl der anderen mit im Blick hat.

     

    Und wir erleben auf dem Gut der Gerbans, wie die ehemaligen Elsässer eingedeutscht werden sollen. Wie die französische Bevölkerung nach dem deutsch-französischen Krieg von den Deutschen geächtet wurde. Und wie Franz hier mit einem bayerischen Pass zurück auf das Gut kommt und dort alles in die Hand nimmt. Wie er als Leiter des Weinguts Verantwortung übernimmt, sein Temperament zügeln lernt und wie er sich auf die Suche nach Irene macht, die Wahrheit herausfindet und meine Hoffnungen aus dem ersten Teil doch noch erfüllt werden.

     

    Ein wirklich schönes Buch, das uns in die aufregende Welt im Elsass der 1870er Jahre führt, eine spannende Zeit, in der alles im Wandel ist. Eine klare Leseempfehlung an alle, die historische Romane, basierend auf geschichtlichen Fakten, mögen!

     

    Fazit:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ führt Marie Lacrosse die Geschichte von Irene und Franz weiter. Wo im ersten Band der deutsch-französischen Krieg im Mittelpunkt war, da geht es jetzt um die Zustände in den Irrenanstalten, um Kinderarbeit und um die Gründung und die Aktionen der ersten Arbeitnehmervereinigungen sowie die ersten Arbeitsstreiks. Hier hat Irene, die den Anführer der Arbeitnehmervereinigung Josef kennengelernt hat, der sich ihr und ihrem Sohn annimmt, eine besondere Rolle. Sie kämpft sich hart durch das schwierige Leben in einer Tuchfabrik nach oben, setzt sich für die Arbeiterinnen ein und entwickelt ein ganz neues Selbstbewusstsein. Es ist wieder unglaublich mitreißend, wie die Autorin Fakten und Fiktion verwebt und ein plastisches Abbild der damaligen Zeit schafft, das mitreißt, entsetzt, zu Herzen geht und von dem man nicht genug bekommt. Und auch Pauline, die von ihrem Mann in einer Irrenanstalt eingewiesen wird, kämpft sich durch. Dies ist eine Geschichte über starke Frauen mit einem wunderschönen Happy End – wenn auch nicht für alle.

     

    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

  24. Cover des Buches Nachruf auf den Mond (ISBN: 9783426304372)
    Nathan Filer

    Nachruf auf den Mond

     (151)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Im Roman geht es um Matthew Holmes der in einer Psychiatrie sitzt und dort am Computer seine Geschichte aufschreibt. Dabei erfährt man schon auf den  ersten paar Seiten, dass sein Bruder tot ist und Matthew sich die Schuld daran gibt, was aber genau passiert ist und weshalb er in der Psychiatrie gelandet ist erfährt man erst nach und nach...

    Kein leichtes Buch, welches man eben so weg lesen kann. Man muss sich Zeit dafür nehmen...eine Schwierigkeit ist der Schreibstil. Es ist eine geniale Idee aus Sicht eines psychisch kranken zu schreiben, der immer wieder von Thema zu Thema springt, plötzliche Seitensprünge entstehen oder der Leser wird sogar manchmal von Matthew direkt angesprochen. Das macht es einem aber auch nicht einfach das Buch zu lesen. Man muss sich sehr konzentrieren was Matthew schon erzählt hat und wann das war. Und ob man sich momentan in der jüngeren, der älteren Vergangenheit oder der Gegenwart befindet.

    Die Geschichte ist ähnlich einer Zwiebel aufgebaut, bei der man erst viele Schichten abtragen muss um auf den Kern zu kommen. Trotzdem sehr lesenswert geschrieben.

    1 Stern ziehe ich ab, da es mir manchmal ZU verworren war in welcher Zeit sich Matthew momentan befindet.

    Das Cover passt ganz gut wenn man das Buch gelesen hat weiss man auch was Mond und Ameise zu bedeuten haben.

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