Bücher mit dem Tag "irrtum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "irrtum" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Einsteins Irrtum (ISBN: 9783421047540)
    David Bodanis

    Einsteins Irrtum

    (5)
    Aktuelle Rezension von: 101844
    David Bodanis hat es geschafft, das Leben und vor allem die Arbeit Albert Einsteins verständlich und wertschätzend darzustellen. Das Buch hat eine übersichtliche Gliederung von sechs Teilen, Prolog und Anhang. Mit 335 Seiten liegt es auch nicht schwer im Magen. 
    Der Prolog ist emotional etwas aufgeladen. Einstein wird als vereinsamte Ikone dargestellt. 
    Schon zu Beginn werden seine Grundgedanken in Form des Energieerhaltungsgesetzes und des Materieerhaltungssatzes anschaulich erklärt. Entsprechende Grafiken unterstützen den Leser beim Verstehen der komplexeren Inhalte. Abgelöst und aufgelockert wird das Ganze durch Schilderungen von Einsteins Kindheit und Jugend in einer liebevollen und technisch versierten Familie. Das Klischee des unkonventionellen träumerischen Genies wird bestätigt und durch die Beschreibung seiner autodidaktischen Fähigkeiten positiv verstärkt. 
    Das Einstein ein charmanter Frauenheld war, mag man sich nur bedingt vorstellen können und doch scheint da etwas Wahres dran zu sein. Vereinzelte Anekdoten lassen den Leser schmunzeln. Interessante Exkurse über Hubble und Keppler erhöhen den Lesespaß ungemein. 
    Der Epilog ist sehr wertschätzend verfasst und für alle weiterhin Interessierten findet sich im Anhang eine detaillierte Erklärung von Einsteins Relativitätstheorie. 


    Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch ohne unnötige Längen und alles andere als trocken.


    Das Buch wurde mir von der Randomhouse Verlagsgruppe freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
  2. Cover des Buches True Love (ISBN: 9783751920643)
    Kitty Clark

    True Love

    (31)
    Aktuelle Rezension von: c.bookscorner

    Das Cover ist sehr schön gehalten und passt gut zur Story.
    Man wird als sofort in die Handlung gesogen und ist mitten im chaotischen Leben von Amy. Die Protagonistin ist einerseits unglaublich romantisch, aber andererseits leider auch naiv. Ich habe sofort Sympathie mit ihr geschlossen. Kitty Clark schafft es wunderbar, dem Leser das Gefühl zu geben, dass Amys Traum von der perfekten Verlobung leider nicht klappen wird. Ich wollte sie schütteln, ihr die Augen öffnen um sie vor dem Schmerz zu warnen, weil das Schicksal und die Handlung mich wirklich mitgerissen haben. Aber Amy hat das alleine geschafft, sie legte eine tolle Wandlung hin und fand zu sich selbst. Eine wirklich wichtige Botschaft an alle Leser.
    Auch die anderen Charaktere kamen gut rüber, aber ich hätte mir hier und da noch ein paar mehr Eigenschaften gewünscht, die der Person eine gewisse Tiefe geben.
    Die Storyline kommt sehr zügig voran, an manchen Stellen geht es mir etwas zu hastig. Grade, weil sie einige Szenen so wundervoll langsam, detailliert und mit Liebe beschreibt, hätte ich mir auch bei anderen Ereignissen diese Ruhe gewünscht. Langweilig wird es jedoch auf keinen Fall. Die komplette Storyline ist voller Geschehnisse, da hätte man bestimmt auch zwei Bücher draus machen können.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kommt zügig voran und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht.
    Harry hat es mir besonders angetan. Die Idee dahinter ist so genial und liebevoll zugleich und er hat ein wirklich schönes Ende gefunden, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er Amys Neustart noch miterleben darf.
    Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne. Es eignet sich gut für alle Fans von Hochzeiten und romantischen Geschichten.

  3. Cover des Buches Dämmerung der Leidenschaft (ISBN: 9783442350780)
    Linda Howard

    Dämmerung der Leidenschaft

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Fran-Ci
    Dieses Buch führt einen durch das ganze Leben von Roanne, es zeigt sie in verschiedenen Lebensabschnitten, wodurch man sich besonders gut mit ihr identifizieren kann.
    Sie hat einen sehr starken Charakter und hält lange Jahre an ihrer großen Liebe fest, selbst in schwierigen Zeiten (dieses Buch ist so einfühlsam geschrieben, dass ich oft heulen musste :) ).
    Ich liebe dieses Buch einfach, und hoffe, dass ihr das auch tun werdet.
  4. Cover des Buches Ein zufälliger Irrtum über die Liebe (ISBN: 9783959671330)
    Brianna Wolfson

    Ein zufälliger Irrtum über die Liebe

    (21)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0
    Zum Cover:

     

    Ein zweidimensional wirkendes Titelblatt, das auch aus Kartonage hergestellt sein könnte, über dem ein gesichtloses Mädchen in den Wolken schaukelt, zieht den Blick auf sich, es ist außergewöhnlich. Da die Worte „zufälliger“ und „Liebe“ entweder färbig anders bzw. in einer anderen Schriftart verfasst sind, geben sie dem Inhalt des Buches bereits hier eine besondere Bedeutung.

     

    Zum Inhalt:

     

    Willow ist ein außergewöhnliches elfjähriges Mädchen, das in und zwischen zwei Welten lebt – die eine Welt besteht für sie aus umfassender Liebe, in der keine Zwänge herrschen, in der nichts verboten ist und Fantasie bzw. Kreativität in aller Intensität erlebt werden können, die andere besteht aus Normen, Regeln, Zwängen, Gefühlskälte und der Vorstellung, wie man zu sein hat.

    So zumindest erlebt Willow den Unterschied zwischen der Welt ihrer Mutter und der ihres Vaters, in der Welt ihrer Mutter Rosie fühlt sie sich geborgen, die Welt ihres Vaters Rex kann sie nicht ausstehen, daher zieht sie sich gefühlsmäßig in ihr Schneckenhaus zurück. Man kann gar nicht glauben, dass sich zwei so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Rex und Rosie sich einmal geliebt bzw. zusammengelebt haben.

    Willow fühlt die alles umfassende Liebe ihrer Mutter, doch die Liebe ihres Vaters bleibt ihr versagt. Ihr jüngerer Bruder Asher hat mit der Trennung seiner Eltern weniger Probleme. Doch die Veränderungen lassen nicht auf sich warten und führen zu weitreichenden Konsequenzen.

    Willow ist eigenwillig, störrisch, konsequent und wird in der Schule gemobbt, was oft dazu führt, dass sie einnässt. Als eines Tages etwas Schreckliches passiert, wird die Situation für sie noch schlimmer. Wird sie daraus entfliehen können und doch noch die Liebe ihres Vaters entdecken?

     

    Zum Stil:

     

    Das Buch erzählt in angenehmem, flüssig zu lesendem Schreibstil nicht nur von Willows Leben sondern in Rückblenden dazu auch davon, wie ihre Eltern sich kennen- und liebengelernt haben bis zu den Faktoren, die zur Trennung geführt haben. Die unterschiedlichen Sicht- und Handlungsweisen lassen den Leser Partei einmal für den einen, dann wieder für den anderen Protagonisten ergreifen, mit dem man mitfühlt, mitleidet, sich über ihn ärgert oder sich mit ihm freut.

    Wie schnell das Urteil über eine Person revidiert werden muss, wenn man nähere Umstände kennenlernt, führt dieses Buch vor Augen, das ans Herz geht.

     

    Fazit:

    Ein Buch wie dieses ist eine Besonderheit, da es viele Seiten einer Persönlichkeit aufzeigt. Es hat mich berührt, ja sogar zu Tränen gerührt. Obwohl es leicht zu lesen ist, ist es tiefgehend und zeigt die vielschichtigen zarten Facetten, in denen Liebe zu finden sein kann.

     

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

     

  5. Cover des Buches Stürmische Nächte mit einem Highlander (ISBN: 9783956492921)
    Lynsay Sands

    Stürmische Nächte mit einem Highlander

    (10)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Bisher gefielen mir wirklich alle Highlander-Romane von Lynsay Sands und auch von diesem hier wurde ich nicht enttäuscht. 

    Lady Kyla ist eine wirklich tolle Protagonistin, aber auch wenn sie manchmal von anderen gerettet werden muss lässt sie sich nicht so schnell abschieben und ist nicht scheu Wiederstand zu leisten. Und wenn man das größere Bild betrachtet sind all ihre Reaktionen wirklich gerechtfertigt. 

    Kommen wir nun zu Galen. Ein sturer Bock von einem Mann. Wirklich. Dennoch gefiel mir die Entwicklung die die beiden durchmachten sehr gut.

  6. Cover des Buches Der Serienkiller, der keiner war (ISBN: 9783442715664)
    Dan Josefsson

    Der Serienkiller, der keiner war

    (62)
    Aktuelle Rezension von: BookLooker


    Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.

    Zum einen ist natürlich die Thematik an sich, dass einem unschuldigen Menschen eingeredet wurde, das dieser ein Psychokiller ist und das in Deutschland sehr schockierend.

    Ich fand die Lektüre äußerst spannend und auch die ganzen Informationen sind sehr präzise recherchiert.

    Ich würde das Buch jedem Krimi/ Thriller Fan empfehlen, da es auf jeden Fall die nötige Spannung beinhaltet.

  7. Cover des Buches Die Paprikantin (ISBN: 9783548268606)
    Lysann Heller

    Die Paprikantin

    (22)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Der Ungar an sich neigt zu Gefühlsausbrüchen, auch wenn er in Rumänien lebt.‘ (Seite 193)

    Lysann Heller war als Kind zwei Mal mit ihren Eltern in Ungarn, und nach ihrem Studium entschließt sie sich, ins Land zurückzukehren und ein Praktikum bei der deutschsprachigen ‚Budapester Zeitung‘ zu absolvieren.

    In ‚Die Paprikantin‘ erzählt sie von den Stolpersteinen der ungarischen Sprache und der ungarischen Mentalität, aber auch vom Eingewöhnen in Budapest und von ihrem ersten Job als Journalistin.

    Heller geht unter anderem auf Themen wie Franz Liszt und Tony Curtis, ‚Paris des Ostens‘ und ‚rotten beauty‘, Terézia Mora und György Dalos, Fahrrad und U-Bahn, Donaumonarchie und Habsburger, Vertrag von Trianon und Alkoholismus, Kleidungsstil und Zeitgefühl, Obdachlose und Rentner, Kontinentalklima und Winterschlaf, Pfeilkreuzler und Judentum, Namenstag und Familie, Pörkölt und Pálinka, Kaffeehäuser und Komplimente, Religion und Mystik, Balaton und Rumänien, Roma und Ferienlager ein.

    Mir hat ‚Die Paprikantin‘ gut gefallen, denn Heller vermittelt hier viel Wissen über Ungarn und seine Bewohner und schafft es zudem, den Leser durchweg zu unterhalten.

    Selbstverständlich finden sich im Buch unzählige Stereotypen, aber das ist nun einmal so bei Büchern, die ein Land auf sehr überspitzte Weise vorstellen (wie z.B. auch bei den Fettnäpfchenführern von Conbook).

    Zusammen mit der ‚Gebrauchsanweisung für Budapest und Ungarn‘ ist ‚Die Paprikantin‘ eine tolle Einführung ins Land, bietet eine gelungene Vorbereitung auf eine Reise und macht neugierig.

    Das Buch ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, erschien bereits 2008. Ich persönlich fand das trotzdem nicht schlimm, weil viele Aspekte angesprochen werden, die sich so schnell nicht ändern, auch wenn aktuelle Entwicklungen dadurch natürlich außen vor bleiben.

  8. Cover des Buches Im Herzen der Angst (ISBN: 9783956490842)
    Maya Banks

    Im Herzen der Angst

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Jules Welt ist schon vor ein paar Jahren aus den Fugen geraten, als sie während eines Frankreichurlaubs von einem Unbekannten angesprochen wurde, der sie unter der Androhung, ihrer Familie zu schaden falls sie nicht kooperiert, für seine terroristische Organisation rekrutierte. Jules musste lernen andere Menschen zu töten und erfuhr, dass auch ihre wahren Eltern einst dieser Organisation dienten, bevor sie ermordet wurden.

    Nun, drei Jahre später, wird sie von ihren Adoptiveltern aufgespürt, denn Jules hatte alle Brücken hinter sich abgebrochen, aus Angst davor, dass die Organisation ihr das Liebste, das sie hat, nämlich ihre Ersatzfamilie, tötet. Bevor sie sich mit den Eltern aussprechen kann, fliegt Jules Hütte in die Luft. Jules überlebt schwer verletzt und wird in ein Krankenhaus gebracht. Dort erwacht sie unter großen Schmerzen; neben ihr sitzt Manuel, der Mann, der sie einst als Kleinkind von der Straße auflas und der sie zu ihren Adoptiveltern brachte. Auch Manuel wuchs dort auf und ist tieftraurig, als er erfährt, dass die Eltern bei der Explosion ums Leben gekommen sind. Was Manuel jedoch nicht ahnt, ist, dass Jules in den Jahren, in denen sie verschwand, zur Killerin ausgebildet wurde. Und Jules weiß nicht, dass Manuel ein CIA Mann ist, der die Aufgabe hat, Jules zu seinen Vorgesetzten zu schaffen, denn Jules Organisation ist der CIA ein Dorn im Auge…

    Ich habe vor einiger Zeit bereits einige Historical Romances der Autorin gelesen, von denen mir einige sehr gut und andere weniger gut gefallen haben. Vielleicht war es daher reine Neugierde, die mich bewog, auch einmal einen Romantic Suspense von Maya Banks ausprobieren zu wollen. Dafür sprach dann auch, dass es sich bei „Im Herzen der Angst“ um einen Einzeltitel handelt.
    Gleich der Anfang der Geschichte startet mit einem Schockeffekt und auch der weitere Verlauf der Story gestaltet sich sehr rasant und actionreich. Allerdings leider auch ein wenig zu sehr an amerikanische Actionreißer angelehnt. Mir persönlich wirkte es einfach ein wenig zu stark aufgetragen, als sich Jules und Manuel auf der Flucht vor Verfolgern auf der Autobahn eine wilde Schießerei lieferten und Manuels Mittelsmann und Partner bei der CIA dann allein durch einen Telefonanruf alle Schwierigkeiten aus dem Wege räumen konnte. Überhaupt erschien einem „Tony“ als eine Art Tausendsassa, der sogar seinem Chef die wichtigsten Informationen vorenthalten konnte, was dann irgendwann völlig unglaubwürdig wirkte.
    Kleine Schwierigkeiten hatte ich auch, mir vorzustellen, dass sich zwei Menschen, die wie Bruder und Schwester miteinander aufwuchsen, plötzlich in Liebe zugetan sind und trotz aller Innigkeit solche Schwierigkeiten zu haben schienen, sich einander ihre Geheimnisse anzuvertrauen.

    Immerhin geschieht das dann ab der Mitte des Romans, doch fand ich es, trotz aller Nachsichtigkeit, dass es sich hier um eine Romance handelt, die man nicht allzu bierernst nehmen sollte, auch äußerst merkwürdig, dass eine Frau, die behütet aufwuchs, innerhalb von drei Jahren zu einer top ausgebildeten Killermaschine wurde, wohingegen Manuel, als ebenfalls top ausgebildeter CIA Mann, während diverser Schießereien, Jules nicht das Wasser reichen kann und sogar von ihr gerettet werden musste. Was dann allerdings gegen Jules Professionalität sprach, war die Tatsache, dass sie erst so spät darauf kam, dass ihr eventuell ein Peilsender eingepflanzt wurde.

    Überhaupt schien sich die Autorin nicht ganz entscheiden zu können, fand ich, wie sie Jules und Manuel charakterisieren sollte. Mal wird Jules von Angstattacken verfolgt und dann kann sie so einfach wieder umschalten in den „Killer-Modus“ und völlig kühl agieren und töten?
    Und Manuels blindes Vertrauen in Jules und sein ewiger Beschützerinstinkt nervten mich leider dann auch. Man erfährt kaum mehr über ihn, als dass er Jules liebt und auf Händen tragen möchte, was auf die Dauer dann etwas fade wirkt.
    Und obwohl ich so viele Kritikpunkte aufführe, möchte ich dennoch nicht weniger als 3.5 Bewertungspunkte vergeben, weil der Roman, dennoch kurzweilige und teilweise auch spannende und actionreiche Unterhaltung bietet, wenn ich mir auch eine stärker durchdachte Story und eine tiefgründigere Charakterisierung des Heldenpaars gewünscht hätte. 3.5 von 5 Punkten.

  9. Cover des Buches Strafrecht Besonderer Teil I (ISBN: 9783866511163)
    Rolf Schmidt

    Strafrecht Besonderer Teil I

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zum Besonderen Teil des StGB in der 98er Auflage, das in diesem Fall den ganzen BT enthält. Gut lesbar und gut gegliedert, mit farblich unterlegten Merksätzen, aber für die Examensvorbereitung reicht es hinten und vorne nicht, und laut unserem Repetitor (Doc Schneider) enthält das Buch auch einige Fehler.
  10. Cover des Buches Mythos oder Medizin (ISBN: 9783453603387)
    Irene Berres

    Mythos oder Medizin

    (22)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    Darum geht’s: Ist es gefährlich, Nieser zu unterdrucken? Fördert Schnaps die Verdauung? Stärken Karotten das Sehvermögen? Wir stellen Omas Gesundheitstipps auf die Probe und verraten, welche klassischen oder mitunter auch exotischen Hausmittel tatsächlich helfen – und auf was wir getrost verzichten können. Dazu haben wir wissenschaftliche Studien durchforstet und Experten befragt. Aber keine Sorge: Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung, die Texte sollen Spaß bringen, sie sind Lesestoff für den Stammtisch, die Familienfeier, lange Zugfahrten oder einen gemütlichen Tag auf dem Sofa. So macht das Buch ein wenig zum Besserwisser und hilft beim Gesundbleiben.

     

    Cover:

    Das Cover finde ich witzig gestaltet mit den zwei Pflastern vorne drauf. Diese heben sich auch etwas ab, wenn man darüber streicht. Zu dem Buch finde ich das Cover wirklich gelungen.

     

    Mein Fazit:

    Ein gutes Buch, welches viel Wissen vermittelt und informativ ist. Ich fand es durchweg interessant. Es war nicht zu langatmig geschrieben und man konnte es flüssig und schnell lesen. Es gab in dem Buch immer eine Überschrift, welches Thema gerade behandelt wird und zum Schluss gab es immer ein Fazit, wo man noch mal alles grob zusammengefasst lesen konnte. Das hat mir gut gefallen, denn so konnte man noch mal nachlesen, wenn man nicht mehr ganz genau wusste, was in dem Abschnitt stand und worauf es ankam und man musste nicht den ganzen Abschnitt erneut durchlesen. Auch die Beschreibung der verschiedenen Begriffe hinten im Buch fand ich sehr informativ.

     

    In den einzelnen Abschnitten wird auch immer wieder auf verschiedene Studien Bezug genommen, bei denen man nachschlagen könnte, wenn man einzelne Themen eventuell noch vertiefen möchte. Auch das fand ich gut, dass man sehen konnte, dass die Autorinnen nicht einfach irgendetwas aufschreiben, sondern dass es durch Studien wirklich belegt ist.

     

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich habe sicherlich den ein oder anderen Mythos damit herausgefunden. Ob ich alle Dinge umsetzen werde, weiß ich aber noch nicht, dafür ist das bei vielen Dingen einfach zu eingeprägt. Trotzdem werde ich sicherlich das ein oder andere Mal nachschlagen. Ich finde, es ist ein gelungenes Buch.

  11. Cover des Buches In einer unmöblierten Nacht (ISBN: 9783709934203)
    Markus Ramseier

    In einer unmöblierten Nacht

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Vieles an diesem Buch ist außergewöhnlich. Was genau man erwarten soll, bleibt selbst nach dem Studium des Klappentextes unklar und diffus. Das ist gut so, denn nur so bleibt man unbefangen und offen für Überraschungen. Und die gibt es fast auf jeder Seite.

    Klar, hier geht es um eine Beziehungsgeschichte. Victor, der Kunstsammler, und Yana, die ukrainische Übersetzerin, sind ein ungleiches Paar. Wohlbehütet und ohne die geringsten materiellen Sorgen aufgewachsen, lebt Victor vor einem völlig anderen Hintergrund als Yana, der es nicht einmal vergönnt war zu erfahren, was Zuneigung oder gar Liebe der Eltern bedeutet. Es fehlte ihr alles, "was über die notwendige materielle Versorgung hinausging".

    Überraschungen finden sich, wenn man so will, nicht unbedingt in der Geschichte selbst, eher darin, wie sie erzählt wird. Fernab der bestsellerverseuchten Buchszene, fälschlicherweise auch "Literatur" genannt, weiß Markus Ramseier sich dezent gewählt und doch allgemeinverständlich auszudrücken. 

    Wie man liest, soll er ein Augenmerk auf jene Dinge legen, die "zwischen den Zeilen liegen", was bis zu einem gewissen Punkt auch richtig sein mag.  Dies würde allerdings bedeuten, dass er das Wesentliche gar nicht aufschreibt, sondern seinen Leserinnen und Lesern ein "Etwas" zur freien Interpretation überlässt. Aber genau das tut er nicht. Zwischen den Zeilen gibt es gar nichts, und zwar deshalb, weil er uns einfach alles erzählt! Ein Suchspiel der freien Auslegungen bleibt einem also erspart.

    Gute Beispiele hierfür sind vielleicht der Alltag einer Übersetzerin, den man sich so nicht unbedingt vorstellt. Als "städtische Teilzeit-Angestellte" bemerkt sie die Enge ihrer Möglichkeiten während ihrer Tätigkeiten in der Psychiatrie, im Gericht oder im Gefängnis. Ihre Arbeit bedeutet "in festen Sprachgleisen von A nach B reisen". Abweichungen sind nicht erwünscht, und eine Identifikation mit "den armen Seelen" schon gar nicht.

    Oder jener Pfarrer, der zu später Stunde und zu gegebenem Anlass etwas aus sich herausgeht und zwar bis an "die Ränder seines Lateins". Auch die gnadenlosen Selbstbetrachtungen Yanas, wie sie aus allem nicht wirklich schlau wird, wie sie an sich selbst zweifelt und wie sie "sich selbst abhanden kam", sind es wert, immer wieder gelesen zu werden.            

    Zum Ende hin mehren sich die Katastrophen. Wie mag das enden? Und vor allen Dingen: Was ist nur mit Victor los? Doch hier muss der Rezensent passen, denn ein gewisser Marterpfahl ist allgegenwärtig. Die wild darum herum tanzende Menge ebenso, welche dann wieder die Jammerlieder vom "Spoileralarm" oder ähnlichen neudeutschen Entgleisungen singt. Deshalb jetzt schnell ein Fazit: 

    Sensible Begleitung zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. So überzeugend, so echt, so real - jedenfalls bis zu jenem Punkt, als man als Leser wach wird und enttäuscht realisiert, dass es die beiden ja gar nicht gibt. Doch wenn man das Buch - höchst ungern - weglegt, ergibt sich die Frage, ob das wirklich so ist? 

    Leben die beiden nicht in unmittelbarer Nachbarschaft ... oder doch nicht etwa in den eigenen Reihen? Wie man es auch sehen mag: Das Buch ist wunderbar.
     
  12. Cover des Buches Das große Lexikon der Rechtsirrtümer (ISBN: 9783548376424)
    Ralf Höcker

    Das große Lexikon der Rechtsirrtümer

    (34)
    Aktuelle Rezension von: StellaCometa
    Dr. jur. Höcker informiert in seinem Buch „Lexikon der Rechtsirrtümer“ über Recht und Gesetz. Sein Schreibstil ist dabei gleichbleibend locker-leicht zu lesen, die (rechtlichen) Informationen sind gut verständlich. Es wird berichtet über Unterschlagung von Wechselgeld, die vermeintliche Ausweispflicht etc. Der Leser erhält durch das Lexikon einen kleinen Einblick in die tatsächliche Rechtslage. Angenehm dabei ist die Aufteilung in die verschiedenen Rechtsgebiete (denn einige Gebiete sind interessanter als andere, so kann man über einiges "hinweg lesen"): Allgemeines Privatrecht, Arbeitswelt, Familie, Gericht/Polizei, Medien/geistiges Eigentum, Mieterrechte usw. Zwischendurch bekommt der Leser immer mal wieder eine nette Illustration zu sehen und das Buch endet mit dem Abdruck aufgeführter Paragrafen (für jene, die den Wortlaut des Paragrafen gerne nachlesen möchten). Fazit: Eine kurzweilige Lektüre für jene Leser, die sich ein bisschen für das deutsche Recht interessieren. Das Buch muss nicht in einem Rutsch gelesen werden, denn die einzelnen Informationen sind kurz und verständlich gehalten.
  13. Cover des Buches Verträumt / Verträumt 2 (ISBN: 9783745060157)
    S.T. Kranz

    Verträumt / Verträumt 2

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Inhalt:

    Die inzwischen erfolgreiche Sandy Hart
    wird in ihrer Branche als gefürchtet
    und biestig angesehen,
    aufgrund ihrer wechselhaften Stimmung,
    die auch ihre 5-jährige beeinträchtigte
    Tochter Evie zu spüren bekommt.
    Unbewusst nach Liebe suchend,
    verleugnet die 27-Jährige ihr einziges Kind,
    um sich nicht mit dem gesundheitlichen
    Zustand von Evie beschäftigen zu müssen.
    In vertrauten Träumen befasst sich Sandy
    ebenfalls nur mit ihren Interessen,
    ohne dabei Hinweise verstehen zu wollen,
    die ihr wahres Leben erleichtern.

    Doch jemand anderes hat
    bereits verstanden,
    dass Liebe keine Zeit kennt...
    Fazit :
    „Verträumt 2“ handelt von einer – für die wahrscheinlich meisten, auf den ersten Blick – unsympathischen Person namens Sandy, die auf ihrer Arbeit, in der Geschichte, ebenfalls so gesehen wird. Sie hat eine wechselhafte Stimmung und noch ein kleines beeinträchtigtes Kind namens Evie, von der sie am liebsten auch nicht viel wissen will. Mir hat es gefallen ein Buch zu lesen indem mal nicht nur positve Charaktere bzw. Helden vorkommen. Es war eine willkommene Abwechslung.

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