Bücher mit dem Tag "island"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "island" gekennzeichnet haben.

727 Bücher

  1. Cover des Buches DUNKEL (ISBN: 9783442758609)
    Ragnar Jónasson

    DUNKEL

     (372)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Kommissarin Hulda Hermannsdóttir muss frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf die letzten Tage noch an einem “cold case” arbeiten. Die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt.

    Meine Meinung: Hulda ist eine einsame Frau, die in einfachen Verhältnissen lebt, da sie auf der Karriereleiter nicht sehr hoch geklettert ist. Der bevorstehende Ruhestand macht ihr Angst denn ihre Arbeit gab ihr Halt. Ich mochte Helda und hatte Mitgefühl mit ihr. Der Spannungsbogen dieser Geschichte emfpand ich als durchgehend. Die Stimmung in diesem Buch war durchgehend bedrückend. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Das Ende war sehr überraschend - einmal etwas anderes - allerdings nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.

  2. Cover des Buches The Sky in your Eyes (ISBN: 9783499006630)
    Kira Mohn

    The Sky in your Eyes

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Grinnus

    Ein weiterer, schöner Buchgewinn, es war wirklich gut!

    Ich habe den größten Teil aber als Hörbuch gehört. Die Sprecherin war sehr angenehm anzuhören und ich fand es auch super, wie gut sie die isländischen Orte, Sehenswürdigkeiten und Namen ausgesprochen hat! 😉

    Der Klappentext gibt ja schon darüber Preis, um was es in dem Buch geht: Bodyshaming und Selbstzweifel.

    Ich gebe es offen zu, dass ich mich wirklich gut in Elin hineinversetzen konnte.

    Teilweise tat sie mir aber schon sehr leid, denn so schlimm war es bei mir bisher zum Glück nicht und ich hoffe auch, dass es dabei bleibt. Sie fühlt sich sichtlich unwohl in ihrer Haut und obwohl sie ein sehr liebenswerter Mensch ist, fällt es ihr schwer, zu glauben, dass es auch Leute gibt, die sie mögen. Das liegt aber eben auch daran, dass gerade der Mensch, dem ihr Herz gehörte, sehr beleidigend wurde, was ihre Figur betrifft. Selbst ihre Eltern hacken unbewusst auf sie rum, was natürlich deutlich Spuren hinterlässt.

    Die zarten Gefühle zwischen Jon und Elin sind dagegen sehr erfrischend und liebevoll, die Liebesgeschichte ist wirklich schön geschrieben und wird realistisch dargestellt. 

    Was mir an dem Buch auch gefallen hat, ist die tolle Beschreibung Islands, es sind auch einige Bilder von den beschriebenen Sehenswürdigkeiten zu sehen. :)

    Der vegane Kochkurs wurde zudem perfekt mit integriert und auch, wenn ich kein Veganer bin, so haben mich die Rezepte doch sehr angesprochen und ich möchte sie auf jeden Fall ausprobieren. 

    Definitiv eine klare Leseempfehlung, auch für die jenigen, die einmal hinter die Fassade von Menschen mit Bodyshaming schauen möchten und sie verstehen wollen.

  3. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (209)
    Aktuelle Rezension von: moonphase_books

    Dieses Buch ist für alle Islandliebhaber. Es dreht sich nicht nur um die Insel an sich, sondern auch um den Zauber, die Märchen und die Sagen die sich auf der Insel erzählt werden. Hier trifft Realität auf Fantasy. 


    Das Cover scheint auf den ersten Blick unscheinbar lediglich interessant durch die goldenen Striemen die sich darüber ziehen. Faye ist der Name der Protagonistin. 


    Vor 18 Jahren wurde das Herz eines wichtigen Baumes auf Island geklaut. Seitdem wird es jeden Tag dunkler auf der Insel. Wird das Licht am Ende siegen?


    Die Charaktere waren so real wie möglich gestaltet, die Gefühle wurde gut rübergebracht und passten sich gut an die jeweiligen Situationen an. Hier muss ich anmerken, dass ich in jeder Situation genauso wie Faye gefühlt hätte, das brachte sie mir auf Emotionaler ebene sehr nah. 


    Die Story an sich war an mehreren Stellen sehr langatmig und vorhersehbar. Die Reaktion auf gewisse Charaktere stieß einen nahezu in die richtige Richtung.  Somit kannte ich das Ende bevor es überhaupt so weit war. Trotzdem hatte ich Spaß daran es zu lesen und vor allem die Love Story zu verfolgen. 


    Zu diesem Buch passt der Spruch definitiv: ohne Dunkelheit können Sterne nicht scheinen


    4/5 ⭐️

  4. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Eine wahre Begebenheit verpackt in einer packenden Geschichte die unter der Haut geht und die Seele berührt. Der Autorin ist es meisterhaft gelungen mit Worten eine Atmosphäre zu schaffen die einem mit nimmt und man das Gefühl hat man wäre dabei. Man merkt dem Buch an das dahinter viel Recherche Arbeit steckt. 


  5. Cover des Buches Cottage gesucht, Held gefunden (ISBN: 9783734101113)
    Susan Elizabeth Phillips

    Cottage gesucht, Held gefunden

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Josale

    Ich finde die Bücher der Reihen alle besser als diesen Einzelroman. Inhaltlich sicher etwas schwächer als die anderen Bücher, aber trotzdem gut und leicht zu lesen. 

  6. Cover des Buches INSEL (ISBN: 9783442758616)
    Ragnar Jónasson

    INSEL

     (149)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Es gibt vier Freunde, die auf einer Insel waren, jedoch kehren nur drei von ihnen wieder zurück. Die Kommissarin Hulda Hermannsdottir arbeitet bei der Polizei in Reykjavik und ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zur abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort bloß mit diesem Haus geschehen? Die Ermittlungen kreuzen die Vergangenheit und Gegenwart und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur. Und dieser hat möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen…

    Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Bevor ich loslege, möchte ich anmerken, dass ich gar nicht gemerkt hatte, dass es sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe handelt und nicht um den ersten. Ich gehe mal davon aus, dass mir daher einiges an Wissen gefehlt hat und ich deshalb die eine oder andere Sache nicht verknüpfen konnte. Das hat mich aber nicht gestört.

    Die Geschichte an sich hat mir dennoch sehr gut gefallen und ich fand die Story sehr gut gewählt. Gerade durch die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart hat mir richtig gut gefallen. Die Tätersuche konnte mich jetzt jedoch nicht ganz überzeugen. Ich fand es spannend und die Suche hat mir gut gefallen, jedoch blieb mir dieses ,,damit habe ich jetzt nicht gerechnet‘‘ aus. Abgesehen davon gab es auch die eine oder andere Szene, die für mich sehr vorhersehbar war.

    Der Handlungsort hat mir sehr gut gefallen und es hat wirklich perfekt zum Buch und zu der Geschichte gepasst. Alles wurde sehr detailliert und bildhaft beschrieben, wodurch man das Gefühl hatte, man würde sich gerade einen Film anschauen. Die Orte haben mir wirklich gut gefallen und ich würde vor allem Reykjavik gerne einmal besuchen. Der Ort scheint irgendetwas Magisches an sich zu haben und das möchte ich gerne herausfinden. Und warum dieser Ort in vielen Büchern gewählt wird!

    Die Charaktere waren in Ordnung. Mir ist nicht wirklich jemand im Gedächtnis geblieben, weshalb ich sie auch gar nicht so sehr beschreiben könnte. Viele von ihnen sind mir blass gewesen und wurden meiner Meinung nach nicht gut gezeichnet. Ich konnte zu keiner Person eine Verbindung aufbauen und die Personen waren mir schlichtweg egal. Das tut mir echt total leid, sehr schade.

    Der Schreibstil von Ragnar Jonasson hat mir sehr gut gefallen. Ich habe zwar bisher noch kein Buch von dem Autoren gelesen, jedoch konnte er mich in diesem Buch mit seiner Schreibweise überzeugen. Ich mochte es richtig gerne wie er die Dinge beschrieben hat, egal ob es sich hierbei um die Natur oder um die Gefühle handelt. Tolle Beschreibungen! Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Insel‘‘ ist der zweite Band einer vierteiligen Reihe und konnte mich nicht so ganz überzeugen. Gerade deshalb, dass es sich ja eigentlich um einen Thriller handeln soll, aber das war es meiner Meinung nach nicht. Ich finde eher, dass es sich hierbei um einen Krimi handelt, anstatt um einen Thriller. Das Buch war ganz in Ordnung, aber man hätte definitiv mehr rausholen können. Ich weiß auch noch nicht, ob ich die anderen Bände der Reihe lesen werden, da bin ich mir noch nicht sicher.

  7. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  8. Cover des Buches Geisterfjord (ISBN: 9783596512683)
    Yrsa Sigurdardottir

    Geisterfjord

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Dieses Buch ist echt unheimlich. Der Grusel ist nicht so vordergründig und dick aufgetragen. Eher wohl dosiert und unterschwellig. Ich kannte die Autorin bis dahin nicht, habe aufgrund dieses Buches aber noch weiter Bücher von Yrsa Sigurdardottir gelesen. Dieses Buch war aber das Beste welches ich von dieser Autorin gelesen habe. 

  9. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.722)
    Aktuelle Rezension von: IvyBooknerd

    Ich kann irgendwie gar nicht so richtig glauben, dass das tatsächlich Fitzek's erstes Buch sein soll.

    Ich bin endlos begeistert - endlich mal wieder ein Thriller, den ich vor Spannung kaum aus der Hand legen konnte - auch nicht letzte Nacht, obwohl früh morgens um 6 Uhr wieder mein Wecker klingelte. Ich liebe solche Bücher, die einen nicht mehr los lassen und die man - trotz immer schwerer werdender Augen - einfach nicht zur Seite legen möchte. 

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, teilweise vielleicht etwas wirr, aber auch das mag ich, wenn man nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, sondern selbst auch ein wenig nach- und mitdenken muss. 

    Das Ende war ziemlich genial. Jetzt kann ich auch endlich nachvollziehen, wieso so viele Fans des Autors behaupten, dies sei sein bestes Werk. 

    Mich hat das Buch wahnsinnig gut unterhalten. Ich bin begeistert!

  10. Cover des Buches Seelen im Eis (ISBN: 9783596195336)
    Yrsa Sigurdardottir

    Seelen im Eis

     (197)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Seelen im Eis (Yrsa Sigurdardóttir)

    Nach dem Tod seiner Ex-Frau bei einem Sturz aus dem Fenster muss sich Óðinn Hafsteinsson allein um seine präpubertäre Tochter kümmern, doch auch seine Arbeit nimmt ihn vollkommen ein. Er soll den Tod zweier Kinder in einem Erziehungsheim untersuchen, die vermutlich in den 70er Jahren vernachlässigt wurden. Doch je weiter der engagierte Ermittler nach Hinweisen aus der Vergangenheit sucht, desto mehr Parallelen erkennt er zur Gegenwart…

    Das Ende eines Buchs vorzuziehen und dem Leser mitzuteilen, ist vormalerweise keine sonderlich clevere Idee und nimmt dem Leser üblicherweise viel Spannung. Yrsa Sigurdardóttir hat genau dies aber im Prolog ihres Thrillers „Seelen im Eis“ vorangestellt. Doch das ungewöhnliche Konzept geht auf, weil man hier eben nicht fieberhaft auf der Suche nach dem Täter ist und so die vielen eingebauten Feinheiten, die man sonst so einfach überliest, sofort ins Auge springen und sich dem Gesamtbild hinzufügen. Die Art der Spannung, die dadurch entsteht, ist eine ganz andere und fühlt sich deswegen umso faszinierender an. Und es ist auch nicht so, als hätte die Autorin keine überraschenden Wendungen eingebaut, die das Geschehen am Laufen halten, immer wieder gibt es neue Hinweise, die die Handlung noch einmal in eine andere Richtung führen. Und auch das Finale ist packend geraten, weil noch einige Enthüllungen auf den Leser warten, die sich hervorragend zusammenfügen und eines dieser Finale entstehen lassen, die noch einige Zeit nach dem Lesen nachhallen und zum Nachdenken anregen.

    Das gelingt auch hervorragend durch die Thematik des Romans, der sich um Kindesmisshandlung und Vernachlässigung dreht, um Gewalt und erschreckende Zustände in Kinderheimen. Das ist intensiv geraten, weil eine zweite Handlungsebene direkt von diesen Ereignissen berichtet und den Leser das Leid der Kinder begreifbar macht. Hervorragend dazu passt eine unheimliche, düstere und bedrohliche Stimmung, die ebenfalls ungewöhnlich für einen Thriller ist, sich hier aber sehr stimmig einfügt und für eine intensive Atmosphäre sorgt. Die wenigen, aber durchaus markanten Szenen aus dem Privatleben des Ermittlers sind dazu eine gelungene Ergänzung und bringen eine emotionale Ebene mit ein.

    Gepaart mit dem eingängigen Schreibstil der Autorin ist ein lesenswerter Thriller entstanden, der sich zwar etwas langsam entwickelt, aber dafür mit ungewöhnlichen Elementen punkten kann. Denn obwohl der Prolog viel von den Zusammenhängen verrät, gibt es nicht viel Spannung, sondern auch zahlreiche eingebaute Überraschungen. Die Zweiteilung mit Szenen aus Vergangenheit und Gegenwart funktioniert einwandfrei und widmet sich einem weiterhin aktuellen Thema, welches sehr gut umgesetzt wurde.   

  11. Cover des Buches NEBEL (ISBN: 9783442758623)
    Ragnar Jónasson

    NEBEL

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Ein einsames Bauernhaus - und ein verhängnisvoller Besuch.

    Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?


    Da der ungewöhnlichste Kniff dieser Reihe ist, dass jedes Buch weiter in die Vergangenheit der Protagonistin Hulda vordringt, sind wir nun im Finale der Trilogie im Winter 1987/88 angekommen und erleben Huldas persönliche Tragödie, von der in den beiden Folgebände so oft die Rede war, direkt mit.
    Hier hatte ich tatsächlich mehr erwartet.
    Zwar wird Huldas Empfinden und Erleben durchaus fassbar und ihr Familienleben habe ich als äußerst bedrückend wahrgenommen, doch wir erfahren nichts, was wir nicht schon aus den anderen beiden Teilen gewusst hätten.
    Gerade was die Interaktionen mit ihrem Ehemann angeht direkt nach Huldas Entdeckungen, hätte ich mir einfach mehr erhofft.
    Vieles wird aber leider nur angedeutet, während ich eigentlich auf noch mehr Tiefe gewartet hatte.

    Dafür fand ich den Fall im abgelegenen Bauernhaus, den Hulda direkt nach ihrem erneuten Dienstantritt übernehmen muss, äußerst packend.
    Wie schon in den Vorgängerbüchern erleben wir die Abläufe dort Kapitelweise mit und auch als Hulda zu ermitteln anfängt und wir daher schon das Endergebnis der Begegnungen in diesem abgelegenen Bauernhaus kennen, werden wir in einzelnen Kapiteln immer wieder direkt in dieses abgelegene Bauernhaus an den Weihnachtstagen zurückgeführt und kommen so zusammen mit Hulda den Ereignissen langsam auf die Spur.

    Ich muss zugeben anfangs fand ich das Verhalten der Bauersfrau, Erla, ganz schön bedrückend und vor allem anstrengend. Denn erst verhält sie sich unglaublich paranoid, plötzlich macht sie eine komplette Kehrtwende und will ihrem Gast Leo unbedingt glauben und ihren Mann, Einar, den sie zuvor so gegen Leo aufgestachelt hat, aufhalten, um dann plötzlich wieder kopflos in den Schneesturm hinauszulaufen.

    Dieses Irrationale hat mich teilweise wahnsinnig genervt, war es für mich doch überhaupt nicht nachvollziehbar und doch hat der Schreibstil gepaart mit diesen wirren Handlungen auch irgendwann eine wahnsinnige Sogwirkung auf mich ausgeübt, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte, weil ich mir durch Erlas wirres Verhalten kaum vorstellen konnte, was wohl als Nächstes passieren würde und so hatte die Geschichte dann auch noch ein paar Überraschungen für mich bereit.

    Dazu kam natürlich wieder, dass ich mir - obwohl mitten im heißen Hochsommer gelesen - wieder nur zu gut diese abgelegene und zugeschneite Landschaft vorstellen konnte, die wiederum die bedrückende Stimmung nur noch mehr unterstrichen hat. 

    Diese Kombination aus Landschaftsbeschreibungen und Stimmungen, die dadurch transportiert wurden, war wirklich in allen Büchern der Trilogie ein absoluter Volltreffer für mich und konnte mich immer packen und so bin ich gerade nach diesem wirklich spannenden Fall ein wenig traurig darüber, Hulda nun endgültig zurücklassen zu müssen.


    Fazit: Während es bei Hulda leider nicht viel Neues zu erfahren gab und ich davon ein wenig enttäuscht wurde, hat dieses Mal der Fall, den sie zu bearbeiten hatte, eine absolute Sogwirkung auf mich ausüben können und durch die wieder sehr eindrücklichen Landschaftsbeschreibungen wurde eine so unglaublich fesselnde Atmosphäre geschaffen, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte.
    Ein schöner, wenn auch ein wenig trauriger, Abschluss!

  12. Cover des Buches Medusas Fluch (ISBN: 9783959911719)
    Emily Thomsen

    Medusas Fluch

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Medusas Fluch liegt tatsächlich schon etwas länger bei mir im Bücherregal, dass es sogar noch die Vor-Drachenmond-Version ist. :) Die Geschichte ist jedoch die selbe, sodass ich jetzt endlich mal dazu gegriffen habe.

    Marie wirkt wie eine starke und taffe Frau, wobei sie so einige Schicksalsschläge hinter sich hat und eigentlich ziemlich verloren ist. Ich mochte ihr Wesen sehr gerne, auch dass sie sich durchbeißt und versucht das beste aus ihrer Situation zu machen.

    Jendrik ist mir persönlich etwas zu Machohaft, auf seine Art „ich bekomme alles was ich möchte“. Es wirkte für mich etwas zu aufgesetzt und hat mich persönlich eher abgeschreckt, als neugierig auf ihn gemacht was ich schade finde.

    Insgesamt finde ich die Grundidee jedoch megacool und die Umsetzung selber hat mir bis auf ein paar Sachen auch sehr gut gefallen. Hier hat die Autorin einen interessanten Bereich eines Kinderklassikers aufgenommen und mal in einer vollkommen anderen Situation umgesetzt.

    In diesem ersten Band geht es darum, dass wir Maries Hintergrund erfahren, sie selber einschätzen können sowie ihre beste Freundin (welche wirklich herrlich ist) näher kennenzulernen.

    Gleichzeitig lernt Marie aber auch Jendrik kennen und bekommt einiges aus ihrer Vergangenheit ins rechte Licht gerückt. Gerade die Passagen um ihre Vergangenheit und die Auflösung einiger Situationen fand ich toll umgesetzt und haben mich total neugierig gemacht. Aus diesem Grund möchte ich eigentlich auch wirklich die Fortsetzung lesen, da ich gespannt darauf bin was der Hintergrund bei allem ist und gleichzeitig habe ich auch so eine Vorahnung. ;)

    Die Liebesgeschichte zwischen Marie und Jendrik geht mir persönlich viel zu schnell. Diese Liebeserklärungen, dafür dass sie vielleicht 3-4 Sätze miteinander gesprochen haben finde ich extrem überzogen so leid es mir auch tut. Jendrik könnte ich sogar noch ansatzweise nachvollziehen, aber bei Marie. Sie sperrt sich Jahrelang den Männern und bei ihm macht es von jetzt auf gleich klick. Irgendwie konnte es mich nicht überzeugen, mir fehlten dafür einfach ein paar mehr Seiten der Entwicklung.

    Ansonsten empfinde ich, wenn man diesen Bereich der Liebesentwicklung weglässt, das ganze für eine schöne und feurige Kombination an Charakteren. :)

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Medusas Fluch“ hat Emily Thomsen einen schönen, märchenhaften und gefühlvollen Auftakt ihrer Dilogie geschaffen. Auch wenn sie mich nicht in allen Details überzeugen konnte, macht die Story Luft auf die Fortsetzung und ich bin gespannt, ob meine Überlegungen in gewisser Weise passen.

  13. Cover des Buches Nebelmord (ISBN: 9783596030651)
    Yrsa Sigurdardottir

    Nebelmord

     (98)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Nebelmord (Yrsa Sigurdardóttir)

    Ein einsam gelegener Leuchtturm an der isländischen Küste bedarf einer Reparatur, drei Männer nebst einem Fotografen reisen mit dem Hubschrauber auf die kleine Insel. Doch einer von ihnen sollte den Auftrag nicht überleben. Nina, eine von ihren Kollegen gemiedene Polizistin, hat nicht nur auf der Arbeit einen schweren Stand, auch der Selbstmordversuch ihres Mannes beschäftigt sie sehr. In alten Akten findet sie einen Hinweis auf dessen Vergangenheit, ahnt aber nicht, welch Geheimnis er jahrelang gehütet hat…

    Yrsa Sigurdardóttir lässt ihre Thriller in ihrer Heimat Island spielen und dabei die düstere und raue Stimmung des Landes mit einfließen, was sich nur selten besser beobachten lässt als bei „Nebelmord“. Schon im Prolog mit der Suche nach einem vermissten Mann, aber auch in den vielen folgenden Landschaftsbeschreibungen liest man von der kalten Umgebung und düsteren Tagen, was dem Thriller eine sehr markante Atmosphäre verleiht. Das trägt viel zum Gesamteindruck bei, doch auch die Handlung ist sehr spannend. Sie ist dreigeteilt, neben den beiden oben angerissenen Szenerien wird auch von einer isländischen Familie berichtet, die mit einigen Amerikanern für einige Zeit das Haus getauscht hat und nach ihrer Rückkehr einige seltsame Beobachtung machen. Hier kommt noch ein sehr unheimlicher Aspekt mit ein, der gut funktioniert und die Spannung verschärft. Das funktioniert jedoch noch nicht ganz am Anfang, hier müssen sich die drei Stränge erst einmal einspielen, sodass das erste Drittel des Romans noch etwas langsam wirkt.

    Anfangs ist noch nicht klar, wie die drei so unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenhängen, sie laufen zunächst parallel zueinander. Zugegebenermaßen bekommt man irgendwann eine Ahnung, wie alles zusammenhängt, was sich in meinem Fall dann auch bestätigt hat – der Spannung hat sich dadurch allerdings nicht verringert, weil immer noch viele Fragen offen sind. Die schlussendliche Auflösung hat mich dann leider auch nicht vollständig überzeugt und wirkte an zu vielen Stellen noch etwas roh und ungeschliffen, mit einer kurz darauffolgenden Wendung hat die Autorin aber noch einmal das Ruder herumgerissen und für ein Ausrufezeichen hinter ihrem Roman gesorgt.

    In der Kürze der Zeit konnte ich zu den Charakteren keine wirklich intensive Bindung aufbauen, spannend und überraschend ist die dreigeteilte Handlung aber auf allen Ebenen gewesen. Nicht alle eingebauten Ideen konnten mich vollkommen überzeugen, doch lesenswert ist „Nebelmord“ allemal und sorgt mit seiner intensiven Stimmung für einen Thriller mit düsterem Touch.

  14. Cover des Buches The Sea in your Heart (ISBN: 9783499006647)
    Kira Mohn

    The Sea in your Heart

     (137)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Lilja liebt das Meer und seine Bewohner. Besonders die Wale haben es der Isländerin angetan und so setzt sie sich für die Meeresbewohner ein und arbeitet ehrenamtlich für dessen Schutz. Außerdem arbeitet sie auf einem Schiff, das Whalewatching Touren anbietet. Doch nicht jeder sieht die Wale so wie sie und so kämpft die Organistin gegen die Walfang-Industrie. Als sie ein Schiff am Fang hindern, haben sie wenig später eine Klage am Hals, die sie ruinieren könnte. Um sich von ihrem Frust abzulenken geht sie Abends in eine Bar und trifft dort auf Jules. Zwischen den beiden ist sofort eine Anziehungskraft und Lilja lässt sich auf ihn ein. Ohne zu wissen wer er wirklich ist.



    Mit The Sea in your heart hab ich nun alle bisher erschienenen Bücher von Kira Mohn gelesen und bin froh, dass ich damals nicht aufgehört habe, als mir ein Buch nicht so super gefallen hat. The Sky in your eyes fand ich toll und war gespannt wie mir der zweite Teil gefallen wird. 

    Lilja ist eine 22-jährige die Wale liebt und alles für dessen Schutz macht. Ich mochte ihre Art und bewundere sie dafür wie sie sich für die Tiere einsetzt. Sie war mir sympatisch und ich fand toll was sie mit anfang zwanzig macht. Ihre Arbeit und Leidenschaft war toll dargestellt, so dass man einen guten Einblick in die Arbeit von Aktivisten bekam. Auch Jules gefiel mir gut. Mam merkt wie es sich im Laufe des Buches verändert. Ich fand die beiden in Kombination toll und hab ihre Geschichte gerne verfolgt.

    Ich kann mich nicht erinnern schon mal ein Buch mit dem Thema gelesen zu haben und so war das etwas neues. Es war interessant mal hinter die Kulissen und so mitten drin zu sein, wenn Naturschützer eingreifen. Zwar dreht sich das Buch gefühlt mehr um den Walfang, als um die Liebesgeschichte, die gefühlt nur so nebenbei lief, aber es hat mich nicht groß gestört. Trotzdem hätte ich einen Tick mehr von Lilja und Jules besser gefunden.

    Ich kam gut im Buch voran und konnte mir die Protestaktionen der Gruppe gut vorstellen. Die Teils schockierenden Szenen die die Autorin beschreibt regen zum Nachdenken an.

    Band 2 war ganz anders als der erste und ich fand es nicht ganz so gut wie der Vorgänger, aber dennoch gut. Ich vergebe, wegen der etwas zu kurz gekommenen Liebesgeschichte 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Dilara2011

    Ich finde das Buch sehr spannend. Alea und ihre Freunde konnten zwar vor Doktor Orion fliehen, doch dieser überfliegt das Meer mit Helikoptern, um sie zu finden. Als ob das nicht schon genug wäre, gibt es ein Leck an einer Bohrinsel. Ein riesiger Ölteppich bedeckt das Meer. Das Öl verbrennt durch ein Feuer auf dem Meer - jedoch nicht ganz. Das Meer wird einige Jahre brauchen, bis es sich erholt hat. 


    Tipp:

    Da Alea Aquarius eine Aneinander anknüpfende Buchreihe ist, sollte man die vorherigen Bande gelesen haben.

  16. Cover des Buches Das kleine Hotel auf Island (ISBN: 9783499003134)
    Julie Caplin

    Das kleine Hotel auf Island

     (107)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Auch dieses Buch von Julie Caplin hat mich gefesselt. Von der ersten Seite an, hat man die Isländische Herzlichkeit gespürt. Das Buch war wie alle anderen Teile auch schon unglaublich toll, etwas kitschig und schnell von der Hand zu lesen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung. 

  17. Cover des Buches Feuer und Wind (ISBN: 9783736302310)
    Larissa Brown

    Feuer und Wind

     (66)
    Aktuelle Rezension von: EllaVins

    Um eine Bewertung abzugeben, muss man das Buch in 3 Teile zerlegen, denn nicht alles ist auf den erste Blick so, wie es wirkt.

    Der Anfag des Buches war mühsam. Die Naivität des Hauptcharakters ist erschreckend und ernüchternd, fast schon nervig. Es wird zu hastig mit Emotionen umgegangen und zu zäh die Landschaft beschrieben. Man fragt sich, ob man ein paar Seiten aus Versehen übersprungen hat, da ihre Emotionen aus dem Nichts, ohne eine einzige Erklärung kommen. Dagegen wird jede Naturszene ausgerwöhnlich detailliert beschrieben, zu detailliert. Jedes Ereignis im Buch ist vorhersehbar, aufgrund der stereotypischen romantisierten Drama-Liebe. Es gibt keine relevanten Überraschungen, kein Feuer der Leidenschaft und keine Emotionen. Dennoch keimt beim Lesen eine leichte Hoffnung nach 'mehr' in einem auf.

    Der zweite Teil des Buches lässt einen allmählich in den Bann der Zeit ziehen. Man fängt an, die Charaktere zu schätzen und nachzuempfinden. Die Landschaft wird lebendig, auch wenn die detaillierten Beschreibungen nur mäßig abnehmen. Mit jeder Seite wird man mehr gefesselt und tiefer hineingezogen. Auch die leichte Erotik schwingt unaufhaltsam neben einem. Dennoch bleibt das Gefühl des Vorhersehbaren und die Naivität.

    Der dritte Teil schlägt mit vollkommenen unerwarteten Emotionen zu. Ein Wirrwarr aus Gefühlen breitet sich beim Lesen aus. Tränen, Schmerz und Hoffnung. Man hofft und bannt mit jedem Satz. Die Emotionen werden so lebendig, dass man fast schon erschreckt, aufgrund des eher nüchternen Anfangs. Und tatsächlich kann das Buch einen noch überraschen; die Entwicklung des Hauptcharakters ist wie eine sehnsüchtig erwartete Flut. Eine fast schon feministische Stärke, die sich ausbreitet und alles einnimmt. Kein Zeichen von Naivität mehr, kein Zufall in den Emotionen. Es gibt nur die Stärke und die Liebe einer Frau.

    Fazit: Ab dem zweiten Teil kommt man in einen fesselnden Flow, voller Emotionen und Leidenschaft. Es lohnt sich absolut das Buch bis zum letzten Satz zu lesen und es ist fast schon schmerzhaft, dass es nicht weiter geht. Dennoch muss man die Schwerfälligkeit am Anfang des Buches erstmal überwinden.

  18. Cover des Buches Das Versprechen der Islandschwestern (ISBN: 9783548060064)
    Karin Baldvinsson

    Das Versprechen der Islandschwestern

     (116)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Der Einstieg ins Buch  viel mir sehr leicht und auch wenn die Kapitel zwischen Vergangenheitund Gegenwart wechseln kam ich immer gut mit und war nie verwirrt deswegen.

    Man merkt der Autorin an das sie richtig verliebt ist in Island und Land und Leute gut kennt. Es kommen viele landestypische Dinge vor wie ein Ritt auf den Island Pferden oder Gebäck und Kuchen.
    Für mich waren die 2 Tage in denen ich das Buch lesen durfte wie ein kleiner Urlaub den ich zusammen mit Helga, Margarte und Pia erleben durfte!

    Die Hauptpersonen sind alle sehr sympatisch wobei mit Pia und der wilde Ragnar am besten gefallen haben! Man hat richtig Lust bekommen auf Island und klappt mit einem Gefühl von Fernweh das Buch zu.

    Das "Rätsel" zwischen Helga und Margarete habe ich von Anfang an so erwartet wie es sich letzendlich herausgestellt hat aber das tut dem Lesevergnügem keinen Abbruch!
    In der Gegenwart gerade anfangs gibt es doch einige kleine Klischees aber ist nicht weiter dramatisch.

    Ich vergebe dem Buch 4.5 von 5 Sternen da das Ende für mich etwas vorhersehbar war und auf Grund der Klischees.

    Ansonsten ein Lesevergnügen das keine Minute langweilt hat !

    ****Spoiler:

    Was ich schade finde ich das die Tochter von Ragnar nur sehr wenig vor kommt , kaum angesprochen wird und nur kurz im Ende nochmal erwähnt wird. Das fand ich etwas unrealistisch bzw hätte mir da mehr erhofft gerade weil Pia beim Jugendamt arbeitet hätte sie vlt eine Lösung finden können oder die Tochter ganz weglassen im Buch
    Spoiler Ende *****

  19. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Lionel Lupus Savage ist ein 22jähriger fauler Aristokrat, der in London des Jahres 1850 lebt und sich als begnadeter Dichter sieht. Als ihm sein treuer und als Vaterersatz dienender Butler Simmons eines Tages nach der Äußerung, er wolle sich ein Boot kaufen, mitteilt, dass kein Geld mehr vorhanden sei, ist guter Rat teuer... Für einen Gentleman kommen Handwerksberufe selbstverständlich nicht in Frage - auch Handel ist keine angemessene Tätigkeit... und klingt außerdem erbärmlich. Um also das große Haus am Pocklington Place erhalten und die Internatskosten seiner 16jährigen Schwester Lizzie bestreiten zu können hilft nur eins: reich zu heiraten...

    Schlussendlich stößt er in der vermögenden Familie der Lancaster's auf Vivien, von der er sehr angetan ist und die seinem Werben nachgibt. Bald ist geheiratet und das Einkommensproblem scheint gelöst. Doch die Liebe verblasst recht schnell und damit einher kommt eine immense Schreibblockade. Als Vivien wieder eine ihrer Gesellschaften gibt und sich ein sehr sympathischer und gutaussehender Gentleman zu Lionel in sein Arbeitszimmer verirrt, wo sich der Herr des Hauses Selbstmordgedanken hingibt, ist diesem freundlichen Herrn, der allem Anschein nach der Teufel höchstpersönlich zu sein scheint, im Zuge einer philosophischen Unterhaltung schnell die Ehefrau versprochen... Lionel wird sich seiner wahren Gefühle über Vivien erst bewußt, als diese plötzlich unauffindbar ist...

    Der Debütroman des 27jährigen Forrest Leo, der in einer Blockhütte in Alaska aufwuchs, ist eine Komödie über die Liebe, die Kunst und das viktorianische England. Sein zuerst als Theaterstück verfasster Roman serviert schmunzelnde und intelligent pointierte Dialoge sowie vier Duelle in vier Tagen und eine Reihe exquisiter Figuren: Eine sehr direkte und forsche frühreif erscheinende Schwester, einen jungen Flugmaschinen bauenden Erfinder sowie einen gutaussehenden Abenteurer - den Bruder der verschwundenen Vivien Lancaster. Allesamt jedoch werden von dem souveränen Majordomus des Hauses überstrahlt und in den Schatten gestellt: Die Auftritte des Butlers Simmons sind stets ein Lacher.

    Es gäbe einen Stern mehr, doch dem Roman ist zu intensiv anzumerken, dass er von einem Theaterstück abgeleitet wurde. Trotz des höchst vergnüglichen überspitzten Schreibstils vermag es der Autor nicht, die Qualität durchgehend zu halten und das Auf und Ab der Unterhaltung lässt das kurzweilige und unterhaltsame Lesevergnügen holprig erscheinen. Amüsant die Idee des jungen Debütanten, die Erzählung Lionel's, welche von seinem Cousin Hubert Lancaster veröffentlicht wird, mit Fußnoten zu versehen. Dadurch entspinnt sich eine Geschichte in der Geschichte und vermag einen anderen Blickwinkel als den des jungen faulen Aristokraten zu vermitteln.

  20. Cover des Buches Lass mich nicht los (ISBN: 9783473585410)
    Sarah Alderson

    Lass mich nicht los

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Delfin

    Inhalt: Em und Jake sind schon seit sie klein sind beste Freunde und verstehen sich sehr gut. Sie bauen gemeinsam ein Baumhaus, trainieren zusammen und sind einfach sehr gerne zusammen unterwegs. Doch aus Freundschaft entwickelt sich plötzlich Liebe, sodass es zu ihrem ersten Kuss nach einem Eishockeyspiel zwischen den beiden kommt. Doch das Glück wird an diesem Tag für Em leider ruckartig zerstört und der Tag entwickelt sich für sie zum schlimmsten Tag ihres Leben. Als dann Jake auch noch plötzlich ihr Leben verlässt, ist sie am Boden zerstört.

    Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut endlich mal wieder ein Buch aus meinem Lieblingsverlag zu lesen. Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Was mir besonders gut gefallen hat war auch, dass das Buch aus 2 Perspektiven geschrieben ist und dass es auch immer mal wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit gab. Kommen wir nun zu den Charakteren. Em finde ich wirklich sehr stark, vor allem dass sie nicht geschwiegen hat über das was ihr damals angetan wurde. Auch wenn sich durch ihr Geständnis dann viel in ihrem Leben geändert hat, war es sehr wichtig meiner Meinung nach. Jakes Verhalten fand ich manchmal echt anstrengend und man hätte sich manche Sachen /Ärger echt verhindern können, wäre er nicht immer so impulsiv gewesen, wenn es um Em geht.

     

     

    Fazit: Eine wirklich süße Story mit dramatischer Vergangenheit. Das Buch ist bis zum Ende sehr spannend und man fiebert richtig mit bis zur letzten Seite. Von mir gibt es 5 verdiente Sterne. 

  21. Cover des Buches Fenrir (ISBN: 9783959912259)
    Asuka Lionera

    Fenrir

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Zuerst will ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich extrem für die nordische Mythologie interessiere. Weshalb dieses Buch in meinem Besitz gelangen musste. Das Cover vom Wolf ist toll gewählt und gibt bereits ein wenig preis, um was es eigentlich geht. Da ich auch Wölfe liebe, und es sich hier sogar um DEN Wolf handelt, konnte ich nicht anders, als es zu lesen. Ich kannte schon vorher einige Fakten über Fenrir, umso mehr war ich gespannt, wie die Autorin nun diese Mythos in dieses Buch eingearbeitet hat. Herausgekommen bin ich mit einem klopfendem Herzen und einem Wirrwarr der Gefühle.

    Emma ist Archäologin und liebt es fremde Welten zu erkunden und Schätze auszugraben. Bis jetzt ist sie aber "nur" eine Praktikantin und versucht so Monat für Monat über die Runden zu kommen. Da ist andauernd weg ist, hat sie kaum Zeit für etwas anderes. Ihre beste Freundin Meghan nimmt sie daher immer auf irgendwelche Partys mit, sobald Emma wieder zu Hause ist. Nur blöd, dass Meg eine Femme fatale ist und sich jeden Mann schnappt, der ihr über den Weg läuft. Emma schiebt es auf ihre Grösse und auch ihrem Aussehen. Sie ist eher das 0815-Mädchen, dass zwar wegen ihrer Grösse auffällt, aber sonst nicht beachtet wird. Als sie plötzlich einen Anruf von ihrem Boss Anthony bekommt, dass sie sofort nach Island reisen müsste, packt sie gleich ihre Sachen zusammen und nimmt den nächsten Flug. Dort angekommen erwartet sie... nichts! Niemand wartet auf sie und ihr Handy hat auch kaum noch Saft. Als es dunkel wurde begibt sie sich allein auf der Suche nach ihrem Team. Plötzlich stolpert sie und fällt in eine Schlucht rein. Dort findet sie eine Höhle. Da sie kaum noch was sieht und ihr Handy den Geist aufgegeben hat, begibt sie sich in die Höhle, um sich auszuruhen und gleich am nächsten Morgen versuchen aus der Schlucht zu gelangen. Zuerst glaubt, sie sei alleine, doch auf einmal erklingt ein Knurren hinter ihr. Als sie sich umdreht, sieht sie direkt in eisblaue Augen. Nach näherem Betrachten erkennt sie, dass es ein grosser schwarzer Wolf ist. Emma ist unsicher, doch sie spürt, dass sie dem Wolf helfen muss. Er ist nämlich an einem goldenem Seil festgebunden. Als sie ihn befreit hat, springt der Wolf sie an und alles wird Schwarz um sie. Als sie wieder aufwacht, liegt ein nackter Mann auf ihr. Sie kann sich nicht erklären woher er kommt, und wohin der Wolf verschwunden ist, aber weil dieser Mann nicht gerade vollends nach einem Mann aussieht, beschliesst sie ihn spontan mit sich nach Hause zu nehmen, um ihn zu studieren. Als sie aus der Schlucht draussen sind, versucht Emma ihm Fragen zu stellen, doch er antwortet ihr entweder nur  vage, oder gar nicht, was sie natürlich ärgert. Doch sie kann nicht leugnen, dass da etwas zwischen ihnen ist. Zu Hause angekommen versucht sie weiterhin an Informationen zu kommen, doch Wulf, wie er sich später vorstellt, bleibt ihr weiterhin ein Rätsel. Je länger sie zusammen sind, desto schneller scheint Emma ihre Professionalität zu verlieren und kämpft zuerst dagegen an. Als sie später Zeugin einer sehr kuriosen Tat von Wulf wird, wird sie unfreiwillig in seiner Welt gezogen. Als Wissenschaftlerin springt ihr Herz natürlich vor Freude, doch schnell wird für sie klar, dass ab jetzt um ihr Leben kämpfen wird. Denn dort, woher Wulf herkommt, ist die Welt nicht für einen Menschen bestimmt.

    Wie schon oben angedeutet liebe ich die nordische Mythologie. Die Autorin konnte so viele Aspekte in diesem Buch einarbeiten, ohne den Leser zu verwirren. Mir ging es jedenfalls so. Ich war echt gespannt, was alles Emma erwartet und wie Wulf sich ihr langsam öffnet. Und um ehrlich zu sein, fand ich Emma die meiste Zeit über extrem nervig und kindisch. Sie sagt zwar selbst, dass sie sich gerade kindisch verhält und nicht angemessen ist, aber dies nervte umso mehr. Während Wulf alles versucht, um sie zu schützen, vermasselt sie eigentlich alles, nur weil sie ihr Mundwerk nicht halten kann. Andererseits fand ich einige Stellen ziemlich amüsant, weil die Götter sie eben genau wegen ihrem losen Mundwerk amüsant finden. Und genau ihr loses Mundwerk, hat schliesslich dazu beigetragen, dass die meisten Beteiligten sie zu mögen anfingen. Die Götter wurden sehr gut beschrieben, auch ihre Welt Asgard. Da wir Menschen keine Bilder von den Götter haben, verlassen wir uns ja hauptsächlich auf Filme, oder Bücher. In dieser Geschichte fand ich es daher nur logisch, dass die Götter nicht gerade freundlich und edel beschrieben werden. So lange wie sie schon leben ist eigentlich klar, dass es ihnen langweilig wird und anfangen irgendwas zu machen, nur weil sie es eben können. Da hat es die Autorin ziemlich gut auf dem Punkt gebracht. Ich bin auch wie Emma eher ein Fan von Loki als Thor. Und in dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Die ganzen Verbindungen der Götter fand ich extrem spannend. Auch all die anderen Wesen und Geschöpfe, obwohl ich bei diesem Eichhörnchen zuerst ziemlich misstrauisch war. Aber der hat mir echt das Fürchten beigebracht. An Spannung fehlt es hier ganz sicher nicht, im Gegenteil. Immer passierte irgendetwas. Wobei ich nach etwa der Hälfte sagen muss, dass mir diese Rettungsaktionen langsam auf die Nerven gingen. Wulf, der Sturkopf, der einfach die erstbeste Lösung akzeptiert und sich in Schwierigkeiten bringen, und Emma, die ihn schliesslich retten muss und sich selbst in Gefahr bringt. Doch am Ende war die Emma endlich mutig genug, um alle zu retten, auch die ganzen Welten. Und ganz ehrlich, was sie alles erlebt hat, hat mich echt zum schwitzen gebracht. Ich habe selten so viele Gefühle auf einmal gespürt, mein Herz raste ununterbrochen. Und am Ende fiel mir die Kinnlade runter. Also das habe ich echt nicht erwartet. Ich hab einige Szenarien im Kopf gehabt, wie sie nun zusammen sein können, aber das war echt eine Überraschung. Die Autorin hat mir echt keine Ruhe gegönnt, aber ich habe die Geschichte sehr genossen. Wenn Emma etwas erwachsener wäre, wäre es ein Highlight, aber ist schliesslich Geschmacksache. 

  22. Cover des Buches Das letzte Ritual (ISBN: 9783442714407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das letzte Ritual

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    In der Universität von Reykjavik wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent Harald Guntlieb war fasziniert von alten Hexenkulten und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Die isländische Polizei glaubt an ein Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen. Sie beauftragen die Anwältin Dora Gudmundsdottir, den Fall noch einmal aufzurollen. Zusammen mit dem Deutschen Matthias Reich, einem ehemaligen Polizisten und Mitarbeiter der Familie Guntlieb, begibt Dora sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und findet mehr über dunkle Rituale heraus, als ihr lieb ist.


    Skandinavische Krimis oder Thriller und ich, das ist eigentlich immer eine schwierige Sache. Nicht so mit "Das letzte Ritual", welches mir gut gefallen hat. 

    Sicher liegt das auch am Thema der Hexenverfolgung und Rituale, die Geschichte Islands und die des wohl berüchtigsten Buches der Welt: Malleus Maleficarum, der Hexenhammer. Eine Art Gebrauchsanweisung, wie man im Mittelalter mit angeblichen Hexen verfahren sollte. Damit wurde die Hexenverfolgung quasi legitimiert. Geschrieben wurde das Buch von einem deutschen Theologen, Heinrich Kramer. 


    Mir hat auch der Schreibstil gut gefallen, er ist lebendig und die Geschichte durchweg spannend. Aber es gibt auch Szenen zum Schmunzeln, wenn Dora und Matthias sich gegenseitig aufziehen und z. B. die Unterschiede zwischen Deutschen und Isländern aufzeigen. Die Hintergrundinfos über die Hexenverfolgung sowohl in Island als auch in Deutschland sind gut in die Krimihandlung eingebaut. Nach und nach werden die Puzzleteilchen zusammen gesetzt und der Leser wird zum Miträtseln animiert. 


    Dora als Hauptfigur war mir sehr sympathisch. Sie ist allein erziehende Mutter eines Teenagers und einer jüngeren Tochter, voll berufstätig und versucht allen gerecht zu werden. Sie ist taff und mutig und glaubt an das Gute im Menschen. Auch ihr Verhalten, als ihr Sohn in Schwierigkeiten gerät, fand ich gut. 


    Wie ich gesehen habe, gibt es noch weitere Bücher der Reihe, die ich sicher auch noch lesen werde. 

  23. Cover des Buches Todesschiff (ISBN: 9783596194933)
    Yrsa Sigurdardottir

    Todesschiff

     (133)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

     In Reykjavik wird eine herrenlose Luxusyacht angetrieben, menschenleer und verlassen. Die Anwältin Dora Gudmundsdottir soll den Tod der Passagiere bestätigen, um die Lebensversicherung der Familie auszahlen zu können. Doch als ebenfalls eine Leiche an Land getrieben ist, die eindeutig nicht bei einem Schiffunglück ertrunken ist, will Dora unbedingt herausfinden, wie die Menschen zu Tode gekommen sind…

    Die isländische Krimiautorin Yrsa Sigurdardottir ist insbesondere für ihre Krimis über die Anwältin Dora Gudmundsdottir bekannt geworden, wobei die die Reihe mit dem sechsten Band „Todesschiff“ abgeschlossen hat. Neben der Hauptfigur sind natürlich auch schon andere Charaktere bekannt, so nehmen die Unstimmigkeiten mit Bella wieder sehr unterhaltsam eingebaut und sorgen für einen leicht humorigen Effekt, auch wenn manche Ideen hier schon etwas überzogen wirken. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits begleitet der Leser Dora bei ihren Ermittlungen. Diese sind stellenweise etwas zu ausgeweitet und tempoarm für meinen Geschmack, sodass sich manche Passagen in die Länge ziehen und die Spannungskurve dann merklich einknickt. Der andere Erzählstrang dreht sich um die Zeit auf der Yacht vor den Todesfällen. Auch hier kommt nicht immer Spannung auf, wenn die Familie sich über recht belanglose Themen unterhält. Doch in der Kombination der beiden Teile, die sich gut reiben und einander ergänzen, ist eben doch eine gelungene Dynamik zu spüren, ebenso wie die vielen kleinen Cliffhanger für Spannung sorgen.

    Die Atmosphäre des Romans hat mir insgesamt gut gefallen – mit Ausnahme der bereits erwähnten langwierigen Passagen – da viele Rätsel gelöst werden wollen und so eine rätselhafte Wirkung entsteht. Nicht alle Charaktere haben bei mir einen lebendigen Eindruck hinterlassen, sie wirken etwas blass und farblos, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Die Auflösung am Ende ist recht verdichtet und konzentriert sich auf Dora, die ihre Erkenntnisse zusammenfasst, wobei einige reizvolle Ideen eingeflossen sind.

    „Todesschiff“ konnte mich zwar nicht vollkommen begeistern, dafür war der Spannungsbogen nicht durchgängig gehalten und manche Charaktere zu farblos dargestellt. Durch die zwei geschickt miteinander verbundenen Zeitebenen und viele Cliffhanger ist insgesamt dennoch ein spannender Gesamteindruck entstanden. Einige gelungene Wendungen und eine sehr dicht erzählte Auflösung machen den Roman dann doch lesenswert, wenn auch nicht der beste Teil der Autorin vorliegt.   

  24. Cover des Buches Das Wörterbuch des Windes (ISBN: 9783864931475)
    Nina Blazon

    Das Wörterbuch des Windes

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Claudiaemmavictoria

    Wunderbares Buch! Absolut zum empfehlen! Wunderschöne Handlung, interessante Charaktere und eine traumhafte Kulisse! Sogar ich als Frostbeule möchte nun unbedingt Island besuchen! Ich liebe dieses Buch! 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks