Bücher mit dem Tag "isolation"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "isolation" gekennzeichnet haben.

290 Bücher

  1. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.124)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope


    Durch Zufall bin ich auf diese Buchreihe aufmerksam geworden, gerade durch die zwar relativ schlichten, aber dennoch sehr schönen Cover der Bücher. Auch der Klapptext klang für mich sehr interessant und so durfte der erste Band bei mir einziehen. 

    Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in dieser Welt zurechtzufinden. Ohne große Erklärungen wurde ich hier in eine Zukunft unserer Welt gerissen, in welcher ich erst einmal mit den Gegebenheiten nichts anfangen konnte. Gerade das Leben in den verschiedenen Realitäten war für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. In Perrys Welt konnte ich mich etwas besser zurechtfinden, einfach weil diese Welt unserer dann doch noch viel ähnlicher war, wenn auch man hier das Gefühl hatte, in die Vergangenheit zurück versetzt worden zu sein. Ich befand mich also in einer Geschichte mit zwei komplett gegensätzlichen Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit der Zeit hatte ich diese Gegebenheiten aber verstanden und konnte mich gut damit arrangieren. 

    Die Charaktere gefielen mir sehr gut. Sehr schnell wurde klar, dass die Hauptprotagonisten zwei wirklich starke und kämpferische Persönlichkeiten sind. Aria zeigte sich gerissen und war nie gewillt, aufzugeben. Perry dagegen war zu Beginn eher der verschlossene Kerl, doch konnte ich relativ gut hinter seine Fassade blicken und erkennen, dass er ein wirklich liebevoller Mann mit einem unglaublich großen Herzen ist. 

    Die Handlung gefiel mir auch sehr gut. Es wurde bereits zu Beginn der Geschichte sehr spannend. Schnell erkannte ich, dass hinter den Geschehen um Aria und Perri noch ein viel größeres Geheimnis zu stecken schien. Dieses machte mich natürlich umso neugieriger auf den Rest der Geschichte. Immer wieder gab es kleinere Spannungspunkte. Aber es gab auch witzige und romantische Szenen. Gerade die Nebencharaktere, welche stellenweise sehr viel Witz und Humor in sich hatten, konnten die Handlung unglaublich auflockern. 

    Dieser erste Band war wirklich ein toller Einstieg in diese Dystophie. Ich bin sehr froh, dass ich zufällig auf diese Buchreihe gestoßen bin und bin bereits sehr neugierig auf den zweiten und dritten Band. 

    Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung


  2. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (726)
    Aktuelle Rezension von: InBetween

    Eine fantastische Geschichte, deren Kreativität beeindruckend ist. Obwohl ich die Story nicht wirklich kapiert habe, konnte ich das Buch nicht weglegen.

  3. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (791)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Der Leser wird von Charlotte Link hier an die Leine genommen, um ihn dort dann auch eine Weile zappeln zu lassen. Die Geschichte in Der Beobachter ist alles andere als vorhersehbar. Leider hatte es für mich zu viele gestreckte Szenen, Wiederholungen und Details, die es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht hätte. Es ist eine wirklich gute Idee die hinter der Geschichte steckt, die mit den Charakteren auch echt gut gewählt war. Ich habe mich glaube ich, zu sehr an den Plot twist festgekrallt und diese Befriedigung blieb bei mir aus. Nicht das ich wusste was geschehen würde, aber es war für mich schlichtweg nicht Krass genug. Es war für mich weniger eine Überraschung als ich zu Anfang gedacht hatte. Mir fällt es schwer das zu Beschreiben, weil ich dieses Buch wirklich, wirklich interessant fand, aber leider nicht befriedigend.


    Wie gesagt finde ich das Setting sowie Charaktere sehr gelungen. Und ich denke wenn nicht so viele Wiederholungen statt gefunden hätten und der Satzbau mich nicht so oft rausgehauen hätte, wäre es vielleicht sogar noch ein ticken besser für mich geworden. Leider konnte aber auch der Twist mich nicht begeistern und so sitze ich dort. Ich finde es in Ordnung. Das Buch hat unterhalten, vor allem aber muss ich sagen, konnte ich mich gut über dieses Buch mit meiner Freundin unterhalten und wir haben viel rum überlegt, wie, wo, was passiert und wer dahinter steckt.


    Über den Link kommt ihr zu der vollständigen Rezension auf meinem Blog :) 


    https://calipa.de/2022/06/29/der-beobacht

  4. Cover des Buches Nebenan funkeln die Sterne (ISBN: 9783736306882)
    Lilly Adams

    Nebenan funkeln die Sterne

     (180)
    Aktuelle Rezension von: MomentswithNessa

    Fangen wir beim Cover an, in welches ich mich sofort verliebt hatte 🥰. Auch der Klappentext war absolut vielversprechend.

    Aber dann lernte ich Emma kennen bzw. ich hab begonnen zu lesen, denn am Anfang erschließt sich ihre Welt eher schlecht.

    Sie wirkt nicht wie jemand der eine Phobie hat, sondern einfach unsympathisch und kompliziert. Auch als sie ihren neuen Nachbarn Nathan kennenlernt ist sie direkt sehr kratzbürstig und man könnte meinen sie hat noch nie unter Menschen gelebt.

    Im Laufe der Geschichte und mit der Erklärung warum sie so geworden ist wurde es dann besser, aber so richtig warm wurde ich nicht mit Emma. Nathan mochte ich hingegen vom ersten Satz an als er im Buch vorkam und fand es bemerkenswert wie sehr er am Ball blieb, obwohl Emma sehr abweisend und seltsam wirkt.

    Ich glaub ich hatte so schwer Zugriff zu der Geschichte weil die Lügen in welche sich Emma verstrickt oft eine schöne Lösung gehabt hätten, sie sie aber nur unnötig komplizierter machte.

    Insgesamt mochte ich die Nebencharakter alle mehr als die Hauptprotagnistin. Richtig schon fand ich die Idee ganz zum Schluss, wobei das Ende und ein großer Teil davor einfach zu glatt bzw Themen viel zu schnell abgehandelt wurden. Viele Teile waren wirklich nett, aber im Ganzen nicht ganz mein Fall

  5. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  6. Cover des Buches Under Ground (ISBN: 9783453438101)
    S.L. Grey

    Under Ground

     (125)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Leider gar nicht mein Fall ...

    "Under Ground", welches als Thriller ausgeschrieben ist, konnte mich leider nicht überzeugen.
    Der Klappentext und die Ausgangslage klangen sehr ansprechend und spannend, doch leider beginnt die Geschichte sehr schleppend, da erst von jeder Familie bzw. Bewohner des Bunkers das Ankommen beschrieben werden musste. Die Vielzahl an Charakteren, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat mich ebenfalls etwas gestört. Jedes Kapitel wurde von einer anderen Person erzählt, wodurch sich die Handlung allerdings sehr zieht und nicht in Gang kommt, alles plätschert nur so dahin. Dazu kommt noch, dass ein Kapitel mal aus der Ich-Perspektive und andere dann wieder aus der dritten Perspektive erzählt werden.
    Dann sind fast alle Charaktere pures Klischee und auch wenn Jae zum Beispiel sagt, dass er keine klischeehafte Person sein möchte, wird gleichzeitig aber als genau dargestellt.

    Insgesamt kommt während fast des gesamten Buches wenig bis keine Spannung auf durch die vielen Sichten. Erst ab Seite 200 erhöht sich die Spannung etwas. Der Handlungsstrang und damit Potential, was da aufgebaut wird, wird allerdings schnell - zu schnell - aufgelöst und nimmt zusätzlich dazu noch dem bisherigen Plot jegliche Grundlage. Ab diesem Punkt verliert das Buch seine Ausgangssituation völlig aus den Augen, die Handlung plätschert wieder nur dahin und das Ausgangsproblem wird gar nicht mehr verfolgt.
    Die Action am Ende bringt dann wieder ein wenig Spannung mit sich, wirkt aber auch sehr erzwungen und an den Haaren herbeigezogen. Ebenso die Auflösung, die mir sehr unrealistisch, plötzlich und unüberzeugend daherkommt.

  7. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (122)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  8. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.320)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Teil 2 endet ja ein wenig mit einem Cliffhanger und Teil 3 ist wirklich eine Fortsetzung, die eher wie ein Nachwort von Teil 2 ist. (Teil 1 kann man unabhängig lesen, aber Teil 3 macht ohne den zweiten Teil keinen Sinn). Es ist auch spannend, aber die ersten beiden Bücher sind besser. Hier geht es - von der Gerichtsverhandlung auf den letzten 150 Seiten (von 850 Seiten) abgesehen - hauptsächlich um die Hintergründe und den schwedischen Staatsschutz. Daher ist es meiner Meinung nach nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger, sondern teilweise etwas trocken. Dennoch fiebert man wieder mit Lisbeth, Mickael und Erika mit und kann das Buch kaum weglegen. Schade, dass es die geplanten anderen Teile nicht mehr geben wird, aber so ist es auch eine runde Sache. Ich werde Lisbeth vermissen.

  9. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783957131522)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Julja95

    Die Charaktere sind alle rundum authentisch, die Geschichte absolut logisch. Die Spannung wurde nie künstlich aufgebauscht, das hatte die Geschichte gar nicht nötig. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet und über den Epilog habe ich mich echt gefreut. Hab’s von Anfang bis zum Ende geliebt.

  10. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.620)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Der Klappentext las sich ein wenig nach einer Mischung aus 1984 und Tribute von Panem. Es entpuppte sich dann doch als etwas andere Geschichte: 12 Jugendliche werden für ein Filmprojekt auf eine einsame Insel gebracht. Vor Ort erfahren sie dann, dass sie Teil eines Spiels ähnlich "Mord in der Disco" sind. Soweit so harmlos. Irgendwann entgleitet ihnen das Spiel jedoch und auch der Regisseur auf der Nachbarinsel ist nicht mehr Herr der Lage.

    Der Schreibstil ist angenehm und auch die Charaktere sind gut beschrieben. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen - auch, weil ich gehofft habe, doch noch auf etwas mehr Spannung zu stoßen. Für ein Jugendbuch ist es super, als Erwachsene habe ich mich nicht mehr zu 100% abgeholt gefühlt, aber es gab einige gute Stellen.

  11. Cover des Buches Der Menschenmacher (ISBN: 9783404167753)
    Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: cillewiezelle

    In dem Buch "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen geht es um David, Charlie und Allison, die nach zwanzig Jahren mit ihrer schrecklichen Vergangenheit konfrontiert werden. 

    Charlie, Allison und David wurden als Kinder von einem Mann adoptiert, den sie "Dad" nennen mussten. Dads Ziel war es, die drei Kinder zum Übermenschen zu erziehen, weshalb sie alle schwer bestraft wurden, sobald ihnen Fehler unterlaufen sind. 

    Nach einigen Jahren verschlimmert sich das Leben unter Dad und den Kindern wird bewusst, dass sie Dad töten müssen, um zu überleben. 

    Zwanzig Jahre später, haben sich alle drei ein neues Leben aufgebaut. Jeder von ihnen bekommt seltsame Nachrichten und ihnen wird bewusst, dass es irgendetwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. 


    Ich, persönlich, hatte am Anfang ein paar Probleme, um in das Buch rein zu kommen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mich an diesen langatmigen Schreibstil erst noch gewöhnen musste. Am Ende fand ich den Schreibstil und vor allem die Metaphern sehr schön. Manchmal war mir ein wenig schlecht, weil brutale Dinge sehr detailliert beschrieben wurden. Daher ist das Buch auch nichts für schwache Nerven. Auch generell hat das Buch ein paar Themen wie sexuellen Missbrauch in der Kindheit, die sehr sensibel sind. Daher hier eine Triggerwarnung. 


    Die Charaktere finde ich interessant gestaltet und authentisch. Wobei ich sagen muss, dass sie teilweise Weltansichten haben, die ich nicht teile und auch nicht gut finde. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, weil es eben zu den Figuren passt und deren Art und Weise ist auf die Welt zu schauen. Vor allem David war mir sehr sympathisch, weil er Schriftsteller war und ich vieles auch nachvollziehen konnte, was er gesagt hat. 


    Vor allem der letzte Teil des Buches war extrem spannend und es gab einige Plottwists, die mich sehr überrascht haben. 

    Alles in Allem würde ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller mit psychologischen Anteilen liest und kein Problem damit hat, wenn ein Buch nicht komplett nach dem roten Faden aufgebaut ist, da es oft Zeitsprünge gibt, die sich nach und nach zu der Geschichte zusammensetzen. 

  12. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (300)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Detective Pete Sebeck lebt in dem beschaulichen Ort Thousand Oaks in dem selten schlimmere Verbrechen geschehen als zu schnelles Fahren.Doch dann passieren plötzlich einige misteriöse Morde und Sebecks Hauptverdächtiger stellt sich als Matthew Sobol heraus, der nicht nur Chef einer der größten Computerfirmen der Welt ist, sondern auch vor einiger Zeit verstorben ist.Aus dem Jenseits heraus tötet Sobol Menschen mit Hilfe eines Computerprogramms das er vor seinem Ableben geschrieben hat und auch für Pete Sebeck hat er Pläne... Eine tolle Idee und der gute Schreibstil von Suarez machen dieses Buch sehr spannend und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Computer interessiert oder einfach mal wieder einen tollen Thriller lesen will.

  13. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  14. Cover des Buches Das Tal - Der Sturm (ISBN: 9783401505329)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Der Sturm

     (492)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der etwas aufschlussreichere dritte Band der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Julia, Chris, Debbie, Rose und Ben eigentlich über das verlängerte Wochenende dank des Remembrence Days das Tal wie alle anderen verlassen wollen. Doch dann hat ihr Auto eine Panne und sie müssen während ein schlimmer Sturm wütet zurück ins völlig leere College flüchten. Doch dort finden sie die Leiche eines der Security Guards und es wird klar, dass sie weder so allein sind wie gedacht, noch wirklich sicher.   Wie auch schon in der vorigen Bänden streckt sich die Story leider wieder sehr und gefühlt die Hälfte des Buches wird halt nur damit verbracht, zurück zum College zu kommen und auch dort zieht sich alles, bis zum Leichenfund, auf den man ja quasi die ganze Zeit einfach nur wartet. Danach wird es zugegeben auch nicht super spannend, aber wenigstens gibt es endlich ein paar Antworten auf einige Fragen und man rätselt jetzt schon wieder optimistischer, was wohl das große Geheimnis des Tals ist. In diesem Band standen zudem mal die Charaktere Chris und Debbie im Vordergrund und die Idee, in jedem Buch andere Charaktere der Clique dem Leser näher zu bringen, ist zugegeben immer noch gut und abwechslungsreich, da jeder seine eigenen Geheimnisse hat - wenn diese auch in diesem Band wieder nicht super spektakulär waren und man die Protagonisten jetzt auch nicht unbedingt krass sympathisch oder einzigartig findet. Der Schreibstil ist dabei wie immer relativ gut zu lesen und flüssig und da dieser Teil der bisher kürzeste der Reihe ist, liest er sich auch relativ schnell. Insgesamt war wahrscheinlich auch diese Fortsetzung nicht ganz so gut wie man es sich erhofft hat, aber die Auflösung einiger kleiner Rätsel macht einem schon irgendwie noch Lust, weiterzulesen.

  15. Cover des Buches Harz (ISBN: 9783442715534)
    Ane Riel

    Harz

     (121)
    Aktuelle Rezension von: carlaeisfeldt

    Wisst Ihr, was ein „Kippbild“ ist? Das sind Bilder, die man auf mehrere Arten sehen kann. Je nachdem, wie man es betrachtet, sieht man darin zwei verschiedene Motive. Ein solches Buch ist „Harz“ von Ane Riel. Darin lernen wir die sechsjährige Liv kennen, die mit ihrem Bruder auf einer Schäreninsel eine Kindheit in Freiheit und Abgeschiedenheit erlebt. Ein idyllischer Hof mit vielen Tieren, eine liebevolle Mutter und einem handwerklich geschickten Vater, dem seine Familie alles bedeutet. Besonders zu ihm hat Liv ein inniges Verhältnis. Jens liebt seine Tochter von ganzem Herzen, erklärt ihr in die Natur, bringt ihr Jagen und Fischen bei.

    Ich will nicht zu viel verraten, aber dass diese Familie aber alles andere als normal ist, merkt man als Außenstehender bereits ab der ersten Seite an. Es ist eine verkehrte Welt, die Liv uns schildert und die das Mädchen als vollkommen normal erlebt. Die furchtbaren Zustände auf dem Hof sind Livs Alltag – sie kennt es von klein auf nicht anders und sieht nicht, dass hier etwas falsch läuft.

    Auf 304 Seiten folgt man Liv  in ihre beklemmende Welt, bei der auf jeder Seite meine Sorge um das Mädchen wuchs. Das Schlimmste war, dass ich bei aller Abscheu und bei aller Angst doch auch Mitgefühl und Verständnis für die Erwachsenen empfunden habe, die es doch immer nur gut meinen. Insbesondere für Jens, der seine Familie beschützen und für alle nur das Beste will.

    Nein, ein Thriller der klassischen Art ist es nicht, eher ein ruhig erzähltes, spannendes Psychodrama, das man aus Angst um Liv nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein Buch, das zwiespältige Gefühle in mir geweckt hat und über das ich noch lange nachgedacht habe, weil es einen die eigenen Werte hinterfragen lässt. Was ist gut, was ist böse – und was darf Liebe?

  16. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

     (2.282)
    Aktuelle Rezension von: e4eri

    Ich liebe dieses Buch und kann es stolz mein Lieblingsbuch nennen und kann gar nicht nachvollziehen, warum es so underrated ist im Vergleich zu anderen Büchern von CoHo. 

    Beim lesen habe ich so mitgefiebert und habe jegliche Emotionen gefühlt die man nur fühlen kann. Da war alles dabei von Freude über Trauer zu Wut und so weiter. Nach diesem Buch musste ich erst mal eine kurze Pause einlegen, um mit dem nächsten Buch weiterzumachen, da ich die Geschichte erst mal richtig verarbeiten musste, was für mich ein gutes Buch ausmacht. Noch heute denke ich gerne an die Geschichte zurück (ist schon ein Jahr her, dass ich das Buch beendet habe) und freue mich es irgendwann wieder zu lesen, denn dieses Buch wird definitiv noch öfters von mir gelesen.

  17. Cover des Buches Das Mädchen aus Glas (ISBN: 9783453360570)
    Julie Hilgenberg

    Das Mädchen aus Glas

     (64)
    Aktuelle Rezension von: cyranelli

    Schon das Cover springt einen an und lässt sie vermuten: Die wunderbare Liebesgeschichte, die zunächst die Rahmenhandlung vorzugeben scheint.
    Berlin, Anfang des 20. Jahrhunderts. Elisa, junges, hübsches Mädchen aus reichem Haus, leidet unter der seltenen und noch wenig bekannten Glasknochenkrankheit und kann ihr Zuhause kaum verlassen. Ihr Arzt Wilhelm erwidert wohl ihre Liebe, muss aber verzweifelt mit ansehen, wie Elisa in die arrangierte Ehe mit Louis, einem Lebemann und Draufgänger, geschickt wird. Während sich die beiden frisch gebackenen Eheleute zunächst mit starker Abneigung begegnen, kommen sie sich durch verschiedene Umstände näher und lernen einander doch lieben.
    Louis und Wilhelm werden nach Ausbruch des ersten Weltkriegs unabhängig voneinander an die Front geschickt. Louis wird schwer verwundet. Elisa beweist ebenso große Stärke wie das Band der Liebe, das sie mit Louis verbindet.

    Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, der Spannungsbogen ist gut gelungen, die Liebesgeschichte schien zwar etwas vorhersehbar, war es dann aber doch nicht.
    Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin von dem abhängigen, kranken Mädchen, das dann auch noch eine Vernunftehe eingehen muss, in eine starke, für ihre Liebe und Unabhängigkeit kämpfende junge Frau, die sich dann (endlich) auch für Sinnlichkeit und Erotik interessiert. Von letzterer hätte ich gerne ein bisschen mehr gehabt, die Liebesszenen waren ein bisschen zu "brav" für meinen Geschmack.
    In ihren Bann gezogen haben mich die präzisen, gerne blumigen Beschreibungen der damaligen gesellschaftlichen Bälle und der dort getragenen Mode. Hier fühlte ich mich ganz im Element der damaligen Zeit und konnte mir die Begebenheiten bildhaft vorstellen.
    Da ich einen medizinischen Hintergrund habe, kam mir jedoch einiges etwas oberflächlich vor. Sowohl die Beschreibung der Kriegsverletzungen, als auch die Glasknochenkrankheit als solche. Über letztere war wenig bekannt, aber es kam mir etwas unwirklich vor, dass Elisa anfangs ständig mit Verletzungen und Brüchen zu kämpfen hatte und später, nachdem sie ein "normales" und eher turbulentes Leben "draußen" führte, nie wieder darunter zu leiden hatte.
    Der historische Hintergrund hätte mehr ausgeführt werden können, war nur angerissen.
    Ich würde das Buch weiterempfehlen, der Unterhaltungswert ist hoch und es liest sich sehr flüssig. Das Buch vermittelt Werte wie Beständigkeit, Nachsicht und die Kunst des Verzeihens und zwar ohne den erhobenen Zeigefinger!

    Last but not least sind einige Tippfehler drin, die ich mir leider nicht angestrichen habe, da ich das Buch als ebook gelesen habe....


  18. Cover des Buches Gone - Verloren (ISBN: 9783473583959)
    Michael Grant

    Gone - Verloren

     (233)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Story/ Inhalt 

    Band 1 der 6 teiligen Reihe ( abgeschlossen )

    Reihe wurde aber mit neuen Charakteren weitergeführt, (als Begleitreihe.)

    (Bisher insgesamt 9 englische Bände! Hoffentlich werden diese für den deutschen Markt noch weiter übersetzt! Die Story ist episch und hat so großes Verfilmungspotential!!! )

    Um was geht es ?

    Dystopie Szenario

    Stell dir vor, du bist 14 gehst zur Schule und mitten im Unterricht verschwinden auf einmal alle Lehrer und Neuntklässler. Fernseher, Telefon und Radio geben den Geist auf , alles zur selben Zeit und niemand weiß was los ist oder doch ?!

    Meine Meinung

    Einfach nur Wow, von so einer durchdachten Reihe wäre ich in einem Jugendbuch gar nicht ausgegangen!

    Alle Menschen ab 15 Jahren sind spurlos und schlagartig verschwunden, das Szenario: Die übrig gebliebenen Kinder inklusive Babys müssen sich nun alleine versorgen und in einer quasi neuen Welt zurecht finden.

    Die Stimmung war spürbar beschrieben, Kinder die von einer Sekunde auf der nächste Verantwortung übernehmen müssen, Strategisch vorgehen müssen um zu überleben und dann auch noch vor weiteren Problemen gestellt werden, bei welche auch Erwachsene verzweifeln würden!

    Band 1 wurde klasse umgesetzt, bedrückend, brutal und spannend beschrieben!!!


    Mein Fazit 

    Wenn du Sci-Fi Elemente und Survival Bücher liebst, bei denen es auch ganz schön zur Sache geht, dann kann ich dir Gone wärmstens empfehlen !

    Starker Reihenauftakt!
    5 * für die kreative spannende Unterhaltung ❤️

     

     





  19. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.522)
    Aktuelle Rezension von: exploringbookworlds


    Im ersten Moment fande ich den Schreibstil ziemlich komisch, sowohl von der Formulierung her als auch mit den durchgestrichenen Sätzen ... Bin aber ziemlich schnell reingekommen und letztendlich hatte es etwas Poetisches und war eben auch nicht so 0815.
    "𝙸𝚌𝚑 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚎 𝚣𝚞 𝚒𝚑𝚖 𝚑𝚘𝚌𝚑, 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚍𝚊𝚜 𝚜𝚌𝚑𝚒𝚎𝚏𝚎 𝙶𝚛𝚒𝚗𝚜𝚎𝚗 𝚊𝚞𝚜𝚔𝚘𝚜𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝙵𝚊𝚛𝚋𝚎 𝚜𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚐𝚎𝚗, 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚒𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚒𝚕𝚕𝚒𝚘𝚗𝚎𝚗 𝙱𝚒𝚕𝚍𝚎𝚛 𝚖𝚊𝚕𝚎𝚗 𝚠ü𝚛𝚍𝚎."

    Dass die Protagonisten eine Lovestory miteinander entwickeln war absehbar, aber es ging mir viel zu schnell... plötzlich waren bei Juliette die mega krassen Gefühle für Adam
    - in dem Aspekt hätte ich mir mehr Zugang für die Leser*innen gewünscht- denn dann war man plötzlich so mitten in dieser "Beziehung" und teilweise haben die Inhalte gegenüber der Hauptstory überwogen, was ich total doof fande, weil ich das Buch wegen der Dystopie angefangen habe und nicht hauptsächlich wegen der Liebesgeschichte ...

    Geschichte der Dystopie: großes ja!, es war super düster und gerade auch den Charakter Warner fand ich echt schwierig zu lesen, aber das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. (Wieso ist eigentlich jeder, der die Reihe liest, so megaaaa begeistert von ihm?! Ich finde ihn furchtbar...). Erschreckend fande ich die Parallen zu der kaputten Welt in dem Buch und der jetzigen Welt wie sie mittlerweile in echt ist, obwohl es bereits 2011 veröffentlicht wurde und damit (vom übernatürlichen Storyteil abgesehen) gar nicht so zukunftsfern ist , wie man damals vielleicht noch dachte.

  20. Cover des Buches Das Herz ist ein einsamer Jäger (ISBN: 9783257242249)
    Carson McCullers

    Das Herz ist ein einsamer Jäger

     (182)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Die Geschichte spielt in einer amerkanischen Kleinstadt in Georgia in den 30er Jahren. Ausgerechnet von einem Gehörlosen fühlen das sensible Mädchen Mick Kelly, der ruhelos umherziehende Sozialrevolutionär Jake Blount, der grüblerische Wirt Biff Brannon und der schwer kranke schwarze Arzt Benedict Copeland sich verstanden. Sie ahnen nicht, dass der gehörlose John Singer nicht weniger als sie unter der Einsamkeit und Sinnlosigkeit des Daseins leidet .. man taucht ein in eine hoffnungslose auswegslose Zeit; Rassismus, Armut, Arbeitslosigkeit..

    grossartige Lektüre.

  21. Cover des Buches Elantris (ISBN: 9783492281539)
    Brandon Sanderson

    Elantris

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks


    4 🌟🌟🌟🌟

    Inhalt:

    Einst war Elantris, die magische Stadt im Lande Arelon, ein Paradies, in dem die Götter wandelten. Aber dann wurde es von einem schrecklichen Fluch getroffen und die vormals blühende Stadt verwandelte sich in eine tödliche Falle für ihre Bewohner. Kronprinz Raoden, der in der gefallenen Stadt gefangen ist, muss gemeinsam mit der Königstochter Sarene das Geheimnis von Elantris ergründen ...


    Meinung:

    Da ich schon lange von Branden Sanderson lesen wollte komme ich jetzt endlich dazu und kann endlich das Buch lesen das in schon paar mal auf meine TBR Liste war aber immer wieder verschieben musste da ich es nicht geschafft habe. In dieser Geschichte folgen wir denn Prinzen der von einem auf denn anderen Tag nach Etlantirs gerissen wurde und Festellen muss das es da nicht ist wie es scheint. Da ich bisher noch nichts von dem Autor gelesen habe war das mein erstes Buch bei ihn und sein Schreibstil war ganz okay ich konnte es leicht lesen und auch wenn die Geschichte etwas Komplex war. Außerdem folgen wir mehrere Perspektiven oder besser gesagt 3 bestimmt Personen die jeweilig ein Zweck erfüllen in der dritten Perspektive. Wie bei Fantasy Büchern erwartet war der Anfang relativ langsam und etwas schwierig was das Aufbau der Welt und Charaktere auf sich hat. Deswegen habe ich etwas gebraucht um zu verstehen und wer was eine Rolle spielt aber es wurde im laufe des Buches besser. Denn ersten Charakter denn wir kennenlernen ist Raodon denn Prinzen der einfach in die Stadt gerissen wurde und uns somit nach Etlantris führt. Er war ein Interessanter Charakter da er während des Buches wirklich an stärke gewonnen hat besonders als er versteht das es darauf ankommt das er Kämpfen muss wenn er leben will. Sarene dagegen hat mich vom ersten momentan fasziniert ich mochte ihre Stärke und wie sie einfach in ein fremdes Land reißt und alles dafür tut um ihre Heimat zu retten und dabei vielen beweist das sie mehr kann als man von Frauen annimmt. Ich mochte ihre Sicht sehr das sie immer für eine Überraschung übrig hatte. Der Dritte Charaktere war für mich dagegen am schwierigsten eine Bindung aufzubauen da ich etwas schwer hatte seine Sicht zu verstehen auch wenn es dennoch Interessant war da er ganz andere Ansichten hatte als die beiden anderen Charaktere. Im ganzen war dieses Buch gut ich hab zwar eine weile gebraucht um mich in der Geschichte wohl zu fühlen dennoch mochte ich die Welten Aufbau und sowohl die Politischen intrigieren im laufe der Geschichte und wie alles am Ende zusammenhängt und auf das eine ganze hinausläuft. Für denn Anfang für ihn war es okay und ich bin gespannt was mich noch mit seinen Büchern erwartet.


  22. Cover des Buches Arminuta (ISBN: 9783956142536)
    Donatella Di Pietrantonio

    Arminuta

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Der erste Satz: »Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.«

    Arminuta, auf Deutsch die Zurückgekommene, man nennt sie so, denn die Dreizehnjährige kommt zurück in ihre Ursprungsfamilie. Mit einem Koffer voller Kleider, einem Sack voll Schuhe steht sie in der Küche der anderen Familie. Ihr Vater macht sich schnell von dannen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie keine Ahnung, dass ihre wirklichen Eltern in dieser Wohnung im Dorf wohnen – dass sie überhaupt noch andere Eltern hat.

    »Die Frau, die mich geboren hatte, stand nicht von ihrem Stuhl auf.«

    Aufgewachsen als Einzelkind in einem wohlhabenden Elternhaus in der Stadt am Meer, mit guter Schulbildung ausgestattet, steht sie nun hier zwischen Geschwistern, die sie begaffenden, mitten in einer unbekannten Familie, Schmutz und Armut ist unverkennbar. Sie versteht die Welt nicht mehr. Die Mutter war krank, diese erste Mutter, und nun ist das Mädchen ohne Erklärung im Sommer 1975 hier abgegeben worden. Was ist geschehen? Sicher wird die Mutter sie zurückholen, sobald sie gesund ist. – Das wird nicht geschehen. – Das schmale Bett teilt sie mit Adriana, Kopf an Fuß, mit einer Schwester, die nachts auf die Matratze pinkelt. Zu essen gibt es nicht viel. Schnell hat das Mädchen heraus, dass man zunächst an der Schüssel zu kämpfen hat und danach das Karge auf dem Teller verteidigen muss, schnell essen, bevor eine Heerschar von Gabeln danach langt. Sie möchte auf die höhere Schule gehen. Wird das je möglich sein? Und was ist damals geschehen, warum wuchs sie bei Verwandten auf? Warum musste sie hierher zurückkehren? Ihre neue Familie, Vater, Mutter, Schwester, mehre Brüder, ein kleiner behinderter Bruder, der noch ein Säugling ist, beachten sie überhaupt nicht. Sie ist einfach da.

    »Jeden Abend lieh sie mir eine Fußsohle, um sie an meine Wange zu halten. Sonst hatte ich nichts, in dieser von Atem bevölkerten Dunkelheit.«

    Nüchtern, aber doch mit viel Poesie und Einfühlungsvermögen erzählt Donatella di Pietrantono aus der Sicht eines Mädchens, dessen Welt von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wird. Fassungslos, da ihr niemand etwas erklären will, passt sie sich schnell den Gegebenheiten an, gibt aber nicht auf, Antworten zu erhalten. Verlassen von den Eltern, von einem Tag zum nächsten, verlassen von den anderen Eltern schon lange zuvor, muss sie den Tag überstehen, nachts allein, die Füße der Schwester an die Wange gehalten, damit sie spürt, dass sie nicht ganz allein auf der Welt ist. Der eigene Strandkorb am Meer, Schwimmtraining, Ballettunterricht, Privatschule, alles verloren. In dieser Familie wird sie immer die Arminuta bleiben, die, die nicht kochen kann, nicht hart arbeiten. Aber gleichzeitig nimmt ihr das niemand übel, denn sie ist die Besondere in der Familie, gebildet, feiner als die anderen, alle sind in gewisser Weise stolz auf sie. Eine schroffe Herzlichkeit kommt ihr entgegen. So geht man hier miteinander um, lernt sie. Man zeigt seine Zuneigung auf andere Weise. Sprachlich genau zeichnet die Autorin die Annäherung zwischen Familie und dem Mädchen, niemals wirkt die Sprache kitschig. Die Distanz wird immer bleiben, auch das macht sie deutlich. Arminuta, ein kämpferisches Mädchen, das Kraft aus den Geschwistern schöpft und niemals aufgibt. Italien Ende der Siebziger, auch wenn diese Familie die ärmste im Dorf ist, wird der Klassenunterschied deutlich. Sprache und Bildung prägen die Kinder. Auch wenn der Vater in der Ziegelfabrik arbeitet, die größeren Kinder als Tagelöhner schuften, die Mutter hin und wieder etwas dazuverdient, reicht es vorn und hinten nicht. Eine Gesellschaft, die dem Samen der Mafia guten Boden lieferte. Die Geschichte ist sicher eine von vielen realen Lebensläufen. Denn früher haben kinderreiche Familien in Italien, denen es an Geld fehlte, ihre Kinder oft in die Obhut von kinderlosen Familien gegeben. Win win für beide Seiten. Allerdings, wenn es aus den verschiedensten Gründen den Pflegeeltern nicht mehr passte, dies Kind bei sich aufwachsen zu lassen, gab man sie einfach zurück. Wem Elena Ferrante gut gefallen hat, der wird diesen Roman auch mögen. Eine wundervolle Erzählung.

    »Sie bückte sich, um unter dem Spülbecken zwischen vollen und leeren Flaschen, Mülleimer und Schlupflöchern von Küchenschaben etwas zu suchen. Dann zog sie den Vorhang über den Geruch nach Schimmel wieder zu und drehte sich um.«

    Donatella Di Pietrantonio wurde in den Abruzzen geboren und lebt heute in der Nähe von Pescara. Ihre Romane »Meine Mutter ist ein Fluss« und »Bella mia« wurden mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet.

  23. Cover des Buches In jenen hellen Nächten (ISBN: 9783458360865)
    Roy Jacobsen

    In jenen hellen Nächten

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt

    Norwegen, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Hans und Maria Barroy leben mit ihrer kleinen Familie auf einer abgelegenen Insel an der zerklüfteten Küste hoch oben im Norden. Ihre Tochter Ingrid hingegen will mehr und geht aufs Festland, wo sie als Hausmädchen eine Anstellung bei einer wohlhabenden Familie findet. Rührend kümmert sie sich um die Kinder Felix und Suzanne, deren Eltern eines Tages verschwinden. Ingrid entschließt sich kurzerhand, die beiden Waisen mit auf ihre Insel zu nehmen, um ihnen dort ein neues zu Hause zu schenken. Doch dies ist nur der Anfang weiterer dramatischer Entwicklungen.

    Meine Meinung

    Roy Jacobsen verschafft seinen Lesern mit seinem Roman "In jenen hellen Nächten" einen beeindruckenden Einblick in das Leben der Menschen auf einer kleinen norwegischen Insel zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Grunde passiert in der Handlung nicht viel, aber dennoch folgt man gebannt dem Geschehen und möchte wissen, wie es weiter geht. Roy Jacobsen erzählt seine Geschichte auf eine sehr ruhige Art, die mich jedoch schon nach wenigen Seiten in die Welt von Barrøy eintauchen lies. Der Autor ist ein perfekter Beobachter von Mensch und vor allem Natur, die er mit wunderbaren Worten in Szene zu setzen weiß.

    Erzählt wird die Geschichte der Familie Barrøy, mit all ihren Hochs und Tiefs. Von außen dringt nur wenig zu den Inselbewohnern durch. Selbst als ein Krieg ausgebrochen sein soll, ist das für diese kaum von Interesse. Alles außerhalb der Familie und Insel scheint nicht zu zählen. Lediglich Hans Ideen, was er auf  Barrøy verändern möchte, sind noch von Belang. Und so gibt er viel Geld für Baumaterial aus und baut mit seinem Vater einen Kai, bei dem nun öfter Boote anlegen, die an die Milchroute angebunden sind, die zweimal die Woche die gemolkene Milch einsammelt und zudem als eine Art Zeitung fungiert.

    Besonders eindrucksvoll schildert der Autor, wie man auf der Insel mit Stürmen und Unwettern umgeht. Und auch dies tut man auf ruhige und besonnene Art, denn ändern kann man die Situation auch so nicht, nur beim nächste Mal besser darauf vorbereitet sein. Hier lernt man nicht aus Büchern, sondern aus der Erfahrung, dem, was man von den Alteren an Wissen übermittelt bekommt und der Natur. Es ist ein Leben, welches gerade wegen seiner Einfachheit fasziniert.

    Roy Jacobsen benötigt weit über die Hälfte des Romans, um das Lebensgefühl auf der Insel aufzuzeigen. Dabei kommt man als Leser nicht umhin sich immer wieder zu fragen, warum sich die Bewohner des Eilands diese Entbehrungen antun. Hier wird der Kontrast zu einem Leben in Abgeschiedenheit und dem Leben in einer modernen Gesellschaft deutlich und natürlich auch die Frage nach dem Wert der Heimat. Nur die Tochter, Ingrid, folgt der Sehnsucht nach einer anderen Welt, entscheidet sich jedoch recht schnell nach Barrøy zurück zu kehren und auf dem Eiland weiter zu leben.

    Meisterhaft gelingt es Roy Jacobsen diesen Entschluss in seinem Roman so vorzubereiten, dass das Leser sofort nachvollziehen kann, dass die Bewohner auf der Insel bleiben wollen. Zu sehr sind sie mit ihr verwoben, was er besonders passend mit den folgenden Worten auf Seite 22 beschreibt: "Niemand kann eine Insel verlassen, eine Insel ist ein Kosmos im Taschenformat, wo die Sterne im Gras unter dem Schnee schlafen".

    Fazit

    Roy Jacobsen erzählt mit seinem Roman "In jenen hellen Nächten" eine Geschichte von Unabhängigkeit, Natur und vor allen Dingen von der Bindung an eine Heimat. Lese-Empfehlung für alle, die Bücher mögen, die ruhig und jenseits des Mainstream geschrieben sind.

  24. Cover des Buches Offline (ISBN: 9783963981135)
    Arno Strobel

    Offline

     (40)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ein einsames Hotel, eingeschneit, ohne die Möglichkeit mit dem Außenwelt in Kontakt zu treten. 

    Ein Digital-Detox-Trip, allerdings war keinem der Teilnehmer klar, dass unter ihnen ein Mörder ist...


    Ein solider, spannender Thriller, mit durchaus unvorhergesehenen Wendungen. 

    Die ganze Digital-Detox-Sache, die ja irgendwo Aufhänger der Geschichte ist, war nach den ersten 50 Seiten nicht mehr wirklich Thema, hatte da mehr erwartet. 

    Die Auflösung war gut, aber insgesamt hat mir doch noch so ein bisschen was gefehlt, damit es mich wirklich vom Hocker haut. 


    Dennoch eine Empfehlung für Fans von Kammerspielen, für Leute die Geschichten mögen, in denen ab einem bestimmten Punkt jeder verdächtigt ist, und niemand mehr weiß, wer Freund und wer Feind ist. 

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