Bücher mit dem Tag "italienisch"
68 Bücher
- Christina Dalcher
Vox
(434)Aktuelle Rezension von: LissiannaDer flüssige, angenehm zu lesende Schreibstil zieht sofort in die Handlung. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, ergänzt durch immer wiederkehrende Rückblenden. Diese Vergangenheitsrückblicke zeichnen anschaulich nach, wie sich die Lage schleichend verschlimmert hat. Auch wenn visuelle Trennelemente – wie etwa Sternchen oder größere Absätze – die Zeitsprünge noch etwas klarer strukturiert hätten, findet man sich schnell zurecht.
Ich musste das Buch letztlich jedoch abbrechen, weil mir das Geschehen emotional einfach zu nah ging und schlichtweg zu real wurde. Wer extrem authentische Erzählungen schätzt, kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich war es letztlich leider zu intensiv.
- Daniel Speck
Piccola Sicilia
(171)Aktuelle Rezension von: StolliPiccola Sicilia von Daniel Speck ist der direkte Nachfolger von Bella Germania und hat mich erneut mitgerissen, die teilweise sehr bedrückenden Stimmungen, insbesondere in Tunis, waren ganz tief zu spüren.
Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, ich konnte mich gut einfühlen. Gerade Yasmina war sehr negativ aber das war wohl so gewollt.
Der Schreibstil wunderbar, ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen.
Wie in anderen Rezensionen war auch für mich das Ende einfach zu offen aber dies soll ja in Jaffa Road aufgeklärt werden.
- Ivar Leon Menger
Als das Böse kam
(377)Aktuelle Rezension von: SindyBrBei " als das Böse kam" handelt es sich um den ersten veröffentlichten Thriller von Ivar Leon Menger. Die gewählte Erzählweise aus der Perspektive eines jungen Mädchens empfand ich erfrischend im Thriller Genre. Wie sie ihr Leben rund um die Insel erlebt hat, hat mich teils entsetzt zurück gelassen. Wir als Leser wissen das die Welt nicht so tickt, wie ihr das erzählt wurde, aber ein Kind glaubt nun mal den Eltern.
Die ganze Entwicklung der Story ist zwar eher seicht als aufregend, aber für ein Debüt fand ich es sehr gelungen. Was mich auf jedenfall überrascht hat war der Plot, damit war in meinen Augen nicht zu rechnen. Ich hätte mir nur gerne mehr Einsicht in die Vergangenheit der anderen Familienmitglieder gewünscht, diese waren für mich etwas oberflächlich.
Das Ende kam etwas schnell und doch sehr unrealistisch im Verlauf, aber nochmal angemerkt es war sein erster Thriller und alle anderen Bücher von Ivar Leon Menger waren dann kleine Highlights 😉
- Julia Quinn
Bridgerton - Hyacinth & Gareth
(201)Aktuelle Rezension von: JuliaTIch habe das Buch über Hyacinth und Gareth in einem Tag gelesen. Die Romanze war gut geschrieben und ich mochte Hyacinth sehr gerne in dem Buch. Vot allem ihren Witz wenn sie mit Lady Danbury zusammen war.
Gareth ist eine gute Ergänzung und die Jagd nach den Diamanten hat much wirklich mitfiebern lassen!
Vom Schreibstil und der Ausarbeitung des Buches bleibt sich die Autorin auch in diesem Buch treu und man bekommt das was man in dieser Reihe erwartet
- Anne Reinecke
Leinsee
(112)Aktuelle Rezension von: MaseliKarl ist auf der Zugfahrt nach Leinsee. Sein Vater hat sich das Leben genommen und seine Mutter liegt mit einem Hirntumor in der Klinik. Zuhause angekommen, muss er sich mit der neuen Situation zurechtfinden und lässt dabei seine Kindheit und das Leben seiner Eltern Ada und August Stiegenhauer, dem Glamourpaar der deutschen Kunstszene, in Zeitfenstern Revue passieren Und während er sich wieder einlebt und seine Mutter betreut, taucht Tanja im Kirschbaum auf.
Es ist beileibe kein Liebesroman und doch sind es zwei besondere Liebesgeschichten, die Anne Reinecke mit frischem, flüssigem, modernen und zeitgemäßen Schreibstil erzählt. Die Geschichte bedeutet mir etwas, seit ich sie gelesen habe und ich habe deshalb das Buch gekauft, für meine persönliche Bibliothek.
- Kate Meader
Love Recipes – Verführung à la carte
(118)Aktuelle Rezension von: zeilenzumverliebenDer erste Teil der love recipes Reihe konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Die Szenarie finde ich zwar ansprechend und auch gut umgesetzt, allerdings sind die Emotionen bei mir nicht übergesprungen.
Die story hat gut gestartet, leider konnte in meinen Augen die Dynamik nicht ganz beibehalten werden und an einigen Stellen, habe ich die Zusammenhänge nicht ganz verstanden.
Ich will aber auch nicht nur negatives über das Buch verbreiten, sondern muss sagen, dass ich das Zusammenspiel aus Kochen, Restaurants, Presse etc. eine interessante Kombi mit viel Potenzial fand.
Die De-Luca Familie finde ich toll, da hier gezeigt wird, dass man ganz als Familie funktioniert, auch wenn alle komplett verschieden sind.
- Lucy Fricke
Töchter
(122)Aktuelle Rezension von: MazeixxMartha und Betty sind seit zwanzig Jahren befreundet. Als Marthas todkranker Vater beschließt, in die Schweiz zu reisen, um dort selbstbestimmt zu sterben, begleiten die beiden Frauen ihn auf einer letzten gemeinsamen Fahrt. Doch der Roadtrip entwickelt schnell eine ganz eigene Dynamik, und nichts verläuft so, wie es geplant war. Zwischen Abschied, Freundschaft, familiären Verstrickungen und unerwarteten Wendungen wird aus der Reise weit mehr als nur eine Fahrt in die Schweiz.
Das Buch begann für mich sehr vielversprechend. Die Grundidee ist ungewöhnlich und berührend, und ich war gespannt auf die Entwicklung der Figuren. Leider wurde der Roadtrip im Verlauf immer chaotischer und mit immer neuen, teils sehr konstruiert wirkenden Ereignissen überladen. Bereits nach etwa der Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte schon erzählt war, sodass jede weitere Katastrophe eher ermüdend als spannend wirkte.
Positiv hervorzuheben ist der Humor: Einige Szenen haben mich tatsächlich zum Schmunzeln gebracht und sorgten für Auflockerung. Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Aus der starken Ausgangsidee hätte für meinen Geschmack deutlich mehr gemacht werden können.
Fazit: Eine eigentlich interessante Story mit einigen humorvollen Momenten, die sich jedoch in zu viel künstlichem Chaos verliert. Leider hatte ich mir mehr erhofft. Schade.
- Rachel Roddy
Pasta von Alfabeto bis Ziti
(21)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_CloudsDie Autorin gibt hier Hintergrundwissen mit Tipps zur Herstellung für viele Nudelarten.
Gespickt mit Rezepten die von ganz einfach wie Fettuccine mit Butter und Parmesan bis hin zur Minestrone mit selbstgekochter Brühe wird die ganze Bandbreite geboten. Viele der Rezepte sind sehr deftig, enthalten klassische und teilweise etwas altmodisch anmutende Zutaten, wie bspw. Hühnerleber. Zwischendrin sind immer wieder frische und wieder neue Zutaten und Anregungen zu finden. Dadurch, dass viele der Rezepte authentisch sind, lernt der Leser die alte Italienische Küche kennen.
Jeder Pasta-Liebhaber wird hier fündig werden!
- Silvana Brusati
Benvenuti a Roma!: Italienisch A1 (Compact Sprachwelten Kurzgeschichten)
(13)Aktuelle Rezension von: Sabrina_MeinenDas Buch hat vier Geschichten, einen Abschlusstest und einen Anhang mit Vokabeln.
In den Geschichten gibt es Kästen mit Vokabeln zum entsprechenden Abschnitt, kurze Erläuterungen zu Grammatikthemen oder allgemeine Informationen zu Örtlichkeiten, Kultur etc.
Für mich hatten die Storys in ihrer Komplexität einen leicht erhöhten Anforderungsgrad. Aufgrund der leichten und spannenden Texte, deren Hauptthema Paarsituationen sind, konnte ich einigermaßen dran bleiben. Ich denke mein Italienisch ist noch nicht ganz auf dem Stand, den das Buch abfragt. Und meines ADHS wegen, habe ich die Texte mehrfach gestartet. Aber dies ist meine persönliche Situation, die nicht das Buch bewerten soll. Ich bin eher dankbar, dass ich dieses Buch habe. Denn ich konnte stets neu in die Storys einsteigen, wenn mich mal wieder mein Umfeld raus gekickt hatte: "Mama, kannst du mal bitte ..." oder per Telefon "Frau M. können Sie uns bitte noch ...".
Ich habe momentan nicht den besten Alltag um Sprachfähigkeiten zu trainieren. Aber dafür gibt es Bücher wie die von "Compact Sprachwelten", die helfen wenigstens kurze Momente des Sprachenlernens im eigenen alltäglichen Chaos unterbringen zu können.
- Judith Hermann
Alice
(122)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueWir begleiten in allen fünf Kurzgeschichten Alice die immer dazukommt, wenn jemand stirbt oder wenn jemand kürzlich gestorben ist. Wir werden teilweise richtig mitten ins Geschehen geschmissen, manchmal auch zeitlich nach vorne oder hinten. Wir verfolgen hier die starke Alice, wie sie damit auch umgeht.
Es gab eine Geschichte, die hab ich so gar nicht verstanden. Der Schreibstil wirkt auch eher so, als wären es Tagebucheinträge. Vor allem wie die Dialoge dargestellt werden. Fand ich teilweise ein bisschen ungewöhnlich zu lesen und man braucht definitiv Konzentration.
Dennoch hab ich jetzt, nach allen fünf Geschichten Redebedarf. Denke da gibt es bestimmt was zwischen den Zeilen, dass mir hilft, dass ein oder andere zu sehen. Also bitte, wer das Buch gelesen hat, ich möchte darüber reden :)
Schwere Thematik aber durch die fünf Kurzgeschichten kann man die aufteilen und muss sie nicht hintereinander weg lesen.
- Alexander Oetker
Zara und Zoë - Rache in Marseille
(146)Aktuelle Rezension von: redcouchreadsAlexander Oetkers Thriller in und um Marseille und der Provence startet rasant und der Autor schafft es das Tempo beizubehalten. Wer eine leicht zu lesende und schnelllebige Story sucht ist hier genau richtig. Zara und Zoë sind Zwillingsschwestern, die eine Ermittlerin bei der Europol die andere eine Legende in Mafia Kreisen. Die Vergangenheit und die Gegenwart stehen zwischen ihnen und doch muss Zara ihre Schwester um Hilfe bitten, um der Lösung ihres aktuellen Falls näher zu kommen. Was darauf folgt ist eine wilde Jagd durch den Süden Frankreichs, bei der die beiden Schwestern sich auf ein gewagtes Spiel einlassen. Den Schreibstil und die Perspektivenwechsel fand ich sehr zugänglich allerdings lag hierin auch die Schwäche des Buchs. Der Charakteraufbau kam für meinen Geschmack sehr kurz, gerade bei Zara und ihrem Partner, habe ich mir mehr erhofft. Beide bleiben für mich eher schablonenhaft umrissen, was es schwer macht einen Bezug insgesamt herzustellen. Aus diesem Grund bin ich auch bisher nicht sicher, ob der zweite und dritte Fall auf meiner Leseliste laden wird.
- Lucy Foley
Das Versprechen eines Sommers
(38)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenHal ist ein junger Schriftsteller, der vor seiner eigenen (Kriegs-)Vergangenheit aus England in den frühen 50er Jahren nach Rom flieht. Dort lebt er mehr schlecht als recht von einigen wenigen Aufträgen für die Zeitung. Eines Abends darf er durch eine glückliche Fügung auf eine Party der Reichen und Schönen. Dort lernt er die Contessa kennen, eine ältere gut betuchte Dame, die sich seiner annimmt. Ebenfalls auf der Party ist Stella, eine unnahbare wunderschöne Frau. Sie verbringen eine Nacht zusammen und wissen beide, dass es einmalig war. Doch ein Jahr später sehen sie sich wieder. Die Contessa hat Hal als Journalist engagiert, um über ihren Film und dessen Präsentation zu schreiben. Dazu sind neben den Hauptdarstellern, der Regisseur, ein Fotograf und auch Stella und ihr charmanter, aber kalter Mann eingeladen. Sie segeln mit einer Yacht von Hafen zu Hafen und dabei beginnt erst langsam, dann jedoch immer stärker die Luft zwischen Stella und Hal zu knistern. Doch auch die andern Teilnehmer dieser Fahrt tragen ein eigenes Geheimnis. Welle für Welle öffnen sich die Menschen Hal und auch Stella kann ihm irgendwann nicht mehr widerstehen. Alles steuert schließlich auf das große Finale zu, bei dem es eigentlich um die Premiere des Films gehen soll.
Zweifelsfrei kann Lucy Foley gut schreiben. Sie hat ein tolles Gefühl für Situationen, Beschreibungen der Umgebung, grandiose Vergleiche. Auch die Charaktere sind ihr durch und durch gelungen. Nicht nur die zwei Hauptcharakter, sondern auch die Nebendarsteller haben ihr eigene plausible Geschichte. Alle haben Geheimnisse, die Stück für Stück aufgedeckt werden. Die Geschichte an sich ist sehr unterhaltsam, spannend und manchmal etwas mysteriös.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an dabei und war gespannt wohin das Abendteuer führt. Das einzige was mir nicht so gefallen hat, war das Ende. Es hat mich überrascht, war mir aber ein Stück zu einfach aufgrund der vorangegangen Spannung, die erzeugt wurde. Lesenswert ist es auf jeden Fall.
- Benedict Wells
Becks letzter Sommer
(24)Aktuelle Rezension von: bibliolyThemen:
Musik, Genie/Virtuose, Roadtrip, Lebenskrisen, Abhängigkeit
Rezension:
Ich kann das Hörbuch zu „Becks letzter Sommer“ absolut empfehlen. Ich kam mir vor wie im Film, Christian Ulmen betont grandios. Ich glaub, alleine dadurch war das Buch so unterhaltsam.
Aber auch so ist Benedict Wells ein Schreibvirtuose. Er kreiert Charaktere mit Tiefgang und sein Schreibstil zieht in einen Lesesog (in dem Fall Hörsog), aus dem ich gar nicht mehr auftauchen möchte.
„Becks letzter Sommer“ ist komisch mit abstrusen Handlungen, fragwürdigen Protagonisten mit einigen moralischen Verfehlungen und doch teilweise unerwartet melancholisch. Die Erzählperspektive ist genial gewählt. Obwohl der Plot absolut überzogen und an vielen Stellen unrealistisch ist, macht der Ich-Erzähler (Ben wie Benedict Wells), der über das Leben seines ehemaligen Lehrers Robert Beck schreibt, den Anschein als könnte die Geschichte doch tatsächlich so passiert sein.
Egal ob als physisches Buch oder Hörbuch, „Becks letzter Sommer“ ist in jedem Fall sehr unterhaltsam.
- Angelika Klüssendorf
April
(52)Aktuelle Rezension von: Mirja103Ich habe die Vorgänger bisher nicht gelesen, so dass ich zum ersten Mal von April gelesen habe. Sie scheint keinen Halt zu haben, was aufgrund ihrer Kindheit und Jugend, die immer mal angedeutet wird, nicht verwunderlich ist. April ist auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit, kann diese anderseits aber auch nur schwer aushalten. Immer wieder kommt eine unbändige Wut in ihr hoch, die sie nicht kontrollieren kann. Depressive Schübe treten ebenfalls immer wieder auf. Nach einem Suizidversuch ist sie in der offenen Psychiatrie, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ihr der Aufenthalt dauerhaft helfen konnte.
Immer wieder gibt es Einblicke in das Leben in der DDR. Die Regeln/ Grenzen sind für April eine zusätzliche Belastung. Kann ein Leben in der BRD sie glücklich machen?
Es gibt viele eindrücklich Szenen aber auch einige Längen im Buch, so dass es mich nicht durchgehend fesseln konnte.
- Luciana Feinler-Torriani
Thematischer Grund- und Aufbauwortschatz Italienisch
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Jennifer Wellen
Porca Miseria
(20)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Da sieht man mal wieder, wie treu und lernfähig Hunde doch sein können. Eine schöne Geschichte über die überraschende fruchtende Erziehung bei Hunden. Leicht amüsant mit ein wenig Spannung gestaltet und viel tierischem Knowhow. Hat mich gut unterhalten, auch wenn mir gelegentlich das großspurige Maffioso-Gehabe der Banden ein wenig auf die Nerven gegangen ist. Eine schöne Kurzgeschichte mit schlüssiger Handlung.
- Astrida Wallat
Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.
(43)Aktuelle Rezension von: Kat.JaCarlotta, genannt Lollo, ist Archäologiestudentin aus Leidenschaft. Von ihrem Professor unterstützt, bekommt sie die Möglichkeit an einer Ausgrabung in Pompeji mitzuarbeiten! Einziger Wermutstropfen ist: Auch der überhebliche Alessandro soll mit nach Kampanien reisen!
Am Fuß des Vesuv ist Lollo dann in einer komplett neuen Welt angekommen. Die Arbeit und auch das Leben in Bella Italia entwickeln sich ganz anders als erwartet.
Lollo hofft auf eine große Entdeckung, findet neue Freunde und vielleicht die große Liebe...
Wie der Titel ja schon vermuten lässt, spielt diese heitere Liebesgeschichte im Raum Neapel und rund um den Vesuv.
Die Hauptprotagonistin Lollo ist eine unglaublich sympathische, aber auch leicht verpeilte junge Frau. Ihre offene und lockere Art lässt sie schnell Freunde finden - sie nach und durch Pompeji zu begleiten, macht unglaublichen Spaß!
Das es zu einem literarischen Happy-End zwischen ihr und Alessandro kommen wird ist von Beginn an klar - aber der Weg dahin ist unglaublich lustig beschrieben! Die Dialoge der beiden, der verbale Schlagabtausch, erinnern an klassische Screwball-Komödien!
Mir haben die Beschreibung von Pompeji und auch die kurzen historischen Erklärungen dazu richtig gut gefallen. Sie waren sehr bildhaft und realistisch!
Da ich die berühmte verschüttete Stadt schon einmal besucht hatte, habe ich mich direkt dorthin zurückversetzt gefühlt!
Auch war für mich die ganze Atmosphäre, vermittelt u.a. durch die "Familia", typisch italienisch dargestellt und haben Reiselust geweckt!
Der Schreibstil der Autorin ist, wie die komplette Handlung, locker-leicht und macht die Geschichte zu einer wunderbaren Sommerlektüre.
Ich hatte jedenfalls während und nach dem Lesen Lust auf Pasta, Wein und Urlaub in Italien!
- Giovanna Pelizza
Un vero affare! A2+/B2: Kurs- und Übungsbuch + Audio und Video online
(0)Noch keine Rezension vorhanden - María Cecilia Barbetta
Nachtleuchten
(18)Aktuelle Rezension von: wbetty77In Ballester, ein Ort unweit von Buenos Aires entfernt, leben Einwanderer aus aller Welt. Dort haben sie sich eine Existenz aufgebaut und blicken, nach Perons Rückkehr aus dem Exil, hoffnungsvoll in die Zukunft. Der Roman spielt in der Zeit am Vorabend der argentinischen Militärdiktatur.
In Ballester gibt es eine Klosterschule, in der die Arzttochter Teresa geht. Teresa ist eines der Mädchen, die Externe genannt wird, da sie nach dem Unterricht nach Hause gehen kann. Die Internen leben im Klosterinternat. Neuen Wind bringt eine junge Nonne namens Maria in die Klosterschule. Sie redet von den Neuerungen für die katholische Kirche, die der Papst einführt. Auch fährt sie ganz selbstbewusst Motorroller. Mit dem Roller fährt sie in ein Armenviertel, um dort dem ansässigen Pfarrer zu unterstützen. Schwester Maria ist so ganz anders als die anderen Schwestern im Kloster. Beeindruckt und inspiriert von Schwester Maria möchte Teresa Gutes für die Bewohner von Ballester tun. So nimmt sie ihr Plastikmadonna, welche im Dunkeln leuchtet, und bringt diese alle 7 Tage zu jemand anderen. In dieser Zeit soll die Madonna für ihre temporären Besitzer ein Wunder bewirken.
Teresas Großvater betreibt die „Autopia“, die Werkstatt von Ballester. Nach Perons Tod nur wenige Monate nach seiner Rückkehr, verfinstert sich die Atmosphäre im Land. In der Autopia, ein Treffpunkt im Viertel, wird über all die politischen Geschehnisse debattiert. Neben der Autowerkstatt gibt es in Ballester eine Reinigung mit dem Namen „Clean Eastwood“ oder der Friseursalon „Zur ewigen Schönheit“.
Der Roman besteht aus drei Teilen: Bloody Mary, Autopia und Die Basiliken. Der Beginn ist recht vielversprechend. Der erste Teil handelt in erster Linie von den Klosterschülerinnen, über die wir auch die Bewohner von Ballester kennenlernen. Der zweite Teil spielt, wie der Titel vermuten lässt, in der Autopia. Doch leider wurde es für mich in diesem Abschnitt viel zu unübersichtlich. Es fehlt der rote Faden. Es wirkt wie viele kleine Kurzgeschichten, die zu einer zusammengeflickt wurden. Der dritte Teil ist für mich unverständlich geblieben, was vor allem daran lag, dass ich die Lust verloren hatte, mir noch mehr Protagonisten zu merken. Aus meiner Sicht fehlt die Handlung und auch die erwartete politische Entwicklung ist kaum erkennbar. Ich konnte zu keiner der Figuren wirklich Zugang finden, dafür waren es zu viele. Durch die letzte Hälfte des Buches habe ich mich eher durchgequält, als das ich Freude am Lesen hatte. Aufgrund der Lesung von María C. Barbetta während der Bielefeld Literaturtage hatte ich eine völlig andere Erwartung an den Roman. Ich bedauere das sehr, weil mir die Autorin überaus sympathisch ist. Wie sie die deutsche Sprache einsetzt ist ganz großartig, dennoch sind einige Sätze sehr ausufernd und zu blumig geraten.
Alles in allem hat mich der Roman nicht überzeugt. Die Distanz zwischen der Geschichte und mir als Leser blieb zu groß. Die meisten Namen der Figuren habe ich schnell wieder vergessen. Auch von der Handlung an sich, blieb kaum etwas in meinem Gedächtnis hängen.























