Bücher mit dem Tag "italienisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "italienisch" gekennzeichnet haben.

266 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.557)
    Aktuelle Rezension von: BamBamsCookie

    "Blackout - Morgen ist es zu spät" ist ein Techno Thriller-Roman von Marc Elsberg. Dabei geht es um ein Europaweiten Stromausfall, also ein kompletten Blackout. Der italenischer Informatiker Piero Manzano vermutet nach Hinweisen einen Hackerangriff und versucht an die Behörden zu kommen, die mit den Folgen des Blackout zu kämpfen haben.


    Ich persönlich bin kein großer Thriller Leser, ab und zu lese ich einen aber nicht die ganze Zeit aber ich habe dieses Buch echt geliebt. Zwar stimme ich vielen zu das es etwas langatmig sein kann, immerhin hat das Buch ziemlich viele Seiten aber vor allem als Hörbuch ist es mehr als angenehm. Ich fande das ganze dystopische Setting einfach sehr angenehm, denn es ist keine Szene die niemals bei uns statt finden könnte und sowas mag ich einfach sehr. Auch fande ich das es für ein Thriller eine echte Charaktere Tiefe hatte, womit ich super gar gekommen bin. Da ich vom Fantasy und Romance Bereich komme, fehlt mir in Thriller einfach die Verbindungen zu den Charaktere und hier haben wir es dann. Es war sehr spannend und ich habe sehr stark mitgefiebert.


    Im ganzen fande ich das Buch mega gut, aus einer Sicht von einem nicht-Thriller Leser und kann es nur an alle weiter empfehlen, die damit klar kommen über eine doch realistische Situation zu lesen.

  2. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: B0045383W0)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.149)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Jan ist mit seiner Freundin Sara über glücklich. Sie wollen heiraten. Die Deutsch-Italienerin nimmt ihn deshalb zum ersten mal mit zu ihren Eltern. Vater Antonio ist wenig begeistert von der ]Kartoffel[ und muss sich erst daran gewöhnen. Die Hochzeit soll natürlich auch in Italien statt finden und nicht in Deutschland. Jan dachte an eine kleine Feier auf dem Standesamt, aber es soll anders kommen. So fahren sie nach Italien und er lernt den Clan seiner zukünftigen Frau kennen und es gibt Berge von Essen, Ausflüge ans Meer, Treffen mit Freunden und natürlich gibts auch große Probleme. Unterhaltsam, witzig und komisch.

  3. Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)
    Christina Dalcher

    Vox

     (398)
    Aktuelle Rezension von: Ellakind

    Die Botschaft, daß man sich in einer funktionierenden Demokratie einbringen muss, kommt beim Leser an. Wie weit es kommen kann, wenn man das nicht tut, wird phantasievoll dargestellt. Anfangs packend, später langatmig. Die Abschweifungen in die Gedankenwelt der Hauptfigur sind oft deplatziert, lenken unnötig von der Handlung ab. Wesentliches kommt oft nicht zur Sprache, dafür gibt es mit vielen Adjektiven ausgeschmückte, übertrieben aufgebauschte Beschreibungen. Hingegen geht es am Ende viel zu schnell. Schwupp, ist die böse Regierung gestürzt. Die Schilderungen dafür sind äußerst mager. Was auch völlig unverständlich ist, ist der Tod des Ehemannes der Hauptfigur. Er hat eine undankbare Rolle. Erst wird er verachtet, weil er angeblich nichts gegen die Regierung tut. Dabei war er schon die ganze Zeit im Widerstand. Sie nimmt seine angebliche Feigheit zum Anlaß, ihn zu betrügen. Damit zeigt sie ihre Rückgratlosigkeit. Eigentlich sollte sie ihrer Freundin Jackie helfen und die Demokratie mit zurückerobern. Es ist ein Buch, was einen etwas ratlos und verärgert zurücklässt. Ich würde es nicht weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gomorrha ist ein Sachbuch, so wird es beschrieben und das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Es wird an keiner Stelle echte Spannung aufgebaut, dessen sollte man sich bewusst sein, somit kann es sich an manchen Stellen etwas ziehen. Auch die vielen verschiedenen Personen sind durchaus etwas verwirrend. Allerdings war das Buch für mich auch ein sehr interessantes und auch schockierendes Buch, vor allem das Ende hat es noch einmal wirklich in sich, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen

  5. Cover des Buches Wüstenblume (ISBN: 9783426789858)
    Waris Dirie

    Wüstenblume

     (1.568)
    Aktuelle Rezension von: ana-97

    Ich habe das Buch für die #ReadtheworldChallenge gelesen, die ich auf meinem Instagram Kanal @leseweltreise dokumentiere. Begleitet mich gerne auf dieser Reise! 💛

    ✨ „Mein ganzes Leben lang habe ich nach einem Grund für meine Beschneidung gesucht. Vielleicht könnte ich akzeptieren, was mir angetan wurde, wenn mir ein einleuchtend Grund dafür einfallen würde. Doch ich weiß keinen. Je länger ich erfolglos darüber nachdachte, desto wütender wurde ich.“ ✨

    📍 „Wüstenblume“ von Waris Dirie spielt in Somalia.

    📖 Darum geht’s:
    Waris Dirie erzählt in „Wüstenblume“ ihre einzigartige Lebensgeschichte. Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste hat sie es auf die bekanntesten Designer-Laufstege der Welt geschafft. Ein Traum, den viele junge Mädchen haben. Doch bis sie das erreichen konnte, musste sie durch die Hölle gehen. Weibliche Genitalverstümmelung im Alter von fünf und die Flucht vor einer Zwangsheirat mit 13 führten sie zuerst in die Hauptstadt Mogadischu und mit viel Glück schließlich nach London, wo sie als Dienstmädchen für den somalischen Botschafter arbeitet. Dort wird sie als Model entdeckt und lebt vom einen auf den anderen Tag ein luxuriöses Jetset-Leben. Doch auch dort holen sie die Schrecken ihrer Vergangenheit immer wieder ein.

    💡 Das habe ich durch das Buch über das Land gelernt:
    Somalia weist weltweit die höchste Rate von weiblicher Genitalverstümmelung auf. Etwa 98% der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind genitalverstümmelt (Studie von Terre des Femmes, 2005). Weltweit geht die WHO von 170 Mio. Betroffenen aus.

    💭 Meine Meinung zum Buch:
    „Wüstenblume“ zählt zu den wichtigsten Biografien, die ich je gelesen habe. Unglaublich emotional und berührend erzählt Waris Dirie darin die Geschichte in ihrer scheinbar hoffnungslosen Kindheit, die von Armut und Perspektivlosigkeit überschattet war. Ihre Stärke und ihre Willenskraft haben mich während des Lesens immer wieder beeindruckt. Wie oft kann ein Mensch wieder aufstehen, nachdem er unzählige Male gefallen war und unterdrückt wurde? Das Buch ist ein Klassiker, den man meiner Meinung nach unbedingt gelesen haben muss.

  6. Cover des Buches Piccola Sicilia (ISBN: 9783596702619)
    Daniel Speck

    Piccola Sicilia

     (156)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Archäologen sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern immer auch, wie sie war, Schicht um Schicht. Alles ist für uns zugleich präsent, Unsichtbares hinter dem Sichtbaren, die Spuren des Gestern hinter dem Heute, die Gegenwart als Konsequenz der Vergangenheit."

    "Piccola Sicilia" ist das italienische Einwandererviertel von Tunis. 1943 rettete ein deutscher Soldat in Nordafrika, unter Einsatz seines Lebens, einem italienischen Juden das Leben, ehe die Alliierten Tunis eroberten. Die jüdische Familie versteckte den Deutschen vor den Alliierten in ihrem Haus und schützten ihn. Diese wahre Begebenheit ist die Inspiration zu Daniel Specks Familienroman "Piccola Sicilia".

    "Bilder können genauso lügen wie Worte, aber nicht so laut. Man sah es ihnen nicht gleich an, man verwechselte sie allzu leicht mit der Wirklichkeit."

    Die Gedanken der Berliner Archäologin Nina kreisen oft um ihren ihr unbekannten Großvater Moritz, der 1942 als Fotograf mit den deutschen Truppen nach Nordafrika flog und seit dem Rückzug der Deutschen als verschollen gilt. Ein Anruf eines alten Freundes zieht sie nach Sizilien, wo ein Flugzeugwrack auf dem Meeresgrund gefunden wurde, mit dem Ninas Großvater geflogen sein soll. Auf Sizilien trifft Nina auf Joëlle, eine mysteriöse Frau und scheinbare Verwandte. Von ihr erfährt Nina die vermeintliche Geschichte ihres Großvaters...

    Daniel Speck hat hier eine wirklich wundervolle Geschichte erschaffen, die trotz schöner Momente auch wunde Punkte trifft und in aller Deutlichkeit aufzeigt, dass Berichterstattung stets nur einen kleinen ausgewählten Ausschnitt zeigt, der das eigene Land heroisch darstellt und nur einseitig berichtet. Folgendes Zitat macht das auch nochmal sehr deutlich:

    "Ich vermute, Moritz war bewusst, dass die Wahrheit aus vielen Geschichten besteht und dass die Wochenschau nur eine von ihnen erzählt. Seine Aufgabe war es, sie lauter zu machen als die anderen, strahlender, überzeugender, so dass die Geschichten der Gegner als Fälschung erscheinen und die eigene Geschichte als gültige Wahrheit, obwohl sie tatsächlich doch alle dasselbe waren: Propaganda."

    Dieses Zitat ist so treffend und wahr und zeigt ganz deutlich wie die Menschen durch die Medien manipuliert und gegeneinander aufgehetzt werden. Während in Tunis Juden und Moslems, Italiener und Tunesier stets friedlich zusammengelebt haben, wurden sie über die Zeit gegeneinander aufgehetzt und angestachelt sich zu verraten. Dabei hätten die Kriegstreiber keine Chance, wenn die Menschen, gleich welcher Nation, einfach zusammenhalten würden! Wenn Soldaten nicht blind gehorchen, sondern auch auf ihre Menschlichkeit hören - auf ihr Herz! Es gibt einfach keinen Grund jemanden zu töten, nur weil die Regierungen Machtkämpfe auf unsere Kosten austragen wollen. Jeder, der auf der anderen Seite steht ist jemandes Kind, Enkel, Vater oder Bruder...

    "Piccola Sicilia" ist ein wirklich besonderes Buch, das mir unter die Haut ging und mich emotional sehr bewegte. Gerade auch vor dem Hintergrund der wahren Geschichte. Definitiv lesenswert!

    Zum Ende möchte ich euch noch ein Zitat von Marc Aurel mitgeben, welches auch seinen Weg ins Buch gefunden hat und welches wir uns immer mal in Erinnerung rufen sollten:

    "Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit."

  7. Cover des Buches Letzte Nacht in Twisted River (ISBN: 9783257240993)
    John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Wieder sehr komplexe Geschichte und ich mag seinen skurrilen  Humor. 

    Ein typischer Irving.

  8. Cover des Buches Simply Pasta, Pizza & Co. (ISBN: 9783706626187)
    Julian Kutos

    Simply Pasta, Pizza & Co.

     (22)
    Aktuelle Rezension von: SeilerSeite
    Ein gutes Kochbuch ist mehr als eine Sammlung von Rezepten. Es zeigt etwas von der Einstellung des Autors, seinen Vorlieben und macht Lust auf das eigene Ausprobieren und Nachkochen der Gerichte. Alle diese Voraussetzungen erfüllt das Buch "Simply Pasta, Pizza & Co" des Wiener Kochlehrers Julian Kutos.

    Gleich zu Beginn berichtet er von seiner Liebe zur italienischen Küche, die man auch bei den einzelnen Gerichten merkt. Unter dem Slogan "Einfach, edel, pur" stellt Kutos zunächst seine Philosophie des Kochens vor. Obwohl die Rezepte alles andere als banal sind, werden sie aus einfachen und leicht zu beschaffenden Zutaten bereitet. Das senkt die Hemmschwelle und ermutigt selbst zum Kochlöffel zu greifen. Die umfangreiche Einführung enthält des Weiteren Empfehlungen für die eigene Vorratskammer und wichtige Kochutensilien. Mit der sehr unterhaltsamen Beschreibung der fünf Geschmacksrichtungen, einer äußerst ausführlich bebilderten Anleitung der richtigen Schneidetechniken sowie Empfehlungen zum Kauf der Lebensmittel und der passenden Getränke dazu ist man bestens für den folgenden Rezeptteil gewappnet.

    Auch dieser lässt keinen Wunsch des Hobbykochs fehlen. Endlich einmal hat man die Grundrezepte für Pasta- und Pizzateig, Gnocchi und Pesto in einem Buch zusammen. Die wichtigsten Saucen werden ebenfalls erklärt. Danach gliedert sich das Buch in leichte Vorspeisen (Aperitivo), Pasta und schließlich Pizza Rezepte. Hier findet man all die schönen Begriffe, die man von italienischem Essen so kennt: von Tagliatelle über Fettuccine und Lasagne bis zu Pizza und Focaccia reicht die große Auswahl und bietet reiche Abwechslung. Der Anhang definiert wichtige Kochbegriffe, bietet ein Glossar mit Übersetzung der österreichischen Ausdrücke und macht Vorschläge für die Zusammenstellung von Menüs - von einfach bis elegant.

    Neben der guten Auswahl und Anleitung der Gerichte unterstützen vor allem die zahlreichen hervorragenden Bilder von Wolfgang Hummer den guten Eindruck des Buches. Das Foodstyling lässt dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen und immer wieder erklären Bilderserien komplexere Handgriffe. Als etwas Besonderes fangen die Fotografien nicht nur das leckere Essen ein, sondern auch den Autor selbst, wodurch seine Freude am Kochen sehr greifbar wird und sofort ansteckend wirkt.

    Fazit: An diesem Buch stimmt einfach alles: die Rezeptauswahl, die Präsentation in Bild und Layout und die Mischung aus Gerichten und Hintergrundinfos. Eine klare Empfehlung für alle, die Freude am Kochen und einem guten Essen haben.

    Seitenzahl: 184
    Format: 20,5 x 25,1 cm, gebunden
    Verlag: Löwenzahn
  9. Cover des Buches Geh, wohin dein Herz dich trägt (ISBN: 9783257261202)
    Susanna Tamaro

    Geh, wohin dein Herz dich trägt

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Kathi_Mo

    Mich hinterlässt dieses Buch mit vielen Gedanken, einem warmen Herz, aber auch Traurigkeit!

    Wie schön kann ein Buch bitte sein?! Und wie schwer ist eigentlich das Leben von Olga- und sie hat nach alldem nicht die Hoffnung aufgegeben!

    Direkt von Beginn an hat die Autorin mich mitnehmen können, ein wirklich leichter und unglaublich schöner und vor allem gefühlvoller Schreibstil, trotz der schweren Themen. Dieses Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen! 

  10. Cover des Buches Antonio im Wunderland (ISBN: 9783499259067)
    Jan Weiler

    Antonio im Wunderland

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil von Weilers Familiengeschichten, diesmal aufgeteilt zwischen einem Familien-Italien-Urlaub mit Jan und alleman, bei dem sich eine Scherbe im Fuß nach tetanus-Spritze als Glücksfall gestaltet (man hat endlich seine Ruhe und wird von Nonna Anna umsorgt), natürlich nur mit mitgebrachter Matratze, und einem New-York-Trip mit Toni und Benno Tiggelkamp, die schon den Check-in am Düsseldorfer Flughafen aufmischen und später zu diversen Verhaftungen im Big apple sorgen. Nur die Robert-de-Niro-Passage kann man kaum glauben, ist dies wirklich passiert? Oder geht hier die Pretty-woman-Phantasie mit dem Autor durch? Sehr mysteriös, wohlwahr, und nur einfach schön mit der Onkelwerdung am Ende des Buchs.

  11. Cover des Buches Die Drachenkämpferin - Der Talisman der Macht: Roman (ISBN: B005QSBWTY)
    Licia Troisi

    Die Drachenkämpferin - Der Talisman der Macht: Roman

     (307)
    Aktuelle Rezension von: thatworldofstories

    In meinem neuesten Read gab es ausnahmsweise mal eher High Fantasy. Die Bücher aus der Drachenkämpferin Trilogie von @Licia Troisi sind tatsächlich gar nicht so umfangreich, wie ich es sonst von High Fantasy Romanen gewohnt bin. Trotzdem bietet die Reihe nicht weniger Spannung Action und vor allem Drachen, als meine letzten Romantasy Reads, tatsächlich kam hier eher ein tolles Eragon Feeling auf. 


    Auch wenn die Reihe nach der Drachenkämpferin Nihal benannt ist, so folgt man durch alle Bücher hinweg mehreren Charakteren, vor allem aber Nihal und Sennar, dem Magier, die beide versuchen ihre Heimat von der Bedrohung durch einen bösen, magischen Tyrannen zu befreien. Dabei beschreibt das Buch eine unglaublich tolle Entwicklung der beiden, die sich als Kinder trafen, sich eine tiefe Freundschaft entwickelte, die schließlich in einer unglaublichen Liebe endete. Trotzdem werden dabei die individuellen Entwicklungen der Charaktere nicht vernachlässigt und gerade Nihal entwickelt sich von einer Herkunftsssuchenden, über eine Rachedürstende hin zu einer edlen Drachenkämpferin. 


    Was mir wirklich sehr fehlte und aus meiner Sicht für eine Drachenreitergeschichte essentiell ist, waren die Drachen. Also ja, sie waren im Hintergrund immer da, aber es gab wenig Interaktionen und man konnte keine innigen Beziehungen ausmachen, weil es auch keine Gespräche zwischen Reiter und Drache gab, bzw. Man die Drachen einfach nicht gehört hat.  


    Insgesamt war die Reihe schön und flüssig zu lesen. Ich hatte das Gefühl, die verschiedenen Länder und deren Bewohner genau kennenlernen zu können und habe fleißig mitgefiebert. Für ein Drachenreiterbuch fehlte mir aber einiges an Action, Feuer und Drachen, daher sollte man sich mit seinen Erwartungen beim Lesen etwas zurückhalten.


    On to the next 💓 


    *unbezahlte Werbung, da selbstgekauft 

  12. Cover des Buches Ein Jahr in Venedig (ISBN: 9783451062834)
    Frauke Schlieckau

    Ein Jahr in Venedig

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Goldstueck90
    In zwei Wochen beginnt mein Italien-Urlaub und natürlich möchte ich mir Venedig anschauen. Da ich gern vorher etwas darüber lese und nicht so ganz unvorbereitet in die Stadt stolpern möchte, habe ich mir dieses Buch vorgenommen. Frauke Schlieckau berichtet eindrucksvoll von ihrem spannenden Auslandsjahr in Venedig und schildert atmosphärisch die dortigen Besonderheiten und Gepflogenheiten. Der sehr eigenwillige, besondere und romantische Charakter Venedigs kommt so sehr schön zum Vorschein. Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gern. Es hätten ein paar biographische Infos weniger und ein paar kulturelle mehr geben können, aber insgesamt hat mich diese Reise doch fasziniert. Man erhält ganz andere und vielleicht auch faszinierendere Informationen als aus einem schlichten Reiseführer. Ich denke ich werde mir noch ein paar mehr Bücher dieser Reihe vornehmen. Zunächst freue ich mich einfach riesig auf Italien und Venedig ;)

    Frauke Schlieckau: Ein Jahr in Venedig - Reise in den Alltag. Herder. 2. Auflage 2014. 189 S. 12,99€.
  13. Cover des Buches Als das Böse kam (ISBN: 9783423263399)
    Ivar Leon Menger

    Als das Böse kam

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Ivar Leon Menger habe ich zufällig auf der Frankfurter Buchmesse 2023 gesehen und da sein Debüt sowieso bereits lange auf meiner Wunschliste stand, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Vor der FBM23 habe ich mir zwar auch bereits angeschaut welche Autor*innen ich sehen möchte, aber irgendwie war mir nicht bewusst, dass Ivar Leon Menger auf der FBM sein würde. Fast zum Schluss habe ich ihn dann entdeckt, habe mir sein Buch geschnappt und bin ihm gerannt für ein Autogramm und ein Foto. :) Habe es geschafft. 

    Seitdem lag das Buch dann aber leider auf meinem SuB. Vor der LBM24 wollte ich es dann unbedingt noch lesen und hatte die Hoffnung ihn erneut zu treffen. Leider waren wir dafür dieses Jahr zu spät. :/ 

    Zurück zum Buch: Es ist so spannend heraus zu finden was es mit der Familie auf der Insel auf sich hat, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Der flüssige Schreibstil (und auch der Buchsatz) macht es sehr einfach nur so durch die Seiten zu fliegen und genau das habe ich getan. Innerhalb eines Tages hatte ich das Buch durch und das passiert mir selten. Normalerweise bin ich eher eine langsame Leserin. 

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und auch wenn man sich bei Juno denkt "Was machst du denn da?" passt es zu ihrem Alter und weitestgehend zu ihren Erfahrungen beziehungsweise Umfeld. Die Sieben Gebote in der Geschichte geben ebenfalls eine besondere Atmosphäre. 

    Fazit: Ein wirklich sehr gelunger Debüt von Ivar Leon Menger, der eigentlich bis zu sinem ersten Buch als Autor und Regisseur für Hörspielserien, Werbetexter und Grafikdesigner tätig war. 5/5 für "Als das Böse kam" und ich bin auf seine weiteren Bücher sehr gespannt. 


    Ich möchte unbedingt noch erwähnen, dass er auch ein Podcast hat, der "Meine schlimmste Lesung" heißt, in dem er selber über sein Autorleben spricht, aber auch seine Gäste. Sehr empfehlenswert, lustig und spannend, vorallem wenn man Autor*in ist oder werden möchte. ;) 

  14. Cover des Buches Töchter (ISBN: 9783499290152)
    Lucy Fricke

    Töchter

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Claudias_Corner

    Im 2018 erstmals erschienenen Roman Töchter von Lucy Fricke begleiten wir die zwei Freundinnen Martha und Betty bei einer Reise mit und zu ihren Vätern, die auch eine Reise zu ihnen selbst ist. Martha’s Vater ist todkrank und will in die Schweiz, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Sein Wunsch: Martha soll ihn fahren. Da sie sich selbst seit einem folgenschweren Unfall nicht mehr ans Steuer setzt und zur moralischen Unterstützung holt sie sich ihre beste Freundin Betty, die Erzählerin des Romans, an Board. Zu dritt treten sie die Reise in die Schweiz an, die sich ganz anders entwickelt als erwartet. So nutzt auch Betty die Reise um eine verschollene, tote Vaterfigur aufzuspüren…

    Der Roman klang für mich vielversprechend und auch die behandelten Themen (Eltern-Kind-Beziehungen, Vaterfiguren und deren Bedeutung für unsere Entwicklung, …) fand ich spannend, doch die Umsetzung ist meiner Meinung nach leider nicht gelungen.
    Es lässt sich für mich deutlich ein Qualitätsunterschied zwischen der ersten und der zweiten Hälfte des Buches feststellen. Zu Beginn fand ich das Buch gut. Die Protagonist*innen wurden glaubhaft charakterisiert und detailverliebt beschrieben, so wird etwa erwähnt, dass Martha immer eine Zigarette lang denkt – bei schwierigen Entscheidungen eine Zigarre lang. Einfach schön. Die Handlung war ebenfalls nachvollziehbar und interessant.

    Während die erste Hälfte des Romans (die Episode nach Italien) jedoch noch gut zu lesen ist, verliert er in der zweiten Hälfte (Betty in Griechenland) deutlich an Qualität. Die Erzählung ist wirr, Elemente der Handlung sind unglaubwürdig. Ich denke hier speziell an die Geschehnisse rund um Betty’s Vater.  

    Wichtige Fragen (zum Beispiel wie sich die Protagonistin diese Reise und ihre Wohnung in Berlin [!], die sie untervermietet, finanziert, wenn sie selten arbeitet) bleiben für mich unbeantwortet. 

    Der Ton der Protagonistin ist so zynisch, so selbstdestruktiv und so anstrengend, dass ich die Lektüre als sehr mühsam empfand. Ganz vereinzelt waren Textstellen für mich gut zu lesen, die Freundschaft zwischen den Protagonist*innen war ganz süß – doch auch sie kommt im zweiten Teil des Buches kaum mehr vor. 

    Fricke kann schreiben, keine Frage. Oft sind Aussagen so pointiert und bedeutungsschwer, dass ich das Buch zur Seite legen und über sie nachdenken musste. Dennoch wiegt das für mich nicht die mühsame Handlung auf.

    Ich hatte keine gute Lesezeit und nehme kaum etwas aus der Lektüre mit. Drei Sterne erhält das Buch von mir aufgrund des guten Schreibstils der Autorin und der interessanten ersten Hälfte des Romans.

  15. Cover des Buches Drei Meter über dem Himmel (ISBN: 9783551356819)
    Federico Moccia

    Drei Meter über dem Himmel

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Unique

    Inhalt

    Babi und Step können unterschiedlicher nicht sein: Sie ist ein wohlbehütetes, braves Mädchen aus der Oberschicht und er ein impulsiver Rebell, der illegale Motorradrennen und das Risiko liebt. Eines Tages spricht Step, der eigentlich ein wahrer Romantiker ist, die ehrgeizige und zielstrebige Babi an. Als sie einander kennenlernen, fühlt sich Babi zu den Bad Boy angezogen und auch Step fühlt sich zu Babi hingezogen. Dies ist der Beginn einer Liebe, die nicht sein soll und dennoch beide unvermeidlich immer tiefer in ihren Bann zieht. Ein nächtliches Motorradrennen bringt die entscheidende Wende, doch von nun an gibt es immer mehr Hindernisse für die noch junge Liebe. Doch hat diese Liebe voller Hindernissen eine Chance? 


    Cover 

    Ich muss leider zugeben, dass mich das Cover absolut nicht anspricht und es definitiv kein Auswahlkriterium für den Kauf des Buches war. Leider finde ich die Farben etwas zu unruhig (ich habe die "alte" Ausgabe vom Ullstein Verlag in Neon Pink und leuchtendem Grün) und sie passen leider optisch nur wenig zur Handlung. Und die Menschen auf den Cover - ich hasse Menschen auf einem Buchcover. Leider nimmt es immer etwas die Fanatsie darüber, wie die Protagonisten wohl aussehen könnten. Ich denke, da gebe es schönere Coverideen zu dem Buch. 


    Rezension

    Nachdem ich den Film aus dem Jahr 2010 bereits einige Jahre später im Fernsehen gesehen habe, war ich von der Geschichte wirklich gefesselt und fasziniert. Als ich dann erfahren habe, dass die Idee von einem Buch abstammt, musste ich es mir einfach kaufen. Allerdings habe ich es erst jetzt viele Jahre später geschafft es tatsächlich zu lesen. 

    Der Einstieg ins Buch ist mir zunächst sehr schwer gefallen, da ich mich nur wenig mit dem Schreibstil des Autoren anfreunden konnte. Die Erzählung wird mit Hilfe eines Erzählers aus der Er/Sie-Perspektive erzählt. Dadurch erhält man zwar viele Szenen aus neutrale Sichtweisen und auch viele Handlungsschnittstellen, die einen Blick auf Nebencharaktere zulässt, jedoch erhält man nur wenig Einblick in die tatsächlichen Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Nach den ersten hundert Seiten ist es mir aber immer leichter gefallen, die Handlung weiterzuverfolgen. 

    Babi ist ein naives Kind. An dieser Stelle möchte ich auch wirklich Kind sagen. Sie ist zwar bereits 17 Jahre alt in der Geschichte, verhält sich aber oft wie ein aufmüpfiges Kleinkind und ist an vielen Stellen nur am meckern. Sie sucht permanent Streit mit ihren Eltern, der Schwester, Lehrern oder Freunden. Oft weicht sie von ihren eigentlichen Prinzipien und Vorsätzen ab. Sobald sie etwas beschließt, muss nur eine andere Person kommen und zack ist alles vorherige plötzlich vom Winde verweht. 

    Step ist ein Rebell und sucht permanent nach Gründen, um Schlägereien anzuzetteln. Er provoziert und weiß nie, wann es Zeit wäre den Rückzug anzutreten. Obwohl er aus einem guten Elternhaus stammt, scheint in der Familie alles falsch zu laufen. Auch in der Vergangenheit ist er immer wieder in Situationen gekommen, die es ihm nicht leicht gemacht haben. Er sieht seine Mutter, die fremdgeht und zuvor für ihn ein sicherer Hafen war. Auf einmal zerbröselt das Bild seiner perfekten und liebevollen Mutter. Er wird verprügelt und erfährt es, wie es ist von anderen provoziert zu werden. Dadurch trägt er eine enorme Wut mit sich herum und trainiert, damit er jeden, dem ihm im Weg steht und Ärger macht einschüchtern kann. Leider merkt Step nicht, dass er Babi dadurch oft in Gefahr bringt und ihr oft Angst macht. Sie hasst Schläger, aber er ist einer. Sie hofft er wird sich ändern, aber immer wieder zeigt er, dass er die innerliche Wut nicht einfach abstellen kann.

    Es ist bei Babi und Step keine klassische Liebesgeschichte. Es gibt oft Szenen, in denen man spürt, was die beiden füreinander empfinden und gleichzeitig gibt es oft Situationen, wo man das Toxische in der Beziehung sieht. Es gibt kein Happy-End und viele Streitereien. Es ist eine Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen, die einen mitnimmt und dann ganz langsam zum Ende kommt. Die Handlung reißt mit und man kann sich am Schluss der Geschichte nicht mehr entziehen. Es zeigt in vielen Tiefen, dass Liebe nicht immer ein Happy End hat und alles andere als einfach ist. Liebe verläuft nicht gerade und zieht sich wie in roter Faden mit Leichtigkeit durch das Leben. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden wird man oft mit dieser Tatsache konfrontiert, aber auch damit, dass man nciht beschließen kann jemanden nicht zu lieben. Ich wünschte ich hätte das Buch viel eher gelesen und dadurch lieben gelernt. 

    Für mich ist es definitiv ein Lesehighlight in diesem Jahr. 


    Fazit und Leseempfehlung

    Überraschenderweise war ein eine leichte Lektüre mit einer Menge Tiefgründigkeit, wobei man häufiger in Erinnerungen schwelgt. Obwohl der Schreibstil erstmal etwas gewöhnungsbedürftig ist, liest es sich auf die gesamte Länge des Buches nicht unangenehm. Das Buch hat mich zum weinen gebracht, besonders am Ende. Es ist alles andere als eine romantische Liebesgeschichte und zeigt oft die Blindheit, mit der man in der Verliebtheit durch die Welt läuft. Das Buch war deutlich tiefgründiger als der Film. Ich kann nur raten: Gebt nicht auf, auch wenn der Schreibstil anders ist, als das was man bisher kennt. Das Buch wird überraschen und hat viel zu bieten. Wenn ich könnte würde ich 6 von 5 Sterne geben.

  16. Cover des Buches Es wird immer später (ISBN: 9783423132060)
    Antonio Tabucchi

    Es wird immer später

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Dass Tabucchi ein großartiger Schriftsteller ist, muss nicht erst erwähnt werden, er hat sich auch außerhalb seiner Wirkungsstätten in Italien und Portugal durchgesetzt. So ist denn dieses Werk keineswegs schlecht oder qualitativ in irgendeiner Weise angreifbar, es ist einfach nur schwerer zugänglich als seine anderen Bücher.
    Es ist kein Roman, es sind noch nicht mal Kurzgeschichten im eng gefassten Rahmen des Genres, sondern es sind Briefe, deren Inhalt nur eines gemeinsam haben: Die Schreiber sind Männer, die Frauen verlassen haben und nun von verschiendenen Orten in Briefen an die Verlassenen diese Trennungen aufarbeiten, indem sie feststellen, dass sie leichtfertig, übermütig oder einfach nur dumm waren, als sie die Liebe aufgaben und somit verraten haben. Es sind viele lyrische Begegnungen mit Enttäuschung, Verzweiflung und Resignationen, die sich hier treffen und von Tabucchi als ein Ganzes präsentiert werden. Dazu bedient er sich einer fast schon poetischen Sprache, manchmal ein wenig sperrig, dann aber wieder fließend und voller warmer Momente.
    Für den Leser, dem die Motivation des Autoren erst mal nicht oder ziemlich spät bewusst wird, ist es eine zwiespältige Angelegenheit. Einerseits ist der Stil des Autoren über jeden Zweifel erhaben, andererseits erfüllt er keinerlei Erwartungen, die der Leser an dieses Buch vielleicht hat. Nicht unbedingt eine komfortable Situation und so kann man sich sehr schwer tun mit dieser Arbeit und das ist der einzige Grund für die "mageren" drei Sterne. Für den Tabucchi-Kenner und Liebhaber stehen die fünf Sterne meistens ohnehin schon fest, aber für den "normalen" Leser wird die Lektüre entweder zur Entdeckung oder schlimmstenfalls zur Enttäuschung.
  17. Cover des Buches The Italian Teacher (ISBN: 9780525559085)
  18. Cover des Buches Vegan Italian Style (ISBN: 9783954531110)
    Attila Hildmann

    Vegan Italian Style

     (28)
    Aktuelle Rezension von: coffee2go

    Inhalt:

    Vegan Italian Style von Atilla Hildmann gibt einen guten Einblick in die typisch italienische Küche. Zu Beginn sind viele theoretische Inputs z.B. über die verwendeten Kräuter in der italienischen Küche, gefolgt von praktischen Tipps zur Zubereitung von Pasta-Gerichten oder Pizza-Teig. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass die Zubereitungsvarianten sehr genau beschrieben sind und auch immer mit zahlreichen Bildern veranschaulicht werden.

    Die Gliederung des Buches ist übersichtlich und entspricht den italienischen Speisekarten: Zu Beginn Antipasti e Pane, Insalate, Pasta e Pesto, Pizze, Secondi Piatti und zum Schluss natürlich Dolci.

    Die Rezepte sind Großteils relativ einfach und schnell zu kochen, was ich für die Alltagsküche praktisch finde. Es sind aber auch aufwendigere Rezepte dabei, bei denen man z.B. den Nudelteil selbst zubereiten kann, was dann schon einen größeren Zeitaufwand und etwas Erfahrung voraussetzt. Zudem sind die meisten Zutaten auch relativ einfach im Lebensmittelhandel erhältlich oder bereits zuhause vorhanden (ausgenommen z.B. Muschelnudeln, die man aber auch durch einfacher erhältliche Nudeln ersetzen könnte), sodass man ohne Großeinkauf in Spezialgeschäften gleich mit dem Kochen beginnen kann.

    Viele Rezepte sind bereits bekannte Gerichte, wie z.B. Pizze, die hier von Atilla Hildmann um ein paar leckere vegane Varianten erweitert werden.

    Nicht so gut gefallen hat mir beispielsweise beim Gericht „Erbsen mit Speck und Salbei“ – die Bezeichnung des Gerichtes. Auch wenn Atilla Hildmann „Speck“ in Anführungszeichen setzt, so könnte man dies auch sprachlich ändern, indem man das Gericht, das mit Tofu zubereitet wird, auch „Erbsen mit Tofu und Salbei“ nennt.

     

    Titel und Cover:

    Der Titel klingt sehr vielversprechend und auch die Gestaltung des Covers wirkt sehr hochwertig. Zusätzlich sind auch im Buch sehr viele Illustrationen und Fotos, die einerseits vermitteln, wie die Gerichte fertig aussehen sollten, die aber auch die Freude am Kochen und den Genuss beim gemeinsamen Essen vermitteln. Sehr gut gefallen hat mir, dass auf den Fotos Menschen unterschiedlichen Alters beim gemeinsamen Kochen oder Essen gezeigt werden.

     

    Fazit:

    Ich ernähre mich grundsätzlich vielseitig, bin allerdings keine Vegetarierin oder Veganerin, doch ich mag die italienische Küche sehr gerne, deshalb habe ich im Buch von Attila Hildmann geschmöckert und einige Rezepte gefunden, die ich bereits ausprobiert habe und die mir sehr gut geschmeckt haben. Ich finde das Kochbuch nicht nur für Veganer geeignet, sondern für alle, die die italienische Küche mögen praktisch, da man auch einige alltagstaugliche Rezepte findet, die sehr gut schmecken und schnell zubereitet sind.

  19. Cover des Buches Tante Poldi und die Früchte des Herrn (ISBN: 9783404175239)
    Mario Giordano

    Tante Poldi und die Früchte des Herrn

     (107)
    Aktuelle Rezension von: BayLissFX

    Dieses Buch ist eines für den Spass und das Gemüt. Hier ist es nicht notwendig, einen Marker zur Hand zu haben.. nicht notwendig etwas herauszunotieren.. hier darf man genießen und mitlachen. Hab noch nie so herrlich über schwäbischen Dialekt gelacht! Musste sogar ein paar mal mir selbst laut vorlesen, weil wir ich nie gedacht hätte, ihn nachmachen zu können 🤭

    Die Serie gewinnt mit jeder Folge Tiefe, inhaltlich und im Rahmen ihrer Charaktere. Das gibt einem so schön das Gefühl, dabeizusein… das Gefühl der Atmosphäre der Region und des zugehörigen Lebensgefühls. Das macht für mich den Charme der regionalen Krimis aus.

    Kurzum: Mario Giordano ist nicht umsonst schriftstellerisch so umtriebig auf hohem Niveau. Diese Serie unterstreicht es zusätzlich.

    Ich werde die restlichen Folgen genießen und vielleicht einen Polifemo dazu kosten ;)

  20. Cover des Buches Eine Reise nach Neapel (ISBN: 9783791314419)
    Reinhard Raffalt

    Eine Reise nach Neapel

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Nachtleuchten (ISBN: 9783596298495)
    María Cecilia Barbetta

    Nachtleuchten

     (18)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    In Ballester, ein Ort unweit von Buenos Aires entfernt, leben Einwanderer aus aller Welt. Dort haben sie sich eine Existenz aufgebaut und blicken, nach Perons Rückkehr aus dem Exil, hoffnungsvoll in die Zukunft. Der Roman spielt in der Zeit am Vorabend der argentinischen Militärdiktatur.

    In Ballester gibt es eine Klosterschule, in der die Arzttochter Teresa geht. Teresa ist eines der Mädchen, die Externe genannt wird, da sie nach dem Unterricht nach Hause gehen kann. Die Internen leben im Klosterinternat. Neuen Wind bringt eine junge Nonne namens Maria in die Klosterschule. Sie redet von den Neuerungen für die katholische Kirche, die der Papst einführt. Auch fährt sie ganz selbstbewusst Motorroller. Mit dem Roller fährt sie in ein Armenviertel, um dort dem ansässigen Pfarrer zu unterstützen. Schwester Maria ist so ganz anders als die anderen Schwestern im Kloster.  Beeindruckt und inspiriert von Schwester Maria möchte Teresa Gutes für die Bewohner von Ballester tun. So nimmt sie ihr Plastikmadonna, welche im Dunkeln leuchtet, und bringt diese alle 7 Tage zu jemand anderen. In dieser Zeit soll die Madonna für ihre temporären Besitzer ein Wunder bewirken.

    Teresas Großvater betreibt die „Autopia“, die Werkstatt von Ballester. Nach Perons Tod nur wenige Monate nach seiner Rückkehr, verfinstert sich die Atmosphäre im Land. In der Autopia, ein Treffpunkt im Viertel, wird über all die politischen Geschehnisse debattiert. Neben der Autowerkstatt gibt es in Ballester eine Reinigung mit dem Namen „Clean Eastwood“ oder der Friseursalon „Zur ewigen Schönheit“.


    Der Roman besteht aus drei Teilen: Bloody Mary, Autopia und Die Basiliken. Der Beginn ist recht vielversprechend. Der erste Teil handelt in erster Linie von den Klosterschülerinnen, über die wir auch die Bewohner von Ballester kennenlernen. Der zweite Teil spielt, wie der Titel vermuten lässt, in der Autopia. Doch leider wurde es für mich in diesem Abschnitt viel zu unübersichtlich. Es fehlt der rote Faden. Es wirkt wie viele kleine Kurzgeschichten, die zu einer zusammengeflickt wurden. Der dritte Teil ist für mich unverständlich geblieben, was vor allem daran lag, dass ich die Lust verloren hatte, mir noch mehr Protagonisten zu merken. Aus meiner Sicht fehlt die Handlung und auch die erwartete politische Entwicklung ist kaum erkennbar. Ich konnte zu keiner der Figuren wirklich Zugang finden, dafür waren es zu viele. Durch die letzte Hälfte des Buches habe ich mich eher durchgequält, als das ich Freude am Lesen hatte. Aufgrund der Lesung von María C. Barbetta während der Bielefeld Literaturtage hatte ich eine völlig andere Erwartung an den Roman. Ich bedauere das sehr, weil mir die Autorin überaus sympathisch ist. Wie sie die deutsche Sprache einsetzt ist ganz großartig, dennoch sind einige Sätze sehr ausufernd und zu blumig geraten.


    Alles in allem hat mich der Roman nicht überzeugt. Die Distanz zwischen der Geschichte und mir als Leser blieb zu groß. Die meisten Namen der Figuren habe ich schnell wieder vergessen. Auch von der Handlung an sich, blieb kaum etwas in meinem Gedächtnis hängen.




  22. Cover des Buches Love Recipes – Verführung à la carte (ISBN: 9783492062046)
    Kate Meader

    Love Recipes – Verführung à la carte

     (117)
    Aktuelle Rezension von: zeilenzumverlieben

    Der erste Teil der love recipes Reihe konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Die Szenarie finde ich zwar ansprechend und auch gut umgesetzt, allerdings sind die Emotionen bei mir nicht übergesprungen.

    Die story hat gut gestartet, leider konnte in meinen Augen die Dynamik nicht ganz beibehalten werden und an einigen Stellen, habe ich die Zusammenhänge nicht ganz verstanden.

    Ich will aber auch nicht nur negatives über das Buch verbreiten, sondern muss sagen, dass ich das Zusammenspiel aus Kochen, Restaurants, Presse etc. eine interessante Kombi mit viel Potenzial fand.

    Die De-Luca Familie finde ich toll, da hier gezeigt wird, dass man ganz als Familie funktioniert, auch wenn alle komplett verschieden sind.

  23. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  24. Cover des Buches Gefahr am Ponte Vecchio (ISBN: 9783817477623)

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