Bücher mit dem Tag "italienische küche"

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59 Bücher

  1. Cover des Buches Aprikosenküsse (ISBN: 9783442483907)
    Claudia Winter

    Aprikosenküsse

     (160)
    Aktuelle Rezension von: wunder_herzen

    Ich bin begeistert!

    Was im ersten Moment nach purer Kitschschmonzette klingt ist ein ganz und gar wundervoller Roman! 

    Ich habe gelacht (bitte wörtlich nehmen, ich habe laut gelacht), geschmunzelt, gebangt und geweint (ja, auch das bitte wörtlich nehmen).

    Claudia Winter hat es geschafft, sämtliche Gefühle in ihrem Roman zu vereinen, ich habe sie alle gefühlt. Ich bin so herrlich eingetaucht in die Landschaft, die Geschehnisse... Herrlich!

    Und immer wenn ich dachte, jetzt wäre absehbar, wie es weitergeht, hat sie mich dann doch wieder überrascht. 

    Ein ganz tolles Buch voller Charaktere, die ich ihr genau so abkaufe und die ich bildlich vor mir sehe.

  2. Cover des Buches Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe (ISBN: 9783551650252)
    Susanne Fülscher

    Pasta mista - Fünf Zutaten für die Liebe

     (109)
    Aktuelle Rezension von: valyien

    Inhalt:

    Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.  


    Meinung:

    Wenn man 16 Jahre alt und ein Mädchen ist, kann man sich wahrscheinlich ziemlich schnell die süsse, aber manchmal auch nervige Liv verstehen. Wer ist in diesem alter, denn nicht andauernd neu verliebt, eifersüchtig und manchmal halt auch selbstzweifelnd? Das ganze ist in diesem Buch zusammengehalten in einer süssen Geschichte, die gut Endet!

  3. Cover des Buches Die Tote am Watt (ISBN: 9783492247689)
    Gisa Pauly

    Die Tote am Watt

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Der erste Band dieser Krimi Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Fall war spannend, wenn auch etwas durchsichtig, das Inselfeeling kam sehr gut rüber und die Charaktere sind gut gezeichnet. Carlotta Capella muss man einfach ins Herz schliessen und verbringt gerne Zeit damit, ihr auf dieser Insel bei Ihren Umtrieben zuzuschauen. Freue mich jetzt auf Band 2.

  4. Cover des Buches Love Recipes – Verführung à la carte (ISBN: 9783492062046)
    Kate Meader

    Love Recipes – Verführung à la carte

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Love Recipes – Verführung à la carte (Kitchen Love 1)

     

    Autor: Kate Meader 

    Reihe:  

    Verlag:  Piper 

    Seiten: 384


    Klappentext:

     „
    Statt ihren großen Traum eines Kunststudiums zu verfolgen, leitet die vierundzwanzigjährige Lili DeLuca gewissenhaft die italienische Trattoria ihrer Familie im Herzen Chicagos. Als der berühmte britische Koch Jack Kilroy ihren Vater zu einem Kochduell herausfordert, beschließt Lili, endlich einmal nicht auf Nummer sicher zu gehen und den verlockenden Briten zu verführen. Doch Jack hat genug von oberflächlichen One-Night-Stands und davon, wie die Klatschpresse ihn darstellt. Er sucht eine ernsthafte Beziehung, und Lili DeLuca könnte genau die Zutat sein, die im Rezept für sein persönliches Glück noch fehlt … 

    Rezension:


    Die Autorin beschreibt ihre Charaktere mehrdimensional, so dass sie für den Leser facettenreich und vielschichtig erscheinen, somit schafft sie es den Personen durch wenige Worte eine individuelle Persönlichkeit zu verschaffen.

    Die Wahl und die Charakterisierung der Protagonisten ist rundweg gelungen. So tauchen im Laufe der Geschichte viele höchst unterschiedlichen Charaktere auf.

    Die Orte der Handlung werden detailliert beschrieben, so das der Leser sich gut in diese einfinden kann.
    Die Autorin hat einen locker leichten Schreibstil, so das ich beim lesen die Zeit vergessen habe.

    Das Buch ist logisch aufgebaut, ich konnte den Ereignissen gut folgen und sie nachvollziehen.

    Fazit:
    Ein Buch über Liebe, übers Essen und natürlich über Freundschaft.

    Ich kann das Buch allen Empfehlen die eine Süße Geschichte mit einer Priese Liebe für zwischendurch suchen.

    Ich habe das Buch freundlicherweise von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihr. 















  5. Cover des Buches Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. (ISBN: 9783745700596)
    Astrida Wallat

    Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.

     (43)
    Aktuelle Rezension von: pemberley1

    Dolce Vesuvio von Astrida Wallat

    Jüngst war ich in Italien. Genauer gesagt in Pompeji. Ich streifte durch die antiken Anlagen, nahm die Gerüche, Geräusche, und das Leben um mich herum wahr, und auch auf. In dieser Stadt, in der alles Leben vernichtet wurde, und in der heute doch so viel Leben sprießt. Ich habe die Atmosphäre des Landes und der Landschaft eingesaugt. Bin durch Geschichte gewandelt. Und habe teilgenommen an einem Alltag von Menschen, deren Leben so schnell ausgelöscht und unvorbereitet beendet wurde. Ich wurde Zeuge der letzten Sekunden im Leben von Menschen, die nur kurze Zeit später unter Lavagestein vergraben wurden, an giftigen Dämpfen erstickten, oder in heißer Lava verbrannten. Und trotzdem sah ich das Leben, das sie vorher führten, weil just diese Gegebenheiten des Vulkans dafür sorgten, alles zu konservieren, und zwar genau im Moment des Todes, der Zerstörung, und der letzten Lebensaugenblicke. Somit bekamen wir Menschen einen Einblick, der auf der Welt wohl einmalig ist. Einblicke in ein Leben vor fast 2000 Jahren, ohne Verfall. So wie es eben zur damaligen Zeit war. Ihr glaubt mir nicht? Nun gut. Ich muss zugeben, dass ich natürlich nicht körperlich in Pompeji stand (was wahrscheinlich momentan auch gar nicht sooooo wirklich möglich ist), aber das vorliegende Buch mich gedanklich genau an Ort und Stelle versetzt hat. Dazu nun mehr.

    Die Geschichte, konserviert im Buch, um sie uns zu erzählen:

    Carlotta, auch Lollo, oder manchmal gar von einem unverschämten Kommilitonen, wegen ihrer Locken, Salatkopf genannt, ist Archäologiestudentin, und bekommt die Möglichkeit, zu ihrer theoretischen Erfahrung nun auch Feldforschungserfahrung zu bekommen. Doch wie es das Schicksal so will, soll diese Erfahrung im antiken Pompeji gemacht werden. Und ist das nicht gut? Doch, natürlich ist es das. Italien. Dolce Vita! Moment mal….. da ist ja nur diese Sache, dass Lollos Mutter seit jeher eine Abneigung gegen Capri hat (warum das denn eigentlich?!). Aber auf die Mutter muss man ja eigentlich nicht hören, wenn man etwas wirklich will. Und dann schlägt das Schicksal nochmal zu, und schickt ihr ausgerechnet jenen unverschämten Kommilitonen mit in die Nähe Neapels, da dieser als Jahrgangsbester die Assistenz der Grabungsleitung übernehmen darf. Ausgerechnet Alessandro, der selbst Italiener ist, und mit seinem Charme zu spielen weiß. Zumindest bei allen anderen Frauen. Wie die beiden miteinander auskommen, ob Lollo ihn erträgt, was sie in Pompeji ausgraben, wie man italienische Lebensfreude erlebt, welche Personen noch mit Einzug halten, und warum Lollos Mutter Capri so gar nicht mag, aber vielleicht dann doch….. das ist die Geschichte, die ihr selbst ausgraben dürft, und die in einem kleinen Vulkanausbruch der Gefühle endet.

    Cover:

    Locker, sonnig, und mit Bild des Vesuvs, merkt man, dass man einen Italien Roman vor sich hat, der gleich gute Laune macht. Mir gefällt das Cover auf alle Fälle. Vielleicht auch, weil es an Zitronen, Sonne, und damit Sommer erinnert.

    Fazit und Gedanken:

    Dolce Vesuvio als Titel sagt so viel aus. Die Süße des Vesuvs, der für einige Menschen so bitter war, der Leben vernichtet hat, aber irgendwie auch wieder welches hervorgebracht hat in Form von einer wachsenden Natur. Kommt schon. Sowas kann man leicht als Symbolik für Erneuerung und Neuanfang sehen. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ist das genau das, was unsere Titelheldin Lollo braucht. Neue Erkenntnisse, neue Sinneseindrücke. Und vielleicht muss manchmal erst ein Vulkan ausbrechen, und altes Leben vernichten, um etwas völlig Neues zu gestalten. Wie ein Leben, oder eben eine Landschaft. Die Geschichte ist zeitlos, genauso wie die Liebe, und das Leben, und diese beiden Dinge begleiten uns dann auch über die Jahrtausende hinweg, in verschiedenen Formen. Es ist keine reine Liebesgeschichte, so wie wir sie kennen. Aber es ist definitiv eine Geschichte über die Liebe. Und diese kann so viele Formen haben. Sie kann verborgen sein, oder erst ausgegraben werden. Im Stillen wachsen, oder ganz laut. Heimlich stattfinden, enttäuschen. Beim einen richtig sein, beim anderen falsch. Oder aus Vernunftgründen stattfinden. Alles in allem entscheiden unsere Liebesentscheidungen auch unsere Zukunft. Und auch darum geht es im Roman. Ein Roman über die Liebe zu Menschen, zu Italien, zum Vesuv, der Vergangenheit, oder einfach zu alten Ausgrabungen, und den Geheimnissen, welche sich darin verbergen. Und dann handelt das Buch natürlich noch von den Beziehungen, die wir aus Liebe eingehen, die wir eingehen, weil es unsere Pflicht ist, die wir eingehen weil…… das wissen wir selbst manchmal nicht..... die wir eingehen, obwohl wir wissen, dass es ein Fehler ist, die wir eingehen aus Liebe, aus Gewohnheit, und die wir eingehen, trotz, dass wir andere immer noch lieben und sie nicht vergessen können, und dass uns das Leben, oder manchmal die Vergangenheit, zuflüstert, was in Sachen Liebe für unser Leben richtig ist. Diese Konstellationen im Buch gefallen mir, weil sie so bunt durchgemischt sind, wie es nur das Leben schreiben kann. Und dieses Feiern des Lebens wird uns ganz bewusst, als uns im Buch der Spiegel dessen vorgehalten wird, was das Gegenteil des Lebens ist. Nämlich eine Katastrophe, die den Tod bedeutet, einen mitten im Leben ereilt. Und da wird einem klar, oder in diesem Moment spricht das Buch zu uns, dass das Leben zu kurz ist, um falsche Entscheidungen zu treffen, zu kurz um mit den falschen Menschen das Leben zu verbringen, zu kurz um nicht jeden Tag zu nutzen. Kann uns doch jeden Tag eine Katastrophe ereilen. Und auch wenn es kein Vulkanausbruch ist, so kann diese ähnlich explosiv in unser Leben eingreifen, und alles zerstören, was uns je nahe und lieb war. Ja, die Vergangenheit und die Gegenwart verschmelzen hier miteinander. Statt Romantik stellt das Buch sich eher den Fragen, ob diejenigen, mit denen wir zusammen sind, die richtigen Menschen für uns sind, und das, durch die Gezeiten hindurch. Von der Antike bis in die Gegenwart, und zwischendrin. Denn es ist keine dieser durchgehend und unentwegt romantischen Geschichten in einem Buch, welche sich dauerhaft mit romantischen Gefühlen und durchkommender Leidenschaft beschäftigen. Nein, darum handelt es sich hier wahrlich nicht. Und doch wurde es hier geschafft, dass es diese zarten Gefühle unterschwellig zu spüren gibt. Denn was das Buch hat, das sind MOMENTE. Zwischen all der Asche und dem Stein werden Momente ausgegraben, die es schaffen in genau diesem das zu sein, wofür andere Bücher all ihre Seiten brauchen. Und diese Momente, festgehalten und konserviert im Buch für die Nachwelt, werden ja symbolisch auch ausgegraben.

    Ja, die Geschichte erscheint wie eine dieser lebensfrohen Komödien, die das Leben verehrt, und alles, was dieses Leben lebenswert macht. Verheimlicht dabei aber durch die Thematik von Pompeji auch nicht, wie bitter und schnell dieses lebenswerte Leben, mit all seinen Problemen aber auch Annehmlichkeiten, vorbei sein kann. Und alles läuft auf den Vesuv hinaus, diesen Vulkan, der die Süße des Lebens bringt, nachdem er so viel Tod geschaffen hat. So gesehen sehe ich darin eine kleine süße Lehre darüber, Respekt vor der Natur zu haben. Denn diese kann von einer Sekunde auf die andere nicht nur das eigene, sondern ALLE Leben verändern, und auch vernichten.

    Diese Verwebungen von Vergangenheit und Gegenwart gefallen mir außerordentlich gut. Nicht nur, dass man das Buch, auch wenn es im Heute spielt, nicht direkt einer Zeit zuordnen kann. Es spielt nicht mit moderner Sprache, will nicht cool und hipp sein, maßt es sich aber auch nicht an, in solch einer alten Sprache zu uns zu sprechen, dass wir sie als heutige Leser und Menschen nicht mehr verstehen. Und genau diese Aussage finde ich schön. Das Buch spielt in der Gegenwart, und zeigt uns das pralle Leben mit einer Leichtigkeit, und ausstrahlenden Fröhlichkeit. Und somit auch, dass das Leben immer davon gehandelt hat, egal in welcher Zeitepoche man gelebt hat. Dieser Hauch der Antike ist gar nicht so antik, wie manch einer glauben mag. Zusätzlich erhalten wir noch ein kleines Hintergrundwissen zu einigen Geschichten der antiken griechischen Mythologie. Nicht im Detail. Aber so, dass man erahnen kann, warum die Menschen zur damaligen Zeit diese Geschichten in Freskenform um sich haben wollten (gefunden in den Häusern von Pompeji). Weil sie wohl in irgendeiner Form umgeben sein wollten von „Geschichten“. Und ja, wer könnte das besser verstehen, als Lesende?! Die Verknüpfungen sind also grandios gelungen. Und das nicht nur, weil ich Bücher eben liebe, die an antiken Handlungsorten spielen. Was aus meiner Liebe zu den antiken Handlungsorten an sich liegen mag :D. Man wird eingesogen in die Welt des Buches, und somit ein bisschen auch in die Vergangenheit der Geschichte, und der Geschichten in ihr.

    Und wie einen Vulkan kann man auch Lollos Liebesleben sehen. Die Stille des ruhenden schlafenden Vulkans ist das, was sie mit Stoffel (schon wieder so ein Spitzname :D), ihrem Freund in Deutschland, erlebt. Sicher, nett, lieb…. Aber eben auch ohne vulkanischen Ausbruch und Leidenschaft. Was dies genau bedeutet lernt sie in der Kunst des Daseins und des Lebens in Italien. Und schon rumort das Liebesleben, es bebt, und man spürt, dass es sich bis ans Ende zu einem Ausbruch der Spannung aufbauen wird. Trotzdem. Lollo lernt natürlich nicht nur von den Menschen der Gegenwart, sondern auch aus der Vergangenheit. Und ganz besonders von den Menschen, deren Vergangenheit schon weit zurückliegt. Die damals ebenso wussten, wie leidenschaftlich sie ihr Leben verbringen mussten. Und das im Angesicht dessen, was ihr Leben so jäh beendete. Einem Vulkan.

    Der Schlagabtausch, der immer dann auftaucht, wenn Lollo und Alessandro aufeinandertreffen, macht ein wenig den Reiz der Geschichte aus, davon lebt sie. Lollo Rosso oder Salatkopf, Alexander der Große. Mit Namen und Namensbedeutungen wird hier gespielt. Ich hatte bei der Lektüre an diesen Stellen eine Menge Spaß. An vielen Stellen gibt es diese bildhaft beschriebene Situationskomik, die uns daran teilhaben lässt, gleichzeitig Augenrollen und Schmunzeln wahrzunehmen, weil es gar nicht anders geht. Die Macken der Figuren sind liebenswert, und nicht nervend. Tjaaa. Manchmal sogar mit Dingen aus unserem alltäglichen Leben vergleichbar. Auch fühlt man sich in der Gruppe der Archäologen wohl, weil sie alle bunt durchgemischt sind, und nicht blass bleiben, selbst wenn sie nur kurz erwähnt werden. Unndddd…Es gibt über jedem Kapitel eine schöne lateinische Weisheit, die zum Kapitel passt, und uns netterweise auch noch ins Deutsche übersetzt wird. Es gibt ständig, und das Buch ist durchzogen davon, Anspielungen auf Namen bekannter Römer, Dichter, antiker Geschichte, Götter, und Ereignisse einer Zeit, die trotzdem jeder versteht, der sich für Geschichte und Archäologie interessiert.

    Wäre ich in einem Fantasyroman, dann würde ich besonders die tolle Anschauung der Welt im Buch begrüßen und loben. Da ich mich aber im Buch in Italien befinde, würde ich das Ganze trotzdem beibehalten, und die Autorin loben, dass sie etwas so wundervoll beschrieben hat, dass man gerne sofort in einen Flieger steigen würde, um durch die Ruinen von Pompeji zu wandeln, um alles mit eigenen Augen zu sehen. Trotzdem schafft die Sprache im Buch zusätzlich, dass die Bilder im Kopf sich zumindest so bilden, dass man eine Vorstellung von Land, Leuten, und Landschaft bekommt und hat. Tatsächlich spürt man wirklich fast die Wärme der Sonne auf der Haut, die gnadenlos auf einen scheint, während man durch antike Ruinenanlagen läuft, oder dort gräbt, den Staub unter den Füßen, und das Gefühl, etwas zu betreten, und dort zu laufen, wo schon vor fast 2000 Jahren Menschen gelaufen sind. Und ich kann es nicht anders sagen: Ich habe mich im Buch, in der sommerlichen Atmosphäre Italiens, und gleichzeitig in den alten Ruinen, die doch noch zu uns sprechen, wohlgefühlt. Tatsächlich ist es so, dass man vollkommen von der Atmosphäre eingefangen wird, sich während des Lesens in Pompeji befindet, und nicht nur dort. Auch in Neapel, in den Straßen der Stadt, und dies alles mit dem Blick auf den Vesuv. Dieser Naturgewalt, die so viel Nutzen, aber auch so viel Leid bringt. Bringen kann. Gebracht hat. Wieder bringen könnte? Locker flockig von seiner Sprachwahl, macht es einem unheimlich Spaß, das Gelesene quasi mitzuerleben.

    Das Schöne ist, dass sich hinter einem beschriebenen Italienroman nicht nur das verbirgt, was draufsteht. Wir müssen graben, pardon, uns durch das Buch hindurchlesen, um die Geschichte zu erfahren.  Und es ist eine schöne Geschichte, eine die nicht nur von unserer Gegenwart zeugt, sondern durch das Thema und den Handlungsort auch ein wenig einen Hauch von Vergangenheit in sich hat. Die Liebe zur Archäologie, die Liebe zur Antike, Archäologie, Geschichte, zu Vergangenem, ist unumstößlich in fast jedem Satz zu finden. Grabungsanlagen entscheiden oft selbst, was sie uns heutigen Menschen von sich und der Vergangenheit preisgeben. Sie entscheiden nicht nur, was es zu sehen gibt, sondern auch wann sie sich offenbaren, und etwas ans Tageslicht fördern. Etwas, das uns die Vergangenheit näherbringt, und uns so manches Ding oder eine Erkenntnis zeigt, die bis ins Heute reichen kann, und meist auch tut. Ein bisschen auf dieser Schiene ist der Roman aufgebaut, denn neben der locker fröhlichen Grabungsgeschichte in Pompeji, geht es auch immer ein wenig um die Vergangenheit von Lollos Eltern. Und die Thematik, die alle Menschen durch alle Zeiten hindurch verbindet, nämlich die Liebe. So kann eine Ausgrabung sehr lange dauern, bis sie zu einem Erfolg kommt, eine Liebe aber genauso. So würde ich den Roman nicht unbedingt ins Liebesgenre einordnen, aber trotzdem behaupten, dass Gefühle und Liebe vorkommen. Eben vergraben unter einer Schicht aus Worten, viel Wortwitz, und Plänkeleien, die einfach nur göttlich sind, um beim Thema der alten Götter der Antike zu bleiben. Und so buddelt der Leser sich durch das Buch, was ihm allerdings ungemein leichtfällt, so wie der Archäologe sich durch den Sand und die Ascheschichten von Pompeji gräbt, um Geheimnisse der Vergangenheit zu finden. Mir gefällt das alles. Auch, dass es keine Geschichte ist, wie eine dieser tragischen Familiengeschichten, oder einfach rein auf das Thema Liebe bedacht. Es ist eine Geschichte, die vom bunten Leben erzählt. Und da gehört nun mal einiges dazu, um so ein Leben als schön zu beschreiben. So wird parallel zu einer Ausgrabung auch etwas Anderes ausgegraben. Ein neues Lebensgefühl, die eigene Geschichte der Familie? Ein kleines Geheimnis? Die Wandlung von Lollo? Ein bisschen italienische Lebensfreude? Oder gar alles? Das Schöne am Buch ist diese Klarheit, die uns vermittelt, was Archäologie bedeutet, und dass es nicht einfach nur das Ausgraben von alten Dingen ist. Dem kann ich als Archäologieliebhaber natürlich nur zustimmen. Und wie könnte man anders? Steht das Ganze doch für Erhalt und eine Einsicht in eine Zeit, sie uns so fremd scheint. Wie eine schützende Blase, etwas, das bewahrt hat, wo anderes zerfallen ist. Etwas das überdauert hat, aufgrund dessen, was es zerstört hat. Wir finden im Buch nämlich nicht nur die Liebe zu Ausgrabungen und Archäologie, sondern auch ein wenig die Liebe zu Pompeji an sich. Und wer es nicht liebt, wird es vielleicht nach der Lektüre lieben, oder es zumindest gerne mal näher in Augenschein nehmen. Denn ein kleiner Bonus des Buches ist, dass wir viel über die Arbeit eines Archäologen erfahren, und sehr viel an Infos über Pompeji, die Ausgrabungen, die Gebäude, die Menschen, die Anfänge, die Entdeckungen, das Leben und die Tragödien…….. und alles, was diese Stadt unter der Ascheschicht ausgemacht hat und immer noch ausmacht.

    Das heutige Rezensionslied hat mit Pompeji erstmal eines gemeinsam, nämlich seinen Namen. Und trotzdem beschreibt es auch eine Zerstörung, und die Vorstellung, dass man sich Bilder im Kopf zusammenreimt, wie etwas gewesen ist, und dass die Vergangenheit sich oft nicht so sehr von unserer Gegenwart unterscheidet:

    „And the walls kept tumbling down, In the city that we love. Grey clouds roll over the hills, bringing darkness from above.

    But if you close your eyes, does it almost feel, like nothing changed at all? And if you close your eyes, does it almost feel, like you've been here before?“

  6. Cover des Buches Der Duft von Erde und Zitronen (ISBN: 9783442746958)
    Margherita Oggero

    Der Duft von Erde und Zitronen

     (117)
    Aktuelle Rezension von: DarthEni
    Wenn ich eines der wichtigsten Themen benennen müsste, die in diesem Buch behandelt werden, dann würde ich das Wort "Schuld" einwerfen.

    Imma, ein 13-jähriges Mädchen, wohnt bei ihrer Tante, mit der sie sich allerdings nicht gerade blendend versteht. Die Wohnung darf Imma aus Sicherheitsgründen nicht verlassen. Während das Leben - ihr eigenes Leben - an ihr vorbeizieht, sieht sie aus dem Fenster und fantasiert sich die Lebensgeschichten der fremden Passanten zusammen. Warum Imma in diese Lage gekommen ist, wird dem Leser nach und nach anhand von Rückblenden geschildert. Das ist besonders deshalb interessant, weil nicht nur ein einziges Ereignis zu dieser Situation geführt hat. Nein, hier spielen viele Faktoren eine Rolle und es ist unglaublich spannend, diese Kette der Ereignisse zu verfolgen.

    Die vielen verschiedenen Personen sind mal mehr, mal weniger gut ausgearbeitet. Doch gerade mit der Protagonistin kann man sehr gut mitfiebern und hofft für sie, dass sie sich den Wunsch nach Freiheit eines Tages erfüllen kann.

    Dennoch muss ich zugeben, dass das Buch auch einige langatmige Passagen enthält. Diese sind aber selten und der bildhafte Schreibstil lässt diese schnell in Vergessenheit geraten. Das Ende ist leider vorhersehbar und hat mich etwas enttäuscht. Dennoch lohnt es sich, das Buch zu lesen!
  7. Cover des Buches Wolfstod (ISBN: 9783499332890)
    Felicitas Mayall

    Wolfstod

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wer einen Krimi sucht, ist hier an der falschen Adresse. Verpackt in einen Kriminalfall wird Romantic zelebriert. Die Auflösung erscheint mir konstruiert zu sein. So wirkt das Ende künstlich und ist nicht glaubwürdig. Auch die Schiessereien „Made in Amerika“ erscheinen mir überrissen, da unlogisch.

    Wer jedoch leichte Unterhaltung sucht, mit einem Schuss Romantic und der dazu passenden Kulisse, das Ganze garniert mit ein wenig Krimi und einer Priese Action, ist hier genau richtig.

  8. Cover des Buches Kurschatten (ISBN: 9783492312462)
    Gisa Pauly

    Kurschatten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Diese Reihe zu lesen macht einfach nur Spaß.

  9. Cover des Buches Italien (ISBN: 9781407539942)
    Ingeborg Pils

    Italien

     (3)
    Aktuelle Rezension von: LiebezuBuechern
    kochen, italien, genuss, bilder, wein, essen,
  10. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht (ISBN: 9783844522792)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Maria ihm schmeckt`s nicht!" von Jan Weiler,


    ein Buch mit viel Humor. Mir persönlich hat der Stil sehr gut gefallen und auch der Humor war sehr passend. Ich glaube jeder ist froh nicht einen solchen Schwiegervater zu haben, aber er hätte hier nicht fehlen dürfen. Der rote Faden rund um die Hochzeit und die Italienische Familie hat sehr gut gepasst und wurde auch sehr konsequent durch gezogen. Für mich genau das richtige zum lachen zwischen durch.
    Die Kapitel waren, sehr angenehm aufgeteilt, so das es sich Thematisch sehr passend aufgeteilt hat. Es war erst das zweite Buch von Jan Weil er für mich, aber definitiv nicht das letzte.

    Zum Inhalt:
    Eine Hochzeit für Jan und Sara, das lässt sich sein Schwiegervater nicht zweimal sagen und schon ist die Familie in Italien informiert. Das dort die ein oder andere, mehr oder weniger Gute Nachricht auf sie wartet ahnt keiner als sie sich auf den Weg nach Italien machen. Doch in Italien soll sich alles verändern und vor allem das Ende steht wohl doch nicht so fest, wie gedacht.

  11. Cover des Buches Eine Nacht in Bari (ISBN: 9783442472772)
    Gianrico Carofiglio

    Eine Nacht in Bari

     (9)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Giampiero, Paolo und der Ich-Erzähler, von dem wir annehmen dürfen, dass es sich tatsächlich um den Autor handelt, treffen sich nach vielen Jahren wieder, um einen Abend lang einen drauf zu machen. Und zwar in ihrer gemeinsamen Heimatstadt Bari, so wie die ehemals besten Freunde auch in den 80ern die Szene dort unsicher gemacht haben. Den Auftakt der Sause bildet ein fulminantes Abendessen, bei dem sich eigentlich keiner so richtig wohl fühlt. Bei der Beschreibung der Leckereien, die da auf den Tisch kommen, läuft allerdings dem Leser auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammen! Auf der nächtlichen Fahrt durch die Straßen der Stadt, die sich im Laufe der Jahrzehnte massiv verändert hat, werden Kindheits- und Jugenderinnerungen wach, aber auch alte Aggressionen keimen wieder auf. Und genauso, wie die Fassaden der Stadt abgebröckelt sind, stürzen auch mit der Zeit die Schutzwälle der drei Männer ein, lassen uns hinter die nach aussen hin so glanzvolle Kulisse jedes einzelnen blicken. Carofiglio zeigt uns die zwei Gesichter einer Stadt mit der nächtlich verwaisten Altstadt, dem Glanz der aktuellen Lokalszene, der zerbröckelten Eleganz der Vergangenheit, der Armut der vielen afrikanischen Einwanderer, der Luxuseinkaufsmeile und der Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen, die keine Zukunftsperspektive haben. Der Autor zeichnet ein liebevolles Bild seiner Heimatstadt mit ihren hellen und dunklen Seiten, genauso lässt er uns an seiner Vergangenheit teilhaben und seinen Zweifeln und Ängsten, die ihn im Alter von rund 50 Jahren beherrschen. Ein beeindruckender und berührender Ausschnitt aus Carofiglios Biografie, ein buntes Bild der Stadt Bari - ein Muss für Freunde guter (italienischer) Literatur!
  12. Cover des Buches Die Hügel der Toskana (ISBN: 9783492264273)
    Ferenc Máté

    Die Hügel der Toskana

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ben78
    Ich bin ein großer Liebhaber der Toskana, das kam mir beim Genuss dieses Buch wohl extrem zu Gute. Vom Plot und der Erzählung her würde ich behaupten, hätte sich das Ganze in Niedersachsen zugetragen (nichts gegen Niedersachsen), ich hätte das Buch wohl nach 10 Seiten beiseite gelegt. So war es natürlich ein Genuss auf der Terrasse des Ferienhauses in der Toskana zu sitzen, den herrlichen Wein zu genießen -welcher dem Buch fraglos auch einen Stern mehr eingebracht hat- und sich zwischen den Zeilen zu verlieren. Direkt am nächsten Tag muss man sich praktisch ins Auto setzen und sich vor Ort 1-2 Flaschen Brunello kaufen. Natürlich nur ratsam, wenn man ohnehin gerade in der Toskana verweilt. Fazit: Wenn man sich unter toskanischer Sonne mal wieder dem Gedanken ans Auswandern hingibt, eine herrliche Urlaubslektüre. Nüchtern betrachtet allenfalls Mittelmaß.
  13. Cover des Buches Italian Basics (ISBN: 9783774220058)
    Cornelia Schinharl

    Italian Basics

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bambusimbiss
    tollestes Buch der Welt
  14. Cover des Buches Genial italienisch (ISBN: 9783831008797)
    Jamie Oliver

    Genial italienisch

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Jamie Olivers Rezepte sind die einzigen die ich nachkochen kann. Bei Rezepten anderer "Star-Köche" habe ich das Pech, dass diese mir nie so gut gelingen! Und ich koche und bekoche gerne.
    Aber Jamie hat wirklich tolle Rezepte. Mein Favorit aus "Genial italienisch" ist: Saras Kuchen. Ich hatte das Rezept allein schon wegen der Geschichte drum herum nachgebacken: Jamies Fotograf hatte sich in diese gewisse Sara verliebt und deswegen wurde dieses Rezept mit in das Buch genommen. Und das zwischen Jamies Fotograf und Sara eine Verbindung besteht, sieht man dem Foto von Sara und ihrem Kuchen absolut an.

    Die Pastarezepte sind ebenfalls sehr gut nachzukochen. Auch machen die Geschichten von Jamie und seinen Reisen das Buch zu einem Highlight.

    Dieses Kochbuch ist auch im Bücherregal ein Hingucker.

  15. Cover des Buches Schnell, einfach, italienisch (ISBN: 9783517100753)
    Christian Henze

    Schnell, einfach, italienisch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: CoffeeToGo

    Von der Haptik her ist das Kochbuch schon einmal ein echtes Highlight. Das Hardcover hat eine angenehme Struktur und innen ist alles auf schönem mattem Papier gedruckt. Auch die Farben der Fotos sprechen mich sehr an.

    Unterteilt ist es in die einzelnen Gänge der italienischen Küche. Es gibt Vorspeisen, Pastagerichte, Pizza, Gemüse, Fleisch und Nachtisch. Die Rezepte sind schön übersichtlich strukturiert. Auf der linken Seite befinden sich die Zutaten, ebenfalls klar unterteilt. Eine Zeitangabe und für wie viele Personen das Gericht ist, gibt es ebenfalls. Die Beschreibung der Zubereitung ist auch gut ersichtlich und lässt keine Zweifel aufkommen.

    Insgesamt haben mir die Rezepte gut gefallen. Es hätte ruhig noch etwas ausgefallener sein können. Die Pizza Rubrik hat mir am wenigsten gefallen, da kreiere ich doch lieber meine eigene, oder greife auf altbewährte Rezepte zurück. Dafür habe ich bei den Pastagerichten und bei den Nachtischen neue spannende Rezepte gefunden.

    Anmerken muss ich auch hier wieder, dass es nicht zu jedem Rezept ein Foto gibt. Allerdings sind es nur eine handvoll, also nicht der Rede wert. Bei so etwas wie "Frittierte Pizza" finde ich es besonders schade, dass auf ein Foto verzichtet wurde. Dafür gibt es mehr als genug von Herr Henze selber, was sich mir in Koch- und Backbüchern leider nie erschließt.

    Für jeden Fan der italienischen Küche lohnenswert anzuschaffen und auf jeden Fall schnell und einfach! 

  16. Cover des Buches Made in Italy (ISBN: 9783884727997)
    Giorgio Locatelli

    Made in Italy

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Yamashita
    Ich liebe dieses Meisterwerk. Es ist mehr als nur ein Kochbuch oder eine einfache Rezeptesammlung. Es sind Erzählungen aus dem Erfahrungschatz Locatelli's. Der scheinbar einfachen Zutat Tomate werden beispielsweise ganze fünf Seiten gewidmet. Wie eine Tomate schmecken muss, wie sie riechen sollte, welche Farbe usw.. Es ist mein erstes Kochbuch, welches ich tatsächlich als Nachlektüre an meinem Bett hatte, denn es macht richtig Spaß es zu lesen. Über die Geschichte der Lasagne musste ich schmunzeln, denn laut Locatelli servieren die Deutschen eine matschige Lasagne anstelle einer festen, wie er sie kennt. Und ich muss dem voll und ganz zustimmen - leider! Locatelli zeigt mir, wie eine echte Lasagne auszusehen hat; zumindest in Italien. Noch nie habe ich eine so leckere Bolognese oder besser Ragù alla bolognese zubereitet und dann noch mit selbstgemachten Nudeln. Umwerfend! Locatelli hat zudem viele Tipps parat bzw. klärt auch über angehende Varianten auf. Es wird nicht nur gesagt, dass es einige Menschen gibt, die Olivenöl in ihren Pastateig mischen und, dass dies gar nicht sinnvoll ist; nein es wird sogar erklärt was Olivenöl mit dem Pastateig anstellen würde, wenn man es doch hinzufügt. Für mich perfekt, denn ich hinterfrage alles was für mich nicht sofort einleuchtend ist. Es erwarten einem also nicht nur reine Rezepte, sodern es wird teilweise ausführlich erläutert weshalb man die folgenden Schritte tun oder lieber nicht tun sollte. Nebenbei erfährt man teilweise Locatellis Lebensgeschichte oder, dass seine Mutter eine Eiallergie hat und er deshalb zu Hause leider nur ohne frische Eier kochen kann ;-) Dieses Buch enhällt eine guten Mix aus Rezepten, von einfach bis anspruchsvoll(er). Die Bilder sind größtenteils hübsch, es gibt aber auch weniger schöne aber dies liegt wohl primär an dem Gekochten selbst, denn einfach italienische Hausmannskost ist auch vertreten. Die Qualität des Buches ist sehr hochwertig, die einzelnen Blätter dick und griffig. Einfach toll verarbeitet. Dieses Buch hat für Authentzität! Das ist das wichtigst für mich beim Kochen.
  17. Cover des Buches Ab heute seh ich bunt (ISBN: 9783746632223)
    Antje Szillat

    Ab heute seh ich bunt

     (47)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Ab heute seh ich bunt
    Herausgeber ist Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (17. Juni 2016) und hat 304 Seiten, ich habe es als ebook gelesen.
    Kurzinhalt: Erstens kommt es anders …

    Charlotte hat es satt: den pubertären Sohn Jonas, die großen und kleinen Macken des dauergestressten Gatten, vom Schwiegervater ganz zu schweigen. Jetzt ist endlich sie dran. Seit klar ist, dass Jonas ein Jahr in England verbringen wird, plant sie, mit demselben Organisationstalent, mit dem sie auch ihre Familie am Laufen hält, ihre Auszeit in der Toskana. Doch statt cucina italiana, vino und ganz viel Sonne genießen zu können, verkündet ihr Jonas, dass er zu Hause zu bleibt, ihr Mann nimmt eine neue Stelle an, und sein dauerrenitenter Vater quartiert sich kurzerhand im Familienheim ein. Und plötzlich sieht Charlotte bunt.
    Meine Meinung: Als ich ein wenig Buch fürs herz brauchte, bin ich über das Buch gestolpert. Es ist humorvoll, leicht überzogen, aber trotzdem irgendwie nett. Ich fand manchmal die Dialoge sehr übertrieben, so einfach schnulzenhaft a la Sonntagabend ZDF Romanze. Auch ein Hauch Sex und Sinnlichkeit ist dabei, man ist gern mit der Protagonistin Charly unterwegs, obwohl vieles doch sehr konstruiert wirkt. Auch die letztendliche Trennung vom Ehemann, die so reibungslos verläuft, einfach zu einfach. Die Dialoge sind lustig, manchmal fand ich sie zu plump und auch irgendwie sinnentleert.
    Aber witzig war es schon, was so ein Ortswechsel doch alles mit sich bringt.
    Mein Fazit: Für laue Sommerabende ein perfektes Buch. Eine nette Abwechslung, flott zu lesen und auch sehr witzig. Ich vergebe 4 Sterne, weil es mir manchmal ein wenig zu gestelzt wirkte. Aber trotzdem Leseempfehlung, ist was fürs Herz.
  18. Cover des Buches Italienische Küche (ISBN: 9783833601903)

    Italienische Küche

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Grosses Buch der italienischen Küche (ISBN: B004EZ8Y7I)
    unbekannt

    Grosses Buch der italienischen Küche

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Der Silberlöffel (ISBN: 9780714896656)

    Der Silberlöffel

     (13)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    2000 Rezepte auf gut 1500 Seiten. Das Buch deckt nicht nur Rezepte der einzelnen Landesteile, sondern in Grenzregionen auch z.B. einzelne Rezepte aus Frankreich oder Deutschland. Leider beinhaltet es nur 400 Fotos, würde allerdings zu jedem Gericht ein Foto existieren, würde vermutlich der Bücherständer kollabieren, welcher bereits bei diesem Werk empfehlenswert ist. Klassische italienische Rezepte, meist leicht nach zu kochen, übersichtliche Zutaten, realistische Zeitangaben, zu einem fairen Preis. Das Buch ist wirklich riesig, die Seiten sind zwar dünn, aber auch nicht so, das man Angst haben muss das sie Reisen.

    Die Rezepte sind in verschiedene, für mich nachvollziehbare Kategorien unterteilt. Am Anfang ist eine kleine Einleitung und ein kleines Küchenfachbegriffeglossar.

    Die Rezepte selber sind für mich der Hammer, schon beim lesen beginnt man von den Köstlichkeiten zu träumen. Für mich auch schön:
    Die meisten Zutaten sind leicht zu bekommen und auch preiswert. 
  21. Cover des Buches Für die italienischen Momente in der Küche (ISBN: 9783862442577)
    Bruno Maccallini

    Für die italienischen Momente in der Küche

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Bruno Maccallini kennen viele noch aus der Kaffeewerbung („Isch abe gar kein Auto.“), aber der sympathische Italiener (den ich auf der Frankfurter Buchmesse 2013 getroffen habe) kennt sich auch mit dem aus, was vor dem abschließenden Espresso kommt.

    85 Familienrezepte verrät er, und zwischendurch erzählt er auch ein bisschen über ebendiese Familie und deren Freunde. Kochen und gemeinsames Genießen spielen da eine große Rolle, und das ist mit diesen Gerichten auch kein Problem.

    Festtagsessen sind genauso vertreten wie Alltagsgerichte. Bei uns kommt im Moment „Finocchi montagliari“ (Geschmorter Fenchel mit Tomaten) öfter auf den Tisch, und „Zabaione“ (Warmer Marsala-Weinschaum mit Espresso) ist ein Paradebeispiel des Dolce Vita.

    Die Rezepte sind gut erklärt und von sehr ansprechenden ganzseitigen Fotos begleitet. Aus unserer Küche ist dieses Buch nicht mehr wegzudenken.
  22. Cover des Buches Peace Food - Vegano Italiano (ISBN: 9783833841972)
    Ruediger Dahlke

    Peace Food - Vegano Italiano

     (47)
    Aktuelle Rezension von: neverlandprincess

    Vegano Italiano!
    Wie der Name schon sagt, ein veganes Kochbuch mit dem Schwerpunkt 'Italienische Küche'.
    Als Liebhaberin von italienischem Essen und 'ich-möchte-gern-' Veganerin habe ich mich natürlich sofort für die Leserunde beworben!
    Name, Optik und Beschreibung haben mich wahnsinnig neugierig gemacht und so habe ich mich natürlich tierisch gefreut, es wirklich gewonnen zu haben!

    Das Buch beginnt mit einer Einleitung des Autors, die ich jedoch erst einmal übersprungen habe [und bei bestem Willen auch immer noch nicht ganz gelesen habe. 28 Seiten sind mir dann doch sehr viel, vorallem da es auch inhaltlich nicht dem entspricht, was ich mir bei so etwas als EInleitung gewünscht hätte^^].
    Die weitere Gestaltung finde ich jedoch sehr gelungen!

    Rezepte sind gegliedert in:
    - Antipasti (Vorspeisen)
    - Primi Piatti (Der erste Gang)
    - Secondi Piatti & Contorni (Der zweite Gang & Beilagen)
    - Dolci (Desserts & Gebäck)

    Einzig die Einteilung von Primi- und Secondi Piatti ist teilweise nicht ganz nachvollziehbar, da sich z.B. Nudeln und Eintöpfe in beiden Kategorien befinden. Hier hätte ich mir eine differenziertere EInteilung wirklich gewünscht, da sonst wenn nach etwas bestimmtem gesucht wird immer Beide ganz durchgeblättert werden müssen.

    Jedes Rezept ist mit einer Liste, genauerer Anleitung und einem großen, wirklich ansprechenden Bild ausgestattet.

    Die Anleitung ist (größtenteils zumindest) nachvollziehbar und ausführlich beschrieben.
    Auch die Zubereitung war relativ einfach und auch nicht allzu zeitaufwendig. [Dazu muss ich vielleicht aber auch sagen, dass ich mir bisher garantiert nicht die kompliziertesten Gerichte ausgesucht habe;) von daher sei das jetzt nur mal so dahingestellt..]
    Und auch geschmacklich konnten mich die Gerichte, die ich bisher nachgekocht habe ( wie z.B. das Bruschetta-Brot und Blumenkohlcremesuppe) überzeugen!
    >leider auch hier die Anmerkung: an die wirklich ausgefallenen Gerichte habe ich mich bisher noch nicht herangetraut.. klingen tutn sie aber jedenfalls sehr interessant!

    Auch wenn man mit einigen Zutaten als 'Vegan-Neuling' beim lesen, sowie auch bei der geschmacklich Vorstellung zunächst nicht allzu viel anfangen kann, wird durch den Glossar schon einiges erklärt. Und ansonsten gilt eben einfach ausprobieren!

    Genauso verbesserungswürdig wie die EInleitung sind jedoch die Tipps, die auf manchen Seiten noch hinzugefügt wurden..
    Meist unnötig, wie z.B. nicht sonderlich originelle, sondern eher logische Aufbewahrungs- oder Anrichtvorschläge.
    Mit den 'Volumen-mess'-Vorschlägen kann ein Anfänger leider auch nicht so viel anfangen, und zudem wiederholen sich diese Tipps auch noch..
    Statt diesen hätte man also gut und gerne Nährwertangaben oder auch einfach Hilfreiches hinzufügen können.


    Alles in allem bietet das Buch tolle und sehr unterschiedliche Rezepte, von einfach zubereitet und für jeden noch so ungeübten/chaotischen Koch (Beispiel: Ich!) zu meisternden, bis eher anspruchsvoll und auch außergewöhnlichen ist alles dabei!
    Definitiv einige gute Ideen, die ich auch noch öffter kochen werde, im großen und ganzen aber etwas Luft nach oben!


    4 / 5 ★

  23. Cover des Buches Amore alla romana (ISBN: 9783426433126)
    Rita Linhart

    Amore alla romana

     (18)
    Aktuelle Rezension von: baernstein
    Den atemberaubenden Höhen der Liebe und den unvermeidlich dazugehörigen Qualen, diesen Brandungswellen ist Lina, ein fast erwachsener Teenager, zunächst hilflos ausgesetzt. Aber da ist ja noch ihre Oma (die ursprünglich aus Sizilien stammt, aber halt nur sizilianisch und deutsch, aber nicht italienisch kann), mit der Lina Pferde stehlen könnte. Stattdessen siedeln die beiden nach Rom über, wo sie gemeinsam zunächst einen Italienisch-Kurs (ja, auch die Oma! Und Lina, obwohl Halbitalienerin, die auch kein Italiensch kann) belegen, und Lina dann ihren Studienplatz an der Uni belegt. Diese Stadt und ihr neues Zuhause (quasi über den Dächern der Metropole) nutzt Lina zu Sirenengesängen in Richtung heimatlichem Deutschland, um vielleicht doch noch die unerfüllte Liebe für sich zu gewinnen. Lina, die also in ihrem (alles anderm als luxuriösen) Dachjuche mit großer Terrasse und Oma wohnt, lockt und lockt in den süßesten Tönen (Solche Liebesbriefe hätte ich auch gerne mal bekommen!), gleichzeitig lässt sie sich von dieser Ewigen Stadt beeindrucken, schildert ihre Erlebnisse, passt sich dem Lebensstil an und findet es einfach traumhaft schön und fände es noch viel schöner, wenn ER auch da wäre...
    Rita Linhart erzählt so meisterlich, dass sie den Vergleich mit großen Namen keineswegs zu scheuen braucht. Mit leichter Feder, viel Charme und absolut sicherem Stil versetzt sie den Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt von Lina. Sie und ihre Oma wachsen einem immer mehr ans Herz. Gleichzeitig versteht es die Autorin mit dem Blick der Kennerin, Rom und die Römer zuweilen mit herrlich satirischer Überhöhung zu charkterisieren. Dieser Roman, ob als e-Book der Taschenbuch, liest sich so erquickend und spritzig wie das berühmte, feinperlige "Ferrarelle Aqua Minerale". Mein Glückwunsch zu diesem Werk!!!"
  24. Cover des Buches Cucina vegetariana (ISBN: 9783862444953)
    Cettina Vicenzino

    Cucina vegetariana

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Louis24
    Die italienische Kochbuchautorin Cettina Vicenzino hat nach ihrem Erstlingswerk über die sizilianische Küche ihrer Heimat nun ein italienisches vegetarisches Kochbuch herausgebracht, wofür sie auch als Fotografin, Illustratorin und Layouterin tätig war. Das merkt man dem Buch auch an, denn es ist etwas ganz Besonderes geworden, das sich von anderen Kochbüchern durch eine ganz eigene Bildsprache abhebt. Das Buch durchzublättern macht einfach viel Spaß!
    Viele der Rezepte sind erfrischend neu mit interessanten Kombinationen wie z.B. Ricottaeis mit süßen Kichererbsen und viele davon sind sehr sinnlich wie z.B.  Salat mit Rosenblüten, Pistazien, Granatapfel und Feigen.
    Das Buch ist in Gemüse und Hülsenfrüchte, Brot und Getreide und Dolci eingeteilt.
    Zwischendurch gibt es Kapitel über das Selbermachen z.B. von salzigem Ricottakäse und es finden sich auch Themen über alte Erzeugnisse wie z.B.
    der Lupine, die für Vegetarier und Veganer immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ein tolles Kochbuch zur italienischen vegetarischen Küche, das sehr authentisch rüber kommt und mit sinnlichen Rezepten und außergewöhnlichen Fotos überrascht. Auch für Nicht-Vegetarier ein besonderes Geschenk!

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