Bücher mit dem Tag "jack ketchum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jack ketchum" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (868)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.


    Meine Meinung:

    Ich wurde letztens von einem Freund nach einer Buchempfehlung gefragt. Er suchte etwas Brutales, eher blutig - ein Hauch von "The Punisher" (falls jemand die Serie kennt?!). Mir ist ehrlich gesagt, nichts eingefallen. Ich lese in der Regel eher Psychothriller. Die sind oft faszinierend und dunkel, aber eigentlich nie wirklich brutal und heftig. Deshalb habe ich gegoogelt und bin auf "EVIL" gestoßen. Laut vieler Rezensionen eins der brutalsten und heftigsten Bücher - viele konnten es nicht mal zu Ende lesen. Ich wollte mal selbst reinschnuppern, um meinem Freund doch noch eine Empfehlung geben zu können... Ich nehme mal vorweg: Ich habs ihm nicht empfohlen. Weil es absolut nicht das ist, was ich erwartet habe und auch nicht das ist, was er sucht. Sollte also jemand eine andere Idee haben - gerne her damit. 

    Aber nun zu EVIL: 

    Diese Geschichte ist wirklich einfach nur krankhaft. Die Idee an sich ist schon echt verstörend, die Umsetzung gleichermaßen. Man kann einfach in keiner Weise verstehen, warum der Autor diese Geschichte schreibt. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich habe am Ende darauf gehofft, dass der Autor uns eine kleine Moral oder eine Sinnhaftigkeit seiner Geschichte präsentiert - aber das macht er nicht. Es geht ihm glaube ich nur darum, seine Leser zu schocken. Dabei fehlt aber der psychologische Effekt, also der Tiefgang und der Sinn, die schockierende Erkenntnis einer Figur.... oder irgendwas in der Richtung. Hier ist es einfach nur eine Beschreibung von Folter. Und das ist irgendwie zu wenig - sogar dann, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 


    Fazit:

    Ich war auf der Suche nach einer brutalen, heftigen, vielleicht blutigen Geschichte - ein bisschen wie in der Serie "Punisher". Bekommen habe ich mit EVIL einfach nur eine krankhafte Beschreibung von Folter. Ohne Moral, ohne tieferen Sinn, ohne schockierende Erkenntnis. Das ist nicht mal ausreichend, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 2 Sterne!

  2. Cover des Buches Lebendig (ISBN: 9783453676589)
    Jack Ketchum

    Lebendig

     (79)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Lebendig von Jack Ketchum ist ein Thriller der extremen, nichts für Zartbesaitete. Ich fand ihn sehr brutal und sadistisch. Des Öfteren hatte ich das Bedürfnis das Buch abzubrechen, aber dies widerstrebt mir. Wenn ich ein Buch anfange möchte ich es auch beenden. Da es auch nur ein relativ kurzes Buch ist habe ich immer nur wenig gelesen und mich dann einem anderen Buch zugewandt.

    Sara ist auf dem Weg in eine Abtreibungsklinik, sie ahnt nicht in welcher Hölle sie sich bald wiederfinden wird. Denn auf dem Weg wird sie entführt und die Entführer kennen kein erbarmen. Sie wollen nur eins Sara bestrafen und das Baby für sich.

    Das Buch erschien schon 1998 aber dies merkt man ihm kaum an. Der Schreibstil ist flüssig, leicht und sehr detailliert. So werden Folter- und Sexszenen sehr ausgiebig beschrieben. Die Handlungen waren für mich sehr abstoßen und sadistisch. Auch waren mir die Protagonisten sehr fremd geblieben. Egal ob Sara oder die Entführer sie wurden sehr steril und lieblos beschrieben und wirkten auf mich auch sehr gestellt und starr. Jeder hatte seine Rolle und es wurde nicht davon abgewichen.

    Ich brauche kein weiteres Buch von dem Autoren und kann es auch nicht wirklich weiterempfehlen. Wer es brutal, blutig und sadistisch mag für den ist es bestimmt lesenswert für mich aber nicht.

  3. Cover des Buches Wahnsinn (ISBN: 9783453675520)
    Jack Ketchum

    Wahnsinn

     (217)
    Aktuelle Rezension von: ZingZang

    Nach "Ich bin nicht Sam" war dies das zweite Buch, dass ich von Jack Ketchum gelesen, nein, vielmehr "verschlungen" habe.

    Es war derart spannend, dass ich es weder aus der Hand legen wollte, noch konnte.

    Natürlich ist häusliche Gewalt und Kindesmissbrauch nichts, was einen zum Lachen bringt.
    Das war auch nicht der Grund, wieso mir dieses Buch so gut gefallen hat. Es waren vielmehr die überaus realistischen und überzeugenden Handlungen der Protagonisten, die mich so sehr in ihren Bann gezogen haben.
    Dazu noch die allzeit beklemmende Stimmung, die in einem selbst ein Unwohlsein hervorrufen... genauso stelle ich mir ein Buch dieses Genres vor.

    Es war, als würde man sich bspw. eine Folge "Medical Detectives" ansehen. Nur mit sehr viel mehr Details und Hintergrundinformationen.
    Die Sicht einer Mutter, die nur das Wohl ihres Sohnes im Sinn hat. Ein alkoholabhängiger Vater, der schon vor langer Zeit den Unterscheid zwischen Recht und Unrecht aus den Augen verloren hat. Ein Rechtssystem, das nicht nachzuvollziehende Urteile fällt. Ein Cop, der mit seinem Verdacht genau richtig lag und doch nichts beweisen konnte.
    Und ein kleiner Junge, der unter all dem leidet.

    Eine sehr interessante Mischung und absolut lesenswert.


  4. Cover des Buches Beutezeit (ISBN: 9783453675070)
    Jack Ketchum

    Beutezeit

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Nur mit viel gutem Zureden seitens seiner Lektorin kürzte Jack Ketchum damals das Originalmanuskript zu seinem Debütroman „Beutezeit“ – der Verlag veröffentlichte die gekürzte Fassung und Ketchums großartige Karriere als einer der bekanntesten und beliebtesten Horrorautoren der USA begann.

    Mittlerweile ist der Roman um eine Bande kannibalischer Wilder auch in ungekürzter Fassung erschienen. Und die hat es in sich: Ketchum beweist bereits mit seinem ersten Werk, dass er ein Meister des blutigen Schreckens ist. Weder geizt er mit detailreichen Ekelszenen noch mit einem deftigen Body Count. Die sechs Freunde, die eigentlich nur einen netten Urlaub miteinander verbringen wollen, leiden nahezu ununterbrochen und müssen mit allen Mitteln um ihr Leben kämpfen.

    Dabei legt Ketchum in seinem Erstling den Schwerpunkt ganz klar auf den Gore-Effekt und weniger auf komplexe Figuren oder gar eine wendungsreiche Story. Das Gemetzel ist der Star der fast 300 Seiten. Das wird nicht jedem gefallen, ist aber unterhaltsam und kurzweilig, wenn man nicht zu zart besaitet ist. Und jeder fängt mal klein an: Immerhin verwöhnte Ketchum seine Leser mit späteren Highlights wie „Evil“, „Scar“ oder „Blutrot“.

    Wer die gekürzte Fassung kennt, sollte auch die ungekürzte in Augenschein nehmen, wartet diese doch mit einem wesentlich fieseren Ende auf.

  5. Cover des Buches SCAR (ISBN: 9783453677173)
    Jack Ketchum

    SCAR

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Scar“ ist vermutlich Ketchums zugängstlicher Roman. Oder vielmehr der Roman, der einem breiteren Publikum zugänglich ist. Das liegt schlichtweg daran, dass Ketchum und McKee den Schwerpunkt nicht auf Gemetzel oder physischen Horror legen. Vielmehr geht es um die psychologische Seite: Ein Mädchen, das von seiner Familie ausgenutzt wird und sich gegen seine Eltern auflehnt. Eine Mutter, die das Wohl ihres Kindes zugunsten ihres schönen Lebens aus den Augen verliert. Ein Vater, der zu bequem und zu infantil ist, um seine Familie zu beschützen.

    Das sind die Komponenten, die aus „Scar“ fast eher ein Drama mit Horroranteilen machen als einen klassischen Ketchum à la „Beutezeit“. Die Handlung ist nicht völlig unvorhersehbar. Dass es zur Katastrophe kommen muss, versteht sich quasi von selbst. Entsprechend gibt es so gut wie keine wirklich überraschenden Wendungen.

    Aber das stört überhaupt nicht. Delia ist ein wahnsinnig sympathischer Charakter, der einem sofort ans Herz wächst und mit dem man automatisch mitfiebert. Interessant ist der Kniff, dass einige Kapitel auch aus Caitys Sicht geschildert werden. Das gibt dem Ganzen eine phantastische Note, die gegen Romanfinale noch verstärkt wird.

    Zudem kritisieren Ketchum und McKee diese seltsame Mentalität, Kinder zur Schau zu stellen und damit Geld zu verdienen. Die ausbeuterische Familie, die ihre Tochter als Goldesel missbraucht, ist zwar manchmal etwas klischeehaft, aber nicht zu platt dargestellt. Auch die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern ist größtenteils glaubwürdig und vor allem nicht zu schwarz-weiß.

  6. Cover des Buches Versteckt (ISBN: 9783453676169)
    Jack Ketchum

    Versteckt

     (104)
    Aktuelle Rezension von: linda-liest
    Jack Ketchum lässt das Buch mit den Worten „Ich glaube zwar nicht an Omen, aber ich glaube, dass man spüren kann, wenn Ärger im Anmarsch ist.“ seines Protagonisten Dan Thomas beginnen.

    By the Way: hier hat sich ein bei meiner Ausgabe es Buches ein kleiner Fehler im Klappentext eingeschlichen. Dort heißt der Hauptcharakter nämlich Dave und nicht, wie im Buch, Dan. ;)

    Der Protagonist wird mit einigen Ereignissen konfrontiert, die einzeln für sich betrachtet vielleicht nicht weiter schlimm sind aber doch ärgerlich, wie zum Beispiel das Treten in einen Hundehaufen. Der Mensch ist der Mechanismus, der solche Ereignisse auch irgendwo auslöst.

    So auch das schicksalhafte Kennenlernen zwischen Casey und Dan – zwei junge Erwachsene, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen und sich ihr Weg trotzdem in diesem Sommer kreuzt.

    Ich muss sagen, mich hat dieses Buch von Ketchum enttäuscht. Neben Wahnsinn war dies das enttäuschendste Buch von einem Autor, den ich ansonsten für das einprägsame Beschreiben der menschlichen Abgründe verehre.

    Doch der Einstieg in das Buch war ganz stark. Ketchum schafft es jedes Buch mit einer Art schicksalhaften Wendung im Leben einer seiner Protagonisten beginnen zu lassen oder das Leben des Charakters durch die Beschreibung eines bestimmten Moments in den Mittelpunkt der Handlung zu versetzen. Seine Art zu schreiben ist einfach meisterhaft und mit keinem Autor zu vergleichen.

    Dennoch konnte mich die Handlung und der sich langsam aufbauende Spannungsbogen in diesem Fall nicht mitreißen. Ich habe das Buch zwar quasi am Stück verschlungen, habe aber durchgehend darauf gehofft, dass mich das Buch doch noch gänzlich packt und überzeugt. Vergebens. Bis zu der biografischen Erzählung Ketchums am Ende des Buches, in denen er die Beweggründe des Romans schildert. Dann war ich überzeugt: Ketchum ist und bleibt der Meister menschlicher Albträume.

    Meine vollständige Rezension inkl. einer Übersicht über die Charaktere und einem Foto gibt es auf meinem Buchblog: Nach dem Lesen
    Dort findet ihr auch meine Erwartungen an das Buch, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe und ein paar Informationen zum Autor: Vor dem Lesen
  7. Cover des Buches Jagdtrip (ISBN: 9783453677067)
    Jack Ketchum

    Jagdtrip

     (29)
    Aktuelle Rezension von: abookslife

    Schon einmal ein Roman von Jack Ketchum gelesen? Das hier ist der 2. Roman von ihm. Zusammen in einem „buddyread“ habe ich „Jagdtrip“ von Ketchum gelesen. Wie ich das Buch so fand, wie sonst noch mein Eindruck und mein Fazit ist, erfährt ihr in dieser ausführlichen Rezension.

    Ich möchte auf nur einen halbwegs positiven Punkt hinweisen, nämlich den Schreibstil. Der Roman ist halbwegs gutgeschrieben und ist auch durchgehend in einer relativ leichten, flüssigen Sprache wiedergegeben. Daher lässt es sich durchaus relativ „angenehm“ lesen. Das war es auch schon.

    WAS HABE ICH HIER GELESEN? Jetzt einmal im Ernst, lieber Jack Ketchum. Ich verstehe deine Geschichte nicht, erkenne keinerlei ausschlaggebende Zusammenhänge ich kann gegenüber deinen Charakteren keineswegs Empathie Empfinden. Sie haben keinerlei Sympathie und zeugen kein Anzeichen an Authentizität. Sie sind x beliebig mit jedem anderen Charakter ersetz- bzw. austauschbar.

    Die Handlung wird in mehreren Zeitabschnitten erzählt. Viele Rückblenden und erschütternde Ereignisse treffen den Protagonisten. Doch auch hier kommt keine Emotion wirklich zum Vorschein, weswegen die gesamte Story durchweg langweilig und farblos geblieben ist. Der Leser baut keinerlei Verbindung zu den Charakteren auf, hat keinerlei Möglichkeiten, authentisch in die Geschichte einzutauchen, keine spannenden Momente in dem man mitfiebert. Es gibt Momente zwischen diverse Charaktere, die mir beim Lesen, wie die Szenen, aus billig produzieren Filmen vorkamen. Völlig wie ein „Trash-Buch“. In der Mitte und gegen Ende der Geschichte gab es jeweils 1 Moment in der ich ein Hauch an Emotion und Sentimentalität seitens der Charaktere erwartet habe, jedoch wurden auch diese Erwartungen erfolgreich durch absurde Handlungen zerstört.

    Durch die Recherche im Internet kommt einem sehr schnell die Erkenntnis, dass dieser Roman ein sehr früher Werk von 1987 war und vermutlich damals nicht entsprechend genug ausgearbeitet. Das kann unter anderem einer der Gründe sein, wieso sich dieser Roman, unausgereift, unvollendet anfühlt. Die Geschichte ist nicht tiefsinnig, die Charaktere nicht genug ausgedacht und die einzelnen Ereignisse ergeben letztendlich im Zusammenhang, kein nachvollziehbarer Sinn und lassen den Leser am Ende mit einer enttäuschenden Auflösung das Buch abschließen.

    In diesem Fall möchte ich nicht viel näher auf manche ausgelassenen Punkte eingehen. Das Buch war eine reine Enttäuschung und pures Ärgernis im Nachhinein. Vermutlich wird es zu den Top Jahresflops zählen, wobei das Jahr noch relativ jung ist. Aber hier kann ich trotzdem tröstend erwähnen, dass das Lesen mir dann letztendlich doch nicht ganz so schwer viel, da ich es in einer kleinen Lesegruppe mit einer guten Freundin gelesen habe und mich mit ihr permanent austauschen und über das Buch diskutieren konnte. Der Austausch in diesem Fall, war das einzige Gute an diesem buddyread. Wie sagt man so schön – Geteiltes Leid ist halbes Leid.

  8. Cover des Buches The Lost (ISBN: 9783453675513)
    Jack Ketchum

    The Lost

     (107)
    Aktuelle Rezension von: tharos

    https://read.tharos-web.de/2020/01/03/jack-ketchum-the-lost/

  9. Cover des Buches Beutegier (ISBN: 9783453675629)
    Jack Ketchum

    Beutegier

     (140)
    Aktuelle Rezension von: will_nur_lesen

    Ich hatte bereits den ersten Band "Beutezeit" gelesen und die brutale Art schockiert, aber auch genüsslich gelesen. Ab und zu brauch ich solche Bücher. Habe lange überlegt, ob sich Band 2 überhaupt lohnt - aber JA! Das Buch lohnt sich unbedingt! Es ist natürlich nach wie vor Splatter (aber das will man dann ja auch), aber etwas vielschichtiger als der Vorgänger. Ich mochte es lieber!

  10. Cover des Buches Blutrot (ISBN: 9783453675568)
    Jack Ketchum

    Blutrot

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Balder

    Das Buch hat insgesamt eine gute Story.

    Aber wenn man bedenkt, dass es im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist, dann passt das nicht zusammen.

    Der Roman ist eher abenteuerlich aber keineswegs "hardcore".

    Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, da ich es gut lesen konnte und die Geschichte über den alten Mann und seinen Hund gut geschrieben ist.

  11. Cover des Buches Beuterausch (ISBN: 9783453676152)
    Jack Ketchum

    Beuterausch

     (89)
    Aktuelle Rezension von: SweetSecret33

    Gefangen in einer Spirale der Gewalt. 
    Sie ist die letzte Überlebende eines Kannibalenstamms, der jahrzehntelang die Ostküste der USA in Angst und Schrecken versetzte. Geschwächt und verwundet gerät sie in die Gewalt des tyrannischen Familienvaters Cleek. Der Sadist Cleek versucht, die wilde Frau zu »zähmen«, wobei er seine Familie als Komplizen missbraucht. Doch er hat den Überlebenswillen seiner Gefangenen unterschätzt. Bevor sein Experiment zu Ende ist, werden alle Unaussprechliches durchleiden müssen.


    Auch Beuterausch hat mich nicht enttäuscht. Dieser Teil unterscheidet sich zwar von den anderen (hier geht es um die letzte Überlebende der Kannibalen) ist aber deswegen nicht weniger gut als die anderen Teile. Auch hier geht es rasant und blutig zur Sache. Ich finde die Story eine sehr gute Idee und an Spannung fehlt es auch hier nicht. Die Familie Cleek waren für mich durchweg interessante, toll ausgearbeitete Charaktere. Der typische Jack Ketchum Schreibstil war auch hier wieder wie gewohnt vertreten. Die Bonusstory „Das Vieh“ hat mir auch sehr gut gefallen.


    Fazit

    Ein weiterer guter Ketchum, der mich bestens Unterhalten hat!



  12. Cover des Buches Ich bin nicht Sam (ISBN: 9783865527981)
    Jack Ketchum

    Ich bin nicht Sam

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Ich bin nicht Sam 

    Autoren: Jack Ketchum / Lucky McKee 

    *Meine Rezension!*

    Kurzmeinung:
    Cover: 5 / 5
    Schreibstil: 5 / 5
    Charaktere: 5 / 5
    Lesefluss: 5 / 5
    Handlung: 4 / 5
    Sternevergabe: 5 / 5 


    Meinung:
    Ich musste diese Geschichte erstmal ein paar Minuten sacken lassen bevor ich diese Rezension schreiben konnte. Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Ende sehr verwirrend finde und nicht wirklich verstehe. Ich habe zwei Theorien, doch diese solltest Du Dir beim Lesen selbst aufstellen.

    Aber beginnen wir mal von Anfang an:
    Der Protagonist Patrick ist seit acht Jahren glücklich mit seiner Frau Sam verheiratet. Doch eines Nachts wird er vom Wimmern seiner Frau geweckt, welche mit der Stimme eines kleinen Mädchens sagt: „Ich bin nicht Sam“. Von diesem Moment an muss Patrick miterleben, wie seine Frau sich innerlich zu einem Kind entwickelt, das von sich behauptet „Lily“ zu heißen... 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und verständlich. Ich habe direkt gemerkt, dass die Autoren viel Wert darauf legen, mit Worten zu spielen und sich von anderen abzuheben. Das ist definitiv gelungen! Manchmal hat es sogar etwas leicht poetisches, was mir sehr gut gefallen hat!
    Auch die Gestaltung des gesamten Buches ist super! Die Seiten sind am Rand schwarz gehalten, was der Geschichte einen extra Hauch Düsternis gibt. Zum Cover muss ich nicht viel sagen: Es sieht einfach klasse aus! 

    Die Charaktere sind super beschrieben, mit Patrick habe ich oft mitgefühlt, und mitgerätselt was mit Sam passiert sein könnte. Es gibt Stellen, an denen ich Patrick komplett verstanden habe und aber auch solche, die ich nicht nachvollziehen konnte. 

    Die Auflösung, warum Sam sich in die kleine Lily „verwandelt“ hat wirft in mir weiterhin Fragen auf. Im Buch wird vom Arzt dazu zwar eine These aufgestellt, doch am Ende des Buches habe ich für mich selbst noch zwei weitere Gründe ermittelt. Daher stehe ich gerade mit mehreren Fragezeichen im Kopf dar.
    Wenn Du das Buch gelesen hast schreib mir gerne eine Nachricht, wie du Dir das Ende erschlossen hast! 

    Noch eine weitere Frage:
    Was genau hat es mit Zoey auf sich? Die Katze wird so oft erwähnt, dass ich teilweise dachte, sie hätte etwas mit dem Rätsel um Sam und Lily zu tun. Ist dem vielleicht sogar so? Ich habe keine Ahnung. 

    Was ich besonders positiv finde ist, dass die Geschichte in zwei Teile gegliedert ist:
    Teil 1 erzählt aus Patricks Sicht und Teil 2 berichtet aus der Sicht von Sam. Außerdem finde ich es gut, dass dieses Buch durchweg spannend ist, obwohl keinerlei Schockmomente oder gruselige Szenen herrschen. Es ist einfach ein Buch ohne Gewalt, Folter und Blut und es ist für mich wahre Kunst, trotz dessen so viel Spannung zu vermitteln. 

    *Mein Fazit*
    Spannendes Buch, das mich mit vielen Fragen zurückgelassen hat und dennoch einen sehr positiven, verrückten Eindruck hinterlassen hat! 

    Bitte lesen!

  13. Cover des Buches Das Spiel (ISBN: B00FNAYA12)
    Richard Laymon

    Das Spiel

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Selbstverständlich ist das Konzept von Spiele für Geld keine neue Idee. Wenn man eine Aufgabe erledigt, bekommt man Geld. Die nächsten Aufgabe wird schwieriger, doch es gibt mehr Geld.

    Jane geht immer weiter und weiter und begibt sich dabei in Gefahren, die man so nicht erwartet hat. 

    Ich habe schon einiges in dieser Richtung an Filmen geguckt, doch gerade eine Stelle im Buch hat mich von Diesem überzeugt! 

    Laymons Schreibstil ist klasse, mehr muss man dazu nicht sagen. Er hat ein Talent dafür, Spannung bis ins Unermessliche zu treiben und das Buch dadurch um einiges besser zu machen. 

    Tatsächliche habe ich erst später gemerkt, dass dieses Buch etwas aus der Reihe fällt. Meist schreibt Laymon über Sex und beinahe exzentrische Gewalt. Hier spielen diese Dinge keine so große Rolle, dafür aber die Spannung! 

    Ein Laymon, der zu empfehlen ist! 

  14. Cover des Buches Amokjagd (ISBN: 9783641141325)
    Jack Ketchum

    Amokjagd

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenfantasy

    Da ich Evil von Jack Ketchum nicht schlecht fand, wollte ich einfach mal ein anderes Buch von ihm lesen da ich schon so viel Gutes von Ihm gehört habe. Entweder war ich einfach nicht in der Stimmung für das Buch, eben nicht der richtige Zeitpunkt, oder es war wirklich nicht so gut wie erwartet.

    Carole möchte sich aus den Fängen ihres gewalttätigen Ex-Mannes befreien und beschließt diesen mit ihrem Liebhaber Lee umzubringen. Während der Tat werden sie von Wayne beobachtet. Dieser hat schon seit längerem Gewaltfantasien und den Wunsch auch mal die Erfahrung zu machen wie es ist einen Menschen umzubringen und ist völlig Beeindruckt von den Zweien. Er besitzt sogar ein Notizbuch, gefüllt mit Opfern die er erledigen möchte. Er sieht in dem Paar potentielle Komplizen. Er entführt Lee und Carole und zwingt die beiden, ihn bei seiner kranken Amokjagd zu begleiten...

    Das Cover ist schlicht aber ganz ansprechend, die Fingerabdrücke in der Schrift finde ich super. Der Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen. Was ich an seinen Büchern, die ich bisher gelesen habe, toll finde ist, dass man auch mal tiefere Einblicke in die Psyche der Mörder bekommt, warum sie so handeln wie sie handeln, wie sie die Taten vor sich selbst rechtfertigen und wie sie mit der Schuld leben. Auch die kurzen Einblicke in dem Tun und Denken der Opfer, kurz bevor sie sinnlos sterben müssen, nur weil gestörter Lust am  Morden hat,  finde ich eine interessante Perspektive. Ich hatte leider wirklich Schwierigkeiten Sympathie mit den Haupt Charakteren zu entwickeln, hier war niemand dabei, den ich wirklich ansprechend fand. Die Geschichte war sehr vorhersehbar, ohne wirkliche Überraschungen oder Wendungen. Lediglich am Ende musste ich etwas schlucken, als Wayne noch so viele wie möglich von seiner Liste abhaken möchte.


  15. Cover des Buches Buch der Seelen (ISBN: 9783641114305)
    Jack Ketchum

    Buch der Seelen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Ebook "Buch der Seelen" von Jack Ketchum hat 83 Seiten und ist über Heyneverlag erschienen.

    Enthalten sind vier biographische Kurzgeschichten von Jack Ketchum.

    Normalerweise kennen wir Jack Ketchum als spannenden Horrorautor. Hier in diesen Kurzgeschichten lässt er uns aber in sein Leben eintauchen und erzählt vier interessante Kurzgeschichten. Zwei waren etwas zäh und konnten mich nicht komplett fesseln, dafür die anderen beiden umso mehr. Wer mehr über den Autor erfahren möchte, sollte sich das Ebook gönnen.

    Fazit: Kurzgeschichten aus dem Leben von Jack Ketchum, die nicht immer spannend, jedoch sehr interessant sind. Zwei davon sind absolut mitreißend. Leseempfehlung!
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