Bücher mit dem Tag "jahrmarkt"
61 Bücher
- Erik Axl Sund
Krähenmädchen
(889)Aktuelle Rezension von: Darryl1208Das Buch beginnt als ein hochinteressanter Thriller, geht dann aber zunehmend in ein Beziehungsdrama über. - die Geschichte über die Beziehung von Jeanette und ihrem Mann ist vollkommen überflüssig. Dazu das Klischee, die Ermittlerin ist die einzige Frau im Team und der Chef natürlich ein Arsch.
Dazu kommt die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit der Autoren direkt ihr allererstes Buch mit einem Cliffhanger zu beenden.
Allem die Krone auf, setzt das folgende Zitat.:
"Wir sehen uns dann in ein paar Wochen", sagt sie, ohne zu ahnen, das sie sich schon in weniger als zweiundsiebzig Stunden wieder sehen werden.
Zu diesem Zeitpunkt wird ihr Sohn seit fast vierundzwanzig Stunden verschwunden sein. " (s. 447)
Die letzten elf Seiten des Buches habe ich mir daraufhin geschenkt. Und 2 von 5 Sternen sind wirklich großzügig bewertet. - Ransom Riggs
Die Stadt der besonderen Kinder
(608)Aktuelle Rezension von: SmultronaJacob und die besonderen Kinder von Miss Peregrine haben es aus der Zeitschleife von der Insel geschafft und sind nun auf dem Festland. Dort versuchen sie nicht nur dem Krieg zu entkommen, sondern weiterhin auch den Hollows. Außerdem brauchen sie dringend Hilfe für Miss Peregrine.
Der zweite Teil verbirgt einige spannende Wendungen und Abwechslungen. Er steht dem ersten Teil in nichts nach.
- Stephen King
Joyland
(790)Aktuelle Rezension von: SBAIch bin mit der Erwartung an Joyland herangegangen, dass mich ein typischer Stephen‑King‑Nervenkitzel erwartet – düster, packend, voller unheimlicher Wendungen. Stattdessen wurde ich zunächst eher enttäuscht. Die Figuren sind zwar sympathisch und liebevoll , doch bis Mitte des Buchs plätschert die Handlung eher ruhig und langweilig dahin. Es fühlt sich an, als würde King sehr lange Anlauf nehmen, bevor überhaupt Spannung aufkommt. Über weite Strecken dominiert reines Erzählen, ohne dass sich ein echter Sog entwickelt. Gegen Ende wurde es dann doch noch etwas spannend, aber nicht packend.
- Alexandra Flint
Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek
(323)Aktuelle Rezension von: JenniSI liked, aber das gewisse Etwas hat mir doch gefehlt.
Ich habe den Band als Hörbuch gehört und fand die Grundidee schön.
Auch die Charaktere und das Setting hat mich abgeholt - vor allem der Suspense Anteil hat mir am Besten gefallen.Der gelesene Schreibstil fand ich mitnehmend und auch die unterschiedlichen Sichtweisen fand ich sehr passend. Die Gedankengänge von beiden Protagonisten zu erhalten, mag ich immer besonders.
Die Entwicklung der Charaktere zueinander war mir ab und an etwas zu schnell und minimal unreal.
Manchmal war es mir etwas zu detailreich an Stellen, wo für mich bisher nicht so relevant waren.Der Cliffhanger am Ende war schon sehr mies, ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen müssen.
- Stefanie Hasse
Schicksalsbringer (Band 1) - Ich bin deine Bestimmung
(298)Aktuelle Rezension von: Steffen1991Die Idee mit der Schülerin Kiera die sich an einer Münze verletzt und deren Leben danach auf den Kopf gestellt wird fand ich richtig gut. Ich habe noch mehr längs gelesene Bücher die ich mal bewerten müsste. Asche auf mein Haupt! Aber zurück zu Kera. Die sympatische Protagonistin mit ihren zu vorlauten Wünschen findet sich schnell im Chaos des Lebens wieder. Da könnte man ja sagen "selbst Schuld".
Hayden und Phoenix auftauchen macht ihr Leben nicht einfacher.
Das sie zu Verbündeten werden kam für mich unerwartet, zeigt aber nur das die Geschichte sehr gut geschrieben ist.
Ich fand die Idee des Buches mal erfrischend anders, auch wenn es mir persönlich zu lange gedauert hat, bis die Geschichte in Fahrt kommt.
Aber die witzige Storyline macht das mehr als wet.
Die Charaktere sind ganz gut ausgearbeitet, auch wenn da noch Luft nach Oben gewesen wäre.
Zum so mal lesen auf jeden Fall empfehlenswert.
- Henning Mankell
Mörder ohne Gesicht
(1.011)Aktuelle Rezension von: Alina35„Mörder ohne Gesicht“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Fall ist spannend aufgebaut, atmosphärisch dicht und entwickelt eine stetige, fast unheimliche Sogwirkung. Die Ermittlungen wirken realistisch, die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und die Wendungen sitzen genau an den richtigen Stellen. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent und präzise die Spannung gehalten wird – kein Durchhänger, kein unnötiger Ballast. Für mich ein fesselnder Krimi auf hohem Niveau, der zeigt, warum dieses Buch als Klassiker gilt.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel
(427)Aktuelle Rezension von: Simone_081Ich habe jetzt drei Bände mit Flavia de Luce gelesen und merke, dass meine Begeisterung so langsam nachlässt, obwohl ich Flavia, Buckshaw, Bishop's Lacey und die ganzen skurrilen Figuren mittlerweile ins Herz geschlossen habe.
Auch Alan Bradleys Schreibstil und sein trockener Humor haben es mir sehr angetan.
Was hat sich also geändert? Das Problem dieser Reihe ist, dass jedes Buch/jeder Fall ähnlich ist. Es dauert am Anfang jedes Buches ziemlich lang, bis es mal losgeht. Es gibt immer ein Außenstehender, der ins Dorf kommt und meistens auch umgebracht wird. Dann treten die Dorfbewohner in Erscheinung und werden in Flavias Ermittlungen verwickelt. Meistens spielt dabei irgendein Vorfall in der Vergangenheit eine Rolle. Flavia wird IMMER von ihren Schwestern geärgert (in diesem Band kommt das sogar ziemlich oft vor), der Vater ist immer geistig und körperlich abwesend, es ist immer die Rede von der toten Mutter.
Was fehlt, ist Abwechslung oder etwas Neues, etwas Überraschendes, etwas, das zeigt, das Alan Bradley sich auch abseits von ausgetretenen Pfaden bewegen kann. Wieso können sich die Schwestern nicht auch mal vertragen? Man könnte auch eine der Schwestern miteinbeziehen in die Ermittlungen. Wieso könnte die Familie nicht einmal eine Reise machen? Wieso kann die Handlung nicht einmal im Schnee oder an Weihnachten spielen? Wieso kann Flavia nicht mal in die Schule gehen? Die Liste ließe sich endlos fortführen.
Die Geschichten sind gut, aber die Rahmenbedinungen immer dieselben. Etwas Neues wäre, wie gesagt, wünschenswert. - Megan Miranda
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
(326)Aktuelle Rezension von: SchlafmurmelMit Tick Tack – Wie lange kannst du lügen? hat Megan Miranda wirklich etwas Besonderes geschaffen. Das Buch ist zwar schon etwas älter, aber ich habe es erst jetzt von einer Freundin bekommen – und so einen Thriller habe ich tatsächlich noch nie gelesen.
Der Aufbau ist absolut ungewöhnlich, denn die Geschichte funktioniert wie ein „Rückwärts-Thriller“. Zu Beginn kehrt Nic Nicoletta in ihren Heimatort Cooley Ridge zurück, doch die Ereignisse werden zunächst nur angedeutet. Danach startet Teil 2 plötzlich mit Tag 15 – also zwei Wochen nach Nics Rückkehr – und anschließend wird Tag für Tag rückwärts bis zu Tag 1 erzählt. Dieses Konzept war einfach mega spannend und hat perfekt funktioniert.
Eigentlich führt Nic inzwischen ein geordnetes Leben in Philadelphia und steht kurz vor ihrer Hochzeit. Doch wegen ihres kranken, dementen Vaters kehrt sie zurück in ihre Heimatstadt. Dort werden Erinnerungen an die Vergangenheit wach, denn vor Jahren verschwand ihre beste Freundin Corinne spurlos. Und kaum ist Nic zurück, verschwindet erneut ein Mädchen. Zufall? Oder hängt alles zusammen?
Nach und nach erfährt man, was in diesen zwei Wochen wirklich passiert ist – und auch, was damals geschah. Immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Besonders spannend fand ich, wie sich langsam zeigte, wer mit wem verbunden war und wer tiefer in die ganze Sache verwickelt steckt.
Das Ende war für mich völlig überraschend und überhaupt nicht vorhersehbar – genau so muss ein guter Thriller sein. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen und werde die Autorin künftig auf jeden Fall im Auge behalten
- Nicole Böhm
House of Zodiac - Sternenstaub
(90)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksWas für ein cooler Auftakt der Reihe. Die Geschichte war richtig spannend und man wollte gar nicht aufhören zu lesen. Die beiden Welten die hier aufeinandertreffen, haben alles noch viel faszinierender gemacht. Wir haben zum einen die normale Menschenwelt und zum anderen die magische Welt von Zodiac. Die Magie war auch wirklich toll - Sternzeichen die über deine Magie entscheiden. Jupiter mochte ich von Anfang an total gerne und sie war mir direkt sympathisch. Sie wird in die Welt von Zodiac hineingezogen und schlägt sich wirklich gut. Aber in Zodiac weiß man einfach nicht wem man trauen kann. Nox der düstere Wächter macht es einem erstmal nicht so leicht ihn zu mögen, aber das wird. Es war wirklich eine absolute Slowburn Romance, ich denke aber da passiert in den nächsten Bände umso mehr. Es gab auch einige wirklich unerwartete Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte. Vor allem der Schluss war absolut überraschend und wir werden mit einem fiesen Cliffhanger hängen gelassen. Ich freu mich total auf den 2. Band und bin gespannt wie es weiter geht.
Der Schreibstil war richtig toll. Sehr einnehmend, alles wurde gut beschrieben und richtig atmosphärisch, als ob man selbst in Zodiac ist. Die beiden POVs haben mir auch wirklich gut gefallen.
Fazit: Absolute Empfehlung.
- Caroline Peckham & Susanne Valenti
Zodiac Academy 3: Die Abrechnung
(67)Aktuelle Rezension von: JMGWie Trash TV nur in Buchform, aber so gut! So lustig, so toll, einfach nur süchtig machend. Bei dieser Reihe bekommt man das Gefühl, dass man anstatt ein paar Tropes aus dem Lostopf gezogen, einfach alles ausgeschüttet bekommt. Du denkst jetzt hast du alles erlebt, da wird es noch verrückter. Aber es wurde trotzdem stark umgesetzt. Ich liebe es einfach!
- Lena Hach
Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall
(71)Aktuelle Rezension von: bsamy29Der Auftakt von Lena Hach hat mich mit seinem außergewöhnlichen Jahrmarkt-Setting sofort neugierig gemacht. Die Atmosphäre zwischen Karussells, Wohnwagen und dem bunten Trubel des Rummels ist etwas ganz Besonderes und hebt sich angenehm von vielen anderen Jugendbüchern ab. Besonders spannend fand ich den Einblick in das Leben einer Schaustellerfamilie, mit all seinen schönen, aber auch schwierigen Seiten.
Liv ist eine sympathische Protagonistin: mutig, hartnäckig und neugierig. Gemeinsam mit ihr begibt man sich auf die Suche nach dem gestohlenen Kristall und stößt dabei auf ein geheimnisvolles Zeitreise-Abenteuer. Die Figuren wirken liebevoll ausgearbeitet und die Themen Freundschaft, Familie und Vertrauen spielen eine wichtige Rolle.
Der Schreibstil liest sich sehr leicht und durch die vielen kurzen Kapitel fliegt man regelrecht durch das Buch. Allerdings hat die Geschichte für meinen Geschmack etwas Zeit gebraucht, um richtig in Fahrt zu kommen. Im ersten Teil passiert noch nicht allzu viel, bevor sich die Ereignisse schließlich überschlagen und die Spannung deutlich anzieht.
Besonders das Ende hat mich überrascht ,der Cliffhanger macht definitiv neugierig auf Band 2! Wer Zeitreisegeschichten mag und Lust auf ein ungewöhnliches Setting auf einem Jahrmarkt hat, sollte dem Buch eine Chance geben.
- Jonathan L. Howard
Seelenfänger
(115)Aktuelle Rezension von: Kathryn_S_EvermoreDer Seelenfänger hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und gehört definitiv zu meinen bisherigen Highlights.
Das Beste an diesem Buch ist ohne Frage Johannes Cabal. Er ist einer der zynischsten und düstersten Protagonisten, die ich je gelesen habe. Er lächelt praktisch nie, scheint die gesamte Menschheit zu verachten und begegnet jedem mit trockenem Sarkasmus. Ausgerechnet deshalb war er mir vom ersten Moment an sympathisch.
Nach und nach erfährt man, dass hinter seiner kalten Fassade eine tragische Vergangenheit steckt. Er hat seinen Bruder und die Frau verloren, die er liebte. Als Nekromant versucht er verzweifelt, sie wieder zum Leben zu erwecken – doch all seine Versuche scheitern. Diese Geschichte bildet allerdings eher den Hintergrund seiner Figur.
Der eigentliche Roman beginnt damit, dass Johannes Cabal einen Dämon beschwört, dem er bereits zuvor seine Seele verkauft hat. Nun möchte er sie zurückhaben. Der Dämon geht auf den Handel ein – allerdings nur unter einer Bedingung: Cabal muss ihm im Gegenzug hundert andere Seelen liefern. Ganz nach dem Motto von Jack Sparrow nimmt er den Deal erstaunlich gelassen an.
Also gründet er kurzerhand einen wandernden Jahrmarktszirkus. Hinter den schillernden Attraktionen verbirgt sich jedoch nur ein einziges Ziel: möglichst viele Besucher dazu zu bringen, ihre Seele vertraglich an ihn abzutreten.
Diese Mischung aus makabrem Humor, schwarzer Fantasy und einem herrlich skrupellosen Antihelden hat mich vollkommen überzeugt. Das Buch ist wunderbar düster, böse und gleichzeitig unglaublich unterhaltsam.
- Vera Buck
Das Buch der vergessenen Artisten
(52)Aktuelle Rezension von: wbetty77Ein Buch über Artisten, die im Dritten Reich nach und nach verschwanden, weil sie nicht dem arischen Menschenbild der Nazis entsprachen.
Mathis Bohnsack ist der jüngste Sohn des Bohnenbauers aus Langweiler und ähnelt so gar nicht seinen Brüdern. Mathis hat eine Behinderung am Bein und obendrauf ist er allergisch gegen Bohnen. Um dem eintönigen Leben und den Gemeinheiten seiner Brüder zu entkommen, nutzt Mathis die Chance und schließt sich Jahrmarktkünstlern an.
So reist Mathis durch Europa, wird erwachsen und findet in der Kraftfrau Meta seine große Liebe. Doch dieses Leben findet nach 30 Jahren mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten ein Ende.
Mich hat das Thema des Romans neugierig gemacht, weil es eine Gruppe beleuchtet, die von den Nazis ausgelöscht wurde, jedoch nicht oft in der Literatur vorkommt. Die Geschichte beginnt 1936 und springt immer wieder zum Anfang des Jahrhunderts zurück, als Mathis seinen Weg als Jahrmarktkünstler beginnt. Das erste Drittel des Buches baut Spannung auf und verspricht mehr als es dann schlussendlich hält. Die wiederkehrenden Rückblicke unterbrechen jedes Mal den Lesefluss. Zudem empfand ich diese irgendwann nur noch als langatmig und nichtssagend. Besonders störend ist auch die zwanghafte Unterbringung von bekannten Persönlichkeiten, wie Agatha Christie, Charlie Chaplin und Adolf Hitler, den Mathis und Meta in Wien kennenlernen. Die genannten Persönlichkeiten werden nicht charmant in der Erzählung untergebracht, sondern es wirkt wie eine kleine Geschichtsstunde, die mittendrin eingelegt wird. Es hat mich wirklich genervt, weil es keinerlei Mehrwert für die Geschichte hat und einfach nur komplett die Spannung raus nimmt.Hinzu kommt, dass, bis auf Mathis, die Charaktere nicht nahbar werden. Meta ist mir bis zum Schluss zutiefst unsympathisch geblieben ebenso wie ihr Bruder.
Es ist wirklich schade, da das Thema sehr viel hergegeben hätte, wenn der Fokus auf der eigentliche Geschichte geblieben wäre, aber die zahlreichen Nebenschauplätze, die eröffnet werden, ziehen das Buch unnötig in die Länge und lenken zu sehr ab. Das wirkt sich auf den Lesefluss aus. Ich musste mich sehr motivieren, um bis zum Ende durchzuhalten. Vieles habe ich dann nur noch überblättert.
- Wolfgang Hohlbein
Spiegelzeit
(262)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingSeitdem schlappe 30 Jahre gealtert, fand ich dieses ehemalige Lieblingsbuch meiner Jugend in einer Bücherkiste. Eigentlich für meine Kinder nahm ich es mit - um bald darauf meinen Mann beim gefesselten Lesen zu "erwischen"! Ich habe es mir dann auch noch einmal gegönnt:-) und W.+H. Hohlbein mich mit ihrer packenden phantastischen Geschichte auch im Jahr 2024 als Erwachsene wieder packen können. Heute, als Mitvierzigerin, würde ich dem nichtsdestotrotz spannenden, lebendigen und phantasievollen Buch eher 4 denn 5 Sterne geben - zu sehr stört das viele Hin und Her, was zum Teil genauso unnötig wirkt wie die Dinge, die sich die Protagonisten über weite Strecken eben NICHT sagen. Da es ein Jugendbuch ist, gibt es hier und heute dennoch die Spitzenbewertung meines 13-jährigen Ichs.
- Matthew Costello
Cherringham - Verhängnisvolle Sommernacht
(18)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Ein vermeintlicher Mörder kommt nach 25 Jahren im Gefängnis wieder frei und alle schneiden ihn in Cherringham. Alle bis auf Jack, der nicht so recht an die Schuld des Verurteilten glauben will und so beginnen er und Sarah zu ermitteln.
Wie immer gute Unterhaltung und gerade den Anfang fand ich auch spannend, da das Ganze mit dem Fall von vor 25 Jahren anfängt.
Als Jack und Sarah ermitteln, war mir ziemlich schnell klar, wer der Mörder war und was sein Motiv ist, aber trotzdem hat es Spaß gebracht die beiden bei ihrem Hobby zu begleiten.
- Neil Patrick Harris
Die Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
(120)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDie Magischen Sechs - Mr Vernons Zauberladen
Die Geschichte von Carter wird als traurig beschrieben, jedoch gelingt es dem Autor, diese Tragik durch eine gelungene Erzählweise zu überdecken. Die persönlichen Ansprachen innerhalb des Buchs fördern eine unmittelbare Verbindung zu den Figuren, die durch ihre sympathische und passende Beschreibung überzeugen. Die Illustrationen ergänzen die Seiten auf wunderschöne Weise, was das Leseerlebnis zusätzlich bereichert.
Ein besonderes Highlight sind die einfach und anschaulich erklärten Zaubertricks, die zum Selberlernen anregen, sowie zahlreiche Rätsel, die im Buch enthalten sind. Die Hauptthemen der Erzählung drehen sich um Magie und Freundschaft, während auch tiefere Themen wie Tod, Zusammenhalt, Vertrauen, Diebstahl und Gewalt behandelt werden. Der Schreibstil ist humorvoll und angepasst an das empfohlene Lesealter, was das Buch für die Leser besonders unterhaltsam macht. Das Cover wird als auffallend beschrieben und weckt die Erwartung, dass auch zukünftige Bände ähnlich gestaltet sein könnten.
Carter hat ein besonderes Talent für Zaubertricks – doch sein Onkel zwingt ihn, damit Leute übers Ohr zu hauen. Als dieser eines Tages einen besonders fiesen Coup plant, haut Carter ab. Ganz auf sich allein gestellt landet er ausgerechnet auf einem Jahrmarkt, auf dem Täuschung und Betrug an jeder Ecke lauern. Aber wie bei einem guten Zaubertrick können sich Dinge von einer Sekunde zur anderen ändern: Carter findet unerwartet Freunde. Gemeinsam mit fünf gewitzten Zauberkünstlern will er den Betrügereien auf dem Jahrmarkt ein Ende bereiten. Mit einer gehörigen Portion Mut entdecken Die Magischen Sechs den Zauber der Magie und wahrer Freundschaft! - Nicole Böhm
House of Zodiac - Kometenschauer
(38)Aktuelle Rezension von: Juliane_Peter✨ Dieses Buch hat mich einfach komplett begeistert! 🪐❤️
Ich wusste schon nach dem ersten Band, dass ich diese Reihe liebe. Aber dass House of Zodiac 2 das Ganze sogar noch übertreffen würde, hätte ich niemals gedacht. 😍❤️ Ich habe wirklich jede einzelne Seite verschlungen und war von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefesselt. Dieses Buch hat einfach alles, was mein Fantasyherz glücklich macht. 🥹📖✨
Jupiter steht erneut vor riesigen Herausforderungen und muss sich in einer Welt voller Intrigen, Geheimnisse und Machtkämpfe behaupten. Niemand scheint mehr genau zu wissen, wem man überhaupt noch vertrauen kann und genau das sorgt dafür, dass die Spannung von Anfang an unglaublich hoch ist. Gleichzeitig werden auch die Beziehungen zwischen den Figuren immer intensiver und emotionaler. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn ihr solltet das unbedingt selbst erleben. 🤭❤️
Nicole Böhm hat einfach einen Schreibstil, der mich komplett abholt. Er ist flüssig, bildgewaltig und unglaublich atmosphärisch. Ich hatte das Gefühl, selbst durch Zodiac zu laufen und all die Orte mit eigenen Augen zu sehen. 🪐✨ Die Welt wirkt so lebendig und detailliert, dass ich vollkommen darin versunken bin. Auch das Magiesystem und die politischen Intrigen wurden wieder so spannend umgesetzt.
Und die Charaktere… ich liebe sie einfach so sehr. 🥹❤️ Jupiter wächst mit jeder Herausforderung weiter über sich hinaus und entwickelt sich unglaublich weiter. Ihre Gedanken und Gefühle konnte ich jederzeit nachvollziehen und ich habe so oft mit ihr mitgefiebert. Und Nox… was soll ich sagen? Dieser Mann macht mich fertig. 😭❤️ Ich liebe ihn einfach. Die Dynamik zwischen den beiden ist voller Gefühl, Sehnsucht und Spannung. Jede gemeinsame Szene hat mein Herz höherschlagen lassen. 🫠❤️
Die Wendungen haben mich mehr als einmal überrascht und ich musste immer wieder sagen: “Okay… noch ein Kapitel.” Aus einem Kapitel wurden dann natürlich direkt fünf. 😂📖
Für mich war dieser zweite Band sogar noch stärker als der Auftakt und ich hätte niemals gedacht, dass das überhaupt möglich ist. 😍 Diese Reihe entwickelt sich gerade zu einer meiner absoluten Lieblingsreihen und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf, endlich weiterlesen zu können. ❤️
- Ivar Leon Menger
Finster
(224)Aktuelle Rezension von: FornikaMitten im Odenwald liegt das kleine Dörfchen Katzenbrunn. Soweit, so idyllisch. Nur leider endet die Idylle dort, denn immer wieder verschwinden Kinder, der Greifer geht um. Kriminalkommissar a.D. Stahl lassen die Fälle keine Ruhe und so verbringt er seinen „Urlaub“ dann doch lieber mit Spurensuche.
Finster ist ein Krimi, den ich für mich wirklich schlecht einordnen kann. Die Grundstory fand ich interessant, die Auflösung habe ich größtenteils erst später kommen sehen. Trotzdem hat mich der Autor nicht so richtig überzeugen können. Der Schreibstil war irgendwo zwischen flüssig-angenehm und holprig-gestelzt, das wirkte sehr unausgeglichen. Der Zeitgeist von 1986 wird gut wiedergegeben, Ansichten der Figuren, aber auch Ängste im ersten Sommer nach Tschernobyl wirkten auf mich authentisch. Den Protagonisten, allen voran dem Ermittler kommt man nicht so richtig nahe, lediglich eine Figur ist etwas nahbarer, nicht zuletzt weil hier aus der Ich-Perspektive erzählt wird, weitere Erzählstränge laufen in der dritten Person. Wieder etwas, das mir eher unausgegoren vorkam, denn als interessanter Kunstkniff. Die Handlung wird zügig vorangetrieben, manche Gegebenheiten und Ereignisse bleiben kommentarlos ohne Konsequenz, was im Ende halbgar wirkt. Irgendwann gehen einem die meisten Einwohner des Dorfes nur noch auf den Lesekeks, auch Stahl hat sich mein Leserherz eher nicht erobert. Finster war einfach kein Krimi für mich (die Einordnung Thriller kann ich schon gar nicht nachvollziehen) und so wird Stahl in seinem nächsten Fall „Düster“ wohl ohne mich ermitteln müssen.
- Laura Adams
Glühwürmchen in Flaschen
(9)Aktuelle Rezension von: MalaikaSanddollerChloe sieht die Welt anders als die meisten Leuten, farbenfroh, lebendig, wunderschön und ab und zu mit etwas mehr Fantasie…
Eines Tages entdeckt sie einen Flyer, der einen Jahrmarkt ankündigt. Die Show wird in Folge eines Gewitters abgebrochen und Chloe taucht in die Welt der Schausteller unter. Da ist einiges anders als sie erwartet hat…
Auch für mich war das Buch anders als erwartet, aber nicht im negativen Sinn. Es lässt sich flüssig lesen und die ganze Mysterien machen es eine spannende Lektüre. Etwas mehr ‘Action' in der Mitte des Buches hätte nicht geschadet, sonst aber hat es wirklich Spass gemacht, “Glühwürmchen in Flaschen" es zu lesen.
Chloe ist eine interessante Protagonistin und man kann sich wirklich gut in sie einfühlen. Auch die anderen Charaktere haben alle ihre eigene “Geschichte”, die sie zu dem machen, was sie sind. Dadurch wird die ganze Geschichte tiefgründiger. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, um Chloes Abenteuer mitzuerleben. - Qindie
Letzte Fahrt
(13)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerJahrmärkte. Kinderlachen, Zuckerwattenduft, das fröhliche Klappern der Fahrgeschäfte. Oder doch nicht? In „Letzte Fahrt“ von Qindie zeigen verschiedene Autoren in Kurzgeschichten, dass auf Jahrmärkten nicht immer alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist. Euch sind normale Jahrmärkte zu langweilig? Da kommt mit und genießt eure „Letzte Fahrt“ „Tigerlilly“ Lisa-Marie Reuter, „Zuckerzeug“ Eva Markert, „Das Rad der Zeit“ Regina Mengel, „Lebenslose“ Florian Tietgen, „Fahrt ins Dunkel“ David Pawn, „Bewegliche Ziele“ Jana Oltersdorff, „Der elektrische Stuhl“ Martina Bauer, „Die Wahrsagerin“ Divina Michaelis, „Paule“ Kathleen Stemmler, „Rasende Fahrt“ Eva Markert, „Das schwarze Kaninchen“ Mika Krüger, „Schöner Gigolo, armer Gigolo...“ matì, „Geisterfahrerflucht“ Selma J. Spieweg, „Gespiegelte Wut“ Katharina Gerlach „Das Haus der Illusionen“ Robert Odei Die Sammlung hält eine Vielzahl an Schreibstilen und Themen bereit, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Selbst wenn eine Geschichte mal nicht so den Geschmack des Lesers trifft, schaffen die Autoren es immer, die Geschichte so zu gestalten, dass keine Langweile aufkommt oder man die Geschichte sogar überspringen muss. Die Sammlung ist perfekt für einen verschneiten Tag auf dem Sofa mit einer heißen Tasse Schokolade in der Hand und der Vorfreude auf ein paar Stunden Gruselvergnügen. Für mich ist „Letzte Fahrt“ eine klare Empfehlung für alle, die es gerne etwas gruseliger wollen. Die Kurzgeschichten eignen sich auch perfekt für kurze Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. - Anna Liebig
Das Winterkarussell
(90)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerFür die 15jährige Antonia bricht eine Welt zusammen. In einem Augenblick hatte Antonia ihre Mutter und ihr Zuhause verloren und nichts ist mehr wie zuvor. Ihr einziger noch lebender Verwandter ist ihr Großvater Otto. Ein mürrischer alter Mann von dem Antonia noch nie gehört hatte. Doch hinter Ottos mürrischer Fassade steckt ein weiches Herz und irgendwie fühlen beide, dass eine besondere Verbindung zwischen ihnen herrscht. Zwei einsame Seelen, die Schlimmes erlebt haben und langsam heilen dürfen.
Diese Geschichte hat so viel Herz und Gefühl. Sie ist traurig und wunderschön zugleich, aber sie gibt auch Hoffnung. Antonia leidet sehr unter dem Verlust ihrer Mutter und fühlt sich allein und einsam. Erst mit ihrem Großvater kommt wieder Licht in ihr Leben und obwohl es zu Beginn für beide nicht einfach ist, finden sie immer mehr Freude an der Gesellschaft des anderen.
Otto ist ein griesgrämiger und einsamer alter Mann, der plötzlich mit einer Tochter und Enkelin konfrontiert wird. Im Laufe der Geschichte versinkt er immer wieder in Erinnerungen an seine einzige große Liebe. Ein altes Karussell und der Frankfurter Weihnachtsmarkt schaffen eine zauberhafte und weihnachtliche Kulisse.
Dieser einfühlsame Weihnachtsroman nimmt einen mit auf eine Reise in die Zeit 1938 und 1990. Die Übergänge wurden sehr fließend und angenehm gemacht, man verliert dabei nie den Faden und behält als Leser den Überblick. Was den Schreibstil betrifft, fand ich die Wortwahl wunderschön. Der Roman hat die perfekte Balance zwischen Trauer und Hoffnung, Freude und Liebe. Die Charaktere sind liebenswert und sympathisch, Alt und Jung helfen und unterstützen sich gegenseitig.
Eine berührende Geschichte, die ihren ganz eigenen Weihnachtszauber besitzt – wunderschön zu lesen ❤
- H. D. Carlton
Satan's Affair
(67)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsNach der Adeline-Dilogie MUSSTE ich natürlich auch Satans Affair lesen. Sibel ist doch ein zu interessanter Charakter und ich wollte mehr über ihren Hintergrund erfahren.
Leider passiert das aber nur in geringem Maße. Man erfährt ein wenig über ihre Jugend und was der Auslöser für ihre psychische Störung ist. Aber das sind nur kleine Sequenzen in dem sowieso schon kurzem Buch. Den Hauptteil machen Splatter- und Spice-Szenen aus. Und ja, die sind gut gemacht, vor allem der Horror-Teil. Daher ist die Ü18-Bewertung vollkommen berechtigt. Aber wie gesagt, hatte ich mir ein wenig mehr erhofft. Auch wenn ich mich gefreut habe, dass man Zade wieder getroffen hat und die Szene aus dem Hauptwerk diesmal aus Sibels Sichts lesen konnte.
Ein wenig versöhnt hat mich das Ende, weil es doch die Spannung nochmal angehoben hat. Nur schade, dass es dann wieder offen gehalten wurde.
Mein Fazit: Wer die Adeline-Reihe mochte, kann auch zu dem Buch greifen, muss aber nicht.
- Astrid Fritz
Der Totentanz zu Freiburg
(34)Aktuelle Rezension von: wampyBuchmeinung zu Astrid Fritz – Der Totentanz zu Freiburg
Der Totentanz zu Freiburg ist ein historischer Kriminalroman von Astrid Fritz, der 2022 bei Rowohlt Taschenbuch erschienen ist.
Zum Autor:
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.
Zum Inhalt:
September 1419: Armenapothekerin Serafina und Stadtarzt Adalbert Achaz sind glückliche Eltern der einjährigen Kathrin. Serafinas Sohn Vitus ist als Schausteller in der Stadt und gerät unter Mordverdacht, als ein angesehener Kaufmann ermordet wird.
Meine Meinung:
Auch bei diesem Buch konnte und musste ich mit Serafina und Adalbert mitfiebern. Vitus, Serafinas Sohn, gerät unter Mordverdacht und wird von Serafina und Adalbert versteckt, weil sie zurecht glauben, dass die öffentlichen Ermittlungen ein feststehendes Ergebnis haben. Also muss sich das Ehepaar selber kümmern.Serafina und Adalbert sind wie immer sympathische Figuren, deren enge Verbindung jederzeit spürbar ist. Sie ermitteln emsig und ideenreich und mit unerwarteter Unterstützung können sie Vitus in Sicherheit bringen. Lange Zeit agiert Serafina ungewohnt zurückhaltend, aber als sie auf eine heiße Spur stößt vergisst sie alle Vorsicht, folgt ihrem Herzen und gerät in große Gefahr.
Die meisten Figuren haben nur wenig Grautöne, insbesondere Serafinas dauerhafter Gegenspieler Schneehas ist ein unangenehmer Zeitgenosse. Trotzdem überraschen einige Figuren mit unerwarteten Taten. Der Schreibstil ist emotional und informativ zugleich und lässt sich angenehm weg lesen. Die besondere Stärke des Romans liegt aber in der Schilderung des historischen Umfelds und des alltäglichen Lebens zu jener Zeit. Unauffällig und ohne den Handlungsfluss zu stören werden dem Leser jede Menge Informationen präsentiert, die das Handeln der Figuren nachvollziehbar und glaubwürdig machen. Manchmal glaubte ich direkt vor Ort zu sein.
Nach ruhigem Start bleibt die Spannung bis zum Showdown auf hohem Niveau. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar.
Fazit:
Ein überzeugender historischer Kriminalroman mit leichten Schwächen in der Figurenzeichnung, der aber mit seinem Schreibstil und vielen historischen Details punktet. Den Titel bewerte ich mit sehr guten vier von fünf Sternen (85 von 100 Punkten). Gerne spreche ich eine Leseempfehlung für dieses Buch aus, das mich in die alte Zeit abtauchen ließ und mich sehr gut unterhalten hat. - Silke Walter
Das Geheimnis der Schatulle: Meisterdieb Arsène Lupin - Folge 3
(1)Noch keine Rezension vorhanden























