Bücher mit dem Tag "james bond"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "james bond" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches James Bond 01 - Casino Royale (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond 01 - Casino Royale

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Casino Royale" ist der erste Band der James-Bond-Reihe von Ian Fleming. Der sowjetische Agent Le Chiffre steht unter großem Druck. Er hat einen sehr großen Geldbetrag, den der von der Vorläuferorganisation  des KGB, SMERSCH genannt, zur Unterwanderung französischer Gewerkschaften erhalten hat, leichtsinnig durch eine Fehlinvestition verloren. Seine letzte Chance sieht er darin, dass Geld am Spieltisch zurückzugewinnen. Der junge James Bond, der erst kürzlich seinen Status als Doppelnull-Agent erhalten hat, wird auf ihn angesetzt. Seine Aufgabe ist es Le Chiffre am Spieltisch zu besiegen und diesen zu ruinieren. So würde dieser von seiner Organisation fallengelassen werden und als Gefahr gebannt sein. Der Autor Ian Fleming erdachte die Figur James Bond und diese wurde sowohl als Romanfigur wie auch in den Verfilmungen weltberühmt. Die Verfilmungen erschienen dabei in anderer Reihenfolge als in der chronologischen Reihenfolge der Bücher und weichen auch teils sehr stark von den Romanvorlagen ab. "Casino Royale" erschien als erster Band bereits 1953 im Original, in Deutschland erstmalig 1960. Zum 50-jährigen Filmjubiläum sind die Bond-Romane jetzt erstmalig chronologisch mit den originalen Kapitelabschnitten und -überschriften in einer ungekürzten Neuübersetzung im Cross Cult Verlag veröffentlicht. Daher für jeden Fan des britischen Agenten eine Freude und als Besonderheit gibt es alle vierzehn erschienenen Originalromane in einem Sammelschuber. Diese Neuübersetzung von "Casino Royale" zu lesen bereitete mir große Freude. Man erlebt den jungen James noch teils unerfahren und mit Selbstzweifel, sowie verletzlich und doch wieder sich und anderen gegenüber hart. Auch sein amerikanisches Pendant Felix Leiter erscheint in diesem Roman zum ersten Mal auf der Bildfläche. Die Story im Roman ist nicht so actiongeladen, wie dies in der Verfilmung dargestellt ist. Dennoch gefällt mir die Romanvorlage sehr gut und ich freue mich nach langer Zeit wieder in die Romanwelt von Ian Fleming einzutauchen und seinen britischen Agenten dabei zu begleiten.

  2. Cover des Buches Dr. No (ISBN: 9783446284173)
    Percival Everett

    Dr. No

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Die_SchregLeSerin

    Dr.No von Percival Everett

    In dieser Geschichte ging es um einen Mathematik-Professor der zum Berater von Mr. Sill werden soll. Gerade als Experte für das Nichts ist er bei ihm ein gern gesehener Berater. „Denn wer das Nichts kontrolliert, soll die Weltherrschaft an sich reißen können.“ Ein Spionageroman der etwas anderen Art.

     

    Als ich hörte das Percival Everett ein neues Buch rausbringt, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe seinen intelligenten und durchdachten Schreibstil sehr. Auch in diesem Roman stellte ich erneut fest, dass sich daran nichts geändert hat. Ich mochte von Anfang an, wie die einzelnen Kapitel aufgebaut waren. Besonders die Einführung in die höhere Mathematik hat mich fasziniert. Die Charaktere waren unfassbar gut ausgearbeitet. Dabei waren Eigen und Trigo meine liebsten Figuren in dem Buch (Du möchtest wissen warum? Dann lies gerne das Buch). Auch das hier das Thema Autismus aufgenommen wurde, hat mich beeindruckt. Die ganze Zeit über wollte ich wissen, wohin mich die Geschichte wohl führen könnte und wurde dabei absolut nicht enttäuscht. Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für Mathe interessieren und Lust auf einen intelligenten Spionage-Roman haben. Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne (einen halben Stern habe ich abziehen müssen, da mir James minimal besser gefallen hat).

  3. Cover des Buches Niemals − Thriller (Jenny Aaron 2) (ISBN: 9783518469408)
    Andreas Pflüger

    Niemals − Thriller (Jenny Aaron 2)

    (125)
    Aktuelle Rezension von: San_Keller

    Auch den zweiten Band der Reihe um die blinde Polizistin Aaron fand ich spannend und gut geschrieben. 

    Mittlerweile habe ich mich mit dem Schreibstil vom Autor vertraut gemacht. Wie bereits im ersten Band wird man mit einer Flut von Infos, Handlungssträngen, Charaktere und Perspektiven konfrontiert. Da ich an der Geschichte dranbleiben und zeitnah zu Band eins lesen konnte, war es kein Problem. Leider hatte ich es nur auf E-Book, was ein zurückblättern (was ich häufiger machen musste um nachzulesen wie was wo war) schwieriger.


  4. Cover des Buches James Bond - Leben und sterben lassen (ISBN: 9783864250729)
    Ian Fleming

    James Bond - Leben und sterben lassen

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Leben und sterben lassen" ist der zweite James Bond Roman von Ian Fleming aus dem Jahr 1954. In Deutschland erstmalig erschienen 1961 und in ungekürzter und originalgetreuer Übersetzung dann 2012 beim Cross Cult Verlag. 007 wird auf Mr. Big angesetzt, einen Mitglied der russischen Organisation SMERSH. An diese hat Bond schmerzliche Erinnerungen aus seinem ersten Fall im Casino Royale. Diesmal führt ihn sein Weg nach Harlem. In den Vereinigten Staaten tauchen vermehrt Goldmünzen auf, die aus einem alten Piratenschatz von Captain Morgan stammen. Mr. Big scheint in Harlem uneingeschränkte Macht zu besitzen, denn er hat die Voodoomacht von Baron Samedi, dem Herrn der Toten. Felix Leiter vom CIA und Bond vom MI6 sollen Mr. Big das Handwerk legen, doch dies ist ein gefährliches Unterfangen. Dieser Roman unterscheidet sich teilweise deutlich von der späteren Verfilmung. Er diente in diversen Szenen mehreren Bond-Verfilmungen. Ebenso ist die Sprache von Ian Fleming dem Zeitgeist der 50er Jahre entsprechend. Allein, das Kapitel zum Beispiel "Niggerhimmel" tituliert sind, wäre in heutigen Romanen undenkbar. Aber vor knapp einem dreiviertel Jahrhundert war die Sprache in Romanen noch eine völlig andere. Ich finde es gut, dass der Cross Cult Verlag dem deutschen Leser die originalgetreue Übersetzung zukommen gelassen hat, denn die Bondromane sind auch Zeitzeugen und ich zähle sie zu den absoluten Klassikern der Spionageromane. Auch dieser Fall ist durchwegs spannend geschrieben und findet seinen Höhepunkt an Jamaikas Riffen inmitten von Haien und  Barrakudas. Ein toller Spionageroman, nicht nur für James Bond-Liebhaber wie mich.

  5. Cover des Buches 00-Laschet (ISBN: 9783463000466)
    David Safier

    00-Laschet

    (85)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    Armin Laschet freut sich, daß er statt Bundeskanzler nun Bundespräsident geworden ist. Schloss Bellevue, Bankette, Wein und interessante Leute kennenlernen ist genau sein Dimg. Keine schweren Entscheidungen treffen müssen, sondern einfach nur nette Reden halten - herrlich. Doch kaum in Bellevue angekommen, erfährt Armin, daß sich viele Meter unter dem Schloss der Sitz einer streng geheimen Spionage-Spezialeinheit befindet. Und seine eigentliche Aufgabe darin besteht, Spione an Orte zu bringen, zu denen sie sonst nie Zutritt bekämen. Direkt in seinem ersten Auftrag geht es um die Auslöschung der Menschheit!

    Mit "00-Laschet" möchte David Safier eine Nachfolge für seine erfolgreiche "Miss Merkel"-Serie schaffen. Dies ist in meinen Augen nur zum Teil gelungen. Während Angela Merkel mit viel Witz, Spürsinn und Sympathie aufwartet, kommt Armin Laschet nur naiv und trottelig daher. Der Funke sprang bei mir nur über, wenn er sich mit Maus "Mausi" eine Käseplatte geteilt hat. Auch die Handlung ist extrem abgedreht. Kein Krimi wie bei Miss Merkel, sondern Agentenparodie mit Wunderwaffen und Technologie. Dies wurde mir nach kurzer Zeit einfach zu viel und zu abgedreht. Ja, es gab durchaus humorvolle Szenen, die mich unterhalten haben, so daß ich dieses Buch trotz allem sehr schnell gelesen hatte. Aber es bleibt halt weit hinter den anderen Büchern des Autors, insbesondere der Miss Merkel Bücher, zurück.

  6. Cover des Buches Mads Mikkelsen (ISBN: 9783862654642)
    Thorsten Wortmann

    Mads Mikkelsen

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.

  7. Cover des Buches The Moneypenny Diaries (ISBN: 9780719567728)
    Kate Westbrook

    The Moneypenny Diaries

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Dr. Kate Westbrook, Nichte und Erbin von Jane Moneypenny's geheimen Tagebüchern, arbeitet sich 2008 durch die restlichen Tagebücher ihrer vor 42 Jahren verstorbenen Tante und beginnt dabei langsam am Unfalltod ihrer Tante zu zweifeln. 

    Die Tagebücher aus den Jahren 1964/65 zeichnen ein angespanntes Bild in den oberen Etagen des SIS (Secret Intelligence Service). Der Leiter der Abteilung - M - scheint unter gewaltigem Druck zu stehen. Seine Art wird immer verschlossener, sein Umgang mit Mitarbeitern immer rauer. Seine übliche Geheimniskrämerei steigert sich. Langsam sickert durch, dass M einen "Maulwurf" in der Organisation vermutet, der geheime Informationen an die Russen weiterleitet. Niemand will ihm Glauben schenken und die permanenten Eingaben und Vorsprachen beim Premierminister sind Wasser auf den Mühlen der politischen Gegner sowie der jungen Karrieristen, die sich selbst gern auf dem Stuhl des Leiters sehen würden - allen voran Christopher "Kit" Hunter. Mit seinem Adlatus Percy Warren wird er beauftragt, die Aktionen M's zu überwachen und der vermeintlichen Paranoia des "alten Seebären" Einhalt zu gebieten. 

    Jane Moneypenny misstraut den jungen Karrieristen, die in ihrem und den Büros von Bill Tanner und M herumschleichen und beginnt ihrerseits Recherchen anzustellen, um das raubeinige Verhalten ihres Chefs besser verstehen zu können. Doch inmitten ihrer Ermittlungen, in die sie auch James Bond involviert, wird dieser plötzlich verhaftet und zu Verhören aus dem Gebäude entfernt. Kurz darauf ergeht die offizielle Mitteilung über M's Rücktritt und Start in den Ruhestand. Es dauert nicht lange, bis auch Moneypenny durch eine Kollegin in ihrer Position ersetzt wird. Abgeschoben in eine andere Abteilung setzt nun Moneypenny allein die Suche nach dem vermutlich ganz weit oben sitzenden "Maulwurf" fort...

    Seit den ersten Versuchen von Dr. Westbrook, die spannende Vergangenheit ihrer Tante der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, geht der SIS (auch als MI6 bekannt) dagegen vor und auch jetzt, als sie nach den Namen aus den Tagebüchern und näheren Umständen, die zum tragischen Schiffsunglück vor den Äußeren Hebriden, bei dem Jane Moneypenny ertrank, zu forschen beginnt, sitzt ihr der kalte Hauch von einem Gegenspieler im Nacken...

    Der Abschluss der Trilogie ist ein großes Lesevergnügen für jeden 007-Romanfreund. Abermals schafft es die Politikern, Journalistin und Autorin Samantha Weinberg als Dr. Kate Westbrook der in James Bond's Leben dauerhaftesten Freundin Moneypenny neue intensive und interessante Facetten zu verleihen. Dieser Frauenfigur wird in diesen drei Büchern ein faszinierender origineller Respekt erwiesen. Weiters fließen in diesem Roman die zwei Welten ineinander, denn das Geschehen beginnt in den 1960ern auf Jamaica mit M's Sekretärin auf der Suche nach dem Maulwurf und kulminiert in einem dramatischen Showdown zwischen ihr und dem Maulwurf in Schottland. Gegen Ende des Buches tritt Dr. Kate Westbrook an die Stelle der Protagonistin,  wo sie 2008 in wunderbarer Szenerie auf den Äußeren Hebriden mit einem fulminanten und berührenden Plottwist die finalen Zeilen im Leben ihrer Tante schreibt und so die Tagebücher mit einer Jahrzehnte späteren Lösung um den Verräter komplett veröffentlicht.





  8. Cover des Buches Carte Blanche, English edition (ISBN: 9781444716467)
  9. Cover des Buches Es lebe James Bond 007 (ISBN: 9783959361972)
    Eric Zerm

    Es lebe James Bond 007

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    War schon einige Bücher über die Bond-Filme gelesen hat, wird hier vor allem zu den älteren Filmen nicht viel Neues erfahren. Dennoch ist das Buch meiner Meinung nach alles in allem sehr empfehlenswert, weil es gut recherchiert ist und alle Filme bis einschließlich "No Time to Die" bespricht.

    Zwei Dinge haben mich aber massiv gestört, weshalb es nicht für 4 Sterne gereicht hat:

    Erstens ist es zwar schön, dass der Autor seine Quellen benennt, dies hätte er aber besser lösen können. Dass die Quellen - auch wiederholt! - immer an der Stelle komplett aufgeführt werden, zu der sie gehören, nervt auf Dauer gewaltig, weil es den Lesefluss stört. Besser hätte ich Fußnoten gefunden oder ein Register am Ende des Buches.

    Zweitens auch das jeder Filmtitel wiederholt erst im englischen Original und danach in Klammern mit deutschem Titel genannt wird, hat ich auf Dauer gestört. Hier hätte es gereicht, den deutschen Filmtitel jeweils einmal zu nennen und es dann zu lassen (besser hätte ich ohnehin gefunden, den deutschen Filmtitel zuerst zu nennen und dann in Klammern einmal (!) den Originaltitel).

    Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Zwischenspiele, in denen Herr Zerm selbst kreativ wird. Ich persönlich konnte nicht so viel damit anfangen, gestört hat es mich aber nicht und immerhin hat das Buch dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.

    Super fand ich dagegen, dass am Ende des Buches ein paar Bond-Fans von ihren Erlebnissen erzählen können (z. B. in Bezug auf Dreharbeiten). Das ist eine sehr schöne Idee und bringt uns Fans andere Fans näher. 

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen. Fans können meiner Meinung nach problemlos zugreifen, auch wenn sie wahrscheinlich schon viel von dem, was im Buch steht, wissen. 

    Nicht-Fans, die ein bisschen über die Bond-Bücher und vor allem die Bond-Filme erfahren möchten, sind mit diesem Buch auch sehr gut beraten.

  10. Cover des Buches The Moneypenny Diaries (ISBN: 0312383185)
    Kate Westbrook

    The Moneypenny Diaries

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Dies ist die erste Veröffentlichung der Tagebücher von Jane Moneypenny, der loyalen und überaus tüchtigen und auch mutigen persönlichen Sekretärin für mehr als 30 Jahre von Miles Messervy - besser bekannt als "M" -, Leiter des Secret Intelligence Service (MI6) durch ihre Verwandte Kate Westbrook.

    Zehn Jahre nach dem Tod ihrer Tante Jane Vivien Moneypenny erhält Kate Westbrook durch den Anwalt der Verstorbenen drei Pakete mit Tagebüchern. Über fünf Jahre bringt Westbrook damit zu, diese interessanten Tagebücher auf ihre Stichhaltigkeit und Akkuratesse hin zu überprüfen.
    Nun publiziert sie mit diesem Buch das nicht nur für die ganze Welt höchst turbulente Jahr 1962, sondern auch für Moneypenny und ihren Lieblings-00-Agenten Bond...

    Der kalte Krieg spitzt sich dramatisch zu, als die Amerikaner feststellen, daß die Sowjetunion heimlich Atomlenkwaffen auf Kuba stationiert.
    Die CIA hat einen Doppelagenten namens Caballo in Castro's Reihen, doch Robert Kennedy möchte sich von unabhängiger Seite davon überzeugen, ob Caballo's Informationen echt sind und er für die Vereinigten Staaten arbeitet. Sein Bruder John F. Kennedy kann sich während der prekären Weltlage - der 3. Weltkrieg scheint nicht ausgeschlossen - keine Fehlentscheidungen leisten.
    So kommt der MI6 und einer seiner favorisierten Top-Agenten ins Spiel.

    James Bond soll nicht nur Caballo überprüfen, sondern sich auch ein eigenes Bild von der Situation auf Kuba machen. Er wird nach einem halben Jahr tiefster Trauer über den Verlust seiner Frau Tracy di Vicenzo auf eine gefährliche und über das Wohl der Menschheit entscheidene Mission geschickt... Auf welcher Jane Moneypenny als "Guardian Angel" im wahrsten Sinne des Wortes eingreifen muss, um den Weltfrieden wiederherzustellen.

    Auch Moneypenny verlebt ein sehr turbulentes Jahr 1962: Ihre Romanze mit Richard Hamilton wird überschattet von Heimlichkeiten und Verdächtigungen. Ihr Job verbietet es ihr, ihrem Freund reinen Wein einzuschenken, der daraufhin mißtrauisch wird und hinter ihr her zu spionieren beginnt. Als er dabei ertappt wird, zieht er sich zurück und lässt sich nach Berlin versetzen, wo er bald in den Verdacht gerät, mit den Russen zu kooperieren.
    Moneypenny's Vater Hugh kam während des 2. Weltkriegs um, doch plötzlich werden durch Hamilton und später durch einen neuen Verehrer - David Zach - Zweifel am Tod des so schmerzlich vermissten Vaters geweckt. Man versucht die loyale Sekretärin des Chefs des MI6 zu korrumpieren und sie dazu zu bewegen, den Russen wichtige Dokumente als Gegenleistung für Informationen über den Verbleib von Hugh Moneypenny zu übergeben.
    So kämpft diese vermeintliche stille und im Hintergrund agierende Frau nicht nur gegen ihre Emotionen, sondern auch gegen die "Roten" und eilt obendrein 007 zu Hilfe, damit dieser seine Berichte schnell und effizient weiterleiten kann.

    Samantha Weinberg schreibt als Kate Westbrook im Auftrag der Fleming-Erben einen wunderbaren 007-Roman - der eigentlich keiner ist. Die Handlung ist liebevoll und präzise recherchiert und eingebettet zwischen den zwei Ian Fleming-Romanen "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" und "Man lebt nur zweimal". Die Figuren aus den beiden Romanen werden mit dieser sehr spannenden Geschichte um die Stationierung von Atomwaffen auf Kuba (Sowjetunion) und in der Türkei (Vereinigte Staaten) im Jahre 1962 verwoben. Weiters schafft es Weinberg zwischen den Tagebucheinträgen Moneypenny's als Kate Westbrook wunderbare Biographien der Familie Moneypenny und auch von sich selbst zu vermitteln.
    Fiktion trifft auf Realität: In ausführlichen Fußnoten werden die echten Menschen und Ereignisse dieser "heißen Tage" erläutert. Weinberg schafft eine wunderbar authentische Geschichte ohne Hänger und Längen und lässt Wahrheit und Erfundenes spielend ineinander fließen.
    Man fiebert bei der Agentengeschichte mit und man leidet mit Bond wegen seines Verlustes. Sehr gut und bar des Kitsches beschreibt Weinberg nicht nur Bond's emotionale Welt, sondern auch die von Moneypenny selbst, die aufgrund ihrer Geheimdiensttätigkeit so vieles vor ihr geliebten Menschen zu verbergen hat.

    Ein sehr zu empfehlender Roman... Buch 1 der "Moneypenny Diaries"-Trilogie.






  11. Cover des Buches The League of Extraordinary Gentlemen (Vol IV): The Tempest (ISBN: 9781603094962)
    Alan Moore

    The League of Extraordinary Gentlemen (Vol IV): The Tempest

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Campion Bond, Großvater von James Bond, tritt im Auftrag von "M" - dem Kopf des Britischen Geheimdienstes - an Wilhelmina "Mina" Harker, die nach der Errettung vor Dracula von Jonathan Harker geschieden und im gesellschaftlichen Status gefallen war, heran und beauftragt sie, eine neue "Liga außergewöhnlicher Gentlemen" ins Leben zu rufen. Die Interessen des British Empire seien in Gefahr und es bedarf der Wiederbelebung einer speziellen Gruppe von Menschen, wie es erstmals im 17. Jahrhundert schon auftrags der Königin Gloriana geschehen war. Mina macht sich mit Captain Nemo auf, um Allan Quatermain, Dr. Jekyll und den Unsichtbaren (Hawley Griffin) zu rekrutieren. Gemeinsam kämpfen sie an der Schwelle zum 20. Jahrhundert gegen Fu Manchu, gegen Professor Moriarty und Invasoren vom Planeten Mars. Während dieser Auseinandersetzungen finden Jekyll und Griffin den Tod. Nemo - von der britischen Regierung enttäuscht - verlässt die Liga... auch Mina, die nun wieder ihren Mädchennamen "Murray" führt, trennt sich vom Geheimdienst und Quatermain. 

    Doch schon einige Jahre später mit dem Auftauchen des Halley'schen Kometen und der Wiederkehr Jack the Ripper's sind Mina und Allan Quatermain Jr. abermals gefordert, außergewöhnliche Menschen wie den unsterblichen problemlos das Geschlecht wechseln könnenden Orlando, den Gentleman-Gauner A.J. Raffles und den okkulten Detektiven Thomas Carnacki um sich zu scharren und gegen das Böse anzutreten.

    Die Geschichten rund um Mina führen herauf bis in die Jetztzeit, wo sie und Orlando mit Emma Night und dem Urenkel von Captain Nemo (Jack) zusammen versuchen, die Übernahme der Welt durch magische Wesen zu verhindern. Die Spurensuche führt die Gruppe zur Königin Gloriana, die seinerzeit die "Liga" gründete und eine Halbelfe ist und zu Prospero. Beide benutzten die "Liga" über die Jahrhunderte zur Umsetzung ihres Racheplanes: Magische Wesen freizusetzen, die die Welt übernehmen sollen als Strafe dafür, dass die Beiden vor langer Zeit in die Unterwelt verbannt wurden.

    "The Tempest" erzählt in einer überbordenden Art und Weise die Geschichte der "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen", die der unglaublich kreative und mit einem enzyklopädischen Wissen - was reale Geschichte und verrückte Pulp Fiction betrifft - ausgestattete englische Schriftsteller Alan Moore (* 1953) 1999 mit dem Comicbuch-Illustrator Kevin O'Neill (* 1953) begann, nach über 20 Jahren fertig und schafft es, all die Figuren und Handlungen der 3 Ausgaben, des berüchtigten "Black Dossiers" sowie der "Nemo"-Trilogie mit- und gegeneinander agieren zu lassen... dabei eine neue, sprachlos machende und zeitweise mit funktionierenden 3-D-Effekten (!!!) versehende Geschichte zu erzählen, die in sich ungelöste Fragen vorangegangener Abenteuer auflöst.

    Böse Seitenhiebe auf den grassierenden Superheldenwahn der heutigen Tage und der Gier der Comic- und Filmkonzerne nach noch mehr Geld aus weltbekannten Figuren auf Kosten der geistigen Väter (die von den Multimillionengewinnen der Filmstudios selten gebührende Anteile erhalten) folgt eine wunderbare Demontage kultiger Figuren wie James Bond... der hier mehrmals in der Gestalt von Connery, Lazenby, Moore, Dalton, Brosnan und Woody Allen (!) auftritt und sein Schicksal durch Emma Night (Emma Peel aus "Mit Schirm, Charme und Melone" - ihr Mädchenname lautet Knight) erfährt. Shakespeare's Prospero mischt genauso mit wie legendäre Romanfiguren.

    Enttäuscht vom Comic- und Filmgeschäft (Alan Moore befand sich stets in harschen Auseinandersetzungen mit den Studios was die Umsetzungen von "V for Vendetta", "Watchmen", "From Hell" oder eben auch die "Liga" betraf) liefert das Duo Moore & O'Neill mit "The Tempest" ihren Schwanengesang ab: Dieser Band "erzählt im wahrsten Sinne des Wortes und auch literarisch die Geschichte, die alle Geschichten beendet". Nachdem die Geschichte um Mina und ihre Gentlemen beendet ist, gibt es eine kleine Geschichte über die Künstler selbst... wie sie sich aus dem Geschäft zurückziehen und ihre aktive Zeit als unglaublich talentierte Künstler beenden.

    Dieser Abschlussband kann aufgrund der unglaublichen Fülle an Informationen, die sich in Texten und Zeichnungen finden (manchmal aber auch verborgen sind und nur bei aufmerksamer Betrachtung auffallen), nur in kleinen Dosen genossen werden. Die 3-D-Passagen, die durch eine beigefügte kultige 3-D-Brille gelesen und betrachtet werden können, bescheren einen weiteren Pluspunkt dieses absolut herausragenden Werkes. Ein außerordentlicher Abschluß einer höchst originellen Comicreihe! Ein MUSS!

  12. Cover des Buches James Bond - Reden ist Silber, Schweigen ist tödlich (ISBN: 9783401503998)
    Charlie Higson

    James Bond - Reden ist Silber, Schweigen ist tödlich

    (11)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    James Bond ist mit seiner Tante verreist - nach Mexiko. Schließlich landen sie im Haus der Stones. Bekannte von James Tante. Während die Erwachsenen alleine weiterziehen muss James Babysitter für die zwei verwöhnten Kinder spielen. Doch dann kommt es Schlag auf Schlag: In der Villa wird eingebrochen und die drei müssen fliegen. Durch eine verwirrende Verfolgungsjagd landen James und die Tochter der Stones schließlich auf einer Insel, die nur für Verbrecher bestimmt ist - und von der niemand entkommen kann.


    Ich war etwas negativ überrascht. Nach dem unglaublich fesselnden Prolog und dem Klappentext habe ich damit gerechnet, dass wir sehr viel schneller auf der Insel landen. Jedoch ist der Roman in vier Teile aufgeteilt: Prolog - Erklärung - Flucht - Insel. Die Insel ist somit nur einer kleiner Teil der Geschichte - ein sehr gelungener,  spannender Höhepunkt. Aber leider kürzer als erwartet. Die Flucht war so lang und verwirrend, dass es dafür einen Stern Abzug gibt. Ich habe das Buch zwischendurch weglegen müssen, weil ich ich nicht hinterher kam. Aber es hat sich gelohnt!


    Die Stones Geschwister gingen mir gehörig auf die Nerven. Die Tochter macht zwar ein großen Charakterschritt durch - sie blieb mir aber unsympathisch. Aber sie ist ja auch nur ein Teil dieses Bandes. James ist der Protagonist und wenn man die Tochter als seine Teamkollegin sieht, passt es sogar.


    Ich finde das Buch passt super zu dem Bild "James Bond". Der junge Charakter wird super beschrieben und dargestellt. Er ist ein neugieriger, aber auch schon sehr abgehärteter Junge. Der auf jeden Fall reif für sein Alter ist, aber dennoch wie ein Jugendlicher agiert.


    Eine Empfehlung für jeden James Bond - Fan!



    Inhaltswarnung: Es wird an manchen Stellen sehr eklig. Wer Berührungsängste mit Tierangriffen oder ekligen Dingen wie zum Beispiel detaillierte Wund-Beschreibungen hat, sollte vorsichtig mit dem Buch umgehen. Ich bin überrascht, dass dies als Jugendbuch gilt.

  13. Cover des Buches James Bond: The Man and His World - The Official Companion to Ian Fleming's Creation (ISBN: 9780719568152)
    Henry Chancellor

    James Bond: The Man and His World - The Official Companion to Ian Fleming's Creation

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    James Bond wird am 11. November 1920 geboren. Er ist also 33, als er in Nordfrankreich auf Le Chiffre im "Casino Royale" trifft. Dieses spannende Aufeinandertreffen schildert gekonnt der britische Autor, Journalist und Marine-Nachrichtenoffizier Ian Fleming (1908-1964) - zu diesem Zeitpunkt ist er 44 Jahre alt.

    Henry Chancellor (* 1968) nimmt sich dieses Kulturphänomens und seines Schöpfers in einer wunderbar kurzweiligen, austarierten, überaus informativen Art und Weise an. Für sein Buch wurde ihm seitens der "Ian Fleming Publications Ltd" Zugang zum Archiv Fleming's gewährt und so präsentiert der Autor nicht nur faszinierende bekannte und auch weniger bekannte Fakten über das Leben dieses sehr komplexen und auch beeindruckenden Marineoffiziers, sondern belegt diese auch mit unzähligen Bildern, Notizen, Briefen, Zeitungsausschnitten und Auszügen aus Manuskriptentwürfen. Seine Lebenserfahrung und -philosophie sowie die gewonnenen Kenntnisse während des II. Weltkriegs als Marineoffizier ließ Fleming in seine Geschichten und seinen Protagonisten einfließen. Das Buch schildert in übersichtlichen Kapiteln unter Einbeziehung der 12 Romane und neun Kurzgeschichten die langsame Geburt des James Bond sowie das Wachsen des Schriftstellers Fleming, beleuchtet fesselnd die Zeit und die gesellschaftliche wie politische Stimmung der Welt, den Einfluss der 007-Kinofilme auf den literarischen Superagenten aber auch welchen Einfluß der Erfolg der Romanreihe auf Fleming selbst hatte.

    Fleming lieferte einer traumatisierten, darbenden Welt einen schillernden und außergewöhnlichen Mann jenseits aller damals herrschenden Grenzen (sprichwörtlich): Reisen rund um die Welt, schöne Frauen, exzellentes Essen und wunderbare Weine und Abenteuer höchster Gefahr! Wenn man dieses Buch liest, beginnt man zu verstehen, warum sich diese Figur so tief ins kollektive Bewusstsein graben konnte. Man versteht und sieht beim Betrachten der Kinofilme, wie gekonnt sich die Produzenten den jeweiligen Zeitströmungen anpassten und es so mit (bisher) sechs Darstellern erfolgreich schafften, Bond bis zum heutigen Tage lebhaft in den Köpfen von Jung und Alt zu halten.

    Ein unverzichtbares Buch für den 007-Freund... denn es verbindet unvergleichlich Realität mit Fiktion und es passiert nicht selten, dass man während des Lesens feststellen muß, dass die Realität die Fiktion kopierte!


  14. Cover des Buches Catching Bullets: Memoirs of a Bond Fan (ISBN: 9780956950574)
    Mark, LCSW O'Connell

    Catching Bullets: Memoirs of a Bond Fan

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Mark O'Connell ist ein 1976 in England geborener Schriftsteller, Autor und Komödienschreiber für die britischen TV-Anstalten. Seine Kolumnen erscheinen in "The Guardian", "Sunday Express" wie auch jenseits des großen Teichs in Magazinen wie "The Advocate", "OUT Magazine" oder auf verschiedenen Film-Websites.
    Doch vor allem ist er eins... ein ganz großer JAMES BOND-Fan.

    Lange bevor Mark O'Connell überhaupt den literarischen James Bond in Form eines verschlissenen Ian Fleming-Romans entdeckte, machte er dank seines Vaters im Alter von neun Jahren Bekanntschaft mit dem filmischen Bond... im Juni 1983 in "Octopussy".
    Von da an war es um den Jungen geschehen... seine Begeisterung für "Star Wars" wich schlagartig und Maud Adams (die liebenswürdigerweise auch das Nachwort für dieses Buch verfasste) wurde zu seiner großen Liebe und zur einzigen Frau, die er ehelichen würde... falls er je etwas mit einer Frau zu tun haben würde... Aber ich greife vor.

    Der Großvater des Autors - Jimmy O'Connell - war der persönliche Chauffeur von Albert R. Broccoli, der in den frühen 60ern des letzten Jahrhunderts mit seinem damaligen Filmpartner Harry Saltzman Ian Fleming's Geheimagenten mit "Dr. No" auf die Filmleinwand brachte und somit das erfolgreichste Film-Franchise der Welt schuf.
    So kam es, dass mit dem nach und nach entdecken der "alten" 007-Filme, die in den 80ern erstmals zu Festtagen über die TV-Bildschirme Englands und weltweit flimmerten, Mark O'Connell über seinen Großvater auch mit "Cubby" Broccoli, seiner Familie wie mit den "Pinewood Studios" und den Bond-Darstellern in Berührung kam.

    Auf über 370 Seiten erzählt der Autor äußerst kurzweilig und pointiert von seinen Eindrücken der einzelnen Filme. Und wie schon Konrad Lorenz (österr. Medizin-Nobelpreisträger und Zoologe, 1903-1989) bei seinen geliebten Wildgänsen feststellte: geschlüpfte Küken erkennen das erste sich bewegende Objekt als ihre Mutter an - so wurde (wie übrigens auch für mich, der 1979 mit Bond in "Moonraker" Bekanntschaft machte) für ihn Sir Roger Moore zur Galionsfigur des Film-Franchises.
    Und Maud Adams beeindruckte ihn in der Rolle der Verbrecherin "Octopussy" so sehr, dass er sie in den Teenagerjahren, als er mehr Interesse an Jungs als an Mädchen zu finden begann, neben seinem Kinohelden James Bond als "straight shield" benutzte.

    Kann ein Homosexueller ein James Bond-Fan sein? Der Alpha-Mann mit seinen Myriaden an weiblichen Liebschaften als Idol für einen am gleichen Geschlecht interessierten Mann? Unmöglich... in den Thatcher-gebeutelten 80er-Jahren funktionierte das gut. Erstaunlicherweise wurde diese Frage in den Medien wieder gestellt, als der schwule Sänger Sam Smith den Titel-Song für "Spectre" sang.
    Was wäre unsere Welt ohne all die Klischees und Schubladen... wohl hoffnungslos durcheinander...

    Ein wunderbares Buch über ein Coming-out wie auch über ein Coming-of-age... tolle Erinnerungen an Zeiten weit weg von mobilen Telefonen, dem Internet... Wunderbar beschrieben das schwierige Finden von Informationen über seinen Helden, über die Filme... die langwierigen Fahrten zu den Kinos oder das schwere Warten auf das Erscheinen des Filmes im TV oder auf VHS-Cassetten. Damals war jedes Fetzchen ein Stück Arbeit und Einsatz. Manchmal musste man teures Geld abgeben... nicht wie heute, wo alles per Knopfdruck in Minutenschnelle verfügbar ist... legal oder illegal.
    Das Kennenlernen und die Annahme seiner eigenen Person, das Erwachsenwerden und die Veränderungen der Perspektiven und Ideale. Erfolge, Misserfolge... der Verlust an geliebten Menschen, der Unschuld aber auch der Gewinn durch die entdeckten Stärken.
    Wunderbar beschrieben und für jeden Menschen, der in seiner Kindheit eine solche Leidenschaft für ein Thema lebte, ein prächtig funktionierender Spiegel.
    Ein großes Danke an Mark O'Connell, der auch heute noch stolz meint:

    You know the Name - you know the Number...



  15. Cover des Buches James Bond. Der Tod kennt kein Morgen (ISBN: 9783401508245)
  16. Cover des Buches Young Bond [1] (ISBN: 9783833735271)
    Steven Cole

    Young Bond [1]

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Julie209

    „Young Bond – Der Tod stirbt nie“ von Steven Cole (Hörbuch 14,99€, gelesen von Jacob Weigert, erschienen am 23.10.15 im Jumbo Verlag)

     

    Der junge James Bond gelangt durch Zufall in den Besitz einer mysteriösen Filmrolle, die die Ermordung eines hochgradigen Filmfunktionärs zeigt. Doch bevor Zeit für Nachforschungen bleibt, wird Bond mit drei Mitschülern ausgewählt nach Amerika zur „Kostler-Academy“ zu reisen, die von dem Filmmogul Anton Kostler gegründet wurde. Doch in Los Angeles passieren einige seltsame  Dinge, die mit der Filmrolle zusammenzuhängen scheinen und Bond und seine Mitschüler geraten in tödliche Gefahr.

     

    Der Einstieg in das Hörbuch war gleich spannend und aktionreich. Man kann dem Sprecher Jacob Weigert sehr gut zu hören. Er spricht die Personen verschieden und charaktervoll. Das macht es einfacher, den Überblick über die vielen Charaktere zu behalten. Die Handlung ist auf drei CDs mit jeweils 80-90 Minuten aufgeteilt. Obwohl es stellenweise sehr spannend war, gab es gerade am Ende der zweiten CD ein paar Längen. Wie von James Bond gewöhnt, gibt es viele aktionreiche Szenen, die aber an den jugendlichen Hörer angepasst sind, dennoch gibt es natürlich am Ende viele Explosionen und viel Kollateralschaden.

    Anfangs war es für mich etwas verwirrend, dass die Handlung in der Vergangenheit spielt. James Bond lebt in London zu der Zeit, wo man noch Zeppeline zum Überqueren des Atlantiks benötigt. Durch den fehlenden technischen Schnickschnack war die Geschichte aber auch nicht so abgedreht, wie man es aus den modernen James Bond Filmen kennt. Doch die glamourösen Bond-Auftritte kommen auch beim jungen Bond nicht zu kurz, sogar ein Bond-Girl gibt es, allerdings ist auch letzteres natürlich an den jugendlichen Hörer angepasst. Dadurch, dass aus James Bonds Sicht erzählt wird, erscheint er emotionaler und nahbarer als man es von dem Film-Bond gewöhnt ist. Das hat mir persönlich ganz gut gefallen. Die Handlung ist gut durchdacht und wenig vorhersehbar. Leider aber auch in Aktionszenen etwas unübersichtlich. Ich bin trotzdem schon auf den zweiten Teil gespannt, dessen Beginn im Epilog bereits etwas angedeutet wird.

     

    Zusammenfassend gesagt:

    Eine spannende Version des jungen James Bond!

  17. Cover des Buches James Bond - Goldeneye (ISBN: 9783453098060)
    John Gardner

    James Bond - Goldeneye

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond wieder mal in geheimster Mission: Zu Beginn muß Bond gleich mit einem erheblichen Verlust klarkommen, wird doch sein enger Freund Trevelyan vor seinen Augen erschossen, als beide Mitte der 80er versuchen, eine geheime unterirdische Anlage der Sowjets nahe Archangelsk zu zerstören. Später, während der 90er Jahre, muß Bond erneut in den nun "Wilden Osten" reisen, wo er die Zeichen der Wende überall erblickt, nach dem ein Regime und damit ein Land einfach in sich zusammengesackt ist. Sinnbildlich ist der sog. "Statuen-Park", wo man einfach alle Lenin-Marx-Stalin-Statuen entsorgt hat- sehr sinnbildlich. Aber natürlich kommen Ballereien, Reibereien mit der neuen Chefin M und sexuelle Kontaktaufnahmen über Ländergrenzen hinweg nicht zu kurz. Wer den Film schon kennt, kennt natürlich auch den Kniff in etwa der Mitte des Films, aber das Buch unterhält dennoch ganz gut.
  18. Cover des Buches Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur (ISBN: 9783455405507)
    Katharina Mahrenholtz

    Krimi! Mord und Totschlag in der Literatur

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein kurzes Büchlein über die Geschichte des Kriminalromans. Natürlich hätte man noch den einen oder anderen Autor hinzugefügt, den man hier sträflich vernachlässigt sieht. Mit schönen Einschüben über die verrücktesten Mordarten oder Mord weltweit. Die kurzen Zusammenfassungen scheinen die Inhalte ein wenig zu ironisieren, liest sich dabei ganz süffisant. Insgesamt mit zahlreichen Hinweisen zu Büchern, zu denen die Autoren "I kill people for money." sagen könnten. Für Heinz Strunk ist der Krimi übrigens das "dümmste Literaturgenre überhaupt", hat er so oder so ähnlich auf einer Lesung gesagt.

  19. Cover des Buches Die coolste Schule der Welt (ISBN: 9783707457407)
    Saskia Hula

    Die coolste Schule der Welt

    (2)
    Aktuelle Rezension von: kkarin
    Zum Inhalt:
    Oskars und Wilmas neue Schule ist OK, aber die Schulen ihrer Freunde sind um Ecken besser! Oskar überlegt schon, die Schule zu wechseln, aber nur mit Wilma gemeinsam. Die würde ja auch gerne wechseln, wenn da nicht ihre Freundin wäre, mit der sie weiterhin gemeinsam zur Schule gehen möchte, und die hat auch wieder Freunde, …

    Kurzum: die beiden machen eine Liste mit allem, was sie für eine coole Schule brauchen (von Tieren, Natur, Nativespeakern, Sportutensilien, Freizeitunterhaltung, Raketen, Autos, Baustoffen, …) und überlegen, wie sie dies alles organisieren können. Auch der Direktor wird eingespannt und nach und nach beteiligen sich immer mehr MitschülerInnen mit Spitzenideen. Es wird zusammengetragen und Schritt für Schritt umgesetzt, und die Ergebnisse fallen viel spektakulärer aus, als es die Papierform (Liste) oder die Anfangsideen erwarten lassen haben!

    Und plötzlich steht eines Tages Rastamän, Oskars Freund aus dem vorigen Schuljahr, wieder im Klassenzimmer, dem seine „ach so coole neue Schule“ anscheinend doch nicht so gefallen hat. Er ist ganz erstaunt, was sich so alles in seiner Abwesenheit an seiner alten Schule geändert hat und ist gleich mittendrin in der coolsten Schule der Welt.

    Meine Meinung:
    Die Autorin, Saskia Hula, hat hier ein wunderbares Buch für Leseanfänger (Sohnemann geht in die 2. Klasse) geschrieben, weil das Thema direkt aus dem Leben der Kinder gegriffen ist, die heutzutage selbst cool sein und coole Dinge – auch in der Schule – erleben möchten.

    Gleichzeitig finden sich die Kids auch mit ihrem Bedürfnis nach Freunden im Buch wieder und es wird ihnen ein „Raum an Möglichkeiten“ aufgezeigt, wie jede/r mittels Engagement, Kreativität, Energie und Spaß sein eigenes Leben und das seiner Freunde schöner und cooler machen kann.

    Für die lesenden Kids ist das Buch so spannend, weil anfänglich spektakuläre, unrealisierbar erscheinende Ideen durch das gemeinsame Überlegen, Diskutieren und Lösungen-Suchen auf machbare Umsetzungsschritte heruntergebrochen werden, deren Realisierung noch lustiger und origineller ausfällt und unvorhergesehene Ergebnisse liefert.

    Das „Sahnehäubchen“ liefert die Illustratorin Ina Hattenhauer, die mit einer Vielzahl an farbenfrohen, originellen und witzigen Bildern mit einer Unmenge an köstlichen Details die lesenden/staunenden Kids zu „AHs!“, „OHs!“ und „Schau!“ sowie herzhaftem Lachen bringt.

    Auch das Verhältnis zwischen Text und Bild ist perfekt auf ZweitklässlerInnen abgestimmt. Der Text variiert dabei in seiner Schreibform zwischen GROSSBUCHSTABEN, „normaler“ Druckschrift sowie einigen Schreibschriftausflügen.

    Besonders unterhaltsam fällt Oskars/Wilmas Liste aus, die sich teilweise als kniffeliges Rätsel für die LeserInnen entpuppt, da die Kids ihre Wünsche so festgehalten haben, wie sie glauben, dass die Wörter geschrieben gehören, dh sie haben sich entweder an der Lautschrift orientiert oder ihnen sind originelle Auslegungen der deutschen Rechtschreibung unterlaufen.

    Auf der Innenseite des Buchrückens erhalten die Kids, die dieses Buch fertig gelesen haben, quasi noch ihr „Mitarbeits-Sternchen“/ihr "Zeugnis", denn dort steht: WER DAS LIEST, kann lesen und ist MEGAcool!

    Fazit:
    Ein spannendes, unterhaltsames und gleichzeitig lehrreiches Buch mit witzigen Illustrationen, das auch Jungs gerne verschlingen und ihre Lesekenntnisse und Liebe zu Büchern COOL fördert!               
  20. Cover des Buches James Bond: Ewig und ein Tag (ISBN: 9783864257599)
    Anthony Horowitz

    James Bond: Ewig und ein Tag

    (14)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    007 ist tot. Die Lücke muss gefüllt werden. Praktisch, dass James Bond bereits zum Doppel-Null-Agenten ausgebildet wurde und nun bereit steht. Er wird nach Frankreich geschickt, wo er sich tief in das Verbrechersyndikat graben muss.


    Ich bin schon sehr lange ein großer Fan von den James Bond Filmen. Jetzt habe ich mich endlich auch mal an einen Roman getraut. Dabei habe ich extra ein Buch gewählt, das nicht verfilmt wurde und mir empfohlen worden ist.


    Von dem Schreibstil und der Erzählweise bin ich echt geflasht! Ich sehe den James Bond Film praktisch vor mir. Es ist so detailreich und informiert geschrieben, das ich positiv überrascht wurde.


    Etwas irritiert war ich von James Bond. Er ist mutig, spontan und hat natürlich ein Bond-Girl. Aber er ist auch unsicher, etwas naiv und unerfahren. Natürlich fängt er hier erst an ein Doppel-Null-Agent zu sein. Aber ich möchte doch meinen, dass er trotzdem ziemlich viel Erfahrung mitbringt. Wahrscheinlich bin ich zu sehr an die Film-James-Bonds gewöhnt, die kalt, unberechenbar und (fast) unsterblich sind. 

    Zumindest gibt es deswegen den einen Stern Abzug von mir. Ach wenn ich es nicht möchte, kann ich es nicht anders als Filme und Bücher zu vergleichen (deswegen ein unverfilmter Roman als Test). Klar, das Buch war zuerst da. Ich werde vermutlich noch mehr Bücher von 007 lesen und dann gucken, ob ich mich mit dem "richtigen" James Bond genauso anfreunden kann wie mit dem Film-James-Bond.


    Auf jeden Fall kann ich diesen Roman nur empfehlen und werde mir diesen Autor merken!

  21. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Lissabon (ISBN: 9783492277846)
    Martin Zinggl

    Gebrauchsanweisung für Lissabon

    (15)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    Das schöne an den Reisebänden "Gebrauchsanweisung für..." ist, dass sie weniger klassische Reiseführer als vielmehr persönliche Bekenntnisse, Erzählungen, Geschichten sind und ebensoviel über die Beziehung des Autors oder einer Autorin zu einer Stadt erzählen wie über die Sehenswürdigkeiten. Als Vorbereitung zu einem Besuch lassen sie sich lesen, viel mehr aber, um die Zeit zum nächsten Besuch in einer Stadt oder einem Land, das man selbst ins Herz geschlossen hat, zu überbrücken. "Gebrauchsanweisung für Lissabon" von Martin Zinggl bildet da keine Ausnahme.

    Zinggl schildert das, wofür Lissabon berühmt ist: Fado, Pasteis de nata, die hügeligen Altstadtviertel. Er verbindet das aber stets mit Episoden und Menschen, die dem Ganzen noch zusätzlich Leben einhauchen. Nach 19 Jahren von Besuchen in Lissabon beobachtet er auch die Veränderungen: erst der verfallene Charme, dann die zunehmende Entdeckung durch den Tourismus, Overtourism, Gentrifizierung, Hipstergizierung. Die Ein-Tages-Invasion von Kreuzfahrttouristen und die Verwandlung historischer Stadtviertel in Airbnb-Hochburgen, in denen sich die Einwohner nicht mehr die Miete leisten können.

    Auch da Umland von Lissabon findet einen Platz in diesem Buch, seien es die Wälder von Sintra oder die Strände rund um die portugiesische Hauptstadt mit ihren Buchten und Wellen, die so viele Surfer anziehen. Und zwischen aller Kommerzialisierung ist sie doch noch gelegentlich zu finden, die saudade, dieses melancholische Lebensgefühl der Stadt mit ihren steilen Kopfsteinstraßen, Treppen und miradouros, mit ihrem wunderbaren Licht und einem Charme, der -noch - an versteckten Orten der Vereinnahmung durch den Massentourismus trotzt.

    Für mich weckt dieses Buch jedenfalls Erinnerungen an die "Stadt des Lichts" und der blau-weißen Fliesen, die bis zum nächsten eigenen Besuch Lissabon-Feeling wecken.


  22. Cover des Buches James Bond - Golden Boy (ISBN: 9783401502991)
    Charlie Higson

    James Bond - Golden Boy

    (19)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Inhalt:
    In dem Jahr 1933 wird der junge James Bond von der Schulleitung Etons wegen der Ereignisse aus dem zweiten Band scharf gemaßregelt. Er soll sich in Zukunft von der Gefahr fernhalten. 
    Doch dann kommt der Lehrer Alexis Fairburn, der Leiter der Kreuzworträtsel-AG, nicht wieder. Bond ermittelt zusammen mit seinen Freunden wegen dem Verschwinden und schon bald stoßen sie auf versteckte Hinweise. 

    Fazit: 
    Das Buch war super und auch die Rätsel waren echt gut. Zeitweilen hat man sich manchmal echt gewundert wie Bond und seine Freunde die Rätsel so schnell lösen konnten - muss wohl an Eton liegen;)

  23. Cover des Buches Spione - Len Deighton: Eiskalt - Ian Fleming: 007 James Bond - Auf der griechischen Spur - Helen MacInnes: Entscheidung auf Delphi - Will Berthold: Spion für Deutschland - William P McGiven: Die Entführung des Ministers - 5 ungek. Romane (ISBN: B002WVIOP8)
  24. Cover des Buches James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes (ISBN: 9783966584951)
    Anthony Horowitz

    James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes

    (16)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Fleming's Bond ist tot. Lang lebe Horowitz's Bond!

    Der hervorragende britische Autor Anthony Horowitz (höchst erfolgreich mit seiner Jugendbuchserie "Alex Rider" sowie zwei "Sherlock Holmes"-Romanen, die er im Auftrag der Erben Sir Arthur Conan Doyle's verfasste) wurde von "Ian Fleming Publications" beauftragt, den 39. Roman (!!!) des legendären Geheimagenten James Bond zu verfassen.

    Horowitz placiert sein 007-Abenteuer in die Zeit unmittelbar nach dem spektakulären Fall "Goldfinger" und bringt neben 007 auch seine Liaison Pussy Galore wieder ins Rampenlicht.
    Bond brachte sie aus den Staaten nach London - doch ihre Zeit mit dem Agenten geht zu Ende, da der britische Geheimdienst Kenntnis von intensiven streng geheimen Testrennen eines russischen Rennwagens in der Tschechoslowakei des Jahres 1957 erfährt. Man wird hellhörig, als sich im Umfeld des Rennfahrers SMERSH (Smert Schpionam)-Schergen aufzuhalten beginnen...
    Was hat die russische Spionage- und Mordorganisation mit Rennsport zu tun?
    So wird James Bond an den Nürburgring entsandt, um dort den von der Sowjetunion geforderten Sieg ihres Fahrers zu überwachen. Dort trifft er auch auf die sehr emanzipierte und starke Jeopardy Lane, die an die Stelle Pussy's als Komplizin und Love-Interest tritt.
    Der britische Agent nimmt selbst an einem Rennen teil und entdeckt dabei einen hochrangigen russischen General und einen mysteriösen Koreaner miteinander im Gespräch...
    Eine Überprüfung weist den Koreaner als milliardenschweren Unternehmer namens Sin Jai-Seong - in der westlichen Welt Jason Sin genannt - aus... den Bond alsbald auch als gefährlichen Widersacher im Wettlauf von Ost und West um die Vorherrschaft im All identifiziert...
    Von England über Deutschland bis nach New York führen Bond's Versuche, die Welt wieder einmal vor den bösen Mächten zu retten... wo es zu einem dramatischen Pre-9/11 kommen soll...

    Natürlich bleibt Ian Fleming's großartige Gabe, detaillreich und atmosphärisch seinen Agenten in Szene zu setzen, unerreicht - aber Anthony Horowitz beweist großartiges Gespür und Talent, einen würdigen Nachfolgeroman zu präsentieren.
    Die lebenslange 007-Leidenschaft des Autors zaubert mit seiner Art des Schreibens eine wunderbare nostalgische Atmosphäre. Mit vielen Anmerkungen und Ausführungen bedient er gekonnt die "Die Hard"-Bond-Fans und versteht es doch, in das vorgegebene "Fleming-Korsett" auch seine eigene Note einfließen zu lassen.
    Kurzweilig und flüssig geschrieben lässt dieser Roman die Fadesse des Vorgängers William Boyd ("Solo", 2013) vergessen und knüpft an die herrliche Arbeit Jeffery Deaver's aus dem Jahre 2011 ("Carte Blanche") an.
    "Trigger Mortis - Der Finger Gottes" dürfte auch sehr viele andere 007-Romanfreunde begeistert haben, denn mittlerweile wurde der vorliegende Autor offiziell für einen weiteren Bond-Roman verpflichtet, der 2018 erscheinen soll.

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