Bücher mit dem Tag "jan"
40 Bücher
- Runa Winacht
Die Vampirprinzessin
(20)Aktuelle Rezension von: ZaliraDie Vampir-Geschichte mit historischem Hintergrund hat mich sofort angesprochen. Gerade weil ich dieses Jahr in Krumau war, hatte die Geschichte einen enormen Reiz. Auch wenn ich das Bild des mystischen Schlosses in Krumau mit dem der vielen Touristen, die ich bei der Besichtigung gesehen habe, nicht in Einklang kriege.
Was mir an dem Buch -neben dem schönen Cover- wirklich gut gefallen hat, sind die Figuren. Einerseits begleitet man Adela, die auf der Flucht von Tiro aufgegabelt und auf das Schloss gebracht wird, wo sie sich erst mit allem zurecht finden muss. Sie ist mutig und klug, und ich finde sie als weibliche Protagonistin unglaublich interessant, es macht Spaß ihr durch das Schloss und all die kniffligen Situationen zu folgen, in die sie gerät. Das genaue Gegenteil zu Adela ist der verschlossene Tiro, den ich ganz lange nicht durchschaut habe. Zu Beginn hatte ich auch so meine Probleme, ob ich ihn wirklich sympathisch finden sollte. Das wurde zwar besser, ganz warm geworden bin ich mit ihm aber immer noch nicht.
Hinter allem steckt ein dunkles Geheimnis, von dem man durch Tiro nur immer ganz wenig erfährt. So tappt man als Leser sehr lange im Dunkeln, was es mit Vampirgerüchten und Morden auf sich hat. Ich mag komplexe Geschichten, bei denen man mitdenken muss, und hier hat ist das durchaus gegeben. Bis zum Schluss war mir nicht ganz klar, wie alles genau in Zusammenhang steht. Umso besser fand ich es, dass letztendlich aber alles aufgelöst und alle offenen Fragen geklärt wurden.
Es gibt wirklich vieles, das mir an der „Vampirprinzessin“ sehr gut gefallen hat, wie das historische Krumau oder die Beziehung zwischen Adela und Tiro, allerdings hatte ich auch ein wenig Schwierigkeiten an der ein oder anderen Stelle. Das Buch kam mir teilweise sehr langatmig vor, da viel erklärt und bei den Hauptfiguren oft zu viele innere Monologe stattfanden. Für meinen Geschmack hätte man hier ein wenig kürzen können und trotzdem wäre der Sinn dadurch nicht verloren gegangen. Vor allem Adela denkt wirklich jede Kleinigkeit durch, analysiert Tiros Verhalten oder ihre eigenen Gefühle so lange, bis es wirklich jeder verstanden hat. Etwas prägnanter gäbe der Geschichte mehr Lesefluss.
„Die Vampirprinzessin“ wurde mir als Rezensionensexemplar von dem Autorenduo zur Verfügung gestellt. Deswegen ein großes Dankeschön dafür! Ich finde die Geschichte mit ihren Figuren sehr gut und der Schreibstil hat Potential. Nur aufgrund der Längen ziehe ich leider 2 Sterne ab. Das Buch hat mir aber an sich gut gefallen, sodass ich auch mal andere Bücher von Maria G. Noel und Runa Winacht lesen werde. - Nikki Deed
Gib niemals auf!
(10)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer*Abbruchrezension*
WARUM ICH ES LESEN WOLLTE...
Da ich Eiskunstlauf echt faszinierend finde, wollte ich auch Bücher über diesen Sport lesen, in Verbindung mit dem Klappentext klang "Liebe ist Schicksal" nach genau dem perfekten Buch für mich.
Da ich vom Cover nicht so angetan war, habe ich es mir nur als eBook geholt, worüber ich im Nachhinein froh bin,
WARUM ICH ES ABGEBROCHEN HABE...
Ich bin wirklich kein Fan davon, Bücher abzubrechen; ein schlechter Start kann ja nochmal umgewandelt werden. An einem Schreibstil, der nicht ganz meinem Geschmack trifft, kann man sich gewöhnen. Doch leider musste ich dieses Buch leider schon nach 5% abrechen.
Der Schreibstil hat mich einfach verrückt gemacht, bzw. die Darstellung der Dialoge. Man stelle sich einmal vor, eine 14 Jährige Teenagerin verliert von einem auf den anderen Tag ihre Eltern und nach nur 4 Wochen sagt man zu ihr: es wird Zeit darüber hinwegzukommen. Genau das hat mich so wütend gemacht - mal davon abgesehen, dass man wohl nie über den Tod seiner Eltern "hinwegkommt", sondern nur damit zu leben lernt. Außerdem fand ich die Szenen alle sehr unrealistisch wodurch das Buch immer nach 2-3 Seiten weggelegt habe und für die 5% eine Woche gebraucht habe.
Die Idee der Geschichte ist sicherlich toll gedacht und vielleicht hätte das Buch mich auch irgendwie nich überzeugen können, aber es hat mich leider wieder eher aggressiv gemacht, statt mich vom Alltag abzulenken, daher musste ich es leider abbrechen. - Kyra Groh
Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
(398)Aktuelle Rezension von: KapitelwanderinZeilenflüstern – Kyra Groh
Was für eine herzerwärmende Lovestory! Besonders schön fand ich, dass hier ein männlicher Hauptprotagonist gezeigt wird, der gebrochen ist. Es ist unglaublich stark, dass das Buch thematisiert, wie anstrengend Künstlerberufe sein können – für beide Geschlechter. Dass auch Männer sich mal verloren fühlen oder perspektivlos sein können, wurde hier sehr authentisch dargestellt.
Der Anfang und das Ende waren für mich persönlich etwas holprig. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, richtig reinzufinden, wahrscheinlich wegen der vielen abgebrochenen Sätze. Aber das Buch nahm schnell Fahrt auf, und der Mittelteil hat mich absolut überzeugt. Ich habe gelacht, fast geweint, als Noel weg war, und trotzdem hätte ich mir am Ende seine Perspektive gewünscht.
Mir hat es gefallen, immer zu wissen, was bei beiden los war. Dass diese Einsicht am Ende fehlte, war etwas schade – besonders in emotionalen Momenten hätte ich gerne mehr von seinen Gedanken erfahren.
Franka selbst hat mir sehr gefallen, wie sie heilen konnte. Ihre schwere Vergangenheit wurde durch ihr Wesen und die Unterstützung ihres Umfeldes viel leichter greifbar.
Die Bookish-Sprüche zwischendrin waren ein toller Bonus und haben das Lesen noch schöner gemacht.
Alles in allem ein sehr süßes Buch – ich bin gespannt auf Franka & Felix, über die man ja schon einiges in diesem Band erfahren hat.
- Bettina Belitz
Vor uns die Nacht
(220)Aktuelle Rezension von: wordworldAuf diese Geschichte bin ich auf einem Flohmarkt gestoßen und habe das gut erhaltene Printexemplar vor allem wegen des wunderschönen Covers mitgenommen. Der Titel steht schmucklos und in geschwungenen weißen Lettern im Mittelpunkt des Covers und wird von krakeligen blauen und weißen Blumen umrankt. Zusammen mit dem dunkelblauen Grund wirkt die ganze Komposition sehr edel und gleichzeitig dezent und ansprechend. Ich bin total begeistert von der Gestaltung! Auch innerhalb des Buches sind die Kapitelanfänge immer liebevoll verziert und mit seltsamen aber immer passenden Kapitelüberschriften versehen.
Erster Satz: „Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne.“
Mit diesem Satz beginnt diese seltsame Geschichte, von der ich ehrlich gesagt nicht so genau weiß, was ich von ihr halten soll. Sie ist auf jeden Fall sehr exzentrisch und mit ihrer düsteren, geheimnisvollen Grundstimmung und den ausschweifenden Metaphern oft knapp an der der Grenze zur Fantasy, sodass es mich zu keinem Zeitpunkt der Story gewundert hätte, wenn die Protagonisten plötzlich Flügel und Klauen bekommen hätten und weggeflogen wären. Dabei behandelt der Roman ein eigentlich reales Szenario. Die junge Archäologie-Studentin Ronia wird an Weihnachten von ihrem Freund Lukas verlassen - schon wieder - und muss nun ganz alleine das Fest in ihrer Pfarrerfamilie durchstehen. Als sie nach dem obligatorischen Gottesdienst zusammen mit ihrem besten Freund Jonas, den jeder für ihren perfekten Partner hält, von dem sie aber nichts will, in einer Bar einen jungen Typen trifft, schiebt sie ihre Faszination auf ihren Liebeskummer und den Drink, den sie sich auf den leeren Magen gegen den Kummer gegönnt hat. Doch je öfter sie ihm zufällig über den Weg läuft, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen ihr und dem eigenartigen, wunderschönen Mann mit der eleganten Körperhaltung und den uralten Augen. Dass er, den alle nur River nennen, einen schlechten Ruf hat, in der Drogenszene unterwegs sein soll und angeblich als Callboy arbeitet, kann Ronia schon bald nicht mehr davon abhalten, jeden Freitag auf eine Begegnung mit ihm zu hoffen...
"Eigentlich ist es ganz einfach - ich werde nichts weiter tun, als wie bisher joggen zu gehen. Den Rest entscheidet das Schicksal. Das zwischen Jan und mir wird niemals eine Beziehung. Es ist Lichtjahre davon entfernt. Und ich werde mich nicht verlieben. Es wird allerhöchstens ein Abenteuer. Das erste meines Lebens!"
Um zu verstehen, weshalb die Geschichte so entrückt wirkt, ist es notwendig, die besondere Erzählweise zu verstehen. Erzählt wird hier nicht wirklich stringent mit klarer Handlung und rotem Faden sondern vielmehr in einem Rausch aus kurzen einzelnen Szenen, die sehr oft die selbe Situation zeigen. Manchmal werden riesige Sprünge im Plot vorgenommen und wir sind plötzlich ein paar Monate weiter und außer den Freitagen scheint es irgendwann keinen anderen Tag der Woche mehr zu geben, der erzählt wird. Doch trotz dass es kein wirklicher Spannungsbogen gibt, hat diese Geschichte einen besonderen Sog und es wird nicht langweilig.
Aufgebaut wird dieser Sog in erster Linie durch die reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft. Man kann an der Schreibart definitiv ablesen, dass die Autorin ursprünglich aus der Fantasy kommt. So viele Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene habe ich lange nicht mehr bei einer Liebesgeschichte erlebt. Gleichzeitig hat die Geschichte durch die rasche, springende Erzählweise etwas Rauschhaftes, was auch gut damit zusammen passt, dass Ronia bald eine seltsame Abhängigkeit von River entwickelt. Dass sie sich wie an einer Droge berauscht, total von Sinnen ist, sich gleichzeitig immer weiter zurückzieht, alle anderen von sich stößt, Verpflichtungen, Freude, Familie vernachlässigt und es ihr auch gesundheitlich immer schlechter geht, hat dabei für viele Stirnrunzel-Momente bei mir geführt. Diese seltsame Mischung aus erotischer Anziehungskraft, Kontrollverlust, Rausch, Schmerz und Liebe las sich nicht gerade wie ein besonders gesundes Verhältnis.
"Ich bin anders. Aber es ist nicht nur Schmerz und Verzweiflung und Sehnsucht was mich um meinen Verstand bringt und jene Gesetze auf den Kopf stellt, die bisher ewige Gleichgültigkeit hatten. Es ist etwas Echtes, Wahres darin, das ich leben muss, weil ich sonst nie mehr glücklich werde. Ich muss diesen Weg gehen. Zu diesem Weg gibt es keine Alternative - selbst wenn er mich umbringt, sodass ich irgendwann nur noch existieren, aber nie mehr liebe und lebe. Ich bin vollkommen ausgeliefert."
Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass ich trotz meiner Faszination für die Düstere, Rauschhafte der Geschichte nicht ganz warm mit ihr werden konnte. Vielleicht liegt es aber auch an der Protagonistin, zu der ich die ganze Zeit über eine deutliche Distanz hatte. Ronia ist eine sehr eigensinnige Frau, deren viele abgefahrene Gedanken oft überspitzt, unreif, sehr sprunghaft wirken, sodass sie beim Leser nicht ganz ankommen. Auch wenn sie wirklich keinem Klischee entspricht und alles versucht um unabhängig und erwachsen zu sein, ist sie mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen und ich konnte an vielen Stellen verstehen, warum ihre Exfreunde sich immer von ihr getrennt haben. Sie ist exzentrisch, anspruchsvoll, anstrengend und definitiv ganz anders als andere Protagonistinnen, die ich schon begleitet habe. Sie war definitiv ein sehr spannender Charakter, gemocht habe ich sie aber nicht wirklich.
"Denkst du an mich?", flüstere ich in die Dunkelheit und lausche, als könne ich die Antwort hören, wenn ich nur leise und aufmerksam genug bin. "Denkst du jetzt auch an mich?" Erst im Morgengrauen glaubte ich ein Ja zu fühlen, irgendwo zwischen Wachen und Schlaf, und ergebe mich dankbar seinem süßen, beruhigenden Rausch."
Auch Jan ist irgendwie ein wenig seltsam und kein wirklicher Sympathieträger. Er ist sehr attraktiv, sich dessen aber auch bewusst und setzt seinen Körper als Waffe ein. Sein offener Umgang mit Drogen, sein selbstgerechtes Verhalten und die irgendwie nicht ganz stimmigen Umstände seines Lebens machten es mir wirklich schwer, ihn zu mögen.
"Jan umarmt mich - und in diesem Augenblick ist er alles für mich, Geliebter, Freund, Bruder, Engel. Seelengefährte. Zu viel und zu schön. "Ich liebe dich", denke ich, so aufrichtig und rein, dass ich nicht einmal erschrecke. Es ist so, ich kann nichts dagegen ausrichten. Ich habe es mir nicht ausgesucht aber es ist da. Schon wieder erleuchten die Worte meinen Kopf, mein Herz und meinen Bauch, schlicht und unmissverständlich. Ich liebe dich. Ahnt er es?"
Dazu kommt, dass ich die ganze Zeit über auf eine krasse Wendung gewartet habe, die die ganzen geheimnisvollen Anspielungen erklären und dann am Ende von der "großen Enthüllung" sehr enttäuscht war, da hier eine ganz neue Thematik mit rein gebracht wird, ohne dass sie wirklich für die Story genutzt wird. Sehr witzig ist, dass ich eben erst bemerkt habe, dass "Mit uns der Wind", welches ich vor Jahren ebenfalls mal gelesen habe, mit dieser Geschichte in Verbindung steht. Schon damals wusste ich nicht genau was ich von der Autorin und ihrem Stil halten soll, doch dieses andere Buch ist auf seine seltsame Art und Weise definitiv gelungener und stimmiger als diese Geschichte!
Fazit:
Die reine, poetische Sprache und der sprunghafte Erzählstil der Autorin haben einen starken Sog und eine Faszination für das Düstere, Rauschhafte der Geschichte bei mir ausgelöst. Aufgrund der eher unsympathischen Charaktere und einer eher schlechten als rechten Auflösung am Ende konnte mich diese exzentrische Geschichte aber alles in allem nicht überzeugen. - Linus Geschke
Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)
(154)Aktuelle Rezension von: ZahirahMit „Das Lied der toten Mädchen“ liefert der Autor bereits den dritten Band um den Kölner Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt „Mütze“ ab. Auch diesmal nimmt sich Jan eines ungelösten Kriminalfalls an, über den er später in seiner gleichnamigen Rubrik schreiben wird.
Linus Geschke versteht es meisterlich den Leser von Anfang an in die Geschichte „hineinzuziehen“. Das geschieht nicht nur durch seinen flüssigen Erzählstil. Nein auch die Story an sich und das überzeugende Ermittler-Duo tragen ihren Teil dazu bei. Ein ungelöster Kriminalfall treibt Jan und Stefanie bei ihren Recherchen diesmal direkt in die Arme des Verfassungsschutzes. Es geht um Macht, Rache, Geld und Sex. Und dieses doch wieder sehr komplexe Konstrukt hat der Autor super verflochten, so dass sich der Spannungsbogen bis zum explosiven Ende halten kann.
Kurzum: Dies ist ein absolut lesenswerter Krimi mit einer gut konstruierten Handlung und einem tollen Ermittler-Duo, welches durch ihre unterschiedlichen Charakteren der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
- Bernie Su
Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet
(69)Aktuelle Rezension von: Laura-SonnenblumeIch hatte vorher große Sorge, dass das Original kaum noch zu sehen sein wird und nur die Hauptstory übernommen wurde. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch hält sich in einem wundervollen und vor allem auch humorvollen Maß an den originalen Roman.
Immer wieder kleine Anspielungen an das Original haben mir das Lesen versüßt und das Buch wirklich aufgewertet.
Der Erzählstil, in Form von Tagebucheinträgen, ist einfach mal etwas anderes und gut zu lesen.
Generell ist es sehr flüssig geschrieben, doch war es mir gerade in der Mitte sehr langatmig.
Trotzdem ein schönes Buch für zwischendurch und vor allem auch lesbar ohne die Videos geschaut zu haben.
Mit den Videos in Kombination - Ein außergewöhnliches "Crossover" und eine schöne Ergänzung! - Fine Sturm
Auf sieben Beinen
(94)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDas Cover ist sehr schön gestaltet und passt toll zum Inhalt.
Die Protagonisten sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben und auch in ihren Charakteren toll ausgearbeitet.
In einem wunderbaren und empathischen Schreibstil hat mich die Autorin sehr gefesselt, zumal es der erste Roman ist. den ich von ihr gelesen habe.
Ein sehr gesellschaftskritisches Thema wurde hier sehr authentisch umgesetzt, nämlich die eigene Akzeptanz und die der Gesellschaft einer sichtbaren Behinderung, die keinem Schönheitsideal entspricht aber auch der Umgang damit.
Sie ist Scham besetzt, macht unendlich einsam und sorgt letztendlich für Depressionen und ein sehr schwaches Selbstwertgefühl.
Wenn man den Titel genau liest und interpretiert, weiß man als Leser worum es geht.
Einige unverhoffte Wendungen verleihen der Geschichte außerdem einen guten Spannungsbogen und führen zu unerwarteten Turbulenzen.
Auch die Schuldfrage und Vergebung ist hier von großer Bedeutung, denn wie es das Schicksal oft will, schließt sich ein Kreis voller Dramatik und Emotionen zu einem wunderbaren Ende.
Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn dieser Roman macht Mut und Hoffnung, ist tiefgründig und trotzdem schön zu lesen.
Vielen Dank
- Jando
Die Chroniken der Windträume
(69)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Die Chroniken der Windträume“ von Jando ist ein modernes Märchen, das mich wie schon zuvor „Sternenreiter“ & „Traumflieger“ total in seinen Bann gezogen, verzaubert und sehr berührt hat. In „Die Chroniken der Windträume“ haben sowohl Tom, als auch sein Sohn Jan eine Begegnung mit dem Herrn der Winde, beide jeweils zu einer Zeit der Trauer und des Verlustes. Beide stehen an einem Punkt in ihrem Leben, den es zu bewältigen gilt und diese Zeit und die damit verbundenen Gefühle und Brücken, die es zu überwinden gilt, erlebt man hier mit. Da ich mittlerweile schon das aktuelle Buch von Jando zuliegen habe ("Im Himmel gibt es einen Bahnhof") und mich schon sehr aufs lesen freue, dachte ich nutze ich die Chance und schreibe vorher noch ein bisschen was zum vorheriegn Werk aus Jandos Feder. Jando erschafft hier nämlich wieder einmal ein Märchen für Erwachsene, das ganz offen und ehrlich mit dem Schmerz und der Thematik eines Verlustes umgeht und dennoch so viel Hoffnung schenkt, dass ich gar nicht weiß, ob mein Tränchen, das ich am Ende geweint habe aus Mitgefühl oder purer Hoffnung war. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem und wieder einmal ist es so, dass dieses Buch mir etwas ganz besonderes mitgegeben hat. Neben der Hoffnung, ist es nämlich der Glaube an die Träume, der in meinem Herzen ein ganzes Stückchen gewachsen ist und das fühlt sich bei jedem lesen des Buches immer wieder unwahrscheinlich schön an! - Katharina Peters
Leuchtturmmord
(120)Aktuelle Rezension von: HeartsdelightDas Buch startet damit, dass eine junge Frau am Leuchtturm tot aufgefunden wird. Romy Beccare ermittelt und kommt nur langsam vorwärts. Sie findet heraus, dass die Frau früher einer Clique angehörte, von der auch andere bereits nicht mehr leben. Dennoch ergibt sich keine klare Spur. Parallel dazu bewegt sich Jan Riechter im Boxmilieu und sucht nach den Drahtziehern für illegale Boxkämpfe, die schon mehrmals tödlich ausgingen. So wechselt man beim Lesen zwischen diesen beiden Fällen hin- und her. Am Schluss hängen sie aber miteinander zusammen.
Das Hin- und Her der beiden parallel verlaufenden Geschichten sowie die vielen Figuren liessen mich mit der Zeit ermüden. Ich las die Geschichte weniger gerne als andere Bücher von Katharina Peters. Gewisse Ansätze waren spannend, führten dann aber dennoch wieder in eine andere Richtung. So konnte mich die Story nicht richtig packen. Die angenehme Sprache und die sympathischen Protagonisten haben mir aber wie immer gefallen.
- Anne Mette Hancock
Grabesstern
(95)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Vermisstenfall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?
Heloise ist Anfang Vierzig und arbeitet als Investigativ-Journalistin bei einem Magazin in Kopenhagen. Den Kontakt zu Jan Fischhof hat sie aufgenommen, um einen Artikel über Sterbebegleitung zu schreiben. Den "Job" hat sie durch Erik Schäfers Frau Connie bekommen, die ebenfalls als Sterbebegleiterin arbeitet. Jan hat Krebs und außerdem fortschreitende Demenz, aber auch noch klare Momente. Seine Andeutungen wecken Heloises Instinkt und sie würde viel lieber über den alten Fall des vermissten Mädchens schreiben. Ihr Chef ist davon nicht begeistert. Trotzdem macht sie sich auf nach Jütland und wühlt in Fischhofs Vergangenheit.
So ganz wurde ich mit Heloise und auch mit Erik Schäfer nicht warm, aber das Problem habe ich häufig mit den Figuren in skandinavischen Krimis.
"Grabesstern" ist der dritte Teil der dänischen Krimireihe und vielleicht lag es daran, dass ich anfangs nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen bin, weil ich die ersten Teile nicht kenne. Jedenfalls kam erst mal keine richtige Spannung auf und ich hatte tatsächlich schon überlegt, das Buch erst mal zur Seite zu legen. Aber dann nahm die Geschichte doch noch Fahrt auf und zum Ende hin gab es auch noch eine überraschende Wende, die ich nicht erwartet hätte. Der Schreibstil war okay für mich, die Kapitel haben eine angemessene Länge.
Was allerdings mal wieder nicht passt, ist der deutsche Titel. Wofür soll "Grabesstern" stehen? Der Originaltitel lautet "Pittbull" und wer das Buch gelesen hat, weiß, dass das passt wie die Faust aufs Auge.
Das Buch habe ich übrigens auch bei bookbot.de erstanden. - J. Kenner
Dirty Secrets
(111)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchDallas und Jane sind laut New Yorker Gesetz miteinander verwandt, so dass ihre Gefühle tabu und sogar strafbar sind. Doch die Anziehung ist seit Jahren unverändert stark.
Dallas und Jane sind Adoptivgeschwister und hatten die letzten 17 Jahre nur den nötigsten Kontakt, doch plötzlich zwingen Enthüllungen um ihre Vergangenheit beide zu einem engeren Kontakt. Dabei müssen sie nicht nur ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten, sondern müssen auch mit dem Knistern und der starken Anziehung zurechtkommen. Beide haben ihren eigenen Weg gefunden, damit umzugehen. Doch können diese Wege nicht unterschiedlicher seine.
Ich liebe alles was es rum um das Stark-Universum gibt und war daher gespannt auf die Geschichte von Dallas und Jane. Und ich wurde nicht enttäuscht, der Schreibstil ist wie immer toll und die Autorin schafft es sexy, sinnliche Szenen mit einer Spannung zu kombinieren. Dallas und Jane sind starke Charaktere, die nach diesem Erlebnis an sich wachsen und eine Stärke zeigen, die zu bewundern ist.
Toll fand ich den Rückblick in die gemeinsame Vergangenheit der Beiden. Manchmal war es etwas irritierend bei welchem Protagonisten wird gerade sind, da die Kapitel dies nicht kennzeichnen.
- Amy Achterop
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss
(151)Aktuelle Rezension von: JackolinoBei "Tödlicher Genuss" handelt es sich um den ersten Fall der Hausboot-Detektei. Arie ist ehemaliger Polizist, seine Mitstreiter hat er sich zum Teil in Gerichtsprozessen gesucht, sie sind also schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten.
Im ersten Fall geht es um eine Hochzeit im Haus einer stadtbekannten und einflussreichen Persönlichkeit, die Tochter will heiraten und zwei Köche sollen gegeneinander antreten, um dann zu entschieden, wer den Auftrag für das Hochzeitsmenü erhält. Die besondere Herausforderung ist dabei die Entwicklung einer Nachspeise, die es noch nie gegeben hat.
Femke Baas und Gabriel Petit nehmen die Herausforderung an, jedem der beiden Spitzenköche steht aber privat das Wasser bis zum Hals, so dass sie auf diesen Auftrag dringend angewiesen sind. Gabriel Petit beauftragt sogar die Hausboot-Detektei, die Aktivitäten seiner Konkurrentin im Auge zu behalten. Arie und seine Truppe sind zwar nicht stolz auf solche Spitzeldienste, aber sie brauchen ebenfalls ein paar Einnahmen und so erklären sie sich zur Zusammenarbeit bereit.
Natürlich bleibt die Konkurrenzsituation zwischen den beiden Köchen nicht ohne Folgen und die Hochzeit wird zu einem größeren Desaster. Tote gab es schon vorher und so ermittelt die Hausboot-Detektei mit der Polizei zusammen nun in einem Mordfall.
Arie muss dummerweise gegen den Kommissar antreten, der ihm seine Frau ausgespannt hat und dem er es verdankt, dass er seinen Job verlor. Er hatte ihn in flagranti ertappt und ihm die Pistole an die Stirn gehalten.
Ich fand einiges in diesem Fall reichlich unübersichtlich, das Buch war zu Ende, als der Fall für mich noch gar nicht ganz geklärt war.
Die Zusammensetzung der Hausboot-Detektei lässt aber für die nächsten Fälle noch einiges an Überraschungen vermuten. Schon jetzt kann ich sagen, dass mir vor allem Isa gut gefällt. Maddies Schwester hat mit Einschränkungen zu kämpfen, ist aber eine begnadete Designerin und will unbedingt ins Modebusiness. Ich traue ihr zu, dass sie es auch schafft.
- Eve Langlais
Die Frau des Kodiakbären: (Kodiak's Claim German Translation) (Kodiak Point 1)
(28)Aktuelle Rezension von: rita_andotherstoriesIch kannte bisher kein Buch der Autorin und war überrascht, was mich erwartet und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es war unterhaltsam, kurzweilig, sexy und aufregend.
Natürlich weiß man, so im Großen und Ganzen, wie die ganze Geschichte ausgehen wird, aber der Weg dorthin war doch spannend.
Ich fand die beiden Protas echt super, und hatte meinen Spaß mit ihnen. Der Bär und das Stadtmädchen, welches aber auch Brüllen kann.
Froh war ich, dass es kein ewiges Hin und Her gab, dafür aber etwas Drama, das gehört dazu. Und echt gut aufgebaut, sodass ich gern wissen möchte, wie es weiter geht.
Für die beiden ist die Story allerdings mit dem Buch vorerst abgeschlossen, aber der ganze Plott beginnt jetzt erst so richtig. Und besonders nach dem Epilog möcht ich gern wissen, was auf die Bären, Elche, etc. noch alles zukommt.
Eine tolle, heiße Story, wo man sich jetzt natürlich keinen Tiefgang erwarten darf, aber gute Unterhaltung :)
- Sebastien de Castell
Spellslinger – Karten des Schicksals
(48)Aktuelle Rezension von: Bookfan_98Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.
Der Beginn war zwar vielversprechend, aber leider wurde das Buch im Verlauf der Geschichte immer schwächer.
- Anette Göttlicher
Mensch, Paul!
(66)Aktuelle Rezension von: harakiriTut sies oder tut sies nicht?
Bis zuletzt lässt die Autorin die Frage offen.
Maries Ex, der ihr immer noch im Kopf herumgeht zieht bei ihr gegenüber ein und bei Marie beginnt es wieder zu kribbeln.
Irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin das selbst erlebt hat. Denn wie sonst könnte man so vom Auf und Ab der Gefühle schreiben, die einen überfallen, wenn man den Ex nach langer Zeit wieder sieht. Soll ich wieder was mit ihm anfangen oder lieber nicht?
Paul kommt in dieser Story nicht so gut weg, wirkt eher unsympatisch. Dafür sind die anderen Charaktere ganz nett, bleiben aber oberflächlich. Bis auf Franziska, Maries Tochter. Die belebt die Szenerie durch ihre nette kindliche Sprache.
Trotzdem ist das Buch herrlich leicht zu lesen und man möchte quasi eingreifen und Marie auch ne Nachricht aufs IPhone schicken: tus nicht!! - Lina Zimmer
Suse, liebe Suse: Ein humorvoller Liebesroman
(12)Aktuelle Rezension von: MelusinesWeltÜber das Buch:
"Guten Morgen, ich bin Suse." (Zitat, Buchanfang) In ihrem Debut-Roman "Suse, liebe Suse" schreibt Lina Zimmer über eine Frau, die fest im Leben steht - mit allen ihren Sorgen und Sehnsüchten. Sie ist gerade 34 Jahr alt geworden und wartet darauf, dass Jan ihr nach neun Jahren einen Heiratsantrag macht. Auch wünscht sie sich ein Baby. Natürlich kommt alles anders, als sie es sich gewünscht hat... Sie schreibt sich eine To-Do-Liste und will ihr Leben vneu ordnen. Das Buch ist aus Sicht der Protogonistin Suse geschrieben, welche die Leser direkt anspricht und an ihrem Leben und ihrer chaotisch-humorvollen Gedankenwelt teilhaben und durch den Humor natürlich öfter schmunzeln lässt.
Mein persönliches Fazit:
Das Leben läuft nicht immer oder eigentlich fast nie nach Plan, dass muss Suse in dieser Geschichte feststellen. Ich mag diese Art von Geschichten sehr, wenn sie mit Humor und (huch, darf ich das sagen??) gutem Ende sind. Dieser Roman erfüllt alles. Anfangs tat ich mich mit dem Schreibstil etwas schwer, kam aber nach und nach in die Geschichte hinein. Einen kleinen Abstrich vielleicht dafür, dass mir das Ende zu plötzlich kam und ich es nicht richtig genießen konnte.. Alles in Allem ein gelungener Debut-Roman.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 möglichen Hochzeits-Sterne.
Die komplette Rezi findest du auf meinem Blog Melusines-Welt.blogspot.de
Liebe Grüße, deine Biggi - Deborah Moggach
Tulpenfieber
(47)Aktuelle Rezension von: kassandra1010In Amsterdam im Jahr 1636 heiratet die junge Sophia den reichen Cornelius, nachdem dessen Frau und Kinder verstorben sind. Der dreißig Jahre ältere Witwer liebst seine hübsche Sophia über alles.
Jan van Loos soll von den beiden ein Portrait malen. Die junge Sophia hat es ihm angetan.
Auch für Sophia ist das eine wahre Abwechslung. Langweilt sie sich sonst in diesem Haushalt zu Tode.
Den einzigen engen Kontakt hat sie zu ihrem Hausmädchen Maria, die sich unsterblich in den Fischhändler Willem verliebt hat und der ihr eines Abends einen Heiratsantrag macht.
Während Sophia mit dem Maler eine Affäre beginnt, wird Maria unerwartet schwanger. Doch ihr Verlobter Willem ist verschwunden. Sophia sieht in der Schwangerschaft die Lösung all ihrer Probleme, während Maria darin das Ende ihres Lebens sieht.
Jan und Sophia spinnen ein Netz aus Lug und Betrug und das auf dem Höhepunkt des Tulpenfiebers. Obwohl Jan mit seiner Malerei nicht schlecht verdient, reicht es nicht, um ihren Plan vollständig in die Tat umzusetzen. Die beiden setzen somit alles auf eine ganz besondere Tulpenzwiebel.
Deborah Moggach weckt mit ihrer Geschichte Begierde, Verrat und Vergeltung in den Menschen. Jan, der vor verzweifelter Liebe zu Sophia den Kopf und somit alles andere verliert, zeigt uns, wie machtvoll Liebe sein kann. Mir persönlich war die Geschichte zu sehr vorhersehbar und zu kurzweilig. Für so viel Verrat hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Dramatik am Ende gewünscht.
- Kari Lessír
Blind Date mit der Liebe
(47)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsIm Großen und Ganzen hat mir die Geschichte von Nina und Jan recht gut gefallen, vor allem der Einblick in den Alltag eines Sehbehinderten fand ich interessant und gut umgesetzt. Dass es hier einige Konfliktpunkte mit der Außenwelt und vor allem in Bezug auf die Liebesgeschichte zwischen einer Sehenden und einem Blinden gibt, war vorhersehbar.
Die Umsetzung dieser Konflikte, in Form eines Rivalen, der sich nicht nur abwertend äußert, sondern gar zu gewaltsamen Mitteln greift bis hin zu Freiheitsberaubung, fand ich übertrieben dramatisch.
Für zwischendurch fühlte ich mich aber weitestgehend gut unterhalten.
- Claudia Thesenfitz
Sylt oder solo
(62)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteSchon nach den ersten paar Seiten ist klar, dies ist ein "Feel-Good-Roman". Nina ist extra für ihren Freund nach Sylt gezogen um mit ihm dort eine Surfschule zu gründen.
Dank eines unerwarteten Erbes ist dies auch möglich. Die erste Zeit läuft alles super und Nina schwebt auch Wolke sieben. Doch ganz langsam schleicht sich in der jungen Liebe der Alltag ein und es treten Probleme auf. Jens wird schlampig, kritisiert Nina und wird plötzlich zum Macho.
Als er dann auch noch vorschlägt, sein Medizinstudium weiter zu machen und dass er selbstständig sein möchte, schrillen bei Nina sämtliche Alarmglocken.
Es folgt ein großer Streit und Jens ist weg. Nina steht unter Schock und hat riesigen Liebeskummer. Sie will Jens zurück und beschließt um ihn zu kämpfen.
Sie fährt zu ihm um ihn zu überraschen, hier stellt sie fest, dass es bereits eine Andere gib. Die Beziehung ist am Ende. Nina fliegt darauf hin zu ihrer Mutter und dort erfährt sie etwas völlig unerwartetes....
Liebe, Herzschmerz, Drama und Chaos pur. Man lacht, leidet und hofft mit Nina mit.
Ein wundervoller Roman für den Urlaub. Ich habe mich bestens unterhalten.
- Hera Lind
Mein Mann, seine Frauen und ich
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs geht um eine Frau, Nadia, die schon eine Ehe hinter sich hat, und ein unabhängiges Leben führt, lernt durch Hinzutun von Freunden einen Moslem, Karim, kennen. Sie verlieben sich. Was dann passiert, ist fast unvorstellbar! Karim trägt sie auf Händen. Als Nadia erfährt, dass er schon verheiratet ist und Kinder hat und heiratet sie ihn trotzdem, weil im Islam die Liebe ohne Ehe verboten ist, wie ihr Mann zu verstehen gebt. Die Liebe ist zu starkt. Sie gibt sogar alles auf: Heimatort, Familiennähe, Beruf, Selbstständigkeit... und zieht mit ihm in den Oman. Die erste Frau bleibt mit Kindern in Deutschland. Im Oman darf Nadia nur noch verschleiert aus dem Haus. Und dann zieht die erste Frau auch noch in die Nähe. Und weil das noch nicht genug ist, bringt ihr Mann plötlzich eine neue, dritte Ehefrau ins Haus. Wie Nadia wohl nun reagiert und wie es mit ihr und Karim weitergeht, sollte man selbst lesen.
- Amy Achterop
Die Hausboot-Detektei - Tödliche Blüten
(16)Aktuelle Rezension von: RAMOBA79Es geht weiter mit den Ermittlern der Hausboot-Detektei!
Das Buch gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil ist leicht und sehr gut zu lesen. Man fliegt quasi durch die Kapitel...
Es beginnt quasi damit, dass eine Horde von Wüstlingen mehrere Tulpenbeete vernichten...
Daraufhin werden die Detektive mit ihrer tollen Art aktiv.
Sie haben es mit kauzigen "Tulpen-Leuten" zu tun.
Mit einer verschwundenen Frau, die auf der Suche nach ihrem Bruder ist, der ausgewandert ist.
Wirklich erfrischend.
Was mich aber wirklich erstaunt hat, es ging garb nicht wirklich um die Tulpen, oder um die Wühlmäuse, die für das Tulpenmassaker zuständig waren. Es ging auch nicht um die Klimaaktivisten, die die Wühlmäuse losgelassen haben.
Es ging um etwas so viel schlimmeres...
Da zieh ich meinen Hut, so ein Thema um etliche Umwege zu erreichen und dabei noch relativ feinfühlig vorgegangen zu sein!!!
Da bin ich jetzt schon wieder gern beim nächsten Band dabei, der im Herbst erscheint!
- Catharina Clas
Wir zwei für immer
(9)Aktuelle Rezension von: Ann-MaryDie 17-jährige Klara lernt auf der Abschlussfeier der Seemannsschule den attraktiven Seemann Jan kennen, die beiden kommen ins Gespräch, verbringen den Abend zusammen und als krönenden Abschluss kommen sie sich näher und Klara erhält endlich ihren ersten Kuss. Um Klara ist es sofort geschehen, für sie ist klar auch wenn sie in den kommenden Monaten über tausende von Kilometer getrennt sind Jan und sie gehören zusammen.Jan sieht die ganze Sache etwas anders, er findet Klara nett und hübsch auch hat er den Abend mit ihr sehr genossen, jedoch möchte er ungebunden bleiben und sich voll und ganz auf seinen Beruf als Seemann konzentrieren.
In den kommenden Monaten schreiben sich die beiden regelmäßig Briefe, hin und wieder telefonieren sie auch miteinander und als Jan dann endlich wieder im Heimathafen einläuft bittet er Klara sogar um ein Treffen. Klara ist hin und weg, legt all ihre Hoffnung in dieses Date und wird dann doch bitter enttäuscht.
Ab diesem Moment herrscht absolute Funkstille zwischen ihnen, beide versuchen nach vorne zu schauen, müssen sich aber schon nach kurzer Zeit eingestehen dass sie einander einfach nicht vergessen können…
Fazit:
Cover:
hübsches Cover, das zum Träumen einläd und den Inhalt des Buches wiederspiegelt
Schreibstil:
sehr angenehmer gut zu lesender Schreibstil, perfekt für ein Jugendbuch
Inhalt:
Wir zwei für immer ist eine Liebesgeschichte wie sie auch durchaus im normalen Leben vorkommen kann. Zwei Menschen treffen aufeinander, lernen sich kennen und am Ende interpretiert eine Person mehr in diese „Beziehung“ als die andere. So ergeht es auch Klara in dieser Geschichte. Als unerfahrener Teenager, der mit 17 Jahren noch ungeküsst ist lernt sie Jan kennen und verliert sofort ihr Herz an ihn. Während Klara noch sehr naiv und unerfahren ist weiß Jan ganz genau was er möchte, er hat kein Problem damit seinen Spass zu haben, binden möchte er sich jetzt jedoch noch nicht…
Während mir Klara durchweg sympathisch war veror Jan im Verlauf dieser Geschichte einige Sympathiepunkte, die er sich aber zum Ende hin zum Glück wieder zurückerobern konnte. Beide Charaktere machen im Verlauf dieses Buches eine enorme Entwicklung durch… Klara wird vom schüchternen, naiven Teenager zur selbstbewussten jungen Frau, Jan durch seine Schiffsreisen zum erwachsenen Mann, der bei Landgang haufenweise gebrochene Herzen hinter sich lässt, sich jedoch zur Mitte des Buches eines Besseren besinnt und endlich auf sein Herz hört.
Die Entwicklung dieser beiden jungen Leute und ihr erwachsenwerden mit zu verfolgen hat mir sehr gefallen, ein bisschen fühlte man sich hier selbst an seine eigene Jugend erinnert. Auch der Verlauf der Geschichte und die Wende zum Schluss, mit der ich so nie gerechnet hätte konnten mich absolut überzeugen. Einen weiteren Pluspunkt gibt es von mir für die wunderschön und ausführlich beschriebene Landschaft, gerne wäre ich mit Jan auf einem der Schiffe unterwegs gewesen und hätte all das mit eigenen Augen gesehen. Mich konnte diese Liebesgeschichte wirklich von Anfang an fesseln, daher vergebe ich hier auch volle 5 Sterne!
- Corina Bomann
Die Sturmrose
(245)Aktuelle Rezension von: Armillee7:18h. Hervorragend gelesen von Elena Wilms.
Das ist mein 2. Buch dieser Autorin und ich muss sagen, dass sie es sehr versteht, die Protagonisten mit Leben, Gefühlen und Hintergrund zu füllen.
Wie so viele Andere aus der schweren Zeit, als die Mauer noch stand, versucht Annabell mehr über die Vergangenheit heraus zu finden. Einer Zeit, als die Stasi noch alles beherrschte und Bespitzelungen / Denunziantentum an der Tagesordnung war. Mit den Anstoß dazu gab ein Fund auf dem Schiff Sturmrose, dass sie mit einem Partner (Christian) gekauft hatte. Es war ein Brief...von Lea - einem Flüchtling aus der DDR - an Bob.
Annabell selbst wurde als 6jährige adoptiert, weil ihre Mutter ein Republikflüchtling war. Sie hat sich 'rübergemacht'. Aber stimmte das auch ?
Die einfühlsamen Handlungsstränge sind einmal die Gegenwart, wie es mit dem Schiff und im Privatleben (der Ex + Christian) weiter geht und mehrere Stationen in die Vergangenheit. Das sind Christian (auch ein Flüchtling), Georg Palatin, der ehemalige Kapitän und zuletzt Sylvia Thalbach, die Mutter Annabells.
Am Ende bleiben keine Fragen offen. Ich hätte mir mehr Infos zum Umbau der Sturmrose gewünscht und mehr Hafenflair.
- Jennifer B. Wind
Wer mordet schon in Niederösterreich?
(26)Aktuelle Rezension von: Booky-72Elf kurze Krimis, die gut verflochten sind mit den dazugehörigen Ausflugstipps, nach Art eines Reiseführers. Kann man gern alles bereisen, wenn es da nur nicht zu kriminell wird…
Hat mir gut gefallen und kann die Vorlage für einen spannenden Urlaub bieten. 4 Sterne dafür.























