Bücher mit dem Tag "jane austen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jane austen" gekennzeichnet haben.

217 Bücher

  1. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Das Buch konnte mich nicht abholen, die Geschichte war sehr vorhersehbar und die Tiefe hat gefehlt.
    Für mich waren die Charaktere sehr oberflächlich gehalten.
    Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen, das Buch hat sich sehr gut lesen lassen.

  2. Cover des Buches Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich (ISBN: 9783404179800)
    Mary E. Garner

    Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Karins_Buecherwelten

    Rezension 

    Das Buch der gelöschten Wörter – der erste Federstrich

    Mary E. Garner

    ET:04/20  im Bastei Lübbe Verlag 


    ❤️

    Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung Mrs. Gateway's Fine Books verirrt und dort einem mysteriösen Gentleman begegnet. Der attraktive Fremde geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch da ist auch der grimmige und unnahbare Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr ...

    ❤️

    Meine Meinung:

    Dies ist der erste Teil der Fantasy  Reihe aus der Bücherwelt Reihe. Die anderen beiden Teile habe ich ,im letzten Jahr gelesen. Es fasziniert mich einfach wenn eine Geschichte , sich  um Bücher dreht. Doch diese Welt hier ist viel mehr.Hier geht es um Hope Turner , eine 42-jährige Frau ,die Bücher schon immer begeistert haben. Hope landet eines Tages unbeabsichtigt,in einer Buchhandlung und ahnt nicht, welche Abenteuer ihr bevorstehen.Ihr bisheriges Leben war bisher alles andere als spannend und romantisch.Der Schreibstil ist flüssig und die Szenen sind bildhaft beschrieben.Ich fand es einfach ein Genuss,die Roman Figuren zu begleiten. Hier werden dem Leser sehr viel Spannung, Humor und auch unerwartete Wendungen präsentiert.Auch wenn dieser erste Teil mit ein paar Längen aufwartete, wird der Leser mit diesem Buch und den Folgebänden nicht enttäuscht .Es war einfach großartig in diese Welt einzutauchen.4,5/5



  3. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.076)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Das Buch Stolz und Vorurteil von Jane Austen ist ein zeitloser Klassiker. Ich habe dieses bereits mehrmals gelesen. Gesellschaftlicher Druck ist ein Thema, die heute noch weit verbreitet ist. Ich kann dieses Buch jeden weiterempfehlen!

  4. Cover des Buches Zeitenzauber - Das verborgene Tor (ISBN: 9783843210898)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Das verborgene Tor

     (693)
    Aktuelle Rezension von: Izi_bell

    Nach dem schrecklichen Auftrag verziehen sich Anna und Sebastiano nach London für einen Kurzurlaub, leider haben sie da die Rechnung ohne die Alten gemacht die sie mal wieder auf einen höchst geheime Reise in das Jahr 1813 schicken. 

    Doch schnell bemerken Anna und Sebastiano das dieser Auftrag ganz anders ist als die zuvor, sie bekommen eine Riesen Villa, ein Landhaus und ein riesen Vermögen um die Aufgabe zu erledigen und es wird schnell klar das der Auftrag was mit einem der höchsten Adligen zu tun hat.

    Aber der Auftrag ist voller Hindernisse und Tücken, auch in diesem Buch ist mal wieder fraglich wer zu den Freunden und wer zu den Feinden gehört. 

    Alles in einem war es mal wieder ein Tolles Buch von Eva Völler und ein Toller Abschluss der Zeitenzauber Triologie 

  5. Cover des Buches Jane & Miss Tennyson (ISBN: 9783551560254)
    Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome
    Ich muss zugeben, dass ich gar nicht mal so große Erwartungen hatte – deshalb bin ich jetzt relativ überrascht. „Jane & Miss Tennyson“ ist von der Sorte jugendlicher Liebesroman, der einen bis in die Nacht wach hält, viel zu breit zum Grinsen bringt (ich bin froh, dass ich das Buch nicht in der Öffentlichkeit gelesen habe) und das innere Fangirl nach außen kehrt. Devon und Ezras Liebesgeschichte ist einfach unfassbar süß.

    Sie inhaliert die Bücher von Jane Austen, hält sich selbst für durchschnittlich und weiß nicht, was sie mit ihrer Zukunft anstellen geschweige denn wie sie ihren Bewerbungsaufsatz fürs College aufziehen soll. Seine Zukunft ist dagegen schon vorgeschrieben, denn er ist der Footballstar der Schule, sein Foto hängt in jeder Toilette der Stadt und Colleges gehen auf ihn zu und nicht umgekehrt. Eigentlich haben sie rein gar nichts miteinander zu tun, aber als sie beide als einzige Zwölftklässler Sport der 9. Klasse wiederholen bzw. nachholen, treffen sie auf einmal immer häufiger aufeinander. Devon hält Ezra für arrogant, wortkarg und distanziert, muss aber feststellen, dass er vielleicht gar nicht das "Riesena****loch" ist, für das ihn die meisten halten. Warum sonst würde er ihren Cousin Foster im Football fördern?

    Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich laut lachen musste. Manches kam richtig unerwartet. Das Buch ist angenehm leicht und humorvoll geschrieben, perfekt zum Entspannen und Wohlfühlen, obwohl sich tatsächlich mehrmals auch bedrückende Gefühle untermischen. Das lag zum einen daran, dass die Handlung mit den typischen vorhersehbaren Hindernissen gespickt ist, und zum anderen an der Tatsache, dass die Figuren alles andere als oberflächlich entworfen sind. Die meisten, beziehungsweise die wichtigen, Charaktere haben eine Vorgeschichte, die erklärt, warum sie so sind, wie sie sind.

    Aufgrund dessen sind auch einige der Charaktere für Überraschungen gut. Von Ezra erwartet man ja fast, dass er ganz anders ist, als es den Anschein macht – anfangs fällt er durch seine wortkarge, distanzierte Art eher negativ auf, ist dadurch aber auch ein spannendes Mysterium. Gerade wegen dieser geheimnisvollen Art haben mir die Szenen, in denen sein wahres Ich durchschimmert, richtig gut gefallen. Man konnte ein bisschen miträtseln und ein bisschen schwärmen. Letztendlich hätte ich am Anfang nie gedacht, dass ich Ezra mal als … süß bezeichnen würde, aber, tja, es ist passiert. Neben Foster, den ich auch fest ins Herz geschlossen habe, ist er für mich ein Highlight des Buches – trotz Ahnung, dass hinter seiner Fassade mehr stecken muss, war er die meiste Zeit undurchschaubar. Besonders liebgewonnen habe ich aber auch noch andere Charaktere aus Devons Freundeskreis wie Cas, Lindsay und Jordan, obwohl es auch dort ein paar … Überraschungen gab. Eine Fanclub-Mitgliedschaft musste ich bis auf unbestimmte Zeit pausieren.

    Devon mochte ich als Protagonistin schon auf den ersten Seiten sehr gerne, weil sie Humor hat, offen auf andere Menschen zugeht und tough ist. Dennoch ist sie nicht perfekt und sagt (oder denkt) auch die eine oder andere Sache, bei der ich unzufrieden das Gesicht verzogen habe (besonders in Bezug auf Foster), um sich aber letztendlich im Laufe des Buches weiterzuentwickeln. Auch wenn ich nicht jede ihrer Aussagen unterschreiben konnte, war ich bezüglich ihrer Handlungen meistens zufrieden – ich konnte ihre Beweggründe nachvollziehen und habe in kritischen Momenten mit ihr mitgefühlt (und dabei sogar bei einem eigentlichen Lieblingscharakter die Fanclub-Mitgliedschaft gekündigt).

    Neben der Liebesgeschichte geht es auch um die sich langsam entwickelnde, süße Geschwisterbeziehung zwischen Devon und Foster, wobei der Fokus aber doch schon eher auf Devon und Ezra lag. Das fand ich auch gut so, denn … hach. Ja, eigentlich ist die Geschichte nichts Besonderes. Es gibt keine großen Überraschungen und wirklich innovativ ist hier auch nichts. Aber! Es ist zum Hinknien süß. Eine typische Highschool-Lovestory gebaut auf Missverständnissen, Eifersucht, schwer einzuschätzenden Reaktionen und allerhand anderen Komplikationen wie die unerwiderte Liebe zum besten Freund. Ich fühlte mich trotz Klischees unglaublich gut unterhalten, weil die Geschichte auch nicht an der Oberfläche kratzt, sondern eben auch tiefer eintaucht und schwierige Familienverhältnisse und Schicksalsschläge verarbeitet. Das alles aber in einem die meiste Zeit leichten Ton.

    Fazit

    Eine sehr süße Liebesgeschichte mit einem männlichen Protagonisten, der herrlich undurchschaubar ist und zum Miträtseln und Schwärmen einlädt. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, bis ich am Ende angekommen war. Vielleicht wird es sogar ein Reread. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für all jene, die eine süße jugendliche Liebesgeschichte (für zwischendurch) schätzen, und 4 Sterne.
  6. Cover des Buches Dirty English - Verboten Heiß (ISBN: 9783956496356)
    Ilsa Madden-Mills

    Dirty English - Verboten Heiß

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Biblionatio

    Das Cover:

    Das Cover ist schlicht gehalten. Man erkennt unteren Teil von einem weiblichen und einem männlichen Gesicht. Im unteren dunkleren Teil des Bildes steht der Name des Buches. Was mir besonders gefällt ist, dass im Wort „Englisch“ eine rustikalische englische Flacke zu erkennen ist. Das Cover an sich zeigt alle wichtigen Aspekte der Geschichte, kann mich persönlich aber nicht vom Hocker hauen.

     

    Meine Meinung:

    Die Geschichte fängt direkt mit der dunklen Vergangenheit der Protagonistin Elizabeth an. Nach einem kleinen Zeitsprung beginnt das neue Collegejahr. Wir lernen das Studentenleben kennen. Nach und nach verlieben sich Elizabeth und Declan. Die Geschichte basiert größtenteils auf die Gespräche zwischen jenen. Ich hätte mir mehr Tiefe und mehr unterschiedliche Gespräche zwischen den Personen der Handlung gewünscht. Der Schluss war mir persönlich zu schnell. Im Laufe der Geschichte weiß der Leser zusätzlich wieso dieses Buch „Dirty English“ heißt.

    Es gibt mehrere Personen in dieser Geschichte. Zum einen wären dies die Protagonisten. Beide waren tolle Charaktere, aber mir fehlt auch hier die Tiefe, wie zum Beispiel mehr über das Leben in London (Declan), wie kam Elizabeth zur Schmuckherstellung usw. Shelley als beste Freundin gefiel mir sehr gut, auch Dax als Zwillingsbuder von Declan gefiel mir. Leider lernt der Leser beide nicht besser kennen, ebenso Erik, was ich sehr schade finde.

    Der Schreibstil gefiel mehr gut. Denn er war flüssig und spannend. Dadurch konnte ich als Leserin das Buch in einem Rutsch durchlesen.

     

    Das Fazit:

    Das Buch gefiel mir insgesamt. Die Charaktere hamonisierten sehr gut und die Geschichte war für eine Liebesgeschichte in Ordnung. Dennoch hat mir die Tiefe gefehlt und der Schluss war mir ein Tick zu schnell. Dagegen war der Schreibstil toll. Wer gerne ein Lektüre für den jetzigen Herbst braucht, dem kann ich das Buch empfehlen. Jedoch ragt es nicht heraus, dass sollte man wissen.

  7. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Sarah, eine Waise, lebt und arbeitet schon seit geraumer Zeit im Haushalt der Bennets, seit sie einst von Mrs. Hill, aus dem Waisenhaus geholt wurde. Und obwohl Mrs. Hill seit eh und je die oberste Haushälterin im Hause Bennet ist, hat sie durchaus auch ein Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Anvertrauten. Sarah fühlt sich dort zwar gemocht und aufgehoben, doch neigt sie in stillen Momenten auch schon mal dazu, sich vorzustellen, wie es wäre, ein eigenbestimmtes Leben zu führen.

    Als die reiche Familie Bingley ganz in die Nähe zieht und die Aufmerksamkeit von Mrs. Bennet und ihren unverheirateten Töchtern erweckt, profitiert auch Sarah davon, denn Mr. Bingley hat einen äußerst attraktiven Diener, der in der nächsten Zeit häufiger zwischen Netherfield Park und Longbourn pendeln wird, um Briefe von seinem Dienstherren zu überbringen. Doch während Bingleys Diener ganz offen um Sarahs Gunst buhlt, weckt doch noch ein anderer Mann ihr Interesse. Der mysteriöse James Smith, der von Mr. Bennet unter anderem als Hausdiener angestellt wurde. Still und äußerst verschlossen geht er seinem Tagewerk nach, ist fleißig und zuvorkommend allen gegenüber. Doch schenkt er Sarah nicht die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, was sie so gegen ihn aufbringt, dass sie sich vornimmt herauszufinden, welches mögliche Geheimnis er vor allen verbirgt. Ausgerechnet die Besuche des undurchsichtigen Soldaten Mr. Wickham, die unter den Bennetmädchen für helle Begeisterung sorgen, führen im Dienstbotentrakt zu gewissen Spannungen. Und auch die friedliebende Mrs. Hill steht plötzlich zwischen den Fronten, als James von einem auf den anderen Tag verschwindet, denn Mr. Bennet verweigert ihr jegliche Hilfe…

    In ihrem historischen Roman „Im Hause Longbourn“ stellt die Autorin Jo Baker die Domestiken der Familie Bennet aus Jane Austens Klassiker „Stolz und Vorurteil“ in den Fokus, was sich für meinen Geschmack zunächst einmal als erfrischende Idee entpuppte. So erfährt der Leser hier zum Beispiel, wie mühselig und aufreibend sich einst ein typischer Waschtag gestaltete, oder wie aufwendig die Herstellung von alltäglichen Dingen wie Seife, damals noch war. Diese Einstreuungen bezüglich des Arbeitsalltags werden informativ erzählt, jedoch stellt die Autorin diese zeitweilig so sehr in den Fokus, dass darunter die Charakterentwicklung und die Handlung ein wenig auf der Strecke bleiben.
    Über weite Teile der Erzählung geschieht im Dienstbotentrakt nichts, außer dem Entgegennehmen von Befehlen der Bennets und deren Umsetzung, was ich als ein wenig schade empfinde, da die Figuren allen voran Sarah, James und Mrs. Hill so viel Potential in sich bergen, das hier meiner Meinung nach leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.

    Zwar ist am Erzählstil der Autorin nichts auszusetzen, doch fehlt es der Geschichte meinem Empfinden nach einfach mehr an Lebhaftigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass die Figuren untereinander nicht sehr viele Dialoge miteinander führen, oder etwa, dass der Arbeitsalltag alles zwischenmenschliche zur Nebensache macht. Immerhin lässt die Autorin aber doch hier und da Emotionen zwischen ihren Figuren zu- etwa wenn Sarah und James ihre Gefühle füreinander darlegen, Mrs. Hill traurig über ihren verlorenen Sohn nachsinniert oder James seine Vergangenheit Revue passieren lässt. In diesen Momenten empfand ich den Roman auch als atmosphärisch dicht und stark geschrieben, doch leider reichten diese wenigen Romanpassagen für mich nicht aus, um mehr in diesem Roman sehen zu können, als „nette Unterhaltungslektüre“.

    Sehr positiv fand ich das Timing bzw. wie die Autorin die Geschichte von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ihrem Roman zeitlich anpasste. So hat man als Leser das Gefühl, man bekomme beim Lesen hier sämtliche Ereignisse, die sich während Elizabeth und Jane etwa in Mr. Darcy und Mr. Bingley verliebten, im Hintergrund abspielten, nachträglich dargeboten.
    Jo Bakers Roman rundet ausgerechnet die Charaktere der Bennets (auch wenn diese hier lediglich als Nebenfiguren in Erscheinung treten) zusätzlich ab, denn durch gewisse Einfälle, die die Autorin in ihrem Roman einfließen lässt, treten sogleich die Charakterstärken als auch die Schwächen der Bennets mehr zu Tage. Dies gilt auch übrigens für die Figur des Wickham.

    Zugegeben, man muss Jane Austens Roman nicht unbedingt gelesen haben, wenn man sich „Im Hause Longbourn“ zu Gemüte führen möchte, doch ehrlich gesagt sähe ich persönlich keinen Sinn darin, ohne Vorwissen zu diesem Buch zu greifen. Trotz meiner Kritikpunkte ist es ein eingängiger historischer Schmöker, der Unterhaltungswert besitzt, wenn ich auch Austens Witz beim Lesen schmerzlich vermisst habe.

  8. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: lanasreadingpassion

    Das Buch war witzig und romantisch zugleich, wobei die Romanze nicht im Vordergrund stand, zumindest hat es sich nicht so angefühlt. Das Buch wurde zur Unterhaltung geschrieben, es ist nicht umsonst eine Komödie und ein Liebesroman zugleich. Emma ist eine tolle, willensstarke Protagonistin und ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Mr. Knightley hat mir auch sofort gefallen und ich habe so lange darauf gewartet bis zwischen ihnen etwas passiert. Der Humor ist toll, zwar anders (für mich nicht immer sofort verständlich gewesen), denn das Buch wurde 1977 veröffentlicht. Der Schreibstil fiel mir anfangs etwas schwer, aber man gewöhnt sich daran und ich habe es trotzdem genossen.
    Ein schöner und witziger Liebesroman, der gut unterhält. Mir persönlich hat aber die Leidenschaft zwischen Emma und Mr. Knightley etwas gefehlt.

  9. Cover des Buches Jane Austen bleibt zum Frühstück (ISBN: 9783734101793)
    Manuela Inusa

    Jane Austen bleibt zum Frühstück

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Cloudy-73

    Der Roman ist sehr humorvoll geschrieben, sehr flüssig und leicht. Es ist mein erstes Buch von Manuela Inusa, ihr Schreibstil ist großartig. 

    Es ist ein zuckersüßer Zeitreise-Roman für alle Jane Austen-Fans unter euch! Die Autorin hat den Charakter von Jane Austen und Ereignisse aus ihrem Leben so genau wiedergegeben, dass es schon fast etwas Biographisches hat. Die Figur Jane Austen ist unheimlich sympathisch dargestellt, sie wirkt nur etwas seltsam auf ihre Umgebung mit ihren Umgangsformen und ihrer Sprache, macht dies mit ihrer liebevollen Art aber sehr schnell wett.

    Die Haupt-Charaktere sind durchweg sympathisch, gerade Penny ist so lieb und aufmerksam. Sie ist so glücklich, dass gerade Jane Austen bei ihr gelandet ist, da sie sie geradezu verehrt. Sie trauert noch um ihren Ex-Freund Trevor, mit dem die Beziehung einige Monate zuvor in die Brüche gegangen ist. 

    Durch die Perspektivenwechsel wissen wir immer etwas mehr als die Figuren. 

    Ich lege euch den Roman ans Herz, wenn ihr auf romantische Liebesgeschichten steht. ❤️🥰😍

    Ich gebe 5/5 Sterne 🌟 🌟🌟🌟🌟

    Es ist bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin! 

  10. Cover des Buches Jane Austens Geheimnis (ISBN: 9783442484041)
    Charlie Lovett

    Jane Austens Geheimnis

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Thomes

    Ich habe dieses Buch auf ein süßen Markt auf Mallorca entdeckt. Hab es dann in den selben Urlaub direkt verschlungen.

    Es ist für alle Jane Austen Fans geeignet und für Buchliebhaber. Aber aufgepasst, es gibt Fakten über j.Austen aber auch einige Interpretationen. 

    Die Geschichte wird in zwei Zeiten erzählt. Jetzige und die des 18 Jahrhundert- Austens Zeit. 

    Die Story ist die ganze Zeit über spannend und die Dialoge und Charaktere sind gut ausgearbeitet. 

    Eine tolle Mischung aus Romantik, Freundschaft, Geheimnis und Aktion zeichnen das Buch aus. 





  11. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  12. Cover des Buches Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet (ISBN: 9783499269561)
    Bernie Su

    Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet

     (67)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Auch, wenn es hier um Bücher geht, kann man dieses spezielle Buch nicht betrachten, ohne die dazu gehörigen YouToube-Videos ("The Lizzie Bennett Diaries") miteinzubeziehen. Da diese aber ebenfalls auf einem Buch basieren, finde ich das ok. Ein mediales Cross-Over vom Feinsten.

    Ich finde, es ist den Machern hier ein Kunststück gelungen. Die sehr be- und geliebte Geschichte von Stolz und Vorurteil in eine moderne Zeit zu übertragen, neue Perspektiven hinzuzufügen und dann auch noch ein abgefahrenes Format - das hätte ziemlich in die Hose gehen können. Ist es aber nicht. Die Autoren und Produzenten haben es geschafft, den Geist von Austens Klassiker einzufangen und ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Es geht um so viel mehr als nur darum, einen reichen Kerl abzubekommen. Es geht um Geschwisterliebe, falsche erste Eindrücke, richtige erste Eindrücke, das Chaos der Selbstfindung, Angst vor verändernden Entscheidungen und Mut diese trotzdem zu treffen. Ich finde es großartig, wie die Charaktere behutsam verändert wurden und trotzdem sie selbst bleiben. Am Ende mag man sogar Mr. Collins (ein bisschen).

     Das Tagebuch finde ich eine gute Ergänzung der Videos, weil es noch ein paar Details ausführt, die in den Videos nicht angesprochen werden. Aber man muss ehrlich sagen: Es ist eine Ergänzung. Allein kann das Buch zwar auch stehen, aber es fehlt dann das gewisse Etwas, das erst durch das Kennenlernen der Videos kommt.

    Alles in allem bin ich begeistert von dem Projekt, denn ich finde, es wird Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gerecht. Gleichzeitig hat es aber seine eigene Note, glaubhafte Charaktere und eine überragende Erzählerin.

  13. Cover des Buches Der kleine Laden in Bloomsbury (ISBN: 9783328103196)
    Annie Darling

    Der kleine Laden in Bloomsbury

     (262)
    Aktuelle Rezension von: leseHuhn

    Der kleine Laden in Bloomsbury 

    von Annie Darling

    erschienen im Penguin Verlag 2018 

    Taschenbuch 415 Seiten

    Klappentext 

    Manchmal ist Liebe das, 

    was trotzdem passiert.

    Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy End zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv - und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise. Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl - mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

    Meine Meinung 

    Schnell finden wir uns in Bloomsbury und im kleinen Buchladen zurecht. Die Protagonisten sind vielfältig und bunt. Besonders Posy und Sebastian sind teilweise zum Schreien. Kleine Sticheleien und Missverständnisse pflastern ihren Weg. 

    Die Steine, die Sebastian Posy bei der Gestaltung von ihrem neuen Buchladen in den Weg legt, werden bald für ihn zur eigenen Stolperfalle. Posy bekommt einige Mitstreiter an die Hand, die im Hintergrund helfen, das sich ihr Buchladentraum vielleicht doch noch erfüllt.

    Posy ist eine junge, verträumte, aber liebenswerte 28-jährige Buchhändlerin. Ihr Durchsetzungsvermögen gegenüber Sebastian lässt zu wünschen übrig.

    Sebastian, ein verwöhnter, gut aussehender junger Mann mit Ecken und Kanten.

    Fazit 

    Der Schreibstil von Anne Darling ist locker und leicht. Schnell findet man sich auch mit den vielen Protagonisten zurecht. Sie sind alle sehr liebevoll beschrieben. Auch die bildhafte Beschreibung des Buchladens und anderer Örtlichkeiten entführt uns nach Bloomsbury. Am Ende erfahren wir noch ein paar persönliche Details von der Schriftstellerin und ein leckeres Rezept gibt es auch noch dazu. Von mir gibt es 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und der zweite Teil wartet schon auf mich.

  14. Cover des Buches Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript (ISBN: 9783959671880)
    Kathleen Flynn

    Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Leatherhead, Surrey, England, 1815:

     Die Ärztin Rachel und ihr Kollege mit Schauspielausbildung Liam, sind Zeitreisende, die aus ferner Zukunft gekommen sind- mit einer höchst wichtigen Mission: Sie sollen „The Watsons“ retten. Ein Manuskript, das die berühmte Schriftstellerin Jane Austen angeblich ganz fertig stellte, während in der Jetztzeit lediglich Fragmente davon erhalten blieben. Um diesen tollkühnen Plan in die Tat umzusetzen, müssen sie sich mit der Familie Austen vertraut machen. Eine gefälschte Vita, soll es möglich machen, nach der sich die beiden als weit entfernte Verwandte aus Jamaica ausgeben und Jane Austens Bruder Henry um Hilfe bitten wollen, in England Fuß zu fassen.

     Zunächst geht ihr Pan auf. Henry ist ein sehr liebeswürdiger und offener Mensch, der allerdings auch gleich die Möglichkeit wittert, lukrative Bankgeschäfte mit dem angeblichen Geschwisterpaar abschließen zu können, das einiges an Vermögen zu besitzen scheint.

    Rachel und Liam, oder wie sie sich nun nennen, Mary und Dr. William Ravenswood, freunden sich sehr schnell mit Henry an und als dieser erkrankt, kommt es ihnen zu Gute, dass Rachel fundierte medizinische Kenntnisse besitzt. Das England des 19. Jahrhunderts jedoch, ist eine von Männern dominierte Welt und so muss Liam/William die Rolle des Arztes spielen, während Rachel/Mary ihm heimlich Instruktionen gibt.

     Bei einem Krankenbesuch machen die beiden Zeitreisenden schließlich auch die Bekanntschaft mit Jane Austen. Besonders Rachel/Mary ist überwältigt, denn Jane ist humorvoll, intelligent und hat viel Esprit und entspricht somit genau dem Bild, dass sich Rachel/Mary insgeheim von ihr gemacht hat.

    Doch Jane ist weniger zugänglich als Henry und so muss sich das falsche Geschwisterpaar sehr ins Zeug legen, um in den familiären Zirkel des Vertrauens aufgenommen zu werden, damit sie endlich zumindest in die Nähe des Manuskriptes gelangen können. Dass Henry sich Hals über Kopf in Mary/Rachel verliebt, könnte da durchaus hilfreich sein. Wenn sie nicht schon insgeheim Gefühle für Liam hegen würde…

     Ich entdeckte Kathleen Flynns Zeitreiseroman, der bereits im Jahre 2018 in deutscher Übersetzung erschien, eher zufällig beim Stöbern in preisreduzierten Bücherposten auf einer Internetseite und wurde gleich hellhörig. Zum einen war es das geschmackvolle, wunderschöne Cover, das mich verlockte, dazu liebe ich Zeitreiseromane. Und wenn diese dann auch noch in der Welt der Jane Austen spielen, ist das doch der perfekte Rahmen!

    Die Autorin des Romans, Kathleen Flynn, ist laut Klappentext, Redakteurin bei der New York Times. Und wenn ich ganz ehrlich bin, merkt man es dem Schreibstil der Autorin ein wenig an. Zwar drückt sich Kathleen Flynn der Zeitepoche entsprechend, gewählt aus; auch sind die Gespräche, die die Romanfiguren miteinander führen, durchaus scharfsinnig auf den Punkt ausformuliert. Doch fand ich, fehlte es dem Roman für eine Bestbewertung meinerseits, ein wenig an der nötigen Herzlichkeit und Wärme. Über allem schwebt, selbst wenn Angelegenheiten des Herzens behandelt werden, eine gewisse nüchterne Sachlichkeit, so dass romantisch veranlagte Leser, die sich hier eine tolle Liebesgeschichte erhoffen, enttäuscht werden dürften. Sowohl Rachel, als auch Liam sind keine einfach gestrickten Charaktere, noch sind sie übermäßig sympathisch. Zwar hat Rachel durchaus Mitgefühl für andere, doch bleibt sie leider größtenteils genauso reserviert, wie Liam. Dass sich beide überhaupt ineinander verlieben, war für mich ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar. Dazu legt Rachel/Mary eine Wankelmütigkeit an den Tag, die mich doch ziemlich störte. Ihre Einstellung zu zwanglosem Sex, geht nicht so wirklich konform mit den sittenstrengen Regeln des 19. Jahrhunderts und so ist ihr freizugiges Benehmen, Henry gegenüber, ein wenig zu dick aufgetragen.  

     Aber, dennoch ist „Jane Austen- Jagd auf das verschollene Manuskript“ ein besonderes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

    Zum einen regt die Geschichte über zwei Zeitreisende, die aus der fernen Zukunft „anreisen“, welche so völlig anders ist nach dem „großen Sterben“, das Menschen, Tiere und Pflanzenwelt heimsuchte, zum Nachdenken an. Besonders berührend fand ich die Romanpassage, in der die Romanheldin zum ersten Mal Gerüche wahrnimmt, Speisen zu sich nimmt und Tiere erblickt, die es in ihrer Welt längst nicht mehr gibt.

    Dazu fand ich, dass es Kathleen Flynn perfekt gelungen ist, die Familie Austen lebensecht darzustellen. Deren Welt ist recht beschaulich, doch ich fand das historische Flair, das dieser Roman verströmt, sehr gut getroffen.

    Einige Rezensenten bemängelten das ungewöhnliche Ende des Romans. Zugegeben, wir Menschen glauben, dass Zeitreisen, wären sie möglich, gewissen Regeln unterliegen müssten. Etwa, dass man den natürlichen Verlauf nicht stören oder ändern darf, weil Veränderungen in der Geschichte heftige Konsequenzen haben könnten in der Gegenwart. Die Autorin spielt hier ein wenig, so viel kann ich ruhig sagen ohne zuviel zu spoilern, mit der Idee von Parallelwelten, spart aber auch nicht gewisse Gefahren, die damit einhergehen, aus. Und ehrlich gesagt fand ich ihren Lösungsvorschlag gut. Wobei ich besonders die Frage, ob Jane Austen, dennoch einen solch großen Stellenwert in der Literatur eingenommen hätte, wenn mehr Bücher von ihr erschienen wären, bzw. sie länger gelebt hätte, spannend fand. 4.5 von 5 Punkten.

     

  15. Cover des Buches Stolz und Vorurteil und Zombies (ISBN: 9783453533516)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil und Zombies

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Die Nachricht, ein betuchter Junggeselle habe einen Landsitz nahe Meryton angemietet, versetzt Mrs. Bennet in Verzückung, hofft sie doch, endlich eine ihrer fünf Töchter unter die Haube zu bringen. Tatsächlich zeigt der nette Mr. Bingley großen Gefallen an der Ältesten. Er ist nicht nur entzückt von Janes Schönheit, sondern auch ihrer Kampfkunst. Alle Bennet-Mädchen wurden in China ausgebildet, um für die englische Krone gegen die seit Jahrzehnten herrschende Zombieplage vorgehen zu können. Elizabeth, kurz Lizzie, ist eine besondere Meisterin darin, den Untoten den Garaus zu machen. Trotzdem würdigt Bingleys Freund Mr. Darcy sie keines Blickes. Seine scheinbare Arroganz macht ihn schnell unbeliebt. Als er plötzlich doch Interesse an Lizzie zu erkennen gibt, steht sie dem zunächst ablehnend gegenüber, auch weil er gegen Janes Glück interveniert hat.

    Neudeutsch Mashup wird die Methode genannt, Literaturklassiker mit neuen Elementen, wie etwa Horroreinflüssen, aufzupeppen. Seth Grahame-Smith hat mit seiner Umdichtung von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ eine Lawine solcher Werke losgetreten und kann sogar eine Verfilmung vorweisen. So witzig die Idee klingt, ist sie in der Ausführung aber leider nicht geraten. Anfangs ruft die Garnitur mit Zombieeinsprengseln zumindest noch hochgezogene Mundwinkel und vereinzeltes Schmunzeln hervor, nach einer Weile wirken diese Szenenkleckse jedoch nicht mehr schräg sondern eher bemüht und manchmal schlicht unappetitlich. Der Autor hat es sich leicht gemacht, indem er einen Großteil von Jane Austens Original schlicht übernommen hat, doch oftmals gelingt es ihm nicht, seine wenigen eigenen Bestandteile in die ursprüngliche Geschichte zu integrieren, weshalb sie Fremdkörper bleiben. Schlimmer noch, bestimmte eingefügte Handlungen führen dazu, dass die Figuren nicht mehr stimmig charakterisiert sind und einige Entwicklungen kaum noch Sinn ergeben. So hebelt Grahame-Smith die feine Ironie Austens beinahe, ihre Romantik gar völlig aus, ohne mit seiner platten Verhohnepiepelung selbst glänzen zu können. (TD)

  16. Cover des Buches Pride and Prejudice (ISBN: 9781435136564)
    Jane Austen

    Pride and Prejudice

     (524)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Für mich ist Pride and Prejudice der beste Jane Austin Roman, aber es braucht die richtige Einstellung zum Lesen. Wer eine super einfache, moderne Literatur sucht ist hier falsch. Wenn man sich drauf eingelassen hat, ist die Geschichte aber absolut entzückend. Auch eine der wenigen Geschichten, bei der mir die Verfilmung genauso gut gefallen hat, wie das Buch! 

  17. Cover des Buches Die Erben von Snowshill Manor (ISBN: 9783765509605)
    Ingrid Kretz

    Die Erben von Snowshill Manor

     (49)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay

    Catherine wird aufgrund einer unstandesgemäßen Tändelei nach Snowhill Manor geschickt. Dort soll sie die Gesellschafterin von Lady Darabont sein.

    Was als Strafmaßnahme beginnt und schlecht startet, weil Lady Darabont sie nicht will, gestaltet sich allmählich so, dass Catherine Geheimnissen auf die Spur kommt, die sie eigentlich besser nicht aufspüren sollte ...

    Der Roman ist aus zwei Perspektiven erzählt, die durch die Schauplätze überschrieben und somit gut erkennbar sind. Neben Catherines Sicht erfahre ich auch von einem jungen Mann, Mr. Hastings, der als Verwalter auf dem Nachbargut arbeitet. 

    Einerseits ist die Zeit (wie ich sie mir vorstelle) gut eingefangen. Formulierungen, das enge Korsett des moralisch Erlaubten, die Lebensweise des Adels bilden die Kulisse für die Geschichte aus Lovestory, Aufdeckungsgeschichte und Krimi, wobei letzteres eher angedeutet wird. 

    Gestolpert bin ich über manche Bezüge, die nicht passten und mich bisweilen zum Schmunzeln brachten. Zum Beispiel befindet sich Catherine in einem Rosengarten und "in ihr" steigen Düfte auf. Da streikt mein Kopfkino, weil der Duft eher in die Nase steigt, aber nicht in ihr aufsteigt. Vielleicht knüpft der Duft an Erinnerungen an, die dann aufsteigen ... 

    Es ist kein "Nackenbeißer" und es war wohltuend, auch mal eine zurückhaltende Version eines historischen Liebesromans zu lesen. Trotzdem hat er mich nicht vollkommen überzeugt, konnte mich zu Beginn nicht richtig packen. Da dies aber auch den äußeren Umständen (meinen) geschuldet war, ziehe ich nur einen Stern ab. Die Geschichte hat keine rechte Chance gehabt, mich zu packen, weil ich anderes um die Ohren hatte und mich kaum konzentrieren konnte bzw. wenig Zeit zum Lesen fand. Die Stolperstellen hingegen hätten rein handwerklich besser formuliert werden können.

    Insgesamt fühle ich mich gut unterhalten von einem netten Ausflug in andere Zeiten.

  18. Cover des Buches Anne Elliot (ISBN: 9783423145282)
    Jane Austen

    Anne Elliot

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Himmelsvogel

    Story:

    Anne Elliot wächst als Tochter eines Baronets in Kellynch Hall auf. Kaum im heiratsfähigen Alter möchte sich der mittellose Seeoffizier Frederick Wentworth mit ihr verloben, doch Anne lehnt diesen Antrag auf Anraten einer Freundin, trotz der Liebe zu dem jungen Mann, ab. Jahre gehen ins Land in denen sie nur reifer und gebildeter wird, doch kein Mann scheint gewillt ihr Herz zu erobern. Erst als Annes Vater das Anwesen vermieten muss, begegnet die nun 27-Jährige Frederick erneut. Dieser hat sich nun zum Kapitän hochgearbeitet und ist ein wohlhabender Mann. Doch Verstrickungen in der Gesellschaft, in der sie beide nun verkehren, hindern die beiden daran sich wieder annähern zu können und ein erneutes Aufkeimen ihrer Gefühle erscheint durch andere aussichtslos.

     

    Charaktere:

    Anne ist trotz dem frühen Verlust ihrer Mutter im Jugendalter zu einer reifen Frau herangewachsen, sie weiß wie man sich in der Gesellschaft benimmt und selbst in Adelskreisen verkehrt. Die Ablehnung, die sie Frederick zukommen lässt, beschäftigt sie sehr lange und doch scheint sie über dieses Kapitel ihres Lebens hinwegzukommen. Sie blüht regelrecht auf in der Gesellschaft und weiß ihre Umgebenen zufrieden zu stellen, auch wenn sie nicht wirklich mit ihrer Schwester Elizabeth zurechtkommt und die andere, Mary, immerzu sich benachteiligt fühlt. Erst das Zusammentreffen mit ihrem Verflossenen bringt ihr Leben ins Wanken und immerzu versteift sie sich in seiner Nähe, auch wenn sie sich schnell fängt und die beiden schnell lernen miteinander zu leben. Ihnen wird beiden eine baldige Verlobung angedichtet, was sie mit mehr oder weniger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Lange denkt man, ihre Liebe ist auf immer zertrümmert, doch nach vielen Umwegen finden ihre Persönlichkeiten doch noch zueinander und die Geständnisse ihrer Gefühle sind so herzwärmend, dass man kaum glauben kann, was zwischen ihnen lag. Die Harmonie zwischen den Beiden scheint wahrhaftig echt.

     

    Inhalt:

    Wie in jedem ihrer Romane hat auch hier Jane Austen ihr Talent, das Schreibhandwerk voll ausgelebt. Mit einer Gewieftheit weiß sie eine ganze Gesellschaft ihrer Zeit in ein Buch zu verpacken, sodass es sinnvoll und spannend ist. Die Gefühle und Hoffnungen der Hauptcharaktere werden sehr sprachgewandt vorgebracht, mit solch einem Gefühl, dass man sich regelrecht selbst in dieser Zeit auf den Straßen Baths spazieren sieht. Ein Roman der keine Sekunde langweilt und einen in der Zeit reisen lässt, wie man es heutzutage selten zu finden vermag.

     

    Fazit:

    Ein Auge für die Gesellschaft ihrer Zeit (dem 19. Jahrhundert), sowie das verstricken von Gefühlen durch andere Verpflichtungen, bis sie zur wahren Erkenntnis über ihre Liebe zueinanderkommen, macht Jane Austens Roman zu einem muss, für jeden Romantiker. 


    Sterne:

    5 von 5 Sterne

  19. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.339)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Im Leben von Marie überschlagen sich plötzlich die Ereignisse: Sie lässt ihren Verlobten stehen, ihr Vater durchlebt einen zweiten Frühling mit einer 25jährigen, dessen Tochter irgendwie nicht ganz so süß ist, das Dach geht kaputt und ein wahnsinnig sexy Zimmermann wird ihn reparieren und verkündet ihr beiläufig: Die Welt wird untergehen! Schnell versucht Marie, alles Düstere aus ihrem Leben zu verbannen, sie versucht ein besserer Mensch zu we den und das Jüngste Gericht abzuwenden. Doch irgendwie sind George Clooney/ Alicia Keys und die apokalyptischen Reiter bereits eingetroffen, dabei ist noch gar nicht Dienstag!

    Ein amüsant geschriebenes Buch, das dadurch teilweise von seinem Tiefgang ablenkt, dadurch aber so wunderbar leicht zu lesen ist. 

  20. Cover des Buches Sinn und Sinnlichkeit (ISBN: 9783649631460)
    Jane Austen

    Sinn und Sinnlichkeit

     (44)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Zwei mittellose Schwestern wollen aus dem englischen Standesdünkel im 19. Jahrhundert ausbrechen. Dabei stellen sie fest, dass sie sich bald zwischen Kopf und Herz entscheiden müssen. 

    Dies war mein erster Klassiker und ich durfte ihn in dieser wunderschönen Schmuckausgabe lesen. Es ist einfach nur traumhaft schön und die ganzen kleinen Extras in dem Buch machen dieses Buch zu etwas besonderem. Der Inhalt dieses Buches und die Geschichte an sich, waren nicht immer sehr leicht zu lesen. Ich konnte leider immer nur wenige Seite am Stück lesen, da es immer wieder sehr anstrengend. Ich konnte dem Buch und den Charakteren nicht immer folgen.

    Dennoch war es kein schlechtes Buch. Es war mal was ganz anderes und irgendwie hat es sich gut angefühlt mal einen Klassiker zu lesen. Ich gebe dem Buch 3/5 Sternen.

  21. Cover des Buches Der Heiratsplan (ISBN: 9783940855602)
    Sophia Farago

    Der Heiratsplan

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Der Heiratsplan:



     

    Autor: Sophia Farago 


    Reihe:  

    Verlag: Edel Elements 

    Seiten: 226


    Klappentext:

    „England, 1811. Frederica, die älteste Tochter des verstorbenen Viscounts of Panswick, träumt von einer glanzvollen Saison in London. Doch ihr Vater hat der Familie einen Berg Schulden hinterlassen. Um wenigstens das Anwesen Lancroft Abbey zu retten, beschließt ihre Mutter, alles auf eine Karte zu setzen. Anstelle von Frederica soll zuerst die zweitälteste und schönste Tochter Penelope in London debütieren - ausgestattet mit dem letzten Bargeld der Familie. Als sich Penelopes Anstandsdame das Bein bricht, übernimmt Frederica, als verwitwete Cousine verkleidet, ihren Part. Die ersten Versuche, Kontakt zur vornehmen Gesellschaft aufzunehmen, scheitern kläglich. Kann Frederica ihre Aufgabe doch noch erfüllen, einen reichen Junggesellen für ihre Schwester finden und damit die Familie und Lancroft Abbey retten? 

    Rezension:


    Sie schreibt flüssig und schildert die Personen sowie die Umgebung, in der sie sich aufhalten, sehr genau und man hat oft das Gefühl dabei zu sein. Die Autorin beschreibt ihre Protagonisten ausführlich, so das es dem Leser schnell möglich ist sich in diese hinein zu versetzen und ihr Handeln nach zu vollziehen.

    Die Autorin beschreibt die Orte detailliert, so das es dem Leser ein leichtes ist sich diese deutlich vorzustellen. Das Buch ist von Beginn an spannend als auch packend geschrieben, so dass es den Leser regelrecht in sein Bann zieht und nicht mehr los lässt.
    Auch ist die Handlung in sich logisch aufgebaut, so dass der Leser diese gut nachvollziehen kann.
    Der Autorin ist es mit ihrem packendem Schreibstil gelungen, eine romantische Atmosphäre zu schaffen und mich regelrecht zu fesselt.

    Dem Leser ist es ohne Problem möglich sich in die Handlung ein zu denken und diese nach zu verfolgen. 


    Fazit:


    Ich kann das Buch allen Empfehlen die gerne Romane im Still von Jane Austen lesen ein gutes Buch.

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 



  22. Cover des Buches Der Tod kommt nach Pemberley (ISBN: 9783426304136)
    P. D. James

    Der Tod kommt nach Pemberley

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    In "Der Tod kommt nach Pemberley" kehren wir an das Anwesen von Mr. Darcy zurück. Einige Jahre sind vergangen seit Mr. Darcy unsere liebe Elisabeth geheiratet hat und ihr Glück scheint vollkommen. Bis eines Abends eine Kutsche angerast kommt. Darin die völlig aufgelöste Lydia Wickham, Elizabeth Schwester, die berichtet, dass ihr Mann im Wald erschossen wurde...

    An sich war es eine gute Geschichte. Es war schön altbekannte Charaktere wieder zutreffen, aber es hatte leider nicht den Flair eines Jane Austen Romans.

    Außerdem kamen mir einige Begrifflichkeiten nicht stimmig vor. Ich glaube kaum, dass man damals den Verdächtigen schon nach seinem Alibi gefragt hat (Also genau mit diesen Worten: Haben Sie ein Alibi?).

    Empfehlung für alle Jane Austen Fans, denn als Fan macht es natürlich trotz allem Spaß die Geschichte zu lesen.

  23. Cover des Buches Ein Mann wie Mr. Darcy (ISBN: 9783442465033)
    Alexandra Potter

    Ein Mann wie Mr. Darcy

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.

    Inhalt:
    Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.

    Meinung:
    Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum.

  24. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks