Bücher mit dem Tag "japan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "japan" gekennzeichnet haben.

2.751 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.616)
    Aktuelle Rezension von: Crumble1307

    Mein erstes Buch von Sebastian Fitzek.

    Insgesamt sehr spannend, auch wenn sich manche Teile sehr gezogen haben. Trotzdem sehr interessant und hat mich reingezogen. Hat auch spannende Wendepunkte und echt coole zweideutige Rätsel :)

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.334)
    Aktuelle Rezension von: tamarabreitenbach

    Sehr spannend und spektakulär fantasievoll. Obwohl doch schon ein paar Jahre alt immer noch sehr lesenswert. 

  3. Cover des Buches Geständnisse (ISBN: 9783570102909)
    Kanae Minato

    Geständnisse

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


          Puh! Ich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich dieses Buch fand. Die Japaner sind schon echt anders drauf.
    Ich fand den Schreibstil sehr außergewöhnlich, aber gut zugänglich. Es war mal wieder ein Buch, in dem ich eigentlich niemanden leiden konnte, aber trotzdem unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass es hier nicht das für einen Thriller klassische "Who-done-it"-Prinzip gab (weswegen ich ja nicht gerne Thriller lese), sondern es eher um die kranke Psyche der Protagonisten ging. Und mal ehrlich - aller der Reihe nach hatte da niemand.
    Richtig toll fand ich auch, dass die Spannung wirklich bis auf die letzte Seite gezogen wurde. Durch die nacheinader wechselnde Perspektive veränderte sich auch jeweils die eigene Sicht auf das ganze Geschehen.
    Gar nicht mochte ich hingegen die durch den Perspektivwechsel hervorgerufenen Wiederholungen. Und warum ist da ein Apfel auf dem Cover?
  4. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Marie Kondo ist meine Aufräum- und Ordnungskünstlerin. Nachdem ich ihre beiden Bücher zum Thema Magic Cleaning gelesen habe und die Tipps und Tricks aus den Büchern umgesetzt hatte, was harte und lange Arbeit war (!!), konnte ich endlich durchatmen.

    Bei der KonMari Methode die im Buch vorgestellt wird geht es darum, Sachen auszumisten nach Kategorien. Es wird von nicht so schwer (Kleidung) bis hin zu emotional belasteten Sachen (Fotos) vorgegangen. Das bedeutet zu Anfang ALLE Kleidungsstücke auf einen Haufen zu werfen (also auch die Jacken aus der Garderobe, auch die Unterwäsche und Socken aus dem extra Schub, sowie alle Handschuhe und Mützen, usw.). Es darf nicht geschummelt werden, "vergisst" man Sachen, dann können sie nicht so wichtig sein und man muss sie sofort Aussortieren, wenn man sie wieder findet. Das System lässt einen erst einmal schockiert über den IST Zustand sein, wenn man alles an einem Fleck sieht. Aber genau deswegen liebe ich diese Methode und mit der KonMari Falttechnik für Klamotten habe ich seit einigen Jahren jederzeit einen ordentlichen Kleiderschrank - dass dieses System so gut funktioniert hatte ich nicht gedacht und wollte die Methode eigentlich nur zeitweise testen.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der alten Ballast loswerden möchte und wieder Raum zum Atmen braucht! Auch die zugehörige Serie mit Marie Kondo kann ich jedem wärmstens ans Herzen legen.

  5. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (703)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  6. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.907)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  7. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: VanGlitz

    Ich denke dieses Buch ist tatsächlich schwierig zu erklären, auch wenn der Inhalt natürlich jetzt relativ schnell aufgeschrieben wäre. Ich glaube, es regt zum nachdenken an. Warum machen wir vieles erst, wenn es zu spät ist oder gar nicht? Mich hat es auf jeden Fall berührt und mich auch zum nachdenken gebracht.  Habe ich ich unerledigte  Sachen? Was wäre wenn ich morgen sterben würde? Mir gefiel wie der Autor es umgesetzt hat. Es war nicht sehr lang aber für mich hat es das Thema trotzdem auf den Punkt gebracht. 

  8. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (180)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch war ein absoluter Coverkauf, welchen ich einfach spontan mal beim Stöbern im Internet entdeckt habe. Zwar hat mir auch der Klapptext gefallen, allerdings war es für mich erst einmal nichts besonderes.


    Dieses Cover trifft genau meinen Nerv. Es ist wirklich wunderschön, mit weichen Farben und sanften Strukturen. Auch der Titel konnte meine Neugierde wecken.


    Das Setting spielt in Japan, was jedoch nur durch die fremdländischen Begriffe und Gegebenheiten klar wird, welche zwar manchmal zu kleinen Verwirrungen führen kann, weil man die Begriffe nicht kennt, aber auch nicht wirklich hinderlich für die Geschichte sind, vor allem weil sich am Ende des Buches ein Glossar befindet, wo man diese Begriffe nachschlagen kann, wenn man daran Interesse hat. Ich habe sie dann einfach überlesen, was auch nicht störend für die Geschichte war.


    Mariko hat mich von Beginn an begeistern können. Schnell wird klar, dass sie anders ist, als die Frauen in ihrem Land sein sollten, vor allem aber ist sie unglaublich mutig und sehr stark. Die ganze Geschichte über hat sie einen wirklich starken Willen, lässt sich absolut nicht von ihren Weg abbringen und ist vor allem mehr als bereit, ihr Leben für ihre Mitmenschen zu riskieren. 

    Aus Ökami dagegen wurde ich bis zuletzt absolut nicht schlau. Gerade zu Beginn wirkt er mir einfach zu geheimnisvoll, auch wenn es einzelne Textpassagen aus seiner Sicht gibt, schafft man es einfach nicht, hinter seine Fassade blicken zu können, sodass er einfach der große, geheimnisvolle bleibt.

    Die anderen Charaktere wurden jeweils nur kurz beschrieben, keiner der Nebencharaktere wurde groß ausgearbeitet, dennoch ist dieses absolut nicht hinderlich für die Geschichte. 


    Die Handlung war eine große Überraschung für mich. Bereits von Beginn an hat mich dieses Buch einfach nur fesseln können, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Bereits am Anfang war die Geschichte sehr spannend und so zog es sich auch eigentlich bis zum Ende des Buches. Schön fand ich, dass man immer wieder unterschiedliche Perspektiven erleben kann, sodass die Handlung genug abwechslung bekommt. 

    Stellenweise fand ich die Dialoge viel zu sehr geschwollen, sodass man einfach nicht mehr hinterherkam, sprichwörtlich den roten Faden verlor. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mariko und Ökami begann mir etwas zu plötzlich, von einem auf den anderen Moment gibt es da plötzlich eine Anziehung und die beiden kommen sich näher, obwohl vorher immer nur die Rede davon war, dass die beiden sich hassten. Trotzdem entwickelte sich diese anschließend sehr schön. 

    Das Ende hat bei mir so manche Fragen aufgeworfen, welche aber hoffentlich noch im nachfolgenden Band aufgeklärt werden.


    Abgesehen von stellenweise zu geschwollenen Dialogen kommt man wirklich sehr gut durch die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen.


    Mein Fazit:

    Das Buch war eine wirklich große Überraschung für mich. Obwohl ich gar nicht damit gerechnet habe, hat mich die Geschichte wirklich fesseln können, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so in den Bann des Buches gezogen wurde. Die Hauptprotagonistin Mariko hat mich begeistert, ich fand sie unglaublich mutig und sehr stark, sie kämpft sich unerschütterlich durch alle Gefahren und hat keine Scheu, sich in ein für sie komplett fremde Situation einzufinden. Mit Ökami dagegen hatte ich so meine Probleme, er war mir einfach zu mysteriös, ich wurde einfach nicht schlau aus ihm, was es mir wirklich schwer machte, mir eine Meinung über ihn zu bilden. 

    Stellenweise waren mir die Dialoge einfach zu geschwollen, ich konnte sie teilweise einfach nicht verstehen. 

    Auch das Ende hat bei mir einige Fragen aufgeworfen, doch da bin ich guter Hoffnung, dass sich diese im nachfolgenden Band aufklären werden. 

    Von mir gibt es für dieses Buch auf jedenfall eine absolute Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (628)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    Hier war ich, obwohl ich fast überhaupt nichts sehen konnte, mitten im Hier und Jetzt statt wie sonst im Wenn und Aber, und ich nahm Frederiks Hand, und dann krachte es laut, und ich war sicher, dass das ein Band war, ein Band, das von meinem Herzen sprang, aber es war der Hubkolben. (S 183)

    WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN – Immer wenn der Kitsch zu viel wird und man denkt, jetzt geht es nicht mehr, Schluss, dann rettet Leky die Sache und erlaubt dem Leben schnöde Widrigkeit. Es geht um das Loslassen und Zupacken und die Widersprüche des Lebens. Buddhismus und Realismus passen durchaus zusammen. Die Protagonistin lernt, dass sie für die sieben Weltmeere gemacht sein und gleichermaßen vor der Haustür, im Westerwald, die Liebe ihres Lebens finden kann. Wunderbar für alle, die der Kitsch nicht schreckt.

  10. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.056)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Kafka Tamura, wie er sich selbst nennt, läuft als 15 Jähriger von zu Hause weg. Er sucht nach seiner Identität, die er u.a. durch das Verschwinden seiner Mutter verloren hat. Er findet Hilfen, und macht starke Erfahrungen und Selbsterfahrungen. Parallel dazu verläuft die Geschichte von Nakata, der mit Katzen sprechen kann. Wie im Japanischen nicht unüblich, berühren sich diese beiden Geschichten nicht direkt.
    Das Buch ist spannend geschrieben, und ich habe es doch tatsächlich Katzenliebhabern empfohlen, bis ich auf Seite 200 kam. Dort beginnt ein absolut widerliches Tötungsszenarium u.a. an Katzen. Ich verstehe, wenn man da aufhört zu lesen. Die restlichen gut 400 Seiten verwirren sich immer wieder in Allegorien. Es werden mystische Gegebenheiten sprachlich gut aufgebaut, aber im Endeffekt für mich nicht befriedigend gelöst. Es gibt auch teilweise interessante, aber oft auch verdrehte Gedanken zur Selbstfindung. Ich hätte nicht zu Ende gelesen, wenn es nicht gut geschrieben (und übersetzt) wäre, und wenn nicht die Lösung der Geheimnisse gelockt hätte (was mich aber teilweise enttäuscht hat). 

    Wem würde ich so ein Buch empfehlen? Eigentlich niemandem, es gibt genügend gute und somit viel bessere Bücher. Man muss die Nerven haben, nach Foltertötungen weiterzulesen, und man muss Gefallen daran haben (bzw. "es als Literatur empfinden") mystisch Umschriebenes und teilweise unaufgeklärtes durch eigene Gedanken zu ergänzen. Ich selbst werfe es weg. 


  11. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich bisher praktisch alle Werke von Haruki Murakami gelesen hatte (die meisten mit Begeisterung), war es, nach längerer Pause, nun endlich Zeit für Die Ermordung des Commendatore. Und ich wurde gewiss nicht enttäuscht, nur eben auch nicht sonderlich überrascht.

    Band 1 ist ein recht solides Werk von Murakami, das den Alltag und die Gedankenwelt eines Porträtmalers schildert, der sich, nachdem sich seine Frau von ihm getrennt hat, in ein abgelegenes Haus in den Bergen zurückzieht, um Abstand und Ruhe zu finden und über sich und seine Zukunft nachzudenken.

    Diese Kombination aus einschneidendem Erlebnis, gefolgt von einem Rückzug in die Isolation, ist recht typisch für Murakami und es ist genau das, was ich an seinen Romanen so sehr schätze. Im Rückzug ist immer auch ein neuer Aufbruch schon erkennbar und obwohl häufig nichts wirklich Spektakuläres passiert, sind die Schilderungen dennoch fesselnd. Hinzu kommt, dass der Alltag in Murakamis Welten gespickt ist mit Magischem. Dinge passieren, die es so eigentlich nicht geben kann, die aber niemals lächerlich erscheinen, sondern sich eher ganz natürlich in die Welt einfügen.

    Leider nimmt Die Ermordung des Commendatore Band 1 nur langsam Fahrt auf, was vielleicht auch daran liegen mag, dass das Werk auf zwei Bände angelegt ist. Zum Schluss passierte stetig mehr, kamen interessante Charaktere hinzu und neue Handlungsstränge wurden eröffnet. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese nun in Band 2 entfalten werden, weswegen ich mich auf diesen schon freue, obwohl ich leider auch sagen muss, dass mich Band 1 nicht so ganz überzeugen konnte.

    Fazit

    Murakami-Neulingen würde ich Die Ermordung des Commendatore Band 1 wohl eher nicht empfehlen. Als eingefleischter Fan musste ich es allerdings lesen und bin gespannt, ob Band 2 wieder zu alter Stärke zurückfinden wird.

  12. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Das Cover von "Im Schatten des Fuches" hat mich direkt angesprochen, da es sehr aussagekräftig und schön gestaltet ist. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das Buch von Julie Kagawa geschrieben und ich ihren Schreibstil in der Buchreihe "Plötzlich Fee" sehr gewöhnungsbedürftig fand. Mein erster Gedanke war, dass das Buch vielleicht auch etwas kindlich geschrieben wurde. Doch meine Befürchtung hat sich schon im ersten Kapitel nicht bewahrheitet. 

    In dieser Buchreihe nimmt Julie Kagawa uns auf eine herzzerreißende Reise ins fantasiegeprägte Japan der Frühzeit mit. Jene Leser, die sich für die japanische Kultur und vor allem für die Fabelwesen Japans interessieren, sind hier goldrichtig. Doch auch für Leser, die nie von den japanischen Oni, Kitsune und Shinobi gelesen haben, werden diese Buchwahl nicht bereuen!

    Mit der Zeit ist mir Yumeko-san (eine Halb-Kitsune und die Protagonistin dieses Romans) sehr ans Herz gewachsen. 

    Yumeko wurde als Halb-Kitsune in einem Mönchskloster in den Bergen des Kaiserreichs großgezogen und lebt dort behütet auf. Eines Tages wird ihr von ihrem Meister die wahre Bestimmung des Klosters erklärt: eine sehr gefährliche Schriftrolle (das Drachengebet) wird dort seit einem Jahrtausend sicher verwahrt und soll weiterhin beschützt werden. Viele sind auf der Suche nach der Schriftrolle, da der Tag des Drachenwunsches naht. Yumeko-san bekommt die Mission das Drachengebet sicher zu einem anderen Tempel im Kaiserreich zu bringen, da ihr eigener Tempel von Oni und anderen Monstern der "Unterwelt" angegriffen und vernichtet wurde. Unterwegs trifft sie auf den jungen Tatsumi, einen Dämonenjäger der Kage. Natürlich verlieben sie sich ineinander und lernen auf dem langen und gefährlich Weg neue Freunde kennen. 

    Die Geschichte um Yumeko, Tatsumi und ihre Freunde ist wunderschön und traurig zugleich! Ich konnte mich sehr gut in alle Charaktere versetzen und liebe dieses Buch! 

  13. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (917)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Mein dritter Murakami und ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Im Gegensatz zu den anderen Büchern waren mir die Charaktere hier überhaupt nicht sympathisch, was die Geschichte für mich natürlich extra erschwert hat. Das typisch fantastische von ihm fehlt hier auch komplett, der Untertitel sagt tatsächlich aus, was es ist: Nur eine Liebesgeschichte. Und wirklich sonst gar nichts. Zwar eine sehr tragische aber trotzdem. Die Handlung zieht sich, es passiert kaum mal was spannendes, geschweige denn etwas unerwartetes. Irgendwann weiß man auch schon genau wie das Buch enden wird. Ob man das dann als gutes oder schlechtes Ende bezeichnen würde, ist wohl Ansichtssache. Für mich war es ein gutes.
    Die Themen, die am meisten angesprochen wurden, waren Suizid, Depression und Sex. Beim Lesen gleicht das einer Achterbahnfahrt.
    Nur der typische Schreibstil von Murakami war ab und zu erkennbar, weswegen ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. 

    Fazit: Sollte man sich für Bücher von dem Autor interessieren: Nicht dieses hier als erstes lesen! Er kann es eindeutig besser. Das Buch hat mich leider enttäuscht.

  14. Cover des Buches Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger (ISBN: 9783423763196)
    Caroline Brinkmann

    Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger

     (117)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Wer in Tokito für keinen der sechs Clanfürsten arbeitet, also clanlos ist, ist völlig schutzlos. Der rebellischen Erin passiert genau das. Kurz darauf wird sie von Organhändlern überfallen und überlebt nur, weil sie einen Deal mit einem Dämon eingeht. Durch ihn erlangt sie übernatürliche Kräfte. Während eine Mordserie Tokito erschüttert, verschwindet Erins Freundin Rhyanne und sie setzt alles daran den Mörder zu finden, aber auf wen macht sie eigentlich Jagd und was hat ihr Dämon damit zu tun.

    Rhyanne, Erin und, der im Klappentext noch nicht erwähnte, Kiran waren komplett verschiedene Charaktere. Jeder auf seine eigene Art besonders. Alle drei waren einfach toll gezeichnet und total authentisch. Genauso auch mit den Nebencharakteren, allen voran der Distelkönig. Ich liebe sie einfach alle.

    Caroline Brinkmanns Schreibstil ließ sich sehr angenehm und auch schnell lesen. Sie hat mich total abgeholt und mit in ihre Geschichte gerissen. Einfach toll gemacht.

    Die Welt habe ich auch geliebt. Ich liebe das asiatisch angehauchte Setting und allgemein den kompletten Aufbau der Welt. Sie wurde einfach wundervoll geschrieben. Auch das Konzept mit dem Dämon und der Mordserie. Ach ich bin einfach begeistert. 

    Obwohl der Klappentext doch schon einiges verrät, war das Buch für mich total spannend und am Ende konnte ich es kaum noch weglegen. Die Handlung war finde ich durchdacht und schlüssig, auch wenn einige Dinge schon echt großer Zufall waren (Wie Erin genau zu ihrem Dämon kommt). Beim Lesen hat mich das jedoch überhaupt nicht gestört. Die Geschichte hatte mich einfach in ihrem Bann.

    Insgesamt kann ich somit nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. Ich liebe dieses Buch und bin einfach restlos begeistert. Vielleicht hatte ich sogar einen Bookhangover. Ich kann es euch allen nur empfehlen.

  15. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  16. Cover des Buches Die Perlenfrauen (ISBN: 9783453420298)
    Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.

    Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.

    Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.

     

  17. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Man glaubt wohl immer nur das, was man gesagt bekommt, solange man es nicht mit eigenen Augen sieht."


    "Sakura - Die Vollkommenen" ist eine Dystopie von der deutschen Autorin Kim Kestner. Erfrischenderweise handelt es sich hierbei um einen Einzelband, was unter den ganzen Dystopien ja schon eine Seltenheit ist. Ich habe von der Autorin bisher noch nichts gelesen, "Sakura" hat mir aber sehr gut gefallen und hat mal wieder für Abwechslung gesorgt, da ich schon sehr lange keine so gute Dystopie mehr gelesen habe.

    Inhalt: Juri lebt in der untersten Ebene, zuständig für die Verwertung und Wiederaufbereitung. Jede Ebene hat ihren Zuständigkeitsbereich und ganz oben lebt der Kaiser und seine Familie, Nachfolger der Sonnen-Göttin Amaterasu und Herrscher über alle BewohnerInnen der insgesamt sechs Ebenen. Als der Kaiser zu einem Auswahlverfahren der "Blüte" aufruft, nutzt Juri die Chance um ihrem traurigen und trostlosem Leben zu entfliehen, denn die GewinnerInnen dieser Auswahl bekommen die Möglichkeit ein Leben im Licht zu führen. Dass sie sich dafür als Mann verkleidet ins Verfahren einschmuggeln muss, ist da nur das kleinere Übel. Als aber ausgerechnet der Sohn des Kaisers und Thronerbe des Reiches auf sie aufmerksam wird, wird das Spiel noch gefährlicher und der Tod scheint sie auf Schritt und Tritt zu begleiten.

    Meine Meinung: Das Cover des Buches ist mir persönlich etwas zu mädchenhaft. Mit den rosaroten Kirschblüten und der blonden Schönheit am Cover, lässt das Titelbild nie vermuten, was für eine facettenreiche und abenteuerliche Geschichte sich dahinter verbirgt. Ich denke, dass Jungs von diesem Cover kaum angesprochen werden, was sehr schade ist, denn eigentlich handelt es sich hier um eine Dystopie, die sehr viel Potential hat und überhaupt nicht "mädchenhaft" sondern sehr grausam und actionreich ist.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt die Welt schonungslos brutal, aber auf eine lockerleichte Art und Weise, die es der Geschichte trotz Grausamkeit erlaubt, im Jugendbereich zu bleiben. Das Buch lässt sich superschnell weglesen, weil es sehr spannend ist und auch ein bisschen abhängig macht. Ein thrillendes Ereignis folgt dem Nächsten und als LeserIn erhält man kaum Verschnaufpausen.
    Die Geschichte ist ausschließlich aus der Ich-Perspektive unserer Protagonistin Juri geschrieben. Zwischendurch bekommt man auch einen kurzen Rückblick in ihre Vergangenheit.
    Das Buch ist neben einzelnen Kapiteln auch noch in Ebenen aufgeteilt, auf denen sich unsere Protagonistin gerade befindet. Dies ist mal was anderes und hat mir sehr gut gefallen, denn so erhält man noch einmal einen Überblick über die einzelnen Sektoren und deren Aufgabenbereich.

    Die Handlung und das Setting des Buches ist sehr speziell, auch wenn wir die Thematik schon von anderen Dystopien und Bücherwelten kennen. Die Welt ist in sechs Ebenen aufgeteilt. Jede Ebene hat ihren Aufgabenbereich. Ebene 1 ist zum Beispiel für die Verwertung und Wiederaufbereitung zuständig, Ebene 2 für Viehzucht und Fischerei, Ebene 3 für Fabrikation und Wertstoffe usw. In oberster Ebene leben die göttlichen Nachkommen von Amaterasu, die vom gesamten Volk als Sonnengöttin angebetet wird. Die Ebene in der unsere Protagonistin Juri lebt, ist sozusagen der "Arsch" des Systems. Hier wird für die Verwertung der Toten, der Wiederaufbereitung von Wasser, der Entsorgung von Abwässern usw. gesorgt. Dementsprechend arm und trostlos leben die Menschen in dieser Ebene. Wobei von "leben" wohl kaum gesprochen werden kann. Eine gebratene Kakerlake gilt als Festmahl, denn Hunger und Tod stehen an der Tagesordnung, Kinder essen Erbrochenes um nicht verhungern zu müssen und für die Gerberei werden die Häute der Toten verwendet. Viel zu viele Menschen leben auf zu engem Raum, ohne Chance auf irgendeine Zukunft. Die Lebenserwartung liegt bei durchschnittlich 25 Jahren. Die Autorin hat eine wirklich sehr grausame Welt geschaffen, die sogar mich, und ich bin wirklich schon von etlichen Dystopien abgehärtet, schockieren konnte.
    Beim Auswahlverfahren, der "Blüte", muss Juri dann ihr Können unter Beweis stellen, denn nur die SiegerInnen zählen zu den Vollkommenen. Diese Tests und Wettkämpfe sind aber ebenso grausam und blutig wie die gesamte Welt. Etliche Teilnehmer verlieren dabei ihr Leben, was das Ganze sehr spannend macht und einen gewissen Thrill erzeugt, weil man nie weiß, ob der Charakter, den man gerade kennen gelernt und möglicherweise sogar ins Herz geschlossen hat, auch den nächsten Tag überleben wird.

    Die Protagonistin der Geschichte war mir auf anhieb sympathisch. Juri ist rational, vernünftig und zielorientiert, genau so wie sie sein soll, denn nur so kann ein Mädchen in solch einer brutalen Welt selbstständig überleben. Sie ist vom Leben gezeichnet und lässt sich nicht von Schönheit und Glanz blenden. Trotzdem hat sie auch Hoffnung und ist eine wahre Kämpfernatur. Aufgrund ihres sehr überzeugenden Charakters kann man sich als LeserIn sofort in die Geschichte und deren Trostlosigkeit einfühlen.
    Die Nebencharaktere wirken neben dieser tollen Hauptfigur leider etwas blass. Der einzige Nebencharakter, der prägend und außergewöhnlich war, tritt leider erst viel zu spät ins Rampenlicht. Juri lernt zwar viele Teilnehmer des Wettstreites kennen, aber denen fehlt alle das gewisse Etwas. Außer Juris bester Freundin Rebecca, die war einfach nur cool! :D
    Bei einem Einzelband ist es aber auch wirklich schwer, jedem Charakter Leben einzuhauchen.

    Eine kleine Liebesgeschichte versteckt sich auch im Buch, ist aber eher nebensächlich und nimmt erst am Schluss eine größere Rolle ein. Von mir aus hätte darauf auch ganz verzichtet werden können, denn die Story hätte überhaupt keine Liebesgeschichte gebraucht. Freundschaft, Hoffnung und der Zusammenhalt einer Gemeinschaft können aussagekräftig genug sein, ohne eine Liebesgeschichte einbauen zu müssen.

    Ich bin überrascht, wie gut eine Dystopie auch als Einzelband funktionieren kann. Es blieben kaum Fragen offen, außer solche, die ohne weiteres der Fantasie der LeserInnen überlassen werden können. Die ganze Geschichte war sehr spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Welt und das Thema des Buches waren sehr gut aufgebaut, leider ging mir das Ende dann aber viel zu schnell und war zu einfach gelöst. Ein bisschen unglaubwürdig, wie schnell und einfach eine Wende herbeigeführt und ein System beendet werden kann. Auch ist das Buch gefüllt von Sozialkritik einem asiatischen Volk gegenüber, dass meiner Meinung nach schon ein bisschen zu extrem war, auch wenn die Autorin dies auf den letzten Seiten versucht zu schlichten und aufzuklären.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne grausame und facettenreiche Dystopien liest und bei all den Reihen mal Lust auf einen Einzelband hat. Lasst euch vom "mädchenhaften" Cover nicht täuschen. 😉

  18. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt (ISBN: 9783863342098)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Vier Jahre Weltreise in ein Buch zu packen, das ist schon eine Leistung! Ich war fast schon traurig als Chris wieder zuhause ankam, denn zu gerne hätte ich noch viel mehr von seiner Reise erfahren und miterlebt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte jedes kleine Erlebnis seinen Platz im Buch finden können, aber das hätte den Rahmen gesprengt. 

    Durch den witzigen Schreibstil und die unglaublich positive Einstellung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat das Lesen unglaublich Spaß gemacht und ich konnte mir die beschriebenen Situationen bildhaft vorstellen. Gut gefallen haben mir auch die nachdenklicheren Absätze, bei denen man selbst über die eigene Einstellung zu manchen Dingen beginnt zu grübeln.

    So sehr mich beim Lesen auch die Reiselust gepackt hat, war ich doch auch ein bisschen wehmütig. Zu gerne würde ich selbst eine solche Reise erleben, aber ich kenne mich selbst zu gut und weiß genau, dass ich so komplett ohne Plan dann doch nicht losreisen würde. Deswegen konnte ich durch dieses Buch ein bisschen Abenteuer schnuppern, ohne mein heimeliges Sofa zu verlassen! ;)

  19. Cover des Buches Sieben Nächte in Tokio (ISBN: 9783423761499)
    Cecilia Vinesse

    Sieben Nächte in Tokio

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Litara
    In den ersten Kapiteln zog sich die Geschichte ein wenig dahin, aber es wurde immer spannender, da die Figuren eine wirkliche Entwicklung durchmachen und man mehr über Sophia erfährt. Nur die Rückblenden haben mich ein wenig gestört, da sie meiner Meinung nach nicht immer passend waren. Aber auf jeden Fall konnte mich das Buch fesseln, da sich die Geschichte auch wirklich vorwärtsbewegt und man mit jedem Tag, der in der Geschichte vergeht, mehr mitfiebert
  20. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Jess_Silent

    Ich liebe das Buch. Es hat einen zum Nachdenken verdonnert. Es ist keine richtige Romanze, wo viel über liebe geschrieben wird oder sonst irgendwas. Aber es hat mich auf eine seltsame Art berührt. Ich habe auch den Film davon geschaut und ich muss sagen, das beide Varianten ( Buch oder Film) sehr schön sind und ans Herz gehen.
    Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen, da es auch mal eine völlig andere Art von Romanze ist.

  21. Cover des Buches 64 (ISBN: 9783855350179)
    Hideo Yokoyama

    64

     (46)
    Aktuelle Rezension von: marpije

    Dieses Buch laut Cover soll ein Thriller sein, aber wer sucht ein  gewöhnliches Thriller - fellanzeige, hier ist fast kein Spannung vorhanden, die Atmosphäre hat auch nichts " thrillerartiges " in sich und Gänsehaut bleibt weg, aber wer mag Thriller von anderen Art ist hier sehr gut bedient.

    Der Autor hat uns sehr gut ausgebaute Geschichte vorgestellt, wo der Krimi Fall einer Entführung nur im Hintergrund steht, das was wir kriegen als Hauptthema ist ein Beschreibung der japanischen Verhaltens und Umgangsform wo Pflicht , Loyalität und Unterwerfung auf die erster Stelle sind wo Macht von der Vorgesetzten besonders groß und wo im Kampf gegen Gesichtsverlust die Familie rückt weiter nach hinten.

    Das Buch bietet der Leser eine sehr starke, komplexe Geschichte wo durch die Logik und Intelligenz der Fall zum überraschenden Auflösung kommt und der Protagonist erkennt dass auf seiner Seite " jemand besonders " steht , jemand welche immer und egal was passieren wird eine helfende Hand für ihn hat, Hand welche Trost und Liebe schenkt.

  22. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel ist ein Roman, den ich vor vielen Jahren geschenkt bekam von einer damaligen Freundin. Ich habe das Buch verschlungen. Ich musste in der Woche jeden Tag längere Zeit Zug fahren. In wenigen Tagen hatte ich es durchgelesen. Es geht in der Geschichte um den Sohn eines indischen Zoobesitzers: Pi Patel. Pi glaubt nicht an eine Religion. Er ist Christ, Muslim und Hindu und liebt die Tiere im Zoo seines Vaters, in dem er mit seiner Familie aufwächst. Eines Tages sieht er, wie ein Tiger ein anderes Tier reißt. Er lernt die Gefahr des Tigers kennen. Viele Jahre später muss sein Vater die Tiere verkaufen. Nach Übersee sollen sie geschifft werden. Mit an Bord: Pi und seine Familie. Sie möchten ein neues Leben anfangen. Das Schiff geht unter. Und mit ihm fast alle Tiere und Pi's Familie. Pi selbst rettet sich auf ein Boot. Doch da sind noch ein paar mehr Lebewesen drauf. Unter anderem der Tiger des Zoos von Pi's Familie. Pi versucht sich und die Tiere durchzubringen. In der Hoffnung, bald gerettet zu werden. Doch nicht alle schaffen es. Zuletzt gibt es nur noch Pi und den Tiger. Das Buch erzählt die Geschichte der beiden auf dem Boot. Die Geschichte ist atemberaubend. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, sah ich mir auch den Film an. Er ist wirklich gut gelungen. Dafür, dass es immer heißt, die Filme seien nicht so gut wie das Buch. Die Naturaufnahmen sind der Hammer. Am tollsten finde ich eine Szene, als bei Nacht ein Wal auftaucht und das Meer sich in tausend Lichter färbt. Ich kann das Buch jedem empfehlen und den Film ebenso. Ich würde beides jederzeit wieder zur Hand nehmen.

  23. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Tamarisk

    Wer bestimmt was normal ist? Wer bestimmt was einen glücklich macht?


    Die Protagonistin Keiko ist ein sehr rational denkender Mensch. Sie hat keine emotionalen Gefühle, lernt aber sich mit der Zeit anzupassen. Sie imitiert das Verhalten der Menschen in ihrer Umgebung, da sie dadurch weniger Probleme hat. Als sie eine Aushilfsstelle bei einem Supermarkt annimmt, bekommt ihr Leben Struktur. Sie ist die perfekte Mitarbeiterin. 18 Jahre lang arbeitet sie bei dem Supermarkt "Kombini" und ist glücklich. Doch die Gesellschaft sieht in ihr eine Versagerin. Eine Ladenhüterin. Sie ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und arbeitet im Supermarkt als Aushilfe. Keiko versucht sich, wie immer, anzupassen und es ihrer Schwester und Freundinnen Recht zu machen.

    Als ein Mann in ihr Leben tritt, der zwar faul und egoistisch ist, aber alle anderen froh für sie sind, versucht sie das auch zu sein.


     Wow! Was für ein Stoff, der zum Nachdenken anregt. 


    Der Roman spielt in Japan. Könnte aber m.E. überall spielen. 

    Wer bestimmt was normal ist? Wer bestimmt was einen glücklich macht. 

    Warum verbiegt man sich um den Gesellschaftsnormen gerecht zu werden.

    Ist ein Job im Supermarkt weniger wert, als andere Jobs? Ist man weniger wert, wenn man keinen Partner hat?



    Keiko mit ihrer offenen naiven Art schließt man sofort ins Herz und andere Protagonist:innen möchte man am liebsten schütteln.


    Auch wenn das Buch sehr dünn und das Hörbuch sehr kurz ist, lohnt es sich auf jeden Fall.

  24. Cover des Buches Elfenbann (ISBN: 9783570138861)
    Aprilynne Pike

    Elfenbann

     (437)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Coverbild ist okay.
    Der Schreibstil ist gut und die Kapitel nicht allzu lange.

    Leider hat mich dieser Band sehr enttäuscht und ist mit Abstand der schwächste der Reihe. Hätte ich nicht das Buch beenden wollen - u.a. weil ich wissen will wie es weiter geht und ich schon die Bücher davor gelesen habe - hätte ich das Buch sogar abgebrochen.

    Zuerst einmal ist es über die weitesten Teile langweilig. Gegen ende wird es etwas spannender - wenn man so lange durchhält.

    Ich muss zugeben, dass mich auch die Figuren etwas genervt haben. Tamani mit seiner Arroganz und Rücksichtslosigkeit nervt mich nur noch. 
    David gefällt mir mit Abstand am Besten.
    Gerade Laurel hat bei mir so einige Sympathiepunkte eingebüßt. Mit ihrem stänigen hin und her zwischen Tamani und David hat sie mich doch sehr gereizt. Das ist unreif und - sorry, fast schon etwas billig wie sie sich verhält.

    Den letzten Band werde ich noch lesen um die Reihe zu beenden. Obwohl mir deutlich die Lust vergangen ist will ich wissen, wie es, gerade mit David, weitergeht.

    Schwache 2 Sterne von mir!

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