Bücher mit dem Tag "japanische küche"
8 Bücher
- Hisashi Kashiwai
Das Restaurant der verlorenen Rezepte (Die Food Detectives von Kyoto 1)
(132)Aktuelle Rezension von: Julia_Tim_MertensKein klassischer Krimi! Hier geht es um Gerichte, Erinnerungen und um die Frage, ob ein Geschmack Vergangenes zurückholen kann.
Das Kamogawa Diner in Kyoto trägt kein Schild, es gibt auch keine Speisekarte. Wer es findet, sucht mehr als Essen. Im hinteren Teil arbeitet eine kleine Detektei. Vater Nagare, früher Polizist, und seine Tochter Koishi nehmen besondere Aufträge an. Menschen wollen ein Gericht wiederfinden, das sie mit einer wichtigen Person oder einem Wendepunkt verbinden. Der Ablauf wiederholt sich in sechs Episoden. Erst das Gespräch mit Koishi, dann Nagares Recherche. Zwei Wochen später steht das rekonstruierte Gericht auf dem Tisch. Mit dem ersten Bissen kommen Gefühle zurück, die lange verdrängt waren.
Besonders nah ging mir die Geschichte einer älteren Frau, die Jahrzehnte später noch einmal den Eintopf kosten möchte, den sie bei einem Heiratsantrag gegessen hat. Damals ist sie einfach gegangen. Als sie das Gericht erneut probiert, wird deutlich, dass es nie nur um das Essen ging.
Beim Lesen bekommt man Hunger. Udon, Sushi, Tonkatsu oder einfache Hausgerichte werden so anschaulich beschrieben, dass ich zwischendurch am liebsten selbst gekocht hätte. Hungrig sollte man dieses Buch nicht beginnen.
Ein rot getigerter Kater streift durch jedes Kapitel und sorgt für leise, warme Momente, genauso wie auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Ruhig, eingespielt, mit trockenem Humor.
Ein kleiner Abzug, weil das Muster der Fälle ähnlich bleibt und manche Wendung absehbar ist. Trotzdem habe ich die Geschichten wirklich gern gelesen. Am Ende blieb vor allem Appetit - auf japanisches Essen. Und auch auf die Fortsetzung.
- Yuto Tsukuda
Food Wars - Shokugeki No Soma 4
(13)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstSoma hat seinen Prüfer Shinomiya zum Kochduell herausgefordert, um Tadokoros Rauswurf zu verhindern. Unerwartet findet er Unterstützung bei Dojima, der das Duell beaufsichtigen wird. Todokoro muss es allerdings alleine schaffen – Soma darf ihr nur als Küchenhelfer zur Seite stehen. Außerdem ist das Höllencamp noch nicht vorbei, die nächsten Prüfungen warten schon auf die erschöpften Kandidaten.
Selten war Kochen so rasant. Interessant, was aus der stressigen, doch sonst wenig spannenden Tätigkeit gemacht wird. Rivalitäten, Persönlichkeitstests, Träume und persönliche Herausforderungen, Beruf und Berufung, Freundschaft und die Philosophie und Komplexität der Kochkunst – all das mit viel Humor ergibt ein spektakuläres Abenteuer mit starken Charakteren. Ich bin immer noch begeistert, freue mich aber auch darauf, wenn die Geschichte um das Höllencamp abgeschlossen ist, denn so langsam wünsche ich mir einen neuen Handlungsfaden. Mit dem nächsten Band sollte die letzte Prüfung bewältigt sein und der „normale“ Schulalltag einkehren. Ich bin gespannt, denn Soma wird zwar als Ausnahmetalent dargestellt, doch hat er auch noch einiges zu lernen und die Charaktere um ihn herum zeigen, in welche Fallen er laufen kann, wenn er nicht aufpasst. Ein starker Protagonist, der nur scheinbar bereits vollentwickelt ist. Ich bin neugierig, welchen Herausforderungen er sich als nächstes stellen muss.
- Kaoru Iriyama
Kochen wie in Japan
(56)Aktuelle Rezension von: CoribookprincessKochen wie in Japan ist ein wunderschönes Kochbuch für alle, die die authentische japanische Küche entdecken möchten.
Die Autorin Kaoru Iriyama nimmt uns mit auf eine köstliche kulinarische Reise und präsentiert eine fantastische Auswahl an traditionellen und modernen Gerichten.
Ich liebe es, mit den Zutaten zu experimentieren, und bisher war alles, was ich nachgekocht habe, absolut lecker.
Die Rezepte bieten eine gelungene Mischung aus einfachen und fortgeschrittenen Gerichten.
Besonders der Einstieg ist gelungen, Klassiker wie Misosuppe und Onigiri sind perfekt für alle, die sich mit der japanischen Küche vertraut machen wollen.
Ein absolutes Highlight sind die Rezepte für japanische Süßigkeiten.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Iriyama machen es selbst Anfängern leicht, köstliche Mochi oder Dorayaki zuzubereiten.
Die Gestaltung des Buches ist einfach ein Traum. Es lädt zum Schmökern und Ausprobieren ein.
Die interessanten Fakten über die japanische Esskultur machen das Lesen zu einem echten Erlebnis. Die schönen Bilder und die faszinierenden Informationen über Japan haben mich einfach begeistert.
Insgesamt ist Kochen wie in Japan ein schönes Kochbuch für alle, die sich für die asiatische Küche begeistern.
Es macht nicht nur Spaß, die Gerichte nachzukochen, sondern vermittelt auch ein Stück japanischer Lebensart. - Sarah Gavigan
Ramen Otaku
(3)Aktuelle Rezension von: ThalaIn "Ramen Otaku" erklärt die Autorin Sarah Gavigan, warum sie von Ramen so sehr fasziniert ist. Denn Ramen sind nicht einfach nur eine Suppe, sie sind das perfekte Zusammenspiel ausgewogener Zutaten. Die Autorin nimmt den Leser mit auf ihre persönliche Reise und im zweiten Teil gibt sie praktische Rezepte preis.
Von den Bildern her und den Rezepten, sowie dem Schreibstil war ich begeistert, denn ich konnte der Autorin gut folgen und fand es sehr interessant, etwas über ihr Leben und ihre Leidenschaft für Ramen zu erfahren. Auch die Rezepte sind Schritt für Schritt gut erklärt und lassen keine Fragen offen. Neben den Rezepten gibt es jeweils ein Bild des Ramengerichts, welches einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Yummy! Die Bilder sind optisch sehr ansprechend und bewirken, dass ich am liebsten jedes Rezept ausprobieren möchte, wäre da nicht die lange Zubereitungszeit.
Doch obwohl ich Ramen sehr liebe, werde ich wohl eher nicht Ramen selbst kochen oder wenn, in einer abgespeckten Variante. Denn so eine Brühe zu kochen, ist nicht schnell erledigt. Die Kochzeit beträgt bis zu zwölf Stunden und ich persönlich bin weniger die Küchengöttin, die die Brühe 12 Stunden lang überprüfen möchte. Somit überlasse ich das Feld lieber den passionierten Hobbyköchen oder Profis, die mit diesem Buch bestens beraten sind.
Wer sich auf die lange Zubereitungszeit einlässt, wird am Ende sicherlich mit einer sehr leckeren Rasen-Schale belohnt!
- Yuto Tsukuda
Food Wars - Shokugeki No Soma 5
(12)Aktuelle Rezension von: Victoria_RohdeDas Cover von diesem Band zeigt wieder einmal Rivalen von Soma, sowie eine Küche mit Lebensmitteln.
Der Zeichenstil ist einfach der Wahnsinn. Für mich persönlich perfekt. Jede Person hat etwas ganz eigenes und ist filigran gezeichnet, egal in welcher Position. Ebenfalls die Umgebung, als auch das Essen, was die größte Rolle spielt.
Soma begegnet nach langer Zeit seinem Vater wieder und erfährt endlich so einiges, was dieser in seiner Jugend getrieben hat. Natürlich muss es da wieder ein Kochduell geben, doch hat Soma in seiner Zeit an der Totsuki genug gelernt um endlich gegen ihn zu bestehen?
Ebenfalls gibt es ein tolles Kapitel außerhalb des Internatsleben, das sehr erfrischend ist, denn Soma nutzt die freie Zeit, um nach Hause zu fahren. Doch hier warten auch Probleme. Soma nimmt es jedoch locker wie immer und kämpft darum, es zu beseitigen. Dabei hat er Hilfe von früher.
Mir macht es einfach nur noch Spaß, diese Story zu verfolgen, denn sie wird immer besser, je mehr Leute man kennt. Die Essensbeschreibungen sind interessant, die Bilder Perfekt und die Story wirklich schön.
Fazit: Ein toller Manga, absolut empfehlenswert! - Yuto Tsukuda
Food Wars - Shokugeki No Soma 6
(9)Aktuelle Rezension von: Victoria_RohdeDas Cover zeigt diesmal neue Charaktere und auch Rivalen von Soma, die ein Picknick mit Obst zu machen scheinen.
Den Zeichenstil kann ich nur immer wieder loben, denn es gibt rein gar nichts daran auszusetzen. Die einzelnen Menschen sind super liebevoll gezeichnet, die Umgebung sehr gut ausgearbeitet, die gezeichneten Speisen sehen einfach lecker aus und egal ob beim Kochen oder im Miteinander, sieht alles einfach perfekt aus.
Soma wurde, zusammen mit einigen Freunden aus seinem Wohnheim für die Herbstauslese ausgewählt. Hier dürfen die angehenden Köche, die sich in letzter Zeit sehr herausgetan haben, gegeneinander antreten. Die gestellte Aufgabe stellt ihn jedoch vor eine schwierige Übungszeit, denn er hat keine Erfahrung damit.
Durch alte Verbindungen seines Vaters macht er sich auf den Weg, die Personen zu finden, die ihm Tipps geben können. Es bleiben nur wenige Wochen Zeit, um das perfekte Gericht zu kreieren, doch er wäre nicht Soma, wenn er bis zum letzten Moment daran feilen würde.
Schneller als gedacht ist der Moment gekommen, als alle zwecks der Herbstauslese in die Kochhallen verteilt werden. Auch Somas Rivalen sind alle dabei. Doch wer wird es schaffen zu den wenigen zu gehören, die am Ende auf der großen Bühne vor der gesamten Schule kochen dürfen?
Man lernt die einzelnen Charaktere immer besser kennen und lieben. Ebenfalls kommen ab und an neue Charaktere dazu, die genug Rivalität besitzen, die Story dauerhaft spannend zu halten. Außerdem entwickelt man selbst schon die Lust zum Kochen, da die Gerichte so genau und liebevoll gezeichnet sind.
Fazit: Eine tolle Reihe und eine tolle Fortsetzung! Japan goes Veggie
(49)Aktuelle Rezension von: HeidelperleIch lebe schon einige Jahre vegetarisch und seit neuestem sogar vegan. Die japanische Küche mag ich sowieso sehr gerne und die lässt sich ja auch gut vegetarisch kochen.
Dieses Buch hat mir vor allem einige Anreize gegeben, noch mehr zu experimentieren und auch wenn man vegan lebt, kann man in diesem Buch viel Inspiration finden. Viele Gerichte lassen sich ja auch sehr gut abwandeln.
Die Rezepte aus dem Buch werden definitiv noch mehr ausgetestet, aber was ich bisher getestet habe war sehr lecker. Vor allem das Sushi hat mich begeistert und die Suppenrezepte. Es ist schön, erstmal die Grundlagen zu sehen und dann einige Anregungen zu bekommen, wie man die Grundlagen abwandeln kann. Das fehlt mir bei Rezepten aus dem Internet immer ein bisschen, dafür ist ein Buch wie dieses hier perfekt.
An alle die die japanische Küche auch so sehr lieben wie ich: schmecken lassen!







