Bücher mit dem Tag "jedi"
31 Bücher
- Charles Soule
Star Wars™ Die Hohe Republik - Das Licht der Jedi
(24)Aktuelle Rezension von: michiiiIch bin normalerweise ein Mensch welcher ein extremes Problem damit hat Bücher vollständig durchzulesen. Der typische Ablauf den ich bei mir immer und immer wieder beobachten kann ist, dass ich ständig neue Bücher voller Freude anfange zu lesen, irgendwann aus dem anfänglichen Lesefluss rauskomme und dann das Buch nach und nach wieder in Vergessenheit gerät.
Bei diesem Buch war das allerdings anders. Es hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Seit Beginn ist das Buch unfassbar spannend erzählt und schafft es auch diese Spannung stehts aufrecht zu erhalten.
Man lernt eigentlich stetig viel neues kennen. Neue Charaktere, Crews, neue Planeten... aber trotzdem fühlt es sich für mich als absoluten Leseanfänger trotzdem nie überfordernt an. Ich habe natürlich wenig Vergleiche zu anderen Büchern, aber trotzdem finde ich alle Charaktere, gerade die Jedis welche natürlich im Vordergrund stehen unfassbar gut geschrieben. Und auch wenn ich Sie nicht auf einem Bildschirm sehen und hören kann schaffen es sehr viele der Charaktere, vorallem Avar Kriss einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und lösen in mir ein Gefühl der Freude aus wenn ich daran denke diese Charaktere auch in Zukunft noch begleiten zu dürfen.
Insgesamt funktioniert somit für mich eigentlich alles in dem Buch. Die Jedi's sind gut genug, als dass sie mir im Laufe der Geschichte wichtig werden, der Schurke ist bedrohlich genug um Interessant zu sein und nicht nur als Hindernis zu dienen und das Buch ist spannend genug, um mich dazu zu bringen es durchzulesen.
Alles in allem bin ich von diesem Buch absolut positiv überrascht wurden. Niemals hätte ich gedacht, dass mich eine Ära von Star Wars, von der ich vorher absolut nichts wusste auf diese Art und Weise (also in Form eines Buches) es schafft mich so abzuholen, dass ich es kaum erwarten kann in diese Welt, diese Geschichte und diese Charaktere weiter einzutauchen. Als jemand der Star Wars sonst nur in Form von Filmen/Serien und Videospielen konsumiert, war das eine einzigartige Erfahrung über welche ich für lange lange Zeit noch sehr glücklich sein werde.
10/10
- Emily Kate Johnston
Ahsoka
(36)Aktuelle Rezension von: FreyaJueptnerIch wäre als Star-Wars-Fan nicht vollständig ohne Ahsoka Tano. Umso wichtiger ist für mich ein Roman, der diese vertraute Figur nicht einfach in eine weitere Handlung stellt, sondern tief in ihr Inneres vordringt.
Wir begegnen Ahsoka nach Order 66 wieder. Sie lebt verborgen auf Raada und arbeitet als Mechanikerin. Eigentlich möchte sie unauffällig bleiben und ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch ausgerechnet ihre Hilfsbereitschaft bringt sie in Gefahr. Ahsoka muss sich eingestehen, dass sie noch immer mehr Jedi ist, als sie wahrhaben möchte – unabhängig davon, ob sie dem Orden weiterhin angehört.
Besonders gut gefällt mir, dass Ahsoka zwischen ihren früheren Auftritten und dem Beginn des Romans bereits einen glaubwürdigen Entwicklungsschub erfahren hat. E. K. Johnston erklärt diese Veränderung nicht umständlich, sondern lässt sie in Ahsokas Denken und Handeln sichtbar werden. Im Verlauf des Buches entwickelt sie sich noch einmal entscheidend weiter.
Wir tauchen tief in ihre Gefühle, Sorgen und Ängste ein – ja, auch Ahsoka hat Angst. Gerade das macht sie nicht schwächer, sondern menschlicher und ihre Entscheidungen umso glaubwürdiger. Sie ist nicht mehr die junge Padawan aus den ersten Staffeln von „The Clone Wars“, aber auch noch nicht jene Ahsoka, die wir später kennenlernen werden.
Schreibstil und Erzähltempo haben mich ebenso überzeugt wie der intensive Blick auf Ahsokas innere Zerrissenheit. Der Roman lässt genügend Raum für ihre Gedanken, ohne die Handlung auszubremsen. Dass zentrale Motive und Stationen später auch in anderen kanonischen Star-Wars-Geschichten aufgegriffen wurden, hat mich als Fan besonders gefreut – selbst wenn nicht jedes Detail identisch erzählt wird.
Über das Ende werde ich nichts verraten. Ich kann nur sagen: Ich habe es gefeiert.
Für mich ist dieser Roman ein wesentliches Bindeglied in Ahsokas Geschichte und eine der stärksten literarischen Annäherungen an ihr Innenleben.
- Tim Lebbon
Star Wars™ Der Aufstieg der Jedi-Ritter -
(6)Aktuelle Rezension von: SaniHachidori"Mit sich im Einklang zu sein ist leicht. Doch aus dem Gleichgewicht zu geraten und die Balance wiederzufinden bedeutet, dass man stärker sein muss als die meisten anderen..."
- Dam Powl in "Der Aufstieg der Jedi-Ritter - Ins Nichts" von Tim Lebbon, S. 395 -
INHALT:
Lanoree ist eine Jedaii-Rangerin, die auf ihren Missionen quer durch das Universum reist. Als sie zu den Jedaii-Meistern gerufen wird, erwartet sie jedoch eine außergewöhnliche Aufgabe.
Die Welten und allen voran Lanorees Heimat Tython scheint bedroht – durch einen neuen Widersacher, der versucht, die alten Technologien der Gree zu aktivieren. Jedoch bergen diese die Gefahr, dass der Planet zerstört werden könnte, allen voran die Aktivierung des sogenannten Hypertors. Lanoree soll den Drahtzieher aufhalten, doch da erfährt sie, dass es sich dabei um ihren Bruder handelt. Eine Jagd quer durch den Weltraum beginnt.Die Handlung spielt sehr lange Zeit vor den bekannten Star-Wars-Filmen und es ist alles noch sehr viel natürlicher. Tython wird als ein Planet dargestellt, der voll ist von der Macht und der Natur. Es wird auf das Jedaii-Rekrutierungsverfahren der Bewohner von Tython eingegangen und mich hat auch fasziniert, dass die Jedaii damals noch keine Laserschwerter führten, sondern ganz normale Schwerter, in die sie ihre Macht leiten konnten. Es wurden auch viele interessante Themen angeschnitten wie vorherige Kriege oder Rebellionen oder auch das Volk der Gree und deren Technologien sowie andere geheimnisumwobene Schilderungen.
SCHREIBSTIL:
Der Schreibstil war anfangs recht trocken und ich hatte so meine liebe Mühe, damit warm zu werden. Mitte des Buches wurde die Spannung erhöht, sodass ich ab da richtig Gefallen am Buch fand. Ob der Schreibstil im Original ähnlich ist, kann ich nicht sagen, aber ich kann mir hier nur denken, dass es am Übersetzer liegt. Da ich bereits das nächste Buch von demselben Übersetzer lese, kann ich da zumindest eine Parallele entdecken. Wie gesagt hat dieser sich im ersten Band deutlich ab der Hälfte gesteigert, aber ich hoffe ehrlich gesagt auch darauf, dass die Star-Wars-Bände von anderen Autoren bzw. Übersetzern mich dann doch noch etwas mehr packen können.
FAZIT:
Die Geschichte um Lanoree habe ich supergern verfolgt und gerade einige Charaktere haben die Geschichte deutlich aufgewertet – allen vorander Schurke Tre Sana, der für mich die absolut beste Figur in der gesamten Geschichte war. Ich fand auch die Ansätze sehr interessant, hätte aber zu gern noch mehr Tiefe erfahren. Viele Themen wie das Volk der Gree oder Visionen von Lanoree blieben unkommentiert, sodass bei mir megaviele Fragen offen sind. Ich fand, da wurde leider oft viel zu viel angeschnitten und der Leser heiß gemacht und am Ende weiß man nichts damit anzufangen. Da es ja praktisch unmöglich ist, alle Comics und Romane zu lesen, hätte ich mir da schon mehr Vollständigkeit gewünscht.
Ein Star-Wars-Roman mit tollen Charakteren, Weltraum-Flair und einer spannenden Grundidee, deren Potenzial leider nicht an allen Stellen ausgeschöpft wurde. Einige Längen und viele offene Fragen am Ende lassen den Roman nur durchschnittlich für mich zurück. Trotzdem eine gute Lektüre für Zwischendurch, die mich gespannt auf die Folgebände schauen lässt. - Christie Golden
Star Wars™ - Schülerin der dunklen Seite
(15)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Star Wars - Schülerin der dunklen Seite
Autor*in: Christie Golden
Erschienen in Deutschland: 2016
Originaltitel: Star Wars Dark Disciple
Erschienen in den USA: 2015
Übersetzer*in: Andreas Kasprzak und Tobias Toneguzzo
Weitere Informationen:
Genre: Science-Fiction, Fantasy, Drama, Hetero
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 415
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7341-6106-3
Verlag: Blanvalet
Rezensionsexemplar: Ja
Inhalt:
Im Krieg zwischen den Armeen der dunklen Seite der Macht und der Republik um die Kontrolle der Galaxie wird die Taktik des Sith Lords Count Dooku immer brutaler. Trotz der Macht der Jedi und ihrer militärischen Fähigkeiten wächst die Zahl seiner Opfer stetig an. Um ihn endlich zu stoppen, wenden sich die Jedi hilfesuchend an seine ehemalige Schülerin und Kopfgeldjägerin Asajj Ventress, die ihn gemeinsam mit Quinland Voss ins Visier nehmen soll. Asajjs Wunsch nach Rache an ihrem einstigen Meister ist groß, doch selbst für erfahrene Jäger ist Dooku eine gefährliche Beute ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das hier ist das erste von vier Büchern, die ich im Rahmen einer Blog-Kooperation von Bookbot erhalten habe. Allerdings kam ich erst jetzt dazu, mit den Büchern anzufangen, da ich davor noch zwei Bücher aus der Bibliothek hatte, die ich natürlich erst noch lesen und rezensieren wollte, bevor ich sie wieder zurückgeben musste. Aber hey, gut Ding will Weile haben oder so. Hat sich ein bisschen blöd überschnitten. Jedenfalls werde ich mich natürlich nicht in meiner Meinung beeinflussen werden, das war bisher noch nie der Fall und wird es auch nie sein, das wisst ihr ja.
Jedenfalls habe ich das Buch damals ausgesucht, da ich immer offen für neue Star Wars Bücher bin (also für mich neue Bücher) und auch wenn ich kein großer Fan von Asajj Ventress bin, war ich doch sehr neugierig auf das Buch. Achja, was den Inhalt des Buches betrifft, ist es wohl eine Zeitlang canon gewesen, das ist es heute nicht mehr. Also eher Legends. Nur damit ihr wisst, in welcher Ebene wir uns da befinden. Ist aber bei recht vielen Storys bei Star Wars so, früher canon, jetzt nicht mehr. Ich persönlich ordne sowas dann immer zwischen AT (Alternative Timeline) und canon ein, son komischer Mix, wenn ihr versteht, was ich meine.
Das Buch ist ein wenig älter, und es werden ein paar Storypunkte angesprochen, die ich entweder komplett so, oder zum Teil noch aus der Serie "The Clone Wars" kenne. Ob es damals einen bestimmten festen Canon gab, an den sich die Leute damals gehalten haben (also Autoren und Serienmachen), oder nicht, das kann ich heute nicht mehr beurteilen. Dennoch war es cool, den und den Punkt zu lesen, und mir zu denken: Hey, ja, stimmt, daran kann ich mich erinnern. Eines der Punkte ist zum Beispiel der Kampf und das Ende von Ventress' Schwestern.
Ansonsten war es mal interessant, mehr über Ventress und ihre Gefühlswelt kennenzulernen, aus der Serie kannte ich sie als toughe Kriegerin, die von Dooku verraten und ihren Schwestern wieder aufgenommen wird. Quinlan Vos war mir ehrlich gesagt kein Begriff, obwohl er mal kurzzeitig in der Serie vorkam, wie ich gestern zufällig herausgefunden habe. Und ich merkte durch das Buch erst, wie wenig ich Ventress kannte und kenne. Die beiden verlieben sich ja ineinander und ich war mir unsicher, ob es wirklich zu Asajj Ventress passt, sich zu verlieben. Auf der anderen Seite kommt es nicht plötzlich, sondern entwickelt sich vollkommen natürlich.
Dann kommt noch die Story und mit ihr die Tatsache, dass sie jemanden für einen Mord anheuern wollen. Vos selbst war für mich ein typischer Jedi, der aber auch gerne mal ein Auge zudrückt oder mal was anderes macht. Zwar nicht in dem Maße wie Obi Wan oder Anakin, aber mehr als die meisten anderen Jedi. Aber ihn kannte ich vorher gar nicht, bzw konnte mich nicht mehr an seinen kurzen Auftritt in "The Clone Wars" erinnern, was ein wenig schade ist. Daher kam mir auch sein Wandel, wie er in der Geschichte passiert, so krass vor. Auf der anderen Seite, vermutlich gibt es Leute, die leicht von der dunklen Seite der Macht verführt werden können und Vos ist einer von diesen Personen. Überhaupt war es sehr emotional und spannend zu lesen, besonders, da ich mit dem Ende nicht gerechnet hatte. Aber es passt zu Star Wars, so wie ich es kenne, würde ich sagen. Es gab zwar ein, zwei Situationen, wo es sehr chaotisch war und ich nicht hinterhergekommen bin, aber das könnte auch nur ein Ich-Problem sein.
Fazit:
Ich bin echt froh, dass ich mich damals für das Buch entschieden habe, dass ich mich dafür entschieden habe, denn ich hatte beim Lesen doch im Großen und Ganzen viel Spaß. Klar ist es nicht perfekt, aber das ist in Ordnung so. Im Grunde habe ich das Buch verschlungen, die meiste Zeit kam ich nicht zum Lesen, weil ich erst noch Bücher aus der Bibliothek hatte und dann war ich einfach abends bzw nachts vorm Schlafengehen zu müde, sodass ich mich gleich ins Bett habe fallen lassen. Es lag also an mir, nicht am Buch. Jedenfalls war es ein cooles Buch und ich werde es auf jeden Fall behalten. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und auch wenn es im Star Wars Universum nicht mehr canon ist, ist es ja immer noch unterhaltsam, daher bekommt es eine Lese-Empfehlung von mir.
- John Ostrander
Star Wars Comic-Kollektion
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Die Ausgabe lässt schon sehr viel hoffen: „Cade Skywalker, Sith-Jäger“. Erkennt er endlich wer er ist und findet er seine Bestimmung? Doch bevor es um Cade geht, erleben wir General Stazi, welcher mit seiner Flotte den Mon Calamari zur Hilfe eilt. Die Sith haben den Auftrag bekommen den Planeten komplett zu vernichten und setzen dafür ein Gift ein, welches sofort wirkt und viele tausende schon dahingerafft hat. Der organisierte Konvoi von Schiffen schafft es eine geringe Anzahl Überlebender auf andere Planeten zu bringen, doch werden auch diese Planeten für ihre Hilfe von den Sith bestraft und verseucht. Jetzt kommt auch Cade ins Spiel, denn er erfährt von diesen Gräueltaten und schwört sofort Rache. Der Sith der dafür verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden.
Doch erst einmal muss er gefunden werden. Genau hier kann man sich auf einige schöne Kämpfe freuen und Cade ist nicht gerade zimperlich. Dennoch steht noch viel mehr auf dem Spiel als den Beteiligten aktuell bewusst ist. Das Böse der Sith bekommt einen neuen Aufschwung. Nachdem Darth Krayt getötet wurde, schien es, dass die Jedi endlich wieder die Oberhand gewinnen könnten, doch in diesem Band gibt es glatt eine heftige Überraschung. Es wäre auch zu einfach gewesen, ein Kampf und das Übel wird ausradiert. Wo die Sith sich anfänglich noch fast selbst vernichtet hätten, da sie herausgefunden haben, dass Krayt tot ist, umso stärker stehen sie am Ende dieses Bandes da. Dass die Getreuen um Exil-Imperators Roan Fel ebenfalls ein Wörtchen mitzureden haben, erscheint fast als Nebengeschichte, hat wohl aber später noch deutliche Auswirkungen.
Als Bonus gibt es noch eine Geschichte zwischen dem rebellentreuen Schmuggler/Mechaniker Boshek und Agentin Captain Bex. Im Verlauf dieser kleinen Story muss der äußerst Han-Holo-Ähnliche Boshek erkennen, dass man nicht immer einer schönen Frau blind vertrauen sollte und auf der anderen Seite hat Bex sich zu entscheiden, auf welche Weise sie dem Imperium dienen mag. Grafisch darf es dank der vielen Sith diesmal wieder dunkler sein und genau das steht dem Comic wunderbar. Schön viele Kämpfe und die Sith haben mit ihren Rot/Schwarzen-Bemalungen immer wieder neue Muster parat. Weniger mit dem Blaster, geht es diesmal viel mit dem Schwert zur Sache und auch im All treffen viele Laser manch Defensivschild der Raumschiffe.
Fazit:
Cade Skywalker findet endlich seinen Weg in der Geschichte von Star Wars. Der Start des Endes der Reihe ist gesetzt. Neben den wirklich schrecklichen Taten der Sith, bekommen sie endlich einen Gegner, den sie selbst nicht einschätzen können. Cade ist gewandt und schließt langsam seine Ausbildung unfreiwillig als Jedi ab. Zumindest steht er auf der richtigen Seite und der Comic-Fan kann sich auf einen unterhaltsamen Band freuen, mit einer starken Überraschung für das große Finale!Matthias Göbel
Autor: John Ostrander, Jeremy Barlow
Zeichner: Jan Duursema, Bradon Badeaux, Dan Parsons, Brad Anderson, Michael Atiyeh
Übersetzung: Michael Nagula
Hardcover: 120 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 15.02.2019
ISBN: 9783741610462 - James Luceno
Star Wars™ - Schleier der Täuschung
(11)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Star Wars - Schleier der Täuschung
Autor*in: James Luceno
Erschienen in Deutschland: 2012
Originaltitel: Star Wars The Cloak of Deception
Erschienen in den USA: 2000
Übersetzer*in: Andreas Kasprzak
Weitere Informationen:
Genre: Sci-Fi, Fantasy, Action
Preis: € 14,00 [D] | € 14,40 [A]
Seiten: 415
Sprache: Deutsch
ISBN: 979-3-442-26854-2
Verlag: Blanvalet
Inhalt:
Kanzler Valorum ist der Einzige, der die Republik zusammenhalten und der immer mächtiger werdenden Handelsförderation Einhalt gebieten kann. Daher atmen alle auf, als der Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und sein Schüler Obi-Wan Kenobi ein Attentat auf den Kanzler vereiteln können. Doch Valorum kann keinem Gegner gegenübertreten, den er nicht kennt, und der größte Feind der Republik ist noch nicht einmal aus den Schatten getreten - Darth Sidious, der mächtigste der Sith-Lords!
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das ist das letzte Buch, das ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen habe und das ich damals unbedingt lesen wollte. Und ich muss sagen, es war eine gute Entscheidung, denn das Buch hat mir richtig gut gefallen. Gut, nicht von Anfang an, da fand ich es eher ein wenig mau. Denn die Geschichte fängt ein wenig schwach an und man sieht auch gar nicht so richtig, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Auch tauchen zu viele Leute auf einmal auf und das ist für jemanden wie mich, der Probleme mit dem Namensgedächtnis hat, nicht so angenehm.
Es dauert wie gesagt nicht lange an, nur 2-3 Kapitel und dann findet das Buch für den Rest der Geschichte eine angenehme Abwechsung, wie auch eine aufbauende und interessante Spannung. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, u.a. der von Qui-Gon, Palpatine oder Valorum. Zwar wechselt die Perspektive im Kapitel gerne mal von einem Absatz zum anderen und normal bin ich da kein Fan davon, da mich das gerne mal schnell durcheinander bringt. Weil ich mich dann jedes Mal umstellen und raten muss, um wen es jetzt gerade auf einmal geht.
Hier ist es recht angenehm, man findet in die Situation weiter, selbst wenn sie sich im Hintergrund weiterentwickelt hat. Auch spürt man die Konsequenzen der Handlungen und Worte der jeweils anderen Charaktere.
Was ein bisschen schade ist, dass es ein bisschen wenig an Kämpfen gab, aber dafür gab es recht viele Intrigen, die im Hintergrund gesponnen wurden, viele davon auch sehr offen im Verlauf der Geschichte. Wenn man Star Wars kennt, kann man recht leicht hinter Palpatines Maske sehen, bzw man hat das Gefühl, weil man ja eben weiß, was er da längerfristig plant. Und wie vorsichtig er dabei ist, welchen (falschen) Ruf er sich unter den anderen Politikern aufgebaut hat und wie leicht ihm die Lügen über die Lippen kommen. Das hat mich nicht nur einmal stark beeindruckt. Und selbst unter den Leuten, die sich denken: Ja, noch ist er ruhig, irgendwann wird er aber mehr haben wollen - selbst die scheinen ihn doch nicht zu 100% als eine ernste Bedrohung zu betrachten.
Die Story war zwar hier und da ein wenig verwirrend, aber das hat sich dann auch fast immer legen können. Nur wurde es dann ein wenig kompliziert, als ich herausfinden wollte, was denn nun der Kernpunkt ist. Das wird dann zum Glück irgendwann doch klar. Das Buch endet dann mit der Blockierung von Naboo durch die Handelsförderation, sprich, das Ende dieses Buches ist ganz knapp vor dem Beginn von Episode 1. Diesen nahtlosen Übergang fand ich dann doch ziemlich klasse.
Fazit:
Gut, das Buch hat ein bisschen viel an Anlauf gebraucht, bis ich damit warm geworden bin, aber dafür habe ich mich dann nach den ersten Kapitel sehr stark unterhalten gefühlt. Sowohl die Story, als auch die Charaktere haben mich überzeugt, zwar nicht immer und vollständig, aber an sich schon. Außerdem hatte ich auch generell viel Spaß beim Lesen und bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe.
Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne und eine Lese-Empfehlung an jeden interessierten Star Wars Fan.
- Sean Williams
Star Wars: The Old Republic Sammelband
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975BioWare hat mit der Einführung von Star Wars: The Old Republic ein unglaubliches Geschenk für alle Fans von Star Wars auf die Beine gestellt. LucasArts hätte somit nichts besser machen können, als den kreativen Köpfen einfach freien Lauf zu lassen und die Ergebnisse sprechen für sich. Nach zwei wunderbaren Einzelspieler-Games, ging es mit dem Onlinespiel weiter und hier gibt es weiter viele Geschichten aus der alten Republik. Basierend darauf, startet man im ersten Sammelband mit der Story „ Eine unheilvolle Allianz“. Hier ist ein junger Jedi dabei, mitten in einen Kampf einzugreifen, wobei er zuvor erfahren hat, dass er noch nicht zur Ritterprüfung zugelassen wird. Ein Freibeuter entert ein Schiff und die Hutten bieten die Reste dieses Schiffes zum Verkauf an.
Dabei wird das Imperium (die Sith) und die Republic eingeladen mitzubieten. Um was genau es geht, bleibt lange Zeit ungenannt. Es stellt sich heraus: Ein Navigationscomputer und ein außergewöhnliches Objekt aus seltenen Metallen steht zum Angebot. Da nun Sith, Jedi, Imperium und Republic hinter diesen Objekten her sind, macht das die Sache komplett und man darf sich auf eine wirklich wendungsvolle Geschichte freuen. Auf der Suche nach den Koordinaten aus dem Nav-Computer, gibt es allerhand Kämpfe und mächtige Schlachten. Miteinander und untereinander stehen sich die bekannten Feinde nicht immer gegenüber, denn manchmal ist der Feind meines Freundes... na ihr kennt den Spruch. Darauf zielt im Endeffekt die gesamte Story ab, jedoch dauert es schon eine ganze Weile, bis man alles aufgedeckt bekommt.
Die Figuren bekommen mit jedem Schritt immer mehr Farbe. Ob der Jedi, welcher sich selbst findet und über seine bisherigen Fähigkeiten hinauswächst oder auch die Sith-Schülerin, welche am Ende selbst den Rat der Sith völlig überrascht. In diesem Band wurden sehr interessante Charaktere geboren, welche durchaus das Zeug haben zu mehr. Der Autor hat ebenfalls einen schönen Spannungsbogen gefunden, so dass sich Action und Inhalt gut abwechseln. Die Macht hat hier an vielen Stellen auch wieder ihren eigenen Weg und führt vielleicht auch unbewusst das Schicksal aller Protagonisten zusammen. Ein mehr als gelungener Auftakt und wer schon Fan der Spiele war, findet weiteres Futter.
Nachdem man schon in der ersten Geschichte tief in Star Wars eintauchen konnte, geht es in „Betrogen“ mit einer völlig neuen Charakter-Gruppe weiter. Die Sith machen sich auf nach Coruscant. Ihr Ziel ist der Jedi-Tempel. Darth Malgus führt den Angriff an und sein Hass und seine Wut auf die Helle Seite ist so groß, dass er fast im Alleingang alle Jedi des Tempels tötet. Ein Schmuggler geht auf der anderen Seite seiner Arbeit nach, wobei das Glück ihm nur selten zur Seite steht. Vielmehr rutscht er immer tiefer in den Sog und muss am Ende auch noch Drogen schmuggeln, was er nie wollte, aber jetzt muss, um endlich abschließen zu können. Als der Tempel zerstört wird, spürt eine Schülerin, dass ihr Jedi-Meister sein Leben verloren hat.
Von Anfang an weiß man, dass diese drei Einzel-Geschichten irgendwie zusammenfinden werden, was sie auch machen. Doch zuerst erfährt man, dass der Krieg zwischen Imperium und Republic erneut verschoben werden soll, denn im Hintergrund gibt es Friedensverhandlungen, so dass die Sith sich von Coruscant wieder zurückziehen werden. Darth Malgus hingegen erkennt für sich, dass dies der falsche Weg wäre. Nur der Kampf und der Hass kann das Imperium stärken und voranbringen. Das ist der einzige Weg und er versteht nicht, warum die anderen Sith nicht seinen Idealen folgen wollen. Diese lächerliche Schwäche wird sie alle fallen lassen... Na solche Sprüche sind nichts Neues und haben die Jahrtausende überdauert.
Doch ist dieser Sith auch etwas anders, denn er ist auch verliebt. Gefühle sind auch nicht den Jedi fremd, jedoch sollen sie sich davon verhalten, denn nur so sind sie unantastbar für die Dunkle Seite. Das Zwischenspiel ist auch hier wieder schön ausgewogen. Es wird allerhand gekämpft, mit Blaster und Schwert, aber auch Raumschiffe bekommen ihren Auftritt. Die Charaktere werden schön langsam eingeführt und man erfährt jeweils so viel Hintergrund, dass jeder Einzelne den Leser ans Herz wächst. Sehr interessant fand ich diesmal die Seite der Sith, wie anschaulich beschrieben wurde, dass der Hass und die Emotionen die Macht stärken, aber den Lenker dahinter auch auffressen. Die Jedi-Schülerin hingegen kann aus ihrer Trauer kaum ausbrechen und schafft es nur in dem sie sich von den Jedi selbst abwendet, auch keine alltägliche, aber notwendige Entscheidung.
Fazit:
Zwei brillante und herausragende Geschichten, aus der Old Republic und da steckt noch viel mehr drin. Vielleicht liegt es an den neuen Charakteren und ihre unbekannten Wegen, dass diese Storys so fesseln. Inhaltlich greifen Hell und Dunkel nach der Macht und schicken ihre Jünger aus, um den Leser zu fesseln, was sie auch mit Leichtigkeit schaffen. Das Mysterium hinter Star Wars bekommt kleine Einblicke in die Macht und der jeweiligen Seite, vergisst aber niemals die Figuren. Hier werden selbst einfachste Menschen zu Helden, von den man gern mehr erfahren würde. Wer sich bisher noch nicht getraut hat Star Wars: The Old Republic eine Chance zu geben, sollte mit dieser Sammelausgabe im hochwertigen Hardcoverband den Anfang machen.
Matthias Göbel
Autorin: Sean Williams, Paul S. Kemp
Übersetzung: Jan Dinter
Klappenbroschur: 764 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 03.07.2018
ISBN: 9783833236303 - Alan Dean Foster
The Approaching Storm
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Die Republik wächst und gedeiht und doch gibt es auch Stimmen, welche nicht ganz zufrieden mit der aktuellen Situation sind. Entscheidungen werden viel zu spät gefällt, manchmal werden Anfragen vergessen und wenn man weit weg vom Rat ist, dann könnte man meinen, dass die Regierung sich für einen nicht interessiert. Ansion ist so eine Randwelt, die so unscheinbar scheint, dass sie kaum einer kennt. Dennoch hat sie einen wichtigen strategischen Wert, dass es Ambitionen gibt, das hier ansässige Volk zu einer Abkehr von der Republik zu bewegen. Von Anfang an weiß der Leser, dass hier die Handelsgilde ihre Finger mit im Spiel hat und es verwundert nicht, dass sie einen Hutt beauftragen, sich um die Dinge auf Ansion zu kümmern. Schließlich befindet sich bereits eine Jedi-Meisterin und ihr Padawan auf dem Planeten und es werden noch zwei weitere erwartet.
Obi-Wan Kenobi und sein Anakin Skywalker tauchen genau zur richtigen Zeit auf und damit willkommen in der Vorgeschichte zu Star Wars - Angriff der Klonkrieger. Schon von der ersten Seite an erkennt man schnell die Gegenspieler und ihre Versuche, die Jedi aufzuhalten. Diese sollen Frieden zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen bringen, was nicht ganz einfach ist, da die Städter nichts mit den Nomaden zu tun haben wollen. Nur wenn das Volk einig ist und sich gegen die Abspaltung stellt, ist der Vertrag gerettet. Die Jedi haben mit den Städtern leichtes Spiel, schwieriger wird es jedoch mit den Nomaden. Es gibt die üblichen Umwege wie Entführungen oder Hinterhalte, aber ist das erst einmal überwunden, geht es raus in die Wildnis von Ansion.
Alan Dean Foster hat sich ganz in der Tradition von Star Wars sehr ausgiebig mit der Fauna des Planeten beschäftigt. Es gibt seltsame Reittiere, welche aber mehr können, als nur auf dem Land schnell laufen. Im Wasser gibt es ähnlich skurrile Kreaturen. Mächtig groß, mit gefährlichen Zähnen und auch sonst kann man sich noch auf so einiges gefasst machen. Hier beweist Foster erneut, dass er sehr gute Beschreibungen liefern kann und das Getier vor dem geistigen Auge zum Leben erweckt. Die Reise selbst entpuppt sich auch als recht typisch für einen Jedi-Auftrag, denn wie wir alle wissen, geht nie alles so glatt, wie man es ursprünglich denkt. Diese vielleicht unnötigen Umwege bringen uns immerhin den Planeten und dessen Leben darauf näher.
Die kurzen Action-Sequenzen hat Foster nicht zu sehr in die Länge gezogen. Vielmehr konzentriert er sich auf bestimmte Jedi-Eigenarten und lässt dabei alles in einem guten Kontext in die Geschichte einfließen. Lichtschwert, Heilkräfte, Springen, Telekinese und noch einige kleine Überraschungen erwarten den Leser. Interessant fand ich auch die immer wieder auftauchende Konzentration auf Anakin Skywalker. Sein Denken und Handeln, aber auch seine Herkunft und warum er so verbissen die Künste der Jedi erlernen will. Seine ungestüme Art, die Ungeduld und auch sein oft unüberlegtes Handeln. Mit deutlich weniger politischem Kalkül wäre die Geschichte durchaus ein Volltreffer gewesen.
Fazit:
Die Macht der Einigkeit… „Ein Sturm zieht auf“ beweist gleich zu Beginn, dass Politik und Machtintrigen viel von einer Story rauben können, auch wenn sie der Grund sind, handeln zu müssen. Ein kleiner Planet bekommt plötzlich so viel Aufmerksamkeit, wobei er sonst von der Republik fast vergessen wurde. Da erinnert man sich an so einige aktuelle politische Entscheidungen, die erst gefällt werden, wenn es schon zu spät ist. Diese Republik hat ihre Jedi-Meister, welche für Recht und Ordnung sorgen, was auch hier mit Bravour bewiesen wird. Obi-Wan Kenobi & Anakin Skywalker, sowie Luminara & Barriss erleben ein gut gestricktes Abenteuer auf einem wilden Planeten, mit unwirklichen Kreaturen, einigen Umwegen und bleiben trotzdem dem Weg der Jedi treu. In Vorhausahnung, was irgendwann kommt, erlebt der Leser wenigstens Padawan und Meister noch einmal vereint gegen das Böse, welches bekanntlich nie schläft.
Autor: Alan Dean Foster
Übersetzung: Michael Nagula
Paperback: 432 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Veröffentlichung: 10.11.2008
ISBN: 9783442370931
- Vonda N. McIntyre
Star Wars, Der Kristallstern
(15)Aktuelle Rezension von: einz1975Es sind einige Jahre seit den Ereignissen um "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" passiert. Han Solo und Prinzessin Leia sind mittlerweile Eltern von drei Kindern. Den Zwillingen Jacen & Jaina und dem Jüngsten namens Anakin. Während Luke und Han sich auf einer Geheimmission befinden, um weitere verschollene Jedi zu finden, passiert Zuhause etwas, dass man eigentlich für unmöglich halten sollte - alle drei Kinder werden entführt. Leela wird zum Tatort gerufen, findet jedoch wenig Anhaltspunkte und sie macht sich mächtig Sorgen um ihre Kinder. Als Leser erfahren wir natürlich wo sie sind und wie es ihnen geht. Dabei werden auch ihre Jedi-Fähigkeiten vorgestellt.
Jacen kann z.B. sehr gut mit Tieren. Sie hören auf ihn und er findet immer wieder neue Freunde unter ihnen. Jaina wiederum kann Moleküle in der Luft bewegen und hat in Sachen Technik ein unausgesprochen großes Talent. Anakin ist zwar noch klein, aber schon mächtig genug, um die Macht einzusetzen, auch wenn er noch nicht genau weiß wie. Doch genau dieser Part der entführten Kinder wirkt irgendwie unpassend in der Gesamtgeschichte. Der Bösewicht Lord Hethrir verfolgt mit ihnen zwar einen perfiden Plan, dennoch wirkt er sehr unorganisiert, auch wenn er ausgestattet ist mit einem Weltenschiff und dabei ist, das neue Imperium auszurufen.
Hethrir hat mittlerweile genug Anhänger und auch seine Macht scheint innerhalb seiner imperiumtreuen Mithelfen stetig zu steigen. Dennoch ist er von sehr unfähigen Personal umgeben. Sie schaffen es nicht, auf eine Handvoll Kinder aufzupassen. Die Mission von Luke und Han klingt hingehen sehr spannend. Sie treffen auf ein sehr eigenartiges Wesen, welches heilende Kräfte besitzt - haben sie eventuell endlich einen der Jedi gefunden? Der Buchname bezieht sich übrigens auf einen sterbenden Stern in der Nähe eines Schwarzen Lochs, wo sich auch die Station befindet und die Suche nach den Jedi beginnt. Leia bleibt natürlich auch nicht still sitzen, im Gegenteil, sie ist den Entführern dicht auf den Fersen.
Sie lernt dabei, wie der Leser, einiges mehr über die Machenschaften des Imperiums und findet unverhofft neue Freunde. Die Autorin versucht viel Abwechslungsreicher in die Story zu bringen, was ihr auch gelingt. Die Absätze sind kurz, die Gespräche zwischen den Kameraden klingen wie aus den Originalfilmen und wenn die Kinderstory nicht wäre, gäbe es genug Spannung, dass auch der erwachsene Leser seine volle Freude hätte. Selbst C3PO und R2D2 machen ihren Job sehr gut und Chewbacca hat wohl seine Berufung als Kindergärtner gefunden. Dass alles ein klassisches gutes Ende nimmt, muss ich sicherlich nicht verraten und versteht sich von selbst.
Fazit:
Der Wert der Macht! Die Kinder der Skywalkers tragen logischerweise die Macht in sich. Dass einige sie benutzen wollen, um selbst mächtiger zu werden, klingt auch glaubhaft, wenn auch schrecklich. Die Suche nach den verschollenen Jedi, ist für Luke nicht nur eine Herzensangelegenheit. Er hat nie seine Ausbildung richtig abschließen können, bevor alle Jedi weg waren und so erhofft er sich neue Lektionen, die ihn weiterbringen. Somit kommt alles zusammen und ein dunkler Lord des alten Imperiums stellt sich ihnen jetzt in den Weg. Vonda McIntyre hätte meiner Meinung nach den Part der Kinder viel kürzer halten sollen und Lord Hethrir macht die gleichen Fehler, wie alle seine Vorgänger auch. Trotz guter und einiger neuer Ideen ist das Ende vorhersehbar und der Verlauf dahin zum Teil auch. Eine nette Nebenstory, zwar nicht mehr im Kanon, aber dennoch ausreichend mit Star Wars gefüllt.
Matthias Göbel
Autorin: Vonda McIntyre
Übersetzung: Hans Sommer
Verlag: Heyne Verlag
Taschenbuch: 366 Seiten
Veröffentlichung: 1999
EAN: 9783453108011 - Hannah Dolan
LEGO® Star Wars™ Jedi-Ritter in Gefahr
(4)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Episode I
Die dunkle Bedrohung
Ist Anakin Skywalker ein Auserwählter und hat das Zeug zum Jedi?
Episode II
Angriff der Klonkrieger
Die Jedi-Ritter stellen sich dem finsteren Count Dooku entgegen. Wer wird gewinnen?
Episode III
Die Rache der Sith
Anakin Skywalker steht vor einer großen Entscheidung: Wird er ein Jedi oder ein Sith?
llustrationen/Abbildungen:
Viele Farbfotos von Lego Star Wars Figuren und Raumschiffen/Fahrzeugen ergänzen die Handlung oder geben zusätzlich Hintergrundinfos.
Altersempfehlung:
ab 5 Jahre bzw. für Leseanfänger/Erstklässler
Die Fibelschrift ist sehr groß, die Sätze sind kurz und einfach gehalten. Auf lange und komplizierte Wörter wird - soweit möglich - verzichtet.
Bezeichnungen wie "Handelsföderation" oder Namen wie "Count Dooku" oder "Kashyyyk" lassen sich, wenn man sie in die Silben unterteilt auch lesen. Allerdings ist hier mehr Geduld bzw. Vorwissen gefragt.
Mein Eindruck:
Das Büchlein umfasst 112 Seiten und ist trotzdem handlich. Dank der Gliederung in kurze Kapitel kann der Erstleser zwischendurch auch eine Pause einlegen.
Die drei Geschichten sind Kurzfassungen der Filme (Prequel bestehen aus Episode I bis III) und für absolute Star-Wars-Neulinge trotzdem oder gerade deswegen sehr gut zu verstehen.
Charaktere werden in separaten, farbigen Kästen vorgestellt z. B. R2D2 oder Königin Amidala. Aber auch Hintergrundwissen wird in gleicher Weise kurz angeschnitten, z.B. die Macht und die Sith.
Am Ende jeder Geschichte findet sich ein kurzes Quiz mit entsprechenden Lösungen.
Ein toller Einstieg in die Star-Wars-Welt!
Fazit:
Drei spannende Abenteuer für alle Star Wars Fans oder die, die es werden wollen.
Dank großer Fibelschrift und meist kurzen Sätzen sehr gut für geübte Erstleser geeignet.
...
Rezensiertes Buch "Lego Star Wars - Jedi-Ritter in Gefahr" aus dem Jahr 2014
- John Ostrander
Star Wars Comic-Kollektion
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Während der Klonkriege sind so einige Schlachten ausgefochten worden, von denen man bisher gar nichts wusste. Eine davon erlebt man hier und vorweg gesagt, der Comic hat es wirklich in sich. Jedi-Meister Quinlan Vos hat sich bereits mehr als einmal weit auf die dunkle Seite begeben. Aktuell ist er immer noch auf der Suche nach dem zweiten Sith und er will ihn unbedingt zur Strecke bringen. Als Doppelagent für die Jedi und auf der Seite für Count Dooku, gerät er mehr als einmal in Gefahr die helle Seite in sich zu verlieren. Quinlans Meister Tholme, hat sich ebenfalls auf die Suche gemacht und findet in Sora Bulo den Feind, der es geschafft hat, dem Count eine neue Klon-Armee zu züchten.
Quinlan Vos ist nicht nur ein Jedi, er hat auch seltene psychometische Kräfte und kann von Gegenständen Bilder empfangen. Diese weisen ihm dann den Weg oder er bekommt so Informationen, die er von töten Körpern lesen kann. Genau das ist es auch, was ihn so besonders macht und nicht nur der Count, sondern auch die Jedi ihn für äußerst wichtig halten. Da er aber innerlich selbst einen Kampf zu führen hat, trifft er oft Entscheidungen, welche ihn zwar näher an die Sith bringen, aber er sich immer weiter von den Jedi entfernt. In diesem Band muss er sich entscheiden und es kommt zu einem wirklich grandiosen Finale.
Ich habe schon lange nicht mehr so viele Kämpfe in einem Comic-Band von Star Was gesehen wie hier. Egal ob Sturmtruppler oder völlig neue Aliens, hier wird mit allen Mitteln gekämpft, bis am Ende nur der Tod entscheidet, welche Seite übrig bleibt. Genau hier haben die Zeichner sich besonders Mühe gegeben. Nicht nur die Kampfszenen sind gut eingefangen, auch die Farben und Hintergründe sind diesmal schön miteinander kombiniert worden. Dunkel und düster, so wie man es auch von einem solchen Comic erwarten würde, werden Geheimnisse gelüftet, tote Jedi der Macht übergeben und den Separatisten ein erheblicher Schlag versetzt.
Fazit:
Star Wars lebt genau von solchen Geschichten. Jedi-Meister Quinlan Vos zählt sicherlich nicht zu den bekanntesten der Jedi-Meistern, doch ist seine Geschichte umso aufwühlender. Ob dunkele oder helle Seite, diesen Kampf wird jeder Jedi in seinem Inneren ständig mit sich selbst ausfechten. Manchmal gibt man nach, wie damals Darth Vader und manchmal ist die Macht in der Lage die Dinge auf die richtige Bahn zu lenken. Sehr actionreich und mit sehr passend gezeichneten Kampfposen, haben Dan Parsons & Jan Duursema erneut sehr gute Arbeit abgeliefert.
Matthias Göbel
Autor: John Ostrander
Zeichnung: Dan Parsons, Jan Duursema, Brad Anderson
Übersetzung: Michael Nagula
Hardcover: 144 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 01.02.2019
ISBN: 9783741610455 - James Luceno
Star Wars. Dunkler Lord. Der Aufstieg des Darth Vader
(29)Aktuelle Rezension von: ashlabooksDie Handlung:
Der Jedi-Orden ist gefallen. Imperator Palpatines herrscht von nun an über das Galaktische Imperium. Allein ist der Imperator allerdings nicht - Anakin Skywalker ist tot und Darth Vader ist das, was vom ehemaligen Jedi-Helden übriggeblieben ist. Sein Schicksal muss er allerdings noch verarbeiten...
An der Seite seines neuen Meisters muss Lord Vader die wahre Macht der Sith zu verstehen lernen. Ansonsten sind Imperator Palpatines Pläne hinfällig!
Eine Gruppe von Jedi hat die Order 66 überlebt und streift durch die Galaxis. Der Dunkle Lord der Sith möchte den Jedi-Orden endgültig zerschmettern.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt! James Luceno ist ein grandioser Autor! Mit seinem ausgeklügelten Verständnis für Star Wars hat er direkt ins Schwarze getroffen. Vaders Perspektive, wie er die Ereignisse von Episode III reflektiert und nun mit seinem neuen Leben ringen muss, hat die Geschichte so besonders gemacht. Das Buch erklärt, wie sich die Galaxis unter Imperator Palpatines neuer Ordnung ändert. Nichts ist mehr so wie es scheint. Die Jedi müssen neue Wege einschlagen, um ihr Fortbestehen zu sichern.
Die Geschichte ist eine spannende Darstellung der Geschehnisse nach Episode III und beleuchtet jeden Charakter haargenau.
Fazit:
Eine top Story für jeden Fan, der sich traut Lord Vaders Aufsieg zu erleben!
- Justina Ireland
Star Wars Jugendroman: Die Hohe Republik - Mission ins Verderben
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Die Hintergrundgeschichte zu Star Wars - Die Hohe Republik war und ist zwar nicht sonderlich überraschend, dennoch gibt es noch ein paar Geschichten, die in dieser neuen fiktiven Zeitlinie stattfinden. Die Nihil-Weltraumpiraten sind zurückgedrängt worden. Sie haben sich tief in ihren Raum zurückgezogen und doch gibt es immer noch vereinzelte Vorfälle, denen die Jedi nachgehen müssen, damit ein Schlussstrich gezogen werden kann. So machen sich Jedi-Ritterin Vernestra Rwoh und ihr Padawan Imri Cantaros auf den Weg ihre Freundin Avon Starros zu retten, welche von einer Station entführt wurde.
Das Mädchen selbst ist ein recht helles Köpfchen. Sie liebt es zu experimentieren, besonders mit Kyberkristallen. Der Angriff der Nihil war schnell und effektiv. Viele Kinder sind plötzlich verschwunden und von den Piraten fehlt erst einmal jede Spur. Klar erleben wir auch die Sicht der Dinge aus Avons Augen, jedoch ist anfänglich nicht ganz klar, was die Piraten eigentlich wollen. Sollen die Kids wirklich auch Piraten werden? Werden so neuen Leute rekrutiert? Kann so etwas wirklich funktionieren? Die Jedi hingegen begeben sich auf die Suche. Kleine Hinweise können manchmal einen komplett neuen Blickwinkel auf die Situation bringen.
Der richtige Planet, die falsche Regierung, denn die Jedi finden heraus, dass hier Fremden nicht immer die Wahrheit gesagt wird. Erst durch Hilfe kommt alles ins Rollen. Avons Tüfteln bringt am Ende auch mehr Schaden als gedacht und dass die Nihil nicht nur Piraten sind, sondern auch vor der Vernichtung ganzer Planeten nicht zurückschrecken, nun, das gab es bereits am Anfang zu „Die Hohe Republik“. Die Autorin hat sich Mühe gegeben, die Figuren gut einzufangen, was ihr auch auf der Seite der Jedi und bei Avon gut gelungen ist. Man bekommt gut konstruierte Gespräche zwischen Meisterin und Schüler und auch die Informationen zu den Kristallen haben ihren Reiz.
Was die Nihil angeht, da hat die Autorin leider nicht so ein glückliches Händchen bewiesen. Hier wird nur sehr schwammig am Rand gekratzt, um die wirklichen Hintergründe ihrer Taten zu erfahren. Sehr unspektakulär und abrupt verschwinden sie auch wieder und die eigentliche Verursacherin dieses immensen Schadens bekommt an keiner Stelle genug Aufmerksamkeit. Der Jugendroman bleibt auch sonst sehr harmlos. Die wenigen kurzen Kämpfe sind schnell Schnee von gestern und selbst in Wort und Ton vergreift sich nicht einmal einer der Piraten. So bleibt zumindest, das der Meister seinem Padawan zeigen konnte, dass die Jedi immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind, denn die Macht zeigt ihnen ihren Weg.
Fazit:
Die verlorenen Piraten. Wenn man in die Ecke gedrängt wird, reagiert man oft anders als erwartet. So auch in diesem Fall. Die Nihil haben ihren großen Kampf verloren, geben jedoch nicht auf. Diese kleine Splitter-Gruppe versucht sich neu zu finden und hinterlässt dabei mehr Schaden, als sie wohl wollten. Justina Ireland geht behutsam auf die Geschichte um die „Die Hohe Republik“ ein, findet allerdings nicht ganz den Zugang zu den Piraten. Gut funktionieren hingegen Jedi, aber es bleibt ein viel zu schwach beleuchteter Gegenspieler. Für junge Leser, die in diese Star Wars Ära tauchen wollen ganz nett, für Erwachsene vielleicht nicht das spannendste, aber sehr schnell zu lesende Abenteuer.
Matthias Göbel
Autorin: Justina Ireland
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Taschenbuch: 265 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Veröffentlichung: 24.05.2022
ISBN: 9783833241949 - Roseanne A. Brown
Star Wars: Geschichten von Jedi und Sith
(3)Aktuelle Rezension von: einz1975So gegensätzlich Gut und Böse sind, so unterschiedlich sind auch die Seiten der Jedi und der Sith. In dieser Sammlung von Kurzgeschichten, soll dem Leser gezeigt werden, wie andersartig über die Lehren der Macht nachgedacht wird. So geht es in der ersten Story um einen Jungen, welcher in der Unterschicht von Coruscant lebt. Sein größter Wunsch ist es ein Jedi zu werden, doch stehen seine Chancen wahrlich schlecht. Dennoch schlüpft er von Ebene zu Ebene und gelangt zum Tempel der Jedi. Hier wird er jedoch von einer Schülerin abgewiesen, da man nicht einfach so ein Jedi werden kann. Man muss entdeckt werden und das schon im Kindesalter. Der Junge lässt sich auf keinen Fall so abschütteln.
Er verkleidet sich und gibt sich als Padawan aus. Schlussendlich wird er an diesem Tag noch einen der größten Jedi kennenlernen, Leben retten und wer weiß, vielleicht wird er ja doch noch ein Jedi? Manchmal lohnt es sich eben doch hartnäckig zu sein, auch wenn die Chancen noch so ausweglos scheinen. Qui-Gon Jinn eilt in der folgenden Geschichte auch zur Hilfe. Eine junge Schülerin wurde entführt und er soll sich darum kümmern. Von Anfang an ist sein Gespür richtig, dass hier etwas ganz anderes gespielt wird, als es augenscheinlich den Anschein hat. Danach gesellen sich auch zwei sehr bekannte Helden hinzu - Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker. Hier befinden wir uns mitten in den Clon Kriegen. In einer fast gänzlich zerstörten Stadt, verstecken sich zwei Kinder im Keller ihres Elternhauses.
Kurz bevor die Droiden erneut zugreifen, kommen die beiden Jedi ihnen zur Hilfe. Jetzt müssen sie nur noch den letzten Transporter erwischen. Es folgen noch Barriss Offee, Adajj Ventress, Darth Maul, Darth Vader, Luke Skywalker, Rey und Poe Dameron und der Imperator. Dabei stechen zwei der Storys doch hervor. Zum einen erleben wir beim Imperator noch einmal Szenen, die aus den Filmen bekannt sind. Der Kampf von Yoda und ihm im Sitzungsaal oder auch der Tod von Yoda in Anwesenheit von Luke. Diesmal sieht man diese Szenen aus den Augen von Darth Sidious. Inhaltlich nicht neu, aber nett auch mal von einer andern Seite zu erfahren, was passiert ist. Doch die große Überraschung für mich war der Auftritt von Darth Maul.
Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass er tot sei, doch ganz beiläufig erfährt man, dass er wieder zum Leben erweckt wurde. Der Hass in ihm ist groß. Er will Rache. Jeder soll seine Macht spüren und jeder soll leiden. Er befindet sich aktuell auf der Suche nach einem alten Sith Tempel, auf irgendeinem öden toten Planeten. Schon als er ihn gefunden hat, wächst die Freude in ihm, dass er mit dem Wissen, was er hier findet, mächtiger wird. Dabei trifft er auf Geister seiner Vergangenheit. Sein Bruder, General Grievous und Qui-Gon Jinn. Es gibt kurze heftige Gefechte und für alle noch einmal Informationen, was im Hintergrund passiert ist. Doch eine Frage bleibt, hat er am Ende wirklich etwas aus diesen Visionen gelernt?
Fazit:
Quer durch die Star Wars Galaxie. Es gibt weitaus mehr Bücher über Star Wars als Filme und Serien. Die bekannten Figuren haben einen festen Kern ihrer Geschichte und doch haben sie immer noch genug Platz für Abenteuer, die man noch nicht erlebt hat. Diese gut arrangierte Mischung an Kurzgeschichten bringt alles mit, was man als Fan haben möchte. Ein wenig Action mit der Macht oder dem Lichtschwert, der Einsatz im richtige Moment, Jedi, Sith und genug Spannung. Ob Sith oder Jedi, die Geschichten lesen sich schnell, flüssig und bringen kleine neue Nuancen, die man von dem ein oder anderen Charakter so vielleicht nicht wusste. Wer gern vor dem Zubettgehen oder auf dem Weg zur Arbeit noch ein wenig in den Welten von Star Wars versinken will, ist hier absolut richtig.
Matthias Göbel
Autoren: Roseanne A. Brown, Delilah S. Dawson, Michael Kogge, Michael Moreci, Vera Strange, Sarwat Chadda, Tessa Gratton, Sam Maggs, Alex Segura, Karen Strong
Übersetzung: Marc Winter
Illustrationen: Jake Bartok
Klappenbroschur: 250 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Veröffentlichung: 25.10.2022
ISBN: 9783833242564 - Jason Fry
Star Wars™ - Die letzten Jedi
(9)Aktuelle Rezension von: ariadneIch bin ein bisschen zwiegespalten und kann mich für keine Bewertung entscheiden. Ich liebe den Film von RJ (endlich mal was neues im SW-Universum) und habe schon sehnsüchtigst auf diese Buchversion gewartet. Ja, es gab tolle Ergänzungen, aber irgendwie kamen bei mir nie richtig die gleichen Gefühle hoch, wie beim Film. SW lässt sich halt besser über den Bildschirm erzählen, als im Buchformat. - Tessa Gratton
Star Wars: Die Hohe Republik - Der Pfad der Täuschung
(3)Aktuelle Rezension von: honeyandgoldMal ein ganz anderen Blick auf die Jedis. In vergangen Büchern waren Jedis immer als die super mega Guten beschrieben, hier treffen Sie zum ersten Mal auf Kritik. An sich ist das Buch wirklich sehr gut, aber für mich kommt einfach nicht so eine Spannung auf und auch das Ende ist etwas mau. Nicht desto trotz finde ich die Idee hinter der Sekte richtig cool und gibt einfach ein unheilvolles Gefühl. Vor allem zeigt es auch mal wie leicht es für Sekten Führer ist, die Menschen zu beeindrucken und zu manipulieren.
- Drew Karpyshyn
Star Wars™ - Darth Bane
(70)Aktuelle Rezension von: FlaventusAus den Star Wars Filmen ist bekannt, dass es bei den Sith immer einen Meister und einen Schüler gibt. Auch bekannt als „Regel der Zwei“. (Warum auch immer solch ein Ungleichgewicht zwischen Gut und Böse vorherrschen muss.) Das war aber nicht immer so. „Früher“ gab es auch für die Anhänger der dunklen Seite der Macht Akademien, so wie es von den Jedi bekannt ist.
Die Darth-Bane-Trilogie gilt als eine der besten Star-Wars-Buchreihen überhaupt. Was aber nicht heißt, dass sie im Kontext aller Science-Fiction-Bücher überragend sind. Es beginnt mit dem abgewrackten Mienenarbeiter Dessel, der sich mehr oder minder zufällig der dunklen Macht bedient. Über ein paar Umwege findet er den Weg in eine Akademie der dunklen Künste und erlernt, die Macht für sich zu nutzen.
Vom Inhalt her wird die Geschichte sehr gradlinig erzählt. Besondere Überraschungen oder großartige Wendungen gibt es (leider) nicht. Das macht die Story recht simpel. Wer sich in der Star-Wars-Welt wohlfühlt, wird aber dennoch gut unterhalten, denn viele Hintergründe müssen in einem Roman anders erzählt werden als in den Filmen.
Nun könnte man meinen, dass Bane eine sehr starke literarische Figur ist. Ist sie aber nicht. Star Wars lebt von Stereotypen und so ist auch Bane eine typische Figur aus der Star-Wars-Welt. Gut möglich, dass man als Leser eines Star-Wars-Buchs keinen Tiefgang erwarten sollte. Dafür aber viel Action und Star-Wars-Feeling.
- Gary Whitta
Star Wars Comics: Die letzten Jedi
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Der schon so viel besprochene Zweite der Teil der Sequel-Trilogie. Schwer zu sagen, ob die Fans den Film nun lieben oder die Mehrheit sich wünscht, er wäre nie erschienen. Die Erste Ordnung ist und bleibt der Nachfolger des Imperiums und kämpft gegen den Widerstand. General Leia Organa befindet sich mit den letzten Überlebenden Rebellen auf der Flucht und dank Poe Dameron schaffen sie die Flucht auch in die Tat umzusetzen. Indessen lernt Rey den letzten Jedi Luke Skywalker kennen, welcher sich sehr weit von der Welt und der Macht abgewandt hat. Er will von niemanden etwas wissen. Rey bekommt dennoch ihre Ausbildung und findet sogar Zugang zu Kylo Ren. Die Story nimmt im Comic natürlich den gleichen Verlauf wie im Film. Etwas kürzer in einigen Passagen und nicht jeder Witz funktioniert in Druckform, wie in bewegten Bildern.
Doch auch die inhaltlichen Schwächen der Story greifen hier zum Teil schon vor. So muss Finn zusammen mit Rose auf einen Planeten, um einen Hacker zu finden, welcher den Großkampfkreuzer von Snoke aufhalten soll. Dann noch die Flucht der Rebellen, welche innerhalb weniger Stunden vor der Vernichtung stehen und doch kommen alle „plötzlich“ zusammen und es findet ein Ende. Wer einen seiner ältesten Helden dann auch noch in so einer verzweifelten Versfassung sieht, der gerät schon mal in tiefe Enttäuschung und wünschte am liebsten nicht mehr hinsehen zu müssen. Doch hat der Film auch etwas, dass man ihm nicht abstreiten kann. Er lässt irgendwie etwas Neues entstehen. Der klassische Jedi oder besser gesagt der mystische Jedi geht und eine neue Zeit bricht an.
Dabei wurde grafisch mit netten, wenn auch nicht immer mit fein gearbeiteten Zeichnungen die Story aufs Papier gebracht. Mir persönlich haben einige Momente gefehlt, die zumindest im Film einen guten Eindruck hinterlassen haben. Allein schon der Kampf gegen die roten Wächter oder der Kampf im Schnee, wirken im Comic leider nicht ganz so bildgewaltig. Der Comic liefert zumindest den schnellen Zusammenhang der Story und wer noch einmal rekapitulieren will, warum jetzt alles so ist wie es ist, der findet hier noch einmal den Grund dafür. An einigen Stellen könnte man meine, dass hier das Storyboard noch einmal etwas aufpoliert wurde, aber auch das bleibt eine interessante Kunst der Comic-Kultur.
Fazit:
Wie schon als Film, hinterlässt auch der Comic den Leser viele Fragen und schickt ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge fort. Die Traurigkeit, dass auch wirklich die letzten alten Helden sich verabschieden und die Freude, dass etwas Neues entsteht, aus dem man wirklich etwas machen könnte. Solide mit dem Stift umgesetzt, muss man sich als Fan von Star Wars nur fragen, in wie weit man noch einmal die Schlüsselmomente des Films nachempfinden möchte, wenn ja, dann lohnt sich ein Blick in die Seiten, ansonsten aber behält man seine Gedanken an vergangene Zeiten und freut sich auf kommende neue Ideen.
Matthias Göbel
Autor: Garry Whitta
Zeichner: Michael Walsh, Mike Spicer
Übersetzer: Justin Aardvark
Seiten: 136 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 18.12.2018
ISBN: 9783741609343 - John Jackson Miller
Star Wars™ Knight Errant
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Etwa 1000 Jahre vor „Eine neue Hoffnung“ strandet die junge Jedi namens Kerra Holt durch einen Hyperraum-Unfall mitten im Sith-Gebiet. Eine riesige Weltraumregion, in der von der Republik nichts mehr übrig ist und nur noch Sith herrschen. Jeder Planet ist von ihnen besetzt und jeder Lord führt seine eigene Armee. Doch damit nicht genug, denn auch untereinander haben sie nichts anderes im Sinn, als den anderen ausrotten zu wollen. Doch bevor wir mehr über Kerra erfahren, erleben wir erst einmal einen Spion, welcher sich mit einem Tarnanzug wichtige Informationen beschafft. Lange hält sein Glück nicht an, den plötzlich taucht die Jedi auf und es wird nicht das letzte Mal sein, dass sie sich gegenüberstehen. Der Anfang liest sich noch etwas holprig und man kommt nicht wirklich in die Story hinein.
Es tauchen noch ein paar andere Personen auf, welche noch deutlich an Aufmerksamkeit gewinnen, aber dafür lässt sich der Autor Zeit. Wir erfahren zuerst, wie sehr die Bevölkerung unter dem hier ansässigem Sith Lord leidet. Er selbst sieht sich als Schöpfer von allem. Das Größenwahn den Sith zuzuschreiben ist, möchte nicht ungewöhnlich klingen, doch scheint dieser hier besonders in seinem Ego zu baden. Er hat einen recht ausgeklügelten Plan entwickelt. Er will seinen Bruder herausfordern. Ein Lockmittel wird schnell gefunden und dass hier einige unschuldige Leben auf dem Spiel stehen, dürfte auch recht vorhersehbar sein. Das bekommt auch Kerra mit, welche eigentlich damit beschäftigt war den Sith zur Strecke zu bringen. So muss sie sich eben doch mit einem Söldner verbünden und steht kurze Zeit später mitten auf einem Schlachtfeld.
Was zuvor nur in kurzen Momenten abgewickelt wurde, bekommt jetzt einen Hauptauftritt. Die Kampfszenen gehen über einige Seiten hinweg. Dabei entwickelt sich die Story doch überraschend gut. Man bekommt langsam mit, wie die Sith ticken und was hinter all ihren Verschwörungen steckt. Denn was offensichtlich als Krieg zwischen den beiden Brüdern begann, endet mit der Vernichtung eines anderen. Genauso unvorhersehbar schreibt der Autor weiter, denn mit dem einen Kampf ist noch lange nicht Schluss. Die Reise von Kerra führt sie noch zu einigen anderen Welten, auf den einige seltsame Dinge vor sich gehen. Hier hat der Autor bewiesen, dass einige Aliens aus Star Wars nicht immer nur auf zwei Beinen umherlaufen müssen.
Die Zeit selbst, in der alles spielt, klingt dennoch sehr gleich wie das, was wir aus den Filmen kennen. Ich habe mich immer gefragt, warum sich die Technik in 1000 Jahren nicht merklich verändert hat? Ein Grund dafür dürften wohl die Kämpfe der Sith sein. Tod, Zerstörung und die Vernichtung von Leben, so viel wie möglich. Dabei dürften einige gute Erfindungen verschwunden sein oder wurden vielleicht erst viel später gemacht. In dieser Geschichte gibt es sogar einen kurzen Moment, in dem die Sith plötzlich von einer ganz anderen Seite gezeigt werden. Dennoch ist der wahre Charakter eben doch so düster, dass er immer wieder zum Vorschein kommt, egal wie viel man an das Gute glauben mag.
Fazit:
Der Krieg der Sith... Da möchte man meinen, dass sie als einzige Jedi in einem Reich aus Sith vor Angst kein Auge mehr zumacht. Sie geht genau den anderen Weg - immer in den Kampf hinein. Ohne Furcht, trotzdem nicht unvorsichtig, versucht Kerra Holt die Ehre der Jedi in jeder erdenklichen Art und Weise zu verteidigen. Hier eine Befreiung von Sklaven, da der Schutz von Kindern und immer wieder so nah den zerstörerischen Sith, dass sie den Tod schon riechen kann. Die Sith selbst führen durch Intrigen, List und Heimtücke einen Kampf um Macht, nicht mehr und nicht weniger. Dafür hat der Roman einige interessante Figuren, welche immer wieder auch abtauchen, dann plötzlich mehr Präsenz bekommen und am Ende sogar tausende von Leben retten. Der etwas schwierige Einstieg in die Story wird später mit gekonnter Jedi-Action und mit einem doch recht unvorhersehbaren Verlauf gekrönt. John Jackson Millers Zeit der Sith mag ungewöhnlich sein, findet hier jedoch ein gelungenes Abenteuer.
Matthias Göbel
Autor: John Jackson Miller
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Taschenbuch: 382 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag
Veröffentlichung: 17.04.2012
ISBN: 9783641083649 - Charles Soule
Star Wars Comics: Darth Vader (Ein Comicabenteuer): Das erlöschende Licht
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Immer wieder dieser Darth Vader... oder doch nicht? Genau hier könnte man meinen, dass es doch noch andere Geschichten zu erzählen gibt, als immer wieder nur auf die bekannten Figuren zurückzugreifen. Charles Soule hat sich als Autor jedoch genau das Gegenteil gedacht und präsentiert die fortführende Story der Dath Vader Vergangenheit. Wie ging es weiter mit Anakin Skywalker nach „Die Rache der Sith“? Nachdem er bereits einige Anschläge auf sein Leben überlebt hat, bekommt er eine neue Aufgabe vom Imperator. Nach der Säuberung gegen die Jedi, sind kaum noch welche zu finden und dennoch gibt es sie noch. Vader soll sich um eine ganz besondere Meisterin kümmern - Jocasta Nu. Sie hat die Jedi-Archive geführt und keiner kennt sich hier besser aus als sie.
Allein schon deswegen ist sie wertvoll, aber im Hintergrund, gibt es noch viel mehr Storystränge, welche unserem Dunklen Lord erst später bewusst werden. Jocasta versucht indessen alle Geheimnisse zu sichern. Ein Holocron nach dem anderen füttert sie mit Informationen, so dass die kommenden Gegenrationen, auch noch etwas aus den Vorzeiten der Jedi erfahren können und wir alle wissen, wer später das Vermächtnis tragen durfte. Im Endeffekt ist der Comic nicht einfach nur eine Jagd, Sith vs. Jedi, vielmehr wird hier auch gezeigt, wie sehr Vader auf der Suche nach dem Kampf ist. Er sucht jede Konfrontation. Am liebsten agiert er dabei mit seinem Schwert und mit der Macht an seiner Seite. Der Tod begleitet ihn in jeder erdenklichen Situation und überlegt man, wie er mal enden wird, müsste man sich wirklich fragen ob man mit ihm Mitleid haben sollte.
Zudem wird auch eine neue Gruppe aus übergelaufenen Jedi unter seine Führung gestellt - Die Inquisitoren. Viele neue Charaktere lassen sich blicken und sie sehen zum Teil schon recht finster aus, egal wie viel Jedi mal in ihnen war. Giuseppe Camuncoli als Zeichner hat sich derart viel Mühe gegeben, dass man sich gern jede Seite extra lange anschaut. Ergänzt werden die Bilder mit den Farben von Daniele Orlandini und David Curiel. Licht, Schatten, Effekte, alles auf einem hohen Niveau, welches modern daherkommt und besonders Darth Vader oft in den Vordergrund stellt. Nicht immer mit besonders viel Text gefüllt, aber in einem Comic darf eben auch ein Bild komplett für sich sprechen und das gelingt hier tadellos.
Fazit:
All der Hass und all die Intrigen, bringen die düstere Stimmung in Lord Vader in diesem Comic perfekt zum Vorschein. Sein Leben ist geprägt vom Kampf gegen die Jedi, mit sich selbst und mit der Macht. Es ist interessant zu sehen, wie Anakin Skywalker sich mehr und mehr in die Rolle des Sith-Lord einlebt und fast nicht mehr davon loskommen wird. Sehr zu empfehlen und das nicht nur wegen der Bilder, sondern auch von der Kraft der Geschichte.
Matthias Göbel
Autor: Charles Soule
Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Daniele Orlandini, David Curiel
Übersetzer: Michael Nagula
Softcover: 140 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Erscheinungsdatum: 22.01.2019
ISBN: 9783741610363 - Terry Brooks
Star Wars™ - Episode I - Die dunkle Bedrohung
(9)Aktuelle Rezension von: agnesxuIch kannte Star Wars als kleines Kind nur durch die Filme, weswegen dieses Hörbuch eine ganz neue Welt für mich war und ein ganz neuer Einblick.Es wurde super schön vorgelesen und war keine Sekunde langweilig, oder langatmig.
Mir wurde eine ganz andere Sicht auf die Geschichte geliefert und ich fand es toll. Man kann es mit der ganzen Familie an einem Sonntagmorgen unter einer Decke gekuschelt hören. - George Mann
Star Wars
(3)Aktuelle Rezension von: einz1975Wer kennt sie nicht, die „Gutenachtgeschichten“? Nicht nur bei Kindern, mittlerweile erfreut sich dieses Genre auch immer mehr Beliebtheit bei den Erwachsenen. Wer George Mann und Grant Grifin kennt, der hat vielleicht auch schon etwas von Star Wars: Myths & Fables gehört. Eine Sammlung von eben solchen Erzählungen, die dem jungen Geschwisterpaar Luke und Leia zum Einschlafen vorgelesen wurden. Was vielleicht damals eher als harmlos und für das junge Publikum gedacht war, soll hier nun auch die Dunkle Seite der Geschichten rund um Star Wars beleuchten. Grundlegend eine großartige Idee und der Autor steigt mit „Das Waisenhaus“ auch gleich gruslig ein. Kurz nach den Clon-Kriegen werden elternlose Kinder in einem Heim aufgenommen. Hier redet man von einem Geist der Nachts erscheint, welcher aber bisher nie gesehen wurde.
Doch eines Tages wird aus dem Schauermärchen erschreckende Wahrheit. Was Sith und Jedi hiermit zu tun haben? Lest selbst... „Ein echtes Schnäppchen“ handelt wiederum von einem Sammler, auf irgendeinem fernen Planeten. Er ersteht eine seltsame Maske, mit der man wie in eine andere Welt schauen kann. Doch sollte man nicht die gleichen Fehler machen, wie dort gezeigt, sonst... Bei „Der Vorgänger“ erleben wir ein Wiedersehen mit Dath Vader oder besser gesagt der Hauptcharakter dieser kleinen Story. Schon seltsam wie das Leben spielt, von einem Tag zum anderen Captain eines Sternenzerstörers und doch ist die Zukunft für den jungen Rekruten so ungewiss. Damit auch andere Fabelwesen ihre Chance haben, heißt die nächste Geschichte „Blutmond“, dazu muss man nicht all zu viel sagen, da der Name schon das Wesen dahinter verrät.
„Der dunkle Spiegel“ berichtet wiederum von einem Jedi-Meister, welcher zu Lebzeiten eine legende wurde, aber wer er wirklich war, fand sein Padawan erst am Ende seines eigenen Lebens heraus. „Der goldene Käfig“ lässt den Sith wieder freien Lauf. Ein Lord welcher unsterblich werden will und ein Ritual einer mächtigen Rasse, doch wer hier wen verführt, bleibt bis zum Schluss die Frage. „Ein Leben ohne Tod“ ist doch recht ähnlich der vorangegangenen Story, spielt aber auf einem anderen Planeten und mit einem selbst auflösenden Ende für eine mächtige längst vergessene Sith-Meisterin. Eine dritte Erzählung über ewiges Leben „Der Schlaf der Ewigkeit“ kann auch nur wieder bedeuten, dass hier die dunklen Mächte ihr Werk vollendenden wollen, was auch der Fall ist, nur in „Bakurat“ hat der Autor wieder mehr Kreativität bewiesen.
Hellseher sind schon immer mehr Mythos als Wahrheit, aber doch gibt es Schicksale, die sich genau so ereignen wie vorausgesagt. „Bittere Ernte“ schließt das Buch der Gruselstorys ab. Ein Fremder erscheint auf einem Planeten, wird fortgejagt und warnt vor der den Konsequenzen die jetzt folgen. Das Star Wars Gewand hinter den Geschichten klingt verlockend und bei einigen Storys funktioniert dies auch wunderbar. Bei anderen wiederum wirkt es zu gewollt und in das Thema hineingepresst. Gruselt man sich als Erwachsener, sicherlich nicht, aber wer seinem Kind mal eine doch etwas andere Gutenachtgeschichte vorlesen will, findet hier nettes Potential. Nur muss man sich nicht wundern, wenn es heißt „Ich kann nicht schlafen...“...
Fazit:
Legenden und Fabelwesen, mögen sie deine Träume beflügeln... Star Wars hatte schon immer die Macht, mit der Fantasie Welten zu erschaffen. George Mann hat es in einigen Storys gut verstanden das Franchise zu nutzen, um kleine Geschichten drumherum zu erzählen. Der Auftritt von Dath Vader und all die anderen Sith zeigen, wie dunkel diese Seite sein kann. Leider hat Panini die Illustrationen von Grant Grifin im Buch selbst nur in Schwarz/Weiß umgesetzt, was wirklich schade ist, da einige sehr schöne Ideen dabei sind und man kaum Details erkennt. Gleichfalls hat der Autor bekannte Fabelwesen wie Werwolf oder Geister beschworen, so dass auch hier eher ein bekannter Beigeschmack nicht jede Geschichte den Gruselfaktor hoch hält. Dennoch als kurzweiliger Ausflug für den großen oder kleinen Star-Wars-Fan zum selbst lesen oder vorlesen gut geeignet...
Autor: George Mann
Zeichnungen: Grant Grifin
Übersetzung: Andreas Kasprzak & Tobias Toneguzzo
Broschur: 188 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Veröffentlichung: 15.06.2021
ISBN: 9783833240157 - John Ostrander
Star Wars Comic-Kollektion
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Nachdem im Kino Star Wars wieder zu völlig neuem Leben erwacht ist, kann man sich mit dieser Ausgabe noch ein wenig weiter in die Zukunft wagen. 126 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ befindet sich das Imperium an der Macht und die Rebellen sind Geschichte. Damals waren sie mit den Sith verbunden, doch heute wollen diese selbst nach oben. Darth Kryt befindet sich auf einem Kreuzzug gegen die Jedi und stürzt zudem auch noch Imperator Roan Fel von seinem Thron. Er muss fliehen und zieht sich mit ein paar getreuen Truppen zurück. Indessen muss sich ein Nachfahre von Luke Skywalker gegen eine Scharr von Sith erwehren.
Cade Skywalker ist noch kein voll ausgebildeter Jedi, doch ist die Macht in ihm stark. Er soll mit den anderen Jünglingen vom Planeten fliehen, doch er kann seinen Vater und auch seinen Meister nicht im Stich lassen. Mit letzter Kraft rettet er das Leben seines Meisters, muss aber dabei tief an den Rand der Dunklen Seite der Macht. Indessen festigt Darth Kryt seine Position als Imperator und die Jedi werden immer weniger. Cade ist verschwunden und verdient sich verdeckt als Kopfgeldjäger. Doch eine Mission, bringt ihn wieder mit den Jedi zusammen und er muss sich seinem Schicksal stellen.
Im Verlauf der Geschichte lernen wir noch einige weitere Charaktere kennen, wie etwa Darth Talon. Als neue rechte Hand von Darth Kryt ist sie auf der Suche nach Imperator Roan Fel und nimmt es dabei auch mit jedem Jedi auf. Die Kämpfe sind die optischen Highlights des Comics, denn egal ob mit dem Laserschwert, der Macht, dem Blaster oder einfach nur mit einem Fußtritt, die Zeichner haben sich ordentlich ins Zeug gelegt um jede Szene gut einzufangen. Der Kurzauftritt von Luke kommt nicht von ungefähr, denn auch Darth Kryt lässt sich von einigen alten Sith besuchen, doch bleibt sein Problem ungelöst.
Cade wird von seiner Art her sicherlich nicht gleich jedem gefallen. Durch den Verlust des Vaters und seiner Abkehr von den Jedi, ist er in seiner Verbitterung gut aufgehoben. Doch er findet nach und nach zurück und Imperator Roan Fel steht am Ende tief in seiner Schuld. Ich freue mich das Star Wars: Legacy 1-7 noch einmal zusammen herausgekommen sind und als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte – „Sturmtruppler gegen Sturmtruppler“. Hier erfährt ein junger Rekrut was es heißt unter einem Sith zu dienen und das es manchmal Wichtigeres gibt, als nur stur Befehle zu befolgen.
Fazit:
Ein schöner Sammelband, welcher euch noch einmal zeigt, dass es die Jedi auch in der Zukunft nicht leicht haben werden. Cade Skywalker ist etwas unsympathisch, aber aufgrund seiner Vergangenheit, bleibt er dennoch ein Teil der Jedi. Die kleinen Gastauftritte bekannter Figuren bringen schönes Star Wars Feeling und optisch gibt es auch nichts weiter auszusetzten.
Matthias Göbel
Autor: John Ostrander, Jan Duursema
Zeichner: Jan Duursema, Travel Foreman
Softcover: 168 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 05.01.2018
ISBN: 978-3-7416-553-6 - John Ostrander
Star Wars Comic-Kollektion
(2)Aktuelle Rezension von: einz1975Der Sith-Lord Darth Krayt hat sich zum neuen Imperator ernannt und greift danach, die gesamte Galaxis zu beherrschen. Wie wir in der Vorgeschichte erfahren haben, sind die Jedi nicht mehr. Ihre Stützpunkte wurden zerstört und nur noch vereinzelt sind sie zu auffinden. Cade Skywalker ist immer noch ganz hin und her gerissen. Auf der einen Seite kennt er sein Erbe und er weiß auch was er zu tun hat, doch auf der anderen, kann er einfach nicht den Jedi beitreten, Was haben sie je für ihn getan? Im Stich gelassen haben sie ihn, alle waren fort. Nur ein Haufen Piraten hat damals sein Leben gerettet und von der Macht oder seinem Vater Luke war weit und breit nichts zu sehen.
Während Cade mit sich kämpft, schmieden auf der anderen Seite die Sith und das neue Gefolge des Imperiums den Schlag gegen den alten Imperator Fel. Dieser hat Bastion zurückerobert und führt von hier seinen Krieg gegen die Sith. Diese haben das Imperium schon soweit infiltriert, dass sie die Fäden ziehen, obwohl sich die Moffs, wie Nyna Calixte, größte Mühe geben, auch ihre eigenen Interessen durchzusetzen .Als kleine Überraschung, und für mich das kleine Highlight dieser Geschichte, erfahren wir auch wer die Mutter von Cade ist. Was damals nach seiner Geburt alles passiert ist, bleibt noch ein Geheimnis, aber immerhin gibt es allerneustes Hintergrundwissen.
Luke hatte anscheint nicht viel Glück mit den Frauen und Cade macht sich als sein Sohn wahrlich nicht sonderlich beliebt. Seine Art und Weise ist immer noch sehr unverständlich, selbst wenn er so verletzt wurde wie er ständig beschwört. Hier hofft man nach einigen Seiten, dass er endlich zur Einsicht kommt, aber weit gefehlt. Er gibt bis zum Ende hin den Jedi an allem die Schuld. Es wird wohl noch einige Ausgaben dauern, bis wir ihn als jenen welchen kennenlernen dürfen. Grafisch gibt es wie gehabt alles in gewohnter Kost, wobei die Kämpfe mir diesmal etwas zu kurz kamen und auch die Sith sich nicht sonderlich weiterentwickelt haben.
Fazit:
Einen langen Weg hat Cade Skywalker noch zu beschreiten und sicherlich wird er den ein oder anderen Leser dabei verlieren. Sein Temperament hin oder her, aber diese Engstirnigkeit lässt den Lauf der Geschichte zu sehr stocken. Sehr zerstückelt, reimt man sich diesmal alles über die verschiedenen Ereignisse, auf den unterschiedlichsten Planeten zusammen. Man erfährt viel und dank kleiner neuer Hinweise, wird die Größe der Geschichte doch interessant.
Matthias Göbel
Autor: John Ostrander
Zeichner: Jan Duursema
Softcover: 144 Seiten
Verlag: Panini Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 16.02.2018
ISBN: 978-3-7416-0556-7























