Bücher mit dem Tag "jeff lindsay"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jeff lindsay" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Des Todes dunkler Bruder (ISBN: 9783426634233)
    Jeff Lindsay

    Des Todes dunkler Bruder

     (194)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Nachdem eine neue Staffel der Serie Dexter angekündigt wurde – Jahre nachdem sie eigentlich beendet war, dachte ich, es wäre an der Zeit, endlich mal die Bücher zu lesen, um mich schon mal in Stimmung zu bringen.

    Und was soll ich sagen: Der Dexter Morgan im Buch ist genau so charmant wie der in der Serie. Es ist so absurd, ihm dabei zuzusehen, wie er versucht, menschlich zu sein, obwohl eine Bestie in ihm schlummert. Und dabei merkt er gar nicht, wie menschlich er manchmal von ganz allein ist.

    Es ist tatsächlich die Hauptfigur, die das Buch trägt. Denn ich muss sagen, dass ich die Geschichte an manchen Stellen etwas dünn fand. So scheint es zum Beispiel, als würde Dexter nie arbeiten. Er geht zwar ins Büro, aber man schaut ihm nie bei der Arbeit im Labor über die Schulter.

    Stattdessen hat er Zeit, sich an Tatorten aufzuhalten, bei denen er gar nicht gebraucht wird – und das ist für seine Vorgesetzten okay, denn anscheinend gibt es in Miami nicht genug Arbeit für Dexter, sodass seine Abwesenheit auffallen würde.

    Auch muss ich bemängeln, dass die Aufklärung des Falls zwar viel Katz und Mausspiel enthielt, mir aber die Schlüsse, die Dexter gezogen hat, oft zu intuitiv und nicht logisch waren. Das ergibt am Ende zwar Sinn, machte beim Lesen aber nicht immer Spaß.

    Auch fand ich das Ende etwas unverständlich, gerade was die Beziehung zwischen Dexter und Deborah anging. Ich hoffe, das wird im nächsten Buch aufgearbeitet.

    Dexters Charakter und sein Werdegang sind aber sehr spannend. Auch die Nebenfiguren waren toll. Seine Adoptivschwester Deborah ist so komplett anders als er und trotzdem merkt man, dass sie zusammen aufgewachsen sind. Wenn Deborah flucht und Dexter darauf fast schon empfindlich reagiert, ist das Gold wert.

    Der Killer, den wir hier jagen ist speziell, aber es wurde nie allzu blutrünstig beschrieben. Auch, wenn Dexter mordet, hat der Autor fast schon poetische Passagen eingearbeitet, um dem Ganzen etwas den Schrecken zu nehmen. Zusammen mit dem im Buch vorherrschenden Humor ist es auf jeden Fall kein zu harter Thriller. Es hat Spaß gemacht, ihn zu lesen und ich werde auf jeden Fall mit der Reihe weiter machen.


  2. Cover des Buches Komm zurück, mein dunkler Bruder (ISBN: 9783426500354)
    Jeff Lindsay

    Komm zurück, mein dunkler Bruder

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Dieser Band hält genau das, was mir alle versprachen: er ist weit schwächer als die vorigen beiden Bände.
    Während die vorangegangenen Bände mich von der ersten Seite an fesselten, musste ich bei diesem Band erst über die Hälfte des Buches lesen, bis ich richtig gefesselt wurde. Es war zwar spannend, aber nicht so, dass ich unbedingt weiterlesen musste.
    Es gibt hier Passagen, die nicht aus Dexters Sicht geschrieben wurden. Wenn man bedenkt, dass die vorigen Bände komplett aus Dexters Sicht waren und es ja eigentlich um ihn geht, sind diese Passagen unpassend. Ja, mich nervten sie anfangs sehr, weil man nicht weiß, was das soll, wo das hinführen soll und diese Passagen den Lesefluss beeinträchtigen. Es sind zwei Personen aus deren Sicht geschrieben wird - und nur die eine wird am Ende aufgelöst.
    Während man bei den Dexter-Passagen an einen Ich-Erzähler gewöhnt ist, werden diese anderen Passagen durch einen personalen Erzähler geprägt. Auch diese verschiedenen Erzählperspektiven  tragen nicht gerade dazu bei, dass man sich an diese neuen Charaktere gewöhnt.
    Ich selbst konnte mich nur ganz schwer daran gewöhnen. Und auch nur an den Beobachter. Der ergab wenigstens irgendwann einen Sinn. ES war nur verwirrend und man konnte sich bis zum Schluss nicht zusammenreimen, was es mit ES auf sich haben könnte.
    Ja, man merkt, ich hab das Buch nicht mehr mit so viel Begeisterung gelesen, wie die ersten beiden Bände.
    Meine Begeisterung nahm jedoch ab dem "Einbruchversuch" wieder zu. Dieser war wirklich spannend geschildert und kam sehr nahe an die Spannung aus den ersten beiden Bänden heran. Das hat mir sehr gut gefallen.
    Die Beziehung zwischen Astor, Cody und Dexter wird in diesem Band sehr intensiv beleuchtet. Auf der einen Seite gefällt mir das sehr gut, da man die beiden näher kennenlernt und Dexter sehr in die Rolle des Lehrers reinwächst, auf der anderen Seite bleiben dadurch allerdings auch Dinge auf der Strecke, was wiederum sehr schade ist. Außerdem häufen sich Formulierungen, wie "wie eine Zehnjährige" oder "wie es nur eine Zehnjährige konnte" sehr in diesem Band. Anfangs fand ich das ja noch amüsant, aber je mehr man Astor kennenlernte, desto mehr häuften sich diese Umschreibungen und desto genervter wurde ich, da nicht jede Zehnjährige so ist wie Astor. Man kann doch nicht alle über einen Kamm scheren! Noch dazu waren da Verhaltensweisen von ihr beschrieben, die ich eher einem Pubertant zuordnen würde... Und im Übrigen frage ich mich jetzt immer noch: Warum ist Astors Alter so wichtig und das ihres Bruders nicht? Denn Codys Alter wird nicht so oft erwähnt.
    Mit den Theorien, was der Dunkle Passagier sein soll, bin ich auch nicht einverstanden. Riecht mir zu sehr nach mystischer Fantasy und das passt hier einfach mal gar nicht. Dann hätte man das lieber doch so wie in der TV-Serie machen sollen und die Herkunft des Passagiers am besten gar nicht behandeln sollen.
    Es bleiben viele Fragen offen, gerade bezüglich des Verschwindens des Dunklen Passagiers. Natürlich darf man erwarten, dass der Passagier am Ende zurückkehrt. Darum geht es ja eigentlich auch in dem Band, grob gesagt. Aber die Art und Weise wie er zurückkehrt ist dann schon ziemlich "lame" und äußerst unglaubwürdig.
    Das Warum bleibt bis zum Schluss offen und man hat so eine Ahnung und auch eine Hoffnung, dass es im nächsten Band wohl darum gehen wird, dies aufzuklären.
    Allerdings traue ich dem Autoren mittlerweile auch zu, dass er es komplett offen lässt.

    Mein Fazit:
    Unterhaltsame Dexter-Fortsetzung, die am Ende offene Fragen aufwirft und nicht beantwortet und in meinen Augen unnötig ist. Hätte wirklich besser sein können.
  3. Cover des Buches Dunkler Dämon (ISBN: 9783426509746)
    Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Der zweite Band der Buchreihe um Dexter Morgan gefällt mir auch wieder gut. Etwas Verwirrendes gab es in dem Band eigentlich nicht. Allerdings hat mir ein wenig Schmackes gefehlt.
    Es liest sich gut und ist auch spannend, aber es hat etwas gefehlt, das bei dieses atemraubende Lesegefühl auslöst.
    Der Anfang des Buches ist aber wirklich genial gelöst. Da denkt man, Dexter ist auf Mordtour und dann spielt er nur Dosentreten mit den Kindern. Das habe ich wirklich nicht erwartet und ließ mich sehr schmunzeln.
    Generell hielt der Band wieder ein paar Lacher parat aufgrund Dexters wirklich besonderem und aberwitzigem Humor.
    Trotzdem hat es mich gestört, dass Dexter das Problem seiner Verlobung nicht sofort gelöst hat. Ich mein, was wenn Chutsky oder Deborah irgendwann den Ring erkennen?
    Das fand ich in der Serie wirklich besser gelöst.
    Ein paar für mich unerwartete Wendungen beinhaltete das Buch auch wieder. Darüber war ich sehr froh. Ich denke, es wäre sonst ein wenig langweilig geworden.
    Trotzdem habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was mit Dexters Bruder aus dem ersten Band letztlich passiert ist. Das war so offen am Ende, dass es mir keine Ruhe lässt.
    Den Hass zwischen Doakes und Dexter hab ich im Übrigen immer noch nicht verstanden. Das war im ersten Band ja schon angeschnitten, wird in diesem aber noch besser thematisiert. Aber am Ende frage ich mich doch wieder: "Aber warum hassen sie sich so? Sie kennen sich doch eigentlich gar nicht!" Seit wann kann man sich denn völlig grundlos hassen?
    Das war auch der Grund, warum ich nicht verstanden habe, dass Dexter sich nicht an die Vorschriften hielt und dem Captain nicht gemeldet hat, dass Doakes verschwunden ist, als er dann plötzlich weg war. Er feiert lieber, dass er "frei" ist, was ich persönlich ziemlich leichtsinnig fand, weil er es ja nicht zu 100% wirklich wusste, dass Doakes weg ist. Es hätte ja auch sein können, dass Doakes einfach versteckter arbeitet.
    Auch frage ich mich, warum Dr. Danco "Danco" heißt. Als Leser bekommt man das Gefühl, dass das Wort "danco" eine tiefere Bedeutung hat. Das wird aber bis zum Schluss nicht aufgeklärt.
    Das Ende war weitestgehend unspektakulär aber nicht so verwirrend wie in Band 1. Ich fand es außerdem auch wirklich sehr gut vom Autor gelöst, dass man in Dexters Erkenntnis so hineingezogen wird, dass man Schritt für Schritt als Leser genau dasselbe erkennt, wie Dexter und am Ende mit ihm gemeinsam auf die Lösung kommt. Hatte ich so bisher noch in keinem Buch. Ich hab meist die Puzzleteile am Ende schneller zusammengesetzt wie die Figuren und war denen dann oft einen Schritt voraus. Das war hier jetzt überhaupt nicht so. Ich hatte den Eindruck, Dexter und ich hätten das Rätsel gemeinsam gelüftet. Eine tolle Leseerfahrung!

    Mein Fazit:
    Spannender Dexter-Thriller, der fesselt, dem aber leider das atemraubende Lesegefühl aus Band 1 fehlt.
  4. Cover des Buches Dexter (ISBN: 9783426510636)
    Jeff Lindsay

    Dexter

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Wortklauber

    Während der Originaltitel deutlich Bezug zum Inhalt nimmt, kommt die deutsche Ausgabe, obwohl es sich bereits um den 5. Teil der Serie handelt, schlicht mit dem Titel „Dexter“ daher. Vielleicht, weil sich so besser Leser erschließen lassen, die von den bisherigen Teilen nichts wissen und die vielmehr durch die TV-Serie (quasi verspätet) zum Buch kommen ...?

    Dexter, Blutspurenanalyst für die Polizei von Miami und frischgebackene Vater von Lily Anne, beschließt (wieder einmal), seinem dunklen „Hobby“ als Serienkiller abzuschwören. Natürlich kommt (wieder einmal) etwas dazwischen. Nämlich ein Kannibalen-Zirkel. Außerdem sind – in der Serie – längst verschiedene Figuren wieder mit von der Partie, allen voran sein Bruder Brian. Der nimmt sich Dexters Stiefkinder an, die ihrerseits dunkle Triebe entwickelt haben und diese gefördert haben wollen, welchem sich der geläuterte Dexter nunmehr ja verschließt.

    Da ist also dieser Kannibalen-Zirkel, ein Haufen dubioser, gesichtsloser Party-People, die sich auf das Verspeisen von Menschen fixiert haben („Hannibal“ lässt grüßen), Dexter, wie gewohnt hin und her gerissen, ja, und das war’s dann auch. Die Story plätschert so dahin, und wenn das Buch trotzdem schnell gelesen war: am Buch allein kann’s nicht liegen. Ohne die durch die Serie etablierte Figur wäre es mit den Büchern wahrscheinlich nicht weit her. Und das ist schade, da der erste Roman durchaus vielversprechend war und für sich bestehen kann, auch ohne Serie. Leider gilt das nicht für die Folgeromane. Der 5. „Dexter“: definitiv mein letzter!

  5. Cover des Buches Die schöne Kunst des Mordens (ISBN: 9783426505533)
    Jeff Lindsay

    Die schöne Kunst des Mordens

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Die schöne Kunst des Mordens ist ein würdiger Vertreter der Dexter-Reihe, kehrt erfreulicherweise nach leichten Durchhängern in Teil 3 zu seinen Ursprüngen und Stärken zurück und erzählt genial wie eh und je eine weitere spannende Episode aus dem Leben des ehrenhaften Killers. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2011/10/die-schoene-kunst-des-mordens-buch/
  6. Cover des Buches DARKLY DREAMING DEXTER [Darkly Dreaming Dexter ] BY Lindsay, Jeff(Author)Paperback 19-Sep-2006 (ISBN: B0058PXQQW)
    Jeff Lindsay

    DARKLY DREAMING DEXTER [Darkly Dreaming Dexter ] BY Lindsay, Jeff(Author)Paperback 19-Sep-2006

     (3)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Die beste Tarnung hat sich Dexter Morgan gewählt, er arbeitet in einem Polizeilabor als Experte für Blutspritzer. Nebenbei zieht er los, um seine Mordlust zu befriedigen. Wegen eines traumatischen Ereignisses in seiner Kindheit kann er keine Gefühle empfinden, nur wenn er die dunkle Seite in sich frei lässt, gibt es so etwas wie Befriedigung. Seine Adoptiveltern sind schon lange tot - sie sind durch natürliche Ursachen gestorben. Besonders zu seinem Ziehvater dem Cop Harry hat Dexter eine Art Zuneigung empfunden. Und nun ist nur noch Harrys Tochter Deborah da. Ihr größter Wunsch ist es zur Mordkommission zu kommen, leider mangelt es ihr an diplomatischem Geschick. Als dann einige fast klinisch zerstückelte Leichen gefunden werden, ist Deborahs Chance da und sie bittet Dexter, der ja ein besonderes Gespür für Killer hat, ihr zu helfen.
    Nach einer besonders guten Besprechung eines Romans dieser Reihe, wollte ich auch mal Näheres erfahren über Dexter. Die TV-Serie habe ich nicht geschaut und so konnte ich mich unvoreingenommen auf das Buch einlassen. Zwar habe ich hier zufällig den zweiten Band der Reihe erwischt, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass dies beim Lesen stört. Sich von einem Killer unterhalten zu lassen, ist schon ein widersinniges Konzept, das aber funktioniert. Der Autor spickt seine Handlung mit kleinen Erinnerungen Dexters an seine Vergangenheit, um die er tatsächlich nicht zu beneiden ist. Denn er war mit drei Jahren schon zu verständig, um das Trauma einfach vergessen zu können, aber noch zu klein, um sich zu erinnern. Und gerade das macht eine Behandlung schwierig. Deshalb hat Dexter gelernt mit sich und seiner Gefühllosigkeit zu leben und eben nicht wahllos zu töten, sondern sich die auszusuchen, die es am ehesten verdient haben, der der Staatsgewalt aber entschlüpft sind. Damit wird Dexter doch sympathisch, gerade in den Momenten, wenn er doch mal unerwartet mit einer Art Gefühl konfrontiert wird und dann amüsant normal reagiert, sich jedoch hinterher fragt, wie das denn nun passieren konnte.
    Ungewöhnliche Thrillerkost, bei der der Leser verführt wird, seine Sympathien etwas ausgefallener zu verteilen als bei den meisten Romanen dieses Genres üblich. Doch dieser zerrissene Held, der trotz allem versucht in der Gesellschaft zu funktionieren, macht Lust auf mehr.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks